Zensur

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Von „imperialistischer Unkultur“ bis „Propagandainstrument des Kremls“: Wem gilt die Pressefreiheit?

„Was dem Staat nicht nützt, wird seinen Bürgern nicht mitgeteilt“, schreibt die Zeit heute. Heute vor 50 Jahren. Und über die DDR-Bürger. Klingt verdächtig aktuell. Über gute und schlechte Zensur, wahre und falsche Meinungsfreiheit

Das Wahrheitsministerium

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Schon lange vor der „Corona-Pandemie“ forcierte die WHO die globale Zensur — vorgeblich zur Bekämpfung einer „Infodemie“.

Wenn man sich fragt, wie das zustande kommt, dass ein Großteil der Welt ohne nachgewiesene Not in einem „Lockdown“ seine Lebensadern schließt und dieser Zig-Millionen Menschen in Existenzangst stößt und ihnen die Existenzgrundlagen entzieht, so lässt sich eine der Spuren der konkreten Umsetzung recht leicht bei der WHO finden.

Ich schicke voraus, dass die WHO für die Menschheit historisch bestimmt Großartiges geleistet hat und dass im Umkreis der WHO gewiss zigtausende ÄrztInnen ihrem hippokratischen Eid gemäß handeln und ehrliche WissenschaftlerInnen der Menschheit zu helfen versuchen. Die Filme „Profiteure der Angst“ (1) und „Trust WHO“ (2) und viele andere Recherchen zeigen jedoch klar, dass hier Entscheidendes aus dem Lot geraten ist und die WHO keine Organisation mehr ist, die aus öffentlichen Mitteln finanziert wird, sondern sich in eine von Privatleuten, von Superreichen, vor allem von Bill Gates abhängige Organisation gewandelt hat.

Aber wie wurde und wird es konkret mithilfe der WHO gemacht, dass „alle Welt“ an einem Strang gezogen hat beziehungsweise zieht?

Da gibt es natürlich die Verkündung der Pandemie durch den Generalsekretär der WHO Tedros Adhanom Ghebreyesus am 11. März (3). Zu diesem Zeitpunkt gab es auf der ganzen Welt 4.291 Verstorbene, die Covid-19 zugerechnet werden. Man muss die Verhältnismäßigkeit beachten: Bei einer Grippepandemie sind es – wie die WHO selbst zeigte – durchaus 650.000 Verstorbene (4) oder auch bis zu 1,5 Millionen (5). Generalsekretär Tedros weiß, was er tut, wenn er eine Pandemie ausruft. Er sagt ins Mikrofon, als er die Pandemie verkündet:

„Pandemie ist kein Wort, das man leichtfertig oder leichtsinnig verwenden sollte. Es ist ein Wort, das, wenn es missbraucht wird, unangemessene Furcht … hervorrufen kann“ (6).

In der Folge beginnt eine Welle von Warnungen, die weltweit panische Angst erzeugt. Absolutzahlen, die nichts aussagen, ein Trommelfeuer von Bildern – wir kennen es alle –, RKI, Virologen, Medien, alles funktionierte wie am Schnürchen. Prophezeiungen von 40 Millionen Toten (7) „erzeugen“ Menschen, die in Angst alles hinzunehmen bereit scheinen. Auch Prof. Christian Drosten hat die Corona-Welle mit der Spanischen Grippe verglichen (8) und liegt dabei um den Faktor 100 bis 200 falsch (9)!

Aber das war nicht genug. Es gab ja kritische Stimmen der Vernunft. Die mussten ausgeschaltet werden. Und hier setzt – nach einer Phase der zugebilligten Unkenntnis, wo also die Unschuldsvermutung gelten muss – eine im Grunde kriminelle Handlungsweise ein, nämlich ab dem Zeitpunkt, wo jeder erkennen kann – und bei Sorgfalt auch erkennen muss –, dass die Dramatik nicht stimmt. Sobald man das erkennt, muss Verantwortlichen klar sein, dass die Panik und die Maßnahmen mittelfristig viel mehr Menschen schaden und auch umbringen werden, als die vorgebliche „Feuersbrunst“, die man (angeblich) löschen möchte.

Ich hab mich schon von Anfang an gefragt: Wo kommen eigentlich bei jeder Recherche im Internet die Hinweiskästchen her, die ständig da sind und jedem penetrant die „offizielle“ Informationen von Gesundheitsämtern und WHO aufzwingen?

Diese Frage lösten quasi Prof. Drosten und Prof. Brinkmann in einer ganzseitigen Anzeige in der New York Times. Diese Anzeige veröffentlicht einen – von den beiden mit unterzeichneten – offenen Brief (10), in dem FacebookTwitter und Google unumwunden aufgefordert werden, „Gesundheits-Fehlinformationen“ vermehrt zu unterdrücken. Über den Brief, den die angeblich „fortschrittliche“ „Kampagnen-Plattform“ Avaaz puschte, heißt es in der FAZ:

„Die bisherigen Maßnahmen der Konzerne, gemeldete Inhalte zu löschen, und der WHO kostenlose Anzeigenplätze zur Verfügung zu stellen, würden nicht ausreichen. Stattdessen sollten die Tech-Konzerne ‚Richtigstellungen zu den Gesundheits-Fehlinformationen veröffentlichen‘. Wer immer diese auf den Plattformen gesehen habe, solle diese Korrekturen rückwirkend angezeigt bekommen. Zudem sollten die Tech-Giganten ihre ‚Algorithmen entgiften‘ und damit aufhören, die Lügen, Verdrehungen und Fantasien, die uns alle bedrohen, weiter anzufachen.“

Es ist offensichtlich, was dieser Brief bezwecken soll: Es soll nur die „offizielle“ Meinung der Unterzeichneten gelten und andere Meinungen und Einschätzungen – und seien sie von weltweit anerkannten Experten – sollen als „Gesundheits-Fehlinformationen“ vehement unterdrückt werden. Der Brief ruft zur vermehrten Zensur auf. Es mag ehrlichen Unterzeichnern auch darum gehen zu verhindern, dass ahnungslose Menschen Bleich- oder Desinfektionsmittel trinken, um die Viren in ihrem Körper abzutöten. Aber nur wer wirklich naiv denkt, kann glauben, da ginge es nicht in erster Linie um die Ausschaltung anderer Meinungen.

Wahrheitsministerium der Superreichen

Wenn es nicht um die Verteidigung von Aufklärung und Wahrheit gegen Unsinn geht, worum geht es dann? Es ist eine leichte Übung, Bill Gates und andere Milliardären zuzuhören. Und nur, wer es nicht sehen und nicht hören will, wird nicht zustimmen, dass diese Menschen ganz selbstverständlich für sich in Anspruch nehmen, den Lauf der Welt bestimmen zu wollen. Bill Gates will sieben Milliarden Menschen impfen – koste es auch 700.000 ihr bisheriges Leben, weil sie krank werden oder gar sterben. Er sagt es vor laufender Kamera, da kann es keine Zweifel geben (11). Warren Buffet, der auch an der Bill-und-Melinda-Gates-Stiftung beteiligt ist, hat erklärt, dass er den Klassenkampf seiner Klasse gewinnen möchte (12). Philanthropie-Theater hin oder her, der Kern der Bekämpfung von „Gesundheits-Fehlinformationen“ ist: Eine andere Meinung soll nicht zu Wort kommen.

Diese Vorgehensweise ist geplant und nachweislich keine Verschwörungstheorie. Denn in einer von der Johns Hopkins-Universität, dem Weltwirtschaftsforum und der Bill & Melinda Gates Foundation bei der Pandemie-Übung „Event 201“ im Oktober 2019 ausgegebenen Empfehlung heißt es:

„Regierungen und der Privatsektor sollen der Entwicklung von Methoden zur Bekämpfung von Fehl- und Desinformation…. größere Priorität einräumen…. Es sollen flinke Ansätze zur Bekämpfung von Fehlinformationen entwickelt werden… um die Medien mit schnellen, genauen und konsistenten Informationen zu überfluten. Nationale Gesundheitsbehörden sollten eng mit der WHO zusammenarbeiten, um die Fähigkeit zur raschen Entwicklung und Verbreitung konsistenter Gesundheitsbotschaften zu schaffen. Die Medienunternehmen ihrerseits sollten sich verpflichten, dafür zu sorgen, dass autoritativen Botschaften Vorrang eingeräumt wird und dass falsche Botschaften unterdrückt werden, auch durch den Einsatz von Technologie“ (13).

Was hier „Fehlinformation“ heißt, muss man als „andere Meinung“ lesen und den „Einsatz von Technologie“ muss man als automatisierte Zensur lesen, dann sind wir mitten im Wahrheitsministerium der Superreichen.

Unter ihnen vor allem Bill Gates, „dem die WHO gehört“, wie es der Neffe des ermordeten amerikanischen Präsidenten John F. Kennedy, Robert Kennedy Junior formulierte (14).

Und genauso wie in der Pandemieübung vorgegeben, ist es gelaufen:

Schon am 6. Februar (!) veröffentlichte die New York Times einen Artikel (15), der zum Kampf gegen die „Infodemie“ aufrief! Da hatte die WHO noch lange keine Pandemie ausgerufen (11. März), doch schon ihre medialen Geschütze in Stellung gebracht: Die New York Times berichtet:

„Aleksandra Kuzmanovic saß am Montag in Genf [Sitz der WHO] an ihrem Computer und verschickte eine wichtige E-Mail … ihr Ziel war es, eine weltweite Ausbreitung …gefährlicher Falschinformationen zu stoppen.

Sie schickte eine E-Mail an einen Kontakt bei Pinterest, dem hier in San Francisco ansässigen Giganten für den Austausch von Bildern in sozialen Medien, mit der Frage, ob die Website [von Pinterest] der WHO helfen könnte, die lodernde Verbreitung von Fehlinformationen, Lügen und Gerüchten über das neue Virus zu bekämpfen.

Angebot angenommen. Ab Donnerstagnachmittag, wenn die Benutzer von Pinterest nach dem Coronavirus suchen, erhalten sie einen Link zu einer Seite der ‚Mythenvernichterֹ‘ des Coronavirus von der WHO.

Frau Kuzmanovic sagte, dass sie und ihre Kollegen in regelmäßigem Kontakt mit den weltweit größten und mächtigsten Verbreitern von Informationen stehen – darunter Facebook, Twitter und Google sowie mit Einflussnehmern der sozialen Medien rund um den Globus.

Nächste Woche wird Andrew Pattison, Manager für digitale Lösungen bei der WHO, den Hauptsitz von Facebook besuchen. Facebook hat für ihn ein Treffen von 20 großen Technologieunternehmen, darunter Uber und Airbnb, arrangiert, bei dem er um weitere Unterstützung bitten wird.

Er plant auch ein Treffen mit Amazon in Seattle, in der Hoffnung, dass der E-Commerce-Titan beim Kauf von Schutzmasken, Atemschutzgeräten oder sogar Büchern, die bereits über die Krise erscheinen und Fehlinformationen enthalten könnten, genaue Gesundheitsinformationen liefert.“

So läuft das. Etwas verkürzt kann man es so zusammenfassen: Bill Gates und andere Superreiche stellen die neue Feudaloligarchie dar, die sagt, wo es lang geht. Ob sie es „gut“ oder „schlecht“ meinen, spielt keine Rolle – sie sind durch nichts demokratisch legitimiert und verfügen über unfassbare Macht. Auch so manche Feudalherrscher meinten es gut, waren aber unberechenbar oder sogar verrückt.

Die von Bill Gates finanziell abhängige WHO richtet eine Abteilung zur „Bekämpfung von Falschmeldungen“ ein. Die amerikanischen Tech-Giganten, die das Denken der Welt offensichtlich weitgehend formen können, werden aufgefordert, mit zu ziehen. Und es funktioniert (16)!

Die katastrophalen Folgen mit eingeschlossen!

WHO als Tonangeber

Immer ist es die gleiche Formulierung, wie wir es in den Millionen von gleichgeschalteten Artikeln der Welt kennen. Jeder kann das durch eine einfache Internetrecherche überprüfen. Die Formulierungen durchziehen die ganze Welt. Und die WHO prägt in diesem Fall diese Formulierung:

„Wir bekämpfen nicht nur eine Epidemie, sondern auch eine Infodemie.“

Und wo gebrauchte der Generalsekretär der WHO Tedros Adhanom Ghebreyesus diese Formulierung am 15. Februrar? Auf der Münchner Sicherheitskonferenz (17)!

Ja, es wäre beruhigend, wenn man das alles als Verschwörungstheorien von Spinnern abtun könnte. Dem ist aber leider nicht so.

Die renommierte Wissenschaftszeitschrift The Lancet veröffentlicht auch einen Aufruf zur Bekämpfung der „Infodemie“:

„Etwa 20 Mitarbeiter und einige Berater sind jederzeit weltweit in die Kommunikationsteams der WHO eingebunden…. Aleksandra Kuzmanovic, Social-Media-Managerin in der Kommunikationsabteilung der WHO, sagte, dass ‚die Bekämpfung von Infodemie und Fehlinformationen eine gemeinsame Anstrengung unseres technischen Risikokommunikationsteams und der Kollegen ist, die auf der EPI-WIN-Plattform arbeiten.‘ … und sie sagte: ‚Eine andere Sache, die wir mit sozialen Medienplattformen tun, und darauf setzen wir unsere größten Anstrengungen, ist sicherzustellen, dass die Menschen, egal wo sie leben… wenn sie auf Facebook, Twitter oder Google sind, wenn sie nach ‚Coronavirus‘ oder ‚COVID-19‘ oder [einem] verwandten Begriff suchen, eine Box haben, die… sie zu einer verlässlichen Quelle führt: entweder zu [der] WHO-Website ihres Gesundheitsministeriums oder zu einem Institut oder Zentrum für Krankheitsbekämpfung‘“ (17).

Überall tauchen diese „Informationsboxen“ der WHO auf. Der Konformitätsdruck steigt ins Unermessliche. Selbst Regierungen könnten – wenn sie nur wollten – sich nicht so leicht entziehen, denn durch die Einschaltungen der Super-Tech-Meinungsbestimmer werden auch sie getrieben. Die Welle der Meinungs-Erzwingung ist gigantisch. Wer viele Medien konsumiert, wird wahrscheinlich über diese „Infokästchen“, über Werbung und „Information“ hunderte Male am Tag indoktriniert. Es ist wie eine geistige Vergewaltigung, Traumata mit eingeschlossen. Ob die 20 Mitarbeiterinnen der WHO wissen, dass sie tatsächlich nicht so sehr Teil einer Aufklärung sind, sondern vielmehr – ohne wirkliche Not – Teilnehmer an dem schweren Vergehen der Traumatisierung der Menschheit geworden sind?

Das Propagandavirus

Dass sich dieses Propagandavirus jedoch in seiner Wirkung herabsetzen lässt, zeigt wieder Schweden, wo es zwar auch die Links gibt, aber eben an den entscheidenden Informationsstellen andere Informationen angeboten werden.

Nun ist das, was sich hier an Übertragungskette des Propagandavirus zeigt, natürlich nur ein Ausschnitt des Ganzen. Von Informationsketten, die auf nicht öffentlicher Ebene ablaufen, werden wir in der Regel nichts erfahren. Wer will aber ernsthaft sagen, solche Informationsketten wird es nicht geben?

Und für all jene, die noch immer glauben, die Argumente der „Kritiker“ des Lockdown und der WHO und von Bill Gates, gehörten irgendwie zu einer „Verschwörungstheorie“ – und ich kenne das aus meinem eigenen Umfeld – dieser Hinweis:

Bei der „Geberkonferenz“ für die Finanzierung von Impfprogrammen der Bill-und-Melinda- Gates-Stiftung, der WHO und der Pharmakonzerne haben Angela Merkel und Ursula von der Leyen – da ja Trump „unbrauchbar“ ist – eine „Welt-Führungsrolle“ übernommen. Aber in wessen Auftrag?

Ursula von der Leyen spricht es aus:

„Thank you Bill for Leadership” (18).

Sie sagt es klipp und klar, man muss es nur hören: Die Führung in dieser aktuellen Angst-Pandemie hat Bill Gates übernommen. Die Präsidentin der Europäischen Union hat in seinem Namen gemanagt. Die Superreichen haben sich als Führer der Welt offenbart. Demokratie und ein unabhängiger Rechtsstaat sind nur Schein, solange wir weltweit zulassen, dass es Milliardäre gibt, die sich selbst als Führer einsetzen können.


Quellen und Anmerkungen:

(1) Profiteure der Angst, ARTE: https://www.youtube.com/watch?v=VhW8o36Nh9A
(2) Trust WHO: https://smile.amazon.de/TrustWHO-OV-Lilian-Franck/dp/B086CBKF9R/
(3) https://www.who.int/dg/speeches/detail/who-director-general-s-opening-remarks-at-the-media-briefing-on-covid-19—11-march-2020
(4) https://t3-web.meduniwien.ac.at/ueber-uns/news/detailseite/2018/news-jaenner-2018/weltweit-bis-zu-650000-influenza-todesopfer-pro-jahr/
(5) https://www.ichbinanderermeinung.de/Dokument93.pdf
(6) https://www.who.int/docs/default-source/coronaviruse/transcripts/who-audio-emergencies-coronavirus-press-conference-full-and-final-11mar2020.pdf?sfvrsn=cb432bb3_2
(7) https://www.pharmazeutische-zeitung.de/ohne-gegenmassnahmen-bis-zu-40-millionen-corona-tote-116549/
(8) ORF Zeit im Bild: https://www.youtube.com/watch?v=EeluJJqQamg
(9)

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Es gab 210 mal so viele Tote als bisher bei COVID-19 – dokumentiert durch:
Covid-19: https://covid19.who.int/
Spanische Grippe: https://apps.who.int/iris/bitstream/handle/10665/259893/WHO-WHE-IHM-GIP-2017.1-eng.pdf;jsessionid=FF0E44DE342CCEF9F0A31E1EFB14C8E8?sequence=1
und https://wwwnc.cdc.gov/eid/article/12/1/05-0979_article
Grippewellen: https://t3-web.meduniwien.ac.at/ueber-uns/news/detailseite/2018/news-jaenner-2018/weltweit-bis-zu-650000-influenza-todesopfer-pro-jahr/ und: https://www.ichbinanderermeinung.de/Dokument93.pdf
Spanische Grippe – New York: https://de.wikipedia.org/wiki/Spanische_Grippe

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1918: Das Verhältnis ist gleich 61 zu 1.000 (Wochen-Zählweise)
2020: Das Verhältnis ist 0,6 zu 1.000 (5.155 in der „stärksten Woche“ zu 8.622.698 Einwohner)

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Bei Covid-19 waren es in New York (unter Einrechnung aller offiziellen Coroan-Verstorbenen) am Höhepunkt 0,6 von 1.000 Verstorbenen. Die Spanische Grippe ist also auch mit dieser Vergleichsmethode um den Faktor 100 höher anzusetzen!
(10) https://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/digitec/corona-virologen-legen-sich-mit-tech-konzernen-an-16757974.html?printPagedArticle=true#pageIndex_2
(11) https://d33wjekvz3zs1a.cloudfront.net/wp-content/uploads/2020/05/Gates-700000-Dead.mp4?_=1
und: https://kenfm.de/bill-gates-prognostiziert-700000-opfer-durch-corona-impfung/
(12) Warren Buffett: “There’s class warfare, all right,” Mr. Buffett said, “but it’s my class, the rich class, that’s making war, and we’re winning.” https://www.nytimes.com/2006/11/26/business/yourmoney/26every.html?_r=0%20Referenz:%20https://beruhmte-zitate.de/zitate/126606-warren-buffett-es-herrscht-klassenkrieg-richtig-aber-es-ist-mei/ Vergleiche auch (gut für’s Gemüt): https://www.youtube.com/watch?v=U46bbmFaq74
(13) Empfehlungen der Pandemieübung Event 201 – Insbesondere Punkt 7: https://www.centerforhealthsecurity.org/event201/recommendations.html
(14) https://www.irishcentral.com/news/robert-kennedy-jr-bill-gates-owns-who
Und: https://kenfm.de/tagesdosis-24-4-2020-die-bill-und-melinda-gates-stiftung/
(15) https://www.nytimes.com/2020/02/06/health/coronavirus-misinformation-social-media.html?searchResultPosition=3
(16) Vergleiche – Zusammenstellung der Überwachungsmethoden: https://www.rubikon.news/artikel/das-kapitalverbrechen
(17) The Lancet: https://www.thelancet.com/journals/lancet/article/PIIS0140-6736(20)30461-X/fulltext und https://sci-hub.tw/10.1016/S0140-6736(20)30461-X
(18) https://deutsch.rt.com/europa/102214-thank-you-for-your-leadership/?utm_source=browser&utm_medium=push_notifications&utm_campaign=p%E2%80%A6

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Werner Menne

Rubikon: „Schluss mit Ausnahmezustand“ – Hier erneut hochgeladen wegen totalitärer YouTube Zensur.

Auf der Kundgebung wird das Grundgesetz in gedruckter Fassung verteilt.

Die Demonstration richtet sich gegen die totalitären Notstandsgesetzgebungen durch die derzeit fast alle grundlegenden Grundrechte (Versammlungsfreiheit, Bewegungsfreiheit und auch die Meinungsfreiheit) außer Kraft gesetzt werden. Diese Einschnitte hat es in dieser Dimension noch nicht einmal 1933 bei der Machtergreifung der Nazis gegeben.

Wegen einer angeblich gefährlichen Viruspandemie werden in zahlreichen sogenannten „Demokratien“ dieser Welt mit die wichtigsten Menschenrechte
außer Kraft gesetzt.

Demonstriert man dagegen, meint das Youtube-Team, dass die Videodokumentation dieser Demonstration gegen die Youtube-Richtlinien verstößt.

Dies stellt einen Angriff auf den für Demokratie konstituierenden Artikel 5 des Grundgesetzes dar. Derartige Zensur ist nicht hinnehmbar!
Daher laden wir dieses Video erneut hoch und bitten um Nachahmung!

Die Erklärung:

Der Artikel:

Der Mirror:

Der „CORONA-FASCHISMUS“

Wie oft haben sie nun schon Billy Six gedemütigt und versucht MUNDTOT zu machen. Ihn in Venezuela im Knast versauern lassen etc. pp.
ICH lade sein Video hier bei mir hoch, weil es auf seinem Kanal gelöscht wurde, wegen ang. Verstösse gegen „YouTube-Regeln“ … das was hier gerade vor unser ALLER Augen passiert ist FASCHISMUS 2.0.

Macht mit, ladet Euch die AUFKLÄRERISCHEN VIDEOS zu dieser FARCE runter uns auf Euren Kanälen wieder HOCH!

P.S.
Billy, kauf Dir ne tote Katze.

Ausgevögelt: Über das Ende der alternativen Medien und Tomorrowland …

Das große Desinfizieren

Eine beispiellose – und im übrigen vollkommen verfassungswidrige – Zensurwelle erschüttert gerade unsere marktkonformen Landstriche. Experten bewerten das aktuelle Beben mit >9 auf der Richterskala (Definition der Erdbebenstärke 9-10 lt. Charles Francis Richter / United States Geological Survey: TNT-Äquivalent 5,6 bis 1.000 Gigatonnen; Häufigkeit des Bebens: ca. alle 20 Jahre; Auswirkung: „extrem große Zerstörung in Bereichen von tausend Kilometern“). Das Epizentrum des aktuellen Bebens liegt nach Einschätzung des ehemaligen taz-Wissenschaftsredakteurs und US Experten Mathias Bröckers im militärisch-industriellen Komplex jenseits des Atlantik, als dessen fraglosen Teil er Silicon Valley Tech-Konzerne wie Google/Youtube und Facebook ansieht.

Diejenigen grauen Eminenzen, die Angela Merkel immer kryptisch lächelnd als „unsere verlässlichen Freunde“ bezeichnet, haben also nun ein großes Reinemachen angeordnet (siehe auch „Kopfmähroboter oder: Das große Desinfizieren“). Nach eigenen Angaben hat YouTube alleine im ersten Quartal dieses Jahres ca. 2,9 Millionen Kanäle mit über 74 Millionen Videos gelöscht. Die anderen Quasi-Monopolisten im Bereich Social Media betreiben gerade „eth(n)ische“ Säuberungen in ähnlichem Maßtab. Jüngste Opfer, die über Nacht gelöscht wurden: Nuoviso auf Youtube (siehe Videostatement), Epoch Times auf Facebook (siehe epochtimes) und das größte Unterstützerkonto für Julian Assange auf Twitter (siehe Bericht in FB).

Die derzeitige Marktbereinigung ist historisch wohl nur mit Bücherverbrennungen zu vergleichen, wie wir sie bereits im Vorfeld der unseligsten Zeiten unserer Geschichte erlebt haben. – Wesentlich smarter natürlich, ohne Rauch und große tumultarische Szenen auf den öffentlichen Straßen: Einfach, indem man auf einen Knopf drückt und im Rauschen des alternativen Medienwaldes Stille einkehrt.

Keine Sorge: Die Bordkapelle spielt weiter

Für Ersatz-Unterhaltung wurde bereits gesorgt. Mit großzügigem finanziellem Budget und/oder medialen Gratifikationen wurde bereits eine neue Generation an Influencern und Jungscharführern aufgebaut, die nun übernehmen sollen. So unfassbar dreist es ist, aber es ist eben nur konsequent: Nachdem das, was die alternativen Medien wollten, durch  professionelle und hippe Pseudoformate ersetzt wurde (Mr. WissenToGo, Joko&Klaas, Jung&Naiv, Neo Magazin Royal, Vice, Bento etc.), kann man die Originale nun ausknipsen. – Eine ganze Generation an potentiell systemkritischen Menschen kann damit abgeschöpft und in seichten Gewässern in Strandnähe gehalten werden, während auf hoher See gerade der entscheidende Kampf um unser aller Zukunft ausgefochten wird.

Das Geniale an der Medien-/Meinungsmaschinerie 4.0: Die neuen Influencer sind sich meist nicht einmal selbst des Bärendienstes bewusst, den sie leisten. Sie sind so von sich und ihrer Großartigkeit überzeugt, dass sie ihren Followern – wenn diese im Getriebe des Manufacturing Consent mal mit irritierenden alternativen Fakten konfrontiert werden – mit dem Brustton der Überzeugung sagen können: „Vorsicht, Verschwörungstheorie, guckt lieber weiter brav bei Tilo!“ Wer im transatlantischen Wind mitsegelt, der braucht dann auch keine Angst haben, als „Verschwörungstheoretiker“ geächtet und shadowgebannt zu werden, sondern der bekommt die Anerkennung samt allerlei Gratifikationen der etablierten Medienlandschaft. Im Falle von Tilo Jung (der nach eigenem Bekunden jeden seiner Jungschar-Follower blockt, der das Wort „Ganser“ erwähnt) z.B. nicht nur den Grimme-Preis, sondern auch den Axel Springer Preis und den von ZDF, RTL, SAT1 und Das Erste vergebenen „Deutschen Fernsehpreis“.

Für diejenigen Influencer, die man mit ein paar Trophäen der Eitelkeit nicht so leicht abspeisen kann, greift man von konzernwirtschaftlicher Seite durchaus auch ein bisschen tiefer in die Tasche. Das geht dann so:

siehe Porsche Newsroom
(Konsumentenschutzhinweis: vor Anklicken des Videos sollte man allfällig im Mund befindliche Speisen und Getränke gut runterschlucken, denn es könnte sein, dass man plötzlich losprusten muss wie ein Elefant)

Wenn denn die Doomsday Clock nicht gerade auf „zwei Minuten vor Mitternacht“  stehen würde und alle Alarmglocken läuteten, dann könnte man über die derzeitige Chose ja eigentlich nur noch lachen. Aber wenn nun Plattformen, die sich mit der Aufklärung über die Mechanismen von Krieg, Ausbeutung und Manipulation beschäftigen, mundtot gemacht werden, dann bedeutet das leider nichts Gutes für den Frieden. Ein Frieden, den wir in den letzten Jahrzehnten anscheinend für vollkommen selbstverständlich gehalten haben – siehe auch ein denkwürdiges Stimmungsbild im jüngsten Friedenscamp gegen die US Airbase Ramstein von eingeschenkt.tv:  Darin geben die „Großen“ unserer alternativen Medienszene frei zu, dass es eigentlich immer die gleichen Leute seien, die die anderen 5000 Leute, die ohnehin schon Bescheid wüssten, über die globalpolitischen Machenschaften aufklären. Obwohl die Bombeneinschläge immer näher kommen und die Leitmedien mittlerweile ganz unverhohlen von Krieg gegen Russland sprechen und die Notwendigkeit nuklearer Erstschläge in Erwägung ziehen, „um Putin zu stoppen“, können sich scheinbar immer noch die wenigsten vorstellen, dass auch ihnen selbst auf ihrer Astroturf-Couch womöglich schon demnächst der Laden um die Ohren fliegen könnte.

Tomorrowland

Von den Super-Youtubern, die die Drohnenmord-Praxis in Ramstein angeprangert hatten, war auf der aktuellen Ramstein-Friedensdemo leider ebensowenig zu sehen wie von den 15 Millionen Sehern, die im bundesweit bekannten Video vor der EU-Wahl angeblich empört über diese Praxis waren und daher anders gewählt haben bzw. überhaupt erst wählen gegangen sind, um etwas zu verändern. Vielleicht war aber auch einfach nur das Wetter schuld. Oder es gab eben attraktivere Events – wo man nicht über die Zukunft redet und sich den Kopf zerbrechen muss, sondern wo man diese Zukunft jetzt schon herbeiholt und feiern kann. Beim legendären Tomorrowland-Festival etwa (siehe official aftermovie), bei dem aus ganz Europa Menschenmassen (zuletzt: 400.000)  herbeiströmen und sich in Form einer Menschentraube fast bis zum Horizont ergießen, soweit die Kameras reichen. Tomorrowland … ja, da wird scheinbar bereits das Morgen, die Zukunft zelebriert:  alle Probleme haben sich in Rauch aufgelöst, am Firmament detonieren in endloser Serie gewaltige Feuerwerkskörper, Flugshow-Jets fliegen in 10 m Höhe über die Zuschauerköpfe, von unzähligen Stages schallt Musik, die einem durch Mark und Bein geht und alle haben strahlende Augen und sind einfach nur happy.

Ich hatte erst gestern Gelegenheit, mit einem solchen Pionier der Zukunft zu plaudern. War wirklich ein netter, aufgeweckter Kerl, der jenseits der Alpen gerade fünf Tage durchgefeiert hat. Diesmal nicht am Tomorrowland, sondern am „Electric Love Festival“, einem neuen Geheimtip, der „noch nicht Mainstream“ sei … Anm.: aber vorige Woche immerhin nicht zu verachtende 180.000 Nicht-Mainstreamer zählte, die noch etwas auf Individualismus halten und sich nicht vermassen lassen wollen (hier ein aftermovie für die Partylöwen und hier the day after für die 120 Mann starke Putzkolonne, die auf 58 Hektar Fläche Tonnen von Plastikmüll, zurückgelassene Zelte und Schlafsäcke einsammeln musste). Mit nur einer Vergewaltigung und 64 anderen Straftaten (Quelle: oe24) wurde unter Beweis gestellt, dass die Kriminalität bei Menschen, die einfach abfeiern und Party machen, nach prozentualer Statistik praktisch gegen Null tendiert (mit anderen Worten: nur 0,036% der Menschen sind straffällig geworden, während 99,96% mustergültig gefeiert und konsumiert haben – auf diese unbestreitbaren „evidence based“-facts wäre wohl jedes Entwicklungsland neidisch und wird wohl noch Generationen an Entwicklung brauchen, um diesen Level ebenfalls zu erreichen). Vielleicht arbeiten wir Sauertöpfe von den alternativen Medien wirklich nur an der falschen Front. Vielleicht sollten wir unsere Zeit und Kraft auch dazu aufwenden, um unter dem Tomorrowland-Motto „Live today, love tomorrow, unite forever“ die ganze Welt zu einer einzigen Dauerparty zu machen, die uns zusammenschweißt und auf der jeder grenzenlos Spaß haben kann – und wir hätten im Handumdrehen Frieden.

Als ich den jungen Hipster fragte, ob er kommende Woche auch zur Mutter aller Festivals, zum „Tomorrowland“ fahren werde, war ich allerdings über seine Reaktion überrascht. Er verdrehte die Augen und machte eine abwinkende Handbewegung, als ob ich mich wirklich so besonders dumm anstellen wolle, dass er mir das noch auch erklären müsse. „Warum denn nicht?“, fragte ich Naivling. Er, kopfschüttelnd: Tomorrowland sei doch nur eine verpisste Sandkiste, in der „kleine Kinder komasaufen und sich das Hirn rausvögeln“.

Ob das wirklich so ist oder mein Bekannter nur ein ‚Hater‘ dieses Festivals, ich weiß es nicht. Wenn ich mir das Aftervideo anschaue, dann tragen viele der dort herumlaufenden Kinder Bart und sind schon über 1,80 m groß, hängen also wohl nicht mehr an der Milchflasche. Aber was ist heute schon ein Kind und was ein Erwachsener? Und ab wann ist ein Mensch für das, was er tut, verantwortlich? Diese Frage habe ich mir schon zuletzt gestellt, und auch Staatsanwälte verzweifeln gerade an ihr (siehe Kindergarten Gang Bang).

Römischer Rammsteinwurf aufs Gallierdorf

Zurück aber zum aktuellen Rammsteinwurf der Römer nach den alternativen Medien. Warum will man die unbelehrbaren Hinkelsteinklopfer und Aluhüte nun plattmachen? Reichweitenstarke Pattformen wie Nuoviso stören offensichtlich die Kriegsvorbereitungen, die ja – wenn man unsere Leitmedien so querliest – anscheinend bereits auf Hochtouren laufen. Auch die Straßen Europas in Richtung Russland werden ja bereits auf Anordnung der EU-Kommission für 6,5 Milliarden Euro panzertauglich gemacht (Quelle: Welt). Nachdem in letzter Zeit, womöglich nicht zuletzt aufgrund des doch vehementen Aufschreis innerhalb der alternativen Medien, die geplanten Coups gegen Venezuela und den Iran (noch) nicht aufgegangen sind, will man sich jetzt anscheinend nicht mehr länger ins Geschäft pfuschen lassen.

Lassen wir die ohnehin hilflose Ironie, mit der wir uns über Wasser zu halten versuchen, aber mal beiseite. Wenn ein marktradikales („marktkonformes“) System, das Jean Ziegler als kannibalisch bezeichnet und das laut Jean Jaurès „den Krieg in sich trägt wie die Wolke den Regen“, momentan derart dreiste Zensurmaßnahmen ergreift, dann sollte uns das mehr als wach machen. Denn wenn wir das, was jetzt geschieht, hinnehmen, dann hat es sich womöglich bald ausgesuvt – sowohl für die SUV-Kapitäne als auch für die Couch-Surfer, die gerne Deutschland sucht den Superstar und Dschungelcamp gucken … und auch im Tomorrowland hat es sich dann womöglich ausgevögelt und keine einzige Amsel findet mehr einen Regenwurm.

Wie auch immer. Man kann trotzdem hoffen, dass sich die Dinge eben oft bis ins Groteske steigern müssen, bis die Menschen daran aufwachen und dem Ganzen eine Wende geben. Ich bin also trotz allem zuversichtlich. Denn jeder, der bei dieser Chose mitmacht und weiter die Produkte der Rat Media Solutions GmbH (Relotius-Narrenspiegel, Südtäusche & Co.) konsumiert, der sich von diesem kannibalischen System und seiner  Medien-/Manipulationsmaschinerie nicht emanzipiert und der jetzt nicht selbstaktiv wird, der verliert einfach seine Würde.

„Als die Nazis die Kommunisten holten, habe ich geschwiegen; ich war ja kein Kommunist.
Als sie die Sozialdemokraten einsperrten, habe ich geschwiegen; ich war ja kein Sozialdemokrat.
Als sie die Gewerkschafter holten, habe ich geschwiegen, ich war ja kein Gewerkschafter.
Als sie mich holten, gab es keinen mehr, der protestieren konnte.“
(Martin Niemöller, KZ-Häftling und Friedenskämpfer)

Foto: pixabay/CC0

Gefährdung der marktkonformen Demokratie: Für solche Memes wird man heute auf Facebook gesperrt

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(Bild:  facebook/Markus Gelau)

Für das Posten des obigen Memes wurde der Autor von Facebook soeben für 30 Tage gesperrt. Eine dazu konsultierte Anwaltskanzlei meint: „Wir haben Ihre Äußerung auf Facebook geprüft. Diese verstößt weder gegen deutsches Recht noch gegen die FB-Nutzungsbedingungen. Die Sperre war bzw. ist daher rechtswidrig.“ Von einer Klage ohne Rechtsschutzversicherung rät die Kanzlei dennoch ab, da die Rechtslage in Sachen Facebook nicht geklärt und das Prozessrisiko erheblich sei.

Der Autor, der hauptberuflich Grafiker ist und das obige Rubikon-Factsheet auch selbst erstellt hat, kann sich nun also beim Salzamt beschweren. Denn Facebook hat auch die Widerspruchsfunktion deaktiviert:


(Bild:  facebook/Markus Gelau)

Während sich Autor und Anwälte also gerade den Kopf zerbrechen, was denn der Grund für die Zensur des obigen Postings  ist, liegt der Tatbestand doch sonnenklar auf der Hand:

Solche Infos über CDU-Funktionäre zu veröffentlichen, gefährdet doch den Bestand der marktkonformen Demokratie. Wo kommen wir denn hin, wenn solche Infos die Runde machen? Mannomann, da betreibt jemand Wehrkraftzersetzung ersten Grades und frägt dann noch ganz naiv und unschuldig, gegen welche Regeln er denn verstoßen habe. Hat der denn nicht brav bei Tilo „jung & naiv“ geguckt, um zu kapieren wie das Spiel läuft? Nee? – Also dann mal im Klartext ein Update für alle Sozialromantiker, die immer noch Che Guevara-Deo tragen und nicht mitbekommen haben, wie die Uhren seit der Milleniumswende ticken: Auf höfliche Weise ein paar dumme/naive Fragen stellen ist in einer marktkonformen Demokratie erlaubt, hat sogar einen erwünschten systemrelevanten Unterhaltungswert. Man bekommt dann von Experten und Sprechern der herrschenden Lehre mehr oder weniger hölzerne Antworten, über die man dann schmunzeln und sich sogar schlau vorkommen darf (wäre ja für akademisch gebildete Bürger frustrierend, wenn sie sich immerzu als Doofies fühlen müssten, deren Zukunft in einem neoliberalen System genauso verkauft und ausgeschlachtet wird wie gerade der Hambacher Wald und unsere sonstigen noch verbliebenen Umweltressourcen). Dank „simulativer Demokratie“ (© Jean Ziegler) kann Business as usual  ungestört weitergehen. Wenn die Pressekonferenzsprecher gut aufgelegt sind, beantworten sie sogar noch eine zweite naive Frage. Aber wenn sich der naive Frager auf den hinteren Rängen dann immer noch nicht reinkriegt und das Maul hält oder wer gar 2+2 zusammenzuzählen wagt und Fakten liefert anstatt naiver Fragen, der kriegt auf die Fresse – und wird in einem medial-politisch-ökonomisch perfekt verzahnten System am digitalen Scheiterhaufen warm entsorgt.

An Schergen, die für diesen Scheiterhaufen Brennholz herbeischaffen, mangelt es ja nicht. Schon seit Anfang 2017 sind z.B. die GWUP-/Ruhrbarone rund um David Schraven, Sebastian Bartoschek, Stefan Laurin, & Co. als „correctiv.ruhr“ Teil des Facebook-Zensurbüros „Correctiv“ und dürfen dort alles löschen, was nicht der naturwissenschaftlichen Rationalität entspricht.

Die Gwupies, die im Kampf gegen unbotmäßige Querfront-Postings bei der Bertelsmann-Tochter Arvato im Auftrag von Facebook derzeit noch gutes Geld verdienen, haben allerdings auf das falsche Pferd gesetzt. Die sich gerade sprunghaft entwickelnde KI wird nämlich mit selbstlernenden Algorithmen ganz von selbst erkennen, wann der Inhalt eines Postings die Grenze des Zulässigen überschreitet und die marktkonforme Demokratie gefährdet. Das obige Posting mit den Reizwörtern „CDU“, „Hambacher Wald“, „RWE“ und „120.000.- Euro“ könnte schon von jetzigen Algorithmen im Bruchteil einer Sekunde erkannt und ausgesiebt werden. Künftige PC-Tastaturen der Generation 4.0 werden dem User beim Posten solch subversiver Texte dazu gleich auch einen Stromstoß verpassen.

Die 700 in Berlin und die 500 in Essen angestellten Blockwarte, die 2018 ihren Vertrag mit Arvato und Facebook noch einmal verlängert bekommen haben, werden also schon demnächst abgebaut und selbst im Prekariat landen. Wenn die Blockwarte dann selbst „Pack“ sind, dann werden sie womöglich ins Darknet abtauchen und auch versuchen, ein paar sozialkritische Memes zu posten – es wird dann vermutlich jedoch bereits zu spät sein.


Nachsatz:

Mal im Ernst: Wäre es nicht höchste Zeit, uns eine Alternative zu den – ausnahmslos in transatlantischer Konzernhand befindlichen und damit europäischen Datenschutzstandards und Persönlichkeitsrechten Hohn spottenden – Plattformen Facebook, Youtube, Twitter, Instagram & Co. zu suchen? Human Connection wäre so eine Alternative. Deren Gründer Dennis Hack und sein Team haben die letzten Jahre mit hohem unternehmerischem Risiko fast Tag und Nacht an diesem Ideal eines freien, demokratischen und lösungsorientierten sozialen Netzwerks gearbeitet. Sie sind jetzt auch quasi auf der Ziellinie, es gibt bereits eine betriebsfähige Alpha-Version, in die man sich einloggen kann. Die Lösung, die uns mit Human Connection fast schon wie auf dem silbernen Teller serviert wird, ist nun allerdings kurz vor dem Durchstarten nochmals massiv gefährdet. Human Connection hat gerade einen SOS-Ruf abgesetzt (siehe Youtube).
Wenn 3000 Menschen mit einer monatlichen Mikrospende von 10 Euro helfen (auch 5 Euro-Spenden sind möglich), wäre das Problem im Handumdrehen gelöst und die Finanzierung gesichert. Derzeit sind 2064 Patenschaften erreicht, es fehlen nur noch 936. Wie wär’s also mit 1x Kaffetrinken pro Woche weniger und stattdessen ein paar Münzen Richtung Human Connection rollen lassen? Wäre das nicht eine sinnvolle Investition in die Zukunft?

 

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Ergänzung v. 01.05.2019:

(Screenshot: facebook/Markus Gelau)

Aufgelesen und kommentiert 2017-06-11

Mit freundlicher Genehmigung von Andreas und Rume.de

Aufgelesen und kommentiert 2017-06-11

/ Die neuen Betriebsrenten sind ein großer Betrug
/ Cum/Ex-Mafia tanzte Bundesfinanzministerium auf der Nase herum
/ Billig davongekommen
/ Was unterscheidet den DGB von der AfD?
/ Bundesamt sieht starke Vermüllung der deutschen Küsten
/ Bundesprogramm fördert Projekt „#DoppelEinhorn“
/ „Uns geht es gut!“
/ UN-Sonderberichterstatter: Netzwerkdurchsetzungsgesetz verstößt gegen Menschenrechte
/ Pkw-Maut? Es geht auch einfacher
/ BaWü-Innenminister Strobl (CDU) fordert Nutzung von Mautdaten zur Verbrechensaufklärung
/ Bundesinnenminister Maiziere (CDU): Video-Gesichtserkennung zur Fahndung nutzen
/ ARD und ZDF wollen von ihrer Kriegshetze gegen Libyen nichts mehr wissen
/ ZDF-Fernsehratschefin Thieme: Mit dem Zweiten sieht sie schlechter
/ Gaby Weber: Meine Kritik an Rubikon (PDF)
/ Zur Rot-Rot-Grün Debatte

Hiermit verabschiede ich mich für (wahrscheinlich ) ein paar Urlaubstage…

 

Die neuen Betriebsrenten sind ein großer Betrug
„Die Lebensversicherer reiben sich die Hände. Die neuen Betriebsrenten sind so lukrativ wie die Ölquelle, auf der sich Carsten Maschmeyer vor 15 Jahren mit Einführung der Riester-Rente wähnte. So überrascht es nur wenig, dass nahezu zeitgleich mit der Verabschiedung des Betriebsrentenstärkungsgesetzes fünf Lebensversicherer bereits den Startschuss für „Das Rentenwerk“ gegeben haben. Barmenia, Debeka, Gothaer, HUK-Coburg und Stuttgarter wollen „maßgeschneiderte Angebote“ für die neuen Betriebsrenten machen.

Der Hintergrund: Für die neuen Betriebsrenten soll ein Garantieverbot gelten. Während bislang die Arbeitgeber für ihre Betriebsrentenzusagen gerade stehen mussten, soll es diese Garantie in Zukunft nicht mehr geben. Kein Arbeitnehmer weiß, was bei einer solchen Rente rauskommt. Es könnte auch weniger werden, als eingezahlt wurde.

Gewinner sind die Lebensversicherer. Ihre normalen Verträge werden sie aktuell kaum noch los. Da kommt der Rückenwind durch die Politik gerade recht.“Weiterlesen…

Nicht zu vergessen: Wer von seinem Lohn vorab Geld für die neue Finanzcasino-Betriebsrente abzweigt, zahlt auch weniger Rentenbeiträge – und bekommt demzufolge auch weniger gesetzliche Rente. Und was nach dem Finanzcasino noch von der Betriebsrente übrig bleibt, unterliegt voll der Steuer- und Abgabepflicht.

Dazu passt:

Cum/Ex-Mafia tanzte Bundesfinanzministerium auf der Nase herum
„Kriminelle Banker und Investoren haben den Staat jahrelang ausgenommen wie eine Weihnachtsgans. Dafür tragen letztlich die zuständigen Bundesfinanzminister die politische Verantwortung. Dass CDU/CSU und SPD in ihrem Abschlussbericht zum Untersuchungsausschuss behaupten, die Finanzverwaltung hätte im Großen und Ganzen korrekt gehandelt, lässt einem die Haare zu Berge stehen.“

Hat jemand zustimmend genickt?

 

Billig davongekommen
„Vor zehn Jahren endete die Entschädigung für Zwangsarbeiter. Weit über acht Millionen Menschen mussten während des Zweiten Weltkrieges Zwangsarbeit für die Nazis leisten. Gegen Ende des Krieges bestand ein Viertel aller Arbeitskräfte in der deutschen Wirtschaft aus verschleppten Sklavenarbeitern. Ihre Entschädigung, die vor nunmehr zehn Jahren beendet worden ist, war ein Eingeständnis der politischen Verantwortung der Bundesrepublik. Sie war aber auch ein taktisches Mittel, um der deutschen Wirtschaft zu ermöglichen, möglichst billig davonzukommen.

Die Initiative zur Entschädigung ging weder von jenen Wirtschaftsunternehmen aus, die von der Zwangsarbeit profitiert hatten, noch von der Bundesregierung. Diese ordnete das Thema den »Reparationsschulden« zu, die schon längst erledigt seien. Es blieb den Opfern überlassen, um ihr Recht zu kämpfen. 1996 erklärte das Bundesverfassungsgericht die Klage einer Polin, die 55 Wochen lang in Auschwitz für eine deutsche Firma schuften musste, für prinzipiell zulässig. Die Frau bekam eine Summe von 15.000 D-Mark zugesprochen. Der Klageweg in Deutschland war aber für die meisten hochbetagten Opfer kaum zumutbar und zudem wegen juristischer Fallstricke wie der Verjährungsfrist höchst unsicher.“

Almosen für die Opfer, billige Zwangsarbeiter für deutsche Konzernbonzen – ist der Kapitalismus nicht toll?

 

Was unterscheidet den DGB von der AfD?
„Das ist keine Scherzfrage, und es sollen auch nicht Äpfel mit Birnen verglichen werden. Ein Unterschied besteht unter anderem darin, dass der Deutsche Gewerkschaftsbund sechs Millionen Mitglieder hat und die Alternative für Deutschland 26.000. Trotzdem macht die AfD fast jeden Tag von sich reden, während der DGB beziehungsweise die Gewerkschaften in den Medien keine Rolle spielen.“ Weiterlesen…

 

Bundesamt sieht starke Vermüllung der deutschen Küsten
An den deutschen Stränden wurden im Durchschnitt 389 Müllteile auf 100 Metern gefunden. Der ganz überwiegende Teil sei Plastik, aber auch Glas, Gummi oder verarbeitetes Holz. Meeresschutzexpertin Stefanie Werner: „Meeresmüll ist eine Folge unserer heutigen Wegwerfgesellschaft und den vorherrschenden Produktions- und Konsummustern geschuldet.“

 

Bundesprogramm fördert Projekt „#DoppelEinhorn“
„Das Projekt „#DoppelEinhorn“ richtet sich vor allem gegen Hassreden im Internet“, meldet der Saarländische Rundfunk. Und wer sich fragt, wie das denn konkret aussieht, für den nur folgendes Zitat: „Dies geschieht etwa mit Sprüchen wie „Es heißt Grundrecht auf Meinungsfreiheit und nicht Grundrecht auf Scheißelabern!“

Äh, wie bitte??

Grundrecht auf Meinungsfreiheit bedeutet explizit, dass man auch eine absolute Scheissmeinung haben darf. Beispiele: Sogar die allerdümmsten Vollidioten dürfen „Kriege gegen Terror“ fordern, wohlwissend, dass sie damit nur NOCH MEHR Terrorismus produzieren. Man darf auch „Ausländer raus“ Gesetze fordern, wohlwissend, dass sich damit das Flüchtlingsproblem keinesfalls erledigt. Und man darf auch menschenverachtende Sanktionen gegen Arbeitslose fordern, wohlwissend, dass es nicht genug bezahlte Arbeit für alle gibt.

Kurzum: Selbst die dümmste Scheisse darf geäussert werden, so lange sie nicht beleidigt oder verhetzt.

Was die Umsetzung dieser Scheisse in Gesetze anbelangt, ist dann nochmal eine andere Debatte. Aber diese (falsche) Scheissmeinung darf man zu jeder Zeit haben – und auch äussern.

Dazu passt:

„Uns geht es gut!“
„Den Menschen in Deutschland ging es noch nie so gut. (…) Gleichzeitig warnte sie vor Meinungsverfälschung im Internet.“ Bundeskanzlerin Angela Merkel im Tagesspiegel, 23. November 2016

 

UN-Sonderberichterstatter: Netzwerkdurchsetzungsgesetz verstößt gegen Menschenrechte
Das „Netzwerkdurchsetzungsgesetz“ (übrigens echter Neusprech) ist das sogenannte Anti-Fakenews-Gesetz von SPD-Minister Maas. Und der UN-Vertreter sagt dazu, was ich auch schon zigmal geschrieben hatte (Zitat): „Das Gesetz gefährde die Menschenrechte auf Meinungsfreiheit und Privatsphäre. Im Zweifel würden Internetfirmen auch legale Inhalte löschen.“

Dass die Bundesregierung genau das, nämlich das schnelle voreilige Löschen von „zu unbequemer“ Kritik, exakt so haben will, erkennt man schon daran, dass der CDU-Fraktionschef Kauder angesichts der immer grösseren Kritik dieses Gesetz nun endlich schnell durchsetzen will. Und auch die EU-Kommission ist begeistert über die neuen Zensurmöglichkeiten. Zitat: „Die Kommission hat nicht die Absicht, den deutschen Gesetzentwurf zu blockieren“, versicherte der Kommissionssprecher.

 

Pkw-Maut? Es geht auch einfacher
Heise-Online kommentiert: „Würde die Maut hingegen auf den Spritpreis umgelegt, hätte dies die gleiche Lenkungswirkung wie eine kilometerabhängige Maut:

– wäre das einfach und anonym,
– würden sparsame Fahrzeuge bevorzugt,
– gäbe es keinen Anreiz, zur Mautvermeidung auf kleine Straßen auszuweichen.

Und eine europaweite Abgabe pro Liter Sprit liefert auch keinen Anreiz mehr zum Tanktourismus – ein sonst gerne angeführtes Gegenargument.“

Das ist natürlich richtig, aber mit der Mineralölsteuer kann man eben niemanden überwachen

Dazu passt:

BaWü-Innenminister Strobl (CDU) fordert Nutzung von Mautdaten zur VerbrechensaufklärungUnd dazu passt auch:

Bundesinnenminister Maiziere (CDU): Video-Gesichtserkennung zur Fahndung nutzenDrum merke: Wenn erstmal ein Überwachungsgesetz durchgedrückt wurde, werden die gesammelten Daten anschliessend IMMER flächendeckend missbraucht.

 

ARD und ZDF wollen von ihrer Kriegshetze gegen Libyen nichts mehr wissen
ABSOLUTER LESEBEFEHL inklusive anschauen des Videos über die Libyen-Kriegshetze des ZDF. Ist das alles mit Lügenpresse überhaupt noch ausreichend betitelt – oder doch eher eine Verharmlosung?

 

ZDF-Fernsehratschefin Thieme: Mit dem Zweiten sieht sie schlechter
Oder auch: Wie CDU und SPD dem ZDF befehlen, was sie gefälligst zu senden haben.

 

Gaby Weber: Meine Kritik an Rubikon (PDF)
Geht es so schnell schon wieder steil bergab?

 

Und zu guter Letzt:

Zur Rot-Rot-Grün Debatte
Und man sieht sehr schön, von welcher Seite aus die Brücke zerstört wird

 

Zensur bei Facebook und Google

Frau Lorenz-Hoffmann ist seid der letzten Vorstandswahl am 11.10.2014  kein Mitglied des Vorstandes der Linken in Neukölln mehr und ist außerdem aus der Partei DIE LINKE ausgetreten.
So bleibt sie nur noch ein Mensch mit einer unappetitlichen Meinung, von denen es viel zu viele gibt und über die jede weitere geschriebene Zeile reine Zeitverschwendung ist.

—-

..ausgerechnet durch ein Mitglied des (ehemaligen) Vorstandes der LINKEn in Neuköln.

Vor einigen Tagen musste ich einen wirklich üblen Kommentar von einem Mitglied des Bezirksvorstands DIE LINKE Neukölln (Hartz IV, Mitgliederbetreuung (BO Rixdorf, AG Hartz IV)) (sic!), Frau Franziska Lorenz-Hoffmann auf der FB-Seite des Sat 1 Frühstücksfernsehens lesen und hab mich auch prompt auf meiner Facebook-Seite darüber echauffiert. So weit, so Gut.
Heute, oops, ist der Beitrag verschwunden. Und auch alle anderen Spuren ihrer verbalen Entgleisung.

Hmm, Google gefragt und keine Antwort erhalten – allerdings kam am Ende der Seite der nette Hinweis:
„Einige Ergebnisse wurden möglicherweise aufgrund der Bestimmungen des europäischen Datenschutzrechts entfernt.“

Kurz war noch auf Google.com ein Suchergebnis vorhanden, das auf den inzwischen ebenfalls entfernten Originalkommentar bei Sat 1 hinwies. Das ist nun auch weg.

Warum sollte ein Mitglied in Amt und Würden einer Partei, die sich für ein freies Internet ohne Zensur einsetzt, so was tun?
Ich zitiere einfach mal den Kommentar (siehe auch die angeklebten Screenshots), dann wird es verständlicher:

„wieso kann sich einer nit Harz4 ein iphone 6 kaufen. Ich hoffe der wird gekürzt und fliegt aus der Massnahme, das müssen nur wir die Steuerzahler bezahlen. das ist ein Schmarotzer“ (Rechtschreibung wie Original)

Ok, es kann schon mal passieren, daß, wenn man Krank ist (siehe die Screenshots mit den Rechfertigungsversuchen), die wahre Gesinnung den eingebauten Zensor überlistet. Dazu muß man dann aber stehen, schnellstens zurücktreten oder wenigstens eine glaubhafte Entschuldigung abliefern, denn solche Meinungen haben bei den Linken nichts zu suchen. Ist ja auch eher ein SPD Ding.

Aber dann versuchen, das Internet zensieren, wenn der Shitstorm losbricht?

Wir sind nicht mehr in der DDR, Frau Lorenz-Hoffmann. Da hat ja selbst der CSU-Abgeordnete Stracke (der mit den „faulen Krüppeln“) mehr Eier in der Hose. Der hat zwar den Shitstorm mit jeder Menge sinnloser Posts auf seiner Facebook-Seite weit nach unten gedrückt, aber eben keine Zensurmaßnahmen angeordnet.
Ist es das, was uns erwartet, wenn DIE LINKE mal mehr als ein paar Prozent bekommt? Hartz4 Bashing und Zensur der Berichterstattung?

Damit niemand später behauptet, ich hätte mir das aus den Fingern gesaugt, ein PDF mit den Screenshots gibt es hier zum Download (rechte Maustaste klicken und „Ziel speichern unter“ wählen):

lorenz-hoffmann-facebook.pdf

(Der Verfasser ist seid vielen Jahren Mitglied der Partei DIE LINKE, aber hat inzwischen arge Zweifel. Nicht nur deshalb… )

Update, 23.10.2014:

Sie hetzt weiter [Anklicken].

Die Suche nach Wahrheiten

Wer einmal damit anfängt entdeckt ungeheuerliches und kommt nicht mehr zurück zur Tagesschau & Co. Und schlimmer: Wer einmal damit anfängt wird ein Sonderling im Freundeskreis, weil sich die gesamte Weltanschauung vom Mainstream entfernt. Einige rasten aus. Andere werden Depressiv. Wieder andere ziehen sich zurück und nochmal andere machen einfach weiter wie vorher auch, nur um nicht aufzufallen.

(mehr …)

308 wörter über digitale bücherverbrennung und das ministerium für wahrheit

ich bin ja so ein typischer „wenn er mit allem fertig ist – schmeißt er sich vor die glotze“ typ. aufgrund der sich allabendlich darbietenden programmflachheit wird dann des öfteren ´rumgezappt und manchmal… dient das tv gerät eigentlich nur der akkustischen untermalung des feuers im kamin. das ist meistens… ausdrucksstärker.

jedoch: was mir seit november 2012 vermehrt aufgefallen ist, ist die vermehrte werbung für sogenannte „e-book-reader“.  ja ich weiß – jetzt kommen gleich alle hinter den büschen hergesprungen, und finden diese dinger ganz toll und klasse. was nichts daran ändern wird, das ich sie zum kotzen finde.

fire ebook reader

dies will ich auch gerne begründen. die älteren (40 +) unter uns, werden sich vielleicht noch daran erinnern, in der schule „1984“ von george orwell gelesen zu haben. ich habe keine kinder und weiß nicht, ob dieses buch heute noch unterrichtsstoff ist, gehe allerdings mal davon aus, das eher nicht. orwells protagonist, winston smith, arbeitete im „ministerium für wahrheit“ und seine hauptaufgabe bestand darin, zeitungsmeldungen so umzuschreiben, das sie in die aktuelle politische situation passten.

naja, spinnen wir mal ein wenig ´rum. wenn alles und jedes nur noch im digitalen format und über mit dem internet verbundene geräte verfügbar wäre, so wäre es doch relativ einfach möglich, per weltweiter „autokorrektur“ jeden sachverhalt so zu frisieren, wie es gerade passt. das dies funktioniert, weiß jeder, der schon mal die auto-korrektur seines textverarbeitungsprogrammes benutzt hat. so nach dem motto:

es hat in der eu schon immer eine zwangsabgabe von 12,5 % auf  sparguthaben gegeben!

um z.b. diese wahrheit durchzusetzen, müsste man momentan noch auf manuelle bücherverbrennung zurückgreifen.
bücherverbrennung

in zukunft, wird dies nicht mehr nötig sein. aber vielleicht interessiert das in zukunft auch niemanden mehr. wer weiß denn, ob in 30 jahren noch alle lesen können (müssen). als dreckwegräumer für das berühmte 1 %… muss man dies sicherlich nicht. und zur unterhaltung… gibt es ja das tv-gerät.

schöne neue welt halt.
in diesem sinne!

 

 

 

 

Dies und das – gesammelt und hiermit gezeigt am 29.05.2012

Fangen wir am besten mit Google an. Die haben im letzten Jahr 1,2 Millionen Suchergebnisse zensiert. Und weil sie nette Menschen sind die Offenheit vorleben, verraten sie uns auch, welche Seiten das waren:

We believe that openness is crucial for the future of the Internet. When something gets in the way of the free flow of information, we believe there should be transparency around what that block might be.
Der Text ist aus der Ankündigung hier

Die Chinesen schlagen zurück. Einstweilen mit einem Menschenrechtsreport über die USA (gefunden bei Fefe):

The State Department of the United States released its Country Reports on Human Rights Practices for 2011 on May 24, 2012. As in previous years, the reports are full of over-critical remarks on the human rights situation in nearly 200 countries and regions as well as distortions and accusations concerning the human rights cause in China. However, the United States turned a blind eye to its own woeful human rights situation and kept silent about it. The Human Rights Record of the United States in 2011 is hereby prepared to reveal the true human rights situation of the United States to people across the world and urge the United States to face up to its own doings.

Herr Kompa stört es, daß der Piratenchef mit einem ehemaligen Massenmörder redet (mich übrigens auch):

Und vielleicht war es sogar ein genialer PR-Coup, sich ausgerechnet als Vorsitzender einer hinterzimmerphoben Partei vom wohl begabtesten Strippenzieher der Welt zum Tête-à-tête in das abgeschottete Axel Springer-Hochaus einladen zu lassen. Möglicherweise bestand ja tatsächlich eine Chance, den ultrakonservativen Mr. CIA, der das eigene Parlament täuschte und selbst befreundete Journalisten und Mitarbeiter abhören ließ, für Bradley Mannings Schicksal zu begeistern. Und Flüge nach Europa haben wenigstens den pädagogischen Effekt, dass man Kissinger am Flughafen die Weichteile drückt.

Hinterzimmerphobe Partei, das gefällt mir. Das Pispers Video am Ende des Artikels ist fast schon Pflicht.

Die Nachrichtenagentur QPress berichtet über einen anderen amerikanischen Mörder:

Der neue „Herr der Dinge“ oder vielleicht doch besser der Herr des Todes heißt John Brennan und ist damit der unangefochtene „Death-Czar“, der das Privileg genießt in Obamas Namen entscheiden zu dürfen wer leben darf und wer sterben muss. Er muss auch nicht selbst Hand anlegen (nur mit dem Stift zur Unterschrift), für den Rest hat er seine Jungs und sollte mal die Liste zu elend lang werden kann er auch dies noch auf die Putzfrau oder den Azubi delegieren. John Brennan hat 30 Jahre Geheimdiensterfahrung auf dem Buckel und ist mit diesem Hintergrund natürlich ein fürstlicher Großinquisitor, der auch unter Bush schon tolle Dienste leistete.

Herr Flegel über Organspenden:

Grundsätzlich ist meine Einstellung zur Organspende negativ. Ich weiß, in den Augen vieler Menschen ist das ein Zeichen negativen Verhaltens und wird mir sicher keine Freunde machen. Aber der Tod ist ein Teil des Lebens und das Einzige, was im Leben wirklich sicher ist. Ich werde auch jetzt bei entsprechenden Schreiben der Krankenkasse eine Organentnahme kategorisch verweigern, ebenso aber auch eine Organspende, wenn ich gesundheitlich in eine entsprechende Situation komme.

In der Vorstellung der meisten Menschen erfolgt die Organentnahme, wenn man tot ist. Doch das ist falsch. Man ist nach ärztlicher Diagnostik erst hirntot. Ein Hirntoter lebt, zeigt aber nach offizieller Darstellung keine messbaren Hirnströme mehr. Dieser Kunstbegriff des Hirntodes wurde erst erfunden, als die erste erfolgreiche Transplantation erfolgreich durchgeführt worden war. Organverpflanzungen können nicht von Toten erfolgen, sondern nur von Lebenden. Folglich ist ein Hirntoter nicht wirklich tot, auch wenn sein Leben nur noch durch Maschinen aufrecht erhalten wird. Doch das wird auch mit anderen Patienten gemacht, die keineswegs als hirntot diagnostiziert werden, sondern als komatös. Es gibt einzelne Fälle, in denen als hirntot bezeichnete Kinder plötzlich wieder zum Leben erwachten.

Herr Weiss auch:

Anlässslich der Verabschiedung des neuen Organspende-Gesetzes ist es wichtig, sich diesen Fall aus England anzusehen, in dem ein Student als „hirntot“ erklärt wurde, der heute an der Universität studiert. Die Kriterien für diese Fälle sind im Gesetz nicht explizit geregelt. Zwar erklären die Mediziner in Deutschland, was hier „üblich“ sei, aber eine letzte Gewissheit hat niemand, weil das Gesetz, schnell gestrickt, offene Seiten hat.

Hier wird mal wieder kräftig gelogen:

BILD DES ANGEBLICHEN SYRIEN MASSAKER’S IST EIN FAKE!

Hier auch:

Bundesinnenminister Friedrich hat heute den Verfassungsschutzbericht 2010 vorgestellt. Die Zahl der „Straftaten mit extremistischem Hintergrund aus dem Bereich ‚Politisch motivierte Kriminalität – links'“ ist demnach von 4.734 im Jahr 2009 auf 3.747 im vergangenen Jahr gesunken (ein Minus von 20,8%), die der „Straftaten mit extremistischem Hintergrund aus dem Bereich ‚Politisch motivierte Kriminalität – rechts'“ von 18.750 auf 15.905 (minus 15,2%).

Mal schauen, ob das lange eine Satire bleibt:

Berlin, Saarbrücken (dpo) – Dass Oskar Lafontaine nicht durchsetzen konnte, ohne eine Kampfkandidatur gegen Dietmar Bartsch Parteivorsitzender der Linken zu werden, hat Konsequenzen. Wie der Postillon exklusiv erfahren hat, will der umtriebige Saarländer gemeinsam mit Sahra Wagenknecht nun eine neue Partei gründen, die sich politisch links von der Linken positioniert.

 In Amerika werden Kannibalen erschossen:

Ein Polizist des amerikanischen Bundesstaates Florida hat einen Mann erschossen, als dieser einen bestialischen Kannibalismus-Akt verübte. Der Täter nagte am Gesicht eines lebenden Menschen.

Planetengroße Ufos, die die Nasa seid langer Zeit versteckt bzw. zensiert?

Überraschende Wende: Das mysteriöse Objekt, bei dem Enthusiasten ein Alien-Raumschiff wittern, ist einem Zeitungsbericht zufolge von einer weiteren Raumsonde gefilmt worden. Die Nasa soll die Bilder wegen Geheimhaltung eilig gelöscht haben.

Ihr habt Kinder um 8 Jahre? Dann lest mal, was Amazon für diese Altersgruppe bereit hält:

Produktinformation:
Vom Hersteller empfohlenes Alter: Ab 8 Jahren:

Das Last Minute Love Kit hat die Größe einer Energydrinkdose, einen Aufreissdeckel und ist durch die Kunststoffkappe wiederverschließbar! Sie enthält alles was Du für eine erotische Stunde brauchst: 2 Kondome aus Naturkautschuklatex, 1 Packung Engergie-Stoß Getränkepulver, 1 Sachet Gleitgel, 1 erotische Nascherei und 1 sexy Tanga. Last Minute Kit – die schnelle Nummer aus der Dose

Energie-Stoß Getränkepulver… [sic]

Aber ein paar der Dinge in diesem „Set“ sind vielleicht nicht falsch. Falls die Herren, die bisher an kleine Mädchen Gebärmutterhalskrebsimpfungen verkaufen vielleicht doch Recht haben und nicht nur einen größeren Kundenstamm im Sinn haben (Vorsicht, Link geht zur Bild):

Prof. Klußmann: „Studien zeigen, dass das Risiko mit der Anzahl der Sexualpartner steigt. Vermutlich auch durch verändertes Sexualverhalten mit besonderer Bedeutung oraler Praktiken.“ Die Erkrankten werden auch immer jünger.
Als Schutz empfiehlt der Professor allgemeine Impfungen gegen HPV. Diese sind bisher nur bei Mädchen Standard. Wegen des Gebärmutterhalskrebses.

Und wenns gesundheitlich unbedenktlich bleibt aber trotzdem schief geht, hat man auch noch den Spott (Jeder hat ein Recht darauf, verarscht zu werden – Serdar Somuncu):

Der Party-Gag für Schwangere ab dem 8 Monat…

Ok, ich befürchte, daß ist ernst gemeint.

Multimedia:

Ein paar nette Bilder von seltsamen Dingen:


Gefunden bei Herrn Thiel – Lasarus.org

 

FNORD

Rettet Duck Home im Namen der Zukunft vor den Asozialen

Samstag, 26.5.2012. Eifel. Das Wetter ist schön. Ich hätte besseres zu tun, als zu schreiben. Ich bekomme kein Geld dafür. Will ich auch gar nicht. Ich besitze kein Geld - und will auch gar nicht wieder damit anfangen. Geld verdirbt einfach den Charakter - auch den von Politikern, Managern und Richtern. Und Charakter ist das einzige, was in dieser Welt wirklich mir gehört und was mich - möglicherweise - in einer nächsten Welt begleiten wird. Wer möchte schon mit einer so verdorbenen Ware ewig weiterwandern? Und obwohl ich heute lieber in der Sonne liegen würde (und einen kleinen Berg von Alltagsarbeit vor mir habe) ruft es mich doch zu den Tasten. Der Grund? Wieder verschwindet ein Blog von der Landschaft. Diesmal kenne ich ihn ein wenig - ab und zu, wenn Zeit übrig war, habe ich dort mal geblättert. Jetzt droht er zu verschwinden .... wie schon die geliebte Bundesregierung.

Samstag, 26.5.2012. Eifel. Das Wetter ist schön. Ich hätte besseres zu tun, als zu schreiben. Ich bekomme kein Geld dafür. Will ich auch gar nicht. Ich besitze kein Geld – und will auch gar nicht wieder damit anfangen. Geld verdirbt einfach den Charakter – auch den von Politikern, Managern und Richtern. Und Charakter ist das einzige, was in dieser Welt wirklich mir gehört und was mich – möglicherweise – in einer nächsten Welt begleiten wird. Wer möchte schon mit einer so verdorbenen Ware ewig weiterwandern? Und obwohl ich heute lieber in der Sonne liegen würde (und einen kleinen Berg von Alltagsarbeit vor mir habe) ruft es mich doch zu den Tasten. Der Grund? Wieder verschwindet ein Blog von der Landschaft. Diesmal kenne ich ihn ein wenig – ab und zu, wenn Zeit übrig war, habe ich dort mal geblättert. Jetzt droht er zu verschwinden …. wie schon die geliebte Bundesregierung.

Ich gebe zu, ich habe mich nie mit diesem Abmahnwahn beschäftigt, noch verstehe ich recht, wie das funktionieren soll. In meiner Welt glaube ich noch an Recht und Gerechtigkeit. Ich hätte selbst fast mal Jura studiert – um der Gerechtigkeit zum Sieg zu verhelfen. Ich habe sehr viele Prozesse in meinem Leben führen müssen – und immer hat vor Gericht die Gerechtigkeit gesiegt. Ich sehe auch, das das Bundesverfassungsgericht ein mächtiges und verlässliches  Bollwerk gegen die Machenschaften jener sozial schwacher Indiviuden ist, die Deutschland in ein marktkonformes Arbeitslager verwandeln wollen. Sozial schwach? Ja, entgegen des Medial verbreiteten Sprachgebrauches sind jene Personen als „sozial schwach“ anzusehen, die nicht für eine Gemeinschaft leben, sondern nur VON ihr.  Richtern, Rechtsanwälten und Politikern sollte das wie auch den Soldaten und Polizisten dieses  Landes bewußt sein: sie leben ALLE von Staatsknete, viele davon sogar sehr fürstlich.

Bei so einem kostbarem Geschenk sollte es ein leichtes sein, ein soziales Leben FÜR die Gemeinschaft zu leben – und nicht ein egozentrisches Räuberleben, das nur danach trachtet, möglichst viel für sich auf Kosten der anderen zu ergattern … was wir wohl eindeutig zurecht asozial nennen dürfen.

Weniger asozial scheinen mir jene Menschen zu sein, die von Hartz IV leben. Sie können auch nicht mehr das für die Gemeinschaft tun, was sie eigentlich wollen … und meistens sind es Alter, Krankheit, Kinder oder eine sehr ungünstige persönliche Entwicklung, die es ihnen nicht mehr erlaubt, Gnade vor den Augen der Personalherren zu finden.  Sie können nichts dafür, das Richter, Polizisten und Politiker eine Welt geschaffen haben, in der überall ein Preisschild draufklebt (Luft mal ausgenommen – Wasser kostet teilweise schon sehr viel).  Soziale Menschen erkennen das und statten selbstverständlich ohne großes Murren ihre Mitmenschen mit dem nötigen Kapital aus – so wie früher der König den Menschen Land zuteilte, damit sie essen anbauen konnten.

„Ohne Essen stirbt der Mensch“ – ist den sozialen Charakteren dieses Landes bekannt.

Den Asozialen ist es egal.

Nun sitzen viele Menschen genau wie ich vor dem Bildschirm und bringen ihre Gedanken zu Papier … oder zu dem, was im Internet das Papier erstetzt.  Das ist auch nur gut so. Das Internet stellt eine kulturelle Revolution dar, die das Potential hat, unsere  Kultur so zu erhöhen, verfeinern und ihre Leistungsfähigkeit enorm zu steigern wie es dereinst der Buchdruck getan hat. Gerechte, demokratisch und sozial gesinnte Menschen sollten das begrüßen, hier wurde der Menschheit ein Geschenk zuteil, deren Segnungen viele noch nicht mal im Ansatz begreifen.

Immanuel Kant hätte es sehr begrüßt: hier ist das Werkzeug, mit dem der ewige Friede auf Erden geschaffen werden kann – so wie der Buchdruck die Aufklärung in die Welt brachte.

Nun – leider gibt es nicht nur Menschen, die Frieden begrüßen. Die Geschichte lehrt uns, das es reichlich Individuen gibt, die Krieg vorziehen – sofern sie weit hinten sind und sich durch die Leichenberge die Taschen füllen können. Es gibt auch gefüllte Taschen, die sich Sorgen machen, das die sozialen Kräfte dieser Welt merken, auf welch´ kriminelle Art und Weise die Taschen gefüllt worden sind. Ja, „die Märkte“ speisen sich hauptsächlich aus kriminellen Geldern – und investieren deshalb soviel in Politik und Medien, weil sie Angst haben, erwischt zu werden. Es wäre nicht schön, wenn die Bürger erfahren würden, das es Vermögen  aus Drogengeschäften und Menschenhandel sind, für deren Vervielfältigung wir unsere Staatsverschuldung vervielfältigen.

Mit diesen asozialen Gewalten legt man sich an, wenn man so einen kleinen Blog wie Duckhome betreibt, der eine beeindruckende soziale Leistung darstellt. Sozial? Natürlich – weil kostenlos für alle.  Das ist heute normal so. Das gehört zur neuen Zeit – Zeitungen gibt es ja auch kostenlos – in solchen Mengen, das viele sich deren Anlieferungen schon verbieten. Gut, es gibt Werbung bei Duckhome (sogar für Rezepte von Kartoffelsalat) – aber das gibt es bei allen anderen Medien auch. Blogs haben eben ihre Betriebskosten – auch wenn die geringer sind als die Kosten für ein Totholzmedium.

Nun droht einem sozialen Projekt wie Duckhome das Ende.  Sie sollen dort Urheberrechte verletzt haben.

„Urheberrechte“ ist ein schwieriges Thema.  Eine Perspektive habe ich schon mal eingenommen … via Urheberrecht dominieren Konzerne die Entwicklung von Kunst und Kultur.  Die andere Perspektive habe ich auch schon kennenlernen müssen: da kopiert einer meine Artikel, um sie als seine eigenen auszugeben.

Das hinterlässt einen fiesen Geschmack. Zwar ist „Eifelphilosoph“ ja extra anonym und schreibt nicht zwecks Förderung eines neuen Personenkultes, aber man fühlt sich als Mensch doch irgendwie zurückgesetzt, weil der sozial übliche Respekt vor der Persönlichkeit des Mitmenschen vollkommen fehlt – sogar bei den „Hells Angels“ gibt´s für so was  tierisch mit der groben Kelle. Respekt vor dem Mitmenschen ist halt eine wichtige Charaktereigenschaft, deren Fehlen immer in Kriegen endet – letztendlich.

Andererseits … man produziert  ja dafür, das es gelesen, gesehen oder mitgesungen wird – und hier wird es erst recht schwierig, sich gegen Kopien zur Wehr zu setzen … oder auch nur im Ansatz dagegen zu sein.

Was wäre, wenn jemand ein Copyright auf „Demokratie“ für sich verlangt  – die Griechen dürften da an erster Stelle stehen. Sie predigen diese Staatsform zur Abwehr von Krieg und Ungerechtigkeit schon seit dreitausend Jahren. Angesichts der Verbreitung und Akzeptanz von „Demokratie“ dürften die Griechen an Lizenzgebühren reich werden. Gleich danach kämen die Indianer dran, die die Aufklärung nachhaltig zu ihren „Verfassungen“ inspiriert haben.

Noch krummer wird es, wenn Nachrichtenagenturen ein Copyright auf Wirklichkeit einrichten: die Privatisierung von Information gleicht dem Ruf nach der Privatisierung von Regenwasser – aber wir wissen, das selbst dieser Ruf schon ertönte. Doch obwohl solche Forderungen a priori asozial und sogar gemeingefährlich sind, scheinen sie sich langsam durchzusetzen. Ich sehe schon eine Gesellschaft vor mir, in der die Informationen aus der „Tagesschau“ nur noch hinter vorgehaltener Hand besprochen werden dürfen, weil ansonsten gleich zehn Anwälte auf der Matte stehen, die Gebühren für den Gebrauch der Information „In Hanau explodiert ein Atomkraftwerk“ wollen.

Darum ist die Rettung von Duckhome nicht nur ein Gebot der Solidarität von freien Autoren und ihren Lesern. Es ist ein Akt der Rettung unserer aller Zukunft, der Rettung einer neuen Kultur des Friedens, Wissens und Schaffens – genau jener Kultur, die uns als „Wissenschaft“ die Wunder der modernen Zivilisation beschert haben. Die haben wir nur der Tatsache zu verdanken, das viele Menschen ihr Wissen respektvoll untereinander geteilt haben. Hätten sie es für sich behalten, würden wir bis heute das Rad nicht kennen und noch in Höhlen leben.

Es scheint nur ein kleines Drama zu sein, was sich hier abspielt, irgendwas mir geldgierigen Menschen gegen Idealisten.

In Wirklichkeit aber ist es ein Detail im Kampf der Kulturen, ein Analog zu den Hexenverbrennungen und Judenverfolgungen – und so wird die Rettung von Duck Home zu einer unaufschiebbaren Pflicht unserer ganzen demokratischen, sozialen Kultur – und jener neuen Kultur des ewigen Friedens, die sich schon jetzt am Horizont abzeichnet.  Ich finde, dessen sollte man sich bewusst sein.

Folgen wir den Autoren von Duck Home, ist schlichtweg die ganze moderne Informationskultur in Gefahr – und jedes (auch im Sinne einer wissenschaftlichen Auseinandersetzung gebrauchtes) Zitat eine Straftat.

Eigentlich aber … dürfen wir darüber schon jetzt nicht mehr reden … denn auch diese Informationen könnten schon jemandem gehören. Vielleicht kauft sich bald einer das Copyright für die deutsche Sprache … dann sind wir endlich alle still und stumm.

Und vielleicht werden bald alle freien Blogs beschlagnahmt. Dann werden restlos alle merken, wie dringend wir sie schon längst brauchten, um die Ausgewogenheit der Berichterstattung gewährleisten zu können und Meinungsbildung im Sinne des Grundgesetzes zu ermöglichen.

Dann wird es aber zu spät sein.

Wenn wir dann aber endlich eine Gesellschaft haben, die sich in keiner Art und Weise mehr mit Information beschäftigen darf, können die ewig neuen Milliarden zur Rettung der Rendite kriminellen Kapitals dank ESM endlich hemmungslos fließen.

 

 

 

 

 

 

Chrisoph Hörstel im iranischen Radio

Eigentlich schade, daß man immer diesen Mann verlinken muß…

[Video, bitte Artikel anklicken]

Nachrichten vom Wochenende

Die Ratten verlassen das sinkende Schiff:

im folgenden eine Liste der Banker Ruecktritte…

Ein paar Videos zum Erfolg der Nato in Lybien:

Ich möchte an dieser Stelle darauf hinweisen, dass dies nichts mit dem Islam zu tun hat. Diese sogenannten Rebellen sind eine wilde Horde von Verrückten, mit den sich die USA ins Bett legte, um den Anschein eines angeblichen Volksaufstandes zu erzeugen, Gaddafi zu stürzen und so an die Ressourcen Libyens zu gelangen.

Herr Vetter aufgebracht:

Womöglich wird man bald Post von Christian Wulffs Anwalt erhalten, wenn man mit Blick auf den heutigen Tag in Großburgwedel das Wort Hausdurchsuchung in den Mund nimmt. Denn offenbar versuchen alle Seiten geradezu krampfhaft, das Unvermeidliche nicht mit einer richterlich angeordneten Zwangsmaßnahme zu verbinden. Trotzdem passierte heute nachmittag etwas: Freundliche Ermittler besuchten ohne Durchsuchungsbeschluss die Wulffs zu Hause und erhielten nach Medienberichten freiwillig Dokumente, Computer und Festplatten ausgehändigt.

 Karl Weiss fragt sich, ob Ron Paul ein Linker ist:

 Bereits seit geraumer Zeit fällt auf, wie die US-Medien einen grossen Bogen um Ron Paul machen, einer der vier verbliebenen Kandidaten der republikanischen Partei für die Präsidentschaftswahlen Ende des Jahres. Auch in Deutschland wird Ron Paul eher ein wenig von oben herab behandelt. Tatsache ist, er ist bisher noch nicht abgeschlagen im Rennen der vier verbliebenen Präsidentschaftskandidaten der republikanischen Partei der USA. Und besonders beeindruckend ist, wie viel jugendliche Amerikaner sich für die Kampagne Ron Pauls zur Verfügung stellen, der mit 76 Jahren natürlich nicht der automatische Kandidat der Jugend ist.

 Man mischt sich in den Wahlkampf in Frankreich ein:

Bundeskanzlerin Angela Merkel und wichtige EU-Partner haben vereinbart, den französischen Präsidentschaftskandidaten François Hollande während des Wahlkampfes nicht zu empfangen. Das geht aus einem aktuellen Bericht des Spiegel hervor. Der vertraulichen Absprache zwischen Merkel, Italiens Regierungschef Mario Monti und Spaniens Ministerpräsident Mariano Rajoy habe sich auch der britische Premier David Cameron angeschlossen, berichtete das Nachrichtenmagazin.

Mit Kommentar von Herrn Mowitz:

Dennoch ist diese Aktion, unter Führung der ehemaligen Propagandasekretärin aus der untergegangenen DDR, Angela Kasner, heute Merkel, ohne Gegenstück im Nachkriegs-Europa. War man doch bisher immer bemüht so zu tun als seien Wahlen ausschließlich die inneren Angelegenheiten eines Landes sowie seines wählenden Volkes, in die sich das Ausland nicht einzumischen hat. Seit Übernahme der Staaten durch die Banken, nimmt man demokratische Gepflogenheiten sehr viel lockerer und kaum noch zur Kenntnis. In diesem Fall ist der Grund, dass Hollande, falls er gewählt wird, den gerade beschlossenen europäischen Fiskalpakt umverhandeln will. Sogar Großbritannien, obwohl es nicht den europäischen Fiskalpakt unterschrieben hat und auch nicht der Euro-Zone angehört, aber immer im Auftrag der City und US-Wall-Street als Brandstifter unterwegs ist, ließ seinen Premier David Cameron an diesen Affront gegen einen sozialistischen Demokraten gerne teilnehmen.

Hier konnte man sich nicht einmischen, daher ist das Ergebnis unbefriedigend:

Die Wahlbeteiligung im Iran lag laut der iranischen Nachrichtenagentur FARS gestern bei 66 Prozent die von der tendenziösen deutschen Politrukanstalt für Nachrichtenfälschung mit „bei mehr als 60 Prozent“ vermeldet wurde. Schnell schob man noch nach, dass die von der iranischen Regierung angestrebte starke Wahlbeteiligung, wohl doch nicht so toll gewesen sein konnte wie erhofft.

Und auch die Russen haben jemanden gewählt, der mißfällt:

Das Ergebnis ist keine Überraschung, Putins Sieg mit einem Wert, der sich bis zum Montagmorgen noch auf gut 63 Prozent steigerte, war die unspektakulärste und wahrscheinlichste Variante. Weit genug von einem Ergebnis unter 50 Prozent entfernt, das eine Stichwahl nötig gemacht hätte – das wäre eine Sensation gewesen und hätte Putin schmerzhaft geschwächt. Und auch weit genug von den 71 Prozent, die Putin noch bei den Präsidentschaftswahlen im März 2004 erhielt, zu den Hochzeiten seiner Popularität. Das hätte niemand geglaubt.

Ein Bericht über Sitzung der “Coalition of top tech & media companies to make [the] internet [a] better place for our kids“.

Mitglieder sind unter anderem solch ausschließlich am Wohlergehen der Allgemeinheit interessierte Unternehmen wie die Datenfresser und Privatsphärevernichter Facebook und Google. Nebst erklärten Gegnern von Netzneutralität wie der Deutschen Telekom und dem willfährigen Internetzensurgehilfen Vodafone befinden sich noch weitere Provider mit an Bord. Abgerundet wird diese illustre Runde durch die Teilnahme des Blackberry-Herstellers RIM, der bekanntlich repressiven Regierungen zwecks Ausspähung Zugriff auf die Gesprächs- und Datenleitungen seiner Kunden gewährt. Darüber hinaus sitzt mit Microsoft der weltweit schärfste Verfechter von OpenSource (Achtung, Ironie!) mit am Beratungstisch. Und um das Bild perfekt zu machen, darf Apple nicht fehlen. Apple ist ein Unternehmen, welches es für angemessen hält, seinen Kunden den Zugriff auf aus Apples Sicht “anstößige” Inhalte zu verbieten. Wenn es also eine Handvoll Unternehmen gibt, denen man vertrauensvoll Zensur- und Filtertechnologie an die Hand geben kann, dann sicherlich Unternehmen wie die zuvor genannten.
Ich habe mir die nun veröffentlichte Sitzung angehört und für die interessierte Öffentlichkeit meine persönlichen Highlights jeweils mit Zeitmarke herausgearbeitet.

Kunstgriffe, wie ich Gegner platt rede ohne selbst wirklich was zu sagen …

Oder so ähnlich kann ich mir vorstellen, was Politiker von Klein auf Lernen, um sich nach oben zu bekommen und wenn oben angekommen, auch oben zu verbleiben. Und bei wem sie in die Schule gegangen sein könnten? Schopenhauer hatte (vermutlich um 1830) einen Sack voll solcher Regeln zusammengetragen (Quelle), und wenn wir alle diese kennen, sollte ihre Wirkung verpuffen, oder?

So kenne ich das:

Eristische Dialektik (zu altgriechischeristiké téchne) ist der Name eines um 1830 entstandenen Manuskripts von Arthur Schopenhauer, in dem er als Eristik oder Eristische Dialektik eine Kunstlehre beschreibt, um in einem Disput „per fas et nefas“ (lat.; mit erlaubten und unerlaubten Mitteln) als derjenige zu erscheinen, der sich im Recht befindet. Zu diesem Zweck gibt er 38 rhetorischeStrategeme an, die also nicht der Wahrheitsfindung dienen, sondern dem Erfolg in einem Streitgespräch durch bestimmte argumentative Formen. Diesen Zweck haben auch klassische Sophismen. Einige davon werden von Schopenhauer ebenfalls aufgeführt. Er erwähnt das Manuskript 1851 in Parerga und Paralipomena. Dort distanziert er sich aber von diesem polemischen Ansatz.

Wem gehört eigentlich RTL?

Falls Sie schon immer mal wissen wollten, wem RTL „gehört”, empfehlen wir die Lektüre der jüngsten Pressemitteilung der Kommission zur Ermittlung der Konzentration im Medienbereich (KEK). Dort wird nämlich deutlich, wie bestechend simpel die Zusammenhänge sind…

Und wer noch mehr lesen mag, schaut hier vorbei...

Bewegte Bilder:

Milch ist evtl. doch nicht so Gesund:

Ein Kälbchen, das die Milch seiner Mutter in pasteurisierter Version bekommt, stirbt nach allerspätestens einem halben Jahr, gelegentlich bereits innerhalb von drei Wochen.

 

Der übernächste Bundespräsident über Medien und Manipulation:

(Videos gefunden bei http://www.politaia.org

RFID ist sicher

…per Definition. Und überprüfen darf man das auch nicht. Jedenfalls nicht die Mythbusters:

„Wir begannen das Telefongespräch und es kam einer von Texas Instruments an die Leitung, … zusammen mit den Chefjuristen von American Express, Visa, Discover (Kreditkartenfirmen) und viele andere auch noch. Ich bekomme jetzt noch Gänsehaut wenn ich das erzähle. Sie haben uns überwältigt und sie machten es Discovery eindeutig klar, sie dürfen diese Episode nicht senden in der gezeigt wird, wie hackbar dieses Zeug ist. Discovery knickte ein als grosse Firma, weil sie abhängig ist von den Einnahmen dieser Werbekunden. Discovery lässt uns nicht in die Nähe dieses Thema ran. Es tut mir leid, aber so ist es.

http://alles-schallundrauch.blogspot.com/2010/09/mythbusters-darf-rfid-chips-nicht.html

268 worte über zensur in den usa und das schweigen der deutschen presse!

70000_blogs_in_usa_geschlossen

Vor einigen Stunden verfasste ich auf meinem privaten blog den folgenden Eintrag und veröffentlichte diesen um 12.24 uhr:

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aus einer bbc meldung:

ohne vorankündigung wurden über 70.000 blogs eines us-amerikanischen internetdienstes über nacht geschlossen.
angeblich hätten sich anleitungen zum bombennbau und weitere al quaeda materialen auf den servern von blogetery.com befunden.

der webhost burstnet (also der serverbetreiber des bloganbieters) teilte lediglich mit, die schließung sei wegen urheberrechtsverletzungen erfolgt – in einer weiteren erklärung jedoch berief sich der firmensprecher auf eine aufforderung des fbi.

70000_blogs_in_usa_geschlossen

dies wurde jedoch seitens des sprechers des fbi,paul bresson, dementiert, der erklärte, das er nichts über laufende ermittlungen bekanntgeben dürfe, seitens des fbi jedoch keine aufforderungen zum schließen von internetseiten ergangen seien.

spekulationen über z.b. die anwendung des „patriot act“ um blogger mundtot zu machen können somit bislang nicht verifiziert werden, die sache bleibt jedoch insofern mehr als spannend, da man sich hierzulande ja sehr gerne den amerikanischen bruder zum vorbild nimmt.

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über einen anderen blogger war ich auf dieses thema aufmerksam gemacht worden, auch mein newsfeed der bbc brachte eine entsprechende meldung. warum ich jetzt hier diesen eintrag noch einmal bringe? nun, das ist schnell beantwortet.

bei der gesamten deutschen presse ist hierzu…

F U N K S T I L L E !

um nicht zu sagen, schweigen im walde. google ich „70000 blogs gesperrt usa“ kommen lediglich ein paar blogmeldungen (unter anderem meine) sowie ein oder zwei meldungenvon kleinen nachrichtenagenturen.

spiegel, focus, zeit, süddeutsche und wie sie alle heißen, berichten:  NICHTS!

soviel zum thema aktualität der deuschen presse und ihrem intresse an bloggern.  ist anscheinend toll, wenn lästige konkurrenz verschwindet – man lehnt sich gentlemanlike zurück – und schweigt.


in diesem sinne!

fotomontage: 1, selbst mit material von sxc.hu

Zensur im http://www.sozialticker.com/

Was soll ich sagen, gestern kam ein toller Beitrag im Sozialticker den ich einfach kommentieren musste, und meinen Dank an diesen tollen Autor des Artikels aussprach, und ich diesen Artikel zu 100 % beipflichtete: Klick .Unterstützend zu dem besagten Artikel habe ich ein Original Zitat  von von diesem Fabelwesen Professor Dr. Dr. Gunnar Heinsohn zitiert.

Zitat:

Mehr Sozialhilfe verschärft das Problem! Das Beispiel USA zeige, dass die Ausweitung der Sozialhilfe zu mehr Armut geführt habe. Erst als der damalige US-Präsident Bill Clinton ab 1997 das Recht auf lebenslange Sozialhilfe auf 5 Jahre begrenzt habe, sei die Zahl der Sozialhilfeempfänger von 12,2 auf 4,5 Millionen gesunken. Heinsohn: „Die Frauen der Unterschicht betrieben nun Geburtenkontrolle.“ So sei die Zahl der Sozialhilfe-Mütter drastisch ­gesunken, „ebenso die Kriminalität der Söhne dieses Milieus“.

Es hat nicht lange gedauert da wurde aus meinem  Beitrag der Name des besagten Professors gelöscht/editiert, man sah sich veranlasst diesen Volksvertreter reinzuwaschen und  namentlich unkenntlich zu machen.

Neugierig wie ich bin, fragte ich die Moderatoren im Sozialticker, muss man jetzt schon bei Originalzitate den Verfasser unkenntlich machen? ich fragte auch, wenn unsere Bundeskanzlerin „Frau Merkel „den Satz sagt: Wir haben wahrlich kein immerwährenden Rechtsanspruch auf Demokratie, muss ich dann auch schreiben: Frau XY hat gesagt?

Es kam keine Antwort, doch ich fragte ein zweites Mal nach, und machte sie darauf aufmerksam das im Grunde genommen diesen Dr. Dr. Gunnar Heinsohn schützen, und dass dieser Name öffentlich gemacht gehört, denn es ist  Volksverhetzung was dieser Mann betreibt.

Daraufhin bekam ich diese unten stehende E-Mail, das  mein Kommentar   komplett gelöscht wurde.

Hallo, bitte beachten Sie die Nutzungsbedingungen bei der Kommentarabgabe !!!

„ … Der Webseitenbetreiber behält sich das Recht vor, Einsendungen ohne Angabe von Gründen zu löschen oder zu editieren.„

Wir haben Ihre beanstandeten Beiträge begutachtet und entsprechend überarbeitet bzw. gelöscht. Danke für Ihre Zuschrift und dem Interesse am Inhalt des Sozialtickers.

Mit freundlichem Gruß

Sozialticker

Hier ein kleiner Auszug was sich der Sozialticker auf die Fahne geschrieben hat

Der Sozialticker kommentiert und berichtet mit kritisch fordernder und spitzer Feder über die aktuellen Geschehnisse im Medienbereich Soziales – Politik – juristische Publikationen – amtliche Bekanntmachungen, sowie dem aktuellen Zeitgeschehen. Der Sozialticker ist überparteilich und keiner Initiative, Verein oder Verband angehörig.

Der Eindruck erhärtet sich das der Sozialträger auch schon entsprechend infiltriert und unterwandert  spätestens nach der Pressemeldung der Firma Arvato, die umstritten ist, weil sie zum zweifelhaften Konzern der Bertelsmann Gruppe gehört und dort ihre Dienste wie folgt anbietet.

„Soziale Netzwerke beobachten und richtig reagieren: arvato online services bietet ab sofort Social Media Monitoring“

Und genau so haben sie auf mich reagiert, sie haben mich beobachtet und entsprechend sich veranlasst gesehen meinen Kommentar  ins Nirvana zu schicken….

erinnern wir uns noch!? demokratische diskussionskultur à la stern und ard

anne_will

zensur. ein böses wort. wenn irgendwem irgendwas nicht passt… wird gerne die zensurkeule aus dem sack geholt. manchmal zu unrecht… manchmal zu recht… wie in diesem beispiel aus dem februar:

huch, anne… angst bekommen vor so´n bischen flashmob??

anne_will

hier mal ein wirklicher beweis für die macht von blogs, dem internet und dem einen oder anderen flashmob. ursache für diese meldung im anne will (nun doch nicht) blog, war wohl die flashmobinitiative zum bge…

[vsw id=“28KlfuwkQxc“ source=“youtube“ width=“425″ height=“344″ autoplay=“no“]

natürlich nicht so gut wie leberhorsts beleidigter bundespräsidentenfallrückzieher, doch eine schöne gelegenheit, das wahre gesicht öffentlich-rechtlicher sende“anstalten vorzuführen. naaja, so ist das leben.und es ist schon gut so – so bleiben die feindbilder wenigstens klar. und nachvollziehbar. und man kann auch mal die zensurkeule ziehen – wie auch in diesem fall… eine echte

sternstunde der diskussionskultur… bescherte uns der stern im juni. er zeigte  nicht nur, wie die gruner & jahr presse versucht, die stimmung im lande zu gunsten bestimmter kreise zu manipulieren:vertrauen_in_deutsche_politiker_wächst_stern_de

nein, es konnte durchaus der eindruck entstehen, das die behauptungen, die sternchen dort aufstellt, schlichtweg nicht so repräsentativ zu sein scheinen, wie behauptet…

unsachlicher_beitrag_im_stern

trotz des ernstes der situation, nehmen es dennoch einige kommentatoren mit humor:unsachlicher_beitrag_1

und der stern schließlich verdeutlicht, wie mit einer demokratisch geführten, nicht ausfällig werdenden, aber sich in eine falsche richtung bewegenden diskussion umzugehen ist.
stern_admins_schließen

nordkorea lässt grüßen! sind wohl auch schwer zu finden für so eine grütze. gut. dann…  sind die diskussionsgegner halt unsachlich.


in diesem sinnefrohes zensiert werden noch
wünscht uns allen

dreckscheuder

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