Profit

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Ich habe einen Traum

eifelphilosoph_200

eifelphilosoph_200Freitag, 17.10.2014. Eifel. Ich habe einen Traum. Ja, davon habe ich viele. Jede Nacht. Dieser Traum jedoch – ist ein besonderer. Er soll alle Alpträume verscheuchen – für alle, für immer. Er soll alle Ängste nehmen, alle Sorgen vertreiben, alle Probleme lösen. Er soll Frieden schaffen – nein, er wird Frieden schaffen. Versprochen – haben das viele. Der Kommunismus hatte es versprochen. Er hat viel geleistet, aber letztlich versagt. Der Kapitalismus hat viel versprochen – auch er hatte viel geleistet, aber letztlich versagt, liegt gerade in den letzten Zügen, kann sich nur noch durch Massenentlassungen und sinkende Produktqualität über Wasser halten.

Die Technik hatte auch viel versprochen. Was war da nicht alles möglich – noch vor 150 Jahren. Heute stehen wir knietief in Giften, Abfällen, Tierleichen und verwüsteten Landschaften, schlagen uns mit Ozeanen von Plastikmüll herum und wenden Unmengen an Ressourcen auf, die „Nebenwirkungen“ von Technik aufzufangen – was unmöglich ist, denn: unsere Wirtschaftstruktur ist auf Egoismen aufgebaut … auch auf die Egoismen von ständig wachsenden Megakonzernen, die gar nichts anderes können (und in den USA per Gesetz dazu verpflichtet sind) als ständig weiter zu wachsen – und mehr Gifte zu produzieren, weitere Abfallberge aufzuhäufen, mehr Arten auszurotten und Landschaften umzugraben. Es kann ihnen ja auch nichts geschehen – sie sind „too big to fail“, geraten sie in große Probleme, kommen die Banken und retten sie – und die Banken selbst werden immer vom Steuerzahler gerettet.

Was nun mein Traum war?

Er war einfach. Ich möchte, dass kein Blut an den Waren klebt, die ich zum konsumieren angeboten bekomme. Ich habe nämlich einen Job: ich bin Mensch, habe (wie die meisten andern auch) Familie, die ich durchs Leben bringen muss – ich kann nicht nebenbei noch die Weltwirtschaft revolutionieren.

Ich möchte keine preiswerte Kleidung, die von Kindern oder unterbezahlten Frauen produziert wird. Ich möchte keine Nahrungsmittel, die mit Giften behandelt sind, die mich umbringen oder aus Abfällen bestehen, deren einzige Qualität darin besteht, dass die Fabrik sie billig einkaufen konnte.  Ich möchte keine Transportmittel, die jene Umwelt weiter zerstören, die meine Enkel zum Überleben brauchen. Ich möchte nicht durch einen Supermarkt wie durch eine Minenfeld gehen müssen, ständig auf der Hut, sich nicht durch den Gebrauch von alltäglichen Gütern schuldig zu machen: schuldig der Ausbeutung, der Vernichtung von Leben oder Lebensgrundlagen. Ich möchte nicht von einer hilf- und kopflosen Industrie zum Täter gemacht werden.

Ich sehe … eine Wirtschaft, die sich zum Dienst am Menschen verpflichtet fühlt, weil sie sich daran erinnert, dass sie – vom CEO bis zum Hilfsarbeiter – aus Menschen besteht, die alle die gleichen Bedürfnisse haben. Ich sehe eine Wirtschaft, die denkt, bevor sie handelt, die nicht ihren Gewinn darin sieht, krebsartig in der Volkswirtschaft zu wachsen, sondern die ganze Volkswirtschaft zum Wohle aller nach vorne bringt, eine Wirtschaft, die aus dem Prinzip der Verantwortung handelt. Ich sehe eine Wirtschaft, die ehrlich miteinander umgeht, eine Wirtschaft der ehrlichen Begriffe, in der der Arbeitgeber jener ist, der seine Arbeitskraft gibt und Arbeitnehmer jener, der sie annimmt.

Ich sehe eine Wirtschaft, in der zum Beispiel Firmenwagen von Unternehmen und Behörden nach Obdachlosen Ausschau halten, um sie – wenn gewünscht –  einzuladen und ihnen einen Platz im Unternehmen geben, wo sie so viel erwirtschaften werden, dass sie wieder auf eigenen Beinen stehen können – zu einem Lohn, der ihnen ein würdevolles Leben in der Gemeinschaft ermöglicht. Ich sehe eine Wirtschaft, in der die Unternehmen sich gegenseitig unterstützen – mit zinslosen Krediten eines neuen, genossenschaftlichen Geldes, welches Banken überflüssig werden läßt (was uns enorme Rettungskosten erspart und sogar den ganzen Mittelstand vor der drohenden Kreditklemme rettet, bei dem 66 Prozent der Bevölkerung  Lohn finden).

Ich sehe eine Wirtschaft, deren oberste Qualifaktion darin besteht, Lösungen zu finden – lebendig, kreativ, innovativ, Lösungen, die jene Probleme angehen, die durch die sterbende Zinswirtschaft verursacht wurden.

Ich sehe eine Gesellschaft, in der die Menschen lernen, wieder – ganz natürlich – füreinander da zu sein, eine Gesellschaft, die in der Lage ist, den Tante-Emma-Laden um die Ecke zu tragen, weil er die Umwelt schont. Eine Gesellschaft, die ihre eigenen Zeitungen herausgibt, ihre eigenen Artikel schreibt, ihre eigenen Feste organisiert und sich so als Gemeinschaft feiert, weil so das Vertrauen im Mitmenschen gestärkt werden kann. Eine Gesellschaft, die nicht selbstverliebt einsam im Handy versinkt, sondern im Handy jene Menschen angezeigt bekommt, die Hilfe brauchen: die einen Gesprächspartner bei Beziehungsproblemen, dem Tod eines Angehörigen oder Arbeitsplatzverlust suchen, jemand, der hilft, die Einkäufe hochzutragen, jemanden, der einem bei einer Panne zur Seite steht, jemand, der einem einen Computer und seine Programme erklärt, jemand, der gerade verletzt im Park liegt oder jemanden, der seine Wohnungsschlüssel verloren hat – kurz, eine Gesellschaft, die keine Partnerbörsen mehr braucht, um seinen Nachbarn kennen zu lernen, keine Handwerkeragentur, um ein Waschbecken zu reparieren und keine Taxifirma, um kurz mal in die Stadt zu kommen.

Ich sehe eine Gesellschaft, die sich als Teil der globalen Gemeinschaft versteht, die sich traut, Friedensagenten anstatt Kriegsdiener auszuschicken, um Konflikte zu lösen, hochbezahlte, diplomatisch, rhetorisch und psychologisch hervorrragend geschulte Empathen und Hermeneutiker, die Konfliktparteien über Wirkung und Nebenwirkung von Kriegen aufklären (ja – die werden aktuell oft übersehen) anstatt ihnen Waffen zum Austragen dieser Konflikte zu liefern – kleine „Gandhis“, die alternative Wege zum gegenseitigen Abschlachten aufzeigen und mit den Konfliktparteien Strukturen erarbeiten und Situationen schaffen, die zu beiderseitigem Nutzen und Gewinn beitragen. Das solche Spezialisten viel Urlaub und ein extrem hohes Gehalt verdienen, versteht sich von selbst.  Das klappt auch bei Barbaren wie der IS – wenn man es will. Erst die Finanzierungen kappen, dann die Waffen- und Munitionslieferung stoppen, warten, bis die Versorgungsmängel sichtbar werden (jede, wirklich JEDE Armee braucht enorme Versorgungsstrukturen …. erst recht die technologisierten; im Mittelalter sind schon ganze schlagkräftige Streitkräfte auf dem Marsch verhungert …) und dann … reden. Verstehen, wo der Hass, der Zorn, die Wut herkommt (im Falle der IS spielen – leider – Natobomben eine wichtige Rolle, vermute ich mal. Die hätten wir uns auch sparen können), wo die Wurzel des Konfliktes steckt – und dann verhandeln. Auch mit jenen, die durch ihre Bomben für die Zustände Mitverantwortung tragen. Anstatt Bomben auf Menschen zu werfen, sollte man lieber die Öllieferungen der „Terrormiliz“ stoppen: Satelliten sehen doch alles, oder? Erst recht im klaren Wüstenhimmel.

Ich sehe eine Gesellschaft, in der das „Miteinander“ schon in der Schule gelehrt wird – auch ein Miteinander zwischen Schüler und Lehrer, was schon allein dadurch erreicht werden kann, dass (nach dem Vorbild englischer Privatschulen) die Person die für den Unterricht verantwortlich ist, nicht dieselbe ist, die den Erfolg des Unterrichts auch benotet. Ich sehe Schulen, in denen von klein auf gelernt wird, dass „Miteinander“ mehr Profit für alle bringt, als „Gegeneinander“.

Profit? Ja. Ich sehe eine Gesellschaft, die durch und durch profitorientiert ist. Auch hier bin ich für das genaue Wort – aber nicht nur reduziert auf Gewinne, die durch Ausbeutung erzielt werden. Ich denke … an das lateinische Urwort „profectus“, das Fortgang, Zunahme, Vorteil bedeutet – und an den Gedanken, dass „Profit“ für alle gelten soll, nicht nur für Akteure einer sich selbst vernichtenden Raubwirtschaft: von einem zur Arbeit gezwungenen Ein-Euro-Jobber im Altenheim hat letztlich niemand einen Profit … außer vielleicht ganz am Ende jemand, der den Zinsgewinn der Gratisarbeit in der einen der anderen Form einstreicht: mangels Sozialabgaben verlieren Staat und Versicherungen von dieser Beschäftigungsform, mangels Motivation haben die „Kunden“ nur wenig davon (vielleicht sogar auch hohen Schaden, weil man den Frust an sie abläßt), dass Heim selbst tut sich durch den Einsatz unqualifizierten Personals auf keinen Gefallen, der Jobber selbst fühlt sich im besten Falle zu unrecht bestraft.  Diese Argumenation gilt im Übrigen … für die ganze Volkswirtschaft, für jede Art von Tätigkeit: wo sie lustlos verübt wird, weil man den Profit nicht sieht (den Fortgang der Zivilisation, die Zunahme an Gerechtigkeit, Sicherheit, Freiheit, Wohlstand und Frieden, den Vorteil für sich selbst UND andere), richtet sie unterm Strich wahrscheinlich mehr Schaden als Nutzen an – in Form von unzureichend erstellter Arbeit oder mangelhaften Waren.

Ja – unsere Gesellschaft leidet nicht am Zuviel von Profit, sondern am Zuwenig: es gibt zu wenig Fortgang, Zunahme, Vorteil für zu viele Menschen: das nervt. Jeder möchte einen Profit von seinem Leben – aber der besteht eigentlich nur selten in Geld, vielmehr besteht er im Sinn, der Freude und Glück schenkt: einfach mal die vielen Menschen fragen, die einem Hobby nachgehen – die werden bestätigen, dass sinnvolle Tätigkeiten auch ohne Geld Freude bereiten. Zudem weiß man seit alters her, dass nicht jene die Glücklichsten sind, die am meisten kaufen können, sondern jene, die am wenigsten brauchen (was oft auch jene sind, die mit einem hohen Grad an Aufmerksamkeit durch die Welt gehen).

Ich sehe eine Gesellschaft, die gelernt hat, dass es den bösen Menschen nicht gibt – außer vielleicht als seltenen, kranken, nur auf sich selbst bezogenen Ausnahmefall, eine Gesellschaft, die aber vor allem verstanden hat, dass es keine bösen Länder gibt, keine bösen Religionen, keine bösen Völker – oder böse Wirtschaftsformen. Da gibt es nichts. wofür sich ein Krieg lohnen würde, ja, dass der Krieg selbst der Feind der Menschheit ist, weil er IMMER Unschuldige tötet und uns dadurch zu übelsten Mördern werden läßt – egal, wie edel die Absichten sonst noch waren.

Ich sehe eine Gesellschaft, die gelernt hat, freundlich zu sich selbst zu sein, ihren Nächsten nicht als lästigen Widersacher zu begreifen sondern als hilfreichen Partner zu verstehen.

Ja – ich sehe eine Gesellschaft, die sich als globale Gesellschaft versteht, als positive Variante einer „neuen Weltordnung“ – dezentral, lokal, werteorientiert, solidarisch und gemeinwohlzentriert, eine Gemeinschaft, die es sich zum Ziel gesetzt hat, den Profit für alle zu mehren – und zwar jene Form von Profit, die jeder Mensch für sich selbst als notwendig  für sein persönliches Fortkommen ansieht … und nicht jene Form von Profit, die zum Zwecke der Absatzgenerierung von einigen wenigen mit gigantischem Werbeaufwand in die Gehirne der Menschen gepresst wird.

Ich sehe viele Details dieser Zukunft, die eine absolute Mehrheit der Weltbevölkerung beglücken könnte, die in der Lage wäre, Armut, Hunger und schlimmste Not weltweit zu beseitigen und dabei noch allen Menschen nebenbei materiellen Gewinn beschert – einen Gewinn, den Wohlstandsbürger im Westen gelegentlich verpönt ablehnen, weil sie sich noch nie der Situation stellen mussten, dass der Kühlschrank noch leerer ist als das eigene Konto – oder einer Situation. wo weder ein Kühlschrank noch ein Konto existiert.

Diese Details – die mir zeigen, dass ein Jahr in Australien, Argentinien oder Südafrika bei Freunden zu leben mehr Freude machen kann als jedes Jahr drei Wochen Pauschalurlaub in den Betonburgen an der Ostsee – sind sehr zahlreich, wie es oft bei Träumen so ist.  Ich könnte noch lange davon schwärmen, jeden mit profitablen Details fürs eigene Leben zu überschütten (ja, selbst für jetzt schon superreiche Menschen wäre noch eine deutliche Qualitätssteigerung drin – und die wissen auch selbst genau, was ihnen fehlt),  möchte mich aber lieber abschließend jenem kleinen Moment widmen, in dem ich gestehe, dass dies … eigentlich kein Traum ist.

Es ist die rudimentäre Blaupause für eine neue Wirklichkeit, eine neue Realität, eine neue – und uralte – Art zu leben, zu arbeiten, zu wirtschaften.

Wie er Wirklichkeit werden kann?

Nun – das ist nun wirklich das Einfachste von allem.

Hierzu bedarf es zuerst eines einzigen Menschen, der für diesen Traum seine Fahne in den Sand steckt.

Das habe ich hiermit gemacht.

Mehr werde ich auch nicht tun, brauche ich auch nicht tun.

Diese Fahne ist der Sammelpunkt für jene, die lieber ein neues Wirtschaftssystem aufbauen als mit dem alten untergehen wollen, für jene, die lieber kreativ schaffen als desktruktiv nörgeln mögen, für jene, die den Dummköpfen dieser Welt gerne das Ruder aus der Hand nehmen möchten als ihnen unwillig in den Abgrund zu folgen.

Jeder ist eingeladen, zu kommen.

Wir können JEDEN gebrauchen, denn jeder kann seinen Anteil dazu beitragen – und sei es nur, dass er die Idee seinem Nachbarn in den Briefkasten steckt.

JEDER kann jetzt was TUN.

„Wir“?

Ja.

Ihr glaubt doch wohl nicht wirklich, dass ein alter, armer, kranker, einsamer Mann die Welt im Alleingang rettet?

Schon längst gibt es Menschen, die haben – dankenswerter Weise – jahrzehntelang an Lösungen gearbeitet, zu einer Zeit, wo uns unsere Probleme noch gar nicht bewusst waren. Und es gibt Menschen – allein in Deutschland Millionen von ihnen – die gerne an einem profitablen Geschäft (ja – auch letztlich finanziell profitabel … aber mit eigener, stabiler und sicherer Währung versehen, die den Profit der Arbeit nicht durch Experimente mit „Währungen“ in Gefahr bringen) beteiligt wären – nicht als bezahlte Angestellte, sondern als freie Unternehmer, als Pioniere, als Abenteurer und Schatzsucher.

Diese ganzen Menschen müssen nur zusammenfinden.

Wer eigene Ideen hat, ist herzlich willkommen.

Wer keine hat, kriegt welche gratis – aber darüber habe ich ja schon geschrieben.

Ab heute hat es also jeder selbst in der Hand, ob er nicht – anstatt ungewollt Teil des Problems zu sein – lieber willentlich Teil der Lösung sein möchte.

Das Paradies für die Menschheit steht vor der Tür – wir müssen nur noch losgehen, die Tür aufmachen und es herein lassen.

Wer mehr wissen will, kann mir eine persönliche Nachricht schicken (Eifelphilosoph@Nachrichtenspiegel-online.de): etwas Engagement muss schon sein. Die ersten Schritte – starten gerade in Berlin, der Hauptstadt jenes Landes, das viel Erfahrung mit den sterbenden alten Wirtschaftsformen hat.

Allerdings … droht Arbeit. Für echte Arbeitgeber sollte das aber kein Problem sein – wenn erkennbar werden wird, wie vielfältig sich die Investitionen auszahlen. Und wer alles wirklich Arbeitgeber ist, haben wir ja jetzt nebenbei auch gelernt.

Band 1 - Die Herrscher der Welt und ihre Widersacher - Reiner Dammann

 

 

 

 

Mutter, wozu hast du dein Kind aufgezogen – Für den Graben?

Die Diskussion über die Anschaffung neuer Waffensysteme und deren Sinn oder Unsinn hört einfach nicht auf. Sie seien notwendig, sagen die einen, die anderen sagen, brauchen wir nicht, wobei die Befürworter deutlich in der Mehrheit sind, so scheint es mir. Fakt ist, dass jeden Tag Menschen im Krieg sterben, werden durch Minen verstümmelt und von ihren Wohnorten vertrieben. Hochgeschwindigkeitsmunition lassen die Gehirne zerplatzen, Handgranaten zerfetzten Körper der Gegner, Bomben werden über Wohnvierteln abgeladen und das Elend, das sie hinter sich zurücklassen, kann man am Bildschirm verfolgen, ganz entspannt.

Minen werden vergraben  und töten damit noch Jahre, nachdem die Waffen schweigen.  Auf beiden Seiten  kommen die „Kämpfer“  mit amputierten Gliedmaßen nach Hause, verlieren ganze Gesichtshälften, werden für Jahrzehnte traumatisiert oder verbluten dort wo sie eine Kugel, Granate oder Miene traf. Hört sich schrecklich an, ist aber so. Die Kriegstreiber nennen das den Preis für die Sicherung von Frieden und Freiheit. Von welchen Frieden und Freiheit wird hier eigentlich gesprochen?

Wem bringen Waffen eigentlich die Freiheit?  Haben die Politiker eigentlich je die Menschen gefragt, in welcher Freiheit sie leben wollen, bevor Hochgeschwindigkeitsmunition, Handgranaten, Minen und Bomben zum Einsatz kommen? Wer heute neue, effektivere  Waffensystemen für unerlässlich hält, der will keine Frieden und Freiheit, es geht um Profit und Macht. Politiker haben nicht verstanden, warum zurück geschossen wird, wenn „die explodierenden Friedenstauben“ vom Himmel fallen. Kann sein, dass neue Waffensysteme in Zukunft Soldaten „ersetzen könnten“, was bleibt sind Menschen, durch Minen verstümmelt, zerplatzte Gehirne, amputierten Gliedmaßen, verlorene Gesichtshälften.

Albert Einstein sagte einmal:

„Ich bin nicht sicher, mit welchen Waffen der dritte Weltkrieg ausgetragen wird, aber im vierten Weltkrieg werden sie mit Stöcken und Steinen kämpfen“.

Wer gegen Krieg ist, muss verhindern, dass die Mehrheit der Menschen bereit ist, ihr eigenes, wie das Leben anderer zu opfern.

Und hier ein Video, frei nach der „Der Graben“ von Kurt Tucholsky.

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