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Sarah Wagenknecht über die aktuelle Politik

Und immer schön die Videos von der Dresdner Sozialwacht anschauen.

Unliebsame Wahrheiten über Arbeitgeber, Homoehe, kinderlose Rentner, Mütter in Deutschland und das kommende demographische Chaos

Unliebsame Wahrheiten über Arbeitgeber, Homoehe, kinderlose Rentner, Mütter in Deutschland und das kommende demographische Chaos

Montag, 11.3.2013. Eifel. Ich habe ein recht ereignisreiches Wochenende hinter mir, das mich mit Klagen über die deutsche Presse zurücklies. Sie würde viele Kommentare zensieren, auch wenn man im ersten Moment gar nicht verstünde, was denn daran schlimm sei, so wurde mir gesagt. Nun, sagte ich: kein Problem – für das, was die nicht sagen dürfen, sich nicht sagen trauen oder mit Rücksicht auf Anzeigenkunden nicht äußern, gibt es ja uns, die publizistische Graswurzelbewegung – wie können das: nur her mit der Meinung – wenn sie nicht gegen geltende Gesetze verstößt und irgendwelche braune Gülle befördert (auch nicht gut verpackt), veröffentlichen wir sie – das mache ich höchstpersönlich selbst. Ja, so wurde mir entgegnet, es sollte aber schon anonym sein – und hier wurde es richtig gruselig, weil es einer jener Momente war, an dem man merkt, in was für einem Land man inzwischen lebt: in der guten alten DDR – oder im Dritten Reich. Man darf hier jede Meinung haben – aber wenn man sie öffentlich äußert, dann hat man ein Problem … nicht mit dem Staat, dem Geheimdienst oder der Partei, aber mit dem Geheimbund der Neoliberalen, die dieses Land fest im Griff haben und dafür sorgten, das wir eine reale Arbeitslosigkeit von 50 % haben (wir berichteten). So betrifft die Angst der gelöschten Kommentatoren auch nicht den Staat … sondern den Arbeitgeber, der inzwischen als realer Blockwart der politischen Meinung angesehen wird – jedenfalls von stinknormalen Arbeitnehmern, die Angst vor der Kündigung oder Benachteiligung bei Neueinstellungen haben.

Es ist eine real vorhandene Angst, die einer fröhlichen Runde schnell die Stimmung versauen kann – und das in einem Land, das mal sehr freiheitlich war. Nun – schaut man in die Kommentarspalten der großen Zeitungen, so sieht man schnell, das der Hang zu einem Pseudonym sehr ausgeprägt ist – man kann daraus schließen, das viele genau diese Befürchtungen haben: was ist, wenn der Personalchef meine politische Meinung durch die Zeitung erfährt?

Die Antwort liegt auf der Hand: man wird sanktioniert – und hätte man das nicht im Kollegenkreis schon vielfach erfahren, gäbe es diese Ängste nicht.

Nun – wie veröffentlicht man also sinnvoll Leserkommentare, die keiner gemacht haben will? Man veröffentlicht sie als seine eigene Meinung – was es  auch ist – zum Beispiel über die Schwulenehe.

Ich gestehe – wenn man mich vor kurzem zu diesem breit getretenem Thema befragt hätte, dann hätte ich wahrscheinlich gar keine Meinung gehabt, noch großes Verständnis darfür, warum dieses Thema medial so breit getreten wird. Natürlich sollen auch Homosexuelle automatische Erb- und Sorgerechte für ihren Partner bekommen, natürlich sollen sie auch Verträge schließen dürfen, die ihrem gegenseitigem Vertrauen angemessen sind – da kann doch einfach nichts dagegensprechen, oder? Es sei denn, man ist wirklich ein voll durchgeknallter weltfremder CSU-Spinner mit verklemmtem angestaubtem Weltbild von vorgestern … jedenfalls tönt es so aus den Medien.

Trotzdem sehe ich ein, das eine Schwulenehe verboten gehört – und auf keinen Fall staatlich gefördert. Ich spreche da noch nicht einmal davon, das hier versucht wird, in großem Umfang das Steuersäckel zum eigenen Vorteil zu plündern, in dem man künstliche Lebensformen konstruiert, die so ursprünglicherweise vom Gesetzgeber nicht als automatisch schützenswert angesehen worden sind. Wieso auch – wie und warum die Leute zusammenleben, geht den Staat nichts an – aber auch wirklich gar nichts.

Eine Ausnahme sind: die Kinder.

Zu ihrem Schutz und zur Garantie ihrer besseren Versorgung wurden die Gesetze zum Schutz der Familie angedacht – nicht zur Pflege der egomanischen Beutegemeinschaften double income no child, die inzwischen Standardmuster der westlichen Welt sind – auch weil man mit einem Gehalt nicht mehr über die Runden kommt. An solche egozentrischen Räuberbünde hatte jedoch früher keiner gedacht, die gab es einfach nicht.

Nun gut, wir man sagen – immer noch kein Grund, Homoehen zu verbieten – und das stimmt. Der Grund kommt erst im nächsten Schritt, wo homosexuelle Paare komplett Familie spielen wollen … wozu man ein Kind benötigt, welches auch bei der Effektivierung der Reduktion der Steuerlast helfen soll.

Die Homoehe erzeugt … Adoptionsdruck. Jedes Homopaar, das zum freundlichen Nachstellen einer Vater/Mutter/Kind-Familie ein lebendiges Kind als Spielzeug und Familienstatisten braucht, nimmt einer echten Mutter das Kind weg – gerne auch direkt nach der Geburt, damit man sich an der Erziehung so richtig schön selbst verwirklichen kann. Die Homoehe erzeugt einen Markt für Kinderklau – und das muss unter allen Umständen vermieden werden … egal, wie sehr sich Homosexuelle auch damit brüsten, ganz tolle Eltern zu sein. Es darf hier einfach kein Markt entstehen – und ich persönlich weiß auch nicht, was daran jetzt beklagenswert sein soll: wenn ich schwul bin, dann weiß ich, das ich damit ein Leben lebe, in dem Kinder nicht vorkommen können – es sei denn, ich nehme sie anderen weg.

Ist doch ganz einfach, oder?

Aber wer interessiert sich im kinderfeindlichsten Land Europas schon für die Rechte der Kinder. Wer interessiert sich schon dafür, wie der kleine Wurm in Kindergarten und Schule da steht, wenn er mit Guido und Dieter als Eltern aufmarschiert? Und wer fragt eigentlich diesen kleinen Menschen, ob er als Erziehungsexperiment von homosexuellen Eltern herhalten möchte?

Ich bin da lieber auf der Seite der Kinder – und zwar ganz kompromisslos. Für den Rest reichen „eingetragene Lebenspartnerschaften“ – aber Kinder dürfen niemals zum Mittel von Lebensexperimenten werden. Dafür haben wir eine Erklärung der allgemeinen Menschenrechte erdacht und entworfen – und es wird Zeit, das man auch in Deutschland mal anmahnt, das KINDER auch MENSCHEN sind, die von Geburt an ein Recht auf Mutter und Vater haben, das der Staat nicht durch Förderung von Adoptionsexperimenten homosexueller Paare beschneiden darf.

Das führt uns direkt zu dem anderen Thema, zum Thema Mütter. Hier ist ja mal eine Eva Herrmann übelst ausgerutscht (und die Jagd auf sie liegt schon lange auf der Liste der Themen, denen ich mich irgendwann mal zuwenden möchte). Es ist natürlich auch ziemlich dämlich, über das Thema Mutter zu sprechen und gleichzeitig dadurch zu versuchen, den Hitler wieder aufzupolieren … ganz nach dem urdeutschen Motte: war ja nicht alles schlecht, früher.

Doch, war es. Mir liegen persönliche Aussagen von arischen, im NS-Staat integrierten Menschen vor, die einem deutlich vor Augen führen, das damals WIRKLICH ALLES SCHLECHT WAR! ALLES!!! Ganz einfach, weil an allem – inklusive Autobahnen, Mütterorden und Volksgemeinschaftsgefühl – BLUT KLEBT! Und nicht nur das von Juden. Man sollte auch nicht das Thema „Mutter“ dazu missbrauchen, den Führer in ein besseres Licht zu stellen – und man sollte in Deutschland dafür besonders sensibel sein – was aber nicht heißt, das man das Thema „Mutter“ einfach unter den Tisch fallen lassen darf, so wie wir es momentan machen.

Mal ehrlich: momentan verhalten wir uns doch so, als würden wir glauben, das die Kinder vom Klapperstorch gebracht oder von einer Zuchtfirma ausgespuckt werden. Sie gehören vom ersten Moment an dem Staat, der frei über sie verfügen kann … und es oft genug tut. Hinter jedem Kind steckt aber ein Mensch, der direkt zu ihm gehört und ohne den es das Kind gar nicht geben würde, ein Mensch, der dem Kind Schutz bietet, Fürsorge und Sicherheit … wenn auch nicht in jedem Fall.

Wir, als Gesellschaft, leben nur deshalb so unglaublich gut, weil wir diese Menschen, die so blöd waren, Kinder zu bekommen, hemmungslos ausbeuten. Die Menschen verstehen das – und kriegen keine mehr.

„Mutter sein“ ist harte Arbeit. 24-Stunden Rufbereitschaft an 7 Tagen die Woche, auch Feiertags, sogar Weihnachten. Selbst krank sein kann man sich die ersten sieben Jahre nicht erlauben – es sei denn, man hat einen arbeitslosen Ehemann daheim. Mutter sein heißt: Kacke wischen, Kotze im eigenen Bett, vom Teppich oder der Lieblingscouch entfernen, stundenlanges Geschrei wegen neu wachsender Zähne aushalten und am Kinderbett wachen, selbst wenn man völlig übermüdet ist.

Kein Arbeitnehmer würde das aushalten müssen, was Mütter (und auch Väter) einfach so leisten – und als Belohnung dafür werden sie gesellschaftlich verachtet und belächelt … ein Prozess mit vernichtenden Folgen für den deutschen Wirtschaftsraum, siehe Tagesschau:

Altkanzler Gerhard Schröder – ein Initiator und Verkünder der „Agenda 2010“ – hält eine „Agenda 2020“ für nötig. Deutschland brauche neues, umfassendes Reformpaket. „Deutschland kann seinen Vorsprung gegenüber aufstrebenden Wirtschaftsmächten wie Brasilien und China nur verteidigen, wenn wir hart an unserer Wettbewerbsfähigkeit arbeiten“, sagte er der „Bild“-Zeitung. Nur wenn dies gelinge, gebe es genug Arbeit, könnten Renten bezahlt werden, könne es gute Schulen und Straßen geben.

„Wegen unserer niedrigen Geburtenrate haben wir zu wenig Fachkräfte. „Angesichts des Bevölkerungsrückgangs brauchen wir Einwanderer.“

Wir können es auch anders ausdrücken: wegen der mütterfeindlichen Politik von Wirtschaft und Parteien stirbt das deutsche Volk einfach aus – und ein sterbendes Volk ist nicht wettbewerbsfähig – auch dann nicht, wenn es versucht, die Kinder ausländischer Mütter mit Kuchen und vielen Versprechungen ins eigene Hexenhaus zu locken.

Wir stehen sogar vor der völligen Vernichtung der gesamten Versorgungsstrukturen des Staates, die der nicht offen erklärte Krieg gegen den Beruf „Mutter“ in strikt logischer Folge nach sich zieht, siehe Spiegel:

Der Direktor des Instituts der Zukunft der Arbeit (IZA), Klaus Zimmermann, warnte, Deutschland ruhe sich auf seinem wirtschaftlichen Erfolg aus. Das sei „brandgefährlich und wird uns in spätestens fünf Jahren vor die Füße fallen, wenn das demografische Chaos ausbricht“. Er sehe im Gesundheits- und Pflegesystem genauso weiter Reformbedarf wie bei der Rente. „Die Rente mit 70 ist unabdingbar“, sagte Zimmermann.

Das „demographische Chaos“ ist jetzt schon unabwendbar – und vielleicht sollte es einen erschrecken, das es schon in fünf Jahren ausbricht. Wer jetzt vierzig Jahre alt ist, sollte sich auf ein Renteneintrittsalter von 85 einstellen – wenn überhaupt. Kein Handwerker, kein Alten- oder Krankenpfleger, kein Fernfahrer wird das gesund erreichen … aber dafür schikaniert einen dann das Jobcenter zwanzig Jahre länger.

Was wir viel eher brauchen würden, wäre die gesellschaftliche Akzeptanz einer ganz normalen gesellschaftlichen Tätigkeit – was uns bei Prostituierten leicht fällt, sollte uns doch bei Müttern nicht schwer fallen. Auch für Mütter sollte gelten, was für alle Menschen gilt, die hart arbeiten: der Job sollte BEZAHLT WERDEN!

Der muss auch bezahlt werden, um die drohenden „chaotischen Zustände“ aufzuhalten.

Und zwar supergut – denn ohne Mütter gibt es keine Zukunft … auch nicht mit Agenda 2020, 2030 oder 2040. Aber wir werden alle bis 85 arbeiten müssen, weil niemand mehr da ist, der die Rente erwirtschaften kann. Allein schon Schule und die ewig unterbezahlten Lehrer kommen doch ohne Mütter überhaupt nicht mehr aus. Wenn ich sehe, was die von Woche zu Woche von mir fordern: das ist schon ein Halbtagsjob: Transfer zu den Klassenfahrten, Krankentransport, Einkaufstouren nur für die Schule, gezielte Nachhilfe in allen Fächern, lückenlose Hausaufgabenkontrolle und professionelle Motivationssequenzen zur Förderung der Bereitschaft zur mündliche Mitarbeit in elendig langweiligem Unterricht – dafür würde ich in der Wirtschaft 5000 Euro im Monat bekommen …. und dasselbe nochmal für die Pflegeleistungen an Kleinkindern.

Unsere ganze Gesellschaft lebt nur von der AUSBEUTUNG DER MÜTTER – so wie die US-Wirtschaft einst von der Ausbeutung der Sklaven lebte oder der Feudalstaat durch die Ausbeutung der Leibeigenen – und wir beugen uns dieser asozialen Politik völlig kritiklos, weil der CIA dereinst den Feminismus in Europa massiv gefördert hat. Nun – nichts gegen Feminismus: er war ein dringend notwendiges Korrektiv … nur leider berücksichtigt er kaum die Bedürfnisse der Kinder.

Ich hatte als Kind noch eine echte Mutter, die ganz für mich da war. Das war völlig korrekt – und ich wäre nicht der, der ich jetzt bin, wenn ich zu den wohlstandsverwahrlosten vereinsamten Zöglingen der Moderne gehören würde, jene Art „neuer Menschen“, die aktuell herangezüchtet werden und sich durch ausgesprochene Rücksichtslosigkeit und Asozialität auszeichnen: wer nie Liebe erfahren hat, kann sie auch nicht geben – und besäuft sich deshalb gern, um die innere Leere auszufüllen … oder tendiert zu einem kleinen Amoklauf im sozialen Experimentierfeld „Schule“.

Wir werden noch einen hohen Preis dafür bezahlen, das wir den Kindern die Kindheit und die Mütter gestohlen haben – aber wenigstens ist es das letzte Mal, das wir Deutschen einen Fehler gemacht haben: bei einer Geburtenrate von 8 Kindern auf 1000 Einwohnern werden wir in hundert Jahren diesen Wirtschaftsraum schlichtweg nicht mehr bevölkern können – und das ist wahrscheinlich auch gut so. In die Geschichte werden wir dann eingehen als eines der unmenschlichsten und dämlichsten Völkern der Weltgeschichte, das sich durch hemmungslose Gier, schrankenlosen Konsumwahn und grenzenlos ausgelebte Egozentrik selbst ausgelöscht hat.

Die Rede von Kanzler Schröder zur Jahresfeier der Agenda 2010 sollte man sich jedoch gut anhören: da wir nämlich nicht mehr Kinder bekommen werden, wird in Zukunft die Finanzierung von Straßen, Schulen und RENTEN UNMÖGLICH SEIN! Und ob die vielen Zuwanderer (sofern es sie überhaupt gibt) große Lust haben werden, den asozialen deutschen Schweinerentner mit seinen Luxusansprüchen durchzufüttern, wage ich zu bezweifeln … auch wenn das die Wunschträume vieler Egomanen durchkreuzen wird. Letztlich werden wir mit der brutalen Wahrheit konfrontiert werden, das nur ARBEIT wirkliche Werte schafft … und GELD jenseits aller wohlklingenden Propaganda NIEMALS WIRKLICH ARBEITEN KANN!

Das führt uns zu dem letzten Thema, das in den „ordentlichen Gazetten“ dieses Landes noch nicht mal als Kommentar geduldet wird: dem Thema der „Sozialschmarotzer“ – oder der „Asozialen“.

Ja, die gibt es. Sie sind sehr teuer, eigentlich unbezahlbar, verhalten sich völlig egozentrisch und vernichten durch ihren Lebensstil den gesamten Kontinent. Leider sind sie an der Macht und besetzen die Schaltzentralen der Macht in Europa – die Personalbüros. Dort findet man ihn: den kinderlosen Karrieremenschen, der sich selbst gerne als Leistungsträger bezeichnet.

Was aber wird aus diesem Leistungsträger im Alter, wenn er keinen Menschen hat, der ihn pflegt? Da hilft auch kein Joggen, keine teuren Vitaminpräparate oder luxuriöse Zaubermittel aus den Genlabors der USA: irgendwann ist der Körper so verschlissen, das man Hilfe braucht: er ist halt ein Gebrauchsgegenstand. Und was braucht der kinderlose Leistungsträger dann?

Menschen.

Selbst der größte Haufen Geld neben dem Bett ist nicht in der Lage, ihm den Hintern abzuwischen.

Wo sollen diese Menschen herkommen, deren Produktion man sich selbst so erfolgreich entzogen hat?

Natürlich von anderen. Die sollen sich die ganze unbezahlte Arbeit machen, ihre eigene Gesundheit ruinieren, damit Karl Ego am Ende seines Lebens nicht allein in seiner eigenen Scheiße liegt, die ihn langsam von außen bei lebendigem Leibe verdaut – was früher mal eine erbärmliche Foltermethode war.

Das ist pures Sozialschmarotzertum – und nichts anderes. Zudem hat man oft noch die meiste Lebensenergie darauf verwendet, ganz viel Tauschmittel für sich selbst zusammenzuraffen, die dann den anderen bei der Ernährung, Erziehung und Ausbildung ihrer Kinder gefehlt haben und somit eine völlig perverse asoziale Verhaltensstrategie aufgebaut, die in jeder zukunftsorientierten Gemeinschaft schlichtweg zum Ausschluss aus der Gemeinschaft geführt hätte, weil das eigene Superego die Zukunft aller gefährdet. Gegen diese feudalen und königlichen  Superegos haben wir dereinst Revolution gemacht – das sollte nicht unerwähnt bleiben.

Heute hat niemand mehr Interesse an einer Zukunft Deutschlands – und vielleicht sind wir wirklich zu dämlich um zu überleben und gehören einfach auf den Müllhaufen der Geschichte geschmissen, wo schon viele „Looser“ gelandet sind, die sich nicht ausreichend um die Rahmenbedingungen menschlichen Überlebens auf diesem Planeten gekümmert haben … dafür aber Unmengen bedruckten Papiers besaßen und sich deshalb für unermesslich „reich“ hielten.

Nun denn … erwarten wir also freudigst das demographische Chaos, das ab 2018 über uns hereinbrechen wird. Schön, das Wirtschaft und Politik schon jetzt davon wissen und wir nur nebenbei davon erfahren.

Wäre das nicht jetzt wirklich der Zeitpunkt für die ganz große gesellschaftliche Notbremse? Der Zeitpunkt für eine große Koalition der Vernunft und des Überlebensinstinktes gegen eine irrationale, perverse Gesellschaft der perfektionierten Selbstbereicherung einer räuberischen Elitekaste, die selbst vor Kinderklau nicht halt macht? Oder meint ihr wirklich alle, ihr haltet euren Job locker bis 70 durch … oder bis 80?

Doch selbst wenn … wo sollen die vielen Hände herkommen, die euch am Ende des Jobs pflegen sollen?

Gut – die Krankenkassen planen schon jetzt Verträge mit osteuropäischen und asiatischen Heimen, die sicher ganz glücklich darüber sein werden, die dämlichen Egodeutschen pflegen zu dürfen.

Zumindest … wird man ihr Geld gerne nehmen, und das nicht zu knapp. Armut ist da selbst für die tüchtigsten „Leistungsträger“ schon jetzt vorprogrammiert.

Was dann fern der Heimat wirklich geschehen wird, kann man heute schon an den Zuständen in deutschen Altenheimen sehen – und die sind so erbärmlich, das sie schlicht schon jetzt unsagbar sind.

Nicht immer und überall … aber immer öfter. Und dann … wird es auch keine Kinder geben, die mal nach dem Opa schauen, wenn der im Heim allein und verlassen in hungernd einer dunklen Kammer liegt, um die Rendite des Heims nicht in Gefahr zu bringen.

Vielleicht versenkt man ihn auch einfach fünf Wochen nach Einlieferung mit den anderen Neuankömmlingen in einem anonymen Massengrab: wen wird das dann noch wirklich interessieren, wie mit den „Kosten auf zwei Beinen“ verfahren wird, wenn sie doch nur kostensparend entsorgt werden – zugunsten der Egomanen der Zukunft?

Schöne neue Welt … oder?

Aber ich verstehe langsam, warum das als Kommentar gelöscht wird … das sind unliebsame Wahrheiten, die in der Tat jeden Bürger zum Aufstand motivieren könnten – wenn er nur mal drüber nachdenken würde.

Und das wollen wir ja nicht, oder?

 

 

Akute Warnmeldung: Ausbürgerung von hilflosen Armen in großem Stil geplant!

Sonntag, 28.Oktober 2012. Eifel. Der Eifelphilosoph ist heute außerordentlich angefressen - was selten geschieht. In der Regel pflege ich nicht, meine Seelenruhe durch politischen Alltagsmist zu verlieren und hege meine "heiligen Zeiten" mit großer Bedacht, jene Zeiten, an denen man Abstand nimmt vom politischen Tageseinerlei und sich den wirklich wichtigen Themen des Lebens zuwendet: der Sonne, der Natur, dem Wind, der durch die Bäume zieht, dem Licht, das sich in kleinen Flüssen bricht, dem Plätschern des Baches auf steinigem Grund und tausend anderen Dinge, die Freude bringen und glücklich machen. Glück ist nach wie vor die beste Waffe gegen den um sich greifenden Wahn und hilft enorm, den politischen Scheißesturm zu ertragen, der Tag für Tag via Medien über einen hereinbricht. Ich dachte auch, 15 Jahre Management- und Konzernerfahrung haben mich hinreichend gestählt, um selbst widerwärtigste gesellschaftliche Erscheinungen vorausahnen zu können, alldieweil Zeit genug war, das Wirken finsteren Geistes im Detail zu studieren - trotzdem gelingt es der degenerierten Führungskaste dieses Landes immer noch, mich zu überraschen.

Sonntag, 28.Oktober 2012. Eifel. Der Eifelphilosoph ist heute außerordentlich angefressen – was selten geschieht. In der Regel pflege ich nicht, meine Seelenruhe durch politischen Alltagsmist zu verlieren und hege meine „heiligen Zeiten“ mit großer Bedacht, jene Zeiten, an denen man Abstand nimmt vom politischen Tageseinerlei und sich den wirklich wichtigen Themen des Lebens zuwendet: der Sonne, der Natur, dem Wind, der durch die Bäume zieht, dem Licht, das sich in kleinen Flüssen bricht, dem Plätschern des Baches auf steinigem Grund und tausend anderen Dinge, die Freude bringen und glücklich machen. Glück ist nach wie vor die beste Waffe gegen den um sich greifenden Wahn und hilft enorm, den politischen Scheißesturm zu ertragen, der Tag für Tag via Medien über einen hereinbricht. Ich dachte auch, 15 Jahre Management- und Konzernerfahrung haben mich hinreichend gestählt, um selbst widerwärtigste gesellschaftliche Erscheinungen vorausahnen zu können, alldieweil Zeit genug war, das Wirken finsteren Geistes im Detail zu studieren – trotzdem gelingt es der degenerierten Führungskaste dieses Landes immer noch, mich zu überraschen.

„Even the worst case“ ist das Motto, unter dem ich diese Artikel im Nachrichtenspiegel schreibe und mir Mühe gebe, gesellschaftlich jenen Job zu machen, den jeder Konzern in der Planungsabteilung als zwingend notwendig erachtet: jene Menschen, die analysieren, was bei zukünftigen Geschäften schief gehen könnte, sind in Firmen für die Entwicklung von Notfallplänen unverzichtbar, aber gesellschaftlich und politisch seltsamerweise nahezu völlig von der Bildfläche verschwunden sind, weshalb der kleine Mann das selber in die Hand nehmen muss, um Schlimmeres verhüten zu können. Das ist ja auch nicht schwer – noch unmöglich zu tun. Es ist sogar relativ einfach, wenn man nur genau hinhört – und fein jegliche Nachrichten aussortiert, die nur der Unterhaltung aber nicht der Aufklärung dienen. So kann man in aller Öffentlichkeit einen Putsch der Reichen in Deutschland durchziehen, ohne das es einer merkt: man wird halt überflutet von bedeutungslosen Nachrichten, hinter denen sich die grauenvollen Neuigkeiten geschickt verstecken können. So kann man sogar einen weltweiten ökonomischen Putsch durchziehen, ohne das sich groß Widerstand regt: die meisten wissen gar nicht, was das bedeutet.

Die wenigsten haben auch verstanden, was Hartz IV wirklich bedeutet – und was jene Weichenstellung auch für die Zukunft bewirken wird. Kaum jemand hat gemerkt, das es hier einen radikalen Paradigmenwechsel gab. Aufmerksamer Zuhörer von WDR 5 konnten das schon Anfang 2000 mitbekommen, als Friedhelm Fahrtmann in einem Interview ganz offiziell den typischen deutschen Häuslebauer als „hochverschuldet“ darstellte und damit das klassische deutsche Vermögensbildungsmodell als fiese Armutsfalle darstellte – und jeden, der eine Hypothek am Laufen hatte, als fiesen, dummen, gemeingefährlichen und größenwahnsinnigen Emporkömmling erscheinen ließ, der sich einfach übernommen hatte. Das war für mich der Beginn der Kriegserklärung der politischen Kaste an das Volk, das zuvor großzügig in den Immobilienkauf gelockt wurde, nur zum letztlich zu sehen, das das, was sie gekauft hatten, das Geld nicht wert war, das sie dafür zahlten. Nachdem man ihnen jahrelang die Vorzüge des Eigenheimerwerbs gepredigt hatte, lies man sie (angesichts einer Krise, über deren Erscheinen die Politiker Jahre vorher informiert waren) im Notfall im Regen stehen: schon da war klar, das man den Mittelstand der Vernichtung preisgegeben hatte.

Der Paradigmenwechsel besagte eigentlich nur eins: nachdem wir jahrzehntelang eure Beiträge kassiert haben, möchten wir euch nun im Regen sehen lassen und auch dazu anhalten, das ihr euch ab heute mal um euch selber kümmert: wir machen uns derweil mit euren Versicherungsgeldern einen schönen, mit Diäten prall gefüllten Lebensabend. Ein sehr bösartiger Geist hatte Einzug in das Denken der Menschen gehalten und wurde systematisch von Unternehmensberatungen bis in den letzen Winkel des Landes getragen, unterstützt von jenen Banken, die erst Kredite gewährten, wenn McKinsey den Betrieb auf Kurs gebracht hatten.

Das war kein Zufall, dahinter steckte Plan und Absicht: die Gleichschaltung weiter Teile der politischen, wirtschaftlichen und medialen Welt (gefördert durch einen beispiellosen Konzentrationsprozess, an dem Banken, Versicherungen, Politiker und Unternehmensberater super verdient haben – jeweils deutlich auf Kosten der Leistungsfähigkeit und des Wertes der konzentrierten Unternehmen) zwecks Ausplünderung des westdeutschen Mittelstandes im Dienste internationaler Kapitaleigner (u.a. erfolgreiche Drogenbarone, Waffen- und Menschenhändler sowie der gesamten Mafia), die Zerschlagung oder Gleichschaltung der Gewerkschaften und die Unterdrückung der gesamten demokratischen Gesellschaft durch liberalisierte Arbeits – und Finanzgesetze und die Schaffung einer Behörde, die jederzeit in einen gestapo-ähnlichen Apparat umgewandelt werden kann … wenn nur der Widerstand im Volke groß genug ist.

Wir reden hier von jenem bösartigen Geist, der nur an sich selbst denkt, an seine persönliche Bereicherung und an sein eigenes Fortkommen – und dort, wo dieser Geist herrscht, brauchen wir uns auch zusätzlich keine komplizierten politischen Verschwörungen zu denken – es reicht ein gewisser Konzentrationsgrad von kriminellen „Asozialen“ an den entsprechenden Schaltstellen der Macht, um die gesamte Gemeinschaft ins Chaos zu stürzen. Üben konnte er bei der feindlichen Übernahme der DDR, wo wertvollstes Volksvermögen (z.B. 800 000 Hektar Wald) zu Schleuderpreisen an reiche Wessis verramscht wurde: da konnten sich die erfolgreichen Selbstbereicherungsseilschaften bilden und austoben, die danach ihre gierigen Klauen nach dem goldenen Westen ausstrecken konnten – mit großem Erfolg, wie die aktuelle Staatsverschuldung zeigt.

Gerade wir in Deutschland müssten außerordentlich sensibel auf diese Vorgänge reagieren, denn wir haben ALLE leibhaftig erlebt, was einem Volk geschieht, wenn die Asozialen sich organisieren und sich konzentriert an den Schaltstellen der Macht sammeln: das DRITTE REICH war ein lebendiges Beispiel dafür, wie letztlich alle dadurch verlieren – auch die ekelhaftesten Mitläufer. Gelernt haben daraus nur die Wenigstens, wie Berichten aus der Zeit zu entnehmen ist:

»Anne Will, Kerner, die ganzen Talkshows haben in den vergangenen Tagen bei mir angerufen«, sagt Kallay. »Ich habe abgesagt. Sonst geht der ganze Zirkus wieder von vorne los.« Mit »Zirkus« meint er die Beschimpfungen, die seine Familie erduldet hat. Als auf allen Sendern über sie berichtet wurde, erhielten die Kallays wochenlang E-Mails mit wüsten Beleidigungen, sie wurden am Telefon bedroht und beim Einkaufen beschimpft. Einmal hätten Unbekannte auf das Auto geschlagen, erzählt Kallay, mit dem seine Frau und seine Tochter vor Schmähungen geflüchtet seien.

Sicher, das war 2011 – und die Kommentare zu dem Artikel zeigen, das scheinbar immer mehr Menschen verstehen, was Hartz IV aus diesem Land macht … und wo es hinführen kann, wenn wir diesen Prozess nicht stoppen – inklusive der Vernichtung unserer Staatsfinanzen zugunsten der Konzernbilanzen, die durch Leiharbeit in wachsendem Ausmaß vorgenommen werden.

Der Angriff auf unser bürgerliches Leben ist so total geworden, das sogar konservative Politiker wie Norbert Blüm außer sich vor Entsetzen sind und zu einem bedrohlichen Vokabular greifen, um zu beschreiben, was mit uns gerade geschieht – siehe seinen Artikel in der Zeit:

Doch die Programme zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf drohen die Familie sanft, aber bestimmt unter die Knute der Erwerbsgesellschaft zu stellen. Beide Ehepartner sollen in Lohnarbeit stehen. Der Störfaktor Kind soll möglichst früh der staatlichen Erziehungsarbeit übergeben werden. An die Stelle der Amateure »Mama und Papa« tritt eine professionalisierte Elternschaft namens »Schule«. Die Arbeit der Mütter wird erst dann anerkannt, wenn sie fremden Kindern gilt; das ist das System »Tagesmutter«. Wir könnten die Abschaffung der Elternschaft konsequenterweise bis hin zum staatlichen Brutkasten betreiben. Dann würden auch Schwangerschaft und Mutterschutz die Vereinbarkeit von Beruf und Familie nicht länger stören.

Es geht hier um die systematische und gezielte Vernichtung der Keimzelle der Gesellschaft, die eigentlich per Grundgesetz besonders geschützt ist:

Die Erwerbsgesellschaft ist imperialistisch und schickt sich an, die Familie zu erobern. Mit dem Programm Kinderhort, Kindertagesstätte, Kindergarten, Ganztagsschule, Ferienbetreuung ist die Kindheit nahezu vollkommen verstaatlicht. Nur noch die Schlafzeit ist fest in Händen der Familie. Wahrscheinlich kommt der aufgeregte Eifer der Schulreformen erst dann zur Ruhe, wenn das ganze Leben – von der Wiege bis zur Rente – in ein staatliches Rundum-Internat gezwängt ist.

Hier spricht kein Linker, sondern ein CDU-Mann, dem die Vernichtung der gesellschaftlichen Grundlage unsere Gemeinschaft klar vor Augen steht – und der auch nicht anders kann, als zu Bildern von einem großen, gezielten und für den Einzelnen apokalyptischen Putsch Zugriff zu nehmen:

Man kann sich des Eindrucks nicht erwehren, dass eine Große Koalition des vermeintlichen Fortschritts mit enormem Fleiß die Ehe und die Familie zermürbt, auf dass die ungebremste neoliberale Verwirtschaftung das ganze Leben in seinen Strudel reißt.

Politisch gesehen: eine Sensation. Was könnte uns der Neoliberalismus eigentlich noch anhaben, wenn die klassischen Linken Parteien mit CDU und CSU zusammen gegen den neoliberalen Banditenhaufen vorgehen? Das Entsetzen über die Degenerationserscheinungen der Gesellschaft ist im Prinzip in allen Parteien gleich groß (sogar in der FDP – auch wenn das kaum einer hören will, weil wir gerne „Schuldige“ haben) – nur in den Spitzen der Parteien denkt man anders.

Und nicht nur dort. Während wir vor Ort noch den „worst case“ analysieren, wird in den Chefetagen (fein vernetzt durch Seilschaften, Freundschaften, Freundeskreisen, Golfclubs, Wandervereine, Rotariertreffen und ähnlichem unauffälligem Mumpitz) der nächste Coup geplant – wie üblich, in aller Öffentlichkeit.

Zuerst meldet dies die Welt:

Vor diesem Hintergrund wird in der Pflegebranche zunehmend darüber diskutiert, dass die deutsche Pflegeversicherung künftig mit Altenheimen im Ausland kooperieren könnte. Mit Rehakliniken existieren solche Verträge bereits. Sowohl AOK als auch Barmer BEK signalisierten auf Anfrage, man sei offen für Modelle, in denen Deutsche im Ausland versorgt würden.

Pflege ist in Deutschland nicht mehr bezahlbar“ – so der Titel … und die unterschwellige Botschaft.

Der Spiegel legt einen Tag später nach:

400.000 Senioren können Altenheim nicht mehr zahlen

Beide Quellen nennen jene Senioren, die aus Kostengründen in Osteuropa, Spanien oder Thailand Zuflucht suchen – was bei dem Leser schnell zu dem Traumbild eines reichen Ruhestandes umgeben von thailändischen Schönheiten führt. So hirnvernebelt legt man das Thema schnell zur Seite … und denkt nicht drüber nach, das beide Artikel das gar nicht aussagen.

Es geht um die PFLEGEVERSICHERUNG – nicht um jene rüstigen Rentner, die im Alter noch ausziehen, die Welt zu erobern. Es geht gerade um jene Menschen, die sich nicht mehr selber helfen können, kein Geld mehr haben (was oft kein Wunder ist, wird doch in Deutschland nur noch jede zweite Überstunde bezahlt – und das auch noch sehr schlecht) und dann als Ausschußware ins Ausland exportiert werden sollen.

Wir planen, nicht nur unseren Sondermüll im Ausland zu lagern, sondern auch  unseren Menschenmüll. Wie es den hilf- und wehrlosen Alten dann im ausländischen Exil wirklich geht, kann man sich an drei Fingern abzählen: es wird kein Geld für Kontrollen da sein – und schon jetzt kann man jene entsetzten Berichte über Kannbalismus in Altenheimen erahnen, wie es sie einst aus osteuropäischen Kinderheimen gab – tagelanges Siechtum aufgrund mangelnder medizinischer Versorgung, mangelnder Ernährung und mangelnder Hilfe bei einfachster Körperhygiene inklusive.

Die so entsorgten Alten werden hungernd und durstend in ihrer eigenen Scheiße liegen und von ihr verdaut werden – bei lebendigem Leibe. Viele Pfleger werden sich vielleicht auch noch besondere Späße mit jenen rechtlosen Gestalten erlauben, die ihr Heimatland verlieren, weil sie absolut nie mehr für Kapitalrendite verwertbar sein werden: immerhin macht sich „der Deutsche“ gerade wieder besonders unbeliebt, da kann man an den den „Entsorgten“ grausam Rache üben.

Der Zweck und der Plan hinter diesen Vorstellungen ist klar: unter der gnadenlosen Knute der extremen Kostenreduzierung wird – wie auch durch Hartz IV – ein enormer Druck auf die Deutschen ausgeübt: immerhin gilt es, mindestens 3400 Euro pro Person pro Monat zu erwirtschaften. Soviel kostet ein Pflegeheimplatz im Durchschnitt. Die Durchschnittsrente von 1800 Euro reicht hier bei weitem nicht aus, um dem Gammelfleischexport zu entkommen und ist man erstmal Pflegefall (oft auch noch ohne Kinder, die sich um einen kümmern, ohne Angehörige, die in der Nähe über einen wachen), dann merkt man erst, wie schnell man entmündigt werden kann, wie schnell das Vermögen dahinschmilzt, um die Rendite der Pflegeindustrie zu bezahlen … und wie schnell man in „Altenheimen“ im fernen Osten landet: hilflos, rechtlos und grenzenlos allein den Launen jener Pfleger ausgeliefert, deren Sprache  man noch nicht mal versteht.

Mit solchen Entwicklungen hätte selbst ich nicht so schnell gerechnet … aber es zeigt deutlich auf, das jener böse Geist, der uns Hartz IV eingebrockt hat, immer schneller immer größere gesellschaftliche Schichten erreicht.

Wen es betrifft? Nun … das kann  sich jeder selbst ausrechnen.

Für ein Ehepaar sind das 6800 Euro im Monat. Wer das zahlen kann – bleibt in Deutschland.

Wer das nicht zahlen kann – kommt mit dem Gammelfleischexpress in die Altenlager im Osten … jenen Lagern, aus denen man nie wieder etwas hört.

Wie schön für unsere Reichenkinder! Was haben sie dann für ein schönes Land für sich, nachdem man 50 Millionen überalterte Deutsche ins Ausland verschickt hat. Die Autobahnen leer, Grundstücke spottbillig ohne Ende – und die problematische deutsche Alterspyramide ganz bequem bewältigt, Sozialausgaben nahe Null.

Schade nur, das solche Überlegungen nicht als Kommentare den großen Nachrichtenmedien zugefügt werden, das diese Meldung nicht in die Tagesschau kommt. Käme sie es – wir hätten die Grundlage für wehrfähige Bürgerallianzen von Rechts bis Links, denn die Preise – die in Zukunft noch deutlich steigen werden – kann sich in Deutschland nur noch ein Millionär leisten … einfach mal ausrechnen, wie viel Kapital man braucht, um bei sicheren 1% Zinsen pro Jahr nur die Grundversorgung bezahlen zu können: da merkt man, das eine Million freies Kapital nicht mehr ausreicht.

Wenn wir diesen Kurs nicht ändern, werden die meisten von uns noch Zeiten erleben, die das Potential in sich tragen, das Dritte Reich noch zu toppen – ganz ohne Uniform und Asozialenpartei.

Es wird auch viel von geneigter Seite getan, unseren Blick von diesen Entwicklungen abzulenken: Firmenwagen für Alle ist das Motto, mit dem die Putschisten von der grausamen Zukunft ablenken wollen. Das reduziert schön das Einkommen, das man dringend braucht, um für das eigene Alter vorzusorgen.

Aber das braucht man ja nicht mehr, denn wie sich zeigt, gibt es für unseren Ruhestand schon ganz konkrete Pläne der Großen Koalition der nationalen Spitzenverdiener.

Und weil wir eine Demokratie sind, sagt man uns das auch ganz offen. So weiß jeder, das alles seine Ordnung hat.

 

 

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