Wissenschaft

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Dies ist die dunkelste Stunde (vor dem Sonnenaufgang)

Heute ist Pfingsten, das Fest der Inspiration des menschlichen Geistes. Das hätte ich diesmal angesichts der durch die Luft schwirrenden Drohnen und geköpften Häupter fast vergessen.

Erinnert hat mich heute morgen ein regendurchnässtes, schrill-orangenes Litfassplakat neben der Straße mit der Aufschrift „PFINGSTFEST“. Es lädt den fernsehenden Dosenbierbürger ein zu dem, was das Wort bereits ahnen lässt: zu einem Umtrunk mit Blasmusik und Kranzwürsten, also zu einem Oktoberfest im Mai.

„DUCHLESS“ – „SEELENKALT“. So betitelte der russische Autor Sergej Minaev seinen Bestsellerroman, in dem er seiner Generation einen Spiegel vorhält und eine unbarmherzige Abrechnung mit dem kritiklos von Europa und dem Osten übernommenen amerikanischen Lebensstil vornimmt. Die Figuren seines Romans sind von blindem Konsum und Zynismus getrieben, versuchen der Sinnlosigkeit ihrer karrieristischen Existenz mit Exzess, Alkohol und Sex zu entkommen, bis sie vollkommen ausgehöhlt von einem schwarzen Loch abgesaugt werden.

DUCHLESS. Das ist ein Wortspiel, zusammengesetzt aus dem russischen „duch“ (=Seele, Geist) und dem englischen „-less“ (=fehlend, ermangelnd).

Nachdem wir Christmas bereits zu X-MAS bzw. zur X-MAS Party gemacht haben und Allerheiligen zum Höllenabend (Helloween), wäre „DUCHLESS“ doch ein perfekter Name, um auch dieses Jahresfest zu substituieren und Farbe zu bekennen. – Zu unserem mittlerweile zur dogmatischen Staatsreligion erhobenen Glaubensbekenntnis: Dem nihilistischen Szientismus.

Da uns dieses Glaubensbekenntnis schon von klein auf in Schule und Uni mit dem Löffel gefüttert wurde, kann jeder von uns den Text bereits auswendig, auch wenn mancher ihn nicht bewusst in Worte zu kleiden vermag:

„Mensch und Welt sind nur geistlose Kohlenstoffzusammenballungen, ergo ist alles Wurst, ergo können Mensch und Umwelt nach reinen Effizienzkriterien ausgeschlachtet werden. Amen.“

Die Priester dieser Staatsreligion, die streng wissenschaftlich akkreditierten Fachleute, denen wir heute bedingungslos gehorchen wie seinerzeit die Schweinebauern der unfehlbaren päpstlichen Autorität, werden im Anschluss der Festivität den Segen über uns aussprechen, nachdem der Höhepunkt des DUCHLESS-Festes zelebriert wurde: das rituelle Teeren, Federn und elektronische Verkabeln unserer Kinder, die wir heute am Opferaltar des Szientismus bereitwillig darbringen.

Die szientistischen Priester, die dieses Opfer verwalten bzw. mit sachzwänglicher Gewalt einfordern, wissen zwar insgeheim, dass ihr Weltbild in ca. 200 Jahren als der größte Schwachsinn der gesamten Menschheitskultur in die Geschichtsbücher eingehen wird, aber das hindert sie nicht, ihre Rolle voll und ganz zu erfüllen.

Wer sich dem Zug der Lemminge in Richtung Grand Canyon nicht anschließen und das szientistische Glaubensbekenntnis des neoliberalen Zeitalters nicht mitsprechen will, sondern an einen Sinnzusammenhang des Daseins, an eine geistige Existenz des Menschen, ergo an eine Verantwortung des Einzelnen für die Zukunft glaubt – nun, der kann zur Feier des Tages eventuell dieses Gebet von Thomas D mitsummen:

In diesem Sinne: frohe Pfingsten vom Parkwächter!

Der Tod

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Ostersonntag, 5.4.2015. Eifel. Wir haben heute Ostersonntag. Für viele ein Grund zu Freude – weil man sich in Deutschland so langsam auch zu Ostern mit Geschenken überschüttet. Das wichtigste Fest der Christenheit wird – wie Halloween, Karneval und Weihnachten – dem „konsumieren-bis-der-Arzt-kommt“-Kult geopfert. Es war lange Zeit die letzte Bastion für Besinnung und Besinnlichkeit, der letzte Ort, an dem wir uns dem realen Leben stellen durften, ohne ausgelacht zu werden – ein Ort, an dem uns klar werden durfte, dass wir alle ein Problem haben: wir werden sterben, und zwar mit tödlicher Sicherheit.

In der Philosophie beschäftigen wir uns viel mit Weisheit und Wahrheit und haben dabei erstaunliche Ergebnisse zu Tage gefördert: wir – als Menschen – sind zu blöde, um die Wahrheit erkennen zu können. Sie hängt viel zu sehr ab von der Beschränktheit unseres Denkens und der Beschränktheit unserer Wahrnehmung – und der Weg der „Wissenschaft“, die sich dieser Erkenntnis zum Trotz aufgemacht hat, Wahrheiten zu produzieren, hat uns erstmal an den Rand der Vernichtung geführt: ökologisch, ökonomisch, atomar und genetisch sind wir nach 200 Jahren ziemlich am Ende, kranke, sieche Völker vegetieren in künstlichen, von Maschinen gestalteten Welten dahin, kaum noch einer fähig, auch nur eine Woche allein im Wald zu überleben. Ja: „Wissenschaft“ macht in Wirklichkeit nicht mehr, als eine Hypothese nach der anderen zu produzieren, eine Theorie nach der anderen zu erstellen, die immer unwahrscheinlicher werden, je mehr davon aufeinander gestülpt werden. Darum sind Dogmen für diese Wissenschaft so wichtig: ohne diese künstlichen Skelette würde das ganze Gebilde schnell in sich zusammenfallen. Das größte Dogma scheint jenes zu sein, welches die Philosophie als einzige Wahrheit akzeptiert: der Tod.

Ja: wir können  hin- und herdenken wie wir wollen: wir sterben alle. Jeder – außer vielleicht der Graf von St. Germain, doch diese Geschichte möchte ich ein andermal erzählen, diese Gestalt, die man noch 142 Jahre nach seiner Geburt quietschfidel und jugendlich wirkend auf Beerdigungen des hessischen Adels gesehen hat, mag hier nur nebenbei als absonderlicher Außenseiter erwähnt werden, der durch seine Existenz versuchte, heilige Lehrsätze der Philosophie zu widerlegen. Was für ein Schuft.

Für uns andere jedoch gilt sicher: wir werden sterben. Alle. So wie wir auch alle geboren worden sind. Ja – das berichtet man sogar von Jesus Christus, dessen Auferstehung von den Toten wir am heutigen Tage feiern sollten, anstatt uns mit teurem Tand zu beschenken. Ja – noch so eine Gestalt aus der Geschichte, die dem Tode getrotzt hat: sie soll sogar andere wieder zum Leben erweckt haben. Doch auch diese Legende wollen wir heute nicht weiter verfolgen, obwohl wir damit rechnen müssen, dass sie uns verfolgt.

Gelegentlich bricht der Tod in unser Leben ein: wir finden das ganz fürchterlich. Erst kürzlich nahm er dutzende von Deutschen mit, die mit einem Flugzeug unterwegs waren: wir haben reagiert wie bei einem Terroranschlag, der ganze Staat verfiel in Trauer, Fernsehprogramme wurden geändert, hochwohlgeborene Kanzlerinnen und Präsidenten mimten eine äußerst entschlossene Betroffenheit … dabei war etwas ganz normales geschehen: Menschen waren gestorben.

Nun gut: es war ein Tod außer der Reihe, öffentlich, nicht wie der übliche, der versteckt und verborgen in Altenheimen und Krankenhäusern stattfindet. Es war ein Tod, der mitten im Leben zuschlug … als gäbe es ein geheimes Versprechen, dass dies niemals geschehen wird. Zudem wagte dieser Tod, einem der modernen Dogmen zu widersprechen: „Fliegen ist sicher“ – ein absurdes Dogma, denn wäre Fliegen wirklich sicher, würde niemand dabei sterben. Aber andererseits … war es nur der Tod, der jeden von uns erwartet. Manchmal – wie beim „plötzlichen Kindestod“ – kommt er sogar sehr früh, manchmal erst wenige Wochen nach Führerscheinerwerb, wenn man stinkbesoffen vor einen Betonpfeiler knallt. 74000 Menschen sterben jedes Jahr an den Folgen riskanten Alkoholkonsums (siehe: Kenn Dein Limit) – ohne Staatstrauer, ohne Änderung des Fernsehprogramms, ohne, dass die Zahl groß bekannt ist.

Sie werden verdrängt wie der Tod selbst.

Sie persönlich … werden sterben. Vielleicht sogar noch, bevor Sie diesen Text zuende gelesen haben.

Ist Ihnen das bewusst? Oder glauben Sie auch den Versprechen der modernen Medizin, dass Sie nur jeden Monat zum Arzt gehen, viel Gemüse essen, viel Sport treiben, alle Pillen essen und ständig gut drauf sein müssen um den Tod so weit aus Ihrem Leben drängen zu können, dass er eigentlich gar nicht mehr wahr ist?

Nun – Sie sterben ständig, das erzählt Ihnen nur keiner. Ihre einzelnen Körperzellen leben nicht ewig – jedenfalls die meisten. 60-90 Billionen haben Sie davon, 50 Millionen sterben in jeder Sekunde (siehe Apotheken-Umschau) So gesehen sind Sie eine wandelnde Leiche, die jedem Tag mit dem Tode ringt. Meist erfolgreich, aber halt nicht immer – und erst recht nicht ewig.

Es sind auch gerade diese Zellen, die den Tod fürcherlich machen, grausam, schmerzhaft – wenn er durch Alter und Krankheit kommt. Sie wollen auf keinen Fall gehen, senden Botenstoffe aus, die Angst, Panik, Wahnsinnn produzieren. Da sind wir nicht anders als Schweine, die geschlachtet werden … aber das sind nur unsere Zellen.

„Wir“ … sind was anderes.

Ich zumindest – und ich  gehe davon aus, dass ich nichts besonderes bin. Ich bin nun 55 Jahre alt, die Zellen meines Körpers … die sich nicht mehr so schnell erneuern wie früher … sind zehn Jahre alt und damit schon ganz schöner Müll, aber mein Geist ist immer noch der Gleiche … und viel älter als meine Zellen. Gut, er hat mehr Informationen, mehr Ballungen von Schlussfolgerungen, die sich um Laufe der Jahre nach vielen Erprobungen zu Gewissheiten verfestigt haben, verfügt über ein gewaltiges, fast unerschöpfliches Potential an Erinnerungen … aber seine Farbe, sein Geruch, sein Klang ist immer noch derselbe wie im Alter von fünf, seine Art zu Denken, zu Empfinden, zu Sein ebenfalls … weshalb ich den deutlichen Eindruck habe, dass er mit dem Zellenchaos nur sehr wenig zu tun hat. Klar: das ist nur meine persönliche Wahrheit – aber die hilft mir, den Tod von nahen Menschen ohne große Panik zu überstehen.

Ich stehe mit dieser Wahrheit allerdings nicht alleine da: Millionen von Deutschen haben erfahren, dass ihr Geist auch nach dem körperlichen Tode noch äußerst aktiv ist. Es gibt sogar einen Begriff für diese Erlebnisse: „Nahtodeserfahrungen“.

Die Begriffsbildung ist völlig daneben – das kommt eben, wenn Laien in den Bereichen der Geisteswissenschaften ihr Unwesen treiben. Erfahrungen, die Menschen in diesen Zuständen machen, sind Erfahrungen des Todes – doch niemand ist mehr so mutig, sich modernen Dogmen auf diese Art und Weise in den Weg zu stellen. Noch absurder treiben es die Priester der modernen Dogmatik, in dem sie – wie dieser Anästhesist (der wohl seine Pflicht-Philosophieseminare verschlafen hat) – die Erfahrung des Todes als etwas „Paranormales“ klassifizieren, um nachher mit einer großen Menge an Hypothesen eigene Wahrheiten zu erfinden (siehe Heise). Der Mann versucht hier – fast schon verzweifelt – das Nahtoderlebnis von Pam Reynolds in anderen Kategorien zu deuten … was immer möglich ist. Mit seiner Methodik – die voller Annahmen, Hypothesen und Unterstellungen ist – kann man beweisen, dass die Erde eine Scheibe ist. Oder der Mond aus grünem Käse (was im Rahmen der Geschichte der Wissenschaft schon mal geschehen ist).

Das Beste, was man damit erreichen kann, ist: ein Unentschieden in der Wirklichkeitsdeutung zwischen ihm und Pam Reynolds persönlich, es besteht keinerlei Grund anzunehmen, dass seine Interpretation von Erlebnissen einer anderen Person „wahrer“ sind als die Deutung, die die Person selbst vornimmt, nach den Gesetzen der Empirie (die hier willkürlich außer Kraft gesetzt werden) kann ausschließlich der Erlebende den Wahrheitsgehalt seiner Erlebnisse verbürgen.

Nun – dieses Anästhesistenmärchen machte 2005 seine Runde bei den unseriösesten Kreisen der deutschen Gesellschaft, den „Skeptikern“ bzw. der GWUP, die Bildung gerne durch Einbildung ersetzen und in unqualifizierter, fachfremder Art und Weise Dinge beurteilen, die sich ihrem beschränkten Erkenntnisvermögen entziehen … und sich wünschen. alle Menschen hätten solche Grenzen.

2015 sieht die Datenlage anders aus, mit seinem Werk „Blick in die Ewigkeit“ veröffentlichte der Neurochirug Eben Alexander eigene Erfahrungen zum Tod – und widerlegte nebenbei alle „Neuromythen“, die zu diesem Thema je gebildet wurden (siehe Blick in die Ewigkeit, Ansataverlag 2013, Seite 251 ff). Wie nicht anders zu erwarten, kam von entsprechender Seite Gegenwind, das Magazin „Esquire“ (so eine Art „Playboy mit Schwerpunkt Männermoden“, in Deutschland nicht erhältlich) stellt seine medizinische Reputation in Frage – was nicht anders zu erwarten war, denn immerhin ist er als Arzt ein Kronzeuge gegen das herrschende Dogma, das besagt. dass mit dem Tode alles endet – ein im Übrigen auch politisch sehr nützliches Dogma, hält es die Menschen doch von Abenteuern wir Revolution, Demonstration oder selbstbestimmtem Leben fern. Hätten unsere Vorfahren dieses Dogma auch geteilt … wir hätten nie angefangen, unsere Umwelt zu erforschen und wären im Baum sitzen geblieben, ängstlich dem Rauschen der Blätter im Winde lauschend, wie wir heute dem Rauschen des TV dahindämmernd verfallen.

Nun – der Gegenwind gegen Dr. med. Alexander fällt ziemlich mau aus, der Rückenwind jedoch nimmt zu (siehe Grenzwissenschaften):

„Mit der AWARE-Studie haben Mediziner, Psychologen und Neurowissenschaftler seit 2008 nach belastbaren Beweisen für eine Weiterexistenz des menschlichen Bewusstseins nach dem Tode gesucht und erforscht, was mit dem menschlichen Geist und Bewusstsein während des klinisches Todes und bei Herzstillstand passiert. Schließlich berichten 10 bis 20 Prozent jener Patienten, die wiederbelebt werden konnten, von Erlebnissen während dieser Zeit – sogenannte Nahtoderfahrungen. In einigen Fällen berichten diese Menschen davon, in der Lage gewesen zu sein, ihren Körper zu verlassen und die Vorgänge um sich herum gesehen und gehört zu haben. Jetzt liegen die Ergebnisse der AWARE-Studie vor und legen tatsächlich ein zumindest den medizinischen Tod minutenlang überdauerndes Bewusstsein nahe.“

Raymond Moody, Elisabeth Kübler-Ross, Pim van Lommel – Wissenschaftler, die das Dogma praktisch ad absurdum geführt haben und deren Kritiker … sehr seltsame Wege gehen:

„Neurowissenschaftler sehen indes eine Vielzahl anderer Erklärungen dafür, wenn Menschen ungewöhnliche Erlebnisse berichten, nachdem sie fast gestorben wären.“ – so formuliert die Süddeutsche (siehe Süddeutsche) die Kritik an der „Aware“-Studie und versucht, alle Studien zu diesem Thema gezielt durch semantische Tricks zu entkräften:

„Nicht zu unterschätzen in der Beschwörung von Nahtoderlebnissen ist wohl auch das verständliche Bedürfnis vieler Menschen, der Angst und Ungewissheit angesichts des Todes die Hoffnung entgegenzusetzen, dass es so schlimm schon nicht werden wird. Unabhängig von der Stärke ihrer religiösen Überzeugung ist die Aussicht auf ein finales Licht-Wärme-Bad im goldenen Strahlenkranz ja tröstlich. Ob es tatsächlich und endgültig so kommt, wird die Wissenschaft allerdings nie herausfinden können. Studien zum Thema leiden an der unüberwindbaren methodischen Schwäche, dass sie sich nur mit Probanden durchführen lassen, die zwar fast, aber eben noch nicht ganz tot waren.“

Dem möchte ich entgegnen:

„Nicht zu unterschätzen in der Verdammung von Nahtoderlebnissen ist wohl auch das verständliche Bedürfniss von Wirtschaft und Politik, die Angst und Ungewissheit angesichts des Todes bis in alle Ewigkeiten aufrecht zu erhalten“ …

Studien zu dem Thema leiden nicht an einer methodischen Schwäche, lediglich die Definitionserlebnisse von „Tod“ führen in der Folge zu Zweifeln an der Methodik. Hier hilft aber wiederum die Philosophie – die man auch gerne im Sinne der Renditemaximierung von Kapitaleignern abschaffen würde.

Hat man zwei Glaubenssätze (Tod ist endgültig versus Tod ist ein Übergang), die niemals zu endgültigen Wahrheit kommen können, so darf man sich – im Sinne der Philosphie der „Nützlichkeit“ (im weiteren Sinne des Utilitarismus) – frei für eine Wahrheit entscheiden, die einem den meisten Nutzen bringt … das ist dann zwar nicht „wahr“ … aber „weise“.

Wollen wir uns dieser Wahl nicht stellen, bleibt uns noch ein zweiter Weg: den der Wahrscheinlichkeitsrechnung. Wie wahrscheinlich ist es, dass Menschen, die kein Erlebnis hatten (zum Beispiel Fallschirmspringen, Sex, Tauchen, auf dem Mond landen) dieses Erlebnis besser deuten können als Menschen, die dieses Erlebnis hatten? Sollen wir da eher Menschen glauben, die dem Tod begegnet sind … oder jenen, die ihn nur vom Hörensagen her kennen?

Wer hier seinen Weg noch nicht findet, der mag sich auf seine Zellen besinnen – was im Alter immer leichter fällt: unsere Zellen sterben jeden Tag, ohne dass unser Geist davon berührt wird. Einfach mal drauf achten … wenn zwischen der ganzen „Unterhaltung“ und „Beschäftigung“ für einen selbst und die eigenen Dinge überhaupt noch Zeit ist. Lediglich wenn der Körper (unser Gefährt, unser „Auto“) zu massiv beschädigt ist, können wir uns im Verkehr des Lebens nicht mehr mitbewegen – was aber nicht heißt, dass das Auto das gleiche ist wie sein Fahrer.

Und was machen wir mit jenen, die die Erzählungen vom Tod als „Mythos“ abtun, als „Halluzination“? Nun – ihr Anspruch auf Wahrheit ist in etwas so hoch wie der jener, die behaupten, unser ganzes Leben sei nur ein Traum – mehr nicht. Kann man so sehen, wenn man will (es gibt in der Philosophie einige, die sich einer solchen Realität gestellt haben) … muss man aber nicht.

Und was machen wir jetzt mit dem Tod? Mit unserem Tod?

Vielleicht befragen Sie mal Ihre längst verschütteten aber immer noch vorhanden Instinkte anstatt die ahnungslose „Wissenschaft“. Diese „Wissenschaft“ ist nur Naturwissenschaft, Natur ist aber nur jener Raum, in den wir mit unserer Geburt eintreten und den wir mit unserem Tode verlassen, Ihre Instinkte jedoch wurden ihnen mitgegeben, damit sie nach der Geburt überhaupt lebensfähig sind – und ihre Rolle spielgen können. Wenn danach wirklich unsere völlige Auslöschung droht … glauben Sie wirklich, auch nur ein einziger Wikinger hätte sich auf den Weg über unbekannte, dämonische Meere gemacht, um neues Land zu finden … von dem gar nicht sicher war, dass es das gibt? Glauben Sie, auch nur ein Mensch hätte jemals sein Leben für seine Überzeugungen riskiert, wenn er nicht im Grund seines Herzens überzeugt davon wäre, dass die Art, wie wir leben, viel wichtiger ist, als die Dauer dieses Einzellebens?

99% der Menschen, die bislang gelebt haben, waren andere Werte wichtiger als das bloße Überleben. Sollte das nicht als Anhaltspunkt dafür ausreichen, dass der Tod weit weniger zu fürchten ist als zum Beispiel die Degeneration der eigenen Seele, des eigenen Geistes?

In diesem Sinne wünsche ich: Frohes Ostern!

PS: das „Denken“ die einzige Art für uns wahrhaft erlebbarer Realität ist, ist im Übrigen die Grundlage sämtlicher Naturwissenschaft. Seltsam, welche Blüten die trotzdem treibt, seltsam, wie sie uns verkaufen will, dass das Studium der Bühnenbildnerei wichtiger ist als die Aufführung des Stückes selbst.

 

 

 

 

 

 

Terror in Deutschland. Heute: Schuld

Terror in Deutschland. Heute: Schuld

Montag, 24.3.2014. Eifel. Na – Sie sind aber leicht steuerbar, nicht wahr? So einen Untertan wie Sie hätte ich gerne: devot, immer sprungbereit, neue Befehle zu empfangen – und dann auch noch voller geheuchelter Freude fortlaufende Kürzungen der Lebensqualität hinnehmen: einfach Klasse. So wünscht man ihn sich, den Bürger, so wird er auch im Hintergrund der medialen Dauerberieselung immer dargestellt: in Krimis, Fernsehserien oder der Werbung. Ja – das macht man heute indirekt. So wurde ja auch die Jugendrevolte der ´68er gründlich ausradiert – und alle folgenden durch gezielt platzierte Rollenvorbilder und ein paar dicke Geldpreise für Gesang, Tanz und Laufstegswanderungen für immer und ewig unmöglich gemacht. Ja: „teile und herrsche“ – der Spruch führt direkt zu einer Show, wie „Wer wird Millionär“. Da verschenkt man eine Million für das Abfragen zweitklassigen Sachwissens und legitimiert so zum erstenmal die Schulbildung (zur Freude jeden Lehrers), da hat dann jeder das Gefühl: wir sind dabei! Die Welt ist doch gerecht!

Und es kommt ja auch nur auf das Gefühl an. Und Gefühle kann man gezielt steuern – von Außen. Macht jeder Werbepsychologe, wird aber in Untertanenkreisen recht selten thematisiert. Ja, was meinen Sie denn, warum die Parteien der großen Koalition immer noch so viele Stimmen bekommen, obwohl das Volk gegen Genmais, gegen den Einsatz deutscher Truppen im Ausland oder gegen die Kriminalisierung der Arbeitslosigkeit ist? Nun – die wollten ja auch nicht für Bankenpleiten oder Superboni zahlen – und müssen das trotzdem. Die müssen auch hinnehmen, dass zwei Euro Kindergelderhöhung gestrichen wurden, um damit 800 Euro Diätenerhöhung zu bezahlen. Na ja – Diäten sind gesund, dafür zahlen die Kinder sicher gern. Alles ein Erfolg gezielter Manipulation von Gefühlen.

Warum machen die eigentlich nicht den Maidan in Berlin auf? Ich meine: wir haben doch jetzt gesehen, dass man korrupte Regime nur mit Waffengewalt aus dem Amt jagen kann – und alle westlichen Regierungen haben das gut geheißen. Der Einsatz von Gewalt gegen Regierungen scheint also im Prinzip  nicht mehr so verpönt zu sein, wie es noch vor ein paar Jahren war – jedenfalls seitens der Regierung. Trotzdem bleibt das Volk daheim, süchtelt sich von Show zu Show und träumt von besseren Zeiten.

Wie kriegt man so etwas nur hin?

Dazu gibt es viele Antworten, ich möchte hier nur eine davon erläutern, die mir zu selten zur Sprache kommt: der Terror der Schuld.

Schuld? Sie fühlen sich nicht schuldig? Wirklich nicht?

Schon mal aus dem Fenster geschaut, direkt vor die Haustür? Ja – da steht eine gelbe Tonne. Und eine blaue – neben der alten grauen. Haben Sie keinen Komposthaufen, dann haben Sie wahrscheinlich noch eine grüne oder braune Tonne. In der Eifel hat man noch Komposthaufen: Nahrungsmittel sind halt im Prinzip zu wertvoll, als dass man sie nutzlos verbrennen sollte.

Warum stehen die Tonnen da?

Nun – weil SIE SCHULD HABEN! Artensterben, Waldsterben, Mutterbodenschwund, Giftfluten in jeder Form: DAS WAREN SIE! Lernt man in jeder Schule von klein auf. Früher, da haben Sie nur Juden, Andersdenkende und Andersartige vergast,  heute vernichten SIE den ganzen Planeten.Diese Schuld müssen Sie jetzt abarbeiten. Die Unternehmen und Regierungen, die das Versorgungssystem so umgebaut haben, dass es nur noch mit der Produktion von irrsinnigen Mengen an Verpackungsmüll läuft, sind daran völlig unschuldig.

SCHULD – das ist auch eine besonders deutsche Qualität. Wichtiger als die Lösung des Problems ist die Frage, wer Schuld daran hat. Hat man den gefunden, kann man den auf dem Scheiterhaufen verbrennen und der böse Fluch ist vom Dorf genommen – das war schon eine Eigenart der alten Germanen.

In den Managementseminaren der neunziger Jahre hatte man uns beigebracht, dass wir unser deutsches Denken ändern müssen. SCHULD sei doof, wurde dort gepredigt. Man hielt uns an, nach Japan zu schauen: dort wurde nicht der Schuldige bestraft, sondern gemeinsam mit ihm das Problem gelöst: das hatte sich als betriebswirtschaftlich viel effektiver erwiesen. Ich hatte mich zwar eher an andere Eigenarten der japanischen Kultur erinnert („Harakiri“ – bei Versagen), war aber offen für die neue Botschaft.

Immerhin: wo findet man in Deutschland schon Menschen, die sich nach einem Autounfall zusammensetzen und sich überlegen, was sie gemeinsam tun können, um den Prozessablauf im Straßenverkehr so zu optimieren, dass ihnen das nie wieder geschieht? Eher hat man doch zwei Schreihälse am Ort, die sich gegenseitig die Schuld zuschieben … als würde das die toten Beifahrer wieder lebendig machen.

Ebenso sollten wir nach den USA schauen: hatte dort jemand eine Firma vor die Wand gefahren, galt er als „erfahren“ und „besonders wertvoll“. Schraubt man sein schuldsüchtiges Deutschsein etwas zurück, merkt man schnell: da ist was dran. Sicher hat der Pleitier dies nicht gern getan – aber dafür wertvolle Erfahrungen gesammelt, die vielen anderen großen Nutzen bringen können … und ihm selbst erlauben, bei der nächsten Firmengründung umsichtiger und damit viel erfolgreicher zu agieren. So agieren „Winner“, so sagte man mir damals, während die altdeutsche Strategie eher die der „Looser“ war.

Ja, wir hatten damals noch keinen sozialdemokratischen „Niedriglohnsektor“, der den Konzernen erlaubt, trotz mieser Waren, schlechtem Service und elendig überzogener Spitzengehälter Supergewinne an Aktionäre auszuschütten. Damals hatten die Bundestagsabgeordneten ja auch noch nicht die Superultraluxusdiäten, mit denen sie am Aktienmarkt so richtig dick einsteigen konnten – auf Kosten der Minderversorgung des deutschen Nachwuchses.

Und wissen Sie, warum Sie so devot sind, so klein und miserabel?

Weil Sie SCHULD haben. Einen riesigen Batzen. Nicht nur ökologisch – auch sonst. Ihre Ansprüche an den Staat zum Beispiel: kaum auszuhalten. Wie eine Kuh würden Sie ihn melken, wenn man Sie nicht davon abhalten würde. Kein Wort mehr davon, das alles Geld des Staates eigentlich IHNEN gehört, dass sie stolz hervortreten und das Berliner Räuberpack auf besseren und sinnvolleren Einsatz IHRES Geldes verklagen sollten. Nein – SIE SIND SCHULD … wenn Sie von den 50% Steuern, die Sie real schon zahlen, ein wenig wieder haben wollen – für ihre Kinder, zum Beispiel.

Oder Ihre Ansprüche an die Wirtschaft. Die bieten ihnen wertvolle Arbeitsplätze, die Ihrem Leben Struktur geben … und Sie wollen das auch noch BEZAHLT haben: wie undankbar. Also: SCHULDIG!

Hunger in der Sahara? SIE SIND SCHULD – alles andere ist Verschwörungstheorie.

Stau auf der A1? IHRE SCHULD. Immerhin: wer steht denn da drin, in dem Stau?

Krieg auf der Krim? IHRE SCHULD – Sie haben den Putin zu positiv beurteilt.

Hunger? Durst? Kalt? Oh man, was sind Sie für ein Weichei! Und schuldig – wegen Ihren Mangelgefühlen leidet der ganze Planet.

Krankheit? SELBST SCHULD – falsch gegessen, falsch bewegt, falsch gedacht. Das Ägypter die Plage Krebs mangels Umweltgiften kaum kannten, erfahren Sie nur durch Projekte, die jenseits des Mainstream im Sumpf der Verschwörungstheorien blühen und die falschen Schuldigen suchen: Konzerne, Labore, Regierungen.

Deshalb haben wir hier auch so eine besondere Rezeption des Christentums: die hatten gleich eine URSCHULD – das kam der germanischen Mentalität sehr entgegen. Während man in den USA zum Gottesdienst fröhlich singt und tanzt wird hier BEREUT. Da ist der Deutsche stolz drauf, das macht er jedesmal, wenn er seinen Joghurtbecher spült und ihn danach – gleich einem sakralen Akt – in den besonderen Mülleimer trägt.

Das Sie nie ihre Zustimmung zur Produktion von Joghurtbechern in Plastik gegeben haben, die 4000 Kilometer zurücklegen, bis sie auf seinem Tisch landen … das gehört in den Dunstkreis der Verschwörungstheorien, die beständig hinterhältig und gemein versuchen, von den wahren Schuldigen abzulenken: IHNEN und ihren Genossen! Ihnen wäre auch klar, dass der Aufwand ein keinem Verhältnis zum Ertrag steht, aber dank staatlicher Subventionen für die Transportindustrie rentiert sich das … auf Ihre Kosten. Ebensowenig hätten Sie für den lebensgefährlichen Wechselstrom gestimmt, der nur für die Industrie sinnvoll war und unzählige Leben gekostet hat, während der harmlosere Gleichstrom völlig in Vergessenheit geriet.

Wahrscheinlich wären Sie auch nie in irgendeine Art von Krieg gezogen. Da Sie aber SCHULDIG sind, wird dies zu ihrer heiligen, staatsbürgerlichen PFLICHT.

Achten Sie mal darauf, wie oft Sie täglich die Botschaft vernehmen, dass SIE SCHULD SIND!

Jedesmal, wenn Sie den Müll trennen, merken Sie: eigentlich nur Mist, was ich da produziere. Jedesmal, wenn sie billig einkaufen, wissen Sie: Sie schaden der deutschen Wirtschaft. Jedes Mal, wenn Sie Ihren Lohn erhalten, wissen Sie: damit schade ich der Rendite der Anleger. Jedesmal, wenn Ihnen Blähungen entfleuchen, wissen Sie: Sie schaden dem Klima – oder dachten Sie etwa, was für eine Milliarde Kühe gilt, gilt nicht für sieben Milliarden Menschen?

Damit nicht genug: sie werden auch noch krank und produzieren so KOSTEN. Nicht Lärm, Gifte in Nahrung, Wasser und Luft, Käfighaltung oder lebenslänglich unnatürliche Bewegungsmuster ruinieren ihre Gesundheit, sondern SIE selbst, einfach, weil sie DA SIND!. Zum Schaden von Arzthonoraren und Pharmaprofiten. Wenn Sie elendiger Wicht doch wenigstens mehr Steuern zahlen würden, mehr Beiträge, höhere Preise – ja, dann könnte man sie wenigstens als halbwegs nützlich anerkennen: aber selbst dazu sind Sie zu schlecht … also: SCHULDIG.

An wirklich ALLEM!

Und wir glauben das. Deshalb machen wir keinen Maidan in Berlin – wir haben das ja alles verdient. Wir bräuchten ja auch gar nicht schießen – so zivisiert darf man ja wohl noch sein – wir bräuchten Ärzte, Politiker, Manger und Wissenschaftler nur mal kräftig daran zu erinnern, dass sie für LEISTUNG bezahlt werden … und nicht für die Produktion von Schuldgefühlen.

Die kriegen GELD … und zwar VIEL GELD … für die Lösung von Problemen – nicht für die möglichst billige Massenproduktion von Problemen.

Manager sollen die Versorgung der Gemeinschaft optimieren, so dass niemand Not leiden braucht.

Politiker sollen für den gerechten Ablauf der Verwaltung sorgen – und dafür, dass niemals so ein sinnloses Ekelprodukt wie ein Joghurtbecher mit Langstreckenkilometerleistung auf meinen Tisch kommt.

Ärzte … sollen HEILEN und nicht behandeln – BEHANDELN kann auch der Quacksalber mit Räucherstäbchen und Klangtherapie … zu deutlich geringeren Kosten.

Und Wissenschaftler sollen vor den Gefahren des Straßenverkehrs warnen, noch bevor der erste Benzinwagen erfunden wird, sie sollen die Gefahren des Reichtums aufzeigen, anstatt den Räubern ständig neue Waffen zu schenken und die Gefahr der Verstädterung des Planeten, anstatt die Folgen jenes krank machenden Siedlungskultes mit immer neuen Tricks zu vertuschen.

Trauen wir uns, selbstbewußt mit diesen Forderungen auf dem Berliner Platz zu stehen … und Staat und Wirtschaft das Geld fortzunehmen, wenn sie keine erkennbare Leistung bringen?

Nein.

Wir haben akzeptiert, dass dieser Planet nur ein einziges Problem hat – nämlich UNS.

Und wir sind der Regierung, der Wissenschaft und der Wirtschaft unendlich dankbar dafür, dass sie uns trotz unsere SCHULD noch mit durchfüttern.

Ist doch so, oder?

Übrigens: Gott … die höchste, denkbare Instanz unserer Kultur, der Chef aller Regierungen, der Eigentümer des ganzen Planeten und Schöpfer aller wissenschaftlichen Wahrheiten hat selbst seinen Sohn als Opferlamm zur Erde geschickt, um mit diesem Schuldzirkus aufzuräumen, der schon zu Zeiten des römischen Imperiums erbärmlichst entartete und in bestialischen Abschlachtungen im Zirkus mündete. Ein Grund, warum praktischer Atheismus auch im Vatikan so hoch im Kurs steht: der Schuldzirkus wäre mit Gottes Kindern sonst nicht erfolgreich durchzuführen.

Wir jedoch – haben uns für die andere Seite entschieden und beteiligen uns täglich selbst an der Verteilung der Schuld, was unter anderem in der Einführung von Hartz IV mündet … weil ja jeder selbst Schuld an seinem Zustand hat, nicht Regierung, Management oder Wissenschaft, die den ganzen modernen Gesellschaftsapparat mit unserem Geld gestalten und durch konkrete Entscheidungen einzelner Individuen in Form gießen.

Die sind natürlich … unschuldig und völlig machtlos, ständig nur bestrebt, unseren erbärmlichen Mangel mit großem Geschick auszugleichen – was ein mehr als fürstliches Honorar nur rechtfertigt.

Und weil wir uns wirklich schuldig fühlen, machen wir dass alles mit, freuen uns drüber und werden sogar als Arbeitslose zu Akteuren des Schuldzirkus … in dem wir den Jobcentermitarbeiter als größten Feind des Universums klar im Visier haben.

So etwas … geht wohl nur in Deutschland.

 

 

 

 

TOO BIG TO FAIL – Karikatur zum Selberlabeln

Too big to fail

Der Klimawandellügenschwindel

Dienstag, 1.Oktober 2013. Eifel. Ist es bei Ihnen auch so kalt? Das liegt an der Klimaerwärmung. Wieso es kalt ist, wenn es warm wird, erklärt Ihnen ein Wissenschaftler. Ich zitiere ihn hier nicht, weil ich keine Zeit für Albereien habe: mir ist kalt. Außerdem halte ich nichts von der modernen "Wissenschaft", die in weiten Teilen eine Antikirche mit eigenen Priestern (in weißen Kitteln), eigenen Dogmen (es gibt nur Materie) und eigenen Sicherheitskräften (Psychiatern) ist. Groß wird die Schuld der Kirche an der Hexenverbrennung gepredigt, obwohl es der Staat war, der die Menschen brennen sehen wollte. Groß wird die Lüge von der Verbrennung Giordano Brunos durch die Kirche verbreitet, obwohl der Staat es war, der ihn brennen sehen wollte. Hexen und Kirche stören das Dogma von der Scheibenwelt - also das Dogma des mechanistischen Materialismus, einer Welt, die ganz das Gegenteil dessen ist, was Giordano Bruno gelehrt hatte - eine untote Schattenwelt gegen eine Welt voller Leben in jedem Element des Seins. Das, was sich hinter dem so euphemistischen Namen "Naturwissenschaft" verbirgt, ist nichts weiter als die Waffen-SS des Kapitals, die für ein Maximum an Konsumfähigkeit sorgt, für die - "alternativlose" - Bühne, auf der die vollkommene Versklavung von Körper und Geist durchexerziert wird; jene Form der Versklavung, in der der Sklave seinen Zustand lieben MUSS, weil es keine Alternative gibt und "draussen" (im Weltall, im Tod oder im Geiste) nur ein vernichtendes, dunkles, fieses NICHTS lauert. Die Dogmen dieser SS, die Denkgrenzen setzt (ähnlich denen, dass die Erde eine Scheibe zu sein hat) sind vielfältig: Ufos oder Telepathie, Atlantis oder Kornkreise, Nahtoderfahrung oder Nächstenliebe: all das GIBT ES NICHT kraft Weisung der neuen Antikirche. Beweisen kann sie das alles nicht - aber jeder, der sich mit nicht erlaubten Themen beschäftigt, gerät in Gefahr, die Diagnose "unangemessener sozialer Wahn" zugeteilt zu bekommen. Die Perspektive sollte man schon mal gehört haben, wenn man sich mit dem Thema "Klima" auseinandersetzt.

Dienstag, 1.Oktober 2013. Eifel. Ist es bei Ihnen auch so kalt? Das liegt an der Klimaerwärmung. Wieso es kalt ist, wenn es warm wird, erklärt Ihnen ein Wissenschaftler. Ich zitiere ihn hier nicht, weil ich keine Zeit für Albereien habe: mir ist kalt. Außerdem halte ich nichts von der modernen „Wissenschaft“, die in weiten Teilen eine Antikirche mit eigenen Priestern (in weißen Kitteln), eigenen Dogmen (es gibt nur Materie) und eigenen Sicherheitskräften (Psychiatern) ist. Groß wird die Schuld der Kirche an der Hexenverbrennung gepredigt, obwohl es der Staat war, der die Menschen brennen sehen wollte. Groß wird die Lüge von der Verbrennung Giordano Brunos durch die Kirche verbreitet, obwohl der Staat es war, der ihn brennen sehen wollte. Hexen und Kirche stören das Dogma von der Scheibenwelt – also das Dogma des mechanistischen Materialismus, einer Welt, die ganz das Gegenteil dessen ist, was Giordano Bruno gelehrt hatte – eine untote Schattenwelt gegen eine Welt voller Leben in jedem Element des Seins. Das, was sich hinter dem so euphemistischen Namen „Naturwissenschaft“ verbirgt, ist nichts weiter als die Waffen-SS des Kapitals, die für ein Maximum an Konsumfähigkeit sorgt, für die – „alternativlose“ – Bühne, auf der die vollkommene Versklavung von Körper und Geist durchexerziert wird; jene Form der Versklavung, in der der Sklave seinen Zustand lieben MUSS, weil es keine Alternative gibt und „draussen“ (im Weltall, im Tod oder im Geiste) nur ein vernichtendes, dunkles, fieses NICHTS lauert. Die Dogmen dieser SS, die Denkgrenzen setzt (ähnlich denen, dass die Erde eine Scheibe zu sein hat) sind vielfältig: Ufos oder Telepathie, Atlantis oder Kornkreise, Nahtoderfahrung oder Nächstenliebe: all das GIBT ES NICHT kraft Weisung der neuen Antikirche. Beweisen kann sie das alles nicht – aber jeder, der sich mit nicht erlaubten Themen beschäftigt, gerät in Gefahr, die Diagnose „unangemessener sozialer Wahn“ zugeteilt zu bekommen. Die Perspektive sollte man schon mal gehört haben, wenn man sich mit dem Thema „Klima“ auseinandersetzt.

Klimaerwärmung habe ich persönlich kennengelernt. Im März 2003 saß ich in kurzer Hose draußen im Garten – zusammen mit meinem Anwalt. Mir war klar: es ist warm. Ich war geneigt, den Theorien der Wissenschaftler zu glauben – ich sah noch keinen Zusammenhang zwischen Konsummaximierung und Effektivierung der Ausbeutung und dem Wetter. Aber ich hatte Wisssenschaft schon im medizinischen Bereich kennengelernt und war es gewöhnt, alle Ergebnisse kaufen zu können, die ich gerade haben wollte – inklusive der Professoren, die die Botschaft dann an meiner Stelle verkündeten. Welche Industrie nun gerade von der Legende der Erderwärmung profitieren sollte, hatte ich im ersten Moment nicht erkannt

Fortan wurde ich bombadiert mit Informationen über die Erderwärmung. Steigende Meeresspiegel, schmelzende Gletscher, vorrückende Wüsten: die volle Breitseite an Information. Schuld war: das Auto, das Einfamilienhaus, der Urlaubsflieger.

Das gefiel natürlich vielen, die weder Auto noch Haus hatten und erst recht nicht in Urlaub fliegen konnten. Es war eine neue soziale Bewegung, die handfeste Beweise dafür hatte, dass Reiche böse waren. Nun – das weiß die Menschheit schon seit Menschengedenken, aber die Naturwissenschaft muss solche Wahrheiten messen können, sonst können sie sie nicht wahrnehmen. Also wurde Bosheit in Kohlendioxidverbrauch gemessen. Ich war damals außerordentlich böse, aber zweifelte die Theorie in keiner Weise an.

Das änderte sich, als Google Earth kam. Ich spielte ein wenig mit diesem Instrument herum – und bekam wieder einmal einen Begriff davon, wie unendlich groß dieser Planet eigentlich wirklich ist. Sicher – lebt man in einer der ständig überfüllten und überproportional wachsenden Großstädte (wie zwei Drittel der deutschen Bevölkerung) kann man schnell das Gefühl haben, dass die Erde zu voll ist und wir dicht vor dem Kollaps stehen … dabei sind nur unsere Städte zu voll. Das bringt der Wirtschaft die billigen Arbeitskräfte und deshalb finden wir das alle toll. Der Planet jedoch … ist wahnsinnig groß.

Ich fing an zu rechnen: wir haben 6 000 000 000 Menschen. Geben wir jedem ein Haus mit 1 000 m2 Grundstück, dann haben wir 6 000 000 000 000 m2 Fläche verbraucht. Das sind 7 000 000 km2 – das entspricht der Fläche von Australien. Die Fläche der Erde beträgt 149 Millionen Km2. Gigantisch, oder?

Natürlich wirkt ein Film über die Klimaveränderung nicht, wenn die Kamera eine Stunde lang über menschenleere Gebiete fliegt. Es werden verstopfte Straßen gezeigt, qualmende Schornsteine, verseuchte Flüsse – und alle wissen gleich: es geht zu Ende – jedenfalls dann, wenn nicht die Forschungsbudgets der „Wissenschaft“ drastisch erhöht werden. Die Theorie vom Klimawandel hat das Budget der Klimawissenschaftler verzehntfacht, 10 000 öffentlichkeitswirksame Arbeitsplätze hängen davon ab, dass diese Theorie die Menschheit weiter ängstigt. Es wäre eine Katastrophe für die Klimaforscher (und ihre Lebenskultur mit Eigenheim, SUV und Urlaubsflug), würde sich diese Theorie in Luft auflösen … so wie es momentan den Anschein hat, siehe Süddeutsche Zeitung:

Zum einen gibt der Weltklimarat diesmal niedrigere Erwartungen für die Erwärmung bis zum Ende des Jahrhunderts an als im Report von 2007. Damals lautete die Spanne 1,8 bis 4,0 Grad Celsius für die verschiedenen Szenarien, wie sich die Treibhausgas-Emissionen entwickeln; diesmal geben die Wissenschaftler 1,0 bis 3,7 Grad an.

Als zweites Indiz für die angebliche Herabstufung der Rolle von CO2 nennen Kritiker die sogenannte Klimasensitivität.

Ich erspare mir mal hier die Zahlen, denn wir Normalbürger haben schon längst begriffen: die haben eigentlich keine Ahnung. Den Verdacht haben wir schon lange:

2007 gab es einen Filmbericht über  den Great Global Warming Swindle, passenderweise stagnierte in Folge die messbare Erderwärmung – wobei ich ein ungutes Gefühl dabei bekomme, ob das überhaupt realistisch messbar ist – bei diesem gigantischen Koloss, den wir bewohnen und der Vielzahl der Prozesse, die das Klima beeinflussen. Kaum hatten wir den Film verdaut, wurden wir schon überflutet mit Gegendarstellungen (siehe u.a.  PIK-Potsdam). 

Was war geschehen?

Nun – gewisse Teile des Kapitalismus freuten sich überhaupt nicht über den Zuwachs an Fördergelder für Klimaforscher: die Reichen sahen ihren Überfluss-Lebensstil in Gefahr – jedenfalls die Altreichen. Weltweit gab es ja jetzt auch viele neureiche Klimaforscher, die dem Staat jenes Geld abzogen, dass die Altreichen gerne für sich reserviert gesehen hätten. Also machten die Altreichen, was sie immer tun: sie kauften sich ein paar Wissenschaftler um ein Gegenfeuer zu entfachen. Ihnen war klar: jeder Autofahrer, jeder Tankstellenpächter, jede Baufirma, jeder Eigenheimbesitzer, jeder Urlaubsfahrer und jeder Reiseveranstalter würde auf ihrer Seite sein – kurz: die ganze kapitalistische Kultur. Inzwischen droht schon der ganze Weltklimarat zu verschwinden – als hätte es nie ein Problem gegeben. Natürlich wird er nicht aufgelöst, sondern soll Sonderaufgaben übernehmen (siehe Wiwo): Altreiche und Neureiche haben einen Kompromiss geschlossen.

Der Kompromiss ist schädlich für Afrika, jenem Land, dass angeblich am härtesten vom Klimawandel betroffen sein wird (für Afrika kann man immer JEDE Katastrophe maximieren – dort sterben so viele Menschen, mit denen kann man ALLE Theorien untermauern – was oft geschieht. Weniger Medikamentenversuche auf dem Kontinent, weniger Raubbau an den Rohstoffen, weniger Waffenlieferungen, weniger Überflutung mit Wohlstandsmüll, der die einheimische Wirtschaft vernichtet – Afrika würde seinen Ruf sehr schnell verlieren), soll die Hauptlast schultern: die Ärmsten sollen auf Technologie verzichten, um die Umwelt zu schonen. Ihre Herdfeuer sind das Problem, dass die Erde in Gefahr bringt. Ihre Autos geben uns den Rest, ihre Kohlekraftwerke sollen gar nicht erst entstehen. Sollen die Armen doch mit Windenergie Strom erzeugen – dann bleiben die auch länger arm und wir können unseren Lebensstil beibehalten.

Währenddessen sitzen Klimapäpste und Klimaskeptiker in klimatisierten Hotels an offenen Kaminen und genießen einen Cognac, obwohl sie sich öffentlich bis aufs Blut bekämpfen, siehe Jan Fleischhauer im Spiegel:

Wenn es ums Klima geht, drehen selbst wohltemperierte Zeitgenossen plötzlich durch. Der in Graz lebende Musikprofessor Richard Parncutt hat vor ein paar Monaten die Todesstrafe für Klimaskeptiker vorgeschlagen. Eigentlich sei er gegen die Hinrichtung von Menschen, schrieb er, „aber Klimaleugner fallen in eine völlig andere Kategorie. Sie sind verantwortlich für den Tod von Hunderten von Millionen von Menschen“.

Ja – nach den Hexen, den Juden, den Christen (oder den religiösen Menschen überhaupt) den Arbeitslosen hat „die Wissenschaft“ ein neues Jagdziel entdeckt: den Klimaleugner. Er wird auch öffentlich angeprangert wie in einem Aufklärungsbuch des Umweltbundesamtes Dessau:

Dort ist gerade ein Aufklärungsbuch zum Klimawandel mit dem Titel „Und sie erwärmt sich doch“ erschienen. Im Abschnitt „Klimawandelskeptiker in Deutschland“ sind die Namen von Journalisten und Wissenschaftlern genannt, die Positionen vertreten, die „nicht mit dem Kenntnisstand der Klimawissenschaft übereinstimmen“. 

Das hat es seit 1945 nicht mehr gegeben…

es ist jedenfalls ziemlich lange her, dass eine staatliche Institution in Deutschland erklärte, welche Meinungen in diesem Land haltbar sind und welche nicht.

Aber das gerade ist ja Wissenschaft: Macht ausüben über die Definition von Wirklichkeit, um so dem Kapitalismus freie Bahn zu schaffen – so eine Art Kehrmaschine.

Wo kämen wir hin, wenn die ganze Menschheit der Botschaft des Mönches Anselm Grün folgen würde? Er hat mit seinen Büchern 100 Millionen Euro umgesetzt, ist aber der Meinung, das Geld die innere Freiheit gefährdet: er gibt deshalb keine 50 Euro Bargeld im Monat aus (siehe Süddeutsche). So etwas zehnmal täglich in jedem Werbeblock gesendet, zusätzlich ein paar Studien wie die, das Religion psychische Gesundheit fördert (siehe ts-institut) oder professionelle Meditation eindrucksvoller ist als Weltreisen: die Welt würde sich auf einen Schlag ändern – mehr Glück, mehr Gesundheit … weniger Konsum – und damit heilere Umwelt.

Was ist aber nun mit der Klimakatastrophe? Müssen wir Klimaleugner jetzt in Massen hinrichten? Oder richten wir lieber in Massen die Reichen hin, deren Lebensstil für unseren Planeten nicht mehr erträglich ist? Doch Vorsicht – jeder, der diese Zeilen lesen kann, ist ein Reicher … im Weltdurchschnitt. Die ärmsten Arbeitslosen in Deutschland sind unermesslich reich, vergleicht man sie mit durchschnittlichen Bewohnern des Sudan, Nigerias oder Indonesiens.

Wir werden die Wahrheit in einhundert Jahren erfahren. Oder in eintausend. Oder nie. Bekommen wir unsere Wirtschaft, unser Militär oder allein Monsanto nicht in den Griff (wonach es die letzten Jahrzehnte nicht aussah) kann uns die Erderwärmung egal sein: im Rahmen der Milliarden von Toten, die uns dort erwarten, wenn unser wackeliges Versorungsystem zusammenbricht oder der nukleare Holocaust zuschlägt, werden die Folgen des Klimawandels kaum noch bemerkt werden: es gäbe schlichtweg kaum noch Menschen, die durch die Folgen des Klimawandels sterben können. Vielleicht gelingt es der „Wissenschaft“ auch endlich, die superansteckende Ultragrippe zu entwickeln – einige sind ja schon emsig dabei. Oder es entfleucht ein biologischer Kampfstoff, der nur Menschen ausrottet. Die „Wissenschaft“ arbeitet unermüdlich an der Vernichtung der Menschheit: antibiotikaresistente Bakterien, genschädigendes Plastik, unaufhaltsame Epidemien, Selbstmordsaatgut inklusive einer „Arche Noah“ für Superreiche (siehe Zeit) – alles in Arbeit.

Währenddessen konzentriert sich der Normalbürger auf den Klimawandellügenschwindel, gelenkt und geleitet von grünen Aposteln in der Politik, deren eigener Lebensstil sich von dem armer Möncher hin zu dem der Superreichen gewandelt hat: große Limousinen, üppige Gehälter, luxuriöse Reisen – man zeigt deutlich, wie man wirklich zum Klimawandel steht, den man so gerne predigt – er ist einem Scheißegal.

Während immer mehr Deutsche umweltschonend (oder aus Kostengründen) die Heizung herunterdrehen, erfüllte 2012 kein einziger Dienstwagen von deutschen Bundesministern die EU-Richtlinien für den CO-2-Ausstoß (beides aus: Jan Kluge, Unliebsame Wahrheiten, Seite 158): so demonstriert die Politik deutlich, was sie von den Studien zum Klimawandel wirklich hält.

Aber was ist jetzt mit der Umwelt?

Am 9.5.2013 wurde auf Hawaii der höchste Stand von Kohlendioxid seit Millionen von Jahren gemessen, gleichzeitig verschwinden pro Tag 50 – 100 Arten von der Erdoberfläche (siehe BR). Was immer auch auf der Erde vorgeht: die Menschheit scheint die gleiche Wirkung zu hinterlassen wie der Einschlag eines Riesenkometen.

Das sehen wir aber schon, wenn wir nur nach draußen schauen: dort befinden sich Unmengen von leblosem Teer, die sich täglich weiter ausbreiten und in 780 Jahren ganz Deutschland mit einer toten Schicht Asphalt überzogen haben wird: dagegen wirkt ein Riesenkomet harmlos.

Brauchen wir wirklich Klimawissenschaftler um zu sehen, dass diese Entwicklung nichts Gutes bewirken kann?

Brauchen wir wirklich Politiker, Wissenschaftler und andere Gurkentruppen, um zu sehen, dass wir in einer gigantischen gemeinsamen Aktion aus der Erde ein Paradies für alle Menschen machen könnten und dafür nicht mehr Platz bräuchten als … zum Beispiel in Australien? Man könnte den ganzen amerikanischen Kontinent der Natur zurückgeben (oder den Eingeborenen, die dort kaum störend auffielen) anstatt einen Tresor in der Arktis zu bauen, in dem man das genetische Erbe dieses Planeten für einige reiche Grünen vor den Folgen der „Wissenschaft“ in Sicherheit bringt.

Vielleicht hat „die Wissenschaft“ aber auch schon insgeheim beschlossen, die Menschheit stark zu dezimieren – doch wir wollen hier mal keine Absicht unterstellen.

Währenddessen sind wir aber gut erzogen worden: wir ahnen, dass wir über sind. Immerhin merken wir seit Jahren, dass die Reichen lieber von Wissenschaftlern Roboter bauen lassen, die unsere Arbeit machen, als dass sie an einer Welt arbeiten, in der wir alle glücklich werden können. Was diese Roboterisierung der Produktion für das Klima bedeutet, wird nicht so laut nachgefragt.

Wir wissen aber, was es für uns bedeutet – für die sechs- oder sieben Milliarden Menschen, die in Australien bequem Platz finden würden. Wir könnten auch alle nach Afrika ziehen: dort gibt es 30 Millionen km2. Armut, Kriege, Hunger, Elend wären sofort erledigt. Mit der Technik könnten wir die Wüste begrünen und den Rest des Planeten zum Naturpark erklären (oder wir halten uns noch Nordamerika als Agrarkontinent). Der höhere Wasserstand würde uns dort nicht viel ausmachen – wir bräuchten sowieso viel Wasser, um aus der Wüste wieder Gärten zu machen.

Was für Visionen, oder?

Stattdessen lauschen wir den Predigern, die eigentlich deutlich eins sagen: „Ihr Menschen müsst weg! Ihr seid zu viele, ihr stinkt, pupst die Umwelt voll und kostet einfach nur„: „Kosten auf zwei Beinen“ war erschreckend ernst gemeint – so redet man aber normalerweise nur hinter verschlossenen Türen vom Urnenpöbel.

Dass die Menschen, die dies predigen, nur Eigeninteressen verfolgen, wird nicht so deutlich gesehen – und in diesem Durcheinander von egozentrischen Sichtweisen haben wir keine Chance, jemals die Wahrheit über die Entwicklung des Klimas zu erfahren.

Machen wir jedoch als Menschheit (oder Monsanto allein – doch dazu später mehr) politisch und wirtschaftlich so weiter, dann kann uns das egal sein: es wird dann kaum jemanden geben, der sich über die Folgen des Klimawandels beschweren kann. Wird also Zeit, dass wir erkennen, das WIR der SOUVERÄN sind – und nicht „die Wissenschaft“. Zeit, aufzuhören, sich von dieser Sekte durch die Weltgeschichte jagen zu lassen.

Ich fürchte jedoch: dafür ist es zu spät. Schon längst haben wir die Botschaft unserer eigenen Schädlichkeit und unnützen, überflüssigen Existenz verinnerlicht und warten demütig auf unsere Auslöschung: Methoden dazu hat die Wissenschaft viele im Schrank – mal sehen, welche letztendlich triumphieren wird: allein Zyklon B hat sich ja schon als sehr effektiv erwiesen.

Schon blöd, wenn man erkennen muss, dass Wissenschaftler nur noch Huren der Mächtigen sind – und wir ihr Experimentiervieh, oder?


 

 

 

 

Dringliche Warnung vor der Teilnahme an der Studie der Heinrich-Heine Universität Düsseldorf – Fortsetzung

5. September 2013. Eifel. Ein wunderschöner Sonnentag erwartet uns heute. Viel zu schön, um arbeiten zu gehen. In England hatte man dafür mal Verständnis: ging die Sonne in London auf, durften die Menschen ihre Arbeitsplätze verlassen. Sonne ist selten in der Hauptstadt britischen Nebels - und man pflegt gerne auch Menschliches. In der Berliner Republik hingegen erfährt man in erster Linie davon, dass es für Arbeitnehmer kein Hitzefrei gibt. Hier herrscht ein Arbeitsgeist wie in einem Arbeitslager: Arbeit ist Zwang, Pflicht, Strafe, Lebenssinn, Existenzzweck. Wer diesen nicht erfüllt, ist ein Parasit. Ekelerregend, oder? Außer man gehört zur Leistungselite - die darf sich millionenschwer bereichern, ohne auch nur einen Finger zu krümmen. Ich empfehle hierzu einfach mal die Arbeit über die Dimension der Parteienfinanzierung in Deutschland: "Die Elefantenmacher". Wer das liest, kommt aus dem Staunen nicht mehr heraus - da fließt Bakschisch in Strömen in die Tasche gehorsamer Politiker ... aber das will in Deutschland niemand wahr haben. Dies Diskrepanz zwischen einer durch und durch kriminellen, skrupel- und gewissenlosen Oberschicht (1%) und einer Unterschicht (99%), die immer mehr nach dem Motto "Panem et circenses" (Brot und Spiele, heute: Bier und Fussball) lebt, führte zu einer informellen und informativen Gegenkultur, der bewusst ist, was es bedeutet, wenn ein Kanzler nach sechzehn Regierungsjahren seinem Ehrenwort mehr Bedeutung zumisst als dem Gesetz: es gibt Mächte in Deutschland, die können sogar einen Bundeskanzler dirigieren, weshalb das Ergebnis der Wahl heute schon feststeht (siehe Eifelphilosoph bei  Neopresse). Doch anstatt Aufklärung zu betreiben, treiben wir 15 Jahre nach diesem GAU immer noch im Dunkeln - was die Leistungsfähigkeit der deutschen Medienkultur deutlich zur Schau stellt.

5. September 2013. Eifel. Ein wunderschöner Sonnentag erwartet uns heute. Viel zu schön, um arbeiten zu gehen. In England hatte man dafür mal Verständnis: ging die Sonne in London auf, durften die Menschen ihre Arbeitsplätze verlassen. Sonne ist selten in der Hauptstadt britischen Nebels – und man pflegt gerne auch Menschliches. In der Berliner Republik hingegen erfährt man in erster Linie davon, dass es für Arbeitnehmer kein Hitzefrei gibt. Hier herrscht ein Arbeitsgeist wie in einem Arbeitslager: Arbeit ist Zwang, Pflicht, Strafe, Lebenssinn, Existenzzweck. Wer diesen nicht erfüllt, ist ein Parasit. Ekelerregend, oder? Außer man gehört zur Leistungselite – die darf sich millionenschwer bereichern, ohne auch nur einen Finger zu krümmen. Ich empfehle hierzu einfach mal die Arbeit über die Dimension der Parteienfinanzierung in Deutschland: „Die Elefantenmacher„. Wer das liest, kommt aus dem Staunen nicht mehr heraus – da fließt Bakschisch in Strömen in die Tasche gehorsamer Politiker … aber das will in Deutschland niemand wahr haben. Dies Diskrepanz zwischen einer durch und durch kriminellen, skrupel- und gewissenlosen Oberschicht (1%) und einer Unterschicht (99%), die immer mehr nach dem Motto „Panem et circenses“ (Brot und Spiele, heute: Bier und Fussball) lebt, führte zu einer informellen und informativen Gegenkultur, der bewusst ist, was es bedeutet, wenn ein Kanzler nach sechzehn Regierungsjahren seinem Ehrenwort mehr Bedeutung zumisst als dem Gesetz: es gibt Mächte in Deutschland, die können sogar einen Bundeskanzler dirigieren, weshalb das Ergebnis der Wahl heute schon feststeht (siehe Eifelphilosoph bei  Neopresse). Doch anstatt Aufklärung zu betreiben, treiben wir 15 Jahre nach diesem GAU immer noch im Dunkeln – was die Leistungsfähigkeit der deutschen Medienkultur deutlich zur Schau stellt.

Diese informative Gegenkultur arbeitet unter katastrophalen Bedingungen: kein Geld, kein Personal, keine Ressourcen, alles muss mühsam per Gedankenarbeit erschlossen werden. Das alles ist nur möglich dank des Internets, welches die Kosten für die Veröffentlichung von Meinung drastisch reduziert hat: das Monopol der Oberschicht, der Unterschicht durch qualifizierte Schreiber ihre Meinung zu sagen, war gebrochen. Gleichzeitig verfügt jeder Leser und jeder Autor dank Internet über eine Bibliothek, die ihresgleichen sucht – wenn man diszipliniert arbeitet und nicht gleich jeder Sensationsmeldung hinterherläuft, ist hier wissenschaftliches Arbeiten auf höchstem Niveau möglich (was aber dann erstmal ohne Aufbereitung nur wenig Leserzahlen bringt).

Diese Gegenkultur, erwachsen aus den ersten privaten Blogs, stellt inzwischen eine ernst zu nehmende Gefahr dar, weshalb man sie genauer unter die Lupe nehmen möchte. Man schätzt, dass schon 33% der Bürger bei der politischen Meinungsbildung auf freie Medien zurückgreifen: diese Menschen entziehen sich bewusst der Meinungsbildung durch eine Oberschicht, die auch Kanzler dazu bringen kann, ihr „Ehrenwort“ höher zu schätzen als den Souverän des Landes: den Bürger.

Aus dieser Perspektive heraus haben wir eine Warnung herausgeschickt und vor der Teilnahme an einer Studie gewarnt, die die politische Macht der informellen informativen Medien ausleuchten soll, um „Zensur“ und „Gegenmaßnahmen“ gezielt einsetzen zu können – was im Umfeld der Studie schon von nicht genannten Politikern (= Oberschicht) geäußert wurde.

Diese Warnung hat nur ein paar tausend Leser erreicht … aber unter anderem auch die Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf, die sich jetzt bei uns gemeldet hat. Wie es üblich ist, möchten wir diese Gegendarstellung hier veröffentlichen – und kommentieren.

Sehr geehrter Herr XXX,

meine studentische Hilfskraft informierte mich über Ihre deutliche Ablehnung gegenüber einer Weiterverbreitung der Einladung zu unserer Studie zur Bundestagswahl. Bitte sehen Sie es mir nach, dass ich Ihnen erst heute schreibe, aber die Vorbereitung der Studie und auch andere Tätigkeiten hinderten mich an einer früheren Rückmeldung.

Wir freuen uns trotzdem sehr über diese höfliche, nicht erwartete Geste.

Der Gegenwind der unserer Studie durch Ihren Post vom 21.08 entgegen bläst ist gewaltig.

Es ist nie erfreulich, zu lesen, dass die eigene Arbeit die Arbeit anderer Menschen behindert – doch diesmal war dieser Schritt unausweichlich. Insofern freuen wir uns, dass unser Post trotz durchschnittlicher Leserzahlen offenbar größeren Einfluss genommen hat. Das war in der Tat beabsichtigt.

Ich hätte nicht gedacht, dass unsere Forschung dazu in der Lage wäre.

 

Nun – Ihre Forschung ist nicht gerade als „politisch neutral“ zu bewerten – vor allem nicht, wenn gewisse Kreise schon im Vorfeld angekündigt haben, dass Gegenmaßnahmen bis hin zur Zensur zu erwarten sind.

Sicher könnte ich jetzt versuchen, das Verständnis unserer Forschung zu korrigieren, was auch an vielen Stellen Ihrer Auslassungen notwendig wäre.

Nun – unsere Auslassungen sind nicht perfekt. Wir haben auch gar nicht den Anspruch an Perfektion, dies geben unsere Ressourcen gar nicht her. Unsere Perspektive ist aber auch eine andere: wir sehen Ihre Forschung in einem gesellschaftlichen Gesamtzusammenhang: etwas, was „Wissenschaft“ meines Erachtens nach viel zu selten macht.

Ich will nur zwei Beispiele herausgreifen, die aus meiner Sicht eine Richtigstellung bedürfen.

Wir helfen gerne dabei, diese Richtigstellung im Adressatenkreis zu verbreiten.

Sie schrieben „“Urteilsunsicherheiten” durch Blogkonsum meint: wie sehr Herrschaftsmeinung erfolgreich hinterfragt wurde….“Artikulationsbereitschaft” zeigt den Grad der Aufwiegelungsmöglichkeit der Massen.“ Mit Urteilssicherheit verstehen wir eigentlich nur die Sicherheit, mit der Menschen in der Lage sind, die öffentliche Meinung wahrzunehmen.

Es war uns klar, dass Sie das damit meinten. Wir meinen das auch. Wir aber haben eine andere Perspektive – und betten Ihre Arbeit gerne in einen größeren Zusammenhang ein. Die „öffentliche Meinung“ ist – auf der Basis der Theorie der Schweigespirale – jene Meinung, die von einem kleinen Kreis von Meinungsbildnern geprägt ist. Unserer Meinung nach hat dieser Kreis vollkommen versagt (siehe unter anderem: Parteispendenskandal), weshalb wir begründete Gegenmeinungen formulieren. Diese begründeten Gegenmeinungen erreichen irgendwann einen Grad der Relevanz, dass sie in der Lage sind, bestehende Urteilssicherheit ins Wanken zu bringen: nichts weiter ist gemeint mit der Aussage, dass Herrschaftsmeinung erfolgreich hinterfragt wird.

Mit Artikulationsbereitschaft meinen wir die hypothetische Bereitschaft, sich in der Öffentlichkeit mit einer konträren Meinung zu äußern.

Wir auch. Die Bereitschaft zur Artikulation von Gegenmeinungen (dem Durchbruch der Schweigespirale, sozusagen) zeigt aber gleichzeitig auch, wie groß der Einfluss freier Onlinemedien auf die Bevölkerung ist – kurz gesagt: wie sehr sie Volk gegen Herrschaftsmeinung aufwiegeln können.

Wir halten die Artikulationsbereitschaft normativ gesehen für sehr wichtig.

Wir auch. Umso wichtiger ist es, dass es Alternativen zur parteipolitisch dominierten Einheitsmeinung gibt, die dem Menschen Sicherheit gibt, sich jenseits der Schweigespirale zu artikulieren.

Demokratien, in denen die – häufig kritische Meinungen – nicht ausgesprochen würden, müssten Gefahr laufen, politische Probleme nicht rational und von mehreren Perspektiven geleitet zu lösen und alle gesellschaftlichen Gruppen am Lösungsprozess integriert zu haben. Um es mal ganz deutlich zu machen: Ein kritischer Diskurs von sozial relevanten Themen ist für unsere Gesellschaft unabdinglich und unsere Forschung soll nicht dazu beitragen „kritische Massen“ zu identifizieren um deren Eindämmung politisch vorzubereiten.

Nun – diese Absicht würden wir auch niemandem unterstellen wollen. Nur sehen wir „Wissenschaft und Forschung“ bei weitem nicht mehr so neutral oder positiv an. Die Identifizierung der kritischen Massen erfolgt auch nur als Nebenwirkung. Der Grund für dieses Vorhaben ist aber klar erkennbar: die kleinen, armen, freien Medien erreichen einen stetig größeren Einfluss, der sich der Beherrschbarkeit durch Wirtschaft und Partei entzieht.

Ich kann Ihnen versichern, dass unsere Forschung nicht von den Interessen Dritter geleitet ist.

Ich kann Ihnen versichern, dass Ihre Forschung für Dritte von höchstem Interesse ist.

Wir arbeiten unabhängig und ohne Deutungsvorgaben Anderer.

Das wollen wir gar nicht in Zweifel stellen. Wir schauen nur mehr auf die langfristige Wirkung einer solchen Studie – und den Nutzen einer solchen Studie einfährt. Für uns kleinen Blogger ist das ziemlich egal – für Menschen, denen die Deutungshoheit über die Schweigespirale wichtig ist, aber nicht.

Unser Forschungsgegenstand ist der Mensch – und daneben auch die Medien. In Zeiten einer großen Sensibilisierung für Datenschutz – maßgeblich bedingt durch die Ausspähpraktiken internationaler Geheimdienste – kann ich gut nachvollziehen, dass gerade jetzt das Thema in ihrem Blog kritisch hinterfragt wird. Hier kann ich nur deutlich machen: Informationen, die der Identifikation unserer Befragten dienen werden nicht öffentlich gemacht. Da unterscheiden wir uns übrigens nicht von dem übergroßen Teil mir bekannter wissenschaftlicher Forschung.

Wir interessieren uns weniger für die sicherlich bedeutsame Sphäre des Datenschutzes. Der Autor dieser Zeilen ist sich bewusst, dass jeder seiner Worte gespeichert, analysiert und gedeutet wird: das gebietet allein das Dogma des „Kampfes gegen den Terrorismus“. Immerhin könnte sich hinter jeder gesellschaftskritischen Äußerung ein Moslem verbergen. Ausschließen kann man das nicht. Oft genug sind auch Rechtsradikale (mit erschreckender Entschlossenheit bezüglich der völligen Vernichtung des jüdischen Volkes) Urheber harscher Kritik, weshalb man eine kritische Durchleuchtung der Bloggerszene seitens der Geheimdienste als Demokrat sogar begrüßen muss.

Es ist auch nicht die Sorge um den Umgang mit Daten, die uns umtreibt, dringlich vor der Teilnahme an dieser Studie zu warnen, sondern die Sorge um das, was kommen wird, wenn der Politik bewusst wird, dass sich inzwischen schon 33% der Wähler von der Deutungshoheit der „Leitmedien“ verabschiedet haben und sich so der direkten Einflussnahme durch entsprechende Kreise entziehen. Wir sind uns bewusst, wie schwach unsere Position im gesamtgesellschaftlichem Kontext ist, wie angreifbar wir mangels finanzieller Ressourcen sind – und wie wichtig unser Beitrag bei der politischen Meinungsbildung ist. Es freut uns zu sehen, dass dieser Beitrag auch von Ihrer Seite aus geschätzt wird.

Wir betten ihn aber nicht in ein neutrales Umfeld, sondern in eine gesellschaftspolitische Realität, die geprägt ist durch das Wissen von Souveränen hinter dem Souverän, siehe Bundesdrucksache 14/9300

“Der Ausschuss hat grundlegende Zweifel, dass die deutschen Geldspender Dr. Kohls tatsächlich existieren und Dr. Kohl jemals sein Ehrenwort gegenüber Geldgebern abgab. Nach Überzeugung des Ausschusses ist es sogar wahrscheinlicher, dass Dr. Kohl diese Spender frei erfunden hat, um im Wege dieser Legende weiteren Fragen des Ausschusses oder der Öffentlichkeit nach der wahren Herkunft der Gelder zu begegnen. Indem Dr. Kohl in Kauf genommen hat und weiter in Kauf nimmt, dass durch das Verschweigen seiner Geldgeber sein persönliches Ansehen und seine Glaubwürdigkeit in der Öffentlichkeit Schaden nehmen und seiner Partei erheblicher finanzieller und politischer Schaden entsteht, ist davon auszugehen, dass der Ansehensverlust für ihn und der Schaden für seine Partei erheblich größer sein muss, wenn Ausschuss und Öffentlichkeit die wahre Herkunft der Millionenbeträge erfahren. Diese Überlegung führt zu berechtigten Spekulationen über Namen der Spender, Grund und Herkunft der Zahlungen”

Diese „berechtigen Spekulationen“ stellen die alternativen Medien an und sind sich dabei bewusst, dass sie sich dabei nicht nur Freunde machen. „Dort oben“(1%) herrscht ein anderes Verständnis von Rechtsstaatlichkeit als hier unten (99%) – hierzu verweise ich stellvertretend auf die Aussage von Dr. Klenk, die hinreichend das Umfeld demonstriert in dem wir uns bewegen:

Der ehemalige Chef der Rechtsabteilung von Thyssen, Dr. Hans Joachim Klenk, wies als Zeuge vor dem Untersuchungsausschuss auf die Alltäglichkeit von Korruption hin: „Wir unterhalten uns ja hier nicht zwischen Jungfrauen. Ich denke einmal, das ist ein Thema, das jedem verständigen Deutschen geläufig sein müsste“ (Vernehmung Dr. Klenk, 12. Oktober 2000, S. 6).

Wir halten uns für verständige Deutsche, wollen nicht als Jungfrauen erscheinen, obwohl uns das Geld zur „politischen Landschaftspflege“ fehlt. Da wir uns nicht als Jungfrauen verstehen, sehen wir auch die Dimensionen, die das Ergebnis Ihrer Studie erreichen kann, und welchen Gegenwind interessierter Kreise dies entfachen könnte.

Diesen Waldbrand halten wir gerne gleich bei der Entstehung auf, bevor er unkontrollierbare Ausmaße erreicht.

Mit freundlichen Grüßen,

Pablo Porten-Cheé

 

Pablo Porten-Cheé, M.A.

Wissenschaftlicher Mitarbeiter

Kommunikations- und Medienwissenschaft III

Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf

Mit freundlichen Grüßen zurück: Reiner August Dammann, freier Eifelphilosoph, Redakteur Nachrichtenspiegel (oder Chefredakteur? Stehe irgendwo als Hauptverantwortlicher für den Inhalt)

Wir warnen wiederholt eindringlich vor der Teilnahme an dieser Studie.

 

 

Sensation! Spiel Naturwissenschaft gegen Religion steht aktuell 0 : 7!

Sensation! Spiel Naturwissenschaft gegen Religion steht aktuell 0 : 7!

Montag, 26.8.2013. Eifel. Die Menschheit hat momentan enorme Probleme. Gleich heute morgen berichtete der Spiegel von neuer drohender Kriegsgefahr im Mittelmeerraum, gestern war schon in den Deutschen Wirtschaftsnachrichten zu lesen, dass Russland seine Streitkräfte im Mittelmeer verstärken will, um die Amerikaner in ihre Schranken zu weisen. Geht nur ein bischen fehl, haben wir russische Panzer in Berlin oder deutsche Soldaten vor Moskau – alles schon mal dagewesen. 1914 zum Beispiel, als ein kleines Attentat eine Kaskade von Ereignissen ins Leben rief, die in der schlimmsten Menschenschlächterei der bekannten Menschheitsgeschichte endete. Das war ein Ereignis von nicht geringer Reichweite – der Erste Weltkrieg vernichtete weltweit den Glauben an die Überlegenheit der weißen Rasse, die sich zuvor so sehr im Lichte von Rationalität, Wissenschaft und Aufklärung gesonnt hatte. Trotz dieser Entwicklungen, die die Welt in ein nukleares Chaos versinken lassen könnten, gibt es viele Wissenschaftler, die vor allem ein Ziel haben: die Auslöschung der Religion, die man gerne als größtes Übel der Welt hinstellt.

Mir  fällt da oft die Giordano Bruno-Stiftung ein. Liest man nur oberflächlich, so scheint es sich um einen netten humanistischen Verein zu handeln, der viele interessante Themen anspricht. In Wirklichkeit aber handelt es sich um eine Gemeinschaft von Menschen, die der Menschheit in Notzeiten ihr Opium verweigern will (um es mal mit Marx zu sagen) – aus medizinischer Sicht eine brutale Gemeinheit. Ärzte würden nicht auf die Idee kommen, so mit Patienten zu verfahren – aber „Wissenschaftler“ … allen voran „Naturwissenschaftler“ … tun das schon.  Nun – ich will gar nicht den alten Streit Kirche gegen Freimaurerei wieder aufleben lassen. Ich bin auch nicht befugt, darüber zu sprechen, weil ich kein Mitglied irgendeiner Kirche oder Religion bin, noch bin ich Mitglied eines weltanschaulichen Vereins. Ich kann nur als frei denkender Normalbürger eine Bilanz der „Wissenschaften“ erstellen – und sie mal der Bilanz der Religionen gegenüberstellen.

Fangen wir gleich mit dem Atom an. Genau genommen wissen wir bis heute noch gar nicht, was ein Atom ist. In erster Linie ist es ein Denkmodell, welches früher mal für die kleinste unteilbare Einheit des Universums stand. Heute wissen wir: es gibt noch viel kleinere Teilchen – und je tiefer wir in die subatomaren Ebenen vorstoßen, um so weniger Materie bleibt da übrig. Eigentlich … fast gar keine.  Man findet darüber kaum allgemeinverständliche Aussagen: wie immer, wenn der Wissenschaftler nicht will, dass das Volk etwas von dem versteht, was er sagt, flüchtet er sich ins Latein, die alte Herrschaftssprache, die nur deshalb noch lebt, damit sich eine Wissenselite vom Bürger abgrenzen kann.  Wäre nicht gut, wenn der Bürger verstünde, dass das nächste Monster des Dr. Frankenstein in Arbeit ist.  Und ein Monster haben wir aus  der atomaren Forschung gemacht: die Atombombe. Allein nur wegen ihr wäre ein Krieg Russland-USA ganz schnell das Ende der Welt (obwohl: in Hiroshima und Nagasaki wohnen doch heute auch wieder Millionen von Menschen, oder?). Und wegen der Atombombe steht es zwischen Religion und Wissenschaft: 1:0. Trotz aller schädlichen Erscheinungsformen von Religion (man denke nur an Selbstmordsekten) erreicht keine auch nur annähernd das Vernichtungspotential einer nukelaren Explosion.

Schön war auch die Lehre, die die Naturwissenschaft aus der Atombombe gezogen hatte: gar keine. Stattdessen entwickelte man Kobaltbomben (besonders stark strahlend) oder Neutronenbomben (die vernichten sämtliches Leben, verwandeln es in langsam zerfallende Zombies, die sich innerhalb von drei Tagen in Flüssigkeit auflösen).

Alles natürlich zum Wohle der Menschheit.

Natürlich liefert die Wissenschaft nicht nur Atombomben, das ist uns allen klar. Befiehlt der Führer „baut mir ein Gas, das Menschen tötet“ eilen sie sofort los und entwickeln Zyklon-B oder „Agent-Orange“. Egal für wen, wenn man damit Menschen töten kann, können sich die Laborratten gar nicht mehr bremsen. Allein dem Herrn Hitler haben sie tolle Geschenke gemacht: Interkontinentalraketen, die im Zusammenarbeit mit Atombomben erstmal so richtig zur Geltung kamen.

Wegen chemischer Kampfstoffe: Religion 2 – Wissenschaft 0.

Reicht natürlich immer noch nicht. Über die neuen Benzinbomben will ich gar nicht reden, aber über die Biokampfstoffe. Tödliche Krankheiten schneller, besser, resistenter zu machen: da sind Wissenschaftler ganz vorne mit dabei. Na ja – wird ja nur Volk vernichtet, die können eh´kein Latein.

Religon 3 – Wissenschaft 0.

Gehen wir fort vom Krieg. Wäre ja unfair – nicht alle Wissenschaftler bauen Waffen … oder schaffen die Grundlagen dazu. Manche machen nur Benzinmotoren, Kohlekraftwerke, Atomkraftwerke, liefern tödlichen Wechselstrom in Wohnungen oder schütten uns mit Plastik zu. Sicher, Wissenschaftler argumentieren da wie die Waffenlobby: wir liefern nur, was damit geschieht, geht uns nichts an.  Kann man so sagen – aber dann sollte man nicht mit Religion in den Ring steigen.

Umweltverschmutzung (Chemikalien): Religon 4 – Wissenschaft 0

Klimakatastrophe (Gase): Religon 5 – Wissenschaft 0

Plastik (Krebs, Unfruchtbarkeit, Autismus, Allergien): Religion 6 – Wissenschaft 0

Halbzeit.

Schon eine nur oberflächliche Bilanz der Wirkungen von Religon und Naturwissenschaft in den letzten 150 Jahren zeigt, das Naturwissenschaft in der Schädlichkeit für Mensch, Tier und Pflanze weit vorne liegt, während die singenden, betenden, meditierenden und Moral predigenden Weltreligionen sich hier vornehm zurückhalten. Natürlich werden jetzt viele schon nach dem Galgen für mich schreien, weil ich hier einfach Wissenschaft und Naturwissenschaft gleichgesetzt habe. Das mache ich auch gerne weiter – einfach, weil wir unsere Gelder in Naturwissenschaft investieren … und nicht in Germanistik. Und letztlich geht es doch nur ums Geld – um Kirchensteuer, wohlgemerkt, die „Wissenschaftler“ gerne zur Erfindung neuer Vernichtungsmethoden auf ihrem eigenen Konto sehen würden.

Zum Beispiel für Gentechnik. Menschengene, gemischt mit Maus und Schwein hat es schon gegeben. Mäuse wurden größer, Schweine sahen entsetzlich aus und konnten noch nicht mal aus eigener Kraft stehen. Oder Schweine mit Kuhhaut – auch ein Fehlschlag. Genutzt hat Gentechnik bis heute noch niemandem, aber ein paar Tote hat es schon gegeben. Wer sich aber für Schaden von Gentechnik interessiert, der sei allein auf Monsanto verwiesen – und auf die sozialen und wirtschaftlichen Katastrophen, die ihre (dann letztlich doch nicht schädlingsresistenten) Genpflanzen in Indien oder Argentinien hinterlassen haben.

Als Konsequenz droht uns die Vernichtung des ganzen natürlichen Gleichgewichtes durch genveränderte Lebewesen, die ihre natürlichen Artgenossen ausrotten. Ausgestattet mit einem Selbstmordgen sind sie dann auch die letzten Lebewesen, die die Erde gesehen hat … es sei denn, jemand hat noch Geld, die Wissenschaft für neue Monstren zu bezahlen. Karotten mit Menschengen, die von selbst auf den Teller laufen?

Nein, ich werde albern. Aber schon jetzt weiß ich, wen ich lieber als Nachbarn hätte. Habe ich die Wahl zwischen einem friedlich vor sich hinmurmelnden Schamanen oder einem Miet-Naturwissenschaftler von Bayer mit eigenem Genlabor, wähle ich den Schamanen. Von dem geht wenigstens keinerlei reale Gefahr aus.

Religion 7 – Wissenschaft 0.

Wobei die Wertung hier nicht ganz korrekt ist – immerhin geht es um die genetische Verseuchung des ganzen Planeten (und an Waffen haben wir da noch gar nicht gedacht – das ist erstmal nur der Alltag).

Nun – aktuell feiert die Giordano-Bruno-Stiftung als Speerspitze des Kampfes gegen religiöses Denken im Namen einer „Aufklärung“, die weder Ausschwitz noch die Atombombe verhindern konnte, einen besonderen Triumph:

In Deutschland leben mittlerweile mehr konfessionsfreie Menschen als Katholiken oder Protestanten. Doch sie finden weder in der Politik noch in den Medien die Beachtung, die sie verdienen. Die Giordano-Bruno-Stiftung versucht diesem Missstand entgegenzuwirken. So war sie maßgeblich an der Gründung des „Koordinierungsrats säkularer Organisationen“ (KORSO) beteiligt, der künftig die vielen Millionen Menschen vertreten soll, die keiner Glaubensgemeinschaft angehören.

Die wollen mich vertreten. Wie üblich, ohne mich zu fragen. Ich frage auch lieber nicht, denn je kritischer die Frage, umso mehr Latein enthält die Antwort. Notfalls formulieren die auch gerne in Denglisch, einem absurden Gemisch deutscher Sprache vollgestopft mit englischen Wörtern.

Welche Botschaft dieses Gruppe hat, erschließt sich aus einem Vortrag über Rationalität und Mystik, gehalten bei den Salzburger Festspielen am 24.7.2013.

So wissen wir heute, dass das „Ich“, das uns so ungeheuer wichtig erscheint, bloß ein virtuelles Theaterstück ist, das von einem blumenkohlförmigen Organ in unseren Köpfen inszeniert wird. 

Das wissen wir nicht. Das ist eine Theorie, oder schlimmer noch: ein Dogma. Auf subatomarer Ebene hat der Gedanke wohl bald mehr Substanz als das Atom – aber das wollen wir gar nicht wissen. In Salzburg: da sitzen die Herren dieser Welt. Hier stellt die Wissenschaft ihnen ein Denkmodell vor, dass ihnen Ablass verschafft von lästigen Gewissensbissen. Solchen Ablass braucht man, wenn man gerade die Flotten aufeinander losschickt.

Jeder von uns besteht, so lehrt die moderne Physik, aus mehr als 1027Atomen, die seit etwa 13,7 Milliarden Jahren alle erdenklichen Formen von Materie hervorbringen. Bevor diese Atome sich in Ihnen, meine Damen und Herren, vereinigten, bildeten sie intergalaktische Gaswolken und Sterne, Felsen, Vulkane, Ozeane. Sie waren Bestandteile von Insektenflügeln, Fischkiemen, Dinosauriermägen und natürlich auch von unzähligen menschlichen Lebewesen.

Auf atomarer Ebene, so könnte man sagen, gibt es tatsächlich so etwas wie „Reinkarnation“: Die Atome, die einst dem historischen Buddha, dem historischen Jesus oder Mohammed Gestalt gaben, sind nicht nur bis heute erhalten geblieben, viele Millionen dieser „Buddha-, Jesus- oder Mohammed-Atome“ befinden sich jetzt, in diesem Moment, in unveränderter Form in Ihren Händen, Füßen, Beinen oder inneren Organen. Insofern ist jeder Mensch, aber natürlich auch jeder Hai oder jede Spitzmaus, ein „ökumenisches Religionsstiftertreffen“.

Die Atome, die Ihre jetzige Gestalt bilden, werden selbstverständlich auch nach Ihrem Tod fortexistieren. Sie werden überstehen, was kein irdisches Lebewesen überstehen kann, nämlich, dass sich die Erde in den nächsten zwei Milliarden Jahren in einen Wüstenplaneten und die Sonne sich allmählich in einen Roten Riesen verwandelt. Nach dem Tod unserer Sonne werden die Atome, die Ihr jetziges Sein ermöglichen, an der Bildung neuer Gaswolken, neuer Sonnen, neuer Planeten beteiligt sein, ja vielleicht sogar werden einige Atome, die sich gerade jetzt in Ihrer rechten Hand befinden, in einer weit entfernten Zukunft auf einem weit entfernten, noch gar nicht geborenen Planeten, die Gestalt einer neuen intelligenten Spezies mit hervorbringen, die über das Wunder des Universums ebenso wird staunen können, wie wir es heute tun.

Eine ganz tolle Aussicht, oder? Sicher auch für viele ein erhabenes Gefühl, ein paar Jesusatome in sich zu haben und sich sicher zu sein, dass man in zwei Milliarden Jahren noch an der Gestalt der Welt mitarbeiten kann – als Atom.

Doch was ist das für eine Botschaft an die versammelten Mächtigen in Salzburg?

Läuft es ihnen jetzt schon eiskalt den Rücken herunter?

Ich mag das übersetzen:

verbreitet ruhig Seuchen, löscht das Ökosystem aus, verstrahlt, verbrennt, zersetzt und zerfetzt die Menschheit mit unseren Erfindungen: die Kirche des heiligen säkularen Atoms wird Euch heilig dafür sprechen. Ist ja auch ganz bedeutungslos: das Atom ist ewig, und nur das ist wichtig.

Der Redner – Michael Schmidt-Salomon – hat ein ganzes Buch darüber geschrieben, „warum wir ohne Moral die besseren Menschen sind“ – der Bund der deutschen Anlagebetrüger, Straßenräuber, Zinsmanipulateure und Wirtschaftskriminellen gibt ihm schon vor Erscheinen völlig recht und ist sich der Wahrheit des Satzes vollkommen bewusst.

Wer hat eigentlich die Giordano Bruno-Stiftung gegründet? Ein Unternehmer ehemaliges Mitglied des Diözesanrates der Diözöse Trier.

Und was haben die mit Giordano-Bruno zu tun?

Nichts. Der wurde nicht von der Kirche ermordet, sondern vom Staat. Die Kirche hatte sich sogar vehement gegen die Todesstrafe ausgesprochen (siehe Wikipedia).

Der war auch nicht Vorreiter einer modernen Naturwissenschaft, sondern eher das Gegenteil, siehe Spiegel:

Laut Bruno gibt es keinen toten Winkel im Weltraum. Alles lebt, sogar die tote Materie – nur anders, als wir Erdlinge aus unserem beschränkten Blickwinkel es uns vorstellen können. Die Brunosche Allbeseeltheit, die den Gedanken der Wiedergeburt einschließt, kennt keine absolute Trennung von Lebendigem und Unlebendigem. So gesehen, erscheint Bruno fast wie eine Art „Buddha des Westens“.

in der Schrift „De immenso“ (Vom Unermesslichen) von 1591 heißt es, es sei „unsinnig anzunehmen, irgendein Teil der Welt sei ohne Seele, ohne Leben und folglich unbelebt“: „Es ist ausgesprochen töricht und gemein zu glauben, es gäbe keine anderen Lebewesen, keine anderen Sinne, keine anderen Intelligenzen, als sie unseren Sinnesorganen erscheinen.“

Wäre doch toll, wenn die Giordano Bruno-Stiftung auch dessen Lehre vertreten könnte. Aber man nennt sich nur so, weil man einen Mythos ohne konkrete Substanz geschaffen hat. Mit Giordano Bruno selbst will man sicher wirklich nichts zu tun haben:

Weder für die Kirche noch für die Naturwissenschaft ist der unendliche Weltseele-Raum des Giordano Bruno eine integrierbare Größe. Denn die herrschende Kosmologie propagiert mit Inbrunst den rundum toten Raum, den Raum ohne Leben und damit ohne Weltseele.

Hier liegt die geheime Achse der Anti-Bruno-Koalition von Christen und Mainstream-Kosmologen: Beide eint die ideologisch motivierte Überzeugung von der Nichtexistenz der Weltseele, der Allgegenwart des Lebens.

Was wäre wenn nun wirklich der Philosoph Giordano Bruno das Leitbild der Moderne hätte entwerfen dürfen?

Wir hätten einen unendlichen Respekt vor dem Leben. Undenkbar, hochgerüstete Flotten gegeneinander zu lenken. Das wäre echte Aufklärung, die Krieg schon längst überflüssig gemacht hätte – aber auch Atombomben, Umweltgifte, Genverseuchung und andere Formen hirnloser brutaler Machtausübung.

Sogar Arbeitslose könnten als Menschen anerkannt werden, weil nicht irgendwelche Menschen ohne Moral sie nur für Illusionen blumenkohlförmiger Organe halten.

Mit Giorano Bruno hätte es auch keinen Holocaust gegeben. Aber dann hätte Mengele nichts zum Forschen gehabt – und seine Forschungen haben der Wissenschaft viel gebracht.

Da wir eine andere Kosmologie haben – eine Kosmologie des Todes, der Wertlosigkeit und Unmoral – ist die Welt, wie sie ist. Verseucht, vergiftet, zugemüllt, immer am atomaren Abgrund entlangtaumelnd, ein ewiger Kampf aller gegen alle, künstlich gezüchtet von einer Handvoll Wissenschaftler und ihrer Herren.

Wäre ich ein Vertreter einer Religion, so wäre diese Form von Wissenschaft das beste Beispiel für eine Kultur des Satans, des Antichristen, der schrecklichen Mutter Tiamat, die tausend Ungeheuer gebahr – oder der Eisriesen, die das Ende der Welt bringen werden.

So wie die Bilanz bislang aussieht, sind die Heilsversprechen des Naturwissenschaften völlig ausgeblieben. Als Ersatz dafür will man nun den Menschen ihren letzten Trost nehmen.

Ach ja – dafür gibt es ja auch Ersatz: das Fernsehen, das weitgehend das soziale Leben in den Gemeinden vernichtet hat.

Hoffentlich gelingt es ihnen wenigstens, den Krebs, den bösen Killer Nr 1,  wieder in den Griff zu kriegen, den es ohne sie gar nicht geben würde. Sterben jährlich viele Millionen dran – insgesamt mehr, als jeder Weltkrieg je gekostet hat. Vielleicht wird uns aber auch ein baldiger neuer Weltkrieg vor dieser Erkenntnis bewahren.


 

 

 

Okhams Rasiermesser und der Fall Mandy Kopp: systematische Kinderschändung in Deutschland

Okhams Rasiermesser und der Fall Mandy Kopp: systematische Kinderschändung in Deutschland

Samstag, 23.3.2013. Eifel. Ich finde, manche Dinge sind ziemlich einfach zu beurteilen – dank Ockhams Rasiermesser, hier zu finden bei Wikipedia:

Ockhams Rasiermesser (auch Prinzip der Parsimonie, lex parsimoniae oder Sparsamkeitsprinzip) ist ein heuristisches Forschungsprinzip aus der Scholastik, das bei der Bildung von erklärenden Hypothesen und Theorien Sparsamkeit gebietet. Es findet noch heute Anwendung in der Wissenschaftstheorie und der wissenschaftlichen Methodik. Steht man vor der Wahl mehrerer möglicher Erklärungen für dasselbe Phänomen, soll man diejenige bevorzugen, die mit der geringsten Anzahl an Hypothesen auskommt und somit die „einfachste“ Theorie darstellt. Es enthält ebenso die Forderung, für jeden Untersuchungsgegenstand nur eine einzige hinreichende Erklärung anzuerkennen.

Ich arbeite gerne mit diesem Messer,  um mich dem Wust an Propaganda, Irrlehren und systematisierten Wahnsinn zu entziehen, mit denen mich der Alltag überhäuft. Dabei komme ich zu überraschenden Ergebnissen, die viele meiner Zeitgenossen nicht teilen, weil sie eher einer systemtreuen Dogmatik folgen denn er reinen Wissenschaft. Nehmen wir mal ein paar Beispiele aus harmloseren Bereichen, bevor wir uns der politischen Wirklichkeit in Deutschland zuwenden.

Ufos zum Beispiel. Schauen Sie sich ruhig die Hypothesenberge der Systempresse an, die vielfältig belegen, das die Menschen etwas ganz anderes gesehen haben, als sie wirklich gesehen haben: Suchscheinwerfer, Rettungsballons, Vogelschwärme, Laserlichter, erfinderische Studenten, skurrile Wolken, militärische Geheimprojekte … die Hypothesen sind endlos.  Was wäre einfacher?

„Am Himmel sind Lichtphänomene beobachtbar, die die bekannte Leistungsfähigkeit menschlicher Flugkörper weit übertreffen“. Fertig, nächstes Thema.

Kornkreise – da wird es noch schlimmer: eine unsichtbare Rentner- und Spaßvogelarmee, kosmische Wirbelwinde, balzende Rehe, herabstürzende Luftwirbel – Hypothesen ohne Ende.

„In Kornfeldern bilden sich regelmässig seit Jahrhunderten komplexer werdende geometrische Muster, ihre Erschaffer verfügen über erstaunliche mathematische Kenntnisse und arbeiten absolut unbemerkt“. Noch keine Hypothese, aber ein Ausblick darauf, das die beobachtbaren Erscheinungen schon wieder die menschliche Leistungsfähigkeit übertreffen. Nächstes Thema.

„Nine-Eleven“. Wofür brauche ich mehr Hypothesen – für die Theorie, das ein nierenkranker Moslem mit guten Kontakten zur CIA aus einer Höhle in Afghanistan eine Anschlag auf New York organisiert hat … oder für die Theorie, das der Geldmachtapparat der USA ein Zeichen ähnlich des Angriffes auf Pearl Harbour setzen wollten, um seine Macht (wie zuvor angekündigt und danach geschehen) weltweit auszudehnen und nebenbei noch ein wenig „Cash“ an der Börse zu machen?

Berge von Hypothesen türmen sich bei Osama bin Laden auf – keine Frage bleibt übrig, wenn man auf jene Kräfte blickt, die schon mehrfach die totalitäre Macht in den USA ergreifen wollten – auch mit NS-ähnlichem Militärputsch. Nächstes Thema.

Jesus. Lange Zeit ein Rätsel für mich – dann las ich endlich das Neue Testament in altgriechisch und mir wurde vieles klar: es gab nur eine vernünftige Erklärung, wieso gerade dieser Wanderprediger einhundert Jahre später noch so im Bewußtsein der Menschen präsent war, das er sich gegen hundertfache Konkurrenz durchgesetzt hat: der hat durch vielfältige, echte Wunder beeindruckt, Wunder, die die Menschen davon überzeugten, das hier nur einer der Gottessöhne aktiv geworden sein kann. Sowas bleibt jenseits aller Predigten im Gedächtnis. Kurzum: Jesus war echt – aller Feuerbachschen Hypothesenberge zum Trotz.

Eine seltsame Welt, die sich da auftut – dabei arbeitet man rein wissenschaftlich, respektiert dabei die Tatsache, das die menschliche Erkenntnisfähigkeit eher begrenzt ist und keine Wahrheit schaffen kann … aber nach nüchterner Reflexion Aussagen über Wahrscheinlichkeiten treffen kann – und da ist ein wunderschaffender Jesus wahrscheinlicher als ein Volk, das sich ihn vor zweitausend Jahren kollektiv als Opium ausgedacht hat. Einfach mal nachdenken, wie viele unbewiesene Vorraussetzungen die letzte Behauptung nach sich zieht (das werden Bücher), während wir ansonsten nur eine Behauptung zur Erklärung brauchen: der konnte echt was. Es fliegen wahrscheinlich auch (noch) unbekannte Objekte durch unseren Luftraum, während unsichtbare Intelligenzen unser Felder verschandeln und eine Geldmachtelite den ganzen Planeten in ein Zuchthaus verwandelt – oder in ein Bordell, womit wir uns von der großen spannenden Welt der Metaphysik verabschieden und in die gemeine, niederträchtige Welt der deutschen Kinderschänderei abtauchen, dabei aber das Rasiermesser nicht aus der Hand legen wollen.

Aktuell macht der „Sachsensumpf“ wieder von sich reden – für jene, die sich nicht daran erinnern oder sich noch nie damit auseinandergesetzt haben, hier eine kleine Zusammenfassung aus dem Spiegel:

Mandy Kopp wurde vor 20 Jahren zusammen mit anderen Mädchen zur Prostitution gezwungen. Sie war damals 16 Jahre alt, hatte Stress zu Hause und landete unfreiwillig im Leipziger Bordell „Jasmin“. Sie wurde vergewaltigt, geschlagen, misshandelt. „Ich habe mich lange genug versteckt und geschämt.

Die Freier waren mutmaßlich Teil jener Personen und Geschehnisse, die unter dem Begriff „Sachsensumpf“ zusammengefasst werden. Ein Geflecht aus Korruption, Immobilienspekulationen und Waffengewalt, in das hochrangige Personen verstrickt gewesen sein sollen, bis heute sind die Hintergründe nicht aufgeklärt.

Unaufgeklärte Hintergründe? Ein Fall für das Rasiermesser.

Schauen wir erstmal in die Zeit aus dem Jahre 2007 – als der Fall noch frisch war:

Als sich später der oberste Korruptionsermittler der Leipziger Polizei der Sache annahm, wurde er suspendiert. Im Mittelpunkt dieses Teilskandals steht ein ehemaliger Leipziger Oberstaatsanwalt, Norbert Röger mit Namen, der 1993 aus Koblenz nach Leipzig gekommen war. Den Verfassungsschutzakten zufolge soll er sich – wie andere Politiker und Juristen – durch Bordellbesuche erpressbar gemacht und später Ermittlungen behindert und Prozesse vereitelt haben. Er selbst äußert sich nicht zu diesen Vorwürfen. Vor sechs Wochen, als die Anschuldigungen intern längst bekannt waren, beförderte ihn Justizminister Geert Mackenroth noch zum Präsidenten eines Amtsgerichtes, eine Position, in der er als unabhängiger Richter ein Disziplinarverfahren durch das Ministerium nicht mehr zu fürchten braucht.

Überraschend, oder? Da wird ein möglicherweise korrupter Staatsanwaltschaft durch seine Kollegen erstmal einer möglichen Strafverfolgung entzogen. Da bleibt einem schon mal das Brötchen im Halse stecken. Geer Mackenroth hatte auch sonst schon mal unangenehm auch sich aufmerksam gemacht, weil ihm wohl zu manchen Zeiten eine ganz andere Republik vorschwebte, siehe Netzzeitung:

Der Berliner Zeitung «Der Tagesspiegel» hatte der Richterbund-Vorsitzende am vergangenen Mittwoch gesagt, es seien «Fälle vorstellbar, in denen auch Folter oder ihre Androhung erlaubt sein können, nämlich dann, wenn dadurch ein Rechtsgut verletzt wird, um ein höherwertiges Rechtsgut zu retten».

Seine Äußerung hatten großes Aufsehen erregt und ihm außerdem eine Dienstaufsichtsbeschwerde eingebracht.

Sehr ungeschickt hat er sich auch bei der Aufdeckung der Folterskandale in Sachsens Gefängnissen verhalten, siehe Wikipedia.

Ein Jahr später kommt es zu einem Freispruch für möglicherweise beteiligte Richter – einem seltsamen Freispruch, wie die Zeit anmerkt: die sächsische Staatsanwaltschaft kam schon zu einem Ergebnis, bevor die beteiligten Kinder überhaupt vernommen worden sind. Das erinnert einen daran, das Staatsanwälte in Deutschland immer noch weisungsgebunden sind.

Was Fakt war: es gab dort ein Kinderbordell. Fakt 2: der Betreiber des Kinderbordells kam mit einer erstaunlich milden Strafe davon – vier Jahre Haft für acht zerstörte Leben: schon das ist eigentlich ein Skandal, zu dem die Zeit den Täter selbst zitiert:

Das glimpfliche Urteil über vier Jahre Haft erklärte W. den Polizisten damit, „dass ich zu Freiern keine Aussage gemacht habe bzw. dass ich keine ‚dreckige Wäsche‘ wasche. So war es auch vereinbart gewesen im Vorfeld der Gerichtsverhandlung.“

Dafür bekamen andere die ganze Härte des Gesetzes zu spüren: die Journalisten zum Beispiel, siehe TAZ:

Das Urteil war unmissverständlich: 50 Tagessätze à 50 Euro für die Journalisten Thomas Datt und Arndt Ginzel. Weniger klar hingegen die Begründung, die Richter Hermann Hepp-Schwab vortrug. Kaum war er damit fertig, begann unter den zahlreichen Journalisten und Prozessbeobachtern das Rätselraten: „Wofür sind die jetzt verurteilt worden?“

Nicht einmal Verteidiger Steffen Soult verstand das sogleich, während Thomas Datt von einem „bizarren Urteil von unterirdischem Niveau“ sprach. Auch Hendrik Zörner, der Sprecher des Deutschen Journalistenverbands, nannte das Urteil einen „Einschüchterungsversuch“ und warnte, dieser „Dammbruch“ dürfe nicht Schule machen.

Tja, wofür waren die verurteilt worden? Für Journalismus. Das ist in Deutschland inzwischen strafbar … jedenfalls nach der Ansicht einiger Akteure in diesem Fall. Inzwischen wurden die beiden freigesprochen – dafür hat man sich jetzt die beiden Zeuginnen geschnappt.

Auch die Leiterin des Referates organisierte Kriminalität beim sächsischen Verfassungsschutz gerät laut TAZ ins Visier:

Laut Henneck hat Landesamtsvizechef Olaf Vahrenhold nicht nur ihre dringenden Hinweise und Aktenvermerke blockiert, sondern auch für die Parlamentarische Kontrollkommission und Landtagsanfragen wesentliche Akten vernichten lassen. Er habe sie, als sie krank war, überfallartig zu einer Vernehmung bei der Staatsanwaltschaft genötigt. Noch auf der Liege vor dem Transport ins Krankenhaus hätten er und Boos von ihr ein Geständnis des Geheimnisverrats erpressen wollen.

Mit unüberhörbarem Selbstmitleid, aber fester Stimme schilderte Henneck Einzelheiten der folgenden „Hexenjagd“ auf sie, mit der Politik und Justiz sie zur Alleinschuldigen am „Sachsen-Sumpf“ stigmatisieren wollten. Ein Mitglied des Untersuchungsausschusses wollte Henneck kein Wort glauben. Den früheren Innenminister Heinz Eggert (CDU) hätte die Staatsanwältin 1995 in die Nähe eines Kinderschänderrings gerückt.

Was haben wir hier nur vorliegen? Eine große Verschwörung von Journalisten, Polizisten, Verfassungsschützern und Opfern der Kinderprostitution in Deutschland … oder einfach nur eine Blick hinter die schmierigen Kulissen dieses Landes?

Lauschen wir doch einfach mal den Opfern, hier bei Frau TV vom WDR vom Juni 2012:

An diesem Tag wurde Mandy Kopp das erste Mal von dem Mann verprügelt, danach vergewaltigt. Der Mann war Michael W., ein ehemaliger Boxer. Er hielt in der Wohnung die Mädchen gefangen, vergewaltigte sie erst selbst und bot sie dann Männern an, die auf Kinder stehen. „Jasmin“ nannte er sein Privatbordell. Seine Freunde durften umsonst, wann sie wollten, so oft sie wollten. Die anderen Männer mussten zahlen, wenn sie eins der Mädchen vergewaltigten. Jedes Mädchen musste in der Woche 1000 DM abgeben. Sorgfältig wurden die „Einnahmen“ in ein Kassenbuch eingetragen. Keines der Mädchen schaffte die 1000 DM, aber die Schulden wurden auf die nächste Woche übertragen. Jede Woche häuften sich mehr Schulden an.

Erinnert irgendwie an das Schicksal der ganzen europäischen Union – immer mehr Schulden werden aufgehäuft, die irgendwann niemand mehr bezahlen kann … noch versteht man die Mechanismen, die zur Aufhäufung der Schulden geführt haben.

Den Prozess gegen den brutalen Zuhälter erlebte Mandy wie einen zweiten Alptraum. Im Gerichtssaal glaubte sie, ehemalige Freier aus dem „Jasmin“ wieder zu erkennen. Polizisten, Justizbeamte. Sie erstarrt vor Schreck. Aber 1994 fragte keiner nach den Kunden im „Jasmin“. Weder nach der Befreiung noch bei der Gerichtsverhandlung werden die Mädchen nach den anderen Männern gefragt. Den Mädchen werden Fragen gestellt wie „Hatten Sie schon vor dem Jasmin Geschlechtsverkehr?“ oder „Stimmt es, dass sie gerne geschlagen werden?“ Für die Mädchen ist der Prozess ein Alptraum. Sie werden weder bei ihren Aussagen, noch während der Verhandlungstage psychologisch betreut. Der Ex-Boxer wird nach einem kurzen Prozess zu vier Jahren Haft verurteilt. Vier Jahre für acht zerstörte Leben. Im „Sachsensumpf“ recherchieren Jahre später Journalisten der TAZ. Sie berichten über das fragwürdige Gerichtsurteil und über den Missbrauch von Minderjährigen durch Leipziger Staatsbedienstete. Bis heute konnte der Komplex „Sachsensumpf“ nicht vollständig aufgeklärt werden.

Ein erschreckender Blick auf Prozessführung in Deutschland – doch das ist noch nicht alles, siehe Zeit aus dem Jahre 2012:

Die ermittelnden Beamten wurden versetzt, das Kommissariat K26 wurde durchsucht und später aufgelöst. Gegen Georg Wehling, den ehemaligen Leiter, wurden seitdem mehrere Verfahren eingeleitet. Er ist noch immer oder schon wieder vom Dienst beurlaubt. Dieser Fall hat die Karrieren der Polizisten zerstört.

Kommissariat aufgelöst, Ermittler mit Verfahren überzogen … ohne Erfolg, wie die Zeit berichtet:

Beamte des Sächsischen Landeskriminalamts durchsuchen das von Georg W. geführte Referat 26. Die Abteilung wird aufgelöst. Keines der neun gegen den Polizisten gerichteten Dienst- und Ermittlungsverfahren führt zu einer Verurteilung oder Disziplinarstrafe.

Trotzdem bleibt die Abteilung aufgelöst – wo kein Kläger, da kein Richter.

Was bleibt übrig?

Nun – ein Kinderbordell in Leipzig … in dem niemand Kunde war. Niemand war gut betucht und niemand hat die Mädchen vergewaltigt, deren seelischer Zustand deshalb (nehme ich mal an) dann auch aus ungeklärten Ursachen katastrophal ist, siehe Zeit:

Mandy Kopp kennt alle Fluchtwege in ihrem Haus. Sie weiß, wie lange es dauert, aus dem Fenster hinaus auf das Dach zu klettern und von dort in den Hof zu springen, sie weiß, wie schnell sie beim Hinterausgang und von dort beim Auto ist. Neben jeder Tür liegt ein Holzknüppel. Wenn sie in ihren Keller hinuntergehen will, kollabiert sie.

Auf der einen Seite – ein zerstörtes Menschenleben. Auf der anderen Seite: ein zerstörter Ruf.

Was wiegt schwerer?

Nun – wir kennen aus Hannover ähnliche Zustände. Der beteiligte V-Mann hat sich mit dem Nachrichtenspiegel in Verbindung gesetzt, aber wir mussten leider absagen: wir kennen unsere Grenzen. Das Geld, diese Auseinandersetzung zu führen, haben wir nicht. Die Zeit haben wir auch nicht – und die Nerven erst recht nicht. Dafür gibt es bezahlten Journalismus.

Was wir haben, ist Ockhams Rasiermesser … und das Internet. Nehmen wir mal unseren Blick vom Sachsensumpf fort und schauen etwas weiter, dann stellen wir Seltames fest:

Kinderschänderringe gibt es in Spanien, Portugal und Belgien … wobei die Ermittlungen in diesem Land durch gewisse Merkwürdigkeiten verhindert wurden, siehe Wikipedia:

Laut der ZDF-Reportage Die Spur der Kinderschänder – Dutroux und die toten Zeugen von 2001 verstarben während der Ermittlungszeit nach Dutroux’ Verhaftung 27 Zeugen, die im Prozess aussagen wollten. Der Staatsanwalt Hubert Massa beging im Juli 1999 Suizid. Doch konnte kein eindeutiges Motiv geklärt werden. Es ist nicht auszuschließen, dass die verstorbenen Zeugen umgebracht wurden, um sie zum Schweigen zu bringen. 

Der Focus erwähnte in einem Artikel vom Januar 2013, das nur die Hälfte der Täter wirklich als pädophil einzustufen sind und spekuliert hilflos über die Motive der anderen Hälfte der menschlichen Monstren – was jedoch bei allen Hypothesen übersehen wird, ist die einfach Tatsache, das die Täter VIEL GELD HABEN.

Geld – und Macht.

Ich verstehe die Freisprüche gegen die beschuldigten Justizbeamten. Sie gehören zu einem Rechtsstaat dazu. Hier hat Ockhams Rasiermesser nichts zu suchen, hier arbeiten wir mit anderen Instrumenten der Wahrheitsfindung …. Instrumenten, die auch der Naturwissenschaft gut zu Gesicht stehen würden. Die Unschuldsvermutung ist für einen demokratischen Rechtsstaat ein unverzichtbarer Bestandteil einer gerechten Justiz.

Aber … und das wäre mein Appell an alle beteiligten Staatsanwälte, Richter und Polizisten: es gibt da doch auch reale Täter – und reale Opfer. Mandy Kopp ist AUF JEDEN FALL EIN OPFER … selbst wenn sich erweisen sollte, das sie sich geirrt haben sollte.

Wie soll eine aufgelöste Einheit den Sachsensumpf weiter untersuchen? Wie viele Kinderbordelle gibt es aktuell in Sachsen … oder in ganz Deutschland?

Welche Industrie haben wir hier eigentlich vor Ort, die sich mit der Verwertung von kleinen Kindern beschäftigt? Offensichtlich gibt es da eine.

Wieso kennen jene Richter, die den Täter so gnädig verurteilt haben, keine Gnade mit seinen Opfern – oder den Polizisten, Journalisten und Verfassungsschützern, die sich mit der ekelhaften Realität eines Kinderbordells in Deutschland beschäftigen mussten?

Darf ich meiner Verwunderung Ausdruck darüber verleihen, das niemand sich Gedanken darüber macht, das die Sozialpolitik in Deutschland durch die Einführung von Hartz IV zu steigender Heimunterbringung von Kindern in Deutschland geführt hat (mit Steigerungsraten von 36%, wir berichteten) … und ich einschlägigen Seiten entnehmen kann, das Zuhälter schon in Ende der sechziger Jahre diese Heime als Rohstoffquelle schätzten?

Muss ich zu dem Schluss kommen, das wir in Deutschland eine Kinderpornoindustrie haben, die in wachsendem Ausmaß einem finanziell hochpotenten Markt Frischfleisch zuführt – unter Mitarbeit eines politisch-wirtschaftlichen Sumpfes von gigantischem Ausmaß?

Focus berichtet im Januar 2013 unter Bezugnahme auf einen Artikel aus der „Welt“ davon, das Deutschland zum „Markt für Menschenhändler“ geworden ist, einem Markt, in dem die Opfer immer jünger werden und die Adoption gerne als Tarnung genommen wird.

Bei allem Verständnis für den Wunsch nach einer geschützten Ehre: sollte der Schwerpunkt der Ausgabe von Steuergeldern nicht eher bei der Verfolgung von Kinderschändern liegen als bei der Verfolgung der Verfolger und Opfer von Kinderschändern?

Nun – Ockhams Rasiermesser dürfte jetzt jedem bekannt sein. Einige seiner wundersamen Ergebnisse habe ich deshalb einfach mal vorausgeschickt. Jeder darf jetzt mal selber mit ihm herumexperimentieren … immer unter der Maßgabe, das wir hier keine Wahrheiten erarbeiten, sondern nur Wahrscheinlichkeiten ausloten.

Jenseits dieser Wahrscheinlichkeiten haben wir allerdings jedes Jahr 40 000 Mandy Kopps, die in Europa jedes Jahr zur Prostitution gezwungen werden – es werden beständig mehr und die Opfer werden immer jünger. Selbst deutsche Jugendämter arbeiten mit Hochdruck daran, das beständig mehr Kinder aus ihren Familien gerissen werden und dem Markt fortan als potentielle Opfer zur Verfügung zu stehen.

Wie wahrscheinlich ist es nun, dass dies alles auf Zufall beruht?

Oder steckt dahinter eine mächtige Industrie (und Allianz von Kriminellen), die frei schalten und walten kann – jenseits jeglicher Strafverfolgung?

Für welche Theorie brauche ich wohl weniger Hypothesen?

Gut, das Ockhams Rasiermesser nur (oft zeitlich begrenzte) Wahrscheinlichkeiten schafft – und keine Wahrheiten.

Sonst wäre das nämlich hier in diesem Deutschland des Jahres 2013 echt unheimlich.

 

 

 

Archimedes, die Römer und die Gegenwart

In der Antike hatten die Menschen bereits das Problem, mangels Vorstellungsvermögen den technischen Stand der Zeit zu erfassen. Wie damals, so ist es auch heute!


Mit Dank an:

Conrebbi

Deutschland boomt! Jobs in Massen! Und Altersarmut für jedermann!

Da meldet die Welt heute ja was ganz Ungeheuerliches:

Die Jobcenter sollen im nächsten Jahr sieben Prozent mehr Menschen in Job oder Ausbildung bringen. So will die Bundesagentur für Arbeit viel Geld sparen.

Ist ja ein vernünftiger Ansatz – so im Prinzip. Wenn man nicht mehr so viele Arbeitslose hat, dann braucht man vielleicht auch nicht mehr soviel zu bezahlen. Aber … wo will denn die Bundesagentur die ganzen Stellen hernehmen? Und wieso haben die das eigentlich bisher noch nicht gemacht? Und haben die eigentlich vergessen, das die ihre Zahlen künstlich heruntergerechnet hatten, in dem sie die statistischen Parameter änderten, so das zum Beispiel die Arbeitslosen nicht mehr mitgezählt werden, die bei privaten Arbeitsvermittlern vergeblich nach Arbeit suchen?

Aber ich habe mal weitergesucht. Irgendwo muß es doch irgendwen geben, der irgendwie Hoffnung macht, das alles wieder so wie früher wird. Und ich habe jemanden gefunden, die Frankfurter Rundschau berichtet groß darüber:

Die Gesundheitswirtschaft ist die Zukunftsbranche Nummer eins.“ Josef Hilbert ist da ganz sicher. Mit rund fünf Millionen Beschäftigten sei sie schon jetzt die größte Branche Deutschlands, sagt der Direktor des Instituts Arbeit und Technik (IAT) an der Fachhochschule Gelsenkirchen. In den nächsten 15 bis 20 Jahren könnten noch mal rund 800000 neue Jobs entstehen.

Die „Gesundheitswirtschaft“ also.  Die reißt uns ´raus. Die … „Gesundheitswirtschaft“ ist allerdings zu fast 100 % BEITRAGSFINANZIERT. Das ist alles SOZIALBUDGET…. das wir doch schon letztes Jahr nicht mehr bezahlen konnten, oder?

Jeder reiche Arzt, jeder Pharmamanager, jeder Apotheker mit Mehrfamilienhäusern lebt auf Kosten der Solidargemeinschaft – nicht anders als Hartz IV-Abhängige, nur halt auf ganz anderem Niveau. Das jetzt schon jeder dritte Euro in das Sozialbudget fließt, war letztes Jahr noch der große Aufreger – dieses Jahr wird es als Hoffnung verkauft, das es bald jeder zweite Euro sein wird.

Eine Modellrechnung loben Wissenschaftler als besonders umfassend und sorgfältig: die Projektion von Gerd Zika vom Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung und Robert Helmrich vom Bundesinstitut für Berufsbildung. Zika und Helmrich haben erforscht, wie sich Arbeitskräfte-Bedarf und Arbeitskräfte-Angebot in verschiedenen Berufsgruppen entwickeln, wenn bisherige Trends fortgeschrieben werden. Bei Gesundheits- und Sozialberufen wie Ärzten, Pflegern, Sozialarbeitern und Erzieherinnen erwarten sie – wie das IAT − einen stark steigenden Bedarf. Schon in fünf Jahren werden demnach 260000 mehr Menschen mit solchen Berufen gebraucht.

Man merkt schnell, mit welchen Menschen man es hier zu tun hat: mit Mathematikern. Mathematik wird ja gerne als seriöse Wissenschaft verkauft – ist sie aber nicht. Es gibt schlichtweg nicht Weltfremderes als Mathematik man gehe mal zu einem Mathematiker und frage ihn, warum einfach Rechenoperationen verboten sind (zum Beispiel einfach mal durch Null teilen) … die Antwort ist im Prinzip immer die gleiche: weil sonst das ganze System nicht funktionieren würde.

Menschen, die so denken, haben kein Problem damit, theoretischen Bedarf auszurechnen ohne zu merken, das die Finanzierung aus der gleichen Quelle kommt wie die Finanzierung der Arbeitslosigkeit … nur sind die Kosten ungleich höher. Aber auch hier hat die Wissenschaft eine Lösung:

Das würde das Pflege- und Gesundheitswesen verteuern. Hilbert wirbt dafür, die Mittel dafür locker zu machen: „Wozu ist Geld da, wenn nicht dazu, das Leben länger und schöner zu machen?“

Diese Einstellung zum Geld würde ich mir bundesweit wünschen, sie sollte in der Tat beispielhaft für alle sein … leider teilen nur viel zu wenige diese noble Geste. Sehr viele sind der Ansicht, Geld ist zum Horten da.  Und deshalb werden wir in Zukunft andere Probleme haben, die laut Spiegel jetzt schon erkennbar sind:

Die Zahl der Rentner, die von ihren Alterseinkünften nicht mehr leben können, wird in den kommenden Jahren dramatisch ansteigen. Die Kommunen richten sich auf hohe Sozialausgaben ein.

Kommunen, die – wie gestern berichtet – heute schon pleite sind. Aber das ist ja nicht die Aufgabe von Mathematikern. Ihre Welt ist die Theorie – weshalb die Prognosen von Wirtschaftsmathematikern so ehrfurchtgebietend zutreffend sind.  Ich hoffe nur, das die Bundesanstalt für Arbeit sich nicht auf diese Theorien verläßt … aber das braucht sie ja auch gar nicht. Sie hat ihre eigenen Mathematiker, die es schon jetzt geschafft haben, die Arbeitslosigkeit herunterzurechnen.  Die Ergebnisse dieser erfolgreichen Arbeit zeigen sich ja gerade jetzt:

Sozialexperten und Kommunen sind alarmiert: Allmählich erreichen diejenigen das Rentenalter, die erhebliche Brüche in ihrer Erwerbsbiografie aufzuweisen haben – Langzeitarbeitslose, Teilzeitbeschäftigte oder solche, die nach befristeten Arbeitsverträgen immer wieder für Wochen oder Monate arbeitslos waren.

Nochmal ein Experte aus der Frankfurter Rundschau?

Unterm Strich könne man trotzdem von einem „begrenzten Wachstum“ ausgehen, meint der Präsident des Soziologischen Forschungsinstituts in Göttingen, Martin Baethge. So werde es künftig mehr Catering und Essensdienste für Firmen und Altenheime geben. Hinzu kommt: Was früher die Hausfrau ehrenamtlich erledigte, das Putzen etwa, werde zunehmend Erwerbsarbeit.

Gastronomie und Haushaltshilfen für verarmte Rentner … ein Wahnsinnsmarkt. Das sind die tollen Stellen, die einen später direkt in die Altersarmut führen.

Und so was kriegen Experten alles ohne Drogen unter einen Hut. Toll. Einfach: toll!

Wie die Realität dann aussehen wird, kann man schon jetzt beobachten – hier ein Beispiel aus dem Südkurier: vom September 2009

Beim Besuch von CDU-Bundestagskandidat Lothar Riebsamen im Pflegeheim St. Bernhard in Wald wurde deutlich, dass die Politik dringend den Betreuungsschlüssel im Pflegebereich erhöhen muss.

Die Pflegekasse zahlt beispielsweise nur eine Fachkraft sowie drei Helfer beziehungsweise Pflegeschüler pro Schicht und die Nachtschicht muss sogar nur von einer Pflegekraft gestemmt werden, und das bei einer maximalen Belegung von 40 Personen, wobei die Hälfte an Demenz erkrankt ist.

Eine Pflegekraft für 40 Leute. 20 davon nicht mehr ganz da. Jetzt weiß man, warum es gerade Kirchen sind, die solche Einrichtungen betreiben: da muß man ständig beten, das nichts schief geht.  Schon jetzt wäre ein riesiger Bedarf vorhanden … aber der „Pflegeschlüssel“ sagt etwas anderes. Ist nämlich kein Geld mehr da, mit dem man das Leben für alle schöner und länger machen könnte.

Ob das jetzt dazu führt, das man erwarten kann, das das Leben für alle kürzer und häßlicher wird, möchte ich an dieser Stelle noch nicht voraussagen … aber die Andeutungen der BA lassen mich das Schlimmste vermuten.  Vielleicht ist diese aktuelle Meldung der Jungen Welt in diesem Zusammenhang zu sehen:

Dieser besteht aus Mitarbeitern, die per Hausbesuch nachprüfen, ob Untermieter und Mieter unabhängig voneinander sind oder eine sogenannte Bedarfsgemeinschaft bilden. Die ungebetenen Besucher haben mehrere Wohnungen von Hartz-IVBeziehern auch gegen deren Widerstand besichtigt. Häufig haben sie sogar behauptet, sie hätten das Recht dazu. Betroffene haben oft aber keine Ahnung, daß sie niemanden hereinlassen müssen – denn der Wohnraum ist durch das Grundgesetz geschützt. Ermittler müssen sich 14 Tage vorher anmelden.

Die Agentur bedient sich dieser Methoden, um das monatliche Hartz- IV-Geld von 359 Euro zu drücken. Mitunter wird mit miesen Tricks gearbeitet. In einem Fall war die Wohnungsinhaberin in der Psychiatrie; der Untermieter hatte dem Dienst die Räume gezeigt, woraufhin beide als Bedarfsgemeinschaft eingestuft wurden. Für die Betroffenen folgt dann ein fatales Procedere. In Offenbach wird die Leistung während einer weiteren Überprüfung zunächst gänzlich einbehalten, nur die Miete wird gezahlt. Dieser Zustand kann sich bis zu einem dreiviertel Jahr ziehen. Bei Widerspruch wird gegebenenfalls um 30 Prozent gekürzt, bis die Prüfung abgeschlossen ist.

Na – da sieht man, wie man die Kosten kürzen kann. Jetzt verstehe ich auch den Optimismus der Bundesanstalt für Arbeit….denke aber, ich sollte trotz Schnee weiter an meinem Schützengraben arbeiten.

Akupunktur, Weltbild und Nebenwirkungen: Gorleben, Ausschwitz und Hartz IV

Vielleicht war ja schon mal jemand beim niedergelassenen Arzt, im Krankenhaus oder in der Universitätsklinik und hat bemerkt, das da seit einigen Jahren Reklamschilder hängen, die – mit unterschiedlichen Worten – immer dasselbe sagen: hier ist jetzt auch Akupunktur im Angebot.

Akupunktur ist eine Behandlungsmethode aus dem fernen, vorkommunistischen China – sie gehört zu den Elementen, die als „antisozialistische Umtriebe“ verboten wurden … dann aber während der Kulturrevolution wiederentdeckt wurden, weil man die  „Barfuß-Ärzte“ schlichtweg zur Stabilisierung der Mangelkultur brauchte.  So haben sie überlebt.

Die Ursprünge der Akupunktur reichen weit zurück, wie Silja Thiemann berichtet:

Entstanden ist die Akupunktur vor über 2000 Jahren in der schamanistischen Tradition in China. Diese Art der Erfahrungsheilkunde rief hilfreiche Geister, um damit böse Dämonen (chin. Gui) zu vertreiben. Heute kann man nur vermuten, zu welchem Zwecke Nadeln aus Stein, Horn und Knochen eingesetzt wurden, sei es zum »Erstechen der eingedrungenen Dämonen« im Körper oder möglicherweise mit dem Ziel, Öffnungen in der Haut zu hinterlassen, durch die dann die Geister, die einen Kranken besessen hatten, entweichen sollten.

Der Konfuzianismus führte das Konzept des Qi (veraltete Schreibweise: Chi) statt dem Glauben an böse Geister in die Heilkunde ein. Das ganze Universum folgt einer harmonischen Ordnung, die auf einem Gleichgewicht zwischen polaren Kräften beruht (Yin und Yang). Von den Menschen wird verlangt, dass sie sich durch tugendhaftes Verhalten in diese Ordnung einfügen. Krankheit entsteht durch Fehlverhalten jenseits moralischer Korrektheit.

Man ersticht also böse Geister. Das ist im Prinzip nicht schlecht, weil böse Geister üble Schmerzen hervorrufen können. Oder aber man manipuliert den Energiekörper des Menschen. Bringt ihn wieder ins Gleichgewicht. Auch nicht schlecht.

Was macht aber ein deutscher Arzt, wenn er Akupunkturnadeln setzt? Nun, der Zyniker würde sagen: er produziert was zum Abrechnen. Manche Kassen ersetzen Akupunktur.

Nun hatte ich persönlich beruflich viel mit Ärzten zu tun und kann zumindet in diesem Punkte für die meisten widersprechen: viele Ärzte schwören drauf, das es wirkt – und entwicklen paralell dazu (und meistens insgeheim) ein anderes Verständnis für „Welt“.

Das findet man bei Ärzten nicht selten. Einerseits sind sie die Krone der Naturwissenschaft (oder halten sich dafür), weil sie alle Naturwissenschaften zu einer heiligen weil heilenden Kunst vereinen … andererseits begegnet ihnen täglich echtes Leben.  Sie haben Erfahrungen zu verdauen, die  durch die engen Grenzen der materialistischen Naturwissenschaft nicht erklärbar sind.  Der böse Krebs, der durch Gedankenkraft verschwindet … innerhalb eines Tages. Reanimierte Menschen, die gestorben waren und trotzdem Gespräche im Nachbarzimmer mitbekamen. Schwerste Gehirnverletzungen, die trotzdem keinerlei Einfluß auf das Denkvermögen hatten.

Als Arzt steht man schnell im Spannungsfeld zwischen Erfahrung und Dogma, zwischen der Wirklichkeit und dem engen begrenzten naturwissenschaftlichen Weltbild (und der nicht zu unterschätzenden Gefahr, bei dem Verstoß gegen herrschende Dogmen seine Zulassung zu verlieren). Manche Ärzte verstehen sich auch als Anwälte des Weltbildes … und manche als Anwälte der Menschen.  So müssen sie sich dann mit dem Qi auseinandersetzen, das man – um ein Beispiel von Wikipedia zu nehmen – wie folgt beschreiben kann:

Der chinesische Begriff , gleichbedeutend mit Ch’i (chin. 氣 / 气, W.-G. Ch’i, [ˈtʃiː]), in Japan als Ki (Kanji: 気) und in Korea als Gi bekannt, bedeutet Energie, Atem oder Fluidum, kann aber wörtlich übersetzt auch Luft, Dampf, Hauch, Äther sowie Temperament, Kraft oder Atmosphäre bedeuten. Außerdem bezeichnet Qì die Emotionen des Menschen und nach moderner daoistischer Auffassung steht es auch für die Tätigkeit des neurohormonalen Systems.

Qì ist ein zentraler Begriff des Daoismus. Der Begriff findet sich bereits im 42. Kapitel des Tao Te King; der daoistische Philosoph Zhuangzi beschrieb den Kosmos aus Qì bestehend. Darüber hinaus ist die Vorstellung vom Qì die ideelle Grundlage der traditionellen chinesischen Medizin (TCM).

Die Vorstellung vom Qì prägt bis heute das Weltverständnis vieler Menschen in Asien und zunehmend auch im Westen und hat Bedeutung für verschiedene Religionen. In adaptierter Form findet das mit dem Begriff verbundene Konzept seit dem 19. Jahrhundert auch Eingang in das westliche Denken, insbesondere als Bestandteil esoterischer Lehren.

Die Besonderheit am Wikipedia-Artikel ist, das sie auch auf die Universalität des Konzeptes hinweisen, was dem Arzt wiederum zusätzliche Sicherheit gibt, seinen Patienten Nutzen über das dogmatisch Erlaubte zukommen zu lassen.

  • Prana, die indische Konzeption,
  • Lung, der tibetische Ausdruck
  • Mana, in den kulturellen und religiösen Überzeugungen der Völker Polynesiens
  • Bif oder Wurd, die germanische Konzeption
  • Pneuma, antike griechische Auffassung unter dem Blickwinkel der Gesamtheit des Qì
  • Baraka, klassische arabische Auffassung; ist stark an Orte und teilweise an Personen und deren Heilkraft gebunden

Die germanische Konzeption findet man auch als Wyrd, ich denke, das man das jüdische Prinzip des Ruach ebenfalls hier einsortieren kann. Eine Wirklichkeits- oder Wahrheitsprinzip das sich quer durch alle Kulturen zieht, dessen Wirksamkeit Milliarden von Menschen überzeugt und das uns – den westlichen, aufgeklärten Menschen – als engstirnigen, kleinen Sektierer einsam am Rande stehen läßt. Warum eigentlich?

Da der Glaube an das Qì und seine Natur nicht auf rationalen, logischen Schlüssen beruht, wird die Idee vom Qì von naturwissenschaftlich denkenden Menschen oft als vorkartesianisches Denksystem kritisiert. Kritisiert wird dann, dass mit Bezug auf das „Qì“ willkürliche Aussagen getroffen werden können, die keine objektive Überprüfung oder Widerlegung anhand der messbaren Realität zulassen. Die Aussagen des Konzeptes sind also weder verifizier- noch falsifizierbar und somit per definitionem „unwissenschaftlich“.

Leider wissen Naturwissenschaftler oft selber nicht, auf welchem Boden sie stehen, wenn sie ihre Urteile fällen – was nicht heißt, das sie sich nicht um die Geschlossenheit ihres theoretischen Lehrsystems bemühen, genauso wie es auch die großen Kirchen oder politischen Strömungen machen.  Die Reduktion des Menschen auf sein Denken schließt sein Fühlen als wirklichkeitsbeschreibende Kategorie aus – und Vernunft wäre an sich in der Lage, das bei der Theorienbildung zu berücksichtigen … wenn es bei der Theorienbildung nicht noch um etwas anderes gehen würde.  Der Ausschluß der Emotionen bei der Gestaltung von Wirklichkeitsmodellen hat auch Nebenwirkungen, die nicht von schlechten Eltern sind … die Vernunft als Solche hat an sich nichts gegen Genozid, sie zeigt auf Wunsch nur, wie man ihn preiswert und effektiv durchführen kann.

Das cartesianische Modell war in Folge gezielt gegen die Kirche gerichtet, hatte aber auch einen weiteren Folgeaspekt:  der westliche Herrenmensch bedurfte einer klaren theoretischen Grundlage, die den Kolonialvölkern seine Überlegenheit beweist, eine Botschaft, die diese wiederum bis zum ersten Weltkrieg geschluckt hatten – dann wurde klar, das die westliche Kultur genauso barbarisch sein kann wie der letzte Stamm im hintersten Winkel des britischen Empire, das aber die technischen Mittel, die mitlerweile vorhanden waren, aus den vergleichsweise harmlosen Stammeskriegen (man denke nur an die Tradition des Coup-Stabes der Sioux)  fürchterliche Massaker machten.

Ein Volk, das weniger cartesianisch dachte und mehr taoistisch, hatte das Schwarzpulver schon lange vor dem Westen im Gebrauch … hatte aber mehr die Einheit des Menschen mit seiner Umwelt im Blick und weniger die Optimierung des Schwarzpulvers und seiner vielfältigen Möglichkeiten ohne Rücksicht auf die Nebenwirkungen, die sich durch diesen Weg ergeben. Das Ergebnis war … die Möglichkeit der völligen Auslöschung allen Lebens auf diesem Planeten durch Atomkriege … was nun nicht unvernünftig wäre, da eine Kultur, die ihre eigene Vernichtung vorantreibt, diese Vernichtung auch verdient hat.

Ich denke, Akupunktur zeigt auf, das wir noch viel von anderen Kulturen lernen könnten … zum Beispiel Überleben. Dafür müßten wir aktzeptieren, das unser Weltbild möglicherweise zu eng ist, was wiederum einerseits unseren immer noch vorhandenen „Weißer-Mann=Herrenmensch“-Anspruch in Gefahr bringt, andererseits aber die Machtansprüche der westlichen Kirchen wieder ins Unermeßliche steigen lassen würde … wobei ich denke, das der Kampf zwischen Kirche und der Gegenkirche Naturwissenschaft gerade letztere sehr behindert, weil er ihr die Strukturen der Ersteren aufgezwungen hat – so wie die Kirche durch diesen Kampf den Papst erzeugte, erzeugte die Naturwissenschaft ein enges Dogma, das vor allem eins zum Ziel hatte: die Kirche aus der Wirklichkeitsbeschreibung herauszudrängen.

Das Ergebnis dieses Krieges?

Auschwitz, Hartz IV und Gorleben. All diese Erscheinungen (und die vielen anderen „Sachzwänge“) sind Konsequenzen einer besonderen Art zu denken. Wenn wir die Erscheinungen ändern wollen, dann sollten wir zuerst das Denken ändern – und dabei kann es helfen, nicht nur willkürlich Löcher in sich stechen zu lassen, sondern sich auch mit dem Weltbild zu beschäftigen, das einem erklärt, warum man diese Löcher jetzt gerade da und nicht woanders hineinsticht.

Allerdings ist hier Vorsicht angesagt: das Weltbild das der Akupunktur zugrundeliegt ist zutiefst esoterisch – und damit ist man bei manchen Menschen sofort ein Neonazi. Aber man muß sich ja nicht immer zwangsläufig allen Urteilen der „Generation Doof“ unterwerfen.

Ufos über New York, nine-eleven, Mehrwertsteuer, Luxushotels und Herrschaftsansprüche

Chart zeigen

Schon eine verrückte Welt, oder? Mit normaler Alltagslogik kaum noch zu begreifen. Wenn man zum Beispiel fragt: „Wer zahlt in Deutschland die meisten Steuer?“ dann ist die richtige  Antwort nicht: „die Reichen“ oder „die Arbeitnehmer“ sondern … die Arbeitslosen. Die ARBEITSLOSEN Hartz-IV-Abhängigen zahlen in Deutschland die meisten Steuern – jedenfalls aus einer gewissen Perspektive.

Die Perspektive dafür ist einfach: die größte Einnahmequelle des Staates ist laut Spiegel mitlerweile die Mehrwertsteuer. 34 % aller Staatseinnahmen kommen durch die Mehrwertsteuer zusammen, Lohn- und Einkommensteuer sind nur noch mit 33% als zweitgrößter Posten bei der Erwirtschaftung des Staatseinkommens beteiligt.

Natürlich ist diese Perspektive nicht allumfassend – aber sie wäre eine Schlagzeile wert … immerhin gibt es ja auch regelmäßig die Schlagzeile, das jeder dritte Euro fürs Sozialbudget ausgegeben wird.  Eine korrektere – weniger Schlagzeilenträchtige – Formulierung wäre: Hartz IV-Abhängige gehören zu jener Gruppe von Steuerzahlern, die am meisten zum Erhalt des Staates beitragen.  Und ich dachte immer, mit Hartz IV wäre man arm. Man muß reich sein, um sich soviel Staat leisten zu können.

Die korrekte Antwort auf den entsetzten Schrei, das wieder bald jeder dritte Euro ins Sozialbudget fließt, wäre im Übrigen: „WAS, SO WENIG????“ Immerhin zahlen wir Steuern nicht dafür, das Abgeordnete ständig Büromaterial nach dem neuesten Stand der Mode haben sondern dafür, das es UNS GUT GEHT. Für UNS bleibt also trotz aller Zahlungen ziemlich wenig über. Andere haben mehr … und zeigen das auch gerne, zum Beispiel – wie der Spiegel berichtet – durch eine neue Flut von Luxushotels:

Für bis zu 20.000 Euro pro Nacht bekommt man in jedem Zimmer auch eine Akustikgitarre – zudem gibt es ein Privatkino mit 100 Plätzen. Starck will nicht von Luxus reden, sondern nur von Qualität.

Derzeit gibt es rund 1150 Betten im absoluten Luxusbereich in Paris. Mit dem neu eröffneten Royal Monceau sowie den in den Startlöchern stehenden Häusern Shangri-La (Dezember), Mandarin Oriental (2011) und „Peninsula“ (2012) werden es schon bald rund 60 Prozent mehr sein.

Kontrolliert werden die Paläste mittlerweile nahezu ausnahmslos von ausländischen Investoren. Lediglich das Fouquet’s an den Champs-Élysées gehört noch einer französischen Gruppe. Zu den bekanntesten Ausländern am Markt zählt neben der Bielefelder Oetker-Familie und dem Sultan von Brunei der ägyptische Milliardär Mohamed al-Fayed. Sein Sohn Dodi starb in Paris 1997 zusammen mit Prinzessin Diana bei einem Autounfall. Die Todesfahrt begann am Hotel des Vaters – dem legendären Ritz.

Realitäten, die man kaum fassen kann.  Für eine Übernachtung könnte das Kind eines deutschen Souveräns mit seinem Regelsatz von 215  Euro sieben Jahre leben. Es ist in etwa das, was ein Arbeitslosenkind dem Staat und dem Sozialsystem (in das wir immerhin jeden dritten Euro stecken)  in den ersten sechs Jahren seines Lebens monatlich wert ist.

Eine deutliche Botschaft.

Damit diese Hotels existieren können müssen unsere Kinder hungern. Das machen wir ja gern. Sind in der Tat schöne Häuser, im Rahmen diverser Fortbildungs(werbe)veranstaltungen der Pharmaindustrie (auch alles Sozialbudget) durfte ich mal in ihnen wohnen – ist schon angenehmer als Jugendherberge. Überflüssig wie der gesamte Luxusmarkt, aber angenehm.

Das ist natürlich eine Entwicklung, der man machtlos gegenübersteht, das zeigte dereinst laut Manager Magazin auch die Familie Oetker:

Nachdem erst Infineon-Chef Chart zeigen Schumacher kürzlich wegen angeblich zu hoher Abgaben mit Abwanderung in die Schweiz gedroht hatte, waren auch Epcos Chart zeigen und die Oetker-Gruppe in die Standort-Diskussion eingeschwenkt und hatten ihrerseits mit Steuerflucht gedroht.

So was kann man mitlerweile ganz offen machen – und die Politik pariert daraufhin brav. Sie wird ja auch bezahlt dafür … und es fällt eine Menge für sie ab. Insofern ist es für viele Menschen gewinnbringend, sich an der Stabilisierung des Systems zu beteiligen, eines Systems, das man dann in entsprechendem Ambiente gemeinsam feiern kann.

Währenddessen unterhält man den Rest der Republik mit gruseligen Geschichten, präsentiert den Bürgern ein absolut geschlossenes Weltbild, welches ein absolutes Muss zur Ausübung von Herrschaft ist – und schon immer war.  Die Botschaft von den Thronen der Welt ist seit Jahrtausenden dieselbe: Wir regieren, weil wir so klug sind und ihr so dumm seid. Und weil wir so schlau sind und ihr so dumm seid, dürfen wir euch Vorschriften machen und müssen für die ganze Arbeit die wir mit euch haben auch fürchterlich gut entlohnt werden.

Die Position linker Intelektueller und linker Gewerkschaftsfunktionäre zu diesem System ist einfach: „Herrschen wollen WIR“ ist ihre Botschaft, für die sie alle Unterstützung der Welt einfordern – es ist die Gier derjenigen, die auch ins Nobelhotel wollen, aber gerade nicht ´reingelassen werden.  Alles schon mal dagewesen.

Die Niedrigkeit und Widrigkeit des Bürgers beweist man gerne mit diversen Sendeformaten, z.B. aktuell Tatort Internet, hier ein Artikel in der Welt.

”Wichtig ist, dass man sich am Publikum orientiert, und die Botschaften so sendet, dass sie verstanden werden“, sagte Stephanie zu Guttenberg dem ”Spiegel“.

Auf gut Deutsch: der Bürger ist so saublöde, das wir ihm alles in kleinen vorgekauten Häppchen servieren müssen.

Botschaften, die dieses geschlossene System stören sind generell Botschaften, die „von außen“ kommen. Heute nennt man den Bereich insgesamt „Esoterik“ … und auf diese Art und Weise verquickt man Themen wie UFOs oder Hellsehen, die nichts miteinander zu tun haben, außer das sie die Meinungshoheit der Herrschenden in Gefahr bringen. Nicht, das es inhaltlich in irgendeinerweise von Bedeutung wäre, was dort behauptet wirt – alleine die Tatsache, das etwas behauptet wird, was nicht im politisch abgesegneten Kanon des gewünschten zulässigen (und insgesamt völlig beliebigen) Wirklickeitsbildes  enthalten ist, bedroht den Herrschaftsanspruch der Elite – und wer nicht ständig immer alles erklären kann, der kommt auch nicht in die Luxussuite. Hunde müssen auch Stöckchen bringen, um Zucker zu kriegen.

So bringen kleine silberne Lichterdinger über New York das ganze System in Gefahr, denn wenn die Herrschenden diese Lichter nicht erklären können, dann haben sie einen Teil ihres legitimen Herrschaftsanspruches verloren so wie früher der Stammesfürst einen Herrschaftsanspruch verlor, wenn er einen Zweikampf nicht bestand – mir scheint, wir sind da immer noch ganz primitive Stammesreligion, nur die Leistungsparameter haben sich geändert.

Diese Lichterdinger beschäftigen mich seit einigen Tagen – und erst heute fiel mir auf warum.

Am vergangenen Mittwoch versetzten helle Lichtpunkte am Himmel von New York die Bewohner der Stadt in helle Aufregung. Bei den Behörden gingen unzählige Anrufe mit angeblichen UFO-Sichtungen ein, wie die Tageszeitung „New York Daily News“ auf ihrer Internetseite vermeldet. Die Panik war vermutlich auch deshalb so groß, weil der Vorfall im Buch eines ehemaligen Offiziers der US-Air Force angekündigt worden war.

Erst dachte ich, es wäre das Faktum der Ankündigung, das jenen Lichtertanz zu etwas Besonderem macht oder zu etwas, das bemerkenswert ist. Aber das war es nicht – es hätte in der Tat ein Werbetrick sein können.

Nun, zu einem UFO werden die Dinger erst durch Interpretation. Das was zu sehen ist, sieht nicht aus wie fliegende Schüsseln voller kleiner grüner Männchen. Aber … wo bleibt die Panik der überraschten Behörden? Wenn keine Ballons unterwegs waren, nichts auf dem Radarschirm zu erkennen … wo bleiben die nationalen Sicherheitshüter, die New York vor einem denkbaren Anschlag mit chemischen oder biologischen Waffen schützen? Wo sind die Hubschrauber und Abfangjäger, die sich in der anschlagswunden Stadt um das Problem kümmern? Das Ballons chemische oder biologische Kampfstoffe enthalten können und – bei günstigem Wind – ein billiges Transportmittel für solche Stoffe sein können, ist bekannt.  Wenn also da auf der Straße „zahlreiche“ New Yorker stehen und aufgeregt sind … warum demonstriert man nicht, das es keinen Grund für eine Aufregung gibt?

Irgendetwas flog da am Himmel … aber es interessierte niemanden. Jedenfalls niemanden von der nationalen Sicherheit.

Natürlich – kümmert man sich darum und findet keine Erklärung, dann ist der „Herrschaftsanspruch durch Wissen“ in Gefahr. „Wir schlau, ihr doof, wir König, ihr Dreck“ funktioniert dann nicht mehr so gut. Darum ist – aus dieser Perspektive – Ignoranz das Beste was man machen kann, um das System nicht in Unordnung  zu bringen. Aber gerade über New York sollten andere Regeln gelten. Irgendetwas war ja im Luftraum zu erkennen … und angesichts der Terroranschläge hätte man sich drum kümmern müssen.

In jeder anderen Stadt der Welt wäre mir die Meldung egal gewesen, aber in dieser Stadt … wird das Umfeld zu der Meldung unheimlich wegen der ausbleibenden Reaktion. Man hatte was gut zu machen bei den New Yorkern, denn egal welchen der Verschwörungstheorien man folgt … das es Sicherheitsmängel gab, ist in allen enthalten. Wie schön hätte man demonstrieren können, das New York jetzt sicher ist, das NIE WIEDER Flugkörper der Stadt und ihren Bewohnern  Schaden zufügen können, weil die AIR FORCE sofort präsent ist.

Stattdessen … Stille.  Obwohl … die Bürger beunruhigt waren.

Erklärungen dafür liegen auf der Hand … und machen die Sache noch mulmiger. Was soll dieser ehemalige Air Force Offizier, der das Vorkommnis angekündigt hat?

Die Schlußfolgerungen dieser Nachricht im Einklang mit dem Ausbleiben jeglicher Reaktion der Sicherheitsbehörden liegen auf der Hand: DIE WUSSTEN ES! werden gewisse Ecken jetzt lauthals verkünden … und darauf hinweisen, das – wie bei der UFO-Sichtung in China – die Flughäfen geschlossen wurden, hier eine Meldung von CBS-News dazu vom Tage der Sichtung:

CBS News has received reports that normal operations have resumed after a halt of all departures and arrivals at New York airports.

The FAA website reported earlier that all three New York airports have halted takoffs and landings due to fumes, smoke and odors at the regional air traffic control center.

Gut, wegen der Herrschaftsansprüche über Glaubensfragen kann das System nicht eingestehen, das man die Flughäfen wegen … Leuchtedingern sperrt. Chinesen können da offener sein, die haben auch ein anderes System, die müssen ihren Mehrwertsteueranspruch gegenüber armen Kindern nicht mit Allwissenheit begründen, dort hat die Partei den sicheren Status der Allmächtigkeit – das entspannt sichtlich, auch wenn es den Kindern nichts nützt.

Einen interessanten Aspekt berichtet auch die Augsburger Zeitung:

Laut der Zeitung New York Daily Newsgingen binnen kurzer Zeit massenhaft Anrufe besorgter Bürger bei Polizei und Feuerwehr ein, die vom Ufo über dem Gebiet Chelsea berichteten.

Offizielle Stellen vermuteten zunächst, dass es sich um einen Ballon handeln müsse, bestätigen konnten sie das bisher jedoch nicht.

Ein Reporter der Daily News berichtet, dass er den kleinen silbernen Punkt am Himmel hatte sehen können. Dutzende Menschen sollen das Objekt ebenfalls gesehen haben.

Ein Zeuge berichtet: „Es schwebte für eine Weile am Himmel. Ich bin perplex. Das kann nichts Normales sein. Da geht etwas vor sich.“

Auch bei der Luftfahrtaufsichtsbehörde gingen Anrufe ein. Auf den Radarschirmen sei aber nichts zu sehen gewesen. In der Luft wären Helikopter unterwegs gewesen, Ufos über Manhattan in New York habe man jedoch keine beobachtet.

Dennoch begann sich die Nachricht schnell über Twitter und Facebook zu verbreiten, bis schließlich auch größere Medien berichteten.

Da hätten wir fast nichts von erfahren …. dabei sind unidentifizierbare Flugobjekte  über New York ein ganz brisantes Sicherheitsthema, wenn man den Verschwörungstheorien der einen Seite glaubt. Könnte ja wieder Bin-Laden dahinterstecken. Haben die anderen Verschwörungstheoretiker recht, dann weiß man natürlich, das Bin Laden nicht dahintersteckt und braucht sich auch nicht aufregen, geschweige denn Steuergelder für Abfangjäger ausgeben, denn dann weiß man, das man alles unter Kontrolle hat und den Rest aus Gründen der Erhebung von Steuergeldern (die einem als Preis für das professionelle Steuern zustehen) besser ignoriert.

Eine häßliche kleine Nachricht.  Ich denke, das Buch dieses Menschen wird jetzt berühmt werden. Laut Fulham kommen die Aliens um uns vor Autoabgasen zu warnen.

Wem nützt das? Den Leuten in den Nobelhotels … denn letztlich wird die Beweglichkeit des Mobs endlich eingeschränkt und man muß nicht fürchten, als Arzt seinen Patienten auch noch auf den Malediven zu begegnen.

Wahrheiten und Nützlichkeit, Gott und Tod, Tittytainment und Materialismus

Wieder mal Sonntag. Andere sitzen jetzt in der Kirche und hören sich Wahrheiten an, an die der Priester schon lange selbst nicht mehr glaubt. Aber man geht halt hin, es „strukturiert den Tag“ (man könnte auch sagen: es raubt dem Leben die Freiheit – aber das ist hier nicht das Thema) und sowas ist ja in Ordnung.

Wahrheiten sind ein seltames Dingen und man hört spätestens auf, an Wahrheiten zu glauben, sobald man ihre Beliebigkeit erkennt. Zum Beispiel bei der Frage: was ist der Mensch?

Die Frage danach, was denn der Mensch ist, beschäftigt das menschliche Denken seitdem es Menschen gibt.

Eine Antwort auf die Frage, was denn der Mensch ist, ist bis heute nicht gefunden worden. Im Zuge des
Materialismus gab es lange Zeit eine Antwort, die heutzutage nicht mehr haltbar ist, obwohl alle Gymnasiallehrer weltweit daran arbeiten, sie immer noch in den Köpfen der Menschen zu züchten: der Mensch ist eine Maschine, das Gehirn ein Dynamo und der menschliche Geist nur ein Funken Strom, der im Augenblick des Todes vernichtet wird.

Diese Philosophie wird mit aller möglichen Macht und Propaganda verbreitet, weil sie trotz Vernunft und Aufklärung das Führen immer größerer Kriege möglich macht, immer effizientere Menschenvernichtungsstrategien erlaubt, den Konsumwillen maximiert und die politische Widerstandsfähigkeit des Individuums minimiert.

Bei so vielen Vorteilen gibt es für moderne Renditemaximierer gar keine andere denkbare Philosophie. Und obwohl es so offensichtlich ist, das hier pseudonaturwissenschaftliche „Wahrheiten“ zum Zwecke der wirtschaftlichen und politischen Dominanz mißbraucht werden, ist der Widerstand gegen diesen Mißbrauch außerordentlich gering.

Darum haben physikalische Erkenntnisse, die unser primitives Weltbild in Frage stellen, kaum Konsequenzen für den Schulunterricht. Wie auch: die Physiker wissen immer weniger, das da draußen in der „materiellen Welt“ eigentlich los ist, nur Materie finden sie immer weniger:

http://www.faz.net/s/Rub6E2D1F09C983403B8EC7549AB44FA0EF/Doc~E892B8CD8C8F64633A55EC180E90221E0~ATpl~Ecommon~Scontent.html

Irgendwann Ende 1997 saß Adam Riess an seinem Schreibtisch in der University of California in Berkeley, kraulte sich seinen Henriquatre-Bart und wunderte sich. Vielleicht ärgerte er sich auch ein wenig. Denn offenbar war dem jungen Astrophysiker ein Rechenfehler unterlaufen: „Ich wollte die Masse des Universums ausrechnen“, erinnert er sich. „Aber da kam eine negative Zahl heraus. Das war natürlich Blödsinn, es gibt keine negativen Massen.“

Doch es war kein Rechenfehler. Es war die vielleicht wichtigste und zugleich verstörendste physikalische Entdeckung in der zweiten Hälfte des zwanzigsten Jahrhunderts. Der Name, den die Wissenschaftler dem rätselhaften Effekt gegeben haben, tut allerdings nur so, als wüsste man, was es ist: „Dunkle Energie“ bedeutet lediglich, dass es sich um etwas nur indirekt Messbares handelt, das – wie praktisch alles Physikalische – irgendwie mit Energie verknüpft ist. Alles Weitere ist unklar. In das gegenwärtige Weltbild der Physik passt das Phänomen noch weniger als kleine grüne Marsmännchen in das der Biologie.

Also … nicht nur, das es keine Materie gibt – wir haben auch noch Schulden? Ich hoffe sehr, er hat sich verrechnet. Es wäre mir unangenehm, wenn ich auch noch Schulden beim Universum hätte, nachdem die Kanzlerin mir schon einiges aufgebürdet hat.

Der Normalbürger bleibt verwirrt … und freut sich, das man Physiker auch immer mehr in Elfenbeintürme sperrt, weil sie nicht mehr zur Unterstützung renditefreundlicher Normwahrheiten taugen.

Und erstmal haben wir ein Erkenntnisproblem. Zwar darf die Erde mitlerweile eine Kugel sein und sich auch um die Sonne drehen (jedenfalls für die Meisten), aber ansonsten gibt es da noch eine ganze Reihe Dogmen, die uns beeinflussen. Vor allem eins: „Wir wissen jetzt endlich alles!“

Tun wir aber nicht, wissen wir auch, aber Experten jeder Art sind tagtäglich bemüht, es uns zu beweisen.

Dabei kennen wir unsere Grenzen mitlerweile sehr genau:

http://www.psychophysik.com/html/re01-illusion.html

Es ist gesicherte wissenschaftliche Erkenntnis, dass die menschliche Selbst- und Umweltwahrnehmung zu großen Teilen das Ergebnis einer Illusion ist. Der Mensch sieht mehr Dinge, als sein Auge an Daten liefert. Der Mensch nimmt Materie fälschlicherweise als mit Stoff gefüllten Raum wahr. Das menschliche Auge sieht nur ein kleines Frequenzspektrum. Die Interpretation von Reizen und Gedanken ist mehrheitlich das Ergebnis unterbewusster konditionierender Programme.
Und die Physik tut das Ihrige dazu, die Illusion zu entlarven:

http://www.psychophysik.com/html/re022-illusion-materie.html

Quantenphysikalische Erkenntnisse sind so extrem weit ent- fernt von dem, was sich Otto Normalverbraucher vorstellen
kann, dass sie in unserem Alltagsbewusstsein keine Rolle
spielen. Dabei schreit diese Wissenschaft förmlich danach,
unser mechanistisches Weltbild der Marke ?Newton? endlich dorthin zu schieben, wo es hingehört: In das Reich der Märchen und Illusionen. Es gibt weder prall mit Materie gefüllte Atom- kugeln noch gibt es in den über 99,99999999% Vakuum eines Atoms oder Atomkerns ein winzig kleines Kügelchen, welches randvoll mit ?Stoff? gefüllt ist. Macht diese Erkenntnis einigen Menschen Angst, so ist dies psychologisch verständlich. Es ändert jedoch nichts an der Tatsache, dass die Quantenphysik auf dem besten Wege ist, uns die Materie zu rauben.

Und das ginge ja gar nicht. Rauben uns die Physiker die Welt der Materie – in der wir uns gerade im Westen doch so fein eingerichtet haben.

Eigentlich gehören solche Nachrichten auf die Titelseite einer jeden Zeitung, in die Lehrpläne der Schulen und Universitäten. Stattdessen muß man lange suchen, um sie zu finden, denn: was Wahrheit ist bestimmen die Medien und die Entwickler von Unterrichtsmaterialien. Und die Wahrheiten, die im 19.Jhd. ins Leben gerufen worden sind, sind außerordentlich nützlich zur Beherrschung des Volkes.

Menschen, die verinnerlicht haben, das sie eigentlich ein Dynamo sind, haben panische Angst davor, das
die Maschine kaputt geht.

Was aber – um einen anderen Vergleich anzuregen – wäre, wenn wir kein Dynamo sind (nicht sein können, weil es Materie im Sinne des 19.Jhd. schlichtweg nicht gibt, obwohl es da draußen für unsere beschränkten Sinne so aussieht), sondern … ein Radioempfänger. Jemand, der kurz zu Gast ist.

Die Folgen für die Widerstandsfähigkeit des Volkes wären nicht einzuschätzen. Möglicherweise würden die dann einfach mal auf den Tisch hauen und sagen: Nein, das wollen wir alle nicht. Das konnten die früher ja auch.

Das wäre aber für die Rendite (und für alle, die von ihr Leben) eine Katastrophe. Die Hamster würden
aufhören, sich wie bescheuert im Rädchen abzumühen. Das geht ja gar nicht.

Also lieber: Tittytainment auf Flachbildschirmen. Das schöne an Flachbildschirmen ist übrigens, das sich dort das Gerät endlich dem Niveau des Programms angepaßt hat.

Dabei ist doch die Frage, was denn da draußen eigentlich los ist, viel spannender als die Brüste von
Frau Crawford. Denn wenn es so ist, wie die Physiker sagen, wenn das alles hier nicht so ernst ist, wie man uns mit Gewalt vorgaukelt … dann ist das doch eigentlich eine schöne Angelegenheit.

Dann würde man ja auch nichts Großartiges riskieren, wenn man man den Arsch vom Sofa bekommt und den Untergang der westlichen Wertegemeinschaft aufzuhalten versucht. Immerhin: man riskiert doch sowieso nichts. Sterben wird man so oder so. Die Frage ist doch: hat man vorher noch mal gelebt – oder nur soviel zusammengerafft, wie man gerade eben abtransporieren konnte?

Einen bemerkenswerten Ausblick bietet folgende Studie, die auch im (seriösen) Magazin Lancet
veröffentlicht wurde: eine der wenigen ernstzunehmenden Studie zum Thema „Nahtodesforschung“ (auch übrigens ein Thema, das von der neuen Kirche radikal bekämpft wird).

http://www.psychophysik.com/html/re051-nahtodesforschung-s2.html

Info3: Wie erklären Sie sich, dass eine bedeutende Anzahl von Patienten mit einer tiefen Nahtodeserfahrung, nämlich 43 Prozent, innerhalb von dreißig Tagen nach der Wiederbelebung verstarb?

van Lommel: Ich glaube, dass ich das erklären kann, wenn auch nicht wissenschaftlich. Wenn man eine Nahtodeserfahrung macht, weiß man plötzlich – man glaubt nicht mehr -, dass es keinen Tod gibt. Denn man fühlt sich außerhalb des Körpers lebendig und sofort verschwindet die Furcht vor dem Tod. Ich glaube, dass so jemand in gewisser Weise den Zeitpunkt wählen kann, wann er gehen möchte. So jemand wird »locker« und kann seinen Körper jederzeit verlassen. Statistisch gesehen war das sehr auffällig. Nach zwei Jahren wollten wir mit unseren Patienten mit einem Nahtodeserlebnis das zweite Interview durchführen und stellten fest, dass die meisten verstorben waren. Dann sahen wir, dass der Zeitpunkt ihres Todes hauptsächlich in den ersten dreißig Tagen auftrat, nachdem sie die Nahtodeserfahrung gemacht hatten.

Also … erschreckend viele wollen lieber nach „drüben“. Obwohl da eigentlich gar nichts ist …

Was ist nun der Mensch?

Auf jeden Fall nicht das, was man uns verkaufen will um besser verkaufen zu können.

Und die Frage, die erstmal beantwortet werden muß, wäre: was ist das eigentlich für eine Welt, dir nur aus der Illusion heraus entstanden ist – und warum haben wir so beschränkte Sinne, das wir uns hier nur mühevoll zurechtfinden können?

Moderne Mythen: über Gymnasium, Aids, Klimawandel und unabhängige Wissenschaft

Nicht alle modernen Mythen habe etwas phantastisches an sich. Manche sind ganz harmlos. Zum Beispiel der Mythos von der Eliteschulform Gymnasium.

Nicht nur die Generation Doof weiß ein Lied davon zu singen, wie dort vollprofessionell freizeitorientierte Gelegenheitslehrer die Durchfallquote stabil halten, um im verordneten Soll zu bleiben, nein, auch die Chefs der Pisastudie scheinen gemerkt zu haben, wie unglaublich sinnlos mitlerweile das Gymnasium geworden ist.

http://www.taz.de/1/zukunft/wissen/artikel/1/deutschlands-schlechteste-schule/

Tja, Deutschlands schlechteste Schule. Das Gymnasium … ein Witz der Geschichte, und trotzdem immer noch aktuell, weil wir ja in Deutschland leben und dort die Bescheinigung wichtiger ist als die Befähigung.

Arbeitgeber und Universität ärgern sich dumm und dämlich, aber Hauptsache, man kann sich während des Unterrichts von der letzten Safari erholen.

Kritischer wird es, wenn man sich den modernen Krankheitsmythen zuwendet, denn dort geht es um Leben und Tod.

Vogelgrippe, Schweinegrippe, kranke Katzen und was es nicht schon alles gegeben hat…. und vor allen Dingen noch geben wird.

Das es da noch einiges geben wird, zeigt ein kleiner Blick in die Seite der wissenschaftlichen AIDS-Kritik, der ich mich selbstverständlich nicht anschließe, um nicht öffentlich verbrannt zu werden.

Mir fehlen zwar die Leichenberge, die prognostiziert waren und als Laie finde ich manche Sentenzen der Kritk ohne weiteres nachvollziehbar … jedoch würde ich den Teufel tun und AIDS als modernen Mythos bezeichnen, obwohl er einer ist, wenn die Kritik recht behält:

http://aids-kritik.de/

Ich möchte die Seite jedoch nur zitieren, um ein Zitat daraus verwenden zu können, das ich für sehr wichtig halte:

Milliarden werden jährlich in eine Forschung gesteckt, deren grundsätzliche Annahmen niemals wissenschaftlich gesichert wurden. Und die Menschen, die von dieser „AIDS-Industrie“ gut leben oder gar abhängig arbeiten, tun sich immer schwerer, sich auch nur vorzustellen, daß ihre Arbeit möglicherweise völlig unsinnig ist. Was würde das auch für ihre eigenen Karrieren bedeuten, was würde der Pharma-Industrie drohen, wenn dieser Skandal bekannt wird, was für ein Licht wirft dieser unglaubliche Vorgang auf unsere moderne Wissenschaft allgemein…?

Was nun für diese „Aids“-Industrie gilt, gilt für alle anderen wissenschaftlichen Bereiche genauso …
wenn erstmal der Zug der Finanzierung rollt, springt keiner mehr ab.

Und dahin ist der Mythos wissenschaftlicher Unabhängigkeit. Da geht es knallhart um die Verteidigung von Fleischtöpfen und nicht um das Wohl der Menschen.

Darum wird es auch in Zukunft noch mehr tolle Medienseuchen geben, denn für jede Seuche gibt es Forschungsgelder, tolle Kongresse im Ausland und gut bezahlte Jobs in der industriellen Pharmaforschung.

Außerdem verkaufen sich die Zeitungen besser als wenn man schreiben würde: diese Woche war nichts los und deshalb bringen wir nun einige lustige Tierportraits.

Klimawandel ist ja auch so ein moderner Mythos. Beziehungsweise so ein Industrie, die sich selbst nie bremsen könnte, weil sie sonst den finanziellen Ast absägen würde, auf dem sie sitzt.

Ich möchte hier im übrigen nicht darüber diskutieren, ob es den Klimawandel gibt oder nicht oder ob es Aids gibt oder nicht, wer das will, ist bei den beteiligten Wissenschaftlern besser aufgehoben.

Das es die Schweinegrippe nicht gibt, das war mir klar.

Zum Klimawandel gibt´s hier was:

http://www.klimanotizen.de/

oder hier:

http://www.konrad-fischer-info.de/7argus.htm

Streitet euch mit denen, mir ist momentan zu kalt dafür. Mittelmeertemperaturen, von wegen … na ja, in Ägypten schneits ja inzwischen auch manchmal.

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