Rassismus

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Kulturkampf in England – Woke culture vs. Königshaus

Der Fall Meghan und Harry schlägt in der englischsprachigen Welt hohe Wellen. In ihrem Interview bei der amerikanischen TV-Gigantin Oprah Winfrey formulieren die beiden „Ex-Royals“ Vorwürfe, die dem Zeitgeist der sog. Woke-Culture entsprechen, Rassismus, Sexismus, kolonialer Unterton.

Die konservativen, britischen Medien werden von den progressiven massiv angegriffen, wer Meghans Opfernarrativ anzweifelt, droht stigmatisiert zu werden.

Doch welches Gewicht haben die Anschuldigungen im Verhältnis zu den wirklich schmutzigen Geheimnissen der Royals? Wo bleiben die Fragen zu den königlichen Verbindungen mit gefährlichen Schwerkriminellen wie Jeffrey Epstein oder Jimmy Savile?

Ein weiteres aktuelles Beispiel des Kulturkampfes ist der Fall Sarah Everard, wo ein Verbrechen instrumentalisiert wird, um gegen die Polizei zu agitieren. Aber wenn es um strukturelle Unterdrückung von Mädchen und Frauen geht, wo waren und sind die Woke-Aktivistinnen und -Aktivisten bei der Aufarbeitung des beispiellosen Rotherham-Skandals?

Kapitalismus und Rassismus – WOHLSTAND FÜR ALLE Ep. 83 + Buchvorstellung

Kapitalismus und Rassismus

Der Markt regelt – so lautet das Motto der Neoliberalen. Und so wundert es nicht, dass viele neoliberale Theoretiker glaubten und glauben, dass der Markt auch gesellschaftliche Fortschritte befeuern wird, ja, dass er sogar dazu entscheidend beitragen kann, den Rassismus zu überwinden.
Fest steht: Es gab und gibt Rassismus in kapitalistischen Ländern, aber auch sozialistische und vor-kapitalistische Systeme können rassistisch sein. Der Rassismus ist also nichts, was exklusiv im Kapitalismus vorkommt. Doch Milton Friedman betont die anti-rassistische Seite des Kapitalismus.
Wenn sich nur der Staat weitgehend aus dem Marktgeschehen heraushält, also auch keine Gleichstellungs- und Antidiskriminierungsgesetze verabschiedet, wird über kurz oder lang der Markt die Ungerechtigkeit beseitigen, da dort am Ende nicht die Identität entscheidet, sondern nur Geld und Verträge etwas gelten. Diese Idee beruht auf der Annahme, dass der Mensch in erster Linie ein homo oeconomicus ist, jemand also, der allein an der Mehrung seines Nutzens (und besonders seines Reichtums) interessiert ist.

Rassismus aber, so die Schlussfolgerung von Friedman und Becker, schadet nicht nur den Opfern, sondern letztendlich auch den Tätern. Wie tragfähig ist diese Weltanschauung wirklich? Darüber sprechen Ole Nymoen und Wolfgang M. Schmitt in einer neuen Folge von „Wohlstand für Alle“.

Literatur:
Gary S. Becker: Der ökonomische Ansatz zur Erklärung menschlichen Verhaltens, Mohr Siebeck.

Milton Friedman: Kapitalismus und Freiheit, Piper Verlag.

John Stuart Mill: Einige ungelöste Probleme der politischen Ökonomie, hrsg. v. Hans G. Nutzinger, Metropolis Verlag.

Unser Buch ist da: „Influencer. Die Ideologie der Werbekörper“

Sie legen sich in Badewannen voller Nutella, präsentieren bei der Morning-Routine immense Produktpaletten und propagieren vehement Konsum: Die Influencer sind symptomatische Sozialfiguren unserer Zeit. In der Abstiegsgesellschaft scheinen noch einmal Aufstiegsträume wahr zu werden, der Spätkapitalismus hübscht sein Gesicht mit Filtern und Photoshop auf, mit einer revolutionären Form der Werbung komplettieren Instagrammer und Youtuber das Geschäftsmodell des kommerziellen Internets. Bei aller ausgestellten Modernität beeinflussen die Influencer jedoch noch in einer weiteren Hinsicht den Zeitgeist: Indem sie rückwärtsgewandte Rollenbilder, Konsumismus und rigide Körpernormen propagieren, leisten sie einem konservativen Backlash Vorschub. In unserem Buch „Influencer. Die Ideologie der Werbekörper“ analysieren wir – nicht ohne Polemik – ein wichtiges Phänomen des digitalen Kapitalismus.

Literatur:

Ole Nymoen, Wolfgang M. Schmitt: Influencer. Die Ideologie der Werbekörper, Suhrkamp.

Home Office #98

1+1=2, oder? Wenn es nach den neuesten Bildungsempfehlungen geht, sind zukünftig auch alle anderen Antworten richtig, solange der Prüfling von der Richtigkeit seiner Antwort überzeugt ist. Ethnomathematik heißt diese Logik und soll den Rassismus aus der Mathematik verbannen, denn Objektivität an sich, sei bereits rassistisch. Alles zu diesem Irrsinn und was Bill Gates nun schon wieder damit zu tun hat, erfahrt ihr im Home Office #98.

„Weiße Vorherrschaft“ – Jetzt sollen auch Aristoteles und Platon aus Lehrplänen verschwinden

Ein bekannter US-Akademiker fordert, die sogenannten Klassiker aus den Lehrplänen zu streichen. Diese seien „mit der weißen Vorherrschaft verstrickt“. Doch wer künftigen Generationen die Weisheit der Vergangenheit vorenthält, fördert Ignoranz und Spaltung.

Jagt den Juden Ken Jebsen!

Ein Kommentar von Rüdiger Lenz.

Die zentrale Kategorie des Rassismus ist die Minderwertigkeit. Durch die Brille des Rassismus gelten Fremde, also Menschen mit einer anderen Hautfarbe, Sprache, Abstammung, Herkunft, Religion, anderen politischen Anschauungen und anderen Geschlechts ebenso als minderwertig wie Personen, die krank, behindert oder einkommensarm sind. Wenn viele Menschen glauben, dass sich Rassismus nur auf die Ersteren bezöge, dann übersehen sie, dass Rassismus sich immer gegen ALLE MENSCHEN richtet.

Seinem Wesen nach zielt Rassismus nicht auf subjektiv wahrgenommene Eigenschaften einer Gruppe bzw. einer Person, sondern verneint deren Gleichrangigkeit und im Extremfall deren Existenzberechtigung.

https://ecmfactory.ch/videos/watch/38b15e83-e5ac-488e-af7a-5b1c6e22e79c

Kulturelle Aneignung- Bizarre Blüten amerikanischer Progressivideologen

Wer ist der Mensch und was darf er sein? In den letzten Wochen kamen zwei bizarre Fälle von Identitätspolitik in die Schlagzeilen. Jessica Krug gab sich viele Jahre lang fälschlicherweise als Afroamerikanerin aus, um als Professorin und Aktivistin gegen Rassismus und Unterdrückung der Schwarzen zu kämpfen.
Die englische Sängerin Adele wurde aus dem progressiven Lager scharf angegriffen, weil sie sich im afro-karibischen Look in der Öffentlichkeit zeigte. Ihr wird kulturelle Aneignung vorgeworfen.

Doch bedingt nicht der Austausch von Menschen und Kulturen jeden Fortschritt? Wenn Rassismus als unwissenschaftlicher Unfug des 19.Jhdts. erkannt wird, wieso sollte man dann das Trennende zwischen den Menschen immer mehr hervorheben? Wie weit haben sich die progressiven Ideologen entfernt von den hehren Zielen Freiheit und Gleichberechtigung?

Der Oscar für die schlechteste Idee geht an Hollywood

Jens Berger

Hollywood, die Traumfabrik. Hier wurden so großartige Filme wie „Der Pate“, „Das Schweigen der Lämmer“ oder „The Kings Speech“ gedreht – Filme, die mit dem Oscar als beste Filme des Jahres ausgezeichnet wurden. Ab 2024 dürfte keiner dieser Filme mehr einen Oscar bekommen. Ab dann gelten nämlich die neuen „Diversitätsregeln“. Als bester Film darf dann nur nominiert werden, wer verschiedene Kriterien in Sachen „Diversität“ einhält, also beispielsweise mindestens einen Hauptdarsteller hat, der einer ethnischen Minderheit angehört oder ein Thema hat, das politisch korrekt ist, sich also entweder für Frauen, ethnische Minderheiten, die Belange von Homosexuellen und Genderthemen oder geistig und körperlich Behinderte einsetzt. Von den zehn Nominierten in diesem Jahr würde übrigens nur ein einziger Film diese beiden Kriterien erfüllen. Das ist Propaganda im Namen der Identitätspolitik, viel Spaß im schönen neuen Kino.

Bimbophil und Spaß dabei

„Du Neger ?“ fragt Otto einen schwarzen Soldaten, der nicht versteht. „Schwarzer Kopf, schwarzer Bauch, schwarze Füß“, erklärt Otto, zieht die Strümpfe aus und zeigt seine dreckigen Füße. Da fällt seinem Gegenüber der Groschen: „Ah, du Neger!“. In der Folge gelingt es Otto, seinen neuen schwarzen Freund als Sklaven an eine ältere Dame zu verkaufen und von ihr 100 Mark zu erschwindeln. Filmzitat: „Wenn Sie denn näher treten wollen, Herr Bimbo“

Bei Black Lives Matter ist 2 + 2 nicht gleich 4

Ein Kommentar von Rainer Rupp.

Diese neue mathematische Erkenntnis teilte die afro-amerikanische Hilfslehrerin und BLM-Aktivistin Brittany Marshalls jüngst in einer Kurznachricht auf Twitter im Rahmen einer Diskussion über den Rassismus der Weißen. Denn nur wegen des westlichen Imperialismus sei 2+2 = 4. Verständlicherweise ging ihr Tweet im Internet viral und wurde schneller verbreitete als Corona.

Wörtlich heißt es in dem Tweet von Marshall: „Die Idee von 2 + 2 gleich 4 ist kulturell und nur wegen des westlichen Imperialismus/Kolonisierung betrachten wir dieses Ergebnis als die einzige Möglichkeit.“

„Cancel Culture“ – Intoleranz im Namen der Toleranz

Jens Berger

Alte Filme und Serienfolgen werden aus den Archiven gelöscht, Statuen werden gestürzt, Referenten und Dozenten ausgeladen und in Medien und Wirtschaft werden Menschen entlassen, die als falsch empfundene Positionen vertreten, die die heilige Dreifaltigkeit von Gleichheit, Diversität und Inklusion verletzen. All dies wird heute unter dem englischen, nur sehr schwer ins Deutsche zu übertragendem Begriff „Cancel Culture“ zusammengefasst. Befürworter sprechen von einem „Gerichtshof der öffentlichen Vernunft“, Gegner von der Herrschaft eines selbstgerechten Mobs, der vor allem über Shitstorms auf Twitter kommuniziert. Ziel der „Cancel Culture“ ist die systematische Boykottierung, Verbannung und Annullierung von Werken und Personen aus dem öffentlichen Leben. Eine Anti-Aufklärung, die Intoleranz im Namen der Toleranz pflegt, ein Volksgerichtshof der politischen Korrektheit. In den USA ist „Cancel Culture“ bereits allgegenwärtig und auch in Deutschland machen sich bedenkliche Tendenzen bemerkbar.

Begriffsverwirrung über das R-Wort | Wehrpflicht für den Frieden

Gibt es Rassismus gegen Weiße? Wie rassistisch ist die Berliner Polizei? Und wie positioniert sich der Mediennachwuchs in der ganzen Debatte? All das erfahrt ihr hier, in einer neuen Folge 451 Grad!
Wer artig seine #Rundfunkgebühren gezahlt hat, der weiß, dass sich seit den Black Lives Matter Protesten in Amiland, auch bei uns alles um Rassismus dreht. Gibt es strukturellen Rassismus in Deutschland? Welche Statue sollte bei uns vom Sockel gestoßen werden? Wie umfangreich ist Rassismus innerhalb der Polizei vertreten? Fragen über Fragen die nach einer Antwort verlangen. So zumindest stimmt die heimische Medienlandschaft den Tenor an. Doch einer muss auch bei dieser Debatte wieder den Bogen überspannen. Dieses Mal ist es die #zett – das Jugendmagazin des Zeitverlags. Die Redakteurin Celia Parbey sagt nämlich, dass Rassismus nicht einfach nur etwas mit der Ablehnung einer gewissen Hautfarbe zu tun hat. #Rassismus muss schon im System verankert sein, damit es Rassismus sein kann – behauptet #Parbey. Und wo bitte sind denn schon Weiße strukturell benachteiligt?! Kann es Rassismus gegen Weiße daher gar nicht geben?
Und mit zugedrückten Augen geht es gleich weiter! Innenminister Horst Seehofer hat erneut eine Untersuchung zum Rassismus innerhalb der Polizei abgelehnt. Racial profiling? Davon will der Horst nichts wissen! Doch hat das CSU-Urgestein dieses Mal vielleicht sogar recht? Eingegangene Beschwerden bei der Berliner Polizei zur fremdenfeindlichen Diskriminierung scheinen nämlich nicht so ergiebig zu sein, wie dies einige gehofft haben. Ist dennoch eine Untersuchung notwendig? Arthur geht den Dingen wieder einmal auf den Grund, in einer brandneuen Folge 451 Grad!

Der Mohr hat seine Schuldigkeit getan, der Mohr soll weichen

Zu Beginn des Sommerlochs treibt die neu entflammte Rassismusdebatte seltsame Blüten. Selbsternannte Anti-Rassisten haben jetzt ihren gerechten Zorn auf das „M-Wort“ fokussiert. Der Mohr soll weichen – Straßen- und Apothekennamen, Stadtwappen und sogar Kanaldeckel, die teils seit Jahrhunderten den Mohren im Namen tragen oder abbilden, werden nun als rassistisch empfunden und passen offenbar nicht mehr in unsere ach so aufgeklärte Zeit. Die Berliner Verkehrsbetriebe sahen sich bereits genötigt, eine U-Bahn-Station umzubenennen und in Coburg tobt ein erbitterter Streit um den Schutzpatron der Stadt, den „Coburger Mohr“. Die Enkel der Nazis schaffen es womöglich sogar, woran ihre Groß- und Urgroßmütter und -väter gescheitert sind – den Mohren in Wort und Bild aus dem Stadtbild zu vertreiben. Gerade so, als würde unsere Gesellschaft und unsere Geschichte besser, wenn wir alle paar Jahre Straßennamen ändern und Denkmäler entfernen, anstatt aus der Geschichte zu lernen und Dinge, die nicht stromlinienförmig unserer Gesinnung entsprechen, als Stolpersteine zu begreifen, die zum Nachdenken anregen können.

Wer sägt schon am eigenen Ast?

Wenn US-Technologiekonzerne „Rassismus bekämpfen“

Alle sind derzeit ganz laut und öffentlichkeitswirksam gegen Rassismus. Doch scheint die Rassismusdebatte spätestens an der Landesgrenze zu enden. Ab dort beginnt wieder das Geschäft.

Gute Demos, schlechte Demos

Gegen Rassismus haben am Wochenende zahlreiche Menschen demonstriert. Das ist zu begrüßen – es macht aber auch eine massive Ungleichbehandlung deutlich: Die Demos für Grundrechte sollten die gleiche Toleranz erfahren.

„Die Polizei hat eindeutig ein Rassismusproblem“

Nach dem Tod des Afroamerikaners George Floyd in den USA ist das Thema Rassismus innerhalb der Polizei in den Mittelpunkt der gesellschaftlichen Debatte gerückt. Auch in Deutschland bemängeln Menschenrechtler unzureichende Schutzmechanismen für Opfer rassistischer Polizeigewalt.

So hat auch die Co-Vorsitzende der SPD, Saskia Esken, die Diskussion über die Zustände in Deutschland angefeuert, indem sie der deutschen Polizei „latenten Rassismus“ vorgeworfen hat.

Biplab Basu arbeitet seit über 30 Jahren als Berater bei der Beratungsstelle ReachOut in Berlin. Täglich betreut er Opfer rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt. Im Jahr 2002 gründete er die „Kampagne gegen rassistische Polizeigewalt“ (KOP). Im Interview mit RT Deutsch spricht er unter anderem über die Aussage von Saskia Esken – und warum er diese für untertrieben hält.

K.-o.-Tropfen für die Gesellschaft: Das Problem mit dem Antirassismus

Weisen Ihre äußerlichen Merkmale auf eine „kaukasische“ Herkunft hin? Dann bleiben ihnen zwei Möglichkeiten: Sie können Buße tun, bis Sie sich in einer Schuld-Pfütze aufgelöst haben. Oder aber Sie stellen sich tot und hoffen, dass der Zeitgeist auch wieder vorbei sein wird.

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USA: Halbherziger Kampf gegen Rassismus im Zeichen der Imagepflege

Keine Regierung, kein Politiker und kein Unternehmen können es sich leisten, nicht öffentlichkeitswirksam gegen Rassismus zu Feld zu ziehen. Auch die großen Technologiegiganten machen mit großen Spenden und noch größeren Worten auf sich aufmerksam.
Doch handelt es sich hierbei nur um Imagepflege? Denn sämtliche Global Player unserer Zeit – multinationale Konzerne, die auf der ganzen Welt produzieren, Handel treiben und Waren kaufen oder verkaufen – leben davon, Arbeitskräfte in Schwellen- oder Entwicklungsländern auszubeuten. Die Rassismusdebatte scheint spätestens an der Landesgrenze zu enden. Ab dort beginnt wieder das Geschäft.

USA verwässern UNO-Resolution gegen Rassismus

Die Signalwirkung des Falles George Floyd hat dazu geführt, dass sich der UN-Menschenrechtsrat mit dem Rassismus in der US-Gesellschaft beschäftigt hat. Im endgültigen Resolutionsentwurf werden die Vereinigten Staaten jedoch nicht mehr ausdrücklich erwähnt. Vielmehr sind die Formulierungen eher vage und allgemein gehalten. Denn trotz ihres Austrittes aus dem UN-Menschenrechtsrat, haben die USA über ihre Verbündeten noch immer eine Menge Gewicht.

Weltpolizist auf der Anklagebank: Afrika wirft USA Rassismus vor

Wegen der Rassenunruhen in den USA haben 54 afrikanische Staaten den UN-Menschenrechtsrat angerufen und eine Untersuchung gefordert. Auch die Familie des getöteten Afroamerikaners George Floyd hat sich für eine Beteiligung der Vereinten Nationen ausgesprochen.

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