Wasser

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Vernichtung durch Arbeit: über Söldner, Huren, Leichen und dem Griff nach unserem Wasser

Letztlich haben die Reichen für die Normbevölkerung des Planeten nur drei Verwendungen, nur drei Jobs, die sie dauernd nachfragen. Gebraucht werden wir als Huren, als Söldner oder als Leichen, wobei die Huren vor allem die Söldner bei der Produktion von Leichen bei Laune halten sollen. Einfach mal in die Geschichtsbücher schauen: wo Reichtum herrscht, produziert er automatisch diese drei Berufsgruppen durch Forcierung der Armut, was wiederum geistig weniger stabile Menschen dazu bringt, sich für einen der ersten beiden Jobs zu bewerben - man muss ja essen.

Letztlich haben die Reichen für die Normbevölkerung des Planeten nur drei Verwendungen, nur drei Jobs, die sie dauernd nachfragen. Gebraucht werden wir als Huren, als Söldner oder als Leichen, wobei die Huren vor allem die Söldner bei der Produktion von Leichen bei Laune halten sollen. Einfach mal in die Geschichtsbücher schauen: wo Reichtum herrscht, produziert er automatisch diese drei Berufsgruppen durch Forcierung der Armut, was wiederum geistig weniger stabile Menschen dazu bringt, sich für einen der ersten beiden Jobs zu bewerben – man muss ja essen.

Wer jetzt meint: nein, ich diene dem System nur als Techniker, dem sei gesagt: Technik ist auch nur eine Form von Massenvernichtung. Das wird gerade  in Fukushima demonstriert, wo jetzt noch mehr Brennstäbe vor sich hinschmelzen während die Medien die Hoffnung verbreiten, das man alles im Griff hat, oder in Libyen, wo jetzt Kampfhubschrauber den Einsatz von Bodentruppen vorbereiten.

Wer jetzt meint: ich diene dem System nur als Anlageberater, Verkäufer und Vertreter, dem sei gesagt, das ihn im Prinzip von einer Hure nichts unterscheidet: auch er macht mit seinem Aussehen Geld. Einfach mal in den Spiegel schauen und dabei überlegen, wie das Geschäft in Papas alter Cordhose laufen würde – oder einfach mal drüber nachdenken, was uns zum Burn-Out treibt. Ist ja kein Geheimnis:

Kaum ein Commerzbanker, der das nicht gespürt hätte. 72 Prozent, das ergab eine Umfrage, waren trotz einer Erkrankung zur Arbeit erschienen. Ein Drittel aller Arbeitnehmer in Deutschland ging krank arbeiten, weil „sonst zu viel liegenbleibt“. Das ergab der jüngste AOK-Fehlzeitenreport. Mediziner nennen dieses Verhalten Präsentismus: Wer immer kommt und lange bleibt, fliegt vielleicht nicht raus. Das ist der Gedanke.

Man verkauft seinen Körper, sein Aussehen, seine Gesundheit – eigentlich sein ganzes Leben … und weil das so ist, muss man schon mal ungewöhnliche Wege gehen, um sich davon zu überzeugen, das noch alles im Lot ist, obwohl man sich beschissen fühlt:

Nichts anderes empfiehlt er ausbrennenden Managern, wenn sie nicht mehr weiterwissen: Sie werben bei sich für sich selbst.

Das dies der letzte Schritt vor dem „Jobcenter“ ist, ist vielen positiv denkenden Unternehmensberatern nicht bekannt. Sie teilen ja auch nicht das persönliche Risiko, noch helfen sie dabei, die eigentlichen Probleme zu beseitigen, obwohl sie bekannt sind:

„Meine Klienten sind Menschen unter starker Anspannung, mit hoher Verantwortung und mit hohen Gehältern. Auch sie müssen seit einigen Jahren mit immer weniger Zeit, weniger Mitteln und weniger Mitarbeitern klarkommen“

Das ist das Prinzip, das seit dreissig Jahren in diesem Land herrscht und seit den neunziger Jahren als Folge der neoliberalen Offensive von Unternehmensberatern auch in den letzten Winkel der Wirtschaftswelt vorgedrungen ist: Vernichtung am Arbeitsplatz. Die gleiche Kaste der Arbeitsprozessschleifer bietet nun Hilfe an, um das von ihnen selbst mit geschaffene Problem ein wenig abzumildern, aber verändern können sie es nicht mehr.

Am Ende des Vernichtungskrieges der Unternehmen gegen ihre Mitarbeiter im Namen der Sachzwänge der Globalisierung steht für den Mitarbeiter das „Jobcenter“ – oder die Frührente, einmal ganz davon abgesehen, das sein Privatleben dann völlig im Eimer ist. „Glück statt Karriere“ können sich nur Menschen erlauben, die einen Platz in einer kleinen Nische gefunden haben:

Scharfsinnig und polemisch analysieren Kitz und Tusch, woran die moderne Arbeitsgesellschaft krankt und untermauern ihre Thesen mit den neuesten Studienergebnissen. Normale Arbeitnehmer, die einfach nur ihre Arbeit verrichten, so die Autoren, sind auf dem Arbeitsmarkt nicht mehr gefragt. Stattdessen verlangen Unternehmen überambitionierte High-Potentials, die ständig über sich hinauswachsen und so die Spirale der Leistungszwänge immer noch weiter drehen. „Wer nur kontinuierlich 100 Prozent Leistung bringt, gilt als Low Performer“, schreiben die Autoren.

„Überambitionierte High-Potentials“ – Menschen, die nur für die Firma denken, für die Firma leben, ja, die letztendlich „Firma sind“ und am liebsten ihren Arbeitsplatz heiraten würden … bis sie letztlich, nach vielen „Coachings“ ausgebrannt in der Gosse landen, weil sie keinen Weg gefunden haben, der Schwäche durch „Altern“ aus dem Wege zu gehen.

Wir kennen diese Entwicklung seit dreissig Jahren. Wir wissen, wo es endet. Und doch – unternehmen wir nichts dagegen. Wie üblich lauschen wir den Jubelgesängen der hochbezahlten Experten:

IW-Direktor Michael Hüther sprach von einem breit angelegten Aufschwung. 61 Prozent der vom IW Köln befragten 2340 Unternehmen wollen ihre Produktion in diesem Jahr hochfahren, 41 Prozent erwarten steigende Exporte und 46 Prozent wollen mehr investieren. „Von alledem profitiert der Arbeitsmarkt. Knapp die Hälfte der Firmen sucht neues Personal, allenfalls 8 Prozent erwägen Kündigungen.“

Dabei wissen wir genau, was das für uns bedeutet: immer mehr Firmen bauen sozialversicherungspflichtige Arbeitsplätze ab, um sie durch Minijobs oder Leiharbeiter zu ersetzen – für viel weniger Geld. So erfüllt der Söldner in der Firma seinen Job, der darin besteht, die Personalkosten zu senken und die Arbeitseffektivität zu erhöhen. So verbrennt er sein Personal. „Burn Out“ kommt nicht von innen, das erzählt man nur nicht gern. Verbrannt wird man von aussen.

Wir wissen ganz genau, das dieser Aufschwung an uns vorübergehen wird – vor allem an unserem Konto, siehe Wiwo:

Zwar steigen die Tariflöhne in diesem Jahr zwischen zwei und zweieinhalb Prozent, doch liegen die Zuwächse damit unter der erwarteten Inflationsrate von 2,4 bis 3,0 Prozent. Das berichtet die WirtschaftsWoche. Das Magazin zitiert den Konjunkturchef des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW), Ferdinand Fichtner: „Die realen Nettostundenlöhne werden, wenn überhaupt, 2011 nur sehr wenig steigen.“ Nach den Worten von Frank Hechtner, Steuerexperte an der Freien Universität Berlin, „dürften die Nettostundenlöhne bei vielen im XXL-Jahr real sogar sinken“.

Letztlich gibt es bemerkbares Gehalt nur für Söldner und Huren, die den Prozess der Vernichtung durch Arbeit begleiten … und Leichen produzieren. Man schau sich mal die Entwicklung der Politikergehälter in den letzten Jahren an – und ihre Zuwendungen durch Lobbyisten. Wir landen wieder … in der Kategorie Huren, was gerade bei diesem Berufsstand besonders weh tut, weil er vom Idealismus getragen werden sollte und nicht vom Honorar.

Und was erwartet uns am Ende des Prozesses?

Da werden wir erleben, das für Länder im Prinzip das Gleiche gilt wie für Menschen: wer ausgebrannt ist, kommt auf den Müll. Aktuell trifft es Griechenland, das jetzt seine Häfen und Versorgungsunternehmen verkauft … möglicherweise sogar seine Wasserversorgung, jedenfalls wenn es sich bei „Athens Water“ um die „Athens Water Supply and Sewerage Company“ handelt, die Athens Versorgung mit Trinkwasser garantiert:

Die Athens Water Supply and Sewerage Company – EYDAP SA ist ein griechisches Wasserversorgungsunternehmen. Die Geschäftsfelder umfassen die flächendeckende Versorgung mit Leitungs- und Grundwasser, die Abwasserentsorgung sowie die Installation, Konstruktion, Instandsetzung, Wartung und Erneuerung von Wasserversorgungs- und Abwassersystemen. Eydap versorgt die rund vier Millionen Einwohner Athens über ein Kanalnetz mit einer Gesamtlänge von 7. 940 Kilometern mit Trinkwasser. Die Abwasserentsorgung erreicht rund 3.300.000 Einwohner und umfasst ein Abwassernetz mit einer Gesamtlänge von 5.800 Kilometern.

Damit wäre der Konzernwirtschaft ein großer Coup geglückt, der in Bolivien zu Volksaufständen und dem „Wasserkrieg“ führte: die Privatisierung der Wasserversorgung. Damit hat man die renitente Bevölkerung Athens völlig in der Hand. Wasser braucht jeder.  Huren und Söldner produzieren Leichen – sagte ich ja.  Darum steht Griechenland kurz davor, seine Angestellten, Beamten, Rentner und Arbeitslosen nicht mehr bezahlen zu können.

Solche Entwicklungen fallen nicht vom Himmel. Sie sind seit langem bekannt – oder glaubt jemand wirklich, das in den Chefetagen der Unternehmerverbände nur Idioten sitzen? Jeder weiß, das bei der grassierenden Umverteilung von Vermögen von unten nach oben unten nichts mehr übrig bleibt und dort dann auch irgendwann kräftig gestorben wird. Griechenland macht das schon mal vor, wenn die Rentner kein Geld mehr bekommen.

Während sich aber der Deutsche unglücklich und unzufrieden an seinem Arbeitsplatz selbst vernichtet und sich wenigstens noch der Hoffnung hingibt, das sein Trinkwasser ihm gehört und Griechenland weit weg ist, fliegt der Pleitegeier schon über die ersten deutschen Bundesländer.

Wie früher schon merken wir, das Söldner effektiver arbeiten, wenn sie keine Kugeln benutzen. Früher wichen wir deshalb letztlich aufs Gas aus, das wird wohl auch für unsere Rentner in Zukunft die humane Endlösung sein – man kann die ja nicht auf der Straße verhungern lassen, sie zu füttern geht aber nicht aufgrund von Sachzwängen wie dem „Lohnabstandsgebot“.

„Vernichtung durch Arbeit“ war aber früher schon das Leitprinzip. Man hat jedoch dazu gelernt und gemerkt, das seine offene Durchführung in Lagern und Uniform nur schnellen und entschlossenen Widerstand hervorruft. Es geht auch leiser … und viel billiger.

Und wir Normbürger?

Können uns entscheiden: entweder als Söldner an der Exekution unsere Staatsstrukturen mitwirken oder als Huren die Söldner bei Laune halten … oder eben als Leichen eine gute Figur machen.

Immerhin: dies ist ein freies Land, wir haben noch die Wahl – solange wir „High Performer“ sind und 300 Prozent bringen.

 


Die Schöne

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die schöne

© Jotha

Sea Of Green

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sea of green

© Jotha

Deutsche Weicheier, grüne Kriegstreiber, die Wasserkriege und die tägliche Pressehurerei

Ich warte ja schon seit Tagen darauf, das der Bundesverband der deutschen Atomprofiteure mit seinen Gegenmaßnahmen startet … mit denen, die richtig weh tun. Es geht immerhin um eine Rendite von FÜNFHUNDERT PROZENT, da muss doch jedem Stoffel klar sein, das die Grenze des erträglichen erreicht ist, wenn man daran rühren möchte. Hunderte von Leistungsträgern hatten die „Goldene Nase“ schon in der Tasche, der Bentley war bestellt – da macht Fukushima einem einen Strich durch die Rechnung: das geht natürlich gar nicht. Natürlich werden sie jetzt auf Verdienstausfall klagen – erfolgreich, wie ich dieses Land kenne. Für Gauner haben wir immer ein paar Millionen übrig, nur nicht für Kinder. Die sind noch zu ehrlich, das wollen wir nicht subventionieren.

Nun – nachdem uns kürzlich im Spiegel eine Französin darüber aufklären durfte, wie dämlich wir Deutschen doch mit unserer Atomangst sind, wird heute in der Welt richtig nachgelegt.

Jammern, meckern, nölen – kaum eine Nation kann das so gut wie die deutsche. Psychologen erklären nun, warum das gut ist und was dabei herausspringt.

Wir haben da einen geistigen Defekt, sind psychisch labil. Die Welt ist völlig in Ordnung, nur der Deutsche will das einfach nicht verstehen. Der Türke versteht das besser, das ist noch ein richtiger Kerl, siehe SZ:

Der einstige türkische Handelsminister Cahit Aral zum Beispiel: Kurz nach der Katastrophe von Tschernobyl im April 1986 erklärte er, jeder, der behaupte, die radioaktive Wolke habe die türkischen Tee-Anbaugebiete am Schwarzen Meer erreicht, sei ein „Atheist“ und „Verräter“. Später, als die Geigerzähler auch in der Türkei anschlugen, hielt er eine Tasse türkischen Tees in die Kamera und teilte mit, er trinke „sieben oder acht Tassen am Tag“. Turgut Özal, der Premierminister, setzte noch eins drauf: „Radioaktiver Tee“, schwärmte er, „schmeckt noch besser, noch leckerer.“

Na, das sind doch wohl noch echte Kerle, oder? Die stehen noch zu ihrem Atom. Die beißen in den Brennstab, bis es weh tut. So gehört sich das. Die schicken auch Obdachlose oder Kinder in die nukleare Hölle: warum auch nicht? Einem echten Mann macht das nichts aus, ja, der braucht das sogar, wie man in der Welt nachlesen kann:

Gebt mir Spinat und Milch aus Fukushima!

Wie ist die Wirkung der Radioaktivität in und um Fukushima? Eine vom Alarmismus abweichende Einschätzung von Prof. Dr. Ryuta Kawashima.

Radioaktivität ist völlig ungefährlich, und solange man genug Wegwerfmenschen hat, die aufräumen, brauchen wir uns um unsere Rendite keine Sorgen machen. So hart können Leistungsträger sein, auch bei den Grünen gibt es diese echten Kerle. Einer davon ist jetzt im Spiegel zu hören:

Cohn-Bendit: Im letzten Moment haben die gestandenen Realos und einige andere, auch Entwicklungspolitiker, der Partei- und Fraktionsführung gesagt: Jetzt ist Schluss mit Eurem Unsinn – wir müssen uns von der Bundesregierung distanzieren. Grundsätzlich ist doch die Frage: Warum fällt es uns in Deutschland so schwer einzusehen, dass man den Revolutionären in Libyen helfen musste – weil insbesondere in Bengasi ein Blutbad drohte? Jeder kennt doch die Bilder vom Warschauer Ghetto, jeder weiß wie es ist, wenn eine Armee eine Stadt einnimmt. Deshalb sind in Frankreich alle Parteien – einschließlich der Linken – mit dem militärischen Eingreifen in Libyen einverstanden. Ganz anders als in Deutschland

Die Franzosen sind ja auch echte Kerle, wenn es um die Atomkraft geht. Was der rote Danny wohl sagen würde, wenn wir die bei den Bombadierungen angewandten Rechtsprinzipien auf Deutschland übertragen würden? Für jede Regelsatzkürzung einen Brandsatz aufs Jobcenter schmeißen, für jeden Hungertoten einen Agenda 2010-Politiker ins Jenseits befördern (also: GRÜNE)? Wäre das nicht auch Widerstand der Unterdrückten gegen die Bösen? Wie Warschauer Ghetto?

Ich denke … da würden gerade die Grünen ganz schnell ganz anderer Meinung sein. Das nützt ja auch ihren imperialistischen Freunden aus den USA nichts. Letztendlich scheinen jene Grünen recht gehabt zu haben, die seinerzeit vor dem Ökofaschismus gewarnt haben: die verrohte braune Gutbürgerlichkeit ist haute grün.

Hören wir zu dem Ansinnen einfach mal Christof Hörstel, jenen ARD-Mitarbeiter, der die Medienlügereien nach eigenen Angaben satt hatte. Er spricht ein klares Wort zu Lybien:

Die Dämonisierung Gaddhafis in der westlichen Pressehurerei nach dem Motto: “Ein bisschen Wahrheit vermischt mit einer Menge Lügen” lässt nur zu deutlich darauf schließen, wer hinter der “Libyschen Revolution” steckt. Nachdem die Russen die westliche Presse wieder einmal wegen der angeblichen Bombardierung der Bevölkerung durch Gaddhafis Luftwaffe der Lügen strafen konnten, ist es keineswegs mehr von der Hand zu weisen, dass die “Libysche Revolution” in Gänze auf Befehl der einschlägigen Weltbrandstifter in London angezettelt wurde.

Während ich jedoch dachte, es ginge um Öl und Gas, geht es jedoch scheinbar um Wasser.

Im Süden Libyens gibt es vier große Wasserreservoirs (Kufra basin, Sirt basin, Morzuk basin und Hamada basin), in denen 35.000 Kubikkilometer(!) Wasser lagern. Um sich von der Größe der Reservoirs ein Bild zu machen: Nehmen Sie die Fläche der Kolonie Deutschland und stellen sie sich einen ebenso großen See mit 100 Metern Wassertiefe vor! Diese quasi unerschöpflichen Wasserreserven sind für die Globalisten, die das Weltwassergeschäft monopolisieren wollen, viel wichtiger, das das libysche Öl! Ein Kubikmeter unbelastetes, extrem reines Wasser kann mit einem Kostenaufwand von unschlagbaren 35 Cent gefördert werden.

Unterstellt man einen Abgabepreis von nur 2 Euro/Kubikmeter (den Globalisten werden sicherlich lukrativere Geschäftsmodelle einfallen), so beziffert sich der Wert dieser Wasserreservoirs höchster Güte auf 58 Billionen (58.000.000.000.000.-) Euro!

58 Billionen Euro!

Dafür lassen Grüne gerne mal ein paar Beduinen über die Klinge springen. Für die Kohle kann sich jeder Grüne einen eigenen Windpark in den Vorgarten seines Einfamilienegotempels fernab der Hartz-Ghettos installieren lassen – und es bleibt auch genug für einen Pool im Garten.

Der Wasservorrat reicht nach Berechnungen bis zu 4.860 Jahren, wenn die davon profitierenden Staaten Libyen, Sudan, Tschad und Ägypten ihn wie es vorgesehen verwenden.

Warum erfährt man davon bei uns so wenig? Bei der Einweihungsfeier sagte Gaddhafi , dass dieses Projekt “die größte Antwort auf Amerika ist, das uns anklagt, den Terrorismus zu befördern.” Auch Mubarak war ein großer Anhänger des Projekts.

Hatten wir ganz vergessen, nicht war? Das „die nächsten Kriege um Wasser geführt werden“.  Und das tolle ist: wir sind schon mittendrin – und merken es gar nicht, dank der täglichen „Pressehurerei“. Welch unschönes Wort eigentlich … aber ich nehme an, Herr Hörstel weiß, wovon er spricht. Immerhin ist er ein Mann vom Fach.

Wir sind aber nicht nur durch den Kampf um Lybien mitten im Geschehen … auch vor unserer Haustür entbrennt der Kampf ums Wasser, ohne das man uns darüber groß aufklärt. So berichtet heute Tadema:

Wasser ist ein knappes und damit teures Gut, das mittlerweile immer mehr Unternehmen, etwa die französischen Konzerne Suez und Vivendi oder die deutsche RWE entdecken. Für den Verbraucher aber ist es nicht immer von Vorteil, wenn die Wasserversorgung von der Kommune zu privaten Firmen wechselt. Das zeigt das Beispiel Großbritannien, wo man schon lange weiß, daß mit Wasser viel Geld zu verdienen ist.

Die Wasserindustrie wurde 1989 privatisiert, jedenfalls in England und Wales. In Schottland und Nord- irland blieb sie staatlich. Die neuen Unternehmen machten in den ersten sieben Jahren Riesenprofite, sie griffen den Verbrauchern tief in die Taschen – ohne zu investieren. 1990 – ein Jahr nach der Privatisierung – wurden in England und Wales 2.756 Ruhr-Fälle gezählt, im Jahr darauf waren es schon 9.935. Die Zahl der Haushalte, denen das Wasser abgestellt wurde, hatte sich im gleichen Zeitraum verdreifacht: von 7.273 Fällen im Jahr 1990 auf 21.586 Fälle ein Jahr später

Und das droht auch uns in Deutschland. Unsere von EU-Geldern bezahlten Kommissare haben nichts anderes im Sinn, als den Konzernen ebenfalls unbegrenzten Zugang zu unseren Geldbeuteln zu verschaffen:

Der EU Handelskommissar Pascal Lamy stellt in einem Interview klar, daß auch die EU ihren Wasser- sektor liberalisieren will – ganz im Gegensatz zu allen bisherigen Behauptungen! In einem Interview mit der Süddeutschen Zeitung am 10.3.03 äußerte er sich folgendermaßen (Auszug):

SZ: Die Wasser-Versorgung ist für jeden Staat besonders sensibel. Haben Sie Vorschläge gemacht, den Wassermarkt in Europa zu öffnen? Hat es Anfragen aus anderen Ländern gegeben?

Lamy: Wir haben keine Anfragen. Aber ich mache Angebote. Weil ich ein Interesse daran habe, dass die Wasserversorgung geöffnet wird

Man merkt auf einmal … da gibt es wieder mal Zusammenhänge. Und wer sich jetzt fragt, warum eigentlich gerade die Franzosen so intensiv in Lybien engagiert sind, der hat mit Blick auf das Wasser schnell eine Antwort parat:

Giganten, Transnationale Konzerne, versuchen die Kontrolle über die Grundlagen allen Lebens in ihre Hände zu bekommen. Die lebenswichtige Ressource Wasser soll nicht mehr in der Hand von Gemein- wesen sein und jedem Menschen via Menschenrecht zur Verfügung stehen, sondern soll zu einem Handelsgut werden, das von privaten Firmen kontrolliert und verkauft wird. Transnationale Konzerne versuchen in Zusammenarbeit mit der Weltbank und der Welthandels-Organisation (WTO), das Trink- wasser zu privatisieren und auf dem freien Markt als Handelsware anzubieten.

Wasser wird knapp, seine Qualität ist gefährdet – weltweit. Private Wasserversorger teilen sich den Weltmarkt. Zwei französische Konzerne sind zu nennen: Vivendi Environnement, ehemals Générale des Eaux, und Suez Lyonnaise des Eaux kümmern sich schon heute um das Trink- und Abwasser von jeweils mehr als 100 Millionen Menschen rund um den Globus.

Die haben eine blühende aufstebende Wasserindustrie. „Wer zuerst bombt, zapft zuerst“ … so ist wohl das Motto der Rofstoffkreuzritter. Und was nun die anderen Kreuzzuggründe angeht: möglicherweise alles nur die übliche Pressehurerei, siehe „Arbeitertum„.

Hintergrund: Wie sowohl sämtliche Westmedien als auch das arabische Al-Jazeera einhellig berichteten, sollten Gadaffis Truppen Luftschläge auf Zivilisten in Tripolis und Bengasi geflogen haben. Das russische Militär teilt nun mit, daß dies nie geschehen sei und beruft sich dabei auf Satelitenbeobachtungen, die schon seit längerer Zeit über Libyen vorgenommen werden.

Keine Bomben auf Zivilisten durch Gadaffi … aber durch die Söldnertruppen der französischen Wasserkonzerne.

Unsere Hoffnung? Das irgendwann mal die Atomlobby mit der Wasserlobby aneinandergerät. Möglicherweise finden wir dann in einer Konfliktnische einen sicheren Lebensraum. Schade nur das die lybischen Träume von der begrünten Wüste nun ausgeträumt sind. Aber ich kann mir nun vorstellen, wer die Kriegswaffenlieferungen an die lybischen „Aufständischen“ bezahlt und organisiert hat – falls dies nicht auch der SAS erledigt hat, der schon seit Wochen vor Ort für günstige Bedingungen sorgt.

Langsam wird es auch in Europa deutlich, das wir als Bürger unsere Macht an die Konzerne abgegeben haben. Wegen dieser Entwicklung (und einiger pseudogrüner Kriegstreiber und Sozialstaatsplünderer in führenden Positionen) sterben nun weltweit tausende von Menschen. Und vielleicht werden wir bald auch aus Lybien Bilder wie aus Afghanistan bekommen, wie der Spiegel jetzt nochmal erinnert:

Eine Gruppe von US-Soldaten ist angeklagt, als „Kill Team“ in Afghanistan systematisch Unschuldige getötet zu haben. Die Täter prahlten mit grausigen Fotos – der SPIEGEL hat einige davon veröffentlicht. Eine Entschuldigung der US-Armee soll die Gemüter am Hindukusch nun beruhigen.

Im Prinzip könnte man sagen: diese Fotos sind mit eine Folge rot-grüner Aussenpolitik. Aber solche Deutungen wird man in der deutschen Presselandschaft nicht finden – dafür bezahlt kein Konzern, keine Partei und kein Wirtschaftsverband.

Watercircles 1

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Watercircles 1

© Jotha

Waterpainting2

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Waterpainting2

© Jotha

Die Erfindung von Benzin aus Wasser, CO2 und Sonnenlicht

Erfindung Benzin

Ein Forschungsteam der ETH Zürich, des PSI und des Caltech hat soeben gezeigt, dass es möglich ist, aus Wasser und Kohlendioxid solare Treibstoffe zu erzeugen. Dazu haben die Forscher einen neuartigen Reaktor entwickelt, in dem konzentrierte Sonnenstrahlung ein stabiles und schnelles thermochemisches Verfahren antreibt, welches auf effiziente Weise solaren Treibstoff hervorbringt. Damit schliesst sich die Lücke eines technisch machbaren CO2-Kreislaufs.

Weltweit stellen sich Wissenschaftler die Frage: Wie kann man die saubere und unerschöpfliche, aber ungleichmässig verteilte Sonnenenergie speichern, um diese von den sonnigsten Flecken der Erde in die industrialisierten Zentren zu transportieren, wo die meiste Energie benötigt wird? Diese Frage motiviert Forscher nach Rezepten zu suchen, wie Sonnenlicht in chemische Energieträger umgewandelt werden kann, und zwar in Form von flüssigen Treibstoffen, die über lange Zeit gespeichert und über weite Distanzen transportiert werden können − Treibstoffe notabene, die nicht nur Autos, Schiffe und Flugzeuge antreiben, sondern die gesamte nach Öl lechzende Weltwirtschaft nachhaltig versorgen

Erfindung Benzin

Einem Forschungsteam um Aldo Steinfeld, Professor für Erneuerbare Energieträger an der ETH Zürich und Leiter des Labors für Solartechnik am Paul Scherrer Institut (PSI), ist es nun gelungen, ein solches Rezept inklusive «Kochtopf» − sprich Solar-Reaktor − zu entwickeln. Mit einem radikal neuen Prozess wird Wasser (H2O) und Kohlendioxid (CO2) umgewandelt in ein Gemisch von Wasserstoff (H2) und Kohlenmonoxid (CO), das als «Syngas» bezeichnet wird und eine Vorstufe von Benzin, Kerosin und anderen flüssigen Treibstoffen darstellt. Zusammen mit Kollegen des California Institute of Technology (Caltech) in Pasadena, USA, haben die ETH- und PSI-Forscher den Solar-Reaktor entwickelt und die experimentellen Resultate in der aktuellen Ausgabe von «Science» veröffentlicht.

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Fresh Water

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FreshWater

© Jotha

Winter an der Forstquelle

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Winter an der Forstquelle

© Jotha

Stille am See

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Stille am See

© Jotha

Wasserblätter

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Rhyan wasserblaetter 7.12.10

© Rhyan Menne

Charons Fähre

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Charons Fähre

© Jotha

Am Altrhein

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Am Altrhein

© Jotha

Der Angler

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Der Angler

Elixier des Lebens

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Bobby Gloor Elixier des Lebens

Hydrant

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Hydrant

Water Painting

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WaterPainting1

Touristen-Container

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Touristen-Container

Monsieur Nestlé – We Feed the World

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Wasser ein Allgemiengut? Nestlé Manager sieht das anders, er sagt Wasser ist ein Produkt wie jedes andere auch, und warum sollte man Ihm kein Wert geben, dann würde man auch mit mehr Sorgfalt mit dieser Ressource umgehen, klar doch lieber Nestlé Manager, als weltweit größter Wasserabfüller hat man natürlich vorrangig Interessen, sich dieses nasse Gold zu sichern.

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