Verschwörungen

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▶️ BENJAMIN FULFORD: WOCHENBERICHT VOM 23.10.2023

Verschwörungen

 

Auch hier zu finden 👉 https://t.me/derwahrheitsversteher/1899

 

Während der Westen mit psychischen Krankheiten kämpft, dreht sich die Welt weiter

 

 

ieser Beitrag stellt ausschließlich die Meinung des Verfassers dar. Er muss nicht zwangsläufig die Sichtweise von Antiilluminaten TV (oder vom Nachrichtenspiegel) wiedergeben.

Artikel zum Video:
▶️ https://telegra.ph/Benjamin-Fulford-Wochenbericht-vom-23102023-10-19
▶️ https://t.me/stwfullford/229

Ausländisches: DARK WATERS + ANCIENT PYRAMID COMPLEX + FUNDAMENTAL REALITY? (E)

Verschworungen

 

DARK WATERS (2019′) – FULL FILM (DUPONT: TEFLON, PFOA , C8, COVER-UP EXPOSED)

Link to a similar documentary video featuring Bucky here: https://www.bitchute.com/video/gg9Ml5x2R4OQ/
This is why we do not use Teflon coated frying pans or cookware anymore.
Cast iron, stainless steel, carbon steel, high temperature glass are safe and ceramic coatings should be too…
Stain resistant sprays like 3M scotch-guard that folks use on fabrics and carpets are also toxic.

 

 

MASSIVE & ANCIENT PYRAMID COMPLEX (BOSNIA) REWRITES HISTORY! 28,000 B.C. DR SAM OSMANAGICH

http://www.semirosmanagic.com/en/event2.html

https://www.youtube.com/watch?v=SBHTsN9P3qs

 

 

IS CONSCIOUSNESS THE FUNDAMENTAL REALITY? THE UNIVERSE AS EXPERIENTIAL IN ESSENCE | BERNARDO KASTRUP

Bernardo Kastrup is the executive director of Essentia Foundation. His work has been leading the modern renaissance of metaphysical idealism, the notion that reality is essentially mental. He has a Ph.D. in Philosophy (ontology, philosophy of mind) and another Ph.D. in Computer Engineering (reconfigurable computing, artificial intelligence). As a scientist, Bernardo has worked for the European Organization for Nuclear Research (CERN) and the Philips Research Laboratories (where the ‚Casimir Effect‘ of Quantum Field Theory was discovered).

 

✅EPISODE LINKS:
👉Bernardo’s Website: https://www.bernardokastrup.com/
👉Bernardo’s YouTube: / @bernardokastrup
👉Full Course on Analytic Idealism: https://tinyurl.com/4djccxap

✅TIMESTAMPS:
0:00 – Introduction
2:25 – Chapter I – We investigate whether our ordinary intuitions about the nature of reality and the world at large can be true at all.
18:11 – Chapter II – We discuss why mainstream physicalism fails on all key post-enlightenment values.
39:57 – Chapter III – We investigate the insoluble problems of constitutive panpsychism, a fashionable metaphysics that postulates consciousness to be a fundamental property of matter.
1:26:22 – Chapter IV – We go in depth into Analytic Idealism itself, discussing how it makes sense of reality without requiring anything other than nature’s sole given: experience.
1:38:00 – Chapter V – We review empirical evidence from the fields of foundations of physics and neuroscience of consciousness, which seems to directly contradict mainstream physicalism and suggest the validity of analytic idealism
1:57:55 – Chapter VI – We discuss the important distinction between phenomenal consciousness and meta-consciousness, arguing that the so-called ‘unconscious’ reflects merely a lack of the latter, not the former.
2:08:20 – Chapter VII – We respond to the main objections raised against Analytic Idealism. This is the closing part of the course, so Bernardo leaves you with some personal reflections about Idealism and life.
2:26:42 – Conclusion

Benjamin Fulford: Wochenbericht vom 08.05.2023

Realsatire und ein Fest für Verschwörungstheoretiker

Es reicht, es ist an der Zeit, die Bastarde zu jagen und vor Gericht zu stellen.

ICIC Zusammenfassung Nr. 20 mit Reiner Füllmich (30.04.23) + Die Rattenfänger vom WEF Update mit Links

Unfassbar was hier an Fake News, Verschwörungstheorien und Desinformation zur Sprache kommt. Vorsicht, dem Mann ist auch gar nichts heilig…

Update: Jetzt auch mit Verlinkung

Zusammenfassung ICIC – NR. 20 mit Reiner Fuellmich
Sonntag, 30.04.2023

In dieser Folge von ICIC spricht Dr. Reiner Fuellmich mit dem italienischen Professor Alessandro Meluzzi, Psychiater, TV-Persönlichkeit, Kriminologe, Essayist und ehemaliger italienischer Politiker über den schon seit sehr langer Zeit stattfindenden bösartigen Kampf einer selbsternannten „elitären“ Minderheit gegen die Mehrheit der Menschheit.

Professor Meluzzi erläutert die Vorgehensweisen, die benutzt werden, vor allem Angst und Panik, um Menschen gefügig zu machen und welche neurologischen Prozesse in unserem Körper dadurch ablaufen. Wie funktionierte das Milgram-Experiment und warum reagieren Menschen so unterschiedlich auf Anweisung von Autoritäten? Wer sind diese Autoritäten und geht es ihnen nur monetäre Vorteile oder vielmehr um Macht und Kontrolle über unser Denken und Fühlen? Warum drängen diese Leute mit aller Macht darauf, eine transhumanistische Agenda zu verwirklichen und Menschen ihrer stärksten Waffen zu berauben, die sie haben, um sich und ihre Familien zu schützen, nämlich: Empathie, Kreativität, Mitgefühl und Liebe?

Sowohl wissenschaftliche Aspekte werden beleuchtet, als auch geistig-seelische und spirituelle Komponenten, die eine wichtige Rolle im Kampf gegen uns Menschen spielen. Die gute Nachricht ist: Wenn wir weiterhin unser Bewusstsein erweitern und Menschlichkeit auch leben, haben diese dunklen Kräfte keine Macht und keine Chance, ihre perfiden, dystopischen Pläne zu verwirklichen. Sie werden scheitern!

HIStory: Skull & Bones

Der Buchautor und Publizist Hermann Ploppa erläutert in HIStory kurz und sachlich historische Daten und Jahrestage von herausragenden geschichtlichen Ereignissen. Dabei werden in diesem Format Begebenheiten der Gegenwart, die mit einem Blick in die Vergangenheit in ihrer Bedeutung besser einzuordnen sind, künftig alle 14 Tage montags in einen geschichtlichen Kontext gebracht.

Das Thema heute: Die seltsamen Aktivitäten der Studentenverbindung Skull & Bones

Immer wieder hören wir von seltsamen Geheimgesellschaften in den USA. Dort sollen sich sehr mächtige Persönlichkeiten aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Medien heimlich treffen, um seltsamen Ritualen zu frönen. Gerade diese Heimlichtuerei erregt besonderes Interesse. Und verleiht der Phantasie besondere Flügel. Tatsächlich wird gerade in der angeblich so offenen Gesellschaft der Vereinigten Staaten von Amerika von den Reichen und den Schönen besonders viel unternommen, um sich abzuschotten und unter seinesgleichen zu bleiben. Die Reichen unterhalten ihre eigenen privaten Elite-Universitäten und Internate.

Und innerhalb dieser Elite-Unis schotten sich noch einmal besonders erlesene Kreise gegen den Rest des Campus ab. Und in dieser Einkapselung blühen und gedeihen seltsame Rituale, um die eigene Identität gegen den Rest der Community eisern zu behaupten. Eine dieser hochexklusiven Studentenverbindungen hat über die Jahrzehnte immer wieder besondere Aufmerksamkeit auf sich gelenkt. Die Rede ist von der Burschenschaft der Skulls and Bones. Und die schauen wir uns heute mal etwas genauer an um ein bisschen mehr zu verstehen, wie die US-amerikanischen Eliten eigentlich ticken.

„Skull and Bones“ ist einer von sieben studentischen Geheimbünden auf dem Campus der Yale-Privatuniversität in der altehrwürdigen Ostküstenstadt New Haven im beschaulichen Bundesstaat Connecticut.

Die Psychologie der Verschwörungsleugner

Heute werfen wir einen Blick auf jene Leute, die für Verschwörungstheorien nur Spott übrig haben. Was heißt wir, es war der Autor Tim Foyle, dessen Text zunächst im März im off-guardian erschienen war, mit dem Titel „on the psychology of the conspiracy-denier“: Über die Psychologie des Verschwörungsleugners, gelesen von Sabrina Khalil. Übersetzung: Bastian Barucker.

Das Original ist nachzulesen unter:
https://off-guardian.org/2021/03/12/on-the-psychology-of-the-conspiracy-denier/

David + Gareth Icke

Wo Er Recht hat…

HOW THEY PULLED OFF THE ‘PANDEMIC’ – DAVID ICKE

PSYCHOPATHS ARE KILLING YOUR KIDS. WHERE THE HELL ARE YOU?

WHAT’S GOING ON? THIS IS GOING ON – DAVID ICKE DOT-CONNECTOR VIDEOCAST

THE INDIAN VARIANT – A SCAM TO PROLONG LOCKDOWN – DAVID ICKE

DAVID ICKE INTERVIEWED BY RUSSIAN SINGER KATYA LEL ON CURRENT EVENTS

WHERE HAS ALL THE MIDAZOLAM GONE? – DAVID ICKE

DAVID ICKE TALKS TO THE KRISHOOL JOURNEY PODCAST ABOUT THE AWAKENING

TONY BLAIR – IF HE WANTS IT, THE CULT WANTS IT – DAVID ICKE

RIGHT NOW – GARETH ICKE TALKS

…TO BARRISTER FRANCES HOAR AND CARE HOME NURSE CARLY LOU MANSFIELD.

Also on the show: Yohan Tengra talks about the situation in India. A Care Home legal advisor whistle blows on eugenics and robbery of the elderly. Activists Christine & Steve talk about the importance of grass roots activism. Guy Tal talks about the situation in Israel.

Es geht nicht um Gesundheitsschutz

Zwei Lager stehen sich weiterhin unversöhnlich gegenüber: Die einen fürchten das Virus, die anderen die Diktatur. Beide bescheinigen einander lautstark, verwirrt zu sein. Der Austausch erschöpft sich in Gehässigkeiten und Belehrungen. Ein respektvolles, öffentliches Gespräch findet nicht statt. Immer sichtbarer wird der Scherbenhaufen einer zerbrechenden Gesellschaft. Mangels realer Dialogformate daher im Folgenden der Versuch, ein fiktives Gespräch zwischen einem Maßnahmenbefürworter und einem Kritiker zu formulieren. Das Format dieses Textes ist ein Experiment, entstanden mangels echter Dialogforen in den großen Medien. Es ist eine Gesprächssimulation, die kein Ersatz für einen realen Dialog sein kann – aber vielleicht das Weiterdenken anregt und beim Argumentieren hilft.

Ein Kommentar von Paul Schreyer.

Maßnahmenbefürworter: Warum sind Sie so unsolidarisch mit der großen Mehrheit? Was ist denn bitte so schlimm daran, sich für eine begrenzte Zeit einzuschränken, damit wir alle einigermaßen gesund durch die Pandemie kommen?

Willkommen im Kaninchenbau!

1. Das Geheimnis der Eingeweihten

2. Okkulte Explosion – Verehren die Freimaurer Luzifer?

Eine eingehende Untersuchung des Geheimbunds der Freimaurer. Das Freimaurertum präsentiert sich nach außen als offene und wohltätige Organisation. Nur hochrangige Eingeweihte kennen sein wahres und völlig anders geartetes Gesicht. Das Freimaurertum wurde von Jesuiten gegründet und geht zurück auf die antike Religion Babylons. Sein Geist ist zutiefst antichristlich und antibiblisch. Jede Wahrheit aus dem Wort Gottes wird buchstäblich auf den Kopf gestellt. Im Kern der Symbolik und Anbetung steht Satan, die alte Schlange, der Vater der Lüge, der sich als Engel des Lichts ausgibt und insgeheim durch einen neuen »Turmbau zu Babel« in unserer Zeit seinen letzten Angriff auf Gottes ewigen Thron vorbereitet.
• Jesuiten, Jacques de Molay und der Ursprung der Freimaurerei
• Albert Pike und die »Bibel« der Freimaurer
• Die Stellung der Freimaurer zur Bibel und zum Christentum
• Der Mensch als sein eigener Erlöser
• Freimaurer-Symbole und ihre wahre Bedeutung
• Der Mensch als Gott
• Kofreimaurerei
• Freimaurer und die New-Age-Bewegung
• Freimaurer und Astrologie
• Die Verehrung Luzifers und der Hass gegen den Gott der Bibel
• Der neue Turmbau zu Babel
• Christus — der wahre Lichtträger!

3. Revolutionen, Tyrannen und Kriege

• Großlogen und der Beginn der Revolutionen
• Jesuitische Unterwanderung der USA
• Das hegelianische Prinzip: These, Antithese und Synthese
• Drei Weltkriege und die Auslöschung von Atheismus und Christentum
• Die französische Revolution und die Entmachtung des Papsttums
• Washington, das Pentagon, die Freiheitsstatue und Freimaurer-Architektur
• Warum die Freimaurer den Kommunismus erfanden
• Liste bekannter Persönlichkeiten, die hochgradige Freimaurer sind
• Okkulte Symbole auf dem 1-Dollar-Schein
• Die Rolle von Jesuiten und Freimaurern im Zweiten Weltkrieg
• Faschismus und die neue Weltordnung
• Warum John F. Kennedy sterben musste — und mehr als 100 Augenzeugen
• Was beim Attentat wirklich geschah
• Amerika — der neue Diener des Vatikan

4. Die okkulte Agenda der UNO

Es ist alles da, schwarz auf weiß! Aus Sicht von heute ist es unglaublich wie die Globalisten-Pläne -und die UNO ist Teil davon- einer nach dem anderen Wirklichkeit werden!

• Nationenbund und Vereinte Nationen
• Die neue Maxime: EINE Welt für alle
• Die UNO und der Kommunismus
• Der »Tempel des Verstehens« und der »World Goodwill Newsletter«
• Nationale Souveränität – die Wurzel allen Übels?
• Der geistige Vater der UNO: Teilhard de Chardin
• Hammarskjöld und der Gebetsraum im UNO-Gebäude
• Robert Mullers Weltlehrplan und die neue Erziehung
• Die okkulten Wurzeln der UNO: Blavatsky, Besant und Bailey
• Der Kampf gegen Individualismus und »Fundamentalismus«
• Warum Pornografie gefördert wird
• New Age und die Erwartung des kommenden »Messias«
• Der bedrohliche Exklusivitätsanspruch der UNO

BENJAMIN FULFORD: WOCHENBERICHT VOM 30.11.2020

Die Verschwörungs-Erzähler

Eine kurze Geschichte über die Vermonsantonisierung der ganzen Menschheit.

Ein Kommentar von Rüdiger Lenz.

Die größte und umfassendste Verschwörung von allen ist die, der Masse glauben zu machen, die Staaten würden ihre Völker gut betreuen, sich nur nach ihren Willensbekundungen richten und es gut mit ihnen meinen. Damit die Masse dies nicht bemerkt, gibt es Geistesabrichtungsanstalten, die sich Schulen oder auch Bildungseinrichtungen nennen. Dort wird aus weiß schwarz und aus schwarz weiß zur unumstößlichen Realität geschweißt. Der größte Verschwörer ist der, der nie mitbekommt, dass er das Negativ für das Positiv hält und dies über Erziehung seinen Kindern ins Hirn mit einhämmert. In einer normopathischen Gesellschaft wie der Unsrigen ist das der Normalzustand einer geistigen Entwicklung, dessen Verbildungsdichte nur von einer Minderheit begriffen, enttarnt und dann auch selbst verändert wird. Diese so veränderten Menschen werden nun von den echten Verschwörern zu Verschwörungstheoretikern zertifiziert. Die Menge an Menschen, also die Quantität, ersetzt hier automatisch die Qualität der geistigen Entwicklungen der Menschen.

Conspiracy

Vorsicht, enthält Spuren von Verschwörungstheorien

Benjamin Fulford 30.03.2020

Das Event – Andreas Popp bei SteinZeit

„Verschwörungstheorie“: Der Kampfbegriff der Wahrheitshüter

KW20-13 Corona-Korruption: wie weiter? – Christoph Hörstel 2020-3-28

? Could Coronavirus Have Come From Outer Space ? The Panspermia Theory

Plan B – Hörbuch – kostenlos

US-Notenbank entmachtet? Goldstandard kurz vor Einführung?

Der Sturm ist da! Liveticker Vorstellung

Raus aus der Angst – Eva Herman bei SteinZeit

This Is The Largest Theft Ever In US History

Das „geheime Komitee für Täuschungsoperationen“ Ronald Reagans (Doku ARTE 12.05.2015)

Verschwörungen, die die Welt an den Rand des Abgrunds treiben? – Gibt’s doch gar nicht! Und hat es noch nie gegeben. Und wenn doch: Die Politiker und Oligarchen, die uns heute regieren, tun sowas Böses ganz bestimmt nicht. Sondern wollen nur das Gute. Das verbürgt doch bereits ihr staatsmännisches Grinsen, das uns aus den Wahlplakaten und dem Flachbildschirm entgegenstrahlt.

Wenn in dieser ARTE-Doku gezeigt wird, wie US Spitzenpolitiker, Geheimdienstchefs und Präsidenten wie Kleinkinder in der Sandkiste mit Granaten und Atombomben spielen, dann sind das eben genauso kranke Einzeltäter wie der Pilot, der vor Kurzem seinen mit Passagieren vollbesetzten Jumbo angeblich mutwillig in die Alpen krachen hat lassen.

Aber unsere jetzige Politiker- und Geheimdienst-Generation, die ist gesund und hat natürlich alle Machtallüren, Egomanien und Destruktivismen, wie wir sie aus der Geschichte kennen, überwunden – Wer anderes behauptet, der ist eben ein unverbesserlicher Verschwörungstheoretiker.

Zur Sendung / (c) ARTE 2015:

„Mit seinem Machtantritt im Jahre 1981 bestimmt Ronald Reagan die Strategie der USA im Kalten Krieg neu: Angriff statt Verteidigung. Sein „Komitee für Täuschungsoperationen“ ist neben der Aufrüstung eines der wichtigsten Instrumente im Kampf gegen die Sowjetunion. Gasleitungen werden mit eingeschleusten Computerchips und Trojanern sabotiert, Flug- und Seemanöver vor dem wichtigsten Stützpunkt der Sowjets in Murmansk durchgeführt.

Das Ziel: Verunsicherung und Demütigung bei gleichzeitiger Demonstration von Stärke und technischer Überlegenheit. Diese Aktionen bringen die Welt an den Rand des Atomkrieges.

Als in den 80er Jahren der schwedische sozialdemokratische Ministerpräsident Olof Palme mit Willy Brandt und Egon Bahr seine Strategie der gemeinsamen Sicherheit vorschlägt und Schweden nicht mehr als „unsinkbaren Flugzeugträger“ der Nato zur Verfügung stellen will, macht er sich nicht nur die konservativen Machteliten im eigenen Land zum Feind. Sein Ansatz ist auch Reagan schon früh ein Dorn im Auge, denn ein Einlenken der Sowjetunion im Wettrüsten des Kalten Krieges wäre für seine Strategie kontraproduktiv. So werden die Annäherungsgespräche sabotiert und die Person Palme diskreditiert. Im Februar 1986 wird Palme von einem unbekannten Täter ermordet.

Der Film zeigt die Bedeutung der geheimen Kriegsführung der USA im Kalten Krieg unter Bezugnahme auf hochkarätige Zeitzeugen und exklusives Filmmaterial. Einmal mehr wird deutlich, dass die USA zur Durchsetzung eigener Interessen auch vor der Souveränität demokratischer Staaten nicht Halt machte. Eine Thematik, die gerade in Anbetracht der aktuellen politischen Lage und der jüngsten Geheimdienstskandale von beachtenswerter Aktualität ist.“

 

http://www.arte.tv/guide/de/050296-000/taeuschung-die-methode-reagan#arte-header

 

Dienstag, 05. Mai um 23:00 Uhr (53 Min.)

Wiederholung am Dienstag, 12.05. um 8:55 Uhr

Wiederholung am Montag, 18.05. um 8:55 Uhr

Kurznachrichten

German Foreign Policy schreibt über die von der IS erbeuteten Chemiewaffen und zeigt auf, daß mal wieder eine Schlamperei der Amerikaner daran Schuld ist, daß sie überhaupt noch existieren. Das die Fabriken dafür „im Wesentlichen“ mit deutscher Hilfe gebaut wurden und daß bei einer ein BND-Mitarbeiter an leitender Stelle tätig war, ist ein weiterer, gerbe verschwiegender Skandal:

Wie die „New York Times“ berichtet, sind die irakischen Giftgasbestände, die sämtlich aus der Zeit vor 1991 stammen, unter der jahrelangen US-Besatzung nur zum Teil vernichtet worden, obwohl die Chemiewaffenkonvention ihre Sicherung und vollständige Zerstörung ausdrücklich vorschreibt. Teile der Bestände sind, wie aus den Recherchen der „New York Times“ hervorgeht, wohl bis heute als Kampfmittel nutzbar.

Auch fast völlig untergegangen:

Diese Post dürfte bei über 2.761 Studenten und Absolventen (aus den USA) großen Jubel, aber auch großes Erstaunen ausgelöst haben: In einem Brief wurde ihnen mitgeteilt, dass sich ihre Schulden aus Studentenkrediten in Luft aufgelöst haben.

Und endlich wieder Aliens:
Herrn Fulford, bei dessen Berichten ich mir nie ganz sicher bin, ob er ein Eingeweiter ist oder einfach nur jede Menge Fantasie hat, über Weltpolitik und Verschwörungen:

Arbeiten höchste westliche Führer mit feindlichen Aliens zusammen oder sind sie einfach nur böse?

Pechsträhne:

Die Klassenkameradin vom Sandy-Hooks-Schulmassaker-Täter wieder schwer vom Schicksal geschlagen

Wissenschaftliche Studie enthüllt: Verschwörungstheoretiker sind die Vernünftigsten von allen.

Wie die Wissenschaftler sagen, halten diejenigen, die sich gegen eine Verschwörungstheorie richten, die eigene Theorie – 19 Moslems, von denen keiner ein Verkehrsflugzeug steuern konnte, lancierten einen Überraschungsangriff, angeführt von einem Mann an der Dialyse (Osama bin Laden), der irgendwo in einer Höhle in Afghanistan lebte – für unanfechtbar wahr.

Zwei Ebola-Meldungen:

Dr. Cyril Broderick, ein liberianischer Wissenschaftler und ehemaliger Professor für Pflanzenpathologie an der Universität von Liberias College für Agrikultur und Forstwirtschaft, sagt, dass der Westen, insbesondere die USA verantwortlich sind für den Ausbruch der Ebola in Westafrika.

Monsanto und das Pentagon, bekanntlich die größten Menschenfreunde des Planeten, wollen uns mit einem Ebola Impfstoff beglücken – dann wird ja doch noch alles Gut.

Und ein U-Boot in Schweden:

Die Russen sollen angeblich ein Spionageuboot vor Schweden verloren haben.

 Ne, vielleicht doch die Holländer?  (Die haben U-Boote?)

 

Der dunkle Wahn der Veganer: Lügen, Hass, Täuschung, Manipulation und das leise Versprechen der Massenvernichtung.

Der dunkle Wahn der Veganer: Lügen, Hass, Täuschung, Manipulation und das leise Versprechen der Massenvernichtung.

Dienstag, 3.12.2013. Eifel. Es sei meinen Worten vorausgeschickt, das ich den Film „Earthlings“ kenne.  Die Bilder waren entsetzlich, haben  mich nicht weniger berührt als andere. Im Unterschied zu anderen habe ich danach weiter Fleisch gegessen – und weiter Tiere getötet. Sie glauben gar nicht, was ich dazu für Hassmails bekommen habe. Ja, ich töte Tiere. Hunderte sogar. Ich bekenne mich öffentlich dazu, dass viele davon sogar außerordentlich niedlich anzuschauen sind. Ich lebe halt auf dem Land – und zwar richtig auf dem Land. Seitdem ich gemerkt habe, das Mäuse Lebendfallen als lustigen Urlaubstrip begreifen, habe ich andere Saiten aufgezogen und siehe da: erschlägt man hundert Mäuse im Haus, ist Ruhe eingekehrt. Viel, oder? Möchte den Vegetarier sehen, der mit hundert Mäusen im Haus leben kann. Manche Lebensphilosophien funktionieren halt nur in der toten, leblosen Mitte von Großstädten, wo eine freilaufende Maus schon ein kleines Wunder ist und man sich Ratten als „Haustiere“ hält.

Im Unterschied zu anderen ist mir bei dem Film aufgefallen, wie geschickt er manipulative Elemente einsetzt, Musik auswählt, um gezielt Stimmung zu erzeugen. Noch deutlicher: die Musik war so raffiniert eingefügt, dass sie zu einem klassischen Horrorfilm gepasst hätte. Warum?

Schon mal einen Horrorfilm gesehen? Einfach mal den Ton abstellen – Sie werden sich wundern, wie harmlos selbst das übelste Gemetzel wird. Mit Musik kann man sehr leicht Gefühle manipulieren – in beliebigste Richtungen. Die Zustände in der industriellen Massentierhaltung sind erbärmlich – aber ein so übles Machwerk entwertet den Schrecken, instrumentalisiert ihn, um einen anderen Schrecken vorzubereiten. So etwas hat in einem ernst zu nehmenden Informationsfilm nichts zu suchen.

Geschichtlich gebildete oder ältere Menschen erschauern hier – sie erinnern sich daran, dass alles schon mal gesehen zu haben. Ja – natürlich: das kam schon mal im Fernsehen. Bernhard Grzimek, dessen Machwerke meine ganze Jugend begleiteten. Das Abendblatt hat ihm ein paar würdigende Zeilen gewidmet:

Die Stirn sorgenvoll in Falten gelegt. Der Hemdkragen makellos, die Worte wohlgewählt, gerichtet an die Fernsehnation, der er von der Wilderei in Afrika oder grausigen Robbentötungen in Kanada berichtete. Und damit Herzen und Portemonnaies der Zuschauer für den Naturschutz öffnete – nicht zuletzt auch, weil sich während seiner mahnenden Worte ein Gorillababy an ihn klammerte, oder ein Gepard um seine Beine strich. So kannte man ihn: Professor Bernhard Grzimek, den ersten Tier-Onkel des deutschen Fernsehens. Ein Bild das täuscht: Hinter der Fassade des vermeintlich drögen Wissenschaftlers gab es noch den anderen Grzimek: Der war Abenteurer und Scherzartikelfan, Ehebrecher und PR-Genie, NSDAP-Mitglied und Vorreiter der ökologischen Bewegung. Ein Mann, der scheinbar ein öffentliches Leben führte, und der doch einsam starb – in einer Zirkusvorführung. Ein Mann, dessen Lebenswerk noch heute fortwirkt.

Tja – da ist sie wieder: Deutschlands grausame braune Vergangenheit, über die man nicht sprechen darf, damit man sie in Ruhe wiederholen kann.

Da war aber der gute Tieronkel sicher nur ein Mitläufer? Wie alle anderen auch?

Nein – er war voll im Trend, siehe Eu.L.E.:

Tierschutz und Vegetarismus waren ein ganz zentraler Propagandainhalt im Dritten Reich. Doch dass diese alten Wurzeln wieder frische Blüten treiben, liegt an der Gegenwart. Der technische Fortschritt begünstigt exotische Meinungen. Klingt komisch, aber in unserer Kindheit haben wir uns praktisch nur mit den Gleichaltrigen aus dem lokalen Umfeld ausgetauscht. Heute leben die jungen Menschen zunehmend in sozialen Netzwerken – und damit letztlich in gedanklicher Isolationshaft. Wer eine absonderliche Idee hat, findet sofort ein Rudel Gleichgesinnter. So gewinnen krude Ansichten – egal ob Ernährung, Klimawandel oder Feindbilder – schnell Anhänger.

Ups! Der Querverweis auf die Internetkultur trägt hier nicht weit – es ist die tote, leblose Betonstadt mit ihren lebensfremden, glitzernden Verführungen, die das Umfeld der modernen Menschen ausmachen. Hitler hatte kein Internet – allerdings wusste er um die Wichtigkeit des Radios: darum gab es Volksempfänger. Ebenso war er sich bewusst, wie vernichtend das Auto für die demokratische Kultur sein wird: darum der Volkswagen, der aus jedem normalen Bürger einen kleinen Führer und Eroberer macht, dem die ganze Welt zu Füßen liegt. Zu Recht zu Füssen liegt – denn man ist „besser“:

Die vegetarische Bewegung selbst hat ihre Wurzeln im Dritten Reich. Viele Nazigrößen waren Vegetarier und Gegner jedweder Tierversuche, damals Vivisektion genannt. Adolf Hitler hat sich als Tierschützer feiern lassen, und die Tierschutzorganisationen waren mit die wichtigsten Unterstützer der nationalsozialistischen Bewegung. In der braunen Propaganda war zu lesen, dass der »Führer schärfster Gegner jedweder Tierquälerei« sei, »vor allem der Vivisektion, der ›wissenschaftlichen‹ Tierfolter, dieser entsetzlichen Ausgeburt der jüdischmaterialistischen Schulmedizin«. Er erklärte, dass »im nationalsozialistischen Staat diese Zustände bald beendet sein werden«. Die erste öffentliche Erwähnung des KZ-Systems geschah durch Göring, als er 1933 verlauten ließ, dass »alle Personen, die trotz des Verbotes die Vivisektion veranlassen, durchführen oder sich daran beteiligen«, deshalb »ins Konzentrationslager abgeführt« werden. Auch der Kampf gegen die Pelze stammt aus dieser Zeit – denn wohlhabende Jüdinnen galten als typische Pelzträgerinnen.

Die heutigen Vegetarier wissen von der faschistischen Vergangenheit ihrer Ideologie in aller Regel nichts. Das kann böse Folgen haben. Schon erklären Umweltschützer, dass unsere Welt nur zwei oder drei Milliarden Menschen ertrüge – ohne allerdings zu sagen, was mit dem offenbar ökounwerten Rest zu geschehen habe. Tierrechtler verkündeten, dass das Leben einiger Tiere mit Sicherheit wertvoller sei, als das Leben einiger Menschen.

Das war der Türöffner für hemmungslose Gewalt gegen Menschen. Was der Autor unerwähnt läßt: Hitler bzw. die NSDAP hatte gezielt all die vielen wunderbaren Blüten der Weimarer Kultur angesprochen und sie zu einer riesigen Bewegung vereint – wie es nun der „geläuterte“ Vizepräsident der Citybank macht. Sie haben sogar die Nudisten voll integriert – wie man an der Filmkunst des Dritten Reiches deutlich erkennen kann: so viele Nacktbilder wären zuvor nicht durch die Zensur gekommen.

Aber: was tut man nicht alles, um politische Macht zu bekommen.

Ich gestehe: heute wollte ich über die positive Seite der Veganer schreiben. Es gibt da nämlich eine, die kaum erkannt wird und eine wunderbare Botschaft enthält. Doch dann stieß ich in den Kommentaren zum letzten Artikel auf jenen Satz, der einen einfach nur erschauern läßt:

Wir töten täglich Tiere, die uns nichts getan haben und auch niemals etwas tun würden, aber lassen Menschen leben, die andere Lebewesen töten bzw. dafür sorgen, dass getötet und gequält wird???

Ein offener Aufruf zum Massenmord an Fleischessern. Denkt man sich schon gar nichts mehr bei.

Man merkt: es bahnt sich wieder etwas Anderes an. Es ist momentan nicht ratsam, etwas Positives über Veganer zu schreiben: die schicken sich gerade wieder an, die Leute ins Gas zu schicken. Scheint irgendwie aggressiv zu machen, diese fleischlose Kost.

Jeder gläubige Anhänger einer Religion hat das gute Gefühl, anderen Menschen moralisch überlegen zu sein. Der Ungläubige, heute der Fleischesser, ist ein Heide, den es zu missionieren gilt. Das verschafft mir Bedeutung und Lebensgefühl. Zweitens: Als Rechtler kann man seine gewalttätigen Neigungen ausleben, weil jemand, der das Tier vor Leid schützt, das Recht erworben hat, den Menschen Leid zuzufügen, weil das Leben der Tiere ein gleiches oder gar höheres Gut ist.

Das war schon ein Ansatz, der mir – als Kind – bei Grizmek übel aufgestossen war: ständig stieß man auf die Gleichung das edle Tier – der böse Mensch.

Natürlich war nicht jeder Mensch böse – wer diese Gleichung als Mantra vor sich her trug, war natürlich gut … und konnte ganz legitim (in seinen dunstigen Denkkreisen) die Vernichtung des bösen Menschen fordern: da war der alte Nazi wieder in seinem Element.

Die Fakten zum Thema „edler Vegetarier“ kennen wohl inzwischen alle. Sie werden uns täglich um die Ohren gehauen … als Hintergrundgeräusch begleitet von der alten Naziparole, dass die Erde zu voll ist: natürlich nicht zu voll von edlen Vegetariern, die sich aber schon mal zurecht gelegt haben, wer in Zukunft nicht mehr leben darf. Das die Argumente willkürlich in unglaublich naiver Art vorgetragen werden, scheint niemanden mehr zu stören: Hauptsache, die Parole stimmt! Da wird bei der Erzeugung von einem Kilo Rindfleisch einfach mal das ganze Regenwasser hinzu gerechnet, um auf unglaubliche Horrorzahlen an Wasserverbrauch zu kommen. Man verschweigt gerne, dass der Regen auch ohne Rind einfach so vom Himmel fällt. Aber auch sonst ist einem keine Lüge zu schade, um an seiner eigenen Edelhaftigkeit zu feilen und das eigene Bessermenschentum als alternativlos darzustellen:

Tierschützer behaupten gern, man könne die Menschheit nur ernähren, wenn wir alle Vegetarier würden. Das Gegenteil ist wahr. Und zwar aus einem ganz simplen Grund: Nach Angaben der Welternährungsorganisation sind etwa sechzig Prozent der landwirtschaftlich genutzten Flächen weltweit nur für Tierhaltung verwendbar. Das heißt, man kann auf diesen Flächen gar keine Nahrungspflanzen anbauen, weil es sich um Hochebenen wie in Tibet, Steppen wie in Kasachstan oder Almen wie im Alpenraum oder einfach nur um Heidelandschaft handelt. Ich kann im Allgäu nun mal keinen Brotweizen züchten. Dort gedeihen aber Weidetiere. Keine tierische Produktion bedeutet dort, nix zu essen.

Wir merken langsam: Tierschutz und Menschenschutz schließen sich aus. Es sind die wohlstandsverwöhnten Städter, die jeden Realitätsbezug zur Nahrungsmittelproduktion verloren haben und den Rest der Welt verpflichten wollen, ihnen zu folgen.

Gut – machen wir mal eine Ökobilanz auf: Spargel ist das Gemüse der Vegetarierinnen. Er enthält kaum Kalorien und wenig Fett, das macht ihn auf der Stelle beliebt. Jetzt bau ich im Geiste mal einen Hektar Spargel an. Eine Fruchtfolge gibt es nicht, es dauert ein, zwei Jahre, bis ich etwas ernten kann. Überdies brauch ich im Acker, wenn es noch kalt ist, eine Fußbodenheizung. Sonst wird’s nichts mit den Erträgen. Wenn man nun Bilanz zieht, muss man prüfen, wie viele Kalorien von so einem beheizten Hektar in der kurzen Ernteperiode runterkommen. Das ist im Falle Spargel das Schwarze unterm Fingernagel! Spargel trägt zur Ernährung der Bevölkerung fast nichts bei! Keine Kalorien, fast kein Eiweiß – so nahrhaft wie ein kleiner Korken. Da ist der Wein dazu nahrhafter. Würde der Landwirt auf dem Spargelhektar Futterkartoffeln für Schweine anbauen, dann bekäme er vom Schwein einen vielfach höheren Nährwert heraus als mit Spargel. So gesehen ist der Anbau dieser ganzen Modegemüse schlicht Flächenvernichtung. Die vegetarische Kost – so wie sie in Deutschland propagiert wird – bedeutet im Ernstfall Hunger.

Hier spricht mit Udo Pollmer mal ein Lebensmitteltechniker – und kein „Tierrechtsaktivist“.

Hat er Recht – führt der Weg des politischen Veganismus in die Massenvernichtung von Menschen – und Tieren.

Daraus kann man natürlich nicht ableiten, dass der Mensch auch Tiere quälen darf. Er sollte sie immer so behandeln, dass er sich dessen nicht schämen muss. Die militanten Tierschützer stören sich aber weniger an den Missständen der Tierhaltung, sie sind generell gegen die Haltung von Tieren – und es gibt Tierrechtsorganisationen, die den Tod aller Tiere fordern, damit diese nicht mehr leiden müssen. Mal ganz unter uns: Die Schmusetierhaltung ist die größte Tierquälerei überhaupt! Aber die lieben ja alle ihre Tiere – und wenn man andere Lebewesen aus Liebe quält, dann ist ja moralisch alles wieder okay.

Ach ja – die liebe Hauskatze. So quälend wie sie gehe ich mit Mäusen nicht um. Sie sterben bei mir innerhalb von Sekundenbruchteilen. Hat lange gedauert, bis ich Fallen gefunden habe, die das für mich erledigen. Da ich keinen Wert darauf lege, besonders viel edler als andere zu sein, brauche ich auch kein Schmusetier zu vergewaltigen, damit es meine Arbeit für mich macht.

An dieser Stelle vielen Dank an jene Leserin, die mich auf Udo Pollmer aufmerksam gemacht hat – und Udo Pollmer vielen Dank für seine Aufklärungsarbeit … die mehr enthält, als auf den ersten Blick erkennbar ist. Deshalb noch mal ein Zitat:

Vor ein paar Monaten hab ich zum Thema tierische Ballaststoffe recherchiert. So wie es pflanzliche Ballaststoffe gibt, gibt es auch tierische, schwer verdauliche Bestandteile wie Knorpel, Sehnen und so weiter. So stand es früher auch in den Lehrbüchern. Seit Ballaststoffe allerdings gesund sind, werden die tierischen nicht mehr in den Nährwerttabellen ausgewiesen. Mittlerweile gibt es offenbar keine Dokumente mehr im Internet, die korrekterweise auf diese Ballaststoffe hinweisen, egal ob in Deutsch oder in Englisch. Sie sind verschwunden.

Hier wird es nämlich hoch brisant: wer entfernt diese Informationen aus den Lehrbüchern – und warum tut er das?

Ich denke da gleich an jemanden, dem die Erde zu voll ist und der gerne zuschaut, wie am Ende des veganen Wahns die Menschheit (zusammen mit den ach so schlimm leidenden Tieren) zu Tode gejagt wird – von edlen Veget-Ariern, die nur die Welt von Schmutz säubern wollen … wie immer.

Den Film „Earthlings“ kenne ich, wie gesagt. Ein Meisterwerk an Propaganda. Andere Bilder, die gleiche Musik: da kommt mir gleich ein Film in den Sinn, mit dem ich die Grausamkeit der ganzen Schöpfung inszenieren kann. Ja – da hat Grzimek immer ausgeblendet, um die Gefühle der Zuschauer nicht zu verletzen: aber es sieht nicht schön aus, wenn ein Löwe eine Antilope frisst. Der Tod in der Welt ist immer häßlich – auch ohne Massentierhaltung. Verendet die Antilope elendig an Parasiten, schafft sie es noch nicht mal in jene Sendungen, die menschliche Gefühle problemlos auf Tiere übertragen.

Währendessen wird die wirklich schöne Botschaft ausgeblendet.

Wir als Menschen können die Grausamkeit der Welt sehen – und darunter leiden.

Das ist der Urquell unserer Tierliebe – wenn sie nicht zum Zwecke des Menschenhasses in die Welt gesetzt wird.

Wir – als Menschheit – sind besser als die Tiere. Eindeutig besser. Wir haben Skrupel beim töten, uns entsetzt die Quahl. Wir tragen in unserem Geist ein Element, das nicht von dieser Welt stammt und den Gesetzen dieser Welt ablehnend gegenüber steht. Wir tragen das Urbild des Paradieses in uns – und zeigen so, dass wir überhaupt nicht in diese Welt gehören.

Eine wertvolle Erkenntnis – die kein Tierrechtler teilt, obwohl sie Quell seiner Motivation ist, Quell seiner Motivation – aber nicht Teil der Propaganda.

Teil der Propaganda ist: der Mensch ist schlecht und es gibt zu viele davon. Das Tier – das genauso grausam Fleisch essen kann wie der Mensch – ist (für kurze Zeit) heilig und dient damit hervorragend dem Zwecke der Menschenjagd … man denke nur an die vielen Insekten, die diese riesigen Barbaren hirnlos auf ihrem Weg zertreten – so liebe, reizende, vielfältige Geschöpfe, die so wunderbare Staaten und Familien gründen.

Und was soll jetzt der Veganer tun, nach dem er diese Zeilen gelesen hat?

Den Mensch als fleischfressendes Tier aktzeptieren, bis er aufhört, Fleisch zu essen. Einfach so, wie man auch seinen Hund und seine Katze akzeptiert, sie streichelt, liebkost, mit ihnen spielt – und ihnen so eine Form von Grausamkeit zuteil werden läßt, die schon einen ganz besonderen Grad der Perversion enthält – aber im Prinzip zeigt, dass man geneigt ist, liebevoll mit Mitgeschöpfen umzugehen.

Man darf auch für die Würde der Tiere kämpfen. Sie ist wertvoll – für uns Menschen selbst. Wir tun uns selbst nichts Gutes, wenn wir Ausschwitz schließen, aber das gleiche Prinzip zwecks Fleischverwertung fortleben lassen: wir züchten dort grausame, abgestumpfte Menschen, denen jenes Element fehlt, dass der Film Earthlings in uns künstlich hervorrufen wollte … mit einer kleinen, perversen Nebenbotschaft über den entarteten Menschen, der ausgerottet gehört.

Was man aber nie vergessen darf: das Mitgeschöpfe Mitgeschöpfe essen, ist eiserner Bestandteil einer Welt, in die wir hineingeworfen worden sind. Es ist möglich und natürlich, dass uns das nicht gefällt. Die Gratwanderung zwischen Mitgefühl und Weltfremdheit (bis hin zum paranoiden – aber durchaus logischen – Wahn, Mensch und Tier vernichten zu wollen, weil man selber deren Leid nicht mehr erträgt) ist nicht leicht. Sauber zu bleiben in einer gefallenen Welt ist nahezu unmöglich – aber ein respektabler Wunsch.

Was mir persönlich wesentlich lieber wäre?

Mal nett zu sein zu seinem Mitmenschen, auch wenn der Fleisch isst. Mal ganz gezielt nett zu einem Raubtier zu sein, obwohl man seine Lebensweise selbst nicht teilt.

Ich selbst lehne Prostitition vollständig ab – wir hatten kürzlich ausführlich drüber gesprochen. Würde mir nie in den Sinn kommen, eine Dame dieses Gewerbes abfällig anzusehen, ich behandle sie jederzeit höflich und mit großem Respekt und Freundlichkeit  – und jederzeit würde ich mich dem Mob in den Weg stellen, der sie aus der Stadt jagen will.

Wenn ich mir allerdings die Veganer zu anschaue, so haben sie ihre Lust zur Menschenjagd nie abgebaut – aber einen schönen Weg gefunden, ihren Hass auslebbar zu machen und dabei noch ein Superego aufzubauen.

Und wenn ich höre, dass in Berlin Mitte ganze Straßenzüge vegetarisch leben wollen und „dabei keinen Spaß verstehen“ … dann sehe ich dort wieder viel dunklere Wolken aufziehen, als jeder Schlachthof produzieren kann. Wenn die politisch Macht bekommen – geht es wieder ins Gas.

Bleibt noch die Frage, wer die Macht hat, entsprechende Lehrinhalte zu verändern – und mit welcher Absicht. DAS – ist unheimlicher als alle Schlachtungen.

Ich warte nur auf die Studie, die beweisen wird, das hauptsächlich Ausländer, Arbeitslose, Prostituierte und Rentner Fleisch essen.

Aus guten Gründen landet dieser Aufsatz nämlich nun in der Rubrik Politik – und nicht, wie der erste, in der Rubrik Alltagsterror.

 

 

Was würde JESUS wählen?

Was würde JESUS wählen?

Sonntag, 1.September 2013. Eifel. Ein wichtiger Tag. Er erinnert uns an den deutschen Überfall auf Polen – und daran, dass wir jetzt wählen dürfen, um ähnliche Entwicklungen zu verhindern. In drei Wochen ist es so weit: der Souverän entscheidet wieder, wo es langgeht. So jedenfalls sollte es sein, in Wirklichkeit darf der Souverän nur noch den Kellner wählen, der die Rechnung des Großkapitals präsentiert – aber solche Feinheiten wollen wir heute mal gar nicht ins Auge nehmen, dass ist zuviel für den heutigen Tag. Immerhin ist Sonntag, ein Tag der Erbauung, ein Tag für religiöse Übungen, für Gedanken, die über den trüben Alltag weit hinaus gehen, ein Tag, der wie geschaffen dafür ist, sich einmal mit den höchsten, je von Menschen gedachten Gedanken auseinanderzusetzen – und darüber, was sie wohl für die Wahl bedeuten. Nehmen wir zum Beispiel Jesus. Gott hatte ja einen Bund mit den Israeliten geschlossen, die haben mehrfach versagt – trotz Sintflut und Propheten, so dass er sich genötigt sah, seinen Sohn zu schicken, um persönlich klar zu machen, dass ihm der Lebensstil des römischen Imperiums überhaupt nicht zusagte. Nochmal Sintflut war ausgeschlossen (deshalb hängt ja der Regenbogen am Himmel), aber die Entwicklungen, die Gedanken, die Gesetze, die durch ein gigantisches Sklavenimperiums in die Welt kamen, konnten nicht übersehen werden.  Radikale Maßnahmen waren notwendig. Also kam sein Sohn herunter, wanderte etwas herum und sorgte für Wunder und Hoffnung, bis sein Job getan war. 2000 Jahre später (ist nicht ganz korrekt, aber wir wollen heute nicht pingelig sein) ist Wahl in Deutschland – und wir wollen uns heute einmal die Frage stellen, was denn dieser Jesus hier und heute wählen würde. Wir schauen mal darüber hinweg, dass er „dem Kaiser geben würde, was dem Kaiser gehört“, weil „sein Reich nicht von dieser Welt ist“. Diese Ausflucht wollen wir ihm heute nicht gönnen, erhoffen wir uns von seinem Verhalten doch Hilfe dabei, wo wir das Kreuz machen würden.

Die Antwort schallt einem natürlich sofort entgegen: CDU/CSU. Natürlich wählt der Sohn Gottes christlich, meinen Priester, Lehrer und Philosophen. Nicht unwichtig, denn 48 Millionen Menschen in Deutschland gehören noch dieser Religion an.  Begleiten wir ihn erstmal auf seiner Reise zur CDU: „Deutschland ist stark und soll es bleiben; Weil jeder zählt, das ganze im Blick„.  Nun – mit „Deutschland“ kann unser Jesus nicht viel anfangen – im Gegenteil, das Nationale bereitet ihm Magenschmerzen. Auch die Obdachlosen, an denen er auf dem Weg zur Wahlurne vorbeiging, irritieren ihn: offensichtlich sind sie nicht „jeder“ und zählen deshalb nicht.  Doch nicht das ist, was ihm Sorge bereitet.

Er hat ein wenig mehr gelernt, dort, wo sein Reich ist, und vermag nun (wie dereinst Franz Josef Strauß) Stimmen im Wind zu hören, die ihm ein Liedchen singen – und was er dort vernimmt, verstört ihn sehr. Lauschen wir auch diesem Winde:

1962 bilanzierte Ralf Dahrendorf als Soziologieprofessor in Tübingen:

„Die unbekannteste Führungsgruppe in der deutschen Gesellschaft der Bundesrepublik ist die, die ihr zugleich mindestens äußerlich das Gepräge gibt: die wirtschaftliche Oberschicht, die als Schöpfer und Nutznießer des Wirtschaftswunders die neue Gesellschaft vor allem kennzeichnet“

(Aus:  Die Elefantenmacher, Lambrecht/Müller, Eichborn 2010, Seite 43)

Diese Gruppe hatte die Geschicke Deutschlands schon lange im Voraus geplant – aus sicheren Positionen im NS-Staat heraus:

„Schon während des Krieges hatten Planungen für die Ordnung nach der totalen Niederlage begonnen. Ludwig Ehrhard hatte bereits im März 1944 eine Studie mit dem Titel Kriegsfinanzierung und Schuldenkonsolidierung vorgelegt“. 

(Elefantenmacher, a.a.O., Seite 42).

Es war nur eine kleine Gruppe, 12 bis maximal 20 Wirtschaftsfunktionäre, Hitlers gute Helfer im Hintergrund, die ein neues Deutschland entwarfen – ein Deutschland, dass ihnen die unbegrenzte Macht der Vergangenheit erhalten sollte, ein starkes Deutschland, dass Hitlers Hinterbänklern die Macht geben sollte, die sich nach eigener Ansicht verdient hatten (siehe auch Grunenberg, zititiert bei Elefantenmacher, Seite 43).

Ihr Mittel dazu? Die CDU.

Gegen den Willen der Alliierten wurde von Hermann Josef Abs das Großbankensystem des Deutschen Reiches wieder aufgebaut – und wahrscheinlich wird Deutschland aufgrund dieser Entwicklung direkt nach dem Krieg heute noch von den USA als Feindland eingestuft … die Demokratie war nur dünne Tünche über einem ganz anderen Machtapparat.

Der Wind flüstert unserem Jesus noch viel mehr zu – es geht um „Parteienfinanzierung“ und einem enormen Ausmaß an krimineller Energie, dass sich dort bis hin zur Kanzlerschaft des Helmut Kohl zeigte, dessen Ziehkind Angela Merkel gerade das Land regiert.

Angeekelt wendet sich unser Jesus von diesem Sumpf an Betrug, Täuschung, Lüge und verlängerter Macht des Dritten Reiches ab. Was soll er auch anderes tun, gilt doch Adolf Hitler in weiten Kreisen sogar als „Antichrist“.

Entgegen der Meinung der Pfarrer, Lehrer und Philosophen wählt unser Jesus keine CDU. Wäre auch nie gegangen, wäre zu viel Lüge im Spiel – und Lüge ist eine Spähre Satans, das ist in Jesu´ Reich allen klar.

Im Rahmen der Parteispendenaffäre erfuhr unser Jesus nun von der SPD. Das Wort „sozial“ hat es ihm angetan. Doch sofort beginnt der Wind zu flüstern Er erfuhr von den Geldwaschanlagen der Sozialdemokratie (Elefantenmacher, Seite 54), die in Folge der Geldwaschanlagen der CDU und FDP geschaffen wurden, er sah Bilder von Kanzlern in feinsten Anzügen, die angeblich dem Schutz der Armen verpflichtet waren, lange Schlangen vor Geschäften mit vergammelter Ware und Menschen, die den Industrieabfall noch für gutes Geld vertilgen sollten, er sah staatlich gewollte Armut und Sanktionen, die den Tod bringen konnten und wandte sich angeekelt ab. Das war ja Rom in Reinkultur.

Aber es gab ja noch die FDP. Viel kleiner als die Großen. Doch was flüstert der Wind?

Anfang der fünfziger Jahre wandten sich die Konstrukteure Deutschlands mit ihren Geldsäcken der FDP zu, um den linken Flügel der CDU auszulöschen – die FDP griff gnadenlos zu, worauf hin Adenauer die gesamte hessische CDU zum Arbeitsamt schicken wollte (Elefantenmacher, a.a.O., Seite 54). In Folge waren CDU und FDP durch die gleichen Eliten gesteuert – und selbst heute noch fällt da mal eine Steuersenkung für Hoteliers auf … natürlich nur nach angemessener Parteispende.

Jesus ist ein nun ein wenig ernüchtert und hält das ganze für einen schlechten Scherz. Ihm hatte der Teufel die ganze Welt angeboten – und die Mächtigen der Republik springen schon für kleines Geld durch Feuerreifen? Das nennt sich „christlich“? „Sozial“?“Frei“?.

Nun – unser Christus steht etwas irritiert im Park herum. Fast hält der die Veranstaltung für einen großen Ulk. Räuber, wohin das Auge blickt. Er zeigt sich gewillt, die irdischen Spähren wieder zu verlassen, „heulen und wehklagen“ herrschen immer noch hernieden. Doch sein Gang zur Urne blieb nicht unentdeckt. 48,4 Millionen deutsche Christen stehen hinter ihm, schauen zu ihm auf und warten auf  sein Urteil.

Also macht sich der Heiland auf den Weg, weitere Parteien in Augenschein zu nehmen. Noch ist die Hoffnung nicht gestorben – es gibt ja noch Grüne. Bilder von blühenden Landschaften erscheinen vor dem geistigen Auge, in dem friedliche Schafe ein behütetes Leben führen. Unserem Jesus gefallen diese Bilder – doch wieder kommt der Wind und flüstert ein Lied – und bombenbeladene Düsenjäger donnern über den Himmel, erschrecken das Vieh, verpesten die Luft und bringen Tod und Leid über fremde Völker. Wie der Wind weiter flüstert, war das kein Versehen, siehe Spiegel:

Cohn-Bendit: Eine Strafaktion ohne politische Strategie wäre falsch. Aber der Westen muss militärisch mobilmachen. Als Voraussetzung – entweder für einen Militärschlag oder um einen Waffenstillstand zu erzwingen und das Blutvergießen zu beenden.

Ja, die Bundesregierung müsste sich zusammen mit anderen EU-Ländern an der Vorbereitung einer militärischen Aktion beteiligen.

Jesus erschaudert. So dachte die Welt, bevor er kam. Wollen Grüne Frieden nur für Tiere, doch der Mensch darf geschlachtet werden? Lüge, Täuschung, Betrug – der alte Geruch weht ihm um die Nase – und leise flüstert der Wind noch ein Wort, das schmeckt wie blutige Erde: „Hartz IV“ heißt es – so grün kann Leben sein.

Warum nur nehmen sich alle ein Beispiel an Judas – aber keiner an ihm?

Doch diese Frage wollen wir ihm nicht gestatten. Es ist Wahl in Deutschland – und irgendwo muss das Kreuzchen hin. Darum haben wie ihn ja eingeladen, dass er uns hilft, unser Kreuz zu tragen – seins hat er schon hinter sich.

Doch uns gehen langsam die Vorschläge aus. Mehr als zwei Dutzend Kleinparteien wollen wir ihm nicht vorlegen, noch mehr Lüge, Täuschung und Verrat nur in kleinerem Formen – das wollen wir keinem zumuten.

Aber es gibt ja noch die Piraten. Sie haben kein Profil, aber gute Sprüche. Schauen wir doch mal hin, was die so treiben.

„Polizeischikane auf Schalke“ ist dort Thema. „Was machen die mit Armen?“ will unser Jesus auf einmal wissen. Das Bunte dort gefällt ihm, auch tragen viel weniger diese „Krawatten“, die ihm – zuvor völlig unbekannt – langsam als Ankerband des Satans erscheinen: wo immer Lug und Trug, Täuschung und Betrug ihr Unwesen treiben, da sind sie zu finden. Wir folgen der Seite und stoßen auf „Gesellschaftliche Teilhabe“ … wo uns zuerst die Forderung nach mehr Rechten für „Gamer“ ins Auge fällt. Nur eine Spaßpartei?

Doch bevor wir unseren Jesus zu einem Urteil bewegen können, noch bevor der Wind ein wenig über Johannes Ponader erzählen können – und dem Umgang der Partei mit einem Armen – eilt der Heiland fort. Ein Plakat ist ihm ins Auge gefallen.

„100% sozial“ steht da drauf.

„Umfairteilen“ … so heißt es da. „Gehe hin, verkaufe alles was du hast und gib es den Armen“ … so murmelt er vor sich hin, während er weiter liest:

„Nein zum Krieg“.

Das gefällt ihm. Der Wind flüstert unheimliche Dinge über ein „Ministerium für Staatssicherheit“, über „SED-Vermögen“ und Arbeitslose, die in der Partei schikaniert wurden, er erzählt von Kommunismus, Karl Marx und seinem aussortierten Lumpenproletariat … den Ärmsten der Armen, von Mauerschützen und Terroristen, doch der Herr antwortet: „Wer ohne Sünde ist, werfe den ersten Stein“ … und es wird auf einmal ruhig in den Reihen der CDU, CSU, SPD, FDP und Grünen.

Während es dies spricht, zeigt auf nochmal auf das Schild: „100% sozial“ und spricht dabei: „Liebe Deinen Nächsten wie Dich selbst„.

Dann verläßt er diese Welt, um sich weiter auf seine große, endgültige Rückkehr zu besinnen.

Die Christen bleiben verwirrt zurück. Kann das denn sein: der Herr würde die Linke wählen? Ja, weiß er denn nicht, dass die die Kirchen abschaffen wollten, die Priester nicht mögen und Religion als Droge ansehen, die es zu verbieten gilt? Doch vom Himmel herab fällt ein kleines Blatt Papier, dass der Herr in seiner unermesslichen Güte der Würdigung wert fand. Es stammt gerade von jenen „Linken“ – und es geht um Ostern:

Ja, Linke oder scheinbar Linke verhielten sich  in der Vergangenheit oft unsachlich und verletzend gegenüber Gläubigen und Kirchen, folgten Vereinfachungen, wonach religiöser Glaube nur Opium oder ein „Fremdkörper“ in der Gesellschaft sei. Die PDS erachtete es daher bereits im März 1990 für erforderlich, ihr Verhältnis zu Gläubigen, Religionen, Kirchen und Religionsgemeinschaften zu bestimmen. Sie bekannte sich zu ihrer Mitverantwortung an einer Politik, die tragische Schicksale, Benachteiligung, Verdächtigung und ohnmächtige Betroffenheit auslöste, und bat um Versöhnung.(1) In der Bundessatzung der LINKEN stehen bei den politischen Zielen Begriffe wie menschenwürdige Arbeit und soziale Gerechtigkeit, Frieden und Nachhaltigkeit. Die Partei, heißt es da, „… ist plural und offen für jede und jeden, die oder der gleiche Ziele mit demokratischen Mitteln erreichen will.“ Also: Die Mitgliedschaft in unserer Partei ist an keine Weltanschauung gebunden, in ihr haben Menschen einen Platz, die sich selbst als Sozialdemokraten oder Kommunisten, als demokratische Sozialisten oder Freidenker verstehen. Ganz selbstverständlich können Christen und Juden, Muslime und Hindus, können Gläubige verschiedener Couleur ihren Platz in unserer Partei finden und politisch aktiv sein.

Die Christen stehen dort … und staunen. Es gibt viel Gemurre unter ihnen – „Sozial ist auch die SPD“, „Christliche Union ist christlich, sonst nichts“, „CSU ist sozial“, „so ein wenig sozial sind wir alle, dass gibt doch nicht den Ausschlag“ … doch alles wird unterbrochen von einem enormen Getöse aus den himmlichen Gefilden, einem donnernden Abschiedsgruß und mit großen Lettern an den Himmel geschrieben erscheint noch einmal der Wunsch des Herrn:

„100 % sozial … EINHUNDERT PROZENT!!!“ –  und Wahrlich ich sage euch: Was ihr getan habt einem unter diesen meinen geringsten Brüdern, das habt ihr mir getan.

Tja – so sprach der Herr – und lässt uns verwirrt zurück.

Gerne hätten wir noch mehr Parteien vorgestellt, doch der König der Sozialromantiker hatte gefunden, was er wollte – und wir trauten uns nicht, ihm zu widersprechen. Gerne hätten wir ihn auch auf die vielen Krawatten bei den Linken aufmerksam gemacht … aber was das Soziale angeht, da versteht der Herr keinen Spaß, da hat er einen klaren Kurs: 100 % sozial.

Alles andere … scheint nur Schall und Rauch in seinen Augen zu sein.

Man merkt aber langsam, warum das Christentum immer mehr an Boden verliert – so bald man seine Botschaft versteht, wird die Wahl alternativlos. Deshalb wählen wir lieber Judas als Christus. Den gibt es in vielen Farben.

 

Umerziehung und Wirklichkeitssteuerung in Deutschland: über Kornkreise, Goldman-Sachs und echte Widerstandskämpfer

Mittwoch, 12.9.2012. Eifel. Gestern war Jahrestag einer der größten Verschwörungen der Welt. Verschwörung? Ja - das war es auf jedenfall. Es gibt eine amtliche Verschwörungstheorie und einige öffentliche, die mit der amtlichen nur in Teilen übereinstimmen. Und wie das so ist in einer Welt, in der es Verschwörungen, Vertuschungen und Geheimdienste gibt, weiß man als Zeitungsleser überhaupt nicht mehr, was man glauben soll - aus lauter Verzweiflung glaubt man dann einfach das, was die Regierung als Regelmeinung herausgibt. Damit kriegt man ja auch am wenigsten Ärger. ARTE brachte nun eine Dokumentation über Goldman-Sachs - eine Dokumentation über eine Verschwörung:

Mittwoch, 12.9.2012. Eifel. Gestern war Jahrestag einer der größten Verschwörungen der Welt. Verschwörung? Ja – das war es auf jedenfall. Es gibt eine amtliche Verschwörungstheorie und einige öffentliche, die mit der amtlichen nur in Teilen übereinstimmen. Und wie das so ist in einer Welt, in der es Verschwörungen, Vertuschungen und Geheimdienste gibt, weiß man als Zeitungsleser überhaupt nicht mehr, was man glauben soll – aus lauter Verzweiflung glaubt man dann einfach das, was die Regierung als Regelmeinung herausgibt. Damit kriegt man ja auch am wenigsten Ärger. ARTE brachte nun eine Dokumentation über Goldman-Sachs – eine Dokumentation über eine Verschwörung:

Goldman Sachs ist mehr als eine Bank. Sie ist ein unsichtbares Imperium, dessen Vermögen mit 700 Milliarden Euro das Budget des französischen Staates um das Zweifache übersteigt. Sie ist ein Finanzimperium auf der Sonnenseite, das die Welt mit seinen wilden Spekulationen und seiner Profitgier in ein riesiges Kasino verwandelt hat. Mit weltweit einzigartigen Verflechtungen und einem Heer aus 30.000 Bankern konnte Goldman Sachs auch in den letzten fünf Krisenjahren kräftige Gewinne einstreichen, seine Finanzkraft weiter ausbauen, seinen Einfluss auf die Regierungen stärken und sich vonseiten der amerikanischen und europäischen Justiz völlige Straffreiheit zusichern. 

Das Geschäftsgebaren der Bank ist überaus diskret. Ihr Einfluss reicht weit in den Alltag der Bürger hinein – vom Facebook-Börsengang über die Ernennung des Präsidenten der Europäischen Zentralbank bis hin zum Lobbying gegen die Regulierung des Finanzsektors. Der Arm der Bank ist lang, und sie befindet sich stets auf der Gewinnerseite.

„Der Arm der Bank ist lang“ … und wenn wir nun Geschichten von 55-jährigen Frauen in Deutschland hören, die nach Streichung des Regelsatzes in ihrer Wohnung verhungern, dann merken wir, das dieser Arm direkt in unseren Alltag hineinreicht.  Wir werden noch weitere Folgen zu tragen haben – egal, wie Karlsruhe heute entscheidet.

Diese Verschwörung ist bekannt, sie läuft vor unser aller Augen ab. Eine mit „unbegrenzter Feuerkraft ausgestattete EZB“ (siehe Welt) feuert demnächst auf den Bundeshaushalt, auf die Rentenkassen, das Gesundheitswesen und den Sozialstaat … und ich wette, das es keinen Aufstand dagegen gibt. Sicher, die Angst der Deutschen vor der Armut ist größer als die Angst vor dem Krieg (siehe Handelsblatt) – wobei man schon bemerken sollte, das es solche Degenerationserscheinungen nur in Ländern gibt, in denen die letzten zwei – drei Generationen schon gar keinen Krieg mehr mitbekommen haben und eigentlich gar nicht wissen, wovon sie reden.

Dabei ist ihre desolate persönliche Situation das direkte Ergebnis eines Krieges, den die US-Superklasse seit vielen Jahren gegen Europa führt – die Superklasse und ihre Funktionseliten, die gerade in Deutschland superfest im Sattel sitzen. Nur hier wird es toleriert, das zum Beispiel Ärzte bei ständig schlechter werdenden Leistungen ungeniert und äußerst trickreich immer tiefer in die Taschen der Patienten greifen (siehe Welt), Realschullehrer Spitzengehälter für die Serienproduktion von Hartz-Kunden und Prekariatspersonal bekommen (siehe OECD-Studie im Spiegel) und die offiziell künstlich  hergelobten Leistungsträger unserer feinen Gesellschaft zu einem Förderverein von Zwangsprostitution und Menschenhandel werden (aktuell – neben VW und HMI – die deutschen Schienenproduzenten, siehe ebenfalls Welt).

Das ganze wird gestützt von einer Presse, die – direkt oder indirekt abhängig von der Superklasse und ihren Funktionären – nebenher (entgegen aller von Sozialarbeitern geschilderten Wirklichkeit) den Mythos der glücklichen Hure auf allen Kanälen verbreitet, jener Frau, die gerne für jeden Mann da ist – notfalls auch umsonst. Von solchen feuchten, pubertären Träumen berichtete man früher nur in Schilderungen aus katholischen Internaten, heute ist das publizistische Standardmeinung der … Dauerkunden.

Die Sendung bei ARTE über die Goldmänner ist sehr empfehlenswert, wiewohl sie ziemlich entmutigen kann. Sie enthält eine interessante Aussage über Formen von Korruption, die wir gar nicht als solche Wahrnehmen, weil sie entsteht, wenn viele Menschen mit der gleichen Art zu denken zusammenkommen und Entscheidungen treffen. Sind diese Menschen Psychopathen, ist jede Hemmung abgebaut, man geht auf Freund und Feind gleichermaßen los, wie Europa und seine Bürger jetzt nach den US-Bürgern (die die ersten Opfer waren, jetzt aber abgeschöpft sind) hautnah erleben dürfen – auch wir Deutschen, wenn Ende des Jahres die Rezession in Deutschland beginnt (siehe OECD-Prognose in der Welt) und wir bedingt durch die Extremwetterlagen (siehe Oxfam-Studie im Spiegel) auch in Deutschland merken, das Essen doch nicht bei Aldi im Regal wächst und man das Prekariat auch gezielt durch Preisexplosionen eliminieren kann.

Man sollte nun erwarten, das das Volk angesichts der vollständigen Vernichtung seines Wertesystems, seiner Lebensqualität und seiner Existenzgrundlagen vor lauter Wut auf den Straßen tobt … jedenfalls wäre das bei einem normalen Volk zu erwarten. Bei Griechen, Italienern, Franzosen, Spaniern, Portugiesen, Ägyptern, Syrern, Tunesiern und allen anderen halbwegs zivilisierten Freunden der Losung „Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit“ und Anhängern der Erklärung der Allgemeinen Menschenrechte ist es auch so … jedoch nicht bei den Deutschen.  Die sind bedauerlicherweise in einer ziemlich dämlichen Lage: zum einen haben sie eine ganz deutliche Pfui-Geschichte als Vergangenheit (dank neoliberalisiertem Psychopathenwahn aktuell auch eine Riesenpfuigeschichte in der Sozialgesetzgebung), zum anderen sind sie seit achtzig Jahren umerzogen worden – und zwar mal hierhin und dann wieder dorthin.

Erst kam eine Weimarer Republik und erzog sie zu Demokraten.

Dann kam ein Führer, erklärte Demokraten zu dummen, gemeingefährlichem Teufelszeug und erzog sie zu Herrenmenschen.

Nach Vollendung der Führung und vollendeter Vernichtung des Landes kamen Amerikaner und erklärten den Führer zu dummen, gemeingefährlichem Teufelszeug, Demokratie kam wieder in Mode.

Dann kam der Focus und erklärte Demokratie zu dummen, gemeingefährlichem Teufelszeug (siehe Hintergrund) bzw. zu „einem zum Scheitern verurteiltem System sozialer Organisation“. Sogar unsere Kanzerin malt ja schon mal gerne das Bild der marktkonformen Demokratie an die Wand, die unser veraltetes, marodes, unbezahlbares und schlecht steuerbares defizitäres Demokratiesystem ersetzen soll – die vierte komplette Umerziehung erfolgt in nur hundert Jahren.

Schon jetzt kann man erahnen, das nach dem Ende der nächsten (Ver-)führung wieder Retter die Demokratie einführen und Merkel samt Focus zu dummen, gemeingefährlichem Teufelszeug erklären werden.

Das System der Wirklichkeitssteuerung entlarvt sich nun ziemlich einfach an den tabuisierten Randthemen, denen sich jetzt beispielsweise der Spiegel gewidmet hat: den Kornkreisen.

Worum handelt es sich bei diesem Phänomen?

Nun – seit mehreren Jahrhunderten (siehe Kornkreise-forschung.de) erscheinen in Kornfeldern seltsame Kreismuster. Für den Bauern (der heutzutage  zwischen Hartz-Regelsatz und Friseurinnenstundenlohn wirtschaften muss) bedeuten sie empfindliche Einkommenseinbußen, der Tatbestand der böswilligen Sachbeschädigung ist mehr als deutlich gegeben (siehe 20Min.ch) – ein Aspekt, der in der Diskussion oft vergessen wird.

Ich bin auf dieses Phänomen durch einen Arzt aufmerksam geworden, der gelegentlich in der Eifel zwecks Goldschürfung unterwegs ist und selber Zeuge dieses Phänomens wurde. Offenbar entstehen über Nacht ästhetisch sehr beeindruckende Muster im Korn, die auf eine hohe Intelligenz der Kunstschaffenden schließen lassen, ebenso auf perfekt getarnte Operationen, die über eine hochtechnisierte Ausrüstung und der personellen Ausstattung und Logistik eines Großkonzerns verfügt – hören wir dazu den Spiegel-Autor:

Die Nachricht vom südenglische Phänomen hatte die Zahl der weltweit gemeldeten Kornkreis-Sichtungen rasant ansteigen lassen, und ihre Erschaffung entwickelte sich zu einer wahren Kunstform mit immer komplizierteren Figuren aus Kreisen, Linien und Vielecken, für die weit mehr als nur ein paar Bretter und Seile nötig waren. Einige der Künstler orientieren sich mittlerweise mittels Laser oder GPS-Geräten. Die Halme selbst, so schrieb der Physiker Richard Taylor von der University of Oregon, könnten mit sogenannten Magnetronen mittels Mikrowellenstrahlung umgelegt werden. 

Doug Bower und Dave Chorley indes gelten in Kornkreismacherkreisen als die Begründer dieser neuen Kunstform, ihre selbstauferlegten Regeln als ungeschriebene Gesetze. Dazu gehört, dass das Getreide nur gebogen, nicht gebrochen werden darf. Die Piktogramme müssen während der Nacht entstehen und ihre Erschaffer das Feld verlassen, ohne menschliche Spuren zu hinterlassen.

Gut, diese Erkenntnis steht etwas im Gegensatz zu den Behauptungen bekennender deutscher Kornkreisschöpfer (siehe Kornkreise.de), aber mit solchen Verblüffungen muss man in Tagen der Umerziehung leben.

Bis heute sind ca. 6000 dieser Kornkreise beobachtet worden, jedes Jahr kommen ein paar hunderte hinzu. Die Organisation, die mithilfe von Mikrowellenkanonen, GPS-Geräten und Lasern in großem Umfang Ernten vernichtet, bleibt vollkommen im Dunkeln, allerdings lässt sich anhand der mathematischen Gleichungen, die in den Mustern verborgen sind (siehe beispielsweise Shortnews, Heise, Zeit), schließen, das es sich um führende mathematische Köpfe der Menschheit handeln muss.

Wir schlucken diese Verschwörungstheorie ohne weiteres – obwohl bis heute noch kein hochgerüstetes Kornkreiskommando auf frischer Tat ertappt wurde, weil sie mit höchster organisatorischer Effizienz nach im Dunklen und absoluter Stille vollbrachter Tat spurlos aus der Gegend verschwinden.  Außer der Schweizer Polizei jagt auch niemand die Täter, obwohl sie insgesamt Schäden in Millionenhöhe verursachen (was wieder irgendwie an die Goldman-Sachs-Geschichte erinnert – auch dort sind Mathematiker im Spiel, auch dort findet keine Strafverfolgung statt – allerdings sind die Schäden um ein vieltausendfaches höher).

Es wäre doch eine hochinteressante Geschichte, welche Organisation hier versucht, die Menschheit zum Narren zu halten – und das mindestens über ein Vierteljahrhundert hinweg.  Immerhin haben wir es hier – wie bei Goldman-Sachs – mit einer internationalen Verschwörung zu tun, die gezielt und absichtlich einen Mythos produziert, der zu äußerst irrationalen Deutungen einlädt: das scheint mir schon mehr als grober Unfug zu sein.

Was aber tun „wir“, die Gemeinschaft der Umerzogenen?

Wir fragen gar nicht mehr weiter.

Das auf der Basis von Magnetronen schon EMP-Waffen entwickelt worden sind, erfährt man nur nebenbei durch Wikipedia, das diese Waffen für manch einen unerklärlichen Stromausfall der letzten Jahre verantwortlich sein kann, muss man sich selber denken, das die USA solche Waffen schon längst besitzen (siehe Spiegel aus dem Jahre 2003), wir aber nicht erfahren, wo und wie die heute schon im Einsatz sind, soll uns nicht weiter interessieren. Vielleicht sind sie ja schon 1965 angetestet worden, als es im Zusammenhang mit dem „großen Stromausfall in Nordamerika“ zu unerklärlichen Blitzen über Syracuse kam (siehe Wikipedia). Syracuse? Ja, genau dort gibt es eine US-Militärbasis, die auf sich aufmerksam machte, als sie für ihre Anlage Röhrentechnologie aus der Sowjetunion beziehen musste (siehe Wikipedia), Röhrentechnologie, die – wie man heute weiß – gegen EMP-Impulse unanfällig ist.

Wir gewöhnen uns halt an eine Kultur, die durch einen ökonomischen Putsch die Grundwerte des christlichen Abendlandes vernichtet, die Nachfragen verhindert und jedes kritische Denken als „esoterisch“, „verschwörungstheoretisch“ oder „hysterisch“ brandmarkt.

Was kaum einer merkt: wir befinden uns da ganz akut in einem System, das die Psychopathologisierung des weltanschaulichen Gegners wie selbstverständlich handhabt … obwohl wir doch wissen, das dies ein Merkmal menschenverachtender, stalinistischer Systeme war: wer Dinge für möglich hält, die ausserhalb der staatlich definierten Weltsicht existieren, kann einfach nur geistig krank sein (… während gleichzeitig die räuberischen Goldmänner als Leistungsträger und Helden des Marktes gefeiert werden).

Die Realität dieser stalinistischen Systeme in unserem Alltag ist uns aber inzwischen so in Fleisch und Blut übergegangen, das wir sie gar nicht mehr bemerken: Umerziehung und Wirklichkeitssteuerung haben eine perfekte Scheinwirklichkeit aufgebaut, die nur gelegentlich am Rande von anderen nicht vordefinierten Wirklichkeiten gestört wird … zum Beispiel durch Kornkreise, Ufos, Nahtodeserfahrungen, religiöse Erlebnisse oder philosophischer Reflexionen, denn all das hat in der Goldman-Sachs-Welt keinen Platz.

Unabhängig davon, ob es nun El-Kornkreisaida, Erdgeister oder Weltraumtouristen waren, die dort Spuren im Sand (bzw. im Korn) hinterlassen haben, fordern diese Kreise unsere Wissenschaft zu Erklärungen heraus … Erklärungen, die letztlich zeigen, das wir uns auf einem wissenschaftlichem Niveau bewegen, mit dessen Hilfe man auch beweisen könnte, das die Erde eine Scheibe ist.

Noch ein Schmankerl dazu? Die Seite „Wissenschaft im Dialog“ steht mit hehrem Anspruch im Netz:

Weil Wissenschaft und Forschung die Lebensbereiche aller Menschen tiefgreifend verändern, bringt die Initiative Wissenschaft im Dialog (WiD) Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler mit Menschen aller Altersgruppen und Bildungsgrade ins Gespräch und engagiert sich für den Austausch und die Diskussion über Forschung in Deutschland.

Wer schreibt dort einen „wissenschaftlichen“ Artikel über Kornkreise und erklärt mit zehn Sätzen ein Phänomen, für das US-Forscher immerhin schon Mikrowellenwaffen ins Spiel bringen?

Der Einzelhandelskaufmann Werner Walter (siehe Wikipedia), der mit seinem „unwissenschaftlichem“ und „polemischem“ „Ein-Mann-Netzwerk“ seit Jahren einen Kreuzzug gegen alles mögliche führt.

Mag es sein, das unsere wissenschaftliche Elite angesichts dieses Niveaus wirklich in den Untergrund abgetaucht ist und nur noch über Kornkreise mit uns kommuniziert?

Denkbar wäre es.

Zurück jedoch von dem kleinen Exkurs über ein umstrittenes Randphänomen der menschlichen Wahrnehmung, das im Prinzip erstmal an sich völlig bedeutungslos ist (nebenbei bemerkt: was würde sich für uns eigentlich ändern, wenn dort im Korn keine Geheimorganisation tätig ist, sondern jugendliche Aliens, die auf ihren Weltraumsurfbrettern mal eben bei den „nackten Affen“ halten, um ihnen einen Schabernack zu spielen … so wie unsere Kinder schon mal einem Hund einen Knochen an den Schwanz binden, damit der sich zu ihrer Belustigung selber jagt) hin zu der Bedeutung, die die Behandlung dieses Phänomens für die Widerstandskraft der menschlichen Gesellschaft hat.

Umerziehung und gesteuerte Wirklichkeiten machen es möglich, das mit dem heutigen Urteil der Karlsruher Richter zum ESM (siehe Spiegel) die Schleusen für grenzenlose Transaktion europäischer Steuergelder in Goldman-Sachs-Regionen geöffnet werden (bei gleichzeitigen üppigen Gehalterhöhungen für Beamte in Europa und Deutschland – siehe Welt) …. und die deutschen Bürger trotzdem nicht die Goldman-Sachs-Niederlassungen stürmen – obwohl ARTE die Verschwörung gegen den europäischen Wirtschaftsraum detalliert aufgezeigt hat.

So erklärt sich, warum deutsche Bürger seit Jahren Unverschämtheiten von Politik und Wirtschaft schlucken, ohne auf die Barrikaden zu gehen … und man merkt, warum ein vergleichsweise harmloses Phänomen die Wurzeln des Systems angreift – eines Systems, was via Goldman-Sachs die Vermögenswerte des europäischen Kontinents abgreift.

Beschäftigen wir uns nämlich zu sehr mit alternativen Realitäten, könnten wir womöglich auf die Idee kommen, das die Goldman-Sachs-Realität gar nicht so alternativlos ist, wie Kanzlerin und Wirtschaftswissenschaft uns glauben machen wollen.

Insofern … sind die Kornkreismacher echte Widerstandskämpfer, die sehr zum Denken anregen.

Eigentlich seltsam, das die nicht von Europol gesucht werden … allein schon wegen der systematisch hervorgerufenen Ernteschäden in Zeiten knapper werdender Nahrung.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Verschwörungen, Verschwörungstheorien, ihre Verbote … und die Angst der Presse.

Verschwörungen, Verschwörungstheorien, ihre Verbote ... und die Angst der Presse.

Sonntag, 9.9.2012. Eifel. Heute kann ich es mir sehr bequem machen: der Artikel ist schon lange fertig. Das hat eine besondere Geschichte Wir hatten eine Einladung zu einem Printprojekt bekommen, das sich viel vorgenommen hatte:

Alles tabulos und knackig. Mit viel Lust an Brüchen, Überraschungen, Kontroversen. Nicht von linientreuen Redakteuren für ein erstarrtes Publikum, sondern von jungen Wilden für wilde Junggebliebene.

Unser Ziel ist es, einen neuen, unabhängigen Journalismus ins Leben zu rufen und langfristig zu fördern.

Das hörte sich ja gut an – obwohl die scheinbar nur halb so viele Leser haben wie wir. Ich habe ein wenig über die Hintergründe recherchiert, was mich dazu brachte, einen kleinen Artikel für sie zu schreiben – es ist nicht das erste Blogger/Print/Projekt das ich so mit meinen bescheidenen Mitteln unterstütze. Jetzt schreibe ich ja recht eigentümlich (wie es sich für echte Eifelphilosophen auch gehört – denn sonst könnte man ja auch direkt bei unseren Nachahmern und Trittbrettfahrern lesen … wenn es die überhaupt noch gibt) und gehe nicht davon aus, das dies einem breiteren Publikum gefällt, zumal man mir schon seit Jahren in den Ohren liegt, das ich fürs Internet (und für die moderne Zeit) viel zu lange Texte schreibe. Trotzig, wie ich nunmal bin, schreibe ich nun doppelt so lange … und die werden überraschenderweise sogar bei Sonnenschein gelesen, wie ich höre, auch von einer durchaus gut betuchten Leserschaft.

Natürlich ist auch meine Methode recht eigentümlich – ich übertrage einfach die Prinzipien des Pharmamanagements auf die Politik und berücksichtige bei jeder Analyse der politischen Situation die schlimmstmöglichen Folgen. So planen Gewinner – hatte man mir gesagt.  Beobachtet man aus der Perspektive der Wirtschaft (die auch jeder Kreditberater im Auge hat) nun das bunte Treiben der Politik, so wird einem Angst und Bange: die deutschen Medien haben sich seit Jahren in einen Wohlfühlfunk verwandelt, der dem Bürger ganztägig auf breiter Front suggeriert, das alles wunderbar in Ordnung ist, auch wenn … die führende Supermacht der Welt den kleinen Irak grundlos angegriffen hat und weltweit mit Drohnen mordet. In den USA hat man Michael Moore, der dort medial die Fragezeichen an die Wand malt, wir jedoch haben Günter Jauch, der lieber Armenbashing betreibt und so die neue Kultur in Deutschland beschreibt: wer Arm ist, hat Strafe verdient.

Seit Jahren wird es deshalb Zeit für eine neue Partei, eine neue Bürgerbewegung und vor allem: für ein neues Presseorgan, das berücksichtigt, das die Mehrheit der Deutschen Hartz IV beschissen finden, gegen Kriege im Ausland ist und auch keine Sympathie für die globale Bankenrettungsorgie hat, die Politik und Finanzwelt gerade auf unsere Kosten veranstalten. Die absolute Mehrheit der Deutschen weiß noch, das Steuergelder UNSERE Gelder sind und Sozialleistungskürzungen, grenzenlose Diätenerhöhungen und notgeile Prestigeprojekte deshalb eine absolute Frechheit darstellen.

Nun – es war angesichts der Rahmenbedingungen nicht wirklich überraschend, das der Artikel nicht angenommen wurde – und ich hätte da auch kein Wort drüber verloren, wenn nicht mein Freund Werner meinte: da musst du was drüber schreiben:

Hihi, die haben Angst vor der Wahrheit.
Stell den Artikel mit seiner Antwort in den nso.  “Was sich xxx nicht traut” oder so 

Angst vor der Wahrheit?

Nun … ich zittiere mal aus der Antwort:

hallo yyy, herzlichen dank für den artikel, aber leider ist das nichts für uns. er suggeriert potentiellen selbstdenkern ein maximum an strafandrohung (drohnen, kzs), womit diese und damit auch die kunden eines selbstdenkenden journalismus (also unsere leser) eingeschüchtert bzw. abgeschreckt werden. das hilft allein unserer journalistischen oder staats“dienst“lichen konkurrenz. liebe grüße,xxx
liebe grüße, xxx

Na ja, „Even the worst case“-Strategien bringen selten „Heile-Welt-Atmosphäre“ … aber wichtig ist doch, ob die Perspektive wahr sein könnte und nicht, ob sie das Wohlempfinden des Lesers stört – jedenfalls dachte ich das immer.  Worst-Case-Szenarien werden in der Wirtschaft entwickelt, um schnell Handlungsoptionen an der Hand zu haben, falls wieder erwarten etwas schief geht. Hat man aber sogar diesen Fall im Griff … kann man auch mal abschalten und das Leben genießen. Worst-Case-Szenarien können aber auch wahr werden … und je früher man erkennt, das das Geschäft in die roten Zahlen rutscht, um so eher kann man gegensteuern. Das gilt auch für die Demokratie, die soziale Marktwirtschaft und die Etablierung der allgemeinen Menschenrechte: Gesellschaften driften nicht von selbst in Diktaturen ab – da gibt es sehr viele Hände, die nachhelfen müssen. Merkt man das früh genug, kann man noch dafür sorgen, das die Verbrecher ins Gefängnis anstatt in den Aufsichtsrat kommen. Sitzt man selber erst drin … weiß man, das man gepennt hat.

Nun denn: urteilt selbst. Der Artikel erscheint jetzt hier … ich traue mich das einfach mal:

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Verschwörungen, Verschwörungstheorien, ihre Verbote und sonstige Auswirkungen auf unseren Alltag

Man muss sich schon wirklich genau überlegen, ob man für ein Blatt wie (xxx) schreibt. So weit sind wir schon wieder. Wir kennen das in Deutschland – in den siebziger Jahren musste man sich genau überlegen, ob man für linke („kommunistische“) Blätter schreibt, in den dreissiger Jahren musste man genau überlegen, ob man für jüdische Blätter schreiben wollte. Beides ließ man nach kurzer Überlegung sein, weil man merkte, das man es mit Gewalten zu tun bekam, die für die persönliche Sicherheit äußerst bedenklich waren – Berufsverbote oder Konzentrationslager  folgten sofort.

Heute gibt es ein anderes „No-go“: Verschwörungstheorien. Was das ist? Nun, manche Menschen gehen davon aus, das politische Entscheidungen nicht ausgewürfelt oder nach intensivem Studium des Vogelfluges getroffen sondern mit Vorsatz, Absicht und gründlicher Überlegung gefällt werden, ohne die Öffentlichkeit vollumfänglich über die gesamten Pläne zu informieren. Seit den Gerüchten über die Massenpanik, die Orson Wells mit seinem Hörspiel „Krieg der Welten“ 1938 erzeugt haben soll, weiß man, das man dem Bürger nicht alles sagen darf. Angela Merkel hat dies beherzigt – und die deutsche Presse folgt ihr bis zum heutigen Tag.

Das wird nun manch einen Leser verwundern, da ja bekanntermaßen behauptet wird, wir würden in einer Demokratie leben, in der der Journalist die Verschwörungen von Wirtschaft und Politik ganz schnell aufdeckt und so für die Beachtung aller Menschenrechte im Lande sorgt – und auch dafür, das die Verfassung nicht hintenherum untergraben wird: deshalb spricht man ja von „Vierter Gewalt“.

Was wir nicht erfahren: am 8.Oktober 2008 gab es ein Treffen führender Chefredakteuere mit der Kanzlerin. Jakob Augstein berichtet davon im Freitag (1).

Der Hintergrund? Frau Merkel wollte, das zurückhaltend über die Krise berichtet wird. Die Leitmedien folgten dem Leittier und berichten bis heute beschönigend über die größte Wirtschaftskrise seit 1929. Am 8. Oktober 2008 verwandelten sich die Mainstreammedien in ein Regierungsorgan. Zu Recht würde man diese Veranstaltung eine Verschwörung mit dem Zweck der Vertuschung der realen Bedrohung der deutschen Wirtschaft durch die Wirtschaftskrise nennen.

Ohne Herrn Augstein wüssten wir überhaupt nichts über diese Verschwörung, die Eklatant gegen die Ziffer 1 des Pressecodex des deutschen Presserates verstößt:

Die Achtung vor der Wahrheit, die Wahrung der Menschenwürde und die wahrhaftige Unterrichtung der Öffentlichkeit sind oberste Gebote der Presse. 

Eigentlich ein Skandal – vielleicht sogar der Größte in der Geschichte der Bundesrepublik – aber man muss lange suchen, bis man überhaupt nur vage Andeutungen darüber findet.  Wie ernst der deutsche Journalismus den Codex des Presserates (Originalfassung 12.12.1973, Zitat aus der überarbeiteten Fassung vom 3.12.2008) nimmt, kann jeder Leser selbst beurteilen. Einfach mal die Berichterstattung über Hartz-IV-Empfänger quer durch die großen Leitmedien betrachten – da ist von „Wahrung der Menschenwürde“ nicht mehr viel zu erkennen.

Und schon sind wir mittendrin in dem, was wir normalerweise Verschwörungen nennen und die wir nur aufdecken können, wenn wir zuvor Theorien über sie gebildet haben – und schnell merken wir, warum die Beschäftigung mit diesen Theorien in Deutschland verpönt und gesellschaftlich geächtet ist, wie früher Juden und Kommunisten geächtet waren und heute Arbeitslose geächtet sind.  Diese Ächtung ist – wie die früheren Ächtungen auch – sehr erfolgreich, so erfolgreich, das die Verschwörungen selbst ganz offen über die Bühne gehen können.

Man kann über sie im Spiegel nachlesen (2) oder im Manager Magazin (3) – und findet oft irgendwo einen McKinsey-Mann, der das Treiben organisiert.  Was bespricht eigentlich ein Günter Jauch mit Top-Managern der Commerbank, der Post, der Allianz oder der EoN – und was hat ein Oliver Bierhoff in dem ebenso erlauchten wie geheimen Gremium zu suchen?

Wir dürfen uns darüber keine Gedanken machen. Ebensowenig geht es uns irgendetwas an, was denn eigentlich bei den Bilderbergergesprächen thematisiert wird. Seit nunmehr 58 Jahren treffen sich dort jedes Jahr handverlesene und äußerst mächtige Menschen aus Politik und Wirtschaft und besprechen (oder beschließen) dort irgendetwas. Ebensowenig erfahren wir etwas über die Atlantikbrücke, das Weltwirtschaftsforum in Davos, die Münchener Sicherheitskonferenz oder die Treffen der Trilateralen Kommission. All diese Treffen, Zirkel und Geheimcliquen sind nachprüfbare gesellschaftliche Realität – warum aber die Reichen und Mächtigen viel von ihrer eigentlich ja sehr knappen und angeblich äußerst kostbaren Zeit investieren, um sich untereinander abzusprechen, erfahren wir nicht.

Noch bizarrer wird es, wenn man in die USA schaut. Dort findet jährlich der Ringelpitz vom Bohemian Grove statt – und hier sind wir mittendrin im Diskussionsverbot. Wer diesen Begriff in den Mund nimmt, ist sofort Kommunist, Jude, Arbeitsloser oder noch schlimmer: Verschwörungstheoretiker.  Ist ja auch sehr bizarr, was dort vor sich geht: simulierte Menschenopfer vor einer riesigen Eulenfigur, fackeltragende Menschen in roten Roben – der Stoff, aus dem Horrorfilme gemacht werden. Man fragt besser gar nicht nach, was die dort machen. Bedauerlicherweise treffen sich dort Menschen (hier ausschließlich Männer), die nicht unserer Fantasie entspringen, sondern reale politische, wirtschaftliche oder gesellschaftliche Macht haben – und auch in der Atlantikbrücke und bei den Bilderbergern regelmäßige und gern gesehen Gäste sind: Helmut Schmidt,  Henry Kissinger, Alan Greenspan, die Familie Bush, Arnold Schwarzenegger, Richard Nixon – um nur ein paar zu nennen.

Natürlich kann man sich fragen: „Was hat das eigentlich alles mit mir zu tun? Ich will nur mein Leben leben und bin auch kein Jude, kein Kommunist, kein Arbeitsloser!“

Nun – diese Menschen bestimmen unseren Alltag. Sie setzen die Leitlinien fest, nach denen wir leben müssen. Adolf Hitler (NSDAP) hat das zum Beispiel mit folgendem Satz getan – „wer nicht arbeitet, soll nicht essen“ (4). Den Satz gibt es aktuell wieder von Franz Müntefering (SPD) „Wer nicht arbeitet, soll auch nicht essen“ (5).  Hitlers Überzeugung hat vielen Millionen Menschen das Leben gekostet, an Hartz IV sind bislang nur ein paar verhungert – aber die „Arbeitsmarktreform“ hat per Gesetz durch gezielte Enteignung im Falle der Arbeitslosigkeit (was, wie man weiß, heute jeden irgendwann mal treffen kann) eine neue verarmende Unterschicht geschaffen und ein Millionenheer von Kindern, die in ihrem Leben keinerlei Chancen mehr haben.

Wer sich nun die Mühe macht, die Namen der großen „Netzwerker“ (und ihrer Firmen) abzugleichen mit den Namen der Hartz IV-Kommission, wird schnell feststellen, das es da erstaunliche Paralellen gibt. Man möchte meinen, der Führer (oder Kanzler) schenkt der globalisierten Wirtschaft eine Arbeitsmarktreform, die eklatante Folgen für das soziale Klima in Deutschland hat und uns alle trifft – direkt oder indirekt. Das die gleichen Menschen in mehr oder minder großer Ausprägung durch die Deregulierung der Finanzmärkte auch ursächliche für die aktuelle Wirtschaftskrise verantwortlich sind, überrascht da nicht mehr groß – auch nicht, das in der Gestalt des Jörg Asmussen einer der Haupttäter nun Karriere in der EZB macht und dort den Schaden beheben soll, den er zuvor mitverursacht hat. Nebenbei hat man Forderungen der US-Wirtschaft befriedigt, denen der deutsche Sozialstaat samt seiner starken Gewerkschaften ein Dorn im Auge war und die begierig nach den finanziellen Reserven des deutschen Steuerzahlers schielten – Reserven, die sie aktuell über den „Rettungsschirm“ ungehindert abzapfen dürfen.

Was wir  merken können ist, warum in Deutschland das Nachsinnen über Verschwörungen so verpönt ist: es gibt einfach sehr viele davon an denen viele Menschen sehr gut verdienen. Vielleicht geht es auch wirklich nur darum (und nicht um die gewaltsame Reduzierung der Weltbevölkerung): einfach mal ein paar Millionen mehr machen als der Nebenmann. Schon das ist volkswirtschaftlich sehr bedenklich: da Geld ein geschlossener Kreislauf sein sollte, fehlen die Millionen des Multimillionärs Günter Jauch Millionen anderen Menschen in den Taschen. So gesehen ist der Umgang des Millionärs Jauch mit dem Hartz-IV-Empfängers Johannes Ponader in der ARD-Talkshow vom 6.5.2012 besonders bezeichnend für die Degeneration unserer Kultur:  dort drängelte (oder nötigte)  der Herr Jauch den politischen Geschäftsführer der Piratenpartei überraschend respektlos dazu, zuzugeben das er gelegentlich Hartz IV – Empfänger ist. Erinnert an Zeiten, wo man Menschen dadurch aus der Bahn (und dem Leben) schießen konnte, dass man ihnen jüdische Wurzeln nahelegte oder Nähe zum Kommunismus. Das geht wieder in Deutschland.

Doch zurück von täglich erlebbaren Auswirkungen realer Verschwörungen in unserem Arbeits- und Medienalltag hin zu den harten Fakten internationaler Politik, die uns viel mehr zu denken geben sollten.

In der ARTE-Filmdokumentation über Fidel Castros Engagement in Afrika (Titel: „Fidel Castro, Revolution und Krieg“) erfahren wir nebenbei von dem am 6. Dezember 2008 verstorbenen CIA-Agenten Lawrence Devlin, das er von der US-Regierung den Auftrag bekam, den in den ersten kongolesischen Parlamentswahlen vom 25.5.1960 als Sieger hervorgegangenen Patrice Lumumba durch vergiftete Zahnpasta zu töten. Der Auftrag soll von Präsident Eisenhower persönlich gekommen sein. Wer das Glück hat, den Film „Mord im Kolonialstil“ von Thomas Giefer aus dem Jahre 2000 zu sehen (in ihm präsentiert ein belgischer Polizeikommissar als denkwürdige Trophäe auch Lumumbas Schneidezähne), weiß, das das CIA und die Belgier Eisenhowers Befehl letztlich auf anderen Wegen ausgeführt haben.

2012 leben wir mit ganz anderen Realitäten. Angestoßen durch die Anschläge des 11.9.2001 in New York (in dessen Folge der US-Präsident George Bush das erste Mal ein Verbot von Verschwörungstheorien aussprach, das inzwischen die ganze westliche Welt eifrig verfolgt) leben wir in einer politischen Realität, in der die US-Armee Angriffskriege gegen andere Staaten führt, nachdem zuvor die ganze Welt mit billigen Lügen über angebliche Massenvernichtungswaffen der Opfer getäuscht wurde. Im Rahmen dieser Kriege wurden auch Deutsche wieder zu den Waffen gerufen – ein Szenario, das jahrzehntelang als undenkbar galt. Ebenso undenkbar war eine Drohnenflotte, die auf Befehl des US-Präsidenten weltweit gezielt Morde ausübt – für uns inzwischen alles Alltag, den wir gelangweilt hinnehmen.

Angesichts dieser Fakten merkt man, warum es gefährlich ist, sich über Verschwörungen so seine Gedanken zu machen und gelegentlich Theorien darüber zu bilden, die frecherweise nicht ganz den Presseerklärungen der Regierungssprechern entsprechen: die Verschwörungspraktiker legen großen Wert darauf, unerkannt zu bleiben.

Derselbe Eisenhower, der Lumumba töten ließ, warnte übrigens in seiner Abschiedsrede vom 17.1.1960 (zufälligerweise der Tag, an dem Lumumba starb) vor der Macht des „militärisch-industriellen Komplexes“ (6):

„Wir in den Regierungsräten müssen uns vor unbefugtem Einfluss — beabsichtigt oder unbeabsichtigt — durch den militärisch-industriellen Komplex schützen. Das Potential für die katastrophale Zunahme fehlgeleiteter Kräfte ist vorhanden und wird weiterhin bestehen. Wir dürfen es nie zulassen, dass die Macht dieser Kombination unsere Freiheiten oder unsere demokratischen Prozesse gefährdet. Wir sollten nichts als gegeben hinnehmen. Nur wachsame und informierte Bürger können das angemessene Vernetzen der gigantischen industriellen und militärischen Verteidigungsmaschinerie mit unseren friedlichen Methoden und Zielen erzwingen, so dass Sicherheit und Freiheit zusammen wachsen und gedeihen können.“

Ich schätze mal, das er wusste wovon er sprach.

Heute dürfte es das nicht mehr sagen – heute sind „wachsame und informierte Bürger“ automatisch „Verschwörungstheoretiker“.

Dafür räumt der Komplex weltweit jetzt so richtig ab – aber darüber reden wir ja auch nicht.

Und deshalb muss man sich ernsthaft Gedanken darüber machen, ob man für ein Medium wie (xxx) wirklich schreiben sollte.

Minimal riskiert man, von Gebührenmillionären wie Günther Jauch öffentlich vorgeführt zu werden.

Im Extremfall … droht die Drohne.

Man sehnt sich geradezu nach den zivilisierten Zeiten zurück, in denen man sich nur vor seiner eigenen Zahnpasta in Acht nehmen musste.

 

1: http://www.freitag.de/autoren/jaugstein/wozu-noch-journalismus-beitrag-zu-einer-serie

2: http://www.spiegel.de/fotostrecke/uebersicht-die-wichtigsten-netzwerke-der-deutschen-wirtschaftselite-fotostrecke-66640.html

3: http://www.manager-magazin.de/magazin/artikel/0,2828,740738,00.html

4.http://www.hagalil.com/archiv/2000/01/haider-1.htm

5.http://www.zeit.de/online/2006/20/Schreiner

6.http://de.wikipedia.org/wiki/Milit%C3%A4risch-industrieller_Komplex

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So – das war jetzt der „gefährliche“ Artikel. Hat jetzt jemand echt Angst, morgen ins KZ zu kommen … oder von einer Drohne ermordet zu werden? Keine Sorge, das droht erst, wenn der ökonomische Putsch sämtliche Machtzentralen der Gesellschaft komplett übernommen hat und sich der Widerstand nicht nur in wenigen Worten regt.

Ich habe die Namen der Beteiligten unkenntlich gemacht, weil ich das Projekt insgesamt begrüße (aber auf Dauer eh´ Schwierigkeiten mit den ganzen Nacktfotos hätte … da kriege ich privat vor Ort Riesenärger, wenn ich für ein „Tittenmagazin“ schreibe. Ganz ehrlich. Ich bin halt kein junger Wilder, sondern ein alter Denker)und ihm keinen Schaden zufügen möchte.

Die Begründung der Ablehnung jedoch macht mir – Angst. Wenn man schon so eine Schere im Kopf hat, dann … ist man vom Journalismus im eigentlichen Sinne ganz weit weg – und es muss wirklich schon schlimm um Deutschland stehen, wenn sogar die jungen Wilden Angst vor der unbequemen Gedanken haben.

Und ich muss mir wohl langsam Gedanken darüber machen, wann ich wohl aus dem Verkehr gezogen werde, damit ich nicht mehr die Bürger erschrecke.

Dabei bin ich so gerne Bürgerschreck … jetzt Original vom „Nachdenkmagazin, das sich was traut“ – oder?

 

 

Die geheimen Zirkel der Macht – Kampfbünde der neuen genetischen Elite

Montag, 3.9.2012. Eifel. Glauben Sie eigentlich an Geister? Wahrscheinlich nicht. Carl-Gustav Jung, einer von Deutschlands einflußreichsten Psychologen, hat mal einen erlebt – in einem alten britischen Spukhaus, das nach seinem Besuch abgerissen wurde. Die Geschichte wird in einem Werk aus den fünfziger Jahren beschrieben: „Spuk, Rätsel der Menschheit“ von Fanny Moser. Ein interessantes Werk, nebenbei bemerkt, doch: auf die Art von Geistern will ich gar nicht hinaus. Mir geht es nicht um Herausforderungen für die menschliche Wahrnehmung oder Aufmerksamtkeit, sondern um echte, reale, politische Geister, die einen enormen Einfluss haben. Gut, sie haben ihn nicht selbst. Sie fliegen nicht als weißes Laken mit Augenlöchern durch Schweizer Scheunen (wie in dem bei Fanny Moser eindrucksvoll geschilderten Bericht über die Geschehnisse auf dem Anwesen des Schweizer Nationalrates Joller, die zu seiner Zeit tausende von Menschen angezogen hatte). Die Geister die ich meine, sind eher als kulturelle Strömungen zu begreifen, werden im Volksmund auch eher Zeitgeist genannt – beschreiben aber ein interessantes Phänomen. Überall tauchen auf einmal die gleichen Gedanken auf, die gleichen Ansichten und Überzeugungen, dann sammeln sich Menschen im Geheimen, um diese Ansichten zu besprechen, um sich zusammen zu raufen und den Wunsch des (Zeit)-Geistes in die Tat umzusetzen.  Das führt dann zu überraschenden Erscheinungen in der Gesellschaft.

Nehmen wir zum Beispiel mal den Günther Jauch, jenen Menschen, der viele Millionen damit verdient, das er wenige Millionen verschenken hilft und nebenbei dafür sorgt, das sich viele Menschen bis auf die Knochen blamieren. Diesen Günther Jauch (abgebrochener Jurastudent) findet man in einem ziemlich geheimen Zirkel wieder, der im Manager Magazin ausführlich beschrieben wird:

Die Runde ist derart diskret, dass die Beteiligten deren Existenz am liebsten mannhaft leugnen würden. Trotzdem soll hier dezidiert auf die extraordinäre Bedeutung des Kreises hingewiesen werden, die man gemeinhin mit einem Begriff aus dem Edelsteingenre umschreibt: hochkarätig.

So zählen folgende Dax-Chefs dazu: Johannes Teyssen (51, Eon), Frank Appel (49, Post), Martin Blessing (47, Commerzbank), Kasper Rorsted (48, Henkel). So sind folgende Großkaliber dabei: Hartmut Ostrowski (52, Bertelsmann-Chef), Oliver Bäte (45, Vorstand Allianz), Günther Jauch (54, TV-Eminenz), Oliver Bierhoff (42, Fußballmanager). So rundet das Gremium folgender Unternehmsberater ab: der Kölner McKinsey-Direktor Klaus Behrenbeck (43).

Martin Blessing ist ein Duzfreund des Herrn Asmussen, der aktuell als Chefvolkswirt der EZB jenen Schaden wieder gut macht, den er zuvor als Deregulierer der Finanzmärkte möglich gemacht hat. Das Banken und Großindustrie zusammen was zu besprechen haben, ist ja normal – was machen aber die Volksbespaßer Jauch und Bierhoff dabei? Kaffee kochen, Gebäck reichen, durch kleine Späßchen oder Einlagen aus dem Bereich der Leibesübungen für Entspannung zwischendurch sorgen?

Der Artikel im Managermagazin führt uns im Weiteren vielleicht auf die richtige Spur:

Die Geheimniskrämerei speist sich aus der Tatsache, dass Gemeinschaften auf diesem Niveau nun mal per definitionem auf Schweigen beruhen. Die Herrschaften sind gern unter sich und einander genug. Nur so können sie interdisziplinär und diszipliniert besprechen, was die Öffentlichkeit nichts angeht, aber gleichwohl bewegt. Schließlich repräsentieren sie rund 280 Milliarden Euro Umsatz sowie zig Millionen Fernsehzuschauer und Fußballfans.

280 Millliarden Euro Umsatz, zig Millionen Fernsehzuschauer und Fußballfans“ – auf einmal sieht man den kleinsten gemeinsamen Nenner der Herrenrunde: MACHT. Da treffen sich im Geheimen Menschen mit Macht und besprechen Dinge, die „die Öffentlichkeit nichts angeht“ – obwohl sie auf unserem Rücken ihre Millionen gemacht haben. In aufgeklärten Gesellschaften nennt man dies „Verschwörung“.

Doch damit nicht genug, denn in dem kunterbunten Treiben fällt noch ein Mann auch: Klaus Behrenbeck. Im Spiegel findet sich eine Übersicht der wichtigsten Netzwerke der deutschen Wirtschaftselite. Ganz vorne weg: die „jungen CEO´s“. Gründer: Klaus Behrenbeck, McKinsey. Auf zweitem Platz der Fotostrecke: „Deutschlands mächtigstes Netzwerk“ (Zitat ebenfalls aus Manager Magazin), die Similauner. Gründer: Herbert Henzler, McKinsey. Den finden wir auch auf der Mitgliederliste (hier bei Contramotion) der Atlantikbrücke, Nummer vier auf der Liste der wichtigsten Netzwerke.

Nun könnte man versucht sein, den vielen Netzwerken in Deutschland nachzugehen (was zu erstaunlichen Erfahrungen führen kann, siehe Nachrichtenspiegel), allerdings würde ein ganzes Buch nicht ausreichen, die seit den fünfziger Jahren gezielt aufgebauten und heute vielfach verästelten Strukturen aufzuzeigen. Stattdessen scheint es fruchtbringender zu sein, einfach mal dem Geist zu folgen, der aktuell seine Gefolgsleute zusammenführt. Diesen Geist findet man unter anderem natürlich – bei McKinsey.

In der Zeit finden wir hierzu ein denkwürdiges Dokument aus dem Jahre 2006: McKinsey und ich heißt es und schildert die Erfahrungen der jungen Journalistin Julia Friedrichs als Bewerberin bei McKinsey:

Wir können es mit ihnen nach ganz oben schaffen, sagt uns McKinsey. Teure Hotels, schnelle Autos, schöne Reisen, Macht und Einfluss: Das alles kann uns gehören, wenn wir uns für das Unternehmen entscheiden.

Man dachte eigentlich, Unternehmensberatungen sammeln Erfahrungen von erfolgreichen Unternehmungen und geben die an andere weiter – so jedenfalls wurde uns in der Pharmaindustrie in den neunziger Jahren der Einsatz der Stoppuhrkünstler verkauft. Es geht aber um etwas ganz anderes – um sehr viel Geld, Macht und Einfluss. Das sagen die ihren Bewerbern ganz offen.

Doch sehen wir noch weiter.

John sagt, dass die Realität für jeden eben anders sei. Ein wahrer Führer müsse in der Lage sein, für seine Gefolgschaft die Realität zu definieren. Dieser Gedanke beschäftigt und erschreckt mich. Werden Führungskräfte wirklich dafür ausgebildet, die Mitarbeiter im Sinne der Firma zu manipulieren, gar zu täuschen? Rät McKinsey den Vorständen, so vorzugehen? 

So langsam bekommen wir eine Ahnung, was die McKinsey-Netzwerke für ein Spiel spielen – und wie Günter Jauch und Oliver Bierhoff in das Bild hineinpassen. Ihre gesellschaftliche Funktion erlaubt die Definition von Realität weit über die einzelnen Firmen hinaus, endlich erreicht man auch die Rentner – und die Jugend. Doch unsere tapfere Bewerberin erfährt noch mehr.

Das Unternehmen hat sich hier vor allem leistungsbereite junge Leute, meistens aus wohlhabenden Verhältnissen, eingeladen, die den Gedanken, dass sie Europas Elite sind, nicht nur reizvoll, sondern auch nachvollziehbar finden. McKinsey suggeriert uns, dass wir wertvolle Persönlichkeiten sind, die das leadership-Gen in sich tragen. Das schmeichelt jedem hier. Die Tage in Athen sollen der erste Schritt dazu sein, aus uns eine Gruppe zu machen, die sich überlegen fühlt.

So etwas kennen wir schon aus der Geschichte. Auch hier wurde es genetisch begründet, es gab sogar ein Amt für Ahnenforschung, das sich direkt darum kümmerte.  Die Herrschaft des genetisch besseren Menschen über den genetisch minderwertigen Untermenschen hatte schon mal ein fürcherliches Schauspiel in Deutschland aufgeführt, an dessen Ende der genetisch bessere Mensch den genetisch schlechteren Menschen millionenfach abgeschlachtet hat. Man hätte eigentlich denken sollen, das man daraus gelernt und diesen Geist für alle Zeiten ausgerottet hat.

Falsch gedacht.

Der alte Geist scheint immer noch zu leben – diesmal direkt befördert durch eine Unternehmensberatung, die sich charakterlose Wohlstandskinder als Verbreiter der wahren Lehre heranzüchtet. Dort ist die Geburtsstätte des Gedankens, das es in einer Gesellschaft Gewinner und Verlierer gibt, in den Dunstkreisen jener Netzwerke, jener SA der globalisierten Wirtschaft wurde folgerichtig der Gedanke des Prekariats entworfen, das dann später durch die Agenda 2010/Hartz IV  überhaupt erstmal geschaffen wurde: mit Gewalt per Gesetz.

Vorher … gab es gar kein Prekariat. Natürlich ist dieses Prekariat sehr nützlich, weil es Millionen von Menschen zur billigen Leiharbeit anhält – und genau von jenen angesparten Kosten bezahlt McKinsey dann seine Apostel, die die Lehre vom überlegenen Gen  voller Inbrunst und Überzeugung in die Welt tragen.

Die Folgen bemerken wir aktuell wieder. Die Kollegen von McKinsey – die Unternehmensberatung Roland Berger – haben gerade wieder einen ganz großen Coup gestartet. Roland Berger? Ja, die haben auch Hartz IV mit entworfen. Roland Berger selbst gehört auch der Stiftung für Verhalten und Umwelt an, die  im Sinne der Tabakindustrie Einfluss auf deutsche Ärzte, Wissenschaftler und die Medien nehmen soll (siehe Wikipedia).

Deren genetisch überlegenen Realitätsverdreher haben nun einen ganz besonderen Anschlag auf Deutschland geplant, der uns eine Billion Euro neuer Schulden bringen soll, siehe Handelsblatt:

Thüringens Wirtschaftsminister fordert neue Gelder für den strukturschwachen Osten Deutschlands. Für eine Angleichung der Wirtschaftskraft ist laut einer Studie eine Investitionssumme von 1.000 Milliarden Euro nötig.

Wenn diese Summe erstmal fließt, ist wieder ganz viel Geld für neue Unternehmensberater da, die neue gesellschaftliche Realitäten formulieren und so langsam über sicher dafür sorgen, das die ganze  Gesellschaft von einer Solidargemeinschaft hin zu einer faschistoiden Asozialgemeinschaft umgebaut wird.

Vielleicht sollten wir uns auch daran gewöhnen, alle Netzwerke einfach mal Asozialgemeinschaften zu nennen, die faschistische Züge im Sinne des italienischen Wortes tragen (siehe Wikipedia):

Das italienische Substantiv Fascismo wird historisch auf die „fasci di combattimento“ zurückgeführt: jene „Kampfbünde“, die Mussolini im März 1919 gründete.

Kampfbünde, die im Geheimen Dinge besprechen, „die die Öffentlichkeit bewegt, aber nichts angeht“ – zum Beispiel wie man mit Hartz-IV-Opfern wie Johannes Ponader im öffentlich-rechtlichen Rundfunk umzuspringen hat, jenen Gestalten, die es wagen, mit ihrem minderwertigem genetischen Potential die politische Wirklichkeit in Deutschland umgestalten zu wollen.

Kampfbünde, die vor allem eins im Sinn haben: teure Hotels, schnelle Autos, schöne Reisen, Macht und Einfluss. 

Kampfbünde, die ihre Mitstreiter in allen entscheidenden Positionen in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft untergebracht haben, um einen alten Geist wieder zum Leben zu erwecken: den Geist der genetisch überlegenen Herrenrasse. Da wundert es nicht, das der Deregulierer Asmussen in Deutschland nochmal eine ganz neue, diesmal seinem alten Treiben ganz entggegengesetzte Karriere machen kann.

Natürlich muss man manchmal das ganz große Rad drehen: die Deregulierung der Finanzmärkte hat Billionen von Dollar umverteilt, die Krise des Euro (die laut FTD jetzt auch auf Slowenien übergegriffen hat, bevor wir noch Griechenland richtig verdaut haben) schlägt ebenfalls mit Billionen zu Buche, da sind die neuen Billionen für den neuen Aufbau Ost ja nur ein kleines Zubrot.

Währenddessen marschieren die genetisch minderwertigen Verlierer geschlossen in die Altersarmut, „schockierend“ nennt die Welt die aktuellen Altersarmutsprognosen der Arbeitsministerin … dabei sind die neuen Kosten für den neuen Aufbau Ost noch gar nicht mit eingerechnet, ebensowenig die Traumhonorare der bundesdeutschen Ärzteschaft, die laut Welt ärgerlicherweise mit dem Porsche zur Demonstration ihrer Armut auffahren (obwohl die Mehrheit ihre Luxuskarrossen und Nobelhobel verschämt in Seitenstraßen parkt, um dann mit Bus und Bahn weiterzureisen).

Im Vergleich zu Unternehmensberatern sind sie ja auch arme Schlucker – und im Vergleich zu dem, was die Netzwerke in Deutschland an Vermögen abgreifen, erst recht.

Die Kosten, die diese geheimen Zirkel aufwerfen, sind mittelfristig auch für ein reiches Land wie Deutschland unbezahlbar – was die Täter nicht weiter stört, hat man doch dank Atlantikbrücke gute Beziehungen in die USA, die für reiche weiße Männer immer sehr aufgeschlossen sind.

Was aber nebenbei noch mitschwelt ist jener Geist, der Deutschland schon einmal in den Abgrund geführt hat. Aber – was wollen wir uns beschweren: der Geist der rassischen Überlegenheit der weißen Rasse über die „farbigen“ lebte in den USA schon vor Hitler und hatte hier eigentlich nur ein kleines Gastspiel – wenn auch eins mit schweren Folgen. Vielleicht war es aber auch nur ein hilfreiches Experiment, mit dem man mal testen wollte, wie man effektiv die ganzen genetisch minderwertigen Verlierer aussortieren kann. Eins sollte immerhin klar sein: die Anzahl der weißen Herrenmenschen schrumpft jeden Tag, Kinder kriegen ist zu teuer für den weißen Mann. Da muss man sich beizeiten Gedanken darüber machen, wie man seine gehobenen Ansprüche auch in Zukunft erfolgreich befriedigen kann.

Geheime Machtzirkel sind da schon sehr nützlich – allein schon deshalb, weil man sich zwischendurch immer schöne Geschäfte zuschieben kann, um seine genetische Überlegenheit auch mit Kontoauszügen belegen zu können.

Und wir glauben wirklich, wir würden die politische Wirklichkeit in Deutschland durch Wahlen bestimmen.

Wir glauben ja auch noch an die Rente … dabei hat der Geist, der hinter der „marktkonformen Demokratie“ steckt, etwas ganz anderes mit uns vor.

„Altersarmut“ wird vielleicht nicht unser größtes Problem sein.

Ich schätze mal … wir könnten noch ganz andere kriegen.

McKinsey, Roland Berger und Konsorten werden sicher dabei helfen.

 

 

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