Sahra Wagenknecht

This tag is associated with 6 posts

Corona-Impfzwang? Nein Danke!

Blöd, blöder, Söder – dass diese Steigerung zutrifft, hat der bayrische Ministerpräsident in dieser Woche unter Beweis gestellt. Zwar steht aufgrund der chaotischen Strategie der Bundesregierung noch längst nicht genug Impfstoff zur Verfügung, um all jene zu impfen, die aufgrund ihres Alters oder aufgrund von Vorerkrankungen lieber heute als morgen geimpft werden möchten. Zwar ist noch gar nicht geklärt, ob Menschen, die gegen COVID-19 geimpft sind, das Virus trotzdem weitergeben können. Trotzdem hat Söder nun eine Impfpflicht für Pflegekräfte ins Gespräch gebracht. Ich finde das respektlos all den Beschäftigten gegenüber, die monatelang ihre Gesundheit riskiert und Überstunden geleistet haben, um anderen Menschen zu helfen. Impfen lassen oder arbeitslos? Es empört mich, dass es Pflegeheime und Krankenhäuser gibt, die ihre Beschäftigten vor diese „Wahl“ stellen. Jetzt sollen ungeimpfte Pflegekräfte also eine Gefahr darstellen – aber wenn sie monatelang ohne ausreichende Schutzkleidung arbeiten müssen, sogar krank zum Dienst verpflichtet werden und bis heute noch nicht flächendeckend gestestet werden, ist das kein Thema. Warum ich eine Impfpflicht ablehne und warum Pflegekräfte mehr Anerkennung und Respekt verdient haben statt noch mehr Druck und Zwang – darum geht es in meinem Video der Woche.

Sahra Wagenknecht – Kurzvideos

Sahra Wagenknecht spricht mit Markus Lanz über DIE LINKE

Mit Markus Lanz sprach ich vergangene Woche über den Zustand der LINKEN, den anstehenden Parteitag und Kandidatinnen und Kandidaten für den Vorsitz.

Sie machen Milliarden aus unserem Leben

Google, Amazon und Co. gehören zu den großen Gewinnern der Coronakrise. Ohne sie geht kein Homeoffice, sie profitieren vom Zuwachs im Onlinehandel und erhöhten Bedarf an digitalen Plattformen und Angeboten. Höchste Zeit, dass die Digitalkonzerne gerecht besteuert werden!

Der Fall Navalny und die Heuchelei des Westens

Warum schert sich niemand um Menschenrechte, wenn wir Öl aus Saudi-Arabien beziehen? Warum spricht niemand über tausende menschenrechtswidrige Drohnenmorde, wenn wir Fracking-Gas aus den USA importieren? In der Folge des Giftanschlags auf den russischen Oppositionspolitiker Alexei Navalny aber wird gleich der Import von Gas aus Russland infrage gestellt, alle drohen empört mit Sanktionen, Nord Stream 2 wird kurz vor der Fertigstellung auf Eis gelegt. Warum ich finde, dass mit zweierlei Maß gemessen wird die Debatte nach dem Anschlag auf Navalny als heuchlerisch empfand, diskutierte ich gestern mit Markus Lanz.

Warum ich mich in der Politik engagiere

»Warum tut man sich das eigentlich an«, fragt Markus Lanz in seiner Sendung – und wohl jeder Politiker früher oder später sich selbst. Für mich ist die Antwort klar: Politik mache ich aus Überzeugung und weil ich glaube, dass wir in Deutschland eine starke soziale Kraft brauchen. Denn auch jetzt drohen wieder Steuererhöhungen und soziale Kürzungen, um die Kosten der Krise zu bezahlen – während eine Handvoll Milliardäre noch in der Krise immer reicher werden.

Finanzgauner, Bankster und ihre Hintermänner – am Beispiel Olaf Scholz

Stellen Sie sich vor, Sie werden bestohlen. Was würden Sie tun, wenn Sie um mehrere hundert, möglicherweise gar tausende Euro betrogen werden? Sie würden als erstes etwas unternehmen, damit Ihnen nicht noch mehr gestohlen werden kann, nehme ich an, dann die Täter ausfindig machen, Anzeige erstatten und ihr Geld zurück verlangen. Klar.
Nicht so klar ist das für die Politik, im speziellen für Finanzminister Olaf Scholz. Denn die Geschichte ist keine Fiktion – wir wurden beraubt, jeder von uns um mindestens einige hundert Euro. Banken ließen sich Steuergelder, die sie nie gezahlt haben, als vermeintliche Rückzahlungen von den Behörden “erstatten”. Über 30 Milliarden Euro verschwanden so aus den Deutschen Steuerkassen. Aber Scholz, der Wächter über unser Steuergeld, holt sich das Geld nicht zurück.
Als Hamburger Bürgermeister ließ er die Fristen für Millionen Euro Rückzahlungen aus betrügerischen Cum Ex Geschäften verstreichen. Die Termine wurden nicht einfach vergessen, sie fallen zusammen mit mehreren Treffen zwischen Scholz und dem Chef der betroffenen Warburg-Bank sowie einer stattlichen Spende ebendieser Bank an die Hamburger SPD. Alles Zufall? Warum belog Scholz dann den Finanzausschuss des Bundestages und stritt Treffen mit dem kriminellen Banker ab – obwohl nun weitere Zusammenkünfte in aller Ausführlichkeit durch dessen beschlagnahmte Tagebücher dokumentiert sind? Wie kommt es, dass Scholz’ Finanzministerium tief versteckt in einem der Corona-Hilfsgesetze einen brisanten Paragraphen durchmogelte, durch den die Rückforderung eines großen Teils der illegalen Cum Ex Geschäfte nicht mehr möglich sein wird, selbst wenn die Täter von Gerichten verurteilt werden?
Über Scholz’ pikante Rolle im Cum Ex Skandal, die generelle Verflechtung von Politik und Finanzwirtschaft und was man dagegen tun kann, spreche ich diese Woche in meinem Video.

Sahra Wagenknecht zur „Eurokrise“ und Griechenland

Sollte man gesehen haben. Keine Sorge, man mutiert nicht sofort zu einem langhaarigen Kommunisten unf hängt sich Honecker Bilder an die Wand. Eine Rede von Ende November 2012:

Völlig irrwitzige Vorschläge zur Finanzkrise

Nun, so wird es uns jedenfalls von unserer geliebten Bundesregierung verkauft. Urteilen Sie selbst:

 

Ein Interview mit Oskar Lafontaine bei N-TV (klick):

„Die Finanzmärkte spielen mit den Regierungen Katz und Maus. So bleiben wir in dem widersinnigen System stecken, dass die Staaten Geld drucken, das die EZB dann den Geschäftsbanken zu einem Zinssatz von 0,75 Prozent gibt. Die Banken geben dann den Staaten Kredite zu einem Zinssatz von sieben Prozent weiter. Das ist doch verrückt!“

Und seine Liebste, bewegt und in Farbe, über die Hilfen für die Gläubiger Griechenlands:

Wenn ein Unternehmen immer neue Schulden macht, um damit eine Zahlungsfähigkeit vorzutäuschen, die es längst nicht mehr gibt, dann nennt man das im realen Leben Konkursverschleppung. Und wer einen Konkurs verschleppt, der macht sich strafbar. Jeder weiß, dass Griechenland zahlungsunfähig ist und den riesigen Schuldenberg aus eigener Kraft unmöglich mehr bedienen kann.

Zum Schluß noch eine nicht ganz unwichtige Frage, die ich hier gefunden habe:

Wieso spricht keiner der Schauspieler in der Berliner Muppetsshow die 51 Billionen Kubikmeter Erdgas an – neben den übrigen Bodenschätzen Griechenlands, auf denen Griechenland sitzt? Das sind – bei einem Preis von nur 10 Cent/Kubikmeter – 5100 Milliarden Euro. Der Marktpreis beträgt derzeit 80 Cent/Kubikmeter. Die Antwort kann nur sein: Sie dürfen es nicht. Auch Wagenknecht nicht, deren Rede sonst sehr gut ist. Am Ende spricht sie von Marionetten im Reichstag und von Fassadendemokratie.

Die Ursache der Wirtschaftskrise

Aus Sicht von Tante Wagenknecht von den bösen Linken:

Die letzten 100 Artikel