Rechtsradikale

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Klima- und Elitenterror in Deutschland

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Sonntag, 28.7.2019. Eifel. Terror ist ja in aller Munde. Es muss schlimm um Deutschland stehen: Weihnachtsmärkte werden durch Poller gesichert, Polizisten laufen da mit Maschinenpistolen herum und der Bundestag will sich jetzt mit einem Burggraben selber schützen – man fragt sich, wer ist denn da der Feind? Nun – man darf sich fragen … aber man darf sich nicht selber die Antwort geben. Es gibt inzwischen unausgesprochene Redeverbote in Deutschland, wer nüchtern darauf hinweist, dass der moderne Islam wahabitischer Prägung früher locker als rechtsradikal durchgegangen wäre (Unterdrückung der Frau, unmenschliche Strafen, Verfolgung und Vernichtung von Andersdenkenden und Homosexuellen, Problemlösung durch Gewalt anstatt Verhandlungen, ausgeprägtes Herrenmenschendenken, starker Antisemitismus) läuft Gefahr, mit einem Bann belegt zu werden, gilt – gegen jede Ratio – als massenmodender Nationalsozialist (dabei fand Hitler den Islam durchaus gut – so gut, dass sogar die Waffen-SS eine eigene muslimische Division hatte) der weltweit den ganzen Islam ausrotten will. Wer möchte nun schon wirklich in so einen gesellschaftlichen Bann geraten?

Das gleichzeitig unsere Verbündeten, unser großer Bruder aus den USA und seine kleinen Köter einen offensiven Krieg gegen den Islam führen – einen, der noch viele Jahrzehnte dauern soll – wird überhaupt nicht mehr thematisiert. So wie jeder Asylbewerber als ein heiliger, unschuldiger Engel anzusehen ist, der nie einer Fliege etwas zu leide tun würde (es sei denn, sie ist jüdischer Abstammung, Frau oder homosexuell) so gelten die USA selbst als „Gottes eigenes Land“ und sind per Definition unfehlbar, egal wen sie völkerrechtswidrig überfallen und massakrieren. Lustiges Detail am Rande? In Afghanisten jagen die ja jetzt schon seit über achtzehn Jahren die Terroristen oder die Taliban und bringen denen die Demokratie – doch trotzem gehört dieses Land zu jenen sieben Ländern, in denen auf Homosexualität die Todesstrafe steht (siehe Tagesschau). Wir Deutschen sind ja auch dabei – und verteidigen dort Unterdrückerregime. Früher undenkbar – aber heute wird nicht mehr diskutiert, heute wird wieder kommandiert: Experten haben das Kommando übernommen.

Auch was Experten angeht, gibt es inzwischen ein Redeverbot, mit dem wir uns klaglos abfinden. Wenn Experten etwas sagen, so ist das ebenfalls als unfehlbar anzusehen. Ich hoffe, dass sich niemand mehr jemals mehr über den Papst aufregt: die Unfehlbaren haben sich inzwischen in Deutschland endlos vermehrt und die Macht übernommen, sie wissen genau, was wie wozu zu sagen ist. Alle vereinen sich groß im „Kampf gegen Rechts“ – aber keiner … erst recht nicht die Antonio-Amadeu-Stiftung … kommt auf die Idee, dass die Herrschaft einer kleinen Elite über das große Volk genau jenes „rechts“ ist, das gerade durchexerziert wird. Ich darf mir ja noch nicht mal mehr Gedanken machen über diese seltsamen Kondensstreifen, die Gittermuster über den ganzen Himmel bilden, den ganzen Tag darum hängen, langsam diffundieren und Abends dann das Land mit einem milchigen Unlichtschleier überziehen, nimmt man das überhaupt erstmal wahr, gilt man ja sofort als geisteskrank – als ebenso krank wie jene, die nicht damit klar kommen, dass bei „nine-eleven“, dem Urknall des politischen Wahns der Moderne, zwei Flugzeuge drei Gebäude zerstört haben, ohne das dritte überhaupt zu berühren. Was man dabei aber nebenbei erwähnen darf: wer jetzt meint, die AfD würde ihn retten, den muss ich enttäuschen: 2019 sind die nur noch der parlamentarische Arm von Führers Urenkeln, die mal wieder richtig durchgreifen – sprich: ein paar Leute erschiessen – wollen. Mit einem Regierungspräsidenten hat man schon mal angefangen – und auch Journalisten, die das mal beschreiben, werden mit dem Tode bedroht (siehe Tagesspiegel). Auch nur: Herrenmenschen im Herrschaftswahn.

Der Expertenterror zeigt sich ja besonders deutlich bei dem Thema „Klimawandel“. Wer hier – wissenschaftlich durchaus redlich – die Diskussion fordert, wird doch sogleich als „Klimaleugner“ beschämpft, ein sorgsam gewähltes Wort, das an Schwachsinn nicht zu überbieten ist: immerhin leugnet kein Mensch auf der Welt, dass es Klima gibt … aber dieses Wort erinnert so schön an das Wort Holocaustleugner und hilft den Experten, ihre Kritiker zu verdammen – so als würden Experten nie was falsch machen. Wirtschaftsexperten zum Beispiel irren sich andauernd, werden aber – wie alle Experten – gut dafür bezahlt.

Politische Entscheidungsfindung läuft in demokratischen Staaten durchweg anders ab: die Experten treten vor den Rat der Menschen, erläutern ihre Theorien, worauf sich denn die Bürger zur Beratung zurückziehen und eine Entscheidung fällen … hört sich im Jahre 2019 schon völlig absurd an: wie sollen die dummen, einfältigen, genetisch minderwertigen Bürger überhaupt irgendwelche Entscheidungen fällen können: wenn, dann sollen doch wohl bitte lieber diejenigen Menschen Entscheidungen treffen, die durch ihr persönliches Vermögen bewiesen haben, das sie was richtig machen – oder? So nach dem Motto: der Milliardär hat immer Recht, sonst hätte er ja keine Milliarden. Und dem Reichen würde es schon gefallen, wenn viel weniger Autos auf der Straße sind – schon Mitte der neunziger Jahre durfte ich in einer Werbebroschüre für Mercedes den Begriff „Restverkehr“ entdecken; Restverkehr – das war alles, was nicht Mercedes war und unbotmäßigerweise die Straßen verstopfte. Was will man auch mit seinem 400-PS-Monster auf vollen Autobahnen anstellen – außer sich … wie alle anderen auch … hinten anzustellen.

Und noch etwas durchzieht die Klimadebatte, erinnert fatal an 1914 oder 1939. „Am deutschen Wesen mag die Welt genesen“ – dieser Spruch aus einem Gedicht von Franz Emanuel August Seibel von 1861 wurde in den Folgejahren Kernsatz deutscher Überheblichkeit (wiewohl das Gedicht eher eine ausgleichende, friedenssichernde Rolle Deutschlands sah), die in dem Ersten Weltkrieg endete, 1939 zog der arische Herrenmensch aus, um die Welt von „jüdischem Unrat“ zu säubern, 2019 zieht der deutsche „Gutmensch“ aus, um der Welt zu zeigen, wo der Hammer hängt – wie irre auch die Maßnahmen sein mögen, die ihm da gerade sponaten in den Sinn kommen – wie z.B. die Hatz auf den Diesel. Milliardenverluste für die deutschen Autofahrer (außer jenen, die Firmen- und Dienstwagen gestellt bekommen) – ohne irgendeinen erkennbaren Nutzen, denn: die Diesel fahren jetzt im europäischen Ausland (siehe Focus). Wir lernen: Dieselautos machen nur die deutsche Luft schmutzig, belgische Luft bleibt davon völlig unberührt.

2011 war Deutschland auf der Liste der Länder mit dem höchsten Co2 Ausstoß zwar noch auf Platz 6 (hinter China, USA, Russland, Indien und Japan, siehe Wikipedia) aber nur noch mit 2,4 Prozent am Gesamtaufkommen beteiligt. Also: selbst wenn wir auf Null fahren – die Welt wird´s nicht merken. Stört aber keinen, den Klimaterror immer weiter voran zu treiben, als würde sich gerade in dem kleinen Deutschland das Schicksal des Planeten entscheiden. Auf die Idee kann natürlich nur jemand kommen, er immer noch in dem Gefühl lebt, der Herrenmensch zu sein, an dessen Wesen die Welt genesen darf. Dabei darf man auch mal was positives berichten: produzierten wir 1970 noch eine Milliarde Tonnen Co2, so waren was 2016 nur noch knapp 800 Millionen, unser Rekordjahr war 1979 mit 1,176 Milliarden Tonnen – läuft also besser als gedacht. Statista meldet für 2016 8,8 Tonnen pro deutschem Kopf (siehe Statista), damit liegen wir auf Platz 32 im weltweiten Vergleich (siehe factfish). Unsere Rolle wäre also eher – mal mit jenen zu reden, die richtig viel verbrauchen. Aber leichter ist es immer, gegen den Untertanen vorzugehen.

Damit wir uns nicht falsch verstehen: wir dürfen den Klimawandel schon ernst nehmen – als Möglichkeit. Wir dürfen auch Maßnahmen dagegen ergreifen – aber Maßnahme, die wirklich auch was bringen. Ökodörfer für alle – zitiere ich ja gern: regenerative Dörfer (siehe regen.villages), die alles was sie an Nahrung und Energie brauchen, selbst erzeugen – bei sehr hoher Lebensqualität für die Bewohner. Versuchen Sie das mal in die politische Debatte einzubringen – sie werden überrascht sein, wie breit die Ablehnung einer offenen, freien, gleichen Gesellschaft in Deutschland quer durch alle Parteien ist, liebe mag man den Kommandoton, das „wir“ gegen „die“ – und wenn das wirklich spezifisch deutsch sein sollte, verstehe ich Antideutsche und ihre Meinungen schon deutlich besser. Man stelle sich mal vor: eine Gesellschaft von Gleichen: jeder sein eigener Herr, völlig unabhängig von „Versorgern“, kein beschämter „Endverbraucher“ mehr, sondern glücklicher Bürger in einer Gemeinschaft von völlig gleichberechtigten glücklichen Bürgern, jeder mit eigenem Haus und eigenem Land, frei sich zu entfalten wie es ihm beliebt: das wäre ja Kommunismus. Sozialismus. Oder: Christentum (im Sinne Christi, nicht im Sinne Roms). Oder: Demokratie am Ende ihrer Entwicklung, wo Gerechtigkeit perfektioniert wurde. Das wäre ja „links“ – und das „links“ böse ist, höre ich in diesem Lande nun schon seit 59 Jahren. Der Unterschied ist: früher haben das nur die Reichen erzählt, heute macht das jeder nach.

Es darf ruhig auch eine neue Studie wahrgenommen werden (hier mal aus einer eher ungewöhnlichen Quelle: Grenzwissenschaften.de), die umfassender, gründlicher und überlegter ist als alle bisherigen und die deutlich aufzeigt, dass die Wahrscheinlichkeit, dass wir es bei den momentanen Wetterphänomenen mit natürlichen Faktoren zu tun haben, sehr gering ist: erstmals in der Geschichte der Menschheit haben wir eine globale Erwärmung – obwohl lokal schon mal höhere Temparaturen auftreten können. Das muss einen nicht gleich in Panik und Hysterie verfallen lassen, aber man darf es ruhig mal gelassen zur Kenntnis nehmen. Ebenso darf man zur Kenntnis nehmen, wer denn genau für die Co2-Produktion verantwortlich ist. Sicher – da gibt es dieses Unternehmen ASCO, das Co2 gezielt produziert – mit dem Werbeslogan: „Co2 ist unser Leben“ (siehe ascoco2, eine Firma, die mal ein ganz anderes Licht auf Co2 wirft), aber viel schlimmer sind: die Reichen. Die Experten. Die Chefs. Die Abgeordneten. Die Herrenmenschen.

Der Arme kommt nur auf 7 Tonnen Co2 im Jahr, der Reiche jedoch – locker auf 21 Tonnen (siehe Welt). Der Arme – das ist der Hartz IV-Abhängige, der Niedriglöhner, der Alleinerziehende, der Grundsicherungsrentner: alles Helden des Klimas. Die Bundesregierung sollte sie auszeichnen – und endlich mal akzeptieren, welch´ große Leistung diese Millionen Menschen für das Klima erbringen anstatt sie mit brutalen Sanktionen dazu zu bringen, ihren Co2-Verbrauch in irgendwelchen unsinnigen Arbeitsprozessen drastisch zu erhöhen.

Da haben wir die Täter. Nicht „die Menschen“ – sondern „die Reichen“. Kann man ausrechnen – laut Welt: pro 100 Euro-Schein im Monat mehr, 2 Prozent mehr Emissionen. Wir können uns also in Wirklichkeit nicht den Diesel nicht mehr leisten – sondern die Reichen – auch aus Gründen des Klimaschutzes. Leider sind die Reichen in diesem Land in Parteien organisiert, die ihnen ihren Reichtum schützen – und dafür auch sehr gut bezahlt werden, ja, letztendlich selber zu den Reichen gehören.

Noch nie wäre Kapitalismuskritik so einfach gewesen, doch was kriegen wir: Klimaterror für alle anstatt für die, die ihn verdienen. Wird täglich irrer: jetzt gibt es schon Studien, die beweisen, dass 20 BMW dem Klima weniger schaden als ein Baby (siehe Stern). „Kauft mehr BMW – und killt damit Babys, ist gut für´s Klima“. Ja – so hat der Adel – die Herrenmenschen der Vergangenheit – schon immer gelebt … nur mit Pferden anstatt BMW. Schön auch, zu erfahren, was so ein transatlantischer Flug verbraucht: 1,6 Tonnen, mehr als der Arme in zwei Monaten für´s Überleben verbraucht.

Kommt jemand mit auf den Feldzug gegen die Reichen? Wahrscheinlich nicht. Lieber Co2-Steuer, die vor allem die Armen treffen wird: Reiche zeichnen sich ja dadurch aus, dass sie Steuern vermeiden und Geld wie Heu haben, als keine wirklichen Einbußen an Lebensqualität durch Geldstrafen haben – währen der Arme gleich hungert und friert. Damit das so bleibt, haben die Reichen ja ihre gut bezahlten Experten. Selbst – lassen sie sich von der Soziologie nicht so gern erfassen, dabei sind schon die paar Daten, die man hat, sehr interessant (siehe Michael Hartmann im Deutschlandfunk):

„Also wenn man sich die deutsche Kernelite anschaut, … die, die die 1000 wichtigsten Machtpositionen bekleiden, dann stellt man fest, dass zwei von dreien aus dem oberen 3,5 Prozent der Bevölkerung stammen, die stammen aus Familien, die wohlhabend waren oder auch reich…. Und was man feststellen kann, dass die Kindheit und Jugend, wie man groß geworden ist, sehr prägend geworden ist für die Wahrnehmung der Welt.“

Wenn wir also von der „Elite“ reden – reden wir von den Reichen. Und wegen deren Macht und Wahn werden wir nie unsere klimaneutralen Ökodörfer bekommen, wo jeder Arme erstmal Haus und Garten bekommt. Ja, wo kämen wir denn dahin, wenn der Pöbel leben dürfte, wie er wolle.

Wäre Zeit, mit den Reichen ins Gespräch zu kommen, bevor deren Luxusflüge die Erde in eine Gluthölle verwandeln (was man kritisieren kann, was aber – sorry – trotzdem denkbar ist).

Mal interessiert daran einen Blick in die Zukunft zu werfen, wie Reiche sie planen? Ganz ohne Verschwörungstheorien?

Bitte, nehmen wir mal den Peter Thiel. Der plant – mit anderen Irren – eigene schimmende Luxusstaaten für die Reichen (siehe: tagblatt.ch). Und will sein Leben durch regelmäßige Bluttransfusionen von jungen Menschen verlängern (siehe Zeit).

Die Elite im Paradies, unsere Kinder als Blutkühe und wir – mangels medizinischer Versorgung schon lange tot.

Da kommt eine schöne neue Welt auf uns zu … ganz offen … und schlimmer, als selbst Horrorschriftsteller sie sich ausmalen könnten.

 

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