Schule

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Fatale Maskenpflicht für Schulkinder: Strafanzeige gegen Bayerische Landesregierung wegen fahrlässiger Tötung, Misshandlung Schutzbefohlener u.a.

44 Grafik Covi MarkusGelau

(Mustervorlage zur freien Verwendung)

An die
Staatsanwaltschaft München I
Linprunstraße 25
80335 München

Selfkant, den 1.10.2020 

Per beA und (für Nicht-Anwälte) per Fax: 089 / 5597-431

(nicht per Mail)

 

Strafanzeige wegen der Einführung der Maskenpflicht für Schulkinder

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

hiermit stelle ich Strafantrag und erstatte ich

                       Strafanzeige

gegen

alle Mitglieder der Bayerischen Landesregierung

wegen aller in Betracht kommenden Straftatbestände und Beteiligungsformen

insbesondere wegen des Tatverdachts

der fahrlässigen Tötung gem. § 222 StGB,

der Körperverletzung im Amt mit Todesfolge gem. §§ 223, 227, 340 StGB,

der Nötigung im Amt durch aktives Tun und Unterlassen gem. §§ 240 Abs. 4, 13 StGB

des Verleitens von Untergebenen zu einer Straftat gem. § 357 StGB,

der Misshandlung Schutzbefohlener durch aktives Tun und Unterlassen gem. §§ 225, 13 StGB,

jeweils (soweit Vorsatzdelikte in Bezug genommen werden) auch gemeinschaftlich gem. § 25 Abs. 2 StGB.

Ich stelle klar: Alle Menschen, die sich dieser Strafanzeige anschließen möchten, dürfen diese Anzeige als Anlage oder als Textvorlage verwenden und – auch gemeinsam mit Dritten – für eine eigene Strafanzeige gegen die Landesregierung des Freistaates Bayern verwenden und (postalisch oder per Fax) bei der Staatsanwaltschaft München einreichen. 

Begründung:

 I.

 Bekanntlich gibt es im Freistaat Bayern seit Monaten die Pflicht, in bestimmten öffentlichen Räumen eine Mund-Nasen-Bedeckung (nachfolgend: Maskenpflicht) zu tragen.

1.

Nach der derzeit geltenden sechsten Bayerischen Infektions-schutzmaßnahmenverordnung (6. BayIfSMV) vom 19. Juni 2020 (BayMBl. Nr. 348, BayRS 2126-1-10-G), die zuletzt durch § 1 der Verordnung vom 22. September 2020 (BayMBl. Nr. 535) geändert worden ist, gilt zu dieser Maskenpflicht gem. § dieser Verordnung folgende allgemeine Regelung (Zitat):

„(1) 1Jeder wird angehalten, die physischen Kontakte zu anderen Menschen auf ein Minimum zu reduzieren und den Personenkreis möglichst konstant zu halten. 2Wo immer möglich, ist ein Mindestabstand zwischen zwei Personen von 1,5 m einzuhalten. 3In geschlossenen Räumlichkeiten ist stets auf ausreichende Belüftung zu achten.

(2) Soweit in dieser Verordnung die Verpflichtung vorgesehen ist, eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen (Maskenpflicht), gilt:

1.

Kinder sind bis zum sechsten Geburtstag von der Tragepflicht befreit.

2.

Personen, die glaubhaft machen können, dass ihnen das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung aufgrund einer Behinderung oder aus gesundheitlichen Gründen nicht möglich oder unzumutbar ist, sind von der Trageverpflichtung befreit.

3.

Das Abnehmen der Mund-Nasen-Bedeckung ist zulässig, solange es zu Identifikationszwecken oder zur Kommunikation mit Menschen mit Hörbehinderung oder aus sonstigen zwingenden Gründen erforderlich ist.

2.

Nach § 16 der vorgenannten Verordnung gilt für Schulen in Bayern (Zitat):

„(1) 1Unterricht und sonstige Schulveranstaltungen sowie die Mittagsbetreuung an Schulen im Sinne des Bayerischen Gesetzes über das Erziehungs- und Unterrichtswesen (BayEUG) sind zulässig, wenn durch geeignete Maßnahmen sichergestellt ist, dass dem Infektionsschutz Rechnung getragen wird. 2Zu diesem Zweck haben die Schulen und die Träger der Mittagsbetreuung ein Schutz- und Hygienekonzept auf der Grundlage eines ihnen von den Staatsministerien für Unterricht und Kultus und für Gesundheit und Pflege zur Verfügung gestellten Hygieneplans (Rahmenhygieneplan) auszuarbeiten und auf Verlangen der zuständigen Kreisverwaltungsbehörde vorzulegen.

(2) 1Auf dem Schulgelände besteht Maskenpflicht2Unbeschadet des § 1 Abs. 2 sind von dieser Pflicht ausgenommen:

1.

Schülerinnen und Schüler

a)

nach Betreten des jeweiligen Unterrichtsraums,

b)

nach Genehmigung des aufsichtführenden Personals aus zwingenden pädagogisch-didaktischen oder schulorganisatorischen Gründen,

2.

unterrichtendes Personal und Personal der schulischen Ganztagsangebote und der Mittagsbetreuung nach Erreichen des jeweiligen Arbeitsplatzes im Unterrichtsraum oder der jeweiligen Betreuungsräumlichkeit sowie

3.

sonstiges nicht unterrichtendes Personal nach Erreichen des jeweiligen Arbeitsplatzes, sofern nicht weitere Personen anwesend sind.

3Wird der Verpflichtung nach den Sätzen 1 und 2 nicht nachgekommen, soll die Schulleiterin oder der Schulleiter die Person des Schulgeländes verweisen; für Schülerinnen und Schüler gilt dies nur ab der Jahrgangsstufe 5.

(3) 1Die zuständigen Kreisverwaltungsbehörden können unter Berücksichtigung des Rahmenhygieneplans nach Abs. 1 weitergehende Anordnungen erlassen, wenn am jeweiligen Schulort ein erhöhtes Risiko für eine Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 besteht. 2 § 23 bleibt unberührt.“ 

3.

Ergänzend hierzu heißt es in § 8 der vorgenannten Verordnung (Zitat): 

1Im öffentlichen Personennah- und -fernverkehr und den hierzu gehörenden Einrichtungen besteht für Fahr- und Fluggäste sowie für das Kontroll- und Servicepersonal, soweit es in Kontakt mit Fahr- und Fluggästen kommt, Maskenpflicht. 2Satz 1 gilt entsprechend für die Schülerbeförderung im freigestellten Schülerverkehr. 3Für touristische Reisebusreisen gelten Satz 1 und § 11 Abs. 3 Satz 1 Nr. 3 mit der Maßgabe entsprechend, dass das Schutz- und Hygienekonzept auf der Grundlage eines von den Staatsministerien für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie, für Wohnen, Bau und Verkehr und für Gesundheit und Pflege bekannt gemachten Rahmenkonzepts auszuarbeiten und auf Verlangen der zuständigen Kreisverwaltungsbehörde vorzulegen ist.“

 

II.

Den unmittelbaren Anlass für diese Strafanzeige gibt folgende Nachricht, die eben in den sozialen Medien bekannt geworden ist:

[Anm.: Dieser von der Bayer. Landesregierung und den Leitmedien noch vor Erörterung näherer Umstände als Fakenews bestrittene Tod eines 6-jährigen Mädchens wurde von nahestehenden Personen mittlerweile bestätigt. Der den Todesfall kolportierende Arzt Dr. Bodo Schiffmann wird aktuell massiv diffamiert, hat jedoch laut eigenem Bekunden unmittelbaren Kontakt zur betroffenen Familie und verfügt auch über eine enstprechende Todesurkunde, die allerdings der ärztlichen Schweigepflicht unterliege. Die betroffenen Eltern würden laut seiner Schilderung derzeit unter Druck gesetzt, damit die Umstände der Causa nicht publik werden. So habe die Polizei eine Liste aller Zeugen und in Kenntnis der Umstände befindlichen Personen angefertigt und diese aufgesucht, um ihnen eindringlich ein Absehen von der Weitergabe von Informationen nahezulegen –  unter Androhung strafrechtlicher Konsequenzen aufgrund eines „laufenden Verfahrens“. Eine Zeugin, die entgegen dem Druck der Exekutive bereit war, vor die Medien zu treten, habe sich inzwischen dem Druck gebeugt und ihre Bereitschaft zurückgezogen. Dr. Schiffmann hat auch zum Vorwurf Stellung genommen, dass lt. offizieller Polizeimeldung gar kein Mädchen in Schweinfurt umgekommen sei: Das Mädchen stamme in der Tat nicht direkt aus Schweinfurt, sondern „aus dem Umkreis von Schweinfurt“. Wir werden die weiteren Entwicklungen um diesen Fall bis zu seiner Klärung weiterhin aufmerksam verfolgen.]

„3. totes Kind wegen der Maske!!!! Zusätzliche Informationen: Am Montag, den 28.09.2020 brach ein 6-Jähriges Mädchen aus der Nähe von Schweinfurt auf dem Heimweg im Schulbus ebenfalls mit Mund-Nasenbedeckung Bewusstlos zusammen. Sie sackte auf die neben ihr sitzende Schülerin, die laut zu schreien begann. Der Busfahrer hielt an und legte das Mädchen in den Gang des Busses und ließ leider dem Mächen die Maske auf und rief per Handy die 112. Der Rettungswagen kam und nahm erst dann die Maske ab und versorgte das Kind SOFORT mit Sauerstoff und brachten sie in die Klinik. Von dort aus wurden die Eltern informiert, die kurze Zeit später eintrafen und am Bett des Kindes sitzen blieben und warteten auf das erneute Aufwachen des Kindes. Noch am Abend verstarb das Kind, ohne wieder das Bewusstsein zu erlangen… Lt. behandelndem Arzt, der mit dem betreffenden Kinderarzt der Eltern telefonierte, lag keine Vorerkrankung vor und teilte den Eltern nach seiner eigenen Beschau mit, des es sich um eine „CO2-Vergiftung“ handele und somit kreuzte der Arzt auch die „unnatürliche Todesursache“ an! Daraufhin wird gerade eine 2te Beschau (Obduktion) des Kindes in der Rechtsmedizin durchgeführt. Bereits am Morgen wollte das Mädchen nicht mehr mit dem Bus in die Schule fahren, da es ihr immer schlecht wurde und sie sehr wenig Luft bekam. Sie berichtete schon Tage zuvor von „Flimmernden Bilder“, die sie sehe, aber sie dürfe die Maske niemals abnehmen. Die Schülerin der 1. Klasse klagte bereits nach einer Woche Schule über die Nebenwirkungen der Maske. Dabei kauften die Eltern dem Mädchen vor der Einschulung extra eine besonders „hübsche“ Mund-Nasen-Bedeckung, da sie auch im Unterricht und Sportunterricht getragen werden musste!!! … die Einschulung war erst vor ein paar Tagen! Die Informationen stammen von der besten Freundin der Mutter des betroffenen Kindes…“

Dr. Bodo Schiffmann hat soeben – am 1.10.2020 – in einem Videobeitrag bestätigt, dass die Nachricht von diesem neuerlichen Todesfall eines Schulkindes authentisch ist, siehe:

youtube.com/watch?v=QWQisS7FJAE

[siehe auch Stellungnahme eines Zeugen, Lübeck, 02.10.2020: Video via FB]

 

III.

Ganz unabhängig davon, wie eine solche Maskenpflicht während der gesamten Unterrichtsdauer strafrechtlich und haftungsrechtlich zu würdigen ist, muss – um die wahre Dimension dieser himmelschreienden Ungerechtigkeit deutlich machen zu können – einleitend einmal besonders hervorgehoben werden, was gem. der UN-Antifolterkonvention, siehe u.a.: 

https://www.antifolterkonvention.de/definition-der-folter-3153/

 unter „Folter“ zu verstehen ist (Zitat):

„Die UN-Antifolterkonvention enthält in ihrem Artikel 1 eine Definition der Folter:

Nach Artikel 1 der Konvention versteht man unter Folter jede Handlung, durch die einer Person vorsätzlich große körperliche oder seelische Schmerzen oder Leiden zugefügt werden. Diese Definition wird durch erklärende Beispiele noch weiter spezifiziert. So muss diese Schmerzen bzw. Leiden zuführende Handlung erfolgen:

  • Bsp. um von der Person oder einem Dritten eine Aussage oder ein Geständnis zu erlangen,
  • um sie für eine tatsächlich oder mutmaßlich von ihr oder einem Dritten begangene Tat zu bestrafen,
  • um sie oder einen Dritten einzuschüchtern oder zu nötigen
  • oder aus einem anderen, auf irgendeiner Art von Diskriminierungen beruhenden Grund.

Dabei ist allerdings Voraussetzung nach Artikel 1, dass

  • diese Schmerzen oder Leiden von einem Angehörigen des öffentlichen Dienstes
  • oder einer anderen in amtlicher Eigenschaft handelnden Person,
  • auf deren Veranlassung
  • oder mit deren ausdrücklichem oder stillschweigendem Einverständnis

verursacht werden.“

Sind solche völkerrechtswidrigen Verhältnisse jetzt das Ideal, an dem wir die Erziehung unserer Kinder ausrichten sollen? Ist das die Welt, die wir unseren Kindern wünschen?

Der Deutsche Bundestag hat der Kinderrechtskonvention mit Gesetz vom 17. Februar 1992 (BGBl. II S. 121) zugestimmt. Nach Ratifikation am 6. März 1992 ist die Konvention am 5. April 1992 für die Bundesrepublik Deutschland in Kraft getreten (BGBl. II S. 990). Die dabei zunächst erklärten Vorbehalte sind 2010 zurückgenommen worden (BGBl. 2011 II S. 600). Damit gilt die KRK als völkerrechtlicher Vertrag in Deutschland vollumfänglich im Range eines Bundesgesetzes (Art. 59 Abs. 2 GG).

Dort heißt es in Art. 19 Abs. 1 (Zitat):

(1) Die Vertragsstaaten treffen alle geeigneten Gesetzgebungs-, Verwaltungs-, Sozial- und Bildungsmaßnahmen, um das Kind vor jeder Form körperlicher oder geistiger Gewaltanwendung, Schadenszufügung oder Misshandlung, vor Verwahrlosung oder Vernachlässigung, vor schlechter Behandlung oder Ausbeutung einschließlich des sexuellen Missbrauchs zu schützen, solange es sich in der Obhut der Eltern oder eines Elternteils, eines Vormunds oder anderen gesetzlichen Vertreters oder einer anderen Person befindet, die das Kind betreut.

www.dakj.de/stellungnahmen/stellungnahme-der-deutschen-akademie-fuer-kinder-und-jugendmedizin-e-v-zu-weiteren-einschraenkungen-der-lebensbedingungen-von-kindern-und-jugendlichen-in-der-pandemie-mit-dem-neuen-coronavirus-sar/

Zudem sei den Strafverfolgungsbehörden und den hier Beschuldigten in Erinnerung gerufen, dass am 2.11.2000 das »Gesetz zur Ächtung der Gewalt in der Erziehung und zur Änderung des Kindesunterhaltsrechts« (BGBl. I, S. 1479) verabschiedet wurde. Sein die Ächtung der Gewalt in der Erziehung betreffender Teil trat am 8. November 2000 in Kraft und hat § 1631 Abs. 2 BGB wie folgt gefasst:

„Kinder haben ein Recht auf gewaltfreie Erziehung. Körperliche Bestrafungen, seelische Verletzungen und andere entwürdigende Maßnahmen sind unzulässig.“

„Seelische oder psychische Gewalt sind „Haltungen, Gefühle und Aktionen, die zu einer schweren Beeinträchtigung einer vertrauensvollen Beziehung zwischen Bezugsperson und Kind führen und dessen geistig-seelische Entwicklung zu einer autonomen und lebensbejahenden Persönlichkeit behindern.“ (Eggers, 1994) (2). „

Quelle: Leitfaden „Handlungsmöglichkeiten und Kooperation im Saarland Leitfaden für Ärztinnen und Ärzte, Zahnärztinnen und Zahnärzte“, herausgegeben vom saarländischen Ministeriums für Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie, Stand 3. Auflage 2014, im Volltext abrufbar unter:

http://www.zaek-saar.de/aerztekammer_zahnaerzte/uploads/2016/06/broschuere_praevention.pdf

Seelische Verletzungen „sind auch dann unzulässig, wenn sie nicht zu Erziehungszwecken eingesetzt werden….Die objektive Eignung reicht es; es kommt nicht darauf an, dass das Kind durch die Maßnahme auch tatsächlich seelisch verletzt wurde (BT-Drs 14/1247 S. 8)….Entwürdigende Maßnahmen liegen i.d.R. bereits in den beiden anderen Formen verbotener Erziehungsmittel und sind hier deshalb lediglich als Auffangregelung zusätzlich hervorgehoben… Die Entwürdigung kann in der Art der Maßnahme begründet sein…. oder in dem Ausmaß und in ihrer Dauer bzw. in den Begleitumständen liegen (wie Einsperren im Dunkeln, längeres Verweigern von Blick- und Gesprächskontakt.“(Palandt-Diederichsen, BGB-Kommentar,  70. Auflage, § 1631, Rn 7 m.w.N.).

IV.

Nun zu der Frage, wie sich das Tragen einer Maske auf die Gesundheit ihrer Träger auswirkt, vor allem dann, wenn dies unter Zwang geschieht:

Zur Beantwortung dieser Frage möchte ich auf die bislang wohl umfangreichste Studie zu den psychischen Beschwerden infolge der aktuellen Mund-Nasenschutz-/Maskentragungspflicht-Verordnungen in Deutschland der Dipl.-Psychol. Daniela Prosa verweisen, abrufbar im Volltext u.a. unter: 

https://www.psycharchives.org/handle/20.500.12034/2751

https://www.rechtsanwalt-wilfried-schmitz.de/wp-content/uploads/2020/07/Studie-zu-Psych.-Beschwerden-durch-Maskentragungspflicht.pdf

Diese (Zitat) „deutschlandweit erste umfangreiche und abgeschlossene „Research-Gap“-Studie mit merkmalsspezifisch ausreichender Repräsentativität und einer Stichprobengröße von 1.010 fokussiert Belastungen, Beschwerden und bereits eingetretene Folgeschäden im Rahmen der aktuellen Mund-Nasenschutz-Verordnungen“.

Dort heißt es im einleitenden „Abstract“ u.a. (Zitat):

„Die Tatsache, dass ca. 60% der sich deutlich mit den Verordnungen belastet erlebenden Menschen schon jetzt schwere (psychosoziale) Folgen erlebt, wie eine stark reduzierte Teilhabe am Leben in der Gesellschaft aufgrund von aversionsbedingtem MNS-Vermeidungsbestreben, sozialen Rückzug, herabgesetzte gesundheitliche Selbstfürsorge (bis hin zur Vermeidung von Arztterminen) oder die Verstärkung vorbestandener gesundheitlicher Probleme (posttraumatische Belastungsstörungen, Herpes, Migräne), sprengte alle Erwartungen der Untersucherin.

Die Ergebnisse drängen auf eine sehr zeitnahe Prüfung der Nutzen-Schaden-Relation der MNS- Verordnungen.“ (Zitat Ende)

Da die nähere Wiedergabe der Inhalte dieser 128-seitigen Studie den Umfang dieses Schriftsatzes sprengen würde, möchte ich zur Vermeidung von Wiederholungen und zur Wahrung der Übersichtlichkeit im Übrigen vollumfänglich auf den Inhalt dieser Studie verweisen und sie damit zum Gegenstand meines Vortrags erheben.

Auch ohne diese Maskenpflicht wurden die Kinder infolge der Coronavirus-Lockdown-Maßnahmen schon massiv in ihren Lebenswelten eingeschränkt, was u.a. in der „Stellungnahme der Deutschen Akademie für Kinder- und Jugendmedizin e.V. zu weiteren Einschränkungen der Lebensbedingungen von Kindern und Jugendlichen in der Pandemie mit dem neuen Coronavirus (SARS-CoV-2)“ vertieft behandelt wird, abrufbar unter:

https://www.dakj.de/stellungnahmen/stellungnahme-der-deutschen-akademie-fuer-kinder-und-jugendmedizin-e-v-zu-weiteren-einschraenkungen-der-lebensbedingungen-von-kindern-und-jugendlichen-in-der-pandemie-mit-dem-neuen-coronavirus-sar/

Und jetzt sollen die Kinder über diese ohnehin schon massiven Einschränkungen hinaus grundsätzlich auch noch während des gesamten Unterrichts eine Maske tragen??

Für eine solche Maßnahme gibt es überhaupt keinen Anlass und keine Rechtfertigung, zumal das Tragen einer Maske nach der Meinung zahlreicher Experten in diesem Kontext (Infektionsschutz) regelmäßig ohnehin mit keinerlei Nutzen, dafür aber nachweislich mit vielen weiteren Nachteilen verbunden ist.

Um diese Behauptung zu belegen und glaubhaft zu machen, möchte ich mich hier nur auf die nachfolgenden Quellen beschränken:

1.

Die Experten Prof. Dr. Sucharit Bhakdi und Prof. Dr. Karina Reiss können sich deshalb in ihrem Buch „Corona-Fehlalarm“ in ihrem Kapitel zur „Maskenpflicht“ ab Seite 64 auch nicht die einleitende Bemerkung verkneifen (Zitat): „Wie dumm kann man eigentlich sein – möchte man fragen.

Punkt 1) Es gibt keinen wissenschaftlichen Beleg dafür, dass symptomfreie Menschen ohne Husten und Fieber die Erkrankung verbreiten

Punkt 2) Einfach Masken halten die Viren nicht zurück, gerade wenn man hustet

Punkt 3) Sie schützen bekanntermaßen auch nicht vor Ansteckung.

Größe Corona-Virus: 160 Nanometer (0,16 Mikrometer), Größe „Poren“ in einfachen Baumwollmasken 0,3 Mikrometer. Sie fliegen durch herkömmliche Masken oder Mund-Nase-Bedeckung aus Stoff durch wie durch ein offenes Fenster. …“ (Zitat Ende)

Sehr aufschlussreich ist auch der Beitrag „Pandemie Spezial – Hauptsache Maske!?“ von Prof. Dr. Markus Veit, für jeden kostenlos abrufbar unter:

https://www.deutsche-apotheker-zeitung.de/daz-az/2020/daz-33-2020/hauptsache-maske

Prof. Dr. Veit wendet sich mit diesem Beitrag erklärtermaßen dagegen, dass „wir von den Medien, selbst ernannten „Faktencheckern“ und Politikern mit Halbwahrheiten zu Masken belehrt“ werden, er ist regelrecht „entsetzt über Stellungnahmen aus der Politik und von den Medien und schließlich auch in jüngster Zeit über Urteilsbegründungen zur Maskenpflicht“ sowie „den undifferenzierten Umgang mit der Thematik seitens der agierenden Kolleginnen und Kollegen.“

Und es ist wirklich unfassbar, dass auch so viele Schulleiter sich – in Unkenntnis solcher Zusammenhänge – dem Wahn hingegeben haben und immer noch hingeben, dass sie „kraft Hausrecht“ berechtigt wären, von Kindern das Tragen einer Maske im Unterricht zu verlangen, wobei offensichtlich ist, dass entsprechende „Empfehlungen“ von Schulleitern im Schulalltag von den Schülern faktisch als verpflichtend wahrgenommen werden und Kinder, die hier nicht mitmachen wollen, von Lehrern und Mitschülern offen oder subtil angefeindet werden.

2.

Demgegenüber ist das Tragen einer Maske für den Träger – was auch den hier Beschuldigten positiv bekannt sein muss – mit zahlreichen Risiken und Gefahren verbunden.

a)

In der Doktorarbeit von Ulrike Butz mit dem Titel „Rückatmung von Kohlendioxid bei Verwendung von Operationsmasken als hygienischer Mundschutz an medizinischem Fachpersonal“ aus dem Jahre 2004, im Volltext abrufbar unter:

https://mediatum.ub.tum.de/doc/602557/602557.pdf

lautet das zusammenfassende Ergebnis, dass „unter chirurgischen Gesichtsmasken“ (auch) bei normal atmenden Personen durch die beeinträchtigte Permeabilität (Anmerkung des Unterzeichners: Durchlässigkeit) der Masken eine „Akkumulation von Kohlendioxid“ verursacht wird (ebenda, S. 43). Weiter heißt es dort (Zitat): Die Akkumulation von Kohlendioxid (22,49 mmHg, STEV 2,30) unter jeder untersuchten chirurgischen Operationsmaske erhöhte den transkutan gemessenen Kohlendioxid-Partialdruck (5,60 mmHG, STEV 2,38). Eine kompensatorische Erhöhung der Atemfrequenz oder ein Abfall der Sauerstoffsättigung wurde dabei nicht nachgewiesen. Da Hyperkapnie (Anm. des Unterzeichners: erhöhter Kohlendioxidgehalt im Blut) verschiedene Hirnfunktionen einschränken kann…“.

Sogar das – m.E. wenig seriöse und zuverlässige, hier aber mal heranziehbare – Wikipedia beschreibt die Symptome von Hyperkapnie wie folgt (Zitat):

Anfangs kommt es zu einer HautrötungMuskelzuckungenExtrasystolen. Im fortgeschrittenen Stadium treten Panik, Krampfanfälle, Bewusstseinsstörungen und schließlich Koma (CO2-Narkose) auf.“

Dass die Bevölkerung nicht einmal über diese generellen Gefahren einer Maskentragung aufgeklärt worden ist, kann man aus meiner Sicht nur noch als unverantwortliche Gefährdung der Gesundheit unzähliger Menschen bezeichnen.

b)

Die Wahrheit ist aber wahrscheinlich noch dramatischer:

Der Biologe Clemens G. Arvay hat am 3.4.2020 ein YouTube-Video mit dem Titel „Was für ein FIASKO, Herr Kurz!“ veröffentlicht, in dem er den Maskenzwang gerade auch wegen seiner eigenen Beobachtungen im Alltag als „fatal“ bzw. „einziges Fiasko“ kritisiert, weil in den Falten der Masken ein „virenfreundliches Klima“ entstehe, mit dem diese Viren möglichst lange am Leben bzw. aktiv erhalten werden.

youtube.com/watch?v=folhXr4gPIg&feature=youtu.be

Er bezeichnet diese Maskenpflicht deshalb als völlig „kontraproduktiv“ bzw. „vollkommener Schwachsinn“. Es gäbe „rote Linien, über die Menschen mit Verstand“ nicht gehen wollen“. Aus seiner Sicht wäre es viel besser die Masken einfach wegzulassen.

c)

Und auch der Weltärztepräsident Frank Ulrich Montgomery kritisiert die Maskenpflicht scharf, wie sogar tagesschau.de berichtet. Er und der Kinderarzt Thomas Fischbach werden in dem Artikel „Trügerische Sicherheit durch Masken?“ unter dem Link:

https://www.tagesschau.de/inland/corona-mundschutz-101.html

wie folgt zitiert (Zitat):

Weltärztepräsident Frank Ulrich Montgomery hat die in ganz Deutschland im Kampf gegen das Coronavirus geltende Maskenpflicht scharf kritisiert. Wer eine Maske trage, werde durch ein trügerisches Sicherheitsgefühl dazu verleitet, den „allein entscheidenden Mindestabstand“ zu vergessen, sagte Montgomery der „Rheinischen Post“. Auch könnten die Masken bei unsachgemäßem Gebrauch gefährlich werden, warnte der Vorsitzende des Weltärztebundes.

Im Stoff konzentriere sich das Virus, beim Abnehmen werde die Gesichtshaut berührt, schneller sei eine Infektion kaum möglich. Er trage zwar selber „aus Höflichkeit und Solidarität“ eine Maske, halte aber eine gesetzliche Pflicht für „falsch“.

Montgomery kritisierte auch, dass Landesregierungen das Tragen einfacher Masken wie auch die Verwendung von Schals oder Tüchern für den Atemschutz als ausreichend bezeichnen. Eine Pflicht zum Tragen von Schals oder Tüchern vor dem Gesicht sei „lächerlich„. Er hob zugleich hervor, dass „echt wirksame Masken“ derzeit noch für das medizinische Personal, Pflegekräfte und unmittelbar Gefährdete gebraucht würden.

Der Kinder- und Jugendarztpräsident Thomas Fischbach warnte zugleich vor einer Maskenpflicht für Kindergartenkinder zur Eindämmung der Corona-Pandemie. „Es mag auch jüngere Kinder geben, die einen Mund-Nasen-Schutz akzeptieren, doch die allermeisten werden das eher als Spielzeug betrachten, daran herumhantieren und damit die Infektionsgefahr eher noch verstärken„, sagte Fischbach den Zeitungen der Funke Mediengruppe. Es sei deswegen unklug, sollten einige Bundesländer das Maskentragen in öffentlichen Bereichen sogar für Kleinkinder vorschreiben…“(Zitat Ende).

d)

Es ist auch nicht erkennbar, dass Beschuldigten die Möglichkeit bedacht haben, dass das Tragen einer solchen Maske ggf. sogar die Gefahr einer Hypoxie begründen könnte.

Bei einer Hypoxie wird der Körper oder ein Körperteil mit zu wenig Sauerstoff versorgt. Grund dafür kann zum Beispiel eine Lungenerkrankung, eine schwerwiegende Verletzung des Brustkorbs (Thoraxtrauma) oder eine Vergiftung sein. Das Gehirn reagiert auf einen Mangel an Sauerstoff besonders empfindlich: Schon nach wenigen Minuten sterben Nervenzellen ab – es entsteht ein hypoxischer Hirnschaden.

Quelle: https://www.netdoktor.de/symptome/hypoxie/

Weiterführend zum Begriff:

https://de.wikipedia.org/wiki/Hypoxie_(Medizin)#Ursachen

e)

Schließlich könnte ich, um meine medizinischen Einwendungen gegen die Maskenpflicht weiter glaubhaft machen, auch eine eidesstattliche Versicherung der Ärztin Jette Limberg-Diers aus 21521 Wohltorf nachreichen, in der sie erklärt hat (Zitat):

„Ich, Gunhild Jette Limberg-Diers bin approbierte Ärztin. Ich versichere hiermit aufgrund meiner Erfahrungen und meiner medizinischen Kenntnisse, ohne Anspruch auf Vollständigkeit, nach bestem Wissen und Gewissen wie folgt:

Die von Rechtsanwalt Wilfried Schmitz in seinem o.g. Antrag getätigten Aussagen bzgl. negativer gesundheitlicher Auswirkungen durch das Tragen von Gesichtsmasken sind nach meinem Dafürhalten korrekt und ich teile seine Bedenken vollumfänglich.

Um Wiederholungen zu vermeiden verweise ich diesbezüglich ausdrücklich auf die von Herrn RA Schmitz dem Gericht vorgelegte medizinische Dissertation meiner Kollegin Ulrike Butz mit dem Titel „Rückatmung von Kohlendioxid bei Verwendung von Operationsmasken als hygienischer Mundschutz an medizinischem Fachpersonal“ aus dem Jahre 2004. Die Interpretation dieser Dissertation durch Herrn Rechtsanwalt Schmitz ist meines Erachtens korrekt.

Zusammenfassend stelle ich fest (Details sind bitte dem Antrag des Herrn RA Schmitz zu entnehmen):

Durch längere, insbesondere nicht fachgerechte Nutzung eines Mund-Nasenschutzes ergeben sich folgende Probleme:

  1. Der Träger (Laie) ist geneigt, sich in falscher Sicherheit zu wähnen und in Folge den einzig sicheren Weg eine Ansteckung zu vermeiden: Der Mindestabstand, wird häufig nicht mehr eingehalten.
  2. Durch unsachgemäßen Gebrauch des Schutzes kommt es zu Erhöhung der Kontaminationsgefahr (Unerwünschte Verunreinigung auf Flächen, Körperteilen).
  3. Es bildet sich in dem Atemschutz (egal ob Maske oder Tuch) eine sog. „feuchte Kammer durch die Atemluft. Erreger jeglicher Art (ob nun Virus oder Bakterien) lieben ein feucht-warmes Milieu, in dem sie sich dann vermehrt reproduzieren.
  4. Durch den Mund-Nasenschutz wir die Aufnahme von Sauerstoff reduziert und vermehrt bereits abgeatmetes Kohlendioxid zurückgeatmet. Die Veränderung der entsprechenden Blutgaskonzentrationen  ist wissenschaftlich nachweisbar, wie in der Dissertation von Dr. med. Ulrike Butz dargestellt. Durch eine Minderversorgung der Lunge mit Sauerstoff ist das Lungengewebe leichter und schneller für Keime jeglicher Art, somit auch das sog. Corona-Virus, angreifbar. Durch die Erhöhung des Kohlendioxidspiegels im Blut kann es zu verschiedenen, z.T. gravierenden Auswirkungen kommen. Details entnehmen Sie bitte dem Antrag Schmitz respektive insbes. der o.g. Dissertation. Schwerpunktmäßig vorbelastete Patienten (Asthma, Allergie, COPD=chronisch obstruktive Lungenerkrankung) und Personen mit Angststörungen sind hier besonders gefährdet.
  5. (Kleine) Kinder, geistig Behinderte und Demente werden durch das eigene und fremde Tragen eines Mund-Nasenschutzes nicht nur körperlich beeinträchtigt, sondern zusätzlich seelisch traumatisiert und verängstigt.

Insgesamt betrachte ich persönlich die allgemeine Pflicht zum Tragen eines Mund-Nasenschutzes angesichts der wissenschaftlich nachgewiesenen, fehlenden positiven Auswirkungen als nicht nur unverhältnismäßig, sondern als einen massiven Eingriff in die körperliche Unversehrtheit bis hin zur Körperverletzung.“ (Zitat Ende)

Was den Sinn und Unsinn von Masken beim Virenschutz angeht gibt es somit keine „Vielfalt“ von Meinungen, sondern bloß unwissenschaftliche „Meinungen“ und wissenschaftlich fundierte Aussagen wie die von Prof. Dr. Bhakdi und Prof. Dr. Veit. Eine Widerlegung dazu ist uns jedenfalls nicht bekannt.

Auf Grund dieser eindeutigen Sach- und Studienlage war es m.E. vorhersehbar, dass eine große Zahl von Menschen, insbesondere die Schwächsten der Gesellschaft, also die Kinder und die Senioren, durch die Maskenpflicht zu Schaden kommen werden.

Angesichts dieser Sachlage kann niemand ernsthaft behaupten, dass er schwerste Verläufe mit Todesfolge zuverlässig ausgeschlossen hat.

Solche Folgen wurden also bei der Anordnung und Aufrechterhaltung einer Maskenpflicht somit – der Verdacht drängt sich auf – zumindest billigend in Kauf genommen.

 

V.

Für die hier Beschuldigten besteht die strengste Pflicht, Leben und Gesundheit der Menschen in diesem Lande zu schützen, was m.E. eine Garantenstellung i.S. des § 13 StGB begründet und somit im Falle einer (vorsätzlichen) Verletzung dieser Schutzpflicht – in Verbindung mit den jeweils einschlägigen Straftatbeständen – zumindest (auch) eine Strafbarkeit wegen Unterlassen begründen kann.

Nach ständiger Rechtsprechung des BVerfGs gilt (Zitat):

In seinem klassischen Gehalt schützt Art. 2 Abs. 2 Satz 1 GG das Recht auf Leben und körperliche Unversehrtheit vor staatlichen Eingriffen. Nach der Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts erschöpft sich das Grundrecht jedoch nicht in einem subjektiven Abwehrrecht gegenüber solchen Eingriffen. Aus ihm ist vielmehr auch eine Schutzpflicht des Staates und seiner Organe für das geschützte Rechtsgut abzuleiten, deren Vernachlässigung von dem Betroffenen grundsätzlich mit der Verfassungsbeschwerde geltend gemacht werden kann (vgl. BVerfGE 77, 170 <214>; 77, 381 <402 f.>). Die Schutzpflicht gebietet dem Staat, sich schützend und fördernd vor gefährdetes menschliches Leben zu stellen, es insbesondere vor rechtswidrigen Eingriffen Dritter zu bewahren (vgl. BVerfGE 39, 1 <42>; 46, 160 <164>; 49, 89 <141 f.>; 53, 30 <57>; 56, 54 <73>). Eine solche Schutzpflicht besteht auch hinsichtlich der Missbrauchsgefahren, die vom Umgang mit Schusswaffen ausgehen (vgl. BVerfGK 1, 95 <98>).

Bei der Erfüllung dieser Schutzpflicht aus Art. 2 Abs. 2 Satz 1 GG kommt dem Gesetzgeber wie der vollziehenden Gewalt jedoch ein weiter Einschätzungs-, Wertungs- und Gestaltungsspielraum zu (vgl. BVerfGE 77, 170 <214>). Die Entscheidung, welche Maßnahmen geboten sind, kann nur begrenzt nachgeprüft werden. Das Bundesverfassungsgericht kann eine Verletzung der Schutzpflicht daher nur dann feststellen, wenn die öffentliche Gewalt Schutzvorkehrungen überhaupt nicht getroffen hat oder die ergriffenen Maßnahmen gänzlich ungeeignet oder völlig unzulänglich sind, das gebotene Schutzziel zu erreichen (vgl. BVerfGE 56, 54 <80 f.>; 77, 381 <405>; 79, 174 <202>; stRspr).“ (BVerfG – 2 BvR 1676/10)

Ich möchte auch daran erinnern, warum alleine schon das Unterlassen der angemessenen Aufklärung der Bevölkerung über die Kritik zahlreicher Experten gegen den Lockdown und allen damit im Zusammenhang stehenden Maßnahmen, deren Verhängung mit der Gefährlichkeit des SARS-CoV-2-Virus gerechtfertigt wurde und wird, die Grundrechte aller Menschen in diesem Lande, nicht nur die der Kinder, wie das Recht auf Leben und körperliche Unversehrheit gem. Art. 2 Abs. 2 S. 1 GG verletzt hat und immer noch verletzt.

Darüber hinaus verkörpert diese Regierungspolitik auch eine Verletzung unserer Menschenwürde gem. Art. 1 Abs. 1 GG.

Damit wir uns gleich richtig verstehen:

Alle Ärzte, Lehrer, Politiker, Länder etc., die immer noch – wider besseres Wissen und Wissenkönnen und Wissenmüssen – eine „Pandemie“ und auch die Notwendigkeit einer Maskenpflicht mit Fallzahlen behaupten, die auf der Basis des PCR-Tests gewonnen worden sind und dadurch kausal Schäden bei Menschen und Unternehmen verursachen, müssen mittlerweile mit gewaltigen Schadenersatz- und Schmerzensgeldklagen rechnen.

Denn es steht längst unbestreitbar fest:

Der PCR-Test war und ist die Grundlage zur Beurteilung des Pandemiegeschehens, aber dieser PCR-Test kann nachweislich überhaupt keine Viren und keine Infektionen feststellen. 

Hierzu verweise ich nicht nur auf den Kurzbericht der Stiftung Corona-Ausschuss vom 15.9.2020, den ich Ihnen – wegen des Umfangs nur in der Zustellung über das beA – in der Anlage 1 überreiche, sondern auch auf das nachfolgende Video mit Rechtsanwalt Dr. Füllmich, das sich ausführlich mit diesem PCR-Test befasst und konkret gigantische Schadenersatzklagen in Aussicht stellt:

youtube.com/watch?v=DMQ3UyRf3Fk

Wenn der PCR-Test vollkommen untauglich ist und somit bislang niemand wissenschaftlich verifiziert die Anknüpfungstatsachen für eine „Pandemie“ nachweisen konnte, dann gibt es weder eine tatsächliche noch eine rechtliche Grundlage dafür, Mensch und Gesellschaft mit einem Lockdown oder Pflichten wie der Maskentragungspflicht zu belegen und von Menschen eine Maskenpflicht oder die Vorlage von Attesten für die Befreiung von der Maskenpflicht zu fordern.

Falsch verhält sich hier also nicht der Arzt, der allgemein erklärt, welche negativen Folgen und Risiken aus ärztlicher Sicht nachweislich generell mit dem Tragen einer Maske tatsächlich und nicht nur hypothetisch verbunden sind. Ist es aber festzustellen, dass die Ärzte, die solche Befreiungsatteste zur Maskenpflicht ausstellen, in den letzten Monaten – letztlich auf Grund der seit Ende März andauernden Corona-Politik – zunehmend unter öffentlichen Druck geraten sind und teilweise auch kriminalisiert und in Mainstreammedien förmlich an den Pranger gestellt worden sind.

Wie sich diese Risiken, vor denen diese Ärzte warnen, dann im Einzelfall verwirklichen, das kann naturgemäß kein Arzt vorhersehen, selbst wenn er alle abrufbaren Informationen auswertet. Das muss er auch nicht.

Wenn Politiker und Behörden wie das RKI und die Gesundheitsämter ihre Gesundheitspolitik und ihre teilweise tief in die Grundrechte von Menschen eingreifenden Maßnahmen letztlich allesamt auf einen erwiesenermaßen untauglichen PCR-Test stützen, dann wäre es die Aufgabe der Landesregierung gewesen, sich endlich mit dieser massiven Kritik von hunderten namhaften Experten und Ärzten aller Fachrichtungen angemessen zu befassen und alle Corona-Maßnahmen sofort aufzuheben. 

Es gibt auch schon viele Ärztinnen und Ärzte in diesem Land, die durch offene Briefe und sonstige Erklärungen eindeutig öffentlich Stellung bezogen haben und in diesem Kontext um Aufklärung bemüht sind, gerade auch im Interesse der Kinder.

Stellvertretend für viele Beispiele verweise ich an dieser Stelle nur auf die Broschüre „Wissenswertes für SchulleiterInnen, Lehrkräfte und Eltern schulpflichtiger Kinder“, der als Anhang 6 (ab Seite 38) einen „Offenen Brief“ von 130 ÄrztInnen an die Ministerin für Schule und Bildung in NRW“ vom 4.8.2020 enthält.

Diese Broschüre überreiche ich Ihnen – wegen des Umfangs nur in der Zustellung über das beA – hier als Anlage 2.

Überdies verweise ich auf die Homepage der Stiftung „Ärzte für Aufklärung“, siehe: https://www.ärzte-für-aufklärung.de

VI.

Die Menschen in der Bundesrepublik Deutschland, die sich kritisch mit allen Aspekten der Corona-Politik befasst haben, fühlen sich durch dieses absurde, offenbar nicht mehr enden wollende Spiel von „Zuckerbrot und Peitsche“ mittlerweile auf den Rang von rechtlosen Systemsklaven reduziert, was auch in dieser absurden Maskenpflicht in Schulen und im öffentlichen Schulbusverkehr gipfelt und am Ende offensichtlich darauf hinauslaufen soll, dass wir alle, auch unsere Kinder, wie ein Stück Vieh zwangsgeimpft werden sollen, obschon es für einen solchen Impfzwang – das ist jedenfalls meine Meinung – keinerlei wissenschaftliche und auch rechtliche Rechtfertigung gibt.

Siehe hierzu aktuell die Impfstoff-Debatte zwischen Robert Kennedy Jr. und Alan Dershowitz:

https://telegra.ph/Robert-F-Kennedy-Jr-beweist-Alan-Dershowitz-Das-Impfungen-unwirksam-und-gefährlich-sind-08-05

Dass es einen perfiden „Masterplan“ gibt, durch den die Menschen faktisch auf den Rang von beliebig manipulieren bzw. „transformierbaren“ dummen Äffchen reduziert werden sollen,  ist nunmehr keine „Verschwörungstheorie“ mehr, sondern konkret nachweisbar, siehe folgendes YouTube-Video mit dem Titel „Der perfide Plan des World Economic Forum“ ab Minute 1:55:

youtube.com/watch?v=wYf-3PhzAJM&list=FLCzhxhg0PXUCFr1GBiqSJig&index=2&t=4s

In diesem Video findet man die Anleitung, wie man folgende „COVID-19 Transformation map“ findet…und was sie bedeutet:

intelligence.weforum.org/topics/a1G0X000006O6EHUA0?tab=publications

Hat die „hohe Politik“ des Landes Bayern denn jemals über diese unfassbare Anmaßung einer Wirtschaftselite berichtet, die Menschheit im Zuge dieser offenbar inszenierten „Corona“-Krise vollständig „transformieren“ zu wollen?

Nicht? Warum nicht? Ist auch nur ein einziges redliches Motiv denkbar, der Öffentlichkeit eine so weitereichende Information zu verschweigen??

Wollen die hier beschuldigte Regierung und die Mitarbeiter des öffentlich-rechtlichen Rundfunks beispielsweise nicht mitbekommen haben, dass namhafte Experten mit Nachdruck vertreten, dass es überhaupt – und zwar unter Zugrundelegung eines Begriffsverständnisses, das die Realität angemessen darstellen kann – keine „Pandemie“, ja nicht einmal einen eindeutigen Nachweis für ein neues (gefährliches) Virus, das jetzt den Namen SARS-CoV2 trägt, gibt?

Darüber hinaus lassen Politik und der öffentlich-rechtliche Rundfunk jede Debatte darüber vermissen, ob diese Lockdown-Maßnahmen überhaupt geeignet und erforderlich waren und sind, um den von ihnen – angeblich – verfolgten Zweck erreichen zu können.

Und will jemand wirklich sagen, dass er erst „im Rahmen der Pandemie“ und einer damit einhergehenden „Zunahme der gesammelten Daten und Erfahrungen“ bekannt davon erfahren hat, dass Viren auf Grund ihrer Größe durch die Maschen einer Stoffmaske hindurchfliegen wie durch ein offenes Fenster?

Die Regelungen zur Maskenpflicht waren von allem Anfang an nicht zu rechtfertigen, schon gar nicht in ihren willkürlichen Ausgestaltungen.

Die Medien haben bereits darüber berichtet, dass die Bayerische Regierung zu ihren Corona-Beschlüssen nicht einmal Akten geführt haben will, siehe:

https://www.br.de/nachrichten/bayern/staatsregierung-keine-akten-zu-corona-beschluessen,SA6NyUL

Somit darf jetzt jeder darüber spekulieren, auf welchen „Daten“ die bayerische Regierung ihre Corona-Politik, die bekanntlich mit schwersten Eingriffen in das Leben und die Freiheiten der Menschen in Bayern und auch in die Wirtschaftswelt verbunden waren, denn überhaupt gestützt hat. Das ist m.E. ein unfassbarer Skandal für einen Rechtsstaat und eine so folgenschwere Gesundheitspolitik.

Somit hat die Politik der Beschuldigten bis heute eine erstaunliche Beratungsresistenz beweisen, trotz staatlicher Schutzpflichten.

Wieso wird sowohl von der Politik als auch von der milliardenschweren öff.-rechtl. Rundfunk schlicht die Tatsache ignoriert, dass bislang weder die Existenz eines (neuen) SARS-CoV2-Virus, geschweige denn die Entstehung und – noch viel weniger – das Fortdauern einer „Pandemie“ nachweisbar ist, die in ihrer Gefährlichkeit für die Gesundheit der Bevölkerung über die alljährliche Gefahr einer Grippewelle hinausgeht?

Alle Daten und Quellen, die ich nachfolgend aufführe, sind für jedermann leicht zugänglich, teilweise schon seit vielen Monaten und waren somit zumindest teilweise auch schon vor der Verhängung des Lockdowns (ab Ende März 2020) bekannt.

Schon am 20.4.2020 hat das Online-Magazin Rubikon mehr als 120 namhafte Experten zitiert, die im Grunde gegen alle Aspekte der staatlichen Maßnahmen zur (angeblichen) Eindämmung der Ausbreitung des Corona-Virus zahlreiche erhebliche Einwendungen vorgetragen haben:

https://www.rubikon.news/artikel/120-expertenstimmen-zu-corona

Wer hätte das – obschon in verantwortlicher Position – noch übersehen oder überhören können, auch wenn unsere zwangsgebührenfinanzierten „Qualitätsmedien“ „versäumt“ haben, darüber zu unterrichten? Diese List ist mittlerweile auf mehr als 250 Experten angewachsen:

http://blauerbote.com/wp-content/uploads/2020/05/corona_250_expertenstimmen.pdf

Politiker, Beamte und auch Richter, die sich schon seit Monaten beharrlich weigern, die öffentlich erklärten Einwendungen solcher namhafter Experten aus allen Fachbereichen der Medizin oder auch die äußerst wichtige und verdienstvolle „KM4-Analyse des Krisenmanagements“ des BMI-Mitarbeiters Kohn zur Kenntnis zu nehmen bzw. angemessen zu würdigen, haben sich m.E. schwerer Versäumnisse und Pflichtverstöße schuldig gemacht, weil sie dadurch mit der Gesundheit und dem Leben und auch mit der wirtschaftlichen Existenzgrundlage der Menschen in diesem Lande Poker gespielt haben. 

Wer bewusst über die Ampel fährt, obschon namhafte Experten schon seit Monaten deutlich hörbar „Stopp, die Ampel steht auf rot!“ schreien und dabei Menschen über den Haufen fährt, der ist ein Fall für die Strafgerichte, nicht für politische Ämter.

Diese beharrliche Weigerung, über diese wichtigen Fragen einen öffentlichen Diskurs zu ermöglichen, wird auf beeindruckende Weise von den zwangsgebührenfinanzierten öffentlich-rechtlichen Medien mitgetragen.

Und noch viel schlimmer: Seit Ausbruch der sog. Corona-Krise wird im Web massenhaft zensiert, gerade auch bei der Google-Tochterfirma „YouTube“.

YouTube-Videos mit durchgehend sachlich-kritischen Diskussionsbeiträgen wie denen von Dr. Wolfgang Wodarg oder von Dr. Bodo Schiffmann, der in seiner YouTube-Serie „Corona (mit aufsteigender Nummerierung) aktuell schon dutzende Videos produziert hat, sind wiederholt grundlos gelöscht worden, so auch ein Video, in dem er den Brief einer Mutter verlesen hat, deren Tochter aus Verzweiflung über ihre soziale Isolation infolge der Corona-Maßnahmen einen Suizidversuch unternommen hatte.

Wer will das eigentlich? Und wer kann sagen, dass er von diesen Folgen nichts weiß oder sie nicht will, wenn er solche restriktiven Maßnahmen wie Näherungs- und Besuchsverbote beschließt?

Immerhin sollte sich jeder, der das YouTube-Video „Der Drostpreis der Nation“ gesehen hat, selber fragen, warum Prof. Drosten in der Politik und in den Medien überhaupt (noch) Gehör geschenkt wird, den hunderten namhaften Experten, die dem Corona-Hype widersprechen, aber nicht.

Wir haben es jedenfalls mit Sorge zur Kenntnis genommen, dass nach dem – sicherlich längst allgemein bekannten – Standpunkt der Bundesregierung die (angebliche) „Pandemie“ erst dann vorbei sein soll, wenn ein „Impfstoff“ gegen das neue Corona-Virus zur Verfügung steht.

Eine Diskussion darüber, ob eine Impfung überhaupt sinnvoll ist – man siehe hierzu u.a. das Buch „Die Impf-Illusion“ von Dr. Suzanne Humphries und Roman Bystrianyk – bzw. ob – darüber hinausgehend – bislang überhaupt ein Masernvirus wissenschaftlich einwandfrei nachgewiesen wurde, wird nicht geführt, obschon der Virologe Dr. Stefan Lanka, wie er in seinem kostenlos zugänglichen Artikel „go Virus go“, kostenlos abrufbar unter:

http://wissenschafftplus.de/uploads/article/goVIRUSgogogo.pdf

unwiderlegt (!!) schlüssig darlegen konnte, dass bislang noch niemand auch nur die Existenz eines Masern-Virus nachweisen konnte.

Damit sich die Strafjustiz einen guten ersten Überblick über den wissenschaftlichen Betrug verschaffen kann, auf dem der ganze absurde „Corona-Lockdown“ beruht, sei ihm das YouTube-Video „Die Zerstörung des Corona Hypes“ empfohlen, abrufbar unter:

youtube.com/watch?v=Juugv0T7inc&list=FLCzhxhg0PXUCFr1GBiqSJig&index=1

Wenn schon ein paar Studenten solche Fakten zusammenstellen und würdigen konnten, dann können es auch Politiker, höhere Beamte und Journalisten des öffentlich-rechtlichen Rundfunks.

Haben Sie im Programm des öff.-rechtl. Rundfunks in den letzten Monaten auch nur eine einzige, vergleichbar objektive und kritische Zusammenfassung der gesamten Entwicklung des Corona-Hypes gesehen?

Einen weiteren guten Einstieg, der zugleich die unwissenschaftliche Arbeitsweise von Prof. Drosten von der Charité erhellt, vermittelt der Aufsatz „Fehldeutung VIRUS II – Anfang und Ende der Corona-Krise“ von Dr. Stefan Lanka, den jeder unter dem Link

https://wissenschafftplus.de/uploads/article/wissenschafftplus-fehldeutung-virus-teil-2.pdf

kostenlos abrufen kann.

Auch auf diesen Artikel möchte ich zur Vermeidung von Wiederholungen vollumfänglich verweisen.

Mittlerweile sind auch die ersten Bücher über diesen auf wissenschaftlichem Betrug basierenden „globalen Fehlalarm“ mit Namen „Corona-Pandemie“ erschienen, insbesondere „Corona-Fehlalarm?“ von Prof. Dr. Sucharit Bhakdi und Prof. Dr. Karina Reiss.

In dem (demnächst erscheinenden) Buch „Corona-Diktatur“ wird übrigens u.a. nachzulesen sein, dass schon seit Januar 2020 bekannt war, dass das – angeblich neue – SARS-CoV2-Virus nur für bestimmte Risikogruppen gefährlich ist.

Bücher wie

„Virus-Wahn – Wie die Medizin-Industrie ständig Seuchen erfindet und auf Kosten der Allgemeinheit Milliarden-Profite macht“ von Torsten Engelbrecht und Dr. med. Claus Köhnlein

und

„Die Seuchen-Erfinder“ von Hans U.P. Tolzin,

versuchen die Öffentlichkeit schon seit Jahren darüber aufzuklären, dass man der neuesten Seuchen-Sau, die durchs globale Dorf getrieben wird, grundsätzlich mit äußerster Skepsis begegnen sollte, und diese Skepsis ergibt sich schon von selbst, wenn man nur die Geschichte der „Seuchenbekämpfung“ der letzten 100 Jahre aufarbeitet.

Dass die ganze Doppelmoral der Anti-Corona-Politik nur als „Der Große Bluff“ bezeichnet werden kann, das hat auch der YouTuber Gunnar Kaiser ein seinem gleichnamigen Video vom 9.6.2020 sehr gut begründet:

youtube.com/watch?v=HSA9AHt16yg&list=FLCzhxhg0PXUCFr1GBiqSJig&index=11&t=0s

Es könnten noch zahlreiche weitere Quellen benannt werden, die einzelne Aspekte des ganzen wissenschaftlichen und politischen Betrugs vertiefen, und jeder, der diese Anzeige lesen wird, würde wohl  noch weitere Quellen benennen wollen, die aus seiner Sicht besonders aufschlussreich sind.

Schon vor Monaten, beispielsweise auch durch YouTuber Samuel Eckert in dem Video mit dem Titel

„DROSTEN und das RKI WIDERLEGT! Die WAHRHEIT über die PCR Tests! Sind die Maßnahmen noch haltbar?“

Wurde nachgewiesen, dass der PCR-Test in höchstem Maße unzuverlässig ist und die Reproduktionszahl nach Belieben durch eine Ausweitung von Tests nach oben geschraubt werden kann, was Manipulationen Tür und Tor öffnet:

 

youtube.com/watch?v=FtlPO1PktZA&list=FLCzhxhg0PXUCFr1GBiqSJig&index=3

Es sei noch einmal betont, dass das ganze Kartenhaus aller Rechtfertigungen zur angeblichen Alternativlosigkeit des Lockdowns infolge der angeblichen „Corona-Pandemie“ letztlich auf diesem vollkommen untauglichen PCR-Test ruht.

Wir dürfen daran erinnern, dass sich die Unzuverlässigkeit des PCR-Tests aus einer eigenen Aussage von Prof. Drosten ergibt, die er am 13.4.2020 in einem Tweet verbreitet hat. Dort heißt es (Zitat):

„Klar: Gegen Ende des Verlaufs ist die PCR mal positiv und mal negativ. Da spielt der Zufall mit. Wenn man Patienten 2 x negativ testet und als geheilt entlässt, kann es zu Hause durchaus noch mal zu positiven Testergebnisse kommen. Das ist deswegen noch längst keine Reinfektion.“

(Quelle: Ausgabe Nr. 32 der ExpressZeitung, dort Seite 52).

Und so ein Test, der so zufällige Ergebnisse liefert wie ein Münzwurf, wird zur Ermittlung von Fallzahlen für amtliche Statistiken verwendet? Das ist nach meiner Auffassung schlicht unseriös und wissenschaftlicher Betrug!

Dr. med. Thomas Quak ist in seinen Untersuchungen zu diesem PCR-Test zu dem Ergebnis gekommen (Zitat):

„Bei unregulierten PCR Reihenuntersuchungen (im Extremfall alle Bayern) sind die gefundenen Ergebnisse mit einer Wahrscheinlichkeit von 85,8 % falsch. Anders ausgedrückt: Testet man 1000 Personen, zeigt die PCR 35 positiv Infizierte an, von denen 30 falsch positiv sind. Nur 5 von 35 positiven Ergebnissen sind tatsächlich positiv.“

Quelle: https://unternehmen-contra-corona.org/falsch-positiv-das-statistische-dilemma-des-rachenabstrichs-im-coronafreien-raum/

Kann ein Ergebnis noch vernichtender ausfallen??

Wer also angesichts solcher Erkenntnisse immer noch vollkommen unkritisch das RKI zitiert bekennt damit offen zu vollkommen unwissenschaftlichen Aussagen und macht sich zum Helfershelfer einer menschenverachtenden und denkbar folgenschweren bzw. verhängnisvollen Politik.

Zudem ist jede Statistik von vornherein absurd, die jeden „Positiv Getesteten“ einfach als „Infizierten“ erfasst, ohne hierbei zwischen „Infizierten“ mit oder ohne Krankheitssymptomen zu differenzieren und ohne die (mit hoher Wahrscheinlichkeit) wesentlich höhere Dunkelziffer der nicht getesteten und erfassten „Positiven“ zu berücksichtigen und in Bezug zu nehmen.

Aussagekräftig und relevant für eine Frage, ob und in welchem Umfange ein Virus für die Gesundheit aller Menschen eine Gefahr darstellt, sind letztlich ohnehin nur die Sterbefälle, für die ein Virus – nachweislich – kausal verantwortlich ist, und die liegen unbestreitbar weit unter den Zahlen der Grippewelle vor 2 Jahren.

Zudem haben Infizierte ohne jede Symptomatik – also Menschen, die überhaupt nicht erkrankt sind – in einer solchen Statistik letztlich überhaupt nichts zu suchen.

Und solange niemand im Einklang mit wissenschaftlichen Standards die Existenz eines (neuen) SARS-CoV-2-Virus nachgewiesen hat, gibt es auch keinerlei Veranlassung, dieses angeblich so neue SARS-CoV-2-Virus für etwas anderes zu halten als das Corona-Virus, das schon seit vielen Jahren bekannt ist und regelmäßig in gewissem prozentualen Umfange für virale Erkrankungen in jeder winterlichen Grippesaison verantwortlich ist.

Genau dies wurde auch von Dr. Bodo Schiffmann in seinem YouTube-Video

„Sars-Cov2 ist nicht neu, sondern ein alter Hut, Es ist jetzt an der Staatsanwaltschaft zu ermitteln“

 vom 29.6.2020 behauptet, abrufbar unter dem Link:

youtube.com/watch?v=Zf7nWmnoIas&feature=youtu.be

In dem Kommentar zu dem diesem YouTube-Video von Dr. Bodo Schiffmann heißt es (Zitat):

„So, damit ist es offiziell in Spanien wurde das Virus SARS-CoV2bereits im März 2019 nachgewiesen und nach einer kanadischen Studie existiert das Virus Sars-CoV-2 wahrscheinlich bereits seit 2013. Hier bekommt Wolfgang Wodarg völlig recht denn er hat von vorne rein gefragt ob man den überhaupt danach schon mal gesucht hat bevor man behauptet man hätte etwas Neues gefunden. Damit ist eindeutig klar dass es sich nicht um eine neue Erkrankung handelt, sondern um eine Grippewelle auf die man hier in unverantwortlicher Weise mit der Kamera drauf gehalten hat. Man hat es genutzt um zu versuchen einen Impfstoff bei der Bevölkerung salonfähig zu machen und man hat nicht davor zurückgeschreckt damit die gesamte Wirtschaft weltweit zu schädigen und Millionen von Existenzen zu zerstören. Es ist jetzt an der Zeit die Verantwortlichen zur Rechenschaft zu ziehen und ich hoffe dass der eine oder andere Staatsanwalt oder Richter dieses Video sieht. Spätestens jetzt ist klar dass die Pandemie in Wirklichkeit keine war sondern eine Grippewelle umgewidmet wurde. Der Grund war das von Anfang an nicht sauber wissenschaftlich gearbeitet wurde das fing schon mit einem PCR Test an der nur basierend auf einer Publikation aus Wuhan erstellt wurde ohne dass der verantwortliche Virologe zuvor einen Virus angezüchtet oder gesehen hätte. Basierend da drauf wurde die Welt Wirtschaft gegen die Wand gefahren, ärztliche Behandlungen verschoben und viele Existenzen und Arbeitsplätze weltweit ruiniert. Die Schäden sind bislang unabsehbar und werden erst Ende des Jahres richtig deutlich werden. Es ist jetzt an der Zeit dass die Verantwortlichen in einem außerparlamentarischen Untersuchungsausschuss beziehungsweise in einem Gerichtsverfahren für die Maßnahmen zur Verantwortung gezogen werden. In einem neuen Appell haben auch 13 Nobelpreisträger Position bezogen da sie die Gefahren für die Demokratie weltweit erkannt haben.“ (Zitat Ende)

In der ExpressZeitung Nr. 32 werden ab Seite 22 im Detail 10 Schritte bzw. Voraussetzungen behandelt, die alle absolviert werden bzw. erfüllt sein müssen, wenn ein neues, krankmachendes und ansteckendes Virus nachgewiesen werden soll:

1.Schritt:

Feststellung eines neuen, weit verbreiteten und gefährlichen klinischen Symptombildes

2.Schritt:

Sorgfältige Anamnese (Erfragung der Krankheitsgeschichte)

3.Schritt:

Optische Identifizierung des Erregers

4.Schritt:

Hochaufreinigung / Isolation

5.Schritt:

Identifizierung eindeutiger Merkmale

6.Schritt:

Eichung von Labortest

7.Schritt:

Erfüllung des ersten Koch-Postulats

8.Schritt:

Erfüllung des zweiten Koch-Postulats

9.Schritt:

Erfüllung des dritten Koch-Postulats

10.Schritt:

Dokumentation und Bestätigung

Wie die ExpressZeitung ebenda nachweisen kann, wurde bei dem angeblich so wissenschaftlichen Nachweis des SARS-CoV-2-Virus nicht eine einzige dieser Voraussetzungen erfüllt.

 

Zur Vermeidung von Wiederholungen und zur Wahrung der Übersichtlichkeit wird somit vollumfänglich auf die Ausführungen in der ExpressZeitung Nr. 32, S. 22 – 74 verwiesen, die jedermann kostenlos im Web abrufen kann, u.a. unter dem Link: https://recht-freiheit.de/143/expresszeitung-ausgabe-32-mai-2020.html

In dem bereits o.g. Werk „Virus-Wahn“, das in 2020 neu aufgelegt worden ist, findet sich ab Seite 351 ein Update mit einem neuen Kapitel mit der Überschrift „Totaler Corona-Wahn: von wertlosen PCR-Tests und tödlicher Medikation“.

Dort finden sich auf Seite 353 auch vier Fragen, die weder das RKI, noch der Virologe Christian Drosten, noch der Mediziner Alexander S. Kekulé, noch Hartmut Hengel und Ralf Bartenschlager, noch Thomas Löscher, noch Ulrich Dirnagl, noch der Virologe Georg Bornkamm beantworten konnten bzw. wollten.

Dort heißt es (Zitat):

„1.In dem SZ-Artikel „Zu schön, um wahr zu sein“ (24. März 2020) heißt es: „Ulrich Dirnagl hält die These, dass sich ohne die Tests womöglich niemand für dieses Virus interessieren würde, mit Blick auf Italien für widerlegt.“

Doch selbst wenn wir einmal annehmen, dass die Sterblichkeit in Italien signifikant gestiegen ist, wie können wir ausschließen, dass Menschen nicht auch durch nicht-mikrobielle Faktoren wie die Verabreichung von Medikamenten frühzeitig gestorben sind?

Aus einer Lancet Studie etwa geht hervor, dass von 42 „positiv“ getesteten Patienten, die zu Beginn der Krise im chinesischen Wuhan in ein Krankenhaus kamen, alle Antibiotika erhielten und 38 (also nahezu alle) von ihnen das hochtoxische antivirale Präparat Oseltamavir. Sechs der Patienten (15 Prozent) verstarben anschließend.

2.Wenn es für COVID-19-Krankheit „keine unverwechselbaren spezifischen Symptome“ gibt und eine „Unterscheidung der verschiedenen Erreger rein klinisch nicht möglich ist“, wie etwa Prof. Thomas Löscher konzediert – und wenn zudem nicht-mikrobielle Faktoren (Industriegifte, Medikamente etc.) als Ursachen für schwerste Atemwegsleiden wie Lungenentzündung infrage kommmen, wie soll man dann sicher sagen können, dass nur das, was SARS-CoV-2 genannt wird, als Ursache für die Symptome bei COVID-19 in Betracht kommt?

3.Das zweite Koch’sche Postulat und Lehrbücher besagen es, und auch führende Virus-Forscher wie Luc Montagnier konstatieren, dass eine komplette Partikelreinigung („Purification“) eine unabdingbare Voraussetzung dafür ist, um ein Virus nachweisen zu können.

Die Autoren von zwei einschlägigen Papers (Zhu et al., Wan Beom Park et al.) zum Beispiel, die im Zusammenhang mit dem Nachweis von SARS-CoV-2 genannt werden, konzedieren auf Nachfrage, dass auf den in ihrem Arbeiten gezeigten elektronenmikroskopischen Aufnahmen keine „purified“, also keine vollständig gereinigten Partikel zu sehen seien.

Doch wie will man dann mit Sicherheit schlussfolgern, dass die RNA-Gensequenz, die man aus den in besagten Studien präparierten Gewebeproben „zieht“ und auf die man dann die PCR-Tests „eicht“, zu einem ganz spezifischen Virus – in diesem Fall SARS-CoV-2 – gehören?

Zumal Studien ja auch noch zeigen, dass gerade die Stoffe (u.a. Antibiotika), die in den Reagenzglas-Versuchen (in vitro) Verwendung finden, die Zellkultur so „stressen“ können, dass sich dadurch neue Gensequenzen bilden können, die zuvor nicht nachweisbar waren?

4.Wenn der PCR-Test nicht ausreicht, um eine HIV-Infektion nachzuweisen, wieso sollte er dann gut genug sein, um eine SARS-CoV-2-Infektion nachzuweisen?“(Zitat Ende)

Soviel also zur Bereitschaft der vorgenannten „Corona-Befürworter“, durch die eindeutige Beantwortung dieser Fragen zur Aufklärung äußerst relevanter Zusammenhänge beizutragen.

Und man kann es nicht oft genug aufzeigen: Einen mehr als deutlichen Hinweis, dass die übliche Grippewelle 2020 einfach in Corona umbenannt wurde – und dann auch noch recht milde war, liefert die folgende Statistik:

(Grafik: M. Gelau / Daten: RKI)

Wie unfassbar menschenverachtend die angeblich der Bekämpfung eines Corona-Virus dienende Politik in Wahrheit ist, das offenbart ein offizielles BMI-Papier mit dem Titel „Wie wir COVID-19 unter Kontrolle bekommen“ auf eine Art und Weise, die ich in unserer Zeit nicht mehr für möglich gehalten hätte:

https://www.bmi.bund.de/SharedDocs/downloads/DE/veroeffentlichungen/2020/corona/szenarienpapier-covid-19.pdf?__blob=publicationFile&v=4

Lesen Sie sich bitte aus diesem Papier nur einmal den Text auf Seite 13 durch, wo es heißt (Zitat):

„4. Schlussfolgerungen für Maßnahmen und offene Kommunikation

4 a. Worst case verdeutlichen!

Wir müssen wegkommen von einer Kommunikation, die auf die Fallsterblichkeitsrate zentriert ist. Bei einer prozentual unerheblich klingenden Fallsterblichkeitsrate, die vor allem die Älteren betrifft, denken sich viele dann unbewusst und uneingestanden: «Naja, so werden wir die Alten los, die unsere Wirtschaft nach unten ziehen, wir sind sowieso schon zu viele auf der Erde, und mit ein bisschen Glück erbe ich so schon ein bisschen früher». Diese Mechanismen haben in der Vergangenheit sicher zur Verharmlosung der Epidemie beigetragen.

Um die gewünschte Schockwirkung zu erzielen, müssen die konkreten Auswirkungen einer Durchseuchung auf die menschliche Gesellschaft verdeutlicht werden:

1)  Viele Schwerkranke werden von ihren Angehörigen ins Krankenhaus gebracht, aber abgewiesen, und sterben qualvoll um Luft ringend zu Hause. Das Ersticken oder nicht genug Luft kriegen ist für jeden Menschen eine Urangst. Die Situation, in der man nichts tun kann, um in Lebensgefahr schwebenden Angehörigen zu helfen, ebenfalls. Die Bilder aus Italien sind verstörend.

2)  „Kinder werden kaum unter der Epidemie leiden“: Falsch. Kinder werden sich leicht anstecken, selbst bei Ausgangsbeschränkungen, z.B. bei den Nachbarskindern. Wenn sie dann ihre Eltern anstecken, und einer davon qualvoll zu Hause stirbt und sie das Gefühl haben, Schuld daran zu sein, weil sie z.B. vergessen haben, sich nach dem Spielen die Hände zu waschen, ist es das Schrecklichste, was ein Kind je erleben kann.

3)  Folgeschäden: Auch wenn wir bisher nur Berichte über einzelne Fälle haben, zeichnen sie doch ein alarmierendes Bild. Selbst anscheinend Geheilte nach einem milden Verlauf können anscheinend jederzeit Rückfälle erleben, die dann ganz plötzlich tödlich enden, durch Herzinfarkt oder Lungenversagen, weil das Virus unbemerkt den Weg in die Lunge oder das Herz gefunden hat. Dies mögen Einzelfälle sein, werden aber ständig wie ein Damoklesschwert über denjenigen schweben, die einmal infiziert waren. Eine viel häufigere Folge ist monate- und wahrscheinlich jahrelang anhaltende Müdigkeit und reduzierte Lungenkapazität, wie dies schon oft von SARS-Überlebenden berichtet wurde und auch jetzt bei COVID-19 der Fall ist, obwohl die Dauer natürlich noch nicht abgeschätzt werden kann.

Außerdem sollte auch historisch argumentiert werden, nach der mathematischen Formel: 2019 = 1919 + 1929

Man braucht sich nur die oben dargestellten Zahlen zu veranschaulichen bezüglich der anzunehmen- den Sterblichkeitsrate (mehr als 1% bei optimaler Gesundheitsversorgung, also weit über 3% durch Überlastung bei Durchseuchung), im Vergleich zu 2% bei der Spanischen Grippe, und bezüglich der zu erwartenden Wirtschaftskrise bei Scheitern der Eindämmung, dann wird diese Formel jedem einleuchten.“(Zitat Ende)

Darum geht es also: Schockwirkung erzielen, und das mit Überlegungen, die an Niedertracht und Menschenverachtung nicht mehr zu überbieten sind.

Alleine diese an Bösartigkeit kaum noch zu überbietende Unterstellung, dass es im Volk „viele“ empathielose Psychopathen geben könnte, die „unbewusst“ und „uneingestanden“ denken könnten:

so werden wir die Alten los, die unsere Wirtschaft nach unten ziehen“,

wir sind sowieso schon zu viele auf der Erde“,

mit ein bisschen Glück erbe ich so schon ein bisschen früher“

ist m.E. einer der größten Skandale der Nachkriegszeit.

Wenn solche Aussagen in einem offiziellen Papier des BMI zu finden sind, dann sind pure Menschenverachtung und bösartige Unterstellungen jetzt also offenbar ganz offiziell Bestandteil der Regierungspolitik geworden.

Und es schlägt dem Fass den Boden aus, dass ein solches Papier nicht im Giftschrank verschwunden ist und die Verantwortlichen nicht im hohen Bogen aus dem BMI rausgeflogen sind, sondern ein solches Dokument auch noch mit Stolz offiziell auf der Seite des BMI präsentiert wird, während der BMI-Analyst Kohn, der – sachlich sehr gut begründet – auf die Gefahren einer Fortsetzung des Lockdowns hinwies, vom Dienst suspendiert wurde.

Haben die hier Beschuldigten oder der öffentlich-rechtliche Rundfunk jemals öffentlich gefordert, dass die, die für so ein zynisches Papier verantwortlich sind, sofort aus ihren Ämtern entfernt werden sollten?

Das interne Gutachten des BMI-Analysten Kohn ist auf der Webseite der Ärzte für Aufklärung unter dem Link:

https://www.ärzte-für-aufklärung.de/informationen/aktuelles/

abrufbar. Dort heißt es u.a. (Zitat):

!100.000 Sterbefälle in Folge der Regierungsmaßnahmen drohen

Das Bundesinnenministerium schreibt zu COVID-19 im internen Gutachten KM 4 – 51000/29#2, Stand: 7. Mai 2020; Zitat:

„Im März und April wurden 90% aller notwendiger OPs verschoben bzw. nicht durchgeführt. Das heißt 2,5 Mio Menschen wurden in Folge der Regierungsmaßnahmen nicht versorgt. Also 2,5 Mio Patienten wurden in März und April 2020 nicht operiert, obwohl dies nötig gewesen wäre. Die voraussichtliche Sterberate lässt sich nicht seriös einzuschätzen; Vermutungen von Experten gehen von Zahlen zwischen unter 5.000 und bis zu 125.000 Patienten aus, die aufgrund der verschobenen OPs versterben werden/schon verstarben
.“

Im Grunde kann man sich also an der 9-seitigen Zusammenfassung dieses Gutachtens orientieren, um einen ersten Überblick über die m.E. nur noch strafrechtlich angemessen zu würdigen Folgen des willkürlich verhängten Corona-Lockdowns zu verschaffen.

Von daher möchte ich an dieser Stelle zur Wahrung der Übersichtlichkeit vollumfänglich auf die Inhalte dieses Gutachtens KM 4 des BMI-Analysten Kohn und die „Gemeinsame Pressemitteilung der externen Experten des Corona-Papiers aus dem Bundesministerium des Inneren“ vom 11.5.2020 verweisen.

Die verhängnisvollen Folgen des Lockdowns müssen allen verantwortlichen Stellen, auch den hier Beschuldigten, bewusst geworden sein, nicht nur auf Grund dieses internen BMI-Gutachtens, sondern auch auf Grund von zahlreichen amtlichen und nicht-amtlichen Veröffentlichungen zu den diversen Folgen dieses Lockdowns, auch zu den schädlichen Wirkungen einer Maskentragung.

Selbst eine kleine Auswahl dieser Veröffentlichungen über Insolvenzen, Arbeitslosigkeit, Kurzarbeit, Suizide, Zunahme häuslicher Gewalt, Vereinsamung von Senioren in Altenheimen, die Folgen verschobener OPs und Behandlungen etc. würden den Rahmen dieser Anzeige sprengen.

Zudem sollte längst allgemein bekannt sein, warum die Erklärungen der weit überwiegend nicht-staatlich bzw. auch von der Pharma-Industrie und mit Bill Gates verbundenen Stiftungen fremdfinanzierten WHO nicht mehr als zuverlässige „amtliche“ Quelle zitiert werden können.

Wenn eine „Gesundheitsbehörde“ wie die WHO dermaßen stark von denen abhängig ist und gesteuert wird wie die WHO, die von den Empfehlungen der WHO direkt wirtschaftlich profitieren, dann ist es geradezu unvertretbar, einer solche Organisation überhaupt noch irgendeinen Einfluss im Gesundheitswesen einzugestehen.

Wollen die Beschuldigten wirklich sagen, dass sie mit diesen Einwendungen nie konfrontiert worden sind, nie auch nur davon gehört haben?

Weltweit gibt es – wie schon oben festgestellt – längst sehr hunderte Experten, deren Fachkompetenz beharrlich ignoriert wird oder die sich aus Furcht vor beruflichen und privaten Nachteilen nicht zu Wort melden, obschon sie fundierte Kritik formulieren könnten.

Wo also findet in den öffentlich-rechtlichen Medien aktuell ein kritischer Diskurs dazu statt, ob es für diese weitreichenden Eingriffe in die Freiheiten und Rechte unzähliger Menschen und in das gesamte Kultur- und Wirtschaftsleben überhaupt eine wissenschaftlich fundierte Rechtfertigung, geschweige denn eine verfassungskonforme Rechtsgrundlage gibt?

Warum werden die kritischen Stimmen von renommierten Virologen / Mikrobiologen / Ärzten etc. nicht im Rahmen eines öffentlichen Diskurses – der dann vor allem auch in den Parlamenten stattfindet – gewürdigt?

Alles nur „Verschwörungstheorie“?

Achtsamkeit bedeutet, dass man sich – auch wenn das Vertrauen auf Gott an erster Stelle steht – rechtzeitig mit allen Warnhinweisen angemessen befasst und dann situationsangemessen reagiert, nicht, dass man alle Warnhinweise pauschal als „Verschwörungstheorie“ diffamiert und ignoriert und sich dann selbst und andere in trügerischer Sicherheit wiegt.

Das gilt insbesondere für jene, die auf Grund ihrer Funktion dem staatlichen Auftrag, menschliches Leben zu schützen, zu dienen haben.

Die Öffentlichkeit hat also einen Anspruch darauf, über solche Zusammenhänge umfassend aufgeklärt zu werden, insbesondere auch darüber, welche Opfer in den letzten Jahren mit den Impfkampagnen der Bill & Melinda Gates Stiftung verbunden waren, alleine in Afrika und Indien. Siehe hierzu u.a.:

https://kenfm.de/tagesdosis-24-4-2020-die-bill-und-melinda-gates-stiftung/

Es sind in den letzten 100 Jahren schon wiederholt Dinge geschehen, von denen sich vorher niemand vorstellen konnte, dass Personen (ohne Empathie und Gewissen = Psychopathen) das Menschen antun könnten. Wer behaupten möchte, dass es noch nie höchst reale „Verschwörungen“ gegen den Frieden in der Welt gegeben hat, kennt die Menschheitsgeschichte nicht einmal in gröbsten Zügen und macht sich einfach nur lächerlich.

Wer erst einmal realisiert hat, dass es Personen ohne Empathie und Gewissen gibt, die zu jeder Grausamkeit fähig sind, wenn dies nur der Realisierung ihrer kranken Ziele dient, der dürfte auch kein Problem mehr damit haben es für möglich zu halten, dass es solche menschenverachtenden Pläne gibt wie die, die in der o.g. Quelle beschrieben werden.

VII.

Aus den o.g. Gründen gibt es folglich nicht einen einzigen nachvollziehbaren bzw. rechtfertigenden Grund, alle Schulkinder (von vorgesehenen Ausnahmegruppen abgesehen) mit einer Maskenpflicht auf eine Art und Weise zu quälen, das damit nur eines erreicht werden kann: Eine schwere Traumatisierung unzähliger Kinder, die mit unabsehbaren gesundheitlichen Folgen verbunden sein werden.

Wenn eine solche Maskenpflicht kommt, dann haben wir beste Aussichten, eine Generation von psychisch verkrüppelten Kindern heranzuziehen.

Kinderärzte wie Dr. Josef Diers würden dies jederzeit als sachverständige Zeugen vor Gericht bestätigen können.

Da ich das nicht möchte, habe ich mich zu dieser Strafanzeige entschlossen.

Ich möchte in diesem Zusammenhang alle Mitarbeiter des öffentlichen Dienstes, insbesondere alle beamteten Lehrer an ihre Remonstationspflicht erinnern. Den Lehrern im Anstellungsverhältnis müssen die Fallgruppen rechtmäßiger Arbeitsverweigerung ebenfalls bekannt sein (z.B. bei Unzumutbarkeit der Arbeitsleistung gem. § 275 Abs. 3 BGB oder bei Weisungen des Arbeitgebers, gegen Strafgesetze zu verstoßen oder bei sittenwidrigen oder diskriminierenden Weisungen, vgl. §§ 134 und 138 BGB).

Wer dazu verpflichtet werden soll grund- und sinnlos Kinder einer entwürdigenden und gesundheitsgefährdenden Behandlung auszusetzen, der ist als Mensch und Amtsträger nicht nur zum Widerspruch berechtigt, sondern verpflichtet.

Von daher bitte ich um die Aufnahme der Ermittlungen.

Über den Fortgang der Ermittlungen und die Erhebung der Anklage möchte ich unterrichtet werden.

 

Hochachtungsvoll

Wilfried Schmitz
Rechtsanwalt


Bild: Justitia/Pixabay/CC0

 

Anlage 1:

Kurzbericht Corona-Ausschuss

Anlage 2:

Broschüre Wissenswertes für SchulleiterInnen u.a.

 

Rechtsfragen in Corona Zeiten – KlagePaten klären auf

In der ersten Folge spricht Rechtsanwalt und Initiator der Klagepaten Ralf Ludwig mit Tina Romdhani über das Aufgabengebiet von Klagepaten, über die aktuelle Situation und wie Du zu Deinem Recht kommen kannst.

Als beauftragte für Kinder, Eltern und Schulen bietet Tina Romdhani interessante Einsichten in den Corona-Alltag an Schulen und bietet Eltern Hilfsmittel an, damit Du Dich und Deine Kinder schützen kannst.

Mustervorlage für Widerspruch gegen PCR-Zwangstests an Schulen

Mustervorlage für Widerspruch gegen PCR-Zwangstests an Schulen

 

aufgrund zahlreicher Anfragen zu PCR-Zwangstests an Schulen nachfolgend eine Mustervorlage für einen Widerspruch zur freien Verwendung:

Felix Mustermann                                                                       Musterstadt, den …..2020

und Sabine Musterfrau

Musterstraße Nr. 1

11111 Musterstadt

 

An den / die

Leiter/Leiterin der Schule………………….

Alternativ:

Leiter/Leiterin des Gesundheitsamtes des Kreises………….

Herrn / Frau

………………………………………(Straße)

………………………………………(Ort / Sitz der Schule)

 

Per Post oder per Fax: ………….

(nicht per Mail)

 

Sehr geehrte(r)Herr / Frau …………………,

hiermit legen wir, die Eltern unseres Kindes / unserer Kinder

…………………………………………………………………

gegen die Anordnung,

in der Schule an meinem Kind/meinen Kindern einen PCR-Test durchzuführen,

Widerspruch

ein.

Für den Fall, dass Sie Ihre Anordnung auf Grund dieses Widerspruchs nicht sofort zurücknehmen und auf der sofortigen Vollziehbarkeit Ihrer Anordnung, werden wir beim zuständigen Verwaltungsgericht im einstweiligen Rechtschutz über unseren Anwalt/unsere Anwältin Antrag auf Herstellung der aufschiebenden Wirkung unseres Widerspruchs einreichen.

Zudem werden wir uns in diesem Fall die Stellung eines Strafantrages wegen aller in Betracht kommenden Straftatbestände und Beteiligungsformen vorbehalten,

insbesondere wegen des Tatverdachts

 

der Körperverletzung (im Amt) durch aktives Tun gem. §§ 223, 340 StGB,

der Nötigung im Amt durch aktives Tun und Unterlassen gem. §§ 240 Abs. 4, 13 StGB

des Verleitens von Untergebenen zu einer Straftat gem. § 357 StGB,

der Misshandlung Schutzbefohlener durch aktives Tun und Unterlassen gem. §§ 225, 13 StGB,

 

jeweils (soweit Vorsatzdelikte in Bezug genommen werden) auch gemeinschaftlich gem. § 25 Abs. 2 StGB.

 

Begründung:

 I.

Das Hausrecht eines Schulleiters ist keine hinreichende Ermächtigungsgrundlage für so schwerwiegende Eingriffe in die körperlich-geistige-seelische Integrität eines Kindes.

Eine solche PCR-Testung ist grundsätzlichen wissenschaftlichen und verfassungsrechtlichen Einwendungen ausgesetzt, und diese müssen auch als bekannt unterstellt werden.

Somit besteht Grund zu der Annahme, dass sich Beamte aus der Schulverwaltung und dem Gesundheitsamt, die für die Durchführung eines solchen PCR-Tests verantwortlich zeigen, wider besseres Wissen und trotz ihrer Remonstrationspflicht (bzw., soweit er sich in einem Angestelltenverhältnis befindet, seinem Recht, die Ausführung unzumutbarer und ungesetzlicher dienstlicher Anordnungen zu verweigern) für die Anordnung einer solchen PCR-Testung eingesetzt hat. 

II.

Ganz unabhängig davon, wie eine solche PCR-Testung während des Schulunterrichts sstrafrechtlich und haftungsrechtlich zu würdigen ist, muss – um die wahre Dimension dieser Ungerechtigkeit deutlich machen zu können – einleitend einmal besonders hervorgehoben werden, was gem. der UN-Antifolterkonvention, siehe u.a.: 

https://www.antifolterkonvention.de/definition-der-folter-3153/

unter „Folter“ zu verstehen ist (Zitat):

„Die UN-Antifolterkonvention enthält in ihrem Artikel 1 eine Definition der Folter:

Nach Artikel 1 der Konvention versteht man unter Folter jede Handlung, durch die einer Person vorsätzlich große körperliche oder seelische Schmerzen oder Leiden zugefügt werden. Diese Definition wird durch erklärende Beispiele noch weiter spezifiziert. So muss diese Schmerzen bzw. Leiden zuführende Handlung erfolgen:

  • Bsp. um von der Person oder einem Dritten eine Aussage oder ein Geständnis zu erlangen,
  • um sie für eine tatsächlich oder mutmaßlich von ihr oder einem Dritten begangene Tat zu bestrafen,
  • um sie oder einen Dritten einzuschüchtern oder zu nötigen
  • oder aus einem anderen, auf irgendeiner Art von Diskriminierungen beruhenden Grund.

Dabei ist allerdings Voraussetzung nach Artikel 1, dass

  • diese Schmerzen oder Leiden von einem Angehörigen des öffentlichen Dienstes
  • oder einer anderen in amtlicher Eigenschaft handelnden Person,
  • auf deren Veranlassung
  • oder mit deren ausdrücklichem oder stillschweigendem Einverständnis

verursacht werden.“

Sind solche völkerrechtswidrigen Verhältnisse jetzt das Ideal, an dem wir die Erziehung unserer Kinder ausrichten sollen? Ist das die Welt, die wir unseren Kindern wünschen?

Der Deutsche Bundestag hat der Kinderrechtskonvention mit Gesetz vom 17. Februar 1992 (BGBl. II S. 121) zugestimmt. Nach Ratifikation am 6. März 1992 ist die Konvention am 5. April 1992 für die Bundesrepublik Deutschland in Kraft getreten (BGBl. II S. 990). Die dabei zunächst erklärten Vorbehalte sind 2010 zurückgenommen worden (BGBl. 2011 II S. 600). Damit gilt die KRK als völkerrechtlicher Vertrag in Deutschland vollumfänglich im Range eines Bundesgesetzes (Art. 59 Abs. 2 GG).

Dort heißt es in Art. 19 Abs. 1 (Zitat):

(1) Die Vertragsstaaten treffen alle geeigneten Gesetzgebungs-, Verwaltungs-, Sozial- und Bildungsmaßnahmen, um das Kind vor jeder Form körperlicher oder geistiger Gewaltanwendung, Schadenszufügung oder Misshandlung, vor Verwahrlosung oder Vernachlässigung, vor schlechter Behandlung oder Ausbeutung einschließlich des sexuellen Missbrauchs zu schützen, solange es sich in der Obhut der Eltern oder eines Elternteils, eines Vormunds oder anderen gesetzlichen Vertreters oder einer anderen Person befindet, die das Kind betreut.

www.dakj.de/stellungnahmen/stellungnahme-der-deutschen-akademie-fuer-kinder-und-jugendmedizin-e-v-zu-weiteren-einschraenkungen-der-lebensbedingungen-von-kindern-und-jugendlichen-in-der-pandemie-mit-dem-neuen-coronavirus-sar/

Zudem sei den hier Beschuldigten in Erinnerung gerufen, dass am 2.11.2000 das »Gesetz zur Ächtung der Gewalt in der Erziehung und zur Änderung des Kindesunterhaltsrechts« (BGBl. I, S. 1479) verabschiedet wurde. Sein die Ächtung der Gewalt in der Erziehung betreffender Teil trat am 8. November 2000 in Kraft und hat § 1631 Abs. 2 BGB wie folgt gefasst:

„Kinder haben ein Recht auf gewaltfreie Erziehung. Körperliche Bestrafungen, seelische Verletzungen und andere entwürdigende Maßnahmen sind unzulässig.“

„Seelische oder psychische Gewalt sind „Haltungen, Gefühle und Aktionen, die zu einer schweren Beeinträchtigung einer vertrauensvollen Beziehung zwischen Bezugsperson und Kind führen und dessen geistig-seelische Entwicklung zu einer autonomen und lebensbejahenden Persönlichkeit behindern.“ (Eggers, 1994) (2). „

Quelle: Leitfaden „Handlungsmöglichkeiten und Kooperation im Saarland Leitfaden für Ärztinnen und Ärzte, Zahnärztinnen und Zahnärzte“, herausgegeben vom saarländischen Ministeriums für Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie, Stand 3. Auflage 2014, im Volltext abrufbar unter:

http://www.zaek-saar.de/aerztekammer_zahnaerzte/uploads/2016/06/broschuere_praevention.pdf

Seelische Verletzungen „sind auch dann unzulässig, wenn sie nicht zu Erziehungszwecken eingesetzt werden….Die objektive Eignung reicht es; es kommt nicht darauf an, dass das Kind durch die Maßnahme auch tatsächlich seelisch verletzt wurde (BT-Drs 14/1247 S. 8)….Entwürdigende Maßnahmen liegen i.d.R. bereits in den beiden anderen Formen verbotener Erziehungsmittel und sind hier deshalb lediglich als Auffangregelung zusätzlich hervorgehoben… Die Entwürdigung kann in der Art der Maßnahme begründet sein…. oder in dem Ausmaß und in ihrer Dauer bzw. in den Begleitumständen liegen (wie Einsperren im Dunkeln, längeres Verweigern von Blick- und Gesprächskontakt.“(Palandt-Diederichsen, BGB-Kommentar,  70. Auflage, § 1631, Rn 7 m.w.N.).

III.

Für die Verantwortlichen in den Bereichen Schulverwaltung und Gesundheitsfürsorge besteht die strengste Pflicht, Leben und Gesundheit der Kinder zu schützen, was nach unserer Auffassung eine Garantenstellung i.S. des § 13 StGB begründet und somit im Falle einer (vorsätzlichen) Verletzung dieser Schutzpflicht – in Verbindung mit den jeweils einschlägigen Straftatbeständen – zumindest (auch) eine Strafbarkeit wegen Unterlassen begründen kann.

Nach ständiger Rechtsprechung des BVerfGs gilt (Zitat):

In seinem klassischen Gehalt schützt Art. 2 Abs. 2 Satz 1 GG das Recht auf Leben und körperliche Unversehrtheit vor staatlichen Eingriffen. Nach der Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts erschöpft sich das Grundrecht jedoch nicht in einem subjektiven Abwehrrecht gegenüber solchen Eingriffen. Aus ihm ist vielmehr auch eine Schutzpflicht des Staates und seiner Organe für das geschützte Rechtsgut abzuleiten, deren Vernachlässigung von dem Betroffenen grundsätzlich mit der Verfassungsbeschwerde geltend gemacht werden kann (vgl. BVerfGE 77, 170 <214>; 77, 381 <402 f.>). Die Schutzpflicht gebietet dem Staat, sich schützend und fördernd vor gefährdetes menschliches Leben zu stellen, es insbesondere vor rechtswidrigen Eingriffen Dritter zu bewahren (vgl. BVerfGE 39, 1 <42>; 46, 160 <164>; 49, 89 <141 f.>; 53, 30 <57>; 56, 54 <73>). Eine solche Schutzpflicht besteht auch hinsichtlich der Missbrauchsgefahren, die vom Umgang mit Schusswaffen ausgehen (vgl. BVerfGK 1, 95 <98>).

Bei der Erfüllung dieser Schutzpflicht aus Art. 2 Abs. 2 Satz 1 GG kommt dem Gesetzgeber wie der vollziehenden Gewalt jedoch ein weiter Einschätzungs-, Wertungs- und Gestaltungsspielraum zu (vgl. BVerfGE 77, 170 <214>). Die Entscheidung, welche Maßnahmen geboten sind, kann nur begrenzt nachgeprüft werden. Das Bundesverfassungsgericht kann eine Verletzung der Schutzpflicht daher nur dann feststellen, wenn die öffentliche Gewalt Schutzvorkehrungen überhaupt nicht getroffen hat oder die ergriffenen Maßnahmen gänzlich ungeeignet oder völlig unzulänglich sind, das gebotene Schutzziel zu erreichen (vgl. BVerfGE 56, 54 <80 f.>; 77, 381 <405>; 79, 174 <202>; stRspr).“ (BVerfG – 2 BvR 1676/10)

Ich möchte auch daran erinnern, warum alleine schon das Unterlassen der angemessenen Aufklärung der Bevölkerung über die Kritik zahlreicher Experten im Hinblick auf die aktuell immer noch weit übertrieben Darstellung der Gefährlichkeit des SARS-CoV-2-Virus die Grundrechte aller Menschen in diesem Lande, nicht nur die der Kinder, wie das Recht auf Leben und körperliche Unversehrtheit gem. Art. 2 Abs. 2 S. 1 GG verletzt.

Darüber hinaus verkörpert diese Schul- und Gesundheitspolitik auch eine Verletzung der Menschenwürde der Kinder gem. Art. 1 Abs. 1 GG.

Kinder sollen massenhaft solchen PCR-Zwangstestungen ausgesetzt werden, obschon die verwendeten PCR-Tests nicht validiert sind, nachweislich kein Virus feststellen können und zudem in erheblichem Umfange falsch Positive ausweisen, so dass es schon denklogisch unmöglich ist, dass eine „Pandemie“ jemals enden kann, solange es absehbar immer falsch Positive Testergebnisse gibt.

Unser Kind / Unsere Kinder werden nach unserer Einschätzung von der Politik also dazu missbraucht, dass durch möglichst viele PCR-Tests stets genügend „Positive“ festgestellt werden können, damit die Politik stets Fallzahlen vorweisen kann, die ihre Anti-Corona-Politik, die seit Monaten mit massiven Einschränkungen unserer Grundrechte und Freiheiten einhergeht, rechtfertigen sollen.

Solange es aber keine zuverlässige Testung für die Feststellung eines „Virus“ gibt, dann gibt es auch keine wissenschaftlich verifizierte Grundlage für die aktuelle „Pandemie“- bzw. Corona-Bekämpfungspolitik des Bundes und der Länder

Diese Einwendungen werden nachfolgend noch weiter vertieft werden.

Wir, die Menschen in diesem Land, fühlen sich durch dieses absurde, offenbar nicht mehr enden wollende Spiel von „Zuckerbrot und Peitsche“ mittlerweile auf den Rang von rechtlosen Systemsklaven reduziert, was jetzt aktuell mit PCR-Tests in Schulen gipfelt und am Ende – was schon jetzt konkret absehbar ist – darauf hinauslaufen soll, dass wir alle, auch unsere Kinder, wie ein Stück Vieh zwangsgeimpft werden sollen, obschon es für einen solche Impfungen und insbesondere für einen damit einhergehenden Impfzwang – das ist jedenfalls unsere Meinung – keinerlei wissenschaftliche und auch rechtliche Rechtfertigung gibt.

Siehe hierzu aktuell die Impfstoff-Debatte zwischen Robert Kennedy Jr. und Alan Dershowitz:

https://telegra.ph/Robert-F-Kennedy-Jr-beweist-Alan-Dershowitz-Das-Impfungen-unwirksam-und-gefährlich-sind-08-05

Dass es einen perfiden „Masterplan“ gibt, durch den die Menschen faktisch auf den Rang von beliebig manipulieren bzw. „transformierbaren“ dummen Äffchen reduziert werden sollen,  ist nunmehr keine „Verschwörungstheorie“ mehr, sondern konkret nachweisbar, siehe folgendes YouTube-Video mit dem Titel „Der perfide Plan des World Economic Forum“ ab Minute 1:55:

youtube.com/watch?v=wYf-3PhzAJM&list=FLCzhxhg0PXUCFr1GBiqSJig&index=2&t=4s

In diesem Video findet man die Anleitung, wie man folgende „COVID-19 Transformation map“ findet…und was sie bedeutet:

https://intelligence.weforum.org/topics/a1G0X000006O6EHUA0?tab=publications

Hat die „hohe Politik“ in diesem Land jemals über diese unfassbare Anmaßung einer Wirtschaftselite berichtet, die Menschheit im Zuge dieser offenbar inszenierten „Corona“-Krise vollständig „transformieren“ zu wollen?

Nicht? Warum nicht? Ist auch nur ein einziges redliches Motiv denkbar, der Öffentlichkeit eine so weitereichende Information zu verschweigen??

Wollen die Regierung und die Mitarbeiter des öffentlich-rechtlichen Rundfunks beispielsweise nicht mitbekommen haben, dass namhafte Experten mit Nachdruck vertreten, dass es überhaupt keine „Pandemie“, ja nicht einmal einen eindeutigen Nachweis für ein neues (gefährliches) Virus, das jetzt den Namen SARS-CoV2 trägt, gibt?

Darüber hinaus lassen Politik und der öffentlich-rechtliche Rundfunk jede Debatte darüber vermissen, ob diese Lockdown-Maßnahmen überhaupt geeignet und erforderlich waren und sind, um den von ihnen – angeblich – verfolgten Zweck erreichen zu können.

Wieso wird sowohl von der Politik als auch von der milliardenschweren öff.-rechtl. Rundfunk schlicht die Tatsache ignoriert, dass bislang weder die Existenz eines (neuen) SARS-CoV2-Virus, geschweige denn die Entstehung und – noch viel weniger – das Fortdauern einer „Pandemie“ nachweisbar ist, die in ihrer Gefährlichkeit für die Gesundheit der Bevölkerung über die alljährliche Gefahr einer Grippewelle hinausgeht?

Alle Daten und Quellen, die ich nachfolgend aufführe, sind für jedermann leicht zugänglich, teilweise schon seit vielen Monaten und waren somit zumindest teilweise auch schon vor der Verhängung des Lockdowns (ab Ende März 2020) bekannt. 

Politiker, Beamte und auch Richter, die sich schon seit Monaten beharrlich weigern, die öffentlich erklärten Einwendungen namhafter Experten aus allen Fachbereichen der Medizin oder auch die äußerst wichtige und verdienstvolle „KM4-Analyse des Krisenmanagements“ des BMI-Mitarbeiters Kohn zur Kenntnis zu nehmen bzw. angemessen zu würdigen, haben sich m.E. schwerer Versäumnisse und Pflichtverstöße schuldig gemacht, weil sie dadurch mit der Gesundheit und dem Leben und auch mit der wirtschaftlichen Existenzgrundlage der Menschen in diesem Lande Poker gespielt haben. 

Wer bewusst über die Ampel fährt, obschon namhafte Experten schon seit Monaten deutlich hörbar „Stopp, die Ampel steht auf rot!“ schreien und dabei Menschen über den Haufen fährt, der ist ein Fall für die Strafgerichte, nicht für politische Ämter.

Diese beharrliche Weigerung, über diese wichtigen Fragen einen öffentlichen Diskurs zu ermöglichen, wird auf beeindruckende Weise von den zwangsgebührenfinanzierten öffentlich-rechtlichen Medien mitgetragen.

Und noch viel schlimmer: Seit Ausbruch der sog. Corona-Krise wird im Web massenhaft zensiert, gerade auch bei der Google-Tochterfirma „YouTube“.

YouTube-Videos mit durchgehend sachlich-kritischen Diskussionsbeiträgen wie denen von Dr. Wolfgang Wodarg oder von Dr. Bodo Schiffmann, der in seiner YouTube-Serie „Corona (mit aufsteigender Nummerierung) aktuell schon dutzende Videos produziert hat, sind wiederholt grundlos gelöscht worden, so auch ein Video, in dem er den Brief einer Mutter verlesen hat, deren Tochter aus Verzweiflung über ihre soziale Isolation infolge der Corona-Maßnahmen einen Suizidversuch unternommen hatte.

Wer will das eigentlich? Und wer kann sagen, dass er von diesen Folgen nichts weiß oder sie nicht will, wenn er solche restriktiven Maßnahmen wie Näherungs- und Besuchsverbote beschließt?

Schon am 20.4.2020 hat das Online-Magazin Rubikon mehr als 120 namhafte Experten zitiert, die im Grunde gegen alle Aspekte der staatlichen Maßnahmen zur (angeblichen) Eindämmung der Ausbreitung des Corona-Virus zahlreiche erhebliche Einwendungen vorgetragen haben:

https://www.rubikon.news/artikel/120-expertenstimmen-zu-corona

Wer hätte das – obschon in verantwortlicher Position – noch übersehen oder überhören können, auch wenn unsere zwangsgebührenfinanzierten „Qualitätsmedien“ „versäumt“ haben, darüber zu unterrichten? Diese List ist mittlerweile auf mehr als 250 Experten angewachsen:

http://blauerbote.com/wp-content/uploads/2020/05/corona_250_expertenstimmen.pdf

Immerhin sollte sich jeder, der das YouTube-Video „Der Drostpreis der Nation“ gesehen hat, selber fragen, warum Prof. Drosten in der Politik und in den Medien überhaupt (noch) Gehör geschenkt wird, den hunderten namhaften Experten, die dem Corona-Hype widersprechen, aber nicht.

Wir haben es jedenfalls mit Sorge zur Kenntnis genommen, dass nach dem – sicherlich längst allgemein bekannten – Standpunkt der Bundesregierung die (angebliche) „Pandemie“ erst dann vorbei sein soll, wenn ein „Impfstoff“ gegen das neue Corona-Virus zur Verfügung steht.

In dieser Atmosphäre werden impfkritische Eltern und auch Ärzte offenbar zunehmend unter Druck gesetzt

So ist u.a. auch der Kinderarzt Dr. med. André Braun, Facharzt für Kinder- und Jugendmedizin, Holzhäuserstr. 81 04299 Leipzigl in den Fokus des MDR geraten und mit der Behauptung, dass er impfkritischen Eltern dabei helfe, die Impfpflicht zu Masern zu „umgehen“, diskreditiert worden, siehe:

https://www.mdr.de/nachrichten/politik/gesellschaft/kinder-pflicht-impfen-masern-gegner-100.html

https://www.mdr.de/video/mdr-videos/c/video-392566.html

Eine Diskussion darüber, ob eine Impfung gegen Masern überhaupt sinnvoll ist – man siehe hierzu u.a. das Buch „Die Impf-Illusion“ von Dr. Suzanne Humphries und Roman Bystrianyk – bzw. ob – darüber hinausgehend – bislang überhaupt ein Masernvirus wissenschaftlich einwandfrei nachgewiesen wurde, wird nicht geführt, obschon der Virologe Dr. Stefan Lanka, wie er in seinem kostenlos zugänglichen Artikel „go Virus go“, kostenlos abrufbar unter:

http://wissenschafftplus.de/uploads/article/goVIRUSgogogo.pdf

unwiderlegt (!!) schlüssig darlegen konnte, dass bislang noch niemand auch nur die Existenz eines Masern-Virus nachweisen konnte.

Damit sich die Strafjustiz einen guten ersten Überblick über den wissenschaftlichen Betrug verschaffen kann, auf dem der ganze absurde „Corona-Lockdown“ beruht, sei ihm das YouTube-Video „Die Zerstörung des Corona Hypes“ empfohlen, abrufbar unter:

youtube.com/watch?v=Juugv0T7inc&list=FLCzhxhg0PXUCFr1GBiqSJig&index=1

Sie können ja gerne einmal den Versuch unternehmen, Dr. Lanka vor Gericht dazu zu zwingen, seine Aussagen zu widerrufen. Wie der o.g. Artikel „go Virus go“ belegt, hat er einen solchen Prozess aber schon einmal gewonnen.

Überdies hat auch der Sachbuchautor Hans-U. Tolzin 100.000 € ausgelobt für den, der ihm den eindeutigen wissenschaftlichen Nachweis für ein krankmachendes SARS-CoV2-Virus liefern kann, siehe:

https://corona-transition.org/die-coronavirus-wette-100-000-eur-fur-virusbeweis

Und wenn schon ein paar Studenten solche Fakten zusammenstellen und würdigen konnten, dann können es auch Politiker, höhere Beamte und Journalisten des öffentlich-rechtlichen Rundfunks.

Haben Sie im Programm des öff.-rechtl. Rundfunks in den letzten Monaten auch nur eine einzige, vergleichbar objektive und kritische Zusammenfassung der gesamten Entwicklung des Corona-Hypes gesehen?

Einen weiteren guten Einstieg, der nicht nur die absolute Untauglichkeit des PCR-Tests, sondern zugleich die unwissenschaftliche Arbeitsweise von Prof. Drosten von der Charité erhellt, vermittelt der Aufsatz „Fehldeutung VIRUS II – Anfang und Ende der Corona-Krise“ von Dr. Stefan Lanka, den jeder unter dem Link

https://wissenschafftplus.de/uploads/article/wissenschafftplus-fehldeutung-virus-teil-2.pdf

kostenlos abrufen kann.

Auch auf diesen Artikel möchte ich zur Vermeidung von Wiederholungen vollumfänglich verweisen.

Gleiches gilt für die Ausgabe Nr. 32 der ExpressZeitung mit dem Titel „Corona-Hysterie ohne Beweise – die WHO als Wiederholungstäter“, die jeder kostenlos im Web aufrufen kann, u.a. auch unter dem Link:

https://recht-freiheit.de/143/expresszeitung-ausgabe-32-mai-2020.html

Mittlerweile sind auch die ersten Bücher über diesen auf wissenschaftlichem Betrug basierenden „globalen Fehlalarm“ mit Namen „Corona-Pandemie“ erschienen, insbesondere „Corona-Fehlalarm?“ von Prof. Dr. Sucharit Bhakdi und Prof. Dr. Karina Reiss.

In dem (demnächst erscheinenden) Buch „Corona-Diktatur“ wird übrigens u.a. nachzulesen sein, dass schon seit Januar 2020 bekannt war, dass das – angeblich neue – SARS-CoV2-Virus nur für bestimmte Risikogruppen gefährlich ist.

Bücher wie

Virus-Wahn – Wie die Medizin-Industrie ständig Seuchen erfindet und auf Kosten der Allgemeinheit Milliarden-Profite macht“ von Torsten Engelbrecht und Dr. med. Claus Köhnlein

und

Die Seuchen-Erfinder“ von Hans U.P. Tolzin,

versuchen die Öffentlichkeit schon seit Jahren darüber aufzuklären, dass man der neuesten Seuchen-Sau, die durchs globale Dorf getrieben wird, grundsätzlich mit äußerster Skepsis begegnen sollte, und diese Skepsis ergibt sich schon von selbst, wenn man nur die Geschichte der „Seuchenbekämpfung“ der letzten 100 Jahre aufarbeitet.

Dass die ganze Doppelmoral der Anti-Corona-Politik nur als „Der Große Bluff“ bezeichnet werden kann, das hat auch der YouTuber Gunnar Kaiser ein seinem gleichnamigen Video vom 9.6.2020 sehr gut begründet:

youtube.com/watch?v=HSA9AHt16yg&list=FLCzhxhg0PXUCFr1GBiqSJig&index=11&t=0s

Es könnten noch zahlreiche weitere Quellen benannt werden, die einzelne Aspekte des ganzen wissenschaftlichen und politischen Betrugs vertiefen, und jeder, der diesen Widerspruch lesen wird, würde wohl  noch weitere Quellen benennen wollen, die aus seiner Sicht besonders aufschlussreich sind.

Von diesen vielen weiteren Quellen möchte ich lediglich noch folgende quellen hervorheben:

1.

„Kurzbericht“ der Stiftung Corona-Ausschuss verweisen, der ebenfalls die absolute Untauglichkeit der gebräuchlichen PCR-Tests festgestellt hat.

https://corona-ausschuss.de/download/Kurzbericht_Corona-Ausschuss_14-09-2020.1.2.pages.pdf

2.

YouTube-Video von Samuel Eckert mit dem Titel

„DROSTEN und das RKI WIDERLEGT! Die WAHRHEIT über die PCR Tests! Sind die Maßnahmen noch haltbar?“,

der nachgewiesen hat, dass der PCR-Test in höchstem Maße unzuverlässig ist und die Reproduktionszahl nach Belieben durch eine Ausweitung von Tests nach oben geschraubt werden kann, was Manipulationen Tür und Tor öffnet, siehe:

youtube.com/watch?v=FtlPO1PktZA&list=FLCzhxhg0PXUCFr1GBiqSJig&index=3

3.

Wir dürfen daran erinnern, dass sich die Unzuverlässigkeit des PCR-Tests aus einer eigenen Aussage von Prof. Drosten ergibt, die er am 13.4.2020 in einem Tweet verbreitet hat. Dort heißt es (Zitat):

„Klar: Gegen Ende des Verlaufs ist die PCR mal positiv und mal negativ. Da spielt der Zufall mit. Wenn man Patienten 2 x negativ testet und als geheilt entlässt, kann es zu Hause durchaus noch mal zu positiven Testergebnisse kommen. Das ist deswegen noch längst keine Reinfektion.“

(Quelle: Tweet C. Drosten; siehe auch Ausgabe Nr. 32 der ExpressZeitung, dort Seite 52).

Und so ein Test, der so zufällige Ergebnisse liefert wie ein Münzwurf, wird zur Ermittlung von Fallzahlen für amtliche Statistiken verwendet? Das ist nach meiner Auffassung schlicht unseriös und wissenschaftlicher Betrug!

4.

Dr. med. Thomas Quak ist in seinen Untersuchungen zu diesem PCR-Test zu dem Ergebnis gekommen (Zitat):

„Bei unregulierten PCR Reihenuntersuchungen (im Extremfall alle Bayern) sind die gefundenen Ergebnisse mit einer Wahrscheinlichkeit von 85,8 % falsch. Anders ausgedrückt: Testet man 1000 Personen, zeigt die PCR 35 positiv Infizierte an, von denen 30 falsch positiv sind. Nur 5 von 35 positiven Ergebnissen sind tatsächlich positiv.“

Quelle: https://unternehmen-contra-corona.org/falsch-positiv-das-statistische-dilemma-des-rachenabstrichs-im-coronafreien-raum/

Kann ein Ergebnis noch vernichtender ausfallen??

Es sei abermals betont, dass das ganze Kartenhaus aller Rechtfertigungen zur angeblichen Alternativlosigkeit des Lockdowns infolge der angeblichen „Corona-Pandemie“ letztlich auf diesem vollkommen untauglichen PCR-Test ruht.

Haben die hohe Politik und der öffentlich-rechtliche Rundfunk jemals darüber angemessen berichtet?

Wer also angesichts solcher Erkenntnisse immer noch vollkommen unkritisch das RKI zitiert bekennt damit offen zu vollkommen unwissenschaftlichen Aussagen und macht sich zum Helfershelfer einer menschenverachtenden und denkbar folgenschweren bzw. verhängnisvollen Politik.

Wäre der PCR-Test ein Produkt, das die Stiftung Warentest zu bewerten hätte, dann könnte hier nur noch die Note 6 vergeben werden.

Zudem ist jede Statistik von vornherein absurd, die jeden „Positiv Getesteten“ einfach als „Infizierten“ erfasst, ohne hierbei zwischen „Infizierten“ mit oder ohne Krankheitssymptomen zu differenzieren und ohne die (mit hoher Wahrscheinlichkeit) wesentlich höhere Dunkelziffer der nicht getesteten und erfassten „Positiven“ darzustellen und in Bezug zu nehmen.

Aussagekräftig und relevant für eine Frage, ob und in welchem Umfange ein Virus für die Gesundheit aller Menschen eine Gefahr darstellt, sind letztlich ohnehin nur die Sterbefälle, für die ein Virus – nachweislich – kausal verantwortlich ist, und die liegen unbestreitbar weit unter den Zahlen der Grippewelle vor 2 Jahren.

Zudem haben Infizierte ohne jede Symptomatik – also Menschen, die überhaupt nicht erkrankt sind – in einer solchen Statistik letztlich überhaupt nichts zu suchen.

5.

Und solange niemand im Einklang mit wissenschaftlichen Standards die Existenz eines (neuen) SARS-CoV-2-Virus nachgewiesen hat, gibt es auch keinerlei Veranlassung, dieses angeblich so neue SARS-CoV-2-Virus für etwas anderes zu halten als das Corona-Virus, das schon seit vielen Jahren bekannt ist und regelmäßig in gewissem prozentualen Umfange für virale Erkrankungen in jeder winterlichen Grippesaison verantwortlich ist.

Genau dies wird nun auch von Dr. Bodo Schiffmann in seinem YouTube-Video

„Sars-Cov2 ist nicht neu, sondern ein alter Hut, Es ist jetzt an der Staatsanwaltschaft zu ermitteln“

vom 29.6.2020 behauptet, abrufbar unter dem Link:

youtube.com/watch?v=Zf7nWmnoIas&feature=youtu.be

In dem Kommentar zu dem diesem YouTube-Video von Dr. Bodo Schiffmann heißt es (Zitat):

„So, damit ist es offiziell in Spanien wurde das Virus SARS-CoV2bereits im März 2019 nachgewiesen und nach einer kanadischen Studie existiert das Virus Sars-CoV-2 wahrscheinlich bereits seit 2013. Hier bekommt Wolfgang Wodarg völlig recht denn er hat von vorne rein gefragt ob man den überhaupt danach schon mal gesucht hat bevor man behauptet man hätte etwas Neues gefunden. Damit ist eindeutig klar dass es sich nicht um eine neue Erkrankung handelt, sondern um eine Grippewelle auf die man hier in unverantwortlicher Weise mit der Kamera drauf gehalten hat. Man hat es genutzt um zu versuchen einen Impfstoff bei der Bevölkerung salonfähig zu machen und man hat nicht davor zurückgeschreckt damit die gesamte Wirtschaft weltweit zu schädigen und Millionen von Existenzen zu zerstören. Es ist jetzt an der Zeit die Verantwortlichen zur Rechenschaft zu ziehen und ich hoffe dass der eine oder andere Staatsanwalt oder Richter dieses Video sieht. Spätestens jetzt ist klar dass die Pandemie in Wirklichkeit keine war sondern eine Grippewelle umgewidmet wurde. Der Grund war das von Anfang an nicht sauber wissenschaftlich gearbeitet wurde das fing schon mit einem PCR Test an der nur basierend auf einer Publikation aus Wuhan erstellt wurde ohne dass der verantwortliche Virologe zuvor einen Virus angezüchtet oder gesehen hätte. Basierend da drauf wurde die Welt Wirtschaft gegen die Wand gefahren, ärztliche Behandlungen verschoben und viele Existenzen und Arbeitsplätze weltweit ruiniert. Die Schäden sind bislang unabsehbar und werden erst Ende des Jahres richtig deutlich werden. Es ist jetzt an der Zeit dass die Verantwortlichen in einem außerparlamentarischen Untersuchungsausschuss beziehungsweise in einem Gerichtsverfahren für die Maßnahmen zur Verantwortung gezogen werden. In einem neuen Appell haben auch 13 Nobelpreisträger Position bezogen da sie die Gefahren für die Demokratie weltweit erkannt haben.“ (Zitat Ende)

6.

In der o.g. ExpressZeitung Nr. 32 werden ab Seite 22 im Detail 10 Schritte bzw. Voraussetzungen behandelt, die alle absolviert werden bzw. erfüllt sein müssen, wenn ein neues, krankmachendes und ansteckendes Virus nachgewiesen werden soll:

1.Schritt:

Feststellung eines neuen, weit verbreiteten und gefährlichen klinischen Symptombildes

2.Schritt:

Sorgfältige Anamnese (Erfragung der Krankheitsgeschichte)

3.Schritt:

Optische Identifizierung des Erregers

4.Schritt:

Hochaufreinigung / Isolation

5.Schritt:

Identifizierung eindeutiger Merkmale

6.Schritt:

Eichung von Labortest

7.Schritt:

Erfüllung des ersten Koch-Postulats

8.Schritt:

Erfüllung des zweiten Koch-Postulats

9.Schritt:

Erfüllung des dritten Koch-Postulats

10.Schritt:

Dokumentation und Bestätigung

 

Wie die ExpressZeitung ebenda nachweisen kann, wurde bei dem angeblich so wissenschaftlichen Nachweis des SARS-CoV-2-Virus nicht eine einzige dieser Voraussetzungen erfüllt.

 

Zur Vermeidung von Wiederholungen und zur Wahrung der Übersichtlichkeit wird somit vollumfänglich auf die Ausführungen in der ExpressZeitung Nr. 32, S. 22 – 74 verwiesen.

7.

In dem bereits o.g. Werk „Virus-Wahn“, das in 2020 neu aufgelegt worden ist, findet sich ab Seite 351 ein Update mit einem neuen Kapitel mit der Überschrift „Totaler Corona-Wahn: von wertlosen PCR-Tests und tödlicher Medikation“.

Dort finden sich auf Seite 353 auch vier Fragen, die weder das RKI, noch der Virologe Christian Drosten, noch der Mediziner Alexander S. Kekulé, noch Hartmut Hengel und Ralf Bartenschlager, noch Thomas Löscher, noch Ulrich Dirnagl, noch der Virologe Georg Bornkamm beantworten konnten bzw. wollten.

Dort heißt es (Zitat):

„1.In dem SZ-Artikel „Zu schön, um wahr zu sein“ (24. März 2020) heißt es: „Ulrich Dirnagl hält die These, dass sich ohne die Tests womöglich niemand für dieses Virus interessieren würde, mit Blick auf Italien für widerlegt.“

Doch selbst wenn wir einmal annehmen, dass die Sterblichkeit in Italien signifikant gestiegen ist, wie können wir ausschließen, dass Menschen nicht auch durch nicht-mikrobielle Faktoren wie die Verabreichung von Medikamenten frühzeitig gestorben sind?

Aus einer Lancet Studie etwa geht hervor, dass von 42 „positiv“ getesteten Patienten, die zu Beginn der Krise im chinesischen Wuhan in ein Krankenhaus kamen, alle Antibiotika erhielten und 38 (also nahezu alle) von ihnen das hochtoxische antivirale Präparat Oseltamavir. Sechs der Patienten (15 Prozent) verstarben anschließend.

2.Wenn es für COVID-19-Krankheit „keine unverwechselbaren spezifischen Symptome“ gibt und eine „Unterscheidung der verschiedenen Erreger rein klinisch nicht möglich ist“, wie etwa Prof. Thomas Löscher konzediert – und wenn zudem nicht-mikrobielle Faktoren (Industriegifte, Medikamente etc.) als Ursachen für schwerste Atemwegsleiden wie Lungenentzündung infrage kommmen, wie soll man dann sicher sagen können, dass nur das, was SARS-CoV-2 genannt wird, als Ursache für die Symptome bei COVID-19 in Betracht kommt?

3.Das zweite Koch’sche Postulat und Lehrbücher besagen es, und auch führende Virus-Forscher wie Luc Montagnier konstatieren, dass eine komplette Partikelreinigung („Purification“) eine unabdingbare Voraussetzung dafür ist, um ein Virus nachweisen zu können.

Die Autoren von zwei einschlägigen Papers (Zhu et al., Wan Beom Park et al.) zum Beispiel, die im Zusammenhang mit dem Nachweis von SARS-CoV-2 genannt werden, konzedieren auf Nachfrage, dass auf den in ihrem Arbeiten gezeigten elektronenmikroskopischen Aufnahmen keine „purified“, also keine vollständig gereinigten Partikel zu sehen seien.

Doch wie will man dann mit Sicherheit schlussfolgern, dass die RNA-Gensequenz, die man aus den in besagten Studien präparierten Gewebeproben „zieht“ und auf die man dann die PCR-Tests „eicht“, zu einem ganz spezifischen Virus – in diesem Fall SARS-CoV-2 – gehören?

Zumal Studien ja auch noch zeigen, dass gerade die Stoffe (u.a. Antibiotika), die in den Reagenzglas-Versuchen (in vitro) Verwendung finden, die Zellkultur so „stressen“ können, dass sich dadurch neue Gensequenzen bilden können, die zuvor nicht nachweisbar waren?

4.Wenn der PCR-Test nicht ausreicht, um eine HIV-Infektion nachzuweisen, wieso sollte er dann gut genug sein, um eine SARS-CoV-2-Infektion nachzuweisen?“(Zitat Ende)

Soviel also zur Bereitschaft der vorgenannten „Corona-Befürworter“, durch die eindeutige Beantwortung dieser Fragen zur Aufklärung äußerst relevanter Zusammenhänge beizutragen.

8.

Und man kann es nicht oft genug aufzeigen: Einen mehr als deutlichen Hinweis, dass die übliche Grippewelle 2020 einfach in Corona umbenannt wurde – und dann auch noch recht milde war, liefert die folgende Statistik:

9.

Zudem möchte ich in diesem Kontext noch auf folgende YouTube-Videos mit dem deutschen Arzt Dr. med. Dietrich Klinghardt, Gründer des Instituts für Neurobiologie, siehe:

https://www.ink.ag

hinweisen, die hoffentlich nicht ebenfalls bald der „Zensur“ anheimfallen werden:

youtube.com/watch?v=KK0aBeOtLJ0&feature=emb_logo

youtube.com/watch?time_continue=1&v=FAymhD3EkeE&feature=emb_logo

In beiden Videos erläutert Dr. med. Klinghardt die verhängnisvollen Auswirkungen von EMF, insbesondere auch des 5G-Mobilfunknetzes, u.a. auf das Immunsystem und Blut-Hirn-Schranke von Menschen.

Im 2. Video berichtet er über seine eigenen, in höchstem Maße aufschlussreichen klinischen Erfahrungen mit COVID-19-Patienten im Evergreen-Hospital in den USA, in dem er regelmäßig arbeitet, und dabei u.a. auch über ein längst bekanntes und – auch von ihm selbst – erfolgreich eingesetztes Heilmittel gegen COVID-19 (Chloroquin, Zithromax und Zink) sowie über die Langzeitkonsequenzen von Impfstoffen, zu denen u.a. die Erkrankung an Krebs zählt.

Sieh hierzu auch: https://www.ink.ag/media/pdf/07/51/c5/ART-Behandlung-bei-Covid-19_Stand-23-04-2020.pdf

Zudem bestätigt er, dass es aus ärztlicher Sicht keinerlei (!) Rechtfertigung für die seit Monaten praktizierte weitgehende Einschränkung von Grund- und Menschenrechten auf Grund dieser angeblichen SARS-CoV-2-„Pandemie“ gibt. Er spricht von „brutalem Missbrauch der Wissenschaft“, die darin bestehe, dass es pseudowissenschaftliche Bemühungen gibt, die zeigen sollen, dass die von ihm angesprochene Behandlung nicht funktionieren soll. Schließlich vertritt er ebenfalls die Auffassung, dass die WHO längst unter den bestimmenden Einfluss von Bill Gates geraten ist.

Die Aussagen von Dr. med. Klinghardt sind so konkret, dass man sie nicht einfach als „Verschwörungstheorie“ abtun kann. Sie geben vielmehr Anlass für eine gründliche (völker-)strafrechtliche Aufarbeitung.

Die Aussagen von Dr. med. Klinghardt werden auch durch andere Veröffentlichungen bestätigt.

Zur Einführung sehe man sich nur das ca. 14minütige YouTube-Video „5G Militär-Technologie“ an:

youtube.com/watch?v=irs2-qRkDeM&list=FLCzhxhg0PXUCFr1GBiqSJig&index=2

Weiter heißt es in dem Beitrag „Teil 2: „eine völlig neue Sicht auf Corona & Covid 19“ des „IFUR – Institut für Urfeldforschung“, abrufbar unter dem Link:

https://ifurinstitut.wordpress.com/2020/04/10/teil-2-eine-voellig-neue-sicht-auf-corona-covid-19/

zusammenfassend u.a. (Zitat):

„Weltweit gibt es Anwendungen in Industrie und auch über Satellit, die mit Frequenzen um die 60 GHz arbeiten. Die Energie in diesem Frequenzband wird vollständig vom Sauerstoff in unserer Atemluft absorbiert. Dadurch werden die Sauerstoffmoleküle verändert und können nicht mehr vom Hämoglobin des menschlichen Blutes transportiert werden. Die betroffenen Menschen leiden an einer mangelhaften Versorgung ihrer Organe mit Sauerstoff, primär von Lunge, Gehirn, Herz. Dies kann zum Tod führen. Irrtümlicherweise wird dies dann der Infektion mit einem COVID-19 Virus zugeschrieben.“

Unter dem Link:

https://gumshoenews.com/2020/05/04/study-shows-direct-correlation-between-5g-networks-and-coronavirus-outbreaks/

wird über eine Studie berichtet, die einen Zusammenhang zwischen 5G-Mobilfunknetzen und (vermeintlichen) „Coronavirus“-Ausbrüchen festgestellt hat. Dort heißt es u.a. (Zitat):

„The study, I believe, is hugely significant in that it demonstrates clearly the most likely probability that the COVID-19 hypoxic injuries and hospital admissions are directly related to electromagnetic radiation exposure by 5G Networks.“

Die „Study oft he correlation between cases of coronavirus and the pressence of 5G networks“ von Bartomeu Payers i Cifre ist unter dem nachfolgenden Link im Volltext abrufbar:

https://www.stop5gticino.ch/wp-content/uploads/2020/04/Study-of-correlation-coronavirus-5G-Bartomeu-Payeras-i-Cifre.pdf?__cf_chl_jschl_tk__=ad31253d70bc6e38c30bde5597219eb84e6814e4-1593512528-0-AU85k_mIZO0_MTUPDx9DKyzYT_NDd400y65AM0ahvtZTfNc92gHuVWS3CCskfRPveCvm1gH_m8TO7yYzahHi-4lKN_VNLJLJx8wJWktWZOnSYJKtaOdkbC3oYlcraYqLQT4wc8j4jLMqadGVWWB6nUcb9QrhTFY2VkQXOxboxLyWF_aDr1nqbs1nuUpUa8Cse2XmybkWn_PTdjmL_EshRNfAJC5dWOJdq8Qe2dmjdo9dU_r02yw8JdMftNHswjtwhm_u9bFmcp7o25m4z2Uxu0HZ_Qq_kZfuZW273TylV3TsuE6jELvT81hZu31Oonrztfb3QwGzCbb91BMNwvZ31Wz7q0th2NsT-XPkaBPJNAHnb8pHQYOkHHOyl0oFXtLO92CDZp_iLTnGkCQGkClXOIU

Nach meiner Wahrnehmung scheint aktuell – in gewissen politischen Kreisen und ihnen kritiklos folgenden Mainstreammedien – so ziemlich aber alles erlaubt zu sein, um der „Alternativlosigkeit“ eines Impfstoffs gegen SARS-CoV-2 den Weg zu bereiten.

Auch der EU-Parlamentarier Prof. Klaus Buchner weist auf nüchterne Weise auf das hin, was derzeit mit erstaunlichem PR-/Lobbyaufwand vertuscht (siehe dazu nur die erhellenden Ausführungen von Dr. Mercola in seinem neuesten Buch „EMF“) und am liebsten als „Verschwörungstheorie“ abgetan werden soll: Die durch hunderte Studien eindeutig erwiesene Immunschwächung und Zellschädigung durch Mobilfunkstrahlung – die sich durch das geplante 5G Netz gigantisch potenzieren würde. Auch der Zusammenhang von 5G-Ausbau und – aufgrund erwiesener Immunsuppression – zumindest Ausbreitungsbegünstigung (nicht: -ursache) ist ganz und gar nicht so abwegig und gehört dringend untersucht. siehe https://klaus-buchner.eu/5g-schwaecht-das-immunsystem-in-zeiten-der-corona-krise/

Dass 5G-Strahlung Corona-Erkrankungen verursachen kann, bestätigt nunmehr auch die Studie einer US-Behörde, siehe:

https://www.legitim.ch/post/paukenschlag-us-behörde-nih-bestätigt-5g-strahlung-kann-corona-erkrankungen-verursachen

Die Immunsupprimierung bzw. diverse biologische Wirkungen gepulster Hochfrequenzstrahlung werden auch in  einer jüngsten Studie angespro-chen, die das Europäische Parlament zu dem Thema angefordert hat

(Quelle: https://www.europarl.europa.eu/RegData/etudes/BRIE/2020/646172/EPRS_BRI(2020)646172_DE.pdf ).

Aus diesem EU-Bericht (S.10): „Die aktuelle wissenschaftliche Literatur zeigt, dass dauerhaft einwirkende drahtlose Strahlung wahrscheinlich biologische Auswirkungen hat, was für die speziellen Merkmale von 5G in besonderer Weise zutrifft: die Kombination aus Millimeterwellen, einer höheren Frequenz, der Anzahl der Sender und der Anzahl der Verbindungen. Verschiedene Studien deuten darauf hin, dass 5G die Gesundheit von Menschen, Pflanzen, Tieren, Insekten und Mikroben beeinträchtigen würde – und dass bei 5G ein vorsichtiger Ansatz angebracht wäre, da es sich um eine nicht getestete Technologie handelt. In der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte der Vereinten Nationen, der Schlussakte von Helsinki und anderen internationalen Verträgen wird anerkannt, dass im Vorfeld von Maßnahmen, die die menschliche Gesundheit beeinträchtigen könnten, die Zustimmung nach Inkenntnissetzung ein wesentliches, grundlegendes Menschenrecht ist, das noch brisanter wird, wenn es um die Exposition von Kindern und Jugendlichen geht.“

Ich könnte zu dieser Thematik noch weitere Studien benennen, aber das würde den Rahmen dieser Eingabe sprengen. Deshalb möchte ich an dieser Stelle auf die weiteren Quellen hierzu unter folgendem Link verweisen: 

https://www.rechtsanwalt-wilfried-schmitz.de/5g-strahlende-zukunft/

Halten wir fest: Bereits aufgrund der bisher vorliegenden – erdrückenden – Studienlage ist es nur naheliegend, wenn man Überlegungen anstellt, ob sich Viren-Epidemien in Gebieten, wo Menschen dieser Hochfrequenzstrahlung potenziert ausgesetzt sind (was bei 5G-Rollout definitiv der Fall ist), stärker ausbreiten als in elektromagnetisch unbelasteteren Gegenden (Man vergleiche auch das historisch und militärmedizinisch gut dokumentierte und evidente Auftreten der sogenannten „Radarkrankheit“ mit einer Vielzahl an unspezifischen Symptomen und Pathologien, darunter auch das Auftreten von „grippeähnlichen“ Symptomen.)

Derartige mögliche Zusammenhänge und Implikationen von 5G ohne Prüfung vom Tisch wischen zu wollen, ist in höchstem Maße unwissenschaftlich und unverantwortlich bzw. zumindest grob fahrlässig und zeugt bereits davon, dass verantwortliche Kreise die Konfrontation mit realen Sacherhalten offensichtlich scheuen und sich stattdessen lieber in eine PR-designte Hochlganzprospekt-Illusionswelt flüchten möchten. Das Aufwachen aus einer solchen Vogel-Strauß Politik wird nur leider umso unangenehmer sein und „könnte“ bzw. wird uns vor die fatale Tatsache irreversibler Schädigungen von Mensch und Ökosystem stellen, das jede Bemühung um Umweltschutz (nicht zu verwechseln mit „Klima“-Schutz) um eine vielfache Potenz konterkariert – ebenso, wie der Ausbau von 5G laut einer Studie des Wissenschaftlichen Beirats der Bundesregierung Globale Umweltveränderungen (WBGU) ein regelrechter Katalysator für exponentiell steigenden Energieverbrauch sein wird und sich damit im Falle seiner flächendeckenden Realisierung als umweltdestruierender Faktor par excellance erweisen würde.

Haben die hier Beschuldigten und der öffentlich-rechtliche Rundfunk jemals über diese Zusammenhänge und Hintergründe berichtet?

IV.

Wie unfassbar menschenverachtend die angeblich der Bekämpfung eines Corona-Virus dienende Politik in Wahrheit ist, das offenbart ein offizielles BMI-Papier mit dem Titel „Wie wir COVID-19 unter Kontrolle bekommen“ auf eine Art und Weise, die ich in unserer Zeit nicht mehr für möglich gehalten hätte:

https://www.bmi.bund.de/SharedDocs/downloads/DE/veroeffentlichungen/2020/corona/szenarienpapier-covid-19.pdf?__blob=publicationFile&v=4

Lesen Sie sich bitte aus diesem Papier nur einmal den Text auf Seite 13 durch, wo es heißt (Zitat):

„4. Schlussfolgerungen für Maßnahmen und offene Kommunikation

4 a. Worst case verdeutlichen!

Wir müssen wegkommen von einer Kommunikation, die auf die Fallsterblichkeitsrate zentriert ist. Bei einer prozentual unerheblich klingenden Fallsterblichkeitsrate, die vor allem die Älteren betrifft, denken sich viele dann unbewusst und uneingestanden: «Naja, so werden wir die Alten los, die unsere Wirtschaft nach unten ziehen, wir sind sowieso schon zu viele auf der Erde, und mit ein bisschen Glück erbe ich so schon ein bisschen früher». Diese Mechanismen haben in der Vergangenheit sicher zur Verharmlosung der Epidemie beigetragen.

Um die gewünschte Schockwirkung zu erzielen, müssen die konkreten Auswirkungen einer Durchseuchung auf die menschliche Gesellschaft verdeutlicht werden:

1)  Viele Schwerkranke werden von ihren Angehörigen ins Krankenhaus gebracht, aber abgewiesen, und sterben qualvoll um Luft ringend zu Hause. Das Ersticken oder nicht genug Luft kriegen ist für jeden Menschen eine Urangst. Die Situation, in der man nichts tun kann, um in Lebensgefahr schwebenden Angehörigen zu helfen, ebenfalls. Die Bilder aus Italien sind verstörend.

2)  „Kinder werden kaum unter der Epidemie leiden“: Falsch. Kinder werden sich leicht anstecken, selbst bei Ausgangsbeschränkungen, z.B. bei den Nachbarskindern. Wenn sie dann ihre Eltern anstecken, und einer davon qualvoll zu Hause stirbt und sie das Gefühl haben, Schuld daran zu sein, weil sie z.B. vergessen haben, sich nach dem Spielen die Hände zu waschen, ist es das Schrecklichste, was ein Kind je erleben kann.

3)  Folgeschäden: Auch wenn wir bisher nur Berichte über einzelne Fälle haben, zeichnen sie doch ein alarmierendes Bild. Selbst anscheinend Geheilte nach einem milden Verlauf können anscheinend jederzeit Rückfälle erleben, die dann ganz plötzlich tödlich enden, durch Herzinfarkt oder Lungenversagen, weil das Virus unbemerkt den Weg in die Lunge oder das Herz gefunden hat. Dies mögen Einzelfälle sein, werden aber ständig wie ein Damoklesschwert über denjenigen schweben, die einmal infiziert waren. Eine viel häufigere Folge ist monate- und wahrscheinlich jahrelang anhaltende Müdigkeit und reduzierte Lungenkapazität, wie dies schon oft von SARS-Überlebenden berichtet wurde und auch jetzt bei COVID-19 der Fall ist, obwohl die Dauer natürlich noch nicht abgeschätzt werden kann.

Außerdem sollte auch historisch argumentiert werden, nach der mathematischen Formel: 2019 = 1919 + 1929

Man braucht sich nur die oben dargestellten Zahlen zu veranschaulichen bezüglich der anzunehmen- den Sterblichkeitsrate (mehr als 1% bei optimaler Gesundheitsversorgung, also weit über 3% durch Überlastung bei Durchseuchung), im Vergleich zu 2% bei der Spanischen Grippe, und bezüglich der zu erwartenden Wirtschaftskrise bei Scheitern der Eindämmung, dann wird diese Formel jedem ein- leuchten.“(Zitat Ende)

Darum geht es also: Schockwirkung erzielen, und das mit Überlegungen, die an Niedertracht und Menschenverachtung nicht mehr zu überbieten sind.

Und wir weigern uns, dass solche PCR-Tests an unseren Kindern zu künstlich in die Höhe getriebenen Fallzahlen und damit zur Grundlage einer solchen „Schockstrategie“ gemacht werden.

Unsere Kinder sind Menschen, von Geburt aus mit Würde ausgestattet, und nicht irgendwelche Test-Kaninchen für solche willkürlich inszenierten PCR-Massentests.

Solche Testungen haben nichts mit dem gesetzlichen Auftrag der Schulen zu tun. Vielmehr besteht für uns der Verdacht, dass sich die Politik der Schulen bedient, um auf diesem Wege an möglichst viele relative Kinder als Testkandidaten heranzukommen.

Aber noch ein Wort zu dem o.g. BMI-Papier:

Alleine diese an Bösartigkeit kaum noch zu überbietende Unterstellung, dass es im Volk „viele“ empathielose Psychopathen geben könnte, die „unbewusst“ und „uneingestanden“ denken könnten:

so werden wir die Alten los, die unsere Wirtschaft nach unten ziehen“,

wir sind sowieso schon zu viele auf der Erde“,

mit ein bisschen Glück erbe ich so schon ein bisschen früher“

ist m.E. einer der größten Skandale der Nachkriegszeit.

Wenn solche Aussagen in einem offiziellen Papier des BMI zu finden sind, dann sind pure Menschenverachtung und bösartige Unterstellungen jetzt also offenbar ganz offiziell Bestandteil der Regierungspolitik geworden.

Und es schlägt dem Fass den Boden aus, dass ein solches Papier nicht im Giftschrank verschwunden ist und die Verantwortlichen nicht im hohen Bogen aus dem BMI rausgeflogen sind, sondern ein solches Dokument auch noch mit Stolz offiziell auf der Seite des BMI präsentiert wird, während der BMI-Analyst Kohn, der – sachlich sehr gut begründet – auf die Gefahren einer Fortsetzung des Lockdowns hinwies, vom Dienst suspendiert wurde.

Das interne Gutachten des BMI-Analysten Kohn ist auf der Webseite der Ärzte für Aufklärung unter dem Link:

https://www.ärzte-für-aufklärung.de/informationen/aktuelles/

abrufbar. Dort heißt es u.a. (Zitat):

!100.000 Sterbefälle in Folge der Regierungsmaßnahmen drohen

Das Bundesinnenministerium schreibt zu COVID-19 im internen Gutachten KM 4 – 51000/29#2, Stand: 7. Mai 2020; Zitat:

„Im März und April wurden 90% aller notwendiger OPs verschoben bzw. nicht durchgeführt. Das heißt 2,5 Mio Menschen wurden in Folge der Regierungsmaßnahmen nicht versorgt. Also 2,5 Mio Patienten wurden in März und April 2020 nicht operiert, obwohl dies nötig gewesen wäre. Die voraussichtliche Sterberate lässt sich nicht seriös einzuschätzen; Vermutungen von Experten gehen von Zahlen zwischen unter 5.000 und bis zu 125.000 Patienten aus, die aufgrund der verschobenen OPs versterben werden/schon verstarben
.“

Im Grunde kann man sich also an der 9-seitigen Zusammenfassung dieses Gutachtens orientieren, um einen ersten Überblick über die m.E. nur noch strafrechtlich angemessen zu würdigen Folgen des willkürlich verhängten Corona-Lockdowns zu verschaffen.

Von daher möchten wir an dieser Stelle zur Wahrung der Übersichtlichkeit vollumfänglich auf die Inhalte dieses Gutachtens KM 4 des BMI-Analysten Kohn und die „Gemeinsame Pressemitteilung der externen Experten des Corona-Papiers aus dem Bundesministerium des Inneren“ vom 11.5.2020 verweisen.

Die verhängnisvollen Folgen des Lockdowns müssen allen verantwortlichen Stellen längst bewusst geworden sein, nicht nur auf Grund dieses internen BMI-Gutachtens, sondern auch auf Grund von zahlreichen amtlichen und nicht-amtlichen Veröffentlichungen zu den diversen Folgen dieses Lockdowns. Auch in diesem Kontext verweise ich auf den o.g. Kurzbericht des Corona-Ausschusses.

Selbst eine kleine Auswahl dieser Veröffentlichungen über Insolvenzen, Arbeitslosigkeit, Kurzarbeit, Suizide, Zunahme häuslicher Gewalt, Vereinsamung von Senioren in Altenheimen, die Folgen verschobener OPs und Behandlungen etc. würden den Rahmen dieser Anzeige sprengen.

Zudem sollte längst allgemein bekannt sein, warum die Erklärungen der weit überwiegend nicht-staatlich bzw. auch von der Pharma-Industrie und mit Bill Gates verbundenen Stiftungen fremdfinanzierten WHO nicht mehr als zuverlässige „amtliche“ Quelle zitiert werden können.

Wenn eine „Gesundheitsbehörde“ wie die WHO dermaßen stark von denen abhängig ist und gesteuert wird wie die WHO, die von den Empfehlungen der WHO direkt wirtschaftlich profitieren, dann ist es geradezu unvertretbar, einer solche Organisation überhaupt noch irgendeinen Einfluss im Gesundheitswesen einzugestehen.

Wollen die Schulleiter und Gesundheitsämter wirklich sagen, dass sie mit diesen Einwendungen nie konfrontiert worden sind und nie auch nur davon gehört haben?

Weltweit gibt es – wie schon oben festgestellt – längst sehr hunderte Experten, deren Fachkompetenz beharrlich ignoriert wird oder die sich aus Furcht vor beruflichen und privaten Nachteilen nicht zu Wort melden, obschon sie fundierte Kritik formulieren könnten.

Wo also findet in unserer Gesellschaft aktuell ein öffentlich ausgetragener kritischer Diskurs dazu statt, ob es für diese weitreichenden Eingriffe in die Freiheiten und Rechte unzähliger Menschen und in das gesamte Kultur- und Wirtschaftsleben überhaupt eine wissenschaftlich fundierte Rechtfertigung, geschweige denn eine verfassungskonforme Rechtsgrundlage gibt?

Warum werden die kritischen Stimmen von renommierten Virologen / Mikrobiologen / Ärzten etc. nicht im Rahmen eines öffentlichen Diskurses – der dann vor allem auch in den Parlamenten stattfindet – gewürdigt?

Das gilt umso mehr, als mittlerweile allgemein bekannt sein dürfte, dass Länder wie Schweden, Island, Südkorea etc. keinen totalen Lockdown praktiziert haben, die Zahlen dort aber nicht schlechter sind als in allen anderen Ländern, die einen Lockdown praktiziert haben.

YouTube-Video „Corona 26“ von und mit Dr. Bodo Schiffmann, für jedermann abrufbar unter www.youtube.com/watch?v=10d6-GdAYM4

Achtsamkeit bedeutet, dass man sich – auch wenn das Vertrauen auf Gott an erster Stelle steht – rechtzeitig mit allen Warnhinweisen angemessen befasst und dann situationsangemessen reagiert, nicht, dass man alle Warnhinweise pauschal als „Verschwörungstheorie“ diffamiert und ignoriert und sich dann selbst und andere in trügerischer Sicherheit wiegt.

Das gilt insbesondere für jene, die auf Grund ihrer Funktion dem staatlichen Auftrag, menschliches Leben zu schützen, zu dienen haben.

Die Öffentlichkeit hat also einen Anspruch darauf, über solche Zusammenhänge umfassend aufgeklärt zu werden, insbesondere auch darüber, welche Opfer in den letzten Jahren mit den Impfkampagnen der Bill & Melinda Gates Stiftung verbunden waren, alleine in Afrika und Indien. Siehe hierzu u.a.:

https://kenfm.de/tagesdosis-24-4-2020-die-bill-und-melinda-gates-stiftung/

Es sind in den letzten 100 Jahren schon wiederholt Dinge geschehen, von denen sich vorher niemand vorstellen konnte, dass Personen (ohne Empathie und Gewissen = Psychopathen) das Menschen antun könnten. Wer behaupten möchte, dass es noch nie höchst reale „Verschwörungen“ gegen den Frieden in der Welt gegeben hat, kennt die Menschheitsgeschichte nicht einmal in gröbsten Zügen und macht sich einfach nur lächerlich.

Wer erst einmal realisiert hat, dass es Personen ohne Empathie und Gewissen gibt, die zu jeder Grausamkeit fähig sind, wenn dies nur der Realisierung ihrer kranken Ziele dient, der dürfte auch kein Problem mehr damit haben es für möglich zu halten, dass es solche menschenverachtenden Pläne gibt wie die, die in der o.g. Quelle beschrieben werden.

V.

Aus den o.g. Gründen gibt es folglich nicht einen einzigen nachvollziehbaren bzw. rechtfertigenden Grund, Schulkinder einer PCR-Testung zu unterziehen, womit im Grunde nur eines erreicht werden kann: Eine schwere Traumatisierung unzähliger Kinder, die mit unabsehbaren gesundheitlichen Folgen verbunden sein werden.

Wenn eine solche Zwangstestung weiter praktiziert, dann haben wir beste Aussichten, eine Generation von psychisch verkrüppelten Kindern heranzuziehen.

Dafür möchten wir unsere Kinder schützen.

Ich möchte in diesem Zusammenhang alle Mitarbeiter des öffentlichen Dienstes an ihre Remonstationspflicht erinnern.

 Den Mitarbeitern des öffentlichen Dienstes im Anstellungsverhältnis müssen die Fallgruppen rechtmäßiger Arbeitsverweigerung ebenfalls bekannt sein (z.B. bei Unzumutbarkeit der Arbeitsleistung gem. § 275 Abs. 3 BGB oder bei Weisungen des Arbeitgebers, gegen Strafgesetze zu verstoßen oder bei sittenwidrigen oder diskriminierenden Weisungen, vgl. §§ 134 und 138 BGB).

Wer dazu verpflichtet werden soll grund- und sinnlos Kinder einer entwürdigenden und gesundheitsgefährdenden Behandlung auszusetzen, der ist als Mensch und Amtsträger nicht nur zum Widerspruch berechtigt, sondern verpflichtet.

Von daher erwarte ich Ihre umgehende schriftliche Bestätigung, dass bei meinem Kind/meinen Kindern von einem PCR-Zwangstest abgesehen wird.

 

Hochachtungsvoll

 

Unterschrift Felix Mustermann und Sabine Musterfrau

 

 


Bild: Justitia/Pixabay/CC0

Strafanzeige wegen Einführung der Maskenpflicht für Schulkinder (wider den Versuch der Entmündigung und Traumatisierung einer ganzen Gesellschaft)

41_Grippe Covid Grafik


Bild: Justitia/Pixabay CC0

(Vorlage zur freien Verwendung für Eltern und Betroffene)

Felix Mustermann                                                                               Musterstadt, den 12.8.2020
und Sabine Musterfrau
Musterstraße Nr. 1
11111 Musterstadt

An die
Staatsanwaltschaft Düsseldorf
Fritz-Roeber-Straße 2
40213 Düsseldorf

Per Post oder per Fax: 0211 / 6025-2929

(nicht per Mail)

Strafanzeige wegen der Einführung der Maskenpflicht für Schulkinder in NRW ab dem 12.8.2020

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

hiermit stelle ich Strafantrag und erstatte ich

                       Strafanzeige

gegen

alle Mitglieder der nordrhein-westfälischen Landesregierung
wegen aller in Betracht kommenden Straftatbestände und Beteiligungsformen
insbesondere wegen des Tatverdachts

der Körperverletzung (im Amt) durch aktives Tun gem. §§ 223, 340 StGB,

der Nötigung im Amt durch aktives Tun und Unterlassen gem. §§ 240 Abs. 4, 13 StGB

des Verleitens von Untergebenen zu einer Straftat gem. § 357 StGB,

der Misshandlung Schutzbefohlener durch aktives Tun und Unterlassen gem. §§ 225, 13 StGB,

Hochverrat gegen ein Land gem. § 82 Abs. 1 Nr. 2 StGB

jeweils (soweit Vorsatzdelikte in Bezug genommen werden) auch gemeinschaftlich gem. § 25 Abs. 2 StGB.

 

Begründung: 

I.

Auf dem Portal „Wir in NRW – Das Landesportal“ der nordrhein-westfälischen Landesregierung heißt es unter der Überschrift „Achtsam und sorgsam sein – klare Vorgaben für einen angepassten Schulbetrieb in Corona-Zeiten – 3.8.2020 …“

abrufbar unter den Link:

https://www.land.nrw/de/pressemitteilung/ministerin-gebauer-achtsam-und-sorgsam-sein-klare-vorgaben-fuer-einen-angepassten

u.a. (Zitat): 

„Insbesondere wird die Pflicht zum Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes in Schulen deutlich ausgeweitet. So soll – zunächst bis zum 31. August 2020 – an allen Schulen eine Maskenpflicht auf dem Schulgelände gelten. Diese umfasst für Schülerinnen und Schüler ab Klasse 5 grundsätzlich auch die Zeit des Unterrichts.“ 

II.

Ganz unabhängig davon, wie eine solche Maskenpflicht während der gesamten Unterrichtsdauer strafrechtlich und haftungsrechtlich zu würdigen ist, muss – um die wahre Dimension dieser himmelschreienden Ungerechtigkeit deutlich machen zu können – einleitend einmal besonders hervorgehoben werden, was gem. der UN-Antifolterkonvention, siehe u.a.: 

https://www.antifolterkonvention.de/definition-der-folter-3153/ 

unter „Folter“ zu verstehen ist (Zitat):

„Die UN-Antifolterkonvention enthält in ihrem Artikel 1 eine Definition der Folter:

Nach Artikel 1 der Konvention versteht man unter Folter jede Handlung, durch die einer Person vorsätzlich große körperliche oder seelische Schmerzen oder Leiden zugefügt werden. Diese Definition wird durch erklärende Beispiele noch weiter spezifiziert. So muss diese Schmerzen bzw. Leiden zuführende Handlung erfolgen:

  • Bsp. um von der Person oder einem Dritten eine Aussage oder ein Geständnis zu erlangen,
  • um sie für eine tatsächlich oder mutmaßlich von ihr oder einem Dritten begangene Tat zu bestrafen,
  • um sie oder einen Dritten einzuschüchtern oder zu nötigen
  • oder aus einem anderen, auf irgendeiner Art von Diskriminierungen beruhenden Grund.

Dabei ist allerdings Voraussetzung nach Artikel 1, dass

  • diese Schmerzen oder Leiden von einem Angehörigen des öffentlichen Dienstes
  • oder einer anderen in amtlicher Eigenschaft handelnden Person,
  • auf deren Veranlassung
  • oder mit deren ausdrücklichem oder stillschweigendem Einverständnis

verursacht werden.“

Zum Vergleich schaue man sich einmal die Bilder der Gefangenen in Guantamo an, auf denen sie mit einer Maske zu sehen sind.

Sind solche völkerrechtswidrigen Verhältnisse jetzt das Ideal, an dem wir die Erziehung unserer Kinder ausrichten sollen? Ist das die Welt, die wir unseren Kindern wünschen?

Der Deutsche Bundestag hat der Kinderrechtskonvention mit Gesetz vom 17. Februar 1992 (BGBl. II S. 121) zugestimmt. Nach Ratifikation am 6. März 1992 ist die Konvention am 5. April 1992 für die Bundesrepublik Deutschland in Kraft getreten (BGBl. II S. 990). Die dabei zunächst erklärten Vorbehalte sind 2010 zurückgenommen worden (BGBl. 2011 II S. 600). Damit gilt die KRK als völkerrechtlicher Vertrag in Deutschland vollumfänglich im Range eines Bundesgesetzes (Art. 59 Abs. 2 GG).

Dort heißt es in Art. 19 Abs. 1 (Zitat):

(1) Die Vertragsstaaten treffen alle geeigneten Gesetzgebungs-, Verwaltungs-, Sozial- und Bildungsmaßnahmen, um das Kind vor jeder Form körperlicher oder geistiger Gewaltanwendung, Schadenszufügung oder Misshandlung, vor Verwahrlosung oder Vernachlässigung, vor schlechter Behandlung oder Ausbeutung einschließlich des sexuellen Missbrauchs zu schützen, solange es sich in der Obhut der Eltern oder eines Elternteils, eines Vormunds oder anderen gesetzlichen Vertreters oder einer anderen Person befindet, die das Kind betreut.

https://www.dakj.de/stellungnahmen/stellungnahme-der-deutschen-akademie-fuer-kinder-und-jugendmedizin-e-v-zu-weiteren-einschraenkungen-der-lebensbedingungen-von-kindern-und-jugendlichen-in-der-pandemie-mit-dem-neuen-coronavirus-sar/

Zudem sei den hier Beschuldigten in Erinnerung gerufen, dass am 2.11.2000 das »Gesetz zur Ächtung der Gewalt in der Erziehung und zur Änderung des Kindesunterhaltsrechts« (BGBl. I, S. 1479) verabschiedet wurde. Sein die Ächtung der Gewalt in der Erziehung betreffender Teil trat am 8. November 2000 in Kraft und hat § 1631 Abs. 2 BGB wie folgt gefasst:

„Kinder haben ein Recht auf gewaltfreie Erziehung. Körperliche Bestrafungen, seelische Verletzungen und andere entwürdigende Maßnahmen sind unzulässig.“

„Seelische oder psychische Gewalt sind „Haltungen, Gefühle und Aktionen, die zu einer schweren Beeinträchtigung einer vertrauensvollen Beziehung zwischen Bezugsperson und Kind führen und dessen geistig-seelische Entwicklung zu einer autonomen und lebensbejahenden Persönlichkeit behindern.“ (Eggers, 1994) (2). „

Quelle: Leitfaden „Handlungsmöglichkeiten und Kooperation im Saarland Leitfaden für Ärztinnen und Ärzte, Zahnärztinnen und Zahnärzte“, herausgegeben vom saarländischen Ministeriums für Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie, Stand 3. Auflage 2014, im Volltext abrufbar unter:

http://www.zaek-saar.de/aerztekammer_zahnaerzte/uploads/2016/06/broschuere_praevention.pdf

Seelische Verletzungen „sind auch dann unzulässig, wenn sie nicht zu Erziehungszwecken eingesetzt werden….Die objektive Eignung reicht es; es kommt nicht darauf an, dass das Kind durch die Maßnahme auch tatsächlich seelisch verletzt wurde (BT-Drs 14/1247 S. 8)….Entwürdigende Maßnahmen liegen i.d.R. bereits in den beiden anderen Formen verbotener Erziehungsmittel und sind hier deshalb lediglich als Auffangregelung zusätzlich hervorgehoben… Die Entwürdigung kann in der Art der Maßnahme begründet sein…. oder in dem Ausmaß und in ihrer Dauer bzw. in den Begleitumständen liegen (wie Einsperren im Dunkeln, längeres Verweigern von Blick- und Gesprächskontakt.“(Palandt-Diederichsen, BGB-Kommentar,  70. Auflage, § 1631, Rn 7 m.w.N.).

III.

Nun zu der Frage, wie sich das Tragen einer Maske auf die Gesundheit ihrer Träger auswirkt, vor allem dann, wenn dies unter Zwang geschieht:

Zur Beantwortung dieser Frage möchte ich auf die bislang wohl umfangreichste Studie zu den psychischen Beschwerden infolge der aktuellen Mund-Nasenschutz-/Maskentragungspflicht-Verordnungen in Deutschland der Dipl.-Psychol. Daniela Prosa verweisen, abrufbar im Volltext u.a. unter: 

https://www.psycharchives.org/handle/20.500.12034/2751

https://www.rechtsanwalt-wilfried-schmitz.de/wp-content/uploads/2020/07/Studie-zu-Psych.-Beschwerden-durch-Maskentragungspflicht.pdf

Diese (Zitat) „deutschlandweit erste umfangreiche und abgeschlossene „Research-Gap“-Studie mit merkmalsspezifisch ausreichender Repräsentativität und einer Stichprobengröße von 1.010 fokussiert Belastungen, Beschwerden und bereits eingetretene Folgeschäden im Rahmen der aktuellen Mund-Nasenschutz-Verordnungen“.

Dort heißt es im einleitenden „Abstract“ u.a. (Zitat):

„Die Tatsache, dass ca. 60% der sich deutlich mit den Verordnungen belastet erlebenden Menschen schon jetzt schwere (psychosoziale) Folgen erlebt, wie eine stark reduzierte Teilhabe am Leben in der Gesellschaft aufgrund von aversionsbedingtem MNS-Vermeidungsbestreben, sozialen Rückzug, herabgesetzte gesundheitliche Selbstfürsorge (bis hin zur Vermeidung von Arztterminen) oder die Verstärkung vorbestandener gesundheitlicher Probleme (posttraumatische Belastungsstörungen, Herpes, Migräne), sprengte alle Erwartungen der Untersucherin.

Die Ergebnisse drängen auf eine sehr zeitnahe Prüfung der Nutzen-Schaden-Relation der MNS- Verordnungen.“ (Zitat Ende)

Da die nähere Wiedergabe der Inhalte dieser 128-seitigen Studie den Umfang dieses Schriftsatzes sprengen würde, möchte ich zur Vermeidung von Wiederholungen und zur Wahrung der Übersichtlichkeit im Übrigen vollumfänglich auf den Inhalt dieser Studie verweisen und sie damit zum Gegenstand meines Vortrags erheben.

Auch ohne diese Maskenpflicht wurden die Kinder infolge der Coronavirus-Lockdown-Maßnahmen schon massiv in ihren Lebenswelten eingeschränkt, was u.a. in der „Stellungnahme der Deutschen Akademie für Kinder- und Jugendmedizin e.V. zu weiteren Einschränkungen der Lebensbedingungen von Kindern und Jugendlichen in der Pandemie mit dem neuen Coronavirus (SARS-CoV-2)“ vertieft behandelt wird, abrufbar unter:

https://www.dakj.de/stellungnahmen/stellungnahme-der-deutschen-akademie-fuer-kinder-und-jugendmedizin-e-v-zu-weiteren-einschraenkungen-der-lebensbedingungen-von-kindern-und-jugendlichen-in-der-pandemie-mit-dem-neuen-coronavirus-sar/

Und jetzt sollen die Kinder über diese ohnehin schon massiven Einschränkungen hinaus grundsätzlich auch noch während des gesamten Unterrichts eine Maske tragen??

Für eine solche Maßnahme gibt es überhaupt keinen Anlass und keine Rechtfertigung, zumal das Tragen einer Maske nach der Meinung zahlreicher Experten in diesem Kontext (Infektionsschutz) regelmäßig ohnehin mit keinerlei Nutzen, dafür aber nachweislich mit vielen weiteren Nachteilen verbunden ist.

Um diese Behauptung zu belegen und glaubhaft zu machen, möchte ich mich hier nur auf die nachfolgenden Quellen beschränken:

1.

Die Experten Prof. Dr. Sucharit Bhakdi und Prof. Dr. Karina Reiss können sich deshalb in ihrem Buch „Corona-Fehlalarm“ in ihrem Kapitel zur „Maskenpflicht“ ab Seite 64 auch nicht die einleitende Bemerkung verkneifen (Zitat): „Wie dumm kann man eigentlich sein – möchte man fragen.

Punkt 1) Es gibt keinen wissenschaftlichen Beleg dafür, dass symptomfreie Menschen ohne Husten und Fieber die Erkrankung verbreiten

Punkt 2) Einfach Masken halten die Viren nicht zurück, gerade wenn man hustet

Punkt 3) Sie schützen bekanntermaßen auch nicht vor Ansteckung.

Größe Corona-Virus: 160 Nanometer (0,16 Mikrometer), Größe „Poren“ in einfachen Baumwollmasken 0,3 Mikrometer. Sie fliegen durch herkömmliche Masken oder Mund-Nase-Bedeckung aus Stoff durch wie durch ein offenes Fenster. …“ (Zitat Ende)

2.

In der Doktorarbeit von Ulrike Butz mit dem Titel „Rückatmung von Kohlendioxid bei Verwendung von Operationsmasken als hygienischer Mundschutz an medizinischem Fachpersonal“ aus dem Jahre 2004, im Volltext abrufbar unter:

https://mediatum.ub.tum.de/doc/602557/602557.pdf

lautet das zusammenfassende Ergebnis, dass „unter chirurgischen Gesichtsmasken“ (auch) bei normal atmenden Personen durch die beeinträchtigte Permeabilität (Anmerkung des Unterzeichners: Durchlässigkeit) der Masken eine „Akkumulation von Kohlendioxid“ verursacht wird (ebenda, S. 43). Weiter heißt es dort (Zitat): Die Akkumulation von Kohlendioxid (22,49 mmHg, STEV 2,30) unter jeder untersuchten chirurgischen Operationsmaske erhöhte den transkutan gemessenen Kohlendioxid-Partialdruck (5,60 mmHG, STEV 2,38). Eine kompensatorische Erhöhung der Atemfrequenz oder ein Abfall der Sauerstoffsättigung wurde dabei nicht nachgewiesen. Da Hyperkapnie (Anm. des Unterzeichners: erhöhter Kohlendioxidgehalt im Blut) verschiedene Hirnfunktionen einschränken kann…“.

Sogar das – m.E. wenig seriöse und zuverlässige, hier aber mal heranziehbare – Wikipedia beschreibt die Symptome von Hyperkapnie wie folgt (Zitat):

Anfangs kommt es zu einer HautrötungMuskelzuckungenExtrasystolen. Im fortgeschrittenen Stadium treten Panik, Krampfanfälle, Bewusstseinsstörungen und schließlich Koma (CO2-Narkose) auf.“

Dass die Bevölkerung nicht einmal über diese generellen Gefahren einer Maskentragung aufgeklärt worden ist, kann man aus meiner Sicht nur noch als unverantwortliche Gefährdung der Gesundheit unzähliger Menschen bezeichnen.

3.

Die Wahrheit ist aber wahrscheinlich noch dramatischer:

Der Biologe Clemens G. Arvay hat am 3.4.2020 ein YouTube-Video mit dem Titel „Was für ein FIASKO, Herr Kurz!“ veröffentlicht, in dem er den Maskenzwang gerade auch wegen seiner eigenen Beobachtungen im Alltag als „fatal“ bzw. „einziges Fiasko“ kritisiert, weil in den Falten der Masken ein „virenfreundliches Klima“ entstehe, mit dem diese Viren möglichst lange am Leben bzw. aktiv erhalten werden.

youtube.com/watch?v=folhXr4gPIg&feature=youtu.be

Er bezeichnet diese Maskenpflicht deshalb als völlig „kontraproduktiv“ bzw. „vollkommener Schwachsinn“. Es gäbe „rote Linien, über die Menschen mit Verstand“ nicht gehen wollen“. Aus seiner Sicht wäre es viel besser, die Masken einfach wegzulassen.

4.

Und auch der Weltärztepräsident Frank Ulrich Montgomery kritisiert die Maskenpflicht scharf, wie sogar tagesschau.de berichtet. Er und der Kinderarzt Thomas Fischbach werden in dem Artikel „Trügerische Sicherheit durch Masken?“ unter dem Link:

https://www.tagesschau.de/inland/corona-mundschutz-101.html

wie folgt zitiert (Zitat):

Weltärztepräsident Frank Ulrich Montgomery hat die in ganz Deutschland im Kampf gegen das Coronavirus geltende Maskenpflicht scharf kritisiert. Wer eine Maske trage, werde durch ein trügerisches Sicherheitsgefühl dazu verleitet, den „allein entscheidenden Mindestabstand“ zu vergessen, sagte Montgomery der „Rheinischen Post“. Auch könnten die Masken bei unsachgemäßem Gebrauch gefährlich werden, warnte der Vorsitzende des Weltärztebundes.

Im Stoff konzentriere sich das Virus, beim Abnehmen werde die Gesichtshaut berührt, schneller sei eine Infektion kaum möglich. Er trage zwar selber „aus Höflichkeit und Solidarität“ eine Maske, halte aber eine gesetzliche Pflicht für „falsch“.

Montgomery kritisierte auch, dass Landesregierungen das Tragen einfacher Masken wie auch die Verwendung von Schals oder Tüchern für den Atemschutz als ausreichend bezeichnen. Eine Pflicht zum Tragen von Schals oder Tüchern vor dem Gesicht sei „lächerlich„. Er hob zugleich hervor, dass „echt wirksame Masken“ derzeit noch für das medizinische Personal, Pflegekräfte und unmittelbar Gefährdete gebraucht würden.

Der Kinder- und Jugendarztpräsident Thomas Fischbach warnte zugleich vor einer Maskenpflicht für Kindergartenkinder zur Eindämmung der Corona-Pandemie. „Es mag auch jüngere Kinder geben, die einen Mund-Nasen-Schutz akzeptieren, doch die allermeisten werden das eher als Spielzeug betrachten, daran herumhantieren und damit die Infektionsgefahr eher noch verstärken„, sagte Fischbach den Zeitungen der Funke Mediengruppe. Es sei deswegen unklug, sollten einige Bundesländer das Maskentragen in öffentlichen Bereichen sogar für Kleinkinder vorschreiben…“(Zitat Ende).

5.

Es ist auch nicht erkennbar, dass Beschuldigten die Möglichkeit bedacht haben, dass das Tragen einer solchen Maske ggf. sogar die Gefahr einer Hypoxie begründen könnte.

Bei einer Hypoxie wird der Körper oder ein Körperteil mit zu wenig Sauerstoff versorgt. Grund dafür kann zum Beispiel eine Lungenerkrankung, eine schwerwiegende Verletzung des Brustkorbs (Thoraxtrauma) oder eine Vergiftung sein. Das Gehirn reagiert auf einen Mangel an Sauerstoff besonders empfindlich: Schon nach wenigen Minuten sterben Nervenzellen ab – es entsteht ein hypoxischer Hirnschaden.

Quelle: https://www.netdoktor.de/symptome/hypoxie/

Weiterführend zum Begriff:

https://de.wikipedia.org/wiki/Hypoxie_(Medizin)#Ursachen

6.

Schließlich könnte ich, um meine medizinischen Einwendungen gegen die Maskenpflicht weiter glaubhaft machen, auch eine eidesstattliche Versicherung der Ärztin Jette Limberg-Diers aus 21521 Wohltorf nachreichen, in der sie erklärt hat (Zitat):

„Ich, Gunhild Jette Limberg-Diers bin approbierte Ärztin. Ich versichere hiermit aufgrund meiner Erfahrungen und meiner medizinischen Kenntnisse, ohne Anspruch auf Vollständigkeit, nach bestem Wissen und Gewissen wie folgt:

Die von Rechtsanwalt Wilfried Schmitz in seinem o.g. Antrag getätigten Aussagen bzgl. negativer gesundheitlicher Auswirkungen durch das Tragen von Gesichtsmasken sind nach meinem Dafürhalten korrekt und ich teile seine Bedenken vollumfänglich.

Um Wiederholungen zu vermeiden verweise ich diesbezüglich ausdrücklich auf die von Herrn RA Schmitz dem Gericht vorgelegte medizinische Dissertation meiner Kollegin Ulrike Butz mit dem Titel „Rückatmung von Kohlendioxid bei Verwendung von Operationsmasken als hygienischer Mundschutz an medizinischem Fachpersonal“ aus dem Jahre 2004. Die Interpretation dieser Dissertation durch Herrn Rechtsanwalt Schmitz ist meines Erachtens korrekt.

Zusammenfassend stelle ich fest (Details sind bitte dem Antrag des Herrn RA Schmitz zu entnehmen):

Durch längere, insbesondere nicht fachgerechte Nutzung eines Mund-Nasenschutzes ergeben sich folgende Probleme:

  1. Der Träger (Laie) ist geneigt, sich in falscher Sicherheit zu wähnen und in Folge den einzig sicheren Weg eine Ansteckung zu vermeiden: Der Mindestabstand, wird häufig nicht mehr eingehalten.
  2. Durch unsachgemäßen Gebrauch des Schutzes kommt es zu Erhöhung der Kontaminationsgefahr (Unerwünschte Verunreinigung auf Flächen, Körperteilen).
  3. Es bildet sich in dem Atemschutz (egal ob Maske oder Tuch) eine sog. „feuchte Kammer durch die Atemluft. Erreger jeglicher Art (ob nun Virus oder Bakterien) lieben ein feucht-warmes Milieu, in dem sie sich dann vermehrt reproduzieren.
  4. Durch den Mund-Nasenschutz wir die Aufnahme von Sauerstoff reduziert und vermehrt bereits abgeatmetes Kohlendioxid zurückgeatmet. Die Veränderung der entsprechenden Blutgaskonzentrationen  ist wissenschaftlich nachweisbar, wie in der Dissertation von Dr. med. Ulrike Butz dargestellt. Durch eine Minderversorgung der Lunge mit Sauerstoff ist das Lungengewebe leichter und schneller für Keime jeglicher Art, somit auch das sog. Corona-Virus, angreifbar. Durch die Erhöhung des Kohlendioxidspiegels im Blut kann es zu verschiedenen, z.T. gravierenden Auswirkungen kommen. Details entnehmen Sie bitte dem Antrag Schmitz respektive insbes. der o.g. Dissertation. Schwerpunktmäßig vorbelastete Patienten (Asthma, Allergie, COPD=chronisch obstruktive Lungenerkrankung) und Personen mit Angststörungen sind hier besonders gefährdet.
  5. (Kleine) Kinder, geistig Behinderte und Demente werden durch das eigene und fremde Tragen eines Mund-Nasenschutzes nicht nur körperlich beeinträchtigt, sondern zusätzlich seelisch traumatisiert und verängstigt.

Insgesamt betrachte ich persönlich die allgemeine Pflicht zum Tragen eines Mund-Nasenschutzes angesichts der wissenschaftlich nachgewiesenen, fehlenden positiven Auswirkungen als nicht nur unverhältnismäßig, sondern als einen massiven Eingriff in die körperliche Unversehrtheit bis hin zur Körperverletzung.“ (Zitat Ende)

IV.

Für die hier Beschuldigten besteht die strengste Pflicht, Leben und Gesundheit der Menschen in diesem Lande zu schützen, was eine Garantenstellung i.S. des § 13 StGB begründet und somit im Falle einer (vorsätzlichen) Verletzung dieser Schutzpflicht – in Verbindung mit den jeweils einschlägigen Straftatbeständen – zumindest (auch) eine Strafbarkeit wegen Unterlassen begründen kann.

Nach ständiger Rechtsprechung des BVerfGs gilt (Zitat):

In seinem klassischen Gehalt schützt Art. 2 Abs. 2 Satz 1 GG das Recht auf Leben und körperliche Unversehrtheit vor staatlichen Eingriffen. Nach der Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts erschöpft sich das Grundrecht jedoch nicht in einem subjektiven Abwehrrecht gegenüber solchen Eingriffen. Aus ihm ist vielmehr auch eine Schutzpflicht des Staates und seiner Organe für das geschützte Rechtsgut abzuleiten, deren Vernachlässigung von dem Betroffenen grundsätzlich mit der Verfassungsbeschwerde geltend gemacht werden kann (vgl. BVerfGE 77, 170 <214>; 77, 381 <402 f.>). Die Schutzpflicht gebietet dem Staat, sich schützend und fördernd vor gefährdetes menschliches Leben zu stellen, es insbesondere vor rechtswidrigen Eingriffen Dritter zu bewahren (vgl. BVerfGE 39, 1 <42>; 46, 160 <164>; 49, 89 <141 f.>; 53, 30 <57>; 56, 54 <73>). Eine solche Schutzpflicht besteht auch hinsichtlich der Missbrauchsgefahren, die vom Umgang mit Schusswaffen ausgehen (vgl. BVerfGK 1, 95 <98>).

Bei der Erfüllung dieser Schutzpflicht aus Art. 2 Abs. 2 Satz 1 GG kommt dem Gesetzgeber wie der vollziehenden Gewalt jedoch ein weiter Einschätzungs-, Wertungs- und Gestaltungsspielraum zu (vgl. BVerfGE 77, 170 <214>). Die Entscheidung, welche Maßnahmen geboten sind, kann nur begrenzt nachgeprüft werden. Das Bundesverfassungsgericht kann eine Verletzung der Schutzpflicht daher nur dann feststellen, wenn die öffentliche Gewalt Schutzvorkehrungen überhaupt nicht getroffen hat oder die ergriffenen Maßnahmen gänzlich ungeeignet oder völlig unzulänglich sind, das gebotene Schutzziel zu erreichen (vgl. BVerfGE 56, 54 <80 f.>; 77, 381 <405>; 79, 174 <202>; stRspr).“ (BVerfG – 2 BvR 1676/10)

Ich möchte auch daran erinnern, warum alleine schon das Unterlassen der angemessenen Aufklärung der Bevölkerung über die Kritik zahlreicher Experten gegen den Lockdown, der mit der Gefährlichkeit des SARS-CoV-2-Virus gerechtfertigt wird, und über die wahren Gefahren der 5G-Mobilfunktechnologie Grundrechte aller Menschen in diesem Lande, nicht nur die der Kinder, wie das Recht auf Leben und körperliche Unversehrheit gem. Art. 2 Abs. 2 S. 1 GG verletzt.

Darüber hinaus verkörpert diese Regierungspolitik auch eine Verletzung unserer Menschenwürde gem. Art. 1 Abs. 1 GG.

Wir, die Menschen in diesem Land, fühlen sich durch dieses absurde, offenbar nicht mehr enden wollende Spiel von „Zuckerbrot und Peitsche“ mittlerweile auf den Rang von rechtlosen Systemsklaven reduziert, was jetzt aktuell in dieser Maskenpflicht in Schulen gipfelt und am Ende darauf hinauslaufen soll, dass wir alle, auch unsere Kinder, wie ein Stück Vieh zwangsgeimpft werden sollen, obschon es für einen solchen Impfzwang – das ist jedenfalls meine Meinung – keinerlei wissenschaftliche und auch rechtliche Rechtfertigung gibt.

Siehe hierzu aktuell die Impfstoff-Debatte zwischen Robert Kennedy Jr. und Alan Dershowitz:

https://telegra.ph/Robert-F-Kennedy-Jr-beweist-Alan-Dershowitz-Das-Impfungen-unwirksam-und-gefährlich-sind-08-05

Dass es einen perfiden „Masterplan“ gibt, durch den die Menschen faktisch auf den Rang von beliebig manipulieren bzw. „transformierbaren“ dummen Äffchen reduziert werden sollen,  ist nunmehr keine „Verschwörungstheorie“ mehr, sondern konkret nachweisbar, siehe folgendes YouTube-Video mit dem Titel „Der perfide Plan des World Economic Forum“ ab Minute 1:55:

youtube.com/watch?v=wYf-3PhzAJM&list=FLCzhxhg0PXUCFr1GBiqSJig&index=2&t=4s

In diesem Video findet man die Anleitung, wie man folgende „COVID-19 Transformation map“ findet…und was sie bedeutet:

https://intelligence.weforum.org/topics/a1G0X000006O6EHUA0?tab=publications

Hat die „hohe Politik“ des Landes NRW jemals über diese unfassbare Anmaßung einer Wirtschaftselite berichtet, die Menschheit im Zuge dieser offenbar inszenierten „Corona“-Krise vollständig „transformieren“ zu wollen?

Nicht? Warum nicht? Ist auch nur ein einziges redliches Motiv denkbar, der Öffentlichkeit eine so weitereichende Information zu verschweigen??

Wollen die Regierung und die Mitarbeiter des öffentlich-rechtlichen Rundfunks beispielsweise nicht mitbekommen haben, dass namhafte Experten mit Nachdruck vertreten, dass es überhaupt keine „Pandemie“, ja nicht einmal einen eindeutigen Nachweis für ein neues (gefährliches) Virus, das jetzt den Namen SARS-CoV2 trägt, gibt?

Darüber hinaus lassen Politik und der öffentlich-rechtliche Rundfunk jede Debatte darüber vermissen, ob diese Lockdown-Maßnahmen überhaupt geeignet und erforderlich waren und sind, um den von ihnen – angeblich – verfolgten Zweck erreichen zu können.

Wieso wird sowohl von der Politik als auch von der milliardenschweren öff.-rechtl. Rundfunk schlicht die Tatsache ignoriert, dass bislang weder die Existenz eines (neuen) SARS-CoV2-Virus, geschweige denn die Entstehung und – noch viel weniger – das Fortdauern einer „Pandemie“ nachweisbar ist, die in ihrer Gefährlichkeit für die Gesundheit der Bevölkerung über die alljährliche Gefahr einer Grippewelle hinausgeht?

Alle Daten und Quellen, die ich nachfolgend aufführe, sind für jedermann leicht zugänglich, teilweise schon seit vielen Monaten und waren somit zumindest teilweise auch schon vor der Verhängung des Lockdowns (ab Ende März 2020) bekannt. 

Politiker, Beamte und auch Richter, die sich schon seit Monaten beharrlich weigern, die öffentlich erklärten Einwendungen namhafter Experten aus allen Fachbereichen der Medizin oder auch die äußerst wichtige und verdienstvolle „KM4-Analyse des Krisenmanagements“ des BMI-Mitarbeiters Kohn zur Kenntnis zu nehmen bzw. angemessen zu würdigen, haben sich m.E. schwerer Versäumnisse und Pflichtverstöße schuldig gemacht, weil sie dadurch mit der Gesundheit und dem Leben und auch mit der wirtschaftlichen Existenzgrundlage der Menschen in diesem Lande Poker gespielt haben. 

Wer bewusst über die Ampel fährt, obschon namhafte Experten schon seit Monaten deutlich hörbar „Stopp, die Ampel steht auf rot!“ schreien und dabei Menschen über den Haufen fährt, der ist ein Fall für die Strafgerichte, nicht für politische Ämter.

Diese beharrliche Weigerung, über diese wichtigen Fragen einen öffentlichen Diskurs zu ermöglichen, wird auf beeindruckende Weise von den zwangsgebührenfinanzierten öffentlich-rechtlichen Medien mitgetragen.

Und noch viel schlimmer: Seit Ausbruch der sog. Corona-Krise wird im Web massenhaft zensiert, gerade auch bei der Google-Tochterfirma „YouTube“.

YouTube-Videos mit durchgehend sachlich-kritischen Diskussionsbeiträgen wie denen von Dr. Wolfgang Wodarg oder von Dr. Bodo Schiffmann, der in seiner YouTube-Serie „Corona (mit aufsteigender Nummerierung) aktuell schon dutzende Videos produziert hat, sind wiederholt grundlos gelöscht worden, so auch ein Video, in dem er den Brief einer Mutter verlesen hat, deren Tochter aus Verzweiflung über ihre soziale Isolation infolge der Corona-Maßnahmen einen Suizidversuch unternommen hatte.

Wer will das eigentlich? Und wer kann sagen, dass er von diesen Folgen nichts weiß oder sie nicht will, wenn er solche restriktiven Maßnahmen wie Näherungs- und Besuchsverbote beschließt?

Schon am 20.4.2020 hat das Online-Magazin Rubikon mehr als 120 namhafte Experten zitiert, die im Grunde gegen alle Aspekte der staatlichen Maßnahmen zur (angeblichen) Eindämmung der Ausbreitung des Corona-Virus zahlreiche erhebliche Einwendungen vorgetragen haben:

https://www.rubikon.news/artikel/120-expertenstimmen-zu-corona

Wer hätte das – obschon in verantwortlicher Position – noch übersehen oder überhören können, auch wenn unsere zwangsgebührenfinanzierten „Qualitätsmedien“ „versäumt“ haben, darüber zu unterrichten? Diese List ist mittlerweile auf mehr als 250 Experten angewachsen:

http://blauerbote.com/wp-content/uploads/2020/05/corona_250_expertenstimmen.pdf

Immerhin sollte sich jeder, der das YouTube-Video „Der Drostpreis der Nation“ gesehen hat, selber fragen, warum Prof. Drosten in der Politik und in den Medien überhaupt (noch) Gehör geschenkt wird, den hunderten namhaften Experten, die dem Corona-Hype widersprechen, aber nicht.

Wir haben es jedenfalls mit Sorge zur Kenntnis genommen, dass nach dem – sicherlich längst allgemein bekannten – Standpunkt der Bundesregierung die (angebliche) „Pandemie“ erst dann vorbei sein soll, wenn ein „Impfstoff“ gegen das neue Corona-Virus zur Verfügung steht.

In dieser Atmosphäre werden impfkritische Eltern und auch Ärzte offenbar zunehmend unter Druck gesetzt

So ist u.a. auch der Kinderarzt Dr. med. André Braun, Facharzt für Kinder- und Jugendmedizin, Holzhäuserstr. 81 04299 Leipzigl in den Fokus des MDR geraten und mit der Behauptung, dass er impfkritischen Eltern dabei helfe, die Impfpflicht zu Masern zu „umgehen“, diskreditiert worden, siehe:

https://www.mdr.de/nachrichten/politik/gesellschaft/kinder-pflicht-impfen-masern-gegner-100.html

https://www.mdr.de/video/mdr-videos/c/video-392566.html

Eine Diskussion darüber, ob eine Impfung gegen Masern überhaupt sinnvoll ist – man siehe hierzu u.a. das Buch „Die Impf-Illusion“ von Dr. Suzanne Humphries und Roman Bystrianyk – bzw. ob – darüber hinausgehend – bislang überhaupt ein Masernvirus wissenschaftlich einwandfrei nachgewiesen wurde, wird nicht geführt, obschon der Virologe Dr. Stefan Lanka, wie er in seinem kostenlos zugänglichen Artikel „go Virus go“, kostenlos abrufbar unter:

http://wissenschafftplus.de/uploads/article/goVIRUSgogogo.pdf

unwiderlegt (!!) schlüssig darlegen konnte, dass bislang noch niemand auch nur die Existenz eines Masern-Virus nachweisen konnte.

Damit sich die Strafjustiz einen guten ersten Überblick über den wissenschaftlichen Betrug verschaffen kann, auf dem der ganze absurde „Corona-Lockdown“ beruht, sei ihm das YouTube-Video „Die Zerstörung des Corona Hypes“ empfohlen, abrufbar unter:

youtube.com/watch?v=Juugv0T7inc&list=FLCzhxhg0PXUCFr1GBiqSJig&index=1

Wenn schon ein paar Studenten solche Fakten zusammenstellen und würdigen konnten, dann können es auch Politiker, höhere Beamte und Journalisten des öffentlich-rechtlichen Rundfunks.

Haben Sie im Programm des öff.-rechtl. Rundfunks in den letzten Monaten auch nur eine einzige, vergleichbar objektive und kritische Zusammenfassung der gesamten Entwicklung des Corona-Hypes gesehen?

Einen weiteren guten Einstieg, der zugleich die unwissenschaftliche Arbeitsweise von Prof. Drosten von der Charité erhellt, vermittelt der Aufsatz „Fehldeutung VIRUS II – Anfang und Ende der Corona-Krise“ von Dr. Stefan Lanka, den jeder unter dem Link

https://wissenschafftplus.de/uploads/article/wissenschafftplus-fehldeutung-virus-teil-2.pdf

kostenlos abrufen kann.

Auch auf diesen Artikel möchte ich zur Vermeidung von Wiederholungen vollumfänglich verweisen.

Gleiches gilt für die Ausgabe Nr. 32 der ExpressZeitung mit dem Titel „Corona-Hysterie ohne Beweise – die WHO als Wiederholungstäter“ und den Aufsatz „Der Corona-Krimi“, die ich Ihnen ebenfalls anliegend überreiche, da sie nach dem Willen des Verlags zur maximalen (kostenlosen) Verbreitung bestimmt ist.

Mittlerweile sind auch die ersten Bücher über diesen auf wissenschaftlichem Betrug basierenden „globalen Fehlalarm“ mit Namen „Corona-Pandemie“ erschienen, insbesondere „Corona-Fehlalarm?“ von Prof. Dr. Sucharit Bhakdi und Prof. Dr. Karina Reiss.

In dem (demnächst erscheinenden) Buch „Corona-Diktatur“ wird übrigens u.a. nachzulesen sein, dass schon seit Januar 2020 bekannt war, dass das – angeblich neue – SARS-CoV2-Virus nur für bestimmte Risikogruppen gefährlich ist.

Bücher wie

Virus-Wahn – Wie die Medizin-Industrie ständig Seuchen erfindet und auf Kosten der Allgemeinheit Milliarden-Profite macht“ von Torsten Engelbrecht und Dr. med. Claus Köhnlein

und

Die Seuchen-Erfinder“ von Hans U.P. Tolzin,

versuchen die Öffentlichkeit schon seit Jahren darüber aufzuklären, dass man der neuesten Seuchen-Sau, die durchs globale Dorf getrieben wird, grundsätzlich mit äußerster Skepsis begegnen sollte, und diese Skepsis ergibt sich schon von selbst, wenn man nur die Geschichte der „Seuchenbekämpfung“ der letzten 100 Jahre aufarbeitet.

Dass die ganze Doppelmoral der Anti-Corona-Politik nur als „Der Große Bluff“ bezeichnet werden kann, das hat auch der YouTuber Gunnar Kaiser ein seinem gleichnamigen Video vom 9.6.2020 sehr gut begründet:

youtube.com/watch?v=HSA9AHt16yg&list=FLCzhxhg0PXUCFr1GBiqSJig&index=11&t=0s

Es könnten noch zahlreiche weitere Quellen benannt werden, die einzelne Aspekte des ganzen wissenschaftlichen und politischen Betrugs vertiefen, und jeder, der diese Anzeige lesen wird, würde wohl  noch weitere Quellen benennen wollen, die aus seiner Sicht besonders aufschlussreich sind.

Eigentlich würde ich jetzt gerne noch auf ein Video über einen handfesten Skandal zu den selbsternannten „Faktencheckern“ bzw. „Wächtern der Wahrheit“ von Correctiv verweisen, weil sich einige Bundesländer und auch zwangsfinanzierte Sender ja so gerne auf deren Veröffentlichungen beziehen, um einige der nachfolgenden benannten Experten zu diskreditieren, die den Lockdown nachdrücklich kritisieren:

youtube.com/watch?v=PVPfaZf7gnw&list=FLCzhxhg0PXUCFr1GBiqSJig&index=2&t=310s

Dieses Video wurde aber zwischenzeitlich von den Zensoren bei YouTube gelöscht, weil fragwürdige Machenschaften von Correctiv wohl nicht bekannt werden dürfen.

Diese „Faktenchecker“ von Correctiv müssen sich also offensichtlich erst einmal selbst einem gründlichen „Faktencheck“ unterziehen, und wahrscheinlich werden dabei jetzt einige Behörden tatkräftig helfen müssen.

Weitere Falschaussagen von Correctiv wurden von dem YouTuber Samuel Eckert in dem Video mit dem Titel

„DROSTEN und das RKI WIDERLEGT! Die WAHRHEIT über die PCR Tests! Sind die Maßnahmen noch haltbar?“

nachgewiesen, der damit (ebenfalls) zugleich den eindeutigen Nachweis liefert, dass der PCR-Test in höchstem Maße unzuverlässig ist und die Reproduktionszahl nach Belieben durch eine Ausweitung von Tests nach oben geschraubt werden kann, was Manipulationen Tür und Tor öffnet: 

youtube.com/watch?v=FtlPO1PktZA&list=FLCzhxhg0PXUCFr1GBiqSJig&index=3

Es sei noch einmal betont, dass das ganze Kartenhaus aller Rechtfertigungen zur angeblichen Alternativlosigkeit des Lockdowns infolge der angeblichen „Corona-Pandemie“ letztlich auf diesem vollkommen untauglichen PCR-Test ruht.

Haben die hohe Politik und der öffentlich-rechtliche Rundfunk jemals darüber angemessen berichtet?

Wir dürfen daran erinnern, dass sich die Unzuverlässigkeit des PCR-Tests aus einer eigenen Aussage von Prof. Drosten ergibt, die er am 13.4.2020 in einem Tweet verbreitet hat. Dort heißt es (Zitat):

„Klar: Gegen Ende des Verlaufs ist die PCR mal positiv und mal negativ. Da spielt der Zufall mit. Wenn man Patienten 2 x negativ testet und als geheilt entlässt, kann es zu Hause durchaus noch mal zu positiven Testergebnisse kommen. Das ist deswegen noch längst keine Reinfektion.“

(Quelle: Ausgabe Nr. 32 der ExpressZeitung, dort Seite 52).

Und so ein Test, der so zufällige Ergebnisse liefert wie ein Münzwurf, wird zur Ermittlung von Fallzahlen für amtliche Statistiken verwendet? Das ist nach meiner Auffassung schlicht unseriös und wissenschaftlicher Betrug!

Dr. med. Thomas Quak ist in seinen Untersuchungen zu diesem PCR-Test zu dem Ergebnis gekommen (Zitat):

„Bei unregulierten PCR Reihenuntersuchungen (im Extremfall alle Bayern) sind die gefundenen Ergebnisse mit einer Wahrscheinlichkeit von 85,8 % falsch. Anders ausgedrückt: Testet man 1000 Personen, zeigt die PCR 35 positiv Infizierte an, von denen 30 falsch positiv sind. Nur 5 von 35 positiven Ergebnissen sind tatsächlich positiv.“

Quelle: https://unternehmen-contra-corona.org/falsch-positiv-das-statistische-dilemma-des-rachenabstrichs-im-coronafreien-raum/

Kann ein Ergebnis noch vernichtender ausfallen??

Wer also angesichts solcher Erkenntnisse immer noch vollkommen unkritisch das RKI zitiert bekennt damit offen zu vollkommen unwissenschaftlichen Aussagen und macht sich zum Helfershelfer einer menschenverachtenden und denkbar folgenschweren bzw. verhängnisvollen Politik.

Wäre der PCR-Test ein Produkt, das die Stiftung Warentest zu bewerten hätte, dann könnte hier nur noch die Note 6 vergeben werden.

Zudem ist jede Statistik von vornherein absurd, die jeden „Positiv Getesteten“ einfach als „Infizierten“ erfasst, ohne hierbei zwischen „Infizierten“ mit oder ohne Krankheitssymptomen zu differenzieren und ohne die (mit hoher Wahrscheinlichkeit) wesentlich höhere Dunkelziffer der nicht getesteten und erfassten „Positiven“ darzustellen und in Bezug zu nehmen.

Aussagekräftig und relevant für eine Frage, ob und in welchem Umfange ein Virus für die Gesundheit aller Menschen eine Gefahr darstellt, sind letztlich ohnehin nur die Sterbefälle, für die ein Virus – nachweislich – kausal verantwortlich ist, und die liegen unbestreitbar weit unter den Zahlen der Grippewelle vor 2 Jahren.

Zudem haben Infizierte ohne jede Symptomatik – also Menschen, die überhaupt nicht erkrankt sind – in einer solchen Statistik letztlich überhaupt nichts zu suchen.

Und solange niemand im Einklang mit wissenschaftlichen Standards die Existenz eines (neuen) SARS-CoV-2-Virus nachgewiesen hat, gibt es auch keinerlei Veranlassung, dieses angeblich so neue SARS-CoV-2-Virus für etwas anderes zu halten als das Corona-Virus, das schon seit vielen Jahren bekannt ist und regelmäßig in gewissem prozentualen Umfange für virale Erkrankungen in jeder winterlichen Grippesaison verantwortlich ist.

Genau dies wird nun auch von Dr. Bodo Schiffmann in seinem YouTube-Video

„Sars-Cov2 ist nicht neu, sondern ein alter Hut, Es ist jetzt an der Staatsanwaltschaft zu ermitteln“

 vom 29.6.2020 behauptet, abrufbar unter dem Link:

youtube.com/watch?v=Zf7nWmnoIas&feature=youtu.be

In dem Kommentar zu dem diesem YouTube-Video von Dr. Bodo Schiffmann heißt es (Zitat):

„So, damit ist es offiziell in Spanien wurde das Virus SARS-CoV2bereits im März 2019 nachgewiesen und nach einer kanadischen Studie existiert das Virus Sars-CoV-2 wahrscheinlich bereits seit 2013. Hier bekommt Wolfgang Wodarg völlig recht denn er hat von vorne rein gefragt ob man den überhaupt danach schon mal gesucht hat bevor man behauptet man hätte etwas Neues gefunden. Damit ist eindeutig klar dass es sich nicht um eine neue Erkrankung handelt, sondern um eine Grippewelle auf die man hier in unverantwortlicher Weise mit der Kamera drauf gehalten hat. Man hat es genutzt um zu versuchen einen Impfstoff bei der Bevölkerung salonfähig zu machen und man hat nicht davor zurückgeschreckt damit die gesamte Wirtschaft weltweit zu schädigen und Millionen von Existenzen zu zerstören. Es ist jetzt an der Zeit die Verantwortlichen zur Rechenschaft zu ziehen und ich hoffe dass der eine oder andere Staatsanwalt oder Richter dieses Video sieht. Spätestens jetzt ist klar dass die Pandemie in Wirklichkeit keine war sondern eine Grippewelle umgewidmet wurde. Der Grund war das von Anfang an nicht sauber wissenschaftlich gearbeitet wurde das fing schon mit einem PCR Test an der nur basierend auf einer Publikation aus Wuhan erstellt wurde ohne dass der verantwortliche Virologe zuvor einen Virus angezüchtet oder gesehen hätte. Basierend da drauf wurde die Welt Wirtschaft gegen die Wand gefahren, ärztliche Behandlungen verschoben und viele Existenzen und Arbeitsplätze weltweit ruiniert. Die Schäden sind bislang unabsehbar und werden erst Ende des Jahres richtig deutlich werden. Es ist jetzt an der Zeit dass die Verantwortlichen in einem außerparlamentarischen Untersuchungsausschuss beziehungsweise in einem Gerichtsverfahren für die Maßnahmen zur Verantwortung gezogen werden. In einem neuen Appell haben auch 13 Nobelpreisträger Position bezogen da sie die Gefahren für die Demokratie weltweit erkannt haben.“ (Zitat Ende)

In der ExpressZeitung Nr. 32 werden ab Seite 22 im Detail 10 Schritte bzw. Voraussetzungen behandelt, die alle absolviert werden bzw. erfüllt sein müssen, wenn ein neues, krankmachendes und ansteckendes Virus nachgewiesen werden soll:

1.Schritt:

Feststellung eines neuen, weit verbreiteten und gefährlichen klinischen Symptombildes

2.Schritt:

Sorgfältige Anamnese (Erfragung der Krankheitsgeschichte)

3.Schritt:

Optische Identifizierung des Erregers

4.Schritt:

Hochaufreinigung / Isolation

5.Schritt:

Identifizierung eindeutiger Merkmale

6.Schritt:

Eichung von Labortest

7.Schritt:

Erfüllung des ersten Koch-Postulats

8.Schritt:

Erfüllung des zweiten Koch-Postulats

9.Schritt:

Erfüllung des dritten Koch-Postulats

10.Schritt:

Dokumentation und Bestätigung

Wie die ExpressZeitung ebenda nachweisen kann, wurde bei dem angeblich so wissenschaftlichen Nachweis des SARS-CoV-2-Virus nicht eine einzige dieser Voraussetzungen erfüllt.

 Zur Vermeidung von Wiederholungen und zur Wahrung der Übersichtlichkeit wird somit vollumfänglich auf die Ausführungen in der ExpressZeitung Nr. 32, S. 22 – 74 verwiesen.

In dem bereits o.g. Werk „Virus-Wahn“, das in 2020 neu aufgelegt worden ist, findet sich ab Seite 351 ein Update mit einem neuen Kapitel mit der Überschrift „Totaler Corona-Wahn: von wertlosen PCR-Tests und tödlicher Medikation“.

Dort finden sich auf Seite 353 auch vier Fragen, die weder das RKI, noch der Virologe Christian Drosten, noch der Mediziner Alexander S. Kekulé, noch Hartmut Hengel und Ralf Bartenschlager, noch Thomas Löscher, noch Ulrich Dirnagl, noch der Virologe Georg Bornkamm beantworten konnten bzw. wollten.

Dort heißt es (Zitat):

„1.In dem SZ-Artikel „Zu schön, um wahr zu sein“ (24. März 2020) heißt es: „Ulrich Dirnagl hält die These, dass sich ohne die Tests womöglich niemand für dieses Virus interessieren würde, mit Blick auf Italien für widerlegt.“

Doch selbst wenn wir einmal annehmen, dass die Sterblichkeit in Italien signifikant gestiegen ist, wie können wir ausschließen, dass Menschen nicht auch durch nicht-mikrobielle Faktoren wie die Verabreichung von Medikamenten frühzeitig gestorben sind?

Aus einer Lancet Studie etwa geht hervor, dass von 42 „positiv“ getesteten Patienten, die zu Beginn der Krise im chinesischen Wuhan in ein Krankenhaus kamen, alle Antibiotika erhielten und 38 (also nahezu alle) von ihnen das hochtoxische antivirale Präparat Oseltamavir. Sechs der Patienten (15 Prozent) verstarben anschließend.

2.Wenn es für COVID-19-Krankheit „keine unverwechselbaren spezifischen Symptome“ gibt und eine „Unterscheidung der verschiedenen Erreger rein klinisch nicht möglich ist“, wie etwa Prof. Thomas Löscher konzediert – und wenn zudem nicht-mikrobielle Faktoren (Industriegifte, Medikamente etc.) als Ursachen für schwerste Atemwegsleiden wie Lungenentzündung infrage kommmen, wie soll man dann sicher sagen können, dass nur das, was SARS-CoV-2 genannt wird, als Ursache für die Symptome bei COVID-19 in Betracht kommt?

3.Das zweite Koch’sche Postulat und Lehrbücher besagen es, und auch führende Virus-Forscher wie Luc Montagnier konstatieren, dass eine komplette Partikelreinigung („Purification“) eine unabdingbare Voraussetzung dafür ist, um ein Virus nachweisen zu können.

Die Autoren von zwei einschlägigen Papers (Zhu et al., Wan Beom Park et al.) zum Beispiel, die im Zusammenhang mit dem Nachweis von SARS-CoV-2 genannt werden, konzedieren auf Nachfrage, dass auf den in ihrem Arbeiten gezeigten elektronenmikroskopischen Aufnahmen keine „purified“, also keine vollständig gereinigten Partikel zu sehen seien.

Doch wie will man dann mit Sicherheit schlussfolgern, dass die RNA-Gensequenz, die man aus den in besagten Studien präparierten Gewebeproben „zieht“ und auf die man dann die PCR-Tests „eicht“, zu einem ganz spezifischen Virus – in diesem Fall SARS-CoV-2 – gehören?

Zumal Studien ja auch noch zeigen, dass gerade die Stoffe (u.a. Antibiotika), die in den Reagenzglas-Versuchen (in vitro) Verwendung finden, die Zellkultur so „stressen“ können, dass sich dadurch neue Gensequenzen bilden können, die zuvor nicht nachweisbar waren?

4.Wenn der PCR-Test nicht ausreicht, um eine HIV-Infektion nachzuweisen, wieso sollte er dann gut genug sein, um eine SARS-CoV-2-Infektion nachzuweisen?“(Zitat Ende)

Soviel also zur Bereitschaft der vorgenannten „Corona-Befürworter“, durch die eindeutige Beantwortung dieser Fragen zur Aufklärung äußerst relevanter Zusammenhänge beizutragen.

Und man kann es nicht oft genug aufzeigen: Einen mehr als deutlichen Hinweis, dass die übliche Grippewelle 2020 einfach in Corona umbenannt wurde – und dann auch noch recht milde war, liefert die folgende Statistik:


(Quelle Grafik: Markus Gelau)

Zudem möchte ich in diesem Kontext noch auf folgende YouTube-Videos mit dem deutschen Arzt Dr. med. Dietrich Klinghardt, Gründer des Instituts für Neurobiologie, siehe:

https://www.ink.ag

hinweisen, die hoffentlich nicht ebenfalls bald der „Zensur“ anheimfallen werden:

youtube.com/watch?v=KK0aBeOtLJ0&feature=emb_logo

youtube.com/watch?time_continue=1&v=FAymhD3EkeE&feature=emb_logo

In beiden Videos erläutert Dr. med. Klinghardt die verhängnisvollen Auswirkungen von EMF, insbesondere auch des 5G-Mobilfunknetzes, u.a. auf das Immunsystem und Blut-Hirn-Schranke von Menschen.

Im 2. Video berichtet er über seine eigenen, in höchstem Maße aufschlussreichen klinischen Erfahrungen mit COVID-19-Patienten im Evergreen-Hospital in den USA, in dem er regelmäßig arbeitet, und dabei u.a. auch über ein längst bekanntes und – auch von ihm selbst – erfolgreich eingesetztes Heilmittel gegen COVID-19 (Chloroquin, Zithromax und Zink) sowie über die Langzeitkonsequenzen von Impfstoffen, zu denen u.a. die Erkrankung an Krebs zählt.

Sieh hierzu auch: https://www.ink.ag/media/pdf/07/51/c5/ART-Behandlung-bei-Covid-19_Stand-23-04-2020.pdf

Zudem bestätigt er, dass es aus ärztlicher Sicht keinerlei (!) Rechtfertigung für die seit Monaten praktizierte weitgehende Einschränkung von Grund- und Menschenrechten auf Grund dieser angeblichen SARS-CoV-2-„Pandemie“ gibt. Er spricht von „brutalem Missbrauch der Wissenschaft“, die darin bestehe, dass es pseudowissenschaftliche Bemühungen gibt, die zeigen sollen, dass die von ihm angesprochene Behandlung nicht funktionieren soll. Schließlich vertritt er ebenfalls die Auffassung, dass die WHO längst unter den bestimmenden Einfluss von Bill Gates geraten ist.

Die Aussagen von Dr. med. Klinghardt sind so konkret, dass man sie nicht einfach als „Verschwörungstheorie“ abtun kann. Sie geben vielmehr Anlass für eine gründliche (völker-)strafrechtliche Aufarbeitung.

Die Aussagen von Dr. med. Klinghardt werden auch durch andere Veröffentlichungen bestätigt.

Zur Einführung sehe man sich nur das ca. 14minütige YouTube-Video „5G Militär-Technologie“ an:

youtube.com/watch?v=irs2-qRkDeM&list=FLCzhxhg0PXUCFr1GBiqSJig&index=2

Weiter heißt es in dem Beitrag „Teil 2: „eine völlig neue Sicht auf Corona & Covid 19“ des „IFUR – Institut für Urfeldforschung“, abrufbar unter dem Link:

https://ifurinstitut.wordpress.com/2020/04/10/teil-2-eine-voellig-neue-sicht-auf-corona-covid-19/

zusammenfassend u.a. (Zitat):

„Weltweit gibt es Anwendungen in Industrie und auch über Satellit, die mit Frequenzen um die 60 GHz arbeiten. Die Energie in diesem Frequenzband wird vollständig vom Sauerstoff in unserer Atemluft absorbiert. Dadurch werden die Sauerstoffmoleküle verändert und können nicht mehr vom Hämoglobin des menschlichen Blutes transportiert werden. Die betroffenen Menschen leiden an einer mangelhaften Versorgung ihrer Organe mit Sauerstoff, primär von Lunge, Gehirn, Herz. Dies kann zum Tod führen. Irrtümlicherweise wird dies dann der Infektion mit einem COVID-19 Virus zugeschrieben.“

Unter dem Link:

https://gumshoenews.com/2020/05/04/study-shows-direct-correlation-between-5g-networks-and-coronavirus-outbreaks/

wird über eine Studie berichtet, die einen Zusammenhang zwischen 5G-Mobilfunknetzen und (vermeintlichen) „Coronavirus“-Ausbrüchen festgestellt hat. Dort heißt es u.a. (Zitat):

„The study, I believe, is hugely significant in that it demonstrates clearly the most likely probability that the COVID-19 hypoxic injuries and hospital admissions are directly related to electromagnetic radiation exposure by 5G Networks.“

Die „Study oft he correlation between cases of coronavirus and the pressence of 5G networks“ von Bartomeu Payers i Cifre ist unter dem nachfolgenden Link im Volltext abrufbar:

https://www.stop5gticino.ch/wp-content/uploads/2020/04/Study-of-correlation-coronavirus-5G-Bartomeu-Payeras-i-Cifre.pdf?__cf_chl_jschl_tk__=ad31253d70bc6e38c30bde5597219eb84e6814e4-1593512528-0-AU85k_mIZO0_MTUPDx9DKyzYT_NDd400y65AM0ahvtZTfNc92gHuVWS3CCskfRPveCvm1gH_m8TO7yYzahHi-4lKN_VNLJLJx8wJWktWZOnSYJKtaOdkbC3oYlcraYqLQT4wc8j4jLMqadGVWWB6nUcb9QrhTFY2VkQXOxboxLyWF_aDr1nqbs1nuUpUa8Cse2XmybkWn_PTdjmL_EshRNfAJC5dWOJdq8Qe2dmjdo9dU_r02yw8JdMftNHswjtwhm_u9bFmcp7o25m4z2Uxu0HZ_Qq_kZfuZW273TylV3TsuE6jELvT81hZu31Oonrztfb3QwGzCbb91BMNwvZ31Wz7q0th2NsT-XPkaBPJNAHnb8pHQYOkHHOyl0oFXtLO92CDZp_iLTnGkCQGkClXOIU

Nach meiner Wahrnehmung scheint aktuell – in gewissen politischen Kreisen und ihnen kritiklos folgenden Mainstreammedien – so ziemlich aber alles erlaubt zu sein, um der „Alternativlosigkeit“ eines Impfstoffs gegen SARS-CoV-2 den Weg zu bereiten.

Auch der EU-Parlamentarier Prof. Klaus Buchner weist auf nüchterne Weise auf das hin, was derzeit mit erstaunlichem PR-/Lobbyaufwand vertuscht (siehe dazu nur die erhellenden Ausführungen von Dr. Mercola in seinem neuesten Buch „EMF“) und am liebsten als „Verschwörungstheorie“ abgetan werden soll: Die durch hunderte Studien eindeutig erwiesene Immunschwächung und Zellschädigung durch Mobilfunkstrahlung – die sich durch das geplante 5G Netz gigantisch potenzieren würde. Auch der Zusammenhang von 5G-Ausbau und – aufgrund erwiesener Immunsuppression – zumindest Ausbreitungsbegünstigung (nicht: -ursache) ist ganz und gar nicht so abwegig und gehört dringend untersucht. siehe https://klaus-buchner.eu/5g-schwaecht-das-immunsystem-in-zeiten-der-corona-krise/

Dass 5G-Strahlung Corona-Erkrankungen verursachen kann, bestätigt nunmehr auch die Studie einer US-Behörde, siehe:

https://www.legitim.ch/post/paukenschlag-us-behörde-nih-bestätigt-5g-strahlung-kann-corona-erkrankungen-verursachen

Die Immunsupprimierung bzw. diverse biologische Wirkungen gepulster Hochfrequenzstrahlung werden auch in  einer jüngsten Studie angesprochen, die das Europäische Parlament zu dem Thema angefordert hat

(Quelle: https://www.europarl.europa.eu/RegData/etudes/BRIE/2020/646172/EPRS_BRI(2020)646172_DE.pdf ).

Aus diesem EU-Bericht (S.10): „Die aktuelle wissenschaftliche Literatur zeigt, dass dauerhaft einwirkende drahtlose Strahlung wahrscheinlich biologische Auswirkungen hat, was für die speziellen Merkmale von 5G in besonderer Weise zutrifft: die Kombination aus Millimeterwellen, einer höheren Frequenz, der Anzahl der Sender und der Anzahl der Verbindungen. Verschiedene Studien deuten darauf hin, dass 5G die Gesundheit von Menschen, Pflanzen, Tieren, Insekten und Mikroben beeinträchtigen würde – und dass bei 5G ein vorsichtiger Ansatz angebracht wäre, da es sich um eine nicht getestete Technologie handelt. In der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte der Vereinten Nationen, der Schlussakte von Helsinki und anderen internationalen Verträgen wird anerkannt, dass im Vorfeld von Maßnahmen, die die menschliche Gesundheit beeinträchtigen könnten, die Zustimmung nach Inkenntnissetzung ein wesentliches, grundlegendes Menschenrecht ist, das noch brisanter wird, wenn es um die Exposition von Kindern und Jugendlichen geht.“

Ich könnte zu dieser Thematik noch weitere Studien benennen, aber das würde den Rahmen dieser Klage sprengen. Deshalb möchte ich an dieser Stelle auf die weiteren Quellen hierzu unter folgendem Link verweisen: 

https://www.rechtsanwalt-wilfried-schmitz.de/5g-strahlende-zukunft/

Halten wir fest: Bereits aufgrund der bisher vorliegenden – erdrückenden – Studienlage ist es nur naheliegend, wenn man Überlegungen anstellt, ob sich Viren-Epidemien in Gebieten, wo Menschen dieser Hochfrequenzstrahlung potenziert ausgesetzt sind (was bei 5G-Rollout definitiv der Fall ist), stärker ausbreiten als in elektromagnetisch unbelasteteren Gegenden (Man vergleiche auch das historisch und militärmedizinisch gut dokumentierte und evidente Auftreten der sogenannten „Radarkrankheit“ mit einer Vielzahl an unspezifischen Symptomen und Pathologien, darunter auch das Auftreten von „grippeähnlichen“ Symptomen.)

Derartige mögliche Zusammenhänge und Implikationen von 5G ohne Prüfung vom Tisch wischen zu wollen, ist in höchstem Maße unwissenschaftlich und unverantwortlich bzw. zumindest grob fahrlässig und zeugt bereits davon, dass verantwortliche Kreise die Konfrontation mit realen Sacherhalten offensichtlich scheuen und sich stattdessen lieber in eine PR-designte Hochlganzprospekt-Illusionswelt flüchten möchten. Das Aufwachen aus einer solchen Vogel-Strauß Politik wird nur leider umso unangenehmer sein und „könnte“ bzw. wird uns vor die fatale Tatsache irreversibler Schädigungen von Mensch und Ökosystem stellen, das jede Bemühung um Umweltschutz (nicht zu verwechseln mit „Klima“-Schutz) um eine vielfache Potenz konterkariert – ebenso, wie der Ausbau von 5G laut einer Studie des Wissenschaftlichen Beirats der Bundesregierung Globale Umweltveränderungen (WBGU) ein regelrechter Katalysator für exponentiell steigenden Energieverbrauch sein wird und sich damit im Falle seiner flächendeckenden Realisierung als umweltdestruierender Faktor par excellance erweisen würde.

Haben die hier Beschuldigten und der öffentlich-rechtliche Rundfunk jemals über diese Zusammenhänge und Hintergründe berichtet?

Wie unfassbar menschenverachtend die angeblich der Bekämpfung eines Corona-Virus dienende Politik in Wahrheit ist, das offenbart ein offizielles BMI-Papier mit dem Titel „Wie wir COVID-19 unter Kontrolle bekommen“ auf eine Art und Weise, die ich in unserer Zeit nicht mehr für möglich gehalten hätte:

https://www.bmi.bund.de/SharedDocs/downloads/DE/veroeffentlichungen/2020/corona/szenarienpapier-covid-19.pdf?__blob=publicationFile&v=4

Lesen Sie sich bitte aus diesem Papier nur einmal den Text auf Seite 13 durch, wo es heißt (Zitat):

„4. Schlussfolgerungen für Maßnahmen und offene Kommunikation

4 a. Worst case verdeutlichen!

Wir müssen wegkommen von einer Kommunikation, die auf die Fallsterblichkeitsrate zentriert ist. Bei einer prozentual unerheblich klingenden Fallsterblichkeitsrate, die vor allem die Älteren betrifft, denken sich viele dann unbewusst und uneingestanden: «Naja, so werden wir die Alten los, die unsere Wirtschaft nach unten ziehen, wir sind sowieso schon zu viele auf der Erde, und mit ein bisschen Glück erbe ich so schon ein bisschen früher». Diese Mechanismen haben in der Vergangenheit sicher zur Verharmlosung der Epidemie beigetragen.

Um die gewünschte Schockwirkung zu erzielen, müssen die konkreten Auswirkungen einer Durchseuchung auf die menschliche Gesellschaft verdeutlicht werden:

1)  Viele Schwerkranke werden von ihren Angehörigen ins Krankenhaus gebracht, aber abgewiesen, und sterben qualvoll um Luft ringend zu Hause. Das Ersticken oder nicht genug Luft kriegen ist für jeden Menschen eine Urangst. Die Situation, in der man nichts tun kann, um in Lebensgefahr schwebenden Angehörigen zu helfen, ebenfalls. Die Bilder aus Italien sind verstörend.

2)  „Kinder werden kaum unter der Epidemie leiden“: Falsch. Kinder werden sich leicht anstecken, selbst bei Ausgangsbeschränkungen, z.B. bei den Nachbarskindern. Wenn sie dann ihre Eltern anstecken, und einer davon qualvoll zu Hause stirbt und sie das Gefühl haben, Schuld daran zu sein, weil sie z.B. vergessen haben, sich nach dem Spielen die Hände zu waschen, ist es das Schrecklichste, was ein Kind je erleben kann.

3)  Folgeschäden: Auch wenn wir bisher nur Berichte über einzelne Fälle haben, zeichnen sie doch ein alarmierendes Bild. Selbst anscheinend Geheilte nach einem milden Verlauf können anscheinend jederzeit Rückfälle erleben, die dann ganz plötzlich tödlich enden, durch Herzinfarkt oder Lungenversagen, weil das Virus unbemerkt den Weg in die Lunge oder das Herz gefunden hat. Dies mögen Einzelfälle sein, werden aber ständig wie ein Damoklesschwert über denjenigen schweben, die einmal infiziert waren. Eine viel häufigere Folge ist monate- und wahrscheinlich jahrelang anhaltende Müdigkeit und reduzierte Lungenkapazität, wie dies schon oft von SARS-Überlebenden berichtet wurde und auch jetzt bei COVID-19 der Fall ist, obwohl die Dauer natürlich noch nicht abgeschätzt werden kann.

Außerdem sollte auch historisch argumentiert werden, nach der mathematischen Formel: 2019 = 1919 + 1929

Man braucht sich nur die oben dargestellten Zahlen zu veranschaulichen bezüglich der anzunehmen- den Sterblichkeitsrate (mehr als 1% bei optimaler Gesundheitsversorgung, also weit über 3% durch Überlastung bei Durchseuchung), im Vergleich zu 2% bei der Spanischen Grippe, und bezüglich der zu erwartenden Wirtschaftskrise bei Scheitern der Eindämmung, dann wird diese Formel jedem ein- leuchten.“(Zitat Ende)

Darum geht es also: Schockwirkung erzielen, und das mit Überlegungen, die an Niedertracht und Menschenverachtung nicht mehr zu überbieten sind.

Alleine diese an Bösartigkeit kaum noch zu überbietende Unterstellung, dass es im Volk „viele“ empathielose Psychopathen geben könnte, die „unbewusst“ und „uneingestanden“ denken könnten:

so werden wir die Alten los, die unsere Wirtschaft nach unten ziehen“,

wir sind sowieso schon zu viele auf der Erde“,

mit ein bisschen Glück erbe ich so schon ein bisschen früher“

ist m.E. einer der größten Skandale der Nachkriegszeit.

Wenn solche Aussagen in einem offiziellen Papier des BMI zu finden sind, dann sind pure Menschenverachtung und bösartige Unterstellungen jetzt also offenbar ganz offiziell Bestandteil der Regierungspolitik geworden.

Und es schlägt dem Fass den Boden aus, dass ein solches Papier nicht im Giftschrank verschwunden ist und die Verantwortlichen nicht im hohen Bogen aus dem BMI rausgeflogen sind, sondern ein solches Dokument auch noch mit Stolz offiziell auf der Seite des BMI präsentiert wird, während der BMI-Analyst Kohn, der – sachlich sehr gut begründet – auf die Gefahren einer Fortsetzung des Lockdowns hinwies, vom Dienst suspendiert wurde.

Haben die hier Beschuldigten oder der öffentlich-rechtliche Rundfunk jemals öffentlich gefordert, dass die, die für so ein zynisches Papier verantwortlich sind, sofort aus ihren Ämtern entfernt werden sollten?

Das interne Gutachten des BMI-Analysten Kohn ist auf der Webseite der Ärzte für Aufklärung unter dem Link:

https://www.ärzte-für-aufklärung.de/informationen/aktuelles/

abrufbar. Dort heißt es u.a. (Zitat):

!100.000 Sterbefälle in Folge der Regierungsmaßnahmen drohen

Das Bundesinnenministerium schreibt zu COVID-19 im internen Gutachten KM 4 – 51000/29#2, Stand: 7. Mai 2020; Zitat:

„Im März und April wurden 90% aller notwendiger OPs verschoben bzw. nicht durchgeführt. Das heißt 2,5 Mio Menschen wurden in Folge der Regierungsmaßnahmen nicht versorgt. Also 2,5 Mio Patienten wurden in März und April 2020 nicht operiert, obwohl dies nötig gewesen wäre. Die voraussichtliche Sterberate lässt sich nicht seriös einzuschätzen; Vermutungen von Experten gehen von Zahlen zwischen unter 5.000 und bis zu 125.000 Patienten aus, die aufgrund der verschobenen OPs versterben werden/schon verstarben
.“

Im Grunde kann man sich also an der 9-seitigen Zusammenfassung dieses Gutachtens orientieren, um einen ersten Überblick über die m.E. nur noch strafrechtlich angemessen zu würdigen Folgen des willkürlich verhängten Corona-Lockdowns zu verschaffen.

Von daher möchte ich an dieser Stelle zur Wahrung der Übersichtlichkeit vollumfänglich auf die Inhalte dieses Gutachtens KM 4 des BMI-Analysten Kohn und die „Gemeinsame Pressemitteilung der externen Experten des Corona-Papiers aus dem Bundesministerium des Inneren“ vom 11.5.2020 verweisen.

Die verhängnisvollen Folgen des Lockdowns müssen allen verantwortlichen Stellen, auch den hier Beschuldigten, bewusst geworden sein, nicht nur auf Grund dieses internen BMI-Gutachtens, sondern auch auf Grund von zahlreichen amtlichen und nicht-amtlichen Veröffentlichungen zu den diversen Folgen dieses Lockdowns.

Selbst eine kleine Auswahl dieser Veröffentlichungen über Insolvenzen, Arbeitslosigkeit, Kurzarbeit, Suizide, Zunahme häuslicher Gewalt, Vereinsamung von Senioren in Altenheimen, die Folgen verschobener OPs und Behandlungen etc. würden den Rahmen dieser Anzeige sprengen.

Zudem sollte längst allgemein bekannt sein, warum die Erklärungen der weit überwiegend nicht-staatlich bzw. auch von der Pharma-Industrie und mit Bill Gates verbundenen Stiftungen fremdfinanzierten WHO nicht mehr als zuverlässige „amtliche“ Quelle zitiert werden können.

Wenn eine „Gesundheitsbehörde“ wie die WHO dermaßen stark von denen abhängig ist und gesteuert wird wie die WHO, die von den Empfehlungen der WHO direkt wirtschaftlich profitieren, dann ist es geradezu unvertretbar, einer solche Organisation überhaupt noch irgendeinen Einfluss im Gesundheitswesen einzugestehen.

Wollen die Beschuldigten wirklich sagen, dass sie mit diesen Einwendungen nie konfrontiert worden sind, nie auch nur davon gehört haben?

Weltweit gibt es – wie schon oben festgestellt – längst sehr hunderte Experten, deren Fachkompetenz beharrlich ignoriert wird oder die sich aus Furcht vor beruflichen und privaten Nachteilen nicht zu Wort melden, obschon sie fundierte Kritik formulieren könnten.

Wo also findet in den öffentlich-rechtlichen Medien aktuell ein kritischer Diskurs dazu statt, ob es für diese weitreichenden Eingriffe in die Freiheiten und Rechte unzähliger Menschen und in das gesamte Kultur- und Wirtschaftsleben überhaupt eine wissenschaftlich fundierte Rechtfertigung, geschweige denn eine verfassungskonforme Rechtsgrundlage gibt?

Warum werden die kritischen Stimmen von renommierten Virologen / Mikrobiologen / Ärzten etc. nicht im Rahmen eines öffentlichen Diskurses – der dann vor allem auch in den Parlamenten stattfindet – gewürdigt?

Das gilt umso mehr, als mittlerweile allgemein bekannt sein dürfte, dass Schweden keinen totalen Lockdown praktiziert hat, die Zahlen dort aber nicht schlechter sind als in allen anderen Ländern, die einen Lockdown praktiziert haben.

YouTube-Video „Corona 26“ von und mit Dr. Bodo Schiffmann, für jedermann abrufbar unter youtube.com/watch?v=10d6-GdAYM4

Es gibt aber noch weitaus mehr, von dem der Rundfunkbeitragszahler aktuell noch nichts gehören haben dürfte, jedenfalls nicht über die öffentlich-rechtlichen Medien, wo Kritiker an dem absurden Lockdown kürzlich von einem „Journalisten“, der es nicht wert ist beim Namen genannt zu werden, sogar öffentlich als „Spinner“ etc. denunziert worden sind.

Dem angeblich so hoffnungslos unzureichend informierten öffentlichen Rundfunk wird die Ausgabe Nr. 32 der ExpressZeitung empfohlen, die jedermann kostenlos auf deren Homepage downloaden kann, damit er sich mal eine Übersicht darüber verschaffen kann, was ihm in Kontext mit dieser Corona-Hysterie gerade nicht durch die öff.-rechtl. „Qualitätsmedien“ vermittelt worden ist.

Sagt das nicht alles aus, dass eine 4köpfige Redaktion eines kleinen schweizer Verlags eine sehr viel umfassendere und zutreffendere Aufklärung über den globalen Fehlalarm zur Corona-Virus-Hysterie leisten kann als der milliardenschwere öffentlich-rechtliche Rundfunk mit tausenden von teilweise fürstlich bezahlten Mitarbeitern und riesiger Infrastruktur?

Wer diese Ausgabe durchgearbeitet hat, der möge doch bitte  – im Detail – begründen, warum er jetzt immer noch nicht davon ausgeht, dass er durch diese Lockdown-Politik und die ihr kritiklos folgenden öffentlich-rechtlichen Mainstreammedien regelrecht für dumm verkauft worden ist.

Alles nur „Verschwörungstheorie“?

Achtsamkeit bedeutet, dass man sich – auch wenn das Vertrauen auf Gott an erster Stelle steht – rechtzeitig mit allen Warnhinweisen angemessen befasst und dann situationsangemessen reagiert, nicht, dass man alle Warnhinweise pauschal als „Verschwörungstheorie“ diffamiert und ignoriert und sich dann selbst und andere in trügerischer Sicherheit wiegt.

Das gilt insbesondere für jene, die auf Grund ihrer Funktion dem staatlichen Auftrag, menschliches Leben zu schützen, zu dienen haben.

Die Öffentlichkeit hat also einen Anspruch darauf, über solche Zusammenhänge umfassend aufgeklärt zu werden, insbesondere auch darüber, welche Opfer in den letzten Jahren mit den Impfkampagnen der Bill & Melinda Gates Stiftung verbunden waren, alleine in Afrika und Indien. Siehe hierzu u.a.:

https://kenfm.de/tagesdosis-24-4-2020-die-bill-und-melinda-gates-stiftung/

Es sind in den letzten 100 Jahren schon wiederholt Dinge geschehen, von denen sich vorher niemand vorstellen konnte, dass Personen (ohne Empathie und Gewissen = Psychopathen) das Menschen antun könnten. Wer behaupten möchte, dass es noch nie höchst reale „Verschwörungen“ gegen den Frieden in der Welt gegeben hat, kennt die Menschheitsgeschichte nicht einmal in gröbsten Zügen und macht sich einfach nur lächerlich.

Wer erst einmal realisiert hat, dass es Personen ohne Empathie und Gewissen gibt, die zu jeder Grausamkeit fähig sind, wenn dies nur der Realisierung ihrer kranken Ziele dient, der dürfte auch kein Problem mehr damit haben es für möglich zu halten, dass es solche menschenverachtenden Pläne gibt wie die, die in der o.g. Quelle beschrieben werden.

V.

Aus den o.g. Gründen gibt es folglich nicht einen einzigen nachvollziehbaren bzw. rechtfertigenden Grund, ab dem 12.8.2020 alle Schulkinder in NRW (von vorgesehenen Ausnahmegruppen abgesehen) mit einer Maskenpflicht auf eine Art und Weise zu quälen, das damit nur eines erreicht werden kann: Eine schwere Traumatisierung unzähliger Kinder, die mit unabsehbaren gesundheitlichen Folgen verbunden sein werden.

Wenn eine solche Maskenpflicht kommt, dann haben wir beste Aussichten, eine Generation von psychisch verkrüppelten Kindern heranzuziehen.

Da ich das nicht möchte, habe ich mich zu dieser Strafanzeige entschlossen.

Ich möchte in diesem Zusammenhang alle Mitarbeiter des öffentlichen Dienstes, insbesondere alle beamteten Lehrer an ihre Remonstationspflicht erinnern. Den Lehrern im Anstellungsverhältnis müssen die Fallgruppen rechtmäßiger Arbeitsverweigerung ebenfalls bekannt sein (z.B. bei Unzumutbarkeit der Arbeitsleistung gem. § 275 Abs. 3 BGB oder bei Weisungen des Arbeitgebers, gegen Strafgesetze zu verstoßen oder bei sittenwidrigen oder diskriminierenden Weisungen, vgl. §§ 134 und 138 BGB).

Wer dazu verpflichtet werden soll grund- und sinnlos Kinder einer entwürdigenden und gesundheitsgefährdenden Behandlung auszusetzen, der ist als Mensch und Amtsträger nicht nur zum Widerspruch berechtigt, sondern verpflichtet.

Von daher bitte ich um die Aufnahme der Ermittlungen.

Über den Fortgang der Ermittlungen und die Erhebung der Anklage möchte ich unterrichtet werden.

 

Hochachtungsvoll

Unterschrift Felix Mustermann und Sabine Musterfrau

 

 


English Translation:

Citing definition of torture, Guantanamo abuse, German Lawyer drafts template for Parents: Criminal complaint about the introduction of a mask requirement for schoolchildren, 5G hazards

Erziehungsprobleme – über echtes und falsches Leben. Gedanken eines Vaters im Neoliberalismus

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Mittwoch, 1.6.2016. Eifel. Haben Sie Kinder? Hoffentlich nicht. Nicht, dass wir nicht welche gebrauchen könnten – im Gegenteil: wenn die Jugend bald nur noch 15 Prozent der Wählerschaft ausmacht, aber 50 Prozent der Wähler über 50 sind, dann haben wir in der Vergangenheit etwas grundlegendes falsch gemacht … zum Beispiel zu sehr nur auf uns geschaut, nur an uns selbst gedacht, nur mit uns selbst beschäftigt, aber alles abgegriffen, was nur irgendwie in Reichweite kam: Urlaub, Geld, Autos, Technikschrott, Grundstücke. Das geht nur wirklich richtig gut, wenn man auf Kinder verzichtet: die sind teuer an Zeit  und Geld (bis zu 260 000 Euro bis zum 18. Lebensjahr) gehen teils tierisch auf die Nerven und müssen lange Zeit immer jemanden um sich haben.

Ja: denken Sie nur an Urlaub. Da schleppen Sie die blöden Blagen mit, zahlen doppelt – wofür? Das die am Strand nur nerven, Durst haben, Hunger kriegen, aufs Klo müssen – was auch alles extra kostet, ohne dass es irgendeinen messbaren Nutzen gibt. Oder „wohnen“: mit Kindern geben Sie gleich wesentlich mehr aus, weil Sie ja mehr Räume brauchen … bzw. es dauert länger, bis Sie das notwendige Kleingeld für ihre Ego-Festung der Einsamkeit zusammenhaben, d.h. Sie müssen länger doofer Mieter bleiben. Außerdem sind sie völlig unflexibel (nähern sich selbst also dem Status: „unwertes Leben“), wenn die erstmal in der Schule sind: Umzüge können die gar nicht gut verkraften.

Ach ja: Schule. Egal was Sie im Leben geleistet haben: dort sind sie wieder ein kleiner Junge, der von der Lehrerin gemaßregelt wird, weil ihr Kind nicht der gewünschten Norm entspricht, ihr Kind also nicht erzogen wurde, um das verzögerngslose Ablaufen der Unterrichtsdurchführung nicht zu stören. Egal wie ihr Kind darauf ist – es wird irgendwie stören. Ich hatte mal eins, das war nach Aussage des Kinderarztes und Kinderpsychologen seinen Klassenkameraden um ein Jahr voraus: sozial, vom Wissensstand und intellektuell: was meinen Sie, was der gestört hat! War nicht Norm, passt nicht ´rein. Denken Sie nur daran: Sie müssen jederzeit frei und flexibel sein, wenn ihr Kind von der Schule nach Hause kommt und Ihnen eine Liste vor die Nase hält, was (und von welcher Firma) Frau Lehrerin alles gerne bis Morgen eingekauft hätte. Wenn Sie Pech haben, erzählt ihr Kind Ihnen das erst am frühen Abend, dann müssen Sie aber losrennen, sonst bekommen Sie einen schriftlichen Vermerk, dass das Kind wegen Materialmängeln nicht ausreichend am Unterricht teilgenommen hat. Ja, SIE bekommen den Vermerk, nicht das Kind. Der ist neutral formuliert, aber SIE gehen einkaufen – nicht das Kind. Außerdem haben sie 24 Stunden am Tag 7 Tage die Woche Bereitschaftsdienst, falls der Junior mal krank wird.

Es ist aber nicht nur Schule. Mehr und mehr wird „außerschulisches Engagement“ abgefragt. Sicher, wir in unserer Kindheit konnten die Frage noch leicht beantworten, da reichte ein einziges Wort: „spielen“. Vor allem viele Rollenspiele wie „Cowboy und Indianer“, um sich selbst einmal in verschiedenen Rollen zu sehen, Roboter, König und Widerstandskämpfer gingen auch. Heute erzeugt das Wort „spielen“ nur noch neoliberales Naserümpfen. Zwar ist jedes Kinderzimmer heutzutage ein kleines Kaufland, ausgestattet mit edelsten Waren, die bis unter die Decke gestapelt sind (so etwas gibt es heute an Stelle von „Liebe“ – über die es auch nur noch neoliberales Naserümpfen gibt, weil „Liebe“ = „Sex“ ist … weshalb es wohl soviel Kindesmissbrauch gibt, weil viele das einfach nicht mehr auseinanderhalten können), aber gespielt werden soll nur nach Vorlagen und Instruktion durch den Hersteller.

Der typische Plan für einen Achtjährigen sieht wie folgt aus: Montags: Break Dance, Dienstag: Ergotherapie, Mittwoch: Musikunterricht, Donnerstag: Fussball, Freitags: Karate. Am Wochenende: Spiele mit der Fussballmannschaft. Im Laufe der Jahre kann der Musikunterricht gegen eine eigene Band getauscht werden, das unsinnige Tanzen gegen Arbeit in der eigenen Schülerfirma, am Sonntag jedoch sollte man dann als Ausgleich bei der Flüchtlingsbetreuung helfen (mindestens) oder im Altenheim leichte Pflegetätigkeiten gratis übernehmen. Dazu zählen selbstverständlich erste zusätzliche Sprachnachweise in Französisch, Spanisch und Mandarin, erworben an der Volkshochschule, wo man – alternativ – selber Kurse gibt und ältere Erwachsene im Umgang mit dem PC schult.

Sie müssen einem Kind schon ganz schön Gewalt antun, um es in solch gewünschten Formen zu pressen – aber wenn Sie das getan haben, dann haben Sie selbst weniger Probleme, weil Sie alles getan haben, was man von Ihnen verlangt hat … und das ist sehr viel, immerhin müssen Sie Ihren Verstand ausschalten und alle elterlichen Gefühle im Keim ersticken, um ihrem eigenen Kind so etwas anzutun, das allein mit „spielen“ und „rumhängen“ schon vollauf beschäftigt wäre und diese Freiheit zur Charakterbildung dringend braucht.

„Alle Räder müssen rollen für den Sieg“ – den Endsieg das Kapitalismus in neoliberaler US-Ausprägung – und das heißt für Sie: Sie müssen maximal rennen, jeden Tag, jede Stunde, jede Minute, jede Sekunde, völlig ohne Rücksicht auf sich selbst, ihre Gesundheit, ihren Lebenssinn, ihre Ziele – und vor allem: fernab jeglicher rationaler Lebensplanung, die weiß, dass das Alter der Maximalleistung mit absoluter Sicherheit Grenzen setzen wird, die – wenn sie überschritten werden – zu ernsthaften Krankheiten führen können. Aber so haben Sie ja auch gelernt, Verstand und Gewissen auszuschalten. Gewissen?

Ich möchte Ihnen da mal einen Witz erzählen, passen Sie auf, der kommt gut (siehe Amnesty):

Alle Menschen sind frei und gleich an Würde und Rechten geboren. Sie sind mit Vernunft und Gewissen begabt und sollen einander im Geist der Brüderlichkeit begegnen.

Das ist Artikel 1 der Erklärung der Allgemeinen Menschenrechte. Hatte man unter dem Eindruck von Auschwitz und Dachau, Coventry, Dresden und Hiroshima formuliert, als klar war, dass Kräfte in der Welt unterwegs waren, die größte Abscheulichkeiten gegen die Zivilbevölkerung eines Landes (auch die eigene) unternehmen konnten und auch noch Spaß daran hatten.

Hören Sie sich mal den Unsinn an, den die verzapft haben:

„diese Allgemeine Erklärung der Menschenrechte als das von allen Völkern und Nationen zu erreichende gemeinsame Ideal, damit jeder einzelne und alle Organe der Gesellschaft sich diese Erklärung stets gegenwärtig halten und sich bemühen, durch Unterricht und Erziehung die Achtung vor diesen Rechten und Freiheiten zu fördern und durch fortschreitende nationale und internationale Maßnahmen ihre allgemeine und tatsächliche Anerkennung und Einhaltung durch die Bevölkerung der Mitgliedstaaten selbst wie auch durch die Bevölkerung der ihrer Hoheitsgewalt unterstehenden Gebiete zu gewährleisten.“

Die Achtung vor Rechten und Freiheiten durch Unterricht und Erziehung fördern – ich höre, Sie lachen immer noch.

„da die Völker der Vereinten Nationen in der Charta ihren Glauben an die grundlegenden Menschenrechte, an die Würde und den Wert der menschlichen Person und an die Gleichberechtigung von Mann und Frau erneut bekräftigt und beschlossen haben, den sozialen Forschritt und bessere Lebensbedingungen in größerer Freiheit zu fördern,“

Sozialen Fortschritt fördern … wann haben Sie dies das letzte Mal als Forderung einer politischen Partei gehört? Und „größere Freiheit“ – das war das letzte Mal Willy Brandt (SPD – auch wenn es heute überraschen mag), als er „mehr Demokratie wagen wollte“. Der „Wert der menschlichen Person“ ist heute wenigstens messbar – anhand der Rendite, die er Kapitaleignern eine Zeit lang bringt, bis ihn jährlich wachsene Leistungsnormen und sein Makel des „Alterns“ todsicher zum Jobcenter befördert, wo er auf seine weitere Restverwertung wartet.

Es kommt aber noch besser, keine Sorge, hier ist Artikel 7:

„Alle Menschen sind vor dem Gesetz gleich und haben ohne Unterschied Anspruch auf gleichen Schutz durch das Gesetz. Alle haben Anspruch auf gleichen Schutz gegen jede Diskriminierung, die gegen diese Erklärung verstößt, und gegen jede Aufhetzung zu einer derartigen Diskriminierung.“

Das dürfte neu für alle Hartz IV- Empfänger in Deutschland sein, die seit elf Jahren einer beispiellosen Diskriminierung ausgesetzt sind, die den Vätern der Erklärung der Allgemeinen Menschenrechte einen eiskalten Schauer über den Rücken laufen lassen dürfte – erinnert die Sprache der Sozialdemokraten doch sehr an die Formulierungen der NSDAP zu diesem Thema. Auf einmal gab es wieder unwertes Leben, sozialen Rückschritt, schlechtere Lebensbedingungen PER GESETZ.

Oder Artikel 12:

„Niemand darf willkürlichen Eingriffen in sein Privatleben, seine Familie, seine Wohnung und seinen Schriftverkehr oder Beeinträchtigungen seiner Ehre und seines Rufes ausgesetzt werden. Jeder hat Anspruch auf rechtlichen Schutz gegen solche Eingriffe oder Beeinträchtigungen.“

Jeder – außer der Arbeitslose. Da bestimmt das Amt (oder der Ministerpräsident) die Art der Frisur, die Länge der Fingernägel, da kommt der Ermittlungsdienst des Arbeitsamtes, kontrolliert die Wohnung – von Ehre und Ruf ganz zu schweigen, denn vor dem Arbeitsamt bzw. den Handlangern der Arbeitslosenindustrie sind alle gleich … als Penner, Versager, Schmarotzer.

Ja – der geht er hin, der oben zitierte Geist der Brüderlichkeit. Leben Sie mal brüderlich in Verdrängungsmärkten – der Kapitalismus wird Ihnen schon zeigen, wo der Hammer hängt. Das durfte ich selber mal erleben, bei der internationalen Jahrestagung der Essex Pharma GmbH (in den USA: Schering Plough) in Orlando, USA. 5000 Mitarbeiter wurden dort versammelt, um sich die Hasspredigten des Managements anzuhören – das Hassobjekt war „der Konkurrent“, den es vom Markt zu vertilgen galt. Für uns gemäßigte Deutsche, die zuvor noch gelernt hatten, dass „Konkurrent“ schon ein zu scharfes Wort sei und man lieber „Mitbewerber“ sagen sollte, eine gewaltige Herausforderung – die  mit vielen Sachgeschenken und einer gewaltigen Show mit internationalen Stars unterfüttert wurde.

Man hätte sofort die Polizei holen sollen – wegen Aufhetzung zur Diskriminierung – aber keiner wusste noch, was in dieser Erklärung der Allgemeinen Menschenrechte stand … und was das bedeutete. Und ich selbst hatte die Nummer der Polizei nicht – noch hätte ich darauf gehofft, dass sie im Sinne der UN eingegriffen hätte.

Aber ich schweife schon wieder ab – es sollte ja um Erziehungsfragen gehen: und da brauche ich Ihre Hilfe.

Ich habe nämlich noch so ein „Gewissen“ – wie es laut Artikel 1 alle Menschen haben sollten. Es ist auch staatlich geprüft. Ja: früher mussten Wehrdientsverweigerer noch beweisen, dass sie ein Gewissen haben – den meisten war es damals (1978) schon abtrainiert worden. Ich jedoch – hatte eins, brauchte also keinen Wehrdienst wie die anderen gewissenlosen Gesellen leisten (dafür Zivildienst im offenen Strafvollzug, wo mehr Menschen gewaltsam zu Tode kamen als in der Bundeswehr) – wie sollte das auch gehen: sich auf dem Schlachtfeld im Geiste der Brüderlichkeit begegnen. Da wäre ja der schönste, wichtigste und dringlichste Krieg gleich zuende! Nun – das war ja damals auch Absicht … heute sehen wir das etwas anders.

Dieses „Gewissen“ schlug dann auch zu, als ich mich im Schuldienst versuchte: was dort gefordert war, war kein Lehrer, der Kinder zum Denken anregt, ihnen das Phänomen „Gewissen“ erläutert und ihnen die Kunde von ihrer Freiheit bringt, kein Fachwissenschaftler, der die Stimme der Philosophie im Schulgebäude war (das war sogar extrem verpönt), sondern ein Vollzugsbeamter, der die fortlaufende Selektion durchführt – was allem widersprach, was man im Studium der Pädagogik gelernt hatte. Viele Geisteswissenschaftler revoltierten, wenn sie keinen Platz für die innere Emigration fanden. Aber immerhin wurde ja der Verkauf des Gewissens gut bezahlt: man konnte sich Videorekorder, Camcorder, Fernurlaube und Cabrios leisten. Und private Computer: damals ein absolutes Novum. Und auch wenn es jetzt stutzig macht: Pharmaindustrie – angeblich die härteste Branche in Deutschland – forderte das Gewissen nie so heraus wie Schuldienst … was ich aus Zeitgründen später näher erläutern muss. Nur soviel sei gesagt: die sind ehrlicher.

Nun zu meinem Problem – einem Problem, an dem ich arbeite, seit ich schulpflichtige Kinder habe: wie kriege ich meine Kinder in die Gesellschaft gepresst, ohne sie zu vernichten? Sie können sich vorstellen, dass ich oft genug versagt habe, naiv und einfältig auf die Einhaltung der Allgemeinen Menschenrechte im Schulwesen gepocht habe, ohne verstehen zu wollen, dass diese Erklärung in Deutschland kaum noch das Papier wert ist, auf das man sie dereinst gedruckt hat.

Glauben Sie nicht? Ok – noch ein Artikel, diesmal Nr. 22:

„Jeder hat als Mitglied der Gesellschaft das Recht auf soziale Sicherheit und Anspruch darauf, durch innerstaatliche Maßnahmen und internationale Zusammenarbeit sowie unter Berücksichtigung der Organisation und der Mittel jedes Staates in den Genuß der wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Rechte zu gelangen, die für seine Würde und die freie Entwicklung seiner Persönlichkeit unentbehrlich sind.“

Ich kann da auch  noch deutlicher werden, siehe Artikel 23:

Jeder hat das Recht auf Arbeit, auf freie Berufswahl, auf gerechte und befriedigende Arbeitsbedingungen sowie auf Schutz vor Arbeitslosigkeit. Jeder, ohne Unterschied, hat das Recht auf gleichen Lohn für gleiche Arbeit. Jeder, der arbeitet, hat das Recht auf gerechte und befriedigende Entlohnung, die ihm und seiner Familie eine der menschlichen Würde entsprechende Existenz sichert, gegebenenfalls ergänzt durch andere soziale Schutzmaßnahmen.

Wie erkläre ich meinen Kindern „Ein-Euro-Jobs“, Leiharbeit und Niedriglohnsektor? Wie erkläre ich Ihnen, dass Kleidung, Haarschnitt, Körpergeruch, die Länge der Fingernägel strengen Normen unterliegen, die – wenn sie nicht eingehalten werden – zur „Vogelfreiheit“ führen, mögliche Obdachlosigkeit inklusive? Wie mache ich Ihnen klar, dass ultimatives Dauergrinsen Pflicht ist in der Dienstleistungsgesellschaft, die in die allertiefsten Freiheiten des Menschseins eingreift – die Freiheit, zu Bullshitjobs auch Bullshitgesichter zu zeigen. Wie „Schutz vor Arbeitslosigkeit“ aussehen könnte – das kann wohl gar niemand mehr beantworten.

Man wird gezwungen, eine Lüge zu  leben, seine Gefühle zu vergewaltigen bzw. tief in sich zu vergraben: die freie Entfaltung der Persönlichkeit erlischt durch die Unterschrift unter einen Arbeitsvertrag – oder, alternativ: zu einer Eingliederungsvereinbarung, die auch „gepflegtes Äußeres“ verlangen darf … also völlige Unterwerfung fordert, eine Konformität, die an den SS-Staat gemahnt. „Freie Entwicklung der Persönlichkeit“ – ist allenfalls noch im Rentenalter möglich (was uns vom NS-Staat unterscheidet).

Wissen Sie, was ich tun müßte? Ich müßte meinen Kindern Waffen in die Hand geben, ihnen klar machen, dass sie um ihre Zukunft, um die Erklärung der Allgemeinen Menschenrechte wieder kämpfen müssen … doch ich wüßte noch nicht mal, auf wen sie schießen sollten: der Feudalismus ist wieder da, aber diesmal so gut versteckt, dass er nur aus Unschuldigen besteht. Schuldig sind nur die, die sich als „Verschwörungstheoretiker“ auf die Suche nach den Verantwortlichen machen. Außerdem – haben meine Kinder ein Gewissen … und Eltern, die ihre Gewissensentscheidungen respektieren, die könnten also gar nicht mit der Waffe umgehen – geschweige denn, das Kunststück der Bundeswehr vollbringen, Menschen im Geiste der Brüderlichkeit zu erschießen.

Gleicher Lohn für gleiche Arbeit. Gerechte Entlohnung, die auch noch „befriedigend“ sein soll.  Eine würdevolle Existenz, Schutz vor Arbeitslosigkeit – das hört sich ja an, als hätten Linke die UN besetzt … dabei saßen da Konservative – auch Diktatoren, Könige und Kaiser … aber halt mit realer Kriegserfahrung im Hintergrund, der mal wieder gemachten Erfahrung, dass Kriege an der Front keine Sieger kennen – und zunehmend auch daheim nicht mehr. Wenn wir aber diese Konsensnorm, die am 10.12.1948 ohne Gegenstimmen angenommen wurden, als „links“ empfinden (was zweifellos 2016 die Mehrheit der Deutschen tun würde, weil sie unterschwellig dazu erzogen wurden und zu schwach zur Gegenwehr waren), dann zeigt das, wie „ultrarechts“ wir in der Realität geworden sind … ganz ganz ganz weit weg vom „links-grün-versifften Gutmenschentum“, das gewisse orientierungslose Parteien und künstlich erzeugte politische Pseudoströmungen aktuell anklagen.

Ich schweife schon wieder ab, dabei wollte ich Sie doch gezielt mit meinen Problemen belästigen.

Meine Kinder stellen Fragen. Sie kommen nun in ein Alter, wo die Gesellschaft von ihnen erwartet, ihre Arbeitskraft in den Dienst der Kapitaleigner zu stellen und denen ihren Zins zu erwirtschaften, auf Grund dessen sie ihr arbeitsloses Luxusleben führen können und ihren Aufsehern für einen Tag Arbeit im Monat 50 Millionen Euro für fünf Jahre Dienst zahlen können (siehe Finanzen.net). Mein Job wäre nun, meine Kinder zur Erreichung maximaler Verwertbarkeit anzuhalten, zur Arbeit zu zwingen – jener Arbeit, die (Überraschung!) auch im privaten, häuslichen Bereich gegen die Erklärung der Allgemeinen Menschenrechte verstößt (was jetzt viele, die emsig an der „Arbeitserziehung“ ihrer Kinder feilen, verunsichern sollte).

Doch da – kriege ich Ärger mit meinem Gewissen. Da kommt sogar der Wunsch auf, dass Blauhelme nach Deutschland verlegt werden sollten, um die Durchsetzung der allgemeinen Menschenrechte im Arbeitsleben zu garantieren. Doch wenn ich das meinen Kindern sage … werden die im Arbeitsleben nur anecken. Ich habe denen sowieso schon zuviel Zeit zum spielen und herumhängen gelassen … weshalb man mich wohl mal übel zur Verantwortung ziehen wird. Gut, dass ich das erst jetzt offenbare: das Jugendamt hätte einschreiten müssen, die Verwertbarkeit des staatseigenen Menschenmaterials war in Gefahr.

Andererseits – liebe ich meine Kinder, sehe, dass sie ganz wertvolle Menschen sind, wehrhaft, aber von friedlicher Natur, fleißig in jenen Gebieten, die sie sich selbst frei gewählt haben, begabt mit einem Gewissen, das sie schon in jungen Jahren nicht an einem Bettler vorbeigehen ließ, ohne dass sie ihm ihr knappes Taschengeld schenkten, um seine Armut zu lindern.

Aufrichtigerweise müßte ich Krieg predigen – Krieg gegen „den Markt“, der die Menschenrechte pervertiert, die Menschenwürde vernichtet, die Brüderlichkeit als Sozialromantik verbrämt und zum Wirtschaftskrieg aller gegen alle aufstachelt … aber mit diesem Ansinnen bekäme ich wohl nur einen festen Platz in der Psychatrie.

Wie also mache ich meinen Kindern klar, dass sie – ihr Geist, ihre Seele, ihr Körper – Waren sind, die sie ab jetzt zu verkaufen haben? Dass sie keine Würde mehr haben, weder Vernunft noch Gewissen besitzen sollen sondern … zu funktionieren haben, damit andere einen Stundenlohn von 100 000 Euro beziehen können. Und wenn sie nicht funktionieren – drohen Hausbesuche, Freiheitseinschränkungen und absolute Minimierung jeglichen sozialen Fortschritts bis hin zur Totalsanktion, die den Hungertod Realität werden läßt – jenseits des wohlfeilen postdemokratischen Wortgeklingels.

Haben Sie da vielleicht Antworten für mich?

Als Gewissensträger komme ich da arg ins Schleudern.

Sie nicht?

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Ich habe einen Traum

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eifelphilosoph_200Freitag, 17.10.2014. Eifel. Ich habe einen Traum. Ja, davon habe ich viele. Jede Nacht. Dieser Traum jedoch – ist ein besonderer. Er soll alle Alpträume verscheuchen – für alle, für immer. Er soll alle Ängste nehmen, alle Sorgen vertreiben, alle Probleme lösen. Er soll Frieden schaffen – nein, er wird Frieden schaffen. Versprochen – haben das viele. Der Kommunismus hatte es versprochen. Er hat viel geleistet, aber letztlich versagt. Der Kapitalismus hat viel versprochen – auch er hatte viel geleistet, aber letztlich versagt, liegt gerade in den letzten Zügen, kann sich nur noch durch Massenentlassungen und sinkende Produktqualität über Wasser halten.

Die Technik hatte auch viel versprochen. Was war da nicht alles möglich – noch vor 150 Jahren. Heute stehen wir knietief in Giften, Abfällen, Tierleichen und verwüsteten Landschaften, schlagen uns mit Ozeanen von Plastikmüll herum und wenden Unmengen an Ressourcen auf, die „Nebenwirkungen“ von Technik aufzufangen – was unmöglich ist, denn: unsere Wirtschaftstruktur ist auf Egoismen aufgebaut … auch auf die Egoismen von ständig wachsenden Megakonzernen, die gar nichts anderes können (und in den USA per Gesetz dazu verpflichtet sind) als ständig weiter zu wachsen – und mehr Gifte zu produzieren, weitere Abfallberge aufzuhäufen, mehr Arten auszurotten und Landschaften umzugraben. Es kann ihnen ja auch nichts geschehen – sie sind „too big to fail“, geraten sie in große Probleme, kommen die Banken und retten sie – und die Banken selbst werden immer vom Steuerzahler gerettet.

Was nun mein Traum war?

Er war einfach. Ich möchte, dass kein Blut an den Waren klebt, die ich zum konsumieren angeboten bekomme. Ich habe nämlich einen Job: ich bin Mensch, habe (wie die meisten andern auch) Familie, die ich durchs Leben bringen muss – ich kann nicht nebenbei noch die Weltwirtschaft revolutionieren.

Ich möchte keine preiswerte Kleidung, die von Kindern oder unterbezahlten Frauen produziert wird. Ich möchte keine Nahrungsmittel, die mit Giften behandelt sind, die mich umbringen oder aus Abfällen bestehen, deren einzige Qualität darin besteht, dass die Fabrik sie billig einkaufen konnte.  Ich möchte keine Transportmittel, die jene Umwelt weiter zerstören, die meine Enkel zum Überleben brauchen. Ich möchte nicht durch einen Supermarkt wie durch eine Minenfeld gehen müssen, ständig auf der Hut, sich nicht durch den Gebrauch von alltäglichen Gütern schuldig zu machen: schuldig der Ausbeutung, der Vernichtung von Leben oder Lebensgrundlagen. Ich möchte nicht von einer hilf- und kopflosen Industrie zum Täter gemacht werden.

Ich sehe … eine Wirtschaft, die sich zum Dienst am Menschen verpflichtet fühlt, weil sie sich daran erinnert, dass sie – vom CEO bis zum Hilfsarbeiter – aus Menschen besteht, die alle die gleichen Bedürfnisse haben. Ich sehe eine Wirtschaft, die denkt, bevor sie handelt, die nicht ihren Gewinn darin sieht, krebsartig in der Volkswirtschaft zu wachsen, sondern die ganze Volkswirtschaft zum Wohle aller nach vorne bringt, eine Wirtschaft, die aus dem Prinzip der Verantwortung handelt. Ich sehe eine Wirtschaft, die ehrlich miteinander umgeht, eine Wirtschaft der ehrlichen Begriffe, in der der Arbeitgeber jener ist, der seine Arbeitskraft gibt und Arbeitnehmer jener, der sie annimmt.

Ich sehe eine Wirtschaft, in der zum Beispiel Firmenwagen von Unternehmen und Behörden nach Obdachlosen Ausschau halten, um sie – wenn gewünscht –  einzuladen und ihnen einen Platz im Unternehmen geben, wo sie so viel erwirtschaften werden, dass sie wieder auf eigenen Beinen stehen können – zu einem Lohn, der ihnen ein würdevolles Leben in der Gemeinschaft ermöglicht. Ich sehe eine Wirtschaft, in der die Unternehmen sich gegenseitig unterstützen – mit zinslosen Krediten eines neuen, genossenschaftlichen Geldes, welches Banken überflüssig werden läßt (was uns enorme Rettungskosten erspart und sogar den ganzen Mittelstand vor der drohenden Kreditklemme rettet, bei dem 66 Prozent der Bevölkerung  Lohn finden).

Ich sehe eine Wirtschaft, deren oberste Qualifaktion darin besteht, Lösungen zu finden – lebendig, kreativ, innovativ, Lösungen, die jene Probleme angehen, die durch die sterbende Zinswirtschaft verursacht wurden.

Ich sehe eine Gesellschaft, in der die Menschen lernen, wieder – ganz natürlich – füreinander da zu sein, eine Gesellschaft, die in der Lage ist, den Tante-Emma-Laden um die Ecke zu tragen, weil er die Umwelt schont. Eine Gesellschaft, die ihre eigenen Zeitungen herausgibt, ihre eigenen Artikel schreibt, ihre eigenen Feste organisiert und sich so als Gemeinschaft feiert, weil so das Vertrauen im Mitmenschen gestärkt werden kann. Eine Gesellschaft, die nicht selbstverliebt einsam im Handy versinkt, sondern im Handy jene Menschen angezeigt bekommt, die Hilfe brauchen: die einen Gesprächspartner bei Beziehungsproblemen, dem Tod eines Angehörigen oder Arbeitsplatzverlust suchen, jemand, der hilft, die Einkäufe hochzutragen, jemanden, der einem bei einer Panne zur Seite steht, jemand, der einem einen Computer und seine Programme erklärt, jemand, der gerade verletzt im Park liegt oder jemanden, der seine Wohnungsschlüssel verloren hat – kurz, eine Gesellschaft, die keine Partnerbörsen mehr braucht, um seinen Nachbarn kennen zu lernen, keine Handwerkeragentur, um ein Waschbecken zu reparieren und keine Taxifirma, um kurz mal in die Stadt zu kommen.

Ich sehe eine Gesellschaft, die sich als Teil der globalen Gemeinschaft versteht, die sich traut, Friedensagenten anstatt Kriegsdiener auszuschicken, um Konflikte zu lösen, hochbezahlte, diplomatisch, rhetorisch und psychologisch hervorrragend geschulte Empathen und Hermeneutiker, die Konfliktparteien über Wirkung und Nebenwirkung von Kriegen aufklären (ja – die werden aktuell oft übersehen) anstatt ihnen Waffen zum Austragen dieser Konflikte zu liefern – kleine „Gandhis“, die alternative Wege zum gegenseitigen Abschlachten aufzeigen und mit den Konfliktparteien Strukturen erarbeiten und Situationen schaffen, die zu beiderseitigem Nutzen und Gewinn beitragen. Das solche Spezialisten viel Urlaub und ein extrem hohes Gehalt verdienen, versteht sich von selbst.  Das klappt auch bei Barbaren wie der IS – wenn man es will. Erst die Finanzierungen kappen, dann die Waffen- und Munitionslieferung stoppen, warten, bis die Versorgungsmängel sichtbar werden (jede, wirklich JEDE Armee braucht enorme Versorgungsstrukturen …. erst recht die technologisierten; im Mittelalter sind schon ganze schlagkräftige Streitkräfte auf dem Marsch verhungert …) und dann … reden. Verstehen, wo der Hass, der Zorn, die Wut herkommt (im Falle der IS spielen – leider – Natobomben eine wichtige Rolle, vermute ich mal. Die hätten wir uns auch sparen können), wo die Wurzel des Konfliktes steckt – und dann verhandeln. Auch mit jenen, die durch ihre Bomben für die Zustände Mitverantwortung tragen. Anstatt Bomben auf Menschen zu werfen, sollte man lieber die Öllieferungen der „Terrormiliz“ stoppen: Satelliten sehen doch alles, oder? Erst recht im klaren Wüstenhimmel.

Ich sehe eine Gesellschaft, in der das „Miteinander“ schon in der Schule gelehrt wird – auch ein Miteinander zwischen Schüler und Lehrer, was schon allein dadurch erreicht werden kann, dass (nach dem Vorbild englischer Privatschulen) die Person die für den Unterricht verantwortlich ist, nicht dieselbe ist, die den Erfolg des Unterrichts auch benotet. Ich sehe Schulen, in denen von klein auf gelernt wird, dass „Miteinander“ mehr Profit für alle bringt, als „Gegeneinander“.

Profit? Ja. Ich sehe eine Gesellschaft, die durch und durch profitorientiert ist. Auch hier bin ich für das genaue Wort – aber nicht nur reduziert auf Gewinne, die durch Ausbeutung erzielt werden. Ich denke … an das lateinische Urwort „profectus“, das Fortgang, Zunahme, Vorteil bedeutet – und an den Gedanken, dass „Profit“ für alle gelten soll, nicht nur für Akteure einer sich selbst vernichtenden Raubwirtschaft: von einem zur Arbeit gezwungenen Ein-Euro-Jobber im Altenheim hat letztlich niemand einen Profit … außer vielleicht ganz am Ende jemand, der den Zinsgewinn der Gratisarbeit in der einen der anderen Form einstreicht: mangels Sozialabgaben verlieren Staat und Versicherungen von dieser Beschäftigungsform, mangels Motivation haben die „Kunden“ nur wenig davon (vielleicht sogar auch hohen Schaden, weil man den Frust an sie abläßt), dass Heim selbst tut sich durch den Einsatz unqualifizierten Personals auf keinen Gefallen, der Jobber selbst fühlt sich im besten Falle zu unrecht bestraft.  Diese Argumenation gilt im Übrigen … für die ganze Volkswirtschaft, für jede Art von Tätigkeit: wo sie lustlos verübt wird, weil man den Profit nicht sieht (den Fortgang der Zivilisation, die Zunahme an Gerechtigkeit, Sicherheit, Freiheit, Wohlstand und Frieden, den Vorteil für sich selbst UND andere), richtet sie unterm Strich wahrscheinlich mehr Schaden als Nutzen an – in Form von unzureichend erstellter Arbeit oder mangelhaften Waren.

Ja – unsere Gesellschaft leidet nicht am Zuviel von Profit, sondern am Zuwenig: es gibt zu wenig Fortgang, Zunahme, Vorteil für zu viele Menschen: das nervt. Jeder möchte einen Profit von seinem Leben – aber der besteht eigentlich nur selten in Geld, vielmehr besteht er im Sinn, der Freude und Glück schenkt: einfach mal die vielen Menschen fragen, die einem Hobby nachgehen – die werden bestätigen, dass sinnvolle Tätigkeiten auch ohne Geld Freude bereiten. Zudem weiß man seit alters her, dass nicht jene die Glücklichsten sind, die am meisten kaufen können, sondern jene, die am wenigsten brauchen (was oft auch jene sind, die mit einem hohen Grad an Aufmerksamkeit durch die Welt gehen).

Ich sehe eine Gesellschaft, die gelernt hat, dass es den bösen Menschen nicht gibt – außer vielleicht als seltenen, kranken, nur auf sich selbst bezogenen Ausnahmefall, eine Gesellschaft, die aber vor allem verstanden hat, dass es keine bösen Länder gibt, keine bösen Religionen, keine bösen Völker – oder böse Wirtschaftsformen. Da gibt es nichts. wofür sich ein Krieg lohnen würde, ja, dass der Krieg selbst der Feind der Menschheit ist, weil er IMMER Unschuldige tötet und uns dadurch zu übelsten Mördern werden läßt – egal, wie edel die Absichten sonst noch waren.

Ich sehe eine Gesellschaft, die gelernt hat, freundlich zu sich selbst zu sein, ihren Nächsten nicht als lästigen Widersacher zu begreifen sondern als hilfreichen Partner zu verstehen.

Ja – ich sehe eine Gesellschaft, die sich als globale Gesellschaft versteht, als positive Variante einer „neuen Weltordnung“ – dezentral, lokal, werteorientiert, solidarisch und gemeinwohlzentriert, eine Gemeinschaft, die es sich zum Ziel gesetzt hat, den Profit für alle zu mehren – und zwar jene Form von Profit, die jeder Mensch für sich selbst als notwendig  für sein persönliches Fortkommen ansieht … und nicht jene Form von Profit, die zum Zwecke der Absatzgenerierung von einigen wenigen mit gigantischem Werbeaufwand in die Gehirne der Menschen gepresst wird.

Ich sehe viele Details dieser Zukunft, die eine absolute Mehrheit der Weltbevölkerung beglücken könnte, die in der Lage wäre, Armut, Hunger und schlimmste Not weltweit zu beseitigen und dabei noch allen Menschen nebenbei materiellen Gewinn beschert – einen Gewinn, den Wohlstandsbürger im Westen gelegentlich verpönt ablehnen, weil sie sich noch nie der Situation stellen mussten, dass der Kühlschrank noch leerer ist als das eigene Konto – oder einer Situation. wo weder ein Kühlschrank noch ein Konto existiert.

Diese Details – die mir zeigen, dass ein Jahr in Australien, Argentinien oder Südafrika bei Freunden zu leben mehr Freude machen kann als jedes Jahr drei Wochen Pauschalurlaub in den Betonburgen an der Ostsee – sind sehr zahlreich, wie es oft bei Träumen so ist.  Ich könnte noch lange davon schwärmen, jeden mit profitablen Details fürs eigene Leben zu überschütten (ja, selbst für jetzt schon superreiche Menschen wäre noch eine deutliche Qualitätssteigerung drin – und die wissen auch selbst genau, was ihnen fehlt),  möchte mich aber lieber abschließend jenem kleinen Moment widmen, in dem ich gestehe, dass dies … eigentlich kein Traum ist.

Es ist die rudimentäre Blaupause für eine neue Wirklichkeit, eine neue Realität, eine neue – und uralte – Art zu leben, zu arbeiten, zu wirtschaften.

Wie er Wirklichkeit werden kann?

Nun – das ist nun wirklich das Einfachste von allem.

Hierzu bedarf es zuerst eines einzigen Menschen, der für diesen Traum seine Fahne in den Sand steckt.

Das habe ich hiermit gemacht.

Mehr werde ich auch nicht tun, brauche ich auch nicht tun.

Diese Fahne ist der Sammelpunkt für jene, die lieber ein neues Wirtschaftssystem aufbauen als mit dem alten untergehen wollen, für jene, die lieber kreativ schaffen als desktruktiv nörgeln mögen, für jene, die den Dummköpfen dieser Welt gerne das Ruder aus der Hand nehmen möchten als ihnen unwillig in den Abgrund zu folgen.

Jeder ist eingeladen, zu kommen.

Wir können JEDEN gebrauchen, denn jeder kann seinen Anteil dazu beitragen – und sei es nur, dass er die Idee seinem Nachbarn in den Briefkasten steckt.

JEDER kann jetzt was TUN.

„Wir“?

Ja.

Ihr glaubt doch wohl nicht wirklich, dass ein alter, armer, kranker, einsamer Mann die Welt im Alleingang rettet?

Schon längst gibt es Menschen, die haben – dankenswerter Weise – jahrzehntelang an Lösungen gearbeitet, zu einer Zeit, wo uns unsere Probleme noch gar nicht bewusst waren. Und es gibt Menschen – allein in Deutschland Millionen von ihnen – die gerne an einem profitablen Geschäft (ja – auch letztlich finanziell profitabel … aber mit eigener, stabiler und sicherer Währung versehen, die den Profit der Arbeit nicht durch Experimente mit „Währungen“ in Gefahr bringen) beteiligt wären – nicht als bezahlte Angestellte, sondern als freie Unternehmer, als Pioniere, als Abenteurer und Schatzsucher.

Diese ganzen Menschen müssen nur zusammenfinden.

Wer eigene Ideen hat, ist herzlich willkommen.

Wer keine hat, kriegt welche gratis – aber darüber habe ich ja schon geschrieben.

Ab heute hat es also jeder selbst in der Hand, ob er nicht – anstatt ungewollt Teil des Problems zu sein – lieber willentlich Teil der Lösung sein möchte.

Das Paradies für die Menschheit steht vor der Tür – wir müssen nur noch losgehen, die Tür aufmachen und es herein lassen.

Wer mehr wissen will, kann mir eine persönliche Nachricht schicken (Eifelphilosoph@Nachrichtenspiegel-online.de): etwas Engagement muss schon sein. Die ersten Schritte – starten gerade in Berlin, der Hauptstadt jenes Landes, das viel Erfahrung mit den sterbenden alten Wirtschaftsformen hat.

Allerdings … droht Arbeit. Für echte Arbeitgeber sollte das aber kein Problem sein – wenn erkennbar werden wird, wie vielfältig sich die Investitionen auszahlen. Und wer alles wirklich Arbeitgeber ist, haben wir ja jetzt nebenbei auch gelernt.

Band 1 - Die Herrscher der Welt und ihre Widersacher - Reiner Dammann

 

 

 

 

Wozu Philosophie? Vom Sinn des Lebens.

Wozu Philosophie? Vom Sinn des Lebens.

Donnerstag, 12.12.2013. Eifel. Es gibt Fragen, denen man sich im Leben immer wieder stellen muss – jedenfalls wenn man die Wissenschaft der Philosophie erfolgreich studiert hat. Niemand fragt einen Lehrer, warum er Lehrer werden wollte (Ferien) oder einen Arzt, warum er Arzt werden wollte (Geld), niemand fragt einen Rechtsanwalt (Geld) oder einen Betriebswirt (Geld). Bei Philosophie jedoch – der brotlosesten aller brotlosen Künste – steht man schnell am Pranger … jedenfalls heute, wo die Anhäufung von Geld in endlos großen Massen einziger akzeptierter Lebensinhalt geworden ist, obwohl man Geld noch nicht mal essen kann. Die Antwort ist einfach: besserer Sex. Ich sehe, ich habe jetzt ihre Aufmerksamkeit – und genau diejenige ist es, die automatisch wächst, je mehr Sie sich mit der Kunst des Denkens beschäftigen.

Aufmerksamkeit ist das allerwichtigste Element in unserem Leben, wenn es um Genuss des Lebens geht. Ein grober Klotz braucht Weltreisen, bis sein auf Minimallevel arbeitendes Gehirn auch nur Ansätze von Eindrücken empfängt, notfalls muss er sich mit glühenden Schürhaken peinigen lassen, um überhaupt noch etwas zu empfinden: ich denke hier liegt die Hauptursache des boomenden Sado-Maso-Kultes in Berlin – jedenfalls haben mir Eingeweihte nach dem Umzug der Regierung von diesem Boom erzählt. Mit der Regierung kamen auch die Sado-Maso-Buden, so geht die Rede – und schaue ich mir die Politik so generell an, kann ich eine gewisse Lust an der Qual nicht fortreden.

Ein geschulter Geist jedoch vermag allein im Blumentopf auf seiner eigenen Fensterbank noch völlig unerforschte, wunderbare Welten zu entdecken, deren Erlebnisvielfalt jeden Asientrip in den Schatten stellt. Wie schult man diesen Geist?

Durch Denken, durch den Aufbau immer komplexer werdender Denkstrukturen und umfassender werdenden Denkoperationen. Je größer und umfassender diese Strukturen, je komplexer ihre Muster, umso größer wird auch die Erlebnistiefe in allen Lebensbereichen. Nein – ein grober Klotz kann das nicht beurteilen, dazu muss man den Weg erstmal zu Ende gegangen sein. Ein grober Klotz braucht immer härtere, stärkere Reize, um überhaupt noch zu merken, dass er lebendig ist, schnell werden Sexualität und Gewalt vermischt, schnell verwischen sich die Grenzen von Kinderliebe und Sexualität, von Ernährung und Menschenfleisch; war es anfangs noch ein Softerotikfilm, der Freude machte, mußte später schon die Frau vor laufender Kamera zerstückelt werden, nachdem sie es mit Tieren getrieben hat, damit das sterbende Gehirn des Täters noch am Leben teilnehmen kann.

Dankenswerterweise sind wir Menschen alle von Geburt an Philosophen – erst später wird uns das Denken mit Gewalt abtrainiert, wenn „Schule“ auf lebendige Fragen tote, vorgefertigte Antworten gib, wenn Denken bestraft anstatt befördert wird – es sei denn, es bewegt sich in Bahnen, die der Maximierung von Kapitalrendite dienen. Wer erlebt, wie Kinder auf wundersame Weise überglücklich werden, wenn sie ihre eigenen kleinen Welten kreiren (und sich so auf dem Weg machen, ganz automatisch souveräne Lebenskünstler zu werden), wird erinnert an jene Beobachtungen, die der Wissenschaftler Emanuel Swedenborg über Engel gemacht hat: sie sind in der Lage, um sich herum ein kleines Feld von Eigenrealität aufzubauen, einen kleinen Raum, in dem sie selbst die Naturgesetze bestimmen.

Hier stoßen wir auf eine der zentralen Fragen der Philosophie: die Frage nach der eigenen Herkunft.

Die Kapitalrendite- und Militärwissenschaft (den edlen Titel „Naturwissenschaft“ verdient die aktuell so bezeichnete Zunft schon lange nicht mehr) hat hierzu eigene, vorgefertigte Antworten, die der Verbesserung der Leidenschaft beim Wehrmittelverbrauch (auch „Krieg“ genannt) und der Steigerung der Eigenkapitalrendite dienen sollen: wir existieren gar nicht, sind nur eine Illusion.

Noch vor zweihundert Jahren hätte man über diese Anmaßung noch herzhaft gelacht, weiß man doch, dass das phantasierende Subjekt sich niemals als phantasierendes Objekt beobachten kann – auch wenn es das noch so entschieden behauptet.

Im Zeitalter der groben Klötze jedoch werden solche Überlegungen anstandslos bei festlichem Akte der gesellschaftlichen Lumpenelite vorgestellt, um jede weiteren Regungen des Gewissens auszuschließen.

Wo kommen wir nun wirklich her?

Das ist eine Frage nach einer Wahrheit. In der Kunst des Denkens merkt man schnell, wie begrenzt die Sinne des menschlichen Körpers sind, wie mangelhaft seine Ausstattung – noch nicht mal fliegen kann er. Wir können mit diesem Instrument keine Wahrheiten schaffen – wir haben das ja auch aufgegeben zugunsten beständig verschrobener werdender Theorien, mit denen man Philosophen zu Arbeitstieren (und groben Klötzen) umformen kann. Darum sucht die Philosophie keine Wahrheit, sondern Weisheit, einer Weisheit, zu der sie ein sehr liebevolles Verhältnis hat – und kein vernünftiges, obschon doch Vernunft eines der Werkzeuge ist, derer sie sich gerne bedient.

Weisheit nun hat sich über Jahrtausende hinweg Bahn gebrochen und die Frage beantwortet: ein Jenseits ist es, aus dem wir stammen. Je nach geformter Eigenrealität des denkenden Menschen unterscheiden sich die Bilder des Jenseits, doch das Prinzip bleibt gleich.

Haben wir diese Entscheidung getroffen, ist der Rest ziemlich einfach. Entscheidung? Ja, zu der Erkenntnis von Weisheit gehört die Erkenntnis, dass man sich Wahrheiten aussuchen kann, man kann (und MUSS) sich für sie ENTSCHEIDEN. Das macht im tieferen Sinne die Bedeutung des religiösen Wortes „Glauben“ aus: durch aktive, kräftige, bewusste Entscheidung Wahrheiten schaffen. Das gehört zu den Erkenntnissen, die der philosophische Geist in seiner Jugend in sich trägt – und die „Schule“ mit brutaler Gewalt austreibt, wer sich nicht biegen und brechen läßt, findet gerade mal in der Kunst noch einen akzeptierten Lebensbereich.

Haben wir die Frage geklärt, wo wir herkommen (geklärt in dem Sinne, dass es NUR UNS SELBST klar sein muss und niemand anderem), sind wir uns sicher, den Ursprung unseres Selbst erkannt zu haben, haben wir auch die Frage beantwortet, wo wir hingehen, wenn wir die Zusammensetzung der Materieballungen verändern oder von der Teilchenexistenz wieder auf Wellenexistenz umschalten (auf deutsch: „sterben“): wir gehen nach Hause.

Ist das Leben gut gelungen, bringen wir einen großen Schatz an Erfahrungen mit Heim, eine wertvolle Beute an Eindrücken, Gefühlen, Erkenntnissen, Erfahrungen und Erlebnissen, die uns niemand nehmen kann. Ist das Leben schief gegangen, tragen wir zu diesem Zeitpunkt nur noch das Potential in uns, funktionierendes Rädchen in einem Großraumbüro zu sein. Der Moment, wo wir erkennen, das wir trotz sechs- siebenstelligem Jahresgehalt bitter arm geblieben sind, wird von jenen, die ihn erleben, als sehr grausam beschrieben, andere berichten sogar, dass einem so unterentwickeltem Denkapparat noch nicht mal der Übergang ins Jenseits gelingt und man mit seinem Wesen, seiner Seele im Bereich der Teilchen hängen bleibt und untergeht, weil man nie gelernt hat, in den Wellen der Realitäten zu schwimmen.

Natürlich kann man sich auch entscheiden, ein Materialist zu werden und das Leben als solcher zu verbringen – JEDES Leben ist gut, jede Erfahrung wertvoll, sofern es aus bewusster, konsequent durchdachter Entscheidung besteht. Lebt man es, um dem Priester aus der Klosterschule bis zum Lebensende eins auszuwischen, hat gerade der Priester Macht über mich, den ich doch für immer aus meinen Anschauungen verbannen sollte … wenn ich weise wäre.

Hier stoßen wir direkt zum Nutzen der Philosophie: das geschulte Denken hilft uns sehr, jene Momente zu erkennen, wo andere Menschen Macht über uns ausüben wollen – und es auch tun. Der moderne Mensch liefert sich seinen Machthabern täglich für viele Stunden aus und läßt täglich vielen Stunden Werbung ungefiltert in sein Hirn – dabei geböte es die Weisheit, das Gerät ganz auszuschalten, weil der Schaden, der durch fremde und verfremdete Wirklichkeitsabbildungen in den Werbebildern angerichtet wird, um einiges größer ist, als der Nutzen, der durch Information und Aufklärung gewonnen werden könnte. Nur wenige Menschen sind so gefestigt, dass sie den sublim ausgestalteten Werbebotschaften widerstehen geschweige denn sie erkennen können, es ist ein endloser Spiegel des Mangels, der einem vorgehalten wird – und eine endlose Predigt der Wertlosigkeit der eigenen Existenz, weil man das falsche Automodell fährt und deshalb vor Gott selbst in Ungnade gefallen ist.

Beherrschen Sie die Kunst der Philosophie – die auch die Kunst ist, jederzeit in unsere „Software“ bewusst eingreifen und sie beliebig steuern zu können – haben sie den Gipfelpunkt menschlichen Reichtums erreicht, eine Form der Ruhe, Zufriedenheit und des Glücks, die ihnen niemand mehr nehmen kann. Beherrschen sie sie nicht, werden sie von anderen durchs Leben getrieben – was oft sehr unerquicklich ist.

Natürlich muss man Nebenwirkungen erwähnen, die sich automatisch einstellen, je gewandter der Umgang mit Gedanken wird.

Sie verlieren jede Lust an Gewaltausübung gegen Frauen, Vergewaltigung wird ihnen fremd wie Stacheldraht auf Toastbrot, eine urmännliche Überzeugung, dass Frauen bestraft gehören und dies durch Sexualität zu geschehen hat, erlischt folgenlos – weil sie zu den Botschaften der Außenwelt gehört, die einen steuern sollten. (Einschub: diese Überzeugung habe ich bei vielen – ja, den meisten – Führungskräften der Pharmaindustrie bemerkt, es war ihre Motivation, ins Bordell zu gehen und dort ihre Strafphantasien gegen Bezahlung straffrei ausleben zu können – mit Handlungen, die sie normalerweise direkt ins Gefängnis gebracht hätten). Ebenso verlieren sie die Lust am Konsum – vollständig. Zwar steigert sich die Freude an Dingen ungemein – aber hierzu reicht schon ein besonderer Stein, eine außergewöhnliche Wolkenformation oder ein seltener Duft. Sie brauchen gar nicht erst den Versuch starten, mangels hinreichender Erlebnistiefe immer gröbere Keile in die Welt zu schlagen – sie besitzen diese Erlebnistiefe.

Und bald auch die sichere Überzeugung, das diese Gedankenwelten groß und stabil genug geworden sind, um die Reise sicher fort zu setzen – in andere Welten oder einfach nach Hause. Keine Sorge: das merken sie einfach wie Regen auf der Haut, Sand unter den Füßen oder Wind im Haar: so genau wie diese Erlebnisse wird dann ihr Wissen davon sein, dass sie stabil und sicher jenseits der Materie existieren werden, weil sie kraftvoller als diese geworden sind, den Sprung vom Teichen zur stabilen Welle erfolgreich hinter sich gebracht haben.

Diese Überzeugung muss nicht bewusst geschehen – das Denken kann andere, perfekte Kreise bilden, fast in jeder Zusammensetzung – sie kann sich einfach in einer völligen Ignoranz der eigenen Sterblichkeit manifestieren … immerhin ist sie ein Produkt der Erfahrung und des Erlebens und nicht ein Produkt gedanklicher Akrobatik (wie leider viele neuere esoterische Leben).

Folgen Sie dem Denken der alten Griechen, wird es noch dramatischer: dann haben Sie sich sogar genau dieses Leben, in dem sie jetzt stecken, ausgesucht um genau jene Erfahrung zu machen. Das ist denkbar – aber oft schlecht erträglich. Zwar mag man aus einer Laune heraus die Erfahrung professionellen Stumpfsinns machen wollen – doch zeigt sich oft, dass man inmitten der Erfahrung gerne mal den Kurs ändern möchte. Außerdem lehrt uns die Weisheit nach den schrecklichen Erfahrungen des 21. Jahrhunderts, das die bösartigen menschenfressenden Dämonen nicht aus unserem Leben verschwunden sind: anstatt Menschen auf dem Dorfplatz zu verbrennen, organisieren sie ihre Vernichtung mit den Mitteln der industriellen Produktion – oder bauen Bomben, die gleich mit einem Schlag ganze Großstädte ausradieren … das erspart einem den mühevollen Prozess der Selektion. Diese Erfahrungen zeigen, dass wir gut beraten sind, nicht jede Form von Erfahrung heilig zu sprechen, wir wären sonst kaum in der Lage, unserem Gewissen gemäß zu handeln.

Man kann diese Aspekte im Übrigen gut mit Prostituierten besprechen – auch wenn man für ihre „Dienstleistung“ keinerlei Bedarf mehr ins ich spürt, weil man orgiastische Zustände nach Belieben durch Veränderung der Software hervorrufen kann. Sie sind es gewöhnt, Körper und Geist zu trennen (auch wenn sie dafür bezahlt werden, so zu tun, als täten sie es nicht) – sie könnten ihren Job nicht lange durchhalten, täten sie das nicht. Gleiches gilt im Übrigen auch für Ärzte und Manager – soweit ich das beobachten konnte, schaue ich mir die aktuelle Politik an, so sehe ich auch Anzeichen dafür, dass Politiker ebenfalls ihre Seele schlafen schicken, um im Sinne der Maximierung von Kapitalrendite folgerichtig entscheiden zu können.

Eine weitere Nebenwirkung ist eine ausgesprochene Menschenliebe, die weit jenseits jeglicher Sexualität steht. Damit muss man erstmal klar kommen: Menschen ohne Nutzen einfach zu mögen.

Die bloße Masse der Gedanken erreicht irgendwann einen kritischen Punkt, ab dem man neue Qualitäten bemerken kann – die Vorstellung, das eine Existenz, die nur einen einzigen Zeitzustand erleben kann („jetzt“ – alles andere ist künstliche Interpretation und wilde Theorie … so schön man einen Zeitstrahl auch graphisch darstellen kann), irgendwann aus diesem Zustand herausfallen soll, weil die nieder schwingende organische Struktur umorganisiert wird, hat schon etwas außerordentlich Absurdes an sich. Kein Wunder, dass solche Menschen sich auch vorstellen können, in einem Nährlösungstank zu liegen und sich den Rest der Welt nur zu träumen.

Leider merkt man auch, wie das Leben sein könnte, wenn die Kunst der Philosophie gefördert würde – wir hätten eine Vielzahl unendlich reicher Menschen, die sehr angenehme Zeitgenossen sein können (auch wenn die Lust an groben Vergnügungsersatzstoffen wie Alkohol, Nikotin und Karneval schnell vergeht), die ihre natürliche Umwelt hegen und pflegen – anstatt Tresore hinter Stahl, Glas und Beton die leb- und lieblose Geldhaufen vor den Augen der Welt verbergen.

Eine gewisse Trauer ob der realen Entwicklung der Welt wird sich nicht verhindern lassen, eine gewisse Veranlagung, eine boshafte Intelligenz hinter der unnatürlichen Entwicklung der doch so reizvoll angelegten Menschheit zu vermuten, kann ebenfalls auftreten, gleichfalls eine konsistente Neigung, liebgewonnene Wahrheiten der selbstverliebten politischen Elite regelmäßig in Frage zu stellen – erst Recht, wenn diese Wahrheiten dazu geeignet sind, das natürliche Lebensglück zu verdunkeln.

Wie man den Weg geht?

Falls man Fragen hat: einfach Kindern zuschauen. Die sind noch nahe dran an „drüben“, aber nicht so gezeichnet vom Leben sie. Stellen Sie Fragen – und vor allem: trauen Sie sich zu, die Antworten selbst zu finden.

Wenn Sie es gerne religiös haben wollen – bitte schön: Christus sprach in Gleichnissen, die so komplex aber auch ansprechend waren, dass Denker seit zweitausend Jahren nach ihrem Sinn suchen … Gott will Denker, keine Schafe, auch wenn er seinen Sohn als Lamm geopfert hat, um diese Botschaft unter die Menschheit zu bringen, als sich der Geist des dunklen Imperiums über die Menschheit ausbreteite … so, wie er es auch heute wieder tut, diemal mit der ganzen Welt im Blick.

Das Internet verlangt nun Kürze, weshalb ich die Ausführungen hier schließen muss – in der Hoffnung, wenigstens grob umrissen zu haben, dass die Kunst des Denkens mehr Gewinn bringt, als alles Geld der Welt zu vermitteln mag.

Kürzer könnte ich nur mit Schopenhauer reden: Philosophie bringt nichts, erspart einem aber Vieles. Das allein – wäre auch schon sehr viel wert.

Andererseits kann sie jeden Tag in Weihnachten verwandeln, wo unter golden glitzernden Lichtern im grünen Lebensmeer erfreuhliche Wunder auf einen warten … jeden Tag ein wenig mehr.

Und nun – viel Spaß beim Denken und der Beantwortung jener Fragen, die uns Menschen ausmachen: vom komme ich her? Wo gehe ich hin? Was will ich hier?

Vielleicht fangen Sie einfach mit der Arbeit an der Frage an, warum wir eigentlich alle einen Strahl als Darstellung von „Zeit“ kritiklos aktzeptieren, obwohl jeder bis heute lebende Mensch die Dimension „Zeit“ (sofern es überhaut eine ist) nur als Punkt erlebt: als ewig sich veränderndes JETZT. Aber Vorsicht: die Antworten auf diese Fragen werden politisch schnell hoch brisant … ein endloses Jetzt hat nämlich kein Ende, mit dem man ihm drohen kann.

 

 

 

 

 

 

 

 

Der Tod eines freien Geistes – ein Fallbeispiel für den Untergang der deutschen Wirtschaftskraft

Der Tod eines freien Geistes - ein Fallbeispiel für den Untergang der deutschen Wirtschaftskraft

Mittwoch, 13.11.2013. Eifel. Nach einigen Tagen Bildschirmabstinenz habe ich noch einige Themen, über die ich gerne schreiben würde – einen Trailer gab es ja schon. Heute jedoch möchte ich mir erlauben, die Aufmerksamkeit auf einen Kommentar lenken, der mir besonders lieb und teuer ist.

Einer kommt von „Chap“:

Zu diesem Satz ist mir heute ein junger Mann mit 28 Jahren eingefallen.
Er lebte mit im Haus seiner schon recht alten Mutter. Allen erzählte er, also seiner Mutter, der Verwandtschaft, Freunden und Bekannten, er hätte sich immatrikuliert und würde studieren, die Prüfungen absolvieren usw.
Nach ein paar Jahren stand er dann vor dem Abschluss dieses Studiums.
Und die Frage stellte sich, wie es für ihn nach dem Studium weiter gehen würde.
Zu jener Zeit entdeckte seine Mutter ihren Sohn dann erhängt auf dem Dachboden.
Er hatte nie studiert. Alles war erfunden, um sein Umfeld zu beschwichtigen. Er hatte sich psychisch und geistig (auch wenn man das nicht verstehen mag) nicht dazu in der Lage gefühlt, auch nicht, um sich überhaupt irgendwo ins Berufsleben einzugliedern.
Bevor sein Schwindel mit dem Studium heraus kommen würde, hatte er den Selbstmord gewählt. Und großes Entsetzen, Trauer und viele Tränen hinterlassen.
Er war ein sensibler, phantasievoller, nachdenklicher, Kinder liebender Mensch gewesen.

Es gibt nun Menschen, die urteilen hier sehr schnell: „der war halt geistig krank und wäre immer so geendet“.

Bevor ich hier nun ins Detail gehe, einfach mal ein paar Fragen.

Ich werde im Dezember 54 Jahre alt. Nur vier mal diese Lebensspanne zurückgerechnet und wir befinden und im Jahre 1797. Ja – das ist wirklich noch nicht lange her.

Deutschland war die Hochburg der Philosophie, wir haben es geschafft, einen halben Schritt weiter zu kommen als die griechische Philosophie – dank Immanuel Kant. Beethoven nahm gerade Unterricht bei Hayden. Goethe arbeitete mit Schiller an der Weimarer Klassik. Alles Namen, die heute für Deutschland stehen, die fest mit Deutschland verbunden sind.

Meine Frage nun: wie kann es sein, dass wir innerhalb von nur vier Generationen keinen neuen Kant, keinen neuen Beethoven, keinen Goethe oder Schiller mehr hervorgebracht haben?

Die kulturelle Höchstleistung dieses Landes auf musikalischem Gebiet (bleiben wir mal dort) ist: Dieter Bohlen. Einfach mal Modern Talking hören im Vergleich zu Beethoven – da weiß man, was ich meine.

Zufall?

Nein – der Grund ist einfach. Es gibt sogar einen ganzen Film darüber, der gerade in den Kinos läuft. Die deutsche Schule ist es, die jedes Genie mit tödlicher Sicherheit eleminiert: seit der Kaiserzeit wurde Schule als Kaserne begriffen, in der Wissensmüll mit Gewalt in Kinderköpfe gestampft wird, die Demokratie hat dieses System nur dahin gehend verändert, dass man nun von den Kindern erwartet, das sie sich selbst diese Elend antun und gefälligst dabei auch noch große Freude und Begeisterung heucheln.

Kann man es als krank bezeichnen, wenn man sich nicht ins Berufsleben einsortieren kann? Kann auch sein, dass es sich um einen freien, demokratischen Geist handelt, der mit dem autoritären Stil des „Arbeitslebens“ überhaupt nicht klar kommt – 1797 hätte er in jedem Dorf dafür schnell eine Mehrheit auf seine Seite gebracht. Vielleicht hätte er aber auch einen Haydn gefunden, der ihn in die Geheimnisse der Musik einweist.

Hat sich wirklich noch niemand die Frage gestellt, wieso wir in wissenschaftlichen Disziplinen völlig unbedeutend geworden sind?  Sicher, wir haben gelegentlich nochmal Nobelpreisträger – man vergleiche diese Liste aber mal mit der der USA – die räumen fast jedes Jahr in fast jeder Disziplin einen Preis ab.

Was ist mit Amazon, Googel, E-Bay, ja dem ganzen Internet?

Das dies für die deutsche Bundeskanzlerin im Jahre 2013 „Neuland“ geworden ist, zeigt, wie sehr wir Provinz geworden sind – tiefste Provinz. Noch haben wir einen Vorteil im Maschinenbau (nicht wegen der Qualität, sondern wegen Euro und Billiglöhnen) … aber andere holen da immens auf. Wir alle – auch die Maurer, Handwerker und Fliesenleger – werden einen hohen Preis dafür bezahlen, dass wir Genozid der menschlichen Intelligenz so fleissig mitgearbeitet haben: unsere Genies hängen vom Dachbalken, während unsere Räuber sich Ferienhäuser im Ausland bauen.

Ich lobe nicht umsonst Professor Gunter Dueck (IBM) in höchsten Tönen: einer der wenigen Geister, die Deutschland noch hat, zufällig bei IBM gelandet. Auch ich habe die Arbeit für anglo-amerikanische Konzerne geschätzt – der Umgang dort war lockerer als in Deutschland, wo die verblödetet Mittelschicht ihre mangelnde Leistung durch Mobbing, Verrat und Heimtücke auszugleichen versucht. Sein Werk „Aufbrechen“ ist das wichtigste politsche Buch der letzten Jahre – wenn nicht das wichtigste der Geschichte der Bundesrepublik.

Wenn wir uns als Gemeinschaft nicht gewaltig auf die Hinterbeine setzen und mit aller Kraft verhindern, dass sich unsere sensiblen, phantasievollen, nachdenklichen und kinderliebenden Menschen lieber in den Tod stürzen als uns helfen, die Herausforderungen der Zukunft zu meistern, dann werden wir schnell erleben, dass uns das Ausland kein Essen mehr verkauft, weil unsere Währung nichts mehr wert ist und wir keine Leistung anzubieten haben, die in der Welt konkurrenzfähig ist.

Einfach nur mit Sprüche klopfen werden wir die Zukunft nicht bewältigen können – und es wäre wesentlich besser, wenn der junge Mann Menschen gefunden hätte, die ihm geholfen hätten, seine gewaltige Kraft nicht in den Suizid sondern in den Aufbau der Zukunft zu stecken. Aber das ist die Berliner Republik: aus Spaßhanseln wie Dieter Bohlen machen wir Millionäre, während wir unser Genies hängen lassen.

Wo das enden wird?

Einfach mal nach China schauen: die waren ewig lang die führende Kulturnationen der Welt, bauten gigantische Segelschiffe, mit denen sie die Welt bereisten und Elefanten nach China entführten – zu einer Zeit, als man in Deutschland diskutierte, ob man das Rad flächendeckend einführen sollte. Was kam dann?

Das Beamtentum, dann die Kolonisten, dann das Elend, die Kriege, dann die Kommunisten. Hat viele Jahrdunderte gedauert, bis China wieder halbwegs Tritt gefasst hatte.

Das ist Deutschlands Schicksal – und wahrscheinlich das von ganz Europa.

Einfach mal unsere DAX-Konzerne anschauen: die sind fest in ausländischer („kolonialer“) Hand. Noch zehn Jahre weiter, dann kaufen die Porsche, VW. BMW und Mercedes samt Siemens und der Deutschen Bank und verlegen deren Firmensitze nach Dhubai – und was machen wir dann, wir tollen Deutschen?

Ja, wir werden wieder fleißig arbeiten.

Hat aber schon mal jemand gemerkt, das „Arbeit“ an sich noch gar keine Wert hat? Ich kann zehn Millionen Deutsche mit Zahnbürsten die Autobahnen schrubben lassen – eine Riesenarbeit bei Wind und Wetter … und völlig wertlos, wenn es nicht Geist gibt, der die Arbeit gewinnbringend umsetzen kann. Und ohne diesen Gewinn … verliert sogar das Handwerk seinen goldenen Boden.

„Gebaut wird immer“ heißt es.  Eine der primitiven Legenden, mit denen sich Menschen die Zukunft schön reden.

Es wird aber nicht immer gebaut.

Gebaut wird nur dort, wo auch gezahlt wird. Immer mehr Handwerker merken gerade, das ihre Tätigkeit keinen goldenen Boden hat. Ein Beispiel aus der MAZ vom Oktober diesen Jahres:

Nach einer aktuellen Studie ist fast jedes fünfte Unternehmen in Deutschland im Zahlungsverzug. Im Frühjahr 2013 zahlten 18,8 Prozent der Firmen ihre Rechnungen verspätet, wie der Finanzdienstleister EOS und die Wirtschaftsauskunftei Bürgel herausfanden. Ausgewertet wurde das Zahlungsverhalten von knapp 463.000 Firmen aller Branchen. Als Grund für die schlechte Zahlungsmoral nannten die Dienstleister die lahmende Konjunktur in Deutschland.

Ein typischer Fall aus jüngerer Zeit: Ein größeres Bauunternehmen musste Insolvenz anmelden. Zu den Gläubigern gehören ein Fliesenleger und ein Fenstermonteur, die sich an die Inkassostelle der Handwerkskammer Potsdam wenden. „Aber sie werden das Geld nicht mehr wiedersehen, es ist keine Insolvenzmasse da“, sagt Maciejok. Der Fliesenleger muss 15.000 Euro in den Wind schreiben, der Fenstermonteur sogar 30.000 Euro. In der Inkassostelle der Handwerkskammer werden 267 solche Fälle mit Außenständen von insgesamt 550.000 Euro betreut.

Jenseits des selbstverliebten Eigenlobes von Politik und Wirtschaft, die täglich für jene Artikel bezahlen, die ihren „Erfolg“ in den Himmel loben, tut sich ein Abgrund auf, der sich beständig weiter öffnet.

Nochmal 54 Jahre weiter gedacht – und wir haben auch ein Heer von Wanderarbeitern, die durch das Land irren, weil sie niemand mehr bezahlen will oder bezahlen kann: das Geld fließt dann anderswo herum und beflügelt die Geister.

Unserer Genies jedoch, die uns vor dieser Entwicklung hätten retten können, sitzen derweil in den USA – oder benutzen ihre ganze Energie, um ihrem Leben ein Ende zu bereiten, weil freie, kreative, schöpferische Geister in der Muffathmosphäre des durchschnittlichen Deutschtümelns nicht mehr gedeihen können.

Und darum essen wir US-Essen, tragen US-Kleidung, hören US-Bands und warten sehnsüchtig auf neue US-Filme, vertreiben uns die Zeit währendessen mit günstigen Einkäufen bei US-Amazon oder US-Ebay, die wir dank US-Internet erreichen können.

Gerade die Geschichte mit den Filmen ist besonders peinlich – denn die Filmhochburg der Welt … das war mal Babelsberg.

Dort … hätte man jenen sensiblen Geist sicher gern gesehen.

Wäre auch wirtschaftlich sinnvoll, der Umsatz Hollywoods hat sich innerhalb von zehn Jahren verdreifacht (siehe gamestar) … doch Videospiele laufen denen derzeit den Rang ab, auch ein Branche, die phantasievolle, nachdenkliche, sensible und kinderliebende Menschen gut brauchen könnte – doch auch diese Branche kommt nicht aus Deutschland.

 

Die Private-Health-Organisation über Schulessen: Die Machenschaften der Schulen.

Hier schildert die Private-Health-Organisation in ca.13 min. wie Schulen vorgehen können um zu vertuschen, was Schülern als Mahlzeit angeboten wird. Der Spießrutenlauf einer Mutter die sich um die Gesundheit ihres Kindes sorgte. Eine Geschichte in der die Schule, der Caterer, Ämter, Bürgermeister und der Verbraucherschutz auf ganzer Linie versagt haben. Eine Seltenheit?!..wohl kaum…

 

Dank an Kohl, Schröder, Merkel: Proletarisierung, Verrohung und Verblödung Deutschlands läuft erfolgreich weiter!

Dank an Kohl, Schröder, Merkel: Proletarisierung, Verrohung und Verblödung Deutschlands läuft erfolgreich weiter!

Sonntag, 28.7.2013. Eifel. Eigentlich eine Zeit für Erbauliches, doch auch eine Zeit, um endlich einmal DANKE zu sagen. Dank dem Dauerkanzler Kohl, der durch eine unüberlegte und nicht zu finanzierende deutsche Wiedervereinigung die D-Mark vernichtet hat – wie man hört, war der Preis für die Wiedervereinigung der Beitritt zur Eurozone. Da hatten wir dann gleich zwei Kostenfaktoren zu tragen, auf die wir gar nicht vorbereitet waren. Dank auch dem Gerhard Schröder, der den Finanzheuschrecken Zugang zum deutschen Markt erlaubte und nebenbei mit einem gezielten Schlag den deutschen Sozialstaat zerstörte, um eine heiß und innig ersehnte Unterschicht zu schaffen. Dank gebührt auch der Angela Merkel, jener Kanzlerin, die einst eiligst in die USA flog und dort ohne Not den Bückling machte, als Schröder keine deutschen Soldaten zum großen Angriffskrieg auf den Irak bereitstellen wollte – kein Wunder, dass die bei der Reaktion auf die NSA-Affäre dramatisch versagt: ihre psychische Prägung lässt zweifelsohne keine kritischen Gedanken über den „Großen Bruder“ zu, jenen Heilsbringer, dessen Aktionen sie ihren Posten zu verdanken hat. Immerhin – ohne die Zustimmung der USA zur deutschen Einheit wäre sie noch Physikerin, die nur ihr Labor in Trümmern legen kann … und nicht das ganze Land. Ach ja – das Land. Bei all den Dankesreden haben wir es schon fast vergessen. Schauen wir es uns doch mal genau an.

Aktuell meldet das Handelsblatt, dass schon 25 % der Deutschen im Niedriglohnsektor arbeiten – mehr als in Zypern oder Bulgarien. 25 % der Deutschen arbeiten nur noch in Teilzeit … unberücksichtigt der möglichen Schnittmenge bei „Teilzeitarbeit im Niedriglohnsektor“ ergibt sich auf den ersten Blick eine Zahl von erschreckenden 50%, die nicht mehr genug Arbeit zum Leben haben – von den vielen Arbeitslosen einmal abgesehen, von denen jeder Zehnte schon zusätzlich Hartz IV beantragen muss, weil das Arbeitslosengeld mangels Lohnhöhe nicht mehr ausreicht (siehe Morgenpost). Der alte Gesellschaftsvertrag GELD für ARBEIT zum LEBEN ist ausgelöscht, dafür haben wir einen neuen Boom bei Verwaltungskosten: 400 000 Klagen gegen Hartz IV (viele erfolgreich, siehe Welt) legen die Gerichte lahm (z.B. Stern).

Wo Unrecht zur Norm wird, kann das schon mal geschehen. Dafür sind Gerichte ja da. Weniger helfen können Gerichte jene Menschen, die durch explosionsartig steigende Mieten unter den Hartz IV-Satz geraten, siehe Süddeutsche:

Schlechter gestellt als mit Hartz IV: Viele einkommensschwache Familien haben nach Abzug der Miete weniger Geld als Haushalte, die eine staatliche Grundsicherung beziehen. In manchen Städten bleiben Familien mit zwei Kindern nur 666 Euro im Monat.

Danke, Kohl, Schröder und Merkel für diese erstaunliche Lebensqualität für hart arbeitende Menschen!

Hat das Volk kein Geld mehr, merkt man es am Konsum. Natürlich darf man darüber nicht reden – aber das ist in Deutschland leicht, denn um über solche Themen lösungsorientiert reden zu können, brauchen wir gezielte Ursachenforschung der Medien. Das ist auch den Kanzlern bekannt, weshalb ihnen die Zerschlagung der Medienmacht sehr zugegen kommt. Hören wir dazu den Medienforscher Klaus-Dieter Altmeppen im Spiegel anläßlich der aktuellen Entwicklung im deutschen Medienbereich, dem Verkauf etlicher Printformate des Springerverlages:

Erst einmal eine weitere Konsolidierung der deutschen Medienlandschaft. Sie wird immer mehr zu einer normalen rationalisierungsgetriebenen Branche. Die Frage nach Qualitätsjournalismus oder publizistischer Verantwortung wird nicht mehr gestellt – und von der Frage abgelöst, was ich an meine Anteilseigner auszahlen kann. Geld verdrängt Gewissen, wenn Sie so wollen.

Geld verdrängt Gewissen – Renditeorientierung verdrängt Wahrheitsfindung. Egal ob´s stimmt: Hauptsache, es wird gekauft.

Künftig organisieren jedenfalls immer weniger große Konzerne den gesellschaftlichen Kommunikationsprozess. Wir werden also einen Meinungsverlust erleben, die Vielfalt wird leiden. Die Funke-Gruppe, so sehr sie auch ihre Meriten im Ruhrgebiet hat, spezialisiert sich seit Jahren darauf, profitable Regionalprodukte und Zeitschriften herauszubringen. Ob eine Redaktion vor Ort sitzt oder in weiter Ferne, spielt in ihrem Konzept keine große Rolle mehr. Und mit diesen internen Konzentrationsprozessen geht eine Nachrichten- und Meinungsuniformierung einher.

Der Jornalist soll schreiben, was Gewinn bringt. Nach erfolgreicher Rationalisierung lebt er als freier Mitarbeiter am Rande des Existenzminimums und bekommt nur noch jene Artikel bezahlt, die bei den Geldgebern gefallen finden. Ein Beispiel?

Schauen wir uns die aktuelle Pleite der Baumarktkette Praktiker an. Wir wissen ja alle darüber Bescheid. oder? Lauschen wir doch einmal der Zeit dazu:

Praktiker war durch eine fehlgeschlagene Rabattstrategie in eine schwere Krise geraten

Die ertragsstärkere Tochter Max Bahr sowie das Auslandsgeschäft sind von der Insolvenz aber nicht betroffen

Die Botschaft ist klar: immer alles billig verkaufen ist falsch. Für so eine Botschaft zahlen die Anteilseigner gern, der Deutsche weiß, dass er wieder die Flasche ist.

Leider – ist das gelogen. Warum? Das erklärt uns das Manager-Magazin aus dem Jahre 2009:

„Vor dem Hintergrund der gegenwärtigen Rezession, die auch in der Baumarktbranche angekommen ist, stellen wir uns auf eine vorübergehende deutliche Abschwächung unseres Geschäfts im In- und Ausland ein“

Ach ja – die Krise. Aber die Kanzlerin wünschte ja von der immer kleiner werdenden Zahl von Chefredakteuren Zurückhaltung bei der Berichterstattung: deshalb darf die Krise als Ursache nicht erwähnt werden – zudem würde auch die Wirtschaftspolitik von KSM (Kohl/Schröder/Merkel) in ein schlechtes Licht geraten, wenn man ständig über diese „Krise“ reden würde. Dabei war dieses Krise der Anlass der Kaufzurückhaltung der Häuslebauer, nicht das „Rabattgeschäft“, von dem schon lange bekannt ist, dass es sich nur um eine Irreführung der Verbraucher handelte (siehe Focus aus dem Jahre 2008), weshalb der Bundesgerichtshof einschritt.

Aber welcher Leser weiß dass heute schon noch? Wer wundert sich darüber, dass die Meldung über die ertragsstarke Max Bahr-Tochter ebenfalls eine Lüge war – siehe Spiegel. War eben doch die Krise – und nicht das (erschwindelte) Rabattgeschäft.

Reicht das schon?

Nein, weitere Katastrophen bahnen sich an. Als Folge der Krise kommt es zu einer deutlichen Verschlechterung der Produktqualität: angelernte Leiharbeiter sind halt genauso billig wie ihre Leistung, was zu Erscheinungen führt, die alle zur Besinnung rufen sollten: die Zahl der Rückrufe von nagelneuen Autos erreicht ständig neue Rekorde (siehe Zeit). Der Ruf nach ständiger Verbilligung der Produktion („Verschlankung“) im Interesse der Anleger bleibt aber ungebrochen. Das kostet Leben, Umsatz und Arbeitsplätze – aber dank KSM erfahren wir davon nicht mehr so viel.

Natürlich haben wir ein gigantische Krise – über die nicht mehr gesprochen wird, obwohl der nächste Schlag schon bald droht, siehe Spiegel:

Bis in die Details hat William White bereits 2003 die globale Finanzkrise vorhergesagt. Niemand wollte damals auf ihn hören. Der Ökonom erklärt im Interview, warum die Welt bereits auf den nächsten Crash zusteuert 

Natürlich hat es Folgen, wenn hart arbeitende Familien mit 666 Euro im Monat auskommen müssen, weil Finanzjongleure durch neue Immobilienblasen die Mieten hochtreiben – diesen Familien nutzen auch keine Rabatte mehr: die können sich auch 80% Preise nicht mehr leisten.

Natürlich lassen es sich die hohen Herren und Damen in der Politik nicht nehmen, den Kahlschlag des Landes auch in der Bildung fortzusetzen. Während die Diäten der Abgeordneten (der Mitläufer der groß angelegten  Proletarisierungskampagne der letzten drei Regierungen) beständig neue Rekorde erzielen (im gleichen Zeitraum nimmt die Qualität ihrer Arbeit deutlich ab, weshalb das Verfassungsgericht immer häufiger einschreiten muss), nutzt man zur Besoldung der Lehrer gezielt das Hartz IV-System, siehe Spiegel:

Noch nie gab es so viele Vertretungslehrer wie heute. Als Saisonkräfte arbeiten sie ein knappes Jahr, im Sommer beziehen viele Hartz IV. Die Bundesländer halten die Junglehrer hin – und sparen Geld auf Kosten der Sozialkassen.

Nun – Lehrer leben immer auf Staatskosten … und mir scheint es, dass immer weniger sich dessen bewusst sind, dass man dafür auch mal Leistung bringen darf. Aus Lehrern aber „Hartzer“ zu machen, jene gesellschaftlich in breiter Front von den Medien geächtete Klasse von politisch mit gesetzlicher Gewalt ins Proletariat abgedrängten Mittelschichtsmenschen hat natürlich Folgen, die man direkt am Verhalten der Schüler ablesen kann. Was hier heranwächst, wird man in Zukunft wohl nur noch mit Polizeigewalt bremsen können, siehe Spiegel:

Gerade Unternehmer, so Hanke, hielten die nachwachsende Azubi-Generation mittlerweile für verroht, verkorkst und /oder verblödet.

So ein Zitat aus einem Artikel über den Kampf einer „Benimmtrainerin“ für Schüler, die ihren Kampf nach drei Jahren aufgegeben hat.

„Auch auf dem Gymnasium fehlt den Schülern jedes Verständnis dafür, dass sie Teil einer Gemeinschaft sind.“ Als Lebensziel hätten die meisten angegeben, reich werden zu wollen. Um jeden Preis.

Das haben sie wohl von ihren Eltern gelernt. Ihre Methoden sind schon bemerktenswert – Sklavenhaltung inklusive:

Im gutsituierten Berliner Bezirk Zehlendorf war es gang und gäbe, dass die schwächeren Schüler massiv drangsaliert wurden. „Die wurden zum Teil zu Sklaven gemacht, indem man sie losgeschickt hat, damit sie mit ihrem eigenen Geld Brötchen für die Stärkeren kaufen.“ Was immer die Drangsalierer von den Drangsalierten wollten: Sie nahmen es sich einfach. „Meins gibt’s, deins nicht“, sagt Hanke. Irgendwo auf der schulischen Laufbahn, glaubt sie, muss die Fähigkeit zum Mitgefühl verlorengegangen sein.

Natürlich sind wieder die Eltern schuld. Die reagieren auch entsprechend, wie wir vor Ort deutlich sehen: unser Kindergarten hat für dieses Jahr noch sechs Kinder und wird mit anderen Kindergärten, die ähnlich geschrumpft sind, zusammengelegt. Die Eltern haben eine Lehre aus der verschämt verschwiegenen Megakrise des Kapitalismus gezogen: Kinder sind einfach zu teuer.  Von 666 Euro kann man die nicht vernünftig großziehen.

Sucht man nach Gründen für diese Verrohung der Bevölkerung, so landet man wieder direkt bei der Politik – hier aus einem Artikel über die beständige Zunahme der Monster-SUV´s im Straßenverkehr (aus Blätter für deutsche und internationale Politik):

Dazu kämen noch die wachsende ökonomische Ungleichheit durch die neoliberale Politik und der Rückzug des Staates aus seiner sozialen Verantwortung. Dies alles steigere in großen Teilen der westlichen Gesellschaften Unsicherheit, Angst und Konkurrenzdruck, worauf die Menschen häufig mit vermehrtem Misstrauen und Abgrenzung gegenüber ihrer Umwelt reagierten. Gegen solcherlei Ängste biete ein großes, nach außen Stärke demonstrierendes, ja fast bedrohliches Fahrzeug wie ein Sport Utility Vehicles ein gesteigertes Sicherheitsempfinden.

Die Familien, die es sich leisten können, bereiten sich auf einen Krieg gegen das Proletariat vor – mit Fahrzeugen, die besondere Qualitäten aufweisen: ein gestiegenes Todesrisiko für Fußgänger und Fahrradfahrer von 82 %, für Kinder sogar von 400 %.

Man will Blut sehen – und sieht es auch: die unfallbedingten Verletzungen an den eigenen Kleinkindern (sofern überhaupt noch vorhanden) steigen bei SUV-Gebrauch um 65 %.

Das ist nicht unsere Zukunft, das ist unsere Gegenwart: reiche Bürger demonstrieren offen Tötungswillen durch den Gebrauch von spritfressenden Monster-PKW´s – aber wir reden nicht darüber.

Das gesamte, mühsam aufgebaute Zivilisationsgefüge der westlichen Welt zerbricht – und die deutsche Politik arbeitet gezielt daran, dass der Prozess auch in diesem Land unvermindert weitergeht, während man durch gezielte Einflussnahme auf eine immer schwächer und abhängiger werdende Presse ein Potemkinsches Dorf nach dem anderen auf die Wähler los läßt, ja das ganze Land in solch ein Dorf verwandelt (siehe Wikipedia)

Als Potemkinsches Dorf wird etwas bezeichnet, das fein herausgeputzt wird, um den tatsächlichen, verheerenden Zustand zu verbergen. Oberflächlich wirkt es ausgearbeitet und beeindruckend, es fehlt ihm aber an Substanz.

Und das ist das Deutschland, das unter der Oberfläche lauert und für Grusel sorgen wird, wenn es ans Tageslicht kommt: eine künstlich produzierte Unterschicht wird von verrohten Psychopathen einer verblödeten Oberschicht durch die Straßen gejagt: „Meins gibt´s, deins nicht“ – der Wahlspruch auch der politischen Leistungselite dieses Landes.

Begonnen hat diese Entwicklung mit der „geistig-moralischen Erneuerung“ eines Helmut Kohl, in dessen Folge Mitgefühl zur „Sozialromantik“ wurde, die dem „Zeitgeist“ nicht mehr entspricht, während Beraterverträge in Höhe von 600 000 DM im Jahr mit Pleiteunternehmern, gezielte Vernichtung von Akten des Kanzleramtes zu Korruptionsvorwürfen im Falle des Verkaufs der Leuna-Raffiniere oder auch bewusste persönliche Verstöße des Bundeskanzlers gegen von ihm selbst unterzeichnete Parteiengesetze (siehe Wikipedia zu Helmut Kohl) zeigten, dass in Deutschland ein neuer Wind herrscht.

In der Tat war das Land erneuert worden: ein Proletariat wurde gesetzlich eingerichtet, die Verrohung der Sitten wird von oben herab vorgelebt und der Verblödung durch manipulative Berichterstattung Vorschub geleistet.

Und dafür gebührt unseren Führern unser Dank, oder?

 

Ritalin: die Droge, die Kinder verrückt macht – ein persönlicher Entscheidungsweg und eine persönliche Erfahrung

Ritalin: die Droge, die Kinder verrückt macht - ein persönlicher Entscheidungsweg und eine persönliche Erfahrung

Dienstag, 8.1.2013. Eifel. Seit Wochen ist unklar, ob die Welt am 21.12.2012 untergegangen ist – außer grau in grau ist draußen nichts mehr zu sehen. Zeit zum Nachdenken … denn nachdenken muss ich. Eins meiner Kinder ist etwas unkonzentriert, kindlich, verspielt. Schon vor Jahren wollten Lehrer, das er Ritalin bekommt – der Kinderarzt hielt nichts davon. Nun steht die Diskussion wieder an – und ich denke, ich führe sie mal öffentlich: Millionen von Kindern bekommen diese Droge. Oh – ich kenne selbst eins. Ich arbeite noch als Lerntherapeut und habe einen Ritalinfall beobachten können: jetzt weiß ich, warum Lehrer gerne Ritalin wollen, die FAZ wusste das schon vor einem Jahr:

Ritalin ist eine Pille gegen eine erfundene Krankheit, gegen die Krankheit, ein schwieriger Junge zu sein. Immer mehr Jungs bekommen die Diagnose. Die Pille macht sie glatt, gefügig, still und abhängig.

Ich wusste immer, wann der junge Mann seine Drogen genommen hatten: wir konnten uns mehr um die Arbeit als um die Arbeitsdisziplin kümmern. Das beeindruckt Pädagogen – erst recht, wenn man dreißig dieser kleinen Knirpse in der Klasse hat, die natürlich alle keine Kindheit sondern Abitur haben sollen.

Ich kenne Ritalin aber auch aus der anderen Sicht. Das erste Mal bin ich ihm auf einer Marketingkonferenz Anfang der neunziger Jahre begegnet. Mein Chef war total begeistert, weil es die Lösung vieler Probleme der Pharmaindustrie aufzeigte: zum ersten Mal war es gelungen, eine Krankheit zu erfinden, die aus einem nutzlosen Uraltpräparat einen Kassenschlager machte: das sei der Weg der Zukunft, meinte unser Top-Vertriebsmann, der schon lange bemängelte, das bei uns nur noch eins aus der Forschung kommt: die Forscher, um fünf, wenn Feierabend ist.

Seitdem haben viele Firmen diesen Trend nachgemacht, den Gipfel habe ich bei einer Apothekertagung im Jahre 2004/2005 erlebt: ALLE FRAUEN SIND KRANK – hieß es da, weil Frau sein an sich eine Krankheit ist – ein Riesenmarkt tut sich da auf.

Aber noch ein drittes Mal habe ich Ritalin kennengelernt … das war ebenfalls um diese Zeit herum.  Ich arbeitet als Importeur von Arnzeimitteln und besorgte Extrakte seltener brasilianischer Wasserschnecken für experimentierende Kinderärzte … und manchmal auch Ritalin in Darreichungsformen, die es in Deutschland nicht gab. In dieser Firma wurde das heftig diskutiert, ob wir das unter ethischen Gesichtspunkten überhaupt dürften … weil es sich dabei um eine Droge handelt, die dem Betäubungsmittelgesetz unterliegt. Bei solchen Einfuhren sind die Behörden zudem immer sehr … nervös. Wir auch … weshalb wir unsere Fähigkeit, dies tun zu können, nicht mehr bewarben. Nein-zu-Drogen benennt das sehr schön als Kinder-Koks:

In Deutschland gilt Methylphenidat als sogenanntes verschreibungspflichtiges Betäubungsmittel, in den USA als Betäubungsmittel der Klasse II – dieselbe Klassifikation wie Kokain, Morphium und Amphetamine.

Natürlich weiß ich, wie ein solches Mittel in die Hände der Ärzteschaft kommt: reines Marketing. Die Methoden sind immer die gleichen – man hat ein altes (oder neues, aber unnützes) Präparat im Schrank, das ziemlich teuer war. Dann stellt man einen Produktmanager ein  (das kann auch mal ein Medizinstudent sein, der sein Studium abgebrochen und nur als Krankenpfleger gearbeitet hat), der nur einen Job hat: diese Substanz zu Geld zu machen. Jener Produktmanager wühlt sich dann durch Studien, bis er irgendwo irgendetwas Positives über das Präparat gefunden hat – und sei es auch nur eine dumme, kleine aber nützliche Nebenwirkung.

Dann bekommt der Autor der Studie viel Geld, wird in großen Symposien (an wunderschönen Orten) als bahnbrechender Forscher der Neuzeit vorgestellt, während gleichzeitig weltweit tausende von Pharmareferenten alle Ärzte bearbeiten … vom Chefarzt bis zum Assistenzarzt (oder auch bis hin zum Krankenpfleger, wenn Zeit und Geld da ist): nichts wird im Kampf um die Meinungshoheit dem Zufall überlassen (weshalb ich mal der Meinung war, das man diese Methode auch anwenden könnte, um eine sozialere Politik in Deutschland durchzusetzen … aber die Begeisterung dafür war leider zu gering), weshalb der Sieg gewiss ist.

Nur sechs Monate später sind schon alle Ärzte fest davon überzeugt, das sie selbst auf die Idee gekommen sind, dieses Präparat einzusetzen: mit leuchtenden Augen erzählen sie ihren Patienten: „Es gibt da was Neues!“ Natürlich sind die ersten Muster gratis – wie bei allen Dealern abhängig machender Präparate.

Zwar versuchen gerade junge Ärzte sich immer wieder dem Einfluss der Industrie zu entziehen (siehe Spiegel), aber letztlich landen alle (ja, ALLE) auf der Angestelltenliste der Pharmaindustrie – manche, ohne es überhaupt zu merken oder dafür bezahlt zu werden. Immerhin wird nicht nur der Arzt vor Ort „bearbeitet“, sondern auch die Arbeitskreise, die Leitlinien für die Therapie erarbeiten … und so kommt auch jener Arzt in die Dienste der Industrie, der vor Pharmareferenten immer fortgelaufen ist. Zudem ist der Arbeitsalltag von Ärzten so gestaltet, das sie sowieso chronisch überarbeitet sind, was (siehe Welt) zu katastrophalen Zuständen führt:

In deutschen Arztpraxen kommen jedes Jahr Menschen durch Behandlungsfehler zu Schaden, laut Gesundheitsministerium bis zu 170.000.

Schaden heißt oft: Tod.

Gerade im niedergelassenen Bereich (der die Hauptlast der Behandlungen trägt) ist „abrechnen“ wichtiger als „behandeln“: die teure Praxiseinrichtung (samt Kunstwerken an den Wänden) will abbezahlt werden, das Statussymbol Auto ist lebensnotwendig, ein „angemessenes“ Haus muss her  … das alles zahlt zwar der Beitragszahler, aber ohne gelungene Abrechnung und optimierten Praxisablauf (auch hier hilft die Industrie als „Partner“) droht sogar Ärzten die Insolvenz: und zwar gerade jenen, die sich Zeit für ihre Patienten nehmen, sich über Medikamente informieren und sich selbst ständig umfassend fortbilden.

Da ist die „Partnerschaft“ mit der Industrie schon hilfreich: man bekommt genau gesagt, was man zu tun hat – und zwar in immer äußerst angenehmer Atmosphäre. Selbst kandierten Hundekot könnte man so erfolgreich an den Mann bringen.

Oder aber Kinder-Kokain. Glatte, gefügige, stille Kinder sind halt für den Lehrer besser als charakterstarke, widerspruchsfähige aktive Kinder, denn auch hier gilt: das der Lehrer seinen Unterricht widerspruchslos durchziehen kann – genau so wie immer und genau so, wie er es geplant hat – ist schon immer wichtiger gewesen, als die Tatsache, das Kinder eigentlich etwas lernen sollen – die mittelmäßigen Leistungen unserer Schüler fallen halt nicht einfach so vom Himmel.

Ritalin ist nun ein besonders Beispiel für erfolgreiches Pharmamarketing, Jörg Blech hat in seinem Werk „Die Krankheitserfinder“ diese Methode der Produktmanager beschrieben … hier zitiert bei Ulrich Herzer:

Eines ist gewiss: das die Krankheitsfinder nicht müde werden, möglichst viele Kinder als psychisch auffällig, gestört oder krank darzustellen. »Ängste: Jedes siebte Kind behandlungsbedürftig« – mit dieser Schlagzeile schockt die Deutsche Gesellschaft für Psychiatrie, Psychotherapie und Nervenheilkunde. Die Pressemitteilung, die von vier Pharmafirmen gesponsert ist, gibt erst gar keine Quelle für die starke Behauptung an.

Wozu auch? Es gibt sowieso nur sehr wenige, die sich dem mit viel Geld aufgebautem Meinungsdruck entziehen können – und die stehen schnell als Querulanten und störrische Einzelgänger da. Es nützt ja noch nicht mal, wenn sich die „Erfinder“ selbst am Ende ihres Lebens dazu bekennen, das die ganze Geschichte großer Humbug ist, siehe Deutschlandradio:

„Es wachsen teilweise Menschen heran, die von der Einschulung an jeden Tag Tabletten bekommen haben. Und das kann nicht gut sein, moralisch nicht und biologisch nicht“, sagt der Medizinjournalist Jörg Blech und Autor des Buchs „Die Krankheitserfinder“ (Verlag S. Fischer). „Das Temperament der Kinder ist gleich geblieben, aber die Art und Weise, wo wir die Grenze ziehen und ab wann wir Medikamente geben, hat sich verschoben. Die Toleranzschwelle gegenüber Kindern, die Temperament haben, ist gesunken. Das ist ein kultureller Bewusstseinswandel.“
Er zitiert den „Erfinder“ der ADHS-Diagnose – den US-amerikanischen Psychiater Leon Eisenberg – der ihm kurz vor seinem Tod sagte, ADHS sei „ein Paradebeispiel für eine fabrizierte Erkrankung“.

Was Wahrheit ist, bestimmt der Konzern. Wie damit umzugehen ist, bestimmt der Konzern. Was wann wo verordnet wird … bestimmt der Konzern. Dagegen kommen noch nicht mal die Behörden an. Schauen wir doch mal, was das Bfarm über Ritalin weiß:

Die in klinischen Studien aufgetretenen psychiatrischen unerwünschten Ereignisse von besonderer
Relevanz in Zusammenhang mit Methylphenidat waren unter anderem Aggression, gewalttätiges
Verhalten, Psychose, Manie, Reizbarkeit und Suizidverhalten. Aus den Informationen über einen
Arzneimittel-Auslassversuch, sofern vorhanden, ging hervor, dass Methylphenidat eine kausative
Rolle bei der Entwicklung schwerwiegender psychiatrischer Störungen spielen könnte.
Die am häufigsten gemeldeten psychiatrischen unerwünschten relevanten Ereignisse aus
Spontanmeldungen waren Verhaltensauffälligkeiten, anomales Denken, Wut, Feindseligkeit,
Aggression, Agitation, Tick, Reizbarkeit, Angststörung, Weinen, Depression, Schläfrigkeit, verstärkte
ADHD, psychomotorische Hyperaktivität, emotionale Störung, Nervosität, psychotische Störung,
Stimmungsschwankungen, morbide Gedanken, Zwangsstörungen, Persönlichkeitsveränderung/-
störung, Ruhelosigkeit, Verwirrtheitszustand, Halluzinationen, Lethargie, Paranoia und Suizidverhalten. 

Besonders gefiel mir dieser Satz:

Die Prüfung der vorklinischen Daten in den Antworten zeigt, dass Methylphenidat in Tiermodellen
Verhaltensveränderungen, hauptsächlich in Form von Hyperaktivität und stereotypem Verhalten,
hervorruft.

Wer noch nicht hyperaktiv war, wird es eben durch das Medikament. Man muss dabei natürlich wissen, das die Studien, die zur Zulassung von Präparaten eingereicht werden, von Experten erstellt werden, die von der Firma für diese Studien bezahlt werden … und die Firmen müssen nur jene Studien veröffentlichen und einreichen, die ihnen nützlich erscheinen. Unabhängigen, kritischen Studien fehlt meist jenes Geld, das die Konzerne in Massen von den Krankenkassen abgreifen.

Unabhängige Reporte (wie das Arzneitelegramm oder die daraus entstammende Publikation Gute-Pillen, schlechte Pillen) sind finanziell entsprechend schlechter ausgestattet (und werden von den Lesern selbst finanziert), obwohl ihre Botschaften alle Kinderkoks-Fans alarmieren sollten:

Nur wenige Monate nachdem Atomoxetin (Strattera®) zur Behandlung von Kindern mit ADHS (Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitäts-Syndrom) in den Handel gebracht worden ist, musste der Hersteller Lilly weltweit Warnbriefe an Ärzte verschicken: Denn Atomoxetin erhöht das Risiko, dass Kinder und Jugendliche an Selbstmord denken.

Aggressives Verhalten bis hin zur Äußerung von Morddrohungen war bereits bei Markteinführung als Problem bekannt.

Die Seite Ritalin-Kritik weist auf eine besondere Beobachtung heraus, die indirekt bestätigt und plausibel macht, was der Krankheitserfinder Leon Eisenberg kurz vor seinem Tode zugegeben hat: obwohl die Droge (und ihre Abarten) in großem Umfang eingesetzt wird, nimmt das Problem ADHS in der Bevölkerung immer weiter zu anstatt ab … in der Regel sollte die Tendenz anders herum sein, wie bei jeder Erkrankung, für die es ein Gegenmittel gibt.

Was aber zunimmt, sind die Nebenwirkungen der Droge … was uns zu einem besonders heiklen Kapitel des Kinder-Koks führt – den gezielten und geplanten Massenmorden, die – täuschenderweise – gerne als Amokläufe beschrieben werden, obwohl die Täter alles andere als unkontrolliert durch die Gegend rennende, wild um sich schießende Psychopathen sind: eher wirken sie ruhig und professionell wie Profikiller.

Solche Nebeneffekte sind auch von Ritalin bekannt, wie wir aus der Zeit erfahren, wo ein Student über einen Selbstversuch berichtet … und sich zuvor Hilfe bei einem Experten sucht:

Hüther erklärt mir, dass Ritalin eigentlich nichts anderes ist als Kokain, nur in geringerer Dosis. Deshalb fällt Ritalin in Deutschland unter das Betäubungsmittelgesetz; nur wer ein ärztliches Rezept hat, kann es straffrei in der Apotheke kaufen. Die Tablette wirkt als sogenannter Dopamin-Wiederaufnahme-Hemmer, sie senkt den Dopaminspiegel in den Nervenzellen. Dopamin ist ein Botenstoff, der unsere Impulse verstärkt.

Sie haben auf nichts mehr Lust, Ihre ganze Emotionalität und Affektivität ist zugedröhnt. Sie empfinden keine Neugier, kein Bedürfnis nach menschlichen Bindungen und sind weniger kreativ. Deshalb nehmen eher BWL- und Medizinstudenten Ritalin, weil dort weniger Kreativität verlangt wird.«

Es werden Zombies erschaffen – und davor sollte man nach Meinung des Experten warnen:

Wer früh Ritalin nimmt, lernt nicht, seine Affekte zu kontrollieren, denn er hat keine mehr. Ohne Pille ist er praktisch lebensunfähig.

Gerald Hüther ist Professor für Neurobiologie an der Uni Göttingen. Er sollte wissen, wovon er spricht.

Der Spiegel berichtete 2009 von dem Selbstversuch einer Pharmazeutin und Apothekerin mit Ritalin. „Wow, was für ein Gefühl“ … heißt der Artikel. Die Erfahrungen der Versuchsperson sind beängstigend:

Das vollgestopfte Gehirn von Maria Westermann geriet immer öfter in Konflikt mit den Anforderungen des Alltags. Aus jeder Bemerkung ihres Mannes leitete sie eine Verschwörung ab. Erzählte er von einem Gespräch mit einer Mitarbeiterin, so vermutete sie eine Liebschaft dahinter. Berichtete er von Problemen der Kinder, so vermutete sie, ihr Mann wolle ihr die Söhne entziehen. „Alles, was ich mir ausdachte, ergab einen Sinn“, sagt sie. Die Ehe wurde zur Hölle.

Jetzt wissen wir, wann Erwachsene jenen paranoiden Zustand erreichen, vor dem das Bfarm (Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte) warnt: nach drei Jahren.

Und wann erreichen es Kinder?

Wie wirkt sich die Paranoia bei Kindern aus?

Gehen die dann mit dem Sturmgewehr in die Schule, ins Kino, ins Einkaufszentrum um sich der unsichtbaren Bedrohung durch eingebildete Feinde zu entledigen: kalt, emotionslos, wie ein Zombie?

Vermutungen darüber gibt es schon, siehe Zentrum der Gesundheit.

Allerdings …  bei den Massen an Psychopharmaka, die aktuell verordnet werden, wird man keine seriöse Studie fahren können, die zweifelsfrei belegt, das die Manipulation der Psyche zu gezielten, kalten, nüchternen Gewaltakten führt, bei denen man sich nichts weiter denkt … noch irgendetwas empfindet, wie man es aktuell vom Todesschützen von Aurora beobachten kann (siehe Spiegel).

Aber hier betreten wir wieder den Bereich des Pharmamarketings und seinen Auswirkungen … ohne den sich kaum erklären lässt, wieso der Spiegel beständig diesen Aspekt bei der Berichterstattung außer acht läßt (siehe Spiegelblog).

Unter Lobbyisten gilt die Pharmalobby als die mächtigste im Land … und die Branche selbst als die härteste, was schon viele Ärzte erfahren durften, siehe die Sendung Pharma-Kartell von Frontal 21, hier bei Politaia.org:

Diese Dokumentation ist ein tief recherchierter Einblick in eine der großen Wachstumsindustrien westlicher “Kultur”. Sie zeigt, wie Firmen den Markt psychischer Krankheit durch Drohungen, beeinflusste Studien und Bestechung mittels Psychopharmaka bewirtschaften, die erhebliche Gesundheitsgefährdungen erzeugen und als legale Droge unserer Zeit begriffen werden können. Milliarden von Umsatz ermöglichen eine intensive Verflechtung mit Politik und sogar Selbsthilfeorganisationen.

Die IPPNW beschreibt die Situation wie folgt:

Der Einfluss der Pharmaindustrie auf Ärzte, Forschung, Fachzeitschriften, Behandlungsleitlinien, Patientenorganisationen, die Politik und Regulierungsbehörden ist so weit fortgeschritten, dass Transparency International (TI) von einer „strukturellen Korruption“, spricht, die zwar gemeinschaftsschädlich, aber gesetzeskonform sei.

Wie gesagt: man erreicht eigentlich jeden.

Was aber nützt das nun dem Vater vor Ort mit dem Problemen, die sein Kind hat?

Nun – eine Entscheidung musste her … und ich gestehe hier einen kleinen Schwindel: ich habe sie schon vor Monaten getroffen. Schweren Herzens … gegen Ritalin. Anstelle dessen geht mein Sohnemann jetzt tanzen (in diesem Jahr folgt die erste Aufführung) und hat gelernt, seine Aktivität in „sonstige Mitarbeit“ umzusetzen: eifriges Aufzeigen ist auch eine Art, seinen Bewegungsdrang auszuleben.

Seitdem gab es in Englisch, Französisch und Geschichte eine Zwei, in Mathe eine eins.

Hierzu nochmal Jörg Blech bei Ulrich Herzer

Dabei kann man den Kindern auch ohne Pillen helfen, beispielsweise durch simple Änderungen im Alltag. Als Beispiel mag die Geschichte eines jungen Engländers taugen, der Ende des 19. Jahrhunderts zur Schule ging und nach den Maßstäben unserer Zeit wohl als hyperaktiv einzustufen ist. Um seine überschüssige Energie abzureagieren, vereinbarte der unruhige Geist mit seinen Lehrern, dass er nach jeder Stunde einmal um das Schulgebäude rennen durfte. Tatsächlich wurde der Alltag dadurch erträglich – für den Schüler und seine Lehrer gleichermaßen. Im späteren Leben hat der Engländer dann allerdings gänzlich auf Sport verzichtet. Sein Name: Winston Churchill.

Letztendlich aber ist es die Entscheidung, notfalls lieber einen Hauptschüler ohne Lebenskrücken groß werden zu lassen, anstatt einen unglücklichen, paranoiden Hochleistungszombie zu züchten, der nach wenigen Jahren ausgebrannt am Ende seines Lebensweges steht.

Den Mut zu dieser Entscheidung haben in einer Hochleistungsgesellschaft verständlicherweise wahrscheinlich nur wenige, zumal die Fans von Kinderkoks einem ja schnell auch Erziehungsunfähigkeit oder Nähe zur Scientology-Sekte unterstellen, wenn man es wagt, gegen den Strom von Tabletten anzuschwimmen.

Ganz wichtig für meine Entscheidung war übrigens der oben genannte Selbstversuch der Pharmazeutin … denn anders als viele Gegner und Befürworter hat sie die Droge selbst genommen und berichtet aus eigener Erfahrung … und nicht anhand ausgewählter Studien der Pharmaindustrie.

 

Deutschland 2012: die Unmenschen sind zurück. Und sie sind mit Unfug und Betrug sehr, sehr reich geworden.

Deutschland 2012: die Unmenschen sind zurück. Und sie sind mit Unfug und Betrug sehr, sehr reich geworden.

Mittwoch, 18.7.2012. Eifel. Urlaubszeit. Eigentlich die Zeit, in der man einmal Abstand von allem nehmen sollte – vor allem vom Alltag. Nun – aus ganz privaten Gründen habe ich im Urlaub aktuell überhaupt keine Zeit, was dazu führt, das ich viel zu wenig zum Lesen komme und noch weniger zum Schreiben – was mich persönlich ärgert, zeigt es sich doch, das es zwar kein Einkommen beschert aber überhaupt nicht umsonst ist … weder das Schreiben, noch das Lesen. Ich habe da etwas gefunden, das ich gerne teilen möchte … mitteilen.  Es ist eigentlich hoch brisant, sollte in allen viel gelesenen Zeitungen erscheinen … aber, wie ich fürchte, wird dieser Ort der einzige in der neuen Medienwelt des 21. Jahrhunderts sein, der ihn abbildet. Doch kommen wir zu den Worten, die ich mitbrachte, Worte, die zeigen, welcher Horror sich schon längst hinter dem Alltag versteckt, dem wir so elegant auf Malle oder in Bulgarien entkommen wollen:

Das Problem, vieler Dichter, die aus dem Exil nach Deutschland zurückgekehrt sind, war die Verfälschung der Sprache. Sie haben deutlicher als die daheim gebliebenen gespürt, dass das Dritte Reich die Sprache verroht hat. Es war nicht mehr die Sprache der Dichter und Denker, sondern die Sprache von Unmenschen. Der Politikwissenschaftler Dolf Sternberg hat diese Sprache des Unmenschen untersucht.

Die Sprache des Unmenschen zeichne sich aus durch eine Anhäufung von Zugriffsworten, wie sie in den Worten mit dem Präfix „be“ aufscheinen: „befehlen, beaufsichtigen, bekämpfen, beherrschen, bestimmen, behandeln, befolgen“. Das Präfix „be“ meine die Einwirkung auf eine Person bis hin zur vollen Bewältigung und Bemächtigung dieser Person oder Sache.

(Zitiert bei Anselm Grün, Wo ich zu Hause bin, Kreuzverlag 2011, S 49-50).

So einfach lässt sich der Unmensch also diagnostizieren. Einfach auf die Häufung von Präfix „be“ achten – und schon weiß man, wann wieder die Gestapo vor der Tür steht, um den Lebensberechtigungsschein einzuziehen. Aber: ist das wirklich so?  Ist diese Häufung zu beobachten?

Nun – ans „behandeln“ haben wir uns gewöhnt, in Griechenland wird bestimmt, beaufsichtigt und es soll befolgt werden, was befohlen wird. Ja – Krankheiten werden nicht mehr beheilt, sie werden be-handelt. Daran kann man viel mehr verdienen, weil es (so das stille Geheimnis der Mediziner) ÜBERHAUPT NICHTS BRINGT und deshalb beliebig oft abgerechnet werden kann.

An beherrschen haben wir uns auch gewöhnt. Beherrschen ist der Tenor des neoliberalen Menschenbildes, es gibt in dem Zusammenhang einen (auch aus anderen Gründen äußerst lesenswerten) Artikel in der FAZ, aus dem ich nur kurz zitieren möchte:

Die Regierung Schröder hat in Kooperation mit der gesetzesverschärfend agierenden CDU seinerzeit einen Paradigmenwechsel eingeläutet. Das grundsätzlich negative Menschenbild des Neoliberalismus wurde als Grundannahme in die Sozialpolitik eingeführt. 

Ja, da haben wir uns wirklich erschrocken, oder? Da waren die Unmenschen auf einmal wieder offen im staatlichen Machtapparat zugange, der Mensch brauchte wieder Druck, um zu funktionieren, er bekam dadurch zwar keine Arbeit, aber „BE-SCHÄFTIGUNG“.

Da war unser kleines Präfix wieder, es begleitete den historischen Paradigmenwechsel, der aus einem Sozialstaat ein Arbeitslager machte. Doch damit nicht genug von den Präfixen, den zeitgleich zu der Beschäftigung gab es noch ein neues, das ausserordentlich fremd klang, weil es ein Kunstwort ist, das ich zuerst (bezeichnenderweise) bei Sozialarbeitern vernahm. Anstelle von Erziehung und Bildung trat – die BE-SCHULUNG. Heute ein Fachbegriff, der sehr dem Wort Beschallung gleicht in in etwa auch das Gleiche meint: das sinn- und ziellose Ausgießen von Lernstoff über Schüler.  Das Lernstoffbeschallung bei Pisa keine guten Ergebnisse zeigte, wunderte ernsthafte Pädagogen nicht: in Wirklichkeit hatte man die Erfolge von einhundertfünfzig Jahren Pädagogik einfach ausgelöscht zugunsten einer Massenveranstaltung, die nur die Blödesten gesund überstehen: Generation Doof wurde gezielt gezüchtet.

Aber nicht nur hier wurde ein neues Kunstwort erfunden, damit das Unmenschentum auch über die angemessene Begrifflichkeit verfügt, auch der Kindergarten- bzw. Unterhaltungsbereich wurde neu definiert: was früher Erziehung und erbauliche Unterhaltung war, wurde zu: BE-SPAßUNG.

So nennt man Theater, Oper und Ballet gerne: Reichenbespaßung. Oder Unmenschenbespaßung.

Natürlich dürfen wir bei der einfachen Wortanalyse nicht stehenbleiben, es ist schon die Zeit gekommen, mal in den Benachrichtigungen nachzuschauen, ob sich unser Anfangsverdacht auch in der alltäglichen Realität bestätigen lässt. Begeben wir uns also erstmal zum Handelsblatt, wo man Erstaunliches bekannt gibt:

Schäffler schreibt dazu in seinem Brief an Lammert: „In den offiziellen und dem Bundestag vorgelegten Dokumenten ist nirgends die Rede davon, dass Banken aus dem ESM direkt rekapitalisiert werden sollen, obwohl das bereits geplant wird.“

Da wurde jemand belogen und der Steuerzahler beschissen – so etwas können nur Unmenschen tun.

Gehen wir hinüber zum Spiegel, wo Jakob Augstein sich zu dem Vorschlag äußert, das die Reichen die Republik retten sollen. Er hat in dem Zusammenhang eine interessante Rechnung aufgemacht, die man trotz Beschulung und Bespaßung noch einigermaßen leicht nachvollziehen kann:

Kurzer Überblick über die Zahlen: Ein Vermögen von mehr als 250.000 Euro gesellt seinen Besitzer in Deutschland zu den reichsten acht Prozent der Bevölkerung. Das sind immerhin 4,4 Millionen Menschen. Nach dem Vorschlag des DIW würden diese Bürger zum Kauf von Anleihen in Höhe von zehn Prozent ihres Vermögens verpflichtet. Das ergibt 230 Milliarden Euro.

Das wäre was, oder? Nur zehn Prozent, dann auch noch nur geliehen und wir könnten unser Probleme im Land vergessen. Vergessen können wir stattdessen, das die Reichen ihre Beute der letzten Jahre auch nur leihen würden. Sie wollen das Land bluten sehen … und vergessen dabei ganz, das ohne die Pest der Neoliberalisierung die Zahl der Reichen in Deutschland deutlich geringer wäre, die Zahl der Armen aber auch. Der Chefredakteur der Welt wendet sich gleich voller Panik persönlich an die Leser:

„Der Charme einer Zwangsanleihe liegt darin“, freut sich der schleswig-holsteinische SPD-Chef Stegner, und er spricht hier wirklich von „Charme“, „dass sie nur Leute betrifft, die es sich leisten können.“ Oder die Leute, möchte man entgegnen, die gespart und vorgesorgt haben, so wie es die Politik immer predigt.

Und Andrea Seibel, unsere stellvertretende Chefredakteurin, hat kommentiert. Sie ist „mit diesem nehmenden Staat“ nicht mehr einverstanden und wehrt sich im Leitartikel auf Seite 11 dagegen, „dass Erfolg und Wohlstand in Deutschland unter Generalverdacht stehen, so als sei Vermögen nur auf kriminellem Wege zu erlangen und unterliege daher der Enteignungspflicht“.

Das sind harte Worte, die nachdenklich stimmen

Betrachten wir doch mal so einen Reichen aus der Nähe.

Boris Becker, zum Beispiel. Dessen Haus wird – siehe Welt – gerade zwangsversteigert:

Um 11 Uhr in Saal Nummer 6 des Gerichts in Palma wird dann wohl das Haupthaus von „Son Coll“ angepriesen werden: 800 Quadratmeter ist es groß, verfügt über fünf Bäder, drei Schlafzimmer, Küche, Bibliothek und ein Spielzimmer – luxuriös eingerichtet von Beckers Ex-Frau Barbara.

Hinzu kommen weitere Häuser für Gäste und Personal, ein Poolhaus, ein Weinkeller, Pferdeställe, ein Hubschrauberlande – und natürlich ein Tennisplatz. Umgeben ist das Gelände von einer nicht zu knapp geratenen Gartenanlage, in der sich Becker auch ein Amphitheater einrichten ließ. Rockbands wollte er darin auftreten lassen.

Ein wahrhaft fürstliches Anwesen. Was hat Herr Becker dafür geleistet? Die Pest besiegt? Die Welt vor einem Krieg gerettet? Ein Zwergkaninchen von der Autobahn geholt?

Nein.

Er hat den Tennisplatz BE-SPIELT.

Reiche bespaßt.

Und andere – Reiche – haben dann dafür viel Geld gegeben, das er auch reich wird. Er hat dann das gemacht, was alle Reichen machen (und was leider in der Tat zu dem von Frau Seibel befürchteten Generalverdacht führt): Steuern hinterzogen, siehe Wikipedia:

Das Landgericht München I verurteilte ihn am 24. Oktober 2002 zu einer Haftstrafe von zwei Jahren, die Strafe wurde zur Bewährung ausgesetzt. Zudem wurde er dazu verpflichtet, 300.000 Euro (500 Tagessätze zu je 600 Euro) Geldstrafe zu zahlen und 200.000 Euro Geldbuße an verschiedene karitative Einrichtungen zu überweisen.

Becker habe bewusst falsche Angaben in seinen Steuererklärungen gemacht, um 3,3 Millionen Mark zu sparen. Der ehemalige Sportler hatte zu Beginn des Prozesses zugegeben, zwischen 1991 und 1993 in München gewohnt zu haben, obwohl er offiziell in Monaco gemeldet war. Becker sagte: „Ich wusste und kannte die Gefahren und habe das in Kauf genommen“. Er betonte aber, man könne ihm nicht vorwerfen, Einnahmen verschwiegen oder kriminelle Machenschaften betrieben zu haben.

Nein, Herr Becker, Steuerhinterziehung ist natürlich nicht kriminell. Sie zahlen halt nur den Eintritt nicht, wollen aber die ganze Show genießen – und zwar ganz vorne, dann gerne noch auf erhöhten Plätzen, damit die anderen nicht auch noch was sehen. Der Stern berichtet, woher Beckers Geld herkommt:

Auf zirka 340 Millionen Mark wurde im Juli 2001 das Vermögen geschätzt, das Becker durch Preisgelder und Werbeverträge verdient hatte. 

Das zahlen wir alle – durch Preise – und die Sponsoren und Firmen setzen es von der Steuer ab. Nicht ein einziger, durch ehrliche harte Arbeit verdienter Euro ist da drunter – alles nur ein Umverteilen von unten nach oben.

Das sieht gut aus und macht viele reich … aber in einem geschlossenen System wie dem Geldkreislauf führt das immer dazu, es es unten ganz vielen immer be-schissener geht. Physiker wussten das früher, bis bekannt wurde, das die EZB das geschlossene System einfach öffnen kann, so dass immer mehr Billionen verbeckert werden können.

Auf einmal merkt man: die Unmenschen sind in der Tat wieder zurück, sind sehr sehr reich geworden – und bedrohen uns lächerlicherweise auch noch mit Auswanderung (siehe Welt), als hätte es irgendeinen finanziellen Effekt, wenn sie keine Steuern mehr in Deutschland hinterziehen.

Man sollte es begrüßen. Was wäre gewesen, wenn Hitler 1933 gesagt hätte: „Wenn ihr uns nicht wählt, dann marschieren wir eben nach Bolivien!“.  Die Nazis wären zwölf Jahre früher dort angekommen – und wir hätten die Macht des Präfix „be“ nie kennengelernt.

Wären das schöne Zeiten geworden.

Vielleicht sollten wir es begrüßen, wenn sie gehen. Endlich könnte man wieder Bildung und Erziehung betreiben, gehobene Unterhaltung (bei der man vielleicht sogar noch was lernt) wäre wieder hoch im Kurs, man könnte es sogar als gebildeter Mensch wieder wagen, den Fernsehapparat einzuschalten und Arbeit … wäre wieder mit Einkommen verbunden. Man bräuchte nur noch nach abgeschlossener Aussiedlung der finanziellen Triebtäter eine neue Währung einführen – und schon wären wir alle Sorgen und Schulden los und könnten – ganz ohne Krieg diesmal – gleich wieder völlig von vorne  anfangen.

Wäre doch schön oder?

Und würde uns viel ersparen.

PS:

Das Herr Becker ein Unmensch ist, möchte ich nicht behaupten, auch wenn er Steuern hinterzieht, gerade keine Rechnungen bezahlt und Schulden macht. Aber man sollte mal genau der Spur des Geldes folgen, das in seinen Taschen gelandet ist – ich bin mir sicher, das man dann zur Präfix-Quelle stößt – und zum Hort der neuen Unmenschen, die uns schon jetzt ihre Unmenschensprache aufdrücken.

 

 

Die Wirtschaft frisst unsere Kinder, unser Leben, unsere Zukunft – und alle klatschen?

Gelegentlich erzähle ich mal was über mich selbst. Eigentlich tut das nichts zu Sache. Manchmal lasse ich gerne durchblicken, das ich in den teuersten Hotels Deutschlands übernachtet habe - und dort sehr aufmerksam die Gäste beobachtete. Ich schreibe über Lumpenelite nicht aus der Sicht eines zwanzigjährigen Studenten, sondern als jemand, der schon mit Milliardären gespeist hat - wenn auch eher hinten am Tisch. Ich bin sehr dankbar dafür, das das Schicksal mir solche Einblicke gewehrt hat, denn so ... kann ich die Vermutung aussprechen, das es auch auf höchster Ebene "Verschwörungen" gibt, weil ich sie durchgängig auf allen anderen Ebenen beobachten konnte.

Gelegentlich erzähle ich mal was über mich selbst. Eigentlich tut das nichts zu Sache. Manchmal lasse ich gerne durchblicken, das ich in den teuersten Hotels Deutschlands übernachtet habe – und dort sehr aufmerksam die Gäste beobachtete. Ich schreibe über Lumpenelite nicht aus der Sicht eines zwanzigjährigen Studenten, sondern als jemand, der schon mit Milliardären gespeist hat – wenn auch eher hinten am Tisch. Ich bin sehr dankbar dafür, das das Schicksal mir solche Einblicke gewehrt hat, denn so … kann ich die Vermutung aussprechen, das es auch auf höchster Ebene „Verschwörungen“ gibt, weil ich sie durchgängig auf allen anderen Ebenen beobachten konnte – man nennt sie nur nicht so. Die gängige Bezeichnung ist … „Strategie“.

Der Druck ist schlimmer geworden seit der Betonung von „Share Holder Value“. Das war wohl der Auslöser. Auf einmal arbeiteten alle nicht mehr für die Firma, den Job, den Kunden … sondern nur noch für die Rendite des Kapitals, die gar keine Grenze mehr kannte.  Ich hatte diese Entwicklung begrüsst – in der Hoffnung, das sie viele Degenerationserscheinungen innerhalb der Firmen eleminieren und zu mehr Demokratie im Betrieb führen würde. Damit hatte ich in gewisser Weise recht, die Macht der Provinzfürsten innerhalb der Firma wurde deutlich geringer, aber gleichzeitig ging ein Ruck durch Deutschland (und die Welt), der die Situation zusätzlich verschlimmerte.

Der Leistungsdruck wurde erhöht, die Produktqualität spielte keine Rolle mehr, wer die Leistung nicht mehr brachte, wurde gefeuert – auch fristlos während der Krankschreibung. Ich habe Freunde verloren, die dem Druck nicht standhielten und sich umbrachten.

So etwas hinterlässt seine Spuren.

Nun bin ich ja auch noch Vater – von sieben Kindern aus zwei „Beziehungen“, wie man so schön sagt. Das bringt mich regelmäßig in die Situation, Rat erteilen zu dürfen: welche Schule soll nach der vierten Klasse besucht werden?

In der Zeit lese ich aktuell einen Artikel über einen Vater, der seiner Tochter einen Brief schreibt, einen Brief, den ich unterschreiben könnte. Er beschreibt detalliert, wie die Entwicklung der Konzentration auf  „Share Holder Value“ im Leben unserer Kinder ankommt und ihre Kindheit vernichtet. Bekannt ist das schon länger. Als ich Abitur gemacht habe, war ich politisch in mehreren Bürgerinitiativen aktiv, war Redakteur einer Stadtzeitschrift, Mitglied einer ausserschulischen Philosophie-AG sowie einer abenteuerlichen Selbsterfahrungsgruppe, machte Musik, wanderte viel und schaffte neben dem Abitur auch noch das Fachabitur für Wirtschaft.  Zusätzlich hatte ich  Nebenjobs um Geld zu verdienen, war im Krankenhaus tätig, habe als Wachmann und Holzfäller gearbeitet. Ich schätze mal, einige weitere Aktivitäten habe ich schlichtweg vergessen.

Sehe ich mir die Jugend heutzutage an, so wird auch mir Angst und Bange. Schule, Handy, Fernsehen. Das war es dann. Sie fangen schon mit 12 an einem Job hinterher zu rennen, der sie einfach nur auffressen wird – doch das sagt man ihnen nicht. Ich könnte es ihnen sagen. Ich weiß, was eine Arbeitswoche mit 120 Stunden mit einem Menschen anrichten kann. Klar, man kann stolz darauf sein, das man so etwas gebacken bekommt – so blöd ist man ja noch, wenn man jung ist. Wird ja auch gut bezahlt -und ist allemal besser als Arbeitslosigkeit. Führt auch direkt in Scheidung, Alkoholismus oder Herzinfarkt – aber auch das wird billigend in Kauf genommen.

„Vernichtung durch Arbeit“ wird inzwischen tagtäglich praktiziert … ist aber ein grosses Tabu in unserer Gesellschaft. Allenfalls als „Burn out“ wird es mal verniedlicht wahrgenommen.

Soll ich mal an dieses Tabu rühren? Mal richtig schockieren?

Schreibt keine tollen Artikel über das Lob der Langeweile, seid mal richtig mutig und schickt eure Kinder auf die Hauptschule. Unsere Hauptschule vor Ort hat inzwischen keine fünfte Klasse mehr … zu wenig Anmeldungen. Schenkt euren Kindern doch mal was ganz besonders Wertvolles: ZEIT.

Wetten, das traut sich keiner? Hört ihr jetzt schon die laute Stimme in eurem Kopf, die auch tausend Argumente liefert, warum so etwas undenkbar ist?

Sie werden täglich geliefert: die Kluft zwischen guten und schlechten Jobs wächst, der Arbeitsmarkt ergötzt sich an seinem Billigwahn. Die Wirtschaft hat sich von der Gesellschaft verabschiedet: wenn es ihr gut geht, geht es der Gesellschaft noch lange nicht gut. Wir Erwachsene wissen, das wir doppelt rennen müssen, um die Arbeit zu schaffen – und das für Löhne, die real um 50 % gesunken sind. Was wir wissen – uns aber nicht eingestehen wollen – ist, das wir uns von unserer gemütlichen Demokratie verabschiedet haben. Das hatte man Helmut Schmidt in Davos gesagt: von nun an herrscht das Diktat der Finanzmärkte. Ich hatte mich damals gefragt, ob sich das ein Staat wohl gefallen lassen wird. Nun habe ich die Antwort: ja, wenn man sein Personal dafür mit Pöstchen und die Parteien mit Spenden schmiert.

Letztlich wird man sagen: unser Reichtum hat unsere Demokratie zu Fall gebracht. Auf einmal hatten kleine Grüppchen Geld genug über, sich Politiker kaufen zu können.  Für die Zukunft sollte man dort eine Grenze einbauen: niemand sollte so reich werden dürfen, das er politische Strömungen kaufen kann.

Wir Erwachsene haben den Terror der Ökonomie und die Diktatur des Profits am eigenen Leibe erlebt, erleben ihn tagtäglich neu – auch wenn viele Jobs noch sicher sind, so ist doch das Bewusstsein da, das Hartz IV auf jeden warten kann … ausser auf Beamte. Wir sind gebildet und wissen, das Global Brutal auch für uns jeden Tag Realität werden kann: wir konkurrieren mit Billiglohnländern.

Warum stellen wir uns eigentlich nie die Frage, warum das so ist?

Die Antwort darauf ist einfach: weil die Wirtschaft das Volk verraten hat. Die Wirtschaft? Nein, einige skrupellose Charaktere, die uns verkauft haben. Sie lassen in Asien produzieren. Wir als Bürger würden nicht wollen, das dort Kinder unsere Billigwaren produzieren. Wir würden – wenn wir es wüssten – lieber darauf verzichten. Verantwortungsvolle Individuuen hätten auch als Unternehmer gesagt: nein, da produziere ich nicht. Wovon sollen meine Angestellten denn dann leben, wenn ich das mache? Wer zahlt dann ihre Sozialversicherungsbeiträge, ihre Steuern und Abgaben – und wer soll meine Waren dann noch kaufen?

Früher hätten wir noch den Mut gehabt, nach der Notwehrenteignung zur Rettung der Volkswirtschaft zu rufen, heute wissen wir doch alle, das es zu spät ist … und lassen zu, das die Wirtschaft unsere Kinder frisst, das das Renditedenken ihnen die Kindheit raubt.

Täter sind wir da selber, auch wenn wir nach der bösen Politik schielen. Ich nehme mich da nicht aus – auch wir sitzen bis 19.00 Uhr an den Hausaufgaben anstatt mutig auf psychologische Studien und amtliche Richtlinien zu verweisen, die besagen, das da zuviel Stoff auf zu wenig Zeit trifft.

Jeder Elternabend zeigt, das alle dieselben Erfahrungen machen – und dieselben Konsequenzen daraus ziehen: dann müssen die Kinder eben doppelt so schnell rennen. Gute Lehrstellen sind halt rar. Da muß man halt durch.

Ich erlebe dann auch gerade das Ende der Entwicklung.

Ein Freund von mir hat aus der Philosophie heraus den Weg in die Altenpflege gefunden. Früher waren zehn Mitarbeiter auf der Station, mitlerweile sind es noch zwei.  „Grundpflege“ ist das Maximum, was erreicht werden kann. Details dazu möchte ich den empfindsamen Gemütern ersparen, erwähnt sei, das dort alte Menschen zwecks Säuberung mit Wasserschläuchen abgespritzt werden, was man von der Straße aus sehen kann. So bleibt das Haus wirtschaftlich in Ordnung, auch wenn die Selbstmorde zunehmen.

Angesichts dieser Erfahrungen kann ich es niemanden vorwerfen, das er so schnell rennt wie er kann, um dieser Situation im Alter zu entkommen.

Hoffnung auf Änderung?

Könnte von der Jugend kommen. Revolutionen sind ihr Vorrecht, ihre Aufgabe, ihre Pflicht. Aber wir sorgen jeden Tag selbst dafür, das die paar Kinder, die wir noch haben, perfektes Personal für die Volkswirtschaftsvernichtungsmaschine wird, charakterlose Menschen, die kein Problem damit haben werden, die Volkswirtschaft weiter auszuplündern.

Die Art von Revolution die die machen werden, könnte nicht in unserem Sinne sein. Kann man es ihnen verdenken, das sie sich irgendwann mal für die gestohlene Kindheit rächen werden? Fordern wir von ihnen nicht, besonders kreativ zu werden, um den Berg an alten Menschen, den wir ihnen hinterlassen, bewältigen zu können?

Woher sollte eigentlich die Hoffnung kommen, das diese auf Leistung getrimmten Egokämpfer auf einmal Werte wie Nächstenliebe, Fürsorge, Menschlichkeit entwickeln?

Wieviel davon haben sie dann in ihrer eigenen Kindheit erfahren dürfen?

 

 

 

 

 

Winnenden: Amokläufe, Lebensberechtigungsschein und eine verpasste Chance

Ich würde gerne mal „unter den Tisch“ gucken. Dorthin, wo alles gekehrt wird, was nicht paßt. Ich denke, dort wird man ein kleines Wunder erleben: ganz ganz viele Dinge auf ganz wenig Platz. Zum Beispiel die Tatsache, das es eine ganze Reihe von blutrünstigen Diktatoren in der Welt gibt, denen wir unsere Arbeitsplätze verdanken, das unser Kaffee mit Kinderblut gedüngt wird sowie eigentlich unser ganzer Lebensstil von der Ausbeutung von Frauen und Kindern abhängt, genau wie vor einhunderfünfzig Jahren. Nur wohnen die inzwischen so weit weg, das ihr Elend uns nicht mehr täglich in die parfümierte Nase steigt.

Was ganz neu unter dem Tisch zu finden ist – neben Kunduz, dem Verlust des Afghanistankrieges oder den sinkenden Aufträgen der deutschen Industrie ist … der Amoklauf von Winnenden.

Amokläufe sind neu für uns, Amokläufe in Schulen erst recht. In den USA sind sie schon seit langem fester Bestandteil der Kultur, gehören dazu wie der zerquetschte Industriearbeiter oder das zerfetzte Unfallopfer. Das ist halt der Preis, den man für eine bestimmte Kultur zahlen muß.

Wir kannten so etwas vorher nicht. Dann kamen McDonalds, Privatfernsehen, Hartz IV und … Amokläufe. Alles Erscheinungen, die in einem direkten Zusammenhang stehen, weil sie eine Kultur repräsentieren, die den „Lebensberechtigungsschein“ nur noch gegen Höchstleistung an Menschen unter vierzig vergibt. Wer nicht mithalten kann, kriegt die Bürgerrechte beschnitten.

In dieser Kultur wachsen Kinder auf.

„Ich reiße Dir ein Auge ´raus und zwinge es Dich zu essen, während Du mit dem anderen Auge zuschaust“. Ein Filmzitat von gestern. Zombie 4? Nein, Scooby Doo 2, Altersfreigabe ab 6 Jahren. Über Tom und Jerry möchte ich gar kein Wort mehr verlieren, der brutale Krieg zwischen Katze und Maus (Altersfreigabe: ab 6 Jahren) hat schon genug pädagogische Kommentare bekommen.

Es ist eine gigantische Industrie, die derartige Machwerke mir äußerster psychologischer Raffinesse auf ihr Publikum zuschneidet – so wurde aus Disney ein Weltkonzern, der bestimmt, was Unterhaltung ist – und noch viel mehr, was gesellschaftliche Mindestwohlstandsnorm zu sein hat: ohne eigenes Haus, eigenes Auto und Spitzenjob kommt man kaum als Filmfamilie auf die Leinwand.

Im Inneren ist diese Kultur hohl und leer … doch das wird nicht gezeigt. Auch das findet man nur unter den Tischen, wie heute in der Zeit:

Eine Gallup-Studie aus dem Jahr 2010 belegt, dass nur elf Prozent der deutschen Beschäftigten engagiert arbeiten. Ganze 66 Prozent spüren ihrem Arbeitgeber gegenüber keine Verpflichtung und machen Dienst nach Vorschrift.

89 Prozent der deutschen Beschäftigen machen eine miesen Job – aber sind dabei total gut drauf, weil das eben total „in“ ist und man sich die Beschallung durch den Motivationscoach ersparen möchte, der häufig das Niveau des Nachtmittagsfernsehens nur mit Mühe erreicht.

Und so … macht sich langsam eine Spaltung im deutschen Leben breit: man jubelt die dunkle Wirklichkeit weg, anstatt sie fortzujagen. Dabei wäre es einfach gewesen, nun eine Chance wahrzunehmen, die selten kommt: die Chance zur Umkehr. Die Chance, zu erkennen, das wir gezielt in eine narzistische Gesellschaft hineingetrieben werden, deren Straßen mit Leichen gepflastert sein werden. Narzisitische Gesellschaft? Findet man sogar schon bei Wikipedia:

Auf der kulturellen Ebene werden in einer narzisstischen Gesellschaft Werte des Eigennutzes propagiert unter Vernachlässigung von Werten des Gemeinnutzes. Die in dieser narzisstischen Kultur lebenden Menschen brauchen eine willentliche Entscheidung oder alternative Vorbilder, um nach Werten zu handeln, die nicht im Rahmen gesellschaftlich akzeptierter Verhaltensnormen und Werte liegen. Sie müssen dann oft auf Privilegien verzichten.

Eine komplexe Formulierung, die man auch anders ausdrücken kann: die Helden einer narzistischen Kultur sind arm, müssen arm sein und arm bleiben. Das ist der Preis, den man für Gemeinnutz zahlen muß. Man kann ihn aber auch gut zahlen, wenn man weiß, das Kinderblut an all den bunten Waren klebt.

Wer will, kann auch den kulturellen Selbsttest machen und die Diagnosekriterien mit der Selbstdarstellung unserer Kultur in den Medien vergleichen … Wetten Dass … man fündig wird?

(Anmerkung des Übersetzers: Die folgende Auflistung entspricht im englischen Original (bis auf allergeringste Abweichungen) wörtlich dem entsprechenden Text der DSM-IV.)

  1. hat ein grandioses Verständnis der eigenen Wichtigkeit (übertreibt etwa Leistungen und Talente, erwartet ohne entsprechende Leistungen als überlegen anerkannt zu werden)
  2. ist stark eingenommen von Phantasien grenzenlosen Erfolgs, Macht, Brillanz, Schönheit oder idealer Liebe
  3. glaubt von sich, „besonders“ und einzigartig zu sein und nur von anderen besonderen oder hochgestellten Menschen (oder Institutionen) verstanden zu werden oder mit diesen verkehren zu müssen
  4. benötigt exzessive Bewunderung
  5. legt ein Anspruchsdenken an den Tag, d. h. hat übertriebene Erwartungen auf eine besonders günstige Behandlung oder automatisches Eingehen auf die eigenen Erwartungen
  6. ist in zwischenmenschlichen Beziehungen ausbeuterisch, d. h. zieht Nutzen aus anderen, um eigene Ziele zu erreichen
  7. zeigt einen Mangel an Empathie: ist nicht bereit, die Gefühle oder Bedürfnisse anderer zu erkennen / anzuerkennen oder sich mit ihnen zu identifizieren
  8. ist häufig neidisch auf andere oder glaubt, andere seien neidisch auf ihn / sie
  9. zeigt arrogante, hochmütige Verhaltensweisen oder Ansichten

Die gesamte Agenda 2010, die gesamte Berliner Sozialpolitik findet sich in diesen Vorraussetzungen wieder und unsere ganze Kultur wird in diese Richtung gepreßt, eine Richtung, wo auf einmal wieder – wie schon in der Steinzeit – nur noch der Fitteste überleben kann.

Wo da der Fortschritt sein soll, erschließt sich mir noch nicht so ganz.

Einer der Amokläufe kommt ja gerade nochmal in den Medien hoch. Das hätte eine Chance werden können. 89 % der Deutschen finden das System und seine Entwicklungen mies. Jetzt hat es nochmal Tote gegeben – und die Täter kommen gerade aus dem Kreise jener Menschen, die „alles richtig gemacht haben“, wie die Welt zitiert:

Amoktäter kommen häufig aus Elternhäusern, die unauffällig wirken. „Es sind in keiner Weise ‚broken homes‘, sondern kleinbürgerliche Elternhäuser oder Mittelschichtfamilien, in denen ein gemeinsames Familienleben mit geregelten Mahlzeiten und Sorge um das Wohlergehen des Kindes festzustellen ist“, schreibt die Gießener Strafrechtlerin Britta Bannenberg im Buch „Amok“.

Und man findet auch noch eine gemeinsame Ursache:

Neuere Untersuchungen zeigen, dass es bei jugendlichen Tätern tatsächlich viele Parallelen gibt. Praktisch alle litten unter einer narzisstischen Störung.

Da produzieren angepaßte Eltern in einer narzistischen Kultur Kinder narzistische Störungen bekommen. Wo ist da das Wunder, wo kann man da Staunen?

Eher gibt es etwas zu fürchten, weil man damit rechnen muß, das der Amokläufer ein Standardmodell des Deutschen Alltags wird. Jeder weiß es. Wir laufen offenen Auges ins Messer, produzieren eine selbstzerstörerische asoziale Leistungsgesellschaft … und tun dann so, als kämen die Amokläufer vom Mars. Es geht ja noch weiter:

Auffällig war das Verhältnis zum Vater. In einigen Familien wird er als eher abwesend beschrieben. Die Folge ist laut Psychologen ein gestörtes Männlichkeitsbild.

Der Vater will halt kein Hartz IV und arbeitet die karrierefreundliche 60-Stunden-Woche. Ein wahrer hochgelobter Leistungsträger, der alles richtig macht … bis er merkt, das es zu spät ist.  Dann merkt man, das Adorno recht hatte: Es gibt kein richtiges Leben im falschen.  Manchmal ist Hartz IV der richtige Weg, um seine Kinder vom Amoklauf abzuhalten und ein anderes Leben zu leben. Anstelle von „Ich bin arbeitslos“ könnte man auch sagen: „Ich arbeite im Amokschutzprogramm“ …. oder im Widerstand gegen eine Kultur, die mit Vollgas in die Hölle rauscht.

Warum das Amokschutzprogramm finanziell so gering ausgestattet wird … sollte man die Politik fragen. Die werden immerhin dafür bezahlt, eine Kultur zu erhalten, in der Frieden herrscht und wo man sich als Lehrer nicht vor den Schülern fürchten muß. Aber offensichtlich verrichten die ihre Arbeit wie 89 % der anderen Deutschen: Dienst nach Vorschrift. Pflichtübungen. Die Kür bezahlt dann der Lobbyist für ein gewisses … geringes … Entgegenkommen.

Die Chance ist verpaßt, man hat wieder den bequemen Weg genommen: der Vater wars. Der hatte die Waffe nicht weggeschlossen. Wären als Mordwerkzeuge Molotowcoctails mit Muttis Milchflaschen benutzt worden, wäre es halt Mutti gewesen. Mutti und der Narzissmus … ist für Analytiker ein bequemes Thema.

Das Kinder auch Produkte der Umwelt sind … ist eine Erkenntnis, die schon lange unterm Tisch bei den anderen unbequemen Wahrheiten liegt.

Also wird es weiter knallen. Zwei Tage – so das Gerücht in der Eifel – brauchen Jugendlich mitlerweile, um sich eine Waffe zu besorgen. Der Vertrieb läuft über die normalen Drogenkanäle – jene Kanäle, aus denen auch das Kokain für die Prominenz kommt.

Die Sarrazins, die Schule und der neue deutsche Feudalstaat

Schule ist wichtig – gerade in einer Demokratie. Hier werden zentrale Werte vermittelt, hier werden die politischen Gedankenwelten einer ganzen Generation geformt – hier entscheidet sich die Zukunft des Landes. Versagt „Schule“ verspielt man Zukunft.

Lehrerkritik ist einfach und leicht. Jeder kennt einen Lehrer, der den Beruf verfehlt aber sich an die Ferien und die vielen Möglichkeiten der Freistellung schön gewöhnt hat. Lehrer müssen aber andererseits auch alles ausbaden, was in der Gesellschaft schief läuft. Mir persönlich ist generell der Fachidiot lieber als der allglatte Vermittlungsbeamte, der ständig nach seiner politischen Karriere schielt oder als der Freizeitmaximierer, der Kinder als lästige Ferienunterbrechung versteht.

Aus den Reihen der beiden letzteren stammt (ich schätze mal – wegen seiner breitflächigen Verbreitung gewerkschaftlich organisiert) das die Schüler zu schlecht wären. Der Vorwurf offenbart ein Prinzip, das sich quer durch die ganze Republik zieht: man gibt die Verantwortung für seinen eigenen Job an die Bürger ab. Der Bürger ist schuld, wenn die Kassen leer, die Arbeitslosigkeit hoch und die Kinder zu dumm sind. Als Strafe kriegt er die Arbeitspolizei, Steuererhöhungen und schlechte Noten für seine Kinder. Klammheimlich haben die Angestellten der Bürger hier revoltiert, den Spieß umgedreht und die Verantwortlichkeiten umverteilt.

Nun ist der 54-jährige Schlosser dafür verantwortlich, das der Jugendwahn bei seiner Bewerbung keine Rolle mehr spielt, das er im Rahmen der Globalisierung konkurrenzfähig bleibt und genug Geld erwirtschaftet, um Staatsdiener mit einer üppigen Versorgung auszustatten.

Das das eigentlich ein eindeutig feudales Element in Politik und Gesellschaft ist, fällt kaum auf, noch stört es jemanden. Nach sechzig Jahren Demokratie empfinden weite Kreise diese Lebensform nur noch als lästig – man verpasst während der Urnengänge einfach viel zu viel gutes Fernsehen. Ganz vorne an die Spitze der ständig steigenden Anspruchskultur Staat gegen Bürger stellt sich jetzt die Frau eines eigentlich ganz unwichtigen ehemalige Finanzsenators, der selbst auch schon mal gerne Schulpolitik macht wie hier in der Berliner Zeitung:

Er stellt in vertraut deutlicher Wortwahl zum fachfremden Thema Bildung die These auf, dass es eine „traditionell leistungsabgewandte Kultur an zahlreichen Berliner Schulen“ gebe, in der „schwache Lehrer“ sich scheuten, mit „ehrlich durchgeführten Vergleichstests“ Qualitätsunterschiede unter ihresgleichen zu offenbaren. Er vermute daher, so Sarrazin – bekanntlich verheiratet mit einer Grundschulpädagogin – Betrügereien bei Vergleichstests.

Der Mann muß wissen, wovon er spricht, immerhin ist er mit einer der Angeklagten verheiratet, die jetzt selbst im Focus für Aufregung sorgt:

Ursula Sarrazin arbeitet seit mehr als 35 Jahren als Grundschulpädagogin. Auch die Schulbücher seien „generell anspruchsloser“ geworden. „Früher waren längere, schwierige Texte in den Deutschbüchern. Ich stelle auch fest, dass Kinder viele Wörter nicht mehr kennen.“ Sie verlange von allen Schülern, sich anzustrengen.

Ursula Sarrazin beklagte auch, dass sich zu viele Eltern nicht genügend um den Bildungserfolg ihrer Kinder kümmerten. Von der Politik verlangte sie, deren Mitarbeit stärker einzufordern, auch wenn dies unbequem sei.

Die Eltern, die im Zeitalter der Massenarbeitslosigkeit und Lohnstagnationen darauf angewiesen sind, beide Vollzeitarbeitsplätze auszufüllen, um dem steigenden Finanzbedarf von Regierung und Konzernen zu genügen, sollen in Nachtschichten dann gefälligst auch noch ihre Kinder unterrichten, so daß Frau Sarrazin dann nur noch die Klassenarbeiten korrigieren braucht. Wie gesagt: mit dieser leistungsfeindlichen Haltung steht sie nicht alleine da – ebensowenig mit ihrem Wunsch nach neuen uralten Methoden, wie der Focus andernorts berichtet:

Nach Thilo Sarrazin drängt seine Frau Ursula nach vorne. Die Berliner Grundschullehrerin tritt für mehr Strenge ein und hält das deutsche Schulwesen für mangelhaft. Eine große Mehrheit der Deutschen gibt ihr Recht – vor allem die Wähler der Grünen.

85 Prozent stimmen Ursula Sarrazins Einschätzung zu, Kinder bräuchten feste Regeln und gelegentliche Strafen. Die repräsentative Umfrage für „Bild am Sonntag“ ergab, dass besonders die Grünen-Wähler (89 Prozent) diese Auffassung Ursula Sarrazins teilt.

Nun, das die Grünen mehr Strenge und Strafen gut finden, haben auch die Serben bemerkt, als die rot-grüne Regierung ihr Land bombardierte.

Wahrscheinlich liest Frau Sarrazin den Focus nicht selbst, weshalb ihr diese Studie entgangen ist:

Was Kinder im Klassenzimmer lernen, reicht nicht aus. 94 Prozent der Eltern fühlen sich verpflichtet, sich zu Hause intensiv um die Leistungen ihrer Kinder zu kümmern. Zwei von drei Eltern (67 Prozent) halten das aber gar nicht für ihre Aufgabe. Sie haben das Gefühl, dort einspringen zu müssen, wo die Schule versagt hat. Zu diesem Ergebnis kommt eine repräsentative Umfrage des Meinungsforschungsinstituts TNS Emnid im Auftrag von Jako-o, bei der 3000 Eltern von Kindern zwischen drei und 16 Jahren befragt wurden. Das Ärgerliche aus Elternsicht: Der Einsatz für den Schulerfolg der Kinder geht auf Kosten des Familienlebens. 55 Prozent der Eltern beschweren sich über Zeitdruck, 24 Prozent gaben sogar an, dass sie sich im Zusammenhang mit dem Schulbesuch ihrer Kinder oft überfordert fühlen.

Was die Schule noch nicht gemerkt hat und aufgrund des Halbtagsjobs auch nicht groß auffällt, ist: der Beruf der Hausfrau ist abgeschafft worden. So einen Luxus, eine Person zum Kochen, Waschen, Wirtschaften und zur Hausaufgabenbetreuung abzustellen können sich normale Familien nicht mehr leisten.

Müssen Eltern sich wirklich als Nachhilfelehrer zur Verfügung stellen, um den Schulerfolg ihrer Kinder zu sichern? „In erster Linie sollte das tatsächlich die Schule leisten“, sagt Uta Streit, Psychotherapeutin für Kinder und Jugendliche. „Die Schule setzt aber voraus, dass Kinder zu Hause Hilfestellung erhalten.“

Im Klartext: bevor wir anfangen zu unterrichten, müssen erstmal die Eltern ´ran. Und man braucht generell eine andere Kultur – eine Kultur der Strafe, die sich ja auch schon im Umgang mit Arbeitslosen durchgesetzt hat, die jetzt im Alleingang die volkswirtschaftlichen Probleme lösen sollen, während hunderttausend Staatsdiener darauf wachen, das sie es auch emsig und eifrig tun. Ähnliches wird wohl jetzt laut Focus für die Schule angedacht:

Nach Thilo Sarrazin drängt seine Frau Ursula nach vorne. Die Berliner Grundschullehrerin tritt für mehr Strenge ein und hält das deutsche Schulwesen für mangelhaft. Eine große Mehrheit der Deutschen gibt ihr Recht – vor allem die Wähler der Grünen.

85 Prozent stimmen Ursula Sarrazins Einschätzung zu, Kinder bräuchten feste Regeln und gelegentliche Strafen. Die repräsentative Umfrage für „Bild am Sonntag“ ergab, dass besonders die Grünen-Wähler (89 Prozent) diese Auffassung Ursula Sarrazins teilt.

Mehr Strenge, mehr Strafen. Wie das aussieht, hat sie ja selbst laut Stern schon mal vorgemacht:

Über eine Sammelbeschwerde von gut 50 Eltern aus dem März 2009 berichtet der „Spiegel“. Dort hieß es, dass die Lehrerin „im Unterricht die Beherrschung verliert und die Kinder anschreit“. Eltern eines japanisch-deutschen Jungen hätten sich beklagt, dass Ursula Sarrazin ihren Sohn wiederholt wie eine Automarke in „Suzuki“ umtaufe. Dies geschehe „zum Teil unter dem Gelächter der Klassenkameraden, die ihn dann prompt auch so nennen“.

Nach einem Bericht des „Tagesspiegels“ soll Frau Sarrazin schon 2001 einen Schüler mit einer Flöte geschlagen haben. Der Vater des heute 22-Jährigen sagt: „Frau Sarrazin hat ihm mit der Blockflöte auf den Kopf gehauen.“

Schule nach Sarrazin scheint Ähnlichkeiten mit preußischen Kasernenhöfen zu bekommen, an die Stelle von „Selbstverwirklichung in sozialer Verantwortung“ treten GEHORSAM und DISZIPLIN. Das die Grünen als Lehrerpartei das gut finden, wundert mich nicht.

Der Spiegel berichtet nun, wie es schon jenen in diesem Lande geht, die sich noch gegen die neue Feudalgesellschaft wehren wollen:

Der Streit um die Berliner Lehrerin Ursula Sarrazin spitzt sich zu. An der Grundschule der Ehefrau von Thilo Sarrazin sind seit vergangener Woche mehrere Drohbriefe mit politischem Hintergrund eingegangen. Man wolle „mehr Sarrazins“ und „weniger Türken“ an der Schule, heißt es darin zum Beispiel. Auch der Schulleiter wurde bedroht, Beamte des Landeskriminalamts inspizierten bereits Schulcomputer. Die Schulaufsicht stellte Strafanzeige.

Diese politische Kultur pflegte auch die SA. Ich schätze aber mal, das Thema begegnet einem weder als Grundschullehrer noch als ehemaliger Finanzsenator.

Dafür begegnen einem im Umgang mit einer der laut tip „peinlichsten Berlinerinnen“ schon mal Vorbeben des kommenden neuen Deutschland, in dem sich Lehrer und Grüne sehr wohl fühlen werden:

Neues Gesetz: Falls ein Schulrat es wagt, jemanden wie Ursula Sarrazin, ihres Zeichens Grundschullehrerin und Gattin des Berliner Finanz­senators, zu maßregeln, passiert Folgendes: Der Mann muss seinen Sessel räumen und in einen neuen Zuständigkeitsbereich umziehen.

Hier wollen Leute eine neue Republik. Hierfür die Sarrazins verantwortlich zu machen, wäre zu kurz gegriffen. Kein Hahn würde nach ihnen krähen, wenn sie nicht von Medien in breiter Front als Gallionsfigur für eine nicht existierende schweigende Mehrheit herhalten müssten. Früher war das mal ein von der CDU/CSU gern gebrauchter Vorwurf, das jemand „eine andere Republik“ wolle. Jetzt höre ich da wenig Kritik … obwohl die gute alte Bonner Republik jeden Tag ein wenig mehr abgebaut wird.

Die bildungsferne Unterschicht schlägt zurück

Deutschland schafft sich ab, Sarrazin wurde gefeuert ist jetzt aber REICH und NUN DAS:

„Meine Frau wird gemobbt, weil ich prominent bin“

So zu lesen in der „BL–D DIR DEINE MEINUNG „ !

Negative Folgen hätte sein Buch für seine Familie, so Sarrazin.

„Seit elf Jahren arbeitet die Pädagogin als Grundschullehrerin in der Reinhold-Otto-Schule in Berlin-Charlottenburg. Jetzt steht ihr Job auf dem Spiel. Thilo Sarrazin ist empört. Sarrazin zu BILD: „Das ist reiner Rufmord, eine ganz üble Kampagne!“

Na aber Herr Sarrazin wer wird denn so DÜNNHEUTIG SEIN !
Aber ganz so neu ist das „Problem Frau Sarrazin“ nicht. Begonnen hatte der Ärger bereits bevor sich Deutschland abschaffte. Vier Aktenordner soll der Ärger mit der Schule schon gefüllt haben.

Berlins oberster Elternvertreter Günter Peiritsch (52) behauptet: „Frau Sarrazin ist eine hochproblematische Lehrkraft. Sie ist für die Schule eine hohe Belastung.“

Frau Sarrazin , so der Vorwurf, soll Kinder ungerecht behandeln und Kollegen anbrüllen. Familie Sarrazin vermutet aber andere Gründe: „Sippenhaft, Neid weil Thilo mit seinem Buch so viel Geld verdienen würde“, sei der wahre Grund, teilte man der „BL—D DIR DEINE MEINUNG mit.

„Mein Buch hat sich in seinem Bildungskapitel wiederholt auf Berliner Verhältnisse bezogen. Sachlich, aber nicht unbedingt schmeichelhaft. Kein besonders posi­tives Zeugnis. Ich bin außerdem durch das Buch noch berühmter geworden und habe – wie empörend – Geld damit verdient. Das nehmen viele Menschen einem einfach übel.“ (Sarrazin in der Bild-„Zeitung“)

Nun ja , dass mag so sein.

Lieber Thilo Sarrazin,
ihre Frau war und ist (noch) Teil dieser nicht unbedingt schmeichelhaften Bildungssystems. Sie hat mit den von Ihnen beschriebenen BILDUNGSFERNE UNTERSCHICHTEN, wie auch immer ihre Zeit verbracht. Und das seit elf Jahren.
Geholfen hat es freilich nichts.
Sie hat es als Pädagogin nicht vermocht, dass was Sie in Ihren Buch beschreiben, zu ändern. Ihre Frau ist aktiver Teil eines versagenden Bildungssystem und das seid ELF JAHREN! Seien Sie froh, dass es für Pädagoginnen und Pädagogen kein TÜF gibt und diese nicht nach Leistung bezahlt werden.

Also Familie Sarrazin, immer schön gelassen bleiben und locker durch die Hose atmen. Die Lösung ist doch ganz einfach. Ihre Frau hört als Pädagogin auf und schreibt ein Buch.
Ein Titelvorschlag : „DEUTSCHLAND GEGEN SARRAZIN“ oder „ICH ARBEITETE AN DER BILDUNGSFERNEN FRONT“
Sie haben eine Lobby!

Und denken Sie immer daran:

DER LIEBE HERRGOTT SCHEIßT IMMER AUF DEN GRÖßTEN HAUFEN

Frank Ullrich
Dresdner Sozialwacht

Wutbürger, Autoritarismus, Finanzjongleure und Gymnasiallehrer gegen: Demokratie

Es gibt Tage, da komme ich über eine einzige Internetseite nicht hinaus – zu groß ist die Vergewaltigung des menschlichen Denkvermögens im Sinne der Meinungsbildung, als das man sie unkommentiert stehen lassen sollte.  Heute war es die WELT, die mich staunend mit offenem Mund vor dem Bildschirm festhielt, allen voran natürlich: Rainer Werner, seines Zeichens pensionierter Gymnasiallehrer für Deutsch und Geschichte, der kurz mal einen Abstecher in die Bereiche Motivationspsychologie, Arbeitsmarktpolitik und Wirtschaft macht und so die Wahrheit eines alten Spruches über seine Zunft bestätigt: „Lehrer haben von nichts eine Ahnung aber zu allem eine Meinung“. Wir ahnen jetzt schon, warum der deutsche Schüler bei Pisa nie eine Chance hat:

Mit kluger Lebensführung und heimlicher Schwarzarbeit kann man mit Hartz IV tatsächlich ein sorgenfreies Leben führen, ohne wie die arbeitenden Zeitgenossen dem frischen Wind von Markt und Krise ausgesetzt zu sein. Auch der Sorge um steigende Mieten und explodierende Heizkosten sind sie enthoben, weil dafür die Gemeinschaft aufkommt.

In der Tat ein kluger Satz. Mit kluger Lebensführung und einem Lottogewinn plus Hartz IV kann man auch tatsächlich ein sorgenfreies Leben führen, ebenso mit kluger Lebensführung und einem festen Arbeitsplatz plus Hartz IV.  Was man mit Schwarzarbeit verdienen kann, weiß ich nicht – ich schätze aber mal, das Schwarzarbeit plus Hartz IV mehr einbringen würde als Hartz IV alleine.

Schwarzarbeit ist verboten. Schwarzarbeit ist asozial – ebenso wie das Verhalten von Staatsdienern, die ihr Leben lang dem Steuerzahler auf der Tasche liegen und mit einem Federstrich alle Arbeitslosen der Republik zu Kriminellen erklären.

Natürlich kommt die Gemeinschaft nicht für steigende Mieten auf, noch für explodierende Heizkosten – aber von den Grenzen „angemessenen Wohnraums“ und der ständigen Angst, bei der nächsten Mieterhöhung auf der Straße zu sitzen hat der staatlich alimentierte Lehrer natürlich noch nie etwas gehört, ebenso wenige davon, das auch die Heizkostenzuschüsse begrenzt sind.  Na ja, den „frischen Wind von Markt und Krise“, von dem er so schwärmt als wäre es ein belebendes Elixier, kennt er als Deutschlehrer am Gymnasium wahrscheinlich auch sehr genau. Warum er so etwas schreibt? Nun – es gibt „Zeilengeld“. Ich hoffe, das ist mit seinem Dienstherren abgesprochen … und ich habe kaum Hoffnung, das die deutsche Jugend im internationalen Bildungsvergleich besser abschneidet, wenn ihre Lehrer nichts Besseres zu tun haben, als ihr eigenes Halbwissen stolz der Republik zu präsentieren.

Das dies gerade in der WELT veröffentlich wird, sollte aber nicht weiter verwundern. Hier findet man die absonderlichsten Meinungen jenseits aller Plausibilität, Meinungen, die sich nur bilden können, weil man die eigenen Nachrichten nicht lesen will. So fand ich gestern einen Artikel, der mich aufhorchen lies, weil nach Griechenland, Irland, Portugal, Spanien und Großbritannien ein weiteres Land Probleme bekommt:

Korrupter als Ruanda, geplagt von der Mafia im Süden, begraben unter Müllbergen – Italien droht der wirtschaftliche Absturz.

Auch hier eine Entwicklung, die weltweit zu beobachten ist: der Anstieg der Macht der Mafia:

Die Cosa Nostra in Sizilien, die Camorra in Neapel, die Ndrangheta in Kalabrien setzten der Nichtregierungsorganisation SOS Impresa zufolge im vergangenen Jahr 135 Milliarden Euro um und machten 70 Milliarden Euro Gewinn. Die Mafia ist Italiens größtes Unternehmen. Der staatliche Ölkonzern Eni verdiente bei 83 Milliarden Euro Umsatz nur vier Milliarden Euro.

Heute kommen die Mafiosi nicht mehr maskiert und mit Pistole in der Hand. Heute sind sie hilfsbereite Investoren.

Die Mafia fasst vor allem dort Fuß, wo der Staat schwach ist. Und wo Politiker und Beamte durch Korruption und Vetternwirtschaft eine transparente und effiziente Verwaltung verhindern.

Kein Wunder, das auch deutsche Konzerne gerne mit diesen Herren Geschäfte machen. „Geld stinkt nicht“.  Gegen die Mafiaverstrickungen der Partei Berlusconis wird gerade ermittelt … und gegen diesen Herren findet die WELT erstaunlich klare Worte:

Längst ist er zum Synonym für einen neuen Autoritarismus geworden – der freilich nicht, wie frühere autokratische Systeme, die Demokratie kurzerhand beseitigt, sondern sie schleichend unterminiert, als Fassade aber belässt. Die eigentlichen Entscheidungen aber fallen hinter den Kulissen, gemäß der Willkür eines selbstherrlichen, charismatischen Patriarchen, der seine Macht auf Günstlingswirtschaft stützt, dabei seine Verachtung für Recht und Gesetz nicht mehr verbirgt und sich so lange wie möglich an sein Amt klammert, weil es ihn vor Strafverfolgung schützt.

Dieser „Autoritarismus“ haben wir in Deutschland unter Kohl ebenso kennengelernt – dem waren seine Freunde auch lieber als sein Land und seine Bürger.

Ist die „Berlusconisierung“, also die Herausbildung einer zweiten, verdeckten Machtstruktur jenseits der offiziellen Institutionen das Menetekel des Niedergangs der rechtsstaatlich verfassten Demokratien? In Deutschland ist diese Entwicklung längst nicht so weit fortgeschritten wie in Italien oder Frankreich. Erste Symptome wie das Zerbröckeln des Nachkriegs-Parteiensystems und der fortschreitende Vertrauensverlust der „politischen Klasse“, sowohl in den Eliten wie im „Volk“, sind freilich auch bei uns zu beobachten.

Bei einer wachsenden Zahl von Bürgern verfestigt sich die Überzeugung, „die da oben“ – womit Politik, Wirtschaft und der staatliche Verwaltungsapparat gleichermaßen gemeint sind – hätten sich miteinander verschworen, um hinter dem Rücken der Bevölkerung nach Gutdünken schalten zu können.

Woher könnte nur dieser Verdacht kommen, diese ungeheuerliche Verschwörungstheorie, das ein „Putsch von oben“ die Republik zum Biotop für Neureiche machte? Gut, diese Idee stammt aus einem Artikel von Arno Luik aus dem „Stern“, aber jedes ältere Semester merkt, das der „frische Wind von Markt und Krise“ einen fauligen Pestilenzgestank von Ausbeutung und Sklavenarbeit vor sich hertreibt, denn der Niedriglohnsektor ist nicht vom Himmel gefallen, er war – wie Hartz IV – das Ergebnis des Schulterschlusses zwischen Politik und Wirtschaft, der in der Gestalt des  „Kanzlers der Bosse“ seine Symbolfigur im italienischen Maßanzug fand.

Vor über 60 Jahren sah Burnham eine neue Klasse von „Managern“ zur Herrschaft gelangen. Sie degradiere die Politik, aber auch die individuellen Kapitalisten alten Typs zu Randfiguren eines im Selbstlauf funktionierenden Apparats, der von technokratischen Administratoren in Staat, Wirtschaft und Gesellschaft betrieben werde. Der Tendenz nach totalitär, könne es sich diese Herrschaftsform gleichwohl erlauben, demokratische Freiheiten formal aufrechtzuerhalten.

Man könnte meinen, wir leben in der Welt Burnhams, die uns eine erschreckende Alternativlosigkeit beschert, der unser Gymnasiallehrer mit Leidenschaft auf den Leim geht. Hunger und Kälte als Strafe für Arbeitslosigkeit motiviert ja auch viel besser als Geld für Arbeit – und wenn nicht, dann hat man eben einen unnützen Esser weniger. Hauptsache das „Lohnabstandsgebot“ wird eingehalten, was bei sinkenden Löhnen irgendwann logischerweise im Lager endet, wenn nicht andere Gebote höher geschätzt werden: die weltlichen Gebote der Menschenrechte oder das überweltliche Gebote der Nächstenliebe.

Doch der Autor der Welt sieht – entgegen der weiläufigen Ausführungen seines Artikels – die Gefahr für die Demokratie anderswo:

Die Willkür der „Wutbürger“ bedroht die Demokratie

Ja, es ist der „Wutbürger“, der langsam merkt, das immer mehr Politiker nach für die Kapitalvermehrung erfolgreicher Politik in der Wirtschaft gut dotierte Positionen bekommen, das das viel gepriesene „Wachstum“ nur Steuermittel verschlingt, die als Schuldenberge unsere Altlasten werden und das „Finanzjongleure“ die Zukunft des Kontinents bedrohen, wie die WELT heute selbst in einem fiktiven Horrorszenario beschreibt:

Die nächste Krise des Euro kommt schon bald

Schon zu Handelsbeginn sieht es aus, als habe sich alle Welt gegen die Europäische Währungsunion verschworen. Die Finanzjongleure ziehen massenhaft ihr Geld ab. Zuerst fallen die Kurse für portugiesische Staatsanleihen. Bald darauf infizieren sich die Spanier. Die Zinsen für ihre Bonds klettern in ungekannte Höhen – das Land, das sich noch Milliarden Euro am Kapitalmarkt besorgen muss, steckt in der Klemme. Die Investoren haben damit den Stab über das EU-Rettungspaket gebrochen, das vier Wochen zuvor in Brüssel verabschiedet worden war. Mit ihrem Käuferstreik signalisieren sie: Wir haben das Vertrauen in die Eurozone verloren. Seitdem herrscht Panik in den Hauptstädten Europas.

Was ist nun gefährlicher für die Demokratie – der Autokrat, der mit mafiösen Geschäftsmethoden Fäden hinter den Kulissen zieht und deshalb Wikileaks fürchtet wie der Teufel das Weihwasser, der Finanzjongleur, der mit der Arbeitskraft von Millionen brandgefährliche Spielchen spielt, die in der Verarmung der Massen endet, von denen die Anleger sich ihre Rendite holen, der Gymnasiallehrer, der noch nie von „Aufstockern“ gehört hat und uns eine erschreckend naive, ungebildete falsche Weltsicht präsentiert aber dafür trotzdem fürstlich mit Ferien, Alimenten und Zeilengeld belohnt werden möchte oder der Bürger, auf dessen Rücken das Theater aufgeführt wird?

Die Antwort ist einfach, nimmt man jenen Lehrer ernst: der Arbeitslose. Über den sollte sich der Wutbürger aufregen, dann wird alles gut. Was wieder einmal zeigt: Rilke zitieren und die wichtigsten Daten des dreißigjährigen Krieges auswendig zu können schützt nicht vor Dummheit. Es erinnert mich aber an die Erfahrung einer Freundin von mir, die ihren Sohn auf eine englische Privatschule geschickt hat, die er als Einserkandidat mit Empfehlungen für Oxford und Cambridge verlies, während das deutsche Gymnasium ihm die Realschule nahelegte.

Der Unterschied? In den englischen Schulen wurden die Lehrer nach Leistung bezahlt, sie gaben den Unterricht, die Noten gaben andere – fielen zu viele Schüler durch, war der Unterricht schlecht und der Lehrer bekam den „frischen Wind von Markt und Krise“ zu spüren. Das scheint mir ein Modell zu sein, das auch für deutsche Gymnasien alternativlos scheint, wenn wir uns in Zukunft solche Phantasiekonstrukte in Zeitungen ersparen wollen und stattdessen lieber hervorragend ausgebildete Schüler haben möchten.

Wie ein solcher Lehrer die Kinder von Langzeitarbeitslosen in seinem Unterricht behandelt, hätte ich gerne mal beobachten. Ich fürchte, im Laufe der Zeit würde man sehen, das Ähnlichkeiten zu der Behandlung jüdischer Schüler in der Zeit des Nationalsozialismus zu erkennen sind – was ja auch im Sinne der Selektion gewünscht ist.  Erschreckend ist allerdings die Vorstellung, welches Weltbild Lehrer dieser Art ungestraft den Schülern vermitteln – und vielleicht ist das für die Demokratie in Zukunft sogar noch schädlicher als die selbstherrlichen Autokraten im Management von Politik und Wirtschaft.

Noch ein Abschiedswort unseres Gymnasiallehrers, der entgegen der Angabe der Welt nicht mehr an dem Berliner John-Lennon-Gymnasium arbeitet sondern nach eigenen Angaben seit 2009 pensioniert ist?

Bitte schön:

Zur Zeit August Bebels hieß der Wahlspruch der Sozialdemokraten und Sozialisten: „Arbeit adelt!“. Denn Arbeit dient nicht nur dem Broterwerb. Sie ist eine wichtige Quelle von gesellschaftlicher Teilhabe und persönlicher Selbstverwirklichung. Nun hält ein neues Motto Einzug: „Stütze adelt!“

„Stütze adelt“ … das werden Millionen von Hartz-Abhängigen erfreut zur Kenntnis nehmen, deren Adel in einem De-facto-Hausarrest und der Einschränkung der Reisefreiheit besteht und deren Kinder – dank solcher Lehrer – niemals eine Chance haben werden.

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