The Millner Group

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Die Verschwörungsleugner

Den vollständigen Standpunkte-Text (inkl ggf. Quellenhinweisen und Links) findet ihr hier: https://kenfm.de/die-verschwoerungsleugner-von-simone-hoerrlein/

Schon immer hat es machtpolitische Absprachen hinter den Kulissen gegeben — dennoch werden Menschen, die dies aufdecken, systematisch diffamiert.

Von Simone Hörrlein

Schon immer haben sich Menschen gegen andere verschworen, um sich Vorteile zu verschaffen, ob in der Geschäftswelt, in der Politik oder im privaten Bereich. Wer Verschwörungen leugnet, ist entweder naiv, ignorant, selbst Teil der Verschwörung oder einfach nur dumm.

Michael Butter bezeichnet sich als Experte für Verschwörungstheorien. Der Professor für amerikanische Literatur- und Kulturwissenschaft an der Universität Tübingen und sein Team haben zahlreiche Abhandlungen zu Verschwörungstheorien verfasst und wittern hinter jeder Ecke einen Verschwörungstheoretiker. Menschen, die an Verschwörungen glauben, sind für Butter problematische Charaktere, die nicht selten zu Extremismus neigen und eine Gefahr für die Gesellschaft darstellen können.

In seinem „Leitfaden für Verschwörungstheorien“ schreibt Butter:

„Die Überzeugung, dass Ereignisse heimlich und hinter den Kulissen von mächtigen Akteuren gelenkt werden, gehört in den Bereich der Verschwörungstheorien.“
Das sehen der 1977 verstorbene Historiker Carroll Quigley und der 2002 ebenfalls von uns gegangene Historiker Antony C. Sutton ganz anders. In ihren Büchern sprechen beide davon, dass eine Gruppe mächtiger und reicher Männer schon seit langer Zeit die Geschicke der Welt beeinflusst.
Das von Quigley und Sutton Gesagte fällt nach Butter ganz klar in die Kategorie Verschwörungstheorie, denn Verschwörungen, sofern sie stattfinden, könnten niemals über einen längeren Zeitraum aufrechterhalten werden, ohne dass sie entdeckt würden. Dass dies sehr wohl funktionieren kann, erklärt uns Quigley in seinem lesenswerten Werk „The Anglo-American Establishment“ (1), in dem er im Detail beschreibt, wie die angloamerikanische Finanzelite bereits seit Jahrhunderten zusammenarbeitet, um weltweit bestimmte Werte zu verbreiten.

Die Milner-Group

Und Quigley nennt sogar den Namen einer Gruppe: die „Milner Group“, eine bereits 1891 in London von Cecil Rhodes gegründete Geheimgesellschaft, deren Ziel die Kontrolle der Weltwirtschaft sei. Damit diese Verschwörung nicht entdeckt wird, besteht die Milner-Group aus einem inneren Kreis — „The Society of the Elect“ — und einem äußeren Kreis — „The Association of Helpers“, auch bekannt als „The Milner Kindergarten“ und „The Round Table Group“.

Der äußere Kreis arbeite an der Umsetzung der Ziele des inneren Kreises, würde regelmäßig rekrutiert und bestünde aus Politikern, Akademikern und Intellektuellen aller Disziplinen.

Dass diese Verschwörung nicht auffliegt, liegt also primär daran, dass der äußere Kreis, obwohl er aus einer nicht unerheblichen Anzahl von Menschen besteht, nicht einmal weiß, dass ein innerer Kreis existiert.

In der Einleitung von „The Anglo-American Establishment“ schreibt Quigley:
„Kein Land, das seine Sicherheit schätzt, sollte zulassen, was die Milner-Group erreicht hat — nämlich, dass eine kleine Gruppe von Männern dazu in der Lage wäre, eine extrem große Macht in Verwaltung und Politik auszuüben…

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