Rüdiger Lenz

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M-PATHIE – Zu Gast heute: Dirk Pohlmann „Ermittlungshypothese oder Verschwörungstheorie“

Dirk Pohlmann ist ein investigativer Journalist und nicht nur den KenFM-Usern bekannt. Als Dokumentarfilmer, (u. a. „Täuschung – Die Methode Reagan“), deckte Pohlmann viele Ungereimtheiten in Sachen Politik auf und wurde, wenn wundert es heute, zu einem Journalisten, den die Öffentlich-rechtlichen Medien nicht mehr beauftragten, in ihrem Namen zu recherchieren.

In diesem Gespräch legt Dirk Pohlmann die Unterschiede zwischen einer Arbeitshypothese, auch Ermittlungshypothese genannt, und einer Verschwörungstheorie bloß. Pohlmann, der nicht nur ein guter Journalist ist, sondern mit den Jahren auch über ein selten aufzufindendes Allgemeinwissen verfügt (was weiß dieser Mann eigentlich nicht?), legt hier akribisch unterhaltsam den Unterschied zwischen diesen beiden Theorien dar.

Jeder Kriminalist arbeitet mit Ermittlungshypothesen, die man auch Verschwörungstheorien nennen kann, da jeder Kriminalist zunächst mit Annahmen und Mutmaßungen arbeiten muss. Stellt sich seine Arbeitshypothese als falsch heraus, so sammelt er weitere, neue Fakten, mutmaßt in eine andere Richtung und ermittelt weiter, bis er den Täter fassen kann oder auch nicht.

Mutmaßungen finden sich überall, doch wenn sie im politischen Kontext von Journalisten angewendet werden, dann sind es heute für die oppositionellen Kräfte oder den Täterkreis selbst, der Macht besitzt, Verschwörungserzählungen oder Schlimmeres. Wer die Unterschiede dieser beiden Theorien einmal kennenlernen will, der sollte sich hier von Dirk Pohlmann inspirieren lassen.

Jagt den Juden Ken Jebsen!

Ein Kommentar von Rüdiger Lenz.

Die zentrale Kategorie des Rassismus ist die Minderwertigkeit. Durch die Brille des Rassismus gelten Fremde, also Menschen mit einer anderen Hautfarbe, Sprache, Abstammung, Herkunft, Religion, anderen politischen Anschauungen und anderen Geschlechts ebenso als minderwertig wie Personen, die krank, behindert oder einkommensarm sind. Wenn viele Menschen glauben, dass sich Rassismus nur auf die Ersteren bezöge, dann übersehen sie, dass Rassismus sich immer gegen ALLE MENSCHEN richtet.

Seinem Wesen nach zielt Rassismus nicht auf subjektiv wahrgenommene Eigenschaften einer Gruppe bzw. einer Person, sondern verneint deren Gleichrangigkeit und im Extremfall deren Existenzberechtigung.

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