Psychiatrie Sachsen

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Corona – die Lager kommen. Und die Psychiatrie für Gegner ist da.

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Samstag, 11.4.2020. Eifel. Wilde Zeiten, oder? Alle kriegen sich in die Haare wegen Corona. Keiner hat zwar richtig Ahnung von Medizin, geschweige denn von Virologie, aber jeder hat eine felsenfeste Meinung, von der er keinen Millimeter abweicht, weil sie – und nur sie – die Richtige sein kann. Völlig irre – aber in Krisenzeiten völlig normal. Wir haben sogar wieder die Wunderheiler, die auftauchen und predigen, dass nun alle Veganer in eine „4-D-Welt“ entrückt werden … gegen eine kleine Gebühr, versteht sich …. und die nebenbei per „Schwingungserhöhung“ Frequenzen anbieten, die gegen alle Viren – wirklich: alle Viren – schützen. Kostet auch nicht so viel.

Was in der Krise vor allem umgeht, ist die Angst – und der verzweifelte Versuch, alle mit seiner eigenen Angst anzustecken. Wie viele schreiben sich die Finger wund, um von der großen konzertierten Aktion der Dunkelmächte zu schreiben, die Namen von Gates und Soros herumtragen als seien sie die Teufel persönlich – im verzweifelten Versuch, ihre eigenen Ängste auf andere zu übertragen. Nur zur Erinnerung: Alex Jones hatte vor über zehn Jahren in Zusammenhang mit den Fema-Camps schon davon gesprochen, wie leicht die demokratische Grundordnung bis ins letzte Glied durch die Seuchenschutzgesetze ausgehebelt werden kann … und dass wir dann nichts dagegen tun können außer uns mit Waffengewalt auf unseren Farmen zu verteidigen. Doof für uns: wir haben weder Waffen noch Farmen, aber die Waffenverkäufe in den USA sind um 85 Prozent gestiegen – nur im Vergleich zum Vormonat (siehe Zeit). Die sind nun auf die Zukunft vorbereitet – uns bleibt nur die Angst. Da wir auch im Nachrichtenspiegel darüber berichtet haben, wäre nun die korrekte Frage: wie haben Sie sich eigentlich auf diese Zeit vorbereitet?

Ich selbst habe letztlich mehrfach öffentlich verkündigt, dass ich mich zum Virus erst am 1.5.2021 abschließend äußern möchte, vorher ist meines Erachtens kein vergleichendes Urteil möglich. Jetzt Grippetote mit Corona-Toten zu vergleichen, ist absoluter Humbug – die Grippewelle ist vorbei, die Covid-19-Welle ist am Anfang – aber natürlich finden solche Vergleiche in Krisenzeiten großen Absatz … „Leugnen“ ist oft die erste Reaktion auf Wahrheiten, die das eigene Leben unangenehm tangieren – findet ja auch statt, wenn man böse Diagnosen im eigenen Leben bekommt. Und nebenbei – haben wir auch ein Informationschaos, das in Krisenzeiten schnell äußerst gefährlich werden kann, denn: die angeblichen 20000 Grippetoten, die uns die Grippe 2018/2019 gekostet haben soll, sind nur „geschätzt“ wie ich einem Kommentar der Ärztezeitung entnehmen kann (siehe Ärztezeitung). Dieser Link wird bei Facebook wegen Verstoß gegen die Gemeinschaftsstandards regelmäßig gelöscht – ich verstehe nicht ganz, warum – aber ich bin ja nicht Facebook, ich nutze es nur als öffentlichen Debattenraum. Die realen Grippetoten sollen nach Angaben dieses Arztes bei 26 bis 198 liegen – pro Jahr.

Nun ja – Ärzte. Ich habe mal nachgerechnet: ich kenne ungefähr 5000 von ihnen – beruflich bedingt war ich da sehr viel unterwegs. Darunter sind alle möglichen menschlichen Typen zu finden, alle Schwächen, die wir bei Patienten finden, finden wir bei Ärzten auch: Habsucht, Geltungssucht, Alkoholsucht, Sexsucht, Gier, Korruption, Hinterlist, Lüge, Betrug – Ärzte sind halt nur in Arztromanen Halbgötter in Weiß. Ich selbst habe keinerlei Scheu, mit Ärzten in Debatten zu gehen, mein Behandlungsschema selbst zu bestimmen – ebenso wann ich wie lange in ein Krankenhaus gehe – und meine Entlassung bestimme ich ebenfalls zum Ärger der Ärzte selber. Ich habe nur eine kleine medizinische Grundausbildung – und kenne Ärzte, die das für alle Bürger fordern (aber nicht öffentlich, weil es dann Ärger mit Kollegen gibt): die Arztpraxen wären leer. Wie ein Internist mir mal sagte (einer, der erstaunlich lange unbestechlich blieb und ein bescheidenes, alternatives Leben lebte): mit so einer Grundausbildung würden 90 Prozent der Patienten zu Hause bleiben – und man hätte Zeit für die richtig Kranken. Vor diesem Hintergrund zucke ich nicht zusammen, wenn da mal jemand einen Arzt zitiert – und ich hatte Dr. Wodarg in meinem Facebook-Auftritt Platz eingeräumt, lange bevor er modern wurde. Ich kenne aber auch die Grenzen – zum Beispiel Ärzte (renommierte Mediziner aus Düsseldorft), die mir im Vertrauen erzählten, dass sie frische Herzinfarkte gerne mit Fußreflexzonenmassagen behandeln … was nicht immer gut ausgeht aber bestimmt interessant aussieht.

Im schlimmsten Fall kann man über Ärzte das sagen, was für alle Experten gilt: zehn Ärzte, dreizehn Meinungen. Das ist sogar sehr wissenschaftlich, denn Medizin ist – wegen dem Objekt Mensch – keine „exakte“ Wissenschaft. Man weiß nie wie der Mensch reagiert, deshalb ist vieles Theorie und nur weniges gesichert. Hätten Sie sich zum Beispiel vorstellen können, dass all´ die antihypertensive Therapie, die wir machen (für gigantische Summen) nur für ein einziges Präparat wirklich auch eine Lebensverlängerung aufgezeigt hat? Den Rest haben wir jahrelang umsonst genommen – allerdings gilt die Aussage nur für die Vergangenheit, die neuen Studienlage kenne ich da nicht. Trotzdem ist es – eigentlich – der Job von Ärzten, Leben zu schützen. Wenn allerdings Politik Leben als „unwert“ definiert, dann … sind Ärzte auch schnell dabei, ihren Nutzen daraus zu ziehen, können sogar besonders skrupellos werden, weil das Experimentieren mit Menschen, das Herumschneiden an ihnen für sie kein Problem mehr darstellt. Ich kann mir aber vorstellen, dass verängstigte Menschen aktuell gerne nach jedem Strohhalm-Mediziner greifen, der ihnen sagt: alles halb so schlimm. Das ist auch verständlich – nur halt in der Krise nicht zielführend.

Da ein Freund von mir mutmaßlich an Corona verstorben ist (nicht getestet, nicht obduziert), ich selbst zur Risikogruppe gehöre, bin ich allerdings nicht ganz so begeistert, wenn mir Hobbyvirologen mit lustigen Zahlenkunststücken vorrechnen, dass das alles ganz harmlos ist – sie kommen mir immer so vor wie jene Leute, die Probleme damit haben, bei Unfällen Rettungsgassen zu bilden: immerhin könnte es ja theoretisch sein, dass die Regierung die Autobahn nur gesperrt hat, um einen selbst zu ärgern – wie soll man da auf seinen Platz auf der Überholspur verzichten? Auch meine Kinder übrigens – medizinisch ungebildet, aber sonst noch bei Verstand – plädieren für Kontaktminimierung (trotz Geburtagsfeiern), weil „es keinen Grund gibt, Risiken einzugehen“ – und mir erschließt sich auch keine Haltung, die sinnvollerweise Menschenleben riskiert, wenn es nicht absolut notwendig ist – noch hege ich viel Sympathie für Menschen, die mein Leben ohne Grund riskieren wollen.

Gut – wir haben wirtschaftliche Schäden. Wer Wirtschaftsblätter wie Manager-Magazin, Handelsblatt, Wiwo und Capital regelmäßig liest, die Krise 2008/2009 verstanden hat, der weiß: der Knall war ganz lange vorhergesagt. War jedem klar, dass ein erneuter Crash bevorstand – aber die Mehrheit der Deutschen reagierte auf die Botschaft wie jetzt auf das Virus: durch Leugnen wollten sie zum Heil kommen. Für den Kapitalismus ist das jetzt toll: anstatt dass wir über den erneuten Zusammenbruch reden, reden wir über Viren – machen aus einer Naturkatastrophe einen politischen Akt. Wir haben hier über diesen Crash viel geschrieben – und ich hoffe sehr, dass jeder sich darauf vorbereitet hat. Schreibe hier ja nicht nur zur Unterhaltung. Die Schäden sind gigantisch und enorm – ich habe darüber geschrieben, die Folgen sind momentan überhaupt nicht zu berechnen – außer dass für die, die ihr Geld durch Arbeit verdienen, noch mehr Arbeit zu erwarten ist, sogar die 60-Stunden-Woche wird jetzt eingeführt (siehe Süddeutsche), der 12-Stunden-Arbeitstag wird zur Norm werden.

Das ist auch Gegenstand eines bislang nur für den internen Gebrauch im Bundesinnenministerium kursierenden Strategiepapiers, aus der schon diverse Mainstreammedien zitiert haben – da die von meinen Steuergeldern finanziert wurde, möchte ich sie auch zitieren (siehe: FragdenStaat):

„Auch wenn wir bisher nur Berichte über einzelne Fälle haben, zeichnen sie doch ein alarmierendes Bild. Selbst anscheinend Geheilte nach einem milden Verlauf können
anscheinend jederzeit Rückfälle erleben, die dann ganz plötzlich tödlich enden, durch Herzinfarkt oder Lungenversagen, weil das Virus unbemerkt den Weg in die Lunge oder
das Herz gefunden hat. Dies mögen Einzelfälle sein, werden aber ständig wie ein Damoklesschwert über denjenigen schweben, die einmal infiziert waren. Eine viel häufigere Folge ist monate

und wahrscheinlich jahrelang anhaltende Müdigkeit und reduzierte Lungenkapazität, wie dies schon oft von SARS-Überlebenden berichtet wurde und auch jetzt

und auch jetzt bei COVID-19 der Fall ist, obwohl die Dauer natürlich noch nicht abgeschätzt werden kann“ (Seite 13)
Das Covid-19 auch das Herz angreifen kann, war mir neu – ist aber für Virenerkrankungen nichts besonderes. Viele sind schon an Herzmuskelentzündung gestorben, weil sie sich mit ihren Erkältungen immer in die Firma geschleppt haben. Das hier aber auch schon bereits Infizierte tödliche Rückfälle erleiden können …. nun, das ist sehr brisant, denn: wie will man denn dann die geplanten Massenimpfungen rechtfertigen? Wäre es dann nicht Körperverletzung (oder Massenmord), wenn man absichtlich Viren injiziert? Zu den modernen Mythen, die bei jeder Krise herumgeistern, gehören auch die Beruhigungsgeschichten – das trifft nur Alte oder Vorerkrankte. Ja, das mag stimmen – im ersten Schub. In Witten starb jetzt ein 36-jähriger (siehe WAZ) und – noch viel alarmierender – in Italien starben bislang 100 Ärzte an dem Virus (siehe Ärztezeitung). Ich denke nicht, dass man voraussetzen kann, dass die alle uralt und vorerkrankt waren … die hätten dann gar nicht mehr praktzieren dürfen.
Wenn man näher sucht, findet man natürlich auch einen Professor (sogar einen mit Verbindung nach Wuhan), der ganz unaufgeregt und nüchtern darlegt, woran man erkennen kann, dass Corona/Covid-19 eine Pandemie ist … und dass 30 Prozent der Patienten an kardiologischen Problemen sterben (siehe mittelständisch.ch) – allerdings gibt´s von dem keine You-Tube-Videos – der hat halt derzeit noch mit Patienten genug zu tun.
Bleiben wir aber bei dem Strategiepapier, dass – da würde der Schweizer Professor zustimmen – auch gezielt anspricht, den Bürger mit Worst-Case-Szenarien zu schocken …. was im Zuge einer Pandemie durchaus sinnvoller ist, als sie so lange zu leugnen, bis die Leichenberge überhand nehmen. Interessant ist, wie man die Meinung der Bürger einschätzt – eine Meinung, die sich im Nachhinein vor allem bei jüngeren Menschen in der Tat bestätigt hat:
«Naja, so werden wir die Alten los, die unsere Wirtschaft nach unten ziehen, wir sind sowieso schon zu viele auf der Erde, und mit ein bisschen Glück erbe ich so schon ein bisschen früher» (Seite 13).
Spannend, wie die Regierung ihre Bürger sieht – aber leider auch realistisch, wie wir gesehen haben. Ich weiß gar nicht, wie oft ich schon darüber geschrieben habe, dass diese modernen Mythen über die „viel-zu-volle“-Erde irgendwann den Wunsch nach menschlicher Massenvernichtung nach sich ziehen wird – aber dieser einfache logische Schritt scheint viele zu überfordern. Ich weiß auch nicht, ob es jetzt groß Sinn macht – außer, dass es die eh´ schon vorhandene Panik noch verstärkt – zu erwähnen, woran die Regierung sonst noch so denkt:
„Alle positiv getesteten Personen müssen isoliert werden, sei es zu Hause oder in einer Quarantäneanlage; dies muss noch genauer abgeklärt werden. Selbst Einzelquarantäne zu Hause (ohne Mitbewohner) kann bei unsachgerechter Handhabung leicht zu weiteren Infektionen im gleichen Wohnblock führen.“ (Seite 15)
Quarantäneanlage? Was ist das denn? In Serbien gibt es sowas angeblich – sieht scheußlich aus (siehe Krone). Quantäneanlagen können übrigens – bei unsachgerechter Handhabung – ebenfalls zu weiteren Infektionen führen, erst Recht dann, wenn die Faktenlage unsicher ist, die Fallzahlen zum Beispiel nicht so seriös wie möglich dargelegt werden (siehe Multipolar). Hier fängt es an, irrational  zu werden – was immer der Fall ist, wenn Ängste im Spiel sind. Selbst die aktuelle Heinsberger Studie, die ja so vielen Hoffnung gab, dass endlich alles wieder normal wird, ist eher zweifelhaft zu sehen – und wird von einer Firma betreut, die vom Bild-Manager Kai Dickmann und dem Lebensgefährten vom verstorbene Guido Westerwelle gegründet wurde (siehe Zeit) – sehr ungewöhnlich für wissenschaftliche Arbeiten – und sehr interessant die privaten Verbindungen zwischen dem Virologen und dem Establishment.
Doch damit nicht genug: Sachsen hat nun die ersten Psychiatriebetten für „Quarantäne-Verweigerer“ eingerichtet (siehe Welt) – darf man fragen, was die da sollen? Sicher – in der Theorie sind sie eine Gefahr für die Menschheit (wie jene Autofahrer, die keine Rettungsgasse freiräumen wollen) – aber doch nicht psychisch krank? Und warum übermittelt man beständig Daten von Corona-Infizierten an die Polizei (siehe Netzpolitik) – ist krank sein jetzt strafbar?
Panik – ist die schlimmste Folge einer Krise. Eine Folge, die sich keiner vorstellen will, kann oder mag. Panik führt dazu, dass Menschen andere Menschen bei lebendigem Leibe mit bloßen Händen in Stücke reißen und ihre Beuteteile an andere verkaufen (so geschehen bei Johan de Witt), führt dazu, dass sie Menschen bei lebendigem Leibe auf Scheiterhaufen verbrennen – oder sogar backen (in Spanien). Ein wütender Mob kennt keine Grenzen mehr – das ist eine Lehre, die man aus der Geschichte ziehen darf. Am Ende einer solchen Entwicklung wird in dem bislang gemütlichen Deutschland nur noch die Waffengewalt herrschen – und nun raten Sie mal, wie es jenen gehen wird, die keine Waffen haben? Da werden keine Petitionen mehr nützen. Auch keine Sonntagsreden.
Bedenklich ist nun, dass gerade alle Richtung Panik arbeiten: die Mainstreammedien und die „Alternativen“ ebenso, wo Besonnenheit, Ruhe und Gelassenheit gefragt ist, wird Angst gesät: vor dem Todesvirus oder dem neuen Faschismus. Ja – es gibt da einen sehr bedenkenswerten Artikel von Florian Kirner, einem der Mitbegründer des Blogs „Rubikon“ (heute eher die Bildzeitung der alternativen Medien), der in seinem eigenen Format nicht mehr publizieren darf, seine „Kritik des Rubikon an der Corona-Krise“ darf gerne mal gesehen werden (siehe Freiheitsliebe): jene, die sich die Meinungsfreiheit auf die Fahne geschrieben haben, streichen sie sofort, wenn man nicht ihrer Meinung ist: Heuchelei pur – und die absichtliche zusätzliche Zerstörung des öffenlichen Debattenraumes, die der Gegenseite natürlich genug Munition gibt. nun Psychiatrien und Lager einzusetzen – das ist halt die Welt, wenn man nur Schwarz und Weiß zuläßt und nicht mehr in der Lage ist, sich dem nüchternen, unaufgeregtem Dialog zu stellen. Da werden nun Dynamiken in Gang gesetzt, die wir irgendwann nicht mehr beherrschen werden – und die geeignet sind, die Welt in Blut und Chaos versinken zu lassen.
Wenn dann erst die Massenarbeitslosigkeit kommt (ich persönlich gehe von eher 10 Millionen aus, wenn ich noch mehr Zeit geschenkt bekomme, werde ich das mal vorrechnen – ist einfach nur eine Verlängerung der Daten von 2009 auf der Basis von angemeldeter Kurzarbeit 2020), die Massenpleiten laufen, viele, die sich jetzt über die Einschränkung der Bürgerrechte beschweren, merken werden, dass sie ähnlich sind wie die Einschränkungen bei Hartz IV, die jahrzehntelang ignoriert wurden – dann werden die „Mächte und Gewalten“ mit den kopflosen Hühnern ein ganz leichtes Spiel haben.
Aber vielleicht gelingt es den stabileren Geistern unter uns, noch eine gewisse Masse zur Ruhe zu bringen, bevor der Vulkan ausbricht – wie in den Risikoanalysen der Regierung schon vorausgesagt (wir berichteten). Gelingt dies nicht, wird man sehen, dass es neben Faschismus noch andere Formen unangenehmen Alltags gibt: die Barbarei. Da wird dann auch kein Militär und keine Polizei mehr auf den Straßen sein – die bleiben zuhause und schützen ihre eigenen Familien, während blutdürstige Horden von Angst gebeutelt durch die Straßen ziehen werden und ihren dysfunktionalen Gefühlen mit Gewalt Ausdruck verleihen …. und nebenbei plündern, rauben, morden, vergewaltigen und brandschatzen was das Zeug hält.  Die „Apostel de Sades“ (wir berichteten) haben weniger Interesse an faschistoiden Staatsstrukturen denn an staatenloser Barbarei, in der der Stärkere endlich wieder machen kann, was er gerade will, ohne durch Gesetze oder Staatsmacht ausgebremst werden zu können.
Die Reichen sind übrigens auf solche Situationen vorbereitet – Sie auch?
Ich weiß nun: es ist nicht schön, so was zu lesen. Die Ausbrüche von Wahn (denken Sie nur an Ruanda) fürchte ich halt mehr als einen theoretisch beginnenden Regierungsfaschismus, der denkbar ist – aber kaum gleichzeitig global in allen Ländern starten könnte: die Zahl der Mitwisser wäre irre hoch – entsprechend auch die Zahl der Whistleblower … und Hinweise auf eine solche globale Aktion, die in China (die haben den eigentlich schon, die deutsche Wirtschaft ist ganz neidisch darauf), Indien, den USA, Russland, dem Iran und eigentlich jedem konkurrierenden Land gleichzeitig stattfinden muss haben wir nun mal überhaupt nicht. Diese Worte können auch Angst machen – ich hoffe aber eine positive Angst, die zum Handeln motiviert.
Krise – ist immer auch eine Chance … für die dunklen Kräfte, aber auch für die, die Freiheit lieben. Es zeigt sich allein jetzt: wer ist in der Krise in der Lage, konstruktiv zu sein – und wer schürt nur Ängste aus eigener Hilflosigkeit heraus. Wer nutzt die Krise zu seinem eigenen Vorteil – und wer führt lieber die Menschen zusammen. Hier trennt sich nun von selbst der Spreu vom Weizen.
Hoffen wir, dass am Ende genug Weizen übrigbleibt – momentan häuft sich die Spreu auf beiden Seiten der künstlich geschaffenen Fronten, die sich exakt so verhalten, als wären sie nur dafür geschaffen worden: Angst und Unsicherheit zu verbreiten: „Empörungsmanagement“ im Sinne von Rainer Mausfeld (siehe Warum schweigen die Lämmer, Westend 2018, Seite 176) pur – getragen von den „Mainstreamedien“ und ihren angeblichen Gegnern, die hier Hand in Hand arbeiten, um die „Lämmer“ Richtung Abgrund zu treiben.
Für die angemessene, notwendige Reaktion auf das, was kommt, brauchen wir auf jeden Fall kühle, nüchterne, unaufgeregte, stabile Menschen – je mehr, umso besser. Parteiliche Bindung ist da fast schon bedeutungslos – jedenfalls in der Krise. Danach kann man die Verteilungsfragen ja weiter engagiert aushandeln.

Oder?

 

 

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