Zero Conid

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Basta Berlin (72) – „No Covid“ und „Zero Covid“: Zwischen Realität und Wahnsinn

Während sich Deutschland weiter im Lockdown befindet, drängen zwei Initiativen auf eine verschärfte Strategie: Die Verfechter von „No Covid“ und „Zero Covid“ sehen in ihrer jeweiligen Idee die endgültige Lösung. Für die Bürger würde das jedoch massive Einschnitte bedeuten. Prominente Befürworter gibt es bereits. Lässt sich die Politik beeinflussen?

00:00​ Intro
00:51​ Begrüßung und Themenübersicht
02:28​ Zuschauerreaktionen
09:02​ Die neuen Verschärfungen
21:35​ Neue Initiativen
24:12​ „Zero Covid“
28:39​ „No Covid“
44:37​ Diskussion
50:44​ Web-Tipp
52:42​ Schreddern
56:00​ Ankündigungen

Merkels Falken scheitern am Föderalismus. Das Ergebnis ist dennoch deprimierend

Jens Berger

Im Vorfeld des gestrigen Corona-Gipfels im Kanzleramt wurde bereits breit diskutiert, wie viel härter der nun verlängerte Lockdown werden solle. Die Auswahl der Wissenschaftler, deren Expertise in die Beschlussvorlage einging, ließ bereits das Schlimmste befürchten. So hart kam es dann glücklicherweise nicht. Dennoch sind die heutigen Beschlüsse scharf zu kritisieren. Getreu dem Motto „Wir wissen nicht, ob die Maßnahmen Erfolg hatten, also verlängern und verschärfen wie sie“ manövriert die Politik weiterhin im Blindflug durch den Nebel und verlängerte die Maßnahmen, deren Evidenz nicht belegbar ist, erst mal bis Mitte Februar. Vor allem für die Geschädigten dieser Maßnahmen ist dies eine Hiobsbotschaft. Statt gezielt die Risikogruppen zu schützen und zum Skalpell zu greifen, schwingt man den Vorschlaghammer und nimmt weitere Kollateralschäden billigend in Kauf.

ZeroCovid – Trojanisches Pferd für einen Systemwechsel?

Die anhaltende Corona-Krise spaltet die Gesellschaft. Wie sollen wir mit dem Virus umgehen? Nun hat sich eine Initiative gegründet, die mit einem totalen Shutdown die Infektionszahlen Richtung null senken will, zu jedem Preis.
Beim Studium dieses Aufrufs wird schnell klar, dass es viele Widerstände gegen ein solches Projekt voller Unwägbarkeiten gäbe. Eine so beispiellose Massnahme durchzuziehen, ist deshalb eine „Frage der machtpolitischen Durchsetzung“, wie der Sprecher der Initiative einräumt.
Dieser Beitrag zur Debatte geht einigen Fragen nach. Wieviel Macht sollte man dem Staat zugestehen? Wie verträgt sich ein solcher Kollektivismus mit den Werten der Aufklärung und der Würde und Freiheit des Individuums? Was soll mit möglicherweise Millionen von „Dissidenten“ geschehen? Wie weit ist man bereit, bei der „Machtpolitischen Durchsetzung“ zu gehen? Wie hoch ist der ökonomische Preis, wie nachhaltig die Schäden?
Ist diese Radikalstrategie von den Aktivisten nur noch nicht konsequent durchdacht,oder soll die Covid-Krise ganz bewusst genutzt werden, um den althergebrachten Traum eines Systemwechsels in sozialistische, internationale Strukturen zu verwirklichen?
Wir stehen vor der größten Herausforderung unserer Generation. Alle, die guten Willens und guten Herzens sind, sind aufgerufen, sich in diese Debatte um weitreichende, gesellschaftliche Umwälzungen einzubringen. Mit Vernunft und Respekt vor dem Menschen. Sonst wird das Feld den Lautschreiern und Extremisten aller Couleur überlassen.

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