Uli Gellermann

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Die Macht um Acht (82) „Verantwortung? Wegschieben!“

Verantwortung? Wegschieben! Tagesschau: Verantwortungslos wie immer

Was man von Politikern und Medien-Funktionären immer wieder hört, ist das Wort „Herausforderung“. Mit vermeintlichen Herausforderungen tut man sich gern dicke. Geht es aber um das Wort „Verantwortung“, werden die Wortmeldungen schon deutlich seltener. Denn Verantwortung zu übernehmen, könnte ja Folgen haben. Dann doch lieber nicht.

Wenn die Tagesschau über den Impfstoff CureVac berichtet, weiß sie schon, dass „Der Bund war im vergangenen Jahr über die Aufbaubank KfW mit 300 Millionen Euro bei Curevac eingestiegen und hält laut KfW damit einen Anteil von 16 Prozent. Aus einem Sonderförderprogramm stehen Curevac rund 250 Millionen Euro zur Verfügung.“ Und irgendwie weiß die Redaktion auch, dass dieses Steuergeld verschleudert wurde, denn „In den Planungen der Regierung für 2022 spielt er keine Rolle“. Zum diesem verschämten Eingeständnis einer Pleite kann man sich noch gerade aufraffen. Aber nach der Verantwortung für die Pleite fragt die angebliche Nachrichtensendung nicht. Denn sie war ja selbst an der Impfkampagne beteiligt, da will man lieber nicht so genau nachfragen.

Im Juni 2021 hat die Tagesschau zuletzt über Julian Assange berichtet. Über den Journalisten, der die Kriegsverbrechen der USA aufgedeckt hat. Dass der tapfere Mann noch immer im Gefängnis sitzt, dafür ist auch die Bundesregierung verantwortlich, die ihren NATO-Partnern, die Julian Assange seit Jahren verfolgen, nur ja nicht auf die Füße treten will. Verantwortlich ist auch eine Medienöffentlichkeit, die sich kaum um den Inhaftierten kümmert. An seinem 50. Geburtstag wäre ein Gruß der Tagesschau an den Gefangenen ein kleines Zeichen der Solidarität gewesen. Dieses Zeichen setzten Menschen auf der ganzen Welt, die an den Geburtstag des Journalisten erinnerten: Sie übernahmen Verantwortung.

Mal wieder nennt die Tagesschau den Afghanistankrieg einen „Einsatz“. Dieses kryptische Wording hat die ARD in den Jahrzehnten wieder und wieder eingesetzt und sich so zum Komplizen der USA und der Bundesregierung gemacht, die ihre Truppen völkerrechtswidrig in Afghanistan morden ließen. Weder holte die Tagesschau einmal einen Verantwortlichen für das Verbrechen vor die Kamera, noch hat sie sich jemals zu ihrer Mitverantwortung bekannt. Auch das im Ergebnis des Krieges rund eine Viertelmillion Opfer zu beklagen sind, verschweigt der öffentlich-rechtliche Sender. Tagesschau? Verantwortungslos!

Deutschland schweigt

Den vollständigen Tagesdosis-Text (inkl ggf. Quellenhinweisen und Links) findet ihr hier: https://kenfm.de/deutschland-schweigt-von-uli-gellermann

Erschreckende Meinungsumfrage zur Meinung.

Von Uli Gellermann.

Die FAZ hatte das konservative Meinungsforschungs-Institut Allensbach beauftragt, die Deutschen repräsentativ zu fragen: „Haben Sie das Gefühl, dass man heute in Deutschland in seiner politischen Meinung frei sein kann, oder ist es besser, vorsichtig zu sein?“ Und während diese Frage in der Bundesrepublik seit 1953 stets mehrheitlich in dem Aberglauben beantwortet wurde, man könne seine Meinung frei äußern, sagen heute nur noch 45 Prozent der Befragten, man sei in seiner Meinung frei.

Negerküsse, Zigeunerschnitzel und Genderisierung

Dass die FAZ primär nach Sprach-, Ver- und Geboten – wie den Negerküssen, den Zigeunerschnitzeln und der Genderisierung fragen ließ – entspricht ihrem beschränkten Verständnis von Wirklichkeit. Zwar wurde den Befragten eine Liste mit „gesellschaftspolitischen Themen“ die „heikel“ sein könnten, vorgelegt, aber offenkundig blieb der komplette Corona-Propaganda-Komplex außen vor. Obwohl es erst jüngst mit der Medien-Kampagne gegen die Künstler der Aktion „Allesdichtmachen“ – sie hatten ironische Videos zu den Corona-Maßnahmen veröffentlicht – einen massiven Fall von Meinungsdiskriminierung gab, der selbst für FAZ-Redakteure hätte erkennbar sein müssen.

Mafiöses Schweigen

Das Gefühl der Deutschen, „dass eine freie Meinungsäußerung nicht mehr möglich ist, ohne mit Konsequenzen rechnen zu müssen“, basiert aber ganz wesentlich darauf, dass mit den Corona-Maßnahmen ihre gewohnten Medien in ein mafiöses Schweigen verfallen sind. Die Ausblendung von kritischen Wissenschaftlern aus dem öffentlichen Diskurs, die Unterschlagung von Fakten wie die der völligen Untauglichkeit der Ministeriums-Masken gegen Viren oder der gefälschten Zahlen über Intensivbetten, ließ die deutschen Medien zu einer Informationswüste verkommen. Verschämt gestand der STERN Anfang Juni: „Trotzdem wurden auf Grundlage dieser falschen Zahlen die dramatischsten Einschränkungen der bürgerlichen Freiheiten in Deutschland nach dem Krieg beschlossen und durchgesetzt. Obwohl man wusste, dass die Zahlen nicht verlässlich sind“.

Meinungsschlupfloch Internet

Längst haben die Deutschen ein Meinungsschlupfloch gefunden: Das Internet. Doch während das Netz, lange nur von Gebildeten genutzt, noch vor Jahren als Hort der Freiheit galt, ist es inzwischen zum Exerzierfeld offener Verbote geworden: Die Löschung von Videos mit alternativen Meinungen ist in einer Kooperation zwischen privaten Firmen wie YouTube und der herrschenden Staatsauffassung ein beliebtes Instrument der Meinungsdiktatur.

Hacker-Gruppe gegen KenFM

Wenn sich, wie mit der Internetplattform KenFM eine besonders erfolgreiche Alternative zum Medien-Einerlei entwickelt, dann wird der Verbotsapparat ruppiger: Man sperrt der Plattform den YouTube-Kanal, man liquidiert ihre Bank-Konten oder schickt die angebliche „Antifa“, um die Kinder von Ken Jebsen zu bedrohen. Erst jüngst hat die Hacker-Gruppe Anonymous – früher als alternativ bekannt – den Server von KenFM für Stunden lahmgelegt: Als sei der Staatstrojaner schon unterwegs.

Joko und Klaas diffamieren mit

Das Anonymous-Stück der Merkel-Spahn-Solidarität fand seine Fortsetzung in den Podcasts von „Studio Bummens“. Das jüngste Machwerk des Studios konzentriert sich auf haltlose Diffamierungen von Ken Kebsen. Hinter dem Studio stecken die schlappen Entertainer „Joko und Klaas“, die erfolgreichen Klone von „Endemol Shine“. Das ist ein international operierendes Fernsehproduktions- und Entwicklungsunternehmen mit Sitz in den Niederlanden. Es ist der zweitgrößte TV-Produzent der Welt. ..

Die Macht um Acht (79) „Formaldehyd für das Gehirn“

Tagesschau: Formaldehyd für das Gehirn – Zum Kotzen schlecht!

Wer die FFP2-Masken vor das Gesicht bindet, der atmet Schadstoffe ein. Unter anderem „Formaldehyd“, ein Schadstoff der Krebs erzeugen kann.

Dass die Bürger zum Tragen dieser Maske verpflichtet sind, ist fraglos zum Kotzen. Zudem schadet Formaldehyd der Konzentrationsfähigkeit und dem Gedächtnis. Bereits hier ist die Verbindung von Formaldehyd-Masken und Tagesschau erkennbar: Auch die ARD-Nachrichten-Sendung schadet mit manchen ihrer Beiträge dem Gehirn, und auch das ist zum Kotzen.

Wenn die Tagesschau Seehofers „hartes Durchgreifen“ gegen Demonstranten zustimmend sendet, die sich kritisch zu Israel äußern, dann blendet sie wie selbstverständlich aus, dass Israel ein Apartheidstaat ist. Und wenn sie dann auch noch Seehofers Behauptung vom „Antisemitismus“ der Israel-Kritiker übernimmt, ohne daran zu erinnern, dass in Israel rund ein Viertel der Bevölkerung nicht jüdischen Glaubens ist, dann übernimmt der Regierungssender die unsägliche Staatspropaganda, als ob er dafür bezahlt würde. Zum Kotzen. Denn bezahlt werden die Redakteure der Tagesschau von den Zuschauern. Und die haben einen Anspruch auf sauberen Journalismus, die wollen kein Formaldehyd fürs Gehirn, sondern sauberen Journalismus.

Auch mit der Überschrift „STIKO-Chef Mertens – Impfauffrischung wohl 2022 nötig“ kotzt die Tagesschau nur in die Gegend: Widerspruchslos übernimmt die Redaktion diese Äußerung des STIKO Vorsitzenden Thomas Mertens: „Das Virus wird uns nicht wieder verlassen.“ Die Tagesschau fragt nicht, woher der Mann das weiß. Sie sagt auch nicht, was das bedeutet. Sie will dem Chef der Ständigen Impfkommission nur eine Plattform für diesen Propagandasatz geben: „Grundsätzlich müssen wir uns darauf einstellen, dass möglicherweise im nächsten Jahr alle ihren Impfschutz auffrischen müssen.“ Was die Redakteure nicht bringen:

„Ein Jahr nach Beginn der COVID-19-Pandemie haben die ersten zugelassenen Medikamente und Impfstoffe gegen das Virus ihren Entwicklern zusammen mehr als 4,2 Milliarden US-Dollar Umsatz eingebracht.“ Diese notwendige Information, die deutlich belegt, dass es um Profit geht und nicht um Gesundheit, die findet man in der „Deutschen Apotheker Zeitung“ und nicht in der öffentlich-rechtlichen Tagesschau.

Diese fürsorgliche Überschrift „Nach Ende des Hungerstreiks – Nawalny offenbar weitgehend erholt“ kann die Tagesschau nur für einen russischen Oppositionellen finden. Zu Monica Felgendreher, die am Samstag, 19.12.2020, auf dem Berliner Alexanderplatz brutal festgenommen wurde, weil sie für die Grundrechte eingetreten ist, kein Wort. Die Redakteure der Tagesschau kennen Oppositionelle grundsätzlich nur im Ausland. Wer in Deutschland opponiert, darf ruhig von der Polizei geboxt, niedergeworfen und psychisch gefoltert werden. Die MACHT-UM-ACHT hat sich bei Frau Felgendreher erkundigt: Sie ist auf dem Weg der Besserung, sie schreibt und liest viel. Und sie wünscht allen auf der Straße ein gutes Durchhaltevermögen.

Auch diese Ausgabe der MACHT-UM-ACHT stützt sich auf eine Vielzahl von Zuschauer-Zuschriften, die an diese Adresse gesandt wurden: DIE-MACHT-UM-ACHT@KENFM.DE. Dafür bedankt sich die Redaktion ganz herzlich.

Der Journalist und Filmemacher Uli Gellermann beschäftigt sich seit Jahren mit der Dauermanipulation der Tagesschau. Gemeinsam mit den Co-Autoren, Volker Bräutigam und Friedhelm Klinkhammer, schrieb er das Buch „Die Macht um Acht: der Faktor Tagesschau“. Eine herausragende Lektüre über die tägliche Nachrichtensendung der ARD.

Die Macht um Acht (78) „Tagesschau sitzt im Merkel-Knast“

Das Ideologie-Gefängnis – Tagesschau sitzt im Merkel-Knast!

Nicht wenige Tagesschau-Redakteure sitzen freiwillig im ideologischen Gefängnis des Systems. Da gilt die Regel: Die Regierung (die Konzerne, die Herrschaft) hat immer Recht. Die Freiwilligkeit stellt das System mit einem guten Gehalt, prima Renten und hohem gesellschaftlichem Ansehen her. Und die Damen und Herren der Redaktion sollen unbedingt ihre Zuschauer auch in dieses Gefängnis bringen.

Die Quandt-Sippe zahlt und lässt die Bezahlten tanzen

Unter der Überschrift „Eine Impfung ist auch für Covid-19-Genesene sinnvoll“ wird, selbst nach der Corona-Regime-Logik, kompletter Unsinn verbreitet. Denn der Genesene hat genau jene Antikörper gebildet, die von der Impfung ausgelöst werden soll. Und wenn die Antikörper auf Antikörper treffen, dann fährt der Körper des Geimpft-Genesenen ein ungesundes Karussel. Macht nix, sagen die Impf-Ideologen, Hauptsache impfen! Trotzdem verbreitet die Tagesschau diesen gefährlichen Unsinn einer gewissenlosen Virologin: Sandra Ciesek bekam schon mal von der Quandt-Stiftung 250.000 Euro für ihre Arbeit. Die Quandt-Familie wurde mit den Nazis reich und weiß bis heute, wie Herrschaft funktioniert: Die Sippe zahlt und lässt die Bezahlten tanzen. Und die Tagesschau tanzt mit.

Russland und China sind der Feind

Der Ideologie-Gefangene weiß natürlich: Und Feinde müssen immer böse sein. Die nächste Stufe ist der „bösartige“ Feind. Deshalb titelt die Tagesschau: „G7 werfen Moskau ‚bösartige Aktivitäten’ vor“. Wer bösartig ist, der ist gefährlich. Wer gefährlich ist, gegen den muss man sich bewaffnen, diese propagandistische Kriegsvorbereitung gibt die Tagesschau weiter, ohne sich um das Friedensgebot des Grundgesetzes zu kümmern. Denn dort steht, dass sich „das Deutsche Volk zu unverletzlichen und unveräußerlichen Menschenrechten als Grundlage jeder menschlichen Gemeinschaft, des Friedens und der Gerechtigkeit in der Welt“ bekennen soll. Grundgesetz? Kennt der Ideologie-Häftling nicht. Und seine Konsumenten sollen es erst gar nicht kennen lernen.

Welche Rolle spielte der V-Mann Murat?

Der Redakteur Florian Flade vom WDR wusste noch am 24.09.2020 in der Tagesschau, dass der Anschlag am Breitscheidplatz vor dem Untersuchungs-Ausschuss mehr offenen Fragen als echte Antworten kenne. Damals stellte er noch die Frage „Welche Rolle spielte der V-Mann Murat?“ Denn Murat war ein Spitzel, den die Behörden in die Nähe das Attentäters platziert hatten. So nahe, dass man vermuten musste, dass Murat in das Attentat verwickelt war, wenn er nicht sogar den Anstifter gemacht hat. Heute kann der Redakteur Florian Flade zwar monieren, dass der Verfassungsschutz dem Amri-Ausschuss die notwendigen Akten nicht liefert, aber einen Zusammenhang will der Insasse des Ideologie-Gefängnis nicht herstellen.

Freiheit? Auf keinen Fall! Lieber Pension!

Doch der absolute Höhepunkt der ideologischen Einmauerung ist das totale Schweigen über den Angriff der Medienanstalt Berlin-Brandenburg auf alternative Medien wie KenFM: Sie sollen mit fadenscheinigen Vorwürfen liquidiert werden. Es geht um Presse- und Meinungsfreiheit. Das sind Themen, von denen die Insassen der öffentlich-rechtlichen Anstalten nichts wissen wollen. Sie müssten sich ja gegen ihre Gefängniswärter wenden. Freiheit? Auf keinen Fall! Lieber Pension!

Auch diese Ausgabe der MACHT-UM-ACHT stützt sich auf eine Vielzahl von Zuschauer-Zuschriften, die an diese Adresse gesandt wurden: DIE-MACHT-UM-ACHT@KENFM.DE. Dafür bedankt sich die Redaktion ganz herzlich.

Der Journalist und Filmemacher Uli Gellermann beschäftigt sich seit Jahren mit der Dauermanipulation der Tagesschau. Gemeinsam mit den Co-Autoren, Volker Bräutigam und Friedhelm Klinkhammer, schrieb er das Buch „Die Macht um Acht: der Faktor Tagesschau“. Eine herausragende Lektüre über die tägliche Nachrichtensendung der ARD.

 

Das Buch ist hier erhältlich. https://reading-matters.de/die-macht-um-acht

 

 

Die Macht um Acht (77) „Regierungs-Agenten im Sender“

ARD-Schlapphüte – Regierungs-Agenten im Sender!

Schlapphüte: Das ist einer der vielen Spitznamen für Agenten aller Art. Deshalb empfiehlt die MACHT-UM-ACHT den Sprechern und Redakteuren der Tagesschau bei ihrer Arbeit vor der Kamera Schlapphüte zu tragen, damit die Zuschauer sofort wissen: Achtung, es kommt mal wieder, statt einer echten Nachricht, die Weitergabe einer Regierungs-Position auf uns zu, die Tagesschau arbeitet mal wieder als Merkel-Agentur statt als echte Nachrichtensendung. An einer Reihe von Meldungen ist diese These gut zu beweisen.

„RKI-Corona-Zahlen – Inzidenz steigt leicht, Mutation dominiert“ droht eine Tagesschau-Überschrift in die Gegend. Das ist pure Angstmache, die sich auf diese scheinbaren Fakten stützt: „29.518 Neuinfektionen, 259 weitere Todesfälle“ geht es weiter im Text. Was die ARD-Sendung verschweigt: Neuinfektionen sagen nichts über die Krankheit aus, wer infiziert ist, muss nicht krank sein, muss nicht mal krank werden. Auch die Todes-Zahlen sind so lange unwissenschaftliche Panikmache, so lange nicht per Obduktion nachgewiesen wurde, dass die Verstorbenen AN Corona gestorben sind und nicht an ihren Vor-Erkrankungen. Wer das verschweigt, der handelt im Auftrag der Hysterie-Regierung und nicht im Auftrag der Zuschauer.

Rund um den Fall Nawalny meldet die Tagesschau ziemlich regelmäßig Festnahmen. Aber die finden in Russland statt. Dass es auch in Deutschland Festnahmen gibt, meldet die Tagesschau nicht. Die Berliner Zeitung zum Beispiel kann von „mehr als 200 Festnahmen“ bei der jüngsten großen Demokratie-Demonstration in Berlin schreiben. Von den brutalen Polizeiattacken gegen die Demonstranten kann und will die Tagesschau nichts berichten: Das mag die Regierung nun mal nicht. Zahlt Frau Merkel die Rundfunkgebühren oder Herr Spahn? Nö, die Schlapphüte der ARD machen den Verschweigen-Job mit Blick auf eine gute Rente fast freiwillig; man handelt als Agent, um nur ja nicht anzuecken.

Einen „Dammbruch“ nennt die ARD-Schlapphut-Redaktion die Video-Aktion von etwa 50 prominenten Schauspielerinnen und Schauspielern zum Corona-Regime von Merkel und Spahn. DAMMBRUCH: Dieses Wording unterstellt, dass die Schauspieler das Land überfluten, unter Wasser setzen. Damit nur ja keiner merkt, dass es sich bei der #allesdichtmachen-Video-Aktion um einen Akt der Befreiung handelt, lassen die Regierungsagenten der Tagesschau natürlich keinen der kritischen Schauspieler selbst zu Wort kommen. Um zum Beispiel von einem der Initiatoren selbst etwas zu erfahren, muss man auf die Website von RT Deutsch gehen und erfährt dort vom Regisseur Dietrich Brüggemann, einem der Mitinitiatoren und Teilnehmer von #allesdichtmachen, wie der über die Corona-Medien denkt:

„Es hat eingeschlagen. An alle, die jetzt von ‚Verhöhnung‘ schwurbeln: Ich schwurble jetzt auch mal. Ihr verhöhnt die Opfer. Ihr trampelt auf denen herum, die jetzt selbstmordgefährdet sind. Ihr spuckt auf all die, die ihre Existenz verloren haben. Ihr macht euch lustig über das Leid derer, die in ärmeren Schichten und ärmeren Ländern über die Klinge springen, die ihr ihnen hinhaltet. Ihr seid zynisch und menschenverachtend. Es macht Spaß, so herumzupöbeln, stimmt’s?“

Für diese klaren Worte muss man einen russischen Sender besuchen. Die Regierungsagenten der ARD wollen einfach keinen ehrlichen, sauberen Journalismus machen.

Der vorläufige Höhepunkt der Agententätigkeit ist eine Meldung über „Zahlen-Kosmetik in der Impfkampagne“. Für die Schlüsselzahl der profitablen Impferei muss man andere Medien konsumieren. Die bürgerliche FAZ weiß immerhin: „NUR MIT CORONA-IMPFSTOFF – Pfizer rechnet mit 15 Milliarden Dollar Umsatz“. Der Pfizer-Konzern macht seinen gigantischen Profit mit dem gemeinsamen Corona-Impfstoff von Biontech. Aber die Agenten der Pharma-Industrie wollen darüber nicht berichten. Die Impf-Opfer könnten ja auf Gedanken kommen. Zum Beispiel könnten sie denken, dass es beim Impfen nicht um Gesundheit geht, sondern um Geld. Huch, da setzen sie doch lieber schnell wieder ihren Schlapphut auf und üben „Omerta“, das Schweigegebot der Mafia.

Auch diese Ausgabe der MACHT-UM-ACHT stützt sich auf eine Vielzahl von Zuschauer-Zuschriften, die an diese Adresse gesandt wurden: DIE-MACHT-UM-ACHT@KENFM.DE. Dafür bedankt sich die Redaktion ganz herzlich.

Der Journalist und Filmemacher Uli Gellermann beschäftigt sich seit Jahren mit der Dauermanipulation der Tagesschau. Gemeinsam mit den Co-Autoren, Volker Bräutigam und Friedhelm Klinkhammer, schrieb er das Buch „Die Macht um Acht: der Faktor Tagesschau“. Eine herausragende Lektüre über die tägliche Nachrichtensendung der ARD.

Bei KenFM nimmt er mit dem gleichnamigen Format die subtile Gehirnwäsche der Tagesschau alle zwei Wochen unter die Lupe.

Die Macht um Acht (76) „ARD-Pausenzeichen“

ARD-Pausenzeichen – Aber keine Denkpausen im Sender!

Die Tagesschau sendet ohne Pause, zumeist ohne nachzudenken. Denn wer im wesentlichen Anweisungen befolgt, der muss nicht selber denken. Aber gerade das täte der Redaktion gut: Mal eine Denkpause zu machen, innehalten und überlegen, auf wessen Seite sie sendet. Und ob der öffentliche rechtliche Rundfunk wirklich die Kapelle auf der Merkel-Titanic spielen sollte.

Zwar versteht sich die Tagesschau im Todesfall doch als Weitergabe-Institut: „Diese schwere Erkrankung sei bei drei Fällen tödlich verlaufen“, sagte der Präsident des für Impfstoffe zuständigen Paul-Ehrlich-Instituts (PEI) Klaus Cichutek in den „Tagesthemen“. Aber den Schritt zur Aufklärung, zum Nachhaken, überlässt sie dem russischen Sender RT: „Auskunft dazu will das (zuständige) Paul- Ehrlich-Institut nicht geben“, stellen die Russen fest und zeigen so den Verdacht der Vertuschung auf. Denn das „Bundesinstitut streicht schwere Verdachtsfälle aus der Liste.“

Hier wurde offenkundig mal nachgedacht: Wie man einen bislang unbescholtenen Beamten einer demonstrativen Vollstreckung preisgeben konnte. Denn in der Polizei rumort es: Immer mehr Beamte zweifeln die Notwendigkeit ihrer Einsätze als Hygiene-Polizei an. Und wenn dann noch ein Kriminalhauptkommissar aus Hannover auf einer „Querdenken“-Demonstration redet, dann muss man die Reihen der Polizei festklopfen, da macht die ARD, ohne einen Gedanken an die Demokratie zu verschwenden, gern mit.

„Ostukraine-Konflikt – Kreml droht mit Intervention“, so lautet die Überschrift einer Tagesschau-Meldung. Die Redaktion bedient immer wieder gern den seit Hitler eingeübten antirussischen Reflex. Dass es gute Gründe für die russische Prävention gibt, um das zu erfahren, muss man in der BILD-Zeitung nachlesen. Anders als die Tagesschau meldet das Blatt: „USA verlegen Kriegsschiffe ins Schwarze Meer. Dass die USA die maritime Flanke der Russen bedrohen, daran, dass sie den Ukraine-Schwarzmeer-Konflikt aggressiv anheizen, daran will die Tagesschau keinen Gedanken verschwenden. Dass alles fällt für sie in die Sendepause.

KenFM am Set: Künstler in der Krise? Der Versuch einer Bestandsaufnahme +Kulturtod ohne Trauernde

Seit gut einem Jahr versuchen sich die Menschen in diesem Land, quer durch alle Gesellschaftsschichten, mit den politischen Vorgaben und verordneten Maßnahmen hinsichtlich der sogenannten Corona-Krise zu arrangieren.

Der Katalog massiver Eingriffe in das individuelle Dasein nimmt zur Zeit eher wieder zu, als dass sich eine Entspannung der Situation am Horizont darstellt.

Es zeigen sich überraschend viele Menschen, die mit dem aktuellen Status quo anscheinend gut leben können. Sich den neuen Lebensumständen anpassen oder vermeintliche Vorteile der Home-Office Arbeit sogar propagieren. Eine Entschleunigung des Alltags begrüßen.

Die bildene und darstellende Kunst lebt aber von den Menschen vor Ort. Der Live-Athmosphäre. Den Besuchern in den Museen und Galerien. Den Fans und Enthusiasten bei den Konzerten beim Open-Air, in den Konzerthallen- und Sälen oder in einem verrauchten Club. Wie ergeht es ihnen in dieser politisch verordneten Kunstpause?

Gerade die darstellende Kunst ist offentsichtlich verstummt, zumindest hinsichtlich wahrzunehmender Kritik leise bis kaum zu hören, geschweige denn zu sehen.

Worin finden sich die Gründe?

Es war nicht einfach Künstler für ein Gespräch zu gewinnen. Die Angst überwog sich als Kritiker der Maßnahmen zu „outen“. Sich zu positionieren und damit durch die Öffentlichkeit einer Meinung natürlich etwaig angreifbar zu machen. Der Respekt vor der Stigmatisierung war groß. Die Befürchtungen vor beruflichen Konsequenzen spürbar.

Mit Jens Fischer Rodrian und Lüül wurden nun zwei gestandenen Musik-Profis für das Gespräch gefunden. Uli Gellermann, Macher und Denker der Rationalgalerie und Kopf unseres Formats „Die Macht um Acht“ möchte von den beiden Musikern erfahren, wie lebt es sich als Künstler in der Krise.

Warum schweigt sie, die Kunst? Warum ist so wenig zu vernehmen, zu hören?

Die Aufzeichnung fand in Berlin im Zig Zag-Club statt, deren Inhaber uns freundlicherweise ihre Lokalität zur Verfügung stellten. Vielen Dank dafür!

Neben den Künstlern leiden auch die Betreiber der Auftrittsorte und Clubs sehr unter den Maßnahmen der Regierung. Immer wieder lassen sich die Clubs Dinge einfallen, um einigermassen über die Runden zu kommen. Jüngst nahm Jens Fischer Rodrian in seinem Lieblingsclub Zig Zag an einem Online Festival statt, um den Club zu unterstützen.

Dazu passt:

Kulturtod ohne Trauernde

Chronik einer Krankheit (Klick)

Die Macht um Acht (75) „Hampel-Schau“

Hampel-Schau – Kurze Regierungs-Strippen für die Redaktion!

Die Tagesschau ist ein Hampelmann, die Regierung zieht daran: Dieser neue Kinder-Vers sollte bereits in den Kindertagesstätten gelehrt werden. Denn man kann Kinder nicht früh genug auf die Medienwirklichkeit des Landes vorbereiten. Das und warum die Tagesschau eigentlich Hampel Schau heißen sollte, belegt DIE-MACHT-UM-ACHT, die Alternative zur Tagesschau, an einer Reihe von Meldungen und vor allem auch: An Informationen, die von der Tagesschau-Redaktion konsequent verschwiegen werden.

Gefährliche Test-Stäbchen

Im ersten Fall wird unter der Überschrift „Corona-Infektionsgeschehen – Sieben-Tage-Inzidenz steigt auf 129,7“ ein Foto von einem der obligaten Watte-Teststäbchen präsentiert. Während im Text die übliche „Corona-ist-gefährlich“ Propaganda abgelesen wird, blendet die ARD konsequent aus, wie gefährlich die Test-Stäbchen sind. Denn die Dinger, die in Nase und Rachen eingeführt werden, sind mit der Chemikalie „Ethylenoxid“ sterilisiert. Dieses Zeugs ist krebserregend, sagen die Wissenschaftlichen Dienste des Deutschen Bundestags. Aber die Hampelmänner sagen dazu kein Wort.

NENA gibt es nicht!

Einer der wenigen deutschen Popstars von internationaler Bedeutung ist NENA. Die Sängerin, die mit weltweit 25 Millionen verkauften Tonträgern ein Star geworden ist, hatte sich öffentlich bei den Verteidigern der Demokratie bedankt, die in Kassel demonstriert hatten „Danke, Kassel!“ konnte man von ihr auf INSTAGRAM lesen. Die Tagesschau schwieg diese Nachricht tot. Möglicherweise hat die hirntote Redaktion gedacht, wenn sie schweigt, dann erfährt es keiner. Irrtum: Andere deutsche Redaktionen (z. B. der Stern) haben sich in diesem Fall nicht zum Hampelmann der Regierung machen lassen.

Opposition? Gibt es nur in Weißrussland

Die schwer erträgliche Sylvia Stöber durfte mal wieder lang und breit über Proteste der Opposition in Belarus berichten. Der Hintergrund ist klar: Weißrussland wird als das NATO-Hintertürchen zu Russland betrachtet, da ist für die Hampel-Schau eine Opposition immer willkommen. Dass es zeitgleich zu Aktionen der weißrussischen Opposition auch Aktionen der deutschen Opposition gab und gibt, dass die deutsche Polizei diese heimische Opposition nach Kräften schikaniert, dass jüngst mal wieder eine Demonstration und eine Kundgebung der Demokratiebewegung widerrechtlich aufgelöst wurde: Dazu bei der täglichen Hampel-Schau kein Ton, kein Bild, keine Meldung. Die Strippen sind kurz, mit denen an der Redaktion gezogen wird.

Auch diese Ausgabe der MACHT-UM-ACHT stützt sich auf eine Vielzahl von Zuschauer-Zuschriften, die an diese Adresse gesandt wurden: DIE-MACHT-UM-ACHT@KENFM.DE. Dafür bedankt sich die Redaktion ganz herzlich.

Der Journalist und Filmemacher Uli Gellermann beschäftigt sich seit Jahren mit der Dauermanipulation der Tagesschau. Gemeinsam mit den Co-Autoren, Volker Bräutigam und Friedhelm Klinkhammer, schrieb er das Buch „Die Macht um Acht: der Faktor Tagesschau“. Eine herausragende Lektüre über die tägliche Nachrichtensendung der ARD.

Das Buch ist hier erhältlich. https://reading-matters.de/die-macht-um-acht

Bei KenFM nimmt er mit dem gleichnamigen Format die subtile Gehirnwäsche der Tagesschau alle zwei Wochen unter die Lupe.

Die Macht um Acht (74) „Maulkorb für alle“

Maulkorb für alle – Neues ARD-Dienstgerät!

Das werden die Tagesschau-Sprecher demnächst vor der Kamera tragen: Den ARD-Maulkorb. Das kleidsame Utensil wird für den laufenden Betrieb der Nachrichtensendung unentbehrlich sein. Es wird der jeweiligen Kollegin, dem entsprechenden Kollegen immer dann umgebunden, wenn eine der üblichen Meldungen verlesen wird, die den mangelnden Biss der Redaktion deutlich machen. An einigen Beispielen lässt sich das Symbol der Tagesschau-Beißhemmungen deutlich belegen.

Marketing-Abteilungen der Pharma-Gangster

„BioNTech stellt für 2022 bis zu drei Milliarden Impfdosen in Aussicht“ verkündet die Tagesschau geradezu triumphierend, ohne ein Wort dazu zu verlieren, was das denn bedeutet. Denn es gibt neben „BioNTech-Pfizer“, neben „AstraZeneca“ und „Moderna“ noch die Chinesen und die Russen mit ihren Stoffen für den Arm. Also gibt es mindestens fünf Produzenten, die alle gern und gut auch Milliarden Dosen herstellen können. Also müssen wir mit mindestens 15 Milliarden Dosen rechnen. Diese einfache Rechnung will die Redaktion nicht anstellen und verkneift sich so den kräftigen Biss in die Triumph-Nachricht. Denn dann würde deutlich, dass jeder der 7,8 Milliarden Menschen auf der Erde mindestens zweimal geimpft werden müsste, um den Umsatz der Pharma-Industrie zu sichern. Eine Horror-Vision. Erst recht wenn man weiß, wie schnell und ungeprüft die Impfstoffe in den Marketing-Abteilungen der Pharma-Gangster zusammengerührt wurden.

Welche Taliban-Gruppe tobt sich in Deutschland aus?

Für Afghanistan meldet die Tagesschau „Kritik am Singverbot für Frauen und Mädchen“. Der übliche Reaktionsmaulkorb verhindert es, über die Maskenpflicht und das Singverbot an den Schulen Nordrhein-Westfalens und anderswo zu berichten. Für den Zuschauer könnte sich ja die Frage aufwerfen, welche Taliban-Gruppe sich in Deutschland an unseres Kindern austobt. Solche Fragen und Vergleiche vermeidet der Redakteur tunlichst, er macht lieber Männchen vor Merkel und Spahn, denn er will jauch im Ruhestand noch seinen Maulkorb tragen.

An der kurzen Leine der Bundesregierung

Dass der BILD-Zeitungs-Chefredakteur Julian Reichelt „befristet freigestellt“ wurde, kann die ARD-Redaktion zwar melden, aber vom Hintergrund der faktischen Entlassung keinen Ton, dafür sitzt der Maulkorb zu fest. Man müsste berichten, dass die BILD-Zeitung seit einiger Zeit vorsichtig Kritik am Corona-Regime druckt. Dass sie zum Bund-Länder-Corona-Cheftreffen formulierte: „Verwirr-Regeln, die kein normaler Mensch mehr begreift!“. Und dass Deutschlands größtes Boulevard Blatt seit Wochen eine Kampagne gegen den Virologen Christian Drosten gefahren hat. Aber der Kurpfuscher vom Dienst gilt in der Tagesschau-Redaktion als heilig, darf also nie negativ erwähnt werden. Da wird der Maulkorb wieder enger geschnallt und an der kurzen Leine der Bundesregierung zerrt keiner der ARD-Redakteure.

Platz Bundesbürger! Bei Fuß!

Der mangende Biss der wichtigsten deutschen Nachrichtensendung (um die 10 Millionen Zuschauer) ist ein wichtiger Beitrag zur allgemeinen Zahnlosigkeit der deutschen Medienlandschaft: Zuschauer und Leser sollen die Einheitsmeinung ohne Widerspruch hinnehmen und auf keinen Fall der Bundesregierung die Zähne zeigen. Das Ziel dieser Erziehungskampagne ist der Maulkorb für alle: Platz Bundesbürger! Bei Fuß! Für Merkel und Spahn.

Auch diese Ausgabe der MACHT-UM-ACHT stützt sich auf eine Vielzahl von Zuschauer-Zuschriften, die an diese Adresse gesandt wurden: DIE-MACHT-UM- ACHT@KENFM.DE. Dafür bedankt sich die Redaktion ganz herzlich.

Der Journalist und Filmemacher Uli Gellermann beschäftigt sich seit Jahren mit der Dauermanipulation der Tagesschau. Gemeinsam mit den Co-Autoren, Volker Bräutigam und Friedhelm Klinkhammer, schrieb er das Buch „Die Macht um Acht: der Faktor Tagesschau“. Eine herausragende Lektüre über die tägliche Nachrichtensendung der ARD.

Die Macht um Acht (73) „Tagesschau sieht weg und schweigt“

Das Schweigen des Senders! Tagesschau sieht weg und schweigt.

Mit vielen Worten und Bildern sagt die Tagesschau im Zweifelsfall nichts: Und zwar immer dann, wenn es um Zweifel am Kurs der Regierung geht. Dass es die genuine Aufgabe von Journalisten ist, Zweifel zu haben, ihn auszusprechen, als alternative Gewalt aufzutreten, ist den Damen und Herren in der Hamburger Redaktion fremd. Diese Ja-Sagerei ist die Grundhaltung und kann an ein paar Meldungen einfach bewiesen werden.

Unter der Überschrift „Spanischer Rapper Pablo Hasél – für viele eine Symbolfigur“ berichtet die Tagesschau über den Kampf um Meinungsfreiheit in Spanien. Über die Angriffe auf die Meinungsfreiheit in Deutschland verliert die Redaktion kein Wort: Kein Wort über die vielen gelöschten Videos mit alternativen Inhalten, kein Wort über die Angriffe der Landesmedienanstalten auf die alternative Plattform KenFM, kein Wort über Repressionen – von Festnahmen durch die Polizei bis zu kostspieligen Strafbefehlen durch die Justiz gegen Demonstranten. Freiheit in Spanien ist ein Thema, Freiheit in Deutschland ist keins. Man schweigt.

Geradezu innig widmet sich die ARD-Redaktion einer Studie des Robert Koch Instituts (RKI) zu Vorerkrankungen. Es geht um Krankheiten VOR Corona. Jene Krankheiten, die bei Todesfall-Zahlen lieber nicht genannt werden, damit die Wahrheit verschwiegen werden kann: Viele der öffentlich gezählten Corona-Toten starben nicht AN, sondern MIT Corona. Die eigentlichen Todesursachen waren häufig Diabetes mellitus, Herzinfarkte, Schlaganfälle und Adipositas. Aber da die Verantwortlichen konsequent die Obduktion vermeiden, den wirklich wissenschaftlichen Weg zur Ermittlung von Todesursachen, lässt man das panische Publikum lieber in Unwissenheit und bastelt eine Studie die, nur den Zweck hat, eine Panik-Schlagzeile herzustellen: „Millionen Menschen mit erhöhtem Risiko“.

„Biden ordnet Luftangriff auf Milizionäre an“, so lautet eine weitere Schlagzeile, unter der dann alle wesentlichen Zusammenhänge verschwiegen werden. Es geht um einen mörderischen Angriff auf Menschen in Syrien, die angeblich für Raketenangriffe auf US-Streitkräfte im Irak verantwortlich sein sollen. Die Frage, was die USA in Syrien oder im Irak zu suchen haben, kommt der Tagesschau nicht über die Lippen. Verschwiegen werden auch die Ursachen der bewaffneten Konflikte im Irak. Kein Wort über den Krieg der USA, Großbritanniens und einer „Koalition der Willigen, der am 20. März 2003 begann, faktisch bis heute andauert und bis heute fast eine Million Tote gekostet hat. Kein Wort über die Giftgas-Lüge der USA vor der UNO, mit der ein völkerrechtswidriger Krieg begründet wurde. Wer das alles verschweigt, um dann die dreckige Meinung der USA – der jüngste Angriff gegen Syrien sei eine „verhältnismäßige Antwort“ – über den Sender zu bringen, der ist durch Schweigen zum Mit-Lügner geworden, der macht sich zum Kombattanten der US-Völkermörder, der weiß weder was Journalismus noch was Anstand ist.

Auch diese Ausgabe der MACHT-UM-ACHT stützt sich auf eine Vielzahl von Zuschauer Zuschriften, die an diese Adresse gesandt wurden: DIE-MACHT-UM-ACHT@KENFM.DE. Dafür bedankt sich die Redaktion ganz herzlich.

Die Macht um Acht (72) „Tagesschau-Therapie-Tip“

as Wut-Programm – Tagesschau-Therapie-Tip!

Es war der Psychologe Professor Klaus-Jürgen Bruder, der angesichts der Wut über die Corona-Maßnahmen einen Tip zum Aggressionsabbau gab: Man solle ein Blatt-Papier kräftig knüllen und in die Gegend werfen. Das könnte temporär helfen. Endgültig, so Dr. Bruder, hälfe aber nur die Ablösung des Corona-Regimes. Gesagt getan: Die Macht-Um-Acht akzentuiert in dieser Folge der Nachrichten der Tagesschau die Wut-Stellen mit Papier und Wurf.

Wenn Patrick Gensing, der in der ARD-Redaktion als Faktenfinder firmiert, über seinen Freund Markus Söder feststellt, dass der zum neuen „Feindbild von Corona-Leugnern“ geworden wäre, bekommt er glatt zwei Wut-Punkte. Denn der Begriff Corona-Leugner ist ein dreckiges Ideologie-Wort und hat mit Journalismus nichts zu tun. Das Wort soll die Kritiker des Merkel-Spahn-Regimes sprachlich in die Nähe der „Holocaust-Leugner“ rücken und sie so in den Nazi-Verdacht bringen. Zudem bestreiten die Grundrechte-Verteidiger natürlich keineswegs die Existenz von Viren. Aber wenn man behauptet, sie würden das Virus „leugnen“, macht man sie zu Idioten, die wissenschaftliche Erkenntnisse bestreiten. Patrick Gensing macht sich so allerdings vom Journalisten zum miesen Propaganda-Hiwi.

„Mehr Infektionen durch Querdenken-Demos“ lautet eine weitere Propaganda-Schlagzeile der Tagesschau. Sie stützt sich dabei auf eine angebliche Studie, die sich schon durch die permanente Verwendung des Manipulationswortes „Corona-Leugner“ disqualifiziert. Zudem tarnt sich das Diffamierungs-Papier als „wissenschaftliche“ Erhebung, obwohl sie nicht einmal eine soziologische Vergleichsgruppe zur Verifikation hinzugezogen haben. Was bleibt ist Regierungs-Gefälligkeits-Wissenschaft, Regierungs-Müll als Nachricht getarnt: Papier und Wurf!

Aber nicht nur beim Thema Corona ist die Tagesschau der Regierung dienlich. Mit der „Überschrift Bundeswehr-Einsatz – Maas will Afghanistan-Mandat verlängern“ verkauft die Redaktion den Krieg in Afghanistan als „Einsatz“. Als sei die verfassungswidrige Präsenz der Bundeswehr in Afghanistan ein Sportereignis, bei dem die Mannschaft Einsatz zeigen würde. Man lügt noch weiter, wenn die Redaktion behauptet „Der Einsatz deutscher Soldaten am Hindukusch begann als Reaktion auf die Anschläge vom 11. September 2001 in den USA.“ Aber alle anständigen Menschen wissen, dass Afghanistan nicht für die Anschläge verantwortlich war. Aber bei der ARD ist man gern unanständig, dafür wird man ja bezahlt. Papier und Wurf! Langsam gibt es nicht mehr genug Papier, um die Tagesschau-Wut zu bewältigen.

Auch diese Ausgabe der MACHT-UM-ACHT stützt sich auf eine Vielzahl von Zuschauer-Zuschriften, die an diese Adresse gesandt wurden: DIE-MACHT-UM-ACHT@KENFM.DE. Dafür bedankt sich die Redaktion ganz herzlich.

Der Journalist und Filmemacher Uli Gellermann beschäftigt sich seit Jahren mit der Dauermanipulation der Tagesschau. Gemeinsam mit den Co-Autoren, Volker Bräutigam und Friedhelm Klinkhammer, schrieb er das Buch „Die Macht um Acht: der Faktor Tagesschau“. Eine herausragende Lektüre über die tägliche Nachrichtensendung der ARD.

Bei KenFM nimmt er mit dem gleichnamigen Format die subtile Gehirnwäsche der Tagesschau alle zwei Wochen unter die Lupe.

Das Hollywood-Virus

There is no business like sick-business.

Eine Satire von Uli Gellermann.

Der nächste Blockbuster wird DAS VIRUS heißen. Plötzlich ist es da, aus dem Nichts. Klingt bedrohlich. Aus dem NICHTS, ja, käme es aus, sagen wir mal aus Spandau, oder Bonn, oder Heidenheim, aus bekannten Gegenden, da könnte es ja sympathisch sein, das geht gar nicht.

Aus dem Nichts: Das ist schwarz, düster, fürchterlich. Und dann lassen wir es von Fledermäusen übertragen. Entsetzlich! Von Wesen, die mit dem gräßlichen Dracula verwandt sind! Und wenn es schon nicht ursprünglich aus der Walachei kommt, dann sollte es wenigstens aus Wuhan kommen, aus China, wo das Rattengulasch mit Stäbchen gegessen wird. Dann brauchen wir einen Präsenter, einen, der das Virus vorstellt.

Die Macht um Acht (70) „Nach Nachrichten tauchen“

Diesmal muss der Moderator der Macht-um-Acht seine Taucher-Brille anlegen: Denn nur unterhalb der ARD-Nachrichtenfläche finden sich die Informationen, die man eigentlich von der Tagesschau erwarten dürfte: Echte Fakten, Zusammenhänge, Hintergründe.

Schon mit der Überschrift „Urlaubsreisen wohl erst ab Pfingsten“ schwimmt die „Tagesschau“ ganz weit oben. Denn der Tourismusbeauftragte der Bundesregierung soll gesagt haben: „Ich glaube, dass Reisen etwas ist, dass die nächsten zwei, drei Monate noch sehr schwer vorstellbar ist“. Jetzt wäre der Job eines echten Nachrichten-Redakteurs zu fragen und aufzuklären: Was macht ein Tourismusbeauftragter eigentlich? Reist er durch die Gegend? Schläft er in fremden Betten zur Probe? Woher weiß der Mann den Pfingst-Termin? Alles Fragen, die von der Tagesschau nicht gestellt werden und weil sie nicht gestellt werden, werden sie auch nicht beantwortet.

Mit der Überschrift „Deutschland im Blindflug“ meint die Tagesschau nicht die eigene Redaktion. Immerhin stellt sie mal Fragen: „Selbst nach vier Wochen ist unklar, welchen Einfluss der Lockdown auf das Infektionsgeschehen hat.“ Jetzt wäre die Frage nach dem WARUM fällig. Kommt nicht. Statt dessen der nächste Panik-Hammer: „Noch völlig unklar ist auch, wie stark die wohl deutlich ansteckenderen Coronavirus-Varianten, die in den vergangenen Wochen in Großbritannien und Südafrika entdeckt wurden, in Deutschland schon verbreitet sind.“

Völlig unklar ist, ob der Mutant so gefährlich ist, wie behauptet. Unter der Oberfläche liegt die erste Antwort: Es ist völlig normal, dass Viren mutieren. Das machen sie ständig, und das ist meist völlig ungefährlich. Aber für diese schlichte Information müsste die Tagesschau unter die Oberfläche der Regierungs-Panik-Meldungen tauchen.

Und dann kommt Steinmeier, die präsidiale Fehlbesetzung des Jahrzehnts, und ruft zum Homeoffice auf: „Gehen Sie nicht ins Büro!“ ruft der Bundespräsident und jetzt sollten eigentlich die Fragen der Tagesschau kommen: Nicht mehr in die Büros der Krankenhäuser, der Polizei und der Feuerwehr gehen? Nicht in die Büros des Transportwesens, der Straßenbaubetriebe, des Wohnungsbaus oder die Büros der Energie- und Wasserwirtschaft? Von alldem nichts! Und woher nimmt Steinmeier seine Infos für die Büro-Forderung? Die Tagesschau schweigt, also schweigt Steinmeier auch, man bleibt an der Oberfläche, plätschert so vor sich hin und lutscht am Daumen. Keine Rede von Nachrichten, die Redaktion bleibt im Panikmodus, erst im Tauchgang der Macht-Um-Acht wird deutlich, worum es geht: Steinmeier sollte zu Hause bleiben, vor Kameras und Mikros quasselt er nur Unsinn.

Auch diese Ausgabe der MACHT-UM-ACHT stützt sich auf eine Vielzahl von Zuschauer-Zuschriften, die an diese Adresse gesandt wurden: DIE-MACHT-UM-ACHT@KENFM.DE. Dafür bedankt sich die Redaktion ganz herzlich.

Der Journalist und Filmemacher Uli Gellermann beschäftigt sich seit Jahren mit der Dauermanipulation der Tagesschau. Gemeinsam mit den Co-Autoren, Volker Bräutigam und Friedhelm Klinkhammer, schrieb er das Buch „Die Macht um Acht: der Faktor Tagesschau“. Eine herausragende Lektüre über die tägliche Nachrichtensendung der ARD.

Bei KenFM nimmt er mit dem gleichnamigen Format die subtile Gehirnwäsche der Tagesschau alle zwei Wochen unter die Lupe.

https://www.wiki-tube.de/videos/watch/4ea7564c-533f-46f1-8170-59f61ede99c2

Die Macht um Acht (69) „TV mit Beipackzettel“

TV mit Beipackzettel – Diese Sendung schädigt das Gehirn!

Man kennt die Beipackzettel von den Tabletten: Die Pharma-Industrie versucht sich mit der Erwähnung von „Nebenwirkungen“ rechtsfrei zu stellen, wenn sie auf diese Zettel das druckt, was alles schädlich an ihren Produkten ist. Die MACHT-UM-ACHT empfiehlt der ARD und ihrer Tagesschau dringend, solche Warnungen auch zu ihren Sendungen einzublenden.

Zum Beispiel wäre ein „Achtung, diese Nachricht ist eine Täuschung“ bei der Überschrift „Koalition prüft Verbot von Impf-Privilegien“ durchaus angemessen. Denn, was wie eine gute Nachricht aussieht, stellt sich bei genauem Hinsehen als eine Vorbereitung für eine Zweiklassen-Behandlung heraus. Zwar sei eine Ungleichbehandlung gesetzlich verboten, teilt uns die Redaktion mit, aber weiter erzählt sie dann, dass man das eigentlich Selbstverständliche „konkret regeln“ müsse.

Was „konkret“ heißt, sagt dann die BILD-Zeitung: Spahn hält Restaurant- und Konzertbesuche nur für Geimpfte für „möglich“. Also doch: Nur die Geimpften sollen, gegen jedes Gesetz, andere Rechte haben als die Ungeimpften. Was im Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz strikt verboten ist. Wer das verschweigt, der schädigt das Gehirn.

Mit der Überschrift „Corona-Maßnahmen – Die Pandemie und die Grundrechte“ taucht in der Tagesschau ein Kommentar auf, der im Beipackzettel als Gift für die Demokratie bezeichnet werden müsste. Christoph Kehlbach vom SWR wagt es, diese Zeilen zu schinden: „Aber nicht jeder Eingriff in Grundrechte ist per se auch verfassungswidrig. Im Gegenteil: Grundrechtseingriffe finden tagtäglich statt, ohne dass das jemanden besonders aufregen würde – zum Beispiel, wenn der Staat Regeln aufstellt, wie wir uns im Straßenverkehr verhalten müssen.“

Diese antidemokratische Haltung, die eine rote Ampel mit der Beschädigung der Grundrechte gleichsetzt, ist toxisch: Wenn die Tagesschau diese Position auf unsere Gebührenkosten verbreitet, stellt sie sich gegen Geist und Inhalt der Verfassung. Wer, wie die Tagesschau, dem Gesundheitsminister Spahn für „eine weitere Schließung von Schulen und Kitas“ Platz einräumt, ohne Experten zur Zivilisations-Geschichte und der Rolle der Bildung vor die Kamera zu holen, der vergeht sich an unseren Kindern, an unser aller Zukunft. In diesem Fall hätte auf dem Beipackzettel „Gemeingefährlich & Mittelalterlich“ stehen müssen. Denn die Allgemeine Schulpflicht steht bereits im Artikel 145 der Verfassung von 1919. Aber Spahn und Konsorten wollen hinter Weimar zurück. Dass zumindest hätte die Tagesschau vermerken müssen, wenn es ihr um Journalismus gehen würde.

Auch diese Ausgabe der MACHT-UM-ACHT stützt sich auf eine Vielzahl von Zuschauer-Zuschriften, die an diese Adresse gesandt wurden: DIE-MACHT-UM-ACHT@KENFM.DE. Dafür bedankt sich die Redaktion ganz herzlich.

Der Journalist und Filmemacher Uli Gellermann beschäftigt sich seit Jahren mit der Dauermanipulation der Tagesschau. Gemeinsam mit den Co-Autoren, Volker Bräutigam und Friedhelm Klinkhammer, schrieb er das Buch „Die Macht um Acht: der Faktor Tagesschau“. Eine herausragende Lektüre über die tägliche Nachrichtensendung der ARD.

https://www.wiki-tube.de/videos/watch/3c5c1184-aaa2-4aaa-a5d6-5d1f217702fa

Die Macht um Acht (68) „Stumme Redakteure der Tagesschau“

Keine Frage für die Karriere – Stumme Redakteure der Tagesschau

Keine Frage: Nur stumme Redakteure machen Karriere. So jedenfalls verhält sich die Tagesschau-Redaktion.

Auch diese Ausgabe der MACHT-UM-ACHT stützt sich auf eine Vielzahl von Zuschauer-Zuschriften, die an diese Adresse gesandt wurden: DIE-MACHT-UM-ACHT@KENFM.DE. Dafür bedankt sich die Redaktion ganz herzlich.

Der Journalist und Filmemacher Uli Gellermann beschäftigt sich seit Jahren mit der Dauermanipulation der Tagesschau. Gemeinsam mit den Co-Autoren, Volker Bräutigam und Friedhelm Klinkhammer, schrieb er das Buch „Die Macht um Acht: der Faktor Tagesschau“. Eine herausragende Lektüre über die tägliche Nachrichtensendung der ARD.

Bei KenFM nimmt er mit dem gleichnamigen Format die subtile Gehirnwäsche der Tagesschau alle zwei Wochen unter die Lupe.

Kopfmähroboter oder: Das große Desinfizieren – Ein Bordelltürsteher rechnet ab

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Foto: David Short/flickr/CC BY 2.0

Über ein Jahr ist es nun schon wieder her, dass ich den letzten Teil meiner Trilogie bzw. meines Abgesangs auf den Journalismus („Der Mensch am Schlachtfeld zwischen Lüge und Wahrheit“) angekündigt habe. Da der Stadtpark der marktkonformen Demokratie fortwährend mit Hundewürsten zugepflastert wird und der Parkwaechter alle Hände voll zu tun gehabt hat, um diese transatlantisch-außerirdischen Würste zumindest notdürftig beiseite zu schaufeln, damit die Chose nicht zum Himmel stinkt – ein Unterfangen, das sich zunehmend als hoffnungslose Sisyphos-Arbeit erweist – hat er diesen dritten Teil vorerst auf Eis gelegt. Als Überbrückung und damit das angerissene Thema nicht ganz auskühlt, daher nachfolgend ein paar Zeilen eines waschechten Journalisten mit Bordellerfahrung, wie man sie nicht alle Tage zu lesen bekommt.

Einer der seltenen Männer in diesem Gewerbe, die es nicht zugelassen haben, dass in ihren Köpfen ohne Unterlass ein Mähroboter fährt, der jeden Wahrheitsimpuls und jedes aufkeimende Pflänzchen des Gewissens sofort verhäckselt und in den Fangkorb wirft. Auf den solcherart getrimmten und mit „Roundup Ready“ steril gehaltenen Rasenflächen kann sich keine Biene und kein Schmetterling mehr niederlassen, sogar die Regenwürmer ziehen sich tief nach unten ins Erdreich zurück. Eine solche Rasenfläche ist dermaßen verödet, dass es eigentlich fast schon egal wäre, wenn man sie komplett zuasphaltierte.

Aber was gibt es über unseren Qualitätsjournalismus überhaupt noch zu sagen? Soll man betreten schweigen? Wütend werden? Sich einfach schämen über einen Journalismus, der nicht nur seiner ursprünglichen Aufgabe gegenüber vollkommen versagt und sich wegduckt, sondern der nun sogar aktiv dazu übergeht, bösartig zu werden und sich als willfähriger Handlanger für Kriegshetze und zur Diffamierung derjenigen instrumentalisieren lässt, die sich in unserer verkrümmten Zeit trotz allem Gegenwind noch ein Rückgrat bewahrt haben?

Ein Journalismus, der mit Herz-/Nierenversagen vollkommen flach liegt und in einem komatösen Zustand gerade seinen letzten Atem aushaucht. Soll man sich überhaupt noch die Mühe machen, einem Korpus Beachtung zu schenken, der bereits verwest und in dem sich die Maden winden?

Bellizistischer Durchknall

Der langjährige ARD Tagesschau-Redakteur Volker Bräutigam bezeichnet ehemalige Qualitätszeitungen wie Süddeutsche & Co. mittlerweile „glattweg als Bellizisten-/Kriegszeitungen“ (siehe Youtube). Auch die transatlantischen Minarette des öffentlich-rechtlichen Rundfunks überziehen unsere Lande mittlerweile mit einem dermaßen erbärmlichen Gewimmere, dass sogar jeder gelernte Muezzin nur  mit Grauen erfüllt das Weite suchen möchte. Angesichts dessen, was von den „kläglichen Sendemast-Trümmern von ARD, ZDF“ (Wolf Reiser) derzeit einem Millionenpublikum an nicht enden wollender Hetze und tendenziöser Berichterstattung gegen Russland zugemutet wird, kräuseln sich mittlerweile sogar einem Stachelschwein die Nackenhaare.

Jeder Mensch, der sich ein einigermaßen natürliches Empfinden bewahrt hat, kann sich mittlerweile nur noch angewidert abwenden von den Print- und Rundfunkanstalten, die willfährig die von Ursula von der Leyen ausgegebene Losung unter das Volk bringen, dass man „Putin richtig weh tun“ müsse – eine demokratisch nicht legitimierte und mittlerweile brandgefährliche Losung, die lediglich einigen durchgeknallten Thinktank-Köpfen entspringt, welche der gemeine fernsehende Bürger in der Regel niemals zu Gesicht bekommt und von denen auch Angela Merkel immer nur kryptisch als ihren „verlässlichen Freunden“ spricht. Thinktank-Köpfe, deren Pläne (siehe z.B. Chicago Council on Global Affairs / Kurzfassung via youtube)  zu hinterfragen dem gemeinen Fernsehbürger a priori strikt untersagt ist („Vorsicht, Verschwörungstheorie!“). Dass es im politisch-militärischen, konzern- und finanzwirtschaftlichen globalen Chaos Bestrebungen nach Einflussnahme und Machterweiterung gibt – was für ein vollkommen abwegiger, paranoider Gedanke! Sieht man doch, wie die politisch-militärischen Machthaber und Wirtschaftskapitäne heute alle unlauteren Motive überwunden haben und nur noch der reinen betriebswirtschaftlichen Effizienz und den Kriterien der strengen Wissenschaft verpflichtet sind. Wer etwas anderes zu sehen vermeint, der ist ein Ketzer und gehört auf den medialen Scheiterhaufen.

Als exekutive Organe der VdL-Losung „Putin weh tun“ erklären uns Kleb-rige ZDF-Hauptabendmoderatoren, warum es notwendig ist, Deutschland auf Krieg zu bürsten, Rüstungsetats anzuheben und 6,5 Milliarden Euro dafür aufzuwenden, um Europas Straßen für einen Armageddon gegen Russland panzertauglich zu machen (siehe Spiegel).

Auch die aktuelle Fußball-WM in Russland, die eine Möglichkeit zur Völkerverständigung sein könnte, wird im Lichte dieser Losung schamlos dafür genützt, um Stimmung gegen Russland und Putin zu machen. Jüngst verstieg sich etwa ZDF-Frontmann Claus Kleber („Selbstverständlich bin ich Mitglied der Atlantikbrücke!“) bei seiner Anmoderation der WM zur Aussage: „Trotzdem gibt es in Deutschland ungebrochen ein Gefühl der Verbundenheit mit Russland, das nicht restlos mit Logik zu erklären ist.“

Dies impliziert, dass derjenige, der sich der VdL-Losung nicht ergibt und stattdessen Freundschaft und Völkerverständigung bevorzugt, wohl ein irrationaler Bürger ist. Da man sich nicht immer über alles aufregen soll, sondern manchmal trotz aller Tragik besser schmunzelt, hier eine passende Revue zum Kleber-Sager auf eingeschenkt.tv.  – Wir können wirklich stolz sein auf Qualitätsjournalisten, die mit solch kleb-riger, sauber gescheitelter Scheinheiligkeit daherkommen, dass man ihnen eigentlich in Madame Tussaud’s Wachsfigurenkabinett ein Denkmal setzen müsste.

Postfaktisches Arschloch

Ab und zu reicht es freien Journalisten, sich solche Art von Meinungsmache bieten zu lassen. So wie dem Betreiber der Rationalgalerie, Uli Gellermann, der vor Kurzem von der Süddeutschen Zeitung vor das Münchner Amtsgericht gezerrt wurde, da er angesichts des niederträchtigen Umgangs mit Wahrheit und Objektivität, insb. in Zusammenhang mit dem unisono betriebenen Putin-Bashing, einen süddeutschen Qualitätsjournalisten als „postfaktisches Arschloch“ bezeichnet hat (siehe ralphbernhardkutza).

Ein zugegebenermaßen deftiges Wort. Aber welche angemessenen Worte soll man denn noch finden für Schreibtischtäter, die gerade nach einer Konfrontation mit dem nuklear bestückten Russland, also nach einem Game Over für uns alle geifern? „Griegümpfe“ nennt Dirk C. Fleck seine ehemaligen Journalisten- Kollegen, nachdem er nach eigenen Worten bis in den Gulli hinabgestiegen ist, dort zwischen all den deftigen Angeboten aber nicht ein einziges passendes Wort gefunden habe, das man auf die Hetzer und verblendeten Lohnschreiber von heute anwenden könnte (siehe free21: „Wenn die Fetzen fliegen“). Fleck mahnt an, dass dieser Begriff zwar eben erst von ihm erfunden worden wäre, aber schrecklicher sei als alles, was Menschen je in den Mund zu nehmen wagten:

„Bevor die beleidigende Wucht des Wortes erkannt und akzeptiert wird, vergeht zu viel Zeit. Zeit, die wir vermutlich nicht mehr haben. Denn die Griegrümpfe spielen mit dem Leben. Mit unser aller Leben. Wenn wir Pech haben, gibt es uns nicht mehr, bevor die ganze Tragweite des Begriffs erkannt wird.“

Ein unbezahlbarer Gewinn … – an Lebenszeit

Wer also mit den derzeit etablierten Medien immer noch nicht fertig ist, der nehme sich eventuell zehn Minuten Zeit, um die nachfolgende (versprochen köstliche) Abrechnung des Journalisten Wolf Reiser zu lesen. – Er wird sich im Gegenzug noch dieses Jahr hunderte Stunden an Lebenszeit ersparen, die er bisher mit dem Konsum des „manufacturing consent“ (Reiser: des „Konsensmolochs“) verschwendet hat.

Wer diesem Moloch den Zutritt in sein Innenleben verwehrt, wird darüber hinaus noch eine weitere erstaunliche Erfahrung machen: Er wird sich psychisch und sogar körperlich sehr viel gesünder und aufgeräumter fühlen. Denn die wenigsten ahnen, welch hochtoxische Wirkung Lüge und Manipulation auf unsere Psyche haben. – Es sind eigentlich vollkommen unverdauliche, nicht integrierbare Fremdkörper, die wir durch tendenziöse und manipulative Berichterstattung in uns aufnehmen. Unser Immunsystem hat damit übel zu kämpfen, viele Fieberschübe in Form von Ängsten, Depressionen und sonstigen psychischen Beschwernissen, die den Menschen heute fast schon epidemisch plagen, rühren daher: Uns werden täglich manipulative und widersinnige Inhalte zugeführt, die in unserem Inneren zu Gärungen, autoimmunen Abwehrreaktionen und Kurzschlüssen führen – langfristig sogar zu Organversagen bzw. vollkommener Abstumpfung.

Wer sich also Medien einfach nur „so nebenbei“ reinzieht, der betreibt etwas höchst Gefährliches: Er kann sich dabei pandemische Viren einhandeln, die sein Nerven- und Immunsystem mit der Zeit vollkommen zersetzen. Würde man den volksgesundheitlichen Schaden beziffern, der durch die Einwirkung von Print- und Rundfunkmedien erfolgt – Finanz- und Gesundheitsminister müssten vor Entsetzen  kreidebleich werden und die Druckereien samt den Sendetürmen augenblicklich unter Quarantäne stellen.

Systemcrash mangels Antiviren-Update

Anders ist es natürlich, wenn man eine Manipulation durchschaut. Dann hat sie keine Macht mehr über einen und muss verpuffen. Niemand sollte jedoch meinen, dass er ohnehin intelligent und scharfsinnig genug sei, Lügen bzw. Manipulationen zu erkennen. Dazu bräuchten wir valide Filterkriterien. Die – bereits durch jedes Wahlergebnis bezeugte – traurige Realität ist allerdings: In der Regel haben wir diese Kriterien nicht! Denn die Maßstäbe, die uns in Universitäten und Schulen (nach Aussage des Präsidenten der Europäischen Akademie der Wissenschaften schlichtweg „Vertrottelungsanstalten“ / Quelle: Welt) beigebracht werden,  stammen geradewegs aus diesem Lügen-/Manipulationssystem, das Wahrheit und reale Wirklichkeitssicht hasst und sich lieber in Illusionen wiegt.

Wenn ich jetzt sage, dass dasjenige, was sich anerkannte akademische „Wissenschaft“ und herrschende Lehre nennt, i.d.R. auch nur eine Befangenheit in solchen Illusionen ist, werden viele stramme Funktionäre dieser herrschenden Lehre sofort einen hochroten Kopf bekommen (siehe auch „Alles in Butter: Wie man tapfer feige eine wissenschaftliche Lanze bricht“). Aber dass das, was sich so hochtrabend als „strenge Wissenschaft“ ausgibt, in Wirklichkeit auch nur ein zutiefst kirchliches System mit Absolutheitsanspruch, verknöcherten Dogmen und entsprechender Inquisitionshierarchie ist, die ein grundlegend neues Erfassen unserer Lebens- und Wirtschaftsweise von vornherein verhindert, wäre jetzt ein eigenes Thema, sodass ich es hier vorerst gut sein lasse und außerdem nicht riskieren möchte, dass die fortschrittsgläubigen Fans Sheldon Coopers jetzt gleich als Leser abspringen. Vorab nur so viel: Um täglichen Medienkonsum gesund überstehen zu können, wäre ein mehrjähriges – in Eigenregie und nicht von herrschenden Lehrplänen bestimmtes – Studium der Philosophie erforderlich. Ansonsten ist Medienkonsum mittelfristig ein höchst gesundheitsgefährliches Unterfangen, vor dem genauso abzuraten ist wie vor dem Versuch, sich ins Cockpit eines Flugzeugs zu setzen und dieses bei Gewittersturm durch die Alpen zu steuern, ohne dass man zuvor eine gründliche Flugausbildung absolviert hätte.

In diesem Sinne erübrigt sich auch jeder Kommentar zum politischen und konzernwirtschaftlichen Bestreben, Kinder so früh wie möglich in die digitale Medienwelt hineinzuprügeln, damit sie „fit für den Job“ werden. Daher also wie versprochen lieber etwas Unterhaltsameres von Wolf Reiser (so man Galgenhumor hat):

Ein Bordelltürsteher rechnet ab

Reiser zählt zu den profiliertesten Autoren, der für alle nennenswerten Blätter im deutschsprachigen Raum geschrieben hat. Mit seiner Vor-Berufserfahrung als Barkeeper in Palermo, der Pariser Kultbar Polly Magoo und als Bordelltürsteher in Genuas Altstadt brachte er die besten Voraussetzungen mit, um von den deutschen Qualitätsmedien wie Süddeutscher Zeitung, Welt & Co. vom Fleck weg engagiert zu werden. Im nachfolgenden Essay schreibt also ein wirklicher Könner seines Fachs, der wohl alle erbärmlich zum Himmel stinkenden Nudelsuppen unseres marktkonform-postdemokratischen „Journalismus“ eigenhändig durchgerudert ist.

In seiner Betrachtung des „Großen Desinfizierens“ der Medienlandschaft kondensiert er die Dynamik ganzer Jahrzehnte mit schwungvoller Feder in einige wenige Absätze, die mit originellen Wortschöpfungen aufwarten, welche man eigentlich beim Patent- und Markenamt schutzrechtlich absichern lassen sollte:

Man weiß nicht, ob man sich vor Lachen biegen oder tieftraurig werden soll, wenn Wolf Reiser mit den „Volkserziehungskonserven“  eines „rülpsenden Konsensmolochs“ abrechnet, mit denen ein Volk abgefüttert wird, das von seinen eigenhändig gewählten Regierungsvertretern und ihren medialen Claqueuren als „halb White Trash, halb dunkeldeutsches Pack“ angesehen wird. Wenn er die „hochbezahlten Edeltrolle“ ins Licht rückt, die „sich als Historiker, Wissenschaftler und ‚Experten‘  tarnen und der paralysierten Republik das Rezept des Verschweigens, Marginalisierens und Desinformierens verordnen“. Wenn Reiser über den „trüben Brei aus Neobiedermeier“ surft, der sich „über Stadt, Land, Fluss gelegt hat und der Politik und Medien, Kino und Theater, die Mode und den Sport, die Gemüter, das Straßenbild, alles und jeden lähmt“. Wenn er schildert, wie sich unsere scheinheiligen Meinungsmacher und Talkmaster in den „Wahrheitskathedralen der Lüge“ einfinden, um „in einer Endlosschleife ihre Sprachregelungen, Tabusetzungen und neofeudalen Moralcodes abzuspulen“.

Wenn er resümiert, wie „in diesen gemütlichen Schlaflabors („Da bin ich ganz bei Ihnen“) heute kein Scholl-Latour, kein Frank Schirrmacher, Jean Améry, kein Balzac, Grass oder Goethe mehr Platz hätten“ – Schlaflabors, in denn stattdessen „Duzfreunde des Guten, Hajali und Seppelt Kleber und Mascolo sitzen. Die vielen redlichen wie und wahrhaftigen Kollegen werden in Abwesenheit diffamiert – als Verschwörungstheoretiker, Putin-Trolle, Europagegner und Rechts&Links-Populisten. Zu Füßen der Raute zeigenden Freiheitsstatue in Apricot schwadroniert die Echokammerelite von der westlichen Wertegemeinschaft, der offenen Gesellschaft, des liberalen Pluralismus, der Entfaltung des Gender-Individuums, den freie Märkten und der Verteidigung irgendwelcher transatlantischer Ideale, derweil Europa in sich zusammenbricht, die finstere und ferngesteuerte USA zum inneren wie externen Armageddon entschlossen scheint … und die Elite sich in ihre neuseeländischen oder patagonischen Atombunker verkriecht“, bis Wolf Reiser schließlich zu seinem finalen Fazit gelangt:

„Man kann es nicht mehr hören und nicht mehr sehen und nur hoffen, dass der Russe und seine Hacker endlich den Strom abstellen.“

–> zum ganzen Artikel (Wolf Reiser / Rubikon)

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