Vitamin D

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Gesundheit und Gesundung durch (richtige) Ernährung … in wenigen Worten

13 ernährung pixabay

(Anm. d. Red./parkwaechter:) Schlechte Ernährung ist wohl ein gewichtiger Grund, warum sich heute viele Menschen in einem dermaßen antriebsschwachen, passiven Zustand befinden. Um auf diesem Gebiet des Lebens zum Nachdenken anzuregen, begrüßen wir eine Diskussion und veröffentlichen auch kontroverse Ansichten, denen wir uns nicht vollumfänglich anschließen können. Eine Diskussion bzw. ein Aufbrechen der herrschenden Dogmen auf dem Gebiet der Ernährung erscheint insbesondere deshalb vonnöten, als dieses – äußerst umsatzträchtige – Themenfeld heute in ähnlich „alternativloser“ Weise von „Experten“ der herrschenden Lehre dominiert wird wie geopolitische und wirtschaftliche Themen. Gerade durch eine gesündere Ernährung ließen sich nicht nur viele Zivilisationskrankheiten weitgehend vermeiden, auch die psychische Befindlichkeit kann sich schnell aufhellen und damit mehr Aktivkraft zur Auseinandersetzung mit der sozioökonomisch-politischen Realität und ihren manipulativen Techniken des „manufacturing consent“  freisetzen. Insofern könnte ein Ändern der Ernährungsgewohnheiten auch die substanzielle Basis geben, um die heute vorherrschende Apathie zu überwinden und wieder zu einem angemessenen Selbstbewusstsein und Handeln zu kommen.

Wir danken daher dem Autor des nachfolgenden Artikels für seine Denkanstöße und Hinweise auf alternative Sichtweisen. Da der „Beirat“ des Nachrichtenspiegel auch ärztliche Kompetenz sowie Personen umfasst, die ebenfalls eine jahrzehntelange Erfahrung mit bewusster Ernährung haben, sehen wir uns jedoch verpflichtet, auf die Eigenverantwortlichkeit des Lesers im Umgang mit den ggst. Empfehlungen hinzuweisen. Maßnahmen, die schon nach kurzer Zeit unzweifelhaft gesundheitlich positive Effekte bewirken, können bei einseitiger Handhabung auch zu einem langfristigen Ungleichgewicht und wiederum zu pathologischen Tendenzen führen. Da in unserer zu Extremen neigenden Zeit auch der Umgang mit Ernährung und mit Nahrungsergänzungsmitteln oftmals in unverhältnismäßiger Weise praktiziert wird (und Links gerne zu Hypes werden), sehen wir uns insbesondere zu folgenden Hinweisen verpflichtet:

ad 1.) Rohkost

Rohkost besitzt ohne Zweifel einen außerordentlich vitalisierenden Effekt und kann insofern für unsere eher träge Stoffwechsellage sehr heilsam sein. In Form einer gezielten Diät oder auch als regelmäßige Beigabe zu den Mahlzeiten kann Rohkost daher einen wertvollen Beitrag zum Gesundwerden und -bleiben leisten. Insb. auch bei Gelenksbeschwerden zeigen sich bei Patienten oft erstaunliche Verbesserungen. Im Allgemeinen fühlt man sich leichter und es nimmt die vitale Expansionskraft zu. Wie bei allen Dingen im Leben kann man jedoch selbst förderliche Dinge einseitig verstehen, sodass sie sich dann wieder kritisch auswirken. Aristoteles hat daher die Tugend als das Maß der Mitte zwischen zwei Polaritäten definiert (also nicht eine bloße Dualität zwischen Gutem und Schlechtem). Er gibt dabei z.B. das Beispiel von Geiz: Man könnte zunächst meinen, es wäre für einen geizigen Menschen unbedingt gut, wenn er nun die Großzügigkeit pflegt. Was passiert aber, wenn er diese Großzügigkeit übertreibt? – Er wird verschwenderisch!  Oder ein feiger Mensch, der Mut kultiviert. Was passiert, wenn er den Mut überspannt? – Er wird halsbrecherisch! So gilt es mE. auch hinsichtlich Rohkost eine gesunde Position der Mitte zu finden, wenn man nicht in Einseitigkeiten landen will. Man könnte sagen, dass Rohkost eine Herausforderung und damit eine Zunahme elementarer Willenskraft bewirkt – man muss sich dabei ja im wörtlichen Sinne „durchbeißen“. Im Vergleich zu gekochter Nahrung wird an unsere Verdauung dabei eine wesentlich höhere Anforderung gestellt, sie trainiert sich also quasi daran, diese elementare Naturnahrung aufzuschließen und auf ein für den Körper verwertbares Niveau zu bringen (was durch die Wärme beim Kochprozess der Verdauung zum Teil abgenommen wird). Die positiven Effekte dieser Anforderung  sind unbestritten. Auf der anderen Seite fördert gekochtes Essen eher das Denk- und Empfindungsvermögen, also mehr die innerliche Seite des Menschen – eine Seite, die heute ebenfalls stark geschwächt wird (und die man aus der Sicht eines Nachdenkmagazins  beim Leser nicht noch mehr reduzieren sollte). Würde man nur gekochtes Essen zu sich nehmen, dann würde die Verdauung zu träge werden, mit den bekannten Folgen von Übersäuerung etc. Würde man jedoch nur Rohkost zu sich nehmen, dann eignete man sich damit im Übermaß eine der Natur entlehnte vitale Kraft an, die ebenfalls nicht dem Maß der Dinge entspricht und zu Einseitigkeiten des inneren Befindens führen kann. Auch wird dem Organismus durch reine Rohkost auf Dauer zu viel Wärme entzogen  (die er zur Bewältigung der unaufgeschlossenen Rohkost aufwenden muss), was den primär gesundheitsfördernden Effekt der Rohkost dann wieder zum Kippen bringen kann.

ad 2.) Fleischkost / Vegane Ernährung

Ein sehr kontroversielles Thema, zu dem es viel zu sagen gäbe. Hier nur in Kürze: Zweifellos wäre eine Reduktion der Fleischkost für die Mehrzahl der Menschen und auch für unseren Ökohaushalt eine Wohltat. Dass die Bedingungen der Massentierhaltung indiskutabel sind und mit unsagbarer Qual einhergehen, dürfte wohl jedem bekannt sein. Man muss jedoch anmerken, dass es auch Menschen mit dermaßen geschwächtem Organismus gibt, der mit rein vegetarischer oder gar veganer Kost nicht gut zurecht kommen würde, da er schnell aufschließbare Energie von Fleischgerichten oder zumindest von proteinreicher Nahrung aus Eiern, Milchprodukten oder Hülsenfrüchten (Bohnen, Linsen etc.) benötigt. Umgekehrt gibt es auch Menschen, die Fleischkonsum direkt krank macht. Die Fleischindustrie hört es nicht gerne, aber es gibt Fälle, wo Menschen, die eine natürliche Abneigung gegen Fleisch gehabt haben, aufgrund „wissenschaftlicher“ Empfehlungen zum Fleischgenuss genötigt wurden und daraufhin umgehend erkrankt sind.

ad 3.) Vitamin D

Wir haben es in den Themengebieten Medizin und Chemie heute mit der paradoxen Situation zu tun, dass sich vieles, was als besonders gut propagiert wird,  wenn man die Hintergründe recherchiert, in Konsequenz, insbesondere bei langfristiger Anwendung, als sehr abträglich herausstellen kann – und auch umgekehrt. Die (kurz- oder mittelfristigen) positiven Aspekte diverser Maßnahmen mögen dabei nicht einmal von der Hand zu weisen sein und sind „wissenschaftlich“ untermauert. So erleben wir derzeit auch hinsichtlich Nahrungsergänzungsmittel, Impfungen, Hormontherapien, Cholesterin, Blutdruck, LED-/Energiesparlampenlicht, Sonnencremes mit Faktor 40 und eben auch Vitamin D eine überwältigende Flut an Empfehlungen von Seiten der Wissenschaft und der Pharmaindustrie.

Was die Ursache für den heute weit verbreiteten Vitamin D-Mangel bzw. für eine offensichtlich mangelhafte Verwertung von Sonnenlicht ist, wäre unbedingt diskussionswürdig. Die Substitution durch künstliche Vitamingaben erscheint dabei als naheliegend. Soweit ich von Ärzten, die sich etwas intensiver mit dem Thema Vitamin D befasst haben, erfahren habe, sind die langfristigen Folgen von künstlichen Vitamin D-Gaben jedoch hochproblematisch. Dies insbesondere, wenn man weiß, dass „Vitamin D“ gar kein Vitamin, sondern eigentlich ein Hormon ist. Dass die Gabe synthetischer Hormone im Organismus zu unabsehbaren Nebenwirkungen führen kann, ist bekannt (Hormone sind immer so etwas wie Schlüsselsubstanzen, d.h. sie sperren etwas auf oder zu, regeln damit den Haushalt aller anderen Vorgänge im Körper, bringen oft also eine massive Interventionen in die an sich weisheitsvoll abstimmten Vorgänge im biochemisch-elektrischen Haushalt unseres Organismus). Von den lange Zeit zum Standard erhobenen und immer noch praktizierten Östrogengaben für Frauen im Wechselalter weiß z.B. man inzwischen, dass sie die Neigung zu Brustkrebs fördern können.  Die Wirkung von Vitamin D ist eine äußerst komplexe. Insbesondere in Kombination mit den heute obligatorischen Calcium-Gaben wirkt sie sich nach vertraulicher Auskunft befreundeter Ärzte jedoch langfristig verheerend aus und fördert regelrecht die Tendenz zu Arteriosklerose und Verhärtungen. Aus biochemischer Sicht zwingen künstliche Vitamin D-Gaben unsere Verdauung zu einer erhöhten Calcium-Aufnahme. Es wird also viel mehr Calcium eingelagert, als dem individuellen Maß entspricht – wiederum mit langfristig nachteiligen Wirkungen für Gefäßwandungen etc. Aus der Medizingeschichte ist bekannt, was mit Kindern geschehen ist, denen man früher hochdosierte Vitamin D-Gaben verabreicht hat: Sie sind an verhärteten Gefäßwandungen gestorben.

Der aufmerksame Beobachter kann des Weiteren feststellen, wie  künstliche Vitamin D-Gaben nicht nur mit Gefäßverhärtungen, sondern vielfach auch eine innere Verhärtung bzw. eine Verengung des menschlichen Horizontes und Verarmung des Innenlebens einhergehen können (aus der Sicht eines Nachdenkmagazins ebenfalls wenig wünschenswert). Wer die Möglichkeit dazu hat, mag anstatt künstlicher Vitamin D-Gaben daher auch an regelmäßige Sonnenbäder mit aufgestrickten Ärmeln und wenn möglich freiem Bauch und Beinen denken – hebt im Übrigen die Stimmungslage ungemein, selbst wenn man das nur für wenige Minuten praktizieren kann! Dann wird das im Blut zirkulierende Provitamin D zu vollkommen unbedenklichem – körpereigenem – Vitamin D umgewandelt und im Organismus eingelagert – quasi als gespeicherte Sonnen-/Lichtwirkung.

ad 4.) Milch

Milchprodukte führen heute bei vielen Menschen zu Unverträglichkeiten und stehen in Verdacht der Beteiligung bei chronischen Krankheiten. Bemerkenswert ist dennoch, dass selbst schwere Milchallergiker mitunter kein Problem mit Milch haben, die aus guter biologischer Freilandhaltung stammt. Die Unverträglichkeit von Milch mag daher weniger im Produkt Milch selbst wurzeln, sondern vielmehr in der Art der Haltung und ihrer Verarbeitung. Jeder, der schon einmal den gnadenlosen Mastbetrieb zur industriellen Milchkuhhaltung besichtigt hat, wird unweigerlich zum Eindruck gelangen, dass aus solchen Anstalten wohl nur schwer ein Produkt kommen kann, das dem Menschen zuträglich ist. Es gibt jedoch auch Alternativen: Schaf- und Ziegenmilch bzw. –käse, auch Kuhmilchprodukte aus artgerechter biologischer Haltung. Hochwertige Milchprodukte können insofern auch eine wertvolle Bereicherung des Speiseplans darstellen.

Selbiges gilt für industriell hergestelltes, mit chemischen Additiven versehenes Brot vs. qualitativ hochwertiges Brot aus biologischem Anbau, idealerweise hefefreies / Sauerteig-Brot, wie es ja mittlerweile auch in gewöhnlichen Bäckereien angeboten wird.
– – –
Unser Autor möge das lange Vorwort entschuldigen, aber Ernährungsratschläge sind nach unserer Einschätzung eben etwas außerordentlich Sensibles und sollten bei all ihrer Nützlichkeit nie pauschal genommen, sondern immer auf die individuelle Konstitution des Menschen abgestimmt werden. Was für den einen Konstitutionstyp zu einer bestimmten Zeit sehr förderlich ist, mag für den anderen durchaus abträglich sein und vice versa. Wie bei allem im Leben sollte man daher auch an Ernährungslehren „cum grano salis“ (lat. „mit einer Prise Salz bzw. Weisheit“) herangehen und empfohlene Maßnahmen vorher selbst durchdenken bzw. während der Anwendung beobachten. Für die nachfolgenden Denkanstöße, die für viele Menschen, die ihre Gesundheit bewahren oder wiedergewinnen wollen, sehr wertvoll sein können, sei dem Autor jedenfalls herzlich gedankt. Jeder einzelne der nachfolgend angesprochenen Punkte wäre wohl eine umfassende Betrachtung in einem eigenen Artikel wert.


 

 

Gesundheit und Gesundung durch (richtige) Ernährung … in wenigen Worten

 

 – Der Artikel wurde vom Autor am 26.11.2018 zurückgezogen –

 

Foto: pixabay CC0

Vitamine, Stanine, Fette, Weichmacher: Ein Rundumschlag

:-/

Ein Roundhouse Kick von Frau Kopfstaendler. Im Gegensatz zu Herrn Norris, der früher mal gerne die sogenannten Roundhouse Kicks verteilt hat und kürzlich alle mystischen Kräfte verloren hat, kann Sie es noch  (jaa, hat eigentlich nix mit dem Artikel zu tun – wollte nur drauf hinweisen. Legenden vergehen…).

http://www.europnews.org/2013-07-02-geheime-tatsachen-meiden-sie-maisol-rapsol-und-sojabohnenol.html

Dankeschön an einen Bloggerfreund, der mir heute diesen Link schickte.

Maisöl, Rapsöl, Sojabohnenöl: Dieses sind die denaturierten Fette, die die Gesundheit der Menschen wegen ihrer Billigkeit und Giftigkeit und der Art ihrer Herstellung bedrohen.

Das einzige Fett, das Fettleibigkeit bekämpft, ist in den Omega-3-Fettsäuren enthalten. Nüsse, fetthaltige Meerestiere, Avocados sind empfehlenswert.

Omega 6 erhalten wir mit jedem der herkömmlichen Fertig-Nahrungsmittel und mit Sonnenblumenölen. Dadurch sind die Relationen zwischen Omega 6 zu Omega 3 nicht mehr gesund, denn bewusst nehmen die wenigsten Mensch Omega-3-Fette zu sich. Auf 2 Teile Omega 6 sollte man mindestens 1 Teil Omega 3 anstreben.

Die schlimmsten Fettsäuren sind die Transfette in der Margarine z. B. oder durch Überhitzung, auch der guten Fette – sie töten billig, langsam aber sicher. Hände weg, wenn auf den Etiketten von Keksen, Fetten, Fertigprodukten der Hinweis steht: hydrogenisiert oder teilweise hydrogenisiert oder teilweise gehärtet.

http://www.hek.de/gesund-fit/ernaehrung/bausteine-der-ernaehrung/richtige-wahl-bei-fetten-und-oelen.html

http://www.zentrum-der-gesundheit.de/ia-cholesterin-herzkrankheit.html

Frisches Olivenöl und frische Butter wirken im Fettstoffwechsel neutral. Man darf sie getrost essen. Wer auf Kalorien achten will, sollte aber wissen, dass Butter natürlich kalorienreich ist. Überhitzen darf man weder frische Butter noch Olivenöl, weil dann die unerwünschten Transfettsäuren entstehen. Da nimmt man zum Kochen und Braten lieber Butterschmalz oder reines kaltgepresstes Kokosöl. Kokosöl ist klarflüssig ab 23° Celsius, darunter ist es fest und weiß. Es ist sehr gesund, wenn es nicht industriell gehärtet ist. (Palmin ist ein Kunstprodukt und darum ungesund).

Halbfett-Butter ist keine Alternative. Sie ist, wie auch sämtliche anderen Halbfette, ein großes NO-NO-NO ! Sie ist durch den Herstellungsprozess und ihre Grundstoffe schon wieder so denaturiert, dass man sie lieber gleich in den Mülleimer schmeißen sollte.

Maisöl, Rapsöl/Canola, Sojaöl sind nicht für den menschlichen Verzehr gedacht, weil sie erst industriell aufwendig aufbereitet werden müssen, um die darin enthaltenen Giftstoffe möglichst zu entfernen.

Das ist eine schreckliche Panscherei. Danach werden Aromen und Stabilisatoren zugesetzt, um die ranzigen Düfte zu unterdrücken. Manchmal auch ein wenig Vitamin E, um weiteres Ranzigwerden zu unterbinden.

Man soll alle Sojaprodukte vermeiden. Die Sojabohnen müssen erst ca. 40 Minuten lang gekocht werden, damit sie die Menschen nicht sofort tötet. Sie ist von Natur aus giftig. Aber in denaturiertem Zustand gleicht sie einer Leiche – ohne Spuren lebender Vitamine, Enzyme oder anderer erwünschter Eigenschaften.

Auch Sojasprossen müssen abgekocht und das Kochwasser muss abgeschüttet werden. Milchersatz als Baby-Nahrung durch Sojamilch ist ein langsamer Tötungsprozess. Ich weiß wirklich nicht, wie Mediziner auf die Idee kommen, dass dieses Kunstprodukt, das überhaupt nicht in der Natur vorkommt, ein gesunder Ersatz für Muttermilch sein kann.

Dann lieber Rohmilch von einer Bio-Kuh (A-Milch von Demeter zum Beispiel) als 2/3-Milch einsetzen mit nicht genmodifiziertem Maismehl und etwas naturreinem Zitronensaft. Das sind alles Naturprodukte.
2 Teile Milch und 1 Teil Wasser!

Nach diesem Soja-Ausflug zurück zu den Fetten:

„Fats that heal, Fats that kill“ ist die berühmte Fettbibel von Udo Erasmus, der auch die deutsche Fettforscherin Dr. Johanna Budwig in ihren jahrzehntealten Forschungsarbeiten bestätigt.

http://www.dr-johanna-budwig.de/startseite.html

Dr. Budwig hatte Recht, auch wenn sie für ihre Ausführungen niemals einen Literaturpreis erhalten würde. Ihre Rezepte sind interessant, weil sie Krebsverhütung anstrebte und auch ihre Erfolge demonstrierte. Sie war sehr stolz darauf, als Bill Clintons „Leibarzt“ sie besuchte und um ihren Rat bat hinsichtlich der Behandlung des Präsidenten.

Übrigens erzählte die Budwig auch etwas von Elektronenwolken am Ende der Fettmoleküle. Ich habe das aus ihren Erklärungen nicht ganz verstanden. Udo Erasmus zeigt das in den chemischen Strukturformeln sehr genau auf und dann versteht man es auch leichter, warum bestimmte Moleküle mit ihren Elektronenwolken Umweltgiften entgegenwirken können.

Allerdings sollten diese Elektronenwolken mehr für die Gesunderhaltung des Körpers gegen Bakterien, Viren, Pilze etc. verfügbar sein, als eine verseuchte Umwelt zu „neutralisieren“.

Die Elektronenwolken sind verfügbare Antioxidantien, die Umweltgifte in der Nahrung und auch in Kunststoffen (Bisphenol A in Babyflaschen, Kunstfasern der Petrochemie und in Kleiderstoffen) neutralisieren.

Naturfasern berauben den Körper nicht der Antioxidantien, darum sollte man sie der Kunststoffkleidung vorziehen.

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http://www.nzz.ch/aktuell/schweiz/weichmacher-bisphenol-a-verbot-ablehnung-bundesrat-1.18104771

Hier geht die Schweiz zögerlicher mit den Weichmachern um und lässt sie weiterhin zu. Vielleicht auch aus Rücksicht auf die heimische chemische Industrie?

Der folgende Artikel wiederum ist differenzierter. In dem wird auch dargestellt, dass die chemische Industrie nicht bestreitet, dass östrogen-imitierende Kunststoffe unerwünschten Einfluss auf die schwindende Männlichkeit entfalten oder erhöhte Krebsraten bewirken.

http://www.bild-der-wissenschaft.de/bdw/bdwlive/heftarchiv/index2.php?object_id=10092090

Auch in den USA ist Bisphenol A in Babyflaschen verboten worden.

http://usatoday30.usatoday.com/money/industries/food/story/2012-07-17/BPA-ban-baby-bottles-sippy-cups/56280074/1

Weichmacher in Babyflaschen sind in der EU verboten worden. Man kommt nicht mehr an der Tatsache vorbei, dass diese Kunststoffe im Körper wie Östrogene wirken und zu einer Verweiblichung bei Männern führen.

Vor ca. 30 Jahren war Tim Searchinger einer der engagierten Umweltverteidiger, der zur Bewahrung der Wetlands in Florida aufrief. Die von unnatürlicher Belastung durch petrochemische Produkte verursachten Schäden führten durch den östrogenartigen Einfluss auf die Fauna in Florida zu Verstümmelungen und Verkleinerungen männlicher Reproduktionsorgane bei den Alligatoren.

Habe ich das nicht hübsch umständlich ausgedrückt? – Vielleicht wird es mit folgendem Satz verständlicher:
Wie wird sich wohl unsere Männerwelt fühlen, wenn die Anzahl ihrer Spermien oder ihre Phalli sich bis zum Verschwinden verkleinern? :-/ Jetzt hat’s jedermann begriffen, nicht wahr?

Der Mensch muss schon bei den umweltbelastenden Industrien beginnen, insbesondere auch in den Nahrungsmittelindustrien, Agrarindustrien, Düngemittelchemie, Petrochemie, Strahlungsindustrien (Telefon- und andere Funknetze, Kernkraftwerke, HAARP, Wohnen in der Nähe von Starkstromleitungen, usw.)

Zum Thema Herzkrankheiten:

Die Einnahme gesunder Fette ist lebensnotwendig. Die Eskimos, deren Nahrung zum größten Teil aus dem Fett von Meeressäugern oder fetten Fischen besteht, hatten so gut wie keine Herzkrankheiten. Übrigens sind genügend C-Vitamine in diesem Blubber gebunden, so dass sie im hohen Norden keinen Vitamin-C-Mangel erleiden. Die Fischöle enthalten genug Vitamin D 3 und Vitamin A.

Ein Inuk ist also gut versorgt mit dem Verzehr von dem Fett der Meeressäuger bzw. der fetten Fische.

Erst als die Inuit vermehrt Getreide, Zucker und auch Früchte und Gemüse zu sich nahmen, weil die Verkehrswege inzwischen erschlossen waren, näherten sich ihre Herz- und Kreislauferkrankungen den Zahlen in den Industrieländern an. Die Inuit gaben nämlich ihren Verzehr an tierischen Fetten, die sie bislang so gesund erhalten hatten, nach und nach auf.

(Blubber ist gesund. Nur ist dieses Nahrungsmittel der Eskimos heutzutage durch die Verschmutzung der Ozeane zum Verzehr weniger geeignet. Man benutzt es jetzt mehr industriell).

http://education.nationalgeographic.com/education/encyclopedia/blubber/?ar_a=1

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http://de.wikipedia.org/wiki/Dean_Ornish

Die Fetttheorien von Dean Ornish werden mehr und mehr angezweifelt. An den genannten Studien gibt es einiges auszusetzen: Die grundsätzliche Verteufelung von Cholesterin ist Unfug. Hohe Cholesterinwerte sind nicht die Ursache, sondern ein Symptom einer zugrunde liegenden Erkrankung. Ein Vitamin C-Mangel! Der Mensch hat einfach nicht genug Vitamin C in der Nahrung, weil sein Körper es nicht selber produzieren kann. Der Mensch und das Meerschweinchen haben irgendwann diese Fähigkeit in der Evolution verloren, vermutlich durch einen erworbenen Gendefekt.

Die Blutbahnen werden rasch brüchig, weil es an Vitamin C fehlt. Zur Reparatur dieser Bruchstellen stellt die Leber vermehrt Cholesterin her. Also her mit dem C-Vitamin in hohen Dosen, damit die Leber das gar nicht erst tun muss, am besten, bevor überhaupt ein brüchiges Blutgefäß entsteht.

Das LDL hat lebenswichtige Funktionen im Körper zu erfüllen. Es erhält die Hormonproduktion und die Erzeugung von Antikörpern aufrecht. Unser Gehirn besteht aus etwa 60 Wasser und etwa 40 % Fett incl. LDL (Gehirnschmalz ;) und weiteren Fetten. Es also einfach zu senken, ist nicht die Antwort – schon gar nicht mit Hilfe von Statinen, deren muskelzersetzende Nebenwirkung (besonders am Herzmuskel) nicht erwünscht ist.

http://www.nutri-facts.org/ger/coenzym-q10/coenzym-q10/auf-einen-blick/

Wenn man die Zerstörung von CoEnzym-Q10 durch Statine abfangen möchte, sind mindestens zusätzlich 300 mg CoEnzym-Q10 als Nahrungsmittelergänzung notwendig. In Deutschland werden die 30 mg-Tabletten Q10 empfohlen. In den USA klotzt man da mehr in den Vorsorgestudien.

Sicherheit

Bisher sind keine signifikanten Nebenwirkungen einer Coenzym-Q10-Zufuhr von bis zu 1.200 mg/Tag bekannt.

Man nennt dieses Co-Enzym auch Ubichinon-10:
http://de.wikipedia.org/wiki/Ubichinon-10

Der junge Mensch sollte noch genügend Q10 produzieren können, doch hat er vermutlich noch keine Statine nötig. – Der alternde Metabolismus büßt diese Fähigkeit zur Eigenproduktion von Q10 ein.

Darüber hinaus benötigt der alternde Organismus hohe Dosen von Vitamin D 3. Weitaus mehr, als die Dottores uns weismachen wollen. Man weiß hiervon seit ca. 15 Jahren aus der NASA-Forschung.

Die Normalbereiche des Vitamin D 3 der sonnenarmen Gegenden – dazu gehört Deutschland – sind zu niedrig angesetzt. Die Referenzbereiche der Labortests berücksichtigen dies leider nicht. Sie werden aus den Durchschnittswerten der anderen „sonnenarmen“ Patienten berechnet.

Als in den 1930er Jahren gehäuft Höhensonnen des UV-B-Spektrums von den Ärzten gegen Rachitis eingesetzt wurden, gab es als guten Nebeneffekt kaum noch Erkältungskrankheiten oder andere Entzündungen. Das war natürlich nicht so gut für das Einkommen der Pharmazeuten und Ärzte. Darum suchte man das Vitamin D 3, das durch UV B-Strahlung hergestellt werden kann, wieder zu limitieren.

Die Warnung vor UV B ist korrekt, wenn man die Strahlen im Übermaß einsetzt. Da gibt es ganz schreckliche Sonnenbrände. Die Haut muss vorsichtig an die Sonne gewöhnt werden. In freier Natur geht das am besten, wenn man den ganzen Körper nach ca. 5 – 10 Minuten Anfangsdosis mit leichter Kleidung abschirmt. Sonnenhut nicht vergessen. Man will sich ja nicht gleich am ersten Ferientag bettreif verbrennen. Die Dosis kann täglich ein bisschen gesteigert werden. Nach und nach gewöhnt sich der Körper ans Sonnenlicht.

http://www.uni-kiel.de/med-klimatologie/uvinfo.html

(An dieser Stelle jedoch auch eine Warnung vor den UV-A-Lampen im Bräunungsstudio. Die UV A-Wellen dringen tief in das Gewebe ein. Man „verbrennt“ innerlich, was ebenfalls sehr gefährlich ist.)

Es wird vor der natürlichen Sonneneinstrahlung gewarnt, und es werden chemische Sonnenblocker für die Haut empfohlen. Dabei ist eine langsame Gewöhnung an die Sonne durchaus empfehlenswert. Der wahre Sonnenschutz wird erst durch die natürliche Bräunung erreicht.

Diese Lichtschwiele (so nennt man die einsetzende Bräunung) schützt mindestens 100fach mehr als der höchste chemische Sonnenschutzfaktor, der dann auch noch durch die Haut in das Körperinnere eindringt. Was die Chemie da bewirkt? Aber das wollen wir doch nicht im Ernst wissen, oder?

P. S. Zurück zu den Statinen, deren Wirksamkeit umstritten, deren Nebenwirkungen aber bekannt sind: Menschen, die hohe Dosen von Vitamin D 3 einnehmen, sowie viel Vitamin C (bis zu 16 Gramm am Tag wie Linus Pauling) und dazu auch noch Q10 rechtzeitig ihren Nahrungsergänzungsmitteln beifügen, sollten eigentlich niemals Statine benötigen.

http://www.biomedizin-blog.de/de/neue-warnungen-vor-den-verheerenden-nebenwirkungen-der-statine-wp261-62.html

http://www.second-opinions.co.uk/mythos-cholesterin-4.html

In einem Artikel von Tilman Neudecker in1973 wurde übrigens auch auf hohe Vitamin-C-Dosen hingewiesen:
http://www.zeit.de/1973/24/schuetzenhilfe-fuer-linus-pauling

Zitat aus der Zeit:
Freilich wäre es naiv, diese überraschenden Befunde aus Tierexperimenten vorbehaltlos auf den Menschen zu übertragen. Doch selbst bei vorsichtiger Extrapolation der gefundenen Meßdaten – der Tagesbedarf eines 30 Kilogramm schweren Kindes läge dann bei 1500 Milligramm verglichen mit 40 Milligramm als gegenwärtiger Standarddosis in den USA – erscheinen die augenblicklich geltenden Normen des menschlichen Vitaminbedarfs zumindest einer kritischen Überprüfung wert. Und dies nicht unter dem Aspekt der Verhinderung jener typischen Vitamin-Mangelkrankheiten, die zumindest in den Industrieländern kaum noch eine Rolle spielen, als vielmehr im Hinblick auf eine optimale Förderung des Allgemeinzustandes. Zitatende.

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Wir sind dieser Betrachtung zur besten Vitamin-Versorgung leider erst ein kleines Stück näher gekommen. Die Pharmaindustrie ist nicht daran interessiert, und die Politiker kümmert es nicht.

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Dies ist wieder ein langer Eintrag geworden. Aber unser Metabolismus ist sehr kompliziert aufgebaut. Eines greift ins Andere, und immer ergeben sich neue Fragen. Tut mir leid, wenn ich Sie langweile.

Mit Dank an Frau Kopfständler. Einige der Links stammen ursprünglich von dieser Seite hier.

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