Pleitewelle

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Klassenkampf von oben

Die Corona-Lockdowns fügen dem Freiheitsabbau sozialen Kahlschlag hinzu und beschleunigen die Konzentration wirtschaftlicher Macht.

Ein Standpunkt von Roland Rottenfußer.

Pleitewelle bei Einzelhändlern und Kleinunternehmern hier, Rekordgewinne der Superreichen dort. Was wir in der Folge der herrschenden Coronapolitik beobachten können, sind weder Einzelfälle, noch ist es bloßer Zufall. Es handelt sich um einen an Brutalität nicht zu überbietenden Generalangriff auf die Reste sozialer Chancengleichheit in diesem Land. Weite Teile der Bevölkerung identifizieren sich jedoch mit dem Aggressor. Der größte Erfolg des Klassenkampfs von oben besteht darin, den Menschen einzureden, es gebe keinen Grund mehr, zu kämpfen. Es ist der Propaganda gelungen, den Selbstbehauptungswillen der Systemopfer „uncool“ aussehen zu lassen und als ewig gestrige Kommunisten-Mentalität abzukanzeln. Unbehelligt von einer gelähmten Unter- und Mittelschicht, bauten die oberen Zehntausend derweil ihre Machtstellung aus. Corona hat den Eroberungskrieg der reichen Eliten gegen den Rest der Welt nicht nur nahtlos weitergeführt, sondern auch massiv beschleunigt. Wir stehen vor einem Quantensprung in der Entwicklung hin zu einer totalen Spaltung der Weltbevölkerung.

Erinnern Sie sich an die Zeit vor genau einem Jahr: Welche Themen standen zum Jahresanfang für Sie im Vordergrund? Welche Wünsche hatten Sie? Vielleicht lag Ihnen die Rettung der Ökosphäre am Herzen — denn 2019 war „Greta-Jahr“ gewesen. Vielleicht erhofften Sie eine Aufbesserung der Renten und das Ende der Amtszeit Donald Trumps. Vielleicht machten Sie sich über die noch immer desaströse Situation der Flüchtlinge in griechischen Auffanglagern Gedanken oder über die Frage, wer der nächste deutsche Kanzler würde.

Sicherlich nicht auf Ihrer persönlichen Agenda stand jedoch eine weitere Öffnung der Schere zwischen Arm und Reich, also Vermögenszuwächse für die Größtverdiener, das weitere Abrutschen der Armen ins Elend, die Erosion des Mittelstands, die Zerstörung tausender Kleinunternehmen, inhabergeführter Läden und freiberuflicher Existenzen. Genau dies ist aber im Jahr 2020 geschehen. Es geschieht Anfang 2021 weiter und wird sich fortsetzen. Es war den politisch Verantwortlichen offenbar wichtig, dass es so kommt, und wo ein politischer Wille ist, ist auch ein Weg.

Dieser Weg zeigte sich vor allem in Gestalt der sogenannten Corona-Maßnahmen. Hat — abgesehen von einigen Wahnsinnigen und profitgeilen Großakteuren — irgendjemand diese Entwicklung gewollt? Vermutlich nicht. Dennoch ist es geschehen. Und trotz einer mittelgroßen Protestbewegung, die sich im letzten Jahr erhob, hat die Bevölkerung als Kollektiv dies mit sich machen lassen…

https://ecmfactory.ch/videos/watch/e83a0e66-64d3-42de-abad-31aa6d2621cd

„Lockdown verheerend“ – MdB Dehm (Die Linke) rechnet mit extremer Insolvenzwelle

Der Bundestagsabgeordnete Diether #Dehm ist nicht nur mittelstandspolitischer Sprecher der Linksfraktion, er ist auch selbst Unternehmer und Kulturschaffender. Dehm kritisiert, der Lockdown habe kein Augenmaß, die Auswirkungen seien verheerend. In den kommenden Monaten sei mit einer nie dagewesenen Insolvenzwelle in Deutschland zu rechnen.

Im Gespräch mit SNA News-Politikchef Marcel Joppa rechnet der Linke-Abgeordnete Diether Dehm mit der Regierung und ihrer Corona-Politik ab.

Alles halb so wild?

Warum die Krise schwerer ist, als die Bundesregierung behauptet

Die Bundesregierung feiert sich für ihr Management der Coronakrise. Schließlich gebe es “nur” eine halbe Million Arbeitslose mehr, der Abschwung sei doch nicht so dramatisch und mittlerweile gehe es schon wieder steil aufwärts.
Die fünf Millionen Kurzarbeiter, deren Arbeitsplätze alles andere als gesichert sind? Die anstehende Pleitewelle von Unternehmen, welche nur wegen der aufgeschobenen Insolvenzfristen noch nicht zugeschlagen hat? Alles verdrängt und vergessen. Umsatzeinbrüche in Gastronomie, Einzelhandel, Unterhaltung, Tourismus, Kultur… Ach, was kümmert das schon unsere Politiker.
Überall herrscht Unsicherheit, es fehlen die großen Impulse, viele Menschen werden mit ihren Existenznöten alleine gelassen. Wie die wirtschaftlichen Aussichten sind, wenn man genauer hinsieht, und warum sich die Bundesregierung für ihre Coronapolitik nicht feiern sollte, erkläre ich diese Woche im Video. Außerdem gehe ich auch auf Eure zahlreichen Rückmeldungen zu meinem letzten Video über Elektro-Autos vor der Sommerpause ein.

Demo-Rede Nürnberg 4.7.2020

Ein Standpunkt von Christian Kreiß.

Warum stehen wir eigentlich noch hier und demonstrieren? Ist nicht schon wieder fast alles „gelockert“, wieder fast alles normal? Wozu überhaupt noch die ganze Aufregung? Dafür gibt es mehrere Gründe.

Die Schulen laufen in Bayern noch längst nicht wieder normal, sondern vielleicht auf 40 Prozent. Die Kinder sind nur jeden zweiten Tag in der Schule und haben auch dann nur verkürzten Unterricht. Es ist also nach wie vor viel homeschooling angesagt. Genau das ist aber dramatisch gescheitert. Sehr viele Schüler aus sozial schwachen Schichten wurden und werden abgehängt, landen vor dem Bildschirm und leiden unter häuslicher Gewalt, die geradezu explodiert ist.

RUBIKON: Im Gespräch: „Das große Ablenkungsmanöver“

Ernst Wolff und Flavio von Witzleben

Pleitewalle

Die „Zweite Welle“ kommt bestimmt…

in der Wirtschaft und auf der Straße

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