WEF

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MEET THE WORLD ECONOMIC FORUM

Corbett Report Extras

The World Economic Forum does not run the world, but in this time of The Great Reset and The Fourth Industrial Revolution you’d be forgiven for thinking so. Today on The Corbett Report podcast, join James for a wild ride through the murky origins of the WEF’s past into the nightmarish future it is seeking to bring about . . . and how we can use this information to better understand and derail its agenda.

SHOW NOTES AND MP3: https://www.corbettreport.com/wef/

Cyber Polygon 2021

Ein Kommentar von Ernst Wolff.

Die Welt befindet sich zurzeit in einem historischen Transformationsprozess. Unter dem Vorwand, die Ausbreitung einer Krankheit eindämmen zu wollen, werden in einem nie zuvor erlebten Ausmaß Freiheiten eingeschränkt, demokratische Rechte beschnitten und polizeistaatliche Strukturen errichtet.

Die Regierungen sämtlicher Länder der Erde – ob Diktaturen oder parlamentarische Demokratien – erweisen sich dabei als Handlanger einer Macht, die stärker ist als alles, was die Welt je gesehen hat.

Gerhard Wisnewski: DAS PR-DESASTER DES WEF + FAKE NEWS

SHITSTORM: DAS PR-DESASTER DES WORLD ECONOMIC FORUM

Aah – alles so schön ruhig hier! Der Mensch ist weg! Seitdem dieser Schädling still gelegt wurde, ist die Luft endlich rein – und zwar im wahrsten Sinne des Wortes: Der Himmel ist blau, die Straßen sind leer, und die Schornsteine rauchen auch nicht mehr. Da hat man beim World Economic Forum mal so richtig durchgeatmet – und zwar gleich öffentlich. Gleich zwei äußerst bizarre WEF-Videos schwärmen von einer enteigneten, gegängelten Menschheit, die keine Abgase mehr verbreiten, keine Flugzeuge mehr benutzen und kein Fleisch mehr essen soll. Ja, die am besten gleich ganz verschwinden soll. Verträumt zeigen die Filmchen leere Straßen und stillgelegte Flugzeuge. Offenbar nimmt man bei WEF gar nicht mehr wahr, was man so alles veröffentlicht, nämlich Videos, die nicht nur seine finsteren Pläne offenbaren, sondern auch seine absolut menschenfeindliche Einstellung: Der Mensch wird als Schädling betrachtet, der vom Gesicht der Erde verschwinden muss…

FAKE NEWS: POLITIKER UND MEDIEN SIND IMMER NOCH DIE GRÖSSTEN LÜGNER…

„Fake News“ sind in aller Munde – vor allem in aller Politikermunde. Dabei lügt niemand so dreist wie sie – und die Mainstreammedien, natürlich. Letztere lassen sich ihre Lügen und ihre Propaganda auch noch zwangsweise von den Bürgern bezahlen – genauso wie die Bürger zwangsweise die Politiker bezahlen müssen. Schluss damit: Helfen Sie mit, diesen Leuten das Lügenhandwerk zu legen. Nicht kaufen und nicht wählen, lautet das Motto!

Weiter gehts mit der YouTube-Säuberungswelle: Von YouTube am 15.4.2021 zensiert. Originalupload 9.1.2017 31.894 Aufrufe

Die große Befreiung

Ein Kommentar von Rüdiger Lenz.

„Es hängt alles davon ab, wie wir die Dinge sehen, und nicht davon, wie sie sind.“ Carl Gustav Jung

Seit dem 3. März 2020 (1) schreibe ich hier auf KenFM über das Todesvirus SARS-CoV-2. Ich habe zwei Kommentare geschrieben, in denen ich das zukünftige Handeln und den möglichen Plan der Bundesregierung wie in einer Glaskugel beschrieb. Alles, ich wiederhole, alles bewahrheitete sich noch 2020. Heute ist die Anzahl an Berichten, Videos und Kommentaren derart unüberschaubar geworden, daran ändert auch nichts die Löschwut von Google und YouTube, die Hetzjagden behördlicher Stellen auf diejenigen Aufklärer, die man sozial komplett vernichten will. Es ist in diesem Coronajahr so unfassbar viel Demokratie, Mitmenschlichkeit und Solidarität von dieser Regierung zerschlagen worden, dass ich nicht glaube, es handelt sich bei all dem um ein Versehen, nein, ich denke, dahinter steckt ein Plan, ein überwachungskapitalistischer Plan, wie ihn Shoshana Zuboff schon 2018 erkannt hat. Ich schrieb es in meinen ersten Corona-Kommentaren zur Tagesdosis hier auf KenFM, dass nach sorgfältiger Analyse mir nur der Schluss bleibt, dass es sich um ein eugenisches, transhumanistisch radikales Dezimieren der Weltbevölkerung geht. Oder, wie der Sprecher und Schauspieler Dieter Brandecker sehr bewegend auf dem YouTube-Kanal FAIR TALK mit Jens Lehrich sagte: „Ich habe richtig gespürt, was die vorhaben. Eigentlich uns töten.“

Die Frostriesen kommen – Warum Klaus Schwabs Visionen scheitern werden

Frostriese_youtubepreview Thor2011


Der König der Frostriesen (youtubepreview – siehe Video unten)

In saturierter Runde des World Economic Forum erklärt uns die „Young Global Leaderin“ Ozaki, warum sie so bald wie möglich ein Cyborg werden will:

 

 


Ein geschätzer Netzkollege meint dazu: „Das muss man den Borg lassen. Sie assimilieren nicht so plump wie es bei Startrek dargestellt wird. Sie machen es mit Geduld und ohne Widerstand befürchten zu müssen.“ (Wolfram P.)

Ja, wie sollte man den Borgs auch widerstehen, wo sie in immer smarteren Gewändern daherkommen – mit diesem Rezobama Freejazzer Smile, der heute ausreicht, um die Altersklasse 10+ genauso wie Generation Lesch um den Finger zu wickeln? Frankenstein war noch plump und schaurig. Das Update mit Herman Munster war da schon wesentlich smarter – und lustiger. Und das Update, das uns heute Sheldon Coopers Kumpels bescheren, ist supersmart – und superlustig, sodass man aus dem Sofaschäkeln und Zutodeamüsieren fast gar nicht mehr rauskommt. Wer würde hinter dieser wissenschaftsstrotzenden Gaudi den König der Frostriesen vermuten?

Auch wenn die Verfilmung „Thor“ (2011) ansonsten eine arge Verhunzung der Edda-Sage ist, aber den König der Frostriesen – der auch heute wieder seine Herrschaft antreten will – haben die Maskenbildner perfekt ins Bild gebracht (siehe Minute 1:10): Genau so sieht er aus. Und genau so wie im Film würde die Erde aussehen, falls der Irrsinn der „digitalen Transformation“ wirklich durchgehen sollte:

 

 


Nachsatz:

Damit jetzt niemand schlecht schlafen muss: Die transhumanistische Utopie von Klaus Schwab (siehe „Der Technik-Faschist“) und seinen elitären WEF-Freunden wird natürlich scheitern. Auch das Aufwachen der vielen kleinen Gwupper und Science Busters, die sich da selbst als „Young Global Leaders“ bezeichnen und bei der neoliberal-szientistisch-internationalsozialistischen Kulturrevolution die Fahnenträger abgeben dürfen, wird umso ernüchternder sein. Die „digitale Transformation“, die letztlich zu nichts anderem führen würde als zur Auslöschung des Menschseins und zur Zerstörung der natürlichen Lebensgrundlagen, wird sich zuvor selbst vernichten. Einfach deswegen, weil es ein menschenverachtender Nihilismus ist, der darin lebt. Und wenn man den Kern bzw. das Motiv einer Sache kennt, dann weiß man auch das Resultat, das aus ihr hervorgeht. Über diesen Kern kann auch die Tatsache nicht hinwegtäuschen, dass es ein lamettaglitzerndes Bonbonpapier ist, in das dieser Mäuseköder eingewickelt ist. Die einzige offene Frage ist, wie hoch der Preis sein wird, der uns dazu bringt, diesen Wahnsinn als das zu erkennen, was er ist und wieder zur Wurzel des wirklichen Menschseins und guten Lebens hinzufinden. Der Preis könnte diesmal in der Tat sehr hoch sein. Weitaus höher als bei bisherigen Faschismen und „Kulturrevolutionen“.

Gleichwohl ist die Vision des Klaus Schwab leider ernstzunehmen. Denn wie bei allen großen Diskursen setzt am freien Markt der Meinungen bereits das freie Spiel der Kräfte ein und laufen wir Gefahr, das Thema zu zerreden. Ich habe mich in diese Artikel nicht vertieft, aber die Rede ist davon, dass man sich mit Schwab und dem „Great Reset“ nicht befassen brauche, da dieser bloß eine „Ablenkung“ sei etc. Nun, immerhin ist dieser Mann nicht der Portier der weltgrößten konzernwirtschaftlichen Lobbyvereinigung, sondern deren Begründer und Vorsitzender. Und ich habe bisher weder gehört, dass er für seine Vorstellungen der Auflösung des Menschen in einer großen, KI-gesteuerten Maschine psychiatriert wurde, noch dass eine der renommierten Universitäten und BigTech-Konzerne, mit denen er kollaboriert und in deren Namen er als „Chairman“ vor die Weltöffentlichkeit tritt, sich von ihm bzw. seiner Vision distanziert hätte – so wie das üblicherweise binnen Wochenfrist geschieht, wenn ein Mitglied des akademischen Lebens eine „abwegige“ These in den Raum stellt.

Im Gegenteil, die finanziell und technologisch potentesten Konzerne und Entscheidungsträger arbeiten mit Milliardenbudgets und Hochdampf an der Umsetzung von Schwabs Post-Covid-KI-Welt, um dem Frostriesen-König den Teppich auszurollen.

 

zum Weiterlesen:

Genießen Sie die letzten Stunden auf der Titanic – Der allwissende, allmächtige, nur leider nicht allgütige Gott KI läuft sich gerade warm

Miesepeter des Universums oder freie und liebesfähige Menschen? – Auf die Knie vor Gott KI!

HERMAN & POPP: PODCAST VOM 03.02.2021

+++ Davos Kartell: Schicksal der Welt wird hier entschieden +++

+++ Kanzlerin Merkel bei WEF über Pandemie: Abschottung hat nichts geholfen +++

+++ UN-Chef, Merkel, Macron, von der Leyen schreiben Artikel für europäische Mainstream-Medien +++

+++ Geleakte Infos: Facebook-Führungskräfte geben Einmischung in US- Wahl zu +++

+++ Indien: 250 Millionen Bauern protestieren gegen (Enteignungs-)Agrar-Reform +++

+++ Indiens Protestbewegung wächst: Großer Zusammenhalt von Volk und Prominenten +++

+++ Neues Bretton Woods? IMF-Coin als neue Weltwährung? +++

+++ Energiewende verantwortlich: Deutsche Familienunternehmer klagen über Stromausfälle +++

+++ Vorsorge-Tipps für Hartz-IV-Empfänger: Günstige Methoden für gesunde Lebensmittel +++

+++ Comedian Harald Schmidt: Launige Gedanken zum Zustand der Welt +++

WEF 2014 – die Heuschreckenplage

Was für ein schöner Tag. Die Sonne scheint, der Himmel ist blau und es summt und brummt über mir, als würde der Frühling Einzug halten. Keine Panik, es ist immer noch Winter und die Sonne liefert sich momentan ein thermisches Duell mit der kalten Biese. Das Summen und Brummen kommt nicht von Insekten sondern von den vielen Flugvehikeln, die manchmal im Minutentakt über mich hinwegziehen. Es ist WEF. Alles, was sich für wichtig, reich und unentbehrlich hält, lässt sich nach Davos chauffieren. Viele zu Luft. Dafür werden wieder Überwachungskameras abgestellt, damit viele unerkannt dorthin kommen, dem Schweizer Steuerzahler, ohne zu fragen, ca. 25 Millionen abgeknöpft um den Wahnsinn zu bezahlen und neu gilt für dieses Jahr ein Flugverbot für Modellflieger, Drohnen und dergleichen. Aha. Gilt das auch für Vögel? Vielleicht kreist über den Dächern von Davos bereits eine Krähe mit Sprengstoffgürtel. Neben dem grossen Sicherheitspersonalaufwand wird vermutlich zusätzlich der örtliche Jagdverein aufgeboten.

Nach Ankunft werden die Gäste in die inneren Festungsanlagen der Speerzone Davos gebracht, wo sie sich zuerst mal stärken können bis der Bauchnabel glänzt. Anschliessend verteilt man sich in die, für Aussenstehende uneinsichtige Räumlichkeiten und geniesst die diversen, gemütlichen Konversationen über weltvernichtende Mechanismen. Wer Unterhaltung der besonderen Art wünscht, kann sich unter eine Gruppe Flüchtlinge mischen und eine gespielte Schikane nach der anderen geniessen. Das Ganze soll das Leid von syrischen Flüchtlingen aufzeigen. Grundsätzlich eine gute Idee, nur die Leute, welche so ein Kriegsschauspiel wirklich erleben sollten, lehnen dankend ab. Bei einigen anderen hinterlässt das Erfahrene einen bleibenden Eindruck.

Das Motto des diesjährigen WEF’s ist „die Neugestaltung der Welt“. Was wollen die neu gestalten? Sie sollen zuerst mal das ganze Chaos, das sie fabriziert haben in Ordnung bringen. Wir haben schon genug „Weltverbesserer“. Brüssel deformiert Europa, Japan verstrahlt den asiatischen Raum und die Amerikaner zerbomben den Rest der Welt. Was wollen die in Davos noch rumgestalten? Wenn sie was finden, wo noch geschraubt werden kann wird, wie immer, der einfache Bürger wieder zur Kasse gebeten. Bezahlen tun die nix. Wir dürfen ihre Hirngespinnste finanzieren und müssen noch froh sein, wenn wir lebend aus der Sache rauskommen. Dass bei den gedanklichen Perversionen in Davos nichts Menschenwürdiges entspringt liegt auf der Hand. Wie sollen die Reichsten der Welt glaubhaft über die ungerechte Verteilung debattieren können? Das ist so absurd, als wenn ich mir mit vollem Bauch ein Hungergefühl vorstellen will.

Wenn man’s genau nimmt, sind wir eigentlich selber schuld. Unsere Hörigkeit von irgendwelchen Zahlen auf irgendwelchem Papier macht es denen so einfach. Da häufen die Wohlhabenden immer mehr Reichtum an und wir sind so naiv, denen ihr virtuelles Vermögen noch zu legitimieren. Man sollte sich vor Augen halten, dass die ganze Welt einen Wert von 60 Billionen erwirtschaftet. Der Handel bewegt sich um die 600 Billionen. Schon da müsste jedem auffallen, wie die Rechnung nicht aufgehen kann. Wenn der Mensch „nur“ 60 Billionen erarbeitet, dann kann der Handel nicht um das zehnfache höher sein. 540 Billionen sind also rein erfunden und erlogen und wir glauben denen das auch noch. Wenn nur einer von den Top-Heuschrecken „sein Geld“ bar von der Bank oder den Banken abheben wollte, würde keines der Geldhäuser den Betrag decken können, respektive die ganze Finanzblase finge an zu kollabieren. Also lassen sie’s lieber irgendwo virtuell für sich „arbeiten“ und geben immer nur so viel aus, dass es die Banken auch decken können. Apropos arbeiten. Hat schon jemand Geld arbeiten gesehen? Richtig arbeiten? Einen Realwert erwirtschaften? Die Vermehrung des Geldes durch Verzinsung ist auch so ein Aberglaube. Die Zinsen werden, aufgrund einer mathematischen Formel, dazu gerechnet – nicht dazu erarbeitet. Der Sinn dieser Wörter „rechnen“ und „arbeiten“ erschliesst sich aus dem korrekten Verständnis. Etwas das rechnet, kann keinen reellen Wert erzielen. Arbeit hingegen schon, vorausgesetzt man beschäftigt sich mit realen Dingen. Wenn ich den ganzen Tag unter einem Apfelbaum sitze und rechne wie viele Äpfel ich ernten könnte, habe ich am Abend einen Riesenhunger und keinen Apfel in der Hand. Wenn ich hingegen den ganzen Tag arbeite und die Früchte ernte, kann ich am Abend meinen Hunger stillen. Was hat das Ganze mit dem WEF zu tun?

Alles was dort gemacht wird ist nichts anderes, als den ganzen Tag unter dem Apfelbaum zu sitzen, schauen wie die Früchte am Baum verfaulen und sich dafür Importierte aus Neuseeland servieren lassen. Dieser ökologische Blödsinn wird bewacht von uniformierten Hirnlosen, die bei ihrer Arbeit rege Gebrauch von der indoktrinierten Hirnabstinenz machen. Das Gleiche Verhalten kommt von den WEF-Gegnern. Aufgrund ihrer unkontrollierten und gewaltbereiten Erscheinung, rechtfertigt der Sicherheitsapparat seinen überdimensionierten Personalaufwand. Wenn sich kein Mensch um die Krawattenträger kümmern würde, wäre der Event nicht eine Schlagzeile wert. Hat der WEF überhaupt jemals etwas gemacht, dass eine Erwähnung in den Medien rechtfertigte? Das Einzige, was die Meinungsmacher berichten können ist die Gästeliste, welcher Aufwand betrieben wird und wer sich gerne selber reden hört. Handfeste Beschlüsse, Veränderungen sowie Verträge bleiben der Öffentlichkeit vorbehalten. Kein Wunder. Würden die besprochene Themen publik werden, könnte das Volk erkennen, wie gegen sie und nicht für sie gehandelt wird. Die einzigen Nutzniesser sind die Lieferanten von Dienstleistungen. Das fängt beim Limousinen Service an und hört beim Escort Dienst auf. Der Rest hat zu schweigen und zu zahlen.

Im Vorfeld des WEF’s äusserte Klaus Schwab, Gründer und Organisator, seinen Unmut gegenüber diversen Anfeindungen. Er erwog, das WEF in Zukunft an einem anderen Ort durchführen zu lassen. Endlich ein vernünftiger Vorschlag. Er erspart dem Schweizer Volk 25 Millionen Franken und der Politik das Ansehen einer Kapitalhure. Ausserdem könnten sich einheimische Davoser über sinkende Preise freuen. Also Herr Schwab, packen sie ihre Visitenkarten und Krawatten ein und bugsieren die kapitalistischen Schmarotzer irgendwohin, wo’s niemanden interessiert. Dort können alle „Weltneugestalter“ ihrer Selbstbeweihräucherung huldigen und sich gegenseitig mit virtuellem Reichtum mästen. Grönland wär‘ nicht schlecht. Sollten Sie bereit sein, den ganzen Aufwand selber zu bezahlen oder einen Eintritt verlangen von mindestens Fr. 10’000 pro Person und die Einnahmen vollumfänglich sozialen Einrichtungen zur Verfügung zu stellen, dürfen Sie bleiben. Eine unabhängige Berichterstattung ist ebenso wünschenswert. So wie sich der WEF bis jetzt darstellt ist er nichts anderes als ein Parasit der sozialen Volksgesundheit. Wäre schön, wenn er sich zur Vitaminspritze verwandeln könnte. Sie wären überrascht, welch positiven Einfluss dies auf das Weltgeschehen hätte.

Fragt sich, ob die Gäste das wollen.

 

World Economic Forum (WEF) 2013 – die „guten“ Bilderberger

Seit 1970 kommen jedes Jahr im Januar Tausende von Politikern und Wirtschaftsvertretern nach Davos und geben sich dort ein Stelldichein. Dieses Jahr glänzt die Teilnehmerliste mit Namen wie Merkel, Monti, Medwedew, Cameron, Draghi und so weiter. Des Weiteren findet man auf der Liste acht nicht namentlich genannte EU-Kommissare. Warum verschweigen die ihre Namen?  Als optische Erhellung zwischen den finsteren Gestalten erscheint auch Charlize Theron am diesjährigen WEF. Sie bekommt den Preis «Crystal Award» für ihr humanitäres Engagement in Afrika. Insgesamt hat Klaus Schwab, Gründer und Organisator des World Economic Forums 2500 Gäste geladen. Davon sind allein 1600 Wirtschaftsvertreter. Aus noch nicht bekannten Gründen haben mehrere der grössten Wirtschaftsmächte, darunter die USA und China,  nur die 2. Wahl ihrer Polit-Prominenz nach Davos geschickt. John McCain wird noch am ehesten erkannt werden. Südamerika wird von drei Staatsmännern repräsentiert. Dafür ist die politische Elite aus Afrika zahlreich anwesend. Der König von Jordanien, Jacob Zuma (Präsident Südafrika), Goodluck Jonathan (Präsident Nigeria) sowie die Staats- und Regierungschefs von Äthiopien, Zimbabwe und sechs weitere Präsidenten afrikanischer Länder. Zuletzt dürfen auch 40 Chefs von Zivilorganisationen, etwa von Amnesty International, Greenpeace, Transparency International, sowie zahlreiche Gewerkschaftsführer den roten Teppich benutzen. Zu guter Letzt kommt der schweizerische Bundesrat fast vollzählig an das Forum (6 von 7 Bundesräten). In den vergangenen Jahren begnügten sich die Eidgenossen mit zwei bis drei Landesvertretern. Dieses Jahr scheinen sie eine wichtige Mission zu haben.

Im Gegensatz zu den Bilderberger-Treffen dürfen in Davos die Medienvertreter ihre Arbeit verrichten und werden nur selten daran gehindert – solange sie keine kritischen Fragen stellen. Dafür sorgen über 3300 schweizerische Armeeangehörige, 1300 WEF-Sicherheitskräfte, hunderte von Polizisten aus allen Kantonen, 2 Kampfjets der Schweizer Luftwaffe und 18 Kilometer Stacheldrahtzaun halten übereifrige Reporter und Kritiker vom eigentlichen Geschehen ab. Die Armee geht davon aus, dass der WEF-Einsatz mit Kosten von rund 28 Millionen Franken zu Buche schlägt und sich im „normalen“ Rahmen bewegt. Bezahlt wird der Sicherheitswahn vom Schweizer Volk, das sich nicht mal gross darüber beschwert.  Die Reichsten treffen sich zu einer Plauderrunde und die Ärmsten dürfen für ihre Sicherheit zahlen. Um dieser Absurdität die Krone aufzusetzen, hat der Flughafen Kloten (ZRH) am 22.1. viele Flughafenkameras ausgeschaltet. So können 120 Privatjets unbehelligt ihre Fracht abliefern. Der Airport rechnet mit über 1000 zusätzliche Flugbewegungen während den WEF-Tagen.

Das diesjährige WEF steht unter dem Motto «widerstandsfähige Dynamik». Es werden die Staatsverschuldungen und das Auseinanderdriften der Einkommensschere diskutiert. Gemäss einer WEF-Studie stellten diese zwei Punkte die grössten globalen Risiken dar. Dicht gefolgt von der Trinkwasserknappheit und dem Klimawandel. Eigentlich sollte es umgekehrt sein.

«Die nationale Widerstandsfähigkeit gegenüber globalen Risiken muss Priorität erhalten, damit kritische Systeme auch im Falle einer massiven Störung funktionsfähig bleiben», sagte der geschäftsführende WEF-Direktor und Herausgeber der Studie, Lee Howell.

Ob bei dem zahmen Bilderberg-Treffen in Davos Nägel mit Köpfen gemacht werden bleibt, wie immer,  fraglich. Viele der Teilnehmer betrachten das Symposium als „Anbandelungs-Plattform“ für geschäftliche Beziehungen. Da schiebt man weltpolitische und ökologische Probleme besser in den Hintergrund. Ausserdem möchte man sich nicht die Festlaune verderben und am letzten Tag beim traditionellen Skirennen viel Spass haben.

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