Weltwirtschaftsforum Davos

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Weltwirtschaftsforum: Der „digitale Mensch“, Überwachungstechnologie und die „schöne neue Welt“

In der heutigen Sendung geht es weiter mit dem Thema “Great Reset” und was im Zuge des geplanten “Neustarts” auf die Menschheit zukommen könnte. Die Agenda sieht die “vierte Industrielle Revolution” vor, also mehr Digitalisierung. Im Zuge dessen sollen auch alle Menschen weltweit eine digitale Identität erhalten – inklusive einem implantierten Chip.

Punkt #6 der NWO Agenda: Das Ende von allem Privatbesitz

Punkt #6 der NWO Agenda: Das Ende von allem Privatbesitz

„Die Pandemie hat die Welt, wie wir sie kennen, radikal verändert, und die Maßnahmen, die wir heute ergreifen, um uns zu erholen, werden unsere Generation bestimmen. Aus diesem Grund ruft das Weltwirtschaftsforum zu einer neuen Form des Kapitalismus auf, die den Menschen und den Planeten in den Mittelpunkt stellt, während wir zusammenkommen, um die Welt nach COVID-19 wieder aufzubauen.“ verkündete das World Economic Forum zu seinem „Great Reset“. Klingt doch nett. An dieser Stelle aber noch ein weiteres Zitat des WEF, wie es sich diese ‚neue Form des Kapitalismus‘ so vorstellt: „Im Jahr 2030 werden Sie nichts besitzen und glücklich sein!“

Die Frostriesen kommen – Warum Klaus Schwabs Visionen scheitern werden

Frostriese_youtubepreview Thor2011


Der König der Frostriesen (youtubepreview – siehe Video unten)

In saturierter Runde des World Economic Forum erklärt uns die „Young Global Leaderin“ Ozaki, warum sie so bald wie möglich ein Cyborg werden will:

 

 


Ein geschätzer Netzkollege meint dazu: „Das muss man den Borg lassen. Sie assimilieren nicht so plump wie es bei Startrek dargestellt wird. Sie machen es mit Geduld und ohne Widerstand befürchten zu müssen.“ (Wolfram P.)

Ja, wie sollte man den Borgs auch widerstehen, wo sie in immer smarteren Gewändern daherkommen – mit diesem Rezobama Freejazzer Smile, der heute ausreicht, um die Altersklasse 10+ genauso wie Generation Lesch um den Finger zu wickeln? Frankenstein war noch plump und schaurig. Das Update mit Herman Munster war da schon wesentlich smarter – und lustiger. Und das Update, das uns heute Sheldon Coopers Kumpels bescheren, ist supersmart – und superlustig, sodass man aus dem Sofaschäkeln und Zutodeamüsieren fast gar nicht mehr rauskommt. Wer würde hinter dieser wissenschaftsstrotzenden Gaudi den König der Frostriesen vermuten?

Auch wenn die Verfilmung „Thor“ (2011) ansonsten eine arge Verhunzung der Edda-Sage ist, aber den König der Frostriesen – der auch heute wieder seine Herrschaft antreten will – haben die Maskenbildner perfekt ins Bild gebracht (siehe Minute 1:10): Genau so sieht er aus. Und genau so wie im Film würde die Erde aussehen, falls der Irrsinn der „digitalen Transformation“ wirklich durchgehen sollte:

 

 


Nachsatz:

Damit jetzt niemand schlecht schlafen muss: Die transhumanistische Utopie von Klaus Schwab (siehe „Der Technik-Faschist“) und seinen elitären WEF-Freunden wird natürlich scheitern. Auch das Aufwachen der vielen kleinen Gwupper und Science Busters, die sich da selbst als „Young Global Leaders“ bezeichnen und bei der neoliberal-szientistisch-internationalsozialistischen Kulturrevolution die Fahnenträger abgeben dürfen, wird umso ernüchternder sein. Die „digitale Transformation“, die letztlich zu nichts anderem führen würde als zur Auslöschung des Menschseins und zur Zerstörung der natürlichen Lebensgrundlagen, wird sich zuvor selbst vernichten. Einfach deswegen, weil es ein menschenverachtender Nihilismus ist, der darin lebt. Und wenn man den Kern bzw. das Motiv einer Sache kennt, dann weiß man auch das Resultat, das aus ihr hervorgeht. Über diesen Kern kann auch die Tatsache nicht hinwegtäuschen, dass es ein lamettaglitzerndes Bonbonpapier ist, in das dieser Mäuseköder eingewickelt ist. Die einzige offene Frage ist, wie hoch der Preis sein wird, der uns dazu bringt, diesen Wahnsinn als das zu erkennen, was er ist und wieder zur Wurzel des wirklichen Menschseins und guten Lebens hinzufinden. Der Preis könnte diesmal in der Tat sehr hoch sein. Weitaus höher als bei bisherigen Faschismen und „Kulturrevolutionen“.

Gleichwohl ist die Vision des Klaus Schwab leider ernstzunehmen. Denn wie bei allen großen Diskursen setzt am freien Markt der Meinungen bereits das freie Spiel der Kräfte ein und laufen wir Gefahr, das Thema zu zerreden. Ich habe mich in diese Artikel nicht vertieft, aber die Rede ist davon, dass man sich mit Schwab und dem „Great Reset“ nicht befassen brauche, da dieser bloß eine „Ablenkung“ sei etc. Nun, immerhin ist dieser Mann nicht der Portier der weltgrößten konzernwirtschaftlichen Lobbyvereinigung, sondern deren Begründer und Vorsitzender. Und ich habe bisher weder gehört, dass er für seine Vorstellungen der Auflösung des Menschen in einer großen, KI-gesteuerten Maschine psychiatriert wurde, noch dass eine der renommierten Universitäten und BigTech-Konzerne, mit denen er kollaboriert und in deren Namen er als „Chairman“ vor die Weltöffentlichkeit tritt, sich von ihm bzw. seiner Vision distanziert hätte – so wie das üblicherweise binnen Wochenfrist geschieht, wenn ein Mitglied des akademischen Lebens eine „abwegige“ These in den Raum stellt.

Im Gegenteil, die finanziell und technologisch potentesten Konzerne und Entscheidungsträger arbeiten mit Milliardenbudgets und Hochdampf an der Umsetzung von Schwabs Post-Covid-KI-Welt, um dem Frostriesen-König den Teppich auszurollen.

 

zum Weiterlesen:

Genießen Sie die letzten Stunden auf der Titanic – Der allwissende, allmächtige, nur leider nicht allgütige Gott KI läuft sich gerade warm

Miesepeter des Universums oder freie und liebesfähige Menschen? – Auf die Knie vor Gott KI!

Corona als Chance zur Neuordnung

“Multilateralismus für die Massen” von Merkel, Macron, von der Leyen und Guterres

Ein Standpunkt von Norbert Häring

Merkel, Macron, von der Leyen und andere internationale Spitzenpolitiker haben die Corona-Krise als Chance zur Neuordnung der Weltpolitik auf Basis des Multilateralismus bezeichnet. Die Zeit, kurz nach dem Treffen des Weltwirtschaftsforums, und die Anklänge an den Großen Neustart, den die Lobby der Großkonzerne ausgerufen hat, sind wohl kein Zufall, wie eine respektlose Analyse und Übersetzung der wichtigsten Passagen zeigt.

In einem gemeinsamen Plädoyer, das in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung, (03.02.2021, S. 8) und einer Reihe wichtiger internationaler Zeitungen abgedruckt wurde, fordern António Guterres, Ursula von der Leyen, Emmanuel Macron, Angela Merkel, Charles Michel und Macky Sall “Mit multilateraler Kooperation die Krisen überwinden”.

Guterres ist Generalsekretär der UN. Als Mitglied des “World Economic Forum Global Agenda Council on Humanitarian Assistance” hat er Texte mit so schönen Titeln wie “A New Business Model for Humanitarian Assistance?” mitgeschrieben, zu deutsch: “Ein neues Geschäftsmodell für humanitäre Hilfe?” Wie der Titel schon andeutet, geht es unter anderem darum, wie man den privaten Sektor über seine Rolle als Spender hinaus am Wiederaufbau nach Katastrophen mehr verdienen lassen kann.

Angela Merkel wurde früh vom Weltwirtschaftsforum als Young Global Leader entdeckt und gefördert, ebenso wie Emmanuel Macron. Ursula von der Leyen kennen wir als EU-Kommissionspräsidentin, der Belgier Charles Michel ist EU-Ratspräsident und der senegalesische Präsident Macky Sall darf den globalen Süden an den Tisch bringen, damit die Runde wenigstens ein bisschen multilateral aussieht.

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