Sergej Skripal

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Nawalny: Im SPIEGEL gähnende Leere | Presse verzerrt Coronademo

Flatterhafte Demonstranten, Journalisten, Polizisten und Verschwörungstheoretiker auf der Corona-Demo in Berlin. Aber ging es da überhaupt noch um Corona? Und, giftige Schwarze Witwen spinnen eine neue Geschichte rund um Kreml-Kritiker Nawalny. All das bei 451 Grad.
Na? Habt ihr auch die angenehmen 24 Grad Celsius am Samstag in Berlin genossen? Bitte alle Querdenker ehrlich sein! Ihr wart doch froh, dass es nicht in Strömen geregnet hat. Wäre ja sonst auch echt schade um die schöne Demonstration gewesen. Nicht auszudenken, was alles hätte passieren können, wenn die Stufen vor dem Reichstag nass und rutschig gewesen wären. Aber alle Teilnehmer – wie viele es genau waren, weiß bis heute niemand so richtig – hatten Glück. Wetter war gut. Stimmung war, naja, sagen wir, das Wetter war gut und es konnte munter drauflos gerangelt, gepöbelt und dem Neu-Berliner Robert F. Kennedy Junior gelauscht werden.
Doch wer stand da jetzt eigentlich für was genau ein? Die Farben der Fahnen waren ja bunt gemischt und auch die Intentionen schienen unter den Demonstranten auseinanderzugehen. Gegen die Maskenpflicht hier, für ein Querdenken in Berlin da, und ein bisschen QAnon-Duft lag auch in der Luft. Viele Eindrücke und Meinungen über COVID-19, die auch die Politik und die Medien erst einmal verarbeiten müssen. Wir wollen es der ARD-Tagesschau und Olaf Sundermeyer mit ihrer verzerrten Berichterstattung nicht gleichtun und euch mal unsere Meinung zu all dem mitteilen, um vielleicht etwas Licht ins Dunkel bringen zu können. Oder seid ihr etwa schon voll im Bilde?
Aber auch für Menschen, die nicht auf der Straße waren, gab es einiges zu sehen. Wir wollen euch an dieser Stelle einen neuen Serientipp mit auf den Weg geben. In den Hauptrollen der russische Oppositionelle Alexei Nawalny und der ehemalige Doppelagent Sergej Skripal. Die neue Folge des „Nawalny-Komplotts“ ist da und verspricht, mit ihren Lügen und Intrigen wieder spannend zu werden. Der Print-Bösewicht – oder anders gesagt: Der Spiegel – wird in dieser Episode nicht müde, unbeantwortete Fragen auch weiterhin unbeantwortet zu lassen und mit der Verdachtsberichterstattung in aller Ruhe fortzufahren.
Da haben sie wohl nichts aus dem Claas Relotius-Skandal gelernt. Dieser hatte sich damals eine Geschichte rund um eine Holocaustüberlebende zurechtgesponnen. Aber auch ohne ihn ist es um die Aufklärung beim Spiegel sehr dürftig bestellt. Die Zuschauer müssen ein weiteres Mal warten auf Antworten zu Fragen wie „War Putin überhaupt an der Attacke an Alexei Nawalny beteiligt?“, „Wer hat den Tee vergiftet?“, „Woher stammt das Nowitschok ursprünglich?“. Dies kann man wohl nur als cleveren Schachzug der Produzenten sehen. Hier soll Spannung erzeugt werden, liebe Leute! Das machen die mit Absicht. So etwas nennt man unter Serienexperten einen Cliffhanger, der den Zuschauer mit seinem ungewissen Ausgang und offenen Fragen möglichst lange an die Geschichte binden soll. Nicht schlecht, Spiegel-Magazin. Nicht schlecht.
Wir vom 451 Team brauchen so einen Hokuspokus nicht und wünschen euch viel Spaß mit der neuen Folge!

Für manche schaffte ein Skripal-Krieg einen Dicken Bauch!

… aber viele sähen dann ganz anders aus:

Die Rüstungslobby kennt nur eine Not:
Kommt Frieden dann ist das Geschäft schnell tot
Damit die Lobby dieses nicht erlebe
Drückt sie auf alle verfügbaren Hebel
Die Menschheit hüllt sie ein in Nebel

Herr Kurz, von Österreich vor kurzem nach Moskau fährt
Dort wurde er natürlich sehr geehrt
Der Wunsch nach Frieden ist ja nicht verkehrt
Und auch der Präsident des Landes,
Van der Bellen fand es
dass er bald darauf nach Kiew fuhr
Er wollte dort auch Frieden nur

Da aber Frieden ein Schaden fürs Geschäft
so machten beide das für die Rüstungslobby nicht recht
Und schnell bevor das Malheur noch nicht zu groß
trat man eine andere Lawine los

In London mitten auf einer Bank
fand man zwei Leute vergiftet,
die vorher nicht krank
Man hatte vorher von Kurz nicht berichtet
Gott sei Dank

Woher das Gift wohl stammt?
Natürlich in Moskau wurde es gebrannt?
Denn es war schon gut analysiert
Auch ein Gegengift war gerührt

So wie wir für die Impfung das Bakterium brauchen
so könnten unsere Köpfe rauchen,
wenn wir für einen Stoff, den wir nicht haben,
wir könnten dabei schier verzagen,
plötzlich ein Heilmittel produzieren.
Man konnte daraus einen viel größeren Profit lukrieren.

Der Handelsstreit mit Uncle Sam ist bald geschlichtet,
wenn man die Aggression gegen Moskau richtet

Und der größte Benefit
ist des Rüstungswettlaufs Teufelsritt
und wenn auch das Gift seit über 20 Jahren
überall bekannt ist, nicht nur dem Zaren

So bringt es doch der Rüstungslobby großen Profit
und alle machen begeistert mit
Sie werden dann erst wachen auf
wenn die Atombomb fliegt hinten drauf

Das ist aber wirklich öd
denn dann ist es schon zu spät
Dann geht es hinab in die Höll‘
wo der Herr der Welt ist zur Stell‘

Oder es geht in den Himmel hinauf
Dort wo der Weltfrieden nimmt seinen Lauf?

 


Quellen:

http://news.bbc.co.uk/2/hi/asia-pacific/415742.stm

https://derstandard.at/2000075266493/Kurz-in-Moskau-Russische-Medienberichte-ueber-Wunderkanzler-und-Wunderkind

https://www.ukrinform.de/rubric-polytics/2420704-bundesprasident-alexander-van-der-bellen-in-kiew-eingetroffen.html

https://kurier.at/politik/ausland/poroschenko-van-der-bellen-minsk-abkommens-umsetzen/310.189.225

https://www.rubikon.news/artikel/beweise-bitte

https://www.nachrichtenspiegel.de/2018/01/29/der-loechrige-atomare-regenschirm/

Bild 1: CC0 / pixabay  

Bild 2: By Furfur /GFDL (http://www.gnu.org/copyleft/fdl.html) or CC BY-SA 3.0 via Wikimedia Commons

Das Auge! – Ein neues Sehen dieser Welt!


Bild: Petr Novák, Wikipedia CC BY 2.5  

Im Allgemeinen ist es gut, wenn man den Sinnesorganen vertrauen kann. Wenn man eine Demonstration sieht, aber die Medien beschreiben das nicht, so kann man davon ausgehen, dass diese Demonstration stattgefunden hat. Aber es gibt auch andere Zusammenhänge: Da ist schon Galileo darüber gestolpert. Er wusste, durch seine Berechnungen, dass sich die Erde um die Sonne dreht und nicht umgekehrt. Musste aber trotzdem abschwören. Die unkritische Beobachtung würde eine Umkreisung der Sonne um die Erde ergeben. Eine ehrliche Wissenschaft kann die Fähigkeiten unserer Sinnesorgane erweitern. Unser Eifelphilosoph berichtet aber: Wir müssen im Jahre 2018 davon ausgehen, dass „Forschung“ nahezu vollständig industriedominiert ist, es gibt ein schönes Buch dazu, das ich gerade lese: Gekaufte Forschung (Europaverlag Berlin, 2015 von Professor Christian Kreis), wo man nebenbei erfahren kann, dass „über 75 Prozent der Forschung in Deutschland industriegelenkt“ sind (a.a.O., Seite 172) – Quelle: nachrichtenspiegel). Das heißt, 2×2 ist z.B. 5. Denn wenn man die Rabatte der Industrie dazu nimmt, so gibt es eine ganz andere Mathematik.

Ja, das Auge kann ja allerhand Sinnestäuschungen erleben. Zum Beispiel eine Fata Morgana. Man meint, BK Merkel wäre schon weg und sie ist doch wieder da. Man könnte den jetzigen antieuropäischen Wahlausgang in Italien durchaus als Folge der Politik der EU Trias sehen, über die Merkel ihre schützende Hand gehalten hatte. Sie wurde während der Krise der südeuropäischen Staaten als die Chefin Europas bezeichnet. Oder eine Halluzination, Deutschland geht es gut, zum Beispiel.

Man kann auch eine Phobie vor einem Land haben: Da wurden doch kürzlich wieder Menschen in Großbritannien vergiftet und die Spuren führen wieder nach Russland? Sogar Spektrum der Wissenschaft beschäftigt sich mit diesen Fragen: http://www.spektrum.de/wissen/6-antworten-zu-nowitschok_
Bitte wie kann man Substanzen so genau testen und analysieren, die man nicht zur Verfügung hat? Einerseits wird Russland vorgeworfen, dass die Atomwaffentechnologie Nordkoreas aus Russland stammt (Quelle: ORF).  Andererseits sollen die biologischen Kampfgifte trotz dem Zusammenbruch der Sowjetunion nicht in westliche Hände gelangt sein? Bei einem völligen Zusammenbruch der Sowjetunion in den 90er Jahren, wo sogar das Militär nicht mehr bezahlt wurde? Wo darüber hinaus belegt ist, dass die USA Zugang zu Giften der „Nowitschok-Reihe“ hatten, z.B. als US-Chemiexperten 1999 ein entsprechendes UdSSR-Labor in Usbekistan außer Betrieb setzten und dort fachmännisch „für Sicherheit sorgten“ (Quelle: BBC news).

Woher wollen die westlichen Verantwortlichen wissen, dass die Substanzen nicht von westlichen Geheimdiensten eingesetzt wurden? – Dazu vielleicht ein im Goldmann Verlag erschienenes Buch „Ein Fall für den Mossad“ hatte da tiefe Einblicke ermöglicht.

Man könnte die Journalisten auch als die Augen einer Gesellschaft bezeichnen. Umso tragischer, wenn ein investigativer Journalist aus der Slowakei und seine Verlobte jüngst kaltblütig ermordet wurden.

(Quelle z.B.: schweizer-illustrierte). Der ermordete Jan Kuciak hatte über die Verflechtung von Politik, Wirtschaft und der italienischen Mafia recherchiert. Es geht um abgezweigte EU-Mittel, die für die Förderung der Landwirtschaft in der Slowakei vorgesehen waren (Quelle: euronews). Die Öffentlichkeit der Welt machte Druck, so dass jetzt Fico, der Ministerpräsident der Slowakei, seinen Rücktritt eingereicht hat. Einen wichtigen Experten für solche Fragen, könnte man zum Leiter einer Expertenkommission zur Klärung dieses Mordes machen. Er kommt aus dem Nachbarland Ukraine und heißt Leonid Kutschma. Eine Ernennung Kutschmas für eine solche Funktion würde einer bewährten europäischen Tradition entsprechen. Man hatte genau den Finanzminister von Luxemburgleaks (Quelle: sueddeutsche), der ja als Finanzminister von Luxemburg nicht wissen konnte, dass sein Land zur größten Steueroase Europas wurde, zum Kommissionspräsidenten Europas ernannt. Kaum jemand kennt die heikle Materie der Verflechtung der Medien in die Politik so wie Kutschma. Er war Präsident und „Goldgräber“ in der Ukraine.

Ein vorlauter Journalist wollte ihn, den Regierungschef, immer dabei beobachten und im Internet darüber schreiben. Irgendwann wurde es Kutschma zu bunt und er wurde zornig. Sein Leibwächter Nikolai Melnitschenko, ein nicht loyaler Leibwächter, schnitt seine Worte mit und brachte die Aufnahmen nach Europa. Deshalb ging in Kiew 2013  ein wichtiger Prozess zu Ende. Der Prozess gegen die Mörder von Gongadse, einem investigativen Journalisten, der vor allem über Kutschma berichtete. Damals waren Tonbänder von Gesprächen Kutschmas aufgetaucht. Nikolai Melnitschenko, ehemaliger Leibwächter des Staatschefs, hatte im Geheimen Äußerungen des Ex-Präsidenten mitgeschnitten…  Alexej Pukatsch war General der ukrainischen Miliz, als er vor über zwölf Jahren zum Journalisten-Mörder wurde. Pukatsch war es, der im Jahr 2000 Georgij Gongadse erdrosselte und die Leiche des regierungskritischen Reporters enthauptete. Das sehen die Richter als erwiesen an. Lebenslänglich lautet deshalb ihr Urteil für Pukatsch.

Er werde sich mit dem Urteilsspruch einverstanden erklären, antwortet nun der Verurteilte, aber nur, wenn neben ihm auf der Anklagebank die Hintermänner der Tat Platz nähmen. Dann nennt Pukatsch zwei Namen, die in der Ukraine einen Klang haben wie Donnerhall: Leonid Kutschma, von 1994 bis 2005 Staatschef des Landes, und Wladimir Litwin, Kutschmas Präsidialamtschef und lange Jahre Parlamentspräsident (Quelle: spiegel). Gongadse war für verschiedene Oligarchen und Parteien tätig gewesen, bevor er im April letzten Jahres die Ukrainska Prawda (Ukrainische Wahrheit) gründete. Die Zeitung konzentrierte sich auf die Enthüllung von Korruptionsfällen in den höchsten Kreisen der herrschenden Elite. Sie veröffentlichte unter anderem kompromittierende Dokumente über Präsident Leonid Kutschma. Um der Zensur auszuweichen, erschien sie im Internet (Quelle: wsws.org).

Kiew 2011- Das gegen den Ex-Präsidenten Leonid Kutschma eingeleitete Verfahren wegen Mordes an dem Journalisten Georgi Gongadse ist eingestellt worden. Die Anklage der Generalstaatsanwaltschaft sei auf Grundlage unzulässiger Indizien und damit zu Unrecht eingeleitet worden, urteilte Richterin Galina Suprun. Sie gab damit Kutschmas Klage statt. Er hatte eine Schuld stets von sich gewiesen (Quelle: spiegel). Bei dieser Gerichtsbarkeit der Ukraine Landes ist Kutschma natürlich der ideale Verhandler des Friedensvertrages von Minsk. Sogar 2015 : MINSK, 26. August (BelTA) – Außenminister Wladimir Makej, ukrainischer Ex-Präsident Leonid Kutschma und Berater des ukrainischen Staatschefs, Ruslan Demtschenko, haben sich heute zu einem Gespräch getroffen und über die schnellstmögliche Regelung der Ukraine-Krise auf der Grundlage der Minsker Vereinbarungen ausgetauscht. Das teilte ein Sprecher des Außenministeriums der Telegraphenagentur BelTA mit (Quelle: Telegraphenagentur Belarus).

Die Hinweise, dass Kutschma in die Angelegenheit Gongadse  involviert ist, sind aber sehr stark: In einem Gutachten, das der SPIEGEL beim Berliner Zentrum für Allgemeine Sprachwissenschaft in Auftrag gab, wird eine technische Fälschung der Bänder ausgeschlossen; die Stimmen der Beteiligten seien mit denen von Vergleichsaufnahmen „unter ohren- und signalphonetischen Gesichtspunkten sehr ähnlich“.

Zu einem gleichartigen Schluss kam das Internationale Presseinstitut in Wien, das vom ukrainischen Parlament mit einer Expertise beauftragt worden war. Auch dessen Experten konnten die Echtheit der Bänder nicht hundertprozentig beweisen, halten sie aber kaum für gefälscht (Quelle: spiegel).

Auf welchem Boden steht also der Frieden in Minsk, der von Menschen ausgehandelt wird, deren Hauptziel es ist, die Wirtschaft voranzutreiben? Merkel, die erfolgreich die Rüstungsindustrie fördert und Kutschma, der es vom sowjetischen Direktor der Atomraketenproduktion in Dnepro Petrowsk, zum Aufbau eines der wichtigsten Wirtschaftsklans in der Ukraine gebracht hat, werden doch nicht unwirtschaftliche Abkommen schließen? Ein echter Frieden wäre doch ein Schaden für die Waffenindustrie?  Minsk ist aber der Angelpunkt des Friedens in Europa. Die einhellige Meinung, der westlichen Medien ist so klar und weitgehend ohne Kritik an den Verhältnissen der Ukraine, dass wir uns fragen können, ob die Journalisten, die jetzt dem brutal hingerichteten Investigativ-Journalisten der Slowakei die letzte Ehre erweisen, auf dem Auge der Beurteilung der Ukraine erblindet sind?

Manche Journalisten der Ukraine fragen sich, ob in der Ukraine die Mafia jetzt zu großen Ehren gekommen ist. Doch es wäre der Auftrag der westlichen Journalisten, zu recherchieren, was auch in der politisch opportunen Ukraine jetzt geschieht und nicht alles tot zu schweigen. Ist es bei der derzeitigen Mediensituation so, wie bei der Wissenschaft, dass der mögliche wirtschaftliche Gewinn die Berichterstattung beeinflusst? Wobei die Zeitungen weitgehend von Annoncen leben und eben nicht mehr von den Abonnenten. Wenn also die großen Lobbies, die die größten Inserate finanzieren, neben der Abhängigkeit der Medien von Uncle Sam und den Bankern ihre Wahrheit erzeugen, dann erklärt es sich, dass es zunehmend einseitige Kriegspropaganda gibt? Ist nicht der Krieg das beste Geschäft? Und letztlich behindert ein Frieden zwischen Russland und und Ukraine den wichtigen Frieden in Europa! Dürfen die Journalisten nur das schreiben, was dem Kaiser recht ist? (Quelle:  swprs.der-propaganda-multiplikator).

Oder ist der Kaiser gleichzusetzen mit den Bankern? (Quelle: epochtimes). Den Kaiser dürfen die Medien offensichtlich nicht kritisieren? Denn wenn im Mai 2017 diese kritische Information über den Kaiser veröffentlicht wird, so wird eben dann sehr rasch auch der Bundestrojaner zur Sicherheit der Journalisten und Bevölkerung in D über die Hintertür eingeführt. Um die Menschheit vor dem Grauen, den so eine Information verbreitet, zu bewahren. So dass jedem unerfreulichen Journalisten der Bundestrojaner auf den Rechner gespielt werden kann. Die tun wirklich alles zu unserem Schutz. Und deshalb möchte der Kaiser nun alles über uns wissen? Ab 01.04.2018 gibt es eine verpflichtende PKW Ortung (Quelle: derstandard ).

Der persische König Darius hatte auch Augen und Ohren des Königs. Die heutigen Könige haben wir schon besprochen.  Die Augen und Ohren siehe Snowden – Eine allgegenwärtige Überwachung (Quelle:  learnliberty.org ).

Was ist aber mit uns? Sokrates war so ehrlich zu sagen: Ich weiß, dass ich nichts weiß. Descartes, viele Jahrhunderte später meinte: Cogito ergo sum. Das heißt: Ich denke, also bin ich.

Was heißt das für uns? Kluge Geister wie Prof. Gerald Hüther und Prof. Michael Vogt kamen aus der DDR. Sie waren gewohnt, dass die Medien Parteipropaganda sind. Auch in der DDR konnte man ja schließlich das Denken nicht verbieten.

Wenn wir die Welt so sehen, dann entsteht ein düsteres Bild unserer Welt. Man kann eine tatsächlich  kranke Welt erkennen. Und Viktor Frankl, der Begründer der Logotherapie, der durch seine Erfahrungen im KZ weiß, was Dunkelheit ist, der lehrt uns dass Krankheit eine Möglichkeit zur Veränderung ist, ja dass es die große Chance für eine Veränderung ist. Dass es der Sinn der Krankheit ist, sich zu verändern! Wir haben viele Möglichkeiten uns in einer Welt, wo die Ressourcen für die Armen und für die Normalbevölkerung knapp werden, zu beschränken. Eine Welt, wo das Fahrrad im Zentrum der Fortbewegung steht, würde nicht nur die Menschen wesentlich gesünder machen, da Bewegung und gute Luft und Sonne für die Gesundheit außerordentlich  wichtig sind. Wenn weniger Fläche für Verkehrs- und Parkflächen verbaut wären, dann wäre mehr Platz für Wald da. So einfach ist das. Man kann auch relativ einfach den Einkauf mit dem E-Bike oder dem normalen Fahrrad bewerkstelligen. Auch gibt es faltbare E-bikes, die man mit dem öffentlichen Verkehr mitnehmen kann. So wäre man am Arbeitsplatz auch nicht verschwitzt. Was man sich dabei am Auto erspart, das könnte man in gesunde Ernährung investieren, um eben gesünder zu sein?

Aber wir können noch weiter gehen. Luysseran, ein blinder Insasse eines KZ, der im KZ Liebe durch Mithäftlinge erfahren durfte, der zeigt in seiner Biographie (Quelle: ein-neues-sehen-der-welt), dass gerade eine schwierige Situation, in Menschen Fähigkeiten entstehen lässt, die ohne diese Schwierigkeiten nicht entstehen würden. Einer seiner tatsächlich kriminellen Mithäftlinge spendete an seiner Statt Blut, um ihn zu schonen. Er selbst wurde in dieser Situation hellsichtig.
Durch die Dunkelheit kann also Licht entstehen!

Leichenberge und Schutthaufen am grünen Rasen, auf dem wir so gut und gerne Fußball spielen


cc by Parkwaechter

Der Lackmustest für unseren Rechtsstaat

Damit Entwicklungen, die im vorigen Jahrhundert zu einer nahezu vollkommenen Zerstörung Europas geführt haben, nie wieder Platz greifen können, haben die Väter unserer Verfassung einen an sich genialen Griff getätigt: Die Institutionalisierung einer Gewaltenteilung in Legislative, Judikative und Exekutive. Indem fortan die gesetzgebende Macht der Regierung, die rechtssprechende Macht der Gerichte und die maßregelungsbefugte Macht der Polizei jeweils im Rahmen autonomer, rechtsstaatlicher Handlungsbefugnisse limitiert war, wurden in den Staat wirkungsvolle Schutzwälle gegen unlautere Machtakkumulation eingezogen, die uns bis zur Milleniumswende auch ein durchaus prosperierendes gesellschaftliches Leben ermöglicht haben. Keine der drei genannten Mächte sollte mehr eigenmächtige Entscheidung entgegen dem Wohle des Volkes treffen können, von dessen Souverän ja bekanntlich alles Recht ausgeht.

Da wir also die besten rechtsstaatlichen Voraussetzungen, eine gewachsene Kultur in der Tradition der Dichter und Denker haben und obendrein unsere Wirtschaft „brummt“, frägt man sich, warum heute alle von Untergang reden. Warum sieht uns sogar der scheidende Außenminister Sigmar Gabriel auf der Münchner Sicherheitskonferenz „am Abgrund“ (Quelle: nzz) und „an einer Wegscheide, wie sie die Welt nur alle paar Jahrhunderte erlebt“?

Der Politikwissenschaftler Ulrich Mies formuliert in seinem Bestseller „Lügen die Medien?“ einen schrecklichen Verdacht und meint, dass die Gewaltenteilung von Bundeskanzlerin Merkel  massakriert wurde. Siehe auch ein Essay auf Rubikon, in dem Mies eine Regierung verortet, die „auf alle Grundsätze spuckt, die für ein halbwegs funktionierendes demokratisches Gemeinwesen konstitutiv sind, die der Öffentlichkeit täglich ihre Verachtung zeigt, Amtseide, Recht und Gesetz beiseite schiebt, die Gewaltenteilung massakriert und sich längst als rechtsnihilistisches, machiavellistisches und sozialdarwinistisches Regime etabliert hat, das alle maßgeblichen Positionen in Parteien, Regierungsinstitutionen und Medien kontaminiert“ und schließlich zu einem wenig beruhigenden Fazit kommt:

„Die Schausteller der deutschen Fassadendemokratie haben Demokratie, Anstand, faires Miteinander, Europa und den Frieden vor die Wand gefahren. Die Regierung Merkel ist keine Regierung eines demokratischen Verfassungsstaates, sie ist als illegitimes selbstinstalliertes Konzern-Regime der administrative Putsch-Part einer verfassungsfeindlichen Oligarchenherrschaft, nichts anderes: ein antidemokratisches Krebsgeschwür.“

Wenn man in der aktuellen Eskalationsdynamik im Nahen Osten und an der russischen Grenze einmal die Rolle unserer führenden PolitikerInnen betrachtet, die nonchalant lächelnd scheinbar gewillt sind, uns sehenden Auges ins offene Messer laufen zu lassen und „auf jeden Fall schießendes Personal nach Russland zu schicken“ (v.d. Leyen), obwohl bereits alle Alarmglocken läuten (siehe auch aktuelle Kommentare von Willy Wimmer, Ernst Wolff und  Jens Bernert), dann erscheinen die Worte von Ulrich Mies keinesfalls als Miesmacherei, sondern als durchaus nüchterne Bestandsaufnahme.

Francisco de Goya: „Der Schlaf der Vernunft gebiert Ungeheuer“

Man kommt ja derzeit kaum noch nach, das Allernötigste zu Aufklärung über politisch-militärische Machenschaften zu veröffentlichen, die uns mittlerweile Kopf und Kragen kosten könnten. Erschwerend kommt hinzu, dass uns das Nachdenken über solche Machenschaften von der herrschenden Doktrin eigentlich verboten ist (Vorsicht, Verschwörungstheorie!) und jeder, der es trotzdem tut, somit außerhalb des vom öffentlich-rechtlichen Diskurs anerkannten Rahmens manövriert. Wer trotzdem in diesen Gewässern manövriert, hat überdies massive Orientierungsschwierigkeiten: Rund um die Uhr werden von der Lügen-/Manipulationsmaschinerie  unserer Leitmedien (siehe auch Dirk C. Fleck/facebook) scheinbar übermächtige schwarze Rauchwolken  produziert, sodass man nicht mehr die Sonne sehen und sich daher auch kaum noch orientieren kann, wo Norden, Süden, Osten, Westen sowie Oben und Unten gerade sind. Auch wo Links und Rechts zu verorten sind, ist in Hatespeech/Antifa-Zeiten mittlerweile vollkommen auf den Kopf gestellt. Zwar gibt es sie, die erhellenden Reportagen, und wenn man sich nur die Zeit nimmt, zu recherchieren, dann findet man auch zur Wahrheit. Nur wird man aktuell gar nicht fertig, mit diversen Links um sich zu werfen, die allesamt wichtig wären und in denen man schier Unglaubliches erfährt. So könnte man etwa ganze Bände darüber verfassen, wie die Krisenherde im Nahen Osten, der Ostukraine und Afrika ganz gezielt in Brand gesetzt wurden und wie die IS-/Al Quaida-/Nusra-Barbaren auf dem geopolitischen Schachbrett herangezüchtet wurden, um Staaten wie Syrien zu zerschlagen (siehe Rubikon), während unsere in transatlantische Lobbies eingebundenen Europapolitiker samt ihrer medialen Gefolgschaft in dem schändlichen Drama noch als nützliche Idioten dienen und unermüdlich Öl ins Feuer gießen anstatt deeskalierend / friedensstiftend zu wirken und uns zwei Minuten vor Mitternacht vor dem Armageddon zu bewahren.

Ja, ich weiß, es wird mühsam sein für Europa, sich aus diesen Netzwerken und aus der NATO herauszuringen, aber es führt leider kein Weg daran vorbei. Denn es würde später noch tausendmal mühsamer sein, die Leichenberge und Schutthaufen beiseite zu räumen, die im Falle einer Fortsetzung der Nato-Agenda den grünen Rasen übersäen werden, auf dem wir so gut und gerne Fußball spielen.

Tapsspuren ins Reich des Bösen

Zurück aber zum Tagesgeschehen. Es wird ja gerade wieder eifrig um das bereits geöffnete Pulverfass herumgezündelt. Ein Giftattentat an einem russischen Doppelagenten im englischen Salisbury hält die Welt in Atem. Das Attent soll der ansonsten so diplomatisch umsichtige Putin nun auf tölpelhafte Weise ausgerechnet am Unort und zur Unzeit kurz vor seiner Wiederwahl, vor der kommenden Fußball-WM und dazu noch mit einem unzweifelhaft russischen Spezialnervengift in Auftrag gegeben haben. Während man die Hackervorwürfe gegen Putin noch damit entkräften konnte, dass sich ja jeder Amateur eine russische Proxyserver-IP einrichten kann und damit Tapsspuren im Internet hinterlassen könne, die den politischen Gegner belasten, so sind die Tapsspuren des gegenständlichen Giftes nunmehr eindeutig: Solches Gift kann nur in dunklen russischen Labors gemischt werden, helle amerikanische HiTech-Labors sind mit dem Synthetisieren von Glyphosat bereits vollkommen ausgelastet und nehmen überdies aus moralischen Gründen keine Geheimdienstaufträge an. Colin Powell lässt grüßen. Der russische Bär war’s – nur der kann so tollpatschig sein, dass er barfuß mitten ins Honighaus marschiert und obendrein noch seine Fingerabdrücke samt seiner Visitenkarte hinterlässt (siehe auch Postillon), westliche Geheimdienste hätten so etwas wesentlich smarter erledigt, z.B. durch Drohnen oder virtuell. Blöd auch, dass der russische Geheimdienst im Jahre 2018 noch nicht einmal das ABC seines Handwerks beherrscht und seinen Präsidenten nun dermaßen in Verlegenheit bringt. Jeder 12jährige Ken Follet-Leser hätte das besser hingekriegt.

Auch in einem Artikel des Blauer-Bote Bloggers Jens Bernert („Deutschland im Krieg“) erfährt man Unglaubliches: Von unseren Leitmedien geflissentlich verschwiegen, waren in Syrien angeblich bereits 2016 deutsche Bodentruppen im Einsatz – vollkommen völkerrechtswidrig und ohne UN-Mandat natürlich. Quelle für diese Nachricht ist die ansonsten wegen ihrer proatlantischen Quellengüte ach so hochgehaltene, EU-finanzierte „Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte“ in London, unsere Leitmedien hingegen, die ansonsten jeden Mucks dieser „Beobachtungsstelle“ ausführlich rezipieren und multiplizieren … – guckten diesmal betreten beiseite und berichteten lieber über die neue Staffel von Germany’s Next Topmodel. Eigentlich verständlich, sind sie auch einigermaßen unappetitlich, die Hintergründe über die Verbindungen von Angela Merkels „verlässlichen Freunden“ und den IS-/Al Quaida-/Nusra-Barbaren, die von ARD, ZDF, Spiegel & Co. im Falle von Ghouta und Ost-Aleppo ganz ehrenvoll und heldenhaft als „Rebellen“ bezeichnet werden, die gegen „Milizen“ des „Machthabers“ Assad kämpfen (siehe Rubikon1: „Völkerrechtsbrecher und Terrorpaten“ und Rubikon2: „Wie der Westen den Islamischen Staat erschuf“). Ach ja, an dieser Stelle mag es erwähnenswert sein, dass Rubikon-Artikel auf Google, Facebook und Twitter neuerdings mit einem „Shadowban“ belegt werden (siehe rubikon/facebook) – so nennt sich die algorithmische Technik, mit der ein unten gleich näher erörtertes inquisitorisches Netzwerk Artikel, die kritisch über die transatlantische/NATO-Agenda berichten, für die virtuelle Community unsichtbar macht oder zumindest an die Peripherie verdrängt. Bei Verlinkung von Nachrichtenspiegel-Artikeln auf Facebook konnte ich bereits ähnliches feststellen – nicht immer, aber ganz offensichtlich nach einem algorithmisch gesteuerten Muster werden diese Posts aussortiert. Das Perfide: der Poster selbst merkt es nicht. Willkommen also in der virtuellen Echokammer, in der man nach Leibeskräften seine Empörung herausschreien darf, aber keiner hört es außer man selbst (siehe dazu auch Markus Fiedler auf Rubikon).

Der letzte Mohikaner: Ein Rechtsanwalt wider den Wahnsinn

Aber es gibt auch Licht am Horizont: Vor einigen Wochen hat der Rechtsanwalt Wilfried Schmitz eine couragierte Initiative gestartet und Strafanzeige gegen alle Mitarbeiter des Norddeutschen Rundfunks (NDR) sowie auch aller anderen deutschen öffentlich-rechtlichen Rundfunk- und Fernsehanstalten erstattet, sowie gegen alle Verwaltungs- und Rundfunkräte sowohl des NDR als auch aller anderen öffentlich-rechtlichen Rundfunk- und Fernsehanstalten wegen „aller in Betracht kommenden Straftatbestände, insbesondere wegen des Tatverdachts des gezielten Werbens um Mitglieder und Unterstützer zu Gunsten terroristischer Vereinigungen im Ausland gem. §§ 129 a Abs. 5, 129 b Satz 1 StGB und der Beihilfe zu Straftaten nach dem VStGB sowie wegen des Geschehenlassens solcher Straftaten gem. § 357 Abs. 1 und Abs. 2 StGB“. Des Weiteren hat er unter Verweis auf mehrere StGB-Paragraphen eine Strafanzeige gegen sämtliche Mitglieder des Bundestages – inklusive Bundeskanzlerin Angela Merkel und Verteidigungsministerin von der Leyen – gestellt, die 2015 für den Syrieneinsatz der Bundeswehr gestimmt haben sowie gegen alle Bundeswehrangehörigen sowie alle Angehörigen aller Dienste und Behörden, die an der Umsetzung und Ausführung dieses Beschlusses mitgewirkt haben. Die Strafanzeige richtet sich zudem gegen alle Staatsanwälte der Bundesanwaltschaft, die trotz zahlreicher Hinweise und Anzeigen aus der Bevölkerung keine Ermittlungen zu den genannten Tatvorwürfen aufgenommen haben und führt als Vergehen „Strafvereitelung im Amt“ und „Rechtsbeugung“ auf. Die Initiative des Rechtsanwalts kann auch online unterstützt werden (–>openPetition).

Wie unsere Bundesanwaltschaft die Klage des Rechtsanwalts auffasst, wird der Lackmustest sein, ob die eingangs erwähnte Gewaltenteilung im Jahre 2018 realiter noch existiert oder etwa nicht mehr – also quasi ein Stresstest für unsere Judikative so wie beim EU-Bankenstresstest, als man abklopfen wollte, wieviel Substanz die ausgezehrten Institute für den Fall einer Krise noch besitzen. Die strafrechtlich bewehrten Sachverhalte liegen nun klar dokumentiert am Tisch, Staatsanwälte, die ihren Titel zu Recht tragen, müssten umgehend tätig werden und den von RA Schmitz vorgebrachten Regierungsskandal aufarbeiten. Falls sie es trotz der zum Himmel schreienden Faktenlage nicht tun (hier der lesenswerte Eingabeschriftsatz von RA Schmitz) … – nun, dann darf jeder von uns wirklich tief Luft holen, eine Bedenkminute einlegen und sich gut anschnallen für das, was wir dann zu erwarten haben.

Zivilcourage in Zeiten der Neo-Inquisition

Wie auch immer, die Initiative von Rechtsanwalt Schmitz verdient Respekt. Da es mich in Zeiten des kollektiven Duckmäusertums verblüfft hat, dass sich ein Rechtsanwalt zu einer solch couragierten Aktion aufschwingt, habe ich ein bisschen näher zu seiner Person recherchiert. Wer ist dieser Wilfried Schmitz? Auf seiner Website erfährt man, dass er zunächst als Kommunalbeamter die Strukturen der öffentlichen Verwaltung erforscht und das rechtswissenschaftliche Studium erst als zweiten Bildungsweg beschritten hat. Einige Absätze weiter gibt er von sich preis, dass er neben guter Literatur und Wandern auch Aikido, Schach und Gitarrenspiel praktiziert. Aha, dachte ich: Das hat den guten Mann also vor einem Betonschädeldasein bewahrt – Mensch sollte also mehr lesen, wandern, schachspielen, aikidokämpfen und gitarrespielen, um der Sklerose zu entgehen, die uns heute trotz flächendeckender Kinderlähmungsimpfung lähmt.

Am Ende seiner Vita ist es dem Rechtsanwalt jedoch auch noch ein Anliegen, expressis verbis seine höchstpersönliche Motivationsquelle anzuführen, die ihn zu seiner Klage gegen die Merkel-Regierung geführt habe. Manche mögen dieses Bekenntnis als sentimental oder unwissenschaftlich ansehen, aber ich halte es gerade in Zeiten, in denen der technokratisch-szientistische Nihilismus de facto in den Rang der Staatsreligion erhoben wurde und die öffentliche Meinungshoheit der inquisitorischen Knute der Gwup-/Psiram-/Skeptikerbewegung unterliegt, für ein bemerkenswertes Zeugnis des Mutes. Denn wer sich dieser Knute widersetzt, dem droht heute ein ähnliches Schicksal wie dem Ketzer im Mittelalter. Wie Markus Fiedler in seiner Reportage „Zensur“ nachgewiesen hat, beherrscht ein Netzwerk aus transatlantischen Spindoctoren  und dem vielarmigen Oktopus des US-Atheisten-Thinktanks der „Skeptiker / Brights“ heute fast alle relevanten Plattformen im Bereich Wissenschaft, Medien, Wissensenzyklopädien und Social Media, um für die effiziente Ausschlachtung der noch verbliebenen Umwelt- und Humanressourcen dieser Welt die passende Weltanschauung zu liefern: den Glauben an eine tote, dumme, mechanistische Erde, auf deren Kruste aus nicht restlos geklärten, aber unwesentlichen Gründen eben auch ein paar zweibeinige Biocomputer herumlaufen, die man ob ihrer mangelnden Effizienz schleunigst in die Obsoleszenz schicken sollte (siehe ARTE Doku „Welt ohne Menschen“). Nicht nur Wikipedia ist in genuiner Hand von Administratoren der Skeptiker-Bewegung, auch bei Facebook, dem Quasi-Monopolisten im Bereich Social Media dürfen die Skeptiker (dort als Teil des Zensurbüros „Correctiv“) alles löschen, was nicht ihrer streng „wissenschaftlichen“ Weltanschauung und der neoliberal-atheistischen Agenda entspricht. Wie in Fiedlers Doku aufgedeckt, werden durch dieses Netzwerk gesellschaftlicher Dialog und freie Meinungsentfaltung gezielt unterdrückt – eigentlich wäre auch dies ein Fall für die Staatsanwälte, denn immerhin leben wir im 21. Jhdt. und haben uns unter Blut, Schweiß und Tränen eine heute verfassungsmäßig verbürgte Meinungs-, Glaubens- und Gewissensfreiheit errungen – wer DIESE sabotiert, der sollte an den Pranger gestellt werden, nicht diejenigen, die sich mit Courage zivilgesellschaftlich engagieren. So uns der Erhalt unseres Grundgesetzes lieb ist, dürfen wir diese plumpen inquisitorischen Mechanismen nicht tolerieren! Wenn dieses Krebsgeschehen noch länger metastasiert, dann ist es womöglich zu spät. Dann bringt sich die Gesellschaft um ihre wertvollsten Köpfe und weiht sich dem Untergang.

Unsere letzte Hoffnung: Die Ketzer

In einem derzeitigen Klima von Gesinnungsdiktatur, Inquisition und medialer Scheiterhaufen erscheint es mir jedenfalls als herkulischer Kraftakt, sich demgegenüber ganz offen als Ketzer zu deklarieren. Vielleicht bräuchte es nur eine Handvoll solcher Ketzer, um den mittlerweile abgründigen Verhältnissen eine Wende zu geben und die von Jean Ziegler als „kannibalisch“ bezeichnete Weltordnung durch eine humane Weltordnung zu ersetzen? Gäbe es mehr Ketzer wider die derzeit herrschende Weltanschauung , wer weiß, vielleicht könnten wir wieder hoffnungsvoll in die Zukunft blicken? – Hoffnung und Humanität statt Apokalypse und Abgrund … Worte, die im Lichte der Rauchschwaden und tumultarischen Ereignisse des politischen Tagesgeschehens ja fast schon surreal und frivol klingen.

Wie auch immer, die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt und deshalb sollten wir sie auch im Schatten der momentanen Ereignisse – die im Vergleich zu dem, was in Zukunft noch auf uns zukommt, womöglich noch harmlos sind – keinesfalls zu früh aufgeben. Wie auch Hagen Rether in seinem Kabarett unermüdlich ausdrückt: Umkehr ist auch am Abgrund noch möglich. Jeder Mensch hat einen freien Willen und niemand kann uns zwingen, auch wirklich den zweiten Fuß in den Grand Canyon zu setzen.

Aus diesem Grund möchte ich auch das Motivationsschreiben des Rechtsanwalts Wilfried Schmitz in ungekürzter Fassung wiedergeben, auch wenn es, wie bereits angemerkt, viele „skeptisch aufgeklärte“ Zeitgenossen für sentimental halten mögen. Also mir persönlich sind Menschen, die aus solcher ‚Sentimentalität‘ die Kraft für couragiertes zivilgesellschaftliches Engagement wider Kriegstreiberei und für eine lebenswerte Zukunft schöpfen, jedenfalls hundertmal lieber als neunmalgescheite Experten, die die Fundamente unseres Rechtsstaates, unserer Ökosysteme, des Weltfriedens und unserer gesamten Zukunft systematisch zerstören. Und wer weiß: Vielleicht stehen Menschen, die nach neoliberalen Kriterien als sentimental angesehen werden, viel mehr in der Realität des Menschseins als die sogenannten Realos, die ja trotz aller noch so pragmatischer Beteuerungen und kurzer Strohfeuer letzlich nur verbrannten Boden hinter sich lassen – wohl da ihnen schlichtweg der Geist fehlt (siehe „Gastmahl der Geistlosen“) und alles Geistlose ebenso eine tote Kopfgeburt ist wie eine Eizelle, die nicht befruchtet wurde. Wenn man die griechische Philosophie und Permenides ernst nimmt, dann unterliegen wir ja heute einer fundamentalen Vertauschung von dem, was wir für Sein und Nicht-Sein halten (siehe „SEIN oder NICHTSEIN – eine Frage über Fortbestand oder Untergang unserer Spezies und ein Lanzenbruch für Permenides“).

Aus der Stellungnahme (Quelle: wilfried-schmitz.de):

„Da ich wegen meiner Petition zur strafrechtlichen Aufarbeitung der Entsendung der Bundeswehr nach Syrien (weitere Informationen dazu unter dem obigen Link „Aktuelles“) immer wieder gefragt worden bin, was mich denn motiviert oder woran ich glaube, möchte ich – auch wenn ein solches Bekenntnis auf der Homepage eines Anwalts wohl nur sehr selten zu finden ist – sagen, dass ich glaube, dass alle Religionen, richtig gelebt, Flüsse sind, die in das gleiche Meer münden, und dieses grenzenlose, unermesslich reiche und unvergleichlich schöne Meer ist Gott.

Ich bin zwar Christ und glaube, dass der Mensch die Wahrheit in der Religion suchen soll (auch wenn er dafür ggf. tief graben muss), in die er hineingeboren worden ist, aber ich glaube auch, dass die Freiheit des Glaubens  – ganz besonders – den Respekt gegenüber anderen Religionen und allen Menschen einschließt, die ihren Weg zu Gott noch nicht gefunden haben. Das Christentum hat auf Grund von kirchlichem Machtmissbrauch und Korruption schon im Mittelalter schwerste Krisen durchgemacht, und seine wahren Inhalte werden wohl wieder lebendig gemacht werden müssen, damit die Menschen für das Fehlen von Antworten auf ihre Fragen nicht den verantwortlich machen, der diese Religion begründet hat. Kirche und Religion sind nicht (mehr) dasselbe, wenn sich die Kirche vom Ursprung löst und eine andere Agenda verfolgt als der Botschafter der Nächstenliebe. Das bedeutet aber nicht, dass alle Schätze des Wissens und der Erkenntnis schon verloren sind. Sie können aber verloren gehen, wenn man Unrecht widerspruchslos geschehen lässt. Deshalb ist jeder Mensch, der seinen Glauben noch ernst nimmt, aufgefordert, allen Formen von Amtsmissbrauch und Willkür zu widersprechen, erst Recht allen Formen verdeckter und offener Kriegsführung, die nichts mit Selbstverteidigung zu tun haben, sondern bloß für einen Raubzug stehen, der alle Verbrechen gegen die Menschlichkeit und gegen das Völkerrecht einschließt. Seht nicht, was Volksvertreter und Amtsinhaber sagen, sondern seht was sie machen. Eine Partei, die sogar das „c“ für „christlich“ in ihren Namen trägt, solche völkerrechtswidrigen Kriege aber unterstützt und mitträgt, die sollte dieses „c“ durch „u“ wie „unchristlich“ oder „unmenschlich“ ersetzen, wenngleich andere Adjektive wohl noch passender wären.

Daher werbe ich bei Menschen, die in sich eine tiefe Ablehnung gegenüber (anderen) Religionen empfinden, gerne für Bücher gerade aus diesen Religionen, damit sie die von Vorurteilen beladene Unbegründetheit ihre Ansichten hoffentlich feststellen können, wie z.B. https://www.reichel-verlag.de/978-3-926388-00-1.shtml

Die, die z.B. glauben, dass der Islam „an sich nicht gut“ sei, denen empfehle ich z.B. die Hadithe des Propheten,

und denen die glauben, dass der Hinduismus (Anhänger des Sanatana Dharmas) „keine wahre Religion“ etc. sei, empfehle ich die Lektüre des Ramayana, des Mahabharata oder auch der Verse des Rig-Veda und insbesondere die traditionelle ayurvedische Medizin, deren Ernährungslehre m.E. konkurrenzlos ist.

Denen, die ein inspirierendes Werk über den (tibetischen) Buddhismus suchen, empfehle ich gerne „Milarepa, Tibets großer Yogi“, usw.

Jede Religion hält solche Schätze der Weisheit bereit. Wer die tiefgründigen Wahrheiten in anderen Religionen suchen will, der – und nur der – wird sie auch finden, denn das spirituelle Wissen, das Gott bereit hält, ist  – so glaube ich – reserviert für die die es suchen. Im Handwerk wirft schließlich auch kein Meister dem lernunwilligen Lehrling sein Wissen hinterher.

Wer glaubt, dass der Glaube „Opium für das Volk“ ist, der sollte sich fragen, ob er nicht vielleicht der wohl mit Abstand dümmsten Lüge der Menschheitsgeschichte aufsitzt und welche Kreise ihn da eigentlich „aufgeklärt“ oder auch „illuminiert“ haben. Nichts öffnet – so meine Erfahrung jedenfalls – in Wahrheit den Blick für die Realität und das Leben mehr als der Weg zu Gott, nichts gibt dem menschlichen Leben und Denken so viel Schwere, Tiefe und Bedeutung wie der Glaube an Gott und das Wissen, das durch den lebendigen Glauben erlangt und erlebbar gemacht werden kann. Und mir ist nicht ein einziges Zitat bekannt, das auf den Begründer des Christentums zurück gehen soll, wonach der Mensch seinen Glauben und die Erkenntnisse der Wissenschaft nicht mit seinen Verstandeskräften hinterfragen und vertiefen darf. Der angebliche Widerspruch zwischen Glaube und Wissenschaft gilt meines Erachtens nur für die, die die Schönheit Gottes nicht einmal in der Wahrnehmung der Schönheit der Natur und in dem Wunder des Lebens und deshalb schon gar nicht in den Formeln der Mathematik oder in den Erkenntnissen der Physik entdecken können. Ein lebendiger Glaube hat eben gerade nichts mit dem Opium zu tun, mit dem die Konsumgesellschaft – in Millionen Varianten – den Menschen von sich und der Natur entfremdet hat. Und wenn Gott „Opium“ wäre, dann sollte sich jeder mal auf den Rausch dieser Erfahrung, Gott zu suchen und zu finden, einlassen. Das „kostet“ auch nur ein Gebet, und das dürfte unabhängig vom jeweiligen Marktpreis sehr viel günstiger und ungefährlicher sein als Opium. Die Menschheit steht am Scheideweg und muss sich entscheiden: Will sie mit Menschlichkeit und Gerechtigkeit Ordnung ins Chaos bringen oder weiter zusehen, wie gewisse Eliten überall Chaos und Zerstörung stiften, damit sie aus diesem selbst inszenierten Chaos – so wie in Syrien und Serbien – ihre „Ordnung“ etablieren können, die nicht für „mehr Demokratie“, sondern bloß für Fremdherrschaft durch Marionetten steht?

Und wenn es in der Hochschulwissenschaft so wissenschaftlich zugeht, warum vermeidet sie sogar die öffentliche Auseinander mit z.B. altsumerischen Texten, die für jeden Menschen interessant sein dürften, siehe z.B. Eine Geschichte, die keiner kennt, aber jeder kennen sollte

Und wie „Wissenschaftler“ in Sendungen wie „Die Pyramiden-Lüge“ (auf Youtube kostenlos abrufbar) als allen Anschein senile geistlose Schwätzer vorgeführt werden, dann kann sich jeder selbst fragen, ob es in der etablierten Wissenschaft stets um die Suche nach der Wahrheit oder zuweilen nicht viel mehr um das Verdecken von Wahrheiten geht. Nicht, das einer mitbekommt, dass „die Alten“ (Hochkulturen) vielleicht mehr wussten als wir und dass die aktuellen Eliten vielleicht bloß von dem Wissen zehren, dass sie in den Trümmern dieser alten Hochkulturen gefunden haben.

Für alle, die den Frieden im (irdischen) Recht und durch das (irdische) Recht suchen, hier ein schönes Zitat aus unbekannter Quelle (ich werde die Quelle sofort bekannt geben, sobald sie mir bekannt ist), da ich persönlich glaube, dass der wahre – innere und äußere Friede – nicht vom geschriebenen, von Menschen verfassten Recht, schon gar nicht von völkerrechtswidrig inszenierten Kriegen und ungewollter Fremdherrschaft abhängen kann:

„Jesus sprach: sucht nicht das Gesetz in den Schriften, denn das Gesetz ist Leben, während die Schrift tot ist. In allem Lebendigen ist das Gesetz.
Ihr findet es im Gras, im Baum, im Fluss, im Berg, in den Vögel des Himmels, in den Fischen des Meeres, doch sucht es hauptsächlich in euch selbst.
Denn wahrlich ich sage Euch, alle lebendigen Dinge sind Gott näher als die Schrift, die ohne Leben ist.
Gott schrieb die Gesetze nicht auf Buchseiten, sondern in Eure Herzen und Euren Geist.
Sie sind in Eurem Atem, in Eurem Fleisch, Euren Eingeweiden, Euren Augen und Ohren und in jedem kleinsten Teil Eures Körpers. Sie sind gegenwärtig in der Luft, im Wasser, in der Erde, in den Pflanzen, in den Sonnenstrahlen, in den Tiefen und Höhen.
Sie sprechen alle zu Euch, damit ihr die Sprache und Willen des lebendigen Gottes verstehen könnt.
Aber ihr schließt Eure Augen, um nicht zu sehen, verstopft Eure Ohren um nicht zu hören.
Wahrlich ich sage Euch, die Schriften sind das Werk der Menschen, aber das Leben und all seine Heerscharen sind die Werke des Lebendigen.
Warum hört ihr nicht auf diese Worte, und studiert die toten Schriften die aus der Hand des Menschen sind?“


Ergänzung 18.03.2018:
Rechsanwalt Schmitz hat inzwischen nachgelegt und diese Woche auch noch eine Strafanzeige wegen des völkerrechtswidrigen Einsatzes der Bundeswehr im NATO-motivierten Balkankrieg (1999) erstattet. Hier der originale Text der Strafanzeige:

16.3.18 Strafanzeige.an.Generalbundesanwalt.zu.BW.in.Serbien.1999

(siehe auch Bericht bei humanrightsreporters

+ die soeben gestartete Petition II zur Unterzeichnung)

Auf der Website des Anwalts finden sich in der Rubrik „Aktuelles“ auch lesenswerte Interviews zu aktuellen Initiativen (darunter auch die Verweigerung von Rundfunkgebühren für öffentlich-rechtliche Medien, die schon seit geraumer Zeit ihren Auftrag nicht mehr erfüllen und durch ihre einseitige Berichterstattung z.B. über die Syrien-, Ukraine- und NATO/Russland-Krise nicht nur eine Beleidigung des gesunden Menschenverstands darstellen, sondern mittlerweile als regelrecht bellizistische Akteure einzustufen sind) sowie zeitkritische Essays wie z.B.  zur Frage „Was kann der Mensch in dieser Zeit tun und erwarten?“

 

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