Ulrike von Aufschnaiter

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Vernetzt und verletz

Ein Standpunkt von Zareer Dadachanji und Ulrike von Aufschnaiter.

Die Digitalisierung unserer Bildungslandschaft schreitet mit schnellen Schritten voran. Mehr Digitalisierung sei notwendig, wir hinkten weltweit hinterher, unsere Kinder würden ohne das tägliche Üben mit iPads und Co. in der Zukunft keinen Job finden … So wird es täglich von Politikern und in den Leitmedien erklärt. Aber was für die Wirtschaft — speziell für die Hersteller von Technik-Spielzeug — gut ist, ist es mitunter nicht für die Kinder. Die wenigsten machen sich Gedanken darüber, was die Digitalisierung mit der Gesundheit speziell junger Nutzer anstellt. Die Autoren geben einen Überblick über die schlimmsten Beeinträchtigungen durch exzessive Technik-Nutzung.

Dass viele Eltern die Digitalisierung der Schulbildung begrüßen, ist unumstritten. Genauso unumstritten ist es, dass Eltern die Gesundheit ihrer Kinder fördern wollen. Während Regierungen und Bildungsbehörden seit mehreren Jahren die angeblichen Vorteile der Digitalisierung unerbittlich bewerben und seit 2020 das „Fernlernen“ als besonderen Vorteil in der jetzigen Krise präsentieren, wird über die eventuellen Gesundheitsschäden in Bezug auf die Digitalisierung geschwiegen.

Die folgenden Zeilen informieren über etliche Schäden, die durch die Nutzung von Computern (einschließlich Tablets, Handys und Computerspielen) entstehen, und schlagen vor, wie man Kinder vor negativen Auswirkungen der Digitalisierung schützen kann.

Der Fokus dieses Infoblattes liegt auf den gesundheitlichen Schäden. Manch andere Nachteile der Digitalisierung werden auch thematisiert. Zitierte Quellen finden sich in der Bibliografie, am Ende des Infoblattes.

Augenverletzung und Schlafstörungen

Lichtstrahlung („blaues Licht“)

Das menschliche Auge ist an das Spektrum der Sonnenstrahlung angepasst.…

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