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Donald Trump und der Feldzug deutscher Medien gegen den „White Trash“

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Freitag, 11.11.2016. Eifel. Wow – was für eine Zeit. Eine Zeit, in der unglaubliches einfach so passiert: die Wähler in den USA wagen einen Präsidenten zu wählen, der dem deutschen Establishment nicht gefällt. Sogar der Bundespräsident hat vor ihm gewarnt – aber die doofen Amis hören nicht auf ihn. „White Trash“ – so hat die Elite der deutschen Tastenhyänen die Wähler betitelt, die sich zum Richter über die US-Wahl berufen fühlen. Wissen Sie eigentlich, was das Wort „trash“ bedeutet? Übersetzt? Ganz einfach: Müll. Man kann das  in Deutschland inzwischen wieder einfach so schreiben (siehe Welt), ohne dass es einen Sturm der Entrüstung gibt. Wollen wir mit dem Wort ein wenig spielen? Auf deutsch, damit Ihnen klar wird, wo wir da inzwischen geistig gelandet sind? Wie wäre es mit … weiblichen Müllmenschen? Muslimischem Menschenmüll? Jüdischen Müllmenschen? Suchen Sie sich etwas aus, was Ihnen am Besten gefällt. Wenn Sie akademisch tun wollen, können Sie auch über Humanmüll reden.

Und was macht man mit Müll? Nun – wir Deutschen wissen das: man trennt ihn. In Mülltrennung waren wir schon immer Weltmeister. Wir haben Menschen für den gelben Mülleimer, die noch verwertbar sind, Menschen für den grünen Mülleimer, die man noch kompostieren kann und Menschen für den grauen Müll, die einfach nur noch weg gehören: Hauptschüler, Arbeitslose, Kinder von Arbeitlosen, Behinderte und Alte (es sein denn, sie sind reich): die Liste jener, die auf den Müll müssen, um einer immer kleineren Zahl von Menschen einen immer größeren Luxus zu garantieren, ist lang. Das ist Deutschland 2016 – und diesem Land geht es gut, sagt die Kanzlerin. Viele Millionen jubeln ihr zu, wenn sie das sagt – andere müssen zu der Zeit für 1045 Netto im Monat 50 Stunden die Woche körperlich hart arbeiten – was man nicht ewig durchhält.

Ein fleißiger Informant hat mir nun ein Dokument zugesandt, dass ich das erste Mal gesehen habe: angeblich würde die Bildzeitung 642 Blogger auf 450-Euro-Basis bezahlen, um in Deutschland Meinung zu bilden. Das „Enthüllungsportal“ Mimikama hat dazu Stellung bezogen: nur haben sie dabei leider gar nichts enthüllt (siehe Mimikama.at). Es gibt Unregelmäßigkeiten in dem Brief, die seltsam erscheinen – Hamburger Telefonnummer auf Papier aus Berlin zum Beispiel – doch auf meinem Briefpapier findet man ähnliches. Post geht in Stadt A, Telefon führt nach Stadt B. Nennt man „Arbeitsteilung“. Natürlich gibt es viele Stimmen, die lauthals „Fake“ rufen – die gibt es immer und überall, weil das wunderbar dramatisch ist und man nichts beweisen muss, man stellt einfach eine Behauptung auf, wird Ankläger – kann nur keine Beweise liefern – man kann sich unglaublich gut dabei fühlen. Genau so gut kann dieses Dokument echt sein – geschrieben von einem unterbezahlten, überarbeiteten Praktikanten, der einfach nicht genau hingeschaut hat. Rechtschreibfehler? Krumme Formulierungen? Unklare Adressen? Finde ich in vielen offenen Artikeln deutscher Medien. Passiert auch einem Professor, wenn man ihn ordentlich unter Zeit- und Gelddruck setzt. Große Geister gehen über solche Kleinigkeiten hinweg und fragen sich erstmal: ist das denkbar? Gibt es Analogien in der beobachtbaren Welt dazu?

Nun – die gibt es, nur kräht kein Hahn danach. Wir wissen es seit fast zwei Jahren. Ich weise gelegentlich darauf hin, weil jetzt Aufmerksamkeit und Wachsamkeit verlangt werden, um die Täter zu indentifizieren, Täter, von denen man nur weiß, dass sie da sind und arbeiten (siehe Spiegel):

„Das britische Militär hat ein neues Schlachtfeld identifiziert: das Internet. Eine neue Brigade mit 1500 Soldaten soll auf Facebook und Twitter die „Herzen und Köpfe der Menschen gewinnen““

1500 „Blogger“. Ganz offiziell. Seit fast zwei Jahren Tag für Tag aktiv. Aber wo? Wofür gewinnen sie Herzen und Köpfe? Welche Ziele verfolgen sie? Kein Aufstand, weil das Militär geheim Meinungsmache zu unbestimmten Zwecken macht? Sind sie es vielleicht, die die neu aufkeimende Friedensbewegung in Deutschland als „rechts“ diffamiert haben? Die alles als „rechts“ diffamieren was gegen die rechte deutsche Bundeskanzlerin ist? Ja – nach althergebrachter Sitte müssen wir Angela Merkel als „rechts“ bezeichnen. Leider ist die große Opposition SPD nicht linker als sie, weshalb das leicht untergeht – aber wir haben eine rechte Bundeskanzlerin. Und eine rechte Regierung. Einfach mal die Armen, Alten, Kranken und Schwachen im Land fragen, die Exekutionsopfer sozialdemokratischer Selektionspolitik (siehe SWR):

„Eine aktuelle Studie von Forschern des IAB (Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung), das zur Bundesarbeitsagentur gehört, kommt jetzt zu einem brisanten Befund: Gerade wenig Gebildete werden besonders häufig sanktioniert. Ihnen fehle das Wissen, um sich gegen Sanktionen zu wehren. Durch die Fallmanager gebe es zudem „Negativzuschreibungen in den Akten“. Für den Arbeitsmarktforscher Prof. Stefan Sell von der FH Koblenz-Remagen sind die Befunde „niederschmetternd aus sozialpolitischer Sicht“. Die schwächsten Glieder in der Kette seien am meisten betroffen.“

Die Jagd auf den „White Trash“ läuft in Deutschland auf Hochtouren. Man drangsaliert sie, demütigt sie, bringt sie in Todesgefahr – nichts andere bedeutet der Begriff „Sanktion“. Wer dieser Todesgefahr nicht entkommt – durch Zufall, verbotene Hilfe von Verwandten und Freunden, Mundraub oder Plünderung von Schrebergärten – kann schnell zum Kollateralschaden sozialdemokratisch-christlicher Sozialpolitik werden.

„Sanktionen“ kennen wir, seit dem wir Kriege führen. Wir kennen sie seit Anbeginn der Zeiten, sie sind das effektivste, billigste und risikoärmste Vernichtungsmittel; jede noch so hochgerüstete Stadt, jede noch so befestigte Burg konnte ganz einfach zu Fall gebracht werden: einfach die Versorgungslinien abschneiden, dafür sorgen, dass die zu exekutierenden Personen unter das Existenzminimum fallen – der Hunger und die Kälte besorgen den Rest. So wurde auch die 6. Armee vor Stalingrad vernichtet. „Hunger“ als Waffe ist uns satten Deutschen kaum bekannt, aber machen Sie doch einfach mal ein Experiment, um ihn kennen zu lernen: hören Sie auf zu Essen. Ganz. Lernen Sie eine der grausigsten und schmerzvollsten Waffen kennen – neben dem Feuer und der Säure – die ein Maximum an Schmerzen erzeugt und aktuell in steigendem Ausmaß gegen deutsche Arbeitslose eingesetzt wird, die als „White Trash“ einfach keinen Platz mehr haben in der modernen Welt, wie sie sich die „aufgeklärten intellektuellen“ Weltneuordner vorstellen … und wie sie sie sich schon in den dreißiger Jahren in Deutschland vorgestellt haben. Scheinbar können wir Deutschen nichts anderes als in Mülltrennungen zu denken, sind Meister der Selektion – und nennen dies dann „Arbeit“.

Doch wir wollten ja über Donald Trump reden. „Den, der nicht genannt werden darf“.

Ich wurde gestern gefragt, was ich denn zu Trump sagen würde. Ich konnte nur sagen: nichts. Nicht das mir die Worte fehlen – mir fehlen schlichtweg ausgewogene, seriöse Informationen zu dem neuen Führer der Müllmenschen und des Menschenmülls. Ich kenne ihn ja schon länger – und mochte ihn früher nicht. Macht einen Konkurs nach dem anderen – aber steht wieder auf. Macht neue Milliarden – auf Kosten anderer Menschen. Aber ja: das geht in den USA. Wer in Deutschland Konkurs macht, wird von seinem sozialen, politischen und wirtschaftlichen Umfeld ausselektiert und zur Müllverwertung freigegeben – da haben wir uns vom Sozialdarwinismus, der Deutschland in seinen finsteren Jahren beutelte,  noch nicht distanziert, so eine Jagd auf wehrlose Menschen macht dem Biedermeierspießer immer wieder Spaß – darum ja jetzt die Jagd auf „Rechte“, die gar nicht politisch rechts sind: die sind am hilflosesten, weil sie erstmal völlig irritiert in der Gegend herumstehen und sich nicht zu sortieren wissen: mit der Tatsache, dass jener, der für Frieden ist, als Nazi angesehen werden muss, muss man intellektuell ja auch erstmal klar kommen – da geht einiges durcheinander in lediglich humanistisch geprägten Köpfen.

Die USA sind da anders, es sind eher Macher als Hetzer: wer dort einen Konkurs macht, zählt noch voll als Mensch – und als wichtiger Berater: man hat was riskiert – und verloren. Aber nur eine Schlacht, nicht den Krieg (also: sein Leben) – und man hat auch was gewonnen: ganz viel wertvolle Erfahrungen, die den geschäftlichen Erfolg der nächsten Unternehmung sicherer macht. Das mag ich so an den Menschen dort: die sind pragmatische Realisten anstatt Biedermeierspießer, die sich am wohlsten als Fallmanager im Jobcenter fühlen, wo sie ohne Bildung, Verstand und Erfahrung gedeckt durch Staatsmacht Herrschaft ausüben können. Anstatt „Fallmanager“ geht aber auch „Edelfeder“ – womit jene „Journalisten“ gemeint sind, die vom großen Geld in Positionen geschoben werden, wo sie laut die Meinungen ihrer Finanzierer von sich geben dürfen.

Ein paar Beispiele?

Die Welt zum Beispiel, ein feineres Werk des Hetzblattverlages, macht uns mit den Wählern bekannt: weiß, männlich, bildungsschwach (siehe Welt). Als ob man sich erstmal untereinander über Sprachcodes verständigt hat, bläst die FAZ ins gleiche Horn: „weiße Amerikaner ohne Hochschulabschluss verschafften Trump einen Riesenvorsprung“ (siehe FAZ). Bleiben Sie mal ruhig sitzen und sinnen ein wenig nach: wer macht die harte Arbeit im Land? Im Stahlwerk, bei der Müllabfuhr, im Straßenbau – bei Wind und Wetter? Wer büßt schnell seine Gesundheit und sein Leben ein, stirbt viel früher? Ja – der Mann. Weltweit. „Vernichtung durch Arbeit“ ist ein Begriff aus einer anderen Kultur, doch funktioniert er hier auch – wird nur in dem Zusammenhang weniger erwähnt. Wie viele Kampagnen sind Ihnen eigentlich bekannt, die sich gegen den frühen Tod des hart arbeitenden Mannes aussprechen? Mir keine. Dabei – ist das nicht weniger ungerecht als andere Erscheinungen in unserer modernen Gesellschaft, deren Führer ebenfalls weiße Männer sind – aber welche mit Hochschulabschluss. Die blieben in ihrer Jugend weitgehen von Arbeit verschont, konnten endlose Studentenpartys feiern, während ihre Mitmenschen schon fest schliefen, weil der Tag im Straßenbau halt früh anfängt.

Der moderne Herrenmensch ist Akademiker … und er hat nichts dagegen, wenn seine biologische Konkurrenz ums „Weib“ sich zu Tode arbeitet: da bleibt mehr für ihn übrig, ihn, der mit dem Geld, dass andere erwirtschaften, auch gut Eindruck schinden kann. Ihn, der das Privileg hat, für fürstliches Honorar seine eigene Meinung von seinen Geldgebern millionenfach ins Volk ergießen zu dürfen, während die Straßenbauer, die gerade vor meinem Fenster enorm wichtige Arbeit für unser ganzes Dorf leisten, dort die Blüte ihres Lebens verheizen.

Muss ich fragen, woher dieser Hass auf Männer kommt? Auf Weiße? Auf „Bildungssschwache“ … die man auch die Unformatierten nennen könnte, die freien Menschen, die sich fürs freie Leben anstatt für die geistige Knechtschaft entschieden haben und ihren Lebensunterhalt lieber mit ehrlicher Arbeit verdienen, die allen nutzt, anstatt mit verlogenen Phrasen, die alle verwirren? Nun – wir wissen es .. wir brauchen nur ein Geschichtsbuch aufzuschlagen. Gelbe Männer sind da aber nicht besser – ich denke nur an Mongolenhorden oder die ausgefeilten, brutalen Folterkünste der alten Chinesen. Schwarze und rote Menschen neigen ebenfalls in Stammeskriegen zu ausufernder Bestialität – bequemerweise schickt man aber die Männer in den Krieg, was das Angebot an Frauen pro Mann im Dorf deutlich erhöht.

Sie sehen: das Geschäft läuft schon seit tausenden von Jahren so – jedenfalls unter den Finsterdenkern dieser Welt.

Was ist das eigentlich: ungebildet?

Als studierter Philosoph und Religionswissenschaftler schaue ich da sehr skeptisch in die Welt. Ich kann – weil es sich hier um einen geistigen Begriff handelt – nur schwerlich einen Menschen als „gebildeter“ gegenüber unseren Straßenbauern halten, nur weil er Englisch und Sport studiert hat, erst Recht wird es haarig, wenn er lediglich Abschlüsse in „Naturwissenschaften“ (inklusive Medizin) hat: ich sehe keinen Unterschied in der geistlosen Disziplin des Straßenbaus oder der geistlosen Kunstwelt der Mathematik, die nichts anderes macht als Welt in Zahlen zu verwandeln. Sicher: das ist ein lustiges Spiel für Menschen, die mit ihrer Zeit nichts anzufangen wissen – doch wieso ist das „gebildet“? Ich kenne Ärzte, Ingenieure, Physiker, mit denen man hervorragende Gespräche führen kann – aber nicht, weil sie etwas aus dem Studium mitgebracht haben, sondern weil ein philosophischer Geist in ihnen wohnt. Den erkenne ich aber auch in Metzgern, Schneidern, Maurern und Hausfrauen, sogar bei Obdachlosen ist er anzutreffen – und bei Arbeitslosen sowieso: ihr Zeitreichtum ist ein Segen für ihren Geist, der sich endlich jenseits aller „Bildung“ (sprich: Formung bzw. Formatierung) frei entfalten darf – mit überraschenden Ergebnissen, die realer sind als alle Prognosen aller „Wirtschaftsweisen“ der letzten fünfzig Jahre zusammen. Und die Philosophie wird ja nicht umsonst als „Königin der Wissenschaften“ bezeichnet, aus der alle anderen als Kinder entsprungen sind, die jedoch als einzige in der Lage ist, die Kinder beisammen zu halten – damit nicht der Biologe meint, er sei unendlich viel besser als der Historiker.

Nun – die Leistungsfähigkeit der „Experten“ (so nennen wir ja diejenigen, die sich anmaßen, so unendlich viel besser zu wissen als der Mann von der Straße) hat sich jetzt wieder einmal gezeigt: niemand hatte Trump ernst genommen  noch seinen Sieg vorausgesehen (siehe Welt) – was unter normalen Umständen Grund genug wäre, diesen „Experten“ nützlicheren Arbeitsgebieten zuzuweisen – Gartenbau, Wasserwirtschaft, Straßenbau, Entwicklungshilfe vor Ort könnten da pädagogisch sehr nützlich sein, nur haben wir ja keine normalen Umstände. Wir haben ein klar definiertes „oben“ und ein klar definiertes „unten“ – obwohl in unserem Land „die Würde des Menschen unantastbar“ sein soll – und wir einem Gleichheitsgrundsatz verpflichtet sind, der den Herschaftsansprüchen der Edelfedern deutlich im Wege steht.

Darf ich da mal ein paar vorstellen? Sebastian Gierke, geb. 1978, studierte Theaterwissenschaften, Politik und Journalistik, ließ sich formatieren durch die deutsche Journalistenschule – und hat starke Worte (siehe Süddeutsche):

„Das war kein Wahlkampf. Das war eine nationale Krise. Und an ihrem nur vorläufigen Ende steht die größte anzunehmende Katastrophe: Donald Trump ist US-Präsident.“

Für mich wären die größten anzunehmenden Katastrophen Tsunamis, kaputte AKW´s, Kriege, Meteoreinschläge oder Vulkanausbrüche, Seuchen gehen auch – aber Trump? Nun – wenn man die Welt nur als Theater versteht, als große Aufführung, der man selbst nur als Zuschauer beiwohnt, fernab allen Leidens dieser Welt … ja, dann können sich die Kategorien schon mal merkwürdig verschieben.

Oder nehmen wir Christoph Freiherr Marschall von Bieberstein (ja, der heißt wirklich so), der als Christoph Marschall für den Tagesspiegel schreibt … und zwar über die „Rache der weißen Männer“ (siehe Tagesspiegel):

 „Nationen können sich ihre Zukunft verbauen, wenn sie Fehler machen. Dabei denkt man zuerst an Regierungen, die politische oder ökonomische Irrwege einschlagen oder gar Kriege provozieren. Abschreckende Beispiele sind Baschar al Assad, Wladimir Putin, Recep Tayyip Erdogan, aber auch David Cameron. Mitunter verbauen sich Gesellschaften jedoch die Zukunft selbst, weil sie falsche Weichenstellungen in demokratischen Abstimmungen legitimieren.“

Ein Gott urteilt über Nationen! Hält Gericht über jene, die nicht formatiert sind. Fürchtet Trumps Giftgasangriffe auf Boston – um mal seine Bilder ernst zu nehmen. Wofür hält der sich eigentlich? Ach ja … der Name …

Lauschen wir Klaus-Dieter Frankenberger von der FAZ (siehe FAZ):

Es ist so gekommen, weil der „Aufstand des Populismus“ mächtiger war als alle Warnungen vor Trumps Unberechenbarkeit; weil die weißen Arbeiter von der globalisierungskritischen, den internationalen Handel geißelnden Botschaft des Demagogen in republikanischen Kleidern angezogen wurden.

Ja – die Arbeiter. Was erlauben die sich eigentlich? Warum dürfen die überhaupt noch wählen? Nun – diese Frage drängt sich natürlich bei all jenen auf, die gerade versuchen, den weißen Menschenmüll nieder zu schreiben, weil der so ungehorsam ist. Wie kann man auch die Globalisierung kritisieren – die Unmengen an Werbegelder in die Kassen der etablierten Medien spült und diese so … gekonnt formatiert und ernährt. Wie kann man nur den internationalen Handel geißeln … der Afrika in ewiger Armut verharren und in Asien Kinder für unsere Renditen schuften läßt … was gute Gewinne verspricht aber in der Nation Deutschland aufgrund fortschrittlicher Gesetze unmöglich wäre: darum brauchen wir ja Globalisierung, um demokratischen Gesetzen und demokratischen Gewerkschaften zu entkommen.

Wir brauchen zur Kompletierung des Meinungsbildes auch noch den Spiegel-Autor Wolfgang Nelles (formatiert in der Axel-Springer-Journalistenschule), der den „Sieg des Zerstörers“ für eine „Katastrophe für die Welt“ hält (siehe Spiegel). Ich sage ja: die schreiben voneinander ab. Was keiner erwähnen möchte: Trump spendete jahrelang für Hillary Clinton (siehe politico.com) – und nach dem „exzellenten“ Empfang durch Obama (siehe Spiegel) werden sich wohl auch die wieder annähern … und die deutschen Edelfedern stehen ganz im Regen da, weil niemand ihren Führungsansprüchen, ihrem Herrenmenschendenken, ihrer eingebildeten Dominanz über den „White Trash“ folgen will.

Meine Meinung zu Trump? Bilde ich mir, wenn der als Präsident wieder geht. Zu Obama sollte die ja gut sein, diese Meinung: diese Lichtgestalt brachte uns Drohnenmorde, einen neuen kalten Krieg und geheime Handelsabkommen mit den Mächtigen der EU … und die Fortführung von Guantanamo.

Und Trumps böse Sprüche? Lassen mich kalt. Ich weiß halt, was „Wahlkampf“ ist.

Was mich nicht kalt läßt: der klar erkennbare Feldzug deutscher Herrenmenschen gegen jene, denen nicht der goldene Löffel im Hintern steckt, ein Feldzug, der sich auf breiter Front offenbart hat. Und was mich freut: die Offenlegung ihres Totalversagens, hier wie in den USA. Die Süddeutsche findet dazu klare Worte (siehe Süddeutsche):

„Der Wahlsieg Donald Trumps ist der Triumph eines vermeintlichen Außenseiters über das politische Establishment. Er ist aber auch der Triumph einer journalistisch fragwürdigen Informationsquelle vom rechten Rand über den medialen Mainstream eines Landes.“

Gemeint sind die „Breitbart News„, die den Wahlsieg Trumps – allen Widerständen zum Trotz – korrekt vorhergesagt hatten … und deshalb natürlich nur eine „journalistisch fragwürdige Informationsquelle“ sein können, die natürlich – wie könnte es anders sein – vom rechten Rand kommt.

Aber die, die mit ihren Einschätzungen voll daneben lagen, den politischen Gegner dämonisierten, ungehemmt „Hatespeech“ gegen weniger etablierte Mitbürger vom Stapel ließen … die sind natürlich nicht fragwürdig.

Dafür sind sie … überflüssig bis gemeingefährlich. Ich hätte halt lieber Journalisten, die Informationen liefern – anstatt total versagende Demagogen, die die die Welt formen möchten. Letzteres … überlasse ich wirklich lieber den Arbeitern.

 

 

 

 

 

Wahl in den USA: die kollabierenden Staaten von Amerika – und die Reagan-Revolution

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Montag 7.11.2016. Eifel. Na – fiebern Sie auch der Wahl so entgegen, wie Ihnen es nahegelegt worden ist? Nein, nicht der Bundestagswahl. Der US-Wahl. Kann mich nicht daran erinnern, dass wir schon mal so ein Spektakel darum gemacht haben. Sogar der Bundespräsident hat sich schon eingemischt und über einen der beiden US-Kandidaten den Kirchenbann verhängt …bzw vor ihm gewarnt (siehe Handelsblatt). Da ging ein Ruck durch die USA: „Der Gauck warnt vor Trump! Also nein: da können wir den nicht wählen. Jetzt nicht mehr…“. Ja – am deutschen Wesen soll die Welt genesen. Ob Gauck dann Medaillien bekommt, wenn Clinton gewählt wird, weil er Trump verhindert hat – durch mutigen, riskanten, harten persönlichen Einsatz?

Scherz beiseite: der peinlichste aller Bundespräsidenten hat ja gerade erst wieder in einem Spiegel-Interview krass gelogen: „Wer hasst, wird in Deutschland nie die Mehrheit erringen“ hat er einfach mal so in einem Interview behauptet (siehe Spiegel) und dabei völlig aus den Augen verloren, dass die Menschenhasser schon seit Jahrzehnten die Mehrheit im Lande haben: ohne sie wäre Hartz IV ja gar nicht denkbar.

Doch bleiben wir in den USA, dem „gelobten Land“ – „god´s own country“: womit klar wäre, wer hier einen ordendlichen Sockenschuss hat. So anmaßend waren zuletzt die Pharaonen. Jene Wahl, die uns überhaupt nicht zu interessieren hat, weil sie in einem anderen Land stattfindet, zeigte uns mal wieder recht deutlich, dass unsere Medienlandschaft zu einer reinen Propagandaschleuder verkommen ist: wohin man auch schaut, wird für Hillory Clinton Werbung gemacht und Trump verteufelt. Kaum einer (außer der Tagesschau) merkt, dass es noch andere Kandidaten gäbe, die man wählen könnte, die US-Wahl wurde medial aufgebauscht zum Kampf des Jahrtausends – dabei ist allen klar, wer gewählt wird: der Kandidat des großen Geldes. Man hat die Wahl zwischen Pest und Cholera, wobei die deutsche Medienlandschaft Cholera eindeutig den Vorzug gibt – aus Gründen, die niemand mit Verstand mehr nachvollziehen kann.

Dabei liegen die Gefahren ganz woanders – nicht in der Regierung und ihrem Frontsänger, sondern in dem Land selbst: und damit meine ich nicht die hohe Rate von Massenmördern, die unerkannt durchs Land ziehen. Ich war letztens mal bei der Deutschen Bank, um mich über die reale Staatsverschuldung der USA zu informieren – ein spannendes Thema (siehe Deutsche Bank): die etwas undeutliche Grafik, die man dort vorfindet, zeigen über 17 Billionen Dollar Schulden an … das entspricht ihrem gesamten Bruttoinlandsprodukt. Sowas gehört doch täglich in allen Medien verbreitet: die USA verbrennen Geld aus aller Welt, um einen massiv umweltschädlichen Konsumstandard zu halten, den sie sich gar nicht leisten können – und finanzieren damit eine höllische Kriegsmaschine, die sie finanziell absolut überfordert. Sie rüsten sich selbst in den Bankrott, wie sie es selbst einst in einem irrsinnigen Rüstungswettlauf mit der Sowjetunion gemacht haben … so lautet jedenfalls ihre Propaganda. Warum Sie das besser überstehen sollen als das riesige, rohstoffreiche Sowjetimperium, ist bislang ein Geheimnis. Warum dort keine Troika mit Sanktionen für Ordnung sorgt wie in Griechenland, ebenfalls.

Woraus besteht eigentlich die Wirtschaft in den USA, einst Kornkammer der Welt und führende Industrienation? 1,3 Prozent vom BIP trägt die Landwirtschaft dazu bei, 20.7 Prozent die Industrie … und 78 Prozent sind „Dienstleistungen“ (siehe Statista), also unter anderem die Leistungen der Banken und Versicherungen, die unter anderem mit dem Aktienmarkt ordentliche Gewinne einfahren – Gewinne, die man einfährt, weil man sich von der Zentralbank Geld für fast gar keine Zinsen leiht und damit Aktien kauft, die allein aufgrund des Kaufs dann steigen (siehe Handelsblatt). Nur nebenbei erwähnt, um den „Gehalt“ der Zahlen aufzuzeigen: der Wert aller „Finanzdienstleistungen“ der Welt ist vier mal so hoch wie das gesamte globale Bruttosozialprodukt (siehe Finanzen100), die USA tragen davon den Löwenanteil (siehe factfish).

Das ganze Papier hat also kaum realen Gegenwert.

Vollbeschäftigt sollen sie seien, diese USA (siehe Handelsblatt): jeder siebte jedoch ist damit beschäftigt, mit Lebensmittelmarken zu überleben, die Kinderarmut stieg von 1,7 Prozent im Jahre 2008 auf 20, 3 Prozent im Jahre 2010 (siehe: die Presse): kurz gefasst: „Die USA sind eine bankrotte Micky-Mouse-Wirtschaft“ (siehe: http://diepresse.com/home/wirtschaft/home/wirtschaft/international/587081/Amerika-ist-eine-bankrotte-Mickey-MouseWirtschaft), in der 80 Prozent der tollen neuen „Jobs“ im Niedriglohnsektor entstehen (siehe: http://www.zeit.de/wirtschaft/2016-07/bedingungsloses-grundeinkommen-usa-andrew-stern), Daten, die man in den USA gern selbst aktuell verifizieren kann (siehe http://www.fns.usda.gov/pd/supplemental-nutrition-assistance-program-snap).

Alles Daten, die man sich mühsam zusammensuchen muss, anstatt sie im Ausgleich für seine GEZ-Gebühren frei Haus geliefert zu bekommen. Wir haben hier ein Land vor uns, in dem im Alltag die Angst regiert (siehe https://www.dasmagazin.ch/2016/08/05/das-bose-lauert-uberall/) und eine Armut existiert, wie wir sie sonst nur aus Afrika kennen (siehe http://www.zeit.de/politik/ausland/2016-11/armut-usa-ohio-wahlkampf-nelsonville/komplettansicht) – und Sie glauben wirklich, dass es enorm wichtig ist, ob nun Trump die Befehle der Reichen ausführt oder Hillary? Die wählen dort doch nur den Kellner, der den grassierenden Sozialabbau serviert – mehr nicht. Den Showmaster des Niedergangs, regiert von Menschen, die sich mehr um die Farbe des Leders in ihrem neuen Ferrari kümmern als um das Wohl der Nation. Wir kennen das auch aus unserem Land: wie üblich, machen wir ja alles nach und sind auch besonders Stolz auf unseren Niedriglohnsektor, den wir künstlich mit brutaler politischer Gewalt geschaffen haben.

Inzwischen gibt es wieder Bücher von US-Anwälten, die einen blühenden Rassismus in den USA anprangern (siehe https://magazin.spiegel.de/SP/2015/38/138603692/index.html?utm_source=spon&utm_campaign=centerpage): die Innenansichten dieser einst aufgeklärten Nation sind fürchterlich.

Fragen Sie sich auch, wie es dazu kommen konnte?

Nun – die Frage beantworten Ihnen die deutschen Qualitätsmedien ganz einfach: es gab einen Putsch. Eine amerikanische Revolution – von der wir so nie etwas in den Nachrichten gehört haben, aber deren Auswirkungen jeder spürt, der heutzutage gezwungen ist, sich stalinistisch anmutenden „Jobcentern“ zu übergeben, weil „der Markt“ für ihn keine Verwendung mehr hat. Ja – der „frische Wind“, der durch die westliche Welt zieht, wurde zentral gesteuert … ich habe mir schon öfter mal erlaubt, darauf hin zu weisen. „Zufällig“ … ein gern gewähltes Adjektiv bei der Beobachtung politischer Entwicklungen … ist hier auf Grund der Gesetze der Wahrscheinlichkeitsrechnung einfach zu … unwahrscheinlich.

Die gesamten Verwerfungen der einst so sorgfältig durchdachten und effektiv organisierten Weltpolitik kommen nicht durch schlechtes Wetter oder Sonnenwinde zustande, sondern durch Entscheidungen von Menschen mit Macht: das ist gar nicht anders denkbar. Darum dürfen wir uns ja über die Strippenzieher hinter den Kulissen keine Gedanken mehr machen, darum ist „Verschwörungstheorie“ verpönt: nichts fürchten die Verschwörer mehr als freie Bürger, die ihren Verschwörungen nachspüren und Theorien bilden, die einem den Staatsanwalt ins Haus schicken könnten – falls man den nicht auch schon gekauft hat.

Nur – bei einem kann man sich sicher sein: irgendwann kommt es ´raus. Es ist wie mit dem zweiten Schützen beim Mord an dem US-Präsidenten George F. Kennedy, jener Nachricht, die nur klein und versteckt weitergegeben wurde und die Mythen der US-Regierung über den Mord als Lügen dahinstellte – oder die Geschichte mit den Massenvernichtungsmitteln im Irak, die zu einem grausamen Angriffskrieg gegen ein kleines Wüstenland führte und einer Millionen Menschen das Leben kostete … jenseits aller Regeln, die wir uns als UN zum Zwecke der Wahrung des Friedens auferlegt hatten.

Über die Revolution des Ronald Reagan – eine Sockenpuppe der wahrhaft Mächtigen, der erste offizielle Schauspieler im Präsidentenamt, der gerne auch mal über außerirdische Invasoren faselte und dessen Frau im Weißen Haus Seancen abhielt, um mit Geistern reden zu können – wird heute offen gesprochen, von Georg Diez, einem Kolumnisten von Spiegel-online, der gerade in den USA weilt um bei der Wahl ganz nah dran zu sein (in Zeiten der globalen Vernetzung ein merkwürdiger Anachronismus – aber es gehört halt zum Kult der alten Mediengarde, immer auf Firmenkosten vor Ort dabei zu sein, um mal ein- zwei Passanten in New York zur Wahl zu befragen). Georg Diez – sonst weit davon entfernt, ein „Truther“ zu sein, ein Mensch, der sich nur selten erlaubt, über die Meinungsgrenzen der Korpokratie hinaus zu denken, schildert uns diese Revolution in klaren, knappen Worten – um zu erklären, warum Trump bei vielen Amerikanern so „in“ ist (siehe http://www.spiegel.de/politik/ausland/us-wahl-warum-donald-trump-wie-der-sieger-aussieht-a-1119975.html):

„Die eigentliche Geschichte ist die der vergangenen 35 Jahre, weil seit der Reagan-Revolution von 1980 eine konservative Camorra systematisch daran gearbeitet hat, die Grundlagen der liberalen Demokratie zu zerstören, indem das Diktat der Wirtschaft, der Egoismus und das Recht des Stärkeren über alles gestellt wurden.

Die eigentliche Geschichte ist die der vergangenen 25 Jahre, weil seit der Präsidentschaft von Bill Clinton 1992 die Demokraten, die linken und liberalen Kräfte (wie übrigens auch New Labour in England und die SPD), sich der Globalisierung wie einem Naturgesetz ergeben haben und Schritt für Schritt einen wesentlichen Teil ihrer Wähler verraten haben: die Arbeiter und die untere Mittelschicht.“

Das ist die Basis der modernen Weltgeschichte. Eine kriminelle Vereinigung („konservative Camorra“) hat 1980 die Macht im Staate übernommen. Zur gleichen Zeit wurde dem Bundeskanzler Helmut Schmidt in Davos vom Chef der Deutschen Bank gesagt, dass sich die Politik von nun an dem Diktat der Märkte zu unterwerfen hat – jener Märkte, die hauptsächlich mit minderwertigem Papier handeln, was einige wenige mit großer persönlicher Nähe zu politischen Entscheidern sehr reich machte.

Diese kriminelle Vereinigung hat eine deutsche Tochterfirma, sie nennt sich „Atlantik-Brücke“ und bildet ein Kartell von Wirtschaft, Politik und Medien, um den Willen dieser kriminellen Vereinigung in Deutschland umzusetzen. Ist ja alles öffentlich, das Zitat von Oetker, dass die „USA von 200 reichen Familien regiert wird, zu denen man per Atlantikbrücke guten Kontakt haben möchte“, war ja lang genug im Internet zu finden. Nur: unsere Gesellschaft hat nie eine Diskussion über diesen Tatbestand zugelassen, der zu Handlungen hätte führen können. Warum auch? Wir haben stattdessen gezielt Hass zwischen unseren Bürgern gesät, die insgesamt 14 Millionen Menschen, die bislang verharzt wurden (davon vier Millionen Kinder) zu Untermenschen erklärt und mit großer medialer und politischer Macht zur Jagd auf sie geblasen, damit die schlecht bezahlten Niedriglöhner jemanden hatten, der Schuld an ihrer Misere war: mit diesen Methoden wollten schon die nationalsozialistischen Planer der Kolonialisierung der Sowjetunion die russischen Völker politisch neutralisieren – durch Spaltung in jeder Hinsicht.

Ich erzähle Ihnen ja hier auch nichts Neues: zwei Drittel der deutschen Bevölkerung sind genervt vom Diktat der Wirtschaft über die Politik – zumal es nur das Diktat einer winzig kleinen Wirtschaft ist: der Konzernwirtschaft, die allerdings aufgrund undurchschaubarer Kapitalballungen genug Geld für massive Einflusnahme hat – und genug Geld für coole Pöstchen am Ende der politischen Karriere (vorausgesetzt, man hat vorher genug „geliefert“). Die Mehrheit der Deutschen will auch mehr Sozialstaat, mehr Menschlichkeit, mehr Frieden – aber die Camorra in den USA diktiert anderes.

Seien Sie ehrlich: viele von Ihnen haben doch jetzt schon Angst, wenn sie diese Zeilen lesen: nicht, weil wieder globaler Krieg droht (eine Riesenchance für die Herren der Wirtschaft, die sicher und geborgen in Riesenbunkern im weiten Westen der USA jahrzehntelang auf die Ergebnisse warten können: bei höchstem Luxus), sondern Angst davor, diese Zeilen zu lesen – es könnten ja „Verschwörungstheorien“ sein. Damit bekäme man Ärger am Arbeitsplatz, im Verein, in der Nachbarschaft und auf dem Amt … soweit verängstigt sind wir ja schon.

Wie schön, dass wir jetzt mit Georg Diez argumentieren können – oder mit dem ZDF.

Ja – auch das ZDF – bzw. das Politmagazin Frontal 21 – klärt uns über die Hintermänner der Politik in den USA auf – im Rahmen eines Filmberichtes über die „gespaltenen Staaten von Amerika“. Der Bericht dauert nur sieben Minuten – endet aber mit einem entscheidenden Satz (siehe: ZDF)

„Zwei Milliarden Dollar für die unbeliebtesten Kandidaten, die es in den USA jemals gegeben hat. Noch nie war die Ablehnung größer. Die Bürger Amerikas fühlen sich von ihren politischen Eliten nicht mehr repräsentiert. Die Wut auf „die da oben“ wächst in allen politischen Lagern.
„Frontal 21“ und „ZDFzoom“ haben sich auf die Suche nach den Ursachen für diese Wut gemacht und dabei ein System politischer Korruption entdeckt, in dem Milliardäre den politischen Prozess nach ihren Vorstellungen steuern. Ein System, von dem Insider sagen, es würde die Mafia neidisch machen.“

„Mafia“ im ZDF, „Camorra“ im Spiegel – wir nähern uns der Wahrheit. Dem wahren Feind der Menschheit.

In dem Filmbericht lernen wir Studenten kennen, die für ihr Studium 45 000 Dollar Schulden machen mussten: deshalb boomt die Finanzwirtschaft. Wir lernen konservative Milizionäre kennen, die sich unter George W. Bush fühlten, als wären sie in einer Nazi-Partei, während andere Milizionäre problemlos mit Linken Kaffee trinken können: warum auch nicht? Nur, weil man im ersten Ansatz nach der Begegnung mit einem Problem unterschiedliche Lösungsansätze hat (schießen oder reden) – die meist massiv von der eigenen Biographie beeinflusst werden – kann man doch trotzdem miteinander reden, anstatt aufeinander zu schießen … wie es dem „Establishment“ gut gefiel, weil es für coole Bilder im Fernsehen sorgt und die Kritiker untereinander beschäftigt.

Zusätzlich erfahren wir, dass allein schon die „Oatkeeper“ über 30000 bewaffnete Kämpfer verfügen – während andere Milizen laut einer Meldung von Spiegel-online schon den Häuserkampf für die Zeit nach der Wahl üben.

Die Finanzcamorra bekommt ihr ensprechendes Millieu, in dem sie absolute Macht ausüben kann.

Wie ernst es die US-Bürger selber sehen, erkennt man, wenn man sich mit der neuen Bewegung „Democracy Spring“ auseinandersetzt: bundesweit wollen die im Kampf gegen jene „Camorra“ jetzt Teams für den zivilen Widerstand bilden, die gezielt gegen das korrupte System vorgehen. Teams, die bereit sind, jederzeit ihre Verhaftung zu riskieren. Teams, die wir auch in Deutschland dringend bräuchten, um amerikanische Verhältnisse zu verhindern. Die Unterzeichner von „Democracy Spring“: nicht nur die „Loser“ im System, sondern viele Politiker, die sehen, wie degeneriert das Land geworden ist (siehe ZDF):

„Politik in den USA ist zum Kampf der Milliardäre um politischen Einfluss geworden, bestimmt von Großspendern in beiden politischen Lagern. Wall Street und Industrie-Giganten, die die Welt nach ihren Vorstellungen gestalten wollen, nutzen dabei ein politisches System aus, das dafür extrem anfällig ist. Vom Sheriff über Abgeordnete bis zum Präsidenten sind die Kandidaten alle bei ihren Wahlkämpfen auf private Spenden angewiesen. Mit abstrusen und gefährlichen Folgen für den demokratischen Prozess.“

Jenen demokratischen Prozess, den es gar nicht mehr gibt.

Sicher – es gibt Studien, die belegen, dass die Welt allem Mediengetröte zum Trotz immer friedlicher wird (siehe vox.com), übersehen wird jedoch dabei, dass ein neuer globaler Krieg diese Verhältnisse schnell ändern könnte. Das beständig gebetsmühlenartig von den Reichen vorgetragene Problem der „Überbevölkerung“ ließe sich sich atomar schnell lösen und in Luxusbunkern gut aussitzen, man könnte sich sogar als Retter der Welt dabei fühlen.

Undenkbar?

Hiroshima und Nagasaki sind wieder blühende Städte. Das weiß nicht nur ich – das wissen auch „die“.

Und jetzt erzählen Sie mir bloß nicht nochmal, dass diese Camorra nicht auch „nine-eleven“ organisiert haben könnte – die haben die Macht dazu, den Willen und die Skrupellosigkeit, das haben sie in Folge dutzendfach bewiesen: in Afghanistan, im Irak, in Syrien, im Jemen, in Libyen, in der Ukraine und wer weiß wo sonst noch alles. Und sie wussten genau, dass sie für den großen Schlag gegen die weltweit existierenden Demokratien ein neues „Pearl Harbour“ brauchten.

Unser Problem heißt also nicht „Trump“ – auch wenn alle es so darstellen wollen.

Unser Problem heißt: „Finanzcamorra“.

Doch darüber offen und direkt zu reden, würde weltweit zu konkreten Handlungsaufträgen für Staatsanwälte führen … und ist deshalb – versehen mit dem Bannwort „Verschwörungstheorie“ – verboten.

(PS. wegen technischer Probleme mussten ein paar „Links“ in Langform eingefügt werden. Wir bitten dies zu entschuldigen).

 

 

 

 

 

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