Staatsterror

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Das Ende der Pandemie…

…oder: Eine Zeitung für das Grundgesetz

Ein Kommentar von Anselm Lenz

Wer die ANTIFA bezahlt

Jetzt ist es raus: Die ANTIFA wird von den Milliardären George Soros und Tom Steyer finanziert. Pikant: Der Geldhai Tom Steyer war für dieses Jahr in den USA als Präsidentschaftskandidat im Gespräch. Erstaunlicherweise geben offenbar auch Internetfirmen aus dem Silicon Valley viel Geld dazu, um die ANTIFA auszurüsten. Jetzt soll sie zur Terrororganisation erklärt werden. Ein Kurzbericht von unserem Reporter Mark Hegewald, der auf die Recherchen des internationalen Journalistenteams „Project Veritas“ verweist.

Der Hashtag #DEFUNDANTIFA trendet inzwischen auf Twitter.

Link zum Originalbericht in Englisch: https://kurzelinks.de/antifa-soros

Die Mutter aller Bomben

Lisa Fitz steht grundsätzlich für Kabarett mit Knalleffekt – in diesem Spätschicht-Klassiker beschäftigt sie sich aber ausgerechnet mit echten Bomben. Und zwar amerikanische und islamistische gleichzeitig. Wo liegen die Unterschiede, wo die Gemeinsamkeiten? Lisa Fitz klärt auf! Und das rechtzeitig zum Start der Münchener Sicherheitskonferenz.

Wikileaks-Chefredakteur Kristinn Hrafnsson berichtet über Julian Assange

Deutsche Übersetzung

In dieser Rede, die am 4. Februar 2020 in London aufgezeichnet wurde, spricht der Chefredakteur von Wikileaks, Kristinn Hrafnsson, den Fall Julian Assange an. Hrafnssons Rede beginnt mit seinen jüngsten Erfahrungen mit Assange, als er ihn kürzlich im Belmarsh-Gefängnis besuchte. Anschließend geht Hrafnsson auf die Anschuldigung der US-Regierung ein, die behauptet, dass Assange ein Hacker und kein Journalist sei. Er untersucht die wichtigsten Enthüllungen von Wikileaks, als Assange die Organisation leitete, die Bedrohung, die seine Auslieferung an die Vereinigten Staaten für die Pressefreiheit darstellt, und stellt abschließend die Bedeutung kollektiver Maßnahmen fest.

Deutschland 2018: der Faschismus kehrt zurück – in schickem Anzug

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Sonntag, 22.7.2018. Eifel. Habe ganz vergessen, dass wir wieder Jahrestag hatten. Nun – subjektiv gesehen rast die Zeit gerade in einem wahnsinnigen Tempo an mir vorbei …das muss das Alter sein. Acht Jahre besteht der Nachrichtenspiegel schon, bemüht sich, zum Nachdenken anzuregen … und detalliert aufzuzeigen, wie sich unser Land (und die ganze Welt) nach dem Putsch der Oligarchen der westlichen Wertegemeinschaft verändert. Sicher: wir sind immer noch sehr sozial. Wenn Kinder in Thailand in einer Höhle gefangen sind, dann fiebern wir mit an den Geräten, harren ihrer Rettung. Warum? Nun, weil es entprechend medial aufbereitet wird. Als staatlich organisierte Einladung zur Demonstration von Empathie und soziale Teilnahme zur Beruhigung des Gewissens: „wir“ leiden mit! Es ist natürlich global betrachtet nur eine Organisation von Heuchelei.

„Wir“ – als die Starken, die Reichen, die Mächtigen – vernichten jedes Jahr Kinderleben in einem Ausmaß, das fast die Horrorzahlen von Auschwitz erreicht. 4,7 Millionen tote Kinder in Afrika – jedes Jahr (siehe Patenschaft Afrika). Die – schaffen es nicht in die Medien. Der Grund ist einfach: in Thailand kommen Gutmenschen zum Einsatz – also „wir“. Taucher der westlichen Wertegemeinschaft retten die Welt – das ist eine Nachricht wert. Dass unser Lebensstandard, unser Reichtum indirekt und zum Teil auch direkt auf den Knochen von Negerkindern aufgebaut ist – die Nachricht schafft es nicht in die Presse. Das die letzten zwanzig Jahre knapp 100 Millionen Kinder verreckt sind, regt uns kaum auf – dabei sind das mehr Tote als in beiden Weltkriegen zusammen, Kriegen, die auch heute noch heiß diskutiert werden. Aber dass ich jetzt das „N-Wort“ benutzt habe – das kann mich in diesem Land Kopf und Kragen kosten. Neger verrecken lassen: ok. Neger sagen: Hinrichtung, wenigstens sozial, Bücherverbrennung eingeschlossen. Heuchelei hoch zehn im Dienste der Wohllebe und der Fleischtöpfe.

Dabei täten wir gut daran, mal einen Blick nach Afrika zu werfen, zu analysieren, woher eigentlich das Elend der Völker dort stammt, denn: wir sind ja gerade dabei, das Elend Afrikas im Dienste unseres Exportes flächendeckend in Europa einzuführen, ganz vorne mit dabei: Sozialnazis in Deutschland. Dass hier das Wort „Nazis“ wieder auftaucht, ist wohl bedacht. Sie kennen doch den Spruch „Sozial ist, wer Arbeit schafft“, oder? Er wurde 1932 von dem Herrn Huggenberg geprägt. Huggenberg, Alfred: Medienzar der Weimarer Republik, Feind der Republik – und jemand, der half, die NSDAP groß zu machen. Sein Satz hat es bis in die Gegenwart geschafft, Merkel, Westerwelle, Stoiber benutzen ihn, Clement, Münterfering und Schroeder haben ihn übersetzt und zum Teil andere Hitlerzitate transportiert, ohne dass groß eine Welle gemacht wurde: sozial ist, was Arbeit schafft – hierzu siehe das Werk der begnadeten Kallisti (siehe Kalisti-dichtet-belichtet), sie setzt sich dezidiert mit den faschistischen Bezügen zu Hartz IV auseinander, dort begegnet man dann auch Gustav Hartz – einem Namensvetter unseres Peters, der schon in den zwanziger Jahren Arbeits- und Sozialhilfe zusammenlegen wollte. Nebenbei erfährt man mal eine interessante Zahl 75 Milliarden Euro hat der Staat zur Errichtung des Hartz IV-Systems ausgegeben, eines Systems, welchen den besten Niedriglohnsektor Europas geschaffen hat, ein Sektor, der uns die Exportüberschüsse möglich gemacht hat und so hauptverantwortlich für die Zerstörung europäischer Industrien im Dienste der Rendite deutscher Millionäre ist – wofür wir langsam die Quittung kriegen und den Preis der asozialsten Volkswirtschaft Europas verdient haben.

Andere Medien, die nicht gerade Ländern der sich selbst dauerlobenden westlichen Wertegemeinschaft angehören, deren höchster Wert „Rendite durch Ausbeutung“ halt nicht jeden Staatschef lückenlos überzeugt, sprechen deutlich vom „Wirtschaftlichen Staatsterror durch Hartz IV“ (siehe rt-deutsch) – auch zu einem neuen Anlass.

Jedem Hartz-IV-Opfer können jederzeit alle Bezüge gestrichen werden können, wenn er sich nicht folgsam genug zeigt, wir er eliminiert, ihm wird alles entzogen, ja: auch Miete, Heizung, Krankenkasse; in Zeiten, wo jeder Apfel in der freien Natur eingezäunt, jeder Quadratmeter einen Besitzer hat, braucht man Menschen nicht mehr in die finstersten Kerker des Burgverlieses zu werfen um sie verrecken zu lassen, heute ist alles so gut bewacht und durchorganisiert, dass das schon die Straße erledigen kann. So dargestellt, stört das doch den Genuss der Sahnetorte am Nachmittagstisch, oder? 34000 Menschen in diesem Land werden jedes Jahr die Lebensgrundlagen total entzogen – nur durch ein Wunder haben wir keine Leichenberge auf den Straßen … durch das Wunder von Freundschaft und Solidarität der Bürger, der wenigen sozialen, die noch in diesem Land leben.

Der neue „Staatsterror“ gegen „Minderleister“ und „Ballastexistenzen“ (ja, solche Wortmonster sind inzwischen gang und gäbe in der „Wirtschaft“, die ihr Betriebssystem mutmaßlich direkt aus dem Führerhauptquartier bezieht) sieht nun Zwangsarbeit vor (siehe gegen-Hartz). Es werden dazu natürlich viele schöne Worte gemacht, Nazis haben selbst in der Zeit, als sie mit offenem Visier das Land tyrannisierten, von Schönrednerei Gebrauch gemacht: kein Jude wurde „ins Gas geschickt“ – die wurden alle „umgesiedelt“ – und heute, wo die alte menschenfeindliche Pest wieder ihr grässliches Haupt erhebt – quer durch alle Parteien – wird sogar noch schöner geredet. Wer länger als fünf Jahre arbeitslos ist, wird einem Arbeitgeber zugewiesen, der massive Lohnkostenzuschüsse erhält, gleichzeitig wird die Person massiv „betreut“. Wieder eine Milliardensubvention für „die Wirtschaft“, die wieder mal Steuergelder auf Privatkonten buchen kann. Natürlich ist alles freiwillig … so wie das Unterschreiben der Eingliederungsvereinbarung. Nur: wer nicht unterschreibt, wird sanktioniert. Freiwillig war ja auch das Besteigen des Zuges nach Auschwitz – man hätte sich ja auch weigern und von den Wachen erschießen lassen können.

Spannend auch die Stellungnahme des Sozialverbandes Deutschland zu dem Gesetz (siehe sovd), ihm liegt die Integration der Schwerbehinderten auf dem Arbeitsmarkt sehr am Herzen. Man merkt gar nicht mehr, wie asozial das Denken eigentlich geworden ist, oder? Schwerbehinderte sind schwer krank – und sollten deshalb von Arbeit verschont bleiben. Darum haben wir überhaupt das ganze Sozialwesen eingeführt: für die Kranken sorgt die Gemeinschaft – schon seit Jahrtausenden. Außer heute. Man fühlt sich an Zeiten erinnert, wo im Rahmen der Divisionen des Volkssturmes 1944/1945 alle auch nur irgendwie tauglichen Menschen für den Endsieg an die Front geschickt wurden – auch die uralten und schwer kranken. Nur: welchen Endsieg haben unsere Oligarchen da im Sinn? Die wirtschaftliche Eroberung ganz Europas? Wieder mal ein vereintes Europa unter großdeutscher Führung? „Wollt Ihr den totalen Wirtschaftskrieg“? Na ja – die USA jedenfalls … haben diese Kriegserklärung jetzt angenommen und reagieren. Italien rebelliert auch schon.

Nun – das sind harte Worte. Ich würde lieber schönere Worte machen – aber leider spielt da die Realität nicht mit. In den siebziger Jahren konnte ich noch schöne Worte über diese Solidargemeinschaft machen, war einer der Wenigen, der verstand, warum es ok war, einem arbeitslosen Zuhälter die Raten für seinen Porsche weiter zu bezahlen (geschah beim Sozialamt Recklinghausen): das Gebot, niemanden wegen Arbeitslosigkeit aus seiner sozialen Stellung zu reißen war wichtiger als das moralische Urteil über die Person. Vierzig Jahre später betrifft die Hartz IV-Gesetzgebung allein in den letzten zehn Jahren 18,2 Millionen Menschen (siehe Zeit) – alle gleichzeitig enteignet, während im gleichen Zug nach einem Jahr all´ ihre beruflichen Qualifikationen auf Null gesetzt wurden … per Gesetz. Das sind ein Drittel aller Arbeitnehmer, die selbst schon in ihrer Gesamtheit als „die Wertlosen“ bezeichnet werden, weil Millionär sein unterster gerade noch tolerierbarer Sozialstandard geworden ist. Wer den nicht erreicht, ist selber Schuld, weil er sein Leben nicht auf die Reihe kriegt und immer noch von der Gnade der Arbeitgeber abhängig ist, sie durch seine Unfähigkeit zur Selbstversorgung mit seiner Existenz belastet.

Ursachen für Fachkräftemangel? Vielleicht mal die gelebte Praxis in Jobcentern und die dazu gehörigen Gesetze genau studieren. Gilt übrigens auch für wissenschaftliches Personal, begleitend zu Hartz IV wurde das Wissenschaftszeitvertraggesetz ins Leben gerufen (siehe Wikipedia), welches verhindert, dass der wissenschaftliche Nachwuchs auch über die Habilitation (also: die Voraussetzung für die Erlangung einer Professur) hinaus an der Universität arbeiten kann: so werden dann die jungen Wissenschaftler (die können dann schon 50 sein) an die Hartz-Behörde übergeben, die ihre jahrzehntelang erarbeiteten Qulifikationen erstmal wieder löscht und sie auf Hilfsarbeiterniveau herunterstuft.

Und das wird noch schlimmer, weil nun die Existenzberechtigung von Alleinerziehenden in Frage gestellt wird. Ganz offen. Der Millionär (siehe FAZ) Richard David Precht – der Edelphilosoph der deutschen Medien – hat dazu eine einprägsame Meinung: er will nicht, dass Menschen mit einem bedingungslosen Grundeinkommen hemmungslos Kinder in die Welt setzen können (siehe Freitag). Ein ansonsten wohlüberlegt scheinender Mensch öffnet die Tore für … Zwangssterilisationen armer Menschen – und merkt es womöglich gar nicht selbst. Das wird dann ein interessantes bedingungloses Grundeinkommen – wer weiß, welche Bedingungen noch erfüllt werden müssen, um so ein Einkommen erzielen zu können.

Der Staat selbst experimentiert gerade am lebenden Objekt weitere Einsparmöglichkeiten, die wohl in Zukunft auf alle Arbeitnehmer übertragbar sein werden: Lehrer werden in den Ferien entlassen und auf Hartz IV gesetzt – da spart man Millionen (siehe Tagesschau), die man wieder für sinnlose Bauprojekte oder horrende Entlohnungen von Staatsdienern der gehobenen Klasse einsetzen kann. Was spräche dagegen, im Dienste der Weltherrschaftspläne der „Wirtschaft“ auch mit dem Urlaub von Arbeitnehmern so zu verfahren? Die könnten doch dann sinnvollerweise im Urlaub noch einen Ein-Euro-Job für die Gemeinde machen. Vielleicht könnte so das flächendeckende Sterben der Gemeindebäder (siehe Tagesschau) aufgehalten werden, wenn die Anästhesisten der Uniklinik im Urlaub noch den Bademeister machen, die Handwerker das Gelände und Bauwerk instand halten und die Lehrer Aufsicht führen.

Irreal?

Glauben Sie bloß nicht, dass der Phantasie der Plünderer Ihrer Börse irgendwelche Grenzen gesetzt werden. Ein neuer Vorstoß erreicht uns gerade durch die KV Niedersachsen, die mehr Geld aus Kranken pressen will – die haben immerhin außer dem Tod kaum sinnvolle Alternativen. 50 Euro soll die Aufnahme in die Notfallambulanz der Kliniken kosten (siehe NDR) – falls man überhaupt noch eine in der Nähe erreichen kann, nachdem Jens Spahn 600 Notfallambulanzen in Kliniken geschlossen hat (siehe ZDF).

Fragen Sie sich jetzt, warum der Widerstand gegen diese äußerst asoziale Entwicklung gerade in Deutschland so gering ist? Wieso der Geist des Führers die Führer aller Parteien umringt? Wieso wir eine Wiederholung der dreissiger Jahre und ihrer menschenfeindlichen Parolen erleben?

Die Antworten wollen sie gar nicht wissen, sie gehören zu den verbotenen Themen der „Verschwörungstheorie“, die vor allem alle Verschwörer aus Wirtschaft und Politik extrem beunruhigen – wer will schon, dass seine perfiden Pläne von irgendeinem Schreiberling offen gestellt werden?

Zum Thema Widerstand gibt es auch eine Umfrage, gefragt wurden über 600000 Menschen, ob sie sich an einem Aufstand gegen die Mächtigen beteiligen würden, wenn er die nächsten Tage losginge (siehe Generation-Whats). Mit überwältigender Mehrheit wollten die Europäer an diesem Aufstand teilnehmen … außer die an der direkten Grenze zu Deutschland und die Deutschen selbst.

Warum wohl?

Nun … die waren am längsten durch die Faschisten besetzt, können sich noch am Besten daran erinnern, wie es damals war – und heute wieder ist. Darum bleiben in Deutschland die Demonstrationen aus, darum sind alle ruhig … wie damals. „Töte einen, um hundert zu verängstigen“ heißt es in China (siehe Spiegel). Eine ganz alte Methode des Terrors, seit Jahrtausenden vom Adel praktiziert. „Sanktioniere einen total, um Millionen zu ängstigen“ – das wäre die neue Devise zu diesem Folterinstrument.

Hat funktioniert. Gerade in Deutschland ist die Erinnerung an den Staatsterror noch lebendig – und man erkennt schnell, wenn es für Widerstand zu spät ist. Man braucht nur die Großeltern zu fragen – die ware noch live dabei … und sind schockiert, was in Deutschland wieder möglich ist.

Und ich möchte dabei auch zu denken geben, was aus den Ankerkonzentrationslagerzentren werden kann, wenn einem die Flüchtlinge ausgehen.

Dorthin könnte man doch auch die Ballastexistenzen wirtschaftlich günstig entsorgen, die sich wirklich durch Krankheit, Alter oder Beharren auf ihrer Würde dem Arbeitszwang entziehen – oder?

 

 

 

 

 

 

 

Je sui…

Steve Geshwister

TROTZ STAATSGEWALT – WIR GEBEN NICHT NACH

Türkei, tausende von Verletzten und mindestens vier Tote.Tausende Menschen trafen sich zum friedlichen Protestmarsch durch Frankfurts Bankenviertel und wurden eingekesselt, über Stunden festgehalten.  Der Kampf um Demokratie und Gerechtigkeit ist nicht nur ein Kampf in Deutschland, in Europa, es ist ein weltweiter Kampf!

Frankfurt und Istanbul, Tunis, Kairo, Athen, New  York, Madrid, Teheran, Aleppo und Qamishli. Hunderttausende Menschen sind nicht mehr bereit, sich den Mächten, Gierigen zu beugen und die Verhältnisse hinzunehmen. Und die Politiker schicken ihre Polizisten und Kerkermeister mit ihren Höllenwerkzeugen.

Ihre Antwort heißt, Gewalt gegen die Bürger, die die Unterdrücker, die Verräter der Demokratie und die Politikerknechte von Wirtschaft, Banken, dieses Lügenpack, einfach nur satt haben.

Doch eines steht fest – Wir geben nicht nach!

Berlin: Zwangsräumung mlt Todesfolge

Am Donnerstag (11.4.), zwei Tage nach der mit Unterstützung von 140 Polizeibeamten durchgeführten Zwangsräumung ihrer Wohnung, verstarb die schwerbehinderte Rentnerin Rosemarie F. in der Wärmestube der Berliner Kälte-Nothilfe.

Die Vorgeschichte

 

 

 

Antisemitische Propaganda

Der Zusammenstoß zwischen den Soldaten und den pro-palästinensischen Demonstranten fand am Samstag statt, als eine Gruppe von 250 Menschen einen Fahrradausflug ins Jordantal machte. Sie nannten die Aktion “stiller Protest” und wollten damit die Schikanen aufzeigen, denen die Palästinenser täglich auf der Jordan-Autobahn ausgesetzt sind. Sie wurden von israelischen Soldaten gestoppt, die sie schlugen und ihre Fahrräder auf die andere Seite der Strasse warfen.

(Gefunden bei Politaia.org)

 

Wahlkampfplakat der CDU geleakt

Wahlkampfplakat der CDU geleakt

Dazu hat das Merkel letztens gesagt:

„Man kann die Politik nicht danach ausrichten, wie viele Menschen gerade auf der Straße stehen“.

Wer hat die nochmal gewählt?

via fefe
Foto: Marijan Murat dpa/lsw

Update:

Auch wenn ich normalerweise kein Fan von Fullquotes bin, das sagt der normalerweise sehr zurückhaltende Fefe noch:

Heilige Scheiße, was geht denn da in Stuttgart ab? Selbst das ehemalige Nachrichtenmagazin spricht von „Bürgerkrieg“, und die sind ja noch nie dadurch aufgefallen, dass sie sich bei Polizeiübergriffen auf die Seite der Demonstranten stellen. Wow. Spätestens an der Stelle hier ist für mich alles klar:

Es sind Hundertschaften, die aus der ganzen Republik zusammengezogen wurden.

Da werden die üblichen Prügelbrigaden aus Berlin und Hamburg am Start sein. Und es passiert das selbe wie sonst auch bei Demos, nur interesssiert es hier anscheinend zum ersten Mal jemanden:

Eine völlig durchnässte alte Frau hat sich in die hinteren Reihen retten können, mit dem Rest ihres Schirms, dem Griff und einem gekrümmten Stab. Alles andere hat der Wasserwerfer weggefegt. Die 71-jährige Rentnerin demonstriert zum ersten Mal in ihrem Leben und ist, gelinde formuliert, fassungslos und verzweifelt.

Eine 71-jährige Rentnerin mit dem Wasserwerfer beschießen, das muß die neue Charmeoffensive der Bundespolizei sein!

Sie schreit Werner Wölfle, den Chef der Stuttgarter Grünen, an, er solle sich vor die Wasserwerfer legen, er sei doch ein Politiker. Aber Wölfle ist schon durchnässt und die falsche Adresse.

Krasse Scheiße. Und dann die Geschichte von dem Krimi-Autor Wolfgang Schorlau, der beobachtet, wie die Polizei einem 15-Jährigen voll ins Gesicht geschlagen hat, und ihm gegen den Hinterkopf, der dazu nur meint, er habe sowas nicht für möglich gehalten, immerhin sei man ja hier in Stuttgart, nicht in Berlin. Tja, dazu fällt mir nur der Niemöller ein. Da merken die Schwaben mal, was passiert, wenn man Polizeigewalt woanders toleriert. Irgendwann hat man die dann auch bei sich vor der Haustür.

Und dann zitieren sie den katholischen Pfarrer, der in den letzten Tagen Verhandlungen organisiert hat, und der stellt immerhin mal die richtige Frage:

„Was sollen da die Kinder denken“, sagt der 49-jährige Geistliche, „was sollen sie von unserem Rechtsstaat halten, der sie von der Straße spritzt?“

Das kann ich euch sagen, was die Kinder denken werden. Die werden denken: das passiert, wenn man CDU wählt. Und Recht haben sie.

Und wo wir bei Niemöller waren. „Als sie die Geschwerkafter holten, habe ich nicht protestiert; ich war ja kein Gewerkschafter.“

Zu ihnen wird Mappus wohl auch die frühere Ver.di-Landesvorsitzende Sybille Stamm zählen. Die 65-jährige kommt mit blauen Flecken aus einem Pulk, nachdem sie von Polizisten die Böschung hinuntergeworfen und getreten worden ist. Sie ist eine der Verletzten, die in einem Sanitätszelt behandelt werden – sie haben Blessuren aufgrund von Tränengas, Wasserwerfern, Tritten. „Das ist hier Bürgerkrieg“, sagt sie.

An der Stelle haben die vom ehemaligen Nachrichtenmagazin dann offensichtlich Dinge aus ihren vielen Dokumentationen über das 3. Reich wiedererkannt und sahen sich doch mal zur Kritik genötigt.

Ach übrigens, wenn ihr mal sehen wollt, wie sich das in der Darstellung der Polizei anhört:

Polizeikräfte mussten vereinzelt Pfefferspray gegen Demonstranten einsetzen […] Im Laufe der Demonstration benutzten einzelne Teilnehmer Reizgas gegen Polizisten

Da seht ihr es! Die Gewaltanwendung war voll ausgeglichen!1!! Nicht nur das, in der Presseerklärung lügen sie uns auch dreist ins Gesicht, es seien Pflastersteine geflogen. Woher ich weiß, dass das eine Lüge war? Von hier:

Das Innenministerium in Stuttgart musste zudem die Darstellung zurückziehen, es seien Pflastersteine auf Polizisten geworfen worden. „Da waren wir falsch informiert“, sagte eine Sprecherin.

Soso, „falsch informiert“, ja? Gemerkt haben sie, dass sie falsch informiert waren, nachdem die Lüge per 20-Uhr-Tagesschau rausgegangen ist. Na SO ein Zufall.

Die Gewalt der Sturmtruppen war so ausufernd, dass sogar abgehärtete Fußballfans entsetzt waren.

Es gibt überhaupt nur eine Gruppe, die die Gewalt gut findet. Nein, nicht der Schwarze Block, der sich freut, dass die Gewaltexzesse der Polizei mal ordentlich dokumentiert würden und jemanden treffen, bei dem nicht die Mehrheit sofort glaubt, dass der schon schuldig sein wird. Die CDU-CSU. Die haben den mit Abstand widerlichsten Tweet rausgehauen, den man sich nur denken kann:

Wer x Aufforderungen der Staatsgewalt keine Folge leistet & sich nicht v. Steinewerfern distanziert, kriegt auch mal auf die Fresse #s21

Wer JETZT noch die Schwarze Pest wählt, den lasse ich nicht mehr mit Unwissen als Ausrede gehen.

http://blog.fefe.de/?ts=b25bdd6e

Der Weltfaschismus kommt auf leisen Sohlen

Adorno sagte, er fürchte nicht die Rückkehr der Faschisten in der Maske der Faschisten, sondern die Rückkehr der Faschisten in der Maske der Demokraten.

Auf leisen Sohlen kommt er daher der Weltfaschismus, und alle schreien sie Hurra, und lassen sich vor den Karren dieser neoliberalen Diktatur spannen und merken gar nicht das es nicht mehr all zu lange dauert und ihnen wird auch der Hahn zugedreht.

Arbeitslosigkeit ist eigentlich ein Fortschritt ein Zeichen unserer hoch intelligenten Rationalisierung und Optimierungs Maschinerie, Produkte lassen sich mittels Mausklick in gigantische Art und Weise mit wenigen Arbeitern vervielfältigen.

So hat man nach und nach traditionelle Handwerksberufe wie zum Beispiel den Schuster überflüssig gemacht, seine Arbeit übernehmen Hightechmaschinen die in wenigen Sekunden mit einer Hand voll Arbeiter tausende von Schuhen in der Stunde herstellen können.

Auch das Bäckerhandwerk ist überflüssig geworden, gigantische Lebensmittelindustrien sind in der Lage in 1 Stunde mit zwei Mitarbeiter  100 tausende von Laib Brot auszustoßen, wie viel kleine und mittelständische Bäckerstuben mitsamt ihren Angestellten sind wohl diesen Rationalisierungsprozessen zum Opfer gefallen?

Dies sind nur zwei Beispiele um aufzuzeigen dass der technische Fortschritt uns die Arbeit abnimmt und erleichtert. Die ganze Sache hat nur einen Haken, die Gewinne die diese hochkomplexen Produktionsmaschinen erwirtschaften fließen in die Tasche der Kapitaleigner die sich dieses Know-how eingekauft und patentiert haben.

Durch dieses Faktum , wird immer mehr Armut produziert , weil die Kapitaleigner ihren Anspruch auf diese gigantischen Gewinne geltend machen, und ihren Reichtum immer mehr ausbauen. Was macht ein Mensch der keine Arbeit , kein Grund und Boden, keine Ressourcen wie Gold Platin Kupfer oder sonst was hat. Kann man Menschen mit einer Schüssel Reis einem Wellblechdach auf Dauer ruhig stellen? Und im Gegenzug sich ein ganz gewisser Personenkreis mit Champagne die Zähne putzt?

Und genau hier schnappt die Falle zu , ganze Bevölkerungsteile werden kriminalisiert , gigantische Industriegefängnisse werden aus den Boden gestampft wie dies in Amerika bereits der Fall ist , in dem mehr Menschen im Gefängnis sitzen als in Europa und China zusammen . Die Gefängnisindustrie ist in Amerika der größte Arbeitgeber mit fast 600.000 Angestellten , ein gigantischer Industriezweig , und dieser wird sich auch in Europa breitmachen.

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