Virologen

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Frau Merkels neuer Virologe

Ein Kommentar von Rainer Rupp.

Angesichts des Corona-Test-, Impf-, Impfstoff-, Auszahlungschaos und nun des Ruhetags-Chaos ist die Glaubwürdigkeit des Beraterstabs von Kanzlerin Merkel dahingeschmolzen wie Schnee in der Frühlingssonne. Deshalb sucht Merkel dringend einen neuen Virologen mit Statistikkenntnissen als Chefberater, der sich vor allem auch mit der Berechnung der Inzidenzzahlen auskennen muss. Drei Bewerber sind in die engere Wahl gekommen.

Den ersten fragt Merkel:

„Wieviel sind 2 plus 2?“

Antwort: „4“,

Merkel: „Und“,

Antwort: „Tja, (kurze Pause) 4“,

Merkel: „Danke, Sie hören von uns“

Dem zweiten Bewerber wird dieselbe Frage gestellt:

„Wieviel sind 2 plus 2?“

Seine Antwort: „4, es könnten aber auch 22 sein?“

Merkel: „Und?“

Antwort: „4 oder 22, mir fällt nichts anderes ein“

Merkel: „Danke, Sie hören von uns“.

Dieselbe Frage wird dem Dritten gestellt:

„Wieviel ist 2 plus 2?“

Seine Antwort wie aus der Pistole geschossen:

„4, es könnte aber auch 22 sein?“

Merkel hakt nach: „Und?“

nach kurzem Zögern fügt der dritte Kandidat hinzu,

„2 plus 2 können auch 5 sein, wenn Sie es so wollen!“

Wer bekam wohl den Job?…

Dr. Wodarg über Virologen, ihre endlosen für uns nicht nachprüfbaren „Geschichten“ und die Auftraggeber dahinter

Virologen auf allen Kanälen

Jens Berger | NachDenkSeiten-Podcast | 08.01.2021

Wie wir die Pandemie sehen und welche politischen Maßnahmen wir zur Eindämmung der Pandemie befürworten oder ablehnen, hängt auch stark damit zusammen, welche Informationen wir wie vermittelt bekommen. Gerade für Menschen, die nicht so viel im Internet unterwegs und auch keine eifrigen Zeitungsleser sind, spielen die großen Talkshowformate der Öffentlich-Rechtlichen bei der Meinungsbildung immer noch eine sehr große Rolle. Corona war in diesen Talkshows im letzten Jahr das bestimmende Thema. Die Auswahl der Experten und Gäste war dabei jedoch extrem einseitig. Während Virologen in den fünf großen Formaten auf ganze 88 Auftritte kamen, waren Experten aus anderen Fachbereichen eher eine Ausnahme. Auch bei den eingeladenen Politikern war dieser Trend überdeutlich: So kommt der SPD-Politiker Karl Lauterbach auf sagenhafte 30 Auftritte, in denen er weniger eine umfassende politische Bewertung, sondern meist eine – größtenteils alarmistische – virologische Position zum Besten gab. Wer derart einseitig informiert wird, läuft Gefahr, das Thema auch einseitig zu betrachten.

Die Zeit der Seher

Mit Modellrechnungen und unsicheren Prognosen halten die Regierenden und ihre Berater die Panikmache aufrecht.

Es ist eine Zeit gekommen, wo Menschen auf der Bühne des kleinen und großen Weltgeschehens erscheinen, die bestimmte Ereignisse dank wundersamer Fähigkeiten vorhersehen können. Das sind Politiker, die regieren, und Experten, die den Regierenden, aber auch dem gemeinen Volk etwas vorrechnen. Für ihre Vorhersagen gilt wie beim Lotto: Alle Angaben ohne Gewähr. Oder wie bei Arzneimitteln: Zu Risiken und Nebenwirkungen fragen Sie Ihre Regierung oder Ihren Virologen.

Beeindruckt und auch erschüttert erleben wir, dass die im Sommer verbreitete Vorhersage, es komme ein „zweite Welle“, in der Tat zutrifft. Und auch das World Economic Forum (WEF), die Bill & Melinda Gates Foundation und das Johns Hopkins Center for Health Security haben im Oktober 2019 in bewundernswerter Weitsicht den Pandemie-Ausbruch gar bereits simuliert (1).

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