Verbraucherschutz

This tag is associated with 3 posts

Die Private-Health-Organisation über Schulessen: Die Machenschaften der Schulen.

Hier schildert die Private-Health-Organisation in ca.13 min. wie Schulen vorgehen können um zu vertuschen, was Schülern als Mahlzeit angeboten wird. Der Spießrutenlauf einer Mutter die sich um die Gesundheit ihres Kindes sorgte. Eine Geschichte in der die Schule, der Caterer, Ämter, Bürgermeister und der Verbraucherschutz auf ganzer Linie versagt haben. Eine Seltenheit?!..wohl kaum…

 

351 worte über geodaten,google und viel geld

wuppertal geothermie

hierdurch erkläre ich mich ausdrücklich einverstanden damit, das google mich, mein haus, mein auto, meine katzen fotografiert!

warum auch nicht? schließlich tut es der deutsche staat schon seit etlichen jahren. an verlogenheit und dreistigkeit nicht mehr zu überbieten, welches kasperletheater diese regierung – allen voran die frau verbraucherschützerin aigner und innenminister de maiziere um diese nahezu lächerlichen bildchen, die google in gelsenkirchen – crange und berlin – neukölln geknipst hat, aufführen.

da sind die aufnahmen der kölner firma panogate doch schon wesentlich genauer… nur – das die kaum ein schwein kennt. nun ja, und die allergenauesten luftaufnahmen – quasi zentimetergenau – kann man ja direkt vom staat, der uns ja alle schützt, beziehen. so werden z.b. aktuell und kostenlos qualifizierte luftbilder MIT kartographischer darstellung von verschiedenen kommunen ins netz gestellt, auf denen 1 A ablesbar ist, wo sich solarstromerzeugung etc. lohnt oder nicht.

wuppertal geothermieaber – das wäre ja noch ein positives zipfelchen des eisberges – stünde dem nicht gegenüber, das so jeder halbwegs clevere dachdecker über eine schier unschlagbare werbedatenbank verfügt. zu recht freut sich die fraktion der schleswig-holsteinischen grünen darüber daß

„unsere Initiative beim regionalen Handwerk sichere Arbeitsplätze schaffen wird“.

quelle

geothermie fotodoch all dies ist ja eigentlich nichts gegen das, was wissenschaftsjournalist max rauner schon vor drei jahren wusste und u.a. in der zeit veröffentlichte – firmen wie diese (klick!) wissen inzwischen mehr über uns, als wir uns je gedacht haben – und dies funktioniert nur, weil weil bund, länder und kommunen fleißig alle daten ausspucken, derer sie habhaft werden – gegen cash versteht sich!

So verkaufen die Landesvermessungsämter für jedes Haus in Deutschland die Koordinaten bis auf den Zentimeter genau. „Die GPS-Daten für alle Häuser – die Basis des Geomarketings – kommen auf zwei DVDs und kosten 140.000 Euro“ (…)

Und auch das Kraftfahrtbundesamt (KBA) in Flensburg bietet mikrogeografische Auswertungen des Fahrzeugregisters gegen Kostenerstattung an (..) über die das KBA verrät, welche Automarken sie fahren, wie viele Neu- und Gebrauchtwagen vorhanden sind und wie viel PS die haben.

wo bitte ist eigentlich das formular, mit dem ich beantragen kann, das mich betreffende daten in diesen „sammlungen“ gelöscht werden, frau aigner!?

wie nennt man sowas noch?

pharisaer

bilder: fotomontagen selbst 
screenshot-ausriße thermographie: 
entnommen der webseite der stadt wuppertal

Die Begegnung mit Banken im Jahr 2010

Ich überlege aktuell noch, ob ich eine Angelegenheit mit meiner hier ortsansässigen Sparkasse veröffentlichen soll, denn eigentlich dient diese Web-Site einem anderen Zweck. Wie gesagt, ich möchte rein rational über eine Angelegenheit berichten, ohne in eine allgemeine Banken-Schelte zu verfallen. Mit welcher Unverfrorenheit jedoch eine Gebührenverdopplung von knapp 4 Euro auf 8 Euro, das sind einfach mal auf das Jahr hoch gerechnet 96 Euro für ein lapidares Girokonto durchgesetzt wird, macht mich einfach nur sprachlos. Leute… für Jemanden, der die Kaufkraft von Geld noch in DM rechnen kann sind das gepflegte 180 DM für ein elektronisch geführtes Konto. Hallo?

Da ich einiges gewohnt bin, insbesondere wenn mir Menschen mit Neusprechvarianten in ihrem antrainierten Sprachwortschatz, einfach nur in die Tasche greifen wollen, werde ich zunächst einmal an diesem Platz eine kleine Abhandlung über Orwell’s 1984 zum Besten geben. Als ’spannend‘ finde ich die Formulierung:

„Ihnen steht auch die Möglichkeit zu, den von der Änderung betroffenen Vertrag fristlos und kostenfrei zu kündigen.“

Mir wird somit die Möglichkeit gegeben, einen vor langer Zeit, nämlich zu einer Zeit, in der ich selbst den damals ehrenwerten Beruf des Kaufmannsgehilfen (Bankkaufmann) erlernte, als Wucher bezeichneten Betrag, von mir aus vertraglich zu kündigen. Letztlich habe ich jedoch nicht diese Möglichkeit, es hört sich jedoch  sehr positiv an und beide Seiten erlangen eine glückselige WinWin-Situation. Nunja… ein wenig Polemik schwingt in dem Satz schon mit, vielleicht ist es auch nur der Marathon-Renntempo-Puls, der sich bereits wieder in den letzten Sätzen eingestellt hat. Ich lasse diese Befindlichkeitsäußerung jetzt zunächst einmal solange stehen, bis mir die ganze Situation einfach nur noch absurd und lächerlich vorkommt. Dann konzentriere ich mich wieder auf wichtigere Dinge. Ich denke , Heute werde ich einen 4-Minuten-Schnitt auf 21 Km hinlegen. Ist das nicht super ‚positiv‘, wie man ’negative‘ Energie wieder in ‚positive‘ Energie sowie in ‚Visionen ‚und ‚Milestones‘ umwandeln kann? Hauptsache die ‚Prozesse‘ sind hochperformant und entsprechen einer ‚ITIL‘- oder ‚Iso‘-Norm auf der Basis von ‚Basel-II‘. Banken gehören meiner Meinung wirklich wieder dorthin, woher sie gekommen sind, nämlich in die schummrigen Nebenstraßen von Bordell-Gebieten und Bahnhofsumfeldern.

Fürst Rakoczy, der hier in dieser wunderschönen Stadt zwar nie war, würde glatt ein Respekt! Respekt! für diese Beutelschneider von sich lassen. Und das alles aus dem Munde eines ehemaligen Bankers. Dieser Berufsstand ist die schlecht sitzenden Anzüge nicht mehr wert, die sie warum auch immer zu tragen pflegen.

In diesem Sinne

Quelle

Zur Veröffentlichung  im NSO vom Autor genehmigt

Die letzten 100 Artikel