Vergewaltigung

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Ein Dokument belegt: Der „Westen“ ist eine kriminelle Vereinigung.

Wir sind wahrlich nicht die Guten.

Wenn Sie diese Kennzeichnung für übertrieben halten, dann lesen Sie bitte dieses Dokument, ein Interview mit dem UNO-Sonderberichterstatter für Folter, Nils Melzer. Es geht um Assange. Die NachDenkSeiten hatten schon in den Hinweisen II vom 31. Januar darauf aufmerksam gemacht. Das Dokument ist aber so wichtig, dass es dazu dieses gesonderten Hinweises bedarf. Wenn Sie nicht alles lesen können, dann reicht zum Beleg der Aussage in der Überschrift alleine die Lektüre der Vorgänge in Schweden. Was da in Schweden von Polizei und Justiz an Rechtsbrüchen bewerkstelligt wurde, ist nicht auf schwedischem Mist gewachsen, sondern auf „westlichem“ und es ist ungeheuerlich.

Kindergarten Gang Bang

In den Medien und sozialen Netzwerken herrscht gerade Entsetzen über eine Gruppenvergewaltigung in Mülheim an der Ruhr. Einige der mutmaßlichen Täter sind erst 12 Jahre alt und damit nicht strafmündig. Das Opfer musste nach massiver Gewaltanwendung ins Krankenhaus eingeliefert werden. Die Tat war noch nicht aufgeklärt, da stand Mülheim erneut unter Schock: Gestern, am 9. Juli meldeten die Medien einen weiteren sexuellen Angriff, bei dem sich Jugendliche bzw. Kinder zusammengerottet hatten. Das Opfer hatte diesmal Glück: Beherzte Passanten griffen ein und schlugen die kleinen Gremlins in die Flucht. Einer der mutmaßlichen Täter ist erst 11 Jahre alt.

Wie kommen 11- und 12jährige Kinder auf die Idee, solche Gangbang-„Scripts“ abzuziehen? Vielleicht lassen wir die Migrations-Thematik dabei mal beiseite und nützen wir die aktuellen Geschehnisse, um über etwas nachzudenken, bei dem wir im Allgemeinen genauso achselzuckend weggucken bzw. zugucken wie beim breitflächigen Einsatz von Uranmunition durch die westliche Wertegemeinschaft: Wie eine inzwischen irrwitzig gewordene Pornolawine bereits unseren Kindern systematisch das Hirn verkleistert und mitunter fatale Kurzschlüsse verursacht.

Man mag zum Liedermacher Hans Söllner stehen wie man will. Ja, seine Political Correctness sucht man wohl vergeblich. Auch am spiegelglatten Parkett der Gender-Interpunktation kann er nicht punkten und ist immer noch ein astreiner Tollpatsch. Aber in manchen Angelegenheiten ist er einer der wenigen, die noch 2+2 zusammenzählen können und sich kein Blatt vor den Mund nehmen. Für die Kaulquappenquabbelbrühe, die heute jedes Kind per Knopfdruck aus der Tube seines Matschphone drücken kann, findet er das wohl einzig angemessene Wort: Dreck bzw. Rotz.

Söllner zur aktuellen Gruppenvergewaltigung in Mülheim:

„…Wenn ihr Erwachsenen, ihr Abschaum die diesen Porno Müll produzieren und Millionen damit verdienen, ihr, die uns diesen Dreck in jeden Haushalt senden, diese Pornogesellschaft nicht in den Griff bekommt und sich diesen Wahnsinn schon 8jährige auf ihren Handys ansehen können, dann ist das, was gerade passiert, erst der Anfang.“  (Quelle: Facebook)

Bei den ansonsten so schwätzsüchtigen Grünen Empörern und Geschlechterrechtskämpfern hört man zu diesem – nicht nur zutiefst frauenverachtenden, sondern regelrecht frauenvernichtenden (soweit ich gelesen habe, wird eine „Sexarbeiterin“ durchschnittlich nicht älter als knapp über 40, bevor sie durch Krankheiten, Gewaltanwendung, Medikamente, Drogen oder Suizid aus dem Leben scheidet) – Hardcorebusiness: Schweigen im Walde. Passt wohl irgendwie nicht zum „Darkroom“-Unterricht, den die Gender Madstream-Astroturfer unseren Kleinen angedeihen lassen. Powered by Greenred Bull und „dekonstruktivistischer Sexualpädagogik“ baumeln in Klassenzimmern schon seit einiger Zeit Dildos und Vaginalkugeln, werden unsere Kleinen im Unterricht darüber in Kenntnis gesetzt, dass man auch mit Sado-Maso in der Dunkelkammer voll Spaß haben kann (siehe welt.de). Durch frühkindliche Masturbation für 0-4jährige laut neoliberaler WHO-Richtlinie vorbereitet, sollen die Kinder im Unterricht ein „Puff für alle“ bauen und Analverkehr simulieren. Man frägt sich, was für ein Puff die fortschrittlichen Ideologen im Sinn haben, wo man doch in einer jüngsten ZDF-Doku erfährt, dass Deutschland bereits das größte Bordell Europas und zum Paradies für Sextouristen aus der ganzen Welt geworden ist – Wer sich am Running Sushi schon den Bauch vollgefressen hat, der kann auf Touristenmeilen im ehemaligen Land der Dichter und Denker ins Nebengebäude wechseln. Dort gibt‘s „Happy Hour“ mit „All you can fuck“-Flatrates schon um 99 Euro  (siehe  ZDFinfo: „Bordell Deutschland“ via youtube).

Es gibt in Skandinavien bereits sehr erfolgreiche Modelle mit einem Totalverbot von „Sexarbeit“. Kinder wachsen dort ganz selbstverständlich mit der Haltung auf, dass Frauen keine Nutzobjekte sind, sondern Menschen mit unveräußerlicher Würde und akzeptieren dies. Im Schlamerkelland bzw. im Bundestag, in dem Claudia Roth & Co. gut und gerne leben: kein Thema. Auch zu den Auswirkungen der neuen Frühsexualisierung gibt es bereits erschütternde Praxiserfahrungen, die unsere Bundesregierung aber genauso kalt lassen wie sämtliche wissenschaftlichen Studien über die fatale Wirkung digitaler Medien in der Schule auf Kinder. Fortschnitt muss Fortschritt bleiben. Im Deutschlandfunk erfährt man etwa über eine Mainzer Kita, die geschlossen werden musste, nachdem sich Kinder dort mit sexuellen sadistischen Gewalthandlungen gegenseitig quälten, ihre Kameraden unter Zwang entblößten und ihnen Gegenstände in die Anusöffnungen steckten. Zurück bleibt ein Scherbenhaufen von über 50 schwer traumatisierten Kleinkindern. Michael Huss, Chefarzt der Kinder- und Jugend-Psychiatrie der Rheinhessen-Fachklinik zögert noch mit der Schlussfolgerung,  ob die fortschrittlichen sexualpädagogischen Materialien wie etwa die „Pimmelpuppe Lutz“, deren Plastikpenis die Kleinkinder in die Vulva einer entsprechenden weiblichen Puppe stecken können, denn etwa womöglich doch „altersunangemessen“ gewesen sein könnten:

„Gar nicht so klassisch jetzt im sexuellen Missbrauchssinn zu verstehen, sondern eher eine stark sexuell getönte sadistische Gewalthandlung, die da zwischen den Kindern vollzogen wurde mit Erpressung, Unterdrückung, Demütigung. Das sind sehr sadistisch gewaltgeprägte Impulse, da muss man tatsächlich davon ausgehen, dass sich die Kinder das mit dieser Tönung nicht selbst ausdenken. Und ob das nun pornografisches Material ist, dem die altersunangemessen ausgesetzt waren, oder ob an ihnen selbst auch sexueller Missbrauch verübt wurde, das sind Spekulationen, aber in diese beiden Richtungen geht natürlich unser Denken.“

Auch die Mainzer Staatsanwaltschaft war bei den Ermittlungen in der Kita ratlos und wusste nicht, „wie die Beteiligung von handelnden und betroffenen Kindern zu gewichten ist (…) Wer konkret von den sieben fristlos gekündigten Mitarbeitern und der Leitung als mutmaßliche Beschuldigte in Frage kommt, steht noch nicht fest.“ – am Ende wird es also wieder einmal niemand gewesen sein.

Falls uns also der nukleare Holocaust erspart bleibt, dann dürfen wir uns jedenfalls auf den sexuellen Overkill freuen – in einer Gesellschaft, in der viele Menschen unfähig sein werden für eine wirkliche partnerschaftliche Beziehung, da sie von klein auf dahingehend konditioniert wurden, in ihren Mitmenschen nur ein Lustobjekt für die eigene Triebbefriedigung zu sehen.

siehe dazu auch eine lesenswerte Betrachtung von Wolf Reiser: Die Pornografisierung als globale Waffe

Fotos: pixabay CCO (Quellenlinks: 1 / 2)


P.S.: Der Shitstorm war perfekt, als der böse Putin am Rande der jüngsten G20 Konferenz in Osaka zu sagen wagte, dass diese grandios liberale Sexualpädagogik der westlichen Wertegemeinschaft bereits beginnt, das Leben und die Kultur selbiger Wertegemeinschaft zu zerstören. Putin:

>> Wie könnte man sich vorstellen, dass in einigen europäischen Ländern den Eltern gesagt wird: „Mädchen sollten aus Sicherheitsgründen keine Röcke in der Schule tragen.“ Was ist das für ein Zustand? Hören Sie, die Menschen leben in ihrem eigenen Land in ihrer eigenen Kultur. Was soll das werden? Wie ist es so weit gekommen? Das ist es, wovon ich gesprochen habe. Meiner Meinung nach ist es viel zu weit gegangen, und diese liberale Idee beginnt, sich selbst zu zerstören.  

(…)

Wir [haben in Russland] wirklich eine sehr ruhige Haltung gegenüber der LGBT-Gemeinschaft. Sie ist wirklich ruhig und absolut unvoreingenommen. Wir haben ein Gesetz, für das uns alle getreten haben – ein Gesetz, das homosexuelle Propaganda unter Minderjährigen verbietet. Hören Sie: Lassen Sie einen Menschen erwachsen werden, reifen und dann entscheiden, was er oder sie ist! Lassen Sie die Kinder in Ruhe! Es gibt heutzutage so viele Erfindungen. Ich sagte auch in diesem Interview, dass sie fünf oder sechs Geschlechter erfunden haben, Transformers, Trans…
Sehen Sie, ich verstehe nicht einmal, was das bedeutet. Das ist nicht das Problem. Das Problem ist, dass dieser Teil der Gesellschaft der Mehrheit aggressiv ihre Meinung aufzwingt. Wir müssen loyaler zueinander sein, offener und transparenter. Ich habe nichts Ungewöhnliches gesagt. Wir müssen jeden respektieren, das ist wahr, aber wir dürfen anderen nicht unsere Standpunkte aufzwingen. Unterdessen zwingen Vertreter der so genannten liberalen Idee ihre Ideen einfach anderen auf. Sie diktieren die Notwendigkeit der so genannten Sexualaufklärung. Die Eltern sind dagegen, und dafür werden sie fast schon ins Gefängnis geworfen. Das ist es, wovon ich gesprochen habe. <<  (Quelle: RT/youtube)

Also wenn der böhse Putin unsere affengeile dekonstruktivistische Sexualpädagogik kritisiert, dann kann ja wohl kein Zweifel bestehen: Dann sind wir am richtigen Weg.

 

Deutschland im Endkampf: die braune Flut im Faktencheck … am Vorabend des Krieges mit Russland

Deutschland im Endkampf: die braune Flut im Faktencheck ... am Vorabend des Krieges mit Russland

Sonntag, 16.9.2018. Eifel. Na: können Sie es auch noch kaum ertragen? Diese Stimmung um uns herum? Deutschland im Endkampf, überall. Jetzt geht es um alles. Wie 1945. Ganz unverhofft wurden wir mit Ereignissen bedroht, die unsere Existenz absolut in Gefahr bringen sollen. Einig könnte der Bürger sein, angesichts der großen Herausforderung scheint das Schicksal und die Geschichte große Geschlossenheit zu verlangen, doch momentan ist man noch unsicher, wer Deutschland dem Untergang geweiht hat – da gibt es noch Gesprächsbedarf. Die einen sehen den Untergang besiegelt wegen der braunen Flut, die – zumindestens auf den Fernsehbildschirmen – über das Land hinweg fegt: die SA ist wieder da und terrorisiert die Straßen. Ja: Renate Künast wurde da letztens richtig deutlich: Die alte Bundesrepublik ist vorbei (siehe FAZ). Nebenbei bemerkt: schlimmer als aller Terror von Rechts hat mich diese Aussage geängstigt – oder besorgt gemacht – denn: wenn Politiker sagen, die alte Bundesrepublik ist vorbei, dann fürchte ich immer, dass ihnen jemand den Plan für eine neue vorgelegt hat. Wir werden darauf noch mal zu sprechen kommen, zuvor jedoch: der andere Untergang Deutschlands – wir werden überschwemmt von wilden Horden aus dem Ausland. Musik und Text sind der gleiche, nur die Zielrichtung ist eine andere: gemeint sind die 10 Millionen Ausländer in diesem Land – die meisten davon Türken und Polen – die unsere „Heimat“ besetzt halten.

Da ich das Gezetere nun schon seit Jahren höre, dachte ich: machen wir doch mal einen Faktencheck. Ist gibt ja Statistiken. Auch zu rechtsradikalen Verbrechen. Schauen wir uns einfach mal das letzte Jahr 2017 an: wie viele Morde gab es da eigentlich durch die bösen Rechtsextremisten?

Null.

Sie lesen richtig: jene Unwesen, wegen denen Renate Künast das Ende der alten Bundesrepublik ausgerufen hat, haben niemanden ermordet. Nachzulesen bei Statista. Sie haben es vier mal versucht (die Linksextremisten – als Kontrollgruppe – dreimal). Gestorben ist keiner. Nichtdeutsche Ausländer jedoch … töteten im letzten Jahr 66 Menschen (siehe Welt). Scheint viel zu sein angesichts der Tatsache, dass wir 2017 nur 405 Morde hatten (mit Totschlag etwas mehr), aber im Jahre 2000 hatten wir fast 500 Morde. Außerdem töten sich die Nichtdeutschen größtenteils selber: zwei Drittel sind Opfer aus den eigenen Reihen. Trotzdem wenig Trost für jene, die jetzt zu den „Wir-sind-nicht-mehr“ gehören.

Etwas anders sieht es aus, wenn wir die Kriminalstatistik vom BKA hinzuziehen, eine Statistik, die neben Mord auch Totschlag und Tötung auf Verlangen mit einschließt. Hier zeigt sich ein – leichter – Anstieg seit 2015 von 2216 auf 2379 im Jahre 2017, 1558 deutschen Tatverdächtigen standen 1140 nichtdeutsche Tatverdächtige zur Seite – was angesichts der Tatsache dass die ersten aus einer Gruppe von 70 Millionen kommen, die letzten aus einer Gruppe von 10 Millionen schon signifikant scheint. Aber – wie gesagt: der Nazi – Null. Der Kommunist: auch Null.

Mal kurz zum Vergleich ein Blick in die USA? Gern. 2015 hatten die – nach einem Anstieg um 10 Prozent gegenüber dem Vorjahr- 16000 Morde (siehe Spiegel). Fünf mal soviel Einwohner wie die Bundesrepublik (oh – das sagt man ja gar nicht mehr, also: Deutschland), 40 mal soviele Morde. Signifikant, kräht aber erstmal kein Hahn nach. Im Vergleich zur Mutter aller Westwerte sind wir ein total friedliches Land voller netter Leute. Gut – für Frauen ist es gefährlicher: 146 starben 2016 durch den Partner (siehe Tagesschau) – über die Gefährlichkeit des biodeutschen Mannes reden wir trotzdem nicht.

Kommen wir mal zur gefährlichen und schweren Körperverletzung (wieder Statista, gleiche Tabelle): 904 durch Rechtsextreme (Linke: 499). Insgesamt in Deutschland: 137000. 99 Prozent der gefährlichen und schweren Körperverletzungen wurden nicht von rechts- oder linksextremen begangen. 90000 deutsche Täter, 54000 nichtdeutsche Täter (siehe Kriminalstatistik). Wie immer gilt zu bedenken, dass hier 70 Millionen Deutsche 10 Millionen Nichtdeutschen gegenüberstehen. Scheint wieder etwas signifikanter zu sein, aber bevor das auf der AfD-Seite als Schlagzeile erscheint: unter den Nichtdeutschen befinden sich Menschen aus 190 Ländern, sogar aus Barbados und den Seychellen, 130000 Franzosen, 10000o Briten, 114000 Amerikaner, das Thema „Asyl“ oder „Islam“ wird bislang durch die Fakten überhaupt nicht tangiert, obwohl der Anstieg bei Mord und Körperverletzung in der Tat seit 2015 zu beobachten ist. Allerdings lagen wir bei Mord schon mal deutlich höher.

Wie viele Rechtsextremisten gibt es überhaupt in Deutschland? 24000 (siehe Statista). Stärke der SA im Jahr der Machtergreifung? 400 000 (siehe dhm). Da ist wohl noch etwas Luft, bis es gefährlich wird und man von einer braunen Flut reden kann. Es gibt Geschichten in meiner Familie über die Motivation jener Menschen, die in meiner Heimatstadt zur SA gingen: dort gab es Kleidung, Suppe, eine Unterkunft – für viele damals in der Wirtschaftskrise sowas wie ein Lottogewinn. Nicht gerade die Motivation für einen Genozid.

Kommen wir zum Thema Vergewaltigung, jenem Thema, dass besonders Frauen betrifft, sie besorgt macht und ängstigt. 2015: 7022. 2017: 11282 (siehe: Kriminalstatistik BKA). 4000 Vergewaltigungen mehr, über 4000 zerstörte Seelen. Den besonders brutalen Fall einer Massenvergewaltigung durch Bulgaren an einem kleinen Mädchen hatte ich letztens erst erwähnt. Wie verteilen sich die Täter? Deutsche: 2015: 3944; 2016: 5931, ein Anstieg von ca 50 Prozent. Meistens Männer. Nichtdeutsche: 2015: 1952; 2017: 3483. Ein Anstieg um ca 75 Prozent. Wieviel Rechts- oder Linksradikale Deutsche vergewaltigt haben, konnte ich wg. Zeitmangel nicht genau feststellen. In England, Norwegen und den USA werden – auf 100 000 Einwohner gerechnet – dreimal mehr Frauen vergewaltigt, also 300 Prozent mehr (siehe the Intelligenz). Wir sind immer noch ein ziemlich friedliches Land … aber etwas unfriedlicher geworden. Liegt zum Teil an nichtdeutschen, aber auch – in zunehmenden Maße – an Deutschen. Wieder ist das Thema Asyl oder Islam gar nicht berührt worden.

Wie viele „Nichtdeutsche“ kommen nun aus Europa – sind meist Mitglied der europäischen Union? 80 Prozent (siehe destasis). Die Mehrheit: Türken, Polen, Italiener, Griechen, Rumänen, Bulgaren. Da Amerikaner dreimal soviele Frauen vergewaltigen und vierzig mal so viele Morde begehen als der Biodeutsche, scheint mir diese Gruppe eine besondere Aufmerksamkeit zu verdienen – oder?

Spiele mit Statistik. Könnte man noch endlos fortsetzen.

Widmen wir uns aber lieber mal weiter der braunen Flut.

Können Sie sich noch an Hitler erinnern? Also – wodurch der im Gedächtnis geblieben ist? Ja – Auschwitz. 6 Millionen tote Juden, Roma, Sinti und Regimegegner. Der war ganz anders drauf als unsere Rechten. Zwischen 1919 und 1933 gab es 500 politische Morde, meist von „Rechten“ (siehe Welt). Nach 1933 stiegen die Morde rasant an. Aber im Vergleich zu „Null“ der 24000 Neonazis von heute sehe ich da noch keinen Grund, das Ende Deutschlands zu erklären. Sicher: aus geschichtlicher Erfahrung wissen wir – die sind nicht ohne, diese Gestalten. Wäre nicht gut, denen Macht zu geben, ihre Methoden zur Problemlösung gereichen jedem Kannibalenstamm zur Ehre – aber Grund zur Panik? Kaum.

Wer noch starb? 20 Millionen Slawen. Die genaue Zahl kennt man nicht, 3 Millionen polnische Katholiken waren darunter, trotzdem sind Polenwitze heute immer noch gesellschaftsfähig. Das ist: guter Rassismus, bewährt seit 100 Jahren. 27 Millionen Russen wurden von den Nazis vom Leben in den Tod befördert(siehe Zeit). Die standen den „Lebensraum im Osten-Plänen“ im Weg. Die Art der Ausrottung war einfach, das System kennen wir heute als „Hartz IV“. Die Menschen wurden komplett enteignet, die Ernten ihrer Höfe beschlagnahmt, als Ersatz dafür gab es „Bezugsscheine“ … und immer wieder Totalsanktionen aus den lächerlichsten Gründen. Und manchmal einfach so gar nichts. Der Krieg im Osten war ein Raubkrieg, geschönt als Krieg gegend die bösen Linksextremen, aber ganz offen dafür geführt, um „Lebensraum im Osten“ zu gewinnen.

Und auch im Reich selbst gab es wundersame Erscheinungen: nicht alle Juden wurden getötet. Wer noch nützlich war, bekam seinen Ein-Euro-Job bei der Wehrmacht, 150000 Soldaten mit jüdischer Religionszugehörigkeit dienten so in der Wehrmacht. Schwer verständlich, dass „Rassismus“ hier das dominante Prinzip war. Zudem – für „Rechte“ sicher ein Schock – gab es auch eine muslimische Waffen-SS-Division (siehe Welt). Gegen Ende des Krieges betrug der Ausländeranteil in der Waffen-SS über 50 Prozent (siehe Focus), darunter auch Franzosen, Norweger, Dänen. Ein internationaler Verband. Für ein rassistisches Regime – schon erklärungsbedürftig.

Wofür stand Hitler noch?

Für Härte in der Erziehung. Das wirkt bis heute nach (siehe Zeit). Damals griff der Staat auch elementar in die Familien ein, machte Kinder zu Staatseigentum. Erinnere mich regelmäßig daran, wenn ich die neuen Zahlen über „Inobhutnahmen“ durch das Jugendamt erhalte … aber noch mehr, wenn ich daran denke, wie der „Krippenwahn“ die Beziehungen der Kinder zu den Eltern gleich zu Beginn angreift. Der Staat war alles – der Mensch nichts, jedenfalls nicht, wenn er keine Profite abwarf wie die Behinderten. Und schauen Sie ruhig mal genau nach: die Idee zum Massenmord an Behinderten stammt aus dem Jahre 1895 (siehe: Zukunft braucht Erinnerung), der NS-Kult hatte „nur“ ausgeführt, was lange vorher angedacht wurde. Wäre interessant, da mal die Parteispenden durchzuforsten.

Unmenschliche Grausamkeit hielt Einzug in den Alltag der Bürger – das war NS-Zeit für alle. Zittern bei jeder Geburt: hoffentlich stimmt alles. Zittern bei jeder psychiatrischen Untersuchung: hoffentlich wird kein Todesurteil daraus. Die Angst vor der Psychiatrie … erfahre ich selbst noch bei den ältesten Mitgliedern meiner Familie. Auch dort gab es Todesrampen – allerdings nicht so fotogene. Darum … ist die Inklusion der „Behinderten“ so wichtig. Wichtiger als „wir-sind-mehr“-Demos mit unmenschlichen und grausamen Texten. Was wir uns jedoch merken sollten: „Ausbeutbarkeit“ ist eher ein zentrales Moment bei der Menschenbeurteilung als Rassismus. Und wer nicht mehr ausbeutbar ist – wird seiner Existenzberechtigung beraubt – wobei wir aktuell die indirekten Methoden bevorzugen wie Hitler in Polen und Russland: völliger Entzug von Nahrung, Wohnung und Krankenversicherung, den Rest regelt dann die Natur. Vergessen Sie bitte nicht: das ist schon Alltag für zigtausende deutscher Bürger, egal ob mit oder ohne Migrationshintergrund.

Aber: schweifen wir nicht ab, bleiben wir bei Hitler.

Wofür war der noch bekannt?

Na?

Gab es da nicht noch ein wichtiges Thema?

Richtig: Krieg. Für die Nazis war Krieg ein legitimes Mittel zu Fortführung ihrer politischen Pläne, was nicht eingemeindet werden konnte, wurde überfallen. Natürlich nicht so einfach und barbarisch, wie es die römischen Legionen taten: es musste halt immer ein Vorwand her, zum Beispiel die polnischen Massenvernichtungswaffen. Äh – Entschuldigung: nein, das waren andere Nazis, ich meine den erstunkenenen und erlogenen Überfall auf den Sender Gleiweitz, ausgeführt von Sturmbannführer Naujocks mit sechs in Zivil gekleideten SS-Männern (siehe h-ref). Kennen wir ja heute zur Genüge, ist inzwischen Standard in der internationalen Politik geworden: schon Hitler führte nur „gerechte“ Kriege, immer aus „gutem Grund“. Gut – den gegen England und Frankreich haben England und Frankreich selbst erklärt … aber es würde zu weit führen, hier Details zu disktutieren, das würde ja alle auch nur verwirren. Zudem – hat Hitler genug eigene Kriege angezettelt – in ganz Europa, mit den USA und in Nordafrika.

Deshalb war ja Vorbereitung eines Angriffskrieges bislang immer strafbar, seit dem 1.Januar 2017 ist dieser Tatbestand gestrichen worden (siehe Telepolis). Und während wir medial mit der braunen Flut konfrontiert werden, die das Ende der Bundesrepublik bedeuten soll, endet die gute alte Bundesrepublik wirklich – nur aus ganz anderen Gründen.

Wir überfallen wieder Länder. Jedenfalls … möchten das die Kartellparteien CDU, FDP und GRÜNE (siehe Zeit). Natürlich nur, wenn der Feind den Sender Gleiwitz angreift, wobei „Sender Gleiwitz“ heute „Giftgas in Syrien“ heißt. Oder Massenvernichtungswaffen irgendwo. Es geht konkret um Kampfeinsätze, besonders im Fokus steht dort die Stadt Idlib (siehe Spiegel). Dort fliegen derzeit syrische und russische Jets Einsätze gegen die Rebellenhochburg (siehe N-tv), Erdogan – der zufällig 30000 Soldaten in Syrien hat, die dort gegen „Terroristen“ kämpfen (wie immer und überall kämpfen ja alle nur gegen „Terroristen“, während praktisch einfach nur Massenmord stattfindet) – will nun diese Soldaten Richtung Idlib schicken. Wird dort das Nato-Mitglied Türkei von russischen Streitkräften angegriffen (aus Versehen oder mit voller Absicht, weil die – anders als die Russen – dort nicht eingeladen sind), dann hat die Nato ein Problem.

Nun – eigentlich hat die Nato dann kein Problem, der Wunsch nach einer heftigen militärischen Auseinandersetzung mit den Besetzern unseres „Lebensraumes im Osten“ ist ja medial schon lange spürbar – und sicher finden sich ein paar geeignete Kandidaten, die notfalls wirklich Giftgas einsetzen – immerhin hat der Exportweltmeister Deutschland mit 50 Firmen das Giftgasprogramm der syrischen Regierung überhaupt erst möglich gemacht (siehe Welt), vielleicht kann man da einem neuen Sturmbannführer auch mal eine Dose für Experimente ausleihen … um endlich in den großen Krieg einsteigen zu können. Und zur Not kann man auf dieses ganze Giftgastheater auch verzichten – die USA haben die Latte für militärische Angriffe auf russische und syrische Einheiten aktuell erstmal noch viel niedriger gelegt (siehe Heise).

Merken Sie jetzt, warum mir diese Renate Künast mit der Ankündigung des Endes der alten Bundesrepublik so sehr Sorgen bereitet, viel mehr als „die braune Flut“ oder Flüchtlinge – egal woher?

Und … nun verraten ich Ihnen mal was: ich kenne das Theater schon. Ich habe es Ende der siebziger Jahre schon mal mitbekommen – und in der Tat in der Stadtzeitschrift „Holzwurm“ damals meinen ersten Artikel veröffentlich – als Leserbrief, weil der Inhalt den linken Betreibern zu brisant war. In dem großen Sturm vom Endkampf gegen den links-grün-versifften Feind wurden damals etliche Freiheitsrechte abgeschafft. Wie damals – Sender Gleiwitz – waren es Agenten des Staates, die in Celle ein Loch in die Gefängnismauer sprengten, um die Linken zu diskreditieren (siehe ndr) – und wieviele braune Brühe wir ohne Verfassungsschutz überhaupt hätten, kann aktuell gar nicht beurteilt werden (siehe hierzu den ARD-Film: V-Mannland).

Und hier … sehe ich eine ganz andere braune Flut ihren Weg durch das Land bahnen, wieder auf der Suche nach Minderleistern und Ballastexistenzen im Inland, die es auszumerzen gilt – und nach gewinnträchtigen Angriffskriegen im Ausland, die die Kassen wieder klingen lassen.

Und Kriege … verursachen mehr Tote als alle Rechtsextremisten, Linksextremisten und Zuwanderer zusammen, allein in Syrien starben letztes Jahr 39000 Menschen (insgesamt seit Beginn des „Konfliktes“ 500 000), davon 13000 Zivilpersonen (siehe Merkur). Gut- für die USA wäre das angesichts der eigenen Mordrate ein gutes Jahr gewesen (wobei man da nur auf die zivilen Opfer schauen darf), aber das muss ja jetzt nicht westlicher Wertestandard werden.

Und darum … ist es Zeit für „Aufstehen„. Die Allianz der Besserverdienenden in den Parteien baut sich dieses Land sonst noch weiter zwecks Optimierung der eigenen Pfründe zurecht … und sei es nur, dass nun die Sammler von Pfandflaschen eine Gewerbeschein vorzeigen müssen, um das Geld für das Pfand einlösen zu dürfen (siehe Tagesspiegel).

 

 

 

Deutschland – das Billigbordell der Welt. Oder Kriegsziel?

Montag, 28.10.2013. Eifel. Vor zwanzig Jahren habe ich das erste Mal meine Karriere fast selbst beendet. Es gab mal wieder Prämie für Führungskräfte, diesmal etwas ganz Besonderes: zwei Wochen China all inclusive. Was natürlich nicht fehlen durfte, was ein Zwischenstopp in Bangkok. Ich war noch recht neu in der rein männlichen Truppe, hatte aber schon zuvor gehört, wie die Brasilienreise abgelaufen war: Sextourismus vom Feinsten. In einer Gruppe von Führungskräften Bordellbesuche aus ethischen Gründen abzulehnen, war undenkbar: gerade der Mangel an Ethik qualifizierte die meisten der Herren dazu, ihre zumeist schmutzigen Geschäfte zu machen: Pharmaaußendienst war eine Drückerkolonne, wie jeder Verkauf heutzutage. Nun - ich fand einen anderen Grund, der mir ebenso wichtig war wie die Abscheu, für Sex Geld zu bezahlen: wir sollten alle - als "kleines Entgegenkommen" - Urlaub nehmen. Für mich undenkbar - im Urlaub gehört der Papi der Familie, basta. Falls es interessiert, wie es geendet ist: der große Boss verließ empört den Raum, ließ den Herren aber wissen, dass er in zwei Stunden eine einstimmige Entscheidung wolle. Das hat mir gereicht, die Entscheidung bekam er prompt: nachdem ich meine Argumente vorgetragen hatte, wollte keiner mehr mit. Alle bekamen 10 000 DM Prämie, ich bekam nichts - aber das war es mir wert.

Montag, 28.10.2013. Eifel. Vor zwanzig Jahren habe ich das erste Mal meine Karriere fast selbst beendet. Es gab mal wieder Prämie für Führungskräfte, diesmal etwas ganz Besonderes: zwei Wochen China all inclusive. Was natürlich nicht fehlen durfte, was ein Zwischenstopp in Bangkok. Ich war noch recht neu in der rein männlichen Truppe, hatte aber schon zuvor gehört, wie die Brasilienreise abgelaufen war: Sextourismus vom Feinsten. In einer Gruppe von Führungskräften Bordellbesuche aus ethischen Gründen abzulehnen, war undenkbar: gerade der Mangel an Ethik qualifizierte die meisten der Herren dazu, ihre zumeist schmutzigen Geschäfte zu machen: Pharmaaußendienst war eine Drückerkolonne, wie jeder Verkauf heutzutage. Nun – ich fand einen anderen Grund, der mir ebenso wichtig war wie die Abscheu, für Sex Geld zu bezahlen: wir sollten alle – als „kleines Entgegenkommen“ – Urlaub nehmen. Für mich undenkbar – im Urlaub gehört der Papi der Familie, basta. Falls es interessiert, wie es geendet ist: der große Boss verließ empört den Raum, ließ den Herren aber wissen, dass er in zwei Stunden eine einstimmige Entscheidung wolle. Das hat mir gereicht, die Entscheidung bekam er prompt: nachdem ich meine Argumente vorgetragen hatte, wollte keiner mehr mit. Alle bekamen 10 000 DM Prämie, ich bekam nichts – aber das war es mir wert.

Ich hatte mir damals Gedanken über das Thema Prostitution machen müssen. Zuvor – in meinem akademischen Elfenbeinturm – gab es dazu keine Berührungspunkte. Ich nahm einige Informationen über Bangkok und Thailand war, die mich daran gemahnten, dass das eine Form von Kolonialismus war – eine verdeckte Form, aber nicht weniger geeignet, ein Volk seiner Kraft zu berauben.

1,2 Millionen Männer gehen täglich in Deutschland ins Bordell: das sind 438 Millionen im Jahr – bei 40 Millionen Männern, die in diesem Land leben, Zahlen, auf die ich ungläubig schaue.

Sex mit Prostituierten zu haben mag vielleicht für manche Menschen von Interesse sein, aber wer will schon eine „Hure“,  „Nutte“ oder ein „Samenklo“ (so reden die Herren ja, wenn keine Frau zuhört) als Mutter, Schwester, Ehefrau oder … Tochter? Bei dem Gedanken bekommen sogar Bordellbetreiber Panik, siehe TAZ:

Die Mitte hat einer der Protagonisten längst hinter sich gelassen: Jürgen Rudloff, Bordellbesitzer aus Stuttgart, empfängt das ARD-Team in seinem Haus. Dort sitzen gerade seine vier Kinder am Tisch, die eine Waldorf-Schule und ein englisches Elite-Internat besuchen. Ob eine seiner Töchter einmal den Beruf der Prostituierten ergreifen könnte? „Undenkbar. Das wäre ein Schlag ins Gesicht.“

Eigentlich das Urbild des deutschen Gutmenschen: die Kinder gehen in die Waldorfschule, das Geld dafür stammt aus dunklen Quellen, die man gerne verdrängt.

Schlimm für Thailand, dachte ich mir damals. Auch so kann man ein Land in die Knie zwingen: man vernichtet seine Weiblichkeit, macht sie zur beliebig besteigbaren Ware, bis die traditionellen Sozialstrukturen vernichtet sind. Darum wird neuerdings im Krieg die Massenvergewaltigung als Waffe eingesetzt – und zwar so oft, regelmäßig und systematisch, dass die UN sich genötigt war, eine Resolution dagegen zu verfassen (siehe Süddeutsche).

Natürlich sehen die Freier das anders: sie pflegen den Mythos der glücklichen Hure, die ihrem Beruf gern und mit Leidenschaft nachgeht, die es so gerne macht, dass sie fast auf die Bezahlung verzichtet. Es gibt auch dicke Bücher zu diesem Mythos (siehe Ikonen über das Buch von Tamara Domentat aus dem Jahre 2003).  Da man bei 438 Millionen Bordellbesuchen im Jahr von einer recht großen Zahl von Männern (und von ihnen finanziell abhängigen Frauen) ausgehen kann, die in Deutschland keine Grenzen mehr kennen, wundert es nicht, dass dieser Mythos weitflächig weitererzählt wird.

Die Prostituierte in Deutschland ist auch bald soweit, dass sie auf Bezahlung verzichtet, siehe Spiegel:

„Die Mädchen betreiben Prostitution aus Spaß“, behauptet dagegen ein rumänischer Zuhälter. Das scheint wenig glaubhaft, wenn man Geschichten wie die von Siam kennt. Sie muss 1500 Euro monatlich zahlen – für eine Kammer, in der sie lebt und gleichzeitig Freier empfängt. Hilfsorganisationen berichten, den Prostituierten vom Straßenstrich blieben nur 15 Euro am Tag. Und dann stelle sich die Frage: zur Familie nach Hause schicken oder behalten?

15 Euro am Tag – das sind 450 Euro im Monat. Gut – das ist mehr als Hartz IV. Aber ist es das wert?

Ich gestehe – als Nicht-Bordell-Gänger habe ich das Thema fast völlig aus den Augen verloren – und jetzt gehen mir die Augen über, wenn ich sehe, welche Dimensionen das Geschäft inzwischen erreicht hat. Es geht nicht nur um den Umsatz – der bei den Preisen kaum aussagekräftig ist – sondern auch um die Degeneration, die inzwischen erreicht wurde. Wie auch bei Hartz IV, dem Einsatz der Bundeswehr im Ausland, der Deregulierung der Finanzmärkte (alles Milliardenkosten für uns Bürger) war auch dies ein Produkt von rot-grün, siehe Süddeutsche:

Ziel des Gesetzes von 2002 war es, Prostituierte aus dem Zustand der faktischen Rechtlosigkeit zu holen, aus der Abhängigkeit von kriminellen Banden. Es war ein rot-grünes Reformprojekt, das dieses Vorhaben auch teilweise erreichte. Prostitution sollte nicht mehr sittenwidrig sein, sondern von nun an behandelt (und besteuert) werden wie ein ganz normaler Beruf. Aber das ist es nun einmal nicht, auch wenn die Schöpfer sprachlicher Parallelwelten törichte Begriffe wie „Sexarbeiterinnen“ erfanden. Die Journalistinnen Sonia Kennebeck und Tina Soliman haben die Folgen der Legalisierung untersucht, und ihr Fazit ist verheerend: „Die gute Absicht, Prostituierte per Gesetz zu stärken, hat sich ins Gegenteil verkehrt. Die Frau wird zur Ressource, die so effizient wie möglich genutzt wird. Außerhalb dieses Tauschgeschäftes aber verliert sie jeden Wert.“

In Deutschland gibt es inzwischen Sex für 1,50 Euro – pro Person. Auch ohne Kondom mit Schwangeren.

 Der Geschäftsführer einer Internet-Sexbörse sagt: „Wir sehen uns als Lifestyle-Marktplatz.“ Der Kunde, auch die Kundin, darf das Gebotene mit Sternen bewerten wie ein Leser ein Buch bei Amazon. Es gibt Börsen, wo der Meistbietende Sex mit Jungfrauen, Schwangeren, ohne Kondom ersteigern kann. Wenn die Prostituierte Pech hat, und die Versteigerung mangels Nachfrage mal nicht gut läuft, darf sie eine Nacht mit zwei Kerlen verbringen, die ihr dann drei Euro zahlen. All dies wäre vor 2001 mehr oder weniger illegal gewesen.

Wo soll das noch enden? Und was geschieht eigentlich in den dunklen Bereichen der nicht-öffentlichen Sexindustrie, die ja keine Grenzen kennt, wenn es um das Ausleben von Perversionen geht?

Aber nicht nur die „Qualität“ hat neue Dimensionen erreicht, auch die Quantität ist überraschend, siehe N-TV:

Nirgendwo in Europa ist es heute so einfach, ein Bordell zu betreiben wie hierzulande. Über 3000 Puffs und Sexclubs sind in Deutschland angemeldet. Mittlerweile gibt es sogar organisierten  Sextourismus mit Kunden aus Asien und den USA, die für einen spottbilligen Sechs-Tage-Puffurlaub nach Deutschland reisen. 

Die Folgen der – schon wieder – menschenfeindlichen Politik von rot-grün (wann werden die eigentlich mal für das ganze Desaster weggesperrt?) beunruhigen ganz Europa:

Eine EU-Studie kam 2011 zu dem Ergebnis, dass das deutsche Prostitutionsgesetz den Menschenhandel fördert. Demnach ist der Markt 60 Mal größer als in Schweden. Dort ist Prostitution verboten. Das Gesetz führe hierzulande mit einer steigenden Nachfrage zu einer Vergrößerung des Marktes, und damit steige auch die Nachfrage nach illegal eingeschleusten Prostituierten, so Christian Zahel. „Neun von zehn Huren werden zur Prostitution gezwungen“, sagt der Leiter Organisierte Kriminalität im Landeskriminalamt Niedersachsen. 

Ja – der Menschenhandel. Neben Zwangsarbeit und Bombenkrieg ein weiteres Geschenk von Rotgrün, das Deutschland eine einsame Sonderstellung innerhalb Europas einräumt:

Ein Blick auf unsere europäischen Nachbarn zeigt, dass Deutschland inzwischen allein auf weiter Flur steht. Die Niederlande, das einzige Land, das den deutschen Sonderweg mitgegangen ist und Prostitution ebenfalls vollständig legalisierte, rudert gerade zurück. Die Legalisierung sei „ein nationaler Irrtum“ gewesen, heißt es in Amsterdam. In Frankreich beschloss die Nationalversammlung, den Frauenkauf verbieten zu wollen, nachdem eine parlamentarische Kommission festgestellt hatte: „Wo Prostitution legalisiert wurde, ist der Menschenhandel explodiert.“

In Deutschland kümmert man sich nicht so darum, wie es mit dem Menschenhandel ausgeht. Wieso auch: wir sind das Bordell Europas geworden, zieht man die Freierströme aus USA, Japan und Arabien hinzu, wahrscheinlich sogar das Bordell der Welt.

Traut man der Bundesregierung, so ist dieser „Beruf“ nicht ganz ohne Risiken:

Prostitution ist kein Beruf wie jeder andere. Empirische Befunde zeigen, dass die in diesem Bereich Tätigen erheblichen psychischen und physischen Gefährdungen ausgesetzt sind. Es ist darüber hinaus bekannt, dass viele Prostituierte sich in einer sozialen und psychischen Situation befinden, in der es fraglich ist, ob sie sich wirklich frei und autonom für oder gegen diese Tätigkeit entscheiden können.

Man kann also sagen: die wissen Bescheid. Wie auch der Bordellbetreiber, der es nicht ertragen könnte, wenn seine Tochter diesen tollen Job machen würde.

Gehen wir aber mal fort von der individuellen Ebene, die schwierig wird: der Mythos der glücklichen Hure mag einen realen Kern haben – bei einem Durchschnittsverdienst von 2000 Euro im Monat bei einer Arbeitszeit von 21 Stunden täglich und 40 Freiern am Tag kann ich mir auch kaum vorstellen, dass das so prickelnd ist, wie in den Werbetexten der Industrie versprochen. Es ist auch schwierig, den Büchern zu folgen, die vom großen Glück der selbstbestimmten Sexarbeiterinnen schwärmen, wenn man sich gleichzeitig vergegenwärtigt, dass hier Menschen zu Wort kommen, die für Geld alles machen – also möglicherweise auch Reklame für ihren „Job“.

Leichter ist es vielleicht, wenn man es anders formuliert: das Deutschland das Thailand Europas geworden ist, vielleicht sogar das neue Thailand der Welt – siehe Spiegel:

Mit käuflichem Sex werden in Deutschland Milliarden umgesetzt. Freier schwärmen von Flatrate-Bordellen, Touristen buchen Puff-Touren durch die Republik. Das Geschäft funktioniert nur, weil die Prostituierten oft ausgebeutet werden. SPIEGEL TV hat in „Europas Hurenhaus“ recherchiert.

Deutschland – „Europas Hurenhaus“. Im Ausland warnt man schon die Frauen davor.

In Moldawien versuchen die Behörden jetzt, junge Frauen vor dem vermeintlich besseren Leben in Deutschland zu warnen. Polizisten sind in Dorfschulen unterwegs, um aufzuklären.

Ja – es wird in Schulen aufgeklärt. Es geht nicht immer um die tolle, selbstbestimmte, voll bewusste erwachsene Frau, die kein Problem damit hat, jedem Mann zur Verfügung zu stehen, solange nur das Geld stimmt.

Man sollte auch in Deutschland an Schulen informieren – die „Branche“ ist gut organisiert und arbeitet systematisch … auch mit Kindern. Die Deutsche Welle beschreibt die organisierte Anwerbung von Kindern, bei denen man in der Tat auch eine gewisse „Einstiegseuphorie“ feststellen kann, die man wieder gut für Studien. Bücher und Festreden verwerten kann, um dem Bordell Deutschland die Zukunft zu sichern.

Immerhin: der Staat verdient ganz gut daran – selbst dann, wenn die jungen Damen noch überhaupt keine Einnahmen haben. Eine NDR-Filmdokumentation hat dies nebenbei erwähnt – und darüber hinaus eine sehr ernüchternde Bilanz über Deutschlands „befreite Sexualität“ geliefert, siehe Das Erste:

Selbst auf dem Straßenstrich kontrollieren Außendienstmitarbeiter die Frauen und kassieren manchmal ihr gesamtes Geld als Sicherheit. Da wird auch schon mal die Polizei um Amtshilfe gebeten, wenn es um Frauen ohne festen Wohnort geht, deren Identität erst mal festgestellt werden muss, berichtet Norbert Dahmen vom Finanzamt Köln.

Der Staat als Zuhälter – das gefällt dem Finanzminister, da rollt der Rubel, der Rest ist egal.

Erinnere ich mich an meine Gedanken über Thailand, wird mir mulmig zumute. Deutschland als Sexkolonie der Welt? Sex als ein Mittel zur Vernichtung eines Landes?

Es sind viele Fragen, die sich mir auf einmal aufdrängen. Wer hat diese Entwicklung initiiert, welche Ziele wurden verfolgt, welche Absichten steckten noch dahinter? Alles nur edle und gute Menschen, die der Freiheit und den Menschenrechten dienen wollten, denen die sexuell befreite Frau am Herzen liegt?

Denke ich an Dieter Duhm und sein Werk „Der unerlöste Eros“, so finde ich dort genug Material, das nahelegt, dass Frauen gerne vergewaltigt werden. Ich könnte – bei entsprechender Einschränkung der Zielgruppe – so eine Geschichte erzählen, die Vergewaltigung als großen Gefallen darstellt, den Mann der Frau tut.

Ich denke auch an Menschen, die sich in der jüngeren deutschen Geschichte gerne als Gericht für Kannibalen angepriesen haben und verspeist wurden – auch hier hätte ich die Möglichkeit, ein Buch zu schreiben, das Kannibalismus als den letzten Schrei preist.

Ich bin also gehalten, den Mythos der glücklichen Hure etwas strenger zu beurteilen – obwohl ich anerkennen kann, dass es Frauen gibt, die den Beruf gerne und mit Leidenschaft ausführen. Es gibt auch auch Frauen, die werden gerne vergewaltigt – und Männer, die sich gerne essen lassen.

Eher passt dieser Mythos in das Marketing einer inzwischen gigantischen Industrie, die sich der statistischen Verifizierung entzieht.

Ich denke an Massenvergewaltigung als Waffe – und welche Folgen dies für eine Kultur hat.

Vielleicht Gedanken, die nur für Thailand zulässig sind. Wir leben immerhin in Deutschland, hier passt die Bundesregierung auf, dass keine Arbeitslosen in die Prostitution vermittelt werden – obwohl der Beruf ja eigentlich nicht mehr als „unsittlich“ gilt:

Prostitution ist kein Beruf wie jeder andere und darf rechtlich nicht als zumutbare Option zur Sicherung des Lebensunterhalts gelten.

Entgegen anders lautender Veröffentlichungen vermittelt die Bundesagentur für Arbeit daher keine Stellenangebote in der Prostitution. 

Nun – wir kennen die Einzelfälle, in denen es anders lief.

Das Ministerium stellt andernorts allerdings die nackte Rechtslage kurz und prägnant dar – und das liest sich ganz anders:

An sich kann das Verbot der Vermittlung in sittenwidrige Tätigkeit nach § 36 I SGB III mit Inkrafttreten des ProstG für Tätigkeiten in der Prostitution nicht mehr zur Anwendung kommen, mit der Konsequenz, dass die Arbeitsvermittlung in Beschäftigungsverhältnisse in der Prostitution nicht mehr abgelehnt werden kann. Dementsprechend könnten Prostituierte und Stellenanbieter die Vermittlungsdienste der Agenturen für Arbeit bezüglich eines derartigen Beschäftigungsverhältnisses in Anspruch nehmen.

Auch wenn die Praxis bislang anders aussieht – nur ein wenig mehr wirtschaftlicher Druck, gepaart mit ein wenig Propaganda der Medien und schon kann sich das Bordell Deutschland ganz andere Nachschubquellen erschließen – ganz legal.

Nun – den aktuellen Zahlen entnehme ich, dass ich wohl der letzte Mann in Deutschland bin, der auf diese Dienstleistungen freiwillig verzichtet, bin also wenig geeignet, über diese Geschäfte zu urteilen.

Die Möglichkeit – oder die Tatsache – dass Deutschland Sexkolonie der Welt wird – oder schon geworden ist – gibt mir aber trotzdem sehr zu denken … erst recht, wenn die Verwertungsmaschinerie anfängt, sich mit Volldampf durch die Gesellschaft zu fräsen, massiv unterstützt von staatlicher Gewalt und 40 Millionen Kunden.

Mir kommt eine Filmkritik vom Spiegel in den Sinn, die ich vor Monaten las (und gerade nicht wiederfinde), es ging um die Verwertung von C-Promis in Afrika und den kühlen Kommentar, dass man dort die Prostitiuierten von Morgen sehen kann.

Da gibt es – so kommt es mir vor – schon längst ein Rekrutierungssystem. Ganz offiziell. Man redet nur nicht drüber, weil Mann davon enorm profitiert. Sex für 1,50 Euro … so billig gibt es das weltweit nicht, sogar in Afrika ist es teurer. Und alle verdienen super daran.

Denke ich dann daran, dass ich 10 000 DM dadurch verloren hatte, mir die Erfahrung „Sex in Bangkok“ zu ersparen, dann merke ich langsam, dass ich wohl in einer verkehrten Welt lebe. Ich fühle mich aber immer besser dabei, dass ich hier nicht hineinpasse.


 

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