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Griechenland als D-Day der Eurozone – „economic hit man“ im Einsatz

Freitag, 9.3.2012, Eifel. Heute erhielt ich eine E-Mail von John Perkins. Ich habe sie nicht gelesen, ich bin kein großer Freund der esoterischen Welle (und halte vieles davon für Mumpitz und Humbug oder absichtlich gestreute Volksverdummung), finde es aber doch faszinierend, das Menschen wie Perkins ihr Heil in solchen Weltbildern suchen. Manchmal jedoch frage ich mich: was ist eigentlich, wenn wir uns irren? Aber lassen Sie uns zuerst einmal schauen, was unser Herr Perkins - der<em> economic hit man</em> -  zu sagen hatte. <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/John_Perkins_(Autor)">Wikipedia</a> beschreibt es kurz und praktisch:

Freitag, 9.3.2012, Eifel. Heute erhielt ich eine E-Mail von John Perkins. Ich habe sie nicht gelesen, ich bin kein großer Freund der esoterischen Welle (und halte vieles davon für Mumpitz und Humbug oder absichtlich gestreute Volksverdummung), finde es aber doch faszinierend, das Menschen wie Perkins ihr Heil in solchen Weltbildern suchen. Manchmal jedoch frage ich mich: was ist eigentlich, wenn wir uns irren? Aber lassen Sie uns zuerst einmal schauen, was unser Herr Perkins – der economic hit man –  zu sagen hatte. Wikipedia beschreibt es kurz und praktisch:

Perkins erklärt in seinem Buch, seine Aufgabe als EHM sei es gewesen, den US-Geheimdienstbehörden und den multinationalen Konzernen zu helfen, ausländische Staatsoberhäupter dazu zu verleiten und ggf. zu erpressen, der US-Außenpolitik „zu dienen“ und der US-Wirtschaft lukrative Aufträge zu verschaffen. Es sei im Wesentlichen darum gegangen, Staaten größere US-amerikanische Kredite zu verschaffen, als sie ökonomisch verkraften konnten; durch deren so herbeigeführte Zahlungsunfähigkeit habe sich die USA weitreichende Einflusszonen in den jeweiligen Ländern gesichert, u.a. zur Gewinnung von Rohstoffen. Staatschefs, die derlei „Deals“ nicht zu folgen bereit waren, seien mit geheimdienstlicher Hilfe von den USA aus dem Weg geräumt worden. Perkins nennt in seinem Buch explizit die früheren Präsidenten Panamas,Omar Torrijos, und Ecuadors, Jaime Roldós, die beide bei mysteriösen Flugzeugabstürzen 1981 ums Leben kamen.

….es sei im wesentlichen darum gegangen, Staaten größere US-amerikanische Kredite zu verschaffen, als sie ökonomisch verkraften können … woran erinnert uns das eigentlich gerade? Vielleicht mal jetzt die Preisfrage: welches europäische Land hat nochmal gerade große Schwierigkeiten, weil es mehr Kredite bekommt, als es ökonomisch verkraften kann?

Bei der Huffington Post löst Perkins dieses Rätsel selbst:

As I write this, I am watching the economic chaos in Greece. I’m sure we’re all sharing the feelings of fear of economic collapse that is rampant among the other European countries — and in fact, around the world.

These events are classic cases of what I detail in my books — Confesssions of An Economic Hit Man andHoodwinked.

Greece has been struck by economic hit men.

So einfach wünscht man sich einen Krimi, oder? Leiche liegt auf dem Teppich, Kommissar schaut hilflos, Perkins kommt herein und sagt: „Ich kenne den Täter, der hatte schon viel auf dem Gewissen“.

Fall gelöst, oder?

Dabei brauchen wir überhaupt keinen John Perkins, der uns in die Einzelheiten weniger öffentlich gelebter Politik einweiht, um zu sehen, das in Griechenland ein ganz großes Ding gedreht wurde, siehe Mittelstandsmagazin:

Für die Investmentbanken sind die Politiker die besten Kunden: Sie brauchen immer Geld und verstehen nichts vom Geschäft. So werden am Vorabend des griechischen Schuldenschnitts neue Details bekannt, wie Goldman Sachs den Griechen half, die EU zu betrügen. Für Goldman war es ein extrem profitables Geschäft. Für die Euro-Zone war es das Initialereignis für die größte Krise ihrer Geschichte.

Wieder ist der Fall gelöst, oder?

Leider nicht, denn: die economic hit man sind auch heute unterwegs, gerade jetzt, wo ich diese Zeilen schreibe. Sie hören ja nicht auf, nur weil sie wieder mal Erfolg hatten – ganz im Gegenteil: jetzt fangen sie erstmal richtig an.

Griechenland ist der D-Day der Eurozone. Die Griechenlandkrise zeigt uns deutlich, das der von Perkins beschriebene Neokolonialismus jetzt Europa erreicht hat – jenes Europa, das sich als Verbündete der USA immer sicher gefühlt hat. Sind wir aber nicht mehr. Schauen wir doch mal, was Neokolonialismus praktisch anrichtet:

die Medikamente werden knapp – man stirbt bald wieder ein einfachsten Krankheiten … vielleicht sind bald Pest und Pocken auf dem Weg nach Europa, wenn sich die economic hit man noch ein paar weitere europäische Länder einverleibt haben. Es werden jetzt auch die ersten Hilfslieferungen aus Deutschland eintreffen, um die Not, die Tat für Tag schlimmer wird, wenigstens ein bischen zu lindern. Einfachste Sachen werden dort gebraucht siehe Zeit:

Reis, Nudeln, Mehl, Speiseöl, Fischkonserven, Zahnpasta, Seife, Shampoo – alles was zum Leben wichtig ist. 

Das sind unsere griechischen Brüder und Schwestern gewesen, die Helden der deutschen Gyros-Bude und großzügigen Gastgeber unserer Urlaubsreisen. Jetzt, nach dem Besuch der economic hit man hat man den Eindruck, dort sei eine Naturkatastrophe schlimmsten Ausmaßes gewesen oder gar ein Krieg verloren gegangen. Anstatt aber über diese dem Bundestag durchaus bekannten Tatsache zu schreiben, jubelt die Systempresse uns was vom glorreichen Schuldenschnitt vor – einem Schuldenschnitt, der dem deutschen Steuerzahler schon jetzt Milliarden kostet … die vierhundert Millionen Euro, die wir laut Focus bislang selbst als Gewinn aus der Krise gezogen haben, sind ein Pappenstil dagegen. Kein Wunder, das wir jetzt dem gemeinen Griechen auf der Straße die Tür vor der Nase zuknallen, siehe Welt:

Arbeitssuchende EU-Bürger sollen künftig keine Hartz-IV-Leistungen mehr bekommen. So will die Regierung laut einem Bericht den Zuzug von Arbeitslosen aus Südeuropa erschweren.

Während der griechische Bürger live erleben darf, wie sich die Bürger Latein- und Mittelamerikas früher gefühlt haben, als die economic hit man ihre Länder überfielen, sorgen die economic hit man erstmal dafür, das der Rest Europas ruhig bleibt – und den bankrotten Griechen noch seine Waffen verkaufen kann.

Teile und herrsche – funktioniert doch überall und immer wieder, oder?

Sie sind auch in Deutschland unterwegs und bereiten hier schon mal den Endsieg vor – erstmal erfahren wir aber nur von kleinen Guerillaangriffen auf deutsche Städte:

Es begann damit, dass die Stadt Pforzheim mit einem Finanzprodukt der Deutschen Bank hohe Verluste machte. Der vermeintliche Retter in der Not, JP Morgan, entpuppte sich jedoch als die noch größere Katastrophe für die Finanzen der Stadt. Am Ende verschwanden die Investmentbanker spurlos.

Sie bringen aber heute schon ihre Truppen in Stellung für den ganz großen Schlag … und die Regierung merkt es auch, siehe Handelsblatt:

Dass das neue Spitzenduo der Deutschen Bank durchgreift, noch bevor es offiziell im Amt ist und das oberste Führungsgremium mit Investmentbankern stärkt, stößt in Berlin auf breite Kritik. Die Union erwägt Konsequenzen.

Die hätten mal John Perkins lesen sollten – mit solchen „Konsequenzen“ können economic hit man gut umgehen. Immerhin bewegen wir uns hier in Sphären, die auch vor einem erneuten Barschel nicht zurückschrecken werden – das weiß in Berlin auch jeder.  Die Welt der economic hit man ist eine ernste Welt, in der nur der Erfolg zählt – nicht das ethische Niveau beim Einsatz der Mittel. Das sind jene Geschäfte in Europa, von denen der Bundestagsabgeordnete besser mal die Finger läßt, bevor er einen Unfall hat, an plötzlichem Herzversagen stirbt oder tot in der Wanne liegt.

Würde man uns das offiziell so erzählen – wir wären die Krise los. Sofort. Stattdessen wundern wir uns über Rekordspritpreise, Preise, die auch deshalb so hoch sind, weil der Euro ständig an Wert verliert – um an Öl zu kommen, müssen wir aber Dollar kaufen. Öl wird nur in Dollar gehandelt – und die USA sorgen mit allen Mitteln dafür, das das so bleibt (und wir dafür immer weniger haben), nochmal John Perkins, hier bei „Let´s make Money„:

„Auch heute sind die USA wieder ein bankrottes Land. Wir haben riesige Schulden, mehr als jemals ein anderes Land hatte. Wenn irgendeines der (Gläubiger-) Länder sein Geld in einer anderen Währung als Dollar fordern würde, dann wären wir in großen Schwierigkeiten. Aber jetzt wollen alle ihr Geld in Dollar, weil Erdöl so ein wichtiges Produkt ist und man es nur in Dollar kaufen kann. Saddam Hussein drohte, Erdöl auch gegen eine andere Währung zu verkaufen. Kurz bevor er gestürzt wurde … Hätte er nachgegeben, würde er heute noch regieren. Wir würden ihm Flugzeuge und Panzer und sonst noch alles Mögliche verkaufen.“

Jetzt wird auch klarer, warum die Kreditausfallversicherungen im Fall Griechenlands nicht greifen werden – und warum die Politik total nervös wird: economic hit man haben inzwischen ein so dichtes Netz gestrickt, das der ganze europäische Kontinent darin gefangen ist, siehe Wiwo:

Das maßgebliche Gremium des Verbandes hat 15 stimmberechtigte Mitglieder. Diese werden von zehn Banken und fünf großen Finanzinvestoren gestellt, darunter Deutsche Bank, Goldman Sachs, der Vermögensverwalter Blackrock und der weltgrößte Anleiheinvestor Pimco – also alles, was Rang und Namen in der Finanzbrache hat. Da liegt der Verdacht nahe, dass die großen Banken und Investoren am Ende selbst darüber urteilen, was aus ihren Ausfallversicherungen wird.

Die Versicherungen – mit denen gut verdient wurde – sind das Papier nicht wert, auf dem sie gedruckt sind. Und das ist auch gut so – niemand sollte ernsthaft auf die Idee kommen, sie einzulösen: die Folgen könnten katastrophal sein:

Was an den Finanzmärkten passiert, wenn CDS in großem Still ausgelöst würden, kann niemand mit Sicherheit vorhersagen. Der Handel mit CDS ist wenig transparent, er läuft nicht über geregelte Börsen ab. Wer wie viele CDS auf Griechen-Anleihen in den Büchern hat, lässt sich nur schwer ermitteln. Experten fürchten jedoch ein Chaos wie nach der Lehman-Pleite 2008. Das Risiko bei einem Kreditereignis sei so groß, dass sogar mancher Versicherungsnehmer kein Interesse daran habe, seine Versicherung wahrzunehmen. 

Das darf mein eigentlich nicht lesen – sonst kommt man noch auf die Idee, wirklich in einem Tollhaus zu leben: die Versicherungen, die gerade die Wirtschaft vor den Folgen von Pleiten schützen soll, darf niemals ausgelöst werden, sonst droht eine Katastrophe. Kein Wunder, das letztlich die Bürger zahlen werden – zahlen, um den Wert des Dollars nicht zu beschädigen … nur darum geht es.

Darum wurde der Irak zerstört, darum wird jetzt der Euro zerschlagen – und darum wird die aktuelle Yuan-Offensive der chinesischen Regierung die Welt an den Rand des Krieges bringen.

Sieht man sich nun Macht und Wirkungskreis der economic hit man, so kann man schnell auf den Gedanken kommen, das es Angst und Hilflosigkeit sind, die Perkins auf den schamanisch-esoterischen Trip bringen. Vielleicht irren wir uns aber auch alle, und die Ritualmeister des Bohemian Grove nehmen ihre magische Symbolik viel ernster als wir denken und opfern Griechenland, das Mutterland europäischer Demokratien, symoblisch, um das endgültige Ende der weltweit existierenden Demokratien einzuläuten. Mit dem Irak hatten sie ja schon die symbolische Wiege der modernen Zivilisation (Babylon) in Besitz genommen.

Auf jeden Fall können wir sagen: diesmal kommen die Angreifer zuerst über Griechenland, nicht über die Normandie. Das letzte mal haben sie einen US-finanzierten Clowen vom Thron gejagt, der ihnen einen lukrativen Krieg bescherte, diesmal verjagen sie die marktunkonformen Demokratien, die als Folge dieses Krieges entstanden: sie räumen auf und ordnen die Dinge wieder mal neu.

Ich denke, ich sollte Perkins Mail doch lesen: wie es aussieht, hilft nur noch beten.

 

 

 

Korporatokratie, Bundestag, Sarrazin, künstliche Wirtschaftskrise und der Widerstand

Kommen wir heute mal zur Ausgabe von DAS PARLAMENT, Nr. 47, 2005.  Das Parlament wird herausgegeben durch den deutsche Bundestag in Abstimmung mit der Bundeszentrale für politische Bildung.  Es hilft den Abgeordneten dabei, die langweiligsten Passagen ihrer Konkurrenz im Plenarsaal geistig halbwegs gesund zu überstehen.  Vor fünf Jahren berichtete DAS PARLAMENT über eine Sensation:

Ein Economic Hit Man (EHM) ist ein Spitzenmanager, der im Dienst eines US-Konzerns dafür zu sorgen hat, dass in anderen Ländern Profite gemacht werden, die ausschließlich der US-Ökomonie zugute kommen. John Perkins war viele Jahre lang ein EHM; er arbeitete als hochbezahlter Chefvolkswirt in Indonesien, Iran, Saudi-Arabien, Panama, Ecuador und Kolumbien, bis er, geplagt von jahrelangen Gewissensbissen und Schuldgefühlen, den Mut fand, über seine Arbeit Rechenschaft abzulegen.

Seine Bekenntnisse sind schockierend. Zum ersten Mal berichtet ein Insider, wie das mächtigste Land der Welt dabei ist, ein globales Imperium rücksichtslos auf Kosten vor allem der Entwicklungsländer aufzubauen. Wurde Weltmacht-Streben in früheren Jahrhunderten noch überwiegend über Kriege realisiert, so ist es heute die subtilere Methode ökonomischer Eroberungen.

Der Schock muß wirklich tief gesessen haben. Ich lese die Bücher deshalb gerade, bin aber nicht ganz so schockiert, weil ich Anfang 2000 schon einige andere Werke gesichtet habe, die ähnliches berichten – nur halt von Außen und aus der Sicht der Opfer. Hier sprach mal ein Täter und bestätigte das, was viele sich schon dachten – weil einfach der Verlauf der Weltpolitik ohne dieses Element nicht erklärbar ist: hinter der politischen Wirklichkeit tobt ein Krieg und viele Verschwörungen begleiten ihn.

Für mich ist es eher ein Schock, das dieses Buch für unsere Politiker ein Schock ist, als ob die Machenschaften des CIA nicht über Jahrzehnte hinweg bestens dokumentiert und aufgeklärt wären. Ich konnte schon mit 18 Jahren Bücher lesen, die gezielt auf nine-eleven hingewiesen haben – nine-eleven 1973, als der demokratische Präsident Allende ermordet wurde:

Die CIA unterrichtete den Bundesnachrichtendienst bereits einige Tage vor dem Umsturz vom geplanten Putsch. Der Bundesnachrichtendienst soll es jedoch unterlassen haben, den damaligen Bundeskanzler Willy Brandt davon zu unterrichten. Mit Alfred Spuhler, einem Stasi-Spion im BND, gelangte die Information in die DDR. Eine Warnung aus Ost-Berlin an Allende kam zu spät

Quelle: Wikipedia

Und das war nicht das einzige, was die Brüder sich geleistet hatten. Als Politiker sollte man so etwas wissen. Aber zumindest jetzt kann man davon ausgehen, das sie es wissen:

Ein EHM offeriert, wie Perkins seine Tätigkeit beschreibt, den wirtschaftlich zurückgebliebenen Ländern hohe Kredite. Dabei werden den jeweiligen Regierungen die damit verbundenen Vorteile in den schillernsten Farben und oft mit gefälschten Zahlen geschildert. Die zur Verfügung gestellten Gelder, in Absprache und mit Unterstützung von Weltbank und Internationalem Währungsfonds, flossen in die Kassen großer US-Unternehmen, denen der Aufbau moderner Großstädte, Flughäfen, Schienenverbindungen, Straßen und Elektrizitätswerken übertragen wurde.

Konnte dann, wie erwartet und erhofft, das Entwicklungsland die Kredite nicht zurückzahlen, geriet es völlig in die Abhängigkeit der US-Strategen, die nun leichtes Spiel hatten, die Regierungen dieser Länder in das ausgedehnte amerikanische Netzwerk zu integrieren und schamlos auszubeuten. Weigerten sie sich wie im Falle Panamas und Ecuadors, den Interessen der „Korporatokratie“ zu dienen, wie Perkins die Allianz von Ölgesellschaften, Baufirmen, Großbanken und der US-Regierung nennt, griffen die Killerkommandos oder das CIA ein und beseitigten die Störenfriede.

So macht man Geschäfte mit der dritten Welt, da kostet der Hammer von Haliburton schon mal 5000 Dollar das Stück, damit man einen guten Schnitt machen kann. So wird man Leistungsträger. Und wenn man nicht mitmacht … greift man zu den ganz alten Methoden, die schon Julius Cäsar kannte:

So kamen der ecuadorianische Präsident Roldós und der panamesische Präsident Torrijos bei einem Flugzeugabsturz ums Leben. Waren die Killerkommandos erfolglos, weil der widerspenstige Regierungschef zu gut bewacht wurde oder durch Doppelgänger schwer berechenbar war, dann musste wieder die eigentlich überholte kriegerische Option angewendet werden, nach Perkins der Hintergrund der beiden Irak-Kriege.

Die Arbeit der EHM hat Folgen – weltweit.  Lauschen wir weiter dem PARLAMENT:

Ein EHM arbeitet nicht als Beauftragter der US-Regierung, sondern ist immer Mitarbeiter eines renommierten US-Unternehmens. Läuft etwas schief, kann die Regierung ihre Hände in Unschuld waschen. Die Interessensymbiose zwischen Wirtschaft und Regierung ist dennoch stets gewährleistet: So war George Shultz Präsident des US-Konzern Bechtel und wurde Finanzminister, später Außenminister; Caspar Weinberger war Chefsyndikus von Bechtel und wurde Verteidigungsminister; Richard Cheney ist Direktor von Halliburton und jetzt US-Vizepräsident; George Bush war vor seiner Präsidentschaft CIA-Direktor und Gründer der Firma Zapata Petroleum.

Was sind die Ergebnisse der neoliberalen, auf Weltherrschaft ausgerichteten Konzeption, an deren Umsetzung die EHM maßgeblichen Anteil haben? Das Verhältnis zwischen den Einkommen jenes Fünftels der Weltbevölkerung, das in den reichsten Ländern lebt, und dem Fünftel in den ärmsten Ländern, hat sich von 30:1 im Jahr 1965 auf 74:1 im Jahr 1995 verändert. In Ecuador zum Beispiel stieg der Anteil der Armen von 50 auf 70, die Zahl der Arbeitslosen von 15 auf 70 Prozent; die Staatsverschuldung wuchs von 240 Millionen auf 16 Milliarden, wobei der Anteil der nationalen Ressourcen für die Ärmsten der Armen im Lande von 20 auf sechs Prozent sank. Gleichzeitig aber, so Perkins, behaupteten die Weltbank, die US-Agency for International Development und der IWF, „dass sie gute Arbeit machen und dass es vorangeht“.

Eine Bewegung die international ist und dank der Agenda 2010 auch in Deutschland ankam.  Die Nützlichkeit der BRD als Leuchtturm von Kapital und Demokratie, der direkt an der Grenze zum Ostblock über die Grenze strahlen kann und den „Feind“ innerlich zerrüttet, hat sich erschöpft. Wir werden jetzt behandelt wie alle anderen auch, das heißt: man gibt einigen Bürgern in diesem Land ganz viel Geld, damit die der Korporation helfen, ganz viel zu verdienen. Bei uns sind das dann zum Beispiel die Medikamentenkosten bzw. das ganze Gesundheitssystem. Man treibt uns in die Verschuldung, damit man uns Politik aufzwängen kann.

Doch hören wir den EHM selber:

John Perkins: Unser Job besteht im wesentlichen darin, ein Imperium aufzubauen, und es ist uns gelungen, das erste wirklich globale Imperium in der Weltgeschichte zu erschaffen. Das haben wir größtenteils ohne das Militär zustande gebracht, und das Einzigartige an diesem Imperium ist, daß es keinen Kaiser oder König hat. Stattdessen haben wir eine, wie ich es nenne, „Korporatokratie“ [Herrschaft der Konzerne]: eine Gruppe von Männern und einigen Frauen, die unsere größten Konzerne, Banken und unsere Regierung leiten.
Wir haben viele Wege eingeschlagen, um dieses Imperium zu gründen, aber am typischsten ist vielleicht der, daß wir uns ein Entwicklungsland aussuchen, das über Ressourcen verfügt, die wir haben wollen, zum Beispiel Öl. Wir arrangieren dann für das Land einen Großkredit von der Weltbank oder einer der ihr angegliederten Organisationen. Der Hauptanteil des Kredits geht direkt an US-Konzerne, die uns bekannt sind, wie Bechtel, Halliburton, Stone & Webster, die damit dann große Infrastrukturprojekte wie den Bau von Elektrizitätswerken, Häfen, Industrieparks und andere Anlagen durchführen, an denen die Reichen dieser Länder verdienen. Dann verläßt man das Land mit seinen gewaltigen Schulden, die so hoch sind, daß es sie unmöglich zurückzahlen kann. Irgendwann tauchen dann die EHM, die Wirtschaftskiller, wieder auf und sagen: „Schaut her, ihr schuldet uns eine Menge Geld. Ihr könnt eure Schulden nicht bezahlen, also gebt ihr uns jetzt, was uns zusteht. Ihr verkauft unseren Ölgesellschaften euer Öl zu Billigpreisen oder laßt uns Militärstützpunkte in eurem Land bauen oder stellt euch bei der nächsten kritischen UN-Abstimmung auf unsere Seite oder schickt eure Truppen in den Irak oder dahin, wo wir eure Unterstützung brauchen.“ Das ist der Tenor. Auf diesem Wege ist es uns gelungen, dieses unglaubliche Imperium aufzubauen.

Und ich denke … so sind unsere Soldaten nach Afghanistan gekommen.

Quelle: Share International

Es gibt jetzt auch den Film zum Buch:

Das ist der Inhalt des brisanten Buches „Bekenntnisse eines Economic Hit Man“ (1), das schon 2004 und 2005 in den USA und in Deutschland erschienen ist, auf das aber erst im Mai dieses Jahres eine Dokumentarsendung im ORF (2), produziert von einem griechischen Filmemacher, ein größeres und wacheres Publikum aufmerksam gemacht hat. Es geht also um das Phänomen des „Killers von Volkswirtschaften“, des Killers von ökologischer und kultureller Vielfalt und Mannigfaltigkeit weltweit, des Killers gleichmäßiger, natürlicher Wohlstandsverteilung weltweit zugunsten der globalisierten, proletarisierten Einheitskultur von MacDonalds und Coca Cola, von Hartz IV und Loveparade, von BP, Aral und Shell, von Euro, Multikulti und kultur- und naturzerstörender Migrationsströme und aus dem Gleichgewicht geratener Geburtenraten in allen Teilen der Welt.

Quelle: Aufbruch jetzt

Hier wird nun ein viel weiters Bild gezeichnet, die Zeugen mehren sich – aber auch der Widerstand des Imperiums wird deutlicher.  Es mag eine Erklärung dafür sein, das wir einerseits Millionen von Arbeitslosen (auch Jugendlichen) haben, andererseits aber zum Einwandererland werden wollen, was erstmal Einwanderer entwurzelt, Fachkräfte aus ärmeren Ländern abzieht, andererseits aber die Welt in eine globale USA verwandelt – der ideale Nährboden für die Korporatokratie.

Möglicherweise finden wir in der Existenz der Koporatokratie auch den Grund für … das seltsame Verhalten mancher Politiker, den Grund dafür, das die so anders werden, wenn sie an der Macht sind, den Grund dafür, das ihre Meinung von der des Volkes so oft abweicht – was Afghanistan angeht, Atomstrom oder gesellschaftliche Gerechtigkeit. Möglicherweise ist es das, was man im Bundestag erfährt, nachdem man DAS PARLAMENT gelesen hat:

Die Parallelen zu den zeitgleichen Vorgängen in Europa sind da nur unschwer zu ziehen. Schnell erinnert man sich, daß der Chef der Deutschen Bank, Alfred Herrhausen, insbesondere deshalb Morddrohungen aus der amerikanischen Finanzwelt erhalten hatte (s. G. Wisnewsksi/“Das RAF-Syndrom“), weil er schon 1989 eine umfassende Entschuldung der Länder der Dritten Welt gefordert hatte. Wie konnte das die überstaatliche Finanzwelt zulassen, wo sie doch diese Schulden aufgebaut hatte, wie John Perkins berichtet, um weltweit sich die Staaten und Kulturen erpreßbar zu machen und erpreßbar zu halten?

Quelle: Aufbrauch jetzt

Widerstand ist tödlich.

Ich denke, was uns wohlstandsverwöhnte Bürger angeht, fällt es uns schwer, an die Wirklichkeit der Korporatokratie zu glauben, wie es uns schwerfällt, an die Wirklichkeit des Todes zu glauben. Wir wissen alle, das wir sterben werden, aber wir glauben nicht daran. Wir wissen auch alle, das die Korporatokratie mit Gewalt ums sich greift, merken es im eigenen Land, das auf einmal gegen Afghanistan Krieg führt, wieder Atomstrom zuläßt, sich auch sozial mehr und mehr in eine Kopie der USA verwandelt – getrieben durch Menschen, die seltsamerweise alle Verbindungen zum Kreis der Bilderberger und der Atlantikbrücke haben und einer optimalen Verzahnung von Wirtschaft und Politik dienen.

Wir haben lieber eine heile Welt, jene heile Welt, die uns auch die Medien dauernd predigen.

Auch der EHM Perkins war 2005 noch optimistisch:

Ja, ich sehe unübersehbare Anzeichen dafür, daß dieses Imperium große Risse bekommt. 1997 erlitten die „asiatischen Tigerstaaten“ einen Wirtschaftskollaps, der eng verknüpft war mit der Politik des Internationalen Währungsfonds und der Weltbank, und heute schleichen sie sich an China, Japan und sogar Korea heran. Es scheint sich eine neue asiatische Allianz zu formieren, die sich uns in gewisser Hinsicht entgegenstellt. Das ist auch in Südamerika zu beobachten. Bei den letzten sechs Wahlen dort, in Chile, Brasilien, Argentinien, Uruguay, Venezuela und Ecuador, wurden Staatschefs gewählt, deren Programme dem Imperium im wesentlichen zuwiderlaufen.
Sogar in der während des Kalten Krieges sehr starken atlantischen Allianz zeigen sich inzwischen tiefe Risse. Am offensichtlichsten ist das Verhalten der Franzosen uns gegenüber, aber auch die Deutschen widersetzen sich uns. Und die Europäische Union und das Erstarken des Euro sind alles Zeichen dafür, daß das Imperium wankt.
Überall auf der Welt entstehen sehr starke soziale Bewegungen. Ich komme gerade vom Weltsozialforum in Porto Alegre in Brasilien. Es war eine bemerkenswerte Zusammenkunft von 155 000 Menschen, die alle sehr beunruhigt über das Imperium sind. In den USA bricht die Wirtschaft zusammen. Das System hat enorme Risse bekommen, die allesamt anzeigen, daß das Imperium allmählich zusammenbricht. Genau das ist der Grund dafür, warum die Leute in der Korporatokratie ein derartiges Machogehabe an den Tag legen.

Quelle: shareinternational

Wir leben jetzt im Jahre 2010 und haben … eine künstliche Wirtschaftskrise. Künstlich? Nun, zumindest für Deutschland. Schröder und Fischer haben all jene fein ausgeklügelten Sicherheitsinstrumente ausgehebelt, die eine neuerliche Weltwirtschaftskrise verhindern sollten.

Wem hat die Krise genutzt?

Den Reichen, auch in Deutschland. Sie stehen besser da als je zuvor. Die Korporatokratie belohnt ihre Diener über alle Maßen – und ist weiter im Vormarsch:

Unternehmerische Kräfte führten einen Putsch in Zeitlupe durch, noch lange vor der Entscheidung des obersten Gerichtshofs, im Fall Citizens United gegen die Federal Election Commission. Der Putsch ist vorbei. Die Herrschaft wurde einmal mehr gerichtlich durchgesetzt, um die Kontrolle durch die Unternehmen auf Linie zu bringen. Es enthüllt den Mythos der funktionierenden Demokratie und den Triumph der unternehmerischen Macht. Aber es ändert kaum etwas an der politischen Landkarte. Der Konzern-Staat wird gegenwärtig manifestiert.

Die Fiktion von Demokratie bleibt nützlich, nicht nur für Konzerne, nein, auch für unsere bankrotte liberale Klasse. Würde diese Fiktion wirklich hinterfragt werden, müssten die Liberalen gegenwärtig mit Widerstand rechnen, der sich weder freundlich noch genügsam äußern würde. So lange die demokratische Fassade existiert, können die Liberalen eine moralisch leere Stellung einnehmen, die nur wenig  Aufopferung und Verpflichtung abverlangt. Sie können die selbst ernannten Kritiker der Demokraten sein, handeln, als ob sie Teil der Debatte sind und sich durch deren Proteste bestätigt fühlen.

Die Korporatokratie ist ja auch kaum dumm zu nennen. Sie kennt die Theroie der Dialektik und benutzt sie – so bleibt der Bürger beschäftigt. Pro-Israel gegen Pro-Palästina, Pro Regelsatzkürzungen gegen Bürgergeld, Sarrazin gegen die NWO – vielerlei dieser Spielchen laufen gerade offen vor unseren Augen ab. Und die, die sie entlarven, verschwinden:

Liberale, Sozialisten, Gewerkschaftler, unabhängige Journalisten und Intellektuelle, viele von denen, die einmal wichtige Stimmen in unserer Gesellschaft waren, wurden zum Schweigen gebracht oder wurden gezielt aus der unternehmenskontrollierten akademischen Welt, den Medien und der Regierung ausgeschlossen.

Quelle: Chris Hedges in: Zeitkritiker

Und das den führenden Bankern der großen Konzerne nicht klar war, was sie mit ihren Spekulationen riskieren, kann ich mir kaum vorstellen – auch wenn man publizistisch so tut, als hätten diese Leute einen IQ mit dem sich mit ach und krach die Hauptschule absolviert haben. Plausibler scheint mir, das die Korporatokratie einfach mal ihre Muskeln spielen lies und nebenbei noch viele Milliarden an Steuergeldern kassiert hat, die wiederum die Staaten mehr an sie binden.

Das ist natürlich … ein Verschwörungstheorie und wir haben uns ja daran gewöhnt, das wie „denen da oben“ niemals intelligentes taktisches und strategisches Handeln unterstellen dürfen – und wir halten uns auch an dieses Tabu, selbst wenn uns UN-Mitarbeiter eines Besseren belehren:


Herr Professor Ziegler, in Ihrem neuen Buch „Das Imperium der Schande“ sprechen Sie von einer Refeudalisierung der Welt. Was meinen Sie damit?

In den letzten Jahrzehnten sind auf der Erde unglaubliche Reichtümer entstanden, der Welthandel hat sich in den letzten 12 Jahren mehr als verdreifacht, das Welt-Bruttosozialprodukt fast verdoppelt. Zum ersten Mal in der Geschichte der Menschheit ist der objektive Mangel besiegt und die Utopie des gemeinsamen Glückes wäre materiell möglich. Und gerade jetzt findet eine brutale, massive Refeudalisierung statt. Die neuen Kolonialherren, die multinationalen Konzerne – ich nenne sie Kosmokraten – eignen sich die Reichtümer der Welt an. Diese neue Feudalherrschaft ist 1000 Mal brutaler als die aristokratische zu Zeiten der Französischen Revolution.

Wie funktioniert diese Feudalherrschaft im 21. Jahrhundert?

Die Legitimationstheorie der Konzerne ist der Konsensus von Washington. Danach muss weltweit eine vollständige Liberalisierung stattfinden: Alle Güter, alles Kapital und die Dienstleistungsströme in jedem Lebensbereich müssen vollständig privatisiert werden. Nach diesem Konsensus gibt es keine öffentlichen Güter wie Wasser. Auch die Gene der Menschen, der Tiere und Pflanzen werden in Besitz genommen und patentiert. Alles wird dem Prinzip der Profitmaximierung unterworfen. Dabei setzen die Konzerne zwei Massenvernichtungswaffen ein, den Hunger und die Verschuldung. Das Resultat ist absolut fürchterlich. Die Hungerzahlen steigen in absoluten Zahlen immer weiter an. Letztes Jahr sind nach dem Welternährungsbericht jeden Tag 100.000 Menschen an Hunger oder seinen unmittelbaren Folgen gestorben, alle 5 Sekunden ist ein Kind unter 10 Jahren verhungert. Und dies, obwohl die Weltlandwirtschaft schon heute – ohne Gentechnik, etc. – problemlos 12 Milliarden Menschen ernähren könnte, wie derselbe Bericht feststellt. D.h., es gibt keinerlei Fatalität für die Massenzerstörung der Welt. Ein Kind, das heute an Hunger stirbt, wird ermordet.

Quelle: germanwatch

Auch Ziegler war 2005 noch optimistisch.

Wer in einer Demokratie lebt, insbesondere einer westlichen, kann alles tun, um diese mörderische Weltordnung zu brechen.

Das geht! In der Demokratie sind die Mittel vorhanden, um diese Weltordnung umzustoßen und die Menschenrechte durchzusetzen.

Allerdings … gehe ich von der Wirklichkeit und Mächtigkeit der Korporatokratie aus, d.h. nehme ich sie ernst, dann weiß ich, das Demokratien nur Masken sind, denn Parteispitzen gehören mit zu den drei Säulen der Macht der Korporatokratie – neben den Vorständen von Banken und Konzernen.

Und führe ich Hartz IV ein (oder das 99´er Programm der USA) so haben die Bürger andere Sorgen als sich um die dritte Welt zu kümmern: der Hunger (und in den USA die Obdachlosigkeit) steht auf einmal vor der eigenen Haustür, wenn der Konzernherr es will.  Und die Verschuldung trifft uns momentan mit voller Wucht.  Die Offensive der Korporatokratie läuft erfolgreich weiter, indem sie z.B. in Deutschland dem deutschen Bürger den Boden unter den Füssen wegzieht. Das können sie jetzt – dank Schröder.

Wir wissen also, wo wir hier ansetzen müssen: die Rückeroberung der wirtschaftlichen Souveränität des Bürgers, ohne die seine politische Souveränität nutzlos ist.

Und wir wissen auch, was wir tun müssen, um dies zu erreichen: Aufklärung über die Machtverhältnisse der Welt – ohne uns gleichzeitig von linken oder rechten Rattenfängern vor deren Karren spannen zu lassen – was recht schwer ist, denn kaum hat man ein Problem erkannt, kommt schon ein Sarrazin mit einem neuen Feind um die Ecke gerannt….dabei gibt es all diese Feinde nur noch, um uns gegenseitig zu beschäftigen. Gezielt eingesetzt von der Korporatokratie, die der einzige reale Feind der Menschlichkeit, des glücklichen zufriedenen Lebens und der Gerechtigkeit ist.

Der Weg ist klar erkennbar – nur ist der Feind schwer greifbar, denn anders als früher kann man ihn geografisch nicht lokalisieren. Er gleicht, wie Perkins es beschrieb, Wolken, die den Planeten umkreisen.  Mal schlagen sie hier zu, mal da. Das ist der Vorteil, wenn man das Imperium wirtschaftlich anstatt politisch basiert. Man bleibt flexibel – und kann zur Not nach China ausweichen.

Und der Weg zum Widerstand, zur Rebellion, zum Aufstand ergibt sich daraus wie von selbst. Es wird ein schmaler Grat sein, auf dem wir wandern, denn die Sazzazins dieser Welt lauern an jeder Ecke nur darauf, uns in ihre dunkeln Welten zu ziehen.  Einen Vorteil jedoch hat der Kampf gegen das Imperium: er könnte rein wirtschaftlich und ganz unblutig verlaufen …

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