verarmung

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„Die Inflation macht uns arm“ – Punkt.PRERADOVIC mit Prof. Dr. Max Otte

Politisch stehen wir wieder vor einem heißen Corona-Winter. Aber wie sieht es wirtschaftlich aus? Desaströs sagt Volkswirt, Fondsmanager und Buchautor Prof. Dr. Max Otte. Er befürchtet eine anhaltende Inflation und damit eine langfristige Verarmung der Verbraucher. Ein Gespräch über ein neues Weltsystem, eine reelle Kriegsgefahr und über Anlagemöglichkeiten in der Krise.

Klassenkampf von oben

Die Corona-Lockdowns fügen dem Freiheitsabbau sozialen Kahlschlag hinzu und beschleunigen die Konzentration wirtschaftlicher Macht.

Ein Standpunkt von Roland Rottenfußer.

Pleitewelle bei Einzelhändlern und Kleinunternehmern hier, Rekordgewinne der Superreichen dort. Was wir in der Folge der herrschenden Coronapolitik beobachten können, sind weder Einzelfälle, noch ist es bloßer Zufall. Es handelt sich um einen an Brutalität nicht zu überbietenden Generalangriff auf die Reste sozialer Chancengleichheit in diesem Land. Weite Teile der Bevölkerung identifizieren sich jedoch mit dem Aggressor. Der größte Erfolg des Klassenkampfs von oben besteht darin, den Menschen einzureden, es gebe keinen Grund mehr, zu kämpfen. Es ist der Propaganda gelungen, den Selbstbehauptungswillen der Systemopfer „uncool“ aussehen zu lassen und als ewig gestrige Kommunisten-Mentalität abzukanzeln. Unbehelligt von einer gelähmten Unter- und Mittelschicht, bauten die oberen Zehntausend derweil ihre Machtstellung aus. Corona hat den Eroberungskrieg der reichen Eliten gegen den Rest der Welt nicht nur nahtlos weitergeführt, sondern auch massiv beschleunigt. Wir stehen vor einem Quantensprung in der Entwicklung hin zu einer totalen Spaltung der Weltbevölkerung.

Erinnern Sie sich an die Zeit vor genau einem Jahr: Welche Themen standen zum Jahresanfang für Sie im Vordergrund? Welche Wünsche hatten Sie? Vielleicht lag Ihnen die Rettung der Ökosphäre am Herzen — denn 2019 war „Greta-Jahr“ gewesen. Vielleicht erhofften Sie eine Aufbesserung der Renten und das Ende der Amtszeit Donald Trumps. Vielleicht machten Sie sich über die noch immer desaströse Situation der Flüchtlinge in griechischen Auffanglagern Gedanken oder über die Frage, wer der nächste deutsche Kanzler würde.

Sicherlich nicht auf Ihrer persönlichen Agenda stand jedoch eine weitere Öffnung der Schere zwischen Arm und Reich, also Vermögenszuwächse für die Größtverdiener, das weitere Abrutschen der Armen ins Elend, die Erosion des Mittelstands, die Zerstörung tausender Kleinunternehmen, inhabergeführter Läden und freiberuflicher Existenzen. Genau dies ist aber im Jahr 2020 geschehen. Es geschieht Anfang 2021 weiter und wird sich fortsetzen. Es war den politisch Verantwortlichen offenbar wichtig, dass es so kommt, und wo ein politischer Wille ist, ist auch ein Weg.

Dieser Weg zeigte sich vor allem in Gestalt der sogenannten Corona-Maßnahmen. Hat — abgesehen von einigen Wahnsinnigen und profitgeilen Großakteuren — irgendjemand diese Entwicklung gewollt? Vermutlich nicht. Dennoch ist es geschehen. Und trotz einer mittelgroßen Protestbewegung, die sich im letzten Jahr erhob, hat die Bevölkerung als Kollektiv dies mit sich machen lassen…

https://ecmfactory.ch/videos/watch/e83a0e66-64d3-42de-abad-31aa6d2621cd

Griechenland in der Krise: Kiffende Sonnenuhren und kein Wasser fürs Meer (Teil 1)

mopeds

Auf dem Wege zum internationalen Nachrichtenmagazin leistet sich nun auch der Nachrichtenspiegel eigene Auslandskorrepondenten. Einer davon hat sich todesmutig in die Abgründe der griechischen Inseln begeben und versorgt uns nun mit Bildern der gar erschröcklichen Lage dort.

Wie wir alle wissen, ist die gegenwärtige Lage der griechischen Wirtschaft einzig und allein durch den Schlendrian und die Vergnügungssucht der einheimischen Bevölkerung entstanden. Stimmt. Wie man hier sehen kann kiffen dort sogar die Sonnenuhren:

Gleichzeitig leisten sich die Einwohner, selbst in den kleinen Dörfern deutsche Luxuskarossen, von denen wir hier nur träumen können:

 

Selbst die Haustiere müssen den Gürtel engerschnallen:

Die schlaueren Eingeborenen wappnen sich bereits gegen den drohenden sozialen Flächenbrand. Feuerlöschersammlungen sprießen überall aus dem Boden:

Selbst das fahren von Mopeds wird verboten, um die Benzinimporte zu drosseln. Und Parken darf man sie auch nicht. Man hofft auf den Export – wobei der Weltmarkt für gebrauchte Mopeds schon längere Zeit eher stagniert und das gesteigerte griechische Angebot gar nicht aufnehmen kann.

Schlimm trifft es auch die Fischer und die Tourismus-Industrie. Aufgrund von Sparmaßnahmen fehlt sogar das Wasser, um das Meer aufzufüllen:

Tja, da hilft nur noch… Beten

© alle Bilder: Wolfgang Menne

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