Ronald Bernard

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Frieden-Mut-Vertrauen-Angst

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Bild: pixabay.com CCO

Ja wir können Angst vor vielen Dingen haben: Vor Bakterien. Jeden Infekt könnte man als einen Angriff auf uns, durch Viren oder Bakterien bewerten. Nur wir haben Milliarden Bakterien in uns, z.B in unserem Darm, ohne die wir gar nicht leben können. Wir können aber auch die Krankheit als eine Folge von Veränderungen im Menschen sehen, die zur Krankheit führt. Wir können Angst vor dem Straßenverkehr haben, denn jedes Auto kann uns töten. Aber ohne Autos z.B. Einsatzfahrzeuge der Rettung, wäre das Leben ziemlich schwer. Allerdings wird uns die Angst vor einem Verkehrsunfall durchaus immer wieder auch vom gesunden Radfahren abhalten, denn je größer das Auto umso sicherer? Wir können Angst vor Einbrechern haben. Doch ohne die Informationen von Bradley Manning, Snowden, Assange, die illegal Daten gesammelt haben, die für unsere Freiheit wichtig sind, wüssten wir nicht, wie sehr wir überwacht werden. Wir können Angst vor dem Krebs haben. Doch täglich beseitigen wir unzählige Krebsbakterien.

Wir können Angst vor angeblich bedrohenden Staaten, oder Personen haben. Doch einer der Bösewichte, nämlich Trump hat den Koreakonflikt deutlich entschärft und angekündigt seine Truppen aus Syrien abzuziehen. Gestern hieß es, dass seine Truppen aus Afghanistan möglicher Weise abgezogen werden. Auf der Seite des Eulenspiegel-blogs steht, dass der eingestellt wird. Doch werden da einige Informationen, die mir aus anderen Quellen zugänglich sind, über Onkel Donald verlinkt (Quelle: https://eulenspiegel-blog.com/). Donald ist eine sehr schillernde, aber wohl keineswegs nur böse Persönlichkeit? Verwandte von uns lieben ihn gar nicht, doch kenne ich einige Menschen von drüben, die sehr hinter ihm stehen. Ein weiterer sogenannter „Aggressor“ ist Putin, der nach einem nicht Verfassungskonformen Regierungsumsturz, in seinem Nachbarland sichtbar reagiert hat. Wie oft man deutlich weniger sichtbar, aber wohl viel effektiver über dem großen Teich, auf ungeliebte politische Veränderungen in der Nachbarschaft reagiert hat, das wird uns von den großen Leitmedien im wesentlichen verschwiegen. Man könnte in diesem Sinne einige politische Veränderungen in Venezuela oder auch in Brasilien genauer analysieren. (Quellen: z.B. nzz.ch, nachdenkseiten.de und tagesspiegel.de). Das heißt der Mauerbau von Uncle Sam ist eine Folge von Flüchtlingsströmen, die durch selbst gelegte Wirtschaftssanktionen und Eingriffen entstanden sind, ist jetzt die Ursache des Regierungsshutdowns in Washington? Ein schwer überprüfbarer  link aus der linken Zeitung über Aktivitäten des Deep state gegenüber Trump, mit der Annahme, dass durch die Flüchtlingsströme eine Revolution ausgelöst werden soll: linkezeitung.de könnte eine fragliche Erklärung sein? Also wie auch immer, Geostrategische Interessen bezüglich der Wirtschaftsstärke Chinas, das sogar das Militär in Venezuela unterstützt hatte, vor den Interessen der Menschen? Eine sehr ähnliche Situation, wie in Europa. Wer Revolutionen zündelt macht ins Bett? (Quelle: Süddeutsche.de). Nicht so ganz wie Sie sehen. Denn nicht immer macht der ins Bett, der die Revolutionen gezündelt hat☺. (Quelle: Nachrichtenspiegel).

Angst kann auch zur inneren Ohnmacht führen und nicht zur an und für sich gesunden Aggression, die uns zur nötigen Aktivität führen kann. Aber Angst die zur inneren Ohnmacht führt, die lähmt alles und gipfelt in den Worten: Wir können ohnehin nichts tun. Aber wenn sich die Aggression dann gegen uns selbst richtet, dann entsteht Depression.

Ja Angst ist meist ein sehr gutes Geschäft. Man kann dadurch Medikamente, Autos, Versicherungen und, aber auch Rüstung sehr gut Verkaufen. Auch in den Medien sind schlechte Nachrichten eben gute Nachrichten, da die Verkaufswerte bei schlechten Nachrichten deutlich steigen. Das heißt, das Aufbauen von Mut, Vertrauen ist für viele riesige Geschäftszweige negativ. Im kleinen Bereich ist das aber umgekehrt. Denn wenn ich zu Marken wie Bosch oder Siemens Vertrauen habe, wenn sie nicht gerade Atomreaktoren bauen, sondern Züge oder Elektrogeräte, dann steigert das auch die Verkaufszahlen.

Wenn Sie täglich mit erschöpften Menschen zu tun haben, dann fragt man sich, warum das so ist? (Quelle: nachrichtenspiegel.de). Wenn Putin jetzt vor einer steigenden Gefahr eines Atomkrieges warnt(Quelle: welt.de) , so wundert man sich, warum nicht hunderttausende Demonstranten aktiv werden. Das war nämlich so während des kalten Krieges. Durch die vielen Alternativ-Medien, wissen die Menschen ja doch, dass viele Informationen, der Leitmedien über die Ost-West Konfrontation sehr einseitig sind, warum tun sie nichts dagegen? Liegt das an der Frage, wie sie konfrontiert werden? Wenn man einem Raucher sagt, höre auf zu Rauchen, Du wirst sterben, dann wird er meistens noch mehr rauchen. Wenn man ihm aber sagt, Deine Lebensqualität, wird durch das Nichtrauchen in vielen leicht erlebbaren Punkten besser, dann bringt man das gemeinsam doch immer wieder hin, dass er weniger raucht, oder er oder sie gar zum Rauchen aufhört. Warum reagiert ein Mensch auf Kitzeln vielleicht viel stärker, als auf einen Stoß? Ein Stoß erzeugt eine Abwehrreaktion. Das Kitzeln bringt ihn zum Lachen und aktiviert ihn.

Es gibt immer mehr ärmere und arme Menschen, doch Hilfe wäre so einfach: Radfahren ist viel billiger als Auto fahren, gesünder leben, vor allem, wenn es nicht sicher ist, wie sehr die Sozialsysteme in Zukunft zurückgefahren werden. Linux als ein Beispiel, wo ein System nicht auf Kommerz aufgebaut ist, sondern jeder dem anderen hilft. Linux, ein Computersystem, viel sicherer und viel billiger, als die herkömmlichen Systeme, doch ein wenig komplizierter. Man kann nicht so viele Dinge machen, aber die dafür sicher und ist ziemlich Chef auf seinem Rechner, im Gegensatz zu den herkömmlichen Systemen. Man kann Linux in Form von Android aber auch so neugierig machen, dass es sicherer ist, auf Windows oder Mac zu bleiben. Car sharing ist auch so ein Mittel um Ressourcen sinnvoll einzusetzen. Überhaupt Dinge mit anderen teilen. Dinge reparieren gemeinsam oder reparieren lassen, so hat der Nachbar auch wieder Arbeit.

Wir können den Mut zur Aktivität und das Vertrauen in die Wahrheit nur selbst aufbauen. Wir können auch Vertrauen auf vereinzelte Menschen aufbauen, doch finden wir die derzeit kaum in der Politik. Wir können den Mut haben, dass alle Dinge die der Mensch gemacht hat einmal Gedanken waren, und dass jeder Gedanken aufbauen kann, die einmal Realität werden können. Darauf können wir vertrauen. Wenn wir Frieden aufbauen wollen, dann brauchen wir zunächst diesen Frieden in uns. Ohne diesen Frieden in uns, werden wir unbewusst neue Konflikte schaffen. Vor allem ist es wichtig, die eigene Angst oder Ohnmacht zu erkennen und die genau durch zu denken. Dann ist der nächste Schritt diese Gefühle zu bearbeiten. Das können viele selbst, manchmal wäre professionelle Hilfe dabei sehr wertvoll. Angst und Ohnmacht lähmen unsere Aktivität auch neben den im Nachrichtenspiegel unter Schlaf Kindlein Schlaf von mir recherchierten Gründen. Da spielen natürlich noch viel mehr Schwermetalle etc. eine Rolle. Doch wenn wir von der Angst dann zum Vertrauen zu uns selbst und zu durchaus vorhandenen wertvollen Zeitgenossen, von denen ich Michael Gorbatschow, Chelsea Manning, Julian Assange, Ronald Bernard, Eduard Snowden, Albrecht Müller, Willy Wimmer, Ken Jebsen, Eifelphilosoph, Parkwächter, Regenbogenbieger und sehr viele andere mehr nennen möchte, die unter Einsatz ihrer Sicherheit, Freiheit, Wohlstand, für die Menschheit arbeiten, dann kann schon Vertrauen entstehen. Da entsteht so etwas wie tiefe Dankbarkeit. Wenn wir nun in der Familie, im Freundeskreis beginnen Frieden zu entwickeln, dann können das Zellen von Frieden werden, die sich miteinander verbinden, auch auf andere Länder ausstrahlen und letztlich den ganzen Kontinent erfassen können. Eine Kerze wird in der Dunkelheit viel besser gesehen. So kann so etwas für die Anhänger des Christkindes wie ein sogenannter Weihnachtsfriede entstehen. Ob wir dazu Weihnachtsfriede, oder Shalom, Salam, Mir auf Russisch, was aber auch Welt heißt, oder Peace, Paz, Paix, Pace oder Friede in irgend einer anderen Sprache sagen, bleibt jedem selbst überlassen.

Ich wünschen Ihnen allen jetzt besonders herzlich: Frieden!

Kim und Donald und die kommende Sonnenfinsternis

Bilder: public domain

Kim und Trump machen der Welt Angst. Doch sind doch Atomwaffen das beste Mittel, um rasch und sicher ins Jenseits zu gelangen?

Ach, was muss man oft von bösen
Kindern hören oder lesen!
Wie zum Beispiel hier von diesen,
welche Kim und Donald hießen;

Die, anstatt durch weise Lehren
sich zum Guten zu bekehren,

oftmals noch darüber lachen
und sich heimlich lustig machen.

Ja, zur Übeltätigkeit,
ja, dazu ist man bereit!
Menschen necken, Tiere quälen,
Äpfel, Birnen, Zwetschgen stehlen.

Das ist freilich angenehmer
und dazu noch viel bequemer,
als in Kirche oder Schule
festzusitzen auf dem Stuhle.

Kim und Donald, diese beiden,
durch die muss die Welt so manches erdulden und erleiden
Da so vieles gar nicht klappt
denkt Angela, wär`s doch Donald Duck!

Doch wenn Donald Frieden machte
die ganze Waffenlobby ihn verlachte
und sogar des Amts enthebte
oder er gar nicht weiterlebte?

Ja da denkt er, eins zwei drei,
da hau ich doch die Welt entzwei!

Kim der zweite Übeltäter,
Chef eines Landes hungriger Väter
das ohne Spenden vielleicht nicht mehr lebte.

Denn seit sein Land ist Teil der Schurkenstaaten,
Auch G.W. Bush hat das eröffnet und verraten,
ist es mit der Ernte stets vorbei,
und irgendwann kracht‘s mit Geschrei!

Ja, Wilhelm Busch ist einer der Väter
dieser Geschichte doch Übeltäter.
Es ist das der reine Zufall pur,
Technologie war immer nur,
das Werkzeug ja der Wissenschaft,
und wollte niemals, dass es kracht.

Darum glauben wir unverdrossen,
dass die nordkoreanischen Genossen
den Hunger selbst verursacht haben.
Bush und die Amis wollten sie doch laben!

Im Hintergrund von Donald sitzt Herr Kushner,
der liebt die 666 gar sehr
(dazu unten
gleich noch mehr)
Nach dem Beratergemetzel
vielleicht der letzte?

Und da am 21.08. noch eine amerikanische Sonnenfinsternis besteht
und genau da Südkorea und USA zu einer großen Truppenübung geht
ist die Gefahr da ja winzig klein
was soll denn schon mit A-Waffen sein.

Und er sprach: es werde Licht
doch er fand den Schalter nicht.
Wenn die Sonne nicht mehr bescheint den Schopf
trifft man leicht den A-Waffen Knopf
Dass der ganze Himmel sich erhellt
und die A-Waffe vom Himmel fällt.

Und dann, oh liebe Menschheit, ist der Weg nicht weit
zur lang ersehnten Ewigkeit!

Der Verfasser einiger dieser Zeilen hatte einen Großvater. Der hatte in der Schule einen hinteren Sitznachbarn. Und der hatte eine Nadel. Und  immer wenn es dem hinteren Sitznachbarn passte, so stach dieser meinen Großvater mit der Nadel. Die Lehrer merkten die Nadelstiche nicht. Und tadelten wohl immer meinen Großvater. Doch einmal war es meinem Großvater zu viel. In einer Pause wurde der Sitznachbar von meinem Großvater so verdroschen, dass mein Großvater die Schule verlassen musste. Es war ihm aber nicht zum Nachteil. Er wurde Schlosser. Dann aber beendete er doch seine Schule und sein Studium und war dann doppelter Dr. und Diplomingenieur. Seine Schlosserfähigkeiten konnte er dabei auch in der Arbeit sehr gut brauchen.

Nun, wenn die bestehenden Technologien von den Eliten, so wie sie von Ronald Bernard beschrieben werden (siehe Ronald Bernard packt über Hochfinanz-Geheimdienste und Kindermorde aus) eingesetzt werden, und die Waffenlobby laut Ronald Bernard Teil der Wirtschaftsaktivitäten der 8200 Mächtigen der Hochfinanz ist, dann ist die antiamerikanische und zornige Reaktion Nordkoreas und Kims jedenfalls für mich zusätzlich zur bestehenden Gegenreaktion auf die UNO Sanktionen gegen Nordkorea verständlich. Dass es eigentlich um einen Chinesisch – US-amerikanischen Wirtschaftskrieg geht, das packt Bannon allerdings jetzt aus: siehe „Österr.Staatsfernsehen: Bannon packt aus“. Diesbezügliches wurde auch im  Nachrichtenspiegel schon erwähnt.

Die Liste von Hungersnöten in Nordkorea ist lang, z.B.:

Welt.de: Hungersnot in Nordkorea 1999

Zeit.de: Hungersnot Nordkorea 2015

spiegel.de 2017: schwere Dürre in Nordkorea befürchtet

Die militärischen Möglichkeiten, Missernten zu erzeugen, allerdings auch (obwohl es dem gemeinen Kleinbürger streng verboten ist, darüber zu reden. Wer es doch tut, riskiert, für wahnsinnig erklärt zu werden – anstatt dass man diejenigen für wahnsinnig erklärt und umgehend psychiatrisiert, die solche menschen- und naturverachtenden Militärtechnologien planen und nachweislich sogar patentieren / siehe US Patentanmeldungen in u.a. Links ):

Science Explorer: Hintergründe eines Wahnsinns-Projekts

Die Erde als Kriegswaffe

Prof. Michael Chossudovsky: Klima-Waffen & Co.

Zahlenverliebte Menschen, die wir ja heute fast alle sind, werden eventuell meinen, das Maß sei voll, wenn dann noch ausgerechnet der Schwiegersohn und Chefberater von Trump eine eigentümliche Vorliebe für 666 hat, obwohl diese Zahl zumindest von manchen Religionen aber auch von Freimaurern immerhin als Gegenkraft gegen den Fortschritt der Welt angesehen wird: siehe „President Kushner owns 666 building“ (eutimes.net).

Der Präsidenten-Chefberater ist leider nicht der einzige 666-Freak. Wie uns der Finanzinsider Ronald Bernard im schon oben erwähnten Interview erklärt, huldigt „der Großteil“ der vorgenannten 8200 Mächtigen, für die er gearbeitet hat, ebenfalls einer recht eigentümlichen Dunkelreligion: dem „Luziferismus“. In diesem elitären Zirkel wird im Übrigen etwas ganz anderes gelehrt als uns gemeinen Kleinbürgern in der Schule als Aufklärung beigebracht wird – in dieser Gilde gilt nämlich derjenige als der Größte, der besonders viel Dreck am Stecken und alle moralischen Kategorien hinter sich gelassen hat. Während wir aufgeklärte Bürger z.B. der Meinung sind, dass sich bei der totalen Sonnenfinsternis kommenden Montag bloß der Mond vor die Sonne schiebt, so sieht man bei den „Luziferanern“ diese Phase als günstigen Moment für besondere Schweinereien, die man in der Welt anstellen kann.

Ist eine Sonnenfinsternis heute ein bloßes astronomisches Spektakel, so war sie den Menschen in allen früheren Kulturepochen noch etwas zutiefst Unheimliches. Die nordische Mythologie hat die Sonnenfinsternis im Bild des Fenriswolfes gesehen, der die Sonne, also die hellen Geisteskräfte, verfolgt und sie schließlich verschlingt. Noch bis zur Zeit des Astronomen Johannes Kepler hatten viele Menschen beim Anblick einer Sonnenfinsternis dieses schaurige innere Erleben des Wolfes. Auch in der okkulten Tradition der Logen (sowohl der „schwarzen“ als auch der „weißen“) gilt die Sonnenfinsternis seit jeher als kritische Zeit, in der das auf der Erde von Menschen erzeugte Böse frei in den Weltraum hinausschwadronieren kann, ohne dabei von der Sonne gebremst zu werden – von wo aus es dann wieder auf die Menschen zurückwirkt. Wenn nun exakt an diesem Tag der Sonnenfinsternis (21.08.2017) ein großes amerikanisch-südkoreanisches Militärmanöver mit über einer halben Million Mann unmittelbar neben Nordkorea stattfindet (siehe uncut-news), darf einem da nicht ein bisschen Angst und bange werden, dass Ronald Bernards Wolfsjünger, die den militärisch-industriellen Komplex angeblich fest im Griff haben, zum Mond heulen? (siehe dazu auch den Artikel des Eifelphilosophen über den alljährlich stattfindenden „Bohemian Groove – Das unheimliche Zentrum westlicher Macht“)

Foto: Sonnenfinsternis (Gemsi / CC BY-SA 3.0)

Wie auch immer, selig der Mensch, der sich unter-hält und über all diesen elitären Quark nichts wissen muss – die elitären Herren wollen ja bekanntlich nichts Böses, sondern einfach nur ihren Spaß haben. Und wer ihnen diesen Spaß nehmen will, ist nach einhelliger Meinung unserer Spiegelbildpresse ein bloßer Spielverderber. Schalten wir also wieder einmal einfach ab bzw. gucken wir Tagesschau. Und vertrauen wir darauf, dass der schützende nordische Geist „Widar“, ein Sohn Odins und Bruder Thors, dem Wolf rechtzeitig seinen Fuß ins offene Maul stellt, damit er es doch nicht zusammenklappen und die Menschheit restlos verschlingen kann, so wie es die Edda vorhergesagt hat:

 „Alsbald kehrt sich Widar gegen den Wolf und setzt ihm den Fuß in den Unterkiefer.
An diesem Fuß hat er den Schuh, zu dem man alle Zeiten hindurch sammelt,
die Lederstreifen nämlich, welche die Menschen von ihren Schuhen schneiden, wo die Zehen und Fersen sitzen.
Darum soll diese Streifen ein jeder wegwerfen, der darauf bedacht ist, den Asen zu Hilfe zu kommen.
Mit der Hand greift Widar dem Wolf nach dem Oberkiefer und reißt ihm den Rachen entzwei und das wird des Wolfes Tod.“ (Quelle: Gylfaginning 51 – Snorra-Edda:)

 Wenn jetzt Wilhelm Busch, wohlgemerkt nicht sein Namensvetter G.W. Bush in Amerika, dann weiter über das Ende der Lausbuben berichtet, dann meint er nach heutigem Wissensstand wohl eher die Wolfsbrüder und Satanskultanhänger, die die 666 und den Großen Wolf lieben, die den Menschen der Welt lauter böse Streiche spielen und auch Kim und Donald nach deren Pfeife tanzen lassen, wenn er die Lausbuben folgendermaßen enden lässt:

Denn diese werden dann erfolgreich zu Mehl verarbeitet.

Die, anstatt durch weise Lehren
sich zum Guten zu bekehren,

oftmals noch darüber lachen
und sich heimlich lustig machen.
Doch wenn alle heiter lachen,
ja dann muss es gar nicht krachen!

The Devil’s Advocat – Ronald Bernard reloaded: Interview Teil 2 (deutsch)

Aufgrund des großen Interesses (das Interview mit Ronald Bernard erzielte in kürzester Zeit mehr als 20 Millionen Klicks) hat sich der Ex-Banker und Insider der Finanzelite entschlossen, vier weitere Interviews zu geben.

Teil 2 dieser Serie wurde soeben veröffentlicht. Bernard spricht darin über die Architektur der internationalen Machtpyramide. Man erfährt, warum Regierungen innerhalb dieses Systems keine relevante Rolle spielen, wie wir systematisch ausgeblutet werden und wie alles Elend der Welt für die Herren hinter der Bühne nur ein „Geschäftsmodell“ ist.

Wer sich das 30-minütige Interview ansieht, der wird eventuell verstehen, warum der Industrielle Henry Ford einst gesagt hat: „Würden die Menschen das Geldsystem verstehen, hätten wir eine Revolution noch vor morgen früh“.

Was man leicht übersehen kann: Die letzten zwei Minuten nach dem Video-Abspann – darin nimmt Ronald Bernard sichtlich bewegt Stellung zu den Diffamierungen, mit denen man seine Enthüllungen über die Machtelite aktuell zu diskreditieren versucht (nach seinem Bericht folge „die Mehrzahl“ der im Interview erwähnten Eliten – er beziffert diese Personen mit 8000 bis 8500 – keiner normalen Religion, sondern praktiziere „Luziferianismus“ – eine für normale menschliche Kategorien kaum vorstellbare, dunkle Anti-Religion mit dem Ziel, der Welt eine größtmögliche Destruktion beizufügen / wir berichteten).

Bernard schildert im Abspann, wie es insgesamt gesehen trotzdem eigentlich nur eine kleine Minderheit der Menschen sei, die bewusst das „Böse“ anstrebe, während der Großteil der Menschheit ohnehin das „Gute“ wolle (wer sich an den historisch strapazierten Begriffen gut und böse stört, der kann statt gut ruhig „konstruktiv“ setzen und statt böse eben „destruktiv“). Bernard meint, dass zwar diejenigen Menschen, die das „Gute“ bzw. ein friedliches Zusammenleben wollen, weltweit in der absoluten Überzahl seien, aber noch viel zu wenige von diesen „Guten“ sich auch aktiv für eine Änderung der immer wahnsinniger werdenden globalen Verhältnisse einsetzten – während die „Bösen“ konsequent ihr Ding machten.

Ganz zum Schluss (Ab Minute 31:20) stellt der ehemalige Eliten-Insider es uns frei, wie wir mit den veröffentlichten Informationen nun umgehen wollen. Man merkt ihm an, dass er an der weitgehenden Gleichgültigkeit der Allgemeinheit selbst abgründigsten Enthüllungen gegenüber schier verzweifelt. Er sagt nur: „Hallo!  … Aufwachen! … Wollt Ihr die Welt nicht sehen, wie sie ist?“  – und zu denjenigen, die seinen Erzählungen nicht glauben und ihn diffamieren: „Ja, ich war ein Top-Krimineller. Wie schlecht wollt ihr mich haben, um mir zu sagen, dass ich schlecht war?“ … Und schließlich unter Tränen: „How much shit do you still need to get from me?“

Die Kinderfresser unter uns oder: Der Wille zur Vernichtung der Menschheit – (K)eine Gutenachtgeschichte

Foto: cc-by Parkwaechter 2017

Ich weiß, es ist eine Zumutung, das im Wonnemonat Mai anzubringen, wo nach langem Winter endlich wieder die ersten Bierzeltfeste und Open Air Konzerte beginnen, wo wir wieder in den Winkepuh-Modus übergehen und am Berliner Kirchtag die Menschenmassen fröhlich Fähnchen schwingen und dem Auftritt von Merkel und Obama zujubeln (siehe dazu Rubikon), aber ich muss es einfach loswerden. Also:

Unlängst bin ich mit einem Bekanntem, von Beruf Psychotherapeut, abends in einer Hotelbar gesessen. Was er mir aus seiner Praxis erzählt hat, lässt mir immer noch die Kinnlade runterhängen – übertrifft es doch die dunkelsten Horrorfilme, die ich bisher kannte. Von einem Klienten erzählte er mir, der seine Erlebnisse in einem Satanisten-Netzwerk aufarbeiten wollte. In diesem Netzwerk würden nicht nur Tiere grausam zu Tode gefoltert, sondern es wäre auch gang und gäbe, Kinder im Alter von 0 bis 12 Jahren rituell hinzurichten. Er erzählte, dass er selbst mehrere Kinder eigenhändig umgebracht habe. Diese Schilderungen stammen nun nicht aus den dunklen Urwäldern Südamerikas, sondern aus dem vermeintlichen Land der Dichter und Denker. Nach Aussage des Klienten existieren zwischen München und Hamburg in fast jeder größeren Stadt Deutschlands derartige Satanisten-Logen. Entgegen dem gängigen Klischee handele es sich hierbei nicht um irgendwelche fernsehverblödeten Spinner, sondern die Dunkelmänner rekrutierten sich aus den einflussreichsten Kreisen unserer Gesellschaft: Politiker, Industrielle, Wissenschaftler, Ärzte, Finanzexperten, hochrangige Juristen und Journalisten. Da viele Leser nicht gewillt sein werden, sich Details dieses Sumpfes zu Gemüte zu führen und hier abbrechen, sei vorab nur kurz das Endziel der elitären Satanisten erwähnt – es könnte ja auch diejenigen bzw. deren Kinder betreffen, die jetzt gerade keine Zeit oder Lust zum Weiterlesen haben. Dieses nicht unbescheidene Ziel ist: eine restlose Mechanisierung der Erde und damit ein Ende der menschlichen Evolution bzw. ein Neubeginn einer rein mechatronischen Evolution sich selbst replizierender Maschinenintelligenzen (auch wenn Sie das genauso grotesk finden wie ich, aber behalten Sie dieses Ziel eventuell im Hinterkopf, wenn Sie in den nächsten Jahren die Veränderungen beobachten, die mit der derzeit auf Hochdruck propagierten „digitalen Transformation / Industrie 4.0 / Schule 4.0 / Gesellschaft 4.0“ einhergehen werden).

Business as usual?

Zurück aber zur Kinderschänderszene. Als ich zu diesem Thema nachrecherchierte, bemerkte ich schnell, dass die Erfahrungen meines Bekannten keineswegs ungewöhnlich sind. Laut einer statistischen Erhebung aus den USA (Bottoms et al 1990) haben 24% der klinischen Psychologen in Ihrer Praxis mit „rituellem Missbrauch“, also mit Kinderschändung in satanistischem Kontext zu tun. Eine Datenerhebung unter kassenärztlichen Psychotherapeuten aus Rheinland-Pfalz (Arbeitskreis „Rituelle Gewalt in NRW“, Kownatzki 2005) kommt immerhin auf 15%.

Ist es zu lebhafte Phantasie oder passt es da dazu, dass in den USA 51.000 Kinder einfach vom Erdboden verschwunden sind (siehe Spiegel) und auch in Deutschland pro Jahr etwa 1000 Kinder für immer verschwinden (siehe vermisste-kinder.de)? Und was ist mit den 9000  minderjährigen Flüchtlingen (siehe Tagesschau), die im letzten Jahr auf Deutschlands Boden verschwunden sind? – Ich merke, wie ich geneigt bin, lieber zu rationaleren Erklärungen für dieses Verschwinden Zuflucht zu nehmen: Vermutlich sind diese Kinder einfach in offene Kanaldeckel marschiert oder wurden von städtischen Laubbläsern versehentlich vom Gehsteig geweht.

Dass Kindesmissbrauch und –mord in den oberen Rängen des öffentlichen Lebens offensichtlich keine Seltenheit ist, erfuhr man zuletzt aus Großbritannien.  Unter dem Titel „Britische Elite versinkt im Abgrund der Schande“ berichtet die Welt von einem Pädophilen-Ring, der bis in die Spitzen des Westminster-Establishments reichte und gedeckt wurde von der Polizei, die auf höhere Weisung hin nicht ermittelte oder Akten gezielt verschwinden ließ.“ Die britische Premierministerin Theresa May meinte zu den bisherigen Untersuchungen, diese seien nur „die Spitze des Eisbergs“ (siehe welt.de). Der Spiegel berichtete: „In Großbritannien laufen derzeit in mehreren Fällen Ermittlungen wegen Kindesmissbrauchs gegen 261 einflussreiche Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens, darunter 76 Politiker“. Aus einem weiteren Welt-Artikel „Sex, Lügen, MI5 – und 200 vermisste Kinder“ erfährt man: „…in London gärt ein unfassbarer Pädophilen-Skandal. Darin verwickelt: Politiker, Richter, V.I.P.s. Der Verdacht: Geheimdienste deckten den Kinderschänderring im Regierungsviertel – und auch Morde.“

Obwohl es bei Scotland Yard 114 pralle Aktenordner zur Dokumentation des Kindesmissbrauchs gab, musste der Staatssekretär des Innenministeriums zuletzt zugeben, dass alle brisanten Aktenordner aus seinem Ministerium verschwunden seien. Ein pensionierter Polizeibeamter sagte dazu aus, dass gegenständliche Akten nicht, wie von der Polizei behauptet, verloren gegangen seien, sondern vom Inlandsgeheimdienst MI5 beschlagnahmt wurden (Quelle: welt.de). Auch ein Anschuldigungs-Dossier des 1995 verstorbenen Abgeordneten Geoffrey Dickens, das dieser an den damaligen Innenminister Leon Brittan und den Generalstaatsanwalt Sir Thomas Hetherington überreichte, ist in den Schreibtischläden der Lords versickert.

Verurteilungen gibt es daher ebenso wie im Fall Marc Dutroux bis dato kaum – die wenigen Fälle, in denen Beweise nicht mehr unterdrückt und an die Öffentlichkeit gespielt wurden, betreffen VIPs, die nicht mehr leben und daher nicht mehr zur Rechenschaft gezogen werden können. So etwa der ehemalige britische Premierminister (nein, diesmal war’s nicht der Gärtner!) Ted Heath, der langjährige Parlamentsabgeordnete Cyril Smith (hier ein Foto von  „Big Cyril“, wie der ehrenwerte Politiker zu Lebzeiten genannt wurde) oder dessen einflussreicher Freund  Jimmy Savile, der über einen Zeitraum von 50 Jahren über 500 Kinder missbraucht und sich auch noch an Leichen vergangen hat. Was in den Medien weniger erwähnt wurde: Mehrere überlebende Opfer sagten aus, dass BBC-Star Savile ebenso wie Ex-Premierminister Heath sie im Zuge schwarzmagischer Messen vergewaltigt hätten (siehe Sunday Express und The Sun). Laut der Zeugenaussagen wurden während dieser Messen andere Kinder rituell umgebracht.

Wer meint, dass solche dekadenten Zustände nur im kreuzverdorbenen Großbritannien und Belgien zu finden sind aber doch nicht in jenem marktkonformen Land, in dem es allen gut geht, der hat wohl schon den „Sachsensumpf“ und den Fall der minderjährigen Zwangsprostituierten Mandy Kopp vergessen (siehe Zeit). Als sie vor Gericht zog, erkannte sie im Leipziger Staatsanwalt und Chemitzer Gerichtspräsidenten sowie im Vizepräsidenten des Leipziger Landgerichts ihre ehemaligen Peiniger wieder. Kopp und eine ebenfalls missbrauchte Kollegin nennen eine Reihe weiterer hochrangiger Missbrauchstäter, darunter Richter, Justizbeamte, Anwälte und Unternehmer. Aber dann erfolgen Interventionen von ganz oben: Der Chefermittler wird auf direkte Weisung des Innenministers kaltgestellt, der Untersuchungsauftrag vom CDU-Ministerpräsidenten abgelehnt und der Untersuchungsausschuss blockiert (siehe Zeit). Die Opfer werden zu Tätern gemacht und ihrerseits wegen Verleumdung angeklagt, während die wirklichen Täter von höchster Ebene aus gedeckt werden. Der Sachsensumpf  wurde ebenso wenig trockengelegt wie derjenige um Marc Dutroux, obwohl dieser in den ersten Phasen seiner Einvernahme selbst zugegeben hat, Teil eines großen Kinderschänder-Netzwerks zu sein.

Krude Verschwörungstheorien und seriöse Leitmedien

Wenn nun Xavier Naidoo in einem jüngsten Popsong auf das Problem Kindesmissbrauch in elitären Kreisen anspielt und unsere Politiker als „Marionetten“ und als „Tatsachenverdreher, die sich an Unschuldigen vergehen“ kritisiert (siehe Rubikon), was machen dann die Qualitätsjournalisten unserer Wahrheitspresse? – Im Grunde das Gleiche, was man mit Mandy Kopp gemacht hat und was heute eigentlich auf allen Ebenen des Tagesgeschehens zu beobachten ist: Man stellt alles auf den Kopf, macht aus Opfern Täter und stempelt Menschen, die noch den Mut aufbringen, Missstände anzuprangern und 2+2 zusammenzuzählen, zu gefährlichen „Verschwörungstheoretikern“, dem neuzeitlichen Synonym für den „Ketzer“ und die „Hexe“ des Mittelalters.

Systemkritik, nein, das geht heute gar nicht. Korruption, menschliches Leid oder gar böse Intention? – Vielleicht gibt’s das irgendwo am Orion, aber doch nicht auf unserem freudestrahlenden blauen Planeten; schon gar nicht in einer marktkonformen Demokratie. Auch in der FAZ holt daher die Nachwuchsjournalistin Leonie Feuerbach zum Rundumschlag aus und bezeichnet die Anspielung Naidoos als „krude Verschwörungstheorie“ und als „an Absurdität kaum zu überbieten“.

Obwohl viele Internetkommentatoren der Meinung sind, dass es eher der Artikel der Leonie Feuerbach ist, der (an Erbärmlichkeit) nicht zu überbieten ist, so möchte ich an dieser Stelle – wenn schon keine Lanze, so doch einen kleinen Zahnstocher für die junge Leonie brechen. Erwartet man denn ernstlich, dass eine junge Bezahlschreiberin, die eben erst in der FAZ Fuß gefasst hat, gegen den Strom der herrschenden Meinung und ihrer Leitmedien schwimmt? Nimmt man es ihr wirklich krumm, dass sie es vorzieht, sich ein schmuckes Energiesparhäuschen mit SUV, Kind und Hund zu erarbeiten, anstatt den Sumpf von Korruption und Kinderschändung aufzuarbeiten? Dass man in diesem Sumpf nur untergehen kann, wurde uns ja in der ZDF-Doku „Marc Dutroux und die toten Zeugen“ bereits eindrücklich vors Auge gestellt (es reicht, sich die ersten Minuten dieser Doku anzusehen, um zu verstehen: kaum entschließt sich ein Mitwisser zum „Auspacken“, ereilt ihn binnen Tagesfrist ein schneller Tod, genauso wie den ermittelnden Staatsanwalt und mehrere ambitionierte Polizisten; insgesamt sterben 27 Zeugen eines ungeklärten Todes). Erwartet man von der jungen Leonie also wirklich den Mumm einer Laura Poitras, die sich mit Julian Assange und Edward Snowden, die Geheimdienste im Nacken, auf eine Odyssee begeben hat, von der sie nicht wusste, ob sie jemals lebend wieder heimkehren wird (siehe Vimeo: Citizenfour)? Wer soll während dieser Odyssee die Kreditraten fürs Häuschen zahlen, die Leasingraten für den SUV und wer füttert den Hund? Nein, also bitte … da stellt man sich dann doch lieber in eine Reihe mit der herrschenden Meinung des „Rudeljournalismus“ (Jens Wernicke) und macht das, was Peter Sloterdijk bereits charakterisiert hat: „Die angestellten Meinungsäußerer werden für Sich-Gehen-Lassen bezahlt, und sie nehmen den Job an.“

Into Darkness

Aber schweifen wir nicht ab, kehren wir wieder zurück zu den Erzählungen des vorgenannten Augenzeugens bzw. Täters.  Ich erspare mir detaillierte Schilderungen der Folterungen, möchte jedoch weitergeben, dass der Tod eines auf die Schlachtbank gespannten Opfers möglichst langsam und unter Zufügung größtmöglichen Leides herbeigeführt wird. Nach Ansicht der Dunkelmänner hat dies zweierlei Auswirkungen: eine subjektive und eine objektive. Die subjektive Wirkung bestehe darin, dass durch das bewusste Quälen (Stechen oder Schneiden) eines lebendigen Wesens das eigene Ego in einer Art perversem Machtrausch erkraftet (als ich diese Information erhalten habe, musste ich spontan an das bereits zum Breitensport gewordene Phänomen des ‚Mobbing‘ denken  … sind also vielleicht viele Menschen, ohne es zu wissen, per definitionem praktizierende Satanisten?) Die zweite, objektive Wirkung des vorbezeichneten Quälens bewirke nach Ansicht der Dunkelmänner hingegen eine Zerstörung der menschlichen Atmosphäre und Verhärtung der Welt als Ganzes, sodass die Welt schließlich einmal als unbewohnbarer, mechanisierter (!) Planet zurückbleiben solle und die menschliche Evolution beendet sei. Auch dazu blitzt auf meiner Stirn eine spontane Assoziation auf: Wurde eine solche Mechatronisierung nicht bereits filmisch genial umgesetzt von den Star Trek-Autoren in Form der Spezies der „Borgs“ bzw. des Borg-Kubus (siehe http://de.memory-alpha.wikia.com/wiki/Borg)? Wer hätte gedacht, dass eine solch vollendete Technologieaffinität gleichbedeutend mit dem Endsieg des Dunklen ist, wo uns doch die wissenschaftliche Avantgarde rund um Google-CEO Eric Schmidt und seinen technischen Direktor Ray Kurzweil dies als kommendes Paradies anpreist (zur geplanten „digitalen Transformation“ unserer Gesellschaft siehe auch ein lesenswertes Essay in Peds Ansichten). Das vorgenannte Endziel der Mechanisierung deckt sich jedenfalls mit Aussagen, die ich auch von anderen verlässlichen Quellen erhalten habe.

(Anm.: Nur höhergradige Logenmitglieder sind in Kenntnis dieses Endziels. Neu rekrutierte Mitglieder werden im Glauben gelassen, dass es hier nur um Sex, Macht und Völlerei gehe, also um nicht viel anderes, als was auch durch die Massenmedien flächendeckend als erstrebenswertes Lebensideal angepriesen wird. Erst wenn sich ein Mitglied durch mehrere Morde in den Sumpf des Verbrechens verstrickt hat, also keine Umkehr mehr möglich ist, wird ihm das vorgenannte Endziel mitgeteilt).

Der in psychotherapeutischer Behandlung stehende Dunkelmann berichtete übrigens nicht nur von der Opferung kleiner Kinder, sondern meinte, in seinem Netzwerk würden noch einige andere Dinge betrieben, die aber so schlimm seien, das er keinesfalls darüber reden, sondern sich diese Dinge nur mit sich selbst ausmachen wolle. Ich für meinen Teil kann mir zwar nicht vorstellen, was noch schlimmer sein soll, als das Zutode-Foltern kleiner Kinder, aber was weiß ein Kleinbürger wie ich schon von der großen Welt?

Bevor ich fortfahre: Wer solche Folterungen nicht für möglich hält, der lausche kurz bei Minute 11:55 der N24-Doku „Ritueller Missbrauch“ auf YouTube) den Schilderungen eines heute 15jährigen Mädchens, das bei solchen Kindesopferungen dabei war. Es existiert im Netz eine Vielzahl ähnlicher, von Experten als authentisch bewerteter Zeugenaussagen. Erwähnenswert ist insbesondere eine zu Jahresbeginn in der britischen „Daily Mail“ veröffentlichte Enthüllung der heute 53-jährigen Anneke Lucas, die als Kind fünf Jahre lang von einem elitären Pädophilen-Netzwerk rituell missbraucht und gefoltert wurde. Nach ihrer Aussage gehörten die Mitglieder des Netzwerkes alle der Elite an:

 „Ich erkannte Leute aus dem Fernsehen wieder. Ich stieß auf VIPs, europäische Staatsoberhäupter und sogar ein Mitglied einer königlichen Familie. Ich wurde mit der dunklen Seite ihrer Machtabhängigkeit konfrontiert – jener Seite, von der niemand glaubt, dass sie existiert.“

Gleich nach ihrem ersten Missbrauch in einem aristokratischen Schloss wurde sie in den  Keller geführt, wo man ihr die auf einem Opferbock liegende Leiche eines frisch ermordeten Kindes zeigte mit der Botschaft: „Wenn du redest, stirbst du.“ Lucas hat ausgerechnet, dass sie in ihrem fünfjährigen Martyrium über 1.700 Stunden gefoltert und vergewaltigt wurde.

„… Mädchen wurden häufiger ermordet als Jungs, die wiederum häufiger gefoltert wurden, als die Mädchen. Ich wusste, was mit Mädchen passiert war, die aufgefallen waren … Also versuchte ich, nicht aufzufallen.“ Nach fünf Jahren wäre jedoch auch „ihre Zeit gekommen“: „Mit 11 Jahren sollte ich getötet werden. Ich wurde gefoltert … Ich wurde an einen Metzgerblock geschnallt. Er war schwarz vom Blut all der Kinder vor mir … mein Körper ist voll von Narben und jede Narbe erinnert mich an diesen Moment“.

Ihre Tötung wurde in letzter Sekunde abgewendet, weil ein 20-jähriger Politikersohn, der Sympathie für sie empfand, mit dem Chef des Netzwerks einen „Deal“ aushandelte. Brisantes Detail aus den Erzählungen: Die Verbrechen fanden in Brüssel statt und Lucas gibt an, auch von einem Mann gefoltert worden zu sein, der einer der Angeklagten im Fall Dutroux war. Nach Aussage von Lucas war der Boss des Netzwerks „ein belgischer Kabinettsminister“. Kommt die Einzeltätertheorie im Fall Dutroux also letztlich doch noch ins Wanken? Die belgische Justiz hat daran anscheinend kein Interesse und möchte die neuen Aussagen „nicht kommentieren“. Auch unsere DIN-ISO-zertifizierten Leitmedien halten sich bedeckt, außer dem bösen Russia Today/RT waren die Enthüllungen hierzulande in keinem größeren Nachrichtenmedium eine Erwähnung wert. In Zeiten von Brexit und Eurokrise kann Brüssel anscheinend kein erneutes Hochkochen seiner Abgründe gebrauchen. Wo kommen wir denn hin, wenn der Hauptsitz der Europäischen Union und Sitz der NATO wieder als Hort moralischer Verkommenheit dasteht? Außerdem, es gibt Wichtigeres zu berichten: Zum Beispiel, dass Uschi Glas wieder einen neuen Lebensgefährten gefunden hat, mit dem sie unheimlich glücklich ist. Oder Interviews, in denen der Torschützenkönig von FC Bayern erzählt, welchen SUV er bevorzugt. Was kümmert es uns da schon, dass Spitzenpolitiker unterwegs sind, die auf schwarzen Fleischerböcken kleine Kinder sezieren? Nein, da greife ich lieber nach meinem rettenden Strohhalm, Leonie Feuerbach: Das ist ja „an Absurdität kaum zu überbieten“.

Wie auch immer, der Leser mag sich selbst einen Eindruck verschaffen, ob die Aussagen des rituellen Missbrauchsopfers Anneke Lucas glaubhaft sind oder nicht – hier nur ein kurzer, mit deutschen Untertiteln versehener Ausschnitt aus ihren umfangreichen Interviews (der persönliche Bericht von Anneke Lucas erschien auf „Global Citizen” und im Youtube-Kanal „Real Women Real Stories“).

Nun, was soll der Leser von den angeführten Fakten halten?  Wem jetzt der Appetit auf sein Bier vergangen ist, der sei beruhigt: das sind nur „alternative Fakten“, die man genauso wenig beachten muss wie das kritische Gerede rund um die Eröffnung des St. Gotthardtunnels vor versammelter europäischer Regierungsmannschaft (siehe RT) oder um die MOCA Gala 2016, bei der sich die High Society an pseudokannibalistischen Ritualen erfreute und sich lebende menschliche Köpfe auf ihre Teller servieren ließ (siehe Youtube). Manche kruden Verschwörungstheoretiker sahen darin die moralische Verderbtheit unserer Eliten und vermeinten zu erkennen, dass in solchen High Society-Events eben „der Mund überfließt, wovon das Herz voll ist“. Nun, ich für meinen Teil halte es da lieber mit den Skeptikern und glaube, dass unsere politischen und ökonomischen Führungskräfte dort einfach ihren Spaß haben und demonstrieren wollten, dass sie keinesfalls Fortschrittsverweigerer, sondern voll am Puls der Zeit sind. So what. Genauso wie das unsere feine Gesellschaft bei den Wiener Festspielen 2017 macht, auf deren Bühne gerade wieder „gekotzt, uriniert, kopuliert, gekreischt“ und mit Eingeweiden und echtem menschlichen Blut um sich geworfen wird (siehe Nachrichtenspiegel). Wer bei solchen Festivitäten nicht Lust auf Mehr bekommt, der ist einfach noch von gestern. Sollte doch eigentlich schon gegessen sein, das Thema. Verstehe nicht, warum es immer wieder aufflackert, wo doch Bundeskanzlerin Merkel bereits unmissverständlich bekundet hat: „Wir werden uns unseren Lebensstil von den Terroristen nicht austreiben lassen!“

Club Hell

Apropos alternative Fakten. Davon gibt es nun ein paar Pfund mehr: Vor wenigen Wochen hat der niederländische Investmentbanker Ronald Bernard über seine Erfahrungen mit den Herren der Welt „ausgepackt“.  Für unsere DIN-ISO-zertifizierten Leitmedien wiederum: uninteressant. In den alternativen Medien macht sein Interview allerdings gerade Furore und weist Rekordklickzahlen auf. Was Ronald Bernard (dessen Identität von mehreren unabhängigen Rechercheteams bestätigt wurde) zu berichten hat, ist in der Tat starker Tobak. Dass er nach diesen Enthüllungen noch lebt, ist seiner Aussage nach nur dem Umstand geschuldet, dass er keine konkreten Namen nennt.

Man nehme sich auch in diesem Fall die Zeit, selbst zu beurteilen, was der Ex-Banker in seinem Interview vorbringt (ursprünglich veröffentlicht vom niederländischen De Vrije Media TV):

Für diejenigen, die sich nicht die 30 Minuten zum Videogucken nehmen wollen, hier eine kurze Inhaltsangabe:

Bernard erzählt, wie er als junger, ehrgeiziger Unternehmer bis in die Kreise der Finanzelite aufgestiegen ist. Um in dieser Liga mitzuspielen, wurde er von seinem Mentor aufgefordert, sein Gewissen „im Gefrierschrank bei Minus 100 Grad abzulegen und es nie wieder herausholen“. Der frisch rekrutierte Young Leader lachte darüber und willigte ein. Fortan war es sein Job, als Spindoctor die Geldströme der Global Players zu koordinieren und die Interessen von Banken, Regierungen, multinationalen Konzernen, Geheimdiensten, Terrorgruppen und kriminellen Vereinigungen unter einen Hut zu bringen. Bernard erzählt, was man eigentlich schon geahnt hat: Über die mörderischen Hintergründe der Lobby- und Rüstungsmaschinerie und wie die Bürger für dumm verkauft werden. Dass Kriege nicht einfach passieren, sondern von Geheimdiensten gezielt „konstruiert“ und finanziert werden, um Absatzmärkte für die Rüstungsindustrie am Dampfen zu halten. Neu ist bei dieser Schilderung eventuell der Aspekt, dass äußerlich miteinander kämpfende Parteien hinter der Weltbühne einvernehmlich kooperieren, um aus dem menschlichen Desaster für beide Seiten maximal möglichen Profit zu lukrieren. Damit von den Drahtziehern niemand zu kurz kommt, brauche es Finanztransaktionsprofis, die Geldwäsche im großen Stil abwickeln. Bernard schildert, wie er in die Keller von Banken geführt wurde, in denen es aussah wie im Geldspeicher von Dagobert Duck: das in langen Containerreihen gestapelte Schwarzgeld reichte bis zur Decke. Sein Auftrag: die Gelder weißzuwaschen. Um dies durchführen zu können, mussten ihn die Mächtigen in die Architektur des globalen Interessensnetzwerks lückenlos einweihen, denn es durften dabei keine Fehler passieren. Über den Unterschied zwischen Geheimdiensten und kriminellen Vereinigungen kann er daher nur lachen, seiner Ansicht nach „sind alle Geheimdienste kriminelle Vereinigungen“. Auch den Aufruhr um die Panama Papers versteht er nicht. Im Vergleich zu den schmutzigen Machenschaften, die wirklich hinter der Bühne abliefen, „…geht es dabei doch um nichts. Leute, wen wollt ihr damit langweilen?“, so Bernard.

Er erzählt, dass es etwa 8000 bis 8500 Personen seien, die alle relevanten Geldflüsse beherrschen und quasi die Macht über das globale Weltgeschehen in Händen hielten. Der Insider lässt uns auch ins Innenleben dieser Herren der Welt blicken:

„Die Natur, der Planet, alles könnte brennen und kaputt gehen. Eben nur unnütze Parasiten. So lange es mit unseren Zielen zusammen passt, so lange wir wachsen (…)
und dann lachten wir darüber. Hahaha, alle zusammen, jeder von uns. Wir schauten auf diese Leute herunter, verspotteten sie. Es war eben nur ein Produkt, Abfall, alles war wertloser Schund.“

Dass in den oberen Etagen bzw. in den Kellern der Weltmächte weitgehende Amoralität  herrscht, wird die meisten von uns noch nicht allzusehr überraschen. Auch die Zeit hat ja bereits berichtet, dass dort oben bzw. unten die statistische Dichte an Psychopathen erschreckend hoch ist. Ab der Mitte des Interviews wird es dann jedoch wirklich spannend. Bernard schildert, dass der regelrechte Hass, den die vorgenannten Herren der Welt gegenüber Mensch und Umwelt an den Tag legen (hier illustriert von Steve Cutts), nicht bloß auf Profitgier beruhe, sondern die Antriebskraft zur umfassenden globalen Destruktion aus einer ganz eigentümlichen Religion geschöpft wird, die „keinesfalls Mainstream“ sei:

„Um es vorsichtig auszudrücken: Die meisten dieser Leute folgen keiner Mainstream-Religion. Wir haben also Katholiken, Protestanten und alle Arten von Religionen. Die meisten dieser Leute waren aber Luziferianer.“ 

Den Satanismus und die schwarzen Messen, in welche Bernard von den Herren der Welt im Laufe seiner Arbeit eingeführt wurde, habe er anfangs für Humbug gehalten. Er habe darüber gelacht und sich gedacht, dass all die Satanskirchen mit nackten Frauen und dem Zelebrieren des Dunklen und Bösen eben zum dekadenten Lebensstil der Elite dazugehörten.

Er schildert, wie er sich selbst an diesem dekadenten Leben amüsiert habe, bis – an dieser Stelle des Interviews beginnt Bernard zu weinen – die Herren der Welt von ihm erwarteten, dass er während einer Opferzeremonie selbst ein Kind umbringt. Als er diesen Akt vollbringen sollte, brach er schließlich zusammen. Sein „Kühlschrank bekam einen Kurzschluss“ und sein Gewissen begann wieder aufzutauen. Ab diesem Moment beschloss er, auszusteigen.

Bernard schildert, dass die dunkle Kraft, die in den Kreisen der Eliten angebetet wird, keineswegs aus Jux und Tollerei verehrt wird, sondern dass die Herren der Welt diese dunkle Kraft als etwas definitiv Reales ansehen, als eine zwar unsichtbare, aber „wirkmächtige Entität“, der sie sich verpflichtet haben und der sie sich willfährig zur Verfügung stellen. Die Stimmung, die in diesen Kreisen herrsche, schildert er als

eine vernichtende Kraft, die unsere Eingeweide, die Schöpfung und alles Leben hasst und die alles tun wird, um uns völlig zu zerstören (…) Es sind nur Wenige, die die Tragweite davon nicht unterschätzen.“

Egal ob der Leser diesen Glauben der Dunkelmänner für real oder für surreal hält, jedenfalls könnte einem mit diesen Insiderinformationen nun eventuell erklärlich werden, warum unsere globalisierte Welt entgegen aller Vernunft immer mehr aus den Fugen gerät, allerortens Eskalation und Kahlfraß herrschen, unsere Ökosysteme unbarmherzig vergiftet und zerstört, weite Landstriche durch Uranmunition unnötigerweise verseucht und auch die Menschen als bloße Marktware ausgeschlachtet werden.

Anneke Lucas bezeichnet Bernards Schilderungen über die elitären Machtkreise auf Ihrem Facebook-Konto als deckungsgleich mit ihren eigenen Erfahrungen. Erwähnenswert ist auch, dass die Erfahrungen Bernards sich mit Erzählungen von Pascal Roussel, einem anderen Banker und Finanzinsider decken. In seinem Buch ‘The Divine Trap’ versucht er seine Erfahrungen in Romanform darzulegen. In einem begleitenden Interview meinte er, dass er heute aufgrund historischer Studien, der Auswertung umfangreicher Quellen, Begegnungen und Gesprächen mit Superreichen sagen könne, dass okkulte Praktiken in den Reihen der Superreichen Standard sei (wobei man lt. Aussage von Bernard „das Fußvolk auf Abstand halten“ und „nicht wolle, dass da oben zu viel los sei“). Vielleicht ist es dazu gar kein Widerspruch, sondern passt perfekt dazu, dass man heute bemüht ist, in der Bevölkerung ein rein säkulares, „streng wissenschaftliches“ Weltbild zu etablieren. Wenn die Menschen gar keine Begriffe und somit keine Vorstellung von dem haben, was die Herren der Welt so hinter den Kulissen treiben, dann können diese ihre dunklen Machenschaften weiterhin ungestört fortsetzen.  Denn aus schulwissenschaftlicher Sicht machen die perversen Folterungen und Tötungen zwecks Machtakkumulation ja keinen Sinn bzw. kann es so etwas „Krudes“ (Zit. Leonie Feuerbach) gar nicht geben. – Nun, Ronald Bernards Kollegen in ihren schwarzen Roben sehen das offensichtlich ganz anders. Sie selbst frönen indessen ungestört einem Weltbild, das alles andere als „schulwissenschaftlich“ ist – und führen sukzessive eine Welt herbei, die in ihrer äußeren Ausprägung auch nach objektiven Maßstäben immer höllischer wird. Nicht umsonst bezeichnete die New York Times das Jahrzehnt um die Milleniumswende als „wahrhaft höllische Dekade“. Der ehem. UN-Kommissar Jean Ziegler spricht von einer „kannibalistischen Weltordung“, die heute das Tagesgeschehen beherrsche, sogar die Räume der eigentlich für Völkerverständigung und Frieden eingerichteten UNO nennt er „eine erbarmungslose Welt“. Muss man sich in solch erbarmungsloser Welt wirklich darüber wundern, dass man, wie Ilija Trojanow jüngst festgestellt hat, überall Politiker antrifft, die von sich geben: „Wir können nichts tun. Uns sind die Hände gebunden“?

Wie dem auch sei, am Ende seines Interviews gibt sich Ronald Bernard trotz allem zuversichtlich. Er meint, dass der globale Wahnsinn sofort aufhören würde, sobald die Bürger wieder zu ihrer Mündigkeit erwachen („Vereinigt Euch, kommt zusammen, und dieser ganze Scheiß hört auf zu existieren. Das könnte sogar sehr schnell passieren“). Es ist also bloß die Krankheit der „chronischen Ignoranz“ (siehe Wolfgang Herles), die wir überwinden müssen, damit sich die Rauchschwaden lichten und es wieder aufwärts geht. Ronald Bernard selbst macht inzwischen etwas Ähnliches wie der Economic Hitman John Perkins: Er versucht den von ihm angerichteten Schaden wieder gutzumachen, indem er sich für Fair Trade einsetzt und mithilft, ein ethisches Finanzsystem aufzubauen (siehe bofjoy.net).

Global Leaders

Ich habe im Nachgang etwas über Ronald Bernard recherchiert. In einem weiteren (nur auf holländisch verfügbaren, sein neues Bankprojekt betreffenden) Interview erfährt man, dass auch er früher in Brüssel/Belgien stationiert war. Haben sich die von ihm geschilderten Szenen also womöglich ebenfalls in der europäischen Polit-/Lobbymetropole und im Dunstkreis Dutrouxs abgespielt? Fragen über Fragen türmen sich auf.  Auf der Businessplattform Bloomberg war er, sofern das derselbe Ronald Bernard  ist, unter anderem als Managing Director von Alvarez & Marsal gelistet [Anm.: Nach derzeitigem Stand der Recherche verweigert Bernard die Bekanntgabe seines CV und scheint sein Name in offiziellen Firmenhistorien nicht auf. Es ist daher davon auszugehen, dass es sich hier um eine bloße Namensgleichheit handelt. Ich belasse den Link trotzdem im Artikel, da es laut vorgenannter Informationsquelle unter anderem solcherart transnationale Wirtschaftsberatungskonzerne sind, über welche die dunklen Herren ihre Agenda bis in die Gesundheitspolitik und Pädagogik hinein wirksam machen.] Wer auf der Website den Reiter „Industries“ anklickt, erfährt, dass sich die von den USA bis nach Indien über die ganze Welt ausgebreitete Sozietät für ein „Reshaping“ von praktisch allen Wirtschafts- und Gesellschaftsbereichen zuständig fühlt. Neben dem Finanz-, Technologie-, Energie-, Umwelt-, Pharmazie-, Sozial- und Mediensektor zählt die Rüstungsindustrie ebenso zum Ackerfeld der Alvarez Marshals wie der „öffentliche & soziale Sektor“ sowie die Erziehung, für die man ambitionierte Ziele hat: „Reshaping K-12 educational performance“ kündet ein entsprechender Header.

Wer die als „GLOBAL LEADERS“ gelisteten (hypothetischen) Kollegen Bernards durchzuscrollen versucht, wird sich dabei nur einen wunden Zeigefinger einhandeln, denn wie hier zu bestaunen, nimmt die Reservearmee an „Managing Directors“ mit hochkarätiger akademischer Bildung schlichtweg kein Ende, sondern es werden ständig neue, smarte Gesichter nachgeladen. Dass der guten Gesellschaft ihr „Experte für alles“, Ronald Bernard, aus moralischen Gründen weggebrochen ist, wird dort also vermutlich kein allzu großes Kompetenzloch hinterlassen.

So, da Sie jetzt wissen, dass nicht nur das komplizierte Räderwerk der Ökonomie, sondern auch die Pädagogik und die Zukunft unserer Kinder bei den streng-wissenschaftlich-akkreditierten Kollegen Ronald Bernards in bester Hand sind, können Sie sich nun beruhigt Ihr gewohntes Feierabendbier aufmachen und vor dem Flachbildschirm entspannen … bevor Montag morgens wieder der Wecker läutet und das Murmeltier grüßt.

In diesem Sinne: Gute Nacht …

***
Nachsatz:

Dem Leser, der es geschafft hat, diesen Artikel zu Ende zu lesen, empfehle ich, am kommenden Wochenende ein bisschen raus an die frische Luft zu gehen und sich der Sonne zu erfreuen. Ich weiß, die oben gesetzten Links sind kein leichter Tobak. Bei so einem Blick hinter die Kulissen kann einem ganz schön schummrig werden – dabei hat uns Altbundespräsident Gauck doch erst vor Kurzem Entwarnung gegeben, dass dort hinter der Bühne ohnehin alles in Ordnung sei und wir uns über die Eliten keinen Kopf machen sollten („die Eliten sind gar nicht das Problem, die Bevölkerungen sind im Moment das Problem“ –Quelle: Youtube). Nun, vielleicht hat der gute Mann das gar nicht zynisch gemeint, sondern hat einfach Recht. Vielleicht wird sich das Problem der dekadenten Eliten ganz von selbst verflüchtigen, wenn wir Bürger aufhören, unseren Teletubbie-Schlummer zu schlafen und aus dem Winkepuh-Modus erwachen. Denn in Wirklichkeit verhält es sich mit dem globalen Gleichgewicht so wie mit einer Waage: In dem Moment, wo viele Menschen aufwachen und wieder mündig und aktiv gestaltend werden, müssen im Gegenzug die Machenschaften der Globalisierungseliten und Finanztechnokraten wieder absteigen. So wie es ein japanisches Sprichwort sagt: Wenn die Sonne wieder aufgeht, müssen selbst die mächtigsten Schneemänner schmelzen.

***
P.P.S.: Passend zum Thema habe ich in der jüngsten Ausgabe des GEA-brennstoffs gerade ein Essay von Konstantin Wecker gefunden, in dem er unter Bezugnahme auf Erich Fromm feststellt, dass es die „Nekrophilen“ sind, die derzeit das Weltgeschehen bestimmen, stellt dem jedoch den Begriff der „Biophilie“ gegenüber:

1964 schrieb Erich Fromm: »Die Nekrophilie   (…) ist ge­nau jene Antwort auf das Leben, die im völligen Gegensatz zum Leben steht; sie ist die morbideste und gefährlichste unter allen Le­bens­orien­tie­rungen, deren der Mensch fähig ist. Sie ist eine echte Perversion: ob­wohl man lebendig ist, liebt man nicht das Lebendige, sondern das Tote. Nicht Wachs­tum sondern Destruk­tion.«

Fromm stellte der Nekrophilie, dem Angezogensein vom Leblosen und Zerstörerischen, die „Biophilie“, das An­gezogensein vom Lebendigen und die Liebe zum Lebendigen gegenüber. Er fragte generell nach der Eigendynamik alles Leben­den und erkannte, dass diesem über das bloße Streben nach Überleben hinaus eine »Ten­denz zur Integration und Vereinigung« eigentümlich ist.

Konstantin Wecker beendet sein Essay schließlich mit einer nüchternen Feststellung und einem leidenschaftlichen Appell:

„Es sind die Nekrophilen, die derzeit das Weltgeschehen bestimmen. Kriege und Zerstörung der Erde, der Tiere und Pflan­zen, alles Lebendigen eben, sind ihre Werk­zeuge. Lassen wir uns nicht einschüchtern. Preisen wir das Leben, das Irdische wie das Himmlische, dem wir von Urbeginn an angehören.“

In diesem Sinne sollten wir auch inmitten aller schwarzer Rauchwolken niemals unterschätzen, was jeder einzelne von uns in die Waagschale der „Biophilie“ hineinlegen und damit zur Auflösung der „Nekrophilie“ beitragen kann.

***
Update v. 12.06.2017: Aufgrund des großen Interesses (das Interview mit Ronald Bernard erzielte in kürzester Zeit mehr als 20 Millionen Klicks) sind vier weitere Interviews des Ex-Bankers geplant. Teil 2 wurde vor wenigen Tagen veröffentlicht: YouTube. 

Zu den Vorwürfen an Bernard über Widersprüche in seinen historisch-politischen Thesen: Er selbst gibt an, dass er nach seinem Erlebnis mit dem elitären Opferkult einen psychischen Zusammenbruch erlitten habe und sich jahrelang in Reha-Behandlung begeben musste. In dieser Zeit habe er versucht, sich das Erlebte durch autodidaktische historische und theologische Studien zu erklären. Vieles, was er hierbei als Laie zutage gefördert hat wie z.B. die sogenannten „Protokolle der Weisen von Zion“ sind offenkundig falsch. Seine mangelhaften Thesen sind daher von seinem konkreten Erlebnisbericht zu unterscheiden.

 

Zur Agenda des Transhumanismus siehe auch: Auf die Knie vor Gott KI!

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