Wirtschaftscrash

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Wahnsinn, der nackte – Und wie wir ihn sprengen

Wahnsinn, der nackte - Und wie wir ihn sprengen

Schaumparty ade

Ja, ich weiß: an sich wären das ja alles nette und talentierte Jungens und Mädels, die da als Influencer derzeit die Meinung machen. Und wenn sie weiterhin ihre Sitcom- und Promotion-Videos gemacht hätten, wäre das auch alles OK gewesen und hätte zur allgemeinen Erheiterung beigetragen. Mit der politischen Agenda, für die sie sich nun einspannen haben lassen – natürlich mit guten & gernen Gründen –,  haben sich sich allerdings auf ein Feld begeben, in dem sie absolut zerstörerisch wirken. Auch wenn sie inmitten des Geld-, Werbeverträge- und Bundesverdienstkreuz-Regens, mit dem sie überschüttet werden, noch weit davon entfernt sind, das zu realisieren. Dass sie auf höchst effektive Weise mitgeholfen haben, diejenigen unabhängigen und rückgratstarken Wissenschaftler und Epidemiologen von der öffentlichen Bühne wegzumobben, die mit fast allen ihren Aussagen Recht behalten haben, wurde vom System der herrschenden Lehre natürlich großzügig honoriert. Das lustige Treiben hatte nur zur Folge, dass die kollektive Atmosphäre nun von einem erstickenden Gespinst der Lüge und des reinen Wahnsinns dominiert wird, das uns immer mehr in Richtung – auch physischer – Erstickung treibt. Die Worte des Dissidenten Juri Galanskow: „In eurer Hölle kann ich nicht atmen“ sind in dieser zur Normalität erklärten Atmosphäre aktuell wie nie zuvor.

Was die Influencer in ihren virtuellen Sandkisten vor Millionenpublikum tun, tun sie nicht einmal mit böser Absicht. Sie produzieren einfach diejenigen Inhalte, mit denen sie selbst von Kindesbeinen an über alle medialen Kanäle abgefüllt wurden, wieder nach außen, teilweise auf durchaus kreative Weise. Doch während sie selbst fein raus sind, geht fast eine ganze Generation, die sich von ihrem Programm das Hirn verkleistern lässt, einem grausamen Schicksal entgegen. Die Kiddies, die bei McMedia Rezofritten futtern und Mailablimo schlürfen, werden allein im Regen stehen. Denn keine Krankenversicherung wird ihnen helfen können, die virtuelle Leberverfettung, Rachitis, Digitalitis, ADHS, MCS, Allergien, Immunschwächen, die Coronaspikethrombosen und den geistigen Durchfall zu kurieren, die sie plagen werden.

Deutsche Würstchen mit Heinz-Ketchup bzw. Joko & Klaas Sauce?

Viele meinen ja, dass der Irrsinn, der sich derzeit in Deutschland abspielt, relativ unbedeutend sei, da die Welt groß und das Land, in dem viele immer noch gut & gerne leben, klein sei. Warum sollten wir kleine Würstchen also auf die Straße gehen, was sollen wir hier schon ausrichten, hört man allen Ernstes von hochgebildeten Menschen. Besser also chipsfutternd zuhause am Netflix-Sofa sitzen bleiben und „Held sein“, so wie das die Werbeagentur von Joko & Klaas den Nachfolgern der Dichter und Denker im Auftrag der Bundesregierung mit Millionenaufwand nahegelegt hat?

Doch warum sollte der globale Wahnsinn nicht auch im dem Land beendet werden, von dem er ausgegangen ist? Immer noch ist den wenigsten bewusst, dass dieser Wahnsinn, der nun die ganze Zivilisation wie in einem Flächenbrand dahinzuraffen droht, nur auf einem nicht-validierten Test beruht, der nicht zwischen gesund und krank unterscheiden kann und gewissermaßen Mondzahlen produziert und der von einem Wissenschaftler desjenigen Landes designt wurde, das gelobt hat, dass von seinem Boden nie wieder Gewalt ausgehen solle. Laut jüngster Statistik werden aufgrund dieses Tests bzw. der auf ihn bezogenen Lockdown-Maßnahmen 1,5 Milliarden Menschen, das ist die Hälfte der gesamten erwerbstätigen Weltbevölkerung, ihrer wirtschaftlichen Existenz beraubt. Schon jetzt sterben laut Studien von Oxfam & Co. lockdownbedingt pro Tag 12.000 Menschen zusätzlich, ein großer Teil davon Kinder. Mit anderen Worten: Auf uns kommt eine Dimension der Verelendung mit Hunger, Tod, Krankheit, Verslummung und Überlebenskämpfen zu, wie wir sie bisher noch nicht erlebt haben (siehe auch Prof. Kreiß über den derzeit stattfindenden „Lockdown-Genozid“). Aufgrund der Maßnahmen gegen einen respiratorischen Virus, dessen Mortalität laut WHO-Statistik sich nicht wesentlich von der Grippe unterscheidet, welche im Gegenzug nach tausenden Jahren Menschheitsgeschichte nun angeblich „weg“ sein soll. Sind wir komplett wahnsinnig geworden?

Den Lauterbach-Rotlauf downchillen

Natürlich ist das erbärmliche Spiel einer Handvoll Regierungssprecher und Regierungs-Wirrologen, das uns täglich über alle medialen Kanäle bis zum Erbechen in den Lauterbach präsentiert wird, nicht nur ein speziell deutsches Drama. Es wiederholt sich bis in die hinterste Bananenrepublik, die ihre Buschhütten mit Volksempfängern ausgestattet hat. Die politischen und „wissenschaftlichen“ Akteure, die für diese Shitshow täglich vor die Kamera treten müssen, wirken angesichts der täglich zelebrierten Lüge bereits wie giftgrün und mit aufgelöstem Rückgrat, umgeben vom Flair aufgedunsener, nur notdürftig geschminkter Wasserleichen.

Ja, Deutschland ist nur ein vergleichsweise kleines Land. Doch wenn Deutschland absäuft, fällt auch Europa. Und wenn Europa fällt, war’s das vorerst mal mit Zivilisation. Dann kommt eine Barbarei, von der sich derzeit niemand auch nur eine Vorstellung machen kann und die genau das Gegenbild von der Schaumparty à la Rezo & die Superyoutuber ist, mit der derzeit eine ganze Generation abgefüllt und banana gehalten wird.

Und hört bitte endlich auf, von der „Gefährdung von Grundrechten“ zu sprechen. Was jucken jemanden, den der Rotlauf gepackt hat und der unterm Lauterbachtisch zittert, Grundrechte, wenn er glaubt, um sein Leben und das seiner Liebsten bangen zu müssen? Selbst wenn es nur ein einziges Leben wäre, das durch Covid vorzeitig beendet wird, würde das einen nun über ein Jahr lang in viertelstündlichem Takt massenmedial indoktrinierten Zeitgenossen zum Ausrasten bringen, wenn man ihm da mit Angst um Bürgerrechte und dergleichen käme. Er würde ungesehen alle Bürgerrechte dieser Welt verbrennen lassen, wenn er damit nur ein einziges Menschenleben retten könnte.

Nein, wenn wir den gegenwärtigen Wahnsinn sprengen wollen, dann müssen wir Tod mit Tod und Krankheit mit Krankheit aufwiegen, ganz so wie es auch Prof. Kreiß macht. Denn jeder Mensch, der der Grundrechnungsarten mächtig ist und sich diese Bilanz unterm Strich vor Augen hält, muss bleich werden … und dann zu einem nassen Lappen greifen, um diese heuchlerische Entourage rund um Merkel, Spahn, Drosten und Wieler so schnell wie möglich von der Bühne zu fegen.

P.S.: Auch wenn diese Anlage mitunter schamlos missbraucht wird: Aber die Deutschen besitzen eine nicht zu unterschätzende Anlage zum Altruismus, über den man sich im Ausland vielerorts wundert. Sie haben in den letzten Jahren unter Beweis gestellt, dass sie bereit sind, ihren eigenen Wohlstand zu opfern, um Menschen aus dem Rest der Welt zu helfen. Wenn man ihnen nun vor Augen hält, in welche biblische Katastrophe dieser Rest der Welt durch die Corona-Politik gerade getrieben wird, dann kann man darauf zählen, dass das den Einzelnen aus seinem durch massenmediales Dauerspinnweben erzeugten Kokon befreit und wieder zurück in die Realität holt.

Falls das nicht klappt und die massenmediale Suggestion stärker ist, kann man beruhigt sein. Auch diejenigen guten & gernen Spiegelbildbürger, die jetzt noch über die Anti-Lockdown und Anti-Impf-Demos die Nase rümpfen, werden dann bald auf der Straße sein – zwar nicht freiwillig und nicht mehr zu einer Zeit, in der dies sonderlich fruchtbar sein wird, aber eben dort, wo jetzt bereits diejenigen Mitbürger stehen, die sie derzeit noch hassen. Ihnen werden dann, ebenso wie den strom- und daher followerlosen Influencern, die Worte von Malcolm X aufgehen:

„Wenn Du nicht aufpasst, werden die Zeitungen dich dazu bringen, diejenigen zu hassen, die unterdrückt werden und diejenigen zu lieben, die unterdrücken.“

Gleichzeitig gilt es, Perspektiven zu entwickeln, die die Zugkraft haben, die politischen, wirtschaftlichen und medialen Strukturen, die in Wirklichkeit schon in den Jahren vor Corona morsch und für jeden noch einigermaßen empfindsamen Menschen weitgehend unerträglich waren, hinter uns zu lassen. Es ist nicht leicht, die Kraft für solche Gedanken aufzubringen, wenn man zusehen muss, wie rund um einen herum alles zusammenbricht und man acht geben muss, dass einen die zusammenstürzenden Neubautrümmer nicht treffen, aber es ist derzeit wohl nichts notwendiger als das. Sich dabei von der täglich auf uns hereinprasselnden Flut an Nachrichten von der Front des Wahnsinns zu sehr ablenken zu lassen, ist ebenfalls eine Falle, in die wir nicht tappen sollten. Nicht die Augen verschließen, sich aber auch nicht verschlingen lassen, denn die Zermürbungstaktik ist Teil der (zwischenzeitlich offen einsehbaren) Regierungsstrategiepapiere. Der Tag ist mit 24 Stunden lang genug, dass man neben Schlaf und Broterwerb zumindest eine halbe Stunde ganz bewusst mit irgendetwas Erbaulichem verbringt, eine Kunst betreibt, ein gutes Buch liest, die Frühlingsblumen bewundert etc. Einen solchen Gegengewichts-Raum herzustellen ist sogar regelrecht überlebensnotwendig, wenn wir den Irrsinn, für den wir dieses Jahr durchaus noch ein bisschen Puste einkalkulieren müssen, bevor er sich in sich selbst vernichten wird, gesund überstehen wollen.


 

P.P.S. (c&p zu einem Leserkommentar, dass von Altruismus hierzulande doch wenig zu sehen sei):

@“Altruismus“ – ich glaube, ich sollte wieder dazu übergehen, Ironie in meinen Texten eindeutig als solche zu kennzeichnen. Natürlich ist von Altruismus in unserer marktkonformen Xhamster-Fastfooddemokratie nicht mehr allzuviel zu sehen.

Aber unabhängig von meinem eher sarkastisch angesprochenen Altruismus: Als Potential existiert er dennoch, ebenso wie das Werk von Goethe & Co. noch existiert, wenn auch bereits weit in die Stratosphäre gerückt und uns demnächst entgleitend, wenn wir es nicht am letzten Luftballonfaden, der gerade aufsteigt, ergreifen. Und dieser Altruismus bzw. europäische Idealismus wäre eigentlich ein großer Rettungsanker, der unserer Gesellschaft wieder Sinn geben könnte.

Zu Veränderung und Wahrheit bzw. Lüge: Volle Zustimmung – nur das Aufraffen zu Wahrheit wird uns aus dem Würgegriff der Anakonda herausführen. Ebenso wie jedes Akzeptieren der Lüge unsere Zivilisation umso schneller Richtung Abgrund führen wird.

 

Bild: Jacques Prilleau

„DER CRASH KOMMT” – PUNKT.PRERADOVIC MIT FLORIAN HOMM

Trotz weltweiter Krise performen die Börsen gut. Die Ruhe vor dem Sturm? Ja, sagt der ehemalige Hedgefondsmanager und Milliardär Florian Homm. Der Börsenprofi glaubt, daß die Finanzmärkte über kurz oder lang crashen werden. Die normalen Bürger sind dann die großen Verlierer. Außerdem warnt Homm vor einer Enteignungswelle, die Privatvermögen verschlingen wird. Ein Gespräch über Gamestop, Börsenrebellen, Marktmanipulationen, den starken Staat und die fortschreitende Ungleichheit in Sachen Vermögen.

KW21-3 DEUTSCHLAND IM ABSTURZ – CHRISTOPH HÖRSTEL

Samstag, 16. Januar 2021, 10 Uhr

Knebelungen statt Lockerungen

die Errichtung der Willkürherrschaft

Ernst Wolff

„Eine Lüge muss nur oft genug wiederholt werden, dann wird sie auch geglaubt.“ Josef Goebbels’ Rat stammt aus den Dreißiger Jahren und ist seither von vielen Regierungen befolgt worden. Doch die Zeit ist nicht stehen geblieben und die Mechanismen der Massenmanipulation haben sich weiterentwickelt und sind erheblich verfeinert worden.

Wie wir im Zuge der aktuellen Pandemie feststellen können, wird in unseren Tagen nach einem Prinzip verfahren, das sich folgendermaßen beschreiben ließe: „Eine Lüge muss, sobald sie akzeptiert ist, unter den Tisch gekehrt und nicht mehr erwähnt werden.“

Wie sonst lässt sich erklären, dass wir in den vergangenen Wochen weder von den Mainstream-Medien noch der Politik auch nur ein einziges Wort darüber gehört haben, dass sämtliche Voraussagen zur Gefährlichkeit der derzeitigen Pandemie vollkommen überzogen waren? Dass keine Übersterblichkeit eingetreten ist und sich Schreckensmeldungen wie die von der hohen Ansteckungsfähigkeit symptomfreier Infizierter nicht bewahrheitet haben?

Economic Crash Looms, NSA Keeps Growing, Covid Profiteers Cheer

– As COVID cases rise, the economy falls. Meanwhile the NSA is hiring – because there’s oodles more surveillance to comb through.
– And while science is happy to announce there’s a drug that’s shown some promise fighting COVID, our „healthcare“ system wants to charge folks thousands to access it – even tho we’ve already paid millions to produce it.
+ some tid bits on the new Russiagate, Iran and the shaving club.

Man Who First Filmed „I Can’t Breathe“ Kept In Prison For 4 Years

Dr.Heiko Schöning Corona Kriminelle Zusammenhänge verstehen

Dr.Heiko Schöning hat brisante Tatsachen für uns.

Die Informationen, die ich von einer Intesivstation habe, sind nicht beruhigend. Wobei meist aber die Erkrankung harmlos verläuft.

Wie wir da wieder heraus kommen? Mit Schlauheit, Mut, Geduld, Beharrlichkeit und Seelenwärme. Vielleicht spielen sich jetzt noch ganz andere Dinge ab, vielleicht ganz gute, von denen wir nichts wissen sollen?

Vor allem gab es seit Jahrzehnten immer wieder Pläne gegen Menschen, die auch wieder von mutigen, Menschen durchkreuzt wurden.

 

Währungs- und Wirtschaftscrash 2012 – und die Überlebensstrategien

"Das Ende ist nah" ... das merkt bald jeder. Wohin man auch kommt, mit wem man auch spricht: allen sitzt es in den Knochen. Wer Hartz IV bezieht, bemerkt die Erschütterungen am Schnellsten, zuvor jedoch bemerkt es der Sachbearbeiter. Wer jedoch noch viel früher dran ist, das Ende unserer zivilisierten Gesellschaft klar vor Augen zu sehen, das sind die, die sie in den Abgrund gesteuert haben um für einen kurze Zeit ihre Mietfrauen von der Steuer absetzen zu können ... und welche asozialen Degenerationserscheinungen es da sonst noch so gibt.  Darum ist es interessant, zu sehen, welche Strategien die Investmentbanker und Wirtschaftsprofis momentan fahren, siehe Zeit:

„Das Ende ist nah“ … das merkt bald jeder. Wohin man auch kommt, mit wem man auch spricht: allen sitzt es in den Knochen. Wer Hartz IV bezieht, bemerkt die Erschütterungen am Schnellsten, zuvor jedoch bemerkt es der Sachbearbeiter. Wer jedoch noch viel früher dran ist, das Ende unserer zivilisierten Gesellschaft klar vor Augen zu sehen, das sind die, die sie in den Abgrund gesteuert haben um für einen kurze Zeit ihre Mietfrauen von der Steuer absetzen zu können … und welche asozialen Degenerationserscheinungen es da sonst noch so gibt.  Darum ist es interessant, zu sehen, welche Strategien die Investmentbanker und Wirtschaftsprofis momentan fahren, siehe Zeit:

Und natürlich hält auch Max Otte die Schuldenquote des Westens für besorgniserregend hoch. Deshalb investiere er selbst außer in Aktien seit Jahren in Wald, Ackerland, Gold.

Es macht schon den Eindruck einer sehr breiten Bewegung, die da in „Expertenkreisen“ abläuft, so berichtet ein Hersteller von Notrationen:

Aber so etwas wie in den letzten drei Jahren hat er noch nie erlebt: dass plötzlich Männer in Nadelstreifen bei ihm bestellen, Zahlenmenschen, wohlhabende Finanzleute. Es habe etwa zehn Monate vor Lehman begonnen (die Reichen wissen ja immer schon vorher Bescheid), Orders aus London, teilweise sechsstellig, allem Anschein nach aus Finanzkreisen. Inzwischen, behauptet Kögel, kämen 60 Prozent seiner Kundschaft aus der Finanzbranche, und selbst zweieinhalb Jahre nach dem Urknall lasse die Nachfrage nicht nach. Investmentbanker, Ehefrauen von Investmentbankern, Direktoren kleiner österreichischer Banken. Von denen habe sich in den letzten Jahren ein gutes Dutzend mit Vorräten bei ihm eingedeckt, oft für die Mitarbeiter noch mit dazu.

Der Autor des Artikels zitiert auch aus einer E-Mail:

»Um es gleich vorwegzunehmen«, stand da, »die meisten Leute in meinem direkten Umfeld haben den Glauben an Deutschland/Europa/eine bessere Zukunft verloren. Sie können sich nicht vorstellen, wie viele Banker in London sich Ackerland, Gold und Hard Assetszulegen und gleichzeitig hoffen, dass die jetzige Form der Geldvermehrung noch lange anhält. Doch jeder ist sich bewusst, dass wir in einer gekauften Zeit leben.«

Verschuldete Menschen leben immer in einer gekauften Zeit. Wir sind als Staat hochverschuldet – und doch übertreffen unsere Schulden noch nicht unser Gesamtvermögen, siehe FAZ:

Die privaten Haushalte in Deutschland haben im vergangenen Jahr ihr Geldvermögen um 4,7 Prozent oder 220 Milliarden auf 4,88 Billionen Euro gesteigert. Zu diesem Ergebnis kommen die Volkswirte der Fondsgesellschaft Allianz Global Investors (AGI) in einer am Donnerstag veröffentlichten Studie.

Wir sehen also: da ist noch viel Luft drin. Vielleicht mal die Gelegenheit, die Idee des „Notopfers Deutschland“ weiter zu verbreiten, bevor wir als Gesellschaft in unruhigere Fahrwasser gelangen.  Oder mal drauf hinzuweisen, wie wir im Vergleich zu Griechenland dastehen:

Indes bringen tausende Griechen ihre Ersparnisse im Ausland in Sicherheit. Die privaten Geldeinlagen sind laut Angaben der Athener Nationalbank von Januar 2010 bis April 2011 um mehr als 31Mrd. Euro auf 165,5 Mrd. Euro zurückgegangen.

Wir haben mehr Zuwachs als die Gesamtvermögen.

Es ist sehr verwunderlich, einen solchen Artikel in der Zeit zu finden. Die Zeit, unser intellektuelles Flagschiff, kann sich das auch leisten. Wer die liest, sitzt fest im Sattel und kann sich einen Blick auf die Welt jenseits der Aufschwungpropaganda gönnen, um im Anschluss den Diener einkaufen zu schicken.  Seit Fukushima wissen wir, wie gefährlich unsere „Just-in-Time“-Produktion ist. Geschieht etwas unvorhersehbares – was im System „Leben“ oft geschieht – bricht das System zusammen. Vielleicht auch ein Grund, warum wir unseren Alltag immer lebloser, mechanischer gestalten.

Die groben Skizzen der Endzeitstimmung unter den Verantwortlichen, den Experten und Fachleuten, den Wirtschaftslenkern und Politikern sind nicht fein genug, um wirklich zu beunruhigen, aber deutlich genug, um jeden Menschen mit etwas Sachverstand klar zu machen, das sich die Leistungselite auf ein Ende vorbereitet, ein Ende, von dem man mit Sicherheit ausgeht, das es kommt: man weiß nur noch nicht, wann es soweit ist.

Bis 2012 werden wir wahrscheinlich nicht warten müssen. Geht nur ein wenig fehl, dann haben wir nächste Woche schon einen heißen Krieg gegen China. Wie das geht? Drohnen schießen weiter auf Pakistan, Chinesen eilen zur Hilfe, schiessen Drohnen ab, die USA rufen den Bündnisfall aus und unsere Bundeswehr darf von Afghanistan aus Richtung Tibet marschieren.

Ein bequemer Krieg für die USA, wenn alle ihre Massenvernichtungswaffen im Schrank lassen – was im Zweiten Weltkrieg auch geklappt hat. Selbst Hitler ließ sein Giftgas im Schrank (oder im KZ).  Ein Krieg, wie ihn die USA lieben: die Europäer führen ihn und sie produzieren die Waffen dafür. Ging ja auch schon zweimal gut.

Gleich morgen früh, wenn die Börse öffnet, könnte die nächste Nachricht dafür sorgen, das der Dax zum Sturzflug einsetzt: die unabwendbare Pleite der USA (die im Übrigen ihre Fähigkeit Krieg  zu führen nicht beeinträchtigt – ganz im Gegenteil, man hätte einen Grund, landesweit das Kriegsrecht einzuführen). Vielleicht reicht ja schon die Nachricht, das erneut 22 Krankenkassen vor der Pleite stehen, weil sie die Ansprüche der Ärzteschaft und der Pharmaindustrie nicht mehr finanzieren können.

Oder die EHEC-Infektionen erreichen die Millionengrenze und entpuppt sich als neue unaufhaltsame Katastrophe.

Vielleicht spielt ja auch die Natur verrückt, liefert uns neue Rekorddürren, Tornados, die Städte eleminieren oder neue Superbeben, die unsere Infrastruktur endgültig zerrütten.

Laut junge Welt bereiten sich auch die politischen Kreise auf eine ganz neue Art des Miteinanders vor:

So könnten Eltern Schulräume selbst streichen, statt zunächst darüber zu streiten, »wer es bezahlt, wenn einer von der Leiter fällt«. Wenn das gelinge, hätte Berlin auch wieder genug Geld, geben sich Hassemer und seine Mitstreiter überzeugt. Das hört sich im ersten Moment nach hohlem Geschwätz an. Dahinter steckt jedoch eine Lobby, die sich die weitgehende Entstaatlichung wesentlicher Bereiche der Stadtentwicklung auf die Fahnen geschrieben hat. Und bei allen im Berliner Abgeordnetenhaus vertretenen Parteien rennt sie damit offene Türen ein.

Die Entstaatlichung der Bereich der Stadtentwicklung? Es ist der unverhohlene Aufruf zur Zwangsarbeit auch für jene, die gerade mal nicht arbeitslos sind – die Mobilisierung des Volkes für den Endkampf, eine Mobilisierung, an der die LINKEN ebenso mitarbeiten wie GRÜNE, FDP, CDU und SPD. So sendet auch die Politik neben den Aufschwungtheorien auch ganz praktische Endzeitsignale, während spanienleben uns schon mal Bilder von dem zukünftigen Miteinander von Bürger und Staat im vereinten Europa schickt.

Man sieht also – Gründe für Endzeitstimmug gibt es genug.

Die veröffentlichten Gegenstrategien jedoch … sind erstaunlich dämlich. Sie passen aber zu dem Denkmuster asozialer Charaktere, die wirklich glauben, sie könnten im Falle des Zusammenbruches der Zivilgesellschaft weiterhin auf die staatlichen Eigentumsgarantien bauen.

Wo kein Staat ist, da gibt es auch kein Eigentum mehr – es sei denn, man kann es verteidigen.

Erlischt das Staatsrecht, gilt wieder Naturrecht – das ist in der Regel das Recht des Stärkeren. Der Stärkere ist dann jedoch nicht mehr derjenige mit den besten advokatischen Winkelzügen, den schlauesten Anlagetipps oder den besten Beziehungen in Börsenkreisen, sondern derjenige, er es schafft, Gemeinschaften um sich zu bilden. Der Brionianzug wird dann seine Macht verloren haben.

In der postapokalyptischen Gesellschaft ist das Gemüsebeet auf der Alm ja sehr lustig … bis die Zahnschmerzen kommen, die Nierenkolik die Schmerzen unerträglich werden lässt oder einfach das ganz normal Alter zuschlägt und man den Dosenöffner nicht mehr bedienen kann.

Was Menschen überlebensfähig macht, ist Gemeinschaft. Jenseits der von der Konsumindustrie propagierten Einzelkämpfermentalität ist die Bildung von arbeitsteiligen Gemeinschaften die sicherste Zukunftsvorsorge.

Das läuft schon seit Jahrtausenden so.

Ebenso gibt es schon seit Jahrtausenden die Industrie, die an Weltuntergangsängsten prächtig verdient: mit Bücher, Notrationen und dem Wunsch: „Gebt mir all euer Geld, das Ende ist nah!“.

Viel erquickender als als einsamer Kräuterkauer in den Wäldern dahin zu vegetieren ist das Leben in Gemeinschaften und der Neuaufbau der Gesellschaft auf den Trümmern der Alten.

Was wir da jedoch überhaupt nicht brauchen werden, sind die alten Egomanen mit ihrem „Master of the Universe“-Trip. Die sollten wir schnellstens entsorgen, sobald sie in die Nähe kommen, sonst werden sie auch neue Staaten wieder mit ihren Ängsten, Zwängen und Anlagestrategien an die Wand fahren.

„Zukunft“ heißt immer „Gemeinschaft“, der einsame Wolf erfriert nur im Wald – früher oder später, falls er nicht an Einsamkeit, Vergiftung oder einer Infektion stirbt.

Wenn wir aber verstanden haben, das „Zukunft“ „Gemeinschaft“ ist, dann … könnten wir jetzt schon damit anfangen. Noch ist die soziale Infrastruktur aktiv, obwohl Armeen von „Beratern“ an ihrem Abbau arbeiten. Noch können wir das Schlimmste verhindern. Allerdings … läuft die Zeit gegen uns. Viel haben wir nicht mehr davon, in der Tat leben wir von gekaufter Zeit … auf Pump gekaufter Zeit.

Und wer meint, das er mit seiner Garage voller Dosen gut durch die schlimmen Zeiten kommt, der sollte sich mal an einen alten Slogan erinnern:

„Eat the rich!“

Nicht auszuschliessen, das diese Devise in Zukunft Leitspruch einer Gemeinschaft wird, die Teile ihrer Menschlichkeit dem Verdauungsapparat geopfert hat. Ein Grund auf für Reiche, mal darüber nachzudenken, ob man sich nicht mal auf des gute alte MITEINANDER besinnen sollte, anstatt beständig und immer intensiver an einer Welt des GEGENEINANDERS zu arbeiten.

„Lieber arm als Schaschlik“ möchte ich da mal zur Besinnung mitgeben.

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