Zusammenarbeit

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Zunehmende Entfremdung

Weder bei Putin, Trump und Chinas Xi sind sich die politischen Lager in der Ablehnung so einig wie bei Erdogan und der Türkei. Die Sichtweisen des westlichen Mainstream werden dabei weitgehend vorbehaltlos sogar von jenen übernommen, die sich ihm sonst verweigern. Moralische Empörung jedoch kann die sachliche Analyse nicht ersetzen.

Ein Standpunkt von Rüdiger Rauls.

Ungeliebte Volksvertreter

Es ist das vorherrschende Muster in der Darstellung des Wertewestens, dass die Schuld an der Verschlechterung der Beziehungen immer bei den anderen liegt: Putin, Xi Jingping, Lukaschenko, Maduro und natürlich auch Erdogan. Sie sind die Störenfriede in der Welt, denn sie halten sich aus der Sicht der Meinungsmacher nicht an die Maßstäbe, die der Wertewesten für die ganze Welt als verbindlich erklärt hat. Das nimmt man zum Anlass für Strafmaßnahmen, meist in der Form von Sanktionen.

Man muss Erdogan nicht mögen. Man muss auch Putin oder Trump oder Merkel oder Chinas Xi nicht mögen. Aber bei aller persönlichen Abneigung darf eine wesentliche Tatsache nicht übersehen werden: Sie vertreten Hunderte Millionen Menschen.

Wie sehr die EU von einer Zusammenarbeit mit Russland profitieren würde

Ist Russland ein europäisches oder ein asiatisches Land? Diese Frage ist nicht leicht zu beantworten, denn Russland ist beides. Russland ist Teil der europäischen Kultur und der Großteil der russischen Bevölkerung lebt im europäischen Teil des Landes. Aber der größte Teil Russlands liegt in Asien und in Russland leben viele asiatische Völker. Schon die Übersetzung des Namens des Staates als „Russische Föderation“ ist falsch. Korrekt übersetzt müsste es „Russländische Föderation“ heißen.

Alle Brücken zu Russland sollen abgerissen werden: Auch der kulturelle Austausch

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