Tyrannei

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Der unbemerkte allgegenwärtige Triumph der Tyrannei: Deutschland geht es schlecht wie nie…

Donnerstag, 10. August 2017. Eifel. Nun, lieber Leser: da mute ich Ihnen was zu: Triumph der Tyrannei – und das in Deutschland 2017, jenem Jahr, dass unter dem Zeichen der heiligen Angela Merkel steht, welche die ultimative Parole ausgegeben hat: „Deutschland geht es gut wie nie – und das ist ein Grund zur Freude“. Nur gut, dass wir noch ein unabhängiges Nachdenkmagazin sind, nicht abhängig von irgendeiner Form von Werbung, eins von jenen Formaten, die … langsam im Schwinden begriffen sind. Mehr und mehr geben dem Druck von außen nach, werden mit Klagen überzogen, müssen übelste Drohungen über sich ergehen lassen … und stellen deshalb die Aktivitäten ein. Gut, vielleicht sind wir ja auch überflüssig, denn immerhin: von Tyrannei merkt man hier ja wohl gar nichts, oder? Man würde doch sicher informiert werden, Tagesschau, Heute, Spiegel, Zeit, Stern, Faz, Handelsblatt und Wiwo würden sich doch mit Warnmeldungen gegenseitig übertreffen, sollte die freiheitlich-demokratische Grundordnung in Gefahr sein, stattdessen erleben wir doch hunderte Sendeformate die uns alle suggerieren: Deutschland geht es gut und das ist ein Grund zur Freude. Deutschland sucht den Superstar, das Supermodel, den Superkoch, das Superkind und andere Suppenkasper, wenn die Bundesliga spielt, werden alle Nachrichtenformate mit Berichten überschwemmt, als würde der Fortbestand der Menschheit davon abhängen, wer beim Spiel Eisenbahn Gütersloh gegen Datteln 04 gewonnen hat: wie kann man angesichts dieser Fakten nur zu dem Schluss kommen, dass es uns anders geht als wirklich supergut?

Nun – das ist einfach. Man braucht dazu ein wenig Bildung und – ich vermute, dass kann ich keinem ersparen – etwas Abstinenz von der medialen Dauerberieselung, die auf breiter Front nur eins in die Hirne der Menschen prägt: „Alles ist supergut, kaufe unseren Kaffee, unseren SUV, unsere Brillen und Du bist ein Teil davon“.

Mit Bildung meine ich nun nicht dieses ekelerregende Abfragen von Bullshitfakten, für die man – bei erfolgreicher Absolvierung der peinlichen Befragung – Millionär werden kann (also: mittels Gnadenerlaß zum Vollwertmenschen wird – für kurze Zeit), sondern die Präsenz eines durch viele geistige Auseinandersetzungen jeglicher Art geformten (gebildeten) Charakters, der noch über historisches Bewusstsein und Erinnerungsvermögen verfügt. Ich zum Beispiel möchte da jetzt mal an den Herrn Dewey erinnern, einen US-Philosophen, geboren 1859, aktiv zu einer Zeit, als in den USA noch ein freiheitlicher Geist erlaubt war. Dewey schenkte uns Anfang des letzten Jahrhunderts – vor den beiden Weltkriegen, die uns von dieser Perspektive hervorragend ablenkten – ein paar kritische, klare Worte zur Demokratie, die Noam Chomsky zitierte:

„Für Dewey haben demokratische Formen keine wirkliche Substanz, wenn „das Leben des Landes“ – Produktion, Handel, Medien – von privaten Tyranneien beherrscht wird, die in einem System agieren, das er „Industriefeudalismus“ nannte. Hier werden die arbeitenden Menschen der Kontrolle der Manager unterworfen und die Politik wird „zum Schatten, den die Wirtschaftsmächte auf unsere Gesellschaft werfen“. Er gab damit Ideen Ausdruck, die in der Arbeiterschaft viele Jahre zuvor weit verbreitet gewesen waren. Das gleiche gilt für seine Forderung, den Industriefeudalismus durch eine selbstverwaltete industrielle Demokratie zu ersetzen“ (siehe Noam Chomsky, War against People, Piper, 2. Auflage 2006, Seite 143).

Chomsky nennt Dewey im Übrigen einen „Konservativen“ – Sie brauchen also keine Angst haben, dass Sie hier irgendwie mit Spielarten des Kommunismus konfrontiert werden – das würde ich nicht wagen, ich weiß selbst, dass echtes, wirkmächtiges linkes Gedankengut in diesem Land einem robusten Tabu unterliegt … über das nie gesprochen wird.

Ich musste an Dewey denken, als ich diesen „Abgaskandal“ bemerken musste, jenes unvergleichlich absurde und billige Spiel, in dem Menschen, die Bürger und Gesetze mit Füßen getreten hatten, die durch geheime Absprachen einen Superkonzern fernab jeglicher Öffentlichkeit („die Automobilindustrie“) geschaffen hatten, freundlich zu einem „Gipfel“ eingeladen wurden, der mit Ergebnissen endete, die man nur vulgärsprachlich als „Verarschung“ bezeichnen kann: eine Software soll jetzt die getürkten Abgaswerte signifikant senken … als wäre das nicht schon zuvor möglich gewesen. Da demonstrierten die Herren der Welt kurzerhand mal, wie kurz die Leine ist, an der sie die Regierung halten. Würden Sie und ich in diesem Ausmaß – mit Absicht und umfangreicher Planung – Gesetze verletzen: wir kämen einfach ins Gefängnis anstatt auf einen Gipfel mit den Repräsentanten des Volkes. So erkennt man halt die wahren Mächte einer Tyrannei, für sie gelten andere Gesetze. Gilt aber nicht nur für die feudalen Autokonzernherren, die im Prinzip komplett (auch privat) enteignet gehören und eine Zukunft im Hartz IV-Paradies anstreben sollten – jener großzügigen „sozialen Hängematte“, die ja supergut ausgestattet sein muss um diese Bezeichnung zu verdienen.

Schauen wir mal hinüber zu den Banken. Hier drohen gerade mal wieder Bankenpleiten – und wir wissen schon, was das bedeutet: Bankenrettung ist wieder angesagt. Wir haben uns daran gewöhnt, jeden Arbeitlosen, der sich mit Minimalunterstützung von Monat zu Monat durch Massenkonsum von Nudeln und Bullshitqualfleisch mühsam über Wasser hält und jeden Tag ängstlich zum Briefkasten geht, weil womöglich dort die finale Rechnung droht, die ihm endgültig das Wasser abgräbt, als Parasiten, Schmarotzer und Ballastexistenz zu sehen, der einfach den wachsenden Ansprüchen des Marktes nicht gewachsen ist – aber die großen Banken: die sind die Helden, die Leistungsträger, die Superstars; sie dürfen ihren Geburtstag im Kanzleramt feiern – der Arbeitslose hingegen in der Schlange vor dem Jobcenter. Und wenn so eine Bank mal Probleme bekommt, sich den Risiken des Marktes stellen muss: dann … springt der Staat ein macht locker mal 200 Milliarden Euro frei (siehe shz).

Die Politik wird zum Schatten, den die Wirtschaftsmächte auf unsere Gesellschaft werfen … wie wahr. Und es sind äußerst finstere Mächte, die dort am Werke sind. Wie – das kann nicht sein?

Ok. Nehmen wir mal Deutschland. Das Geldvermögen der Deutschen beläuft sich auf 5,6 Billionen Euro (siehe Manager Magazin), nimmt man noch andere – ebenfalls nicht vollständige – Werte dazu, sind es sogar über zehn Billionen Euro (siehe Manager Magazin):

„Während die Regierungen in der Krise jeden Cent zusammenkratzen, haben die Menschen in Deutschland erstmals mehr als zehn Billionen Euro Vermögen in Form von Geld und Immobilien angehäuft. Das entspricht den Staatsschulden aller 27 EU-Mitglieder. Und manche Schätze sind da nicht mal eingerechnet.“

Das sind … 10000 Milliarden. Der Haushalt der BRD kommt auf 300 Milliarden – die privaten Vermögen könnten also den Staat … Pi mal Daumen … 30 Jahre lang finanzieren. Was aber machen sie? Sie plündern ihn nach Strich und Faden aus … mit Hilfe der Banken, die nun möglicherweise wieder von den Armen gerettet werden müssen (siehe Süddeutsche Zeitung):

„Ähnlich wie bei „Cum-Ex“ werden bei „Cum-Cum“ Wertpapiere rund um den Dividendenstichtag gehandelt. Durch solche Transaktionen können Investoren aus dem Ausland Steuern auf Dividenden vermeiden, die sie in der Regel zahlen müssen. Dabei verleihen sie ihre Aktien über den Ausschüttungstermin hinweg für einige Tage an deutsche Banken. Diese können sich die Steuer im Gegensatz zu den ausländischen Investoren zurückholen. Nach Abschluss teilen sich das deutsche Geldhaus und der ausländische Aktionär die erstattete Steuer. „Cum-Cum“ gilt als nicht ganz so problematisch wie „Cum-Ex“, wo Aktien mit (Cum) und ohne (Ex) Dividende gehandelt wurden und die auf Dividenden fälligen Kapitalertragsteuern in der Regel sogar mehrmals erstattet wurden.“

Systematischer Betrug … und die Politik im Schatten des Industriefeudalismus hat nicht anderes im Sinn, als wieder über Bankenrettung nachzudenken. Denken Sie sich mal ein anderes Beispiel, dann erkennen Sie das Prinzip der Tyrannei deutlicher: stellen Sie sich vor, Sie wären professioneller Bankräuber. Knacken jede Woche eine Bank, um über die Runden zu kommen. Gelingt Ihnen der Einbruch mal nicht – nun, dann erstattet Ihnen der Staat den Fehlbetrag. Oder Sie versprechen dem Richter, dass Sie nun eine neue Software haben, mit der Sie entweder moralischer werden oder aber unsichtbarer.

Was hält diese reichen Menschen eigentlich davon ab, mal zu sagen: ok, dem Land, aus dem wir all´ unseren Reichtum ziehen, geht es nicht gut, Straßen, Schulen, Krankenhäuser: alles Marode – spenden wir einfach mal die Hälfte unseres Geldvermögens (also, die Hälfte des Überflusses) der Bundeskasse, damit die schon mal alle Schulden los ist. Sehen Sie da irgendwo Ansätze zu? Nein, stattdessen wird dem niederen Volk Überlegenheit demonstriert – und zwar Tag für Tag auf den Straßen der Republik (siehe Süddeutsche Zeitung):

„Sport Utility Vehicles sind das ideale Symbol für die imperiale Lebensweise. Man zerstört Natur im Herstellungsprozess der Autos und auch in der Art, wie man sie nutzt, weil sie eben mehr Sprit brauchen. Zugleich empfindet man es als normal und auch als Anpassung an die zunehmenden Unsicherheiten. Das ist zumindest unsere These. Der Boom der Geländewagen findet ja parallel statt zum wachsenden Bewusstsein über Risiken des Klimawandels. Wie passt diese Sensibilität zur Nutzung eines Autos, das dies konterkariert?“

Ja – sie „sitzen in ihren kleinen Panzern und zerstören die Natur“ … verlangen aber von allen anderen Verzicht wegen der drohenden Klimakatastrophe … die übrigens auch beim heroischen „Kampf gegen den Diesel“ keine Rolle spielt: fürs Klima (und den Geldbeutel des kleinen Mannes) ist der Diesel nach wie vor besser als der Benziner – er produziert einfach deutlich weniger CO2, aber Klimakatastrophe gilt nur für Einkommen bis 60000 Euro im Jahr, darüber hinaus verliert sie vollkommen jegliche Gültigkeit. Da predigt man dem kleinen Mann vom Klimawandel … fährt aber selber SUV (siehe Süddeutsche). Wie früher, wenn der Baron mit sechs Pferden und der dicken Kutsche durchs Dorf fegte. „Baron“ – kann man heute kaufen.

Kommen wir zur anderen Seite der Tyrannei – jene, die Sie betrifft, der noch glaubt, Deutschland gehe es gut und wir können uns alle beömmeln vor Freude. Sie … werden jeden Tag ein wenig weiter beschnitten, sofern Sie nicht genug geerbt haben, um beim SUV-Wettrüsten jährlich mitzumachen. Nach den Arbeitslosen trifft es gerade die Armutsrentner, die neue Schikanen hinnehmen müssen und ihrer per Grundgesetz garantierten Reisefreiheit beraubt werden (siehe Neues Deutschland):

„»Ich finde es ungeheuerlich, wie das Sozialamt vorgeht«, sagt Thomas Knauf-Lapatzki. Der 67-jährige Rentner ist empört über ein Schreiben des Sozialamtes Tempelhof-Schöneberg, das er vor ein paar Tagen in seinem Briefkasten fand. Er wird dazu aufgefordert, Reisen, die länger als vier Wochen dauern, künftig anzumelden. In dem Schreiben werden Menschen, die Grundsicherung im Alter oder bei voller Erwerbsminderung erhalten, Sanktionen angedroht, sofern sie ihre Reisen nicht bei dem für sie zuständigen Amt für Soziales anmelden.“

Ja – es gibt jetzt auch schon Sanktionen für Rentner. Tyrannei ohne Qual von „Minderleistern“ wäre ja keine richtige Tyrannei. Wo bliebe denn da der Spaß, wenn man nicht mit der ganzen Kraft des Gesetzes Menschen jagen könnte, die … Beeren ernten. Ja – von öffentlichen Sträuchern, die prinzipiell im Besitz der Allgemeinheit sind, Beeren zu ernten kostet 500 Euro (siehe op-online). Für den, der mit der Bank gut „Cum-cum“ machen kann, natürlich ein Witz. Für jene, die von Zwangsräumung ihrer Wohnung bedroht sind, der letzte Schritt in die Obdachlosigkeit.

Kommen wir einfach mal zu anderen Tyranneien, zu weiteren Beispielen unseres Alltages, die wir schon gar nicht mehr als Tyranneien erkennen, weil man uns täglich auf 700 Kanälen predigt, wie unglaublich hypersuperultragut das Leben hier doch ist – und vor allem: das es dazu keine Alternative gibt. Überhaupt keine – erst Recht nicht die komplette Enteignung asozialer Konzernverbünde, die uns ein Dewey vorschlagen würde. Kostet keine Arbeitsplätze, senkt die Betriebskosten (wir ersparen uns Fürstengehälter der Funktionselite der Finanzoligarchie, Führungskraft kann man auch sein, wenn man ein Arbeitergehalt bezieht), fördert die Qualität der Produkte (die nicht mehr unter der „Maximiert-die-Rendite-um-jeden-Preis“-Knute stehen) und stattet den Staat mit ausreichend Steuermittel aus, die der Leistungsfähigkeit unserer Fabriken entsprechen … doch trotzdem hat dies keine Partei im Programm, obwohl des der absoluten Mehrheit der Bevölkerung sehr zugute käme: Burnout wäre auch von gestern.

Ich meine hier: H & M, jene ultracoole schwedische Modekette, die – neben der Post und der Lufthansa (LSG) – ganz neue … gesetzlich garantierte … Ausbeutungsmodelle fahren können (siehe Zeit): Arbeit auf Abruf nennt sich das und bedeutet im Prinzip, dass man 60 Stunden Bereitschaftsdienst für seinen Herrn hat, aber nur 10-15 Stunden die Woche bezahlt wird – und nur dann, wenn es dem Herrn genehm ist, die Arbeitszeit abzurufen. Viele SUV´s werden durch solche modernen, zeitgemäßen Ausbeutungen möglich. Das freut die Autoindustrie.

Ach – lassen wir das. Die Folgen der Tyrannei – die gewollte und unaufhaltsame Verrohung der Bürger, die sich zur Belustigung der Barone gegenseitig zerfleischen sollen – sind überall erkennbar: ob es nun die klammheimliche Schadenfreude darüber ist, dass bald ein erfahrener Kick-Boxer jugendliche Hausbesetzer vermöbelt (siehe Berliner Zeitung), der jubelnde Mob, der suizidal gefährdete Menschen in den Tod treiben will (siehe Spiegel), ob es Menschen sind, die sich aus lauter Verzweiflung gegen Zwangsräumung nur noch wehren können, in dem sie ihr eigenes Haus anzünden (siehe Hessenschau), die selbstverständliche Selbstgerechtigkeit, mit der Netzwerke aus Wirtschaft und Politik Wahlen in Deutschland manipulieren (siehe ARD), die selbstverständliche Hörigkeit, mit der öffentliche Medien ihre Berichterstattung disziplinieren (siehe hierzu: der marktgerechte Mensch bei Rubikon) oder die selbstverständliche Vertuschung von massiver Polizeigewalt durch die Politik (siehe JungeWelt) – alles nur Zeichen für eine häßliche, unangenehme, unbequeme Wahrheit, die ein Jean Ziegler wie folgt formuliert:

„Während der Jahrzehnte, die auf die Annahme dieser Charta folgten, kam es zu einer Entwicklung, die keiner der beiden Staatsmänner vorhergesehen hatte: der fortschreitenden Machtergreifung durch die Oligarchie eines immer stärker globalisierten Finanzkapitals, die die Souveränität der Staaten, also der Hauptakteure der geplanten neuen Ordnung, zunehmend untergruben und schließlich völlig zerstörten.“ (siehe Jean Ziegler, Der schmale Grat der Hoffnung, Bertelsmann, 1. Auflage 2016, Seite 17).

Die beiden Männer waren: Churchill und Roosevelt, die Charta war die Gründungscharta der Vereinten Nationen, jenes Vertragswerkes, das den Völkern der Welt die Freiheit der Wahl ihrer Regierungsformen, die Verhinderung jeder Form von Krieg, die Garantie der Menschenrechte und die „Verwirklichung soziale Menschenrechte“ versprach.

Wir werden uns daran gewöhnen müssen, dass die Tyrannei gewonnen hat – und schon längst wieder Leichenberge produziert:

„2016 sind auf den Schlachtfeldern mehr als 54 Millionen Menschen gefallen. Zum Vergleich: Der Zweite Weltkrieg hat in sechs Jahren insgesamt 57 Millionen zivile und militärische Opfer gefordert“ (Ziegler, a.a.o., Seite 18).

Der Dritte Weltkrieg läuft auf Hochtouren – doch wir sehen ihn nicht, weil wir auf die Leben der Promis starren, Millionären jubelnd beim Ballspiel zuschauen und auch vom SUV träumen, um endlich mal dazu zu gehören … oder große Debatten über Steh-Klos für Frauen die Landschaft bestimmen lassen (siehe Berliner Zeitung). Wir sehen in der „Ehe für Alle“ den entscheidenden Durchbruch der Menschheitsgeschichte … während auf den Schlachtfeldern der Welt schlimmer gestorben wird als je zuvor: auch das ist eine Folge der Tyrannei, die unser Weltbild bis in den allerletzten Winkel bestimmt – auf Geheiß einer Hand voll von Konzernherren.

Und deshalb ist es eine andere Parole, die wir erstmal unablässig wiederholen müssen:

„Winzige kapitalistische Oligarchien von beinahe grenzenloser Macht, die sich fast jeder staatlichen, gewerkschaftlichen und gesellschaftlichen Kontrolle entziehen, bemächtigen sich des weitaus größten Teils der weltweiten Reichtümer und zwingen den Staaten der Erde nun ihr Gesetz auf“ (Ziegler, a.a.O. Seite 18).

Kurz gesagt: „Deutschland geht es schlecht wie nie – und das ist eine Schande“.

Und anstelle von Deutschland können Sie auch gerne „der ganzen Welt“ einsetzen.

 

 

Wunderland Wahrheit

Ein Rundumschlag, für den man sich 2 Stunden Zeit nehmen sollte…

Ein Film von Freiheit durch Wissen

Freiheit durch Wissen ist eine Informationsseite auf Facebook, welche von mehreren Studenten betrieben wird.

Sie beschäftigen sich mit Themen wie Eurokrise, Geldsystem, Katholische Kirche, Geheimbünde, okkulte Musikindustrie, okkulte Filmindustrie oder die Bibel.

Der Administrator der Seite geht diesen Themen seit 3 Jahren nach. Das Ergebnis seiner Recherchen und gezogenen Schlüsse werden in diesem Film in Bilder gegossen.

Dieser Film soll zum nachdenken und selber recherchieren anregen. Ein zweiter Teil ist bereits in Arbeit und knüpft an diesen Film an.

Persönliche Stellungnahme zum Film:

Es wird KEIN Wahrheitsanspruch erhoben!!!!!!!

Der Film zeigt nur den Verlauf meiner Suche nach der Wahrheit auf! Ob die Eliten in den real existierenden Geheimbünden nun dem Okkultismus anhängen überlasse ich euch. Genauso was die These der okkulten Musik- und Filmindustrie betrifft, so möchte ich euch darüber entscheiden lassen ob da etwas dran ist oder nicht.

Eines ist mir bei meiner Suche jedenfalls klar geworden: Ich weis, dass ich nichts weis.

Der Film spiegelt lediglich mein Bestreben nach Erkenntnissen wieder.

https://de-de.facebook.com/pages/Freiheit-durch-Wissen-Nachrichten/249619278509595

Nachrichten am Dienstagmittag – 2012.03.27

Wahlnachlese:

Überraschungserfolg im Saarland: FDP knackt Null-Prozent-Hürde
Deutschland ohne FDP
Die Gründe der Piratenwähler

Wir habens ja…

Stattdessen legt das siebenseitige Papier der Kommission nahe, dass EFSF und ESM vollständig miteinander kombiniert werden sollten, wodurch das Ausleihvolumen auf 940 Milliarden Euro stiege. Noch besser wäre demnach eine Überführung des EFSF in den ESM. Der deutsche Haftungsrahmen würde in diesem Fall von 211 auf 400 Milliarden Euro steigen.

Tyrannei:

Tyrannei geht von Tyrannen aus, nicht von Tyrannisierten
“Tyrannei der Masse” und der Kampf um das liberale Erbe

´Tyrannei der Masse´ – Das neue Schlagwort im Kampf gegen das Volk

Der Masse´ – Patrick Döring (FDP) redet sich um Kopf und Kragen
Dörings Tyrannei-Vergleich empört die Piraten
Ne, die hab ich nicht alle gelesen, so wichtig ist der Knabe auch nicht…

Hat irgendwer gedacht, daß Frau von der Laien was anderes als Bockmist abliefert?

Heftige Kritik an Hartz-IV-Bildungspaket. Paritätischer Wohlfahrtsverband: »Totalreinfall«

Bundesweit am häufigsten abgerufen wurden laut DGB mit knapp 60 Millionen Euro Zuschüsse für den Schulbedarf, an zweiter Stelle stand mit 38 Millionen Euro die Finanzierung mehrtägiger Klassenfahrten.

Na klar, der Schulbedarf wird (imho) automatisch überwiesen und Klassenfahrten werden (ebenfalls imho) über die Schulen beantragt.

Die Echtheit glaube wer mag, aber .es verstärkt Vorurteile es bestätigt Meinungen:

 Mittels versteckter Derivate sind die griechischen Schulden wesentlich höher als bekannt. Die Preise von Edelmetallen unterliegen ständiger Manipulation. Banker und Politiker arbeiten im Geheimen zusammen. All dies steht in einem Schreiben, dessen Autor sich als JP-Morgan-Chase-Mitarbeiter ausgibt. Ähnlich wie Greg Smith, bis vor kurzem ein Mitarbeiter von Goldman Sachs, scheint auch der Verfasser dieses Bekenntnisses aus moralischen Gründen zu handeln.

Warum muß ich zum Kopp-Verlag um so was zu lesen?

Wie die ägyptische Altertümerverwaltung bekannt gibt, werden sechs Gräber des Alten Reichs bald wieder für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht, darunter auch das Grab der Enkelin des Cheops. Die Gräber sind seit rund 25 Jahren wegen Restauration gesperrt gewesen. Die neuerliche Öffnung wird die Zeit des berühmten ägyptischen Königs wieder deutlicher ins Blickfeld rücken. Was aber sagen die Gräber über das Alter der gewaltigen Monumente sowie über ihre Erbauer aus?

Ob er auch bald nach Elba zieht:

Um Missverständnissen vorzubeugen: Der Sinn dieses Beitrages ist es nicht, Nicolas Sarkozy seine familiären, freundschaftlichen und beruflichen Beziehungen vorzwerfen, sondern dass er den Franzosen seine Bindungen vorenthalten hat und sie hat glauben machen, sie wählten einen freien Mann.

Um zu verstehen, wie es kommt, dass ein Mann, den heute fast alle übereinstimmend als den Agenten der Vereinigten Staaten und Israels wahrnehmen, Chef der gaullistischen Partei Frankreichs und dann Präsident der Republik Frankreich hat werden können, muss man das Rad der Geschichte zurückdrehen, und zwar ziemlich weit. Wir müssen etwas ausholen, um aufzeigen zu können, wer die Protagonisten sind, die heute für ihre Dienste belohnt werden.

Hmm, lecker. Whisky mit gequirlten Babynieren? Diese Genehmigung zu beantragen ist so dämlich, da fällt mir echt nichts mehr ein. Wer trinkt das Zeug denn jetzt noch. Und ist das nicht eigentlich Kannibalismus? Hey, wo sind die moralinsauren Christen wenn man sie mal braucht? Und den Namen „Senomyx“, merken!

Die Regierung Obama hat dem Unternehmen PepsiCo die Genehmigung erteilt, weiter die Dienste eines Herstellers für Geschmacksstoffe in Anspruch zu nehmen, der Zellgewebe von abgetriebenen Föten verwendet. Wie die Webseite LifeSiteNews.com berichtet, hat Obamas Börsenaufsichtsbehörde Security and Exchange Commission (SEC) entschieden, die Zusammenarbeit zwischen PepsiCo und der Firma Senomyx aus San Diego in Kalifornien, die unter Verwendung von menschlichem embryonalen Nierengewebe Geschmacksverstärker für Pepsi herstellt, sei eine »ganz normale Geschäftstätigkeit«.

Auch eine Sichtweise. Von einem meiner Lieblingsmagazine für wilde und phantasievolle Verschwörungstheorien:

Bis heute war offiziell nicht klar wer den eigentlich für die Wende in Mittel- und Osteuropa und somit auch für den Fall der Mauer und die deutsche Wiedervereinigung verantwortlich war. Doch jetzt und nur wenige Stunden vor der Wahl eines neuen Bundespräsidenten, den wir zumindest schon nach Köhler und Wullf auch niemanden empfehlen können, sollen Sie erfahren wer den in der Tat damals die führenden Initiatoren waren, welche hintergründig und heimlich diese gigantische Umwälzung in Europa planten und durchführten. Bisher waren bei jedem Jahrestag des Mauerfalls Diskussionen zum Thema „Helden“ entbrannt.

Noch was zum Thema tote Tiere essen. (Nee, müsst ihr nicht klicken):

Ein weiteres Video zeigt, wie sich Delphine in einem Spiegel erkennen können. Und dann habe ich einen Artikel verlinkt, in dem ein Video zu sehen ist, wo eine traurige Schimpansen-Mutter ihr 18 Monate altes, gerade verstorbenes Kind immer wieder am Hals und im Gesicht prüft, ob es noch lebt. Es sieht also so aus, dass ihr so etwas wie tot sein bewusst sein könnte. Dann kommt ein anrührendes Video, in dem gezeigt wird, wie eine Katze ihren gerade totgefahrenen Kameraden versucht wiederzubeleben (es reichen die 30 Sekunden der 5 Minuten). Das letzte Video berichtet von einem Polizeieinsatz, in dem ein kleiner Hund zusammen mit gerade geborenen Katzenbabys, auf die er aufgepasst hat, gerettet wurden. Zu Hunden findet man noch viel mehr Videos, wie sie sich um tote Herrchen oder rührend um verletzte Kameraden kümmern. Andere erzählten mir von weinenden Kühen, die in einem Experiment beobachten mussten, wie ihre Wegbegleiter zum Schlachten getötet wurden.

Über Dilettanten – ausgerechnet in der Zeit:

Die völlige Abwesenheit von Wissen ist kein Hindernis auf dem Weg nach oben, sondern Voraussetzung für einen erfolgreichen Aufstieg, findet der Publizist Thomas Rietzschel.

Keine Sorge, auch das werden sich die Spekulanten nicht entgehen lassen:

Oft wird argumentiert, Spanien sei nicht wirklich gefährdet, weil die Staatsschulden weniger als 70 Prozent des Bruttoinlandproduktes ausmachen. Leider greift dieses Argument zu kurz. Viel zu kurz. Spanien besitzt alle Ingredienzen für einen toxischen Cocktail: einen überschuldeten Privatsektor, ein marodes Bankensystem, einen aufgeblähten Immobilienmarkt, der noch einen grossen Abwertungsschub vor sich hat, ein chronisch hohes Leistungsbilanzdefizit und eine schwache internationale Wettbewerbsfähigkeit.

Und wo werden die Milliarden für die Banken eingespart?

Der europäische Automarkt steuert in die größte Krise seit Mitte der 1990er Jahre, so das Ergebnis einer Studie des Zentrums für Automotive Research (CAR) der Universität Duisburg-Essen.

Diese Methode spart Munition:

Aufgrund des Brennstoffmangels im Gazastreifen konnte das Krankenhaus, in dem dieses Mädchen behandelt worden war, nicht die nötige Energie bekommen.
Auch schon am Freitag ist ein palästinensisches Kind aufgrund des Brennstoffmangels für das einzige Kraftwerk im Gazastreifen und des dadurch bedingten Ausfalls eines Beatmungsgerätes gestorben.

Wenn das Wahr™ ist, werden wir es bald bemerken:

Der Jetstream auf der Nordhalbkugel bewegt sich gegen den Uhrzeigersinn in einem durchgehenden Band von West nach Ost und bringt feuchte und milde Luft nach Europa. Dieses Modell kann man auch auf der Südhalbkugel beobachten, auch dort bewegt sich der Jetstream vom West nach Ost. Meteorologen haben bereits 2010 ungewöhnliche Unterbrechungen bei diesem Strom festgestellt. Was dazu führt, dass in bestimmten Regionen das Wetter “stehenbleibt” und extreme Wetterbedingungen auslöst.

Und Herr Fulford wähnt das GUTE™ fast am Ziel:

Laut Aussagen von Vertretern der Dragon-Familie ist das neue Finanzsystem jetzt online und genügend Finanzmittel stehen entweder jetzt schon zur Verfügung, oder werden bald verfügbar sein. Der letztendliche Sturz der kriminellen Kabale hat nun ernsthaft begonnen, wobei angeblich in der letzten Woche alleine 200 Spitzenbanker verhaftet wurden und 450 zurücktraten. Laut Quellen aus japanischen Regierungskreisen arbeitet Japan jetzt an den letzten Dokumenten, um die Internationale Wirtschaftsplanungsbehörde aufzubauen; die anfängliche Finanzierungssumme beläuft sich auf 10 Billionen Dollar, das ist das 200fache dessen, was die Weltbank jedes Jahr verleiht.

Genauso hätte die Operation 100 funktioniert:

Cruddas, der inzwischen zurückgetreten ist, wurde heimlich gefilmt, als er den Reportern, die sich als Vertreter eines Fonds aus Liechtenstein ausgaben, der Interesse habe, sich in Großbritannien zu betätigen, dass man mit einer Spende von 200.000 oder 250.000 Pfund auf jeden Fall zur „premier league“ zähle und dadurch Zugang zu den Parteiführern und zu privaten Essen von Regierungschef David Cameron und seiner Frau sowie dem Finanzminister George Osborne erhalte:

„Two hundred grand to 250 is premier league… what you would get is, when we talk about your donations the first thing we want to do is get you at the Cameron/Osborne dinners.

Das ist noch nicht der wirkliche Skandal, sondern das damit verknüpfte Versprechen, dass jede Spender in dieser Höhe bei den politischen Plänen der Partei berücksichtigt werden könnte. Zunächst hatte er noch geleugnet, dass man sich den Zugang zu Cameron kaufen könne, aber dann wurde er doch genauer, indem er umriss, was man erwarten könne.

Über die Eisfläche des Nordpols:

Falls sich jemand Sorgen macht, was die Eisfläche des Nordpol so treibt, hier ein Vergleich vom 17. März 2012 mit dem selben Datum 1995. Wie man sieht ist die Ausdehnung fast genau gleich wie vor 17 Jahren.

Wer braucht denn Bienen:

Das als Bienenkiller bekannte Gift Clothianidin darf wieder eingesetzt werden. Es ist zwar nur vorübergehend erlaubt, doch das schon im dritten Jahr in Folge.

Hier gibts weitere Nachrichten. Ein Auszug:

DAX-Konzerne machen Rekordgewinn
„Die Dax-Konzerne haben 2011 die Rekordmarke von 100 Milliarden Euro Gewinn geknackt“, schreibt die Süddeutsche Zeitung. „Im Vergleich zu 2010 seien die operativen Gewinne um acht Prozent gestiegen.“

Aber wenn man von denselben Konzernen verlangt, dass sie sich auch angemessen an den Sozialsystemen beteiligen sollen, wird man ja sofort als klassenkämpferischer Linksextremist betitelt

 

Bewegte Bilder

Übers Fernsehen. Vielleicht ein wenig albern?

USA jetzt größte demokratische Diktatur der Welt

Agenturmeldung

 

Prison-Planet: Wie immer macht Amerika mal wieder den Vorreiter wenn es um Recht und Ordnung geht. Inzwischen wissen ja die USA schon gar nicht mehr wer auf diesem Planeten kein Terrorist ist. Es gibt einfach keine Menschen mehr die nicht verdächtig wären und die Liste der Verdachtsmomente steigt exponentiell zu der rapide wachsenden Anzahl der Geheimdienste, die sich im Kampf gegen den Terror inzwischen einen erbitterten Wettstreit liefern. Das macht diesen Kampf gegen die selbst-erfundenen Windmühlen natürlich ungleich schwerer als zu Zeiten in der die Welt eindeutig in Gut und Böse aufgeteilt war. Selbstverständlich wollen wir unseren amerikanischen Brüdern und Schwestern keine Paranoia unterstellen, sehen wir doch parallele Entwicklungen auch schon hier in Europa. Aber kommen wir geradewegs zum Anlass der Geschichte.

Der US-Senat hat jetzt ein Gesetz erlassen welches es dem Militär ermöglicht Personen aller Nationalitäten (also auch Amerikaner) innerhalb und außerhalb der USA festzusetzen und unbefristet – ohne Aussicht auf Rechtsmittel oder Gehör – nach Belieben wegzusperren. So machte es bislang eigentlich nur die Mafia oder andere kriminelle Organisationen. Man feiert diesen Akt jetzt als Stärkung der Demokratie, die man so vor bösen Individuen bewahren will. Näheres dazu kann man auf der amerikanischen Seite von Infowars ‘Indefinite Detention’ Bill Passes Senate 93-7 nachlesen. Spötter behaupten zwar, dass dies nicht mit der amerikanischen Verfassung im Einklang stehe aber wenn es um den Schutz der Freiheit geht muss offensichtlich auch die Verfassung mal ein wenig zur Seite treten. Das der Liberty dabei inzwischen das Wasser bis zum Halse steht ist nicht weiter bedeutsam. Dafür ist sie in ihrem goldenen Käfig sehr gut beschützt.

Wir kennen ähnliche Umstände ja auch schon im Zusammenhang mit dem Grundgesetz und den fragwürdigen Beschlüssen des Bundestages zur Euro-Rettung und der weiteren Abgabe von Kompetenzen nach Brüssel und natürlich auch mit den vielen Überwachungsbeschlüssen zur Rettung unserer Freiheit. Es ist also immer eine Abwägung der Rechte, die vorzugsweise derjenige zu seinen Gunsten abgewogen bekommt der die Wiegung auch bezahlen kann … das sind nicht so viele Menschen.

Was bringt die Zukunft

Wie muss man sich jetzt die Zukunft Amerikas vorstellen? Einige sagen, hier nähme der „Prison-Planet“ gerade seinen Anfang, was auch nicht ganz von der Hand zu weisen ist. Aber Recht und Ordnung sollten so gewährleistet sein, ist es doch auch viel zu kostspielig jeden Einzelfall gerichtlich prüfen lassen zu wollen, hier ist ein enormes Sparpotential, auch in Amerika.

Der Beweis dass die verschlankte Rechtsstaatlichkeit gut funktioniert und man die Entscheidung über Leben und Tod gut und gerne ausgebildeten Söldnern und Beamten überlassen kann wurde jetzt schon über Jahre in Afghanistan unter Beweis gestellt, wo man auf kurzem Dienstweg alle Feinde des Systems in einem kurzen Prozess von diesem Planten verabschiedet. Was in Afghanistan gut läuft und damit vielfach in einer Art Tierversuch erprobt ist sollte dann auch in den USA das Mittel der Wahl sein. Schließlich ist es ja jedem anständigen Bürger unbenommen einfach zu schweigen, den Anweisungen zu folgen und brav zu sein, dann wird er auch nie mit dem System in Konflikt geraten.

Was können wir zum guten Funktionieren solcher Demokratien beitragen

Klar, wir sind uns einig. Jeder anständige Bürger geht wählen. Er hat zwar keinen direkten Einfluss darauf was aus seiner Stimme gemacht wird, weil diese ja mehr oder minder nur als X abgegeben wird. Der schwere Job der Politiker besteht nun darin dies über 4 Jahre hinweg korrekt auszudeuten. Dies ist in Amerika auch nicht anders als hier bei uns, damit es dem Amerikaner nicht so schwer fällt haben die auch nur zwei Parteien. Wer von den beiden Parteien am Ende den Präsidenten-Darsteller stellen darf ist den eigentlichen Regenten auch ziemlich wurscht. Beide Seiten werden gut vergütet und von den Lobbys sach- und fachgerecht geführt, denn das Volk muss schließlich das Gefühl vermittelt bekommen gewählt zu haben.

Unser Job ist es diese „Easy Democracy“ zu loben und mit den Ergebnissen zufrieden zu sein. Kritik verbietet sich. Man würde sich sonst als undemokratisch outen und schwups wäre man schon ein Staatsfeind. Also lächeln die Amerikaner und lobpreisen ihren Traum von der Freiheit. Übrigens, in ihren Träumen werden die Amerikaner auch weiterhin nicht gestört, nur auf der Straße sollte man halt nicht träumen, da könnte man sonst leicht unter die Räder geraten. Ach ja, man sollte sich dann auch noch seiner Meinung enthalten, denn wenn die mal nicht passt könnte ja versehentlich eine falsche Klassifizierung stattfinden und man deshalb bei dieser neuen Gesetzeslage unversehens von der Bildfläche verschwinden.

Was sollten wir jetzt aus dieser Entwicklung gelernt haben

Gehen sie keinesfalls zu diesen sogenannten „Occupy-Kundgebungen“, man hat festgestellt: die sind kommunistischer Natur. Offensichtlich gräbt man jetzt wieder den großen Kommunistenjäger McCarthy aus. Fernerhin sollten sie diverse Worte meiden die sie allein schon beim Aussprechen in die Nähe des Terrorismus rücken könnten. Besser sie halten ganz die Schnauze, denn sie würden keine Gelegenheit bekommen sich zu erklären und einen Anwalt können sie dann auch vergessen. Also, jetzt hilft nur noch absolut systemkonformes Verhalten. Fragen sie doch mal im Propaganda-Ministerium nach dem neuen Polit-Knigge. In der neusten Auflage sollten dann alle No-Go-Begriffe und -Handlungen definiert sein. Natürlich, wenn sie sprachlich nicht völlig fit sind, dann sollten sie Reisen in die USA unbedingt meiden. Ein Lapsus, wie beispielsweise die Verwechselung von „Tourism“ und „Terrorism“ könnte sie locker ihr erbärmliches Leben kosten oder sie zum Gast einer der vielfältigen „Black Sites“ machen, die von den USA weltweit unterhalten werden. Ein verwunschener Ort an dem schon seit längerem abseits jeglicher Rechtsstaatlichkeit Menschen gut aufbewahrt werden.

In jedem Falle bekommen wir alle durch dieses kleine Tauschgeschäft für unsere schwindende Freiheit mehr Sicherheit und wer möchte nicht in Sicherheit leben? Ergo dürfte auch die Vorfreude berechtigt sein, dass wir in naher Zukunft auch in Europa ähnliche Segnungen bekommen werden. Sie müssen sich immer vergegenwärtigen, dass es allein in Deutschland rund 80 Millionen Schläfer (potentielle Terroristen) gibt. Nicht auszudenken wenn die alle erwachen würden, ein Albtraum.

Mit Dank an Q-Press, die auch noch ein tolles Bild zum Thema zeigen.

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