Türkei

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KAPPADOKIEN Und Seine Faszinierende Höhlen-Welt – Verborgene Geheimnisse TV + Terra X

Verborgene Gehheimnisse TV – KAPPADOKIEN Und Seine Faszinierende Höhlen-Welt

Kappadokien gehört zu einem der schönsten Gebiete der Türkei.
Jahr für Jahr lassen sich Tausende von Besucher aus der ganzen Welt von den Landschaften, Sonnenaufgängen, Farben und der über 6000 Jahre alten Geschichte faszinieren.

https://youtu.be/qu2ryfiihOI

Terra X – Geheimnisvolle Höhlenstädte in Kappadokien

Kappadokien verzaubert mit einer fast surrealen Landschaft. „Feenkamine“ nennen die Einheimischen die bizarren Felsnadeln, die durch Vulkanausbrüche und anschließende Erosion entstanden. In ihnen verbirgt sich eine geheimnisvolle Welt. Seit der Bronzezeit trieben Menschen hier Höhlen in den weichen Tuffstein. Bisher sind 40 unterirische Städte bekannt. Die größten boten Platz für mehr als 30 000 Menschen. Über 100 Meter dringen die Schächte zum Teil in das Erdinnere vor. Archäologen vermuten, dass es mancherorts bis zu 19 Stockwerke tief nach unten geht. Wer genau sie wann angelegt hat, ist noch nicht vollständig erforscht. Zum einen dienten sie wahrscheinlich zu Verteidigungszwecken. Frühe Christen , die hier farbenprächtige Kirchen anlegten, nutzten sie vielleicht als Zufluchtsort. Und ein ganz profanes Motiv kommt auch in Frage: die Höhlenstädte waren in dieser Landschaft besonders bequem.

00:00 Moderation Lesch
00:31 Das Reich der Feenkamine
03:05 Wozu dienten die Höhlenstädte?

Istanbul – Rätselhafte Orte, Die Keiner Verpassen Sollte

Istanbul wurde zu Zeiten des Byzantinischen Reiches Konstantinopel genannt und ist mit seinen mehr als 15 Millionen Einwohnern eine der wichtigsten Städte der Türkei, mit spektakulären historischen Stätten, die immer noch viele Geheimnisse bergen.

Ion diesem Video zeigen wir euch einige der rätselhaftesten Orte in Istanbul.

https://youtu.be/gCSOrsbhmgU

Fasbenders Woche: Merkel und Putin

Fasbenders Woche: Afghanistan und das Klima – das Scheitern, aus dem wir wieder nichts lernen | Letzte Moskaureise als Kanzlerin: Merkel und Putin | Comeback der Migration: Stacheldraht in Litauen, eine Mauer in der Türkei, Null-Asyl in Dänemark und Österreich

‚Look at the sky, see the moon‘

An now for something completely different:

Mysterious monolith appears in Turkey

Turkish authorities are investigating the appearance of a mysterious monolith in the southeast of the country.

The metal block was found by a farmer on Friday in Sanliurfa province with old Turkic script that reads “Look at the sky, see the moon.”

The monolith, 3 meters high (about 10 feet), was discovered near the UNESCO World Heritage site of Gobekli Tepe, which has megalithic structures dating to the 10th millennium B.C., thousands of years before Stonehenge.

Turkish media reported Sunday that gendarmes were looking through CCTV footage and investigating vehicles that may have transported the monolith.

Other mysterious monoliths have popped up and some have disappeared in numerous countries in recent months.

MARKmobil Aktuell – Bye bye BIG TECH

Die kaukasische Zwickmühle

Ein Standpunkt von Rüdiger Rauls.

Bisher hat der Wertewesten im Konflikt um Bergkarabach keine eindeutige Position für einen der beiden Kontrahenten bezogen. Eigene Interessen und vorgebliche Werteorientierung machen die Entscheidung schwierig.

Vorgeschichte

„Durch einen von Moskau vermittelten Waffenstillstand“ (1) endete 1994 der Krieg zwischen Armenien und Aserbaidschan um die Region Bergkarabach. Am Ende dieses Krieges kontrollierte die „armenische Seite Karabach und sieben umliegende Bezirke Aserbaidschans (…), aus denen die aserbaidschanische Bevölkerung vertrieben wurde“ (2).

Seitdem befinden sich fast 20 Prozent des international anerkannten Territoriums von Aserbaidschan völkerrechtswidrig unter armenischer Kontrolle. Diese widerrechtlich besetzten Gebiete hatten sich eigenmächtig zur unabhängigen Republik Karabach erklärt, wobei diese aber nicht einmal von Armenien anerkannt ist.

In Gefahr & größter Not

Eigentlich wollte ich hier unauffällig für Aserbaidschan lobbyieren, eine kaputte Erb-Diktatur, deren attraktivste Eigenschaften ihre Ölreserven & Schmiergelder sind. (Huhu, CDU!) Was sind dagegen schon alte Kultur & moderne Demokratie einer kleinen Gelehrtenrepublik?
Aber da Bergkarabach in Kürze nur noch als archäologische Ausgrabungsstätte existieren wird, hier noch ein paar schnell zusammengehauene Bilder aus dem Kaukasus.

Anmerkung: Die zum Ausdruck gebrachten Meinungen (und Witze) geben nicht unbedingt den offiziellen Standpunkt des Europäischen Parlaments wieder.

Erdogan gegen den Rest der Welt

Erdogan an Deutschland und Frankreich: „Ihr seid Faschisten im wahrsten Sinne des Wortes!“

Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan beschuldigte am Montag europäischen Staats- und Regierungschefs, vor allem in Deutschland und Frankreich, „Faschisten im wahrsten Sinne des Wortes“ zu sein und fügte hinzu, dass sie “ wirklich die Kettenglieder der Nazis sind“, da diese rassistischen Terror gegen Muslime und den Islam unterstützen und populär machen würden. Die heutige Situation der Muslime in diesen Gesellschaften, dessen Räumlichkeiten quasi täglich „von Rassisten und faschistischen Gruppen angegriffen“ würden, sei vergleichbar mit der „Lynchkampagne gegen Juden vor dem Zweiten Weltkrieg“, behauptet der türkische Präsident. Er rief deshalb die Türken dazu auf, französische Waren zu boykottieren.

Zu den jüngsten Schimpftiraden Erdogans kommt es nach der brutalen Enthauptung eines französischen Lehrers durch ein islamistischen, tschetschenischen Flüchtling Mitte Oktober in einem Pariser Vorort. Dieser ermordete ihn, weil der Lehrer im Rahmen einer Unterrichtsstunde über Meinungsfreiheit Mohammed-Karikaturen gezeigt hatte. Die französische Regierung versprach daraufhin einmal mehr, hart gegen den radikalen Islam vorzugehen. Macron betonte, dass man nicht auf solche Karikaturen und Zeichnungen verzichten werde. Der türkische Präsident, Erdogan, warf ihm daraufhin vor, den Islam ins Visier genommen zu haben und zu provozieren.

Deutschland: Maas bezeichnet Erdogans Kommentare zu Macron als „neuen Tiefpunkt“

Bundesaußenminister Heiko Maas bezeichnete die jüngsten Aussagen des türkischen Präsidenten über den französischen Präsidenten Emmanuel Macron als „neuen Tiefpunkt“. Solche Aussagen seien „völlig inakzeptabel“. “Wir stehen auch ganz solidarisch an der Seite Frankreichs, sowohl was die persönlichen Angriffe von Präsident Erdogan gegen Präsident Macron betreffen, die sind, wie ich finde, ein neuer Tiefpunkt und sie sind auch völlig inakzeptabel.“, äußerte sich der Bundesaußenminister.

Wer den Kampf gegen gewaltbereite Islamisten und Mörder mit Rassismus und Islamophobie durcheinanderbringt, der handle unverantwortlich und spiele denen in die Hände, “die unsere Gesellschaft spalten wollen“, sagte der Außenminister weiter. Man werde so etwas nicht akzeptieren, “das haben wir auch unseren französischen Freunden sehr deutlich gesagt, dass wir großes Verständnis haben für die Maßnahmen, die diplomatischen Maßnahmen, die Frankreich jetzt ergriffen hat.“, betonte Maas. Am Samstag hatte Erdogan geäußert, dass Macron sich einer „psychischen Behandlung“ unterziehen sollte, nachdem der französische Präsident die Veröffentlichung von Cartoons mit dem muslimischen Propheten Muhammad durch die satirische Zeitung Charlie Hebdo verteidigt hatte.

Nach Erdogans Boykott-Aufruf: Supermärkte im Jemen und Kuwait verbannen französische Produkte

Nachdem der türkische Präsident Erdogan dazu aufgerufen hat, französische Waren zu boykottieren, kommt es in vielen islamischen Ländern zu Boykotten. Erdogan hatte der französischen Regierung vorgeworfen, „islamfeindlich und faschistisch“ zu sein.

So haben Einzelhandelsgenossenschaften in Kuwait den Boykott französischer Produkte bekannt gegeben. Die nicht staatliche Union der Verbrauchergenossenschaften hat in Kuwait eine Boykott-Richtlinie erlassen. In der Union sind mehr als 70 Unternehmen zusammengeschlossen. In Ländern wie Pakistan, Algerien, dem Irak, Palästina sowie den Vereinigten Arabischen Emiraten werden die Rufe nach einem Boykott lauter. In der jemenitischen Hauptstadt Sanaa sind französische Produkte bereits aus den Regalen verschwunden.

Die Forderungen nach einem Boykott entstanden, nachdem Frankreichs Präsident Macron die Veröffentlichung von Karikaturen des Propheten Mohammed durch die satirische Zeitung Charlie Hebdo unterstützt hatte. Macron äußerte außerdem, dass der Islam „eine Religion sei, die heute überall auf der Welt in der Krise steckt“. Die Debatte um Darstellungen des Propheten Mohammed wurden zuletzt Mitte Oktober durch die Enthauptung des Lehrers Samuel Paty, welcher seinen Schülern Karikaturen im Unterricht zeigte, neu entfacht.

EU vs. Türken – Coronafreie Nachrichten

Martin Sonneborn

Der Irre vom Bosporus lässt seine Soldaten in fünf verschiedene Richtungen schießen und schafft jetzt auch noch dschihadistische Söldner (mit Bart) in den Kaukasus. Zeit, ihm mal (wirtschaftlich) auf die Finger zu klopfen, Frau Merkel, äh?

Willkommen in der Völkergemeinschaft, Bergkarabach! – (weitestgehend) Coronafrei

Martin Sonneborn

Der Außenbeauftragte der EU, Spanier Sepp Borrell (187), fand wie so oft keine klaren Worte in seinem Kopf und sprach immer von „Fake News“. Dabei ist der Angriffskrieg der Aserbaidschaner auf die friedliche Demokratie im Kaukasus bestens dokumentiert, inklusive der anhaltenden Bombardierung der Zivilbevölkerung mit Streubomben. Auch die kriegsauslösende, aktive Teilnahme der Türkei und der Einsatz dschihadistischer Söldner durch Erdogan wurde nicht thematisiert: Die EU bleibt weiterhin auf Kuschelkurs mit dem Irren vom Bosporus. Deshalb habe ich die kleine Gelehrtenrepublik, die wir zweimal mit einer Reisegruppe der PARTEI besucht haben, jetzt offiziell anerkannt.

Sputnik-Interview mit dem syrischen Präsidenten Baschar al-Assad. – Coronafrei

Werden Terroristen aus Syrien in die Zone des Bergkarabach-Konflikts eingeschleust? Cui bono?

In den letzten Jahren versucht die #Türkei ihren internationalen Einfluss zu maximieren. Einige Beispiele dafür liefern die blutigen Konflikte in Syrien, #Libyen, und nun auch die Eskalation um #Bergkarabach. Welche Rolle soll dabei Recep Tayyip Erdogan gespielt haben? Mit welchen Mitteln versucht Ankara, die eigenen Ziele durchzusetzen, und was hat es mit der türkischen Innenpolitik zu tun?

Regierungsbetrug Reichstagsskandal – Christoph Hörstel 2020-09-05

Vorsicht, Parteipropaganda – trotzdem hat er möglicherweise in weiten Teilen Recht

 

Vorwort für neue Gäste: Neue Mitte:
uneingeschränkt für ethisch begründete Politik
korrupte und unrechtmäßige Macht des globalen Finanzkartells: Grundübel unsere Zeit

3:07 – Nacharbeit zur erfolgreichen Corona-Demo!
ERFOLG: Kartellmedien: Bundesregierung muss Corona-Maßnahmen besser erläutern!
Propagandawelle: Rechtsextremisten, Verschwörungstheoretiker, Reichsbürger – warum gehen die anderen Demonstranten mit?
3 Gruppen: kleine Minderheit! – Die gehen mit, kann man kaum hindern
negatives Presseecho durch Aktivität Rüdiger Hoffmann / staatenlos.info: Kleindemo nebenan
Hoffmanns Truppe kooperiert mit Verfassungsschutz, Polizei + allem Gelichter, das sich denken lässt – Polizei-Kooperation hier zugegeben
Hergang: geplante Intrige Politik/Polizeiführung/Medien gegen Querdenken-Demo:
2-300 Menschen werden in ein umzäuntes und von Polizeikräften bewachtes Areal genau vor dem Reichstag gelotst
½ Stunde vor Begehen der Reichstagstreppe, erklärt Demo-Anmelder Rüdiger Hoffmann: „ich gehe jetzt zu Ballweg“ (= Leiter Querdenken-Demo)
benennt einen Verantwortlichen für die Zeit seiner Abwesenheit
der bekommt einen Schwächeanfall, benötigt Sanitäter-Hilfe
Aufmerksamkeit der kleinen Menge abgelenkt, Tamara Kirschbaum ergreift das Mikrophon auf der leeren Bühne
fordert auf, friedlich auf die Treppe zum Reichstagsgebäude zu gehen
3 Polizisten warten dort 2-3 Minuten, dann kommen Hilfskräfte – und Brutalität setzt ein

16:23 – Ballwegs Öffentlichkeitsarbeit – ungeübt, unsicher, eher schädlich:
kein Vorwurf, eher traurige Analyse: hat er nie gelernt
Frage: Warum macht er es dann? An seine Kameras lässt er ja auch keine Dilettanten!

18:29 – meine Sicht dazu:
Ballweg, Querdenken + Co.: gute Organisationsarbeit für Demo
inhaltlich: eher schwach
Hoffnung: nächste Demo für 26. September – wir werden dabei sein

20:28 – Corona-Wahnsinn

23:45 – Zweite Welle
völliges Durcheinander Corona-Maßnahmen in Deutschland + EU:
vermutlich nur Vorspiel und Rechtfertigung 2. Lockdown?

25:47 – Youtube und mitmachen: Diebstahl von Abos, Clickzahlen + Reichweitenbeschränkung
ACHTUNG: NM-Flyer: neue regionale Verteiler in
76703 Kraichtal
66989 Petersberg
Interessenten schreiben an info(AT)neuemitte.org

26:44 – Spendenaufruf: herzlichen Dank an alle Spender!
Bitte: wer noch nichts beigetragen – oder es kann: mithelfen – danke
27:31 – Video
Russla
28:46 – Aufruf an Wirtschaft und Adel – massenhaft spenden – oder mit mir investieren!:

35:49 – Wirtschaftsminister Altmaier erwartet Wirtschaftsaufschwung
kann Bundesregierung mit Schlamassel dank 2. Welle wiedergewählt werden?

37:02 – Wichtige Mitteilung für die Freunde in der Schweiz!
CVP – Christlichdemokratische Volkspartei plant Umgestaltung
unsere Farben + unser Name: „Die Mitte“

39:24 – Russland: Anschlag auf westlich unterstützten Regime-Kritiker Nawalny
Nawalny angeblich mit Nowitschok vergiftet
Frage wem nützt Attentat auf Nawalny: geklärt: antirussische Kriegstreiber

43:30 – Weißrussland: Lukaschenko im Sanktionstauziehen
Plan einer Verfassungsreform spaltet Opposition erfolgreich

45:39 – Libanon: ein Rückschlag nach dem anderen
Weltbank streicht Kredit: Staudamm-Projekt
Gründe eher fadenscheinig: politischer Druck: USA/Israel

47:44 – Palästina: verschiedene Parteien trafen sich in Ramallah + Libanon
gegen Netanjahu-Regierung inzwischen zehntausende Demonstranten
Korruption: „crime minister“ statt prime minister
48:55 – Palästina-Tassen – VIDEO

50:08 – Türkei + Griechenland kurz vor Krieg: Seemanöver + Kriegsdrohungen
Griechenland offen militärisch unterstützt
Südamerika
51:56 – Syrien: bedeutende russisch-kurdische Annäherung + schwere Ölkrise
Moskau, vergangenen Samstag: kurdische Top-Delegation + altkommunistische syrische „Partei des Volkswillens“: Gespräch + Foto-Termin mit Außenminister Lawrow
Abzug aller fremden Truppen aus Syrien: auch USA!
wir hoffen auf türkisch-syrische Annäherung, versüßt durch Mittelmeer-Gas + Sicherstellung im PKK-
NEU: IS versucht Mordanschlag auf russischen General: IS weiter aktiv!
= CIA versucht… – CIA weiter militärisch aktiv

57:06 – Südamerika – Venezuela: Wahlteilnahme spaltet Opposition
Parlamentswahlen 6. Dezember
Präsident Maduro begnadigt 110 Oppositionelle, auch Anhänger CIA-Kandidat Guaidò

58:28 – zum Schluss
Versorgen Sie Arzt Ihres Vertrauens mit umfangreichen Infos über Ihre Gesundheitsprobleme mit Maske, Test + Impfung!
 

Auf den Hund gekommen – Tacheles #40

Dieses Mal haben Röper und Stein sich die bekannten Tatsachen im Fall Navalny angeschaut und sie mit den Berichten von Politik und Medien verglichen. Außerdem hat Röper neue offizielle Zahlen der WHO und des amerikanischen Seuchenschutzamtes zu Corona gefunden, die so gar nicht zu dem passen, was in den Medien berichtet wird.

In dem Zusammenhang war natürlich ein Blick auf den US-Wahlkampf unvermeidbar und außerdem ging es unter anderem auch um den Streit zwischen der Türkei und Griechenland.

nalv

Steigende Kriegsgefahr im Mittelmeer

Die Römer nannten das Mittelmeer Mare nostrum, unser Meer. Insofern betrifft auch uns Mitteleuropäer die gefährliche Eskalation zwischen den beiden NATO-Ländern Griechenland und Türkei. Vordergründig geht es um die potentielle Förderung von Erdgas im östlichen Mittelmeer. Aber dahinter lauert ein langer, historischer Konflikt zwischen beiden Ländern.
Diesen nutzen auch die geostrategischen Spieler, die kein Interesse am Frieden in dieser wichtigen Region haben. Schließlich ist der Bosporus die Brücke zwischen Europa und Asien.

Dabei wäre ein dauerhafter Frieden durchaus möglich. Ein Impuls dafür könnte eine gemeinsame Erschließung der Gasfelder sein.

Die Hagia Sophia – Brücke zwischen Antike und Gegenwart

Die Hagia Sophia in Istanbul gehört zu den bedeutendsten Bauwerken der Welt. Jetzt hat die Türkei beschlossen, den Status des Museums aufzuheben und aus dem Bauwerk wieder eine Moschee zu machen. Grund genug, dieses antike Erbe genauer zu betrachten.

Nicht nur aus baugeschichtlichen Gründen, es dauerte fast 1000 Jahre, bis man in Europa wieder solch große Kuppeln verwirklichen konnte, sondern auch als sakraler Ort ist die Hagia Sophia und die ganze Stadt von weltweiter Bedeutung. Ihr Name bedeutet Heilige Weisheit/Wissen, und verweist auf eine Tradion der Bewahrung von Schriften und Kunst, die bis in das alte Ägypten und möglicherweise darüber hinaus reicht. Nach der Eroberung Konstantinopels durch den Osmanischen Sultan Mehmed II. 1453, flohen die alten Patrizierfamilien mit diesem Erbe nach Europa, insbesondere Norditalien, und lösten dort mit diesem Wissenstransfer aus der Antike die Renaissance aus.

Weltweit rief die Veränderung des Status Quo Proteste hervor. In der Türkei selbst, markiert dieser symbolgeladene Schritt die endgültige Abkehr vom Kemalismus, der modernen Ideologie von Kemal Atatürk, in der Staat und Religion getrennt sein sollen.

Geht die Nato am Mittelmeer baden?

Ein Standpunkt von Rüdiger Rauls.

Die Spannungen innerhalb der NATO nehmen zu. Neben dem angekündigten Abzug der US-Truppen aus Deutschland sorgen besonders die amerikanischen Forderungen gegenüber den Verbündeten nach der Erhöhung der Rüstungsausgaben immer wieder für Unfrieden. Die größten Kopfschmerzen aber bereiten seit Jahren die Türkei dem Bündnis.

NATO-Roulette

Der Nahe Osten entwickelt sich immer mehr zu einer gefährlichen Herausforderung für die NATO. Ohne Not und in typisch imperialistischer Überheblichkeit glaubte man, nach dem Zusammenbruch der UdSSR die Verhältnisse in der arabischen Welt nach den eigenen Interessen neu ordnen zu können. Das Ergebnis war eine Region, in der sich mühsam erworbene staatliche Ordnung aufgelöst hat und gesellschaftliche Gefüge erschüttert wurden.

Das letzte Gefecht in Idlib und der Verlust der letzten Würde

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(Kirche in Syrien / Pixabay / CC0)

Als die Facebook-Seite von Manaf Hassan, der über Hintergründe in Syrien berichtet, vor wenigen Wochen gelöscht wurde, dachte ich mir, dass das gar kein gutes Zeichen ist. Denn warum ginge man nun, wo die Pläne zur Zerschlagung Syriens de facto gescheitert und die islamistischen Terrormilizen weitgehend besiegt wurden, so rigoros gegen einen Blogger vor, der jetzt damit begonnen hat, Fotos vom Wiederaufbau Syriens und glücklichen Weihnachtsfesten zu posten?

Und in der Tat: Nachdem es vor der Kulisse syrischer Ruinen bereits Friedenskonzerte von russischen Orchestern gegeben hat, die USA den Rückzug angetreten haben und der regionale Zivilluftverkehr wieder aufgenommen wurde, droht der Wahnsinn von unerwarteter Seite nochmals zu eskalieren: In einer selbst für routinierte Politanalysen nicht nachvollziehbaren Barbarossa-Aktion lässt der türkische Präsident Erdogan nun entlang der nördlichen Grenze einen Angriff auf syrisches Staatsgebiet starten. Türkische Soldaten, ausgestattet mit schwerem militärischen Gerät u.a. aus deutschen Qualitätswerkstätten, kämpfen nun Seite an Seite mit der islamischen Terrormiliz HTS (vormaliger  Name: Al Quaida und IS), die sich in Idlib verschanzt hatten und die man vor Kurzem noch bewundern konnte, wie sie Gefangenen auf „moderate“ Weise die Köpfe abschneiden. Erdogan droht sogar, mit seiner Armee ganz Syrien bis nach Damaskus zu überrollen.

In einem Video auf Facebook zeigt Manaf Hassan (der nach Sperrung seines Profil mit einer zeitweisen Reichweite von 1 Mio. nun mit einem neuen Konto bei Null anfangen muss), wie HTS-Söldner in türkischen Uniformen ganz offen Armbinden mit Al-Quaida Wappen tragen. In einer Rede an die Nation hat Erdogan verkündet, dass es ihm seine Tradition und sein Glaube verbiete, die in Idlib verschanzten islamistischen Terrormilizen („Rebellen“) dem Urteil der syrischen Rechtssprechung zu überlassen. Er ruft zu diesem Unterfangen auch die NATO und die EU um Hilfe, um die syrische und russische Armee zu vertreiben. Führende Vertreter der NATO halten den Zeitpunkt für einen Dritten Weltkrieg jedoch noch nicht für gekommen und halten sich bedeckt. Auch eine formale Unterstützungserklärung der NATO zugunsten der türkischen Aggression wurde von Griechenland im letzten Augenblick durch ein Veto verhindert. Lediglich die deutsche Merkel&Maasmännchen-Regierung unter übt sich wie gewohnt im Rückgratverkrümmen und „kondoliert“ Erdogan zu den während der völkerrechtswidrigen Invasion auf syrischem Territorium erlittenen Verlusten und sichert ihm ihre moralische Unterstützung zu.

Erdogan hat sich von Europa jedoch handfestere Unterstützung erwartet. Um eine weitere Unterstützung bei seinem Angriff auf Syrien zu erzwingen, hat er nun die Grenzen geöffnet und lässt syrische Flüchtlinge mit Bussen an die griechische Staatsgrenze verfrachten, von wo sie ihren Weg ins gelobte Land antreten wollen. Es sind tausende bis zigtausende Syrer, die bereits an der Grenze dem griechischen Militär gegenüberstehen und Einlass begehren. Beobachter sprechen von 1-2 Millionen weiteren Flüchtlingen, die nachkommen könnten. Geschätzte 80% der von der Türkei durchgewunkenen Flüchtlinge sollen aus der Terrormiliz-Hochburg Idlib stammen (wobei es sich laut Fernsehinterview eines lokalen griechischen Grenzpolizei-Verantwortlichen bei den Flüchtlingen zu einem großen Teil gar nicht um Syrer handeln soll: „Inzwischen ist klar, dass es sich nicht um syrische Flüchtlinge handelt, wir sprechen hier von einem riesigen Migranten-Strom verschiedener Nationalitäten“ /Quelle: EURONEWS). Indes appelliert CDU-Spitzenpolitiker Norbert Röttgen, dass „die Türkei nun Europa und den Westen braucht“ und „wir Geld & Hilfe bereitstellen müssen“, um die syrischen Flüchtlinge zu versorgen. Die Grünen-Chefin Annalena Baerbock fordert, dass die EU nun „Ordnung und Humanität walten lassen muss“ und dass „Kontingente von Flüchtlingen so schnell es geht in der EU verteilt werden sollten“. Dazu solle Deutschland seine Kapazitäten an Flüchtlingsunterkünften wieder aktivieren (siehe Focus).

Während inmitten der aktuellen Desinformationskampagne lediglich diskutiert wird, wie groß die Flüchtlingswelle sein wird, die nun auf Deutschland zu rollt und ob man zu deren Bewältigung ausreichende Kapazitäten bereitstellen könne, so wagen bloß einige Häretiker die Frage aufzuwerfen, wer denn eigentlich aller mit den zu erwartenden Flüchtlingsströmen mit nach Deutschland kommen werde. Ein kleines Potpourri an „Rebellen“, die aufgrund ihrer zu erwartenden Niederlage (es ist nicht zu erwarten, dass Russland der Offensive der Terrormilizen tatenlos zusehen wird) demnächst bei uns eintreffen könnten, hat ein weiterer Facebook-Aktivist zusammengestellt (siehe FB). Diesen sympathisch bunten Söldnern, die laut offiziellen Angaben (US State Department) aus über 100 Ländern stammen und bisher brandschatzend, vergewaltigend und kopfabschneidend durch die syrischen Lande gezogen sind, werden wir womöglich schon morgen vorm Kühlregal im Aldi die Hände schütteln dürfen. Wer die moderaten Jungs gebührend empfangen will, sollte sich beeilen. Denn in den Supermarktregalen werden demnächst nicht nur die Corona-Atemschutzmasken ausverkauft sein, sondern wohl auch die Teddybären.

Einer der Häretiker, der uns auf den Hintergrund der aus Idlib kommenden „Rebellen“ hinweist, ist der Historiker Götz Aly. Es ist bemerkenswert, dass der Deutschlandfunk in der ansonsten weitgehend gleichgeschalteten deutschen Medienwelt eine solche Stimme zu Wort kommen lässt (siehe Deutschlandfunk). Götz Aly lässt es in seinen Worten an Klarheit nicht mangeln: Idlib sei ein „Terroristennest“, dort säßen Kämpfer der Al-Nusra-Front, die zuletzt noch Aleppo beschossen hätten. „Die Türkei hat auf syrischem Territorium nichts verloren.“ Es werde so getan, „als würde da der NATO-Partner Türkei irgendwie zu Recht im Norden von Syrien rumbombadieren und rumschießen“ – dies sei aber nicht der Fall.

Das militärische Vorgehen der Assad-Regierung und Russlands in Nordsyrien hält er für unvermeidlich. „Ich sehe keine Alternative“, so Aly. Die aktuellen Angriffe der syrischen Armee auf Idlib forderten nicht mehr Opfer als die Attacken, die 2017, ohne jede Kritik, durch den Irak und die USA zur Befreiung der Stadt Mossul vom IS durchgeführt worden seien. Für Idlib gelte: „Man muss diesen Terroristen, die dort sitzen, das Wasser abgraben. Man muss sie zwingen, dass sie ihre Waffen niederlegen.“

Soweit ich es momentan überblicke, ist genannte Bericht der weitgehend einzige, in dem der türkisch-syrische Konflikt nüchtern beurteilt wird. In den anderen großen deutschen Medien wird zumeist Solidarität mit der Türkei und den „Rebellen“ eingemahnt und werden Syrien und Russland zum Rückzug aufgefordert.

Obwohl die derzeitige Situation an Absurdität kaum noch zu überbieten ist (türkische, also NATO-Truppen kämpfen Hand in Hand mit islamistischen Terroristen des IS und Al-Quaida, dies z.T. sogar unter Al-Quaida Flagge, wobei die Terrormilizen, zu deren Bekämpfung die USA und ihre Verbündeten lt. offizieller Darstellung überhaupt erst nach Syrien eingezogen sind, nun mit NATO- und deutschen Waffen auf syrische Städte und russische Militärs feuern), versuchen sich Lohnschreiber der deutschen Qualitätsmedien nun erneut in der Kunst, Worte von Humanität, Freiheit, Demokratie & Co. „mit Null zu multiplizieren und damit der Menschheit zu rauben“ (Frank Schirrmacher). Wieder an vorderster Front dabei bei den Sturmgeschützen der Demokratie: Die Südtäusche Zeitung – „Europa muss jetzt mehr tun als nur zuschauen. Denn die Türkei steht auf der richtigen Seite … Harte Santionen gegen Russland sind nötig.“ (Quelle: sueddeutsche). Es lohnt eigentlich nicht, sich über derartige Pamphlete noch weiter zu echauffieren, der von der deutschen Regierung und ihren medialen Claqueuren ausgesandte Bumerang ist ohnehin bereits am Zurückkehren und wird demnächst mit voller Wucht einschlagen, leider nicht nur in den Redaktionsscheiben.

Wer denkt, dass er bis zum Einschlagen dieses Bumerangs noch ein paar Züge des Guten und Gernen Lebens genießen kann, betrügt sich nur selbst. Denn die innere Vergiftung und Zerstörung ist bereits in vollem Gange. Die deutschen Qualitätsjournalisten, die gedacht haben, sie könnten in der Syrien-Angelegenheit wie gewohnt mal eben mit dem von der Merkel-/Maasregierung vorgegebenen Narrativ mitschwimmen, verstricken sich gerade in einem ausweglosen Labyrinth an Lüge und Heuchelei, das ihnen nun die letzte Würde zu nehmen droht. – Wobei es ein fataler Irrtum ist, zu glauben, dass man als Mensch ohne Würde auf Dauer gesund bleiben kann.

Reflexionen über die Türkei und die Geopolitik: das Ende des Menscheitstraumes von der sauberen Energie

Ostersonntag, 1.4.2018. Eifel. Ostern – eine Zeit für besinnliche Themen. Die liegen mir ja auch, Besinnlichkeit ist die erste gedankliche Voraussetzung für Frieden – und für Frieden gehen derweil viele Menschen in den Ostermärschen auf die Straße. Während die einen auf den Straßen Deutschlands für Frieden marschieren, schicken die anderen die Panzer Deutschlands in den Krieg – und wollen weiter rollen. Ja: gemeint ist die Türkei, die nun die nächste Großstadt angreifen will: Manbidsch, 400 000 Einwohner. Gibt schöne Geschichten aus dieser Stadt (siehe t-online):

„Die Geschäfte sind mit Waren und Kunden gefüllt, in den Straßen flanieren Familien, tollen Kinder herum und genießen Eis und Süßigkeiten. Man könnte glatt vergessen, dass Manbidsch im Bürgerkriegsland Syrien nahe der Grenze zur Türkei liegt.“

Geschäfte, die mir Waren gefüllt sind – da war doch was? Ja – die sind auch in Afrin durch die Verbündeten der türkischen Armee geplündert worden – wie alles andere auch (siehe t-online). Eine absolut barbarische Kriegsführung. Und wir – die Bundesrepublik Deutschland – unterstützen die Kriegsführung, liefern … unter anderem Munition, damit weiter geschossen werden kann (siehe Tagesschau).

Die türkischen Streitkräfte sind inzwischen die Zweitgrößten innerhalb der Nato: deutsche Firmen haben an der Aufrüstung ordentlich verdient. Sie fühlen sich so groß und stark, dass sie sich gerade sogar mit den USA anlegen und ihnen offen drohen (siehe Spiegel): offen droht Erdogan den US-Truppen mit einer „osmanischen Ohrfeige“. Wahrscheinlich ist es nun panische Angst, die Präsident Trump erwägen läßt, alle Truppen ganz schnell aus Syrien abzuziehen.

Die türkischen Streitkräfte sind auch in Reichweite von Atomwaffen: im Rahmen der militärischen Zusammenarbeit mit den USA lagern in Incirlik 60 Atombomben … deren Sicherheit nicht mehr gewährleistet ist (siehe Atomwaffena-z.info):

„Ein Bericht des US Think Tank Stimson Center hebt die gestiegenen Risiken der Lagerung der US-Atomwaffen in Incirlik seit dem gescheiterten Putschversuch im Juli 2016 hervor. Er kommt zu dem Schluss, dass fraglich sei, ob die USA während eines anhaltenden Konfliktes die Kontrolle über die Atomwaffen behaupten könnte. Gleich nach dem Putschversuch nahm die türkische Regierung mehrere hochrangige Militäroffiziere in Incirlik fest und stellte dem Stützpunkt für fast eine Woche den Strom ab. Seitdem greift der türkische Präsident Erdoğan noch härter gegen oppositionelle Gruppen und unabhängige Medien durch. Daneben nahm die Türkei mehrere ausländische BürgerInnen fest, denen vorgeworfen wurde, den Putschversuch unterstützt zu haben oder TerroristInnen zu sein.“

Ja – da waren die Atombomben der USA für kurze Zeit in Gefahr, von irgendwem mitgenommen zu werden. Schon hätten wir eine absolut irre Atommacht, die sich einen Dreck um das internationale Völkerrecht kümmert und jederzeit an jedem Ort die Hölle auf Erden entfesseln könnte. Irre? Nun – Erdogan hat zwar 3000 Panzer (viele davon aus deutschen Beständen), aber die meisten davon sind veraltete M-48 aus den fünfziger Jahren. Hat ihm wohl noch keiner gesagt: die halten nicht lange im Krieg. Er hat Panzer aus Deutschland, aus Israel (man höre und staune), aus den USA und neuerdings auch aus Südkorea, die „Russen“ verkaufen ihm ein hochmodernes Flugabwehrsystem – was viele beunruhigt (siehe Spiegel):

Das S-400 „Triumf“, von der Nato als SA-21 „Growler“ bezeichnet, gilt als eines der effektivsten Langstrecken-Flugabwehrsysteme der Welt. Es besteht aus mehreren Raketen-Startvorrichtungen, einer Kontrollstation und einem Radar, das Hunderte Ziele zugleich erfassen kann. Mit ihm können Flugzeuge, ballistische Kurz- und Mittelstreckenraketen und Marschflugkörper auf große Entfernung und auch in großen Höhen bekämpft werden.

Alle helfen an der Aufrüstung des irren Türken, der sich mit den USA anlegen will … und auch – bislang unbestätigten Gerüchten einzelner Journalisten zufolge – eine eigene Atombombe anstrebt. Eine „mulitpolare Weltordnung“ soll heraufbeschworen werden … mit der Türkei als einer der Pole, einer Weltmacht, die ein neue osmanisches Reich darstellt, die Demütigungen des ersten Weltkrieges hinter sich läßt und wieder Respekt in der Welt genießt.

Manche Medien im Westen fürchten sogar schon, dass Erdogan das ganze Mittelmeer in Brand steckt: akutell rückt das kleine Griechenland in den Focus – dort eskaliert der Konflikt zwischen Griechen und Türken, der ebenfalls schon seit langer Zeit besteht (siehe Focus):

„Steckt Erdogan das Mittelmeer in Brand?“, fragte vor wenigen Tagen der „Stern“. Den Hintergrund dafür bilden Konfrontationen zwischen türkischen und griechischen Kampfjets im Luftraum des Grenzgebiets zwischen den beiden Staaten.

Dem griechischen Generalstab zufolge haben im vergangenen Jahr solche Vorfälle um 200 Prozent, auf See sogar um 600 Prozent zugenommen. Türkische Kampfjets hätten sogar jüngst versucht, einen Hubschrauber des griechischen Armeechefs abzudrängen.

Völlig irre, der Türke, oder? Nebenbei erfahren wir auch, warum Griechenland so verschuldet ist (siehe Stern):

„Die Spannungen sind also nicht überraschend. Sie waren auch die Grundlage für den Verkauf gebrauchter Leopard II Panzer an beide Seite. So kam es zu der Absurdität, dass das kleine, hoch verschuldete und gebirgige Griechenland sich einer der größten Panzertruppen Europas leistete.“

Ein Riesendeal für Deutschland: die alten Leopard 2 der Bundeswehr für beide Konfliktparteien! Was haben wir gelacht! Und kassiert. Und danach die Troika nach Griechenland geschickt.

Kaum bemerkt wird auch, was Erdogan noch so alles in Syrien unternimmt: er besetzt ganze Landstriche, um … gegen Flüchtlinge vorzugehen (siehe Handelsblatt):

„Die Türkei will mit Militäraktionen in der syrischen Rebellen-Provinz Idlib eine Einwanderungswelle verhindern. Die Türkei will nach eigenen Angaben einen Sicherheitspuffer an der Grenze zu Syrien schaffen.“

Wissen Sie noch, wer da für welche Rebellen war? Oder gegen welche Rebellen? Mal ein Beispiel. Die PKK gilt in Deutschland und den USA als terroristische Vereinigung. In Syrien nennt sich die PKK YPG – jedenfalls denkt das der Erdogan – weshalb er ja unter anderem auch in Syrien einmarschiert (siehe Zeit):

„Westliche Staaten spielen nach Überzeugung der Türkei seit langem ein falsches Spiel in Nordsyrien. Kein Mitglied der US-geführten Koalition – außer der Türkei – wollte Bodentruppen in den Kampf gegen die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) schicken. Für die Koalition, der auch Deutschland angehört, übernahmen diese lebensgefährliche Aufgabe die kurdischen „Volksverteidigungseinheiten“ (YPG). Diese erfuhren dafür nicht nur internationale Anerkennung, sondern sie wurden von den USA sogar mit Waffen ausgerüstet. Waffen, von denen die Türkei befürchtet, sie könnten eines Tages gegen sie gerichtet werden.“

Nun – in Hagen jedenfalls sind die Fahnen der YPG verboten worden (siehe rote-Fahne). YPG sind aktuell wohl böse Kurden, während gute Kurden deutsche Waffen kriegen (siehe Zeit):

„Darunter seien 1.500 G36-Gewehre, 100 Milan-Panzerabwehrraketen und drei gepanzerte Fahrzeuge vom Typ Dingo 1 gewesen.“

Natürlich versprechen die guten Kurden, dass sie den bösen Kurden keine deutschen Waffen geben werden, damit die mit denen die bösen deutschen Panzer der Türken bekämpfen können (siehe Handelsblatt).

Kommen Sie überhaupt noch mit, so im Moment? Oder sollen wie eine kurze Pause machen? Wirklich – es kommt noch mehr, überanstrengen Sie sich nicht, wir kommen immer mehr in die undurchschaubaren Verwicklungen internationaler Politik, wo es normal ist, dass der böse Russe kurz mal nicht böse ist, wenn er der Nato Waffen verkauft: Luftabwehrraketen der Nobel-Klasse an die Türkei, 1000 Schützenpanzer (BMP-3 – einfach mal selber nachschauen) an Griechenland. Oder ist der Russe vielleicht nur deshalb böse, weil er jetzt auch in Europa Waffen verkauft und so den Markt der US-Hersteller stört?

Oh oh oh … wie kommen in den Bereich der Verschwörungstheorien, die für uns normale Bürger völlig tabu sind: großes, megagroßes Tabu. Zwar hätten wir ohne Verschwörungstheorien nie von irgendeiner Sauerrei erfahren, die kriminelle Elemente in Regierung und Konzernen so veranstaltet haben (wie der deutsche Geheimdienst ein Loch in ein deutsches Gefängnis sprengte – oder der französische Geheimdienst ein Greenpeace-Schiff in Neuseeland sprengte … oder der US- Geheimdienst nicht existente Atomwaffen im Irak fand, woraufhin der ganze Irak gesprengt wurde).

Wenn Sie jetzt schon verwirrt sind: was werden Sie dann erst sagen, wenn ich jetzt das ganze umdrehe?

Ja – so verdutzt war ich gestern auch, als ich erfuhr, dass die Türken selbst die Angelegenheiten ganz anders sehen – Türken in Deutschland, die meine Gesprächspartnerin von gestern persönlich kennengelernt hatte … und mich fragte: kann das sein, dass … hier ganz fiese Dinger laufen?

Meine Antwort war klar: natürlich kann das sein, das hier den ganzen Tag fiese Dinger laufen – und erschrocken stellte ich fest, dass ja auch ich mein Bild über die Türkei einfach aus den Alltagsmedien entnommen hatte, die sich momentan bemühen, Erdogan als großen Irren darstellen, als den kleinen Hitler vom Bosporus, der das ganz große Rad drehen will.

Es gibt nämlich auch eine andere Seite (siehe Spiegel):

„Im Westen weitgehend unbemerkt hat die Türkei sich für Pakistan zu einem wichtigen Partner entwickelt. So half die türkische Regierung etwa im Jahr 2005 bei der Annäherung zwischen Pakistan und Israel. Beide Staaten erkennen sich bis heute diplomatisch nicht an, doch weil Israel damals Bereitschaft zeigte, einen Staat Palästina zuzulassen, und der damalige israelische Premierminister Ariel Sharon als Signal in diese Richtung tatsächlich jüdische Siedlungen in Gaza räumen ließ, trafen sich am 1. September 2005 erstmals der pakistanische und der israelische Außenminister zu Gesprächen – dank Vermittlung der türkischen Regierung. Das Treffen in Istanbul war ein historisches Ereignis, wurde in der westlichen Welt jedoch kaum wahrgenommen.“

Nett von denen, oder? Sorgen die einfach mal für mehr Frieden – aber wir erfahren nichts davon. Und Frieden – wäre ja schön. Gerade im Nahen Osten.

Ich möchte dazu mal den Blick auf etwas ganz anderes lenken (siehe Spiegel):

„Ein kleines rotes Quadrat auf einer Karte von Nordafrika, ein Farbtupfer inmitten der Sahara – viel mehr brauchte der kürzlich verstorbene Physiker Gerhard Knies nicht vor zehn Jahren, um Klimaschützer wie Konzerne gleichermaßen in seinen Bann zu ziehen: Eine Wüstenfläche von gerade einmal 300 mal 300 Kilometern reiche aus, um die ganze Welt mit Sonnenstrom zu versorgen.“

Ja – Sie lesen richtig: die ganze Welt mit Sonnenstrom versorgen. Cool, oder? Kohle, Öl, Atom – alles wäre von gestern gewesen. Frieden und Reichtum wären in den nordafrikanischen Staaten eingezogen (vor allem auch dann, wenn Gaddafi noch das Wasser besorgt hätte), die planetare Zivilgesellschaft wäre einen großen Schritt vorangekommen, „der damalige Siemens-Chef Peter Löscher schwärmte vom „Apollo-Projekt des 21. Jahrhunderts“.“

Ein Projekt, dass die Ölmultis der Welt ihre Gewinne gekostet hätte. Man stelle sich mal vor: das Energieproblem der ganze Welt gelöst, der Klimawandel gestoppt, Stromautos wären auf einmal wirklich denkbar gewesen, niemand bräuchte mehr Gas, Öl oder Kohle.

Das war 2009. Dann kam 2010 – und damit der sogenannte arabische Frühling, der viel veränderte – zum Schlechten (siehe bpb):

„Fünf Jahre nach Ausbruch des Arabischen Frühlings ist die Bilanz ernüchternd: Die Hoffnungen auf eine politische Zeitenwende sind vorerst gescheitert, stattdessen prägen Repression, Bürgerkriege und Dschihadismus viele Länder des Nahen Ostens.“

Oder mit einfachen Worten: aus dem Nichts heraus enstanden hochmobile motorisierte Banden, die mich in ihrer Ausrüstung, ihren Erfolgen, ihrer Taktik an etwas erinnerten: ein einen Artikel in der Zeitung Military Technologie (Issue 10, 1984, Seite 53 – 61) aus dem Jahre 1984. Dort wurde eine für die damaligen Verhältnisse sehr merkwürdige Einheit vorgestellt: die leichte Infanteriedivision. Weil sie so merkwürdig war, wurde sie auch dann auch ausser Dienst gestellt: in einem echten Krieg war diese Truppe kaum einsetzbar – trotzdem sammelte man Erfahrungen … speziell für Einsätze in Wüstengebieten (siehe Wikipedia – auch in dem Artikel ist von der Golfregion als möglichem Einsatzort die Rede).

Die Vorteile solcher Einheiten wurden dann auch deutlich demonstriert (siehe Spiegel):

„Noch wichtiger für die IS-Kämpfer sind die gepanzerten Humvee-Geländewagen, die sie in den vergangenen Monaten bei ihrem Vormarsch im Irak erobert haben. Die USA wollten mit den Humvees eigentlich die irakische Armee aufrüsten – nun sind die Fahrzeuge in den Händen ihrer Feinde gelandet.

In den Geländewagen sind die Dschihadisten vor kleineren Sprengsätzen und dem Beschuss durch Maschinengewehre geschützt. Der größte Vorteil der Humvees: Sie sind extrem schnell. In der Ebene Nordsyriens können sich die IS-Kämpfer in den Fahrzeugen mit bis zu 100 Stundenkilometern bewegen – und so rasch Nachschub an die Front bringen.“

Es geht aber nicht nur um die „Humvees“ (und denken wir mal nicht drüber nach, wie die wirklich in den Besitz der IS gekommen sind), sondern auch um den Toyota Hilux, der in großen Mengen im Besitz der Islamisten ist, ohne das klar ist, wo diese Mengen herkommen (siehe Welt), die sie befähigen, nach den strategischen Ideen der „leichten, hochmobilen US-Division“ im Handumdrehen weite Strecken des arabischen Raumes einzunehmen. Es ist die Schnelligkeit, die ihnen im Wüstenkrieg den Vorteil gibt – schwer gepanzerte Einheiten kommen da nicht mit. Darf ich mal fragen, wer dem IS das beigebracht hat? Wer sie mit der Idee der hochmobilen Wüstenkriegsführung vertraut gemacht hat? Vielleicht die, die das Konzept acht Jahre lang in US-Wüsten studierten und ausprobierten? Bis man merkte, dass dieses Konzept für reguläre Armeeeinheiten wenig sinnvoll ist – für Räuberbanden aber schon?

Sie haben hunderte von Namen, aber alle die gleiche Strategie: Räuberbanden im Namen Allahs oder gegen Allah, für dies oder für das machen den ganzen nordarabischen Raum unsicher, sind mit konventionellen Panzerstreitkräften kaum aufzuhalten – zumal deren Treibstoffversorgung durch die hochmobilen Verbände schnell lahmgelegt werden kann. Es sei denn natürlich … man verfügt über eine schlagkräftige Luftwaffe mit Erdkampfflugzeugen …. das wird dann heikel für die Banden. Und das haben wir ja dann auch gesehen: die russische Luftwaffe setzte die Su-25 (Frogfoot) – ein hochgezüchtetes Erdkampfflugzeug – gezielt gegen die Banden ein – vorbei war der Spuk.

Das Ergebnis: nun – alles beim Alten. Lasen wir ja schon bei der Bundeszentrale für politische Bildung. Abgesehen davon, dass immer mehr Banden durch die Wüsten brettern … und damit Desertec für die nächsten fünfzig Jahre unmöglich machen.

Fände es mal wichtig, gerade auf diese Zusammenhänge einen Blick zu werfen.

Die westlichen – oder sagen wir besser: die deutschen – Medien haben aber lieber andere Themen: den bösen Putin und den irren Türken. Nun – nebenbei wächst in Deutschland die Türkenfeindlichkeit, der alte Ruf „Türken ´raus“ erhält neues Gewicht. Ist ja klar: da wächst ein kleiner Hitler heran, dessen „Agenten“ millionenfach unter uns weilen. Ein kleiner Hitler, der seine Karriere einem Zufall verdankte: ohne den ISKI-Skandal hätte niemand die „Koran-Nachtigal“ (so sein Spitzname) je kennengelernt (siehe Wikipedia),  jener Mann – dessen Töchter in den USA studierten – konnte schon früh als Fanatiker erkannt werden. Geldsorgen im Wahlkampf hatte er keine (siehe Zeit … mit dem tollen Titel: „wird Erdogan der neue Putin“) – auch wenn ich seine Spender momentan nicht herausfinden kann. Wäre aber mal spannend: wer finanziert eigentlich einen Irren? Und wieso interessiert das keinen? In Deutschland wurde auch schon mal ein Irrer finanziert – ein Herr Schicklgruber, der sich später selbst Hitler nannte, was an das Verb to hit = schlagen erinnerte … womit sein Parteiprogramm auch im angelsächsischen Sprachraum schon im Namen verstanden werden konnte.

Was aber … haben denn alle vom irren Türken? Gut – der IS hat Frieden und die Lösung aller Energieprobleme der Menschheit für lange Zeit unmöglich gemacht: aber was will man mit der Türkei?

Nun … wenn man Krieg gegen Russland führen möchte, ohne aber diesmal Europa groß zu beschädigen …. was bietet sich da schöneres an als ein Konflikt zwischen Russland und der Türkei? Da könnte man einen schönen Nato-Russland-Krieg führen, der viel Profit brächte, aber ein geringeres Risiko für einen weltweiten Flächenbrand hat. Er würde auch schon lange dauern, weil man der Türkei ja genug Waffen verkauft hat – auch auf Kredit. Sicher – Russland müsste für diesen Krieg durch Georgien marschieren, um türkisches Gebiet zu erreichen … aber würde die das aufhalten … im Kriegsfalle? Man lockt den irren Türken mit völlig zerrütten arabischen Gebieten, in denen er kurz mal seinen Traum vom Großreich träumen darf – und dann gibt es einen eindeutigen „Vorfall“, den Russland nicht unbeantwortet lassen kann. Die Nato wird sich weitläufig heraushalten können (weil man für den Irren nicht in den Krieg zieht – ihn aber auch nicht allein lassen darf wegen den Bündnisverpflichtungen … aber man kann ja im Norden einen „Sitzkrieg“führen, wie es ihn im 2. Weltkrieg auch lange zwischen Frankreich und Deutschland gegeben hatte), aber die US-Falken haben ihren Krieg, der die Bombenlager wieder leerräumt und für neue Profite sorgt.

In Deutschland wären dann die Konservativen (also: CDU und CSU) endlich ihre Türken los … was möglicherweise auch der wahre Grund für die Spontanöffnung der Grenzen war, die Erdogan jetzt in Syrien verteidigt: der große Rechtsruck im Lande kam nur dadurch zustande, die AfD gibt sich aktuell immer bürgerlicher … so dass die große konservative Koalition in Reichweite ist und man endlich aufräumen kann.

Alle würden gewinnen – und viele sogar aufatmen, das der Krieg gegen Putin … den alle so sehr herbeisehnen … so billig zu haben ist. Natürlich gewinnen die Russen – und kriegen dafür Gebiete in der Türkei, was die wiederum sehr freut, haben sie dann doch die Möglichkeit auf noch mehr Mittelmeerhäfen. Und da der böse Putin den bösen Erdogan beseitigt hat, darf er danach auch ein bischen gut werden. So wie Al Kaida ein bischen gut geworden ist, weil sie gegen den IS kämpften … wobei sich die deutsche Presse nicht ganz sicher ist, ob Al-Kaida und der IS Erzfeinde sind (siehe Tagesspiegel) … oder ein und dasselbe (siehe BR24).

Und die USA? Hätten im „Kampf der Kulturen“ ganz nebenbei viele organisierte hoch entwickelte islamische Staatswesen ausgeschaltet, die bedrohliche Konkurrenz Desertec auf ewig unmöglich gemacht und an einem Dritten Weltkrieg (der zwischen Russland und der übrigen Nato ganz vernünftig – also: gar nicht – abläuft) super viel verdient.

Aber jetzt erstmal: Frohe Ostern.

Heute ist noch Frieden.

Jedenfalls … hier.

Und – wenn man kein Türke ist.

Aufgelesen und kommentiert 2017-06-06

 

Mit freundlicher Genehmigung von Andreas und Rume.de

Aufgelesen und kommentiert 2017-06-06

/ Neues Betriebsrentengesetz: Ein Geschenk an Unternehmer und Gewerkschaftsfunktionäre
/ Offenbarungseid: DIE LINKE stimmte Autobahnprivatisierung im Bundesrat geschlossen zu
/ Steuervermeidungssysteme sorgen für fehlendes Geld zur Armutsbekämpfung
/ Parteispenden: CDU kassiert erneut 100.000 Euro Schmiergeld
/ Gesundheitsminister Gröhe (CDU) will massenhaften Online-Betrieb der Gesundheitskarte
/ Letzte Bastion Meinungsfreiheit
/ Trump ist nicht aus dem Pariser Abkommen ausgetreten, die USA waren nie dabei
/ Deutsche Klimaziele nur noch mit Liste des Schreckens erreichbar
/ Nordrhein-Westfalen: Transparenzgesetz bleibt geheim
/ Bundesrat gibt weiten Zugriff auf Passfotos aller Bürger frei
/ SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz macht Sicherheit zur Frage der Gerechtigkeit
/ Krieg dem Terror
/ Kein Umzug der Bundeswehr nach Jordanien, sondern sofortiger Abzug nach Deutschland
/ Vorschlag des Jahres

Neues Betriebsrentengesetz: Ein Geschenk an Unternehmer und Gewerkschaftsfunktionäre
„Der Entwurf von Sozialministerin Andrea Nahles (SPD) mit dem sperrigen Namen Betriebsrentenstärkungsgesetz (BRSG) wurde mit den Stimmen von CDU und SPD im Bundestag verabschiedet. Nun muss am 7. Juli noch der Bundesrat zustimmen. Die Nachricht ließ vor allem bei Fondsmanagern und Unternehmern und in einigen Gewerkschaftszentralen die Sektkorken knallen. Das Gesetz sei „revolutionär“ und „ein Meilenstein“, schwärmte Thomas Richter, Hauptgeschäftsführer des Fondsverbands BVI: „Der Entwurf ist das seit langem Beste, was die Politik zum Thema Rente vorgelegt hat.“ Auch der Arbeitgeberverband BDA begrüßte das neue Gesetz.“ Weiterlesen…

Offenbarungseid: DIE LINKE stimmte Autobahnprivatisierung im Bundesrat geschlossen zu
DIE LINKE in Berlin, Brandenburg und Thüringen hat sich schlichtweg kaufen lassen. Für ein paar Euros aus dem Länderfinanzausgleich stimmte man der Autobahn- und Schulprivatisierung zu. Wohlgemerkt: Ein Ausverkauf, der nur mit einer Zwei-Drittel-Mehrheit (!) wieder gestoppt werden kann.

Das macht CDU/CSU, SPD, FDP oder GRÜNE, die ebenfalls zustimmten, nicht besser – aber DIE LINKE schlagartig genauso scheisse. Entweder man hat Rückgrat, oder man ist käuflich.

Schon immer war die Regierungsarbeit der LINKEN in diversen Bundesländern zum Kotzen. Kapitalistische Elendsverwaltung, die beispielsweise in Berlin dazu geführt hat, dass nach über 10 Jahren des Mitregierens die Armut noch grösser ist als je zuvor. Und jetzt: Der Pkw-Maut zugestimmt, der Privatisierung zugestimmt, in vier Wochen wird dann dem neuen Betriebsrentengesetz zugestimmt – mit der Glaubwürdigkeit war es das nun. Endgültig. Schade um die vielen wirklich engagierten Leute dort, aber den längst schon eingeleiteten Weg hin zu einer zweiten SPD kann ich nicht weiter unterstützen. Und es braucht EINE MENGE, um wieder Pluspunkte für sich sammeln zu können.

Kennt jemand Alternativen? Die SGP (früher PSG) vielleicht?

Steuervermeidungssysteme sorgen für fehlendes Geld zur Armutsbekämpfung
„Ein Prozent der Weltbevölkerung hat mehr Vermögen als der Rest der Welt zusammen. Nur 8 Menschen besitzen genauso viel wie die ärmere Hälfte der Weltbevölkerung. Die weltweite soziale Ungleichheit hat einen neuen Höchststand erreicht. Ein Grund ist die Steuervermeidung von Unternehmen und reichen Einzelpersonen durch ein System von Steueroasen, das vor allem den Reichen zugutekommt und die Kluft zwischen Arm und Reich vertieft. Durch das globale Steuervermeidungssystem werden den Bürger/innen in armen Ländern die notwendigen Gelder vorenthalten, die zur Bekämpfung von Armut und sozialer Ungleichheit dringend benötigt werden. Wer soziale Ungleichheit und Armut bekämpfen will, muss Steuergerechtigkeit schaffen und Steueroasen trockenlegen.“

Das sagt übrigens nicht irgendeine linke Klitsche, sondern die Oxfam-Organisation!

Parteispenden: CDU kassiert erneut 100.000 Euro Schmiergeld
Die Anlagespekulanten der „VHB Grundstücksverwaltung“ schieben einen grossen Geldkoffer über den Tisch.

Gesundheitsminister Gröhe (CDU) will massenhaften Online-Betrieb der Gesundheitskarte
Ein wahres Gruselkabinett, dass sich da versammelt hat: Der Gesundheitsminister der käuflichsten Partei Deutschlands (Gröhe, CDU), der Chef der privaten Klinikkonzernkette Helios (Motto: Profit statt Gesundheit), die Datenkrake von Bertelsmann – dazu noch Schlagwörter wie „Gesundheitscloud“ und „niemand will eine Mauer bauen“ … äääh, „Wir trauen uns zu, 70 Millionen gesetzlich Versicherte auf hohem Datenschutzniveau miteinander zu verbinden“ … so lasset den Handel mit den Patientendaten des Pöbels beginnen

Unnötig zu erwähnen, dass man zwar fröhlich mit unseren Krankenakten handeln will. Beim Auffliegen oder Missbrauch unserer Daten „vorsichtshalber“ keinerlei Konsequenzen oder gar Schadenersatz festgelegt wurden. Die wissen schliesslich ganz genau, was sie da tun.

Letzte Bastion Meinungsfreiheit
Ein kleiner Blick hinter die Kulissen, WARUM Justizminister Maas (SPD) derzeit so eifrig an einem Internet-Zensurgesetz arbeiten muss. Kurzer Auszug: „Von der Vorstellung, das Internet solle von staatlichen Eingriffen grundsätzlich frei sein, haben sich die herrschenden Politcliquen des sogenannten freien Westens schon lange verabschiedet. Sie ertragen es nicht, dass ihnen die Deutungshoheit über politische Ereignisse, ökonomische Zustände, offengelegte Skandale und losgetretene Kriege zunehmend abhandenkommt.“ Weiterlesen…

Trump ist nicht aus dem Pariser Abkommen ausgetreten, die USA waren nie dabei
Die USA hat das Pariser Klimaabkommen nämlich nie ratifiziert. Übrigens schon unter Barack Obama nicht, der sich zwar ebenfalls mit diesem Abkommen den Arsch abwischte, dies aber im Gegensatz zu Trump nie öffentlich bekanntgab.

Dazu passt:

Deutsche Klimaziele nur noch mit Liste des Schreckens erreichbar
Lautstark trompeteten Merkel, Schulz, Gabriel und andere Schädlinge herum, weil Trump verkündete, das Pariser Klimaabkommen zu ignorieren. Das lautstarke Trompeten soll davon ablenken, dass sich auch die Bundesregierung längst mit dem Pariser Klimaabkommen den Arsch abwischt – dies aber nur nicht offen zugibt.

Das ehemalige Nachrichtenmagazin hat mal aufgelistet, was die Bundesregierung längst hätte umsetzen müssen, um das Pariser Abkommen einzuhalten:

– Mindestquote für Elektroautos nach chinesischem Vorbild
– Abschaffung der Pendlerpauschale
– Abschaffung der Steuervergünstigungen für Diesel
– Strafgebühr für Benziner von 6,5 Cent pro Kilometer

All dies wurde natürlich nicht durchgesetzt – und somit ist es auch unsere Bundesregierung, die (wie Trump) grossflächig auf das Pariser Klimaabkommen draufkackt. Es bestätigt sich also im vollen Umfang: Das ganze Anti-Trump-Gejaule aktuell soll nur davon ablenken, dass man selber schwerster Umweltverbrecher ist.

Und Anmerkung am Rande: Eine „Liste des Schreckens“ ist das alles natürlich nur, wenn man es ohne soziale Gegenfinanzierung durchgepeitscht hätte. Würde man die Umweltzerstörung unseres Planeten hingegen auch den reichsten 10 Prozent hierzulande angemessen in Rechnung stellen, wäre das alles locker finanzierbar gewesen. Die 5.000 Milliarden Euro, auf denen die reichsten 10 Prozent hierzulande sitzen, bekommt man auch mit schärfsten Umweltgesetzen nicht abgeschmolzen. Weil es dafür natürlich wieder Firmen und Produkte geben muss, die genau den Profit abwerfen, der wieder in den Taschen der Reichsten landen.

Das für Umweltschutz investierte Geld ist schliesslich nicht weg. Es landet nur in den Taschen anderer Leute.

Nordrhein-Westfalen: Transparenzgesetz bleibt geheim
Eine Überschrift, die wie Satire klingt.  Es ist aber die ganz reale Regierungsarbeit von SPD und GRÜNEN.

Bundesrat gibt weiten Zugriff auf Passfotos aller Bürger frei
Vorratsdatenspeicherung? Ab sofort auch für Alltagsdelikte zum Missbrauch freigegeben.
Biometrische Ausweisfotos? Sind ab sofort für jedes Ordnungsamt zum Durchblättern online.
Eigenes Handy? Flüchtlinge müssen es rausrücken. Der Bürger gegenüber der Polizei dann in ein/zwei Jahren ebenfalls.

Und was macht das Bundesverfassungsgericht? Deren nächster freier Termin wäre in 60 Monaten.

SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz macht Sicherheit zur Frage der Gerechtigkeit
DIE WELT berichtet: „Schulz präsentiert das SPD-Sicherheitskonzept, das er rhetorisch so einrahmt: „Sicherheit ist eine Frage der Gerechtigkeit. Reiche Leute könnten sich Sicherheit kaufen; normale Bürger seien hingegen auf den Staat angewiesen.“

Das soll „soziale Gerechtigkeit“ sein? Ernsthaft? Keinerlei offene Fragen, warum es denn derart Reiche gibt, die sich private Sicherheitsleute leisten? Und ob solcher Reichtum, der dann mit privaten Wachleuten geschützt werden muss, nicht Ursache der sozialen Ungerechtigkeit sein könnte – ebenfalls keine Fragen dazu? Stattdessen alles so lassen und lieber den Pöbel, der (dank zahlreicher SPD-Regierungen in Bund und Ländern) immer weniger besitzt, auch noch hemmungslos einen Überwachungsstaat überstülpen? Für wen soll das „Sicherheit“ darstellen? Für die Armen? Oder doch wieder nur für die Reichen, weil man wütende Arme viel besser analysieren und wegknasten kann?

Aber schauen wir doch mal:

Zitat: „Die anlassbezogene Videoüberwachung soll „mit Augenmaß“ ausgeweitet werden.“

Und hey: Automatische Gesichtserkennung dank unserer Passfotos, die nun jede Behörde durchblättern darf, ist genau solch ein „Augenmass“. Ansonsten hätte die SPD das ja schliesslich nicht zu Gesetz gemacht

Zitat: „Die Polizei soll zudem Wohnungseinbrüche durch den Einsatz computergestützter Ermittlungsmethoden wirksamer bekämpfen können.“

Dieses „Predictive Policing“ genannte System ist nichts anderes, als das JEDER verhaftet werden kann, der als „gefährlich“ eingestuft wird. Im Voraus, ohne dass man auch nur jemals einen Strafzettel bekommen hat.

Zitat: „Zudem sieht das Papier eine bessere Sicherung der EU-Außengrenzen vor.“

Jawoll, dieselben „Ausländer raus“ Gesetze, die die AfD fordert. Und inzwischen steht die moderne SPD mitten zwischen Höcke und Gauland und brüllt mit.

Zitat: „Außerdem soll der Bund Maßnahmen zur Kriminalitätsprävention in Städten und Gemeinden fördern, um die Entstehung sozialer Brennpunkte zu verhindern.“

Hatten wir schon, nannte sich sozialer Wohnungsbau. Hat die SPD aber abgeschafft und alles privatisiert.

Zitat: „Durch „eine Art europäisches FBI“ sollen Terrorismus und Kriminalität grenzüberschreitend bekämpft werden.“

Wie viele sogenannte Terroristen waren den „Sicherheitsbehörden“ denn vorher NICHT bekannt? Wie jetzt, die waren alle schon bekannt und sogar als gewaltbereit in den Akten vermerkt? Und es hat nichts geholfen? Dann stellt man sich doch irgendwann die Frage: Was hilft denn tatsächlich gegen Terrorismus? Könnte es vielleicht helfen, einfach nicht mehr so viele Muslime zu ermorden, damit sich daraufhin nicht deren Geschwister/Verwandte/Freunde auch noch rächen wollen?

Zitat: „Niedersachsens Innenminister Pistorius betonte, dass die innere Sicherheit „in der DNA der SPD angelegt“ sei.“

Ja, das wissen wir spätestens seit SPD-Polizeiminister Gustav Noske, der wärend der Weimarer Republik jeden Streik der kleinen Leute blutig niederknüppeln liess und auch Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht ermorden liess. Wählbar ist DAS aber keinesfalls.

Krieg dem Terror
„Wenn ein junger Deutscher sich dafür bezahlen lässt, in Syrien, Afghanistan, Somalia oder sonst wo auf der Welt Menschen zu töten oder dabei zu helfen, so ist er Soldat. Er kämpft für das Gute – Freiheit und sichere Handelswege. Er ist nicht Mörder, nicht Terrorist oder Auftragskiller. Er ist Soldat, sonst nichts.

Wenn ein Muslim tötet, ist er Muslim. Er ist Terrorist oder begeht einen Ehrenmord. Er mordet, weil er Muslim ist, denn die sind böse, wollen das Böse und handeln aus Bosheit. Ihre fanatische Religion will es so. Sie sind Feinde. Wenn ein Moslem aus dem Krieg kommt, in dem Mitglieder seiner Familie oder Freunde getötet wurden, wenn er gelernt hat, dass der Westen der Feind ist, ist er kein Soldat und kein Kranker; er ist Moslem.

Du sollst nicht fragen, warum jemand tötet. Stattdessen: Härtere Strafen, mehr Überwachung, weniger Freiheit, mehr Kriege (für den Frieden), mehr Bomben, mehr Tote. Sie oder wir. Wir sind die Guten. Wir töten, um uns zu verteidigen. Sie sind die Bösen, und deshalb töten sie uns.“

Kein Umzug der Bundeswehr nach Jordanien, sondern sofortiger Abzug nach Deutschland
„Laut Grundgesetz gibt es nur einen guten und geeigneten Standort für die Bundeswehr, und das ist Deutschland. Ein undemokratischer Staat wie Jordanien, in dem Häftlinge gefoltert werden, ist in keinem Fall ein akzeptabler Standort für eine Parlamentsarmee. Die Auslandseinsätze der Bundeswehr bringen keinen Frieden, sondern erhöhen nur die Terrorgefahr in Deutschland. Auch deshalb müssen sie endlich beendet werden.“

Hat jemand zustimmend genickt?

Und zu guter Letzt:

Vorschlag des Jahres
Zitat: „Kein Land, welches die Menschenrechte verletzt, sollte im UN-Menschenrechtsrat sein.“
Sagte wer? Kommt ihr NIE drauf

 

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