Schweden

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Rima-Spalter mit Marco Rima: Schweden und der Sex

Schweden geht zwar bei Corona einen speziellen Weg, dafür zieht es die Schraube beim Sexualstrafrecht an. Der spontane Beischlaf ist mit zahlreichen Hürden verbunden. Irgendwie hat jedes Land auf seine Art ein Zertifikat.

Boris Reitschuster – Todesliste + Wahlsieger + Schweden + Nikolai Binner

Todesliste mit Regierungskritikern – war da was? Merkel-Sprecher zeigt die kühle Schulter.

Die (un-)heimlichen Wahlsieger: Merkel und die Medien. Eine Analyse.

Schwedens Weg & warum er tabuisiert wird: Keine Maskenpflicht, kaum Schließungen, keine Katastrophe



Politisch unkorrekter Humor: Wie der Comedian Nikolai Binner zum „Rechten“ und Aussätzigen wurde.

Basta Berlin (Folge 96) – Deutschland und die Welt: Impfstoff, Moral und Tod

Sind Deutschlands Corona-Maßnahmen alternativlos? Sicher nicht. Ein Blick nach Australien, Israel, Spanien, Bulgarien oder in die Niederlande zeigt Alternativen auf – gute und schlechte. Hier in Deutschland wird derweil fleißig auf die Impfung gedrängt, gestützt durch neue Zahlen des Paul-Ehrlich-Instituts. Doch die Daten haben große Lücken…

SNA Radio-Moderator Benjamin Gollme und SNA News-Politikchef Marcel Joppa machen heute wieder eine Corona-Weltreise: Von welchen Ländern könnten die Deutschen lernen und welche Staaten sollte sich die Bundesregierung besser nicht zum Vorbild nehmen? Während Australien abschließt und den Schlüssel wegwirft, tanzen die Menschen ungeimpft und ohne Maske in Bulgarien. Der ehemalige Impf-Weltmeister Israel präsentiert dagegen Studien, die Impflingen wenig Mut machen dürften. Apropos Daten: Das Paul-Ehrlich-Institut legte jüngst seinen Sicherheitsbericht zu Impfstoffen vor. Wir zeigen Ihnen, warum dieser das Papier nicht wert ist, auf dem er gedruckt wurde. Basta Berlin – aus gegebenem Anlass heute in XXXL.

00:00:00 Trailer und Intro
00:01:04 Begrüßung und Themen
00:02:59 Zuschauerpost
00:12:15 Australien
00:19:05 Spanien
00:23:41 Bulgarien
00:28:03 Niederlande + Schweden
00:29:41 Israel
00:34:39 USA + Impfpflicht
00:37:30 Impfungen für alle?
00:46:30 Die Booster-Impfung
00:49:48 Der Bericht des PEI
01:04:18 Nebenwirkungen melden
01:14:01 Das Fazit
01:17:28 Der Anti-Web-Tipp: Grüne
01:19:00 Schreddern: 2G-Tschtscher
01:19:34 Ankündigungen: Diverses

Fast keine Corona-Todesfälle mehr im maskenfreien Schweden – Tegnell fordert mehr Studien zu Delta

Seit Beginn der Corona-Krise geht Schweden seinen eigenen Weg, um COVID-19 in den Griff zu bekommen. Chefepidemiologe Anders Tegnell hat dabei stets auch soziale und psychische Folgen der Maßnahmen im Blick. Nun will er mehr Studien, die Aufschluss darüber geben sollen, wie gefährlich die Delta-Variante tatsächlich ist.

No-Covid-Strategie: Merkels wichtigste Berater sind widerlegt

Schweden – Europas Lockdown Anomalie

Oh wie schön ist Panama. Noch schöner ist es allerdings möglicherweise in Schweden. Zumindest im Winter 2020/21, wo ein kleines Virus namens SARS-CoV2 insbesondere den Kontinent Europa lahmgelegt hat. Während in den meisten Ländern mit unterschiedlichsten und noch dazu strafbewährten Maßnahmen wie Lockdown, Maskenpflicht und Kontaktbeschränkungen dem Virus der Kampf angesagt wurde, ging man in Schweden einen anderen Weg.

Statt unzählige Vorschriften zu erlassen, appellierte man in dem skandinavischen Königreich vor allem an den mündigen Bürger. Bürger, bei denen man frei von jeder Maskenpflicht jedenfalls noch einen Mund erkennen kann. Ein Weg, der aber auch Kritiker zum Widerspruch anstachelte. Von Scheitern war die Rede. Apokalyptische Zustände wurden für die Lockdown-Anomalie im Norden Europas orakelt.

Doch wie frei leben die Schweden, falls sie überhaupt noch leben? Verhalten sie sich achtsam oder völlig verantwortungslos? Erfreuen sie sich bester Gesundheit oder stapeln sich die Leichen der Corona-Toten schon am Straßenrand? Mit diesen Fragen im Gepäck reisten der etwas schräge Reporter Junker Jahnel und sein treuer Kameramann Daniel Seidel in das Land, um sich vor Ort zu informieren. Um Fakten von Fiktion zu trennen und einen Einblick in das Leben der Schweden im Schatten der Pandemie zu erhaschen.

Dabei tauchten sie gleich in das Nachtleben ein und wandelten auf den Spuren kleiner jugendlicher Weltverbesserer. Der Reichstag war ebenso ein Ziel, wie das Abba-Museum – „Mama Mia“, wie soll es nur weitergehen? Eine Fahrt in der Metro durfte ebenso wenig fehlen wie das Flanieren in der gut besuchten Fußgängerzone. Junker Jahnel suchte das Gespräch mit Passanten und Ladeninhabern. Er wollte wissen, wie es in Schulen und Kindertagesstätten läuft und wie die Kulturbetriebe über die Krise kommen.

Mit dem Besuch eines Krankenhauses wurde der Frage nachgegangen, wie sich der Schwedische Weg dort auf die Belegung der Krankenbetten ausgewirkt hat. Stockholm, das ist auch die Stadt in der die Nobelpreise vergeben werden und nicht zuletzt damit eine Stadt der Wissenschaft. Junker Jahnel informierte sich daher auch über neue Forschungsansätze in der Therapie von Corona-Patienten.

Nicht einmal ein Motorschaden konnte die Fahrt nach Schweden stoppen. Dabei wurde auch die Gelegenheit genutzt, etwas abseits von der Corona-Problematik einen kleinen Blick auf den schwedischen Way of Life zu staatlichem Alkoholverkauf und sogenanntem Kaviar aus der Tube zu werfen.

Auch wenn wir die Schweden eher als zurückhaltende Weltenbürger kennen und kennengelernt haben, so begegneten wir doch einigen, die uns vor der Kamera ihre vielfältigen Meinungen zum Pandemiegesetz, die Proteste dagegen über die Hygienemaßnahmen, Herdenimmunität, Krankenhaussituation bis zur Impfung, kundtun wollten. Doch welche Gedanken beschäftigen die Schweden zu ihrem Weg durch die Krise? Das erfährt man in der von eingeSCHENKt.tv und NuoViso.TV co-produzierten Dokumentation „Schweden – Europas Lockdown-Anomalie“.

Deutschland schlägt Schweden bei der Übersterblichkeit

Henning Rosenbusch

NachDenkSeiten-Podcast

„Schweden ist gescheitert“, „Schweden hat versagt“ und „der schwedische Sonderweg ist beendet“ – diese Narrative zogen sich im vergangenen Jahr, mit wenigen Ausnahmen, durch die deutsche Medienlandschaft: Nichts davon ist wahr und die Belege dafür werden immer deutlicher.

Corona-Lockdowns: Gesundheitsschädigende Politik unter dem Deckmantel der Krankheitsbekämpfung

Ein Standpunkt von Christian Kreiß.

Fragestellung

Wenn Mephisto, die bekannte Figur aus Goethes „Faust“, über den Umgang mit dem Corona-Virus entscheiden könnte, was würde er dann tun? Nun, das Ziel von Mephisto ist ziemlich klar. Er sagt an einer Stelle: „Ihr wisst, wie wir in tief verruchten Stunden Vernichtung sannen menschlichem Geschlecht“ (Faust Teil 2, Grablegung). Er will also das Menschengeschlecht so stark wie möglich schädigen. Konkret auf Corona-Maßnahmen übertragen heißt das, uns Menschen, und am besten die Kinder, so krank wie möglich zu machen.

Außerdem weiß Mephisto sehr gut, dass wir diese Absicht nicht durchschauen sollten, vor allem nicht die Eltern. Denn wer würde heute schon ganz offen für schlimme Maßnahmen sein? Oder gar solche, die unsere Kinder krankmachen und schwächen? Er muss also aufpassen und uns seine „Corona-Schutz-Maßnahmen“ unter falschem label verkaufen, muss unter einem Deckmantel, mit Lüge arbeiten. Das ist für Mephisto eine Selbstverständlichkeit. Schon der Name ist Programm. Das Wort „Mephistopheles“ kommt von den beiden hebräischen Worten „mephir“ (Zerstörer, Verderber) und „tophel“ (Lügner). Von letzterem stammt der deutsche Begriff „Teufel“ ab.

Mit dem Lügen hängt auch noch ein Drittes zusammen, das in der heutigen Zeit ganz besonders wichtig ist. Mephisto sagt an einer Stelle: „Verachte nur Vernunft und Wissenschaft, […] dann hab‘ ich dich schon ganz gewiss.“ (Faust Teil 1, Studierzimmer). Nach diesem Motto läuft heute meines Erachtens ein Großteil der deutschen Corona-Politik und der öffentlichen Diskussion in den deutschen Leitmedien ab. Vernunft und Wissenschaft werden meines Erachtens tagtäglich in solchem Ausmaß missbraucht, dass es für Mephisto die reine Freude wäre. Im Folgenden soll mit der Brille eines advocatus diaboli ein Blick auf den Umgang mit Corona geworfen werden.

Wegen Schwedens „anderer“ Corona-Strategie: Wissenschaftler sollen Öffentlichkeit manipuliert haben

Laut Berichten schwedischer Radiosender soll eine Gruppe aus Wissenschaftlern und Akademikern durch eine Social-Media-Kampagne versucht haben, Schwedens Ruf im Ausland aufgrund seiner „anderen“ Corona-Strategie zu diskreditieren, die auf Freiwilligkeit der Bevölkerung setzt.

Dr. Daniele Ganser: Corona und China: Eine Diktatur als Vorbild?

Am 5. Februar 2021 hat der Schweizer Historiker & Friedensforscher Dr. Daniele Ganser in der Nähe von Basel einen Vortrag gehalten zum Thema: «Corona und China: Eine Diktatur als Vorbild?»

Wegen den in der Schweiz geltenden Maßnahmen, durften nur drei Menschen den Vortrag live hören. Für das interessierte Publikum wurde der Vortrag aufgezeichnet.

In seinem Vortrag erklärt Daniele Ganser, dass China eine Diktatur ist. Die kommunistische Partei dominiert, es gibt keine anderen Parteien. Die Amtszeitbeschränkung für Präsident Xi Jinping wurde vom Parlament abgeschafft. Mit Kameras, Gesichtserkennung und einem „Sozialkreditsystem“ werden die Bürger überwacht. Wer die Regierung kritisiert, riskiert schwere Strafen.

Trotzdem hat die WHO die chinesische Diktatur während der Corona-Krise als Vorbild gepriesen, als China im Januar 2020 als erstes Land der Welt in Wuhan einen Lockdown über 11 Millionen Menschen verhängte und die Bürger in ihren eigenen Wohnungen einsperrte.

Warum wurde gerade China gelobt? Warum wurde von der WHO nicht Schweden gepriesen, dass die Corona-Krise ohne Maskenpflicht und Lockdown meisterte und dabei die Grundrechte und die Freiheit der Bürger wahrte?

Die Botschaft aus Schweden lautet: Wir brauchen keinen Lockdown und keinen Überwachungsstaat. Wir können die Risikogruppe (über 65 Jahre alt) schützen und setzen auf Durchseuchung und Herdenimmunität.

Die Botschaft aus China lautet: Mit Lockdown, Quarantäne, Social Distancing, PCR-Tests, Kontaktnachverfolgung, Impfung und Totalüberwachung aller Bürger lässt sich eine komplette Eindämmung des Corona-Virus erreichen.

Daniele Ganser zitiert in seinem Vortrag den israelischen Historiker Yuval Noah Harari, der warnte, dass zentrale Merkmale des chinesischen Systems sich auch auf Europa und die USA ausdehnen könnten: «Wir sind heute in der Lage, die perfekte Diktatur zu errichten … Zum ersten Mal in der Geschichte ist totale Überwachung möglich … Die totalitäre Versuchung ist in Zeiten von Corona groß.”

Sweden’s COVID failure? | Gov’t readies ‚appropriate‘ measures

The Swedish government has proposed a bill that would allow it to close businesses and fine Covid-19 rule-breakers. Officials previously said the old model of containing the virus was a „failure.“
If approved by parliament, the law would take effect on January 10 and stand until the end of September 2021.

“In very serious situations, the government will be able to decide on more extensive measures to prevent crowding,” Health Minister Lena Hallengren said at a news briefing.

Corona-Untersuchungsausschuss – Teil 22 oder 8.1

Majestätsbeleidigung oder notwendige Prüfung?

Ein Standpunkt von Jochen Mitschka.

In der Corona-Ausschusssitzung Nr. 8 „USA – der Blick von innen / Aktuelle Lage in Schweden, Frankreich und Italien u.a.“ wurde über die Situation in verschiedenen Ländern berichtet (1). Hier eine Zusammenfassung des ersten Teils.

Zu Beginn wurde Dr. Wodarg gefragt, wie das Bild zu sehen wäre, welches in den Medien dargestellt wird, nach dem in den USA die Corona-Situation „außer Rand und Band“ geraten wäre. Dr. Wodarg antwortete, dass es sehr unübersichtlich wäre, was in den USA überhaupt getestet wird. Es gäbe dort viele sekundäre Interessen, welche die Diskussion beeinflussen würden. So würde z.B. der Wahlkampf auch mit Corona und Angsterzeugung geführt. Außerdem ist das Gesundheitswesen in den USA privat organisiert. D.h. mit Krankheit und Angst wurde auch schon vor Corona Marketing betrieben und viel Geld verdient.

Corona und Schweden: Medienberichte und Wirklichkeit

Ein Standpunkt von Christian Kreiß.

Wie steht es mit dem schwedischen Corona-Sonderweg? Ist es überhaupt noch ein Sonderweg? Wie ist momentan die Lage in Schweden, vor allem: Wie schlimm ist die Sterblichkeit dort? Und wie wird in den deutschen Medien dazu berichtet? Vorneweg die gute Nachricht: Ja, der liberale schwedische Sonderweg existiert auch heute noch und ist erfolgreich: Die Gesamtmortalität in Schweden ist 2020 bis jetzt die viertniedrigste der letzten 11 Jahre, es gibt 2020 bislang keine Gesamt-Übersterblichkeit.

Die schlechte Nachricht: In den deutschen Mainstream-Medien wird alles getan, um den schwedischen Sonderweg wegzudiskutieren, in schlechtes Licht zu rücken und zu diskreditieren. Der Grund dafür ist psychologisch recht einfach. Angenommen, Schweden käme ohne Maskenpflicht, ohne harte Lockdowns, ohne Denunziationen und ohne gravierende Grundrechtseinschränkungen durch die Corona-Krise genauso gut oder gar besser als Deutschland, dann, ja dann waren und wären ja unsere Maßnahmen … unsinnig. Das darf doch nicht wahr sein. Also wird dagegen angeschrieben.

Steimles Aktuelle Kamera / Ausgabe 1

Uwe Steimle ist zurück auf YouTube mit seiner ersten Sendung „Steimles Aktuelle Kamera“.

Corona-Untersuchungsausschuss – Teil 16

Majestätsbeleidigung oder notwendige Prüfung?

Ein Standpunkt von Jochen Mitschka.

Wir setzen hiermit die Berichterstattung über die Corona Ausschusssitzung 9. „Die Rolle der Medien“ (1) mit dem 2. Teil fort. Wir kommen auf die Sitzungen 7 und 8 später zurück, wenn die von YouTube gesperrten Videos auf anderen Kanälen wieder verfügbar sind.

Im ersten Teil der Sitzung war der deutsche Journalist und Psychologe Patrick Plaga, der zur Zeit in Schweden lebt, zur Situation in Schweden befragt worden, und hatte interessante Hinweise auf die Unterschiede der Behandlung der Corona-Krise gegeben. Heute kommt nun Prof. Michael Meyen zu Wort, der die Situation der Medien in der Krise aus soziologischer und historischer Sicht analysiert.

„Viele Länder haben trotz ihrer Lockdowns weit mehr Tote als Schweden“

Henning Rosenbusch im Interview mit Dr. Sebastian Rushworth

NachDenkSeiten-Podcast

Am letzten Freitag berichtete der in Schweden lebende deutsche Journalist und Fotograf Henning Rosenbusch für die NachDenkSeiten über das in deutschen Medien meist sehr einseitig kommentierte „schwedische Modell“ der Corona-Politik, das eher auf Selbstverantwortung und nicht auf staatliche Zwangsmaßnahmen und Lockdowns setzt. Nun hatte Rosenbusch die Gelegenheit, den schwedischen Arzt Sebastian Rushworth, der sich nicht nur medizinisch, sondern auch publizistisch mit Corona beschäftigt, zum schwedischen Modell zu befragen. Wie kam Schweden durch die Pandemie? Und steht Schweden wirklich schlechter da als andere Länder, die auf rigorose Maßnahmen und Lockdowns setzten?

Corona-Untersuchungsausschuss

Majestätsbeleidigung oder notwendige Prüfung?

Ein Standpunkt von Jochen Mitschka

Nachdem immer mehr Videos des Corona-Ausschusses auf YouTube gesperrt werden, ist eine wöchentliche chronologische Berichterstattung erschwert, weil es immer eine geraume Zeit dauert, bis diese gesperrten Videos dann auf anderen Plattformen erreichbar sind. Daher folgen nun Zusammenfassungen, die nach der Nummer der Ausschusssitzung benannt werden. In diesem Fall ist es der erste Teil der Sitzung „Die Rolle der Medien“, also Nr. 9.1 (1). Die eigentlich fällige Sitzung Nr. 7 „Nutzen oder Schaden der Mund-Nasen-Masken“ folgt demnach, wenn das Video der Sitzung wieder verfügbar ist.

Auffälliges Schweigen über Schweden

Hier ein Bericht von Henning Rosenbusch

NachDenkSeiten-Podcast

Obwohl die Erfahrung in Schweden und ein Vergleich der politischen Corona-Maßnahmen dort und hierzulande wichtig und nützlich für die eigenen Entscheidungen wäre, wird in Deutschland kaum über die dortige Entwicklung berichtet. Man muss den Eindruck gewinnen, dass auch die politisch Verantwortlichen hierzulande die schwedischen Erfahrungen nicht ernsthaft prüfen. Im Anhang finden Sie einen Deutschlandfunk-Bericht vom 28. Oktober und einen Beitrag von Capital vom Juli. Ansonsten wurde hierzulande weitgehend gegen Schweden polemisiert oder eben verschwiegen. Aus diesem Grund sind wir dankbar dafür, dass der deutsche Journalist und Fotograf Henning Rosenbusch angeboten hat, für die NachDenkSeiten aus Schweden zu berichten. Wir beginnen heute mit einem umfassenden Artikel zur Situation und setzen die Berichterstattung dann später fort.

Armes Schweden? – Der schwedische und der deutsche Corona-Weg im Vergleich

Ein Standpunkt von Christian Kreiß.

Offene Universitäten, fast keine Gesichtsmasken, nie komplette Schulschließungen, nie ein Zwangs-Lockdown, Corona-Todeszahlen seit Monaten nahe Null, deutlich schwächerer Anstieg der Covid-Neuinfektionen als in den meisten anderen Ländern Europas und nur halb so hohe Infektionszahlen wie beim Peak im Juni sowie vor allem: Offenbar keine Panik vor steigenden Corona-Fallzahlen, keine Panik vor steigenden Todeszahlen wie in halb Europa und vielen anderen Ländern der Erde. Keine Wut, keine Aggression in der Bevölkerung, keine Denunziationen, sondern Vertrauen und Toleranz. Gleichzeitig sehr viel schwächerer Wirtschaftsabsturz als in den allermeisten Industrieländern, die harte, staatlich verordnete Zwangs-Lockdowns durchführten, beispielsweise nur halb so starker Wirtschaftsabsturz wie in Deutschland. Zu schön, um wahr zu sein? Nein, Schweden, Mitte Oktober 2020.

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