Verschwörung

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Wahl in den USA: die kollabierenden Staaten von Amerika – und die Reagan-Revolution

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Montag 7.11.2016. Eifel. Na – fiebern Sie auch der Wahl so entgegen, wie Ihnen es nahegelegt worden ist? Nein, nicht der Bundestagswahl. Der US-Wahl. Kann mich nicht daran erinnern, dass wir schon mal so ein Spektakel darum gemacht haben. Sogar der Bundespräsident hat sich schon eingemischt und über einen der beiden US-Kandidaten den Kirchenbann verhängt …bzw vor ihm gewarnt (siehe Handelsblatt). Da ging ein Ruck durch die USA: „Der Gauck warnt vor Trump! Also nein: da können wir den nicht wählen. Jetzt nicht mehr…“. Ja – am deutschen Wesen soll die Welt genesen. Ob Gauck dann Medaillien bekommt, wenn Clinton gewählt wird, weil er Trump verhindert hat – durch mutigen, riskanten, harten persönlichen Einsatz?

Scherz beiseite: der peinlichste aller Bundespräsidenten hat ja gerade erst wieder in einem Spiegel-Interview krass gelogen: „Wer hasst, wird in Deutschland nie die Mehrheit erringen“ hat er einfach mal so in einem Interview behauptet (siehe Spiegel) und dabei völlig aus den Augen verloren, dass die Menschenhasser schon seit Jahrzehnten die Mehrheit im Lande haben: ohne sie wäre Hartz IV ja gar nicht denkbar.

Doch bleiben wir in den USA, dem „gelobten Land“ – „god´s own country“: womit klar wäre, wer hier einen ordendlichen Sockenschuss hat. So anmaßend waren zuletzt die Pharaonen. Jene Wahl, die uns überhaupt nicht zu interessieren hat, weil sie in einem anderen Land stattfindet, zeigte uns mal wieder recht deutlich, dass unsere Medienlandschaft zu einer reinen Propagandaschleuder verkommen ist: wohin man auch schaut, wird für Hillory Clinton Werbung gemacht und Trump verteufelt. Kaum einer (außer der Tagesschau) merkt, dass es noch andere Kandidaten gäbe, die man wählen könnte, die US-Wahl wurde medial aufgebauscht zum Kampf des Jahrtausends – dabei ist allen klar, wer gewählt wird: der Kandidat des großen Geldes. Man hat die Wahl zwischen Pest und Cholera, wobei die deutsche Medienlandschaft Cholera eindeutig den Vorzug gibt – aus Gründen, die niemand mit Verstand mehr nachvollziehen kann.

Dabei liegen die Gefahren ganz woanders – nicht in der Regierung und ihrem Frontsänger, sondern in dem Land selbst: und damit meine ich nicht die hohe Rate von Massenmördern, die unerkannt durchs Land ziehen. Ich war letztens mal bei der Deutschen Bank, um mich über die reale Staatsverschuldung der USA zu informieren – ein spannendes Thema (siehe Deutsche Bank): die etwas undeutliche Grafik, die man dort vorfindet, zeigen über 17 Billionen Dollar Schulden an … das entspricht ihrem gesamten Bruttoinlandsprodukt. Sowas gehört doch täglich in allen Medien verbreitet: die USA verbrennen Geld aus aller Welt, um einen massiv umweltschädlichen Konsumstandard zu halten, den sie sich gar nicht leisten können – und finanzieren damit eine höllische Kriegsmaschine, die sie finanziell absolut überfordert. Sie rüsten sich selbst in den Bankrott, wie sie es selbst einst in einem irrsinnigen Rüstungswettlauf mit der Sowjetunion gemacht haben … so lautet jedenfalls ihre Propaganda. Warum Sie das besser überstehen sollen als das riesige, rohstoffreiche Sowjetimperium, ist bislang ein Geheimnis. Warum dort keine Troika mit Sanktionen für Ordnung sorgt wie in Griechenland, ebenfalls.

Woraus besteht eigentlich die Wirtschaft in den USA, einst Kornkammer der Welt und führende Industrienation? 1,3 Prozent vom BIP trägt die Landwirtschaft dazu bei, 20.7 Prozent die Industrie … und 78 Prozent sind „Dienstleistungen“ (siehe Statista), also unter anderem die Leistungen der Banken und Versicherungen, die unter anderem mit dem Aktienmarkt ordentliche Gewinne einfahren – Gewinne, die man einfährt, weil man sich von der Zentralbank Geld für fast gar keine Zinsen leiht und damit Aktien kauft, die allein aufgrund des Kaufs dann steigen (siehe Handelsblatt). Nur nebenbei erwähnt, um den „Gehalt“ der Zahlen aufzuzeigen: der Wert aller „Finanzdienstleistungen“ der Welt ist vier mal so hoch wie das gesamte globale Bruttosozialprodukt (siehe Finanzen100), die USA tragen davon den Löwenanteil (siehe factfish).

Das ganze Papier hat also kaum realen Gegenwert.

Vollbeschäftigt sollen sie seien, diese USA (siehe Handelsblatt): jeder siebte jedoch ist damit beschäftigt, mit Lebensmittelmarken zu überleben, die Kinderarmut stieg von 1,7 Prozent im Jahre 2008 auf 20, 3 Prozent im Jahre 2010 (siehe: die Presse): kurz gefasst: „Die USA sind eine bankrotte Micky-Mouse-Wirtschaft“ (siehe: http://diepresse.com/home/wirtschaft/home/wirtschaft/international/587081/Amerika-ist-eine-bankrotte-Mickey-MouseWirtschaft), in der 80 Prozent der tollen neuen „Jobs“ im Niedriglohnsektor entstehen (siehe: http://www.zeit.de/wirtschaft/2016-07/bedingungsloses-grundeinkommen-usa-andrew-stern), Daten, die man in den USA gern selbst aktuell verifizieren kann (siehe http://www.fns.usda.gov/pd/supplemental-nutrition-assistance-program-snap).

Alles Daten, die man sich mühsam zusammensuchen muss, anstatt sie im Ausgleich für seine GEZ-Gebühren frei Haus geliefert zu bekommen. Wir haben hier ein Land vor uns, in dem im Alltag die Angst regiert (siehe https://www.dasmagazin.ch/2016/08/05/das-bose-lauert-uberall/) und eine Armut existiert, wie wir sie sonst nur aus Afrika kennen (siehe http://www.zeit.de/politik/ausland/2016-11/armut-usa-ohio-wahlkampf-nelsonville/komplettansicht) – und Sie glauben wirklich, dass es enorm wichtig ist, ob nun Trump die Befehle der Reichen ausführt oder Hillary? Die wählen dort doch nur den Kellner, der den grassierenden Sozialabbau serviert – mehr nicht. Den Showmaster des Niedergangs, regiert von Menschen, die sich mehr um die Farbe des Leders in ihrem neuen Ferrari kümmern als um das Wohl der Nation. Wir kennen das auch aus unserem Land: wie üblich, machen wir ja alles nach und sind auch besonders Stolz auf unseren Niedriglohnsektor, den wir künstlich mit brutaler politischer Gewalt geschaffen haben.

Inzwischen gibt es wieder Bücher von US-Anwälten, die einen blühenden Rassismus in den USA anprangern (siehe https://magazin.spiegel.de/SP/2015/38/138603692/index.html?utm_source=spon&utm_campaign=centerpage): die Innenansichten dieser einst aufgeklärten Nation sind fürchterlich.

Fragen Sie sich auch, wie es dazu kommen konnte?

Nun – die Frage beantworten Ihnen die deutschen Qualitätsmedien ganz einfach: es gab einen Putsch. Eine amerikanische Revolution – von der wir so nie etwas in den Nachrichten gehört haben, aber deren Auswirkungen jeder spürt, der heutzutage gezwungen ist, sich stalinistisch anmutenden „Jobcentern“ zu übergeben, weil „der Markt“ für ihn keine Verwendung mehr hat. Ja – der „frische Wind“, der durch die westliche Welt zieht, wurde zentral gesteuert … ich habe mir schon öfter mal erlaubt, darauf hin zu weisen. „Zufällig“ … ein gern gewähltes Adjektiv bei der Beobachtung politischer Entwicklungen … ist hier auf Grund der Gesetze der Wahrscheinlichkeitsrechnung einfach zu … unwahrscheinlich.

Die gesamten Verwerfungen der einst so sorgfältig durchdachten und effektiv organisierten Weltpolitik kommen nicht durch schlechtes Wetter oder Sonnenwinde zustande, sondern durch Entscheidungen von Menschen mit Macht: das ist gar nicht anders denkbar. Darum dürfen wir uns ja über die Strippenzieher hinter den Kulissen keine Gedanken mehr machen, darum ist „Verschwörungstheorie“ verpönt: nichts fürchten die Verschwörer mehr als freie Bürger, die ihren Verschwörungen nachspüren und Theorien bilden, die einem den Staatsanwalt ins Haus schicken könnten – falls man den nicht auch schon gekauft hat.

Nur – bei einem kann man sich sicher sein: irgendwann kommt es ´raus. Es ist wie mit dem zweiten Schützen beim Mord an dem US-Präsidenten George F. Kennedy, jener Nachricht, die nur klein und versteckt weitergegeben wurde und die Mythen der US-Regierung über den Mord als Lügen dahinstellte – oder die Geschichte mit den Massenvernichtungsmitteln im Irak, die zu einem grausamen Angriffskrieg gegen ein kleines Wüstenland führte und einer Millionen Menschen das Leben kostete … jenseits aller Regeln, die wir uns als UN zum Zwecke der Wahrung des Friedens auferlegt hatten.

Über die Revolution des Ronald Reagan – eine Sockenpuppe der wahrhaft Mächtigen, der erste offizielle Schauspieler im Präsidentenamt, der gerne auch mal über außerirdische Invasoren faselte und dessen Frau im Weißen Haus Seancen abhielt, um mit Geistern reden zu können – wird heute offen gesprochen, von Georg Diez, einem Kolumnisten von Spiegel-online, der gerade in den USA weilt um bei der Wahl ganz nah dran zu sein (in Zeiten der globalen Vernetzung ein merkwürdiger Anachronismus – aber es gehört halt zum Kult der alten Mediengarde, immer auf Firmenkosten vor Ort dabei zu sein, um mal ein- zwei Passanten in New York zur Wahl zu befragen). Georg Diez – sonst weit davon entfernt, ein „Truther“ zu sein, ein Mensch, der sich nur selten erlaubt, über die Meinungsgrenzen der Korpokratie hinaus zu denken, schildert uns diese Revolution in klaren, knappen Worten – um zu erklären, warum Trump bei vielen Amerikanern so „in“ ist (siehe http://www.spiegel.de/politik/ausland/us-wahl-warum-donald-trump-wie-der-sieger-aussieht-a-1119975.html):

„Die eigentliche Geschichte ist die der vergangenen 35 Jahre, weil seit der Reagan-Revolution von 1980 eine konservative Camorra systematisch daran gearbeitet hat, die Grundlagen der liberalen Demokratie zu zerstören, indem das Diktat der Wirtschaft, der Egoismus und das Recht des Stärkeren über alles gestellt wurden.

Die eigentliche Geschichte ist die der vergangenen 25 Jahre, weil seit der Präsidentschaft von Bill Clinton 1992 die Demokraten, die linken und liberalen Kräfte (wie übrigens auch New Labour in England und die SPD), sich der Globalisierung wie einem Naturgesetz ergeben haben und Schritt für Schritt einen wesentlichen Teil ihrer Wähler verraten haben: die Arbeiter und die untere Mittelschicht.“

Das ist die Basis der modernen Weltgeschichte. Eine kriminelle Vereinigung („konservative Camorra“) hat 1980 die Macht im Staate übernommen. Zur gleichen Zeit wurde dem Bundeskanzler Helmut Schmidt in Davos vom Chef der Deutschen Bank gesagt, dass sich die Politik von nun an dem Diktat der Märkte zu unterwerfen hat – jener Märkte, die hauptsächlich mit minderwertigem Papier handeln, was einige wenige mit großer persönlicher Nähe zu politischen Entscheidern sehr reich machte.

Diese kriminelle Vereinigung hat eine deutsche Tochterfirma, sie nennt sich „Atlantik-Brücke“ und bildet ein Kartell von Wirtschaft, Politik und Medien, um den Willen dieser kriminellen Vereinigung in Deutschland umzusetzen. Ist ja alles öffentlich, das Zitat von Oetker, dass die „USA von 200 reichen Familien regiert wird, zu denen man per Atlantikbrücke guten Kontakt haben möchte“, war ja lang genug im Internet zu finden. Nur: unsere Gesellschaft hat nie eine Diskussion über diesen Tatbestand zugelassen, der zu Handlungen hätte führen können. Warum auch? Wir haben stattdessen gezielt Hass zwischen unseren Bürgern gesät, die insgesamt 14 Millionen Menschen, die bislang verharzt wurden (davon vier Millionen Kinder) zu Untermenschen erklärt und mit großer medialer und politischer Macht zur Jagd auf sie geblasen, damit die schlecht bezahlten Niedriglöhner jemanden hatten, der Schuld an ihrer Misere war: mit diesen Methoden wollten schon die nationalsozialistischen Planer der Kolonialisierung der Sowjetunion die russischen Völker politisch neutralisieren – durch Spaltung in jeder Hinsicht.

Ich erzähle Ihnen ja hier auch nichts Neues: zwei Drittel der deutschen Bevölkerung sind genervt vom Diktat der Wirtschaft über die Politik – zumal es nur das Diktat einer winzig kleinen Wirtschaft ist: der Konzernwirtschaft, die allerdings aufgrund undurchschaubarer Kapitalballungen genug Geld für massive Einflusnahme hat – und genug Geld für coole Pöstchen am Ende der politischen Karriere (vorausgesetzt, man hat vorher genug „geliefert“). Die Mehrheit der Deutschen will auch mehr Sozialstaat, mehr Menschlichkeit, mehr Frieden – aber die Camorra in den USA diktiert anderes.

Seien Sie ehrlich: viele von Ihnen haben doch jetzt schon Angst, wenn sie diese Zeilen lesen: nicht, weil wieder globaler Krieg droht (eine Riesenchance für die Herren der Wirtschaft, die sicher und geborgen in Riesenbunkern im weiten Westen der USA jahrzehntelang auf die Ergebnisse warten können: bei höchstem Luxus), sondern Angst davor, diese Zeilen zu lesen – es könnten ja „Verschwörungstheorien“ sein. Damit bekäme man Ärger am Arbeitsplatz, im Verein, in der Nachbarschaft und auf dem Amt … soweit verängstigt sind wir ja schon.

Wie schön, dass wir jetzt mit Georg Diez argumentieren können – oder mit dem ZDF.

Ja – auch das ZDF – bzw. das Politmagazin Frontal 21 – klärt uns über die Hintermänner der Politik in den USA auf – im Rahmen eines Filmberichtes über die „gespaltenen Staaten von Amerika“. Der Bericht dauert nur sieben Minuten – endet aber mit einem entscheidenden Satz (siehe: ZDF)

„Zwei Milliarden Dollar für die unbeliebtesten Kandidaten, die es in den USA jemals gegeben hat. Noch nie war die Ablehnung größer. Die Bürger Amerikas fühlen sich von ihren politischen Eliten nicht mehr repräsentiert. Die Wut auf „die da oben“ wächst in allen politischen Lagern.
„Frontal 21“ und „ZDFzoom“ haben sich auf die Suche nach den Ursachen für diese Wut gemacht und dabei ein System politischer Korruption entdeckt, in dem Milliardäre den politischen Prozess nach ihren Vorstellungen steuern. Ein System, von dem Insider sagen, es würde die Mafia neidisch machen.“

„Mafia“ im ZDF, „Camorra“ im Spiegel – wir nähern uns der Wahrheit. Dem wahren Feind der Menschheit.

In dem Filmbericht lernen wir Studenten kennen, die für ihr Studium 45 000 Dollar Schulden machen mussten: deshalb boomt die Finanzwirtschaft. Wir lernen konservative Milizionäre kennen, die sich unter George W. Bush fühlten, als wären sie in einer Nazi-Partei, während andere Milizionäre problemlos mit Linken Kaffee trinken können: warum auch nicht? Nur, weil man im ersten Ansatz nach der Begegnung mit einem Problem unterschiedliche Lösungsansätze hat (schießen oder reden) – die meist massiv von der eigenen Biographie beeinflusst werden – kann man doch trotzdem miteinander reden, anstatt aufeinander zu schießen … wie es dem „Establishment“ gut gefiel, weil es für coole Bilder im Fernsehen sorgt und die Kritiker untereinander beschäftigt.

Zusätzlich erfahren wir, dass allein schon die „Oatkeeper“ über 30000 bewaffnete Kämpfer verfügen – während andere Milizen laut einer Meldung von Spiegel-online schon den Häuserkampf für die Zeit nach der Wahl üben.

Die Finanzcamorra bekommt ihr ensprechendes Millieu, in dem sie absolute Macht ausüben kann.

Wie ernst es die US-Bürger selber sehen, erkennt man, wenn man sich mit der neuen Bewegung „Democracy Spring“ auseinandersetzt: bundesweit wollen die im Kampf gegen jene „Camorra“ jetzt Teams für den zivilen Widerstand bilden, die gezielt gegen das korrupte System vorgehen. Teams, die bereit sind, jederzeit ihre Verhaftung zu riskieren. Teams, die wir auch in Deutschland dringend bräuchten, um amerikanische Verhältnisse zu verhindern. Die Unterzeichner von „Democracy Spring“: nicht nur die „Loser“ im System, sondern viele Politiker, die sehen, wie degeneriert das Land geworden ist (siehe ZDF):

„Politik in den USA ist zum Kampf der Milliardäre um politischen Einfluss geworden, bestimmt von Großspendern in beiden politischen Lagern. Wall Street und Industrie-Giganten, die die Welt nach ihren Vorstellungen gestalten wollen, nutzen dabei ein politisches System aus, das dafür extrem anfällig ist. Vom Sheriff über Abgeordnete bis zum Präsidenten sind die Kandidaten alle bei ihren Wahlkämpfen auf private Spenden angewiesen. Mit abstrusen und gefährlichen Folgen für den demokratischen Prozess.“

Jenen demokratischen Prozess, den es gar nicht mehr gibt.

Sicher – es gibt Studien, die belegen, dass die Welt allem Mediengetröte zum Trotz immer friedlicher wird (siehe vox.com), übersehen wird jedoch dabei, dass ein neuer globaler Krieg diese Verhältnisse schnell ändern könnte. Das beständig gebetsmühlenartig von den Reichen vorgetragene Problem der „Überbevölkerung“ ließe sich sich atomar schnell lösen und in Luxusbunkern gut aussitzen, man könnte sich sogar als Retter der Welt dabei fühlen.

Undenkbar?

Hiroshima und Nagasaki sind wieder blühende Städte. Das weiß nicht nur ich – das wissen auch „die“.

Und jetzt erzählen Sie mir bloß nicht nochmal, dass diese Camorra nicht auch „nine-eleven“ organisiert haben könnte – die haben die Macht dazu, den Willen und die Skrupellosigkeit, das haben sie in Folge dutzendfach bewiesen: in Afghanistan, im Irak, in Syrien, im Jemen, in Libyen, in der Ukraine und wer weiß wo sonst noch alles. Und sie wussten genau, dass sie für den großen Schlag gegen die weltweit existierenden Demokratien ein neues „Pearl Harbour“ brauchten.

Unser Problem heißt also nicht „Trump“ – auch wenn alle es so darstellen wollen.

Unser Problem heißt: „Finanzcamorra“.

Doch darüber offen und direkt zu reden, würde weltweit zu konkreten Handlungsaufträgen für Staatsanwälte führen … und ist deshalb – versehen mit dem Bannwort „Verschwörungstheorie“ – verboten.

(PS. wegen technischer Probleme mussten ein paar „Links“ in Langform eingefügt werden. Wir bitten dies zu entschuldigen).

 

 

 

 

 

Chefkommentatorische Psychoanalyse der Verschwörungstheoretiker

Heute Morgen ist mein Halsumfang deutlich grösser als gestern. Nicht weil ich mir eine Erkältung eingefangen habe, sondern aufgrund eines Artikels in der Online-Ausgabe„ Die Welt“. Geschrieben hat ihn ein Torsten Krauel, seines Zeichens Chefkommentator. Was bei mir die erste Frage aufkommen liess. Was ist ein Chefkommentator? Mir sind die Begriffe wie Autor, Verfasser, Journalist und Redakteur bekannt, aber ein Chefkommentator ist mir irgendwie suspekt. Ist das jetzt einer, der seinen Senf zu gewissen Themen abgibt oder sich den Senf servieren lässt und den Schärfegehalt des bräunlichen Inhaltes bewertet? Ich weiss es nicht so recht, aber nach dem Lesen diverser Texte von Herrn Krauel erhärtet sich die Vermutung, er verwechselt Senf mit Weisheit.

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Nachzulesen sind seine kruden Gedankengänge in seinem neuesten Artikel oder Kommentar. Er wagt sich an das Thema „Verschwörung“ und stopft es mit eingetrichterten Sätzen zu, wo jeder sofort erkennen kann, dass mit dem Sachverstand eines Kopierers geschrieben wurde. Ein Autor kann eigenständige Sätze formulieren aber ein Chefkommentator der „Welt“ gibt anscheinend nur die Inhalte wieder, die ihm vorher diktiert wurden. Beispiel gefällig für seine „fachliche“ Beurteilung von Verschwörungstheoretikern?

„In Wirklichkeit aber suchen sie oft nur einen Ausweg aus persönlichen Angstgefühlen, einen Grund für das eigene Scheitern. Die Angst äußert sich zunächst in Verfolgungswahn.“

Die armen Verschwörungstheoretiker sind also Angsthasen, gescheiterte Existenzen die an Verfolgungswahn leiden. Sie können einem Leid tun. Aber das reicht Herrn Krauel noch nicht. Mit seiner psychologischen Fachkenntnis, woher auch immer, setzt er den Verschwörungstheoretikern noch einen oben drauf:

„Er neigt dazu, den Grund für seine innere Einsamkeit darin zu suchen, das mächtige Gegenspieler ihm den Platz im Leben verwehren – sei es ein Chef, seien es gesellschaftliche Umstände, seien es die „Bilderberger“. Je gewaltiger die empfundene Gegenmacht ist, desto mehr sehen solche Menschen sich darin bestätigt, schuldlos im Abseits zu stehen.“

So ist das also. Alle Verschwörungstheoretiker sind innerlich vereinsamt, haben Probleme mit dem Chef, mit den Bilderbergern, eigentlich mit allem, was nicht in ihr Weltbild passt. Wenn ich es mir genau überlege, hat Herr Krauel sich selber beschrieben. Wer keine eigene Meinung hat, lässt sie sich diktieren. Wer mit sich selber unzufrieden ist, nörgelt an anderen herum und wer keinen sozialen Kontakt findet, schleimt sich bei seinen Vorgesetzten ein. Und für solche Schreibereien bekommt er auch noch Geld. Opportunismus scheint ihm wichtiger zu sein wie die journalistische Seriosität.

Langsam bekomme ich Mitleid mit diesem Herrn. Was hat dieser arme Mann erleiden müssen, dass er so „neben seinen Schuhen“ steht? Ein Blick in seinen Lebenslauf bringt Klärung. Er war von 1983 bis 1986 Volontär und Redakteur bei dem Blatt „Die Welt“. Ab 1986-1989 war er Berater im Bundestag und Bundeskanzleramt. Da haben wir’s! Er arbeitete für den Staat. Dass hier nur Einschleimer, Opportunisten und Sozialinkompatible rumschleichen ist mittlerweile jedem bekannt und dass nach drei Jahren Hirnwäsche nur noch vorgekauter Propagandamüll nachgeplappert wird, erklärt sich von selbst. Eigene Meinung, selbständiges Denken und Verantwortungsbewusstsein sind in den politischen Führungsetagen nur hinderlich und werden gewissenhaft aus den Hirnwindungen verbannt. Das erklärt auch seinen weiteren Werdegang. Nach der politischen Gehirnwäsche war er so meinungssediert, dass er sich wieder in „Die Welt“ zurückversetzen liess und dort wie ein Roll-Boy in den verschiedenen Abteilungen herumgeschoben wurde, Anscheinend wollte ihn niemand für längere Zeit in seiner Nähe. Aber Hartnäckigkeit siegt. Nachdem er etliche Male herumgeschubst wurde und dies anscheinend klaglos hinnahm, er blieb seinem Haus treu, bot sich Herrn Krauel die Chance. Er durfte Chef werden von irgendwas, was entfernt mit Journalismus zu tun hat. Jetzt hat er die Macht und kann sich an all den rächen, die nicht seiner Meinung waren/sind.

Leider hat ihm niemand gesagt, dass ein Chefposten nicht mit einer psychologischen Qualifikation gleich zu stellen ist. Andere müssen dafür studieren, er saugt sich seine Diagnosen aus den Fingern. Um seine fachliche Inkompetenz über die Psyche des Menschen einen glaubhaften Anstrich zu verleihen, bezieht er sich auf die Aussage eines Ludwig Erhard. Das war kein Psychologe, er war Politiker der CDU.

„Wirtschaft sei zur Hälfte Psychologie, wird Ludwig Erhard zitiert. Psychologie spielt in der Tat eine Rolle, besonders in unübersichtlichen Zeiten. Es gibt einen Charaktertypus, der im Alltag unsicher ist, aus vielerlei Gründen; ein Typus, der sehr sensibel ist, sehr begabt, rhetorisch versiert, aber der seinen Platz im Alltag nicht findet oder der sich nicht anerkannt fühlt.“

Ein weiterer Hilferuf des Herrn Krauel. Wer so unreflektiert Artikel schreiben kann, erfüllt die oben genannten Unzulänglichkeiten vollends. Er ist sicher sehr begabt, wenn er so lange im gleichen Zeitungs-Haus tätig ist, oder er wurde nur einfach inventarisiert. Dann wären wir wieder beim Kopierer.

Herr Krauel hat sich, meiner Meinung nach, zu weit aus dem Fenster gelehnt. Er ist rausgefallen und seine journalistische Reputation hat eine gehörige Delle bekommen. In seinem Artikel hat er sich selber beschrieben, respektive die Unfähigkeit, andere Meinungen Gewicht zu geben. Es macht den Eindruck, dass, sobald ein Inhalt daherkommt, welcher sein Weltbild ins Wanken bringen könnte, er regelrecht panisch reagiert. Wenn dem nicht so wäre, würde er sicherlich neutraler schreiben. Aber der Artikel hat derart Schlagseite, dass seine journalistische Glaubwürdigkeit schneller untergeht wie die Titanic. Eigentlich schade, denn sonst ist sein Schreibstil ok, was die einzelnen Wörter anbelangt. Aber im satzbildenden Kontext bewegt er sich noch unter dem Bild-Niveau.

Deshalb hier noch eine direkte Anrede an Herrn Krauel, da ich ihm diesen Artikel zukommen lasse.

Sehr geehrter Herr Krauel

Es ist sehr schade, wenn ihre Welt nur aus einem Gebäude besteht. Unser Planet ist um einiges grösser und die Bewohner haben viel mehr verschiedene Meinungen als ihre PC-Festplatte speichern kann. Wenn Sie Mühe mit Fakten haben, die ihr Weltbild zerbröseln könnten, dann empfehle ich Notfall-Tropfen oder einen Besuch in einer Obdachlosen-Unterkunft. Lernen Sie, wie das Geldsystem aufgebaut ist, zu was es führt und was es bereits angerichtet hat. Lesen Sie auch den Lissaboner Vertrag. Ab Seite 43 besorgen Sie sich einen seelischen Beistand und ab Seite 80 sind regelmässige Besuche einer Supervision von Vorteil, wenn man nicht den Verstand verlieren will.
Ich wünsche Ihnen Weitsicht und die Kraft, das wahre Gesicht unserer Gesellschaft zu erblicken. Wenn Sie die Nöte der Bürger erkennen und das sind mittlerweile zig-Millionen allein in Deutschland, dann schreiben Sie Ihre Artikel und ich bin sicher, dass Ihre Wortwahl um einiges sachlicher ist als bisher. Sollte Ihnen die Realität egal, respektive für Sie nicht sichtbar sein, dann verlassen Sie ihre heile Welt und mischen sich unters Volk. Sie möchten Popularität, dann schreiben Sie über die gesetzliche Willkür, die Unfähigkeit der Politiker und die Raffgier der Geld-Konzerne. Werden Sie investigativ anstatt pflegeleicht. Wir haben schon genug journalistische Nachplapperer. Wenn Sie einer von denen bleiben möchten ist das Ihre Entscheidung und Sie müssen damit leben. Wenn Sie aber den Beruf des Journalisten als das ausüben, für was er eigentlich gedacht ist, dann werden Sie zum Volkshelden und geniessen alle Unterstützung, die sie sich vorstellen können. Nebst der öffentlichen Anerkennung Ihrer Texte, wird sich bei Ihnen auch ein Gefühl der Verantwortung einstellen und Sie die Wichtigkeit Ihres Berufes erkennen lassen. Es braucht nicht viel dazu. Etwas Mut und den Willen das Fenster ihrer Welt zu öffnen und mit wachen Augen der Realität ins Gesicht zu schauen. Das Zeug haben Sie dazu. Jetzt müssen Sie nur noch an sich glauben und dass Journalismus mehr ist, als nur eine Kopierfunktion.

Freundliche Grüsse

Zigorio

Trainingsvideo für angehende Illuminaten

Der Nachrichtenspiegel auf Facebook

 

Ja, nun ist es soweit. Es gibt eine Nachrichtenspiegel-Facebook-Seite. Ein riesengroßer Sprung über meinen datenschutzaffinen Schatten und noch viel mehr Palaver mit dem Interface, den Einstellungen und der sogenannten Usability. Die dadurch neu ergrauten Haare kann ich im Spiegel deutlich sehen. Die Bißspuren in der Tastatur auch.

Egal, die Menge der Verweise, die seid einiger Zeit über Facebook kommen (kann ich an den Referrern sehen) legten den Entschluß nahe, auch hier mal „Hallo“ zu sagen.

Aber, aus zeitlichen Gründen können wir leider kein Extra-Programm für Facebook leisten.

Wir haben dummerweise alle noch Dinge neben der Informationssammlung, Sortierung und Aufbereitung für die Leser zu erledigen. Dinge, die mit Nahrungsmittelbeschaffung, Kindererziehung und -bespaßung,  sauberen Wohnungen, Ämtern, Rechtsanwälten, Hobbys, Geldbeschaffung, Waschmaschinenbestückung, Brautschau (na ja, nicht alle von uns), Trinkgelagen, Tarotkarten, E-Mails, Erdstrahlen, über 300 RSS-Feeds im Reader – die gelesen werden wollen um auf dem Laufenden zu bleiben, das Lesen auf toten Bäumen, Unterhaltungsfilmen, Musik, Musik machen, Computerspiele und anderen, meist furchtbar profanen Dingen zu tun haben – ok, ich schweife ab. Entschuldigung.
Denn wenn man sich nur mit Polititk, Wirtschaft, realen und eingebildeten Verschwörungen und dem, was sonst noch um einen herum passiert beschäftigt, verliert man irgendwann die Bodenhaftung, wird Depressiv und fängt an, abzudrehen. Wir sind auch nur ganz normale Menschen.

Im Großen und Ganzen gibts daher auf Facebook, wie auch auf Twitter, nur Hinweise, daß hier im Nachrichtenspiegel wieder was Neues erschienen ist. Etwas, daß vielleicht jemanden zum Nachdenken anregt – der sich bisher nur gewundert hat was eigentlich so komisch ist oder irgendwie nicht Richtig zu sein scheint. Für denjenigen, der mit anderen Sachen beschäftigt war und gerade aufwacht, ein Artikel der einfach nur die Meinung von jemandem bestärkt oder auch der nur weitere Argumente für die bereits Überzeugten bringt.

So leid es mit tut, dies ist ein „Friss oder Stirb“. Wir wollen euch kein Geld abnehmen für das, was wir hier tun, aber wir haben auch nur begrenzte Ressourcen. Und die meisten von uns stecken mehr Energie, Zeit und Geld hier rein als Gut für sie ist.

Aber wir wollen es genau so und werden genau so weitermachen!

Und dafür maße ich mir jetzt mal an, denjenigen zu Danken, die hier mitspielen und genau das leisten. Ausdrücklich auch unserem Tagesbildbeauftragten, Jotha. Der es geschafft hat, seid Bestehen des Nachrichtenspiegels jeden Tag(!) ein neues Bild des Tages hervorzuzaubern. (Ok, bis auf eine Ausnahme von 2 Tagen, und daran war ich Schuld. Mea Culpa)

Vielen Dank, daß ihr, die Leser, uns über die Zugriffszahlen zeigt, daß wir es nicht umsonst machen.

Und wenn es nur dafür ist daß ihr nicht anfangt zu stottern, wenn Euch mal eure Kinder fragen, was ihr denn dagegen getan habt, daß es so schlimm geworden ist. Viel besser wäre es, wenn sie fragen, was ihr DAFÜR dafür getan habt, daß es NICHT so schlimm geworden ist.

Nicht vergessen, Ignoranz bedingt keine Unverwundbarkeit. Wenn der Kopf erst mal im Sand steckt wird das Atmen schwer. Und es kratzt im Hals.

Ergo – tut bitte etwas dafür, damit sich die schlimmen Dinge ändern.
Ich meine nicht diejenigen, die bereits in Initiativen mitarbeiten und sich „für die gute Sache“ aufreiben. Nein, ihr, die ihr vor dem Monitor sitzt und passiv zwar Einverstanden mit den (meisten) der hier dargelegten Kritiken, den Denkanstößen und den Ideen seid. Die eine Veränderung der Umstände wollen aber sich nicht trauen und deshalb immer noch das kleine Rädchen im Getriebe spielen. Ihr seid diejenigen, weshalb das „System“ immer noch funktioniert und andere auf eurem Rücken mit eurem Geld Feste feiern. Seid der Sand, nicht das Öl. Öl ist schmierig. Ich glaube, Dreckscheuder und der E-Philosoph hecken da was aus.

Aber vergesst nicht, der Weg zur Hölle ist gepflastert mit guten Vorsätzen. Immer Cool bleiben und jeden sein Leben leben lassen.
Nur eben nicht das Leben der wirklichen Sozialschmarotzer unterstützen. Ich meine diejenigen, die andere für sich arbeiten lassen und sich dann auch noch als Leistungsträger feiern lassen obwohl sie nur als Parasiten von genau der besagten Leistung der im allgemeinen fleißigen „normalen“ Menschen schmarotzen. Es ist genug für Alle da. Aber ist ist insgesamt nicht genug da, daß eine einzige Familie zum Beispiel 700 Millionen mit einer Firma, die mal ein eigenen KZ hatte, verdient. Oder daß jemand stirbt (was immer traurig ist, jeder hat jemanden, der ihn vermisst – hoffentlich), der ein Vermögen von ca. 8 Milliarden Euro hat. Das ist Pervers.

Es muß ja nicht viel sein. Ich persönlich mach ja eigentlich auch nur die Technik, gebe launige Kommentare ab, stelle ab und an ein Video ein und kümmer mich um die E-Mails, einen Teil der Kommentare und um das Finanzielle. Warum? – Weil ich gerne Artikel lese die nicht in der Milliardärspresse erscheinen würden. Und weil ich Kinder, habe die mich irgendwann mal fragen werden… – aber das hatten wir ja schon.

Sozial ist, was Arbeit schafft – und gelb ist, was dick macht. Die Erde als Scheibe.

Dienstag, 24.7.2012. Eifel. Das Leben ist schön, oder? Wie toll ist es doch, in einer Welt zu leben, die einfach perfekt ist. Jedenfalls … wenn man die Gelegenheit hat, einfach leicht bekleidet in freier Natur in der Sonne liegen zu können, fern vom Lärm und Getobe der Zivilisation. Nun ist der Eindruck der Perfektion natürlich relativ: als biologische Einheiten müssen wir perfekt angepasst sein, um überleben zu können – das gilt für uns Menschen wie für alle Lebewesen … und diese Fähigkeit zur Anpassung zeichnet uns aus … im ganz groben gesehen. Wir als Menschen können aber noch mehr – viel mehr. Als soziale Wesen konnten wir unsere Kräfte vereinen und den Spieß einfach mal umdrehen: wir passten uns unsere Umwelt an. Im Prinzip ein guter Schritt, ein mutiger Schritt – und vielleicht sogar der Schritt, den die Natur (also: das perfekte harmonische System, in dem die Menschheit eingebettet ist) mit dem Experiment Mensch einmal ausprobieren wollte. Schnell wäre man geneigt, religiös zu werden und den Menschen als schöpferischen Sohn Gottes zu betrachten, würde dieser Sohnemann nicht Sätze voller vollendeter Idiotie von sie geben wie den Satz: SOZIAL IST, WAS ARBEIT SCHAFFT.

Sicher haben Sie den Satz schon mal gehört? Seit Jahrzehnten gärt er im Deutschen Volk und gilt als Entschuldigung dafür, das man jetzt mal richtig die Sau ´rauslassen kann, so richtig asozial werden kann, Kinder, Arme, Alte und Kranke hungern lassen kann weil sie selbst dann am Sozialen nicht teilhaben können, wenn irgendwer Arbeit geschaffen hat. Insofern wäre Kinderarbeit in diesem System sogar begrüßenswert … und es arbeiten ja auch immer mehr Kinder, gerade aus „verhartzten“ Familien. Auch die Arbeit von Alten wird wieder geschätzt, die Phantasien der Machthaber bei der Verlegung des Renteneintrittsalters finden keine Grenzen mehr. Sieht man den Krankenstand der Deutschen, so weiß man, das die auch krank arbeiten gehen: Grundprinzipien des sozialen Miteinanders, die bei den „Wilden“ in Amerika, Afrika und Australien noch selbstverständlich waren, werden hier handstreichartig ausser Kraft gesetzt.

So verstehen wir schon, das wir uns als „zivilisierte Menschen“ unverhofft in einer historischen Phase unglaublicher Degeneration befinden, die alle Träume von „Fortschritt“ im Handstreich zunichte macht. Deutschland hatte 1933 – 1945 die unglaubliche Ehre, die Vorpremiere der Aufführung eines ganz neuen Stückes vollendeter menschlicher Degeneration zu erleben und man ging mit diesem Zeitabschnitt lange so um, als wäre sie nur ein Ausrutscher gewesen, eine historische Peinlichkeit, über die man gerne den Mantel des betroffenen Schweigens deckt, damit niemand mehr erkennen konnte, wie aus dem Volk der Dichter und Denker das Volk der Richter und Henker gemacht wurde – und woher das Geld dafür kam.

Nachher würde man sehen, das man des Experiment gerade global wiederholen möchte. Gut – mit diesem „man“ bin ich nun bekennender Verschwörungstheoretiker und werde auch nichts anderes sein können, weil ich davon ausgehe, das politische Entscheidungen nicht mit Orakelkugeln, I-Ging und Tarotkarten gefällt werden sondern Ergebnis von gründlicher Überlegung, Berechnung und Kalkül sind. Ebenso gehe ich davon aus, das Kampagnen wie die „Sozial-ist-was-Arbeit-schafft“-Kampagne nicht vom gelangweilten Praktikanten auf dem Klo entdeckt wurden sondern das Ergebnis ausgeklügelter Strategie und Überlegung sind, hinter der Menschen mit Intelligenz und Bildung stecken … und den fiesen Absichten der hemmungslosen Selbstbereicherung, an denen die Demokratie und die Wirtschaft letztlich zugrunde geht, weil wir noch wesentlich mehr nutzlose Luxusesser mit durchziehen müssen als noch zu Zeiten des Feudalismus – und wenn wir nicht endlich anfangen, auch über ein demokratieverträgliches Höchsteinkommen zu reden, dann kriegen wir den Feudalismus komplett wieder – nur mit noch mehr Prinzen.

Doch bleiben wir erstmal bei unserem Satz „Sozial ist, was Arbeit schafft“, bevor ich wieder zu weit aushole. Betrachten wir einfach diesen Satz mal nüchtern und unvoreingenommen – und holen uns bei seiner Betrachtung Hilfe von den Medien, dem Spiegel zum Beispiel.

Um Präsident Baschar al-Assad in Syrien zu stürzen, bekommen die Aufständischen offenbar massive Hilfe aus dem Ausland. Frühere Mitglieder der britischen Spezialeinheit SAS bildeten die Rebellen aus, berichten die „Daily Mail“ und der „Daily Express“. Die beiden Zeitungen berufen sich dabei auf ein ungenanntes britisches Armeemitglied.

Ich weiß, diese Nachricht ist nebenbei die Bestätigung für die Theorie, das die Unruhen in Nordafrika extern gesteuert werden, ich weiß aber auch, das solche Wahrheiten mit dem Bannspruch „Verschwörungstheorie“ als tabu gebrandmarkt worden sind wie ehedem das Wissen darum, das die Erde keine Scheibe ist. Mir geht es auch nur darum, diese Nachricht in Verbindung mit unserem neoliberalen Leitsatz zu bringen und festzustellen: Ja, Krieg ist enorm sozial – einfach mal darüber nachdenken, wieviel da kaputt geht und nachher von deutschen Firmen wieder aufgebaut werden kann. Da wird eine Menge Arbeit geschaffen – also ist es sozial.

Was müssen sich Lybier, Tunesier, Ägypter und Syrier gerade freuen, von den Afghanen, Irakern und (bald) Iranern ganz zu schweigen. Der von Nostradamus prophezeite Krieg gegen den Islam (bei diesem Gedanken lachten politische Gebildete in den siebziger Jahren noch laut los: Krieg von demokratischen Staaten gegen soziale Religionen ist ja auch ein ziemlicher irrer Gedanke) ist in vollem Gang und produzierte Arbeitsplätze ohne Grenzen – auch bei der heimischen Waffenindustrie.

Doch fort vom sozialen Krieg, hin zu einem ganz anderen Thema, gefunden bei der Welt:

Im europäischen Vergleich hat die Qualität des deutschen Gesundheitssystems stark nachgelassen. Krankenhäuser stehen im Verdacht, mit Behandlungen verdienen zu wollen, die auch zu Hause möglich wären.

Deutschland war vor wenigen Wochen beim Euro Health Consumer Index (EHCI) von Rang 6 auf Rang 14 abgerutscht. Die Bundesrepublik liege im Ranking von 34 Gesundheitssystemen nun auf dem gleichen Niveau wie Irland und Tschechien

Für unsere Gesundheit zahlen wir den Preis eines noblen Sportwagens. bekommen dafür einen Trabant und sollen auch noch super dankbar dafür sein.

Wenn alljährlich die Nutzviehmedien aufschreien, das „jeder dritte Euro für Soziales“ draufgeht (was nebenbei fälschlicherweise ganz schnell den Arbeitslosen angehängt wird), so trägt dies der Tatsache Rechnung, das wir uns dieses System ohne Nutzen extrem viel Kosten lassen, siehe Wikipedia:

Im Vergleich der Gesundheitsausgaben in den OECD-Ländern lag Deutschland 2006 mit einem Anteil von 10,6 % des BIP an vierter Stelle. Das deutsche Gesundheitssystem ist damit eines der teuersten der Welt. Die öffentliche Hand trug 77 % dieser Kosten (OECD-Durchschnitt: 73 %). Auch die Personaldichte ist in Deutschland überdurchschnittlich hoch. 2006 kamen auf 1000 Einwohner 3,5 niedergelassene Ärzte und 9,8 Krankenpfleger, verglichen mit 3,1 Ärzten und 9,7 Krankenpflegern im OECD-Durchschnitt.

Im Jahr 2007 arbeiteten 4,4 Millionen Menschen in der Gesundheitswirtschaft. Das waren etwa 10 % aller Beschäftigten in Deutschland. Im Jahr 2008 waren es 76.000 Beschäftigte mehr als im Vorjahr.

Krankheit ist – wie man sieht – sehr sozial, weil sie enorm viel Arbeit schafft. Gesundheit nicht so, weshalb ja auch 10% der deutschen Beschäftigten auf Staatskosten „behandeln“ anstatt heilen. „Heilen“ … ist auch ein aussterbender Begriff. Er gefährdet direkt die Interessen der Krankheitsindustrie, die man bei uns ironischerweise „Gesundheitswesen“ nennt – und zu dem die Süddeutsche letztes Jahr einen passenden Artikel verfasst hat:

Was darf’s sein: Alzheimer, weibliche Unlust, Depression, Prä-Diabetes oder doch nur Cellulite? Diagnosen sind für alle da. Die Medizinwirtschaft ist darauf angewiesen, ständig neue Krankheiten zu erfinden oder bestehende Leiden auszuweiten. Gesund ist das ganz sicher nicht.

Aber erfundene Krankheiten, künstlich verlängerte Krankheiten oder auch beruflich gezüchtete Krankheiten sind bei uns als sehr sozial definiert: sie schaffen Arbeit, weshalb Kritik am deutschen Krankheitsförderwesen ebenso tabu ist wie die Unterstellung, die gesellschaftlichen Machthaber würden mit Intelligenz und Überlegung Entscheidungen treffen.

Sicher würfeln die nur – nun, manchmal wirkt das in der Tat so.

Kommen wir zum letzten Punkt der Betrachtung unseres neoliberalen Leitsatzes, fort von Krieg und Krankheit, hin zur Wirtschaft. Vielleicht macht der Satz wenigstens dort Sinn, das wäre zu hoffen, denn laut Handelsblatt kommen schlimme Zeiten auf Deutschland zu: ein neuer Paukenschlag der ökonomischen Sterndeuter der aktuellen Machthaber weckt Deutschland aus seinem Dornröschenschlaf auf:

Die US-Ratingagentur hat den Ausblick auf die Kreditwürdigkeit Deutschlands am Montagabend nach US-Börsenschluss von „stabil“ auf „negativ“ gesenkt. Grund: die wachsenden Belastungen des Landes in der Euro-Krise und die Unsicherheit über den weiteren Verlauf.

Für Kanzlerin Angela Merkel und Finanzminister Wolfgang Schäuble sind düstere Prognosen der drei großen Ratingagenturen nichts Ungewöhnliches. Doch das Moody’s-Urteil stellt eine neue Dimension dar. Es ist eine Warnung, dass auf mittlere Sicht eine Herabstufung der Bonität Deutschlands droht, sollte sich die Lage weiter verschlechtern. Dies könnte dann höhere Zinsen bei der Refinanzierung und einen erheblichen Imageschaden bedeuten.

Das heißt für uns: griechische Verhältnisse. Massenarbeitslosigkeit, Hunger, steigende Kindersterblichkeit – all das, was sich hinter der freundlichen Formulierung „drastische Sparmaßnahmen“ verbirgt.  Ist das nun sozial, fragen wir uns?

Na klar.

Dank der Krise gibt es viele neue zusätzliche Prinzenjobs im finanziellen Halbgottbereich: ESM macht es möglich. Keine Frage, das kollabierende Kinder in Griechenland, Massenarbeitslosigkeit und Obdachlosigkeit im Sinne unseres Leitsatzes als sehr sozial angesehen werden, wenn nur … neue Prinzenjobs damit geschaffen werden. So gibt es immer mehr Armut, immer mehr Krieg, Hunger und Krankheit dank eines einzigen Leitsatzes, der ungefähr so sinnig ist wie der Leitsatz „Gelb ist, was dick macht“ … ein Satz, der wie der neoliberale Leitsatz nur dann wirklich Sinn macht, wenn man ihn in einen ganz eng begrenzten Zusammenhang stellt und mit einer gelben McDonalds-Reklametafel verbindet.

Außerhalb dieses engen Zusammenhanges ist der Satz ein ebensolcher Blödsinn wie die Behauptung das die Erde eine Scheibe ist.

Was aber beiden Sätzen auf jeden Fall innewohnt, ist ein Ausblick auf den geistigen Horizont der Verfasser solcher absurden „Wahrheiten“: sie sind entweder grenzenlos dämlich – oder grenzenlos verschlagen.

Zurück nun zu meinem beschaulichen Liegestuhl in meinem kleinen Eifelparadies, das – noch – meine Heimat ist. Hier erlebe ich Harmonie, Perfektion, Frieden und Ruhe, wo sich –  fern von allem politischem Alltagschrecken und kleingeistigem Tabuterror ein weiterer Gedanke bildet:

wo Krieg sozial ist, Krankheit sozial ist, Hunger sozial ist, da erhebt eine greuliche Kultur ihr grässlich degeneriertes Haupt, die wirklich gar nichts Soziales mehr an sich hat, die aber durch Verherrlichung von Krieg, Hunger und Krankheit als Arbeitsplatzbeschaffer eine neue Religion zelebriert, die ganz alte Wurzeln hat: die Zelebrierung des Kultes der Apokalyptischen Reiter der „Offenbarung des Johannes“.

Und auf einmal ist man wirklich wieder bei den Zeiten angelangt, bei denen die Erde wieder nichts weiter als eine Scheibe sein durfte: im finstersten Mittelalter. Man denke nur, das heute jemand kurz entschlossen die Kugelhaftigkeit der Erde auf den Index setzen würde (das geht leicht, wenn man diese Tatsache mit der Brandmarke „Verschwörungstheorie“ versieht, die jedes nüchterne Nachdenken über Alternativen zur Regierungsmeinung verbietet): schon morgen würde man sich unwohl fühlen, weil im Kinderzimmer noch ein Globus steht.

Und so – aus dem Paradies zwischen grüner Umwelt, blauem Himmel und strahlender Sonne (einem Paradies, das nahezu weltweit kostenfrei zur Verfügung steht, aber zunehmend von der Bauindustrie zubetoniert und von der Urlaubsindustrie zugelärmt wird) betrachtet, wird die „zivilisierte“  Menschheit zu einem kopflosen Haufen Ameisen, die fleissig dran arbeiten, altertümliche Prophezeiungen von apokalyptischen Reitern der Endzeit Wirklichkeit werden zu lassen.

Nicht mehr lange, und die Erde wird wieder zur Scheibe.

Der gebetsartig rituell vorgebrachte idiotische Satz „Sozial ist, was Arbeit schafft“ deutet auf jeden Fall schon darauf hin, das wir hinreichend geistigen Verfall vorzuweisen haben (oder gemeinste Bosheit, wenn man sich den Gedanken an Verschwörungen zum Zwecke der Bonusmehrung nicht verbieten lassen möchte), das solche mittelalterliche Wahrheiten bald wieder per Dekret erlassen werden können.

Wem das noch zu wenig ist, der wende doch einfach den Satz mal auf andere Themengebiete an: Prostitution, Drogenhandel, Menschenhandel, Raub, Mord, Vergewaltigung – er passt immer.

Nur die Welt, die er mit aufbaut, ist das konkrete Gegenteil jenes Paradieses, das der Mensch sich hätte schaffen können – und mein Garten zeigt, das solche Paradiese möglich sind.

Sie wachsen sogar ganz umsonst.

Noch.

 

 

Mehrere Nachrichten – 2012.04.26

Heute mal wieder gesammelt in einem Artikel.

Jochen Hoff über die „Low Pay Comission“:

Aber oh Freude. Nun soll es wenigstens einen Mindestlohn geben der nicht von der Politik sondern von einer Expertenkommission aus Arbeitgeber- und Arbeitnehmervertretern im Rahmen einer „Low Pay Commission“ bestimmt werden soll. Manche entlarven Namen mehr als sie sollen. Low Pay bedeutet nichts anderes als geringe Bezahlung. Es wird also einen Arbeitskreis aus Arbeitgebern und DGB Gewerkschaften geben, der sicherstellt, dass die Menschen nicht von ihrem Lohn leben können.
Bei den Arbeitgebern ist die Interessenlage ja klar. Sie sind Ausbeuter. Bei den DGB Gewerkschaftlern auch. Sie sind willige Helfer der Ausbeuter die nur daran denken ihre Funktionärspöstchen und die vollen Streikkassen zu behalten und immer wieder gerne die Interessen der Arbeitnehmer verraten. Seit mehr als 10 Jahren sinken die Reallöhne und die DGB Gewerkschaften nennen das was sie tun immer noch Gewerkschaftsarbeit und nicht Verarschung wie es eigentlich heißen müsste. Nun wird es also keinen Mindestlohn geben der den Menschen Luft zum Atmen lässt, sondern weiterhin viel Arbeit ohne davon leben zu können. Ursula von der Leyen, die Kaltherzige, hat wieder einmal gewonnen.

Das ist natürlich nur eine Verschwörungstheorie:

Banker-Elite übernimmt die westliche Welt durch Goldman Sachs
Immer mehr taucht über die Rolle der rücksichtslosen Betrügerbank, Goldman Sachs, als das Hauptwerkzeug der Bankster-Elite für eine gnadenlose feindliche Übernahme einer luziferischen Weltregierung auf. Das geschieht nach Zentralbanken-Praxis durch die Schaffung von souveränen Schulden, die nie zurückgezahlt werden können. Dabei geraten Staaten immer tiefer in den Schulden-Morast – und die Bankster, die auch die USA und die EU übernommen haben, können dann die Nationalstaaten durch die Ernennung ihrer Agenten als Verwalter der Staaten/der EZB/FED liquidieren.

Das hier ist hoffentlich kein Märchen:

Die Wissenschaftler an der Universität Tel-Aviv haben einen Impfstoff, der dem menschlichen Organismus hilft, die Krebszellen zu erkennen und danach sie zu zerstören, entwickelt.

US-Staatsanleihen und Goldzertifikate scheinen nicht so die sichere Geldanlage zu sein. Sobald man genug zusammen hat werden sie beschlagnahmt:

Diese Schuldtitel der USA in Höhe von 1,5 Milliarden Dollar Nennwert sind auf einer Basis ausgegeben worden, als die Unze Gold etwa 20 Dollar kostete. Die 1,5 Milliarden Dollar Nennwert entsprechen also 75 Millionen Unzen Gold. Das sind nach heutigem Wert (1243.75 Euro/Unze oder 1641.80 Dollar/Unze) ca. 123 Milliarden Dollar!

Zusätzlich komme noch 1000 Tonnen Gold dazu, die heute bei 53 Milliarden Dollar liegen.

Mit den unten im Artikel genannten Zahlen wird wohl versucht, die Wichtigkeit der Angelegenheit herunterzuspielen. Diese Schuldtitel sind Goldbonds! Sie können nicht durch Inflation des Dollars an Wert verlieren, da ein Wertverlust des Dollars gegenüber Gold durch eine entsprechend erhöhte Dollarsumme zum Ausdruck kommt. Deshalb handelt es sich bei dieser Beschlagnahme aktuell um insgesamt 176 Milliarden Dollar!

Über Beleidigungen, Meinungsäußerungen und Tatsachenbehauptungen:

Wie eilfertig Gerichte mitunter die Ehre von Polizeibeamten schützen, zeigt ein aktueller Fall des Bundesverfassungsgerichts. Um einen gekränkten Beamten Genugtuung zu verschaffen, waren sich ein Amts- und ein Landgericht nicht zu schade, die Meinungsäußerung eines unzufriedenen Bürgers in eine Tatsachenbehauptung umzudeuten – um ihn dann wegen übler Nachrede verurteilen zu können.

 Die Türkei ärgert Israel:

Die Türkei hat die Teilnahme Israels an einem NATO-Gipfel in Chicago im kommenden Mai verhindert. Als Grund nannte sie die Weigerung Israels, sich für die blutige Erstürmung der “Mavi Marama” im Mai 2010 zu entschuldigen und Schadenersatz an die Hinterbliebenen der bei dem Vorfall Getöteten zu zahlen.

 Es gibt keine menschengemachte Klimaerwärmung…:

Die gesamte Erde hat sich im Mittelalter erwärmt, und zwar ohne menschliche CO2-Emissionen. Beweise fanden sich in einem seltenen Mineral, das globale Temperaturen speichert. Die Erwärmung war global und NICHT auf Europa beschränkt. Aktuelle Theorien zu Gründen und Auswirkungen der globalen Erwärmung sind durch eine neue Studie infrage gestellt worden, die zeigt, dass sich im Mittelalter der gesamte Planet erwärmt hat. Danach kühlte er sich auf natürliche Weise ab, so dass es sogar zu einer »Kleinen Eiszeit« gekommen war.

…oder doch?

Klimagas aus der Arktis?
Wissenschaftler finden Anzeichen für eine Methan-Quelle im arktischen Ozean, die Eisdecke wird unterdessen immer fragiler.

2019 soll das Bargeld abgeschafft werden:

In Griechenland sind mittlerweile Bargeschäfte ab 1.500,00 EUR verboten. Die Italiener müssen sich mit 1.000,00 EUR Bares begnügen. Spanien will nun nachziehen und nur bis 2.500,00 EUR Taschengeld erlauben, aber das ist noch gar nichts gegen Schweden, denn die wollen als Vorreiter das Bargeld als Erster ganz abschaffen.

Wie immer: Aufgelesen und kommentiert. Das Beispiel:

Berliner Sozialgericht: Auch neue Hartz-IV-Sätze verfassungswidrig.

Mehr als ein Jahr nach den schwarz/gelben Schiebereien beim „neuen“ Regelsatz bemerkt auch das Berliner Sozialgericht, dass dieser Regelsatz weiterhin fröhlich gegen das Verfassungsurteil verstösst. Na das sind mir ja wahre Blitzmerker. Dabei konnte man das sogar schon nachvollziehen, bevor CDU/CSU und FDP mit ihrer „Berechnung“ überhaupt in den Bundesrat marschierten, um sich dort den Segen der SPD abzuholen.
Aus dem Berechnungskorb kurzerhand diverse Posten (Bustickets, Blumen, usw.) rauszustreichen, oder auch Alkohol gegen billigeres Mineralwasser auszutauschen, war damals schon als verfassungswidrige Willkür bekannt. Denn wenn die unteren 15 Prozent in Deutschland eben derartiges einkaufen, dann ist genau diese Summe der zugrunde liegende Einkaufsbedarf – Punkt.
Noch dazu flog ja auch auf, dass man Bevölkerungsgruppen mit in den beobachteten Warenkorb steckte, die selber von Hartz4 oder sogar Bafög abhängig waren. Diese Betroffenen konnten dann ja auch nie mehr als rund 300 Euro ausgeben – womit der Warenkorb mit 300 Euro auch (vermeintlich) den Bedarf abdeckte. Dadurch entstand exakt der Zirkelschluss, welchen das BVerfG explizit verboten hatte.
Aber immerhin: Das Berliner Sozialgericht hat die Frage nach der Verfassungsmässigkeit des aktuellen Regelsatzes gleich mal in Karlsruhe zur Prüfung vorgelegt. Kann sich ja jetzt nur noch um Jahre handeln, bis sich das BVerfG mit diesem Papier beschäftigt. Und inzwischen sind ja auch genug ehemalige CDU/CSU/SPD/FDP-Politiker zu Verfassungsrichtern ernannt worden, um weiterhin auf den Schwächsten herumzutrampeln.

 Naja hat was ganz interessantes gefunden. Natürlich nur eine Verschwörungstheorie (bitte gehen Sie weiter, hier gibt es nichts zu sehen)…

Dieses Bild [von Breivik] ist von einem Hubschrauber aufgenommen worden, obwohl die Verfügbarkeit eines Helikopters von der Sicherheitspolizei bestritten wurde.

Multimedia:

Eine japanische Prinzessin über die dunkle  Zeit ab dem 22.12.12. Gefunden auf einer Webseite, die ich nicht verlinken kann und die alle heimlich besuchen…

Und ein Anonymus hat uns noch was zu sagen:

Deutschland im Aufschwung – bei Mittelstandsvernichtung, Demokratieabbau, Politiktabuisierung

Deutschland im Aufschwung - bei Mittelstandsvernichtung, Demokratieabbau, Politiktabuisierung

Deutschland im August 2011: man macht die Erfahrung, das die Demokratie abgeschafft wurde – Proteste gegen ein System, das die Mittelschicht ihrem Ende entgegentreibt, sind in Deutschland nicht erlaubt, immerhin sind wir hinsichtlich der Mittelstandsvernichtung Führungsmacht in Europa. Das die Demokratie in Gefahr ist, hören wir seit Jahren – für mich persönlich war die Einführung von Hartz IV das deutliche sichtbare Signal, das sich die Werte in Deutschland geändert hatten. Demokratische Staaten gehen so nicht mir ihren Mitbürgern um, Staaten, die das Dritte Reich auf ihrem eigenen Territorium erlebt haben, erst recht nicht. Das war jedenfalls meine Meinung … aber irgendwie so richtig glauben konnte ich sie auch nicht. Zu sehr unterscheidet sich das friedliche, konstruktive Miteinander vor Ort von den Erscheinungen der politischen Welt in den Medien, die per Deduktion oder Induktion Schlimmes erahnen lassen. Im schlimmsten Fall – den anzunehmen die Pflicht eines jeden Politikers sein sollte, um Schaden von seinem Volk abzuwenden – haben wir es mit einem globalen Vernichtungsfeldzug zu tun, der unter dem Stichwort „Globalisierung“ die weltweite Zerstörung der Demokratie und die Zerrüttung der Menschenrechte betreibt:

Durch die 8 Säulen der Globalisierung: 1. Krieg gegen den Terror, 2. Regionalisierung, 3. Klimawandel (ehemals die globale Erwärmung – ein Begriff, der mit Bedacht entsorgt wurde, da es offensichtlich ist, es gibt keine Erwärmung), 4. geplante globale Finanzkrise / Wirtschaftskrise 5. Masseneinwanderung 6. Outsourcing von Arbeitsplätzen 7. Abschaffung der Demokratie 8. Kapitalistische Gewalt der Multinationalen Konzerne, während die Massen in einem kommunistischen System (Agenda 21) zu leben haben, ist die NWO sicher, eines ihrer Ziele zu erreichen: die Mittelschicht abzuschaffen.

Solche „Rundumschläge“ erschrecken – doch können wir es uns wirklich leisten, sie vollkommen zu ignorieren? „Krieg gegen den Terror“ ist ja ein gängiges Schlagwort, mit dem jede beliebige Gewaltanwendung legitimiert werden kann. „Krieg gegen den Krieg“ wäre eine synonyme Übersetzung des Schlagwortes, wenn man „Krieg“ als nichts anderes versteht, was es ist: Terror. „Gibt´s Du mir nicht Dein Pausenbrot, bomb´ ich Deine Oma tot!“. Krieg mit Krieg auszurotten, wäre ungefähr so, als würde man Überschwemmungen mit Überflutungen bekämpfen, damit das „gute“ Wasser das „böse“ Wasser vertreibt.

Was nun „Regionalisierung“ sein soll, verstehe ich auf Anhieb nicht – aber die Folgen der übrigen Punkte erleben wir seit Jahren Tag für Tag: immer mehr Arbeitsplätze werden ins Ausland geschafft (mit Hilfe von Steuergeldern), immer mehr Einwanderer streiten sich im Inland um den verbliebenen Rest. Geplante Finanzkrise – nun, die hatten wir auf jeden Fall. Irgendwo in diesen Systemen sitzen „Entscheider“ die die Schrotanleihen entworfen und genehmigt haben und die wussten, was daraus werden wird, es gab Politiker, die die Schutzzäune gegen diese „Finanzprodukte“ abgerissen haben (in Deutschland waren das die Herren Schröder und Fischer) und somit direkt für die Vernichtung von Unsummen von Privatkapital verantwortlich waren.

Nun sollte man vorsichtig sein mit den „Extremfällen“ der Weltdeutung. Sie sind möglich, wenn sie denkbar sind – aber wir wahrscheinlich sie sind, ist damit noch nicht gesagt: Ergebnisse zwischen 0,0000001 % und 99,9999999 % sind möglich. Allerdings wächst die Wahrscheinlichkeit mit jeder Information, die sich mit der Definition der BRD als demokratischen Rechtsstaat überhaupt nicht in Einklang bringen läßt – eine davon verfolgt die Frankfurter Rundschau in diversen Artikeln:

Die Staatsanwaltschaft Frankfurt ermittelt nach Informationen der Frankfurter Rundschau gegen einen Medizinaldirektor des Hessischen Versorgungsamtes wegen des Verdachts des Ausstellens falscher Gesundheitszeugnisse. Die Ermittlungen stehen im Zusammenhang mit der Affäre um vier hessische Steuerfahnder, die mit falschen ärztlichen Gutachten für paranoid erklärt und zwangspensioniert wurden, nachdem sie gegen große Banken und im Schwarzgeld-Skandal der Hessen-CDU ermittelt hatten.

Da bleibt man im ersten Moment sprachlos. Es ist wie bei der Barschel-Affäre: für einen kurzen Moment erhascht man einen Ausblick auf eine Welt, die man zuvor nicht für möglich gehalten hätte. Wenn es diese unbescholtenen, braven Finanzbeamten erwischt … wen erwischt es sonst noch? Was geschieht eigentlich sonst noch so hinter den putzigen Trugbildern der Medienwelt, die uns tagtäglich zur Beruhigung vorgeführt werden?

Muss ich wirklich davon ausgehen, das eine militärisch-industrielle Mafia mit einem starken Arm in Israel Präsident John F. Kennedy ermordet hat, weil er sich gegen das israelische Atombombenprogramm gewehrt hat? Das hat jedenfalls Gaddafi in einer behauptet.

Muss ich wirklich davon ausgehen, das ein Michail Gorbatschow im Auftrag der CIA den Kommunismus erledigt hat:

 Mlynar, der später Ehrenvorsitzender der Partei der Demokratischen Sozialisten der Tschechoslowakei wurde, sagte mir dann: »Weißt du, ich war 1968 Dissident – Gorbatschow aber wurde Generalsekretär der KPdSU. Heute bin ich der überzeugte Sozialist– er aber hat mit Sozialismus überhaupt nichts mehr zu tun.«

Nicht einmal dabei ist es geblieben. Gorbatschow bekennt sich heute zum Antikommunismus und erklärt, er habe die Zerstörung der Sowjetunion als Ziel seiner Politik gesehen

Muss ich wirklich davon ausgehen, das der amerikanische Geheimdienst CIA die Anschläge von 9/11 billigend in Kauf genommen hat, wie in einem Buch behauptet wird, das gerade für Aufregung sorgt:

Die CIA, so der Hauptkritikpunkt, hätte die Anschläge verhindern können, hätte sie nicht Informationen vor der Bundespolizei FBIzurückgehalten.

Wir bemerken: wir betreten hier eine Tabuzone. Die gibt es wieder für Bürger: Tabuzonen. Nicht lässt sich weniger mit einer demokratischen Gesellschaft vereinbaren als Zonen, die für Bürger tabu sind … trotzdem bekommen wir immer mehr davon. Man versuche mal, angesichts des wachsenden Desasters eines sterbenden Kapitalismus in Deutschland über Sozialismus zu reden – man wird seltsame Erfahrungen machen. Das Jobwunder neigt sich dem Ende zu – sagen jetzt die Banken – das Rating Deutschlands wird erstmalig in den USA in Frage gestellt, die Zentralbanken kaufen Gold zu Horrorpreisen auf („als gäbe es kein Morgen mehr“) und hinter allem lauern noch weitere zusätzliche neue Schuldenberge in dreistelliger Milliardenhöhe, die der Steuerzahler zum Wohle der florierenden Unternehmen zu begleichen hat:

Im vergangenen Monat weisen die Target2-Salden der Bundesbank Forderungen in Höhe von mehr als 340 Milliarden Euro aus – fast 70 Milliarden mehr als im Juli 2010. 300 Milliarden mehr als Ende 2007, vor Lehman. Eine politische Entscheidung, das zuzulassen, gibt es nicht. Eine Höchstgrenze auch nicht.

Das trifft ein Land, das Hartz IV eingeführt hat, weil angeblich „kein Geld mehr da war“. Die dort eingesparten Gelder (wenn überhaupt gespart wurde) wurden hundertfach zur Rettung der maroden Forderungen der Banken ausgegeben, die diese für wenig Geld von den Zentralbanken leihen, aber für viel Geld ausgeben.

Langsam merkt man, warum die Zentralbanken Gold zu Preisen kaufen, die finanziellen Selbstmord bedeuten könnten, wenn der Goldpreis mal wieder fällt – ein Ausblick auf das Vertrauen, das die selbst in das Geld haben, das sie so fleissig drucken – und ein Ausblick auf die Zukunft des deutschen Mittelstandes, der aber das System Kapitalismus nicht in Frage stellen darf, selbst dann nicht, wenn es mit Wohlstand, Fortschritt und Marktwirtschaft überhaupt nichts mehr zu tun hat und in seiner „Alternativlosigkeit“ eher an Libyen unter Gaddafi oder die Sowjetunion unter der Herrschaft der KPDSU erinnert.

„Das kann doch nicht unser Land sein“ denken nun viele konservative, staatstreue Bürger, die nicht glauben können, das sich das einstige demokratische Musterland in etwas verwandelt hat, das … anders ist, einem Land, in dem man damit rechnen muss, von Ärzten als „paranoid“ erklärt zu werden, wenn man versehentlich auf Dinge stößt, die den „Entscheidern“ in Deutschland unangenehm sind, weil sie einen Blick auf Geschehnisse hinter der Welt der  Presseerklärungen erlauben:

Am 6. Mai 2000 wird bekannt, dass Kohl angeblich auch Geld aus dem SED-Vermögen nach dem Zusammenbruch der DDR erhalten haben soll. Außerdem gibt es Hinweise, dass die Augsburger Staatsanwaltschaft bei ihren zur Aufdeckung der „schwarzen Konten“ führenden Ermittlungen behindert wurde: beispielsweise sollen angeblich Haftbefehle u. a. gegen den – daraufhin flüchtigen – StaatssekretärPfahls außer Kraft gesetzt worden sein.

Die CDU-Spendenaffäre – der größte aufgedeckte Skandal in der BRD, der eine unglaubliche Verschwörung politischer Kreise zwecks persönlicher Bereicherung erahnen ließ – endet somit in der Zwangsjacke für die Ermittler. Gewisse Themen sind eben tabu … dazu gehört vor allem der „Masterplan“ für Deutschland. Den für Österreich kann ich jedoch aktuell anbieten:

Im Oktober des Vorjahres enthüllte der frühere Kabinettschef des FPÖ-Infrastrukturministers Schmid den Masterplan. Knapp nach der Regierungsbildung 2000 habe ihm der Lobbyist Hochegger vorgeschlagen, dass FPÖ-Minister bei allen Privatisierungen in ihrem Bereich mitverdienen sollten. Und Hochegger habe auch eine Skizze für die Verteilung der Provisionen über eine Liechtensteiner Briefkastenfirma an Finanzminister Grasser und seine Vertrauten vorgelegt.
Und so geschah es offenbar. Der strenge Geruch von politischer Mafia verdichtet sich zur kriminellen Realität.

Diese „kriminelle Realität“ durften wir im Rahmen der CDU-Spendenaffäre erleben – nochmal „Wikipedia“:

Mitte Januar 2000 räumt der ehemalige hessische CDU-Vorsitzende Manfred Kanther ein, im Jahre 1983 insgesamt 8 Millionen DM der Landes-CDU ins Ausland transferiert zu haben und Rücküberweisungen als Vermächtnisse oder Kredite getarnt zu haben. Der hessische CDU-Chef Roland Koch berichtet allerdings am 27. Januar 2000, dass im Jahre 1983 nicht 8 Millionen, sondern 18 Millionen DM in die Schweiztransferiert worden seien. Während der Affäre sagte Roland Koch, er wolle die Spenden-Affäre „brutalstmöglich“ aufklären; später stellte sich heraus, dass Koch wohl selbst an der Tarnung der fraglichen Gelder als „Darlehen“ beteiligt war.

Roland Koch darf nun einen Baukonzern leiten.

Wir durften auch erleben, wie eine „unsichtbare Hand“ über die Täter wachte:

Am 12. April 2000 wurde bekannt, dass im Rahmen der Ermittlungen gegen den Strauß-Sohn Max Strauß dessen sichergestellte LaptopFestplatte auf ungeklärte Weise verschwunden ist; und zwar aus der „Obhut“ der Staatsanwaltschaft bzw. aus der „Obhut“ eines von der Staatsanwaltschaft beauftragten vereidigten Sachverständigen. Auf jener Festplatte sollen sich wichtige Daten befunden haben, die zur Aufklärung der Verbindungen von Schreiber, Strauß, CDU usw. hätten beitragen können.

Diese „Hand“ kann auch mal hart durchgreifen:

Im April 1999 kam Oberstaatsanwalt Hillinger bei einem spektakulären Autounfall ums Leben. Experten des Bayerischen Landeskriminalamtes untersuchten den Unfallwagen später auf mögliche Manipulationen, konnten aber offizieller Darstellung zufolge keine entsprechenden Hinweise entdecken. Für erhebliches Aufsehen sorgte kurze Zeit später der Umstand, dass diverse Aktennotizen des Verstorbenen auf Anordnung seines Nachfolgers geschwärzt worden waren, wie aus der Staatsanwaltschaft in die Presse durchsickerte. Wegen dieser Vorgänge, die bis dato entgegen strafrechtlicher Relevanz keine juristischen Folgen nach sich zogen, gibt es in Augsburg jene verbreitete öffentliche Meinung, Hillinger sei ermordet worden, und von einer wirklichen juristischen Aufarbeitung könne keine Rede mehr sein.

Hillinger stieß 1995 bei Steuerermittlungen gegen den Unternehmer Schreiber eher zufällig auf Schmiergeldzahlungen in Millionenhöhe an Spitzenpolitiker der CDU und CSU. Mehrfach äußerte er öffentlich, bei seinen Ermittlungen von oben behindert worden zu sein. Den Amtschef des bayerischen Justizministeriums Wolfgang Held (CSU) bezichtigte er im Februar 1999, er habe Ermittlungsergebnisse an die Bayerische Staatsregierung weitergegeben.

Wer Zweifel hat an den Verschwörungsphantasien der Augsburger Bürger, der sollte sich jene Passage aus dem „Kriminaltango“ zu Gemüte führen, die im TazBlog veröffentlicht wurde:

Am 22. April 1999 hatten Joe Hill und Zorro Maier endlich erreicht, daß der Ermittlungsrichter Haftbefehle gegen Pfahls und zwei Thyssen-Manager ausstellte. Sonderkommandos der Kripo standen in drei Städten bereit, um die drei Verdächtigen zu verhaften. Da befahl der Generalstaatsanwalt in München die Aussetzung des Vollzugs mit der Begründung, er wolle die Angelegenheit noch einmal überprüfen – was einer Strafvereitelung im Amt nahekam. Damit wurde der Showdown hinausgezögert, und dem Ex-Geheimdienstchef Holger Pfahls blieb genug Zeit, sich aus Singapur, wo er als Daimler-Manager arbeitete, abzusetzen und unterzutauchen. Dennoch war allen Beteiligten klar, daß Joe Hill den Fall weiterbetreiben würde. Das war der Stand der Dinge, als Merkwürdiges auf der Staatsstraße 2027 geschah: Am 28. April fuhr Jörg Hillinger mit seinem gerade vier Wochen alten weißen Opel Astra durch Augsburgs Westliche Wälder.
Um elf Uhr fünfzig auf schnurgerader Strecke und klarer Sicht bemerkte ein Pkw-Fahrer zwischen den Ortschaften Zusamaltheim und Roggden, wie ein weißer Opel vor ihm plötzlich Schlangenlinien fuhr. Offensichtlich versuchte Hillinger das Fahrzeug wieder unter Kontrolle zu bekommen, was nicht gelang. Er geriet auf die linke Straßenseite und stieß frontal mit einem Sechsundzwanzig-Tonnen-Lkw zusammen. Der Staatsanwalt wurde im Wrack seines Wagens eingeklemmt und war sofort tot. Die Ursache für Hillingers Tod bleibt ein Rätsel, denn die Obduktion der Leiche ergab, daß er keinen Herzanfall erlitten hatte und nicht eingeschlafen war. Spezialisten der Spurensicherung des Bayerischen Landeskriminalamtes untersuchten das Wrack und stellten keine Manipulation fest. Allerdings lag dieses Ergebnis ein bißchen schneller vor, als die Polizei erlaubt.

Das ist die Realität der Bundesrepublik Deutschland, in der wir heute leben. Sollen die paranoiden Steuerfahnder doch froh sein: auf Kosten des Steuerzahlers in die Frühpensionierung geschickt ist besser, als tot sein. Selbst wenn der Unfall wirklich auf einem „Zufall“ beruhen sollte (- ja, so etwas gibt es auch: Dinge, die zusammen geschehen aber keinen Zusammenhang haben), zeigt die Parteispendenaffäre in all ihren Auswüchsen, das weite Teile der politischen Kaste in Deutschland jegliche moralische Integrität verloren haben … was uns zu der Frage führt, was wir eigentlich noch von ihnen zu erwarten haben.

Die Antwort … könnte uns nicht gefallen: weiterer Aufschwung bei Mittelstandsvernichtung, Demokratieabbau, Politiktabuisierung.

 

 

Amerikas (kleines) Fukushima – 1959

SSFL_SRE_Facility_1958

Nein, nicht Three Mile Island. Das war später.
Schon in 1959 gab es einen nuklearen Unfall mit einem experimentellen Natrium Reaktor in der Boeing-Rocketdyne Fabrik in Kalifornien.

Dies wurde erst 2006 bekannt, da damals selbst die Atomic Energy Commission offiziell verlautbaren ließ, daß nur ein Brennstab leicht beschädigt wäre und keine Radioaktivität ausgetreten sein soll. In Wirklichkeit waren 13 von 43 Brennstäbe geschmolzen. Und die haben damals den Reaktor in einer einfachen Fabrikhalle ohne besonderen Schutz gebaut. Daß hierbei auch noch jede Menge Chemikalien und Schwermetalle freigesetzt wurden, verwundert dann auch nicht weiter. Und das es nicht freiwillig zugegeben wurde erst recht nicht.

Und nun wundern sich alle, warum man den Beteuerungen der amerikanischen Behörden, daß beim überfluteten Atomkraftwerk in Nebraska keine Gefahr für die Bevölkerung besteht, keinen Glauben mehr schenken kann.

Ich mag nicht wissen wollen, was sonst noch alles vertuscht wurde bzw. wird.

Ach ja, Boeing sagt dazu:
“The 1959 Sodium Reactor Experiment (SRE) incident was not a ‘meltdown.’ Measurements and data taken at the time determined that releases were contained and controlled in accordance with regulatory guidelines. The SRE facility has since been properly decommissioned and cleaned up and has not adversely impacted the surrounding communities.”

Na dann ist ja alles Gut.

Mehr Info hier:

A Nuclear Incident “Worse Than Three Mile Island,” Covered Up For Forty Five Years

und (aktueller) hier:

News Blackout of flooded Fort Calhoun Nuclear Plant

 

© vom Bild der Fabrik: Public Domain, hergestellt 1958, bereitgestellt vom Department of Energy, USA.

Die Orion Verschwörung

„More than fifty years of misinformation and manipulation in the shadow of the media have divided and impoverished public opinion, so as to control it all the better.

This film is neither a work of fiction, nor a documentary.

Forget the words „esoteric“ or „fantastic“, here we’re speaking about REALITY…“



 

Rotarier: selbstloser Dienst im Detail – in Deutschland und der Welt

Gestern haben wir die Rotarier kennengelernt. Das sind gute Menschen, die sich offen zu einer Verschwörung bekennen: einer Verschwörung der Anständigen. Es ist eine internationale Verschwörung, die dazu beitragen soll, die Welt endlich so zu gestalten, wie sie eigentlich gedacht war, als man noch unter dem Banner von "Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit" daher zog und damit nicht nur die Mitglieder des eigenen Vereins meinte, sondern einfach ALLE Menschen, auch Frauen, Kinder, Alte, Kranke, Behinderte, Ausländer, Schwule, Linke, Träumer, Individualisten, Denker und Gläubige, was, wie ich meine, heute oft vergessen wird.

Gestern haben wir die Rotarier kennengelernt. Das sind gute Menschen, die sich offen zu einer Verschwörung bekennen: einer Verschwörung der Anständigen. Es ist eine internationale Verschwörung, die dazu beitragen soll, die Welt endlich so zu gestalten, wie sie eigentlich gedacht war, als man noch unter dem Banner von „Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit“ daher zog und damit nicht nur die Mitglieder des eigenen Vereins meinte, sondern einfach ALLE Menschen, auch Frauen, Kinder, Alte, Kranke, Behinderte, Ausländer, Schwule, Linke, Träumer, Individualisten, Denker und Gläubige, was, wie ich meine, heute oft vergessen wird.

Heute wollen wir uns mal um einzelne Rotarier kümmern, jene Helden, die sich vollkommen einem selbstlosen Ziel unterworfen haben, siehe Rotary.de:

Rotary International ist eine weltweite Vereinigung von Männern und Frauen, die sich unter dem Motto „Service above Self“ – Selbstlos dienen – in Clubs zusammengefunden haben. Frieden, Völkerverständigung und die Schaffung menschenwürdiger Lebensbedingungen überall auf der Welt sind die Hauptziele.

Fangen wir an mit den beiden wichtigsten deutschen Rotariern, erstmal der deutschen Bundeskanzlerin Angela Merkel, bekannt geworden durch eine Reise in die USA, während der sie bedauerte, das sie keine deutschen Soldaten in den Tod im Irak schicken durfte:

Im Vorfeld des Irakkriegs bekundete Angela Merkel ihre Sympathien für die Irak-Politik der USA und die „Koalition der Willigen“. Sie kritisierte als deutsche Oppositionsführerin vom Boden der USA aus die Außenpolitik der Bundesregierung, was ihr scharfen Widerspruch aus Berlin einbrachte. Der SPD-FraktionsvorsitzendeFranz Müntefering beurteilte Merkels Äußerung als „Bückling gegenüber der US-Administration“.

Wer jetzt schon Rotarier als fünfte Kolonne des Pentagon diskreditieren möchte, urteilt sichtlich zu früh. Allerdings … war das schon ein seltsam dämlicher Auftritt, dessen Sinn sich mir heute noch nicht erschließt. Aber was verstehe ich schon von Politik. Sicher kann man mit völkerrechtswidrigen Kriegen Frieden, Völkerverständigung und die Schaffung menschenwürdiger Lebensbedingungen herbeibomben, die Iraker stellen momentan ja auch ein leuchtendes Beispiel für diese Entwicklung da.

Ebenfalls unter den berühmten Rotariern befindet sich der amtierende Bundespräsident: Christian Wulff, bekannt geworden durch seine großzügige Diätenerhöhungen im niedersächsischen Landtag, seine Freude über Air Berlin, seine Warnung vor „Progromstimmung“ gegen deutsche Manager sowie seinen Einsatz für „Pro Christ“ und den „Arbeitskreis christlicher Publizisten“, zu dem man eine sehr kritische Meinung haben kann:

Wulffs Auftreten beim „Arbeitskreis Christlicher Publizisten“ (ACP) mit einem Grußwort im Jahr 2004 und einem Vortrag im Mai 2010 wurde vom Sektenbeauftragten der evangelischen Landeskirche WürttembergHansjörg Hemminger, der den ACP für eine „Splittergruppe am äußersten rechten Rand des Protestantismus“ hält, als „politisch bedenklich“ bezeichnet.

Ein Rotarier kommt gerade besonders in die Schlagzeilen: Friedrich Merz, bekannt geworden durch die Erfindung der deutschen Leidkultur … nein, Leitkultur,  die Ablehnung des betrieblichen Mitbestimmungsrechtes von Arbeitnehmern sowie seiner Forderung nach Laufzeitverlängerung der deutschen Atomkraftwerke. Der demonstriert jetzt gerade, wie sich selbstloser Dienst am Vaterland auszahlen kann, siehe N 24:

Der frühere CDU-Fraktionschef Friedrich Merz erhält nach Medienangaben täglich 5000 Euro für seine Beratertätigkeit bei der angeschlagenen WestLB. Wie das Magazin „Stern“ unter Berufung auf einen Vermerk des staatlichen Bankenrettungsfonds Soffin berichtete, zahlt die Landesbank dem Wirtschaftsanwalt für die Suche nach einem Käufer für das Institut ein Tageshonorar von 5000 Euro. Dieser Tagessatz sei „als marktüblich akzeptiert“ worden, heißt es in dem „Stern“ vorliegenden Vermerk.

Na, bei den Honoraren ist es kein Wunder, das die Bank angeschlagen ist: solche Traumeinkünfte kann man halt nicht ewig zahlen. Neben Merz findet man mindestens noch einen Rotarier, der die Lebensbedingungen der Menschen durch Laufzeitverlängerung von Atomkraftwerken verbessern wollte: Gerhard Cromme, jener Mann, der sich durch die feindliche Übernahme von Hoesch und die Schließung der Hüttenwerke Rheinhausen einen Namen machte.

Mit Dieter Hundt, dem Präsidenten der deutschen Arbeitgeberverbände, haben wir dann auch den dritten Rotarier, der sich für den Verbleib der Atomkraft in Deutschland ausspricht … trotz der Erfahrungen von Fukushima, siehe Energiewende Waldkirch:

Arbeitgeberpräsident Dieter Hundt sagte heute in Stuttgart, die Kernkraft schone das Klima und sei dadurch umweltfreundlich.

Natürlich darf in dieser illustren Runde ein Name nicht fehlen, siehe Rotary1880.org:

Seit  dem Wochenende gibt es also nun einen „Freund Guttenberg“ – so sprechen sich die Rotarier gegenseitig an – in Kulmbach. Aus gutem Grund, wie Jan-Peter Büning erläuterte: „Als Bundesverteidigungsminister hat er einen immens großen Wirkungskreis und große Verantwortung, und bei all dem steht Herr zu Guttenberg für die Werte der Rotarier.“ An den Minister gewandt betonte Büning in seiner Rede: Sie haben auch unpopuläre Maßnahmen, wie in der Opel-Krise schnelle Staatshilfen zu verweigern, vertreten oder jetzt die Aussetzung der Wehrpflicht durchgesetzt und blieben dabei stringent der Sache dienend und sich nicht der Mediendemokratie ergebend.“ Und dies sei die Verkörperung der rotarischen Grundsätze: Wahrheit, Fairness, Gemeinwohlorientierung, Förderung von Freundschaft und gutem Willen.

Er ist nicht der einzige, der für die Werte der Rotarier steht. Adenauers Enkel  Dr. Patrik Adenauer, gemäß Deutschlandradio ebenfalls Rotarier, sagt ganz deutlich, was er von sozialer Marktwirtschaft und dem Sozialstaat hält:

In seiner Antrittsrede geht er mit den „Sozialkleptokraten“ hart ins Gericht. Von „Vollkasko-Staat“ und „Sozialer Stallfütterung“ ist die Rede, aber auch von dem Willen zum Wiederaufbruch. Sein Unternehmer-Verständnis ist Programm: „Wiederherstellung von Freiheit, Selbständigkeit, Eigentum“. Sehr schnell wird er zum anerkannten Repräsentanten in Politik, Wirtschaft und Medien. Daher verwundert auch nicht, dass Bundeskanzlerin Angela Merkel ihn in ihren Innovationsrat holt. Das Gremium setzt sich aus renommierten Persönlichkeiten aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik zusammen, an der Spitze Prof. Dr. Heinrich v. Pierer, Vorsitzender des Aufsichtsrates Siemens AG. Die Aufgabe der illustren Runde ist es, die Kanzlerin in Sachen neue Technologien und Transfer, aber auch in Standortfragen zu beraten.

Dieser „Innovationsrat“ ist im Kern die Schaltzentrale für den Umbau der sozialen Marktwirtschaft in etwas ganz Neues, das durch die Vernetzung von Wirtschaft, Wissenschaft und Staat geschaffen wird. Ergebnisse für das Volk, dessen Lebensbedingungen dadurch enorm verbessert werden: Hartz IV, Rente mit 67, Lohnsenkungen, Rentenkürzungen.

Der Rat für Innovation und Wachstum war ein informelles Beratungsgremium für die Bundeskanzlerin Angela Merkel in allen Innovationsfragen im Zeitraum vom 24. Mai 2006 bis zum 28. April 2008. Er war der Nachfolger des Gremiums Partner für Innovation, das Gerhard Schröder ins Leben rief.

In seiner letzten Sitzung wurde eine neue Beratungsstruktur diskutiert. Die Bundesministerien BMBF und BMWi sollen gemeinsam mit Acatech einen Konzeptvorschlag für eine neue Beratungsstruktur für die Bundesregierung erarbeiten.[1]

Die 13 Mitglieder wurden von der Bundeskanzlerin berufen. Heinrich von Pierer leitete den Rat, dem führende Persönlichkeiten aus Wirtschaft und Wissenschaft angehörten. Er tagte nicht öffentlich in vier Arbeitskreisen:

  • Patente
  • Unternehmensgründungen
  • Mittelstand
  • Austauschprozess (Gemeint ist die Vernetzung von Wirtschaft, Wissenschaft und Staat)

Wieviele Rotarier dort noch im Einsatz sind, weiß ich nicht, es ist aber gut zu wissen, das wenigstens zwei von ihnen selbstlos für Frieden, Völkerverständigung und bessere Lebensbedingungen eintreten. Hoffentlich leben sie ihren Auftrag nicht so wie der Rotarier Bischoff Mixa, der wegen Misshandlung Minderjähriger, Veruntreuung und Devisenvergehen ins Gerede kam. Einen dritten Rotarier haben wir da noch in diesem Rat: Thomas de Maizière, der die Geschichte der Bundesrepublik in nahezu unvorstellbarer Weise geprägt hat:

Thomas de Maizière hat 1990 seinem Cousin Lothar de Maizière, dem ersten frei gewählten Ministerpräsidenten der DDR, nach der Volkskammerwahl empfohlen, Angela Merkel als Pressemitarbeiterin in sein Team aufzunehmen, in das er dann ebenfalls als Berater aufgenommen wurde.

So kann es kommen. So ist alles irgendwie mit allem verbunden. Gut das der jetzt den Rotarier Guttenberg im Verteidigungsministerium beerbt hat. So bleibt der selbstlose Dienst auch dort erhalten und er kommt nicht mehr auf die Idee, eine neue Zensurbehörde fürs Internet zu schaffen, die Artikel wie diesen hier von vornherein verbietet.

Verlassen wir aber einfach mal die trostlose deutsche Filzwirtschaft, bevor uns auffällt, das die „Initiative neue soziale Marktwirtschaft“ ihre Finger inzwischen überall im Spiel hat, das die Unterzeichner des „Energiepolitischen Appels“ quasi eine politische Partei der Dax-Konzerne bilden und das nebenher mit „Pro Christ“ das „Maschinengewehr Gottes“ Billy Graham Einfluß auf die deutsche Politik nimmt und so wiederum … einen deutlichen antichristlichen Aspekt in die Arbeit von Rotary aufzeigt, wenn man dem Theologen folgt:

Die Veranstalter von ProChrist93 erklärten, mit Hilfe von Billy Graham auf Christus hingewiesen und die „christliche“ Botschaft vermittelt zu haben. Deshalb nannte sich das fünftägige Medienereignis ja auch „ProChrist93“. Angesichts der Gegensätze zur Botschaft Jesu kann man jedoch fragen: War es wirklich „ProChrist93“? Oder war es nicht eher „AntiChrist93“?

Gehen wir fort von diesen unerquicklichen Themen, kehren wir zurück zum Ursprung: den edlen Rotariern und ihrem Wirken in der Welt. Da haben wir gleich zwei, die über Billy Graham mit Pro Christ in Verbindung stehen: Richard Nixon, bekannt für seinen unermüdlichen Einsatz in Vietnam und seine seltsamen Wahlkampfmethoden, siehe Watergate, sowie George W. Bush, der sich durch den Irakkrieg verewigt hatte. So stehen Bush, Nixon und Wulff gleich mehrfach miteinander in Verbindung.

Neben Ronald Reagan gibt es auch noch einen weiteren selbstlosen Diener der Rotarier, der es zu öffentlichem Ansehen gebracht hat: Tom DeLay, Mehrheitsführer der Republikaner im Senat:

Am 24. November 2010 sprach ein Gericht In Austin nach 19 Stunden Geschworenenberatung DeLay wegen Verschwörung und Geldwäscherei für schuldig.[1][2] Am 10. Januar 2011 wurde er wegen Verschwörung von einem Richter zu drei Jahren Haft verurteilt. Wegen Geldwäscherei wurde er zu zehn Jahren auf Bewährung verurteilt. Er hat Berufung angekündigt und bleibt bis zur Verhandlung dank Zahlung einer Kaution von 10.000 US-Dollar auf freiem Fuß.

Das ist natürlich nichts gegen das, was sich ein pakistanischer Rotarier geleistet hat: Asif Ali Zardari, Präsident Pakistans, ist wegen ganz anderer Dinge ins Gerede gekommen:

1990 wurde er wegen Erpressungsvorwürfen festgenommen, da er den pakistanischen Geschäftsmann Murtaza Bukhari zwang, ihm Geld zu geben.[1] Als 1993 die Partei seiner Frau an die Macht kam, wurde die Anklage jedoch fallengelassen.

In den letzten Tagen der zweiten Amtszeit seiner Frau, kurz bevor die Regierung vom damaligen Präsident Farooq Leghari aufgelöst wurde, kam sein Schwager Murtaza Bhutto bei einem Mordanschlag ums Leben. 1996 wurde er wegen Mordverdachts verhaftet, aber der Druck der Öffentlichkeit verhinderte eine vollständige Aufklärung des Falles.

Von 1997 bis 2004 war er wegen Anklagen inhaftiert, die von Korruption bis Mord reichten. Im November 2004 wurde er gegen Kaution entlassen, wurde aber bereits am 21. Dezember 2004 erneut festgenommen, nachdem er einer Anhörung ferngeblieben war. Er wurde auch der Bildung einer Verschwörung zur Ermordung eines Richters und dessen Sohnes im Jahre 1996 angeklagt.

Im August 2004 gab Zardari zu, ein großes Grundstück im Wert von 4,35 Millionen englischen Pfund in Surrey (England) zu besitzen. Zuvor hatten er und seine Familie bestritten, Grundbesitz in England zu haben. Die pakistanischen Behörden beschuldigten ihn, diese Besitzungen mit durch Korruption erlangten Mitteln erworben zu haben. Vor dem Hohen Gericht von England und Wales laufen deshalb Gerichtsverfahren gegen Zardari. Diese wurden von der vorigen pakistanischen Regierung angestrengt, um den Erwerb des Besitzes zurückzuverfolgen und ihn gegebenenfalls für den pakistanischen Staat mit Beschlag belegen zu können. Im Oktober 2006 wurde ein Antrag Zardaris abgewiesen, der die Zuständigkeit des Gerichts in Frage stellte.

Man muß jedoch nicht so weit in die Ferne schweifen, um denkwürdige Praktiken von Rotariern im Einsatz zu erleben. Gleich nebenan, in Holland, wohnte jemand, der nicht nur durch seine SS-Mitgliedschaft auf sich aufmerksam gemacht hatte: Prinz Bernhard zur Lippe-Biesterfeld, Initiator der Bilderbergerkonferenz und Mann mit merkwürdigen Geschäftspraktiken:

Prinz Bernhard war in den so genannten Lockheed-Skandal verwickelt, bei dem der US-amerikanische Konzern Schmiergelder von 1,1 Millionen US-Dollar dafür zahlte, dass Flugzeuge vom Typ Starfighter F-104 für die Koninklijke Luchtmacht gekauft wurden. Nach Bekanntwerden des Skandals – der ähnlich in verschiedenen weiteren Ländern ablief – gelangte in der niederländischen und internationalen Presse auch der Kauf eines luxuriösen Appartements in Paris für seine Geliebte Helene Grinda an die Öffentlichkeit. Der Prinz unterhielt weiterhin ziemlich intensive Kontakte zu Tibor Rosenbaum, dem Schweizer Bankier und Strohmann des Mafia-Finanziers Meyer Lansky und mit Robert Vesco. Vesco benutzte Amsterdam als Postadresse, als er erhebliche Summen aus den Fonds des von ihm kontrollierten Offshore-Finanzkonzerns Investors Overseas Services zweckentfremdete.

Wie weit man manchmal doch im selbstlosen Dienst gehen muß. Manchmal muß man sogar Söldner dafür anwerben:

Die Truppe von Prinz Bernhard hatte nicht nur den illegalen Handel infiltriert, sie nahm auch daran teil. Der irische Reporter Kevin Dowling enthüllte, dass die südafrikanische Armee ebenfalls an dem Handel beteiligt war, was darauf hindeutete, dass es Verbindungen mit dem Kampf der „Weißen“ für den Fortbestand der Apartheid gab. Überdies bezichtigte er Mitglieder der südafrikanischen Spionageabwehreinheit Koevoet, die unter dem „Projekt Schloss“ trainiert wurden, für das Boipatong-Massaker 1992 verantwortlich zu sein.

1995 rief der erste schwarze südafrikanische Präsident Nelson Mandela die Kumleben-Kommission ins Leben, die neben anderen Fragen die Rolle des WWF in der Zeit der Apartheid in Südafrika ermitteln sollte. Im Untersuchungsbericht wurde angedeutet, dass die Söldner des „Projekt Schloss“ Anschläge auf ANC-Mitglieder geplant hatten. Dazu hatten sie sogar militärische Trainingscamps in den Naturschutzreservaten eingerichtet, in denen Kämpfer der UNITA und der Renamo ausgebildet wurden. Obwohl Prinz Bernhard niemals in diesem Zusammenhang angeklagt wurde, schadete auch das „Projekt Schloss“ dem Ruf des Prinzen weiter.

Wer jetzt wie ich denkt: „Mir reichts, ich kann nicht mehr!“ hat mein vollstes Verständnis. Auch ich mag eigentlich nicht mehr tiefer Graben. Doch einen letzten Rotarier kann ich den Lesern nicht ersparen, zumal er über das Datum „11.September“ sehr direkt mit Pakistan (daher stammte ja das Geld für die Attentäter) und George W. Bush (Präsident zum Zeitpunkt des Attentates) in Verbindung steht, da er selbst durch dieses Datum zu einiger Berühmtheit gelangt ist: Augusto Pinochet:

Nachdem er am Putsch gegen den damaligen sozialistischen Präsidenten Salvador Allende beteiligt war, regierte er Chile vom 11. September 1973 bis zum 11. März 1990 diktatorisch, erst als Vorsitzender einer Militärjunta und später als Präsident (ohne jemals gewählt worden zu sein). Auf die enorme Zahl an Menschenrechtsverletzungen, darunter mehrere Tausende Ermordete und ‚Verschwundene‘, während seiner Regierungszeit reagierte ein Teil der Weltöffentlichkeit mit Anklage und Kritik. Dagegen wurden die wirtschaftsliberalen Strukturreformen, die während seiner Regierungszeit stattfanden, international vor allem von US-Wirtschaftsexperten viel beachtet.

Sein selbstloser Dienst im Sinne von Frieden, Völkerverständigung und Schaffung menschenwürdiger Lebensbedingungen nahm sonderbare Formen an:

Seit dem Putsch Pinochets am 11. September 1973 wurden fast 17 Jahre lang Menschen systematisch verfolgt und gefoltert. Die Valech-Kommission hat 27.255 politische Gefangene anerkannt. Andere Quellen vermuten einige 10.000 Opfer mehr. 13 % der Inhaftierten waren Frauen, 94 % wurden gefoltert. Folterungen wurden in allen Regionen Chiles vor allem in Konzentrationslagern, Gefängnissen, Kasernen und auf Schiffen durchgeführt.

Die Wahl der Methoden … und da kommen wir zum Anfang des Artikels zurück … erinnert ein wenig an die Einstellung der deutschen Bundeskanzlerin Angela Merkel:

Ein Blick in die gleiche Geschichte mahnt aber auch, dass ein falsch verstandener, radikaler Pazifismus ins Verhängnis führen kann und der Einsatz von Gewalt – trotz des damit einhergehenden Leides – in letzter Konsequenz unausweichlich sein kann, um noch größeres Übel zu verhindern.

Gut, das man sich als Blogger kurz fassen muss. Ich weiß nicht, worauf man sonst noch alles stoßen würde, wenn man weitergräbt. Ich weiß, das ich möglicherweise vielen Rotariern in diesem Moment nicht gerecht werde, die sich unter der „Verschwörung der Anständigen“ wirklich etwas Ehrenhaftes vorgestellt haben, möchte aber darauf hinweisen, das man zum selbstlosen Dienst bei den Rotariern berufen wird … das heißt, hier schaut man sich die Kandidaten vorher genau an. Ist es so unverständlich, das man angesichts der Ballung von Feinden von Demokratie, Mitbestimmung und sozialer Marktwirtschaft in diesem Club so langsam ins Grübeln kommt und nicht ganz versteht, wie Krieg, Betrug, Unterschlagung, Folter, Mord mit selbstlosem Dienst für Frieden, Völkerverständigung und Schaffung menschenwürdiger Lebensbedingungen in Einklang zu bringen sind?

Es sei denn … die Werte sollen letztendlich nur für Rotarier gelten. Darf ich einen Abschnitt aus Peter Wendlich, Die Macht der Geheimbünde, Bassermann 2006, Seite 151 zitieren?

„Das Zahnrad auf blauem Grund hat sich aus einem einfachen Sechs-Speichen-Rad entwickelt uns soll das offizielle Rotationsprinzip symbolisieren. Im Knopfloch getragen, weist es den Träger als Zugehörigen zu einem „besseren Kreis“ aus, der die Entwicklungsstufe zum Menschen nach dem Motto „Affe-Mensch-Rotarier“ erfolgreich hinter sich gelassen hat. “

Und da haben wir ihn, den Herrenmenschen. Hoffentlich behandeln die Rotarier uns Menschen besser als wir die Affen behandeln. Aber so edel wie die sind, werden die sicher nicht Tierversuche an Menschen unternehmen wollen. Wären ja dann auch Menschenversuche. Und sicher würden sie die Menschen nicht so ausbeuten, wie wir die Affen ausbeuten.

Rotarier sind edle, gute, wohltätige Menschen – nur jene altertümlichen Geister, die zuviel Märchen lesen und Bilder von Wölfen im Schafspelz im verdrehten Hirn haben, würden hier Übles denken.


 


 

Werden wir ausgerottet?

Georgia Guidestones ampcoder

Ich muß zugeben, das ich den Verschwörungstheorien um die „Georgia Guidestones“ bisher ziemlich skeptisch gegenüber gestanden habe. Wer davon noch nie gehört hat, sollte hier den Wiki-Eintrag und hier eine Übersetzung des Textes nachschlagen.

Es erscheint mir einfach unlogisch, das die Globale Elite Ihre Sklaven ausrotten oder zumindest den Bestand weitgehend ausdünnen will, da ich immer dachte, je mehr desto besser und je mehr Leute man verschicken und für sich arbeiten lassen kann, desto zufriedener sollte man sein. Allerdings kommt es mir langsam so vor, als ob es tatsächlich ein Programm gibt die Bevölkerung so weit es irgendwie geht auszudünnen.

Vielleicht erinnert sich der Eine oder andere noch an die Nachrichten vom Frühjahr und Sommer, wonach im Reinland massenhaft Bienenvölker einfach verschwunden sind. Dieses wurde auf ein Pflanzenschutzmittel namens Clothianidin zurück geführt, welches darauf hin verboten werden sollte. Nun gibt es neue Nachrichten aus der Gegend, wonach auch sämtliche Vögel langsam aussterben, weil Ihnen durch die massenhafte Vernichtung auch aller anderen Insekten die Lebensgrundlage entzogen wurde: N-TV . Die richtig schlechte Nachricht ist, das die Chemielobby es geschafft hat, das dieses Mittel nicht verboten wird und den Landwirten nur empfohlen wird, im nächsten Jahr keinen Mais anzubauen, es ist Ihnen aber frei gestellt worden. Schon Einstein hat gesagt, das die Menschheit noch 5 Jahre hat, wenn die Bienen ausgestorben sind, denn ohne Bienen keine Bestäubung, also keine Pflanzen und dadurch keine Nahrungsmittel. Wir sehen also eine ganz klare vorsätzliche Zerstörung unserer Lebensgrundlagen und keiner sagt was!

Da es den Leuten aber nicht schnell genug zu gehen scheint, wird auch an anderer Stelle an unserer Dezimierung gearbeitet. Ich habe schon einige Artikel über die Firma Monsanto und Ihren verfluchten Genfraß geschrieben. Am Dienstag wurde nun eine neue Studie der Veterinärmedizinische Universitätsklinik Wien vor gelegt, nach der es bei Mäusen die mit Mon 810 und NK 601, das sind gentechnisch veränderte Maissorten die seit 2007 in der EU als Futter und Lebensmittel zugelassen sind, zu einer „statistisch signifikanten Abnahme der Fruchtbarkeit“ gekommen ist.

„Bei allen Mäuseweibchen haben laut Studie die Zahl der Würfe und der Nachkommen mit der Zeit abgenommen. Die Fruchtbarkeitsunterschiede zwischen Versuchs- und Vergleichsgruppe seien bei dem dritten und vierten Wurf jedoch «statistisch signifikant» gewesen, heißt es in der Studie“

Quelle: n-tv

Auch unsere großartige Kinderpolitik passt auf ein mal wirklich gut ins Bild, denn auch bei einer statistischen Rate von zur Zeit 1,4 Kindern pro Paar haben wir ja schon eine ganze Weile einen Bevölkerungsschwund. Dieser scheint aber den „Mächtigen“ zu langsam zu gehen, also packt man nun die gröberen Werkzeuge aus.

Ist es nicht schön, wir haben also bald jede Menge Platz und das ganz ohne Kriege und Epidemien. Spätestens unsere Enkel werden sich wohl drüber wundern, wieso Ihre Großeltern so viele, während Sie so wenige sind. Vielleicht erleben wir ja ein Szenario wie im „Das Land der leeren Häuser“ von P.D. James, auch als Film „Children of man“ sehr zu empfehlen.

Vielleicht ist aber auch alles Quatsch und ich glaube einfach nur jeden Scheiß, den man mir vor setzt, wer kann das schon sagen?

Copyright: CC Lizenz by ampcoder via Wikipedia

Über Freimaurer, Politik Bundestag, Weltverschwörung – Gut und Böse

In letzter Zeit laufen sie mir wieder vermehrt über den Weg – Freimaurer. Ich persönlich halte sie ja alle für kriminell. Nicht, weil sie eine Weltverschwörung angezettelt haben, sondern weil sie doch in ihren Logen nichts andere tun als geschäftliche Absprachen außerhalb der Öffentlichkeit zu treffen – ein Fall für das Kartellamt.

Andere halten Freimaurer ja für gefährlicher, dabei ist das offiziell ein Haufen freundlicher Leute:

http://de.wikipedia.org/wiki/Freimaurerei

Die Freimaurerei, auch Königliche Kunst genannt, versteht sich als ein ethischer Bund freier Menschen mit der Überzeugung, dass die ständige Arbeit an sich selbst[1] zu einem menschlicheren Verhalten führt. Die fünf Grundideale der Freimaurerei: Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit, Toleranz und Humanität, sollen durch die praktische Einübung im Alltag gelebt werden.
Freimaurer haben sich der Verschwiegenheit, dem Datenschutz sowie dem Grundsatz verpflichtet, freimaurerische Bräuche nicht nach Außen zu tragen (Arkanprinzip, Verschwiegenheitspflicht). Dies soll intern den freien Ideen- und Meinungsaustausch ermöglichen. Grundsätzlich sind die meisten Rituale durch einschlägige Literatur zugänglich.[3] Die Zeremonien und die Alten Pflichten der spekulativen Freimaurerei werden auf Gebräuche und Unterlagen historischer Steinmetzbruderschaften zurückgeführt, so auf das Regius-Manuskript[4] aus dem Jahr 1390 und das Cooke-Manuskript aus dem 14. und 15. Jahrhundert.[5][F 3] Im wesentlichen enthalten die Treffen Vorträge zu verschiedenen Themen, die in einer quasireligiösen, meditativen Atmosphäre angehört und gegebenenfalls bei einem anschließenden Mahl besprochen werden[6]. Nach außen wirken Freimaurer auch durch karitative Arbeit und Förderung von Bildung und freiheitlicher Aufklärung.[F 4] Zwei der bekanntesten freimaurerischen Symbole sind Winkel und Zirkel (in Amerika mit dem zentralen Buchstaben ?G?).

Nach ihrem Selbstverständnis vereint sie Menschen aller sozialen Schichten, Bildungsgrade und Glaubensvorstellungen. In allen ihren Ausprägungsformen zählt sie weltweit aktuell etwa fünf Millionen Mitglieder. Die Konstitution der ersten Großloge wurde am 28. Februar 1723 im britischen Postboy öffentlich beworben und bildet die Grundlage der heutigen Freimaurerei.[F 1] Die Freimaurerei ist weltweit in Logen organisiert und betreibt in vielen Ländern Öffentlichkeitsarbeit.[F 2] Gemeinsam mit den Salons, den Lesegesellschaften und anderen Zusammenschlüssen der frühen Aufklärung bildeten die Logen in ganz Europa eine neue Form von Öffentlichkeit und trugen zur Verbreitung aufklärerischer Ideen bei.[2]

Das hört sich doch alle ganz vernünftig an. Ich würde sofort Mitglied werden. Gibt ja auch viele davon – im Bundestag, im Europaparlament. Sie haben vielleicht sogar schon eine Mehrheit. Vielleicht erklärt sich manche merkwürdige politische Entwicklung der letzten Jahrzehnte je gerade dadurch, das der ominöse Schulterschluß von Politik und Wirtschaft (den Mussolini selbst als Kernpunkt des Faschismus angesehen hat) von zentraler Stelle aus organisiert wurde…denn irgendetwas machen die ja, diese Freimauerer:

Der Großteil der freimaurerischen Werte entstammt dem Zeitalter der Aufklärung. Im Folgenden dargestellt als fünf Grundpfeiler der Freimaurerei: Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit, Toleranz und Humanität[8]

Freiheit soll verwirklicht werden durch die Freiheit vor Unterdrückung und Ausbeutung als Grundvoraussetzung der Freiheit des Geistes und der individuellen Verwirklichung.
Gleichheit bedeutet Gleichheit der Menschen ohne Klassenunterschiede und Gleichheit vor dem Gesetz.
Brüderlichkeit wird verwirklicht durch Sicherheit, Vertrauen, Fürsorge, Mitverantwortung und der Verständigung mit- und untereinander.
Toleranz wird gelebt durch aktives Zuhören und Verständnis anderer Meinungen.
Humanität umfasst die Summe aller vorherigen vier Grundsäulen und wird durch den ?Tempel der Humanität? symbolisiert, an dem Freimaurer arbeiten.

Also – diese Werte … da gibt es nichts zu meckern. Öffentlich feine Worte. Man könnte zur Tagesordnung übergehen … wenn man nicht über ein kleines Detail stolpern würde:

http://www.carlzureintracht.de/texte_maurerthemen.htm

Die Steine, derer wir dazu bedürfen, sind die Menschen? sagt unser Ritual. Darum versteht sich jeder Freimaurer als einen ?rauen Stein?, dessen ?Ecken und Kanten? er selbst unter Mithilfe seiner Brüder mit dem ?Spitzhammer? bearbeiten muss, damit er sich dann als ?kubischer Stein? in das große Bauwerk einfügen kann.

Die Frage ist: wo fügt er sich ein, dieser letztendlich so richtig quadratisch gewordene Maurer? Was ist denn das jetzt genau für ein Tempel … oder für ein großes Werk?

Warum nennen wir diesen Ort aber Tempel? Die mittelalterlichen Bauhütten, aus denen wir ja unsere Symbole ableiten, erbauten doch die großen Dome der abendländischen Christenheit. Nun, der Tempel ist älter als alle Pyramiden, Synagogen, Kirchen, Moscheen und Pagoden (Charpentier). Sie alle repräsentieren eine bestimmte Form der Begegnung des Menschen mit dem Transzendenten, die sich jeweils in bestimmten Glaubensgemeinschaften und deren Dogmen manifestiert. Der Tempel nicht. Er symbolisiert den schlechthin ursprünglichsten Ort und die ursprünglichste Form dieser Begegnung, die wir Freimaurer immer wieder unter den drei Aspekten erleben: ?Blick in dich, blick um dich, blick über dich!?

Darum kann der Tempel als symbolischer Ort dieser Grunderfahrung mit sich selbst auch alle anderen Formen der Begegnung mit dem Transzendenten in sich einschließen, ohne diese auch nur im geringsten in ihrer Eigenart zu relativieren oder gar mit ihnen zu konkurrieren. Ganz im Gegenteil, jeder Bruder kann im freimaurerischen Tempel eine vertiefte Erfahrung mit seiner eigenen Religion erleben, wie es seinem Bedürfnis entspricht. Das wird möglich durch die mit stets gleichen Worten vollzogenen Wechselgespräche der Rituale, die jedem einzelnen Bruder die Möglichkeit zum Sich-Öffnen ermöglichen, ohne ihn dabei gleichzeitig in eine vom Ritual vorgegebene Richtung zu führen. Diesen Schritt vollzieht er selbst. So geschieht es dann jedes Mal, dass jeder Bruder gedanklich seinen eigenen Weg geht und trotzdem ein starkes Gefühl brüderlicher Verbundenheit entsteht.

Dieses starke Gefühl der brüderlichen Verbundenheit … hatte schon mal sehr häßliche Konsequenzen.

Die Organisation Propaganda Due (P2) war ursprünglich eine italienische Freimaurerloge, die in den 1970er Jahren zur Tarnung einer politischen Geheimorganisation zweckentfremdet wurde. 1887 in Rom als freimaurerisches Gegenstück zur Kurienkongregation ?Propaganda Fide? unter dem Namen ?Propaganda Masonica? gegründet, wurde sie während der Herrschaft des Faschismus verboten. 1944 wurde sie als zweite Loge des Grande Oriente d?Italia als Propaganda Due neu gegründet. 1972 beschloss der Großlogentag des Grande Oriente d?Italia den Ausschluss, der 1974 wirksam wurde. Bei der Untersuchung der Aktivitäten der P2 wurde 1981 bekannt, dass unter maßgeblicher Beteiligung von Licio Gelli ein konspiratives Netzwerk aus Führungspersonen der Polizei, des Militärs, der Wirtschaft, der Politik, der Mafia und von Geheimdiensten geschaffen worden war. Es bestand ein ernster Verdacht, dass der Geheimbund Pläne für einen Staatsstreich entwickelt hatte

Der Verdacht bestätigte sich während des Verfahrens. „Weltverschwörung live“. Es hätte nicht viel gefehlt und wir hätten in Italien eine geheime Freimaurerregierung, die dort an ihrem Tempel der Humanität arbeitet.

Das Schwurgericht von Bologna stellte in einem Strafverfahren fest, dass die Loge P2 Kriminelle angestiftet, bewaffnet und finanziert habe, um mit Mitteln der Subversion und des Terrorismus im Rahmen einer ?Strategie der Spannung? die Vorbedingungen für einen Staatsstreich zu schaffen.

Nun, natürlich hat die Gerechtigkeit gesiegt, die Loge wurde vernichtet. Was anderes hätte man im Fernsehen auch nicht erwartet, denn sonst wird das Huhn ja in der Pfanne verrückt. Nur ein kleiner irritierende Fleck blieb noch:

Als das prominenteste Mitglied wurde unter der Mitgliedsnummer 1816 der Medienmogul und mehrfache italienische Ministerpräsident Silvio Berlusconi geführt.[5] Silvio Berlusconi hat die Mitgliedschaft bestritten und wurde wegen Meineides verurteilt, nachdem ihm diese nachgewiesen wurde.

Also ist doch ein Logenmann an die Spitze des Staates gekommen. Und was für einer. Na ja, das ist wahrscheinlich wieder Zufall.

Viele reden ja davon, das aus der Freimaurerei … bzw. aus ihren Hochgraden … ein Netzwerk subversiver Weltverschwörer entstanden ist. Undenkbar … ist das leider nicht, wie die Geschichte der P2 zeigt.
Noch übler: irgendeinen Erfolg in Richtung Humanität kann man geschichtlich nicht erkennen. Es gab einen kurzen Ruck im 18. Jahrhundert, dessen Konsequenzen im 21. Jahrhundert deutlich zurückgebaut worden sind.
Wo also zeigen sich die Erfolge der Freimaurerei, wo ist ihr geschlossener Widerstand gegen Hungersnöte, Abbau von Menschenrechten in demokratischen Ländern und anderen Häßlichkeiten des Neoliberalismus?

Oder geht es denen nur um Geschäftemacherei mit dem feinen Siegel der Humanität? Die katholische Kirche offenbart sich ja auch regelmäßig als üble kriminelle Vereinigung in feiner Kutte.

http://www.focus.de/wissen/wissenschaft/mensch/tid-13152/verschwoerungstheorien-1-freimaurer_aid_363426.html

Der Verschwörungstheoretiker Des Griffin, Autor zahlreicher Bücher, glaubt daran, dass der Einfluss dieser Gruppe noch weit stärker ist, als allgemein angenommen wird. In seiner Argumentation spielt unter anderem die Bibel von George Washington eine bedeutende Rolle. Dieses Buch wird bis heute von einer Freimaurerloge aufbewahrt. Da zuletzt auch George W. Bush auf diese Bibel vereidigt wurde, versteigt Griffin sich zu der Schlussfolgerung, der Präsident sei lediglich eine Marionette der Freimaurer.

Viele werden sich beruhigt zurücklehnen und sagen: kann ja nicht sein. Leute mit so feinen Werten werden niemals Böses tun können.

Aber: was ist gut, was ist böse? Was dient denn letztlich wirklich … der Humanität? Welche Wahrheit trägt der Tempel Salomons, Sinnbild für den einzig wahren Glauben, den einzige wirklich heiligen Ort in sich. Philosophisch gesehen ist das Sinnbild des Tempels Salomon ein unhumaner Absolutheitsanspruch … und das, was wir oben aus den Riten erfahren zeigt, das dieser Absolutheitsanspruch aus allen anderen religiösen Erfahrungen resultiert.

Und wer eine so absolut wahre Wahrheit in sich trägt, so absolut gut ist und auch ganz fein an sich gearbeitet hat um vom Meister letztlich als kleines Steinchen an die richtige Stelle des großen Bauwerkes gesetzt zu werden, der hinterfragt politische Ziele nicht. Der ist auch nicht zimperlich im Umgang mit
seinen irregeleiteten Mitmenschen – erst recht nicht, wenn es zuviele sind und sie durch ihre bloße Masse den Bestand der gesamten Menschheit bedrohen.

Ein reales Bauwerk unbekannter Herkunft aber mit Querweisen zur Freimaurerei sind die Georgia Guidestones:

http://de.wikipedia.org/wiki/Georgia_Guidestones

Sie enthalten interessante humane Forderungenm hier ein Auszug:

Halte die Menschheit unter 500 Millionen,
für eine immer währende in Eintracht mit der Natur
Lenke die Fortpflanzung weise
um Fitness und Vielfalt zu vervollkommnen.

Ein Zeitalter der Vernunft wollen sie einleiten, sind voller humaner Werte … halten es aber für notwendig, die Menschheit auf 500 Millionen zu beschränken.

Wie soll das geschehen? Ist das vielleicht letztlich der große Plan der Freimaurerei, für den sich Millionen Menschen als glückliche, selbstbewußte und „gute“ kleine Steine verwenden lassen?

Die Philosophie … urteilt hier nur: denkbar wäre es. Ob es „wahr“ ist … wird die Geschichte zeigen.
Wenn die P2 nur … worauf einiges in den Prozessen hindeutete … ein Versuchsballon war, der von größeren Logenverbänden gesteuert wurde, dann sollte man sich aber wirklich sicher sein, das Freimaurer nicht überall sitzen und an ihrem Bauwerk arbeiten. Man weiß ja nie, ob man nicht selbst zu den 5500 Millionen überflüssiger Menschen gehört, die dem Nationalpark Erde im Weg stehen.

http://www.openbroadcast.de/artikel/3516/GEZIELTE-UMFRAGE-ZU-FREIMAURER-IM-PARLAMENT-OFFENBART-GRAVIERENDE-INFORMATIONSMAeNGEL-.html

Ob George Washington (amerikanischer Präsident), Winston Churchill (englischer Premierminister und Mitbegründer der UNO), Jonas Furrer (erste Bundespräsident der Schweiz), Gustav Stresemann (deutscher Reichskanzler), Thomas Dehler (FDP-Politiker und einstiger Bundesminister der Justiz), Reinhold Maier (FDP-Politiker und erster Ministerpräsident von Baden-Württemberg), Holger Börner (SPD-Politiker und ehemaliger hessischer Ministerpräsident): Historische Persönlichkeiten, die als Politiker der Freimaurerei huldigten, sind etliche bekannt. Doch wie sieht es heute aus in den deutschen Parlamenten?

Nachfragen … scheinen nicht sehr erfolgreich zu sein:

Die CDU will sich dazu gar nicht äußern, der Pressesprecher bittet den Autor sogar ihn nicht namentlich zu erwähnen! Die CSU will ebenfalls keine Stellung zu den Fragen beziehen, zudem würden keine Informationen über eine Mitgliedschaft von Parteimitgliedern bei den Freimaurern vorliegen. Die SPD schweigt ebenfalls weil sie „derart persönliche Daten“ ihrer Mitglieder nicht kennt und grundsätzlich keine persönlichen Daten herausgibt. Bündnis 90/DIE GRÜNEN verweigern jegliche Antwort. DIE LINKEN erklären, dass nicht bekannt sei, ob Politiker ihrer Partei auch Freimaurer wären. Einzig die FDP beantwortet die Fragen ausführlicher: Sie sieht keine Unvereinbarkeit zwischen Freimaurerei und der Politik! Und: „unparteiische Politiker sind eine Illusion!“ Der Deutsche Bundestag verweigert ebenfalls jegliche Antwort und verweist wiederum auf die einzelnen Fraktionen. Das Umfrageergebnis in der Schweiz (SVP, FDP, CVP, SP) und in Österreich (SPÖ, ÖVP, FPÖ, DIE GRÜNEN) ist ähnlich ernüchternd.

Andere meinen da, konkretere Zahlen zu haben:

http://www.neo-liberalismus.de/forum/messages/5408.html

Wissen Sie, dass in Deutschland
96 % aller Landräte
über 90 % der Bürgermeister in Orten mit über 5000 Einwohnern
über 60 % aller Notare
84 % aller Chefärzte von Kreiskrankenhäusern
etwa 90 % aller Direktoren der Gymnasien
etwa 70 % aller Direktoren der Amtsgerichte
zahlreiche Pfarrer und Pastoren
fast alle höheren Polizeichefs
fast alle Staranwälte
und fast alle Bundeswehroffiziere vom Kommandeur aufwärts ?
den Rotariern oder dem Lions-Club mit Hauptsitz in Chikago angehören? ?

Quellennachweis: Glaubensnachrichten

…?G. Gomez bestätigt in dem Interview, daß nach Aussagen des Großmeisters der Großloge von Spanien (bis März 2006), Josep Corominas, 60 % der Mitglieder des Europäischen Parlamentes Freimaurer sind:?

…Zahlen, die mit großer Vorsicht zu genießen sind. Mit genauso großer Vorsicht wie der naive Glaube, das seien alles gute harmlose Menschen. Es sind Menschen, die von sich selbst behaupten, an etwas „Großem“
zu arbeiten. Die sich selbst für „gut“ halten. Die bereit sind, für die „Zukunft“ große Opfer zu bringen.
Menschen, die verschwiegen sind und Aussteiger mit dem Tode bedrohen.

Das sind Eckdaten, die auch ein Waffen-SS-Mann erfüllt.

Und manchmal muß man seinem Kind Schmerzen zufügen, um es für die Zukunft fit zu machen. Manchmal muß man ihm sogar einen Arm abschneiden, um sein Leben zu retten. Was ist die Freimaurerei vernünftigerweise bereit, abzuschneiden, um den Tempel zu bauen? Was schneidet sie gerade ab? Wo ist in ihrem Tempel Platz für den arbeitslosen, kettenrauchenden unsportlichen fleischfressenden Alkoholiker mit einem alten rostigen 5er-BMW und fünf bildungsfremden Kindern, die ebenfalls schon alle rauchen?

Fakt ist: Freimaurerei hat ein enormes theoretisches Machtpotential. Sie werden das natürlich niemals mißbrauchen. Außer in Italien – und auch das ist kaum noch wahr. Dafür sorgt schon Berlusconi.

Fakt ist: Freimaurerei hat ein ideologisches Potential zur Massenvernichtung…wenn sie kraft ihrer Vernunft und „Heiligkeit“ den Tempel der Humanität auf 500 Millionen Menschen begrenzen möchte…oder einfach bestimmt, das bei einer größeren Bevölkerung kein humanes Leben mehr möglich ist. Da müßte man dann zum Bau des Tempels mal sehr hart sein. Hart gegen sich selbst, aber das sind Leute, die sich selbst lange genug behauen haben um als Stein in den Tempel zu passen, ja schon gewöhnt.

Fakt ist: Trotz wachsendem Einfluß der Freimaurerei auf das politische und wirtschaftliche Leben in den letzten zweihundert Jahren (wobei manche meinen, diese Sekte wäre schon viel älter) ist eine Zunahme an Humanität nicht zu erkennen … eher das Gegenteil ist der Fall. Die Errungenschaften der französischen Revolution und der Aufklärung werden Schritt für Schritt zurückgebaut.

Und jetzt die alles entscheidende Frage: Sind die so gut, das sie sich jeder Machtausübung enthalten werden? Sind ihre Ziele so edel und rein, das man sich ihnen blindlings anvertrauen kann? Sind die Methoden, mit denen sie ihre Ziele verfolgen, so human wie die Ziele selbst … oder fallen die Methoden auch unter … „die Notwendigkeit, Ecken und Kanten mit dem Spitzhammer zu entfernen“, bis es paßt. Und wer entscheidet letztendlich, ob man sich selbst genug mit dem Spitzhammer bearbeitet hat?

Allein die Wortwahl und die Symbolik dieser Organisation läßt einen erschauern. „Wo gehobelt, wird, da fallen Späne“…damit läßt sich alles rechtfertigen.

Wie groß der faktische politische Einfluß dieser Sekte ist, werden wir momentan nicht ermessen können, aber anhand des allein hier vorliegenden Materials kann man sagen: die von vornherein zu verdächtigen, das sie ganz und gar ungefährlich sind, ist völlig naiv. Immerhin … sie sind Menschen. Oder waren es jedenfalls mal, bevor sie anfingen, mit der Spitzhacke an sich zu arbeiten. Und ob sie dadurch besser geworden sind, wage ich zu bezweifeln.

Aber eins muß ich sagen: die Vision eine Erde mit 500 Millionen Menschen und sehr viel Natur … würde mich auch sehr ansprechen. Unser Reichtum verteilt auf 500 Millionen Menschen vereint mit unseren technischen Fähigkeiten … das könnte dem Paradies sehr nahe kommen. Wer könnte sich schon dieser Vision entziehen, vor allem, wenn man Kinder hat und in Generationen denkt – wie es der Adel schon immer getan hat. Es wäre sogar sehr verantwortungsbewußt, wissen wir doch, das die Erde zu voll ist. Nur … mit 6 Milliarden Menschen geht das nicht. Da wird man zur Rettung der Menschheit … einschneidende Maßnahmen unternehmen müssen. Und vielleicht unternimmt das gerade jemand. Wer kann das schon wissen – ist ja alles geheim.

Jedenfalls fast alles, denn manches … findet man ja im Internet über die großen Fernziele der Freimaurerei:

http://eifelphilosoph.blog.de/2009/04/14/freimaurer-politik-bundestag-5941950/

‚Er wird eine gewaltige soziale Katastrophe provozieren, die in ihrem ganzen Schrecken den Nationen die Auswirkungen von absolutem Atheismus, dem Ursprung der Grausamkeit und der blutigsten Unruhen klar vor Augen führen wird. Dann sind die Bürger überall gezwungen – sich gegen die Minderheit der Revolutionäre zur Wehr zu setzen – jene Zerstörer der Zivilisation auszurotten, und die Mehrheit der Menschen wird, enttäuscht durch das Christentum und daher ohne Führung, besorgt nach einem neuen Ideal Ausschau halten, ohne jedoch zu wissen, wen oder was sie anbeten soll.

Dann ist sie reif, das reine Licht durch die weltweite Verkündigung der reinen Lehre Lucifers zu empfangen, die endlich an die Öffentlichkeit gebracht werden kann. Sie wird auf die allgemeine reaktionäre Bewegung folgen, die aus der gleichzeitigen Vernichtung von Christentum und Atheismus hervorgehen wird.

Der Mann … ist eine zentrale Figur in der Freimaurerei des Westens. Aber wahrscheinlich verstehe ich seine Intentionen wieder mal falsch.

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