Widerstand

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Widerstand macht Schule | Von Eric Angerer

Den vollständigen Standpunkte-Text (inkl ggf. Quellenhinweisen und Links) finden Sie hier:
Widerstand macht Schule | Von Eric Angerer – apolut.net

Kritische Lehrer in Österreich erheben sich gegen den Impfterror.

Ein Standpunkt von Eric Angerer.

Hinweis zum Beitrag: Der vorliegende Text erschien zuerst im „Rubikon – Magazin für die kritische Masse“, in dessen Beirat unter anderem Daniele Ganser und Hans-Joachim Maaz aktiv sind. Da die Veröffentlichung unter freier Lizenz (Creative Commons) erfolgte, übernimmt apolut diesen Text in der Zweitverwertung und weist explizit darauf hin, dass auch der Rubikon auf Spenden angewiesen ist und Unterstützung braucht. Wir brauchen viele alternative Medien!

Der Impfdruck, der derzeit auf Schüler ausgeübt wird, trifft auch auf Widerstand. Eine Welle an Schulabmeldungen steht im Visier der Bildungsbürokratie. Die Situation in der Lehrerschaft ist indes widersprüchlich. Kritischen Aktivisten steht eine regimehörige Mehrheit gegenüber. Für erstere ist der Arbeitsalltag eine ständige Gratwanderung. Eine Impfpflicht für Lehrer immerhin hat das Regime bisher nicht gewagt.

In Österreichs Schulen geht der Impfdruck weiter. Im sozialdemokratisch regierten Wien fährt ein „Impfbus“ die Schulen an, um Jugendlichen ohne Einfluss der Eltern die Geninjektion zu verpassen. Eine zumindest verantwortungslose Politik, wenn man bedenkt, dass Kinder durch Covid-19 faktisch nicht gefährdet sind, aber selbst laut der impffanatischen Europäischen Arzneimittel-Agentur (EMA) in der EU bereits 7.525 Kinder durch die Genspritzen geschädigt wurden (1).

Impfdruck, Mobbing, Widerstand

Ständig testen lassen müssen sich an den Schulen neuerdings nur noch ungeimpfte Kinder. Je nach Art des Tests bekommen sie einen kleinen grünen, blauen oder roten Aufkleber in ihren — so die lächerliche Bezeichnung — „Ninja-Pass“. Die braven Geimpften hingegen erhalten — wie eine Auszeichnung — ein großes „Pickerl“ in Gold. Aus zahlreichen Klassen hört man inzwischen, dass sich Schüler unbedingt impfen lassen wollen, um diesen Aufkleber zu bekommen. Gegen diese Methoden des Ministeriums und gegen die Impfapartheid haben nun etliche Lehrer einer Mittelschule in der Steiermark einen offenen Brief verfasst und angekündigt, dass sie das Gold-Pickerl nicht verteilen werden (2).

In zahlreichen Schulen läuft ein mehr oder weniger starkes Mobbing gegen ungeimpfte Kinder oder solche, die eine Maskenbefreiung haben. In manchen Fällen geht das Mobbing von regimeloyalen Lehrern aus, in manchen auch von aufgehetzten Schülern. Eine Schulärztin berichtet, dass das Mobbing von oben gewollt ist.

In Wien haben vor zahlreichen Schulen Aktivisten der „Plattform Respekt“ Flyer gegen die Kinderimpfung verteilt. Die Medien haben daraufhin hyperventiliert, die Bildungsdirektion bedauerte, sie könne das leider nicht verbieten, da die Verteilung im öffentlichen Raum stattfinde, ihr seien rechtlich die Hände gebunden, forderte aber die Lehrer auf, im Unterricht gegen die „Desinformation“ vorzugehen. Dafür sekundierten sogenannte „Faktenchecker“, also von den Regimemedien und Milliardärsstiftungen ausgehaltene Propagandisten, die kritische Argumentationen delegitimieren sollen (3).

Schulabmeldungen

In Österreich besteht seit jeher keine Schulpflicht, sondern eine Unterrichtspflicht. Kinder können auch daheim unterrichtet werden und müssen dann jährlich ihren Lehrfortschritt bei einer Schule abprüfen lassen.

Angesichts der Corona-Schikanen hat sich die Zahl der abgemeldeten Kinder diesen September auf rund 7.500 verdreifacht…

Über das Einmünden in technokratische Plutokratie und weltweiten Massenmord (Ariane Bilheran)

egruppe Fraud

(Auszug aus einem Interview mit der französischen Psychologin und Philosophin Ariane Bilheran, Erstveröffentlichung im Magazin Néosanté, deutsche Übersetzung von Rubikon, übernommen unter Creative Commons 4.0 – nicht kommerziell; Titelbild: E-Gruppe Berlin

Der Ansturm des Totalitarismus stellt das Moment des Negativen in der Geschichte dar, wie der Philosoph Hegel es nannte. Es ist der Augenblick, in dem eine Zivilisation zusammenbricht. Der Zusammenbruch ist in erster Linie moralisch, wie die Stoiker sagten. Ihrer Meinung nach war die Verderbnis der Sprache nur der Ausdruck der moralischen Verderbnis, und durch die Verderbnis der Moral ist das Römische Reich zusammengebrochen. Ich glaube, wir stehen kurz vor dem Zusammenbruch unserer Zivilisation. Soll dieser Prozess vorangetrieben werden? Das glaube ich nicht. Wird er von kurzer Dauer sein? Das glaube ich auch nicht. Das Römische Reich brauchte mehrere Jahrhunderte, um zusammenzubrechen, und die Moral der Herrscher steht der von Nero in nichts nach.

Beim moralischen Zusammenbruch sind die vier Säulen, die das Haus einer Zivilisation tragen, nicht mehr funktionsfähig: Mordverbot, Inzestverbot, Generationsunterschiede und Geschlechterunterschiede. Diese vier Säulen müssen auch in ihrer Komplexität und ihren Ableitungen verstanden werden: Das Verbot von Mord ist auch das Verbot von sozialem Mord — Verleumdung, Diffamierung, Ächtung —, das Inzestverbot ist auch ein allgemeines Verbot der Sexualisierung von Kindern und ihrer sexuellen Aneignung. Der Unterschied zwischen den Generationen ist die Bewusstheit eines Vorher/Nachher, die es verhindert, seine Ursprünge zu verleugnen, wie es der Totalitarismus fordert — er schafft sich aus sich selbst heraus. Nach ihm die Sintflut. Es gibt keine Verantwortung für die Vergangenheit, die Gegenwart und die Zukunft. Der Unterschied zwischen den Geschlechtern ist das Erlernen des Andersseins: Der andere ist anders, weil er sich von mir zutiefst und strukturell unterscheidet. Es ist dieser Weg zum anderen, den ich in mir selbst gehen muss, weil der andere eben aufgrund seiner Andersartigkeit auch mein fehlender und ergänzender Teil ist. Es ist wichtig zu verstehen, dass ohne diese vier strukturierenden Säulen der Psyche ein Rückfall in den Wahn — Mord, Inzest, Übertretungen aller Art — gewiss ist. Ich denke, dass unsere Zivilisation kurz vor diesem Zusammenbruch steht.
(…)
Unsere Gesellschaften hätten die Suche nach der Wahrheit und ihren Bedingungen nicht so leicht aufgeben sollen. All dies ist die Frucht eines in erster Linie moralischen Verzichts, der meines Erachtens im „Es ist verboten zu verbieten“, in der Herrschaft des unmittelbaren Konsums und des uneingeschränkten Genusses wurzelt. Dies ist die Herrschaft der Perversion. In der Psychologie ist bekannt, dass die Perversion die Königin der Paradoxien ist, die das Denken ins Wanken bringen und den Aufbau einer sozialen Bindung verhindern. Perversion ist das, was die Bindung von Natur aus korrumpiert. Die Paranoia kann in ihre Fußstapfen treten, um neue Bindungen, eine neue Normalität, einen neuen Menschen zu schaffen, und diese Bindungen beruhen auf Wahnvorstellungen.
(…)

Schauen wir uns den aktuellen Text des Bioethikgesetzes an: Er erlaubt die Tötung von Kindern bis zum neunten Schwangerschaftsmonat, nennt sie aber „Abtreibung“. Der Text wollte sogar das Recht der Ärzte auf die Gewissensklausel abschaffen, das heißt, es ging darum, dass Ärzte verpflichtet werden, neun Monate alte Babys im Mutterleib zu töten, und dass sie nicht davon abweichen können. Die Familienplanung weigert sich weiterhin, ein Mindestalter für die sexuelle Mündigkeit festzulegen.

Diese Familienplanung, wie auch andere Vereinigungen und ideologische Lehren an der Universität oder der Weltgesundheitsorganisation (WHO), fördert sexuelle Rechte und Sexualerziehung, die auf die kriminelle Ideologie von Kinsey zurückgehen, einem psychopathischen Kindervergewaltiger, der Selbstmord beging, indem er sich selbst entmannte, und dessen Arbeit von Rockefeller finanziert wurde.

Ich verweise hier auf mein Buch „L’imposture des droits sexuels: Ou la loi du pédophile au service du totalitarisme mondial“ (4), auf das Buch des Kinderarztes und Kinderpsychiaters Régis Brunod „Préserver l’innocence des enfants“ (5) und auf die Werke der amerikanischen Universitätsprofessorin Judith Reisman. 1991 entlarvte The Lancet Kinseys Methodik des sexuellen Missbrauchs von Kindern und stellte fest, dass sie die Normalisierung der Pädophilie fördere (6). Die German Medical Tribune, das British Medical Journal und The Lancet forderten eine Untersuchung des Kinsey-Instituts wegen der Vertuschung massiver Sexualverbrechen an Kindern und der Förderung betrügerischer Wissenschaft.

Leider wurde diese Untersuchung nicht durchgeführt, und Kinsey wird heute an den Universitäten gelehrt, um die frühe Sexualisierung von Kindern zu rechtfertigen, während SIECUS, das Sexualerziehungsgremium des Kinsey-Instituts, von der WHO als ihre wichtigste wissenschaftliche Referenz aktiv gefördert wird. Und man macht uns weis, dies sei „Wissenschaft“ und die Sexualisierung der Kinder würde sie befreien und emanzipieren.

Diejenigen, die glauben, dass es sich um eine Form der Vorbereitung handelt, sind entweder naiv, haben nichts begriffen oder sind kompromittiert. Die Perversion übertritt die Grenzen und profitiert von der Übertretung, während die Paranoia die Vorteile der Übertretung nutzt, um den Verstand zu reglementieren. Alles hängt zusammen: Ohne Perversion kann die Macht nicht totalitär werden. Im Bioethikgesetz sind Mensch-Tier-Chimären vorgesehen. Gleichzeitig werden wahnsinnige Experimente mit Zehntausenden von Satelliten rund um die Erde durchgeführt, die Implantation eines USB-Sticks in ein Schweinegehirn oder die Fleischherstellung im Labor aus dem Serum von Kalbsföten, während ein anderer Plutokrat erklärt, er wolle die Sonne verdunkeln.
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Das Gleiche wurde in einigen Ländern für die Meldung von Todesfällen in Zusammenhang mit COVID-19 gemacht. Das massive Schweigen der Intellektuellen, ja sogar ihre Mitarbeit, ist ein moralischer Skandal und ein Symptom für eine Zivilisationskrankheit.

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Wenn wir in einer wahnhaften Neorealität gefangen sind, die nicht mehr mit einer vernünftigen und begründeten Beziehung zu einer gemeinsamen Realität übereinstimmt, müssen wir zunächst verstehen, worin wir gefangen sind. Das bedeutet, dass wir uns von unseren eigenen Emotionen distanzieren müssen. Hierfür empfehle ich eine Rückkehr zu den Stoikern, die uns viele Schlüssel gegeben haben, um in einer chaotischen Welt aufrecht zu bleiben.

(…)

Victor Klemperer, der sich mit der Sprache des Dritten Reiches befasst hat, erwähnte einen jungen Nazi, der nach dem Zusammenbruch des Nationalsozialismus in der Ideologie steckenblieb, weil er immer noch die verfälschte Sprache des Nationalsozialismus verwendete. Ich dachte immer, dass die Sprache den Verstand korrumpiert, weil sie korrupt geworden ist, aber die Stoiker sagen das Gegenteil, dass nämlich eine korrumpierte Sprache das Zeichen für die moralische Korruption des Verstandes ist.
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Es ist erstaunlich, dass diese Neologismen auch vom Widerstand aufgegriffen und übernommen werden. Ich bin gerade dabei, dieses neue Vokabular, das in den sozialen Bereich Einzug gehalten hat, zusammenzutragen. Ich habe bereits etwa 50 neue Wörter oder Ausdrücke gefunden. Für jemanden, der nur über einen geringen Wortschatz verfügt, etwa 400 bis 500 Wörter, sind 50 neue Wörter enorm. Ich habe drei große lexikalische Bereiche identifiziert: Krieg und Verfolgung, Hygiene mit teilweise religiösen Akzenten, wobei Gesundheit als völlige Abwesenheit potenzieller Krankheiten definiert wird — was per Definition unmöglich ist —, und das Digitale.

Wenn wir die Sprache der Kolonisatoren akzeptieren, haben wir uns bereits kolonisieren lassen. Wir müssen also diese Neologismen, diese vorgefertigten Ausdrücke, ablehnen. Wir müssen sie in Frage stellen und nicht verwenden, um nicht zur Verstärkung des Wahns beizutragen, der, um sich durchzusetzen, unsere Sprache, unser gemeinsames Erbe, zerstören und kolonisieren muss.

(…)

Auf der Grundlage der vorherrschenden Lüge geht es darum, das menschliche Subjekt, das mit der Welt interagiert, ein schöpferisches, unberechenbares, begehrendes, sprechendes Subjekt, das einen lebendigen Körper besitzt, auszulöschen. Es geht darum, es auf ein mechanisches Konzept des Körpers zu reduzieren: einen potenziell kranken Körper, der von einem ihm fremden Virus befallen wird. … Der Mensch wird auf einen trägen, mechanischen Körper mit minimalistischen Lebensfunktionen reduziert, der von einem unsichtbaren Feind von außen angegriffen wird, so die aktuelle politische Konzeption, die auf unsere Lebenskräfte und unsere Menschlichkeit einwirkt…. Der Allmachtswahn besteht darin, dass wir uns einbilden, die Ausbreitung eines Virus kontrollieren zu können. Jeden Tag kommen wir mit Millionen von Bakterien, Viren und Parasiten in Kontakt. Laut Professor Rob Knight von der University of California in San Diego sind 57 Prozent der Zellen, aus denen der menschliche Körper besteht, Mikroorganismen, die in uns leben.
(…)

Dieses kollektive Delirium hat das unbegrenzte Vergnügen zum Ziel. Und es treibt, um eine vermeintliche Urschuld zu tilgen, alle in ein Sühneopfer.

(…)

Die Mehrheit der Bevölkerung ist im wahnhaften Narrativ der Medien gefangen, die eine Geschichte verallgemeinerter Ängste erzählen, die übrigens nicht dem entsprechen, was wir im Alltag erleben. Dieser Horrorfilm funktioniert durch hypnotische Suggestionen und ständige Wiederholungen. Immer wieder wird das Detail mit dem Ganzen verwechselt. Es ist wie ein Vergrößerungseffekt, der schließlich das gesamte Lebensfeld der Menschen ausfüllt. Es gibt einen dramatischen Mangel an Rationalität und Maßhalten.
(…)
In meiner Beobachtung sind unter anderem folgende Menschen nicht verloren: diejenigen, die missbrauchende oder sogar wahnhafte Eltern hatten und die ihre Kindheit aufgearbeitet haben. Sie haben ihre Klarheit nicht verloren. Die Mehrheit der armen Menschen, die nicht naiv daran glauben, dass die Reichen und Mächtigen ihnen Gutes wollen, und die sich nicht mit den politischen und wirtschaftlichen Entscheidungsträgern identifizieren. Diejenigen, die, in der Realität verankert sind — zum Beispiel der Landwirt, der seinen Boden bearbeitet. Letztere identifizieren sich ebenfalls nicht mit den politischen Entscheidungsträgern. Das Fehlen dieser Identifikationsmechanismen verhindert, dass sie dem Stockholm-Syndrom unterliegen, also der Verteidigung des Täters. Und schließlich diejenigen, die moralisch und spirituell authentisch leben und die das Leben wertschätzen — ich spreche nicht von einer falschen Spiritualität von Gruppen mit Channelings, die der Realität entkommen wollen —, wie zum Beispiel bestimmte Künstler, Dichter, Philosophen, Denker und Kreative, die wissen, dass sie immer die Zielscheibe totalitärer Mächte sind, weil sie in ihrer künstlerischen Arbeit und ihren Reflexionen nach Freiheit streben.

 

(…)

Was sich hingegen entwickelt hat, und zwar nicht in die richtige Richtung, ist zum einen die Unmöglichkeit, diese Verschwörungen zu benennen und darüber nachzudenken. Eine Kriminalisierung des Denkens also, die deutlich zeigt, dass die Untersuchung dieser Verschwörungen verboten wurde, weil sie für die Verschwörer zweifellos gefährlich ist! Andererseits ist es auch das, was Solschenizyn die Fügsamkeit der Bürger nannte. Er stellte fest, dass die Reaktion seiner Mitbürger vor allem Gleichgültigkeit, Ohnmacht und Fatalismus war. Totalitäre Zeiten bringen immer die dunklen Seiten zum Vorschein, die wir in normalen Zeiten verdrängen.

(…)

So könnten beispielsweise diejenigen unter den „guten“ Bürgern, die die wahnhafte Gewissheit des Retterimpfstoff-Fetischobjekts unterstützen, glauben, dass sie die Legitimität haben, die „schlechten“ Bürger zu kriminalisieren und zu verfolgen, und gleichzeitig zu Richtern, Polizisten und Rächern der herrschenden Macht werden.

Im „Archipel Gulag“ sagt Solschenizyn: „Das folgsame Schaf zieht den gefräßigen Wolf an.“ Der fehlende Widerstand in der Bevölkerung wird, wenn er anhält, zu einem Totalitarismus von nie dagewesener Gewalt und Willkür führen, da ihm nicht Einhalt geboten wird. Deshalb ist es wichtig, Widerstand zu leisten. Und es ist wichtig, sich daran zu erinnern, dass die totalitäre Macht immer willkürlich zuschlägt, das heißt, selbst wenn man sich in einer Ecke ganz klein gemacht hat, weil man dachte, man würde nicht gesehen werden, wird man zur Zielscheibe.
(…)
Das Recht auf Leben wird in jedem Winkel unseres Alltags beschlagnahmt, was eine Verwirrung zwischen Intimleben, Privatleben, sozialem Leben und öffentlichem Leben zur Folge hat. Der Einzelne ist nun allein, maskiert vor einer tentakelartigen Macht, die ihr wahres Gesicht offenbart! Die derzeitige Politik ist nicht nur repressiv, übergriffig und grenzüberschreitend, sondern auch eine Politik der Segregation, die die Bevölkerung mit Lügen verfolgt und Spaltung, Hass und Zwietracht schafft. Die Trennungslinie ist jetzt eine Linie zwischen „guten Bürgern“ und „schlechten Bürgern“.

Mit dem Gesundheitspass sind die „guten Bürger“ diejenigen, die bereit sind, ihr Recht auf Leben gegen eine Eintrittskarte — die Impfung — in die Welt der Insider, des Konsums und des Schutzes einiger Menschenrechte einzutauschen. Natürlich sind diese ehemals unveräußerlichen Rechte nun monetarisierbar und fragmentiert. Im Land des Kapitalismus kann alles gekauft und verkauft werden, auch die Menschenwürde.

Reiseprivilegien, Restaurantbesuche … so viele Privilegien, die den braven Bürgern gewährt werden und die entsprechend der Willkür der Fürsten abgeschafft werden können. Doch der brave Bürger ist sich dessen noch nicht bewusst. Wenn die Grundlage des Gesellschaftsvertrags nicht mehr die Gleichheit der Bürger vor dem Gesetz ist, sondern eine prinzipielle Ungleichheit der Rechte, die darauf basiert, wer gehorsam ist und wer nicht, gibt es keine bürgerliche Freiheit mehr. Der Gesellschaftsvertrag ist also nichtig, und mit dem Verlust der bürgerlichen Freiheit verliert der Bürger auch den Schutz seines Privatlebens und all dessen, was ihn ausmacht. Von da an ist der berühmte Krieg, von dem wir so viel gehört haben, der Krieg aller gegen alle, von Grund auf durch politische Manipulation inszeniert. Teile und herrsche. Ohne einen gültigen Gesellschaftsvertrag entsteht der Leviathan. (…)Nach und nach wird die Straße, die früher den Menschen gehörte, verödet. Sie ist zum Eigentum des Polizeistaats geworden!

Wir müssen durch Aktionen der lokalen Autonomie und Solidarität Widerstand leisten. Meine Position ist es, die Menschen zu ermutigen, nicht zu leugnen, was auf sie zukommt … nein, es wird nicht bald besser werden!
(…)

Wir müssen uns dem totalitären Phänomen widersetzen, physisch, psychisch, emotional, intellektuell und spirituell.
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Im Ringkampf zwischen den Plutokraten und dem Volk muss man sich angesichts der Schikanen auf einen Belagerungszustand einstellen. Im Krieg bereitet man die Belagerung vor, und es geht darum, die Stellung zu halten. Vergessen wir nicht, dass Paris dank seiner Fähigkeit, lange durchzuhalten, gegen die normannischen Wikinger gewonnen hat!

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Die Folge kleiner Schritte kann der Schlüssel zum Gelingen sein. In jedem Fall ist es wichtig, Angst in Mut und Handeln umzuwandeln und denjenigen in unserer Umgebung zu helfen, die am verletzlichsten sind.

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Es ist auch wichtig, sich selbst moralisch und geistig zu stärken, auch wenn niemand sonst widerstehen kann. Wie kann man nicht verrückt werden, wenn alles um einen herum verrückt wird? … Wie können wir in dem bestialischen Chaos, das uns umgibt, ein hohes Ideal der Menschlichkeit verkörpern und gleichzeitig Nächstenliebe gegenüber den Schwächsten bewahren? Die Stoiker, aber auch die Erzählungen von Überlebenden des totalitären Wahnsinns können Antworten geben und uns helfen, uns psychisch zu stärken.

(…)

die Auslöschung unserer Wurzeln. Die Bücher bewahren das Wissen der Alten. Das gilt für nicht hybrides altes Saatgut genauso wie für alte Bücher! Ein Baum, der seine Wurzeln verleugnet, wird wahrscheinlich zusammenbrechen. Doch aus diesen Wurzeln kann eine Zukunft neu beginnen. Wir brauchen also Hüter der Wurzeln. Ich denke, dass die Menschheit von Gesetzen regiert wird und dass wir etwas Unvermeidliches durchmachen, das dem irdischen Gesetz des Lebens entspricht — Geburt, Wachstum, Reife, Zerstörung, Tod —, und dass später etwas Neues entstehen wird, etwas Ausgewogeneres und Harmonischeres, aber um den Preis einer sehr großen vorherigen Zerstörung.

(…)

Zunächst einmal müssen wir den Schockzustand überwinden, das heißt den anfänglichen Schock und Schrecken. Glücklicherweise hat Hannah Arendt deutlich gemacht, dass es nicht nötig ist, den Totalitarismus zu verstehen, um ihn zu bekämpfen: „Viele Leute sagen, dass man den Totalitarismus nicht bekämpfen kann, ohne ihn zu verstehen. Das ist zum Glück nicht der Fall, denn sonst wäre unsere Situation hoffnungslos.“ Sie fügte hinzu: „Um den Totalitarismus zu bekämpfen, muss man nur Folgendes verstehen: Er ist die absolute Verneinung der Freiheit.“ Es ist wichtig zu verstehen, dass dahinter eine Schikane, eine Terrorisierung der individuellen Psyche steht. Es ist von grundlegender Bedeutung zuzugeben, ohne es zu leugnen, dass diejenigen, die von der Macht besessen sind — im aktuellen Fall eine kleine Weltplutokratie —, nicht unser Wohl wollen.

Das Übermaß an Reichtum in Milliardenhöhe, während Hunderte Millionen Menschen in extremer Armut leben und hungern müssen, ist ein Zeichen von Wahnsinn. Die alten Griechen nannten diesen Exzess Hybris und zeigten damit eindeutig, worum es geht: den Platz Gottes einzunehmen. Das ist etwas sehr Ernstes, und wir finden es in paranoiden Wahnvorstellungen. Der paranoide Wahn zeigt größenwahnsinnige Allmachtsvorstellungen. Der Paranoiker hält sich für allmächtig, leugnet den Geschlechtsunterschied, ist Mann und Frau zugleich, macht reinen Tisch mit dem Ursprung und strebt nach Unsterblichkeit, die auf die materielle Unsterblichkeit abzielt, die nichts mit der geistigen Ewigkeit zu tun hat.

(…)

Der Mensch muss sich mit seiner Endlichkeit zufriedengeben und mit ihr leben. Leben heißt, lernen zu sterben, ganz einfach. Es ist zwingend notwendig, die Frage unseres metaphysischen Verhältnisses zum Leben neu zu überdenken und uns im Kontext einer delirierenden und krankmachenden hygienistischen Utopie und angesichts der Reduktion unseres Menschseins auf biologische Funktionen, Organe und primäre Bedürfnisse in der Vertikalität zu strukturieren.

(…)

der Totalitarismus ist eine allmächtige, archaische Mutter, die uns zum Rückschritt ermutigt. Sie sieht alles, hört alles, merkt alles. Sie entführt, gibt den gehorsamen Kindern gute Punkte und bestraft die anderen. Sie ist willkürlich, allmächtig und lässt sich nicht beschränken. All dies führt zu einer kollektiven Regression der Psyche in Richtung Perversion und Psychose, mit einer Zunahme von suizidalen und heteroaggressiven — gegen andere —, perversen — transgressiven, zum Beispiel pädophilen — und mörderischen — paranoiden und psychopathischen — Handlungen. Es ist sehr einfach, die universellen menschlichen Säulen einer Zivilisation zu zerstören. Denn sie sind sehr zerbrechlich, und wenn wir nicht alles tun, um sie zu erhalten, wird das Haus auseinanderfallen.

(…)

Unsere Verweigerung wird uns nicht von unserer Verantwortung gegenüber unseren Kindern entbinden. Nicht zu gehorchen bedeutet, sich auf die Metaphysik unserer Existenz, auf unsere transzendente Dimension zu besinnen und sich auf die großen heroischen Gestalten der Menschheitsgeschichte zu berufen, die das menschliche Leben in seiner Tiefe heilig gemacht haben — Antigone und die Totenrituale, der heilige Franz von Assisi und die Hilfe für die Leprakranken und so weiter.

Nicht akzeptieren, derart reduziert zu werden. Dem, was uns menschlich macht, einen hohen moralischen Wert beimessen. Mitgefühl und Nächstenliebe gegenüber den Schwächsten zeigen. Versuchen, über die Unterschiede hinweg solidarisch zu bleiben. Sagen und benennen, was geschieht. Egal, was es kostet, es ist von grundlegender Bedeutung, dass sich einige rechtschaffene Menschen darum bemühen. Wir müssen Zeugnis ablegen. Wie in der Legende vom Golem können wir uns vor allem durch das Wort — durch das Wort, das die Wahrheit sagt, das benennt, was ist — vorstellen, wie wir das Ungeheuer eines Tages zum Einsturz bringen. Und, da wir morgen oder an einem anderen Tag sterben werden, mit dem Dichter fordern: Para cuando la vida? Wann leben wir?

 

Ignas Bearth: Widerstand in Italien + Telegram Zensur

Natürlich NICHT zum Nachmachen empfohlen

Italien startet neuartige Strategie des Widerstandes!

Ernst Wolff im Interview: Welche Minderheit uns lenkt und was sie will

Ernst Wolff ist Finanzexperte, Journalist und Autor. Er schrieb bereits mehrere Bestseller wie „Weltmacht IWF“ oder „Finanztsunami“. Viele kennen ihn auch als „Wolff of Wallstreet“, da so seine Serie von Online-Videos in Zusammenarbeit mit KenFM hieß. Ernst Wolff ist sich sicher, dass die Pandemie Teil eines großen Plans ist. Sie dient dazu, die Weltwirtschaft, vor allem den Mittelstand, bewusst zu zerstören und ein neues System zugunsten des digital-finanziellen Komplexes aufzubauen. Die Anleitung dazu sei in Klaus Schwabs Buch „The Great Reset“ nachzulesen. Eine ganz kleine Minderheit würde im Hintergrund alles diktieren und stützt sich auf mehrere wichtige Organisationen wie das „World Economic Forum“, das „International Finance Forum“ oder die Kommunistische Partei China in Zusammenarbeit mit den großen Digitalkonzernen. Ernst Wolff spricht von den „Young Global Leaders“ und den „Young Global Shapers“ und erklärt, wie es denn sein kann, dass die ganze Welt so synchron funktioniert und reagiert. Die Netzwerke würden im Hintergrund funktionieren und alles lenken und steuern. Ihr einziges Ziel sei es, ihre Macht aufrecht zu halten, in einer Zeit, die eigentlich gegen sie spricht, weil alle Systeme zerbrechen, auf die ihre Macht aufbaut. Ein Aufrechterhalten sei deshalb nur mit diktatorischen Maßnahmen möglich.

Ein digitales Zentralbankgeld wird laut Ernst Wolff deshalb sehr wahrscheinlich kommen, genauso wie ein universelles Grundeinkommen, und damit die totale Kontrolle der Menschen. Doch Ernst Wolff sieht auch vielversprechende Tendenzen im Widerstand. Die Menschen werden sich trotz der immer enger werdenden Schlinge weiter zur Wehr setzen.

Achtung, dieses Video wurde vor der Bundestagswahl 2021 aufgezeichnet.

Nachrichten AUF1 vom 13. September 2021

Europaweiter Widerstand: Auch in Wien gingen Tausende gegen die Corona-Diktatur auf die Straße + Deutschland: Die echten Probleme kommen erst nach der Wahl zum Vorschein, meint ein Experte + Und: Große AUF1-Dokumentation lässt die 9/11-Lügen der Mainstream-Medien alt aussehen

Die zweite Widerstandswelle

Den vollständigen Tagesdosis-Text (inkl ggf. Quellenhinweisen und Links) finden Sie hier:
https://apolut.net/die-zweite-widerstandswelle-von-hermann-ploppa

Nach eineinhalb Jahren Kampf gegen das Corona-Regime werden Abnutzungserscheinungen deutlich — wir können jedoch von älteren Bewegungen lernen.

Ein Kommentar von Hermann Ploppa.

Quo vadis, Demokratiebewegung? Anderthalb Jahre sind vergangen, in denen wir uns abgearbeitet haben an einem dekadenten Regime, für das der Name Merkel Synonym geworden ist. Wer hätte sich bei ihrem Amtsantritt vorstellen können, dass diese untersetzte, biedere Frau aus der Uckermark einmal für Monstrositäten der Superlative verantwortlich sein würde? Anfangs hatte es noch ein bisschen Spaß gemacht, denn wir dachten im sonnigen Sommer der Demokratie des Jahres 2020, der surreale Maskenspuk wäre bald vorbei. Dergleichen sei den Massen nicht mehr lange zu vermitteln. Als der Autor am 29. August 2020 in Berlin auf der Ballweg-Bühne stand und die unglaubliche Masse der Protestierenden sah, empfand er, dass diese der Machtanmaßungen einer kriminellen Politikerclique haushoch überlegen seien. Wir sind es in vieler Hinsicht noch immer. Aber dass mit primitivsten Gewaltmitteln, zu denen auch unhaltbare mediale Lügen gehörten, einfach weiter gepulvert wurde, bis das Land wirtschaftlich wie psychisch am Boden war, das überraschte uns alle. „Nach uns die Sintflut“ schien das Motto dieses Totalabrisses zu sein — offenbar nur dazu inszeniert, um die eigenen kranken, niederen Instinkte zu befriedigen, solange es irgendwie geht. Unsere Erschöpfung ist kein Zufall: Die Gegenseite führt einen ebenso banalen wie gewalttätigen Abnutzungskrieg gegen die eigene Bevölkerung, ohne Rücksicht auf Verluste.

Monika Donner: Wir haben die Pflicht zum Widerstand gegen die Corona-Diktatur

Die Juristin Monika Donner ist strategische Analystin und arbeitet im österr. Verteidigungsministerium. Im Interview sagt sie: „Es läuft ein totaler Krieg gegen unsere natürlichen Lebensgrundlagen.“ Und alles begann lange vor der „Corona-Diktatur“, laut Donner bereits bei der „Urkatastrophe des 1. Weltkriegs“, schon damals verursacht von anglo-amerikanischen Globalisierern.

Im Interview mit AUF1-Chefredakteur Stefan Magnet benennt sie die letzte Phase am Weg zu einer globalen Macht-Zentralisierung: 1. Die Zerschlagung der Nationalstaaten 2. Die Zersetzung des Volksstamms, um einen geeinten Widerstand zu verunmöglichen 3. Kampf gegen das Individuum.

Monika Donner ist aber der Auffassung, dass das nun kommende Chaos eine große Chance für die Menschheit bedeuten kann. Und sie ruft in Erinnerung, dass auch die Beamten des Staates die „Pflicht zum Widerstand“ gegen illegale Befehle haben. Im Ministerium wird sie für ihre system-kritische Haltung fertig gemacht, doch das lässt die erfahrene Juristin nicht zurückschrecken.

Im AUF1-Interview spricht sie über Pflichterfüllung, Grund- und Freiheitsrechte, Gefahren und Chancen der nächsten Jahre, eine pervertierte Gender-Propaganda und ihr neues Buch „Corona-Diktatur“.

#wissenschaftstehtauf – Wissenschaftler aller Faktultäten stellen sich gegen die Corona-Politik

#‎diewahrheitliegtaufderanderenseite‬

Alle Stellungnahmen hier: https://www.wissenschaftstehtauf.de/

 

Hotelbetreiberin wehrt sich gegen Corona Schikane – Klagepaten unterwegs mit Tina

Daniela Tigges hat ein Familienhotel in Ebbinghof (Sauerland) und genug vom Lockdown – sie macht einfach auf!

Tina von den Klagepaten berichtet und trifft interessante Menschen, die sich ebenfalls kreativ gegen die Maßnahmen stellen.

Besucht das Hotel in Ebbinghof: https://www.familotel-ebbinghof.de/

 

 

WIR MÜSSEN UNS AUF WIDERSTAND EINSTELLEN DER NOCH SCHLIMMER WIRD

Samuel Eckert

Ort/ Datum: Stuttgart (Cannstatter Wasen) am 03.04.21

ITS TIME

Stop being static at home watching illusory videos from the internet and TV and take your part.
The part of the people. Only by uniting ourselves against these genocides will we win!

Der Alpen-Widerstand

Die Proteste gegen die Einschränkungen des Corona-Regimes in Österreich haben ein neues Ausmaß erreicht und zu den Lockerungen Anfang Februar beigetragen.

Ein Standpunkt von Eric Angerer.

Eine immer deutlichere Mehrheit der österreichischen Bevölkerung steht den autoritären Maßnahmen der schwarz-grünen Regierung skeptisch bis ablehnend gegenüber. Mit dem Unmut wächst auch die Zahl der kleinen Akte von zivilem Ungehorsam. Gleichzeitig haben die Demonstrationen in den letzten Wochen deutlich an Größe und Entschlossenheit zugenommen. Gewonnen ist aber noch nicht viel. Die Protestbewegung ist ausgesprochen heterogen, ihre Perspektive unklar.
Kippende Stimmung

Schon seit Dezember haben sich in Österreich immer weniger Menschen an die Vorschriften des Corona-Regimes gehalten, haben wieder vermehrt Freunde getroffen oder waren in Gruppen im Freien unterwegs. In einer Genossenschaftswohnanlage kamen Volksschüler trotz staatlichen Verbots heimlich in benachbarten Wohnungen zusammen, um gemeinsam Lego zu spielen; die Eltern verlangten geschlossene Vorhänge, damit Nachbarn nicht hineinsehen konnten, und setzten sich abends zu einem Glas Wein zusammen. Die Bewohner einer Reihenhaussiedlung trafen sich, um gemeinsam Silvesterraketen abzuschießen und begriffen das als bewussten Akt gegen die Bevormundung durch die Obrigkeit.

In einer Kleingartenanlage tranken die Menschen regelmäßig vor den Hauseinfahrten gemeinsam Glühwein, die meisten waren längst gegen die Regierungsmaßnahmen, manche hin- und her gerissen zwischen der medialen Propaganda und ihrer eigenen Wahrnehmung, was das Regime mit ihren Kindern macht. Die Ausnahme in dieser Siedlung ist ein pensionierter hoher SPÖ-Funktionär, der genau beobachtet und sich darüber empört, in welchem Haus sich mehrere Jugendliche aufgehalten und sich „verantwortungslos“ mit Küsschen begrüßt hätten.

80 Prozent der Österreicher sehen — nach einer Studie der Universität Salzburg von Anfang Februar 2021 — die Covid-Maßnahmen kritisch.

Lockdown forever – oder wendet sich das Blatt?

Ein Kommentar von Ernst Wolff.

Die Welt verändert sich zurzeit in einem Tempo, das sämtliche Umwälzungen der Vergangenheit in den Schatten stellt. Wer hätte sich jemals vorgestellt, dass man unsere Freiheiten mit immer fadenscheinigeren Argumenten in einem derartigen Ausmaß beschneiden und uns wirtschaftlich so unter Druck stellen könnte wie in den vergangenen zwölf Monaten?

Doch die Entwicklung hat auch einen positiven Aspekt, denn sie hilft den Menschen, mit einigen falschen Vorstellungen der Vergangenheit aufzuräumen und viele Dinge klarer zu sehen.

Beginnen wir mit der parlamentarischen Demokratie. Für die meisten Menschen galt sie bis zum letzten Jahr als Garant für die Herrschaft des Volkes, das in regelmäßigen Abständen seine Vertreter wählen darf und damit die eigentliche Macht im Staat darstellt.

Anpassung oder Widerstand?

Vorbemerkung: Die folgenden Auszüge sind dem Buch „Anpassung oder Widerstand? Der Bürger als Souverän – Grenzen staatlicher Disziplinierung“ entnommen, das 1987 erschien, damals im Kontext des zivilen Ungehorsams innerhalb der Friedens- und Anti-Atom-Bewegung.

Es war die letzte Buchveröffentlichung des 1925 geborenen und 1990 verstorbenen Strafrechtsprofessors Joachim Hellmer, von dem seinerzeit Gastbeiträge auch in der Süddeutschen Zeitung und der Zeit veröffentlicht wurden. Multipolar veröffentlicht einige Auszüge aus diesem Buch, das mehr als 30 Jahre nach Erscheinen sehr aktuell wirkt.

Bürger und Staat

Ich erinnere mich an ein Kindheitserlebnis. Es muss etwa 1936 gewesen sein. In einer deutschen Zeitung war auf der ersten Seite Stalin mit bluttriefenden Händen abgebildet. Darunter stand etwa: Der Schlächter von Moskau. Ich fragte, wer Stalin sei, und als mich meine Eltern aufgeklärt hatten, schien es mir unfasslich, dass der Regierungschef eines Landes ein Mörder sein sollte. Der oberste Repräsentant eines Staates konnte doch kein Verbrecher sein. Staat und Verbrechen – das war für mich wie Feuer und Wasser.

Etwas von diesem kindlichen Glauben wohnt heute noch in jedem von uns. Unglaublich erscheint uns der Gedanke, dass der Staat Unrecht begehen könnte. Unter Staat versteht gerade der Deutsche die Personifizierung des Rechts. Der Staat ist für uns schlechthin der Hüter der Verfassung, ja die Verfassung selber. Widersprüche, ja Gegensätze zwischen Staat und Verfassung sind für uns undenkbar. Was der Staat tut, ist grundsätzlich wohlgetan.

Verfassungsrecht auf Widerstand?

Ein Kommentar von Dirk Pohlmann.

Artikel 20 des Grundgesetzes ist einer der wesentlichen Normen des Grundgesetzes. Das bedeutet konkret, dass die ersten 3 Absätze des Artikel 20 in ihrem Bestand und Sinn nie geändert werden dürfen. Das gilt ansonsten nur noch für den Artikel 1, der die Würde des Menschen und die Menschenrechte als Grundlage und Zweck allen staatlichen Handelns festschreibt.

In den ersten 3 Absätzen des Artikel 20 wird festgelegt, dass Deutschland eine Demokratie mit Wahlen ist, ein Sozialstaat, ein Bundesstaat, in dem die Länder wichtige Regelungen treffen können und eine Republik. Die Umwandlung Deutschlands in eine Monarchie ist also nicht mehr legal möglich.

Wörtlich lautet der Artikel 20:

(1) Die Bundesrepublik Deutschland ist ein demokratischer und sozialer Bundesstaat.

(2) Alle Staatsgewalt geht vom Volke aus. Sie wird vom Volke in Wahlen und Abstimmungen und durch besondere Organe der Gesetzgebung, der vollziehenden Gewalt und der Rechtsprechung ausgeübt.

(3) Die Gesetzgebung ist an die verfassungsmäßige Ordnung, die vollziehende Gewalt und die Rechtsprechung sind an Gesetz und Recht gebunden.

Den ersten 3 Absätzen wurde 1968 ein vierter hinzugefügt. Artikel 20 Absatz 4 des Grundgesetzes lautet:

Gegen jeden, der es unternimmt, diese Ordnung zu beseitigen, haben alle Deutschen das Recht zum Widerstand, wenn andere Abhilfe nicht möglich ist.

Was bedeutet dieses Recht zum Widerstand gegen die Abschaffung der verfassungsmäßigen Ordnung?

Das Recht auf Widerstand gegen eine tyrannische Herrschaft wurde von verschiedenen Philosophen seit dem Altertum deklariert. Aber dieses Recht ist ein Naturrecht jenseits des kodifizierten Rechts, also eine Idee und kein Gesetzestext. Ein juristisches Recht auf Widerstand gibt es in dieser Form nur in Deutschland. Das hat seine Gründe…

Tyrannische Denkfaulheit

Beim Versuch, „Verschwörungstheorien“ abzukanzeln, versteigt sich der Literaturwissenschaftler Joseph Vogl selbst in wirre Theorien.

Ein Standpunkt von Matthias Rohl

Erschütternd, was sich seit Monaten vor unseren Augen abspielt: Immer tiefer gerät die Exekutive eines nervösen Staates in die selbstgestellte Autoritätsfalle. Die Verstetigung des Ausnahmezustands kann dabei die eklatanten Widersprüche einer evidenzlosen Maßnahmenpolitik kaum noch verdecken. Der Staat spielt Krieg im Frieden — gegen die eigenen Bürger; denunziert wird, wer Fragen stellt. Jetzt hat auch der renommierte Literaturwissenschaftler Joseph Vogl in einem Interview pauschal jede Demonstration gegen diese Maßnahmenpolitik in das imaginierte Reich des Postfaktischen verbannt. Was geht hier vor? Und wie sähe eine intelligente Alternative aus?

„Wacht auf und habt keine Angst mehr!“ (Prof. Dr. med. Sucharit Bhakdi)

Wir sprechen mit Univ.- Prof. Dr. med. Sucharit Bhakdi über die aktuelle Situation unserer WELT. Sie erfahren welche weiteren Entwicklungen seiner Meinung nach zu erwarten sind und welche Handlungsempfehlungen er den Menschen gibt.

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Wir stehen vor einem Herbst, der es in sich hat

Samuel Eckert Rede in Köln

Markus Haintz + Milorad Krstic – Reden in München am 11. Juli

Markus Haintz

Milorad Krstic

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