Wer wenn nicht Bill? – Sven Böttcher – ABOD Verlag GmbH

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Narrative #48 – Sven Böttcher

Start: 15:00

KenFM am Set: „Wer, wenn nicht Bill? – Anleitung für unser Endspiel um die Zukunft“ – Interview mit Sven Böttcher

Gesundheit! Neben der Freiheit ist die Gesunderhaltung des eigenen Körpers wohl eines der wichtigsten Ziele des Menschen. Erhebt man beides aber zum Dogma, lässt sich damit ganz einfach Politik machen und die Masse steuern. Freiheit durch Gesundheit heißt im Umkehrschluss: keine Freiheit ohne Gesundheit.

Diese so genannte „Ermittlungshypothese“ ließ sich in den letzten 14 Monaten live beobachten und bestätigte die „Banalität des Bösen“. Denn, wer nicht für die Maßnahmen ist, ist gegen die Gesundheit. So klar, so einfach, so manipulativ funktioniert das Spiel mit der Angst: in Deutschland, in Europa, weltweit.

In seinem neuen Buch „Wer, wenn nicht Wir?“ beschreibt Sven Böttcher nicht nur dieses Spiel aus einer eher nüchternen und humorvollen Perspektive, sondern teilt auch noch die beteiligten Player in Teams ein.

Im Buch finden sich Team Bill, Team Mensch und Team Old auf dem Spielfeld „Erde“ ein. Ziel des Spiels: Überleben. Mit Pandemie, Klimawandel, Kapitalismus und allen weiteren globalen Problemen und Herausforderungen.

Wer hat wohl die besten Karten, wer die bessere Taktik? Gewinnt das Team mit dem meisten Geld oder jene Player, die am besten antizipieren können? Was wir verraten dürfen: Team Old sieht ganz schön alt aus.

Unsere Empfehlung: Zurücklehnen, zuhören, Buch lesen und egal, was da noch kommen mag: Leben statt überleben!

Das Spiel läuft schon…

Big Brother Bill

Sven Böttcher skizziert in seinem neuen Buch, wie wir die Gates-Agenda durchkreuzen und stattdessen unsere eigene neue Weltordnung errichten.

Ein Standpunkt von Roland Rottenfußer.

Das Cover hat eigentlich zwei Titel. Im Fragesatz „Wer, wenn nicht Bill?“ ist das letzte Wort durchgestrichen und durch „wir“ ersetzt: „Wer, wenn nicht wir?“. So fährt Sven Böttchers neues Meisterstück von Anfang an zweigleisig. Der Autor entwirft darin zwei alternative Zukunftsvisionen. Die eine beschreibt eine Welt, wie sie wohl auf uns zukäme, wenn wir Bill Gates die Führung überlassen. Die andere ist ein postapokalyptisches Worst-Case-Szenario. Der Autor macht keinen Hehl daraus, dass er letztere Variante vorziehen würde. Denn während der omnipotente Microsoft-Macher wohl in Richtung einer technokratischen, transhumanistischen Weltdiktatur steuern würde, sucht das andere Team — „Wir“ — kreative Lösungen nach dem zu erwartenden großen Zusammenbruch. Wir wären arm, auf Improvisation und Gemeinschaft angewiesen — dürften aber noch Menschen bleiben. Unter King Bill wäre das nicht so sicher.

Sie haben schon alles über Corona gelesen, wissen schon alles und brauchen keine weiteren diesbezüglichen Nörgelattacken? Ein solches Urteil könnte sich als verfrüht erweisen. Zunächst: Zwar schreiben manche Autoren Ähnliches wie Sven Böttcher, aber sie schreiben es niemals so wie Sven Böttcher. Der Mann ist ein stilistischer Solitär. Meist lacht und weint man bei der Lektüre gleichzeitig, denn Böttchers Milde ist grimmig und giftgetränkt, seine Untergangsszenarios lassen einen frohgemut zurück.

Ferner ist das ganz Außerordentliche an diesem Autor, dass er für seine Erzählung einen weitaus größeren Rahmen absteckt als die meisten anderen — selbst wenn es sich um hellsichtige Corona-Analysten handelt. Das Virus-Thema ist bei Böttcher eingebettet in den Kontext eines noch größeren Themas: der Klima- und Umweltkatastrophe. Wenn wir zurückgehen ins Greta-Jahr 2019, so stellen wir fest, dass dessen Erkenntnisse mittlerweile fast verschwunden sind hinter Corona.:…

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