Satanismus

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Das Schweigen hinter Marc Dutroux und Jimmy Savile

27 tote Zeugen, dubiose Selbstmorde, Widersprüche bei den Ermittlungen. Die Kinderschänder Marc Dutroux (Belgien) und Jimmy Savile (BBC-Popikone, Großbritannien) waren Monster – und konnten jahrelang ungehindert agieren. Es gab Mitwisser und Hintermänner. Beide Fälle wurden nicht ausreichend aufgearbeitet. Zudem lassen Dutroux und Savile auf Strukturen im Kinderhandel und sexuellen Missbrauch schließen, die noch immer existieren und bis in elitäre Kreise hineinreichen.

Quelle 1: BBC Newsnight
Quelle 2: YouTube// euronews (deutsch)
Quelle 3: YouTube // faz
Quelle 4: ZDF
Quelle 5: BBC1
Quelle 6: YouTube // nickatic
Quelle 7: ITV News
Quelle 8: BBC Two
Quelle 9: BBC
Quelle 10: ITV
Quelle 11: Einsfestival
Quelle 12: BBC Newsnight
Quelle 13: BBC One
Quelle 14: BBC One
Quelle 15: CNBC

Pädophilen-Ringe, Trauma-basierte Bewusstseinskontrolle, MKULTRA

Dr. Marcel Polte ist Jurist und hat sich jahrelang mit dem Thema „Ritueller Kindesmissbrauch“ auseinandergesetzt. Die Ergebnisse seiner akribischen Recherche sind im Buch „Dunkle Neue Weltordnung“ (2019) zusammengefasst. Seine dargelegten Erkenntnisse sind so erschreckend, dass man fast geneigt wäre, sie als Verschwörungstheorie abzutun, wenn es denn nicht mehr als genug handfeste Beweise gäbe. Ein geschichtlicher Exkurs zeigt: Systematischer Kindesmissbrauch wird seit der Nazi-Zeit betrieben und von „ganz oben“ gedeckt. Ein erschütterndes Gespräch, das so manch einen wachrütteln sollte.

Melinda Gates – drängt auf globalen Impfstoff

…während sie ein umgedrehtes Kreuz trägt

Wer bei Epstein hinschaut, sollte vor seiner eigenen Haustür nicht wegschauen …

(A.d.R./pw: Da durch den Fall Epstein gerade wieder dasjenige ungeheuerliche Thema am Tablett steht, vor dem viele gerne lieber die Augen verschließen würden, hat sich unser Gastautor entschlossen, einen seiner Beiträge über Kindesmissbrauch und -handel komplett zu überarbeiten und zu ergänzen. Wer nur einige wenige der nachfolgend angeführten Fakten zur Kenntnis nimmt, wird schnell merken, dass der nackte Wahnsinn nicht nur jenseits des Atlantik bzw. auf Little St. James Island stattfindet, sondern auch direkt vor unserer eigenen Haustür im Land, in dem wir angeblich gut und gerne leben. Vor diesen ans Apokalyptische grenzenden Zuständen die Augen zu verschließen, ist eigentlich nicht mehr möglich. Denn Pogo der Clown klopft bereits an die Zimmertür unserer eigenen Kinder … höchste Zeit also, um diesem Horrorclown die Maske vom Gesicht zu reißen und ihn in eine gut gesicherte Verwahrungsanstalt einzuweisen.

Würden wir nur einen Bruchteil der Energie aufwenden, die wir derzeit in Chimären wie z.B. den „Kampf gegen Rechts“ fließen lassen – laut. Prof. Mausfeld ein „Fake-Kampf“ zur Ablenkung von den wirklich anstehenden Problemen – dann könnten wir Pogo den Clown im Handumdrehen dingfest machen. Auch die moralisch verwahrlosten Kumpanen dieses pädophilen Horrorclowns aus der Polit-, Wirtschafts- und Finanzelite könnten wir von der Chefetage auf einen ihnen angemessenen Ort zurechtrücken: in die Gummizelle einer JVA. Wir würden uns wundern, wie schnell sich dann in angeblich alternativloser Zeit die allseits drückenden Wolken wieder lichten und es gesellschaftlich, ökologisch und allgemeinmenschlich wieder aufwärts gehen könnte.

Aufgrund der engen Vernetzung der ehrenwerten Horrorclown-Gesellschaft bräuchte es eigentlich nur des Umfallens eines ersten Dominosteins, dann würde auch der Rest der schwarzen Steine in Serie kippen. Der Fingerschnipper, mit dem man den initialen Dominostein zum Umkippen bringt, ist zunächst nichts anderes als das Licht unseres mutigen Hinguckens. Dann wird sich alles andere notwendigerweise ergeben. In diesem Sinne: Vielen Dank an unseren Gastautor für den von ihm beigesteuerten Fingerschnipper.)

Die durch die Privatisierung geschaffenen Strukturen und die Folgen im Bereich der Jugendfürsorge

Gibt es eine „Kinderklaumafia in Deutschland“? Wird mit der Unterbringung von Kindern in Heimen ein Riesengeschäft gemacht? Besteht sogar die Gefahr, dass pädophile Netzwerke mit Bezügen zu ritueller Gewalt über Jugendämter und Kinderheime leichteren Zugriff auf ihre „unschuldigen“ Opfer haben?

Es gibt – wie schon mehrfach betont worden ist – sehr starke Indizien, die die Annahme rechtfertigen, dass wir es hierzulande bei vielen Jugendämtern und Kinderheimen mit einer regelrechten Kinderklaumafia zu tun haben.

Ist es denn Zufall, dass sich hierzu massenhaft entsprechende Berichte im Web finden, aber keine öffentliche Aufarbeitung oder auch nur Thematisierung in den Mainstream-Medien dazu findet?

Das Milliardengeschäft mit Kindern bzw. das „mit Kindern Kasse machen“ ist im Web Gegenstand unzähliger Beiträge, siehe u.a.

https://www.lausitzer-allgemeine-zeitung.org/kinderhandel-das-finanziellen-geschaefte-der-jugendeinrichtungen/

https://www.welt.de/politik/deutschland/article150385271/Das-Milliardengeschaeft-mit-den-Heimkindern.html

https://www.anwalt.de/rechtstipps/kinderklau-jugendaemter-greifen-zu-das-milliardengeschaeft_077469.html

https://www.t-online.de/leben/familie/id_73019698/tv-reportage-mit-kindern-kasse-machen-.html

https://www.ostsee-zeitung.de/Nachrichten/Wenn-Kinder-zur-Ware-werden-Das-Milliarden-Geschaeft-mit-der-Jugendhilfe

Wer kann angesichts solcher Zusammenhänge noch blind darauf vertrauen, dass alle möglichen Institutionen, die sich im weitesten Sinne mit „Jugend- und Familienhilfe“ befassen, also „helfen“ wollen, wirklich nur ausnahmslos bloß  „helfen“ wollen, zumal es in diesem Bereich – wie von Verantwortlichen in den o.g. Beiträgen offen eingeräumt wird – immer noch keine wirksame öffentliche Kontrolle gibt?

Dass die, die der Gesellschaft – vorgeblich uneigennützig – ihre Hilfe anbieten, in Wahrheit regelmäßig bloß den eigenen wirtschaftlichen Vorteil im Sinn haben, hat bei vielen Menschen längst eine tiefe Skepsis erzeugt, wie unzählige Veröffentlichungen zum Begriff der „HelferInnen-Industrie“ zeigen, siehe u.a.:

http://de.dfuiz.net/familienzerstoerer/helferindustrie/

Ist das Fehlen öffentlicher Kontrolle im Bereich der in der Jugendhilfe tätigen „Helferindustrie“ systemisches Versagen oder politisch gewollt?

Angesichts der obigen Quellen darf nicht daran gezweifelt werden, dass es in dieser Milliardenindustrie der Heimunterbringung von Kindern und Jugendlichen auch viele Scheinheilige und ggf. auch Sadisten geben muss, die sich bloß die eigenen Taschen füllen wollen und – wenn es ganz schlimm kommt – bloß die günstige Gelegenheit zum Übergriff auf Kinder suchen.

Dermaßen mächtige Strukturen, die zudem noch von der offenkundigen Gier nach immer mehr Umsatz gefördert werden, zwangsläufig verbunden mit der über Jahre fortbestehenden Gelegenheit, fortdauernd intensiv und bestimmend in das Leben von Kindern und Jugendlichen einzugreifen und diese letztlich selbstgemachten Verhaltensregeln (der Heimverwaltung und ihrer Mitarbeiter) zu unterwerfen, dürfte jedenfalls ein perfekter Resonanzboden und starker Magnet auch für Psychopathen, Sadisten und Pädophile darstellen.

Betroffene Familien, Kinder und Jugendliche können jedenfalls die Konfrontation mit derart allmächtig wirkenden Strukturen, wie sie durch Jugendämter verkörpert werden und gegen die es kaum und schon gar nicht schnell wirkende Rechtsbehelfe gibt, oft nur noch als Kampf mit geradezu psychopathischen Verhaltensmustern erleben.

Kafkas Erzählung „Vor dem Gesetz“, siehe:

https://gutenberg.spiegel.de/buch/erzahlungen-i-9763/16

kann angesichts der Erfahrungen, die Eltern und Kinder, aber auch integre Gutachter in der „Matrix“ von Jugendamt, Heimen, Sachverständigen, wie eine literarische Verharmlosung über die Zustände in Dantes „innersten Höllenkreis“ erscheinen.

Dies mag der folgende Beitrag mit konkreten Einzelfalldarstellungen belegen:

 http://www.psychiatrie-und-ethik.de/wpgepde/

Mit wenig Rechercheaufwand lassen sich viele weitere, ja unzählbar erscheinende Beispiele zu vergleichbaren Einzelschicksalen, aber auch zu befremdlichen Entwicklungen und skandalösen Vorfällen im Zusammenhang mit der „Erziehung“ von Kindern auffinden, siehe u.a.:

https://frauenpanorama.de/mutter-klagt-an-jugendamt-nahm-grundlos-mein-kind-und-gab-es-zu-gewalttaetigem-vater/?fbclid=IwAR1wfXyXkGfQe6NQG0Iym4TP1aYJdbF27zQYhVYelb9eQ0r80FqAGManhLU

https://www.pravda-tv.com/2019/05/stadtraetin-praesentiert-sich-oeffentlich-halbnackt-vor-kindern-fruehsexualisierung-mit-einhoernern-und-regenboegen-videos/?fbclid=IwAR0AFiZIZpFSMx_JCmr1-5x79nqXQkuH3OxUIu5LmWaEPo1QnnYHNfJldZU

Zudem wäre ein Beitrag zu dieser Thematik unvollständig, wenn verschwiegen würde, dass immer wieder über Straftaten von Pädophilen gerade auch im Zusammenhang mit Pflegekindern berichtet wird, siehe u.a.:

https://www.sueddeutsche.de/panorama/luegde-campingplatz-missbrauch-1.4318817

https://www.spiegel.de/spiegel/berliner-jugendamt-vermittelte-kinder-an-paedophile-a-1185461.html

https://www.legitim.ch/single-post/2017/08/23/Pädo-Skandal-um-Thomas-de-Maizière-CDU-Richter-und-Anwälte-beim-Sex-mit-Kindern-gefilmt

Eine Gesellschaft ist also offensichtlich gut beraten, gerade den Bereich der „Daseinsfürsorge“ strengstens zu überwachen, der die Pflege und Erziehung der Kinder betrifft.

Wenn wir aber der Frage nachgehen, wie in diesem hochsensiblen Bereich die Kontrollinstanzen aussehen, die eine effektive Kontrolle gewährleisten sollen, dann kommen wir zu ernüchternden Feststellungen.

1.

Wie schon in den einleitend erwähnten Quellen näher ausgeführt, fließen in einigen Bundesländern sehr hohe Zahlungen an die nicht-staatlichen Träger von Heimen, die – insbesondere wenn man die Bedarfssätze der Sozial-/Arbeitslosenhilfe für ein Kind heranzieht, weit über das hinausgehen, was selbst für eine optimale Unterbringung, materielle Versorgung sowie pädagogisch-pflegerische Betreuung des Kindes hinausgehen dürfte.

Wenn in einem Bundesland ca. 160.000 Euro pro Jahr für ein Heimkind ausgegeben werden, der sozialrechtliche Bedarfssatz des Kindes (Miete und Heizkosten hinzugerechnet) aber (großzügig gerechnet) kaum mehr als 12.000 Euro im Jahr betragen kann, dann fragt sich doch, wofür eigentlich die restlichen 148.000 Euro verwendet werden.

Wie werden diese Gelder verteilt? Wer verdient innerhalb der Heimverwaltung und bei den Trägern wieviel?

Es gibt m.E. nur einen Weg, die Geschäftemacherei mit der Fremdunterbringung von Kindern und Jugendlichen sofort zu beenden: Es darf nur noch staatliche / kommunale Träger von solchen Heimen geben, die kein wirtschaftliches Interesse daran haben dass möglichst viele Kinder aus ihren Familien gerissen werden.

Wer der „Gier“ freien Zutritt verschafft, der darf sich nicht wundern, wenn am Ende nur noch die Gier darüber bestimmt, wie viele Kinder in die Heime verbracht werden.

2.

Gem. § 71 SGB VIII wird die Politik der Jugendhilfe maßgebend durch den sog. Jugendhilfeausschuss mitbestimmt (vgl. § 71 SGB Abs. 3 SGB VIII), in dem „mit zwei Fünfteln“ Personen vertreten sind, die „auf Vorschlag“ der „Träger der freien Jugendhilfe“ bestimmt werden (vgl. § 71 Abs. 2 SGB VIII), also der freien Träger, die wirtschaftlich unmittelbar von der Fremdunterbringung der Kinder und Jugendlichen profitieren.

Auch hier also das Demokratiedefizit, das wir aus allen Bereichen der Staatsverwaltung kennen. Die, die kontrolliert werden sollten, sind besonders stark in den Gremien vertreten, die eigentlich die Kontrolle ausüben sollten (siehe auch die Zusammensetzung der Rundfunkräte bie den Landesrundfunkanstalten, vgl. u.a. § 15 WDR-Gesetz).

Dass der Wille der „Eliten“, „das Volk“ von jeder wahren Mitbestimmung fernzuhalten, wurden schon seit Jahrhunderten die maßgebende Kraft bei der Formulierung und Gestaltung aller westlichen Verfassungen und „Demokratie“-Entwürfe war, ist schon unzählige Male thematisiert worden, u.a. von Noam Chomsky (siehe u.a. „Requiem für den amerikanischen Traum“, sowohl als Sachbuch erhältlich als auch als Doku bei YouTube kostenlos abrufbar) und Rainer Mausfeld in seinen Vorträgen zu seinem Buch „Das Schweigen der Lämmer“.

Wenn es aber um die Erziehung der Kinder geht, sollten die Lämmer nicht länger schweigen und auch die Rolle der gefügsamen Lämmer endgültig gegen die Rolle eines Adlers eintauschen, der aus angemessener Höhe sehr genau beobachtet, was sich auf der Basis der Jugendamtspolitik so alles abspielt.

Sollte sich ein Jugendhilfeausschuss nicht ausschließlich aus Personen zusammensetzen, die auf Grund der Pflege und Erziehung eigener Kinder pädagogisch erfahren sind und in dem Gebiet leben, für das ein Kreis / eine kreisfreie Stadt zuständig ist?

Kein Elternteil würde willkürliche Zustände in einem für seinen Wohnsitz zuständigen Jugendamt dulden wollen, die auch seine eigene Familie treffen könnten.

Wäre das nicht die einzig wahre Form effektiver demokratischer Kontrolle öffentlicher Machtausübung im Bereich der Jugendhilfe?

Meines Erachtens müsste § 71 SGB VIII sofort dahingehend abgeändert werden, dass die freien Träger, die von der Fremdunterbringung von Kindern und Jugendlichen profitieren (und entsprechende Verträge mit den öffentlichen Geldgebern aushandeln), zu den Sitzungen solcher Jugendhilfeausschüsse nur noch Vertreter entsenden dürfen, die den Fragen dieser Ausschüsse auf Verlangen Rede und Antwort stehen.

3.

Verhandlungen, Erörterungen und Anhörungen in Familiensahen sind gem. § 170 GVG nicht öffentlich.

Eine „öffentliche Kontrolle“ ist deshalb in allen Verfahren, die den Entzug des Sorgerechts und die Unterbringung eines Kindes in Heimen betreffen, nicht möglich, gerade auch dann nicht, wenn der (wahre) Wille des Kindes im Rahmen seiner persönlichen Anhörung (gem. § 159 FamFG) richterlich hinterfragt werden soll.

Welcher Elternteil möchte einfach darauf vertrauen wollen, dass der Richter in einer solchen Anhörung alle Fragen stellt, die zur angemessenen Erforschung des wahren Kindeswillens wirklich geboten sind und dass im richterlichen Protokoll auch tatsächlich alles steht, was das Kind in dieser Anhörung bekundet hat?

Das Öffentlichkeitsprinzip ist ein fundamentaler Grundsatz der effektiven Kontrolle der Justiz.

Um die Dringlichkeit von Reformen noch einmal deutlich vor Augen zu führen, möchte ich abschließend noch das Schicksal der Kindesmutter X. vorstellen.

Das Schicksal der Kindesmutter X. hat meines Erachtens in jeder Hinsicht das Potential, schon sehr bald so viel öffentliche Aufmerksamkeit zu erlangen wie der „Fall Görgülü“ oder der „Fall Gustl Mollath“.

Diese Rechtsfälle werden Ihnen bekannt sein, so dass hierzu keine weiteren Ausführungen geboten sind.  Beide Fälle haben die Menschen in diesem Lande schockiert, da sie solche Zustände in der Justiz hierzulande nicht für möglich gehalten hätten. Das Unverständnis in der Sache Görgülü hat den Journalisten Rolf Lamprecht seinerzeit zu folgender Aussage veranlasst (Zitat):

„Justizverbrechen werden von der eigenen Zunft nur widerwillig wahrgenommen. Nichts sehen! Nichts hören! Nichts sagen! Letztmals geschehen in Naumburg. Dort beging das Oberlandesgericht (OLG) – objektiv – Rechtsbeugung im Wiederholungsfall. Keiner regte sich auf. (…) Diese Apathie ist ein schlimmes Zeichen. Sie schürt Wiederholungsängste. Schon einmal, 1933, als sich Recht in Unrecht verkehrte, nahm der „Stand“ den Verfall achselzuckend hin. (…) So dreist haben Überzeugungstäter erst ein Mal die Autorität des Rechts herausgefordert: Baader und Meinhof. Der Unterschied: Damals rebellierten Desperados, heute sind es drei Herren in roter Robe. Rolf Lamprecht: Querulanten in Richterrobe. In: Berliner Zeitung. 31. März 2007, abgerufen am 14. Juni 2015.

Besonders pervers war die Behandlung des Herrn Gustl Mollath, bei dem es aktuell wohl nur noch um die Höhe der Entschädigung geht. In beiden vorgenannten Fällen stand aber nicht einmal der Vorwurf oder auch nur der Verdacht der systematischen Benachteiligung auf Grund einer antisemitischen Motivation beteiligter Behörden- und Justizmitarbeiter im Raum. Und genau dieser Aspekt wird dazu beitragen, dass dieser „Fall der jüdischen Mutter X.“ schon sehr bald national und international wie eine Bombe mit atomarer Sprengkraft detonieren kann.

Die öffentliche Diskussion wird dann nicht nur um die Frage kreisen, ob wir hier in Deutschland wirklich ein derart pervertiertes System und Geschäftsmodell im Zusammenhang mit der Fremdunterbringung von Kindern und Jugendlichen haben wollen. Vielmehr wird es die Menschen entsetzen, dass die realen Zustände in diesem Kontext längst eine Dimension erreicht haben, die die BRD mittlerweile wie ein Modell „DDR 2.0“ oder „Stasi 2.0“ erscheinen lässt.

Diese Wahrheit, dass hier bei einer liebevollen und unbestreitbar pädagogisch höchst qualifizierten Kindesmutter bis ins Tausendste hinein alles pathologisiert wird, während das gleiche Jugendamt – und mit ihm einige Gerichte – beim Kindesvater auch über die brutalsten und grausamsten Misshandlungen und deren langfristigen Folgen für Mutter und Kinder immer wieder generös hinweggehen,  ist hier dermaßen evident, dass man sich als Mensch mit gesundem Menschenverstand nur noch die Frage stellen kann, was denn das hier eigentlich in Wahrheit für Strukturen sind, die den gewalttätigen und impulsiven Kindesvater in all den Jahren – auch schon vor einer angemessenen Strafsanktion – dermaßen in Schutz genommen und gleichzeitig die Kindesmutter so negativ dargestellt und behandelt haben, damit sogar ihr stark beschränkter Umgang mit ihrem Kind in einem Umfange boykottiert werden kann, dass sie faktisch Einschränkungen wie eine Schwerkriminelle in Kauf nehmen muss.

Was ist das also für eine Struktur, ein „Geist“ der Willkür, der über so viele Jahre hinweg einen solchen Einfluss über etliche Richter und Jugendamtsmitarbeiter ausüben kann?

Hierzu zunächst ein kleiner Exkurs:

Dass es in der westlichen Welt in vielen Bereichen regelrecht psychopathische Machtstrukturen gibt, das ist nicht nur bereits in Büchern wie denen der österreichischen Juristin Monika Donner im großen historischen Kontext wissenschaftlich aufgearbeitet worden. Gerade in dem Kontext der Fremdunterbringung von Kindern und Jugendlichen ist in unzähligen Web-Beiträgen von einem Geschäftsmodell die Rede, das sich ohne jede öffentliche Kontrolle zu einem kinderraubenden Monster entwickelt hat.

Nach den Erkenntnissen der französischen Psychoanalytikerin und Psychotherapeutin Marie-France Hirigoyen, wie sie auch Eingang in ihr Buch „Die Masken der Niedertracht“ gefunden haben, spaltet der Psychopath seine Opfer äußerst geschickt, denn er beherrscht „die Kunst, die einen gegen die anderen aufzuhetzen, Rivalitäten und Eifersüchteleien zu stiften. Zum perversen Teile-und-herrsche-Repertoire zählen Klatsch, tendenziöse Gerüchte und Lügen. Wesentlich beim Prozess der Beherrschung ist, dass Psychopathen sogleich die Täter-Opfer-Rolle ins Gegenteil verkehren, indem sie ihre rebellierenden Opfer – so wie die sich wehrenden Familien und ihre nach Rückführung zu ihren Familien verlangenden Kinder – wegen Aggressivität und Bosheit anprangern. In einem auf Angst beruhenden totalitären Ablauf soll das Opfer zum passiven Gehorsam gezwungen werden. „Der andere muss sich benehmen, wie der Psychopath es erwartet; er muss denken nach dessen Regeln. Keinerlei kritisches Denken ist mehr möglich“ (siehe ebenda, Seite 140). Hierzu gehört auch, dass der Psychopath stets den Eindruck vermittelt, die alleingültige Wahrheit für sich gepachtet zu haben.

Viele Opferfamilien werden den Eindruck bestätigen, dass sie es in ihrem Kampf gegen die Allianz von Familiengericht, Jugendämtern, Gutachtern und privaten Trägern der Familien- und Jugendhilfe immer wieder mit „zuständigen Sachbearbeitern“ zu tun haben, die nur ihre Wahrnehmung und Beurteilung für die „alleingültige Wahrheit“ halten und jede Kritik abblocken, gerade auch wenn es um die nachteiligen psychischen Auswirkungen für Familie und Kind in solchen Einrichtungen geht.

Bei einem Psychopathen sind Einsicht und Umkehr – so Hirigoyen – jedenfalls nicht erzielbar, ganz gleich, wie sehr sich die betroffene Familie auch um den Nachweis bemüht, das ihr Kind in ihrer Familie sehr viel besser aufgehoben wäre, denn dem Psychopathen fehlt jedes Interesse für den anderen und jede Empathie, aber er will, dass die anderen sich für ihn und seine Entscheidungen interessieren. Die Person des Opfers, der andere Mensch, interessiert den Psychopathen nicht.

Weshalb wurde das Opfer – hier: das seinem Kindeswohl zuwider in einem Heim oder einer Pflegefamlie untergebrachte Kind – dann ausgewählt?

Marie-France Hirigoyen liefert die Erklärung: „Weil es da war und weil es irgendwie unbequem wurde. Das Opfer ist beliebig austauschbar: Es ist für den Psychopathen nur von Interesse, wenn es brauchbar ist ….. Es wird zum Hassobjekt, sobald es sich entzieht oder nichts mehr zu geben hat.“

Man könnte Hirigoyens Erklärung im Lichte der obigen Feststellungen auch wie folgt abfassen: „Weil es (das Kind) da war und weil es irgendwie viel Geld bringen würde, wenn wir es der sozial schwachen Familie entreißen würden. Das Kind ist für Heimträger nur insofern von Interesse, als das Heim voll ausgelastet ist und vollen Ertrag garantiert.“

In einer intakten, wenn auch nicht materiell wohlhabenden Familie, die in einem menschlich gestalteten Sozialstaat angemessene wirtschaftliche Bedingungen zur Befriedigung ihrer materiellen und kulturellen Bedürfnisse vorfindet, drohen solche Gefahren, die stets mit der Unterbringung in Heimen verbunden sein mögen, sicherlich nicht, jedenfalls nicht in diesem Maße. Ein Blick in die Geschichte der Jugendfürsorge der letzten Jahrhunderte belegt das.

Es besteht folglich aller Grund zu der Annahme, dass sozial schwache Familien, die sich keinen „Staranwalt“ leisten können und die erst einmal in den Fokus solcher „Helferkreise“ geraten sind, mit der übereilten oder auch offensichtlich willkürlichen Wegnahme ihrer Kinder und der Zerstörung ihrer Familie im Grunde nur auf die Funktion reduziert werden, diesen Institutionen dabei helfen, auf Kosten solcher Familien viel Geld zu verdienen. Und diese Abzocke auf Kosten des Familienglücks wäre noch das kleinste Übel, wenn Kindern von weder menschlich noch fachlich qualifizierten Vertretern dieser Institutionen auch noch großes körperliches und seelisches Leid zugefügt wird.

Eines muss klar sein: Wenn ein staatliches „Wächteramt“, dass letztlich nur dem Schutz der Familie und ihrem vorrangigen Erziehungsauftrag dienen darf, ohne wirksame öffentliche Kontrolle ist, dann „kann“ es sehr schnell zu einem pervertierten Geschäftsmodell degenerieren, das von dem Unglück und Leid von Familien und Kindern lebt, die letztlich – wenn überhaupt – nur staatliche Unterstützung benötigen, nicht aber den Keulenschlag von Sorgerechtsentzug und Kinderwegnahme.

Wenn den betroffenen Familien und Kindern dann auch noch eingebleut wird, dass doch alles nur zu ihrem Wohl geschieht, dann kann staatliche Gewalt zu einer regelrechten Abart ritueller Gewalt geworden. Der Entzug der Kinder und deren Unterbringung wird unter den Bedingungen derart privatisierter Strukturen schnell zu einem gewohnheits- bzw. geschäftsmäßigen Vorgang, zu einem regelrechten „Deal“ zwischen Jugendamt, privaten Träger und Familiengericht, das bei den Opfern schwere traumatische Störungen hinterlässt und kein Entkommen mehr erlaubt.

Wer immer noch glaubt, dass „Privatisierung“ – also die Überführung von öffentlichen Versorgungsbetrieben in die Hände weniger privater Geschäftsleute zur Maximierung privater Gewinne – für die Menschen und Völker dieser Erde irgendeinen Segen hatten, der kann sich durch die Lektüre von so ausgezeichneten (schon vor ca. 20 Jahren verfassten !) Büchern wie „Global brutal: Der entfesselte Welthandel, die Armut, der Krieg“, Broschiert – 1. Januar 2002“ von Prof. Michael Chossudovsky schnell vom Gegenteil überzeugen. Die brutale weltweite Durchsetzung privater Geschäftsinteressen einer empathielosen psychopathischen Clique Superreicher, die schon dutzende Volkswirtschaften zerstört und hunderte Millionen Menschen ins wirtschaftliche Elend gestürzt, Millionen Hungertote (insbesondere in Afrika) und letztlich wohl alle Kriege der Neuzeit (etliche Massenmorde inklusive) verursacht hat, ist ebenso wenig menschlich wie der Satanismus mit seinen rituellen Praktiken.

Die Frage ist also:

Ist das wirklich der „Rechtsstaat“, in dem die Menschen in diesem Land – und auch die Organe der Rechtspflege, die den Rechtsfrieden aufrechterhalten wollen, wirklich leben wollen?

Entspricht es wirklich dem Ideal eines freiheitlichen Rechtsstaats, der primär die Aufgabe hat, die Freiheit und Selbstentfaltung des Menschen zu schützen, wenn die Kontakte einer liebevollen Mutter und eines Kindes, das unbedingt zu seiner Mutter zurück will, wie bei einer Schwerkriminellen, die ihrem Kind jederzeit den Hals durchschneiden könnte, aufs Gründlichste überwacht und dokumentiert werden?

Ist denn nicht erkennbar, dass ein solcher Umgang mit einer Mutter, die nie jemandem ein Leid zugefügt hat, von jeder mitfühlenden Kindesmutter nur noch als „rechtsstaatlich“ verordneter und praktizierter Sadismus empfunden werden kann, der letztlich nur noch mit dem oberflächlichen pseudowissenschaftlichen Geschwafel weltfremder Gutachter gerechtfertigt wird, die als hochgradig voreingenommen und befangen gewertet werden können?

Entspricht es wirklich dem Ideal eines „fairen“ Verfahrens und dem Ziel, seine Interessen in angemessener Frist vor einem staatlichen Gericht durchsetzen zu können, wenn einer Mutter über so viele Jahre hinweg zugemutet wird, sich immer wieder an die Gerichte zu wenden, damit sie ihr Kind endlich wieder in ihren Haushalt zurückholen kann?

Wollen wir es wirklich dulden, dass eine Kindesmutter wie eine Schwerstkriminelle behandelt und auf der Basis unbestreitbarer Manipulationen und Einseitigkeiten von ihrem Kind getrennt wird?

Ist es hierzulande also wirklich so leicht geworden, Kinder aus Familien und einer Mutter förmlich das Herz aus dem Leib herauszureißen und Kinder zu traumatisieren, nur weil jeder seine Augen davor verschließen wollte, dass der Kindesvater ein brutaler Schläger war?

Welcher Richter kann denn, nachdem er solche Fehlentwicklungen bestätigt hat, nach der Arbeit nach Hause gehen, seine eigenen Kinder liebevoll in den Arm nehmen und sich dann dem Wahn hingeben, dass er gute Arbeit am Rechtsstaat geleistet hat?

Dient er damit wirklich den Grundsätzen gem. Art. 6 GG und dem Staatsbild, an das er eigentlich glaubt? Erkennt er denn nicht, dass er sich mit der unreflektierten Aufrechterhaltung solcher Entwicklungen letztlich zum Werkzeug totalitärer Systeme nach dem Vorbild bolschewistischer Überwachungsstaaten macht, die zudem noch mit der Gier empathieloser Geschäftemacherei einhergeht?

Im Bereich der Jugendfürsorge ist es m.E. schon 5 nach 12, zumal der reißende Wolf der „HelferInnen-Industrie“ erfahrungsgemäß immer gefräßiger wird, je mehr er sich schon einverleibt hat.

Die Menschen in diesem Land sollten so schnell wie möglich Reformen einfordern, damit der reißende Wolf der Gier, der sich schon viel zu lange hinter dem die wahre Motivation verdeckenden Begriff der „Privatisierung“ versteckt hat, endlich eingesperrt wird, gerade im Bereich der Jugendfürsorge, wo kein Platz für skrupellese Geschäftemacherei sein darf.

 

Fotos: Pixabay / CC0
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Die Privatisierung und die Folgen: Warum für Kinder- und Jugendheime und die Verbringung von Kindern und Jugendlichen in solche Einrichtungen sofort eine unabhängige und effektive öffentliche Kontrolle (außerhalb des Einflussbereichs von Jugendämtern und nichtstaatlichen Trägern solcher Einrichtungen) geschaffen werden muss

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Gibt es eine „Kinderklaumafia in Deutschland“? Wird mit der Unterbringung von Kindern in Heimen ein Riesengeschäft gemacht? Besteht die Gefahr, dass pädophile Netzwerke mit Bezügen zum Satanismus und ritueller Gewalt über Kinderheime leichteren Zugriff auf ihre „unschuldigen“ Opfer haben?

Es gibt – wie schon mehrfach betont worden ist – sehr starke Indizien, die die Annahme rechtfertigen, dass wir es hierzulande bei vielen Jugendämtern und Kinderheimen mit einer regelrechten Kinderklaumafia zu tun haben, ggf. mit starken Verbindungen zu satanischen Kreisen, die in ein Netzwerk aus hochrangigen Mitgliedern aus Politik, Verwaltung, Geheimdiensten geschützt werden.

Ist es denn Zufall, dass sich hierzu massenhaft entsprechende Berichte im Web finden, aber keine öffentliche Aufarbeitung oder auch nur Thematisierung in den Mainstream-Medien dazu findet?

Hier ein paar schockierende Videos zum Einstieg in diese Problematik:

Youtube

https://www.lausitzer-allgemeine-zeitung.org/kinderhandel-das-finanziellen-geschaefte-der-jugendeinrichtungen/

https://www.welt.de/politik/deutschland/article150385271/Das-Milliardengeschaeft-mit-den-Heimkindern.html

Es darf jedenfalls nicht einfach als „Propaganda“ abgetan werden, dass die „höhere Politik“ der westlichen Ländern maßgebend von satanischen Pädophilen (mit-)kontrolliert werden soll, siehe:

http://derwaechter.net/putin-der-westen-wird-von-satanischen-paedophilen-kontrolliert

Dass Putin seinerzeit keinesfalls übertrieben hat, wird u.a. durch folgende Quellen eindrucksvoll bestätigt:

Beispiel Großbritannien:

https://www.swp.de/politik/inland/schock-in-grossbritannien_-hunderte-prominente-stehen-unter-paedophilie-verdacht-20876591.html

Beispiel Portugal:

https://www.welt.de/welt_print/article3028080/Portugal-ist-ein-Paradies-fuer-Paedophile.html

          https://www.epochtimes.de/politik/welt/der-mann-hinter-dem-un-pakt-war-guterres-in-die-schlimmste-kindsmissbrauchsserie-in-portugals-geschichte-verwickelt-a2721816.html

Belgien:

http://derwaechter.net/belgien-in-einem-jahr-sind-1720-kinder-verschwunden

Bericht eines Opfers elitärer Satanistenringe in Brüssel (Youtube)

US-Spitzenpolitik:

https://www.naturalnews.com/2019-05-12-whistleblower-claims-prominent-democrats-involved-in-human-trafficking-slavery-and-satanism.html

USA/Hollywood:

https://www.contra-magazin.com/2018/05/mel-gibson-hollywood-ist-institutionalisierte-paedophilie/

Das Milliardengeschäft mit Kindern bzw. das „mit Kindern Kasse machen“ ist im Web Gegenstand unzähliger Beiträge, siehe u.a.

https://www.anwalt.de/rechtstipps/kinderklau-jugendaemter-greifen-zu-das-milliardengeschaeft_077469.html

https://www.t-online.de/leben/familie/id_73019698/tv-reportage-mit-kindern-kasse-machen-.html

https://www.ostsee-zeitung.de/Nachrichten/Wenn-Kinder-zur-Ware-werden-Das-Milliarden-Geschaeft-mit-der-Jugendhilfe

Dass Kinderopfer im Satanismus eine Rolle spielen, ist ebenfalls etwas, was im Web ausführlich diskutiert wird:

https://www.cover-up-newsmagazine-archiv.de/cia-satanismus

https://www.sektenausstieg.net/sekten/12111-rituelle-gewalt

Dass sich auch hinter einer vermeintlich kindergerechten Traumwelt-Glitzerfassade wie der von Walt Disney übelste, ja sogar satanische Machenschaften verbergen können, beweist das folgende Video, subtil versteckte Pornographie  und satanische rituelle Erkennungszeichen in Walt Disney-Filmen offenbart: siehe Youtube

Derart psychopathische Strukturen sollten bekannt sein, damit man alle Bemühungen, den Satanismus und damit auch seine Anhänger und Praktiken „gesellschaftsfähig“ zu machen, siehe u.a.

https://www.fnp.de/frankfurt/wir-wollen-satanismus-gesellschaftsfaehig-machen-10464611.html

wirklich angemessen würdigen kann.

Wer kann angesichts solcher Zusammenhänge noch blind darauf vertrauen, dass alle möglichen Institutionen, die sich im weitesten Sinne mit „Jugend- und Familienhilfe“ befassen, wirklich ausnahmslos bloß  „helfen“ wollen, zumal es in diesem Bereich – wie von Verantwortlichen in den o.g. Beiträgen offen eingeräumt wird – immer noch keine wirksame öffentliche Kontrolle gibt?

Ist das Fehlen öffentlicher Kontrolle systemisches Versagen oder politisch gewollt?

Angesichts der obigen Quellen darf nicht daran gezweifelt werden, dass es in dieser Milliardenindustrie der Heimunterbringung von Kindern und Jugendlichen auch viele Scheinheilige und ggf. auch Sadisten geben muss, die sich bloß die eigenen Taschen füllen wollen und – wenn es ganz schlimm kommt – bloß die günstige Gelegenheit zum Übergriff auf Kinder suchen.

Dermaßen mächtige Strukturen, die zudem noch von der offenkundigen Gier nach immer mehr Umsatz gefördert werden, zwangsläufig verbunden mit der über Jahre fortbestehenden Gelegenheit, fortdauernd intensiv und bestimmend in das Leben von Kindern und Jugendlichen einzugreifen und diese letztlich selbstgemachten Verhaltensregeln (der Heimverwaltung und ihrer Mitarbeiter) zu unterwerfen, dürfte jedenfalls ein perfekter Resonanzboden und starker Magnet auch für Sadisten und Pädophile darstellen.

Wenn z.B. der Leiter eines Dezernats einer Kreisverwaltung in Minden-Lübbecke, zu dem auch das Jugendamt gehört, privat die Homepage eines „freimaurerischen Kunstvereins“ betreibt, auf der u.a. auch viel „Kunst“ mit „eigenartig“ entfremdeten Aktfotografien zu sehen ist, die man Kindern und Jugendlichen wohl besser nicht zeigen sollte, siehe:

https://www.newartvisionen.com/impressum.html

Dann dürfen sich Familien zu Recht fragen, was es denn eigentlich zu bedeuten hat, dass ausgerechnet so jemand, der auch noch in freimaurerische Netzwerke eingebunden ist, die Aufsicht über ein Jugendamt ausüben darf.

Betroffene Familien, Kinder und Jugendliche können die Konfrontation mit derart allmächtig wirkenden Strukturen, gegen die es kaum und schon gar nicht schnell wirkende Rechtsbehelfe gibt, somit als Konfrontation mit geradezu psychopathischen Verhaltensmustern erleben.

Kafkas Erzählung „Vor dem Gesetz“, siehe:

https://gutenberg.spiegel.de/buch/erzahlungen-i-9763/16

kann angesichts der Erfahrungen, die Eltern und Kinder, aber auch integre Gutachter in der „Matrix“ von Jugendamt, Heimen, Sachverständigen, wie eine literarische Verharmlosung über die Zustände in Dantes „innersten Höllenkreis“ erscheinen.

Dies mag der folgende Beitrag mit konkreten Einzelfalldarstellungen belegen:

 http://www.psychiatrie-und-ethik.de/wpgepde/

siehe auch:

https://frauenpanorama.de/mutter-klagt-an-jugendamt-nahm-grundlos-mein-kind-und-gab-es-zu-gewalttaetigem-vater/?fbclid=IwAR1wfXyXkGfQe6NQG0Iym4TP1aYJdbF27zQYhVYelb9eQ0r80FqAGManhLU

https://www.pravda-tv.com/2019/05/stadtraetin-praesentiert-sich-oeffentlich-halbnackt-vor-kindern-fruehsexualisierung-mit-einhoernern-und-regenboegen-videos/?fbclid=IwAR0AFiZIZpFSMx_JCmr1-5x79nqXQkuH3OxUIu5LmWaEPo1QnnYHNfJldZU

https://www.legitim.ch/single-post/2017/08/23/Pädo-Skandal-um-Thomas-de-Maizière-CDU-Richter-und-Anwälte-beim-Sex-mit-Kindern-gefilmt

Nach den Erkenntnissen der französischen Psychoanalytikerin und Psychotherapeutin Marie-France Hirigoyen, wie sie auch Eingang in ihr Buch „Die Masken der Niedertracht“ gefunden haben, spaltet der Psychopath seine Opfer äußerst geschickt, denn er beherrscht „die Kunst, die einen gegen die anderen aufzuhetzen, Rivalitäten und Eifersüchteleien zu stiften. Zum perversen Teile-und-herrsche-Repertoire zählen Klatsch, tendenziöse Gerüchte und Lügen. Wesentlich beim Prozess der Beherrschung ist, dass Psychopathen sogleich die Täter-Opfer-Rolle ins Gegenteil verkehren, indem sie ihre rebellierenden Opfer – so wie die sich wehrenden Familien und ihre nach Rückführung zu ihren Familien verlangenden Kinder – wegen Aggressivität und Bosheit anprangern. In einem auf Angst beruhenden totalitären Ablauf soll das Opfer zum passiven Gehorsam gezwungen werden. „Der andere muss sich benehmen, wie der Psychopath es erwartet; er muss denken nach dessen Regeln. Keinerlei kritisches Denken ist mehr möglich“ (siehe ebenda, Seite 140). Hierzu gehört auch, dass der Psychopath stets den Eindruck vermittelt, die alleingültige Wahrheit für sich gepachtet zu haben.

Viele Opferfamilien werden den Eindruck bestätigen, dass sie es in ihrem Kampf gegen die Allianz von Familiengericht, Jugendämtern, Gutachtern und privaten Trägern der Familien- und Jugendhilfe immer wieder mit „zuständigen Sachbearbeitern“ zu tun haben, die nur ihre Wahrnehmung und Beurteilung für die „alleingültige Wahrheit“ halten und jede Kritik abblocken, gerade auch wenn es um die nachteiligen psychischen Auswirkungen für Familie und Kind in solchen Einrichtungen geht.

Bei einem Psychopathen sind Einsicht und Umkehr – so Hirigoyen – jedenfalls nicht erzielbar, ganz gleich, wie sehr sich die betroffene Familie auch um den Nachweis bemüht, das ihr Kind in ihrer Familie sehr viel besser aufgehoben wäre, denn dem Psychopathen fehlt jedes Interesse für den anderen und jede Empathie, aber er will, dass die anderen sich für ihn und seine Entscheidungen interessieren. Die Person des Opfers, der andere Mensch, interessiert den Psychopathen nicht.

Weshalb wurde das Opfer – hier: das seinem Kindeswohl zuwider in einem Heim oder einer Pflegefamlie untergebrachte Kind – dann ausgewählt?

Marie-France Hirigoyen liefert die Erklärung: „Weil es da war und weil es irgendwie unbequem wurde. Das Opfer ist beliebig austauschbar: Es ist für den Psychopathen nur von Interesse, wenn es brauchbar ist ….. Es wird zum Hassobjekt, sobald es sich entzieht oder nichts mehr zu geben hat.“

In einer intakten, wenn auch nicht materiell wohlhabenden Familie, die in einem menschlich gestalteten Sozialstaat angemessene wirtschaftliche Bedingungen zur Befriedigung ihrer materiellen und kulturellen Bedürfnisse vorfindet, drohen solche Gefahren, die stets mit der Unterbringung in Heimen verbunden sein mögen, sicherlich nicht, jedenfalls nicht in diesem Maße.

Es besteht folglich aller Grund zu der Annahme, dass sozial schwache Familien, die sich keinen „Staranwalt“ leisten können und die erst einmal in den Fokus solcher „Helferkreise“ geraten sind, mit der übereilten oder auch offensichtlich willkürlichen Wegnahme ihrer Kinder und der Zerstörung ihrer Familie im Grunde nur auf die Funktion reduziert werden, diesen Institutionen dabei helfen, auf Kosten solcher Familien viel Geld zu verdienen. Und diese Abzocke auf Kosten des Familienglücks wäre noch das kleinste Übel, wenn Kindern von weder menschlich noch fachlich qualifizierten Vertretern dieser Institutionen auch noch großes körperliches und seelisches Leid zugefügt wird.

Eines muss klar sein: Wenn ein staatliches „Wächteramt“, dass letztlich nur dem Schutz der Familie und ihrem vorrangigen Erziehungsauftrag dienen darf, ohne wirksame öffentliche Kontrolle ist, dann „kann“ es sehr schnell zu einem pervertierten Geschäftsmodell degenerieren, das von dem Unglück und Leid von Familien und Kindern lebt, die letztlich – wenn überhaupt – nur staatliche Unterstützung benötigen, nicht aber den Keulenschlag von Sorgerechtsentzug und Kinderwegnahme.

Wenn den betroffenen Familien und Kindern dann auch noch eingebleut wird, dass doch alles nur zu ihrem Wohl geschieht, dann kann staatliche Gewalt zu einer regelrechten Abart ritueller Gewalt geworden. Der Entzug der Kinder und deren Unterbringung wird unter den Bedingungen derart privatisierter Strukturen schnell zu einem gewohnheits- bzw. geschäftsmäßigen Vorgang, zu einem regelrechten „Deal“ zwischen Jugendamt, privaten Träger und Familiengericht, das bei den Opfern schwere traumatische Störungen hinterlässt und kein Entkommen mehr erlaubt.

Wer immer noch glaubt, dass „Privatisierung“ – also die Überführung von öffentlichen Versorgungsbetrieben in die Hände weniger privater Geschäftsleute zur Maximierung privater Gewinne – für die Menschen und Völker dieser Erde irgendeinen Segen hatten, der kann sich durch die Lektüre von so ausgezeichneten (schon vor ca. 20 Jahren verfassten !) Büchern wie „Global brutal: Der entfesselte Welthandel, die Armut, der Krieg“, Broschiert – 1. Januar 2002“ von Prof. Michael Chossudovsky schnell vom Gegenteil überzeugen. Die brutale weltweite Durchsetzung privater Geschäftsinteressen einer empathielosen psychopathischen Clique Superreicher, die schon dutzende Volkswirtschaften zerstört und hunderte Millionen Menschen ins wirtschaftliche Elend gestürzt, Millionen Hungertote (insbesondere in Afrika) und letztlich wohl alle Kriege der Neuzeit (etliche Massenmorde inklusive) verursacht hat, ist ebenso wenig menschlich wie der Satanismus mit seinen rituellen Praktiken.

Es gibt längst alternative Modelle für eine „Humanen Marktwirtschaft“, so wie sie u.a. von Peter Haisenko und Hubert von Brunn in ihrem Buch „Die Humane Marktwirtschaft – Das Wirtschafts- und Finanzsystem zum Wohle aller Menschen“ skizziert worden ist.

Für Kinder- und Jugendheime unter privater Trägerschaft müssen jedenfalls möglichst schnell staatliche Alternativen geschaffen werden, die alle legalen Spielarten eines „Geschäfts mit dem Kind“ unmöglich machen, eben weil es nur noch staatliche Kinder- und Jugendheime gibt, die dann nur noch bei wirklicher Gefährdung des Kindeswohls eingreifen. Solange Kinder- und Jugendheime nur eine Spielart des legalen Plünderns öffentlicher Kassen gem. der Idee aller Public-private-Partnership „PPP“-Modelle sind, die dem Steuerzahler unter dem Strich immer wesentlich teurer zu stehen kommen, kann und wird sich nichts ändern.

Gesunder Menschenverstand reicht also schon vollkommen aus um zu erkennen, wohin es – gerade auch Bereich der Fürsorge für die Kinder unseres Landes – zwangsläufig führt, wenn Bereiche der öffentlichen Daseinsvorsorge – so wie die Unterbringung und der Schutz in ihrem Wohl gefährdeter Kinder – privatisiert werden.

Nur ein von Gier zerfressener Psychopath, dem alle menschlichen Folgen schlicht vollkommen gleichgültig sind, kann diese Strukturen wollen.

 


Zur Vertiefung der Dimension des „rituellen Missbrauchs“gibt es u.a. folgende Sachbücher:

Handbuch Rituelle Gewalt: Erkennen – Hilfe für Betroffene – Interdisziplinäre Kooperation Taschenbuch– 1. August 2010

von Claudia Fliß (Herausgeber), Claudia Igney (Herausgeber)

 

Jenseits des Vorstellbaren: Therapie bei Ritueller Gewalt und Mind Control Gebundenes Buch – 18. Dezember 2013

von Alison Miller (Autor)

 

siehe auch Nachrichtenspiegel: Die Kinderfresser unter uns

 

Fotos: Pixabay / CC0
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Die fünfte Kolonne der Hochfinanz: die antichristlichen Lehren des Robert Betz & Co.

Dienstag, 24.10.2017. Eifel. Erst letztens sprachen wir über die Gefahren, denen unsere demokratische Zivilgesellschaft von außen ausgesetzt ist: die Treibjagd der Elite auf die Menscheit entfaltet sich seit Jahren zu voller Größe, zerfetzt unseren Zusammenhalt, unsere Solidargemeinschaft, unser Souveränität und Freiheit. Wir sind uns wohl kaum richtig im Klaren darüber, wie groß die Übermacht ist, die uns da überfallen hat: wir mit unserem kleinen Haushalt von 250 Milliarden Euro müssen Plünderer abwehren, von denen allein einer über 4 Billionen Euro verfügt – wenn die anderen noch drauflegen, könnten die dieses Land in wenigen Tagen ruinieren. Uns bleibt da nur: beten. Oder sehen Sie andere Möglichkeiten, die willkürlichen Entscheidungen der Ratingagenturen vom Deutschen Bundestag aus zu beeinflussen? Verlieren wir unser Rating, weil die Vogelflugdeuter in den USA schlechte Laune haben, können wir hier dicht machen: das ist einfach Fakt, ein Fakt, der alle demütigen Bücklinge in Richtung transatlantischer Wünsche umfassend erklären kann. Wer hinter die Kulissen der Weltpolitik schaut, wird schnell merken, was wir brauchen: einfach nur ganz neues, eigenes Geld. Einen Neustart kompletter Art – doch darüber muss ein andermal gesprochen werden. Heute gilt es, einen Blick auf die fünfte Kolonne jener Kräfte zu werfen, fleißige Diener im Inneren des Landes, die … unsere Widerstandsfähigkeit gezielt von Innen heraus lähmen und schwächen. Unser kleines, von einer riesengroßen Übermacht belagertes Dorf wird so vor zusätzliche Herausforderungen gestellt, die kaum zu bewältigen sind, da mit dem sinkenden Bildungsniveau der Generation Doof auch die Widerstandsfähigkeit gegen groben Unfug sinkt.

Fünfte Kolonne? Ein Begriff aus dem spanischen Bürgerkrieg, als sich die Faschisten und Demokraten (unterstützt von internationalen Brigaden aus aller Welt) in Spanien einen bitteren Kampf lieferten, der endete, als der Faschist und Putschist Franko mit vier Kampfkolonnen auf die Hauptstadt zumarschierte … und stolz prahlte, er hätte noch eine fünfte Kolonne, die in der Stadt selbst von innen heraus die Widerstandskraft der Verteidiger schwächte, um seinen Sieg absolut sicher zu machen.

Bevor wir uns dem groben Unfug zuwenden, seien jedoch ein paar Worte zuvor gestattet, damit jedem klar wird, in welchem Rahmen die Betrachtung stattfindet. Wir werden uns in den nächsten Minuten mit den Lehren des Robert Betz auseinandersetzen – viele kennen ihn noch nicht. Ich habe ihn bewusst gewählt, weil er einer der bekannteren Prediger des neuen, düsteren Kultes ist – obschon ich dachte, diesem Phänomen schon zuvor hinreichend Beachtung geschenkt zu haben. Immerhin verwies ich schon mal auf Hartz IV als Chance und die unglaubliche göttliche Kraft des NEIN (etwas schalkhaft vorgetragen – jedoch mit einem sehr harten wahren Kern, diese Kraft des NEIN … worüber wir gerne ein andermal reden können) und auf mehrfachen speziellen Leserwunsch sprachen wir erst letztes Jahr über Robert Betz, das positive Denken und den Terror der Innenweltvergiftung – und ich war im Prinzip der Meinung, dass wir es damit gut sein lassen können, nur … ich versprach, dass wir radikaler werden müssen, vor allem radikaler im Denken, sonst wird es uns nie gelingen, jene Fronten aufzubauen, welche die demokratische Zivilgesellschaft zum Überleben braucht – und angesichts der finanziellen Übermacht, die uns gegenüber steht, müssen wir absolut fehlerfrei handeln und agieren, um überhaupt noch eine kleine Chance zu haben.

Es sind nun auch öffentlich-rechtliche Sender, die auf den düsteren Kult um Robert Betz aufmerksam geworden sind, ihn „Glückscoach und Scharlatan“ nennen (siehe NDR) und darauf hinweisen, dass seine Seminare „Psychosen auslösen können“ (siehe NDR) – doch diese Kritik steht mir nicht im Sinn. Eine faschistisch orientierte Gesellschaft braucht immer ein paar Voraussetzungen, um die Gedanken der Menschen in Käfigen zu halten, weshalb jede Form von Zauberei (Normsprech: Esoterik) verpönt ist: das Wissen um die Unsterblichkeit der Seele und die Maßnahmen, die man treffen sollte, um den sicheren Übergang der Seele nach dem Tod zu gewährleisten, war immer ein Wissen der Herrschenden gewesen, für den Sklaven galt: nach dem Tod kommt nichts, nur die tote, leere Hölle. Es ist nahezu unverzichtbar, solche Wahrheiten vor Sklaven verborgen zu halten, sonst kämen sie noch auf dumme Gedanken – wie den, ihre Herren vom Thron zu schubsen, weil kein Mensch mehr wert ist als ein anderer und es oft besser ist, aufrecht in den Tod gegen die Unterdrücker zu gehen als möglichst lange Sklavendienste leisten zu dürfen. Deshalb ist Esoterik ja … das geheime Wissen der verborgenen Dinge. Manches dieses Wissens ist zurecht verborgen, weil man ein gewisses Maß an Weisheit braucht, um damit umgehen zu können – und ich selbst teile dieses Wissen nur mit ganz wenigen Menschen, teile es nicht elektronisch oder fernmündlich, weil es enorm missbräuchlich ist – und schon oft missbraucht wurde. Ist nur längst nicht mehr so geheim wie früher – es gibt genug Bücher, in denen es zu finden ist … nur schaut da keiner mehr drauf.

Wir begegnen den neuen Lehren der neuen Dunkelheit also nicht als jene plumpen Materialisten, die mit ihren komplexen Weltdeutungstheorien einen löcherigen Dogmenapparat geschaffen haben, den sie – sprachlich völlig unkorrekt – Wissenschaft nennen (dabei wäre Schrumpfhirndogmatik ein passenderer Begriff dafür), denn das würde uns in eine Reihe stellen mit der Funktionselite der Plutonomie der Hochfinanz, die den Menschen zum Konsumzombie umerzogen haben und weiterhin umerziehen wollen, Glück auf das kurze zwei Sekunden dauernde Gefühl beim nächsten Erwerb von umweltschädigendem Nutzlosramsch reduzieren und die Menschheit zu bis zur völligen Vernichtung (und Unterwerfung) der natürlichen Lebensumwelt führen – aus Gründen, die eher im Reich der Psychopathologie jener „Wissenschaftler“ zu suchen sind als im Bereich lösungsorientierter Rationalität.

Uns geht es nicht um fruchtloses „Bashing“, sondern um einen genauen Schuss – der bedarf etwas längeren Zielens … und das dauert halt.

Deshalb zuvor mal ein paar Erfahrungen mit dem Bereich Zauberei – damit man nicht meint, hier spricht ein tumbes GWUP-Wiesel aus dem Bereich jener Einfaltspinsel, die auch meinen, dass Kriege wie Naturkatastrophen einfach so passieren – ohne zu merken, dass sie hier Äpfel nicht mit Birnen vergleichen sondern mit Stühlen oder Kraftfahrzeugen. Das erste Mal habe ich Methoden aus diesem Bereich angewendet, als die Schulmedizin meinem Vater noch drei Wochen zu leben gaben: es wurden fünf Jahre daraus. Das hat mir einen gewissen Respekt abverlangt. Dann hatte ich ein außerordentlich unangenehmes Problem mit Nierensteinen, vor welchem die Schulmedizin kapitulierte, dank Einsatz einer Heilerin fallen die Steinchen jetzt völlig schmerzlos einfach so heraus – ein paar dicke Brocken habe ich behalten, um beim nächsten Besuch den Urologen zu erschrecken. Dann – dieses Problem mit meinen Fingern, die dicht vor einer Operation standen: nur ein paar unbedeutende Berührungen von Heilerhand – sie sind wieder geschmeidig wie zuvor, weit ab davon, durch schmerzhafte Eingriffe behandelt werden zu müssen: es waren in der Tat schon vier Operationen geplant – die ich als Alleinerziehender gar nicht hätte organisieren können. Erst vor ein paar Wochen stellte ich mich als Proband im Rahmen einer Abschlussprüfung einem von einer Psychologin geleitetem Experiment im Bereich „Intuition“ zur Verfügung – weder Schülerin noch Lehrerin kannten mich, sogar meine Frage hielt ich geheim … und war dann völlig verblüfft, als mir ein wildfremder Mensch am Telefon Details meines Lebens beschrieb, die er unmöglich von irgendwoher kennen konnte … aktuell erwäge ich aufgrund der Erfahrungen, auch eine Ausbildung in dieser Hinsicht zu machen.

Sie sehen also: ich bin da erfahren – und aufgeschlossen. Zudem habe ich großen Respekt vor der Entscheidung des „Economic hit man“ John Perkins, der nach seinen Erfahrungen als Agent einer brutalen, mörderischen, von der CIA unterstützten Wirtschaftsordnung (eben jener Plutonomie, von der wir oben sprachen) das Gegengewicht zu dieser Horrorwelt in der schamanischen Ideologie der Amazonasindiander fand – und nicht im fahnenschwingenden Rotfrontterror. Ich bin zwar noch nicht soweit – aber ich kenne die Mächte und Gewalten, für die John Perkins lange als Wirtschaftskiller unterwegs war, auch nicht so gut wie er. Ich habe auch Respekt vor messbaren Wundern – wie dem von Findhorn (siehe SWR):

„Bald ein halbes Jahrhundert ist es her, dass auf einem windigen Campingplatz an einem schottischen Meeresarm ein botanisches Wunder registriert wurde: Riesige Kohlköpfe und Gurken gediehen auf dem unfruchtbaren Boden, Blumen blühten auf das üppigste. Die Gärtner schrieben den Erfolg ihrer spirituellen Beziehung zur Natur und den Pflanzengeistern zu. Auch Wissenschaftler fanden keine bessere Erklärung.“

Ja – da waren viele Wissenschaftler unterwegs. Schade, dass dieser Zauber nie erforscht wurde: wir hätten nie mehr Nahrungsprobleme (es sei denn, wir lassen weiterhin zu, dass mit Nahrungsmitteln an Börsen spekuliert wird).

Große Zauber – große Wunder. Manche sind aber nur ganz klein, weil man den Rahmen der Betrachtung ändert. Wirkt auch – für einen kurzen Moment. Sie kennen die Geschichte, die Motivationstrainer Ihres Chefs haben sie schon oft genug gepredigt, diese Geschichte von dem halb leeren Glas, dass man – bei Änderung der Sichtweise – auch als halb voll bezeichnen kann … und sich gleich besser fühlt. Probieren Sie das mal mit ihrer Bank, wenn zu wenig Geld auf dem Konto ist und die von einem leeren Konto sprechen, Sie es jedoch als halb voll betrachten wollen – oder diskutieren Sie das mit ihrem Chef, wenn Ihre Abteilung nur 50 Prozent der geforderten Gewinne abwirft, die erwartet wurden: sie werden sehen, es gibt noch ganz andere Rahmen, in denen man das Glas stellen kann. Praktisch jedoch – als Mensch gesehen, der von andauernder Flüssigkeitszufuhr abhängig ist, sagt Ihnen das halb volle Glas genau so viel wie das halb leere: sie müssen früher los und für Nachschub sorgen.

Wissen Sie, wo wir jetzt gelandet sind?

Wir haben den entscheidenden Schritt von der Zauberei zur Gaukelei getan – und betrachten ihn als ganz normal. Zauberei lehnen wir ab, weil sie den Herrschaftsdogmen widerspricht (und in der Tat radikal rebellisch ist – jedoch sollte man die Finger davon lassen, wenn man nicht gerade dazu geboren worden ist – was alle echten Schamanen verfluchen, sie würden sich ein Bein dafür abschneiden, ein normales Leben leben zu dürfen), Gaukelei jedoch: damit kriegt man uns immer.

Ich könnte noch mehr erzählen über die Erfahrungen, die man mit „Welt“ jenseits der Herrschaftsdogmatik machen kann – doch darum geht es ja hier gar nicht: es geht um die Gaukelei. Um gefährliche, potentiell tödliche Gaukelei, die wie aller falscher Zauber nur ein Ziel kennt: Geld machen. Lauschen wir nur mal einem jener Gaukeler, die mit aus der Zauberei entlehnten Sprüchen Geld machen, Sprüchen, die sie selbst überhaupt nicht verstehen, die aber immer so allgemein gehalten sind, dass jeder was für sich hineininterpretieren kann, mit dem er sich identifizieren kann. Nehmen wir mal – den Tagesspruch von heute, den Robert Betz (der nahtlos jene Bärbel Mohr ersetzte, die mit „Bestellungen beim Universum“ Millionen begeisterte – bis sie ein früher Tod durch Krankheit ereilte … wohl ein Bestellirrtum, ohne den sie heute noch leben würde) uns gnädigerweise präsentierte (siehe Robert Betz):

„Viele Menschen erkennen bis zu ihrem Lebensende nicht, dass ein glückliches Leben eine Frage der Entscheidung ist. Sie machen sich vor, sie seien zufrieden, weil es ihrem Nachbar auch nicht besser geht.“

Nun ist ein glückliches Leben auch eine Frage der Entscheidung – aber halt nicht nur. Manches ist auch einfach eine Frage von Angebot und Nachfrage – und das gilt für alle Menschen, nicht nur für viele. Viele Menschen auf der Welt sind unglücklich, weil sie nicht genug zu essen haben, in zerbombten Städten oder fern der Heimat leben, keinen Zugang zu Trinkwasser haben oder von bewaffneten Räuberbanden verfolgt werden, sofern man nicht gewillt ist, zu gestatten, dass die eigenen Kinder bei lebendigem Leibe verbrannt werden (also: kräftig mit starkem Willen NEIN sagt), darf man da wohl auch zurecht unglücklich sind – selbst dann, wenn des Nachbars Kinder auch verbrannt werden.

Diese Kalendersprüche kann man abonieren. Kriegt dann jeden Tag um 10 so ein Versatzstück, ist der Tag – Ihr Freund. Oder nicht. Und obwohl er sich im christlich-spirituellen Weltbild verankert sieht, übersieht er – der Prediger des halbvollen Glases – doch den Urgrund dieses Weltbildes: und das ist das Bild von der gefallenen Welt (Altes Testament) über die der Teufel herrscht und mit einer Horde von Dämonen Krankheit und Not über die Menschheit bringt (Neues Testament). Womit wir eigentlich wieder bei den Schamanen sind (deren Unterart der Huna-Magier Christus als großen Zauberer aktzeptiert, genau so wie Zen-Buddhisten ihn als Zen-Meister respektieren … wegen der Sprüche), deren Hauptjob es seit Jahrtausenden ist, jene Teufel und Dämonen von Dorf und Mensch fern zu halten: als Lehrer, Seher, Heiler und Krieger.

Wissen Sie, wie Sie in diesen Weltbildern mit Unheil umgehen?

Es regt Sie nicht weiter auf. Nicht Glück, sondern Unglück ist der Normzustand der Welt. Ist Unglück der Normzustand der Welt, können Sie ihre Ansprüche anpassen – und damit glücklich werden … für gewisse Zeiten. In einer Welt, in der Gläser immer leer werden, ist es ein angenehmes Gefühl, ein halb volles vor sich zu haben. Doch Betz suggeriert etwas ganz anderes, eine Welt, die fremdartig ist, jahrtausende alter Weisheit völlig entgegengesetzt ist, aber mit süßen Verlockungen ködert:

„Unzufriedenheit“ scheint die ‚Krankheit‘ oder der ‚Virus‘ dieser Zeit zu sein. Sie erfasst immer mehr Menschen und scheint für viele von außen zu kommen. Sie suchen die Schuldigen „da oben“, in der Wirtschaft, der Politik oder in der unfriedlichen Welt da draußen und fühlen sich diesem Gefühl hilflos ausgeliefert. Aber was ist es wirklich, was dieses unangenehme Grundlebensgefühl erschafft?

Nein, Unzufriedenheit ist keine Krankheit unserer Zeit, schön Ägypter, Griechen und Römer konnten unzufrieden sein. Und in der Tat erkannten sie klar: der Grund für die Unzufriedenheit liegt weit draußen: bei den Göttern. Oder bei Julius Cäsar, der für viele auch weit draußen war – jedenfalls für jene, die nicht in Messerreichweite kamen und keine Geduld hatten, auf die Ostgoten zu warten, die Rom letztendlich auslöschten. Hilflos ausgeliefert fühlen sich die Menschen, weil sie mit permanenten, sich gegenseitig widersprechenden Desinformationskampagnen überzogen werden und die Übermacht die globalisierten Billionen – die sich in der Abhängigkeit von einer Hand voll Konzernen, die unsere an sich umsonst wachsenden Nahrungsmittel „besitzen“ deutlich preis gibt – nur ahnen, aber nicht genau beschreiben können. Hilflos fühlen sich die Menschen, weil sie Tag für Tag erleben, dass sie ohne Millionen ein vorprogrammiertes Leben wie Roboter leben, ein Leben, das der Amazonasschamane als Hölle bezeichnen würde: eine Hölle voller Gifte, voller Lärm, voller aussterbender Tierarten, voller Gestank, Häßlichkeit und irrsinniger Hektik. Einfach, oder? Könnte mit der Aufzählung noch schier endlos weiter machen, lausche aber jetzt lieber beim Meister (siehe Robert Betz):

„Mit unseren Gedanken erschaffen wir unsere Gefühle sowie unsere gesamte Lebenswirklichkeit, für uns allein und in jeder Gemeinschaft. Unser Unterbewusstsein steck jedoch voller unwahrer und die Wirklichkeit verzerrender Gedanken. Was Du über Dich denkst, so behandeln Dich die Anderen. Was Du über das Leben denkst, so offenbart es sich vor Dir. Was Du über Deine Mitmenschen denkst, bestätigen sie Dir wie ein Spiegel.

In dieser App erhältst Du täglich einen Gedanken, den Du wie eine geistige „Lokomotive“ an den Anfang Deines Tages stellen kannst. Dein Verstand wird Diesen Gedanken oft nicht zustimmen, da er bisher ein eine andere Richtung denkt. Der Gedanke für den Tag wird Dich anstoßen, aufrütteln, provozieren und inspirieren auf dem Weg vom „Normalmenschen“ zum glücklichen Menschen.“

Ja – nun wissen Sie, warum Sie beim letzten Börsencrash ihre Altervorsorge verloren haben, warum die Bundeswehr weltweit im Einsatz ist, die Insektenpopulation in Deutschland um 76 Prozent gesunken ist und sie bei immer mehr Arbeit immer weniger Kaufkraft haben: das waren IHRE Gedanken! Sie Lump – wenn ich Sie erwische!

Scherz beiseite.

Der Werbefachmann und Psychologe wendet einen alten, gemeinen, aber immer noch wirksamen Trick an, den alle Gaukler, Scharlatane und Wundermittelverkäufer der Menschheit seit Jahrtausenden anwenden: er verspricht goldene Berge, wenn sie nur seinen Sirup kaufen. Er predigt ein Weltbild, das die Reichen gerne hören (und finanzieren): das jeder Euro, der gerade auf ihrem Konto liegt, mit Gottes Willen da liegt und völlig zurecht da bleiben darf (während einem die Euro der anderen natürlich in Massen in die eigenen Taschen fließen dürfen) – eine Philosophie, die in den USA des 19 Jahrhundert zur Legitimation des Kapitalismus und zum Zwecke seiner flankierender Unterstützung (in Abwehr jener, die meinten, dass eher ein Kamel durch ein Nadelöhr denn ein Reicher ins Himmelreich komme) entworfen wurde und seit einem Vierteljahrhundert gezielt über Europa ausgegossen wird. Das grundlegende Weltbild ist antichristlich, es propagiert, dass die Welt ein Paradies ist (Tsunamis, Erdbeben, Blitzeinschläge, Tornados, Überschwemmungen, Vulkanausbrüche, Eiszeiten gelten nicht – oder sind die Ergebnisse ziemlich schlechter Gedanken) und wir nur ganz wenig ändern müssen, bis auch uns die Millionen zufließen. Natürlich ändern wir keine realen Machtverhältnisse und Verteilungsstrukturen mehr, sondern unsere Gedanken – und kreisen fortan nur um uns selbst.

Natürlich gehört dazu auch der kleine Kniff, aus seinen Kunden besonders erleuchtete Auserwählte zu machen (die „glücklichen“), die viel besser sind als die Normalmenschen. Die Botschaften – darf man natürlich nicht mit dem Verstand hinterfragen (also auch nicht doof nachfragen, warum Gedanken Gefühle lenken, aber der Verstand dem Betz nicht zustimmt, Katholiken nennen sowas „Geheimnis des Glaubens“).  Wir stoßen hier auf Urgründe faschistoider Bewegungen, die Herrenmenschen brauchen, um zu funktionieren.

Funktioniert übrigens mit jeder x-beliebigen Ware, ich zeige Ihnen das mal – ganz umsonst!

Dreimal Klopfen auf Holz – uns Sie sind glücklich, Ihre Wünsche gehen in Erfüllung, der Bugatthi steht vor der Tür. Doch – wirklich, klopfen sie mal. Erfolg? Sagte ich doch! Misserfolg? Oh – jetzt wird es nicht mehr kostenlos. Falscher Rhytmus, falsches Holz, fehlender Glaube – die Lehre stimmt auf jeden Fall, das kann Ihr Verstand nur nicht erfassen – darum habe ich Ihnen ja diese geheime Botschaft auch umsonst mitgegeben … und wären Sie nicht so eine unfähige Klopfgurke: Sie wären schon längst steinreich. Und glücklich. Und unsterblich. Göttlich gar. Aber dafür … gibt es ja meine Klopfkurse. Da können sogar Sie richtig klopfen lernen … und ist das Klopfen nicht eine alte Tradition?

Verstanden?

Nochmal ein paar Sprüche aus dem Betziversum (siehe NDR, weiter unten):

„Der Normalmensch erschafft sich selbst ein Leben voller Leid, Schmerz, Krankheit und Mangel, weil ihm niemand gesagt hat, wie das Leben und wie er selbst ‚ticken‘. Das kannst du in diesem und in vielen anderen Büchern erfahren.“

Es ist nicht die Hochfinanz, die IS, der militärisch-industrielle Komplex, der Zinsterror oder was Sie bisher immer dachten – es sind allein SIE! Hochfinanz und Verbrecherbanden sind deshalb auch die Meinung, dass man auf Polizei und Steuerfahndung ganz verzichten kann.

Doch Betz verspricht noch viel mehr, ein neues tausendjähriges Reich für die Betzmenschen:

„In dieser unserer Generation geschieht etwas noch nie Dagewesenes. Menschen scheren scharenweise aus der Tradition des ‚Normalmenschen‘ aus und entscheiden sich für ein völlig anderes Leben.“

Er könnte auch die Flüchtlingsfrage weltweit ganz leicht lösen:

„Heute lebt die Mehrheit der Menschen in einer selbst erschaffenen Hölle, aber eine immer größer werdende Minderheit im Himmel auf Erden. Du hast jetzt die Wahl zwischen Hölle und Himmel, zwischen Angst und Freiheit.“

Von wegen auswandern! Oder Asyl suchen! Nur unsere Wünsche halten uns in Assads Folterkellern gefangen, andere Realitäten gibt es gar nicht. Der Himmel … liegt gleich nebenan, an Betzis Bücherstand.

„Für das ‚Opfer‘ sind die anderen die Ursache des eigenen Leidens. Das ist ein Irrtum. Wir selbst entscheiden uns jeden Tag aufs Neue unbewusst für das Leiden und den Schmerz. Bewusst tut das niemand, aber unbewusst tut es fast jeder.“

Eine gute Botschaft für die Millionen Hungernden dieser Welt: es gibt gar keine Täter! Der Bundesverband der Berufsverbrecher applaudiert stehend!

„Mitleid hat wie das Sich-Sorgen-Machen nichts mit Liebe zu tun. Der leidende Mensch erinnert uns nur an das, woran wir selbst im Innern noch leiden, an eine ungeheilte Wunde. […] Genau wie für die Raupe, das Küken oder das Baby muss es in unserem Leben in Phasen der Dunkelheit heißen: ‚Da muss ich jetzt allein durch.‘ Anstatt helfen zu wollen, wäre ein ermutigendes ‚Du schaffst das schon. Ich trau dir das zu‘ wirkliche Hilfe.“

Nun – schon Nietzsche meinte: Mitleid macht das Leid nur ansteckend – und doch starb er, als er aus Mitleid ein Pferd vor Schlägen schützen wollte. Wir würden heute auch nicht mehr den Begriff Mitleid verwenden, sondern den Begriff Mitgefühl – nach Schopenhauer der zentrale Sinn unseres Seins (Buddhisten und Christen stimmen ihm da zu, Betzisten nicht … denn ihre Verlockung ist nur das eigene Glück.)

Gut – ein kleiner Prediger am Rande des Universums – wen soll der schon stören?

Nun – der bildet inzwischen hunderte von Klonen aus, die Betzerei verkaufen – und immer mehr Menschen in eine irre Welt führen, die christliche Worte gebraucht, aber antichristliche Wege geht, die den Menschen die ganze Last allen Übels der Welt als persönliches Versagen auf die kleinen Schultern legen – und ihnen den Himmel auf Erden versprechen, wenn sie nur kritiklos folgen – und zahlen. Selbstmordattentäter sind da ganz ähnlich strukturiert – und werden ähnlich geführt. Es gibt Menschen, die haben sich hoch verschuldet, um Betzerei betreiben zu dürfen: bis zu 15000 Euro sind da aufzubringen.

Nicht schlimm?

Stellen Sie sich nur mal vor, diese Bewegung hält keiner auf: dann war es das mit Rente, Sozialstaat und Krankenhäusern, mit Schulen, Gesetzen und diesen Gedanken von Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit. Und wie gesagt: der Bundesverband der Berufsverbrecher (und all seine Sympathisanten in Wirtschaft, Politik und Gesellschaft – kurz, die ganze Lumpenelite) findet diese Luschenesoterik ganz geil … und träumt von der Zeit, wenn endlich grenzenlose Anarchie ausgebrochen ist, jeder jeden fressen kann, weil es ja dessen Schicksal aufgrund dummer Gedanken ist, ja, weil es das Schicksal aller Normalmenschen ist, gefressen zu werden … und sie es auch verdient haben.

Natürlich im Namen von Licht und Liebe der himmlischen Erleuchteten.

Und jetzt – nach einem großen Bogen – können Sie sehen, wie der Kreis sich schließt … und wie die fünfte Kolonne wirkt. Und ihr Einfluss ist schon sehr groß … schauen Sie mal, welchen Wert in den letzten Jahren das Wort „Eigenverantwortung“ gewonnen hat … und welche Menschen im Namen diesen Wortes mit existenzvernichtenden Maßnahmen überzogen wurden. Kurz gefasst, verlangt man doch von allen deutschen Arbeitslosen (und ihren Geschwistern weltweit) dass sie die Folgen der Globalisierung ganz im Alleingang von ihrem Schrebergarten in Bottrop-Kirchhellen aus lösen – während die Herrscher der gigantischen Fonds, die den Umbau der Wirtschaft finanzieren, ganz unschuldig davon kommen.

Und darum ist dieser kleine Prediger wichtig – als Beispiel, wie die Errungenschaften des Zeitalters der Aufklärung radikal ausgelöscht werden … von Menschen, die behaupten, mit Engeln persönlich zu reden, die Menschheit selektieren und die Auserwählten in den Himmel auf Erden führen, wo sie fernab vom Normalmenschen ein Leben ohne Verstand, ohne Mitleid und Solidarität führen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Der dunkle Kult der Elite. Ein Livebericht über das Unsagbare.

Donnerstag, 15.6.2017. Eifel. Wie sagt man etwas, das man nicht sagen kann? Gar nicht, sagt die Philosophie. Und was, wenn davon Menschenleben abhängen? Was, wenn die ganze immer wahnsinniger werdende Weltgeschichte samt Millionen oder Milliarden noch bevorstehender Toter davon abhängen kann? Wenn nachweisbar wäre, dass ein dunkler Kult die Macht übernimmt – schon lange übernommen hat – der irrwitzigste Pläne in die Tat umsetzt? Nun: niemand würde einem glauben. Darum wollte ich davon auch nicht erzählen. Gelegentlich mal was fallen lassen – ok. Aber die Geschichte ganz und konzentriert? Ginge gar nicht, habe Schweigepflicht. Aber: wäre nicht ein katholischer Priester so mutig gewesen, die Schweigepflicht zu brechen: wir hätten nie davon erfahren.

Ja – das war mein erste Begegnung  mit einem Kult, in dem die reichen und einflussreichen Menschen sich sammeln. Ich war zu Besuch in einer Sektenberatungsstelle (Details brauche ich hier ja noch nicht nennen – auch hier wurde Schweigepflicht gebrochen) die sehr aufgeregt waren. Ein Kind war geopfert worden – als Teil einer satanischen Messe – ein Kind, das offiziell nie geboren war und nur zu diesem Zweck gezeugt und ausgetragen wurde. Abscheuliche Dinge wurden mit seinem Fleisch angestellt – die Mitarbeiter der Sektenberatung waren derzeit außer sich vor Entsetzen … bislang hatte man nur mit psychischen Ausnahmezuständen zu tun, weil junge Menschen in diversen Sekten bis aufs Letzte ausgebeutet wurden – finanziell und sexuell … aber nun trat eine neue Qualität auf. Ich war dort um Material für die Unterrichtsvorbereitung zu suchen – lies das Thema aber fallen. Man bleibt ja auch im Gebiet des „Hörensagens“ – so gruselig die Thematik auch ist. Allerdings bewegte ich mich in einem anderen Kontext – und wusste schon zuvor, dass solche Entsetzlichkeiten geschehen.

Während des Studiums hatte ich Gelegenheit, mehrere Vorträge eines evangelischen Landesbeauftragten für Sektenfragen zu hören, was er erzählte, war so unglaublich, dass ich zu jedem weiteren Vortrag eilte. Er sprach von Satanismus, davon, wie er sich in London in die Vorhut der Szene eingeschlichen hatte – was eine lustige Geschichte ist. Die Satansleute trafen sich im Keller zum Katzen schlachten und der Sektenbeauftragte wollte Zugang, kam aber nicht ´rein. Dann kam ihm ein Zufall zu Hilfe. Er fuchtelte herum (um magische Zeichen zu erklären – weiß nicht mehr genau warum, kann mich ja beim besten Willen noch nicht mal an seinen Namen erinnern) und im selben Moment fiel der geübten Kellnerin das Tablett mit allem Bier aus der Hand. Sie hatte aber zuvor die Handbewegung des Kirchenmannes gesehen … und flugs durfte er – als großer Zauberer – zu den Tierfolterern in den Keller.

Er erzählte auch Geschichten von Aussteigern – bzw. ihren Freunden. Kurz gefasst: junges Mädchen will Satanismussekte verlassen. Ihr Freund – ein bodenständiger Realist – fährt zu dem bekannten Rechtanwalt, der Leiter der satanistischen Ortsgruppe ist, sagt ihm klar, dass seine Freundin aussteigen und nicht mehr mitwachen will – und es ordentlich Stunk gibt, wenn er sich ziert. Der Anwalt gibt sich freundlich und zuvorkommend, verspricht alles, der junge Mann verläßt triumphierend das Haus – und ist kurze Zeit später tot. Auf einer langen, geraden Allee mit dem Auto vor einem Baum gefahren.

Dann aber wird es noch dramatischer: die junge Frau wird von der evangelischen Landeskirche ins Ausland gebracht, wo mehrere „sichere Häuser“ existieren, die extra zu diesem Zwecke angekauft wurden: um Opfer der satanischen Elite in Sicherheit zu bringen. Ich – damals nicht mehr ganz so atheistisch wie einst – war schockiert: Barbarei in der Nachbarschaft! Als ob es nicht schon Elend genug gab!

Man konnte auch mehr erfahren, wenn man länger blieb: über die Organisationsstruktur „satanischer Zirkel“, die – anders als andere Organisationen – keinen Mittelbau hatten. Klar – bei den Dingen, die man da abzog, bei den Straftaten, an denen man sich ergötzte musste man schon sehr geschlossen auftreten. Man durfte sich das so vorstellen: „unten“ gab es eine Schicht von Prolosatanisten, meist rebellierende Jugendliche, die gerne mal wilden Sex auf einem Friedhof haben wollten, dann eine ganz kleine Schicht von Mittelmännern, die Geld nach unten und neue Mitglieder nach oben transportierten – und dann eine Oberschicht, die auch einer gesellschaftlichen Oberschicht entsprach.

Und warum machte man sowas? Warum waren Richter, Ärzte, Anwälte, Beamte in so einen ekelhaften und widerwärten Kult verstrickt? Nun – eine Hälfte der Frage beantworten die neuen Sado-Maso-Buden, deren Anzahl zum Beispiel in Berlin nach Aussagen einer Insiderin nach dem Umzug des Parlamentes geradezu explodierten. Die andere Hälfte der Frage … nun: suchen wir nicht alle nach einem neuen „Kick“? Langeweile kann so tödlich werden wie die schlimmste Not – und ein Frauenarzt empfindet nun mal nichts mehr, wenn er nackte Frauenkörper sieht. Da tritt eine Sättigung ein, die mit starkem Lustverlust einhergeht – und deshalb muss man mit Frauen ganz andere Dinge anstellen, um wieder auf seine Kosten zu kommen.

Letztlich … wurden dann sogar Satanisten im Ruhrgebiet gefunden: die Zeitschrift Marabo fand einen Amtmann, der zu den Kultisten gehörte. War aber auch nicht schwer, denn für die Zeitschrift Marabo arbeitete Jürgen Gisselmann, der selbst Satanist war (später mit eigenem Orden: Club Belphegor) und einige Zeit lang magischer Gefährte der Hexe Ulla von Bernus – bis man sich in Fragen des Ufo-Glaubens entzweite und sich der Herr Gisselmann im zarten Alter von 25 Jahren das Leben nahm – nachdem er sich magisch verfolgt fühlte (siehe Wikipedia). Ach ja – Ulla von Bernus … war auch mal im Fernsehen. Es waren die wilden Achtziger, da war alles möglich. Sie war Nachbarin des „Kannibalen von Rothenburg“, der in ihrem Hause aus und ein ging, weil die Hexe mit seiner Mutter befreundet war (siehe Spiegel). Ja – Ulla Pia von Bernus war damals die bekannteste Hexe Deutschlands, der Satan gab ihr viel Macht, die sie gewinnbringend verkaufte (siehe Spiegel):

„Für Honorare von 150 bis 30000 Mark beschwor die selbsternannte „Satanspriesterin“ nachts ihre Dämonen, sie möchten doch den verhaßten Partner beseitigen.

Die Geister, erklärte die Magierin, würden den Auftrag bei passender Gelegenheit erledigen: Einen Autofahrer steuern sie gegen einen Baum, einem Fußgänger lassen sie einen Ziegel auf den Kopf fallen.“Ob es da einen Zusammenhang mit dem jungen Mann gab, den der Sektenbeautragte in seinen Vorträgen zitierte? Ich weiß es nicht. Urteilen Sie mal selbst – mir geht es nicht nicht um übersinnliche Mächte, sondern um Politik.

Ich stieß noch auf mehrere Quellen zum Thema Satanismus – wenn ich in der Bibliothek während meiner Arbeit Pause machte. Erstaunlich, was man da an altem vergessenem Wissen fand – aus Frankreich zum Beispiel. Ein Pfarrer hatte sich die Mühe gemacht, in der Literatur nach Menschenopfern zu suchen, die in aller Öffentlichkeit stattfinden – aus dem einfachen Grund, weil Menschenofper das Betriebssystem des Kultes sind. Er fand einiges – unter anderem den Fall einer Gräfin, die in ihrem Schloss 12 Liebhaber ermordete und sie in den Grüften des Schlosses kreisförmig anordnete. Für die Polizei … eine normale Wahnsinnige. Für den kundigen Geist jedoch: ein Opfer zur Stärkung der Energie der „Bekloppten“. Der Pfarrer fand viele Indizien in der Symbolik des Schlosskellers, die ihm klar machten: das war eine Auftragsarbeit einer Freiwilligen. Wann war sein Buch erschienen? In den frühen fünfziger Jahren.

Mich beunruhigten diese ganzen Geschichten etwas, aber ich sortierte sie anders ein: unter „Kulte“. Beginn den gleichen Fehler wie die Polizei, die damals aus Unkenntnis der Symbolik zu keinem anderen Schluss bezüglich der Gräfin kommen konnte. Wie Kant schon ausführlich darlegte: wir können nur das erkennen, für das unser Gehirn auch eine Kategorie hat. Er meinte die großen Kategorien – z.B. Form, Farbe, Zahl – doch gilt der Spruch auf für die kleinen Kategorien.

Nun – ich verließ das Ruhrgebiet … aus beruflichen Gründen … und zog in die Eifel. Dachte, damit hätte ich die dunklen Kulte hinter mich gelassen, bis mir in den neunziger Jahren ein Förster erzählte, dass man in den grenznahen Wäldern immer die Reste von Tieropfern fand, grässlich verstümmelt – ein kleines altes Auto mit Duisburger Kennzeichen wurde mal von einem Passanten beobachtet und damit in Zusammenhang gebracht, doch da der Passant die Nummer in der Schnelle nicht auswendig lernen konnte, gab es keine Strafanzeige.

Trotzdem dachte ich: nun bin ich sie los, diese dunklen Kulte. Und es gab auch keinen Grund mehr, sich mit ihnen auseinander zu setzen, denn: eine Bundestagsabgeordnete – Renate Rennebach, SPD –  war drauf und dran, sich des Problems gründlichst anzunehmen: bei dem ganzen Material, dass die evangelische Kirche gesammelt hatte, konnte es sich nur noch um ein paar Monate handeln, bis man die Übeltäter dingfest machte.

Doch was geschah?

Nichts.

Also – fast nichts. Es gab 1998 einen Bericht der Enquete-Kommission über „sogenannte Sekten und Psychogruppen“ (siehe agpf.de). Im selben Jahr wurde die renitente Abgeordnete Frau Renate Rennebach nicht mehr auf die Landesliste der SPD gesetzt … und schaffte es nur durch einen – zufälligen – gewaltigen Stimmenzuwachs ohne Liste noch in den Bundestag … für nochmal vier Jahre. Dann schoss sie ein parteiinterner Gegenkandidat aus dem Bundestag – damit Ruhe ist. Schon der Bericht des Bundestages lies Ruhe einkehren … denn – abgesehen vom Jugendsatanismus fand man nichts Konkretes.

Ich war … etwas verstört? Wo waren denn die ganze Beweise geblieben? Wo waren denn die Kirchen mit ihren geheimen Häusern? Gehen Sie heute mal zur evangelischen Kirche Rheinland zur zuständigen Abteilung für Weltanschauungsfragen und geben Sie den Suchbegriff „Satanismus“ ein (siehe ekir). Ergebnis: keine Treffer. Als ob es sowas nie gegeben hätte.

Oder gehen wir zur Sektenberatung Essen (siehe Sekten-info.nrw):

„Für die Existenz großer, international vernetzter, satanistischer Sekten, in denen gefoltert und gemordet wird, gibt es bisher keinerlei Anhaltspunkte.“

Nun – hätte man damals dem Sektenbeauftragtem gelauscht: man hätte dafür Anhaltspunkte finden können. Er kannte sie persönlich – in London, San Franzisko und Turin – dem „satanischen Dreieck“.

2002 gründete Renate Rennebach – nun nicht mehr im Bundestag – eine Stiftung, die sich um die Opfer ritualisierter Gewalt kümmern sollte. Schauen Sie selbst: es gibt dort kaum was zu berichten, der Ort ist weitgehend leer (siehe Renate-Rennebach-Stiftung). Alles nur ein Joke, der Anfang der achtziger Jahre durch die Landeskirche geisterte?
2005 gab es eine Datenerhebung (keine Studie) zur Situation ritualisierter Gewalt in Rheinland-Pfalz (siehe Bistum Münster). Die Ergebnisse waren erstaunlich: Dutzende Fälle von ritualisierter Gewalt wurden gemeldet – von Ärzten und Psychologen, teils trotz mangelnder Unterstützung durch die Kassenärztliche Vereinigung.  Der Satanismus ist also aus der Öffentlichkeit komplett verschwunden – nur seine Opfer nicht.

Man könnte trotzdem ruhig bleiben. Irre gab es immer und überall. Vielleicht – sind sie einfach an Altersschwäche gestorben. Nur … damit macht man es sich sehr einfach, denn: die satanische Symbolik ist auf dem Vormarsch, die satanische Methodik lebt weiter fort, erreicht- wie im Falle Dutroux, in Großbritannien, in Portugal – ungeahnte Ausmaße. „Tu was Du willst sei Dein ganzes Gesetz“ – so der satanistische Urspruch des selbsternannten Antichristen Crowley – und weite Kreise der gehobenen Gesellschaft folgen dieser Maxime … im politischen Alltagsgeschäft.

„Wer nicht arbeitet, soll auch nicht essen“ – ist das Gegenteil von „Liebe Deinen Nächsten wie  Dich selbst“. So schnell gelingt die Verbindung von moderner Gesetzgebung mit der Gestalt des absolut Bösen.

Das Böse? Ja – wir werden die Kategorien ändern müssen, um den „immer bedrängender werdenden Ansturm des Bösen“ erkennen zu können, von der Alfred Schütze im Jahre 1969 sprach (A. Schütze, das Rätsel des Bösen, Taschenbuchausgabe Fischer 1982, Seite 7). Satan ist ursprünglich die Symbolfigur des Bösen – und sein Ziel ist die Vernichtung des Lebens. Wir werden also unsere romantischen Vorstellungen von dunklen Kaputzengestalten mit Totenköpfen und grimmigen Gesicht, die orgiastische Orgien bis zur Besinnungslosigkeit feiern beiseitelegen müssen, um uns moderneren Formen zuzuwenden, die nur sekundär noch mit kannibalistischen Ritualen zu tun haben (diese aber mitlerweile in aller Öffentlichkeit zelebrieren können – als „Kunst“ verbrämt braucht niemand mehr den dunklen Keller).

 Hier mache ich es mir bequem, verweise auf die Arbeiten meines geschätzten Kollegen Parkwächter über die satanischen Elemente in der Gegenwart: sein Artikel über die Kinderfresser unter uns (siehe Nachrichtenspiegel) zeigt uns ein Kaleidoskop bösartigen Treibens, das immer mehr an die Öffentlichkeit dringt, aus den Satanisten mit Kaputzenmänteln sind nun „Luziferaner“ geworden … Männer in dunklen Anzügen mit noch dunkleren Gemütern. Eiskalt muss man sein, um große Geschäfte zu machen, eiskalt müssen auch die Soldaten der US-Armee sein, die im letzten Weltkrieg noch zu weich fürs Geschäft waren und oft einfach mal neben den Feind schossen, wenn sie ihn persönlich sahen – heute sorgen Umerziehungsprogramme für absolute Härte, damit der Soldat seinen Job machen kann. Kindermord – ist auch der letzte Beweis dafür, dass man jene Geisteshaltung an den Tag legt, die für das „Big Business“ wichtig ist … und sie bindet den Täter für immer an seine Kollegen. Keine schlechte Idee zur Firmenbindung. Ebenso zeigt sein Artikel, dass die Vernichtung der Menschheit, des Menschlichen, des Humanen schon längst gigantische Formen angenommen hat: der Mensch wird durch leblose Maschinen ersetzt (siehe Nachrichtenspiegel) – das Paradies für wahre Anhänger des dunklen Kultes.

Was für eine Reise … von den Anfängen … einer Gräfin mit ein paar Leichen im Keller … bis zum Jahre 2017, in dem die Menschheit sich in einem absoluten Belagerungszustand befindet: ihre Wirtschaft ist nur noch ein Narrenhaus, in dem Irrsinnssummen verschoben werden, die keine realen Gegenwert mehr haben, ihre Politik ist saft- und kraftlos geworden, die Natur stirbt in rasendem Akkord – und Geisteskrankheiten jeder Art nehmen massiv zu, weil das natürliche Lebensumfeld des Menschen zu einer Vorform der Hölle wurde – noch nicht optisch … aber akustisch und ästhetisch.

Wie wollen wir uns das anders denken als durch einen Kult, der mit großer Kraft ein einzelnes Ziel verfolgt – und der sich stetig an den Satz des christlichen Religionsstifters erinnert: „Lasset die Kindlein zu mir kommen, denn ihrer ist das Himmelreich“. Vielleicht ist dieser Satz der einzige, der den weltweiten systematisierten Kindesmissbrauch erklärt: man will es dem Widersacher Luzifers mal so richtig zeigen. Und traut sich auch, immer öffentlicher aufzutreten – wer sich in den dunklen Kulten auskennt, wird sehr überrascht gewesen sein, dass er seine Symbolik bei der Eröffnung des Gotthardtunnels in dem vorgeführten Schauspiel wiederfand: zur Belustigung der geladenen Elite.

>Googeln Sie mal selber: die Symbolik des Bohemian Grove, jenem Treffpunkt der US-Elite, über den man nur wenig weiß – außer, dass es ihn gibt. Ich schreibe selbst mal gelegentlich darüber (siehe Neopresse) und warte seitdem auf große Richtigstellungen von Seiten des Mainstream … doch weder machen sich investigative Journalisten auf, das Rätsel dieses geheimen Kultes zu lösen … noch werden die dunklen Gerüchte über die kultischen Aktivitäten (wie: symbolische Verbrennung eines Kindes) überzeugend dementiert. Schweigen ist alles, was man erhält, wenn man nachfragt. Man berührt ein Tabu.

Satanismus in Deutschland, ritueller Missbrauch – sehe ich mir an, was der Bundestag dazu fabriziert hat und vergleiche das mit dem, was ich während des Studiums erfuhr – ebenfalls ein Tabu. Ein Tabu, das mit großer Macht behütet wird.

Ich werde wohl noch ein Zitat nachreiche müssen, denn ich finde meinen geliebten Noam Chomsky (Profit over People) gerade nicht mehr. Er klärt auf: in jener Zeit, als der Satanismus erfunden wurde, wurde auch noch etwas anderes erfunden: der Kapitalismus. Und in den ersten Jahren – bevor noch die organisierte Arbeiterschaft ihn kurzzeitig in die Schranken wies – hatte er eine felsenfeste Überzeugung: dass die Armen keinerlei Lebens- oder Existenzrecht hatten. Und welche Religion wäre wohl am Besten geeignet, Menschen diesen Geistes untereinander zu vereinen?

Ich habe da auch noch was aus dem Jahre 2011 – die Originalquellen sind … oh Wunder … nicht mehr auffindbar – aber dafür gibt es ja uns (siehe Nachrichtenspiegel):

„Kritisch sieht Dagmar Fügmann gewisse Wertvorstellungen von Satanisten. Aufgrund ihrer Weltanschauung treten sie für einen radikalen Sozialdarwinismus ein. Sie glauben an das Recht des Stärkeren. Weil sie eher als andere nach der Natur des Menschen leben, halten sich Satanisten für eine Art Elite. Größere Unterschiede in den Werten von Satanisten zur übrigen Bevölkerung gibt es nur in wenigen Bereichen. Satanisten akzeptieren in deutlich höherem Maße verschieden Formen der Sexualität, insbesondere auch Homosexualität. Sie betonen in der Frage der Abtreibung die Freiheit der Frau. Und sie befürworten in höherem Maße Euthanasie als der Rest der Bevölkerung. Ansonsten haben Satanisten keine abweichenden Wertvorstellungen. Im Gegenteil: Dagmar Fügmann glaubt, dass allgemein die Gesellschaft soziales Verhalten weniger und individuelle Freiheit zunehmend höher bewertet, dass sie sich also in Richtung satanistischer Wertvorstellungen entwickelt.“

Sie sind … normale Menschen wie Sie und ich. Nur: reicher. Besser. Letzteres zeigt ja ihr Kontostand deutlich. Und ihre Statussymbole. Und die ganze Gesellschaft huldigt ihnen, die ganze Gesellschaft, die schon längst Satan als ihren Gott akzeptiert hat – weshalb der dunkle Kult immer öffentlicher auftreten kann.

Schütze warnt in seinem Buch auch vor einer Erscheinung der falschen Propheten – ist lange her. Einer der Propheten hat nun als Firmensymbol einen angebissenen Apfel … der mich immer so ein wenig an Adam und Eva erinnert. Und er hat der Menschheit etwas geschenkt, das … unser soziales Leben in nie dagewesenem Ausmaß zusammenschrumpfen läßt: alle starren nur noch in ein kleines Kästchen, an dessen Verbreitung mit Hochdruck gearbeitet wird.

Ist Ihnen alles zu hoch? Zu irre? Schauen Sie nie Tagesschau? Da wird im Jahre 2017 von einem Philosophen ganz offen davon gesprochen, dass wir einen neuen Gott haben (siehe Tagesschau). Unser neuer Gott heißt Konsum. Er ist von allen historisch bekannten Göttern der billigste und idiotischste – wird aber weltweit kritiklos angebetet. Auch von Ihnen.

Konsum – ist aber nur der Pseudogott für die Massen. Die Elite frönt jemandem, der …. mehr Lust macht. Mehr Unterhaltung verspricht. Einem beim Geldverdienen keine ethischen Bedenken in den Weg legt.

Wir liegen völlig falsch, wenn wir „Satanismus“ nur als Kult mit Mummenschanz definieren – so werden wir ihn nicht packen können. Aber als dunklen Kult der Elite, als geistige Heimat der „Leistungsträger“, die die Leistungen anderer Menschen auf ihr eigenes Konto tragen, als kleinster gemeinsamer Nenner der „Reformer“, die die Armen am liebsten in engen Scheunen lagern würden (die andere dann später anzünden werden): als solchen können wir ihn schnell dingfest machen können – wenn wir wollen. Einige von denen kokettieren auch ganz offen mit satanistischer Symbolik – und kannibalistischen Ritualen. Andere sehen normaler aus – vernichten aber die Nahrungsgrundlage ganzer Länder in Afrika, was Millionen von Toten zur Folge hat, produzieren Waffen für apokalyptische Kriege und Gifte, denen man sie nirgends mehr entziehen kann. Und haben sicher kein Problem damit, auch mal ein Kind zu töten – zur Belustigung der Kameraden.

Und mit denen will sich eine Renate Renebach wirklich anlegen?

Oder Sie?

Mich … wunderts nicht mehr, dass aus den Geschehnissen der achtziger Jahre, deren indirekter Zeuge ich sein durfte, keinerlei Aufklärung resultierte.

Dafür … sind „die“ schon längst viel zu etabliert und sitzen sicher in den Schaltstellen der Macht.

Und was die Zukunft bringt?

Nun – der Horror des Dritten Reiches war nur ein kleines Vorbeben – wenn ich Alfred Schütze folge.

Die Kinderfresser unter uns oder: Der Wille zur Vernichtung der Menschheit – (K)eine Gutenachtgeschichte

Foto: cc-by Parkwaechter 2017

Ich weiß, es ist eine Zumutung, das im Wonnemonat Mai anzubringen, wo nach langem Winter endlich wieder die ersten Bierzeltfeste und Open Air Konzerte beginnen, wo wir wieder in den Winkepuh-Modus übergehen und am Berliner Kirchtag die Menschenmassen fröhlich Fähnchen schwingen und dem Auftritt von Merkel und Obama zujubeln (siehe dazu Rubikon), aber ich muss es einfach loswerden. Also:

Unlängst bin ich mit einem Bekanntem, von Beruf Psychotherapeut, abends in einer Hotelbar gesessen. Was er mir aus seiner Praxis erzählt hat, lässt mir immer noch die Kinnlade runterhängen – übertrifft es doch die dunkelsten Horrorfilme, die ich bisher kannte. Von einem Klienten erzählte er mir, der seine Erlebnisse in einem Satanisten-Netzwerk aufarbeiten wollte. In diesem Netzwerk würden nicht nur Tiere grausam zu Tode gefoltert, sondern es wäre auch gang und gäbe, Kinder im Alter von 0 bis 12 Jahren rituell hinzurichten. Er erzählte, dass er selbst mehrere Kinder eigenhändig umgebracht habe. Diese Schilderungen stammen nun nicht aus den dunklen Urwäldern Südamerikas, sondern aus dem vermeintlichen Land der Dichter und Denker. Nach Aussage des Klienten existieren zwischen München und Hamburg in fast jeder größeren Stadt Deutschlands derartige Satanisten-Logen. Entgegen dem gängigen Klischee handele es sich hierbei nicht um irgendwelche fernsehverblödeten Spinner, sondern die Dunkelmänner rekrutierten sich aus den einflussreichsten Kreisen unserer Gesellschaft: Politiker, Industrielle, Wissenschaftler, Ärzte, Finanzexperten, hochrangige Juristen und Journalisten. Da viele Leser nicht gewillt sein werden, sich Details dieses Sumpfes zu Gemüte zu führen und hier abbrechen, sei vorab nur kurz das Endziel der elitären Satanisten erwähnt – es könnte ja auch diejenigen bzw. deren Kinder betreffen, die jetzt gerade keine Zeit oder Lust zum Weiterlesen haben. Dieses nicht unbescheidene Ziel ist: eine restlose Mechanisierung der Erde und damit ein Ende der menschlichen Evolution bzw. ein Neubeginn einer rein mechatronischen Evolution sich selbst replizierender Maschinenintelligenzen (auch wenn Sie das genauso grotesk finden wie ich, aber behalten Sie dieses Ziel eventuell im Hinterkopf, wenn Sie in den nächsten Jahren die Veränderungen beobachten, die mit der derzeit auf Hochdruck propagierten „digitalen Transformation / Industrie 4.0 / Schule 4.0 / Gesellschaft 4.0“ einhergehen werden).

Business as usual?

Zurück aber zur Kinderschänderszene. Als ich zu diesem Thema nachrecherchierte, bemerkte ich schnell, dass die Erfahrungen meines Bekannten keineswegs ungewöhnlich sind. Laut einer statistischen Erhebung aus den USA (Bottoms et al 1990) haben 24% der klinischen Psychologen in Ihrer Praxis mit „rituellem Missbrauch“, also mit Kinderschändung in satanistischem Kontext zu tun. Eine Datenerhebung unter kassenärztlichen Psychotherapeuten aus Rheinland-Pfalz (Arbeitskreis „Rituelle Gewalt in NRW“, Kownatzki 2005) kommt immerhin auf 15%.

Ist es zu lebhafte Phantasie oder passt es da dazu, dass in den USA 51.000 Kinder einfach vom Erdboden verschwunden sind (siehe Spiegel) und auch in Deutschland pro Jahr etwa 1000 Kinder für immer verschwinden (siehe vermisste-kinder.de)? Und was ist mit den 9000  minderjährigen Flüchtlingen (siehe Tagesschau), die im letzten Jahr auf Deutschlands Boden verschwunden sind? – Ich merke, wie ich geneigt bin, lieber zu rationaleren Erklärungen für dieses Verschwinden Zuflucht zu nehmen: Vermutlich sind diese Kinder einfach in offene Kanaldeckel marschiert oder wurden von städtischen Laubbläsern versehentlich vom Gehsteig geweht.

Dass Kindesmissbrauch und –mord in den oberen Rängen des öffentlichen Lebens offensichtlich keine Seltenheit ist, erfuhr man zuletzt aus Großbritannien.  Unter dem Titel „Britische Elite versinkt im Abgrund der Schande“ berichtet die Welt von einem Pädophilen-Ring, der bis in die Spitzen des Westminster-Establishments reichte und gedeckt wurde von der Polizei, die auf höhere Weisung hin nicht ermittelte oder Akten gezielt verschwinden ließ.“ Die britische Premierministerin Theresa May meinte zu den bisherigen Untersuchungen, diese seien nur „die Spitze des Eisbergs“ (siehe welt.de). Der Spiegel berichtete: „In Großbritannien laufen derzeit in mehreren Fällen Ermittlungen wegen Kindesmissbrauchs gegen 261 einflussreiche Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens, darunter 76 Politiker“. Aus einem weiteren Welt-Artikel „Sex, Lügen, MI5 – und 200 vermisste Kinder“ erfährt man: „…in London gärt ein unfassbarer Pädophilen-Skandal. Darin verwickelt: Politiker, Richter, V.I.P.s. Der Verdacht: Geheimdienste deckten den Kinderschänderring im Regierungsviertel – und auch Morde.“

Obwohl es bei Scotland Yard 114 pralle Aktenordner zur Dokumentation des Kindesmissbrauchs gab, musste der Staatssekretär des Innenministeriums zuletzt zugeben, dass alle brisanten Aktenordner aus seinem Ministerium verschwunden seien. Ein pensionierter Polizeibeamter sagte dazu aus, dass gegenständliche Akten nicht, wie von der Polizei behauptet, verloren gegangen seien, sondern vom Inlandsgeheimdienst MI5 beschlagnahmt wurden (Quelle: welt.de). Auch ein Anschuldigungs-Dossier des 1995 verstorbenen Abgeordneten Geoffrey Dickens, das dieser an den damaligen Innenminister Leon Brittan und den Generalstaatsanwalt Sir Thomas Hetherington überreichte, ist in den Schreibtischläden der Lords versickert.

Verurteilungen gibt es daher ebenso wie im Fall Marc Dutroux bis dato kaum – die wenigen Fälle, in denen Beweise nicht mehr unterdrückt und an die Öffentlichkeit gespielt wurden, betreffen VIPs, die nicht mehr leben und daher nicht mehr zur Rechenschaft gezogen werden können. So etwa der ehemalige britische Premierminister (nein, diesmal war’s nicht der Gärtner!) Ted Heath, der langjährige Parlamentsabgeordnete Cyril Smith (hier ein Foto von  „Big Cyril“, wie der ehrenwerte Politiker zu Lebzeiten genannt wurde) oder dessen einflussreicher Freund  Jimmy Savile, der über einen Zeitraum von 50 Jahren über 500 Kinder missbraucht und sich auch noch an Leichen vergangen hat. Was in den Medien weniger erwähnt wurde: Mehrere überlebende Opfer sagten aus, dass BBC-Star Savile ebenso wie Ex-Premierminister Heath sie im Zuge schwarzmagischer Messen vergewaltigt hätten (siehe Sunday Express und The Sun). Laut der Zeugenaussagen wurden während dieser Messen andere Kinder rituell umgebracht.

Wer meint, dass solche dekadenten Zustände nur im kreuzverdorbenen Großbritannien und Belgien zu finden sind aber doch nicht in jenem marktkonformen Land, in dem es allen gut geht, der hat wohl schon den „Sachsensumpf“ und den Fall der minderjährigen Zwangsprostituierten Mandy Kopp vergessen (siehe Zeit). Als sie vor Gericht zog, erkannte sie im Leipziger Staatsanwalt und Chemitzer Gerichtspräsidenten sowie im Vizepräsidenten des Leipziger Landgerichts ihre ehemaligen Peiniger wieder. Kopp und eine ebenfalls missbrauchte Kollegin nennen eine Reihe weiterer hochrangiger Missbrauchstäter, darunter Richter, Justizbeamte, Anwälte und Unternehmer. Aber dann erfolgen Interventionen von ganz oben: Der Chefermittler wird auf direkte Weisung des Innenministers kaltgestellt, der Untersuchungsauftrag vom CDU-Ministerpräsidenten abgelehnt und der Untersuchungsausschuss blockiert (siehe Zeit). Die Opfer werden zu Tätern gemacht und ihrerseits wegen Verleumdung angeklagt, während die wirklichen Täter von höchster Ebene aus gedeckt werden. Der Sachsensumpf  wurde ebenso wenig trockengelegt wie derjenige um Marc Dutroux, obwohl dieser in den ersten Phasen seiner Einvernahme selbst zugegeben hat, Teil eines großen Kinderschänder-Netzwerks zu sein.

Krude Verschwörungstheorien und seriöse Leitmedien

Wenn nun Xavier Naidoo in einem jüngsten Popsong auf das Problem Kindesmissbrauch in elitären Kreisen anspielt und unsere Politiker als „Marionetten“ und als „Tatsachenverdreher, die sich an Unschuldigen vergehen“ kritisiert (siehe Rubikon), was machen dann die Qualitätsjournalisten unserer Wahrheitspresse? – Im Grunde das Gleiche, was man mit Mandy Kopp gemacht hat und was heute eigentlich auf allen Ebenen des Tagesgeschehens zu beobachten ist: Man stellt alles auf den Kopf, macht aus Opfern Täter und stempelt Menschen, die noch den Mut aufbringen, Missstände anzuprangern und 2+2 zusammenzuzählen, zu gefährlichen „Verschwörungstheoretikern“, dem neuzeitlichen Synonym für den „Ketzer“ und die „Hexe“ des Mittelalters.

Systemkritik, nein, das geht heute gar nicht. Korruption, menschliches Leid oder gar böse Intention? – Vielleicht gibt’s das irgendwo am Orion, aber doch nicht auf unserem freudestrahlenden blauen Planeten; schon gar nicht in einer marktkonformen Demokratie. Auch in der FAZ holt daher die Nachwuchsjournalistin Leonie Feuerbach zum Rundumschlag aus und bezeichnet die Anspielung Naidoos als „krude Verschwörungstheorie“ und als „an Absurdität kaum zu überbieten“.

Obwohl viele Internetkommentatoren der Meinung sind, dass es eher der Artikel der Leonie Feuerbach ist, der (an Erbärmlichkeit) nicht zu überbieten ist, so möchte ich an dieser Stelle – wenn schon keine Lanze, so doch einen kleinen Zahnstocher für die junge Leonie brechen. Erwartet man denn ernstlich, dass eine junge Bezahlschreiberin, die eben erst in der FAZ Fuß gefasst hat, gegen den Strom der herrschenden Meinung und ihrer Leitmedien schwimmt? Nimmt man es ihr wirklich krumm, dass sie es vorzieht, sich ein schmuckes Energiesparhäuschen mit SUV, Kind und Hund zu erarbeiten, anstatt den Sumpf von Korruption und Kinderschändung aufzuarbeiten? Dass man in diesem Sumpf nur untergehen kann, wurde uns ja in der ZDF-Doku „Marc Dutroux und die toten Zeugen“ bereits eindrücklich vors Auge gestellt (es reicht, sich die ersten Minuten dieser Doku anzusehen, um zu verstehen: kaum entschließt sich ein Mitwisser zum „Auspacken“, ereilt ihn binnen Tagesfrist ein schneller Tod, genauso wie den ermittelnden Staatsanwalt und mehrere ambitionierte Polizisten; insgesamt sterben 27 Zeugen eines ungeklärten Todes). Erwartet man von der jungen Leonie also wirklich den Mumm einer Laura Poitras, die sich mit Julian Assange und Edward Snowden, die Geheimdienste im Nacken, auf eine Odyssee begeben hat, von der sie nicht wusste, ob sie jemals lebend wieder heimkehren wird (siehe Vimeo: Citizenfour)? Wer soll während dieser Odyssee die Kreditraten fürs Häuschen zahlen, die Leasingraten für den SUV und wer füttert den Hund? Nein, also bitte … da stellt man sich dann doch lieber in eine Reihe mit der herrschenden Meinung des „Rudeljournalismus“ (Jens Wernicke) und macht das, was Peter Sloterdijk bereits charakterisiert hat: „Die angestellten Meinungsäußerer werden für Sich-Gehen-Lassen bezahlt, und sie nehmen den Job an.“

Into Darkness

Aber schweifen wir nicht ab, kehren wir wieder zurück zu den Erzählungen des vorgenannten Augenzeugens bzw. Täters.  Ich erspare mir detaillierte Schilderungen der Folterungen, möchte jedoch weitergeben, dass der Tod eines auf die Schlachtbank gespannten Opfers möglichst langsam und unter Zufügung größtmöglichen Leides herbeigeführt wird. Nach Ansicht der Dunkelmänner hat dies zweierlei Auswirkungen: eine subjektive und eine objektive. Die subjektive Wirkung bestehe darin, dass durch das bewusste Quälen (Stechen oder Schneiden) eines lebendigen Wesens das eigene Ego in einer Art perversem Machtrausch erkraftet (als ich diese Information erhalten habe, musste ich spontan an das bereits zum Breitensport gewordene Phänomen des ‚Mobbing‘ denken  … sind also vielleicht viele Menschen, ohne es zu wissen, per definitionem praktizierende Satanisten?) Die zweite, objektive Wirkung des vorbezeichneten Quälens bewirke nach Ansicht der Dunkelmänner hingegen eine Zerstörung der menschlichen Atmosphäre und Verhärtung der Welt als Ganzes, sodass die Welt schließlich einmal als unbewohnbarer, mechanisierter (!) Planet zurückbleiben solle und die menschliche Evolution beendet sei. Auch dazu blitzt auf meiner Stirn eine spontane Assoziation auf: Wurde eine solche Mechatronisierung nicht bereits filmisch genial umgesetzt von den Star Trek-Autoren in Form der Spezies der „Borgs“ bzw. des Borg-Kubus (siehe http://de.memory-alpha.wikia.com/wiki/Borg)? Wer hätte gedacht, dass eine solch vollendete Technologieaffinität gleichbedeutend mit dem Endsieg des Dunklen ist, wo uns doch die wissenschaftliche Avantgarde rund um Google-CEO Eric Schmidt und seinen technischen Direktor Ray Kurzweil dies als kommendes Paradies anpreist (zur geplanten „digitalen Transformation“ unserer Gesellschaft siehe auch ein lesenswertes Essay in Peds Ansichten). Das vorgenannte Endziel der Mechanisierung deckt sich jedenfalls mit Aussagen, die ich auch von anderen verlässlichen Quellen erhalten habe.

(Anm.: Nur höhergradige Logenmitglieder sind in Kenntnis dieses Endziels. Neu rekrutierte Mitglieder werden im Glauben gelassen, dass es hier nur um Sex, Macht und Völlerei gehe, also um nicht viel anderes, als was auch durch die Massenmedien flächendeckend als erstrebenswertes Lebensideal angepriesen wird. Erst wenn sich ein Mitglied durch mehrere Morde in den Sumpf des Verbrechens verstrickt hat, also keine Umkehr mehr möglich ist, wird ihm das vorgenannte Endziel mitgeteilt).

Der in psychotherapeutischer Behandlung stehende Dunkelmann berichtete übrigens nicht nur von der Opferung kleiner Kinder, sondern meinte, in seinem Netzwerk würden noch einige andere Dinge betrieben, die aber so schlimm seien, das er keinesfalls darüber reden, sondern sich diese Dinge nur mit sich selbst ausmachen wolle. Ich für meinen Teil kann mir zwar nicht vorstellen, was noch schlimmer sein soll, als das Zutode-Foltern kleiner Kinder, aber was weiß ein Kleinbürger wie ich schon von der großen Welt?

Bevor ich fortfahre: Wer solche Folterungen nicht für möglich hält, der lausche kurz bei Minute 11:55 der N24-Doku „Ritueller Missbrauch“ auf YouTube) den Schilderungen eines heute 15jährigen Mädchens, das bei solchen Kindesopferungen dabei war. Es existiert im Netz eine Vielzahl ähnlicher, von Experten als authentisch bewerteter Zeugenaussagen. Erwähnenswert ist insbesondere eine zu Jahresbeginn in der britischen „Daily Mail“ veröffentlichte Enthüllung der heute 53-jährigen Anneke Lucas, die als Kind fünf Jahre lang von einem elitären Pädophilen-Netzwerk rituell missbraucht und gefoltert wurde. Nach ihrer Aussage gehörten die Mitglieder des Netzwerkes alle der Elite an:

 „Ich erkannte Leute aus dem Fernsehen wieder. Ich stieß auf VIPs, europäische Staatsoberhäupter und sogar ein Mitglied einer königlichen Familie. Ich wurde mit der dunklen Seite ihrer Machtabhängigkeit konfrontiert – jener Seite, von der niemand glaubt, dass sie existiert.“

Gleich nach ihrem ersten Missbrauch in einem aristokratischen Schloss wurde sie in den  Keller geführt, wo man ihr die auf einem Opferbock liegende Leiche eines frisch ermordeten Kindes zeigte mit der Botschaft: „Wenn du redest, stirbst du.“ Lucas hat ausgerechnet, dass sie in ihrem fünfjährigen Martyrium über 1.700 Stunden gefoltert und vergewaltigt wurde.

„… Mädchen wurden häufiger ermordet als Jungs, die wiederum häufiger gefoltert wurden, als die Mädchen. Ich wusste, was mit Mädchen passiert war, die aufgefallen waren … Also versuchte ich, nicht aufzufallen.“ Nach fünf Jahren wäre jedoch auch „ihre Zeit gekommen“: „Mit 11 Jahren sollte ich getötet werden. Ich wurde gefoltert … Ich wurde an einen Metzgerblock geschnallt. Er war schwarz vom Blut all der Kinder vor mir … mein Körper ist voll von Narben und jede Narbe erinnert mich an diesen Moment“.

Ihre Tötung wurde in letzter Sekunde abgewendet, weil ein 20-jähriger Politikersohn, der Sympathie für sie empfand, mit dem Chef des Netzwerks einen „Deal“ aushandelte. Brisantes Detail aus den Erzählungen: Die Verbrechen fanden in Brüssel statt und Lucas gibt an, auch von einem Mann gefoltert worden zu sein, der einer der Angeklagten im Fall Dutroux war. Nach Aussage von Lucas war der Boss des Netzwerks „ein belgischer Kabinettsminister“. Kommt die Einzeltätertheorie im Fall Dutroux also letztlich doch noch ins Wanken? Die belgische Justiz hat daran anscheinend kein Interesse und möchte die neuen Aussagen „nicht kommentieren“. Auch unsere DIN-ISO-zertifizierten Leitmedien halten sich bedeckt, außer dem bösen Russia Today/RT waren die Enthüllungen hierzulande in keinem größeren Nachrichtenmedium eine Erwähnung wert. In Zeiten von Brexit und Eurokrise kann Brüssel anscheinend kein erneutes Hochkochen seiner Abgründe gebrauchen. Wo kommen wir denn hin, wenn der Hauptsitz der Europäischen Union und Sitz der NATO wieder als Hort moralischer Verkommenheit dasteht? Außerdem, es gibt Wichtigeres zu berichten: Zum Beispiel, dass Uschi Glas wieder einen neuen Lebensgefährten gefunden hat, mit dem sie unheimlich glücklich ist. Oder Interviews, in denen der Torschützenkönig von FC Bayern erzählt, welchen SUV er bevorzugt. Was kümmert es uns da schon, dass Spitzenpolitiker unterwegs sind, die auf schwarzen Fleischerböcken kleine Kinder sezieren? Nein, da greife ich lieber nach meinem rettenden Strohhalm, Leonie Feuerbach: Das ist ja „an Absurdität kaum zu überbieten“.

Wie auch immer, der Leser mag sich selbst einen Eindruck verschaffen, ob die Aussagen des rituellen Missbrauchsopfers Anneke Lucas glaubhaft sind oder nicht – hier nur ein kurzer, mit deutschen Untertiteln versehener Ausschnitt aus ihren umfangreichen Interviews (der persönliche Bericht von Anneke Lucas erschien auf „Global Citizen” und im Youtube-Kanal „Real Women Real Stories“).

Nun, was soll der Leser von den angeführten Fakten halten?  Wem jetzt der Appetit auf sein Bier vergangen ist, der sei beruhigt: das sind nur „alternative Fakten“, die man genauso wenig beachten muss wie das kritische Gerede rund um die Eröffnung des St. Gotthardtunnels vor versammelter europäischer Regierungsmannschaft (siehe RT) oder um die MOCA Gala 2016, bei der sich die High Society an pseudokannibalistischen Ritualen erfreute und sich lebende menschliche Köpfe auf ihre Teller servieren ließ (siehe Youtube). Manche kruden Verschwörungstheoretiker sahen darin die moralische Verderbtheit unserer Eliten und vermeinten zu erkennen, dass in solchen High Society-Events eben „der Mund überfließt, wovon das Herz voll ist“. Nun, ich für meinen Teil halte es da lieber mit den Skeptikern und glaube, dass unsere politischen und ökonomischen Führungskräfte dort einfach ihren Spaß haben und demonstrieren wollten, dass sie keinesfalls Fortschrittsverweigerer, sondern voll am Puls der Zeit sind. So what. Genauso wie das unsere feine Gesellschaft bei den Wiener Festspielen 2017 macht, auf deren Bühne gerade wieder „gekotzt, uriniert, kopuliert, gekreischt“ und mit Eingeweiden und echtem menschlichen Blut um sich geworfen wird (siehe Nachrichtenspiegel). Wer bei solchen Festivitäten nicht Lust auf Mehr bekommt, der ist einfach noch von gestern. Sollte doch eigentlich schon gegessen sein, das Thema. Verstehe nicht, warum es immer wieder aufflackert, wo doch Bundeskanzlerin Merkel bereits unmissverständlich bekundet hat: „Wir werden uns unseren Lebensstil von den Terroristen nicht austreiben lassen!“

Club Hell

Apropos alternative Fakten. Davon gibt es nun ein paar Pfund mehr: Vor wenigen Wochen hat der niederländische Investmentbanker Ronald Bernard über seine Erfahrungen mit den Herren der Welt „ausgepackt“.  Für unsere DIN-ISO-zertifizierten Leitmedien wiederum: uninteressant. In den alternativen Medien macht sein Interview allerdings gerade Furore und weist Rekordklickzahlen auf. Was Ronald Bernard (dessen Identität von mehreren unabhängigen Rechercheteams bestätigt wurde) zu berichten hat, ist in der Tat starker Tobak. Dass er nach diesen Enthüllungen noch lebt, ist seiner Aussage nach nur dem Umstand geschuldet, dass er keine konkreten Namen nennt.

Man nehme sich auch in diesem Fall die Zeit, selbst zu beurteilen, was der Ex-Banker in seinem Interview vorbringt (ursprünglich veröffentlicht vom niederländischen De Vrije Media TV):

Für diejenigen, die sich nicht die 30 Minuten zum Videogucken nehmen wollen, hier eine kurze Inhaltsangabe:

Bernard erzählt, wie er als junger, ehrgeiziger Unternehmer bis in die Kreise der Finanzelite aufgestiegen ist. Um in dieser Liga mitzuspielen, wurde er von seinem Mentor aufgefordert, sein Gewissen „im Gefrierschrank bei Minus 100 Grad abzulegen und es nie wieder herausholen“. Der frisch rekrutierte Young Leader lachte darüber und willigte ein. Fortan war es sein Job, als Spindoctor die Geldströme der Global Players zu koordinieren und die Interessen von Banken, Regierungen, multinationalen Konzernen, Geheimdiensten, Terrorgruppen und kriminellen Vereinigungen unter einen Hut zu bringen. Bernard erzählt, was man eigentlich schon geahnt hat: Über die mörderischen Hintergründe der Lobby- und Rüstungsmaschinerie und wie die Bürger für dumm verkauft werden. Dass Kriege nicht einfach passieren, sondern von Geheimdiensten gezielt „konstruiert“ und finanziert werden, um Absatzmärkte für die Rüstungsindustrie am Dampfen zu halten. Neu ist bei dieser Schilderung eventuell der Aspekt, dass äußerlich miteinander kämpfende Parteien hinter der Weltbühne einvernehmlich kooperieren, um aus dem menschlichen Desaster für beide Seiten maximal möglichen Profit zu lukrieren. Damit von den Drahtziehern niemand zu kurz kommt, brauche es Finanztransaktionsprofis, die Geldwäsche im großen Stil abwickeln. Bernard schildert, wie er in die Keller von Banken geführt wurde, in denen es aussah wie im Geldspeicher von Dagobert Duck: das in langen Containerreihen gestapelte Schwarzgeld reichte bis zur Decke. Sein Auftrag: die Gelder weißzuwaschen. Um dies durchführen zu können, mussten ihn die Mächtigen in die Architektur des globalen Interessensnetzwerks lückenlos einweihen, denn es durften dabei keine Fehler passieren. Über den Unterschied zwischen Geheimdiensten und kriminellen Vereinigungen kann er daher nur lachen, seiner Ansicht nach „sind alle Geheimdienste kriminelle Vereinigungen“. Auch den Aufruhr um die Panama Papers versteht er nicht. Im Vergleich zu den schmutzigen Machenschaften, die wirklich hinter der Bühne abliefen, „…geht es dabei doch um nichts. Leute, wen wollt ihr damit langweilen?“, so Bernard.

Er erzählt, dass es etwa 8000 bis 8500 Personen seien, die alle relevanten Geldflüsse beherrschen und quasi die Macht über das globale Weltgeschehen in Händen hielten. Der Insider lässt uns auch ins Innenleben dieser Herren der Welt blicken:

„Die Natur, der Planet, alles könnte brennen und kaputt gehen. Eben nur unnütze Parasiten. So lange es mit unseren Zielen zusammen passt, so lange wir wachsen (…)
und dann lachten wir darüber. Hahaha, alle zusammen, jeder von uns. Wir schauten auf diese Leute herunter, verspotteten sie. Es war eben nur ein Produkt, Abfall, alles war wertloser Schund.“

Dass in den oberen Etagen bzw. in den Kellern der Weltmächte weitgehende Amoralität  herrscht, wird die meisten von uns noch nicht allzusehr überraschen. Auch die Zeit hat ja bereits berichtet, dass dort oben bzw. unten die statistische Dichte an Psychopathen erschreckend hoch ist. Ab der Mitte des Interviews wird es dann jedoch wirklich spannend. Bernard schildert, dass der regelrechte Hass, den die vorgenannten Herren der Welt gegenüber Mensch und Umwelt an den Tag legen (hier illustriert von Steve Cutts), nicht bloß auf Profitgier beruhe, sondern die Antriebskraft zur umfassenden globalen Destruktion aus einer ganz eigentümlichen Religion geschöpft wird, die „keinesfalls Mainstream“ sei:

„Um es vorsichtig auszudrücken: Die meisten dieser Leute folgen keiner Mainstream-Religion. Wir haben also Katholiken, Protestanten und alle Arten von Religionen. Die meisten dieser Leute waren aber Luziferianer.“ 

Den Satanismus und die schwarzen Messen, in welche Bernard von den Herren der Welt im Laufe seiner Arbeit eingeführt wurde, habe er anfangs für Humbug gehalten. Er habe darüber gelacht und sich gedacht, dass all die Satanskirchen mit nackten Frauen und dem Zelebrieren des Dunklen und Bösen eben zum dekadenten Lebensstil der Elite dazugehörten.

Er schildert, wie er sich selbst an diesem dekadenten Leben amüsiert habe, bis – an dieser Stelle des Interviews beginnt Bernard zu weinen – die Herren der Welt von ihm erwarteten, dass er während einer Opferzeremonie selbst ein Kind umbringt. Als er diesen Akt vollbringen sollte, brach er schließlich zusammen. Sein „Kühlschrank bekam einen Kurzschluss“ und sein Gewissen begann wieder aufzutauen. Ab diesem Moment beschloss er, auszusteigen.

Bernard schildert, dass die dunkle Kraft, die in den Kreisen der Eliten angebetet wird, keineswegs aus Jux und Tollerei verehrt wird, sondern dass die Herren der Welt diese dunkle Kraft als etwas definitiv Reales ansehen, als eine zwar unsichtbare, aber „wirkmächtige Entität“, der sie sich verpflichtet haben und der sie sich willfährig zur Verfügung stellen. Die Stimmung, die in diesen Kreisen herrsche, schildert er als

eine vernichtende Kraft, die unsere Eingeweide, die Schöpfung und alles Leben hasst und die alles tun wird, um uns völlig zu zerstören (…) Es sind nur Wenige, die die Tragweite davon nicht unterschätzen.“

Egal ob der Leser diesen Glauben der Dunkelmänner für real oder für surreal hält, jedenfalls könnte einem mit diesen Insiderinformationen nun eventuell erklärlich werden, warum unsere globalisierte Welt entgegen aller Vernunft immer mehr aus den Fugen gerät, allerortens Eskalation und Kahlfraß herrschen, unsere Ökosysteme unbarmherzig vergiftet und zerstört, weite Landstriche durch Uranmunition unnötigerweise verseucht und auch die Menschen als bloße Marktware ausgeschlachtet werden.

Anneke Lucas bezeichnet Bernards Schilderungen über die elitären Machtkreise auf Ihrem Facebook-Konto als deckungsgleich mit ihren eigenen Erfahrungen. Erwähnenswert ist auch, dass die Erfahrungen Bernards sich mit Erzählungen von Pascal Roussel, einem anderen Banker und Finanzinsider decken. In seinem Buch ‘The Divine Trap’ versucht er seine Erfahrungen in Romanform darzulegen. In einem begleitenden Interview meinte er, dass er heute aufgrund historischer Studien, der Auswertung umfangreicher Quellen, Begegnungen und Gesprächen mit Superreichen sagen könne, dass okkulte Praktiken in den Reihen der Superreichen Standard sei (wobei man lt. Aussage von Bernard „das Fußvolk auf Abstand halten“ und „nicht wolle, dass da oben zu viel los sei“). Vielleicht ist es dazu gar kein Widerspruch, sondern passt perfekt dazu, dass man heute bemüht ist, in der Bevölkerung ein rein säkulares, „streng wissenschaftliches“ Weltbild zu etablieren. Wenn die Menschen gar keine Begriffe und somit keine Vorstellung von dem haben, was die Herren der Welt so hinter den Kulissen treiben, dann können diese ihre dunklen Machenschaften weiterhin ungestört fortsetzen.  Denn aus schulwissenschaftlicher Sicht machen die perversen Folterungen und Tötungen zwecks Machtakkumulation ja keinen Sinn bzw. kann es so etwas „Krudes“ (Zit. Leonie Feuerbach) gar nicht geben. – Nun, Ronald Bernards Kollegen in ihren schwarzen Roben sehen das offensichtlich ganz anders. Sie selbst frönen indessen ungestört einem Weltbild, das alles andere als „schulwissenschaftlich“ ist – und führen sukzessive eine Welt herbei, die in ihrer äußeren Ausprägung auch nach objektiven Maßstäben immer höllischer wird. Nicht umsonst bezeichnete die New York Times das Jahrzehnt um die Milleniumswende als „wahrhaft höllische Dekade“. Der ehem. UN-Kommissar Jean Ziegler spricht von einer „kannibalistischen Weltordung“, die heute das Tagesgeschehen beherrsche, sogar die Räume der eigentlich für Völkerverständigung und Frieden eingerichteten UNO nennt er „eine erbarmungslose Welt“. Muss man sich in solch erbarmungsloser Welt wirklich darüber wundern, dass man, wie Ilija Trojanow jüngst festgestellt hat, überall Politiker antrifft, die von sich geben: „Wir können nichts tun. Uns sind die Hände gebunden“?

Wie dem auch sei, am Ende seines Interviews gibt sich Ronald Bernard trotz allem zuversichtlich. Er meint, dass der globale Wahnsinn sofort aufhören würde, sobald die Bürger wieder zu ihrer Mündigkeit erwachen („Vereinigt Euch, kommt zusammen, und dieser ganze Scheiß hört auf zu existieren. Das könnte sogar sehr schnell passieren“). Es ist also bloß die Krankheit der „chronischen Ignoranz“ (siehe Wolfgang Herles), die wir überwinden müssen, damit sich die Rauchschwaden lichten und es wieder aufwärts geht. Ronald Bernard selbst macht inzwischen etwas Ähnliches wie der Economic Hitman John Perkins: Er versucht den von ihm angerichteten Schaden wieder gutzumachen, indem er sich für Fair Trade einsetzt und mithilft, ein ethisches Finanzsystem aufzubauen (siehe bofjoy.net).

Global Leaders

Ich habe im Nachgang etwas über Ronald Bernard recherchiert. In einem weiteren (nur auf holländisch verfügbaren, sein neues Bankprojekt betreffenden) Interview erfährt man, dass auch er früher in Brüssel/Belgien stationiert war. Haben sich die von ihm geschilderten Szenen also womöglich ebenfalls in der europäischen Polit-/Lobbymetropole und im Dunstkreis Dutrouxs abgespielt? Fragen über Fragen türmen sich auf.  Auf der Businessplattform Bloomberg war er, sofern das derselbe Ronald Bernard  ist, unter anderem als Managing Director von Alvarez & Marsal gelistet [Anm.: Nach derzeitigem Stand der Recherche verweigert Bernard die Bekanntgabe seines CV und scheint sein Name in offiziellen Firmenhistorien nicht auf. Es ist daher davon auszugehen, dass es sich hier um eine bloße Namensgleichheit handelt. Ich belasse den Link trotzdem im Artikel, da es laut vorgenannter Informationsquelle unter anderem solcherart transnationale Wirtschaftsberatungskonzerne sind, über welche die dunklen Herren ihre Agenda bis in die Gesundheitspolitik und Pädagogik hinein wirksam machen.] Wer auf der Website den Reiter „Industries“ anklickt, erfährt, dass sich die von den USA bis nach Indien über die ganze Welt ausgebreitete Sozietät für ein „Reshaping“ von praktisch allen Wirtschafts- und Gesellschaftsbereichen zuständig fühlt. Neben dem Finanz-, Technologie-, Energie-, Umwelt-, Pharmazie-, Sozial- und Mediensektor zählt die Rüstungsindustrie ebenso zum Ackerfeld der Alvarez Marshals wie der „öffentliche & soziale Sektor“ sowie die Erziehung, für die man ambitionierte Ziele hat: „Reshaping K-12 educational performance“ kündet ein entsprechender Header.

Wer die als „GLOBAL LEADERS“ gelisteten (hypothetischen) Kollegen Bernards durchzuscrollen versucht, wird sich dabei nur einen wunden Zeigefinger einhandeln, denn wie hier zu bestaunen, nimmt die Reservearmee an „Managing Directors“ mit hochkarätiger akademischer Bildung schlichtweg kein Ende, sondern es werden ständig neue, smarte Gesichter nachgeladen. Dass der guten Gesellschaft ihr „Experte für alles“, Ronald Bernard, aus moralischen Gründen weggebrochen ist, wird dort also vermutlich kein allzu großes Kompetenzloch hinterlassen.

So, da Sie jetzt wissen, dass nicht nur das komplizierte Räderwerk der Ökonomie, sondern auch die Pädagogik und die Zukunft unserer Kinder bei den streng-wissenschaftlich-akkreditierten Kollegen Ronald Bernards in bester Hand sind, können Sie sich nun beruhigt Ihr gewohntes Feierabendbier aufmachen und vor dem Flachbildschirm entspannen … bevor Montag morgens wieder der Wecker läutet und das Murmeltier grüßt.

In diesem Sinne: Gute Nacht …

***
Nachsatz:

Dem Leser, der es geschafft hat, diesen Artikel zu Ende zu lesen, empfehle ich, am kommenden Wochenende ein bisschen raus an die frische Luft zu gehen und sich der Sonne zu erfreuen. Ich weiß, die oben gesetzten Links sind kein leichter Tobak. Bei so einem Blick hinter die Kulissen kann einem ganz schön schummrig werden – dabei hat uns Altbundespräsident Gauck doch erst vor Kurzem Entwarnung gegeben, dass dort hinter der Bühne ohnehin alles in Ordnung sei und wir uns über die Eliten keinen Kopf machen sollten („die Eliten sind gar nicht das Problem, die Bevölkerungen sind im Moment das Problem“ –Quelle: Youtube). Nun, vielleicht hat der gute Mann das gar nicht zynisch gemeint, sondern hat einfach Recht. Vielleicht wird sich das Problem der dekadenten Eliten ganz von selbst verflüchtigen, wenn wir Bürger aufhören, unseren Teletubbie-Schlummer zu schlafen und aus dem Winkepuh-Modus erwachen. Denn in Wirklichkeit verhält es sich mit dem globalen Gleichgewicht so wie mit einer Waage: In dem Moment, wo viele Menschen aufwachen und wieder mündig und aktiv gestaltend werden, müssen im Gegenzug die Machenschaften der Globalisierungseliten und Finanztechnokraten wieder absteigen. So wie es ein japanisches Sprichwort sagt: Wenn die Sonne wieder aufgeht, müssen selbst die mächtigsten Schneemänner schmelzen.

***
P.P.S.: Passend zum Thema habe ich in der jüngsten Ausgabe des GEA-brennstoffs gerade ein Essay von Konstantin Wecker gefunden, in dem er unter Bezugnahme auf Erich Fromm feststellt, dass es die „Nekrophilen“ sind, die derzeit das Weltgeschehen bestimmen, stellt dem jedoch den Begriff der „Biophilie“ gegenüber:

1964 schrieb Erich Fromm: »Die Nekrophilie   (…) ist ge­nau jene Antwort auf das Leben, die im völligen Gegensatz zum Leben steht; sie ist die morbideste und gefährlichste unter allen Le­bens­orien­tie­rungen, deren der Mensch fähig ist. Sie ist eine echte Perversion: ob­wohl man lebendig ist, liebt man nicht das Lebendige, sondern das Tote. Nicht Wachs­tum sondern Destruk­tion.«

Fromm stellte der Nekrophilie, dem Angezogensein vom Leblosen und Zerstörerischen, die „Biophilie“, das An­gezogensein vom Lebendigen und die Liebe zum Lebendigen gegenüber. Er fragte generell nach der Eigendynamik alles Leben­den und erkannte, dass diesem über das bloße Streben nach Überleben hinaus eine »Ten­denz zur Integration und Vereinigung« eigentümlich ist.

Konstantin Wecker beendet sein Essay schließlich mit einer nüchternen Feststellung und einem leidenschaftlichen Appell:

„Es sind die Nekrophilen, die derzeit das Weltgeschehen bestimmen. Kriege und Zerstörung der Erde, der Tiere und Pflan­zen, alles Lebendigen eben, sind ihre Werk­zeuge. Lassen wir uns nicht einschüchtern. Preisen wir das Leben, das Irdische wie das Himmlische, dem wir von Urbeginn an angehören.“

In diesem Sinne sollten wir auch inmitten aller schwarzer Rauchwolken niemals unterschätzen, was jeder einzelne von uns in die Waagschale der „Biophilie“ hineinlegen und damit zur Auflösung der „Nekrophilie“ beitragen kann.

***
Update v. 12.06.2017: Aufgrund des großen Interesses (das Interview mit Ronald Bernard erzielte in kürzester Zeit mehr als 20 Millionen Klicks) sind vier weitere Interviews des Ex-Bankers geplant. Teil 2 wurde vor wenigen Tagen veröffentlicht: siehe YouTube 

Zur Agenda des Transhumanismus siehe auch: Auf die Knie vor Gott KI!

Sandy Hook Massaker … ein inszeniertes Drama – oder ein notwendiges Opfer?

Sonntag, 20.1.2013.  Eifel. Sonntage sind ja eine schöne, besinnliche Zeit. Sonntags bin ich immer froh, das ich kein Atheist bin - und froh, das es die Kirche gab, denn sonst würden wir Sonntags immer noch arbeiten müssen. Doch ... halt: es müssen ja Menschen noch am Sonntag arbeiten gehen. Immer mehr sogar. Die Maschinen verlangen das. Die Maschinen? Nun - nicht sie direkt. Aber der ganze Kult um sie herum zwingt uns, den ehedem heiligen Sonntag mehr und mehr aufzugeben - zugunsten von anderen Werten, Werten, die weit über Nächstenliebe, Demut und Bescheidenheit stehen. Wahnhafte Egozentrik, Hochmut und Habgier (als satanische Gegenwerte zu christlichen Normen) stehen bei uns hoch im Kurs, nur ... nun, wir stellen uns dieser Wertedebatte lieber nicht. Wir sind eine dogmatische Gesellschaft geworden: "Gott gibt es nicht" ist die breite Überzeugung der Mehrheit der Menschen - auch jener mit Taufschein - und dieser Satz ist ein eindeutiges Dogma ... wie auch sein Gegenteil. Als demokratische Gesellschaft sollten wir allerdings keine Dogmen dulden - überhaupt keine. Und erst recht keine, die uns unseren Sonntag klauen wollen, um sich die Taschen zu füllen. Nun - wir wissen ja: dieser Weg ist alternativlos. Das ist bei Dogmen immer so. Hat man ein Dogma erst mal akzeptiert, sind die folgenden Urteile nicht mehr diskutabel - und die Folgen unausweichlich. Die Verrohung der Gesellschaft folgt auf dem Fuße und lässt sich bequem in ansteigender Staatsverschuldung erkennen ... und Wörter wie "Sozialromantiker" werden in großem Ausmaß gesellschaftsfähig. Schauen wir aus der Sicht eines Christen, so wird die Gesellschaft eine satanische ... und wir würden vielleicht trotz allem Atheismus mal innehalten und kurz überlegen, ob wir das wirklich genau so wollen - und ob es nicht doch Alternativen gibt.

Sonntag, 20.1.2013.  Eifel. Sonntage sind ja eine schöne, besinnliche Zeit. Sonntags bin ich immer froh, das ich kein Atheist bin – und froh, das es die Kirche gab, denn sonst würden wir Sonntags immer noch arbeiten müssen. Doch … halt: es müssen ja Menschen noch am Sonntag arbeiten gehen. Immer mehr sogar. Die Maschinen verlangen das. Die Maschinen? Nun – nicht sie direkt. Aber der ganze Kult um sie herum zwingt uns, den ehedem heiligen Sonntag mehr und mehr aufzugeben – zugunsten von anderen Werten, Werten, die weit über Nächstenliebe, Demut und Bescheidenheit stehen. Wahnhafte Egozentrik, Hochmut und Habgier (als satanische Gegenwerte zu christlichen Normen) stehen bei uns hoch im Kurs, nur … nun, wir stellen uns dieser Wertedebatte lieber nicht. Wir sind eine dogmatische Gesellschaft geworden: „Gott gibt es nicht“ ist die breite Überzeugung der Mehrheit der Menschen – auch jener mit Taufschein – und dieser Satz ist ein eindeutiges Dogma … wie auch sein Gegenteil. Als demokratische Gesellschaft sollten wir allerdings keine Dogmen dulden – überhaupt keine. Und erst recht keine, die uns unseren Sonntag klauen wollen, um sich die Taschen zu füllen. Nun – wir wissen ja: dieser Weg ist alternativlos. Das ist bei Dogmen immer so. Hat man ein Dogma erst mal akzeptiert, sind die folgenden Urteile nicht mehr diskutabel – und die Folgen unausweichlich. Die Verrohung der Gesellschaft folgt auf dem Fuße und lässt sich bequem in ansteigender Staatsverschuldung erkennen … und Wörter wie „Sozialromantiker“ werden in großem Ausmaß gesellschaftsfähig. Schauen wir aus der Sicht eines Christen, so wird die Gesellschaft eine satanische … und wir würden vielleicht trotz allem Atheismus mal innehalten und kurz überlegen, ob wir das wirklich genau so wollen – und ob es nicht doch Alternativen gibt.

Zuerst jedoch gilt es, die christliche Ansicht zu überprüfen. Eine satanische Gesellschaft entsteht ja nicht durch Ableitungen von Begriffen, um den Kurs des Gemeinwesens zu ändern, härter zu machen, rücksichtsloser, mit mehr Qual, Erniedrigung und Entwürdigung zu füllen, um Druck und Folter als Unterhaltung präsentieren zu können, muss man schon eine umfassende Bewegung starten, eine Umwertung aller Werte kann von heute auf morgen erfolgen, aber der Vertrieb dieser Werte dauert noch.

Das sind nun viele einleitende Worte gewesen, die den Rahmen bilden für die Beantwortung einer einzigen Frage, die mir heute gestellt wurde, nämlich die Frage, was ich von diesem Video halte:

Das Sandy-Hook-Massaker soll geplant gewesen sein, es gibt – angeblich – Indizien dafür.

Nun – ich habe keine Zeit dem nachzugehen. Ich kann die Realität der gemachten Aussagen nicht beweisen. Wenn der „Wettermann“ recht hat mit seinem Zufallsfund, dann wären Fragen angemessen. In der Tat gibt es im Rahmen des Massakers Beobachtungen, die aufmerken lassen. Politeia.org hat einige zusammengefaßt, aber auch darauf hingewiesen, das sie mit Skepsis zu beachten sind.

Darunter ist ein kleines Video, das Robbie Parker zeigt, den Vater eines der getöteten Mädchen. Ein kleiner Fehler in der Aufnahmeleitung zeigt ihn kurz vor seiner bewegenden Rede … lachend, scherzend – und sich danach wie ein professioneller Schauspieler in seine Trauerrolle begebend.

Von dieser Beobachtung halte ich schon viel mehr. Ich bin selber Vater von sieben Kindern. Ich weiß, wie niedlich diese kleinen sind, bei denen das „Kindchen-Schema“ noch voll wirkt – und wie sehr es einen mitnehmen kann, wenn solche kleinen Engel von Kugeln zerfetzt werden.  Es sind viele Reaktionen denkbar – auch eine Rede zu halten … aber mit wildfremden Medienleuten würde ich dann nicht mehr scherzen können.

Wahrscheinlich könnte ich nie wieder mit irgendjemanden dumme Scherzchen austauschen – aber ich bin ja auch ein bekennender militanter Sozialromantiker. Wie muß man drauf sein, um den brutalen Mord an seiner Tochter so leicht lächelnd bewältigen zu können – und welche Ausbildung hat man gemacht, um kurz darauf eine tief betroffene Rede halten zu können.

Nun – vielleicht ist er einfach auch nur ein überzeugter Christ – Blogs aus den USA diskutieren gerade darüber, Wissenschaftler stellen Persönlichkeitsähnlichkeiten zu dem Täter fest, andere finden noch mehr Schauspieler. In den USA geht die Diskussion hoch her – und ich sehe mich außerstande, sie von hier aus zu beurteilen. Was mich aber interessiert hat, ist die Persönlichkeitsähnlichkeit: Vater und Täter sollen „INTJ“´s sein.

INTJ´s? Ein Charaktertest klärt darüber auf:

Die Weltsicht der INTJs dreht sich vor allem um Ideen und strategische Planung. INTJs wertschätzen Intelligenz, Wissen und Kompetenz. Typischerweise setzen sie diesbezüglich hohe Standards an sich selbst und zu einem etwas geringerem Grad auch an Andere.

INTJs beschäftigen sich am liebsten damit, die Welt zu beobachten sowie Ideen und Pläne zu ersinnen. Ihr Bewusstsein sammelt ständig Informationen und sortiert diese. Sie haben eine starke Auffassungsgabe und durchdringen auch neue Ideen sehr schnell. Ihr Kerninteresse ist es allerdings nicht ein Konzept zu verstehen, sondern es anzuwenden. Anders als der INTP, der sich damit begnügt Dinge vollständig zu verstehen, wollen INTJs Schlüsse aus Ideen ziehen. Dieser Drang zur Organisation und Wille den Dingen auf den Grund zu gehen, bringt den INTJ dazu zu handeln.

Sowohl die große Wertschätzung für, wie auch das Bedürfnis nach Systematik und Organisation, kombiniert mit ihrer natürlichen Auffassungsgabe, macht INTJs zu hervorragenden Wissenschaftlern.

Oder zu eiskalten Profikillern.

Nun – Mutmaßungen über die Beobachtungen kann man viele anstellen, Fragen kann man unendlich viele stellen, aber wir wollen ja nicht in Verschwörungstheorien enden, deren höchste Erguss die Erkenntnis ist, das alles vielleicht doch anders gewesen sein  könnte.

Darum meine Vorrede, denn wenn wir zu einem Urteil kommen wollen, müssen wir vorher wissen, in welchem Rahmen wir uns bewegen können, d.h. in welchem Rahmen würde das Sandy-Hook-Massaker Sinn machen, welcher Rahmen könnte Väter lächeln lassen – Väter, die eher Wissenschaftler als Menschen sind.

Ach ja … Wissenschaftler. Wir müssen einen kurzen Blick auf diese Spezies werfen, um zu sehen, wie die so sind. Denen haben wir ja die Atombombe zu verdanken – auch wenn die heute so tun, als sei die per Luftpost vom Himmel in die Arsenale der Militärs befördert worden.

Die waren damit aber noch nicht fertig … noch haben sie daraus gelernt. Der Spiegel berichtet aktuell darüber:

Bei den umstrittenen Experimenten hatten Forscher in einem Labor am Erasmus Medical Center in Rotterdam einen hochgefährlichen Erreger erschaffen, vor dem Seuchenexperten immer wieder gewarnt haben. Ähnliche Versuche hatte ein amerikanisch-japanisches Team um Yoshihiro Kawaoka durchgeführt.

Toll, oder? Die haben den gefährlichen Vogelgrippevirus so verändert, dass ihn jetzt bald jeder kriegen kann – in Windeseile. Und jetzt dürfen sie damit weitermachen, weil das Moratorium erlischt.

Warum stellt eigentlich niemand die Frage, welchen Sinn solche Forschungen überhaupt machen?

Weil Wissenschaft im Atheismus selbst heilig ist und alles machen kann und darf, was sie möchte, sogar einen Frankenfisch erschaffen, siehe NZZ:

Die Namensgebung ist unvermeidlich. “Frankenfisch” wird der genetisch veränderte Lachs der Biotech-Firma AquaBounty aus den USA umgangssprachlich genannt. Sein korrekter Name lautet nicht viel schöner: “AquAdvantage Salmon”.

Die Chancen sind intakt, dass dieser Lachs demnächst den Fischessern angeboten wird. Denn die US Food and Drug Administration (FDA) bescheinigt dem neuen Fisch in einem vorläufigen Gutachten Umwelt- und Gesundheitsverträglichkeit.

Die Biotech-Firma verspricht, dass der genmodifizierte Lachs doppelt so schnell wie ein “normaler” Lachs wachse.

Risiken dieses Experimentes?

Nicht absehbar – wie bei der Atombombe oder der künstlichen Supergrippe.

So sind Wissenschaftler … auch. Man sollte sich immer daran erinnern, wenn man über diese Gruppe nachdenkt, dass viele von denen völlig außerhalb gemeinschaftlicher Moralvorstellungen leben – sozusagen ein Gendeffekt der besonderen Art.

Denen ist zuzutrauen, das sie noch Lachen können, selbst wenn ihre Tochter ermordet wurde.

Immerhin starb da nur ein Mensch, eine seelenlose Biomaschine, die zurück in den Urschlamm geschickt wurde, aus dem sie gekrochen ist – wie man sieht, alles eine Frage der Perspektive.

Was ihnen gemein ist: ein Drang zur Organisation und zum Handeln. Wäre also denkbar, das Täter und Opfervater einer gemeinsamen Organisation angehören … nur erstmal … denkbar?

Das herauszufinden, wäre Aufgabe unserer Kollegen in den USA, dafür  kann ich hier kein Fass aufmachen. Aber erste Indizien … die kann ich liefern.

Der Vatikan gilt politisch interessierten als der best informierte Staat der Welt, jeder Geheimdienst beneidet den Papst um das Wissen, das die Beichtpflicht in den Archiven des Vatikans anhäuft: hunderttausende Agenten in schwarzen Kutten erfahren jedes Detail in ihrer Gemeinde. Diese Tatsache verleiht dem Roman „Der letzte Papst“ von Malachi Martin einen besonderen Stellenwert, denn Malachi galt als enger Vertrauter des Papstes …. und erwähnte schon 1997 jene Päderastenringe, die heute im Fokus der Öffentlichkeit stehen.

Er erwähnte aber auch eine satanistische Riege mit enormen Machtzuwachs in den USA. Hier kann ich leider noch keine Internetquellen recherchieren, aber in der Literatur des Satanismus findet man immer wieder Hinweise auf die USA als Quelle einer machtvollen satanischen Bewegung, deren Macht bis nach Deutschland reicht.

Immer wieder stoßen wir in den Medien auf vereinzelte Berichte, die aufhorchen lassen – zum Beispiel im Fall Detroux (siehe Wikipedia):

Innerhalb und außerhalb des Landes wurde Belgien in den Medien aufgrund des Falles um Dutroux schnell zum „Land der Kinderschänder” erklärt; so sagte etwa der belgische Polizist Patick Debaets über seine Ermittlungen in dem Fall: „Sobald man gegen Pädophilie vorgehen will, stößt man auf ein System von Protektionen und bekommt sofort Probleme. In Belgien hat der größte Teil der Presse die Opfer und die Ermittler lächerlich und unglaubwürdig gemacht, um selbst eben keine Probleme zu bekommen.”

Ein internationales Netzwerk von Kinderschändern mit unglaublicher Macht deutete sich an … ganz aktuell berichtet sogar die Tagesschau über Beobachtungen, die beunruhigend sind:

Auch in Deutschland werden zunehmend Kinder und Jugendliche Opfer von Menschenhandel – vielen droht schwere körperliche Arbeit und Zwangsprostitution. Das Bundeskriminalamt hat 2011 knapp 500 Ermittlungsverfahren in diesem Feld abgeschlossen – doch dies sei nur die Spitze des Eisbergs.

Im Land des Atheismus nennt man das Problem „Pädophilie“ und legt es damit zu den Akten. Was aber – wenn nicht Pädophilie dahintersteckt? Kann eine sexuelle Abartigkeit den Organisationsapparat, das Ausmaß an krimineller Energie und die Verrohung der „Händler“ hinreichend erklären?

Leider wenden wir Oghams Rasiermesser nur zur Verteidigung „wissenschaftlicher“ Dogmen an, würden wir es hier und heute ohne Dogmen anwenden, dann hätten wir eine einfache Erklärung: die Kinder werden als Massenware zu bestimmten Zwecken gebraucht – und zwar von Menschen, die Geld und Macht haben.

Das hat auch schon Tradition, siehe Wikipedia:

In der rabbinischen Tradition ist „Moloch“ als eine Bronzestatue dargestellt worden, die mit Feuer erhitzt wurde. Die biblisch-rabbinische Überlieferung von diesem Menschenopfer ist vielfach auch von Kommentatoren wiederaufgegriffen und in Verbindung mit den von altgriechischen und lateinischen Autoren berichteten Opferungen von Kindern für Kronos-Baal in Karthago gebracht worden.

Und wo finden wir diesen Moloch noch?

Mitten in der Klasse der Superreichen, siehe Propagandafront:

Der Radiomoderator und Dokumentarfilmer Alex Jones schrieb Geschichte, als er im Jahre 2000 der erste Journalist war, dem es gelang, die „Creation of Care“-Zeremonie zu filmen. Die Bohemian Grove Mitglieder verkleiden sich bei diesem Ritual mit Kapuzenumhängen im Stile des Films „Eyes Wide Shut“, während sieMoloch, einem heidnischen Eulen-Gott, der durch eine 15 Meter hohe auf der Anlage stehende Eule repräsentiert wird, ein Pseudo-Kindsopfer darbringen.

Eyes Wide Shut ist in dieser Hinsicht wirklich ein interessanter Film. Kubricks Abschiedsfilm sollte laut Testament kein bisschen verändert werden. In offiziellen Filmkritiken wurde dieser Film immer wieder als Liebesdrama geschildert, dabei (einfach mal selber anschauen) erzählt er die Geschichte eines Arztes, der auf eine allmächtige Sekte (oder Staatsreligion) stößt – ein Aspekt, der in Filmkritiken großer Zeitungen damals völlig unterschlagen wurde, was mich damals schon völlig verwunderte.  Der Film wurde am 5.3.1999 fertig gestellt, am 7.3.1999 starb Kubrik an einem Herzinfarkt – war der Film eine letzte Warnung an die amerikanische Gesellschaft?

Wir sehen nun, welchen Rahmen ich zeichnen möchte. In einem Werk aus den fünfziger Jahren (aufzufinden in der evangelischen Bibliothek der Ruhruniversität Bochum … jedenfalls fand ich das zufällig, während ich dort meine Mittagspause verbrachte: die Aussicht auf das Ruhrtal von dort oben ist einfach herrlich), erfuhr ich über Morde von Satanisten in den fünfziger Jahren. Die Methode war immer die gleiche: das Modell „durchgeknallter Massenmörder“ wurde eingesetzt, um jene Opfer zu bringen, die die Gesellschaft nicht dulden würde, die der eigene „Gott“ aber verlangte. Freiwillige, die ihr eigenes Leben der Sache und der Organisation unterordneten, gab es immer – mit bekannten Belohungen: einem Platz gleich neben dem Boss im Tempel der unbegrenzten dunklen Lüste  … für alle Ewigkeit.

Jetzt nehmen wir diesen Rahmen und stülpen ihn über das Sandy-Hook-Massaker und landen in einer Welt, die real sein könnte:

die Opferung von Kindern (im Bohemian Grove symbolisch jedes Jahr vor den Spitzen der männlichen US-Elite zelebriert) ist wegen der maximalen Perversion christlicher Werte ein „Top-Act“ für jeden Dunkelgläubigen. Oft lassen sie Mütter ihre frisch geborenen Kinder essen (Einzelberichte dazu gibt es u.a. von der Wewelsburg, Heinrich Himmlers heilige Festung des esoterischen SS-Ordens), manchmal brauchen sie aber auch mehr Opfer für ihren Gottesdienst – und die müssen dann in eine öffentliche Geschichte eingewoben werden, damit die vielen dummen „Schafe“ nicht merken, das wieder intelligente „Wölfe“ da waren.

In jenem Rahmen würde das Sandy-Hook-Massaker funktionieren, jener Rahmen würde die kleinen Merkwürdigkeiten erklären, die jetzt an die Öffentlichkeit gelangen.

Ist dies aber jetzt wahr?

Ich warne davor, jetzt loszulaufen und herumzubrüllen: „Sandy-Hook war ein Satansopfer“.

Vor allem, weil wir in unserer aufgeklärten Gesellschaft ein paar klare Werte haben:

es gibt keinen Gott – oder wurde schon ein Hartz-IV-Schöpfer vom Blitz erschlagen?

es gibt keine Satanisten – das sind alles Einzeltäter, die sich untereinander nie kannten und selbst gar nicht existieren

es gibt keine Vernunft – weshalb wir den ewigen Frieden, den Kant sich erträumte, nie erreichen werden

es gibt keine Verschwörungen – alle Menschen sind kleine Engel, die immer und überall nur das Beste für ihre Mitmenschen wollen, das gilt vor allem für Banker, Anlageberater und Politiker.

es gibt keine Lügen in der Welt, den gäbe es welche, würde die Tagesschau sofort darüber berichten.

Gut, das wir diese Dogmen haben. Und gut, das wir Deutschen aus ihnen die Konsequenz gezogen haben, keine Kinder mehr zu bekommen – da brauchen wir dann auch nicht weinen, wenn mal eins stirbt.

Was aber nun wirklich dort geschehen ist … wird wohl immer im Unklaren bleiben. „Durchgeknallter Einzeltäter“ – und ab damit zu den Akten. Das er es in seinen jungen Jahren geschafft hat, ganz eiskalt und völlig ruhig Kinder in Massen einzeln zu erschießen und ihnen dabei ins Gesicht zu sehen (woran sogar  Himmler kläglich gescheitert ist), übersehen wir gerne – und wie das überhaupt geschehen konnte, wird nicht weiter recherchiert.

Was uns bleibt, sind … tote Kinder und scherzende Väter.

Und Ockhams Rasiermesser, siehe Wikipedia:

Vereinfacht ausgedrückt besagt es:

  1. Von mehreren möglichen Erklärungen desselben Sachverhalts ist die einfachste Theorie allen anderen vorzuziehen.
  2. Eine Theorie ist einfach, wenn sie möglichst wenige Variablen und Hypothesen enthält, die in klaren logischen Beziehungen zueinander stehen, aus denen der zu erklärende Sachverhalt logisch folgt.

Welche Theorie nun diejenige ist, die am einfachsten die Existenz von Kinderschänderringen, den Wunsch  nach pandemischen Massennichtungswaffen, Kubriks rätselhaften Film, merkwürdig unmotivierte aber eiskalt geplante  Massenmorde in den USA und seltsame Symbolik bei den Grove-Partys der Superreichen am einfachsten erklärt … nun, das ist in einer freien Gesellschaft jedem selbst überlassen.

Sollte das Massaker von Sandy Hook allerdings wirklich ein organisiertes Kinderopfer gewesen sein (wie sie recht oft geschehen müssen, wenn es denn Satanisten als dunkle Kopie der katholischen Kirche wirklich gäbe), dann würde ich genau jene Merkwürdigkeiten erwarten, die der „Wettermann“ weiter oben erkennt: der Nachteil an geplanten Opferungen ist immer, das sich Ungereimtheiten ergeben – weil es einen perfekten Mord einfach nicht gibt. Und es ist ja auch nicht das erste Mal, das wir so etwas erleben: das letzte Opfer am 11.9.2001 hat der gesamten US-Gesellschaft einen dunklen, undemokratischen Rahmen gegeben, in dessen Folge Angriffskriege, Folter und Abbau der Bürgerrechte auf einmal zum Alltag dazugehörten.

Ein Paradies für Satanisten.

Gut, das es die gar nicht gibt.

 

 

 

 

Bohemian Grove, Marc Dutroux und die Netzwerke der Machtelite

Donnerstag, 10.5.2012. Eifel.  Ende der achtziger Jahre hatte ich beruflich Kontakt zu einer Sektenberatungsstelle im Ruhrgebiet. Während ich dort zu ganz anderen Themen recherchierte, bekam ich am Rande Ungeheuerliches mit.  Eine junge Frau hatte sich in ihrer Verzweiflung an den katholischen Pfarrer ihrer Gemeinde in Bochum gewandt - und dieser hatte  nach langem Ringen mit sich selbst unter Bruch seines Schweigegelübdes die Sektenberatungsstelle informiert.  Es hatte seinen Grund, das er seine berufliche Stellung riskierte, denn was ihm die junge Frau erzählte, war unglaublich, aber scheinbar sehr überzeugend. Sie war Mitglied einer Gruppe von Teufelsanbetern, für die sie ein auf einem Friedhof rituell gezeugtes Kind austragen sollte, das nachher geopfert (und verspeist) werden sollte.  Es waren Satanisten niederster Stufe, die sich den Kauf oder die Entführung von Babys nicht leisten konnten noch über die notwendige Organisationsqualität verfügten, dies straffrei tun zu können.

Donnerstag, 10.5.2012. Eifel.  Ende der achtziger Jahre hatte ich beruflich Kontakt zu einer Sektenberatungsstelle im Ruhrgebiet. Während ich dort zu ganz anderen Themen recherchierte, bekam ich am Rande Ungeheuerliches mit.  Eine junge Frau hatte sich in ihrer Verzweiflung an den katholischen Pfarrer ihrer Gemeinde in Bochum gewandt – und dieser hatte  nach langem Ringen mit sich selbst unter Bruch seines Schweigegelübdes die Sektenberatungsstelle informiert.  Es hatte seinen Grund, das er seine berufliche Stellung riskierte, denn was ihm die junge Frau erzählte, war unglaublich, aber scheinbar sehr überzeugend. Sie war Mitglied einer Gruppe von Teufelsanbetern, für die sie ein auf einem Friedhof rituell gezeugtes Kind austragen sollte, das nachher geopfert (und verspeist) werden sollte.  Es waren Satanisten niederster Stufe, die sich den Kauf oder die Entführung von Babys nicht leisten konnten noch über die notwendige Organisationsqualität verfügten, dies straffrei tun zu können.

Man mag es kaum aufschreiben, noch mag man daran denken, wie das wohl im Jahre 2012 bei einem Leser ankommt, aber die Welt, die ich damals kennenlernte (in Kontakt mit Sektenbeauftragten der evangelischen Landeskirchen) war mir damals so fremd wie heute – aber doch war sie real. Ich erfuhr etwas über geheime Fluchtrouten, die die evangelische Kirche für „Sektenopfer“ dieser Art hatte, über ein fein gesponnenes vielschichtiges Netzwerk von Verrückten, über eine Häufung ungeklärter Todesfälle und Unfälle im Umkreis dieser „Sekten“ und über geheime Häuser, in denen die Kirche im Ausland die Verfolgten unterbrachte.

Stoff für einen Krimi, möchte man meinen.

Die 2005 eingestellte Zeitschrift Marabo enttarnte damals einen der Satanisten in Bochum – einen Amtmann der Gemeinde. Auch heute finden sich noch Spuren davon im Netz, die der Geschichte im Nachhinein noch eine neue Dimension geben:

»Ricarda S.« hatte alle reingelegt. Ihre »Beichte« ist eine PR-Schrift für den Satanskult und ihre damalige Tätigkeit beim Essener »Sekteninfo« nutzte sie, um psychisch angeschlagene Jugendliche als Nachwuchs für ihren Kult zu rekrutieren. Sie saß praktisch an der Quelle.

Es kann sein, das „Ricarda S.“ jene junge Frau war, von der ich damals erfahren habe. Man wäre (gerne) geneigt, diese Geschichte ins Reich der Phantasie zu verbannen … wenn nicht gleichzeitig Sektenbeauftragte der Landeskirche ihre Erfahrungen mit Satanisten in Vorträgen veröffentlicht hätten und jene Sektenberatungsstelle bis heute gute Dienste leistet und weiterhin an der Aufklärung über die Schattenseiten der Gesellschaft arbeitet:

Die in der Regel von Frauen geschilderten Erlebnisse, wie sie im Sekten-Info Essen e.V. berichtet werden und auch in der Literatur beschrieben sind (z.B. Huber, 2004), ähneln einander:

  • Die Opfer sind in einer satanistischen Sekte aufgewachsen, deren Mitglieder häufig aus der eigenen Familie und Freunden der Familie bestehen.

  • In Kirchen oder an besonderen magischen Plätzen werden z.B. an satanistischen Festtagen magische Rituale gefeiert.

  • Es treten Satanspriester auf, die häufig als „Kapuzenmänner“ verkleidet sind.

  • Während der okkult-satanistischen Rituale werden die Opfer zu sexuellen Handlungen gezwungen.

  • Kinder werden gezwungen, bei der Verstümmelung von Tieren anwesend zu sein oder aktiv daran teilzunehmen, menschliches Fleisch zu essen oder Urin, Samen und Blut zu trinken.

  • Die Satanssekten sind hierarchisch organisiert. In den höheren Ebenen befinden sich häufig Staatsanwälte, Ärzte, Priester, Industrielle, hohe Polizeibeamte, die gut (auch international) vernetzt sind.

  • Es werden Babys, Kinder und Erwachsene geopfert.

Für die Menschen, die sich mit der Materie beschäftigen, sind diese Rituale nichts Besonderes, man begegnet ihnen immer wieder. Der Glaube, das der Genuss von Menschenfleisch unglaubliche Macht verleiht, ist uralt und weit verbreitet: in Tansania werden gerne Albinomädchen zu magischen Zwecken verarbeitet, in Südkorea isst man gern chinesisches Babyfleisch (in Kapseln gepresst). Auch in Europa scheint man diese alte magische Tradition nicht vergessen zu haben, siehe Aufklärungsgruppe Krokodil:

In einem Zusatz des Dossiers mit dem Datum 2. Juni 1997 vervollständigt X3 ihre Aussage.
Sie spricht von einem Schloss, in Mitten eines Parkes, wo Kinder, in Käfige eingeschlossen,
darauf warten, „dranzukommen“. Im kleinen Turm des Schlosses befände sich eine kleine
Ausstellung der Leichen von Kindern. Die Gruppe von Erwachsenen sei immer die selbe – an
die fünfzig – unter denen sie nur wenige kannte. Dort endeten die Abende nie ohne einem
Todesfall. Die Prominenten machten Jagdpartien mit Doggen auf die Kinder, die nackt in den
Park freigelassen würden. Kinder würden an Bretter gebunden und mit Rasierklingen und
Nadeln gefoltert. „Ich habe auch Menschenfleisch essen müssen, Kinderfinger mit Gelé
serviert“
(Verhör von X3, BSR, 2. Juni 1997, Protokollziffer 151.829. Diese Information findet sich in AFFÄRE
NIHOUL-DUTROUX: BRIEF AN DIE EUROPÄISCHEN ABGEORDNETEN..)

Nun, solche Schauergeschichten erzeugen erstmal einen natürlichen Abwehrreflex. Wenn „die Neger“ Menschen essen, um Zaubermacht zu bekommen, dann ist das eine Sache, aber wir … wir sind doch zivilisiert!

Die toten Kinder im Fall des Marc Dutroux sind Tatsache. Ebenso ist Tatsache, das 27 Zeugen, die im Falle Dutruox hätten aussagen können, einem plötzlichem Tod zum Opfer fielen.  Viele Ermittlungen, die die Aussagen der Zeugin X 3 hätten belegen können, verlaufen so im Sande, Ermittlungen, die auf ein Netzwerk hindeuten, ebenfalls.

Dieses Netzwerk finden wir aber in Portugal, siehe Welt:

Pedro Namora, ebenfalls ein ehemaliges Heimkind der Casa Pia und in seiner Jugend Augenzeuge von mindestens elf Vergewaltigungen, vertritt einige Casa-Pia-Opfer. „Hinter dem Ganzen steckt ein fein gewebtes und vor allem umfassendes Netzwerk, das sich von der Polizei bis in die Regierung und die Justiz zieht“, sagt er. „Portugal ist ein Paradies für Pädophile. Wenn die Namen der Beteiligten herauskommen, wird das ein Erdbeben auslösen.“

Es ist kein Spaß, mit diesem Netzwerk in Berührung zu kommen – auch nicht, wenn man selbst in gewichtiger Position steckt:

Zu dieser Aussage passen die Enthüllungen von Teresa Costa Macedo, einst Familienministerin. Sie habe 1982 den damaligen Präsidenten António Ramalho Eanes über die Zustände bei Casa Pia informiert. Geschehen sei nichts, weil „viele einflussreiche Leute involviert“ gewesen seien. Dass sie erst mehr als 20 Jahre später öffentlich spricht, begründet sie damit, massiv bedroht worden zu sein: „Ich erhielt Todesdrohungen.“

Zwanzig Jahre lang werden Kinder systematisch missbraucht … und dieses Netzwerk soll es nur in Portugal geben? Gibt es diese „Pädophilen“ nur dort … und ist es ein Zufall, das die Zeugen und Staatsanwälte, die die belgischen Netzwerke zu Tage gebracht hätten, genau jenen Tod bekommen, der der Familienministerin in Portugal nur angedroht wurde?

Wie sicher muss man sich fühlen, wenn man Minister bedrohen kann? Nun – die Frage beantworten Zitate aus der Seite Antikinderporno.de

Unter www.investigateur.ms stellte der Luxemburger Journalist Jean Nicolas die Dutroux-Akte ins internet. Nicolas, der unter anderem 1998 die Vetternwirtschaft um die EU-Kommissarin Edith Cresson aufdeckte, beschäftigt sich seit Jahren mit dem sexuellen Missbrauch von Kindern. In diversen Büchern wirft er der belgischen Justiz Versäumnisse beim Kampf gegen Pädophilie vor. Im August 2001 machte Nicolas mit dem Buch „Akte Pädophilie“ Schlagzeilen. Darin warf er dem belgischen König Albert II vor, in den 80er Jahren Gast bei Sexparties gewesen zu sein, auf denen Kinder missbraucht wurden. Die belgische Justiz wurde aktiv, suchte Nicolas per internationalem Haftbefehl.

Jean Nicolas lebt noch … aber seine o.g. Seite existiert nicht mehr. Probleme bekamen auch Polizisten, die ermitteln mussten:

Ähnliche Schwierigkeiten wie der Journalist Nicolas bekamen auch ermittelnde Polizeibeamte, wie Patick Debaets, dem „Superflic„, dem „besten Bullen Belgiens„, wie man ihn vor der Dutroux Affäre nannte. DeBaets war es, der die Zeugin X1, Regina Louf, als erster vernahm. De Baets sagt: „Sobald man gegen Pädophilie vorgehen will, stößt man auf ein System von Protektionen und bekommt sofort Probleme. In Belgien hat der größte Teil der Presse die Opfer und die Ermittler lächerlich und unglaubwürdig gemacht um selbst eben keine Probleme zu bekommen“ Manipulierte Zeugenaussagen, Beweise, die verschwinden, Verleumdungen: Mit allen Mitteln hat man versucht, die Ermittlungen zu sabotieren. Sein Kollege Aimé Bille fügt hinzu: „Wir müssen gegen alle kämpfen, gegen die Richter, gegen unsere Hierarchie, gegen die Presse, selbst gegen Politiker, wir haben alle gegen uns.“

Als Informant gegenüber der Presse betätigte sich auch der zwielichtige Brüsseler Immobilienmakler Jean Michel Nihoul. Sexorgien und Partnertausch der feinen Gesellschaft – über sie besitzt Jean Michel Nihoul nach eigenen Worten intime Informationen. „Ich traf Minister und Richter auf den Sexpartys, Leute in den höchsten Positionen, wichtige Personen aus der Wirtschaft und ich traf Mitglieder des Adels“, sagt Nihoul.

Erinnert an Portugal. Oder an Ermittlungen gegen Satanisten in Deutschland. Man findet immer wieder Opfer, aber Täter gibt es offiziell nicht. Der „gößte Teil der Presse“ beteiligt sich an der Vertuschung … und keiner denkt sich etwas dabei. Doch – der Anwalt von Dutroux:

Verbunden mit scharfen Angriffen gegen die belgische Justiz hat der Hauptverteidiger des mutmaßlichen Kinderschänders Marc Dutroux sein Mandat niedergelegt. Es bestehe von Seiten der Justiz kein Interesse daran, die Wahrheit ans Licht zu bringen, begründete der Anwalt Daniel Kahn am Donnerstag seinen Schritt. Kahn bekräftigte seine bisherige Verteidigungsstrategie, wonach Dutroux als „Sündenbock“ für die ungesühnten Verfehlungen eines Ringes gesellschaftlich hochstehender Kinderschänder herhalten solle: „Das System, eine Verflechtung von Menschen und Mächten, will in diesem Fall nicht die Wahrheit. Man will um jeden Preis die These von einem isolierten Einzeltäter festhalten, obwohl dies keine gute These ist.“

Vergleicht man nun die Erfahrungen von Sekteninfo Essen mit denen jener Menschen, die im Fall Dutroux ermittelten, so ergeben sich erschreckende Ähnlichkeiten.

Vor dreissig Jahren berichtete der Spiegel über eine Veranstaltung, die ebenfalls Ähnlichkeiten zu den Erfahrungen der Essener Sektenberatung aufweist:

Unter riesigen Mammutbäumen, nahe einem kleinen See, steht eine rund zehn Meter hohe, moosüberwachsene Eulenskulptur. Davor sind Holzkloben zu einem Scheiterhaufen aufgeschichtet. In lange rote Gewänder gekleidete Männer tragen eine Figur herbei, bringen sie zum Scheiterhaufen und entzünden ihn unter Sang und Klang. Eine Band spielt das Lied „Heiße Zeiten in der alten Stadt“.

Die reichsten und mächtigsten Männer der USA (und der Welt) treffen sich dort zu einem heidnischen Ritual. Ist natürlich alles nur Spaß. Ich selbst lache mich jedesmal halbtot, wenn ich höre, wie Menschen Menschen auf Scheiterhaufen verbrennen. Ist ja auch ein enorm lustiges Symbol – erst recht, wenn es von einer Machtelite inszeniert wird. Ich würde mich an Stelle der Grover allerdings nicht beschweren, wenn man mich in eine satanistische Ecke stellt – nicht bei der Symbolik, mit der ich mich umgeben.

Nein, ernsthaft: wenn ich eine Hakenkreuzarmbinde trage, dann darf man mich ja auch „Nazi“ schimpfen.

Zurück zu Ricarda S. und meiner alten Heimat Bochum.

Wenn man einmal solche Erfahrungen gemacht hat, verändert das das Weltbild.

Es gibt Menschen, die essen gerne Menschenfleisch. Das ist ein Fakt.

Es gibt Menschen, die quälen gerne Kinder („Pädophil“ ist da meines Erachtens nach noch ein viel zu freundliches Wort). Das ist ein Fakt.

Es gibt reiche und mächtige Menschen, die einen ganz anderen Wertekanon pflegen als den, den sie uns über die Medien eintrichtern wollen (man denken nur an die Brennesselstrafe in der Familie der amtierenden Ministerin von der Leyen, für die jede andere Familie unter Aufsicht des Jugendamtes gestellt werden würde).

Es gibt eine Presse, die sich ihr Äußerstes abverlangt, von diesen Tatsachen abzulenken.

Es gibt Verwerfungen in Wirtschaft und Politik, die wir uns aktuell kaum mehr rational erklären können.

Was wäre also, wenn … einige dieser Mächtigen einfach Teil eines Netzwerkes wären, das eine ganz andere Motivation hat. Hören wir nochmal die raffinierte Ricarda, die sich zwecks Neurekrutierungen in die Sektenberatung eingeschlichen hatte, hier bei Sektenberatung.ch:

„Satan will und fordert von uns den Hass. Die Menschen sollen sich nicht lieben, das können
sie gar nicht. Das intensivste und ehrlichste aller Gefühle hat SATAN uns gezeigt…
Die Kraft SATANS wirkt langsam in dir. Lass dich darauf ein. Du musst dich befreien von
deinen alten Spiesserzwängen. Wenn du hasst, kannst du nicht enttäuscht werden. Wenn du
die Menschen hasst, kann dir nichts mehr passieren. Das ist gut so. Wenn du die alten
Zwänge überwinden kannst, wirklich überwinden kannst, dann bist du frei, wirklich frei.“

Wäre es wirklich unglaublich, das eine solche Weltanschauung Grundlage vieler politischer und wirtschaftlicher Entscheidungen der Gegenwart ist?

Wäre so nicht eine Gesellschaft in ihrer Entwicklung plausibel zu beschreiben, in der Kinder von Arbeitslosen hungern müssen, während die Abgeordneten, die dies verfügt haben, in Saus und Braus schwelgen – und Kinderpornos gucken?

Ich denke, für Menschen, die niemals in den Dunstkreis solcher Perversen gelangt sind, ist das unglaublich, zumal die Medien ja alles tun, um solche Geschichten ins Reich der Legenden zu verbannen … mal abgesehen von der Märkischen Allgemeinen, die es 2008 nochmal wagt, über neue Akten zum Fall Dutroux zu berichten, die die Einzeltäterlegende erneut in Frage stellen.

Ist man dem Dunstkreis aber mal begegnet, sortiert man die Bilderwelten des Bohemian Grove gleich ganz anders ein – und auf einmal erscheint die Eurokrise in einem ganz anderen Licht, wird die Omnipräsenz der Goldmänner in Politik und Wirtschaft erst recht unheimlich und man fragt sich, was wohl letztlich das wirkliche Endziel ihrer irrationalen Politik ist.

Ist es wirklich nur „Gier“ … und wenn, dann wirklich nur die Gier nach Geld?

Oder steckt dahinter eine andere Gier – und das bewusste Schaffen eines weltweiten Klimas von Not und Angst, in dem die eigene Gier vollkommen straffrei ausgelebt werden kann, weil alle anderen damit beschäftigt sind, bei ständig steigenden Preisen noch Brot fürs Überleben zu bekommen?

Immerhin: der Preis für Menschenfleisch dürfte dann sinken.

Für manche Kreise ein durchaus willkommener Nebeneffekt.

Und auch wenn wir und die gesamte Presse die Augen vor diesen dunklen Wirklichkeiten verschließen: sie werden sich dadurch nicht in Luft auflösen.

Ganz im Gegenteil.


Widerstand ist zwecklos: über Umerziehung und gestohlene Wirklichkeiten

Es schmerzt, wenn man Kommentare liest, die ob der Hoffnungslosigkeit der Situation der Verzweiflung nahe sind. Es schmerzt, zu sehen, das Verzweiflung möglicherweise das einzige Gefühl bleibt, die einzige Möglichkeit, Widerstand zu leisten, das einem noch übrig bleibt nach der Lektion, die man uns als Bürgern jetzt erteilt hat. Warum das so ist? Weil wir noch nicht mal im Ansatz verstanden haben, was gerade mit uns geschieht. Es ist möglicherweise auch zu phantastisch, zu abgedreht, zu verrückt ... so verrückt wie  eine streng elitäre Legion Superreicher, die sich regelmäßig jedes Jahr treffen, um vor dem Symbol der teuflischen Göttin Lillith (die  Nummer Zwei der Kellipoth im System der freimaurerischen Kabbala) ein symbolisches Menschenopfer zu bringen. Was es bedeutet, wenn der Macher Helmut Schmidt - unserer nüchterner Mann der Vernunft - von diesem Ritual als dem besten druidischen Ritual spricht, das er je erlebt hat? Sind wir geistig überhaupt in der Lage, zu verstehen, das das bedeutet?

Es schmerzt, wenn man Kommentare liest, die ob der Hoffnungslosigkeit der Situation der Verzweiflung nahe sind. Es schmerzt, zu sehen, das Verzweiflung möglicherweise das einzige Gefühl bleibt, die einzige Möglichkeit, Widerstand zu leisten, das einem noch übrig bleibt nach der Lektion, die man uns als Bürgern jetzt erteilt hat. Warum das so ist? Weil wir noch nicht mal im Ansatz verstanden haben, was gerade mit uns geschieht. Es ist möglicherweise auch zu phantastisch, zu abgedreht, zu verrückt … so verrückt wie  eine streng elitäre Legion Superreicher, die sich regelmäßig jedes Jahr treffen, um vor dem Symbol der teuflischen Göttin Lillith (die  Nummer Zwei der Kellipoth im System der freimaurerischen Kabbala) ein symbolisches Menschenopfer zu bringen. Was es bedeutet, wenn der Macher Helmut Schmidt – unserer nüchterner Mann der Vernunft – von diesem Ritual als dem besten druidischen Ritual spricht, das er je erlebt hat? Sind wir geistig überhaupt in der Lage, zu verstehen, das das bedeutet?

Nein, sind wir nicht. Man erlaubt uns nicht, so zu denken. Die Umerziehung, die bei der Entnazifizierung Deutschlands erfolgreich erprobt wurde, läuft weiter, so dass wir uns nicht wundern, das die gesellschaftliche Elite der USA (und einige auserwählte Männer aus den europäischen Kolonien) äußerst religiös und esoterisch wird, wenn sie zur Spitze der Macht vordringen.

Was bedeutet das denn für unser Weltbild?

Gar nichts, wir schauen Fussball. Die Medien sagen uns, das das wichtig ist.

Die Treffen im Bohemian Grove sind Fakt. Vielfältig belegt. Menschen, die in ihren Terminkalendern normalerweise um jedes Minute kämpfen, haben jährlich – neben ihrem Urlaub – zwei Wochen Zeit, sich mit … unbekannten Dingen zu beschäftigen. Und mit religiösen Ritualen. Das geht uns aber nichts an.  Die evangelische Zentralstelle für Weltanschauungsfragen (das ist die Abteilung für Sektenkunde) hat mir auf Nachfrage geantwortet, das es sich hierbei wohl um Themen aus dem Umfeld der Verschwörungstheorien handelt.

So wie 1955 in Folge der Umerziehung keiner mehr auch nur ansatzweise das NS-Regime begrüßte, so meiden wir heute alle Themen, auf die offizielle Stellen das Siegel „Verschwörungstheorie“ kleben. Genauso gut könnte es aber auch ein „Top Secret“-Stempel sein, der dort anzubringen ist. Das Ergebnis ist das Gleiche: dort findet zwar etwas statt (zum Beispiel die Planung des Baus der Atombombe) – aber das geht uns nichts an.

Wir gehorchen.

Inzwischen ist es Fakt, das Bundespolizisten anonym als Demonstranten unterwegs sind – ohne Wissen der Landespolizei. Das gleiche geschah gerade in Griechenland.  Da werden Strategien entwickelt und umgesetzt, die vor allem eins brauchen: die absolute Missachtung der Planer vor dem Grundgedanken der Polizei, vor dem Rechtsstaat, der Demokratie und … dem Bürger.

Die Leute haben aber die Macht, staatliche Beamte auf uns anzusetzen – und tun das auch.

Das nennt man Verschwörung – über die man aber bei uns seit zehn Jahren nicht mehr reden darf. Was früher investigativer Journalismus war, ist heute Verschwörungstheorie … und keinen störts. Die Täter sahnen ungehindert ab, siehe Telepolis:

Im Namen eines imaginären Steuerzahlers, dessen Neukreditaufnahme nicht – wie von den Regierungen behauptet – für das Gemeinwohl verwendet wird, sondern für die Beibehaltung der Steuerprivilegien derer, die allein in Deutschland von Ende 2009 bis Juni 2011 einen Gesamtvermögenszuwachs von 1 Billion Euro verbuchen konnten.

Das Ganze war geplant. Kann man öffentlich nachlesen: die Täter machen kein Geheimnis aus ihren Absichten, aus ihren Methoden, aus ihren Zielen, siehe Nachdenkseiten:

„Der ehemalige Notenbanker Sir Alan Budd (…) beschrieb die Geldpolitik der Bank of England unter Margret Thatcher so: „Viele haben nie (…) geglaubt, dass man mit Monetarismus die Inflation bekämpfen kann. Allerdings erkannten sie, dass [der Monetarismus] sehr hilfreich dabei sein kann, die Arbeitslosigkeit zu erhöhen. Und die Erhöhung der Arbeitslosigkeit war mehr als wünschenswert, um die Arbeiterklasse insgesamt zu schwächen. […] Hier wurde – in marxistischer Terminologie ausgedrückt – eine Krise des Kapitalismus herbeigeführt, die die industrielle Reservearmee wiederherstellte, und die es den Kapitalisten fortan erlaubte, hohe Profite zu realisieren.“ (The New Statesman, 13. Januar 2003, S. 21)“

Das ist nur eine Quelle von vielen. Vivianne Forrester fiel das in den neunziger Jahren auf … sie zitierte weitere Quellen und warnte vor dem kommenden Terror und der angestrebten Diktatur.

Keinen hat´s interessiert.

Dabei läuft es weiter. Nun fangen die Banken an, ihre Leute auf die Straße zu setzen.  15000 bei Lloyds, 1000 weitere bei anderen Instituten – das erhöht den Druck, Schrottpapiere für gutes Geld zu verkaufen. Immerhin geht es um den Arbeitsplatz.

Währenddessen nimmt der Krieg gegen die Arbeitslosen schärfere Formen an. In Deutschland werden sie kriminalisiert, in Ungarn erprobt man jetzt Zwangsarbeit und Lagerhaltung im großen Stil.

Und unsere Leitmedien berichten über Frauenfussball – als gäbe es sonst nichts Wichtiges auf der Welt. Wieder besseren Wissens wird die Destabilisierung der Weltwirtschaft vorangetrieben, damit staatlicher Besitz in nie dagewesenem Maße in Privathände gelangt: zu Schnäppchenpreisen, wohlgemerkt – siehe Freitag:

„Auf dem Höhepunkt einer Krise bietet sich immer die Möglichkeit zu neuen Investitionen“, sagte Aris Syngros, der die „Invest in Greece“-Kampagne leitet, vom Podium herab. „Die Krise eröffnet die Möglichkeit zu großen Gewinnen.“ Diese Gewinne machen aber natürlich diejenigen, die das Tafelsilber des griechischen Staates zu Schnäppchenpreisen aufkaufen.

Das sich die Legion der Superreichen zum Aufkauf des gesamten Planeten entschlossen hat, ist für uns unvorstellbar. Sie hätten doch überhaupt keine Möglichkeit, das zu planen, wenden wir ein. Dazu müssten die sich doch alle mal treffen.

Das tun sich auch. Jedes Jahr – zwei Wochen lang. Jedenfalls ein äußerst auserwählter superreicher Kreis.

Aber die Detailplanung, die Ausführungsimpulse – wo ist denn da die Befehlskette? Zum „Stab“ gehört in jeder Firma auch die „Linie“: so was würde man doch merken?

Würde man, wenn wir über den Sinn der Bilderbergertreffen informiert werden würden – jener Treffen, wo die gehetzten wichtigen Menschen unserer Tage nochmal angeblich eine Woche sinnlos Zeit verplempern – sie haben ja auch soviel zuviel davon. Was dort versäumt wurde, kann man dann in Davos nachholen.

Stanley Kubricks letzter Film „Eyes wide shut“ führt einen normalen amerikanischen Arzt in eine befremdliche Welt von Geheimgesellschaften und sexuellen Orgien ein, die dem Helden ihre Macht über sein Leben bis ins Detail demonstrieren. Kubrick starb überraschend eine Woche nach Fertigstellung des Filmes. Es lohnt sich, sich ein wenig mit den Bildern des Filmes auseinanderzusetzen und der offiziellen Version („Liebesgeschichte“) nicht zu folgen. Die Beziehung der Hautpdarsteller nimmt im Film einen verblüffend  geringen Raum ein … die „Sekte“ einen viel größeren. Das Kubrick hier in seinem letzten Werk ein düsteres Bild mordender amerikanischer Geheimgesellschaften zeichnet, wird in offiziellen Filmkritiken überraschend gründlich übersehen – wie dürfen an so etwas nicht denken, auch wenn wir es direkt vor Augen haben. Deshalb wage ich auch jetzt nicht die Vermutung, das Kubrick mit diesen Bildern eine Botschaft über politische Wirklichkeiten vermitteln wollte, die ihm während seines Lebens in den USA begegnet sind, weil ich weiß, das man mir dann das tödliche Siegel „Verschwörungstheoretiker“ aufdrücken würde, was den gleichen Effekt hat wie Rufmord.

Das dieser Effekt eintritt, ist ein schlechtes Zeichen für unsere aufgeklärte Gesellschaft, in der es keine Tabus geben dürfte. Trotzdem gibt es sie – und deshalb funktioniert der Rufmord, die Vernichtung der Ehre durch ein einziges Wort: Verschwörungstheroie.

Gründe dafür beschreibt „The Intelligence“ drastisch:

Nachdem wir Bürger demokratischer Länder sind, können wir uns der Mitverantwortung wohl kaum entziehen. „Unwissenheit schützt nicht vor Strafe“, besagt ein juristischer Grundsatz. Also auch nicht, sich jahrzehntelang für dumm verkaufen zu lassen. Ungeachtet, ob dieses Geld- und Wirtschaftssystem in naher Zukunft restlos zusammenbrechen wird oder nicht, wir, die Bürger, haben schon lange verloren. Unsere Zivilisation ist tot. Der Rest ist Leichenschändung. 

Das erinnert an die NS-Zeit, wo „alle nichts gewußt haben“. Geschichte wiederholt sich. Meine Familie hat es gewußt, mein Großvater hat deshalb gegen den Willen der SS mit KZ-Häftlingen gearbeitet, was ihn fast selber ins KZ gebracht hätte – wäre der Russe nicht so schnell gen Westen vorgedrungen. Und sie wußte, das es fürs Handeln zu spät war. Die Angst hatte gewonnen … und die Wirklichkeit war gestohlen.

Und deshalb ist Widerstand zwecklos.

Man hat uns die Wirklichkeit gestohlen, nicht die Wahrheit – nur die Wirklichkeit. Das Wissen über Mächte, die auf diesem Planeten Wirkung erzeugen können – eben „Wirklichkeiten“.

Und weil wir keine Wirklichkeiten mehr haben dürfen, können wir uns auch nicht mehr zum Widerstand vereinen.

Den Rest erledigt die Angst vor der Arbeitslosigkeit, dem Arbeitslager, dem Tod … und dem Nebenmann auf der Demo: man weiß nie, wer von den Kollegen alles von der Bundespolizei ist.

Das gleiche Gefühl hat man vielleicht auch schon bei der Sitzung eines jeden Parteivorstandes.

 

 

 

 

Satanismus in Deutschland und die große Weltverschwörung

In den achtziger Jahren hatte ich Kontakt zu einer Sektenberatung – beruflich bedingt. Nebenbei besuchte ich diverse Vorträge der Sektenbeauftragten der evangelischen Landeskirche. Was man dort erfahren konnte, war ungeheuerlich und führte ja auch zu Irritationen im Bundestag, die letztlich dazu führten, das ein anderer Landesbeauftragte für Sektenkunde bescheinigte, das das alles Humbug sei.

Es gibt keine Satanisten, es gab nie Satanisten noch wird es irgendwann welche geben.

Gut zu wissen, eigentlich. Als Philosoph darf man anderer Meinung sein … hier geht es ums Prinzip, nicht um die Maskerade. Es gibt nun eine Doktorarbeit zum Thema Satanismus, die – wie üblich – zu dem Ergebnis kommt, das an allem nichts dran ist. Es gibt eigentlich keine Satanisten und wenn, dann spielen sie keine große Rolle. Schaut man aber genauer hin … wird es gruselig, hier zitiert bei BR-Online:

Kritisch sieht Dagmar Fügmann gewisse Wertvorstellungen von Satanisten. Aufgrund ihrer Weltanschauung treten sie für einen radikalen Sozialdarwinismus ein. Sie glauben an das Recht des Stärkeren. Weil sie eher als andere nach der Natur des Menschen leben, halten sich Satanisten für eine Art Elite. Größere Unterschiede in den Werten von Satanisten zur übrigen Bevölkerung gibt es nur in wenigen Bereichen. Satanisten akzeptieren in deutlich höherem Maße verschieden Formen der Sexualität, insbesondere auch Homosexualität. Sie betonen in der Frage der Abtreibung die Freiheit der Frau. Und sie befürworten in höherem Maße Euthanasie als der Rest der Bevölkerung. Ansonsten haben Satanisten keine abweichenden Wertvorstellungen. Im Gegenteil: Dagmar Fügmann glaubt, dass allgemein die Gesellschaft soziales Verhalten weniger und individuelle Freiheit zunehmend höher bewertet, dass sie sich also in Richtung satanistischer Wertvorstellungen entwickelt.

Die Gesellschaft entwickelt sich in Richtung satanischer Wertvorstellungen, damit scheint die Welt für Frau Fügmann in Ordnung zu sein, da Satanisten dann ja keine Aussenseiter mehr sind, die abweichende Wertvorstellungen praktizieren.

Ich stutze hier … und komme aus dem Staunen nicht mehr heraus. Erst kürzlich hatten wir eine Wertedebatte, in der das christliche Abendland sich energisch vom Islam distanzierte – und jetzt gibt es da eine religionswissenschaftliche Arbeit, die nebenbei erwähnt, das wir uns insgesamt von christlichen Werten verabschiedet haben und de facto – gemessen an den Werteprinzipien, nicht an der Anzahl der öffentlichen Kuttenträger – in eine satanische Gesellschaft verwandeln?

Nun – die Hartz-Abhängigen merken jeden Tag, das ihnen da jemand ans Leder will, das der Sozialdarwinismus ihr Leben bedroht, da ihr Leistungsniveau nicht mehr den Mindestanforderungen entspricht. DAS sich das Wertesystem des Westens in ein antichristliches System verwandelt, ist dort offenbar geworden. Mir stellt sich aber die Frage WARUM das so ist. Und nebenbei möchte ich GANZ SICHER gehen, das diese Entwicklung nicht gesteuert wird … denn normal scheint mir der Prozess der Umgestaltung der Gesellschaft in einen Förderverein antichristlichen Eliteglaubens nicht zu sein – wäre der Mensch ein so asoziales Wesen, würden wir immer noch auf Bäumen hausen und hätten nie Dörfer gebaut.

Ich bin da auch etwas beunruhigt über ein gewisses Grundrauschen, das immer lauter wird – zum Beispiel im Fall der „Lady Gaga“. Ich kenne sie nicht, ebensowenig wie die anderen Größen der industriell produzierten Popkultur. Ein Konzertveranstalter hat mir mal plausibel berichtet, das die Musikindustrie ganz gezielt Strömungen fördert, um Phänomene wie die Beatles und die Stones NIE WIEDER aufkommen zu lassen – die waren nicht steuerbar und stellten in ihrer Gesamtheit durch die Förderung alternativer gesellschaftlicher Entwicklungen auch eine politische Gefahr für „das Establishment“ da. Seitdem hat es mich nicht gewundert, das die Rockmusik zunehmend verkümmerte zugunsten von Flachtonprodukten. Darum kenne ich Lady Gaga nicht – und muß mich da auf Nina Hagens Urteil verlassen, hier bei Oe24:

Sie ist eine satanistische Schlampe, mit ihren faschistischen und dämonisch-angehauchten Geheimzeichen. Ihre Pop-Prostitution hat mehr mit Bikini-Werbung als mit Wärme zu tun. Ich habe immer die Liebe verspritzen lassen, aber bei ihr verspritzt bloß der Luxus.

Ich gestehe – ich mußte mich bei Wikipedia über Lady Gaga informieren – und fand: eins der üblichen Kunstprodukte der Musikindustrie. Und eine immense Anhäufung von „dämonisch-angehauchten Geheimzeichen“, wenn ich Nina da mal zitieren darf.

Man marschiert bei diesem Thema natürlich mit Hochdruck auf eine gesellschaftliche Großtabuzone zu: die Illuminaten, die große freimaurerische Weltverschwörung, an deren Ende ein satanisches Weltreich entsteht: Hartz IV für alle, die ihrer Oma keine Lehmannpapiere aufdrücken wollen. Mir ist es schon verdächtig, das es in einer demokratischen, offenen Gesellschaft Tabuthemen geben soll – erst recht, wenn diese Themen den Bestand der Firma, des Unternehmens gefährden könnten. In der normalen Wirtschaft wäre so etwas undenkbar – hier gilt es, immer den schlimmsten möglichen Fall anzunehmen um Vorsorge zu treffen, die Folgen aufzufangen. Man will ja nicht insolvent werden. Gesellschaftlich fahren wir gerade den anderen Kurs – die rosa Dauerbrille – was uns Rekordverschuldungen eingebracht hat, neben einer ständigen Abnahmen von Lebensqualität und zunehmendem Abbau von Bürgerrechten zugunsten einer Welt, in der … die Anbeter des Mammon (ein Unterteufel) triumphieren.

Wieso eine Gesellschaft, die die Werte von Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit im Grundgesetz huldigt und sich der Erklärung der allgemeinen Menschenrechte verpflichtet fühlt, eine Entwicklung hin zu einer Gesellschaft mit eher satanischen Werten nimmt, wird man doch wohl mal fragen dürfen, oder? Und wenn man erkennt, das die Musikindustrie die Jugend mit satanischen Symbolen füttert, dann wird man doch wohl auch mal fragen müssen, ob der Kurs der Massengesellschaft nicht doch etwa gesteuert wird. Immerhin gibt es ein Dokument, das gerade das behauptet, gefunden bei „Lübeck-Kunterbunt“:

Letzte Zweifel werden ausgeräumt durch den Brief … von Albert Pike an Guiseppe Mazzini vom 15. August 1871, der bis vor einigen Jahre in der Bibliothek des Britischen Museums in London ausgestellt war und dann ebenfalls auf mysteriöse Weise aus dem Verkehr gezogen worden ist. In diesem Brief schildert Pike seinem Freund Mazzini Einzelheiten eines im Sinne des Wortes „luziferischen“ Planes zur Welteroberung. Es ist mehr oder weniger die metaphysische Beschreibung der zwei bereits stattgefundenen und eines offenbar noch geplanten (möglicherweise in seiner Vorbereitungsphase bereits im Gang befindlichen) dritten Weltkrieges. Nach Pikes Worten „werden wir (im ersten dieser Kriege) die Nihilisten und die Atheisten loslassen; wir werden einen gewaltigen gesellschaftlichen Zusammenbruch provozieren, der in seinem ganzen Schrecken den Nationen die Auswirkungen von absolutem Atheismus, dem Ursprung der Grausamkeit und der blutigen Unruhen klar vor Augen führen wird. Dann werden die Bürger – gezwungen, sich gegen die Minderheit der Revolutionäre zur Wehr zu setzen – jene Zerstörer der Zivilisation ausrotten, und die Mehrheit der Menschen wird, gottgläubig wie sie ist, nach der Enttäuschung durch das Christentum und daher ohne Kompaß, besorgt nach einem neuen Ideal Ausschau halten, ohne jedoch zu wissen, wen oder was sie anbeten soll. Dann ist sie reif, das reine Licht durch die weltweite Verkündung der reinen Lehre Luzifers zu empfangen, die endlich an die Öffentlichkeit gebracht werden kann. Sie wird auf die allgemeine reaktionäre Bewegung, die aus der gleichzeitigen Vernichtung von Christentum und Atheismus hervorgehen wird, erfolgen.“ Das sozusagen theologische Dogma des Großmeisters Pike ist in den Instruktionen festgelegt, die von ihm am 4. Juli 1889 für die 23 höchsten Räte erlassen wurden: „Folgendes müssen wir der Menge sagen: ‚Wir verehren einen Gott, aber unser Gott wird ohne Aberglaube angebetet!‘ Euch, den souveränen großen Generalinstruktoren, sagen wir, was ihr Brüder der 32., 31., und 30. Grade wiederholen sollt: Die Maurer-Religion sollte von uns allen, die wir Eingeweihte der höchsten Grade sind, in der Reinheit der luziferischen Doktrin erhalten werden. Wäre Luzifer nicht Gott, würde Adonai (der Gott der Juden), dessen Taten Beweise für seine Grausamkeit, Verschlagenheit, seinen Menschenhaß, sein Barbarentum und seine Ablehnung der Wissenschaft sind, würden dann Adonai und seine Priester ihn verleumden? Ja, Luzifer ist Gott; unglücklicherweise ist Adonai auch Gott. Denn nach dem ewigen Gesetz gibt es Licht nicht ohne Schatten, Schönheit nicht ohne Häßlichkeit, Weiß nicht ohne Schwarz. Das Absolute kann nur in der Gestalt zweier Gottheiten existieren …“ Zweifellos ein Text, der zu allerhand Spekulationen in bezug auf die möglichen „Endzwecke“ dieser oder jener mit der Menschheitserlösung befaßten Hochgradmaurer provozieren könnte. … Es ist nicht zu übersehen, daß sich auch hinter diesen Texten das bekannte Credo vom Menschen als dem werdenden Gott versteckt, wie es aus dem philosophisch-religiösen Umfeld des Thule-Reiches bekannt ist … Quelle: E. R. Carmin „Das schwarze Reich. Geheimgesellschaften und Politik im 20. Jahrhundert“

Wie gesagt …. dunkelste Verschwörungsmythen erwarten uns da. Mythen, um die man sich eigentlich nicht kümmern bräuchte … würde die Gesellschaft nicht diesen seltsamen, merkwürdigen Kurs einschlagen, der sie von ihren humanitären, christlichen Wurzeln entfernt und zu einer satanischen Gesellschaft konvertiert, in der für arme, kranke, alte oder schwache Menschen kein Platz mehr ist.

Anders als in den achtziger Jahren, wo es eher so aussah, als gäbe es – in gesellschaftlich betuchteren Kreisen – einen ziemlich verrückten Kult, der sich erschöpfend erklären ließe durch den verzweifelten Kampf gegen die unerträgliche Langeweile des Reichtums, sieht es nun so aus, als hätte jener Kult inzwischen soviel Einfluß, das er politische Realitäten bestimmen kann … und möglicherweise sogar noch Größeres vorhat, weshalb er die Jugend auf eine bestimmte Symbolik trimmt, die schon erstaunlich oft auftritt, wie sogar PM bemerkt:

Für Experten der Semiotik, der Wissenschaft der Zeichen und Symbole, ist Lady Gaga aber aus einem ganz anderen Grund interessant: Ihre Auftritte, ihre Fotos und vor allem ihre Videos wimmeln geradezu von offenen und versteckten Hinweisen auf Dinge, die mit ihrer Musik überhaupt nichts zu tun haben. Bei der Analyse dieser Zeichen haben die Fachleute eine erstaunliche Entdeckung gemacht. Hinter der grellen Bilderflut, mit der die 25-jährige Künstlerin ihre Musik vermarktet, liegt eine verschlüsselte dunkle Ebene mit mysteriösen Hinweisen auf Gehirnwäsche, Folter und Satanismus.

Das gilt nicht nur für Lady Gaga, sondern für weite Bereiche der modernen Popkultur, Filmwelt und Architektur, wie der VigilantCitizen regelmäßig ausführt.

Sicherlich ist die Methodik vieler Verschwörungstheoretiker zu bemängeln. Da häufen sich schnell Hypothesen auf Annahmen, gestützt von Vermutungen und Interpretationen. Mit dieser  Methodik läßt sich schnell beweisen, das der Eifelphilosoph ein Ausserirdischer ist, der vom Aldebaran kommt um gegen die Verbreitung von Schokomüsli bei Aldi zu kämpfen.

Andererseits … haben wir die Absichtserklärung eine Mitbegründers einer politisch sehr einflußreichen gesellschaftlichen Gruppierung, aus der ersichtlich ist, das man eine antichristliche Gesellschaftsordnung zu etablieren wünscht, wir haben eine enorme Zunahme an semiotischen Phänomenen dieser Art – und eine Degeneration der politischen und sozialen Kultur Deutschlands, die exakt in diese Richtung führt.

Da quakt etwas wie eine Ente, riecht wie eine Ente, schwimmt und fliegt wie eine Ente – und wie reagieren wir politisch darauf?

Vollgekleckert mit Entenkot stellen wir uns mit stolzgeschwellter Brust vor die Menge und sagen: „Wir reden nicht über Enten!“.

Dabei liegt eigentlicheine große Chance in der Thematik: ist die Geschichte von Menschen gemacht und nicht nur purer Zufall, der sich als Nebenwirkung von Alltagsverrichtungen quasi nebenbei ergibt, dann hätte die Menschheit noch eine Chance, die Richtung schnell zu ändern. Stecken keine größenwahnsinnigen Freimaurer dahinter … dann ist es wohl eher die menschliche Natur, die uns in diese Richtung treibt.

Das wäre dann … wirklich übel.

Philosophische Praxis, Delfine, der Tod der Intelligenz, die Verbesserung der Welt wider den Teufel

Philosophie ist das spannendste und ertragreichste Studium, das ich mir vorstellen kann, dicht gefolgt von Ethnologie. Keine andere Wissenschaft erlaubt soviel gedankliche Freiheit … und fordert gleichzeitig so viel gedankliche Freiheit, denn man muß einiges aushalten können. So ist eine Sparte der Philosophie die Religionsphilosophie, die sich wiederum unterteilen läßt in viele kleine Unterkategorien, von denen eine der Atheismus ist, eine Glaubensform, die – wie auch aus dem Wort zu entnehmen ist – eine irgendwie geartete Form von „Theismus“ braucht, gegen die er dann dagegen sein kann.  Dann gibt es die Theisten (häufig als „Monotheisten“ anzutreffen), die aber in entschiedenem Gegensatz nicht zu den Atheisten (was deren Ego sehr ankratzt) leben, sondern einerseits im Gegensatz zu Theisten mit einem alternativen Götterangebot oder auch andererseits – noch schlimmer – in der Auseinandersetzung mit Pantheisten, Neuheiden, Naturmystikern, Nihilisten, Animisten, Freimaurern und was die lebendige Vielfalt der Welt sonst noch so hervorgebracht hat existieren.

Eine andere Sparte ist die politische Philosophie, bei der wir die gleiche Vielfalt vorfinden – der eine träumt von einem gerechten König, der nächste will überhaupt einen König, egal ob gerecht oder ungerecht, wieder der nächste kommt daher und will die Diktatur des Proletariats anstelle der Diktatur des Königs und wieder andere wollen die Herrschaft des Menschen über den Menschen ganz abschaffen.

Was es da auszuhalten gibt? Nun – für einen Philosophen haben sie alle recht. Jeder hat – in seinem Denksystem unter vollständiger Anerkennung aller Parameter und aller Voraussetzungen des Systems völlig recht – und wenn es eine politische Aufgabe der Philosophie gäbe, dann jene, ein System zu erhalten, in dem auch weiterhin JEDER RECHT HABEN DARF … auch wenn man ihn persönlich auf den Tod nicht ausstehen kann.  Hier dürfte die Philosophie den nächsten Schritt machen (und wieder zurück zu ihren Wurzeln finden) und nicht nur beschreiben, sondern sie – nach Marx – verändern, was problematisch wird, wenn man nicht weiß, wohin denn genau man was warum verändern sollte.

Solche Erwägungen führten unter anderem dann früher schon mal zum Ideal des Philosophenkönigs, ein Ideal, das „gut gemeint“ war, wobei wir uns erinnern, das „gut gemeint“ das Gegenteil von „Böse“ ist, denn zum schnellen kraftvollen Handeln eines Kriegerkönigs eignet sich der philosophische Geist nicht, er muß und soll versuchen, alles gleichzeitig zu sehen und gleichzeitig im Blick behalten, das seine eigene Sicht sehr eingeschränkt ist – mit dieser Mentalität führt man keine Menschen erfolgreich in einen Krieg, mit dieser Mentalität bleibt man friedlicher menschenfreundlicher Kleinbauer oder – wenn die Maschinen sich das Ackerland erobert haben, eben Kleinbürger, wiewohl man weiß, das es eigentlich die Aufgabe des Philosophen wäre, die Welt nicht nur zu verändern sondern … sie zu verbessern.

Das dies unmöglich ist, leuchtet jedem sofort ein – aber doch ist es nicht unmöglich, denn was man tun kann ist, die jeweiligen Systeme (und die Menschen, die sich Bruchstücke der Systeme auf ihre kleinen Fähnchen schreiben und damit durch die politische Welt rennen und hoffen, das ihnen alle oder – aus Gründen der Wahlkampfkostenerstattung – möglichst viele  folgen) nach ihren eigenen Maßstäben zu beurteilen … immerhin gibt es nur ganz wenige kulturelle Strömungen, die im düstersten Sinne satanisch oder menschenfeindlich oder noch schlimmer sind (es gibt aber Menschen, die genau so etwas betreiben, das muß man der Vollständigkeit halber erwähnen, Menschen, die ein Weltbild haben, in denen dunkle, lebensfeindliche untote Götter hinter den Schleiern der Wirklichkeit lauern und deren betreiben es ist, genau jene Götter auf die Welt loszulassen – einfach mal bei AMAZON in der Esoterikabteilung bei den magischen Schriften gucken), die meisten wollen Frieden, Glück und Heil für alle – nur die Methoden unterscheiden sich.

Unsere bürgerliche Zivilgesellschaft stand beispielsweise mal ganz vorne als Leuchtturm von Freiheit und Aufklärung und versteht sich als christliche Kultur. Das ist ihr Anspruch. Die Wirklichkeit … sieht ganz anders aus – obwohl es ja eigentlich keiner will. Die Wirklichkeit sieht so aus, das wir gerade dabei sind, die möglicherweise intelligentesten Wesen dieses Planeten auszurotten … die Delfine, hier bei News.de:

Die US-Forscherin Lori Marino von der Emory Universität in Atlanta analysierte die graue Masse von drei Großen Tümmlern (Tursiops truncatus). Das Ergebnis ihrer Studie: Gemessen an ihrer Größe haben Delfine etwas weniger Hirnmasse als der Mensch. Dafür ist ihr Hirn stärker gefaltet und hat eine größere Oberfläche, eine Eigenschaft, die die fehlende Masse wettmachen könnte. Die Faltung betrifft vor allem die Neocortex, eine Hirnstruktur, die komplizierte Denkvorgänge und das Selbstbewusstsein steuert. Keine andere Art der Welt hat ein so gewundenes Gehirn wie Delfine, berichtete Marino auf der Jahrestagung des amerikanischen Wissenschaftsverbandes AAAS in San Diego.

In der Philosophie wurden schon (oder besser gesagt: noch) vor dreissig Jahren Seminare über die Intelligenz von Delfinen abgehalten, schön zu sehen, das sie heutzutage immer noch aufs Neue bewiesen wird. Vielleicht entdeckt man auch wieder, das die Walgesänge in ihrer Struktur der Komplexität von Opern ähneln … bevor sie ausgestorben sind.

Da suchen wir mit viel Geld nach Intelligenz im Weltall und haben sie möglicherweise gleich nebenan. Ihr Pech – sie verhält sich nicht so, wie wir es erwarten, dabei … würden wir nicht auch gern den ganzen Tag singend in der Badewanne liegen? So fremd ist uns das Lebensgefühl als Delfin doch nicht, oder?

Doch wie würden Christen eine Kultur nennen, die diese Intelligenz (zum Teil gezielt) verfolgt, vernichtet und ihnen die Badewanne so vergiftet, das sie aussterben … sie und viele viele andere Arten, mit denen man sich ursprünglich das Raumschiff Erde teilte? Da ihr Gott ein Gott des Lebens, ja, sogar das Leben selbst ist … eine Kultur des Teufels.

Wenn ihr denn Christen seid, warum betreibt ihr dann eine Kultur des Teufels? – diese Frage müssen sich viele Menschen der Neuzeit gefallen lassen, auch von Menschen, die selbst nicht an den Teufel glauben.  Nun kennen monotheistische Kulturen keinen Teufel, weil es ja eine Art „Gegengott“ wäre und somit ein unzulässiges Element im System. Es sei denn, sie wären Katharer (die „Reinen“), die meinten, es gäbe hier nur den bösen Weltenschöpfer … aber die Kirche hat sie ja zusammen mit den Bogomilen (die ähnlich dachten) ausgerottet, wie wir die Wale und Delfine ausrotten. Aber als jener Versucher, der Christus die Herrschaft über alle Länder der Erde anbot (was dieser dankend ablehnte), muß er irgendwie (wenn auch mit Zähneknirschen, ich weiß) in das System implementiert werden, wenn auch nur als Sinnbild für eine zutiefst lebensfeindliche Kraft, die – verblüffender Weise – bewußt und gezielt erst seit 150 Jahren angebetet wird, seit jener Zeit, da der Satanismus als Religionsform, als Gegenreligion zur Kirche geschaffen wurde (und die Maschinen dem Adel die Herrschaft stahlen).

Hier schließt sich ein seltsamer Kreis, der aus den treibenden unreligiösen  Kräften der Moderne – Naturwissenschaft, Materialismus, Fortschritt, Vernunft – eine in der Theorie lebenszerstörende Religion macht … was ihrer Wirkung in der Welt und der Kultur entspricht.  Aber im Lichte dieses Kreises ist sehr verständlich, warum „Arbeit“ ein heiliger Fetisch und Gottesdienst geworden ist…. und ich denke, es wird viele politische Prediger der Moderne überraschen, das sie eigentlich die Kategorie der Religion nie verlassen haben, obwohl ihre Aufgabe eigentlich die Kategorie der Politik gewesen wäre. Wer aber aus der Kategorie der Politik gegen Esoterik predigt (ein Geschäft, das man bei Linken gerne findet, wodurch sie automatisch nebenbei religiöse Menschen – die absolute Mehrheit – vergraulen und so sicherstellen, das sie für immer und ewig unbedeutende Opposition spielen dürfen trotz der Mehrheitsfähigkeit ihrer politischen Werte) muß wissen, das er nicht mehr in der politischen Welt seine Basis hat, sondern in der Welt der Religionen.  Nur doof, wenn man dann gar keine eigene hat … außer einer vorsichtig geäußerten Vermutung (manchmal mit großem Krach trotzig vorgetragen), das da GAR NICHTS ist.

Es kann sein, das „da gar nichts ist“ – auch wenn die erkenntnistheoretische Sparte der Philosophie uns bei solch absoluten Urteilen zur Vorsicht mahnt – wir sind schlichtweg zu blöde, um solche Urteile zu fällen, mal kurz und knapp gesagt. Aber das „gar nichts“ gehört zum Kreis der denkbaren Möglichkeiten. Wenn da aber gar nicht ist … wenn der Mensch nicht mehr die Krone der Schöpfung ist, ihr verantwortungsvoll und liebevoll  handelnder Hirte (was der jüdischen Vorstellung vom Königstum entspricht, aus deren Vorstellungswelt das Bild entliehen ist), dann gibt es nichts, was einen hindern könnte, mordend, plündernd und brandschatzend durch die Welt zu ziehen, wann immer man Lust dazu hat … und es gibt erst recht keinen Grund, dann vor dem Menschen halt zu machen.

Und schon sind wir – letztlich – bei der Agenda 2010 als Werk des Teufels angelangt, schon kann Genozid neben Fußball zum beliebten Volkssport werden, wenn man sich nur vorher auf eine konkrete Opfergruppe geeinigt hat, ein oft durchlebter gesellschaftliche Prozess, vor dem uns auch „die Vernunft“ nicht schützen kann.

„Vernunft“ als solche zeigt nur Wege auf, sie entwirft an sich keine Ziele. Ich kann ein Kind aus vernünftigen Gründen retten (zum Beispiel weil es mehr Leben vor sich hat als der Erwachsene, den ich nicht gleichzeitig auch noch retten konnte) oder es töten (weil seine Eltern die falsche Religion haben, die falsche Partei wählen oder es selbst zur falschen Bevölkerungsgruppe gehört) – Beides kann sehr vernünftig sein. Ich kann aus vernünftigen Gründen Tiere schützen oder ausrotten, kann für beliebig viele Thesen beliebig viele Antithesen formulieren, die dann beliebig viele Synthesen ermöglichen – mit mehr oder weniger Leichen, wobei es – ja nach Grundüberzeugung, mal vernünftiger ist mehr Leichen zu produzieren (weil weniger Esser übrig bleiben) oder auch mal weniger Leichen (weil sie häßlich sind und stinken).  Aus vernünftigen Gründen kann ich die Erklärung der allgemeinen Menschenrechte heilig sprechen („nie wieder Ausschwitz!“) oder sie verwerfen („Ist doch unbezahlbar„) – womit wir wieder bei der Agenda 2010 wären.

Aber das ein Teufel böse ist und eine teuflische Kultur der Verbesserung bedarf (und verbessert werden kann) versteht jedes Kind und jeder Mensch – außer den eingefleischten Satanisten, die glauben, das da GAR NICHTS ist und bestrebt sind, auch GAR NICHTS am Leben zu lassen, damit der Satz wieder stimmt – ist auch sehr vernünftig, aus ihrer Perspektive heraus.

Wer übrigens noch Zweifel an dem Zusammenhang zwischen Religion und Kommunismus hat, der gönne sich mal eine Reise in die Eifel zum Geburtshaus von Karl Marx in Trier und schaue sich die Gesichter die Chinesen an, die dort – fast täglich – ihre Andacht verrichten. Laßt noch mal tausend Jahre ins Land gehen, dann gibt es Gebete, Heiligenbildchen und einen Schrein für seine Knochen, heilige Orden und Inquisitoren, die die Reinheit der Lehre wahren, gibt es schon jetzt.

Aber nicht das man mir jetzt auf die Idee kommt, wieder alles schön zu vereinfachen und mit der Fahne „Marx = Satan“ loszuziehen. In Wirklichkeit würde es der Welt schon sehr helfen, wenn niemand mehr mit irgendwelchen Fahnen herumlaufen würde (außer –  zur Not – mit seiner ganz eigenen Privatfahne) . Vielleicht ist gerade das die große Herausforderung der Zeit und der kommende – notwendige – Schritt der Evolution.

Ach ja – Evolution. Wenn wir großes Pech haben … dann stammen wir wirklich vom Affen ab:

Bleibt das Wettrennen zwischen Mensch und Delfin um die höchste Intelligenz zunächst noch unentschieden, steht doch zumindest ein Verlierer schon fest. Menschenaffen wie Schimpansen und Gorillas fallen im Vergleich zu Tümmlern und anderen Delfinen deutlich zurück. Das Affenhirn ist nur doppelt so groß wie das durchschnittliche Hirn von anderen Tieren dieser Größe. Das Hirn der Delfine ist dagegen fünfmal größer, als bei ihrem Körper zu erwarten wäre. Der Mensch besitzt im Vergleich zu Tieren ähnlichen Gewichts sogar die siebenfache Hirngröße. Auch in Bezug auf die Struktur und andere Merkmale des Hirns bleibt den Menschenaffen nach den jüngsten Erkenntnissen vom Delfin nur ein weit abgeschlagener Platz drei.

Aber vielleicht gibt es ja auch eine Verwandschaft zum Delfin … wenn man nur weit genug zurückschaut.

Die Wiederkunft Christi, die Bilderberger … und Kommissar Columbo

Was mich persönlich an Verschwörungstheorien stört, ist, das sie „andersherum“ selten funktionieren, d.h. wenn man sich – in guter alter hermeneutischer Tradition – in die Täter hineinversetzt, die Tat selbst plant (in vielen Zügen, wie ein Schachspieler) merkt man schnell, das es an vielen Stellen hakt.  Die zentrale und erste Frage ist: WARUM sollte ich das tun. Es ist die Frage des Kriminalisten (auch so ein Verschwörungstheoretiker) nach dem Motiv. Denken wir uns doch einfach mal einen Kriminalbeamten (am besten: Fritz Falk als Columbo) der diesen Fall untersucht.

Ich sehe schon, das man zu Vereinigungen wie den Bilderbergern viel Material zusammentragen kann und dabei auf weitere Vereinigungen ähnlicher Art stößt, bis man ein großes Netzwerk unterschiedlichster machtvoller Menschen hat, die … die Welt in eine Richtung lenken könnten.

Weitere Indizien deuten darauf hin, das sie es tun ( so sollen die Bilderberger die deutsche Einheit samt Verträgen ausgearbeitet haben) jedoch ist der Nachteil von Indizien, das sie zwar logisch sein können, aber noch nicht erschöpfend sind. Hierzu bedarf es immer … eines Motivs.

Ja, werden manche jetzt sagen, Geld und Macht sollten doch Motiv genug sein? Nun, davon haben die doch genug.

Kriminalisten haben es bei ihren Verschwörungstheorien einfacher: meist liegt eine Leiche irgendwo herum, Geld fehlt, ein Haus brennt. Andererseits … unsere Leiche ist die Demokratie und die soziale Marktwirtschaft der Bundesrepublik Deutschland, Geld fehlt in Massen (wir wissen aber genau, in welchen Taschen es angekommen ist, nicht wahr, Herr Fischer? Was zahlt den Goldman Sachs so für die Vorträge?)  und die soziale Lage brennt wie Häuser auf Sylt und Autos in Hamburg, Köln und Berlin.

Was wir sehen ist, das Gesetze geschaffen werden, die große Mengen Geld von der Mehrheit der Bevölkerung auf eine kleine Minderheit lenken, die sich dumm und dämlich verdient – eben nicht durch ihre Leistung, sondern durch die staatlichen Gesetze, die die Verteilung regeln.

Warum macht man so etwas? Blinder Aberglaube an die „unsichtbare Hand des Marktes“? Das mag sein. Es könnte erstmal ausreichen, wenn man diese Menschen für so blöde hält, wie man selbst ist. Sind die aber nicht.

Gestern habe ich Stunden um Stunden daran gesessen um eine Motivation zu finden, die einen David Rothschild samt europäischen Hochadel dazu treiben könnte, sechsundsechzig Jahre lang jedes Jahr ein bis zwei Konferenzen abzuhalten, mit viel Mühe die vielbeschäftigten Leistungsträger mit ihren achtzig-Stunden-Wochen einzuladen, sie mit Sicherheit auf Geheimhaltung einschwören zu können, sie, die Könige und Herren der Welt sogar dazu zu verpflichten zu können, das sie während der Tagung unter keinen Umständen die Tagung verlassen dürfen. Eigentlich – bei den Egomanen, die man dort findet – schon an sich eine Unmöglichkeit.

Trotzdem klappt es.

Von Unternehmensberatern kann man lernen, das sie selbst große Konzerne eine durchschnittliche Lebensdauer von vierzig Jahren haben.  Es gibt aber einen Konzern, der eine deutlich längere Dauer aufweist: die katholische Kirche. Ähnliche Erfahrungen kann man auch in Wohngemeinschaften machen (das entnahm ich mal einer Ausgabe von Eurotopia): dort, wo religiöse Dimensionen mit ins Spiel kommen, halten Gemeinschaften (auch Zweckgemeinschaften) deutlich länger.

Kein Wunder also, das manche Autoren auf die Idee kommen, aus den Bilderbergern die fünfte Kolonne Satans zu machen, ein verführerischer Gedanke – der aber in meinen Augen nicht weit trägt.  Zwar wäre es denkbar, das Unternehmensberater auf die Idee kommen, eine künstliche (z.B. satanische – wegen des zwanglosen Umgangs mit Sex, Drogen und Gewalt) Religion zu schaffen um einer gemeinschaftlichen Unternehmung/ einem Konzern ein langes Leben zu verschaffen – und bei relativ geschlossenen Gruppen wie dem Bohemian Grove könnte so etwas sogar funktionieren. Bilderberger jedoch werden nach Macht eingeladen … und die Wahrscheinlichkeit, das dort Leute auflaufen, die mit diesen religiösen Inhalten per se nichts anfangen können und somit (trotz Orgien) nicht eingefangen werden können, ist sehr groß, so daß man meiner Meinung nach in diese Richtung nicht weiter denken braucht.

Irgendetwas muß die Bilderberger aber in ihrem Inneren zusammenhalten, das ist die einhellige Meinung ihrer Kritiker, die unter anderem schon direkt von „Druckmitteln“ sprechen, die die Teilnehmer dazu zwingen, sich dem Prozedere zu unterwerfen.

Jeder, der mal Menschen motivieren mußte, weiß aber, das die Motivation, die von innen kommt, die aus einem selbst entstammt – die intrensische – viel stärker ist als die, die mit Geld, Druck, Macht, Strafe von außen erzeugt wird. Eine Mutter leistet mehr aus Liebe zu ihrem Kind als aus Angst vor der ARGE. Hat man aber die intrensische Motivation der Menschen, kann man ihnen bedingungslos vertrauen.

Also wäre die Frage … welche Information kann Menschen dazu bringen, einem Weg zu folgen, der nicht der ihre ist … was wissen die, was wir nicht wissen?

Baldige Invasion von der Wega … basierend auf einer Äußerung von Ronald Reagan?

Baldiger Meteoreinschlag mit verheerenden Folgen?

Oder zerreißen 2012 die Kontinentalplatten?

All diese Hypothesen reichen nicht aus, tragen nicht allzuweit – und funktionieren bei manchen Charakteren einfach nicht. Außerdem bedürfen sie einer immensen Überzeugungsarbeit, großen, umfangreichen Beweisführungen, die immer zweifelhaft bleiben, wenn sie zu umfangreich werden.

Und dann fand ich eine, die funktionierte immer besser, je mehr ich mit ihr herumspielte – und die war sehr einfach weil schon lange „bekannt“. Zwar nur in unserem Kulturkreis … aber die Bilderberger und ihre Schwesterorganisationen arbeiten nur dort.  Es ist quasi eine Organisation, die nur im christlichen Kulturraum beheimatet ist.  Die Information ist einfach und überzeugend – und erklärt auch die spontane Spendenbereitschaft der amerikanischen Milliardäre.

Die denkbare Botschaft, die funktionieren würde, wäre … die Rückkehr Christi. Der sichere Glaube/Beweis, das seine Rückkehr dicht bevorstünde. Man versetze sich nur in die Reichen und Mächtigen … wenn man sie überzeugen könnte, das es wahr wäre, wüßten sie, das ihre Tage gezählt sind – zumindest als Reiche und Mächtige. Möglicherweise kriegen sie noch Extrastrafpunkte wegen diverser Sünden, aber das ist nebensächlich, weil es nicht primär um Angst geht sondern um Verlust – um den Verlust der ganzen Lebensleistung, der Macht, des Einflusses, des ganzen Selbstwertgefühls, der ganzen Spielzeuge und Prestigeobjekte, für die man so „hart gearbeitet“ (oder rücksichtslos geplündert) hat.  Sie reagieren wie Kinder auf Mama, die ins Wohnzimmer kommt und den Fernseher ausstellt.

Es wäre auch eine Erklärung dafür, warum man so viele Jesuiten nahe wichtigen politischen Charakteren findet (hierzu später mehr, das ist ein umfangreiches anderes Thema) – ihre Dienste wären aus anderen Gründen notwendig.

Nun ist unser kleiner Kommissar, der die Umtriebe der Bilderberger untersucht, schon ein ganzes Stück weiter, denn er hat ein Motiv, das selbst Atheisten beeindrucken würde … käme Christus wieder, wäre ihr Atheismus wertlos. Es würde zu weit führen, aus dieser Annahme jetzt auch den Krieg gegen den Islam ableiten zu wollen – sie würde höchstens eine kleine Nebenrolle spielen können aber eben auch funktionieren.

Aber er wäre zurecht noch nicht ganz zufrieden, denn die historische Entwicklung wäre ja eigentlich angesichts des baldigen endgültigen Endes von „Geschichte“ egal – das ist der kleine Haken an der Geschichte.

Warum noch Leid und Elend in die Welt bringen und nochmehr substanzlose Zahlen in virtuellen Welten aufhäufen, wenn das Spiel sowieso bald vorbei ist und man mit der eigenen Lieblosigkeit konfrontiert wird? Hier wäre die Spekulation zu Ende, denn die Erklärung wäre nicht erschöpfend, es sei denn, wir denken uns noch eine weitere Information: das man die Wiederkunft Christi aufhalten kann.

Davon hat man noch nie gehört? Nein, nicht im Religionsunterricht, aber es gibt Denkschulen, die davon ausgehen, das es  möglich ist. Die kennt nur nicht jeder:

{jl.Advt.103} (Jesus:) »In eine Welt voll materieller, selbstsüchtiger Menschen kann ich nicht kommen, sie müssen erst geistig geläuterte Seelen, Mir zugetane Wesen sein, die dann auch Mich zu ehren, zu lieben und zu verstehen wissen…«

Quelle: Jakob Lorber

Und damit hat man alle in der Hand, die reich und mächtig sind – und gibt ihnen ein gemeinsames Ziel, das ihr eigenes ist – ganz ohne künstliche (satanische) Nebenreligion (die sich aber in dem dann herrschenden Klima in inneren Zirkeln gut entfalten könnte – aber mit Sicherheit aus rein ästhetischen Gründen trotz Orgienversprechens nicht jedermanns Dingen ist). Das wäre der ideale Verkäufertrick: erst das Problem beschreiben … und dann die Lösung bieten. Verwandelt die Menschheit in selbstsüchtige materielle Menschen und die Wiederkunft wird aufgeschoben!

Unser Kriminalist ist begeistert.

Aber … dieser Lorber, ist er eine hinreichende gut belegte Quelle (hinreichend hier als weniger denn ausreichend oder erschöpfend – es ist eine kleine Hilfshypthese), d.h. könnte man ihn reichen dummen Leuten als glaubwürdig verkaufen?

Ja.

Die Legenden um ihn reichen aus, um ihn als „echten Propheten“ verkaufen zu können:

In Lorbers Schriften finden sich zahlreiche Aussagen und Konzepte, die von seinen Anhängern als Hinweise auf die Quantenphysik interpretiert werden. Er schrieb über ein Zeitalter der Technologie, über drahtlose Kommunikation mittels des Blitzes, Flüge über die Ozeane und über Eisenwägen, die schneller als Pfeile dahinfliegen. Ebenso warnte er vor den klimatischen Veränderungen und Katastrophen, vor Luftverschmutzung und Entwaldung. Er prophezeite Zeiten, die von „Gottleere“, „Vielkrieg“ und einer „geistigen Sündflut“ geprägt sein würden.[13]

Quelle: Wikipedia

Aber wer weiß – vielleicht ist die Botschaft auch von Nancy Reagan bei ihren Seancen übermittelt worden … nein, das paßt zeitlich nicht.  Und wäre megapeinlich.

Somit haben wir ein denkbares Motiv.

Wie bei allen Indizienprozessen jedoch gilt: das muß nicht die Wahrheit sein. Es bleibt eine reine intellektuelle Spielerei – erstmal. Kriminalisten müssen das machen – Philosophen dürfen das machen.

Ob es erschöpfendere Erklärungen jenseits dieses Konstruktes gibt … darf sich jeder selbst überlegen. Mir persönlich reicht, das ich eins gefunden habe, das lange bei vielen Menschen unterschiedlichsten Charakters  intensiv wirken würde, ohne das man auf viele Hilfshypothesen zurückgreifen muß.

Es wäre eine mögliche denkbare Wahrheit, die erklären könnte, warum so viele mächtige reiche Menschen sich auf einmal so merkwürdig verhalten – in unterschiedlichster Form.  Es ist eine denkbare mögliche Wahrheit hinter den Verschwörungstheorien, die all die Menschen vereinen kann, die ja ansonsten in Wirtschaft, Politik und Gesellschaft erbitterte Konkurrenten sind – und diese Einigkeit ist ein weiteres seltsames Indiz.

Da ist doch ein Cem Özdemir Mitglied der Atlantikbrücke, dessen Vorsitz ein Friedrich Merz führt. Und das geht so einfach?

Aber die Seltsamkeiten der Atlantikbrücke … müssen erstmal bis morgen warten.

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