Pandemie

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Das Geschwätz des Ministerpräsidenten…

… Kretschmann und Söders Missbrauch der Pandemie

Im Vorfeld der für den 22. März vereinbarten Abstimmung zwischen Bundeskanzlerin und den Ministerpräsidenten über das weitere Vorgehen ist Einiges geschehen, das wir zumindest festhalten sollten: 1. Der bayerische Ministerpräsident Söder missbraucht die Pandemie zur persönlichen Profilierung und zur Förderung seiner Karriere auf dem Weg zum Kanzleramt. Rücksichtslos. 2. Der baden-württembergische Ministerpräsident Kretschmann schwätzt 8 Minuten 22 Sekunden lang im Heute Journal vom 20. März und offenbart dabei nebenbei, dass wir nach seiner Vorstellung so lange quasi eingesperrt werden sollen, bis ein Impfstoff zur Verfügung steht. 3. Eine für die heutigen Beschlüsse entscheidende Behauptung – wir würden uns nicht an die vorgegebenen Regeln halten – wird aufgestellt, ohne auch nur den Versuch zu machen, dies ernsthaft zu belegen. Der Hinweis auf Coronapartys reicht. 4. Die Folgen einer möglichen Ausgangssperre werden nicht ernsthaft bedacht. 5. Europäische Solidarität nahezu null.

Me, Myself and Media 56

Shutdown oder shut up?

Coronavirus: Panpanik überholt Pandemie

Das beste Mittel gegen den Corona-Hype?  Panikmacher isolieren und namhafte Experten wie Prof. Dr. Bhakdi, Prof. Mölling und Dr. Wodarg zu Wort kommen lassen, siehe: 

1.

Prof. Dr. Sucharit Bhakdi

 

2.

Dr. Wolfgang Wodarg

https://kenfm.de/loesung-des-corona-problems-panikmacher-isolieren/

https://www.wodarg.com

[Ergänzung v. 23.03.2020: Dass der als Regierungsberater eingesetzte Virologe Prof. Christian Drosten den ebenfalls renommierten Epidemiologen Dr. Wodarg widerlegt bzw. „zerlegt“ habe, so wie das die Titel in Zeitschriften wie Focus suggeriert wird, lässt sich bei näherer Betrachtung der Aussagen Drostens, leider nicht bestätigen. Zur Argumentation Drostens, die in sich selbst widersprüchlich erscheint, siehe z.B. eine Analyse von Bertram Burian: https://www.rubikon.news/artikel/die-abkanzlerin;
Stellungnahme von Dr. Wodarg zu den aktuellen Diffamierungsversuchen durch die Leitmedien: http://www.barth-engelbart.de/?p=220504; siehe auch Betrachtung von Bernhard Loyen.]

3.

Prof. Dr. Karin Mölling:

https://de.sputniknews.com/politik/20200320326645709-virologin-ueber-corona-krise/

4.

Dr. Claus Köhnlein

Über mögliche Todesfolgen nach fragwürdiger Corona-Medikation in Krankenhäusern: Youtube

5.

Prof. Dr. Stefan Hockertz: Youtube

 

Weitere lesenswerte Quellen:

https://www.naturstoff-medizin.de/artikel/studie-der-italienischen-regierung-nur-ein-geschwaechtes-immunsystem-wird-krank/

https://www.rubikon.news/artikel/die-abkanzlerin

https://www.rubikon.news/artikel/die-pseudo-krise

Der beste Schutz gegen die Folgen des Corona-Hypes dürfte also ein wenig angemessene Information sein.

Und es dürfte geboten sein, die Verantwortlichen für diese allgemeine Hysterie und die dadurch ausgelösten großen Schäden ausfindig zu machen. Denn in die Rechte und Freiheiten von unzähligen Menschen ist auf Grund von unzutreffenden Informationen eingegriffen worden.

Es entspricht einem allgemeinen rechtsstaatlichen Gebot, dass Eingriffe in die Rechte und Freiheiten, für die es im Lichte erwiesener Fakten bzw. der Wahrheit nicht einmal einen nachvollziehbaren Grund gibt, sofort beendet werden müssen.

Von daher bedarf es der gründlichen Aufklärung, warum sich so viele Regierungen auf der Basis vollkommen unzureichender Daten zu derart weitreichenden Eingriffen in das Leben unzähliger Menschen und faktisch zur Lahmlegung des gesamten Kultur- und Wirtschaftslebens entschlossen haben.

Die Kernfrage wird sein: Cui Bono?

Hierzu werden u.a. folgende Auffassungen vertreten, und urteilen Sie selbst, ob die Argumente dieser Personen stichhaltig sind oder nicht:

Ernst Wolff: Corona und der herbeigeführte Crash (Youtube)

„Die Corona-Religion“ (Youtube)

[Von diesem Video ist besonders hervorzuheben, dass
1.die WHO den Begriff „Pandemie“ vor einigen Jahren so weit gefasst hat, dass er jetzt faktisch jede Verbreitung auch harmloser Viren erfasst (siehe ab Minute 39:40)
2.dass der weltweit angewendete Test von Dr. Drosten nicht validiert, also nicht wissenschaftlich ausdiskutiert ist (siehe ab Minute 47:40), so er dass überhaupt keine wissenschaftlich fundierten belastbaren Resultate liefert, sondern bereits bei Detektion von Fremdsubstanzen im Molekülbereich Falschresultate liefert ]

 

Stellt man die richtigen Fragen, dann ergeben sich die Antworten früher oder später von selbst:

Wer profitiert denn davon, dass „COVID-19“  – und damit nicht der von Experten wie Dr. Markus Krall schon für 2020 erwartete Zusammenbruch der Kreditwirtschaft – wohl alsbald für den Zusammenbruch der gesamten Finanzwelt verantwortlich gemacht werden kann?

Wer profitiert denn wirtschaftlich von dem (künstlich geschaffenen?!) Bedarf an Impfmitteln (die ggf. unter Zwang verabreicht werden, falls die Segnungen der Impfung dementiert werden)? – siehe dazu eine erhellende Recherche von Hermann Ploppa: „Unter falscher Flagge“

Wer profitiert denn davon, die Freiheitsrechte und damit außerparlamentarische Opposition überall in der Welt einzuschränken und alle Menschen gerade im öffentlichen Raum unter strengster Kontrolle zu halten?

Vor allem: Rechtfertigen die rigorosen Maßnahmen, die weltweit zum Zusammenbruch der nationalen Volkswirtschaften und des gesamten Kulturlebens führen müssen (und auch schon geführt haben), wirklich die Annahme, dass diese Maßnahmen „Ihnen“ helfen sollen?

Haben sich die nationalen Regierungen am Ende bloß zum Werkzeug der WHO (die längst von Zuschüssen der Pharmaindustrie abhängig ist) und der hinter ihr stehenden Kräfte gemacht, um vielleicht aus dem (weltweit) selbst inszenierten Chaos heraus eine weltweite (neue) Ordnung zu schaffen? Dass derartige Intentionen keinesfalls abwegig sind, sondern in dem bekannten Buch von Naomi Klein „Die Schockstrategie“ sogar als grundlegendes historisches Muster neoliberaler Globalstrategien nachweisbar ist, mag aktuell von besonderer Brisanz sein. Amazon-Beschreibung zum Buch:

„Erst Schock durch Krieg oder Katastrophe, dann der sogenannte Wiederaufbau: Es funktioniert immer nach den gleichen Mechanismen. Wo vor dem Tsunami Fischer ihren Lebensunterhalt verdienten, stehen heute luxuriöse Hotelresorts, im Irak wurden nach dem Krieg die Staatsbetriebe und die Ölwirtschaft neu verteilt – an westliche Konzerne. Existenzen werden vernichtet, es herrscht Wild-West-Kapitalismus der reinsten Sorte. Naomi Klein, Autorin des Welt-Bestsellers ›No Logo‹, weist in ihrem beeindruckenden Buch nach, wie der Siegeszug der neoliberalen Ideologie in den letzten dreißig Jahren auf extremer Gewalt, auf Katastrophen und sogar auf Folter beruht, um die ungezügelte Marktwirtschaft rund um die Welt von Lateinamerika über Osteuropa und Russland bis nach Südafrika und in den Irak durchzusetzen.“
(siehe auch eine ausführliche Buchrezension auf nachdenkseiten.de)

Kann diese „Neue Weltordnung“, die mit solchen Eingriffen in Ihre Freiheiten und Rechte und wirtschaftliche Existenzgrundlagen eingeleitet wird, die Ordnung sein, die Sie für sich, Ihre Familie, Ihr Land und die Welt wollen?

Ist es also nicht höchste Zeit, gegenüber Ihrer Regierung Ihren Protest und Widerspruch zum Ausdruck zu bringen?“

Gut möglich, dass viele Menschen und auch viele Firmen bald Amtshaftungsklagen auf den Weg bringen werden, die alles bisher Bekannte in den Schatten stellen werden.


 

zum Weiterlesen (Nachrichtenspiegel):

Gesund bleiben im „Lock Down“-Modus – Über Verlust und Wiedergewinnung des Atemraums in der Coronakrise

Gesund bleiben im „Lock Down“-Modus – Über Verlust und Wiedergewinnung des Atemraums in der Coronakrise

(Artikel übernommen CC BY 4.0 von politeia.press / Text: Mario E. Nette, Fotos: Creative Commons – no attribution)

In fast stündlichem Abstand werden neue, rigorose Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus verordnet. Wie gebannt harren wir den Pressekonferenzen und Entscheidungen von Politikern. Sind wir in dieser Situation nun zum bloßen Zuschauerdasein verurteilt und ist die Lösung der Krise Sache von „Experten“? Dürfen wir uns jetzt in die Hand politischer Maßregelung begeben, der die Bürger ansonsten laut statistischer Erhebungen so wenig Vertrauen entgegenbringen wie noch nie? Oder fordert uns die gegenwärtige Krise nicht geradewegs auf, selbst Regie zu ergreifen und uns zu eigenständigem Denken durchzuringen?

Denn trotz aller staatlich verordneter Schutzmaßnahmen wird von Regierungssprechern offen ausgesprochen, dass die Ausbreitung des Virus damit nur verlangsamt werden könne, ein weiterer exponentieller Anstieg an Neuinfektionen jedoch nicht vermeidbar sei. Nach Einschätzung anerkannter Experten u.a. der Harvard-Universität werde der neue Virus im Laufe der Zeit ca. 60-80% der Gesamtbevölkerung erfassen. Die Gefährlichkeit des neuen Coronavirus CoV-2  im Vergleich zu bisherigen, saisonal auftretenden Influenza- und Coronaviren wird von Experten kontrovers beurteilt und kann nach derzeitiger Datenlage noch nicht valide abgeschätzt werden (auch den gewöhnlichen Grippeviren werden alleine in Deutschland jährlich zwischen 20.000 und 30.000 Todesfälle zugerechnet; siehe auch eine aktuelle Riskobeurteilung auf swprs.org und euromomo.eu). Was Anlass zur Sorge gibt, sind neben einer erhöhten Übertragbarkeit des Virus u.a. Studien aus China, wonach bei als geheilt entlassenen Patienten mitunter bleibende Lungenfunktionsschäden festgestellt wurden. Zum Nachdenken gibt auch die Schilderung eines Kölner Internisten (siehe Youtube-Interview ab 14:45), wonach eine im führenden medizinischen Journal „The Lancet“ publizierte Coronavirus-Behandlung mit einer fragwürdigen Kombination an immunsuppressiven und zum Teil hochtoxischen Substanzen tödlich verlaufen könne und aus ärztlicher Sicht ein eindeutiger Kunstfehler sei. Auf diese Weise kämen auch vergleichsweise jungen Patienten zu Tode, die gar nicht einer Risikogruppe zugehören und die den Virus ansonsten mit größter Wahrscheinlichkeit überlebt hätten.

Auch gibt es Indizien, dass SARS CoV-2 nicht bloß natürlichen Ursprungs ist, sondern in einem mikrobiologischen Labor hergestellt worden sein könnte (dass derartige Experimente durchgeführt werden, ist aus seriösen Quellen belegt – siehe z.B. eine Publikation im wissenschaftlichen Fachjournal „Nature“ aus 2015: „An experiment that created a hybrid version of a bat coronavirus that causes SARS …“)

Antikörper und Information

Unabhängig von seinem noch ungeklärten Ursprung ist jedenfalls absehbar, dass über kurz oder lang auch unser eigenes Immunsystem vor die Herausforderung gestellt sein wird, den neuen Coronavirus zu bewältigen. Ob das individuelle Immunsystem eines Menschen in der Lage ist, einen Krankheitskeim zu bewältigen oder ob es ihm unterliegt, hängt insbesondere auch von den Informationen ab, über welche die in unserem Blut und Gewebe zirkulierenden T- und B-Lymphozyten verfügen, um maßgeschneiderte Antikörper zu bilden. Sind unserem Immunsystem bestimmte Merkmale körperfremder Stoffe bekannt, dann kann bei Kontakt mit einem Antigen eine effektive Abwehrreaktion und Ausscheidung erfolgen.

Ist es möglich, uns analog zur Funktionsweise des Immunsystems durch richtige Information bzw. innere Haltung auf eine Bewältigung des Coronavirus vorzubereiten?

Während wir zum Thema Coronavirus gerade in einer Informationsflut an Zahlen und Statistiken untergehen, von der in einem Artikel auf Rubikon treffend festgestellt wird: „Die wesentlichen Fragen zu Corona werden gar nicht erst gestellt — sie stünden Profitmaximierung und Grundrechteabbau nur im Weg“, so fehlt es an Informationen, die dem Menschen ein tieferes Verständnis der gesamten Situation ermöglichen und ihm seine individuelle Handlungsfähigkeit wiedergeben.

Im Gegensatz zu den „Lösungen“, die uns derzeit von Politik und Pharmaindustrie in Aussicht gestellt werden, ist eine Bewusstwerdung des übergeordneten Kontextes der aktuellen Krise mühsam. Wer diese Mühe nicht scheut, der kann in einer aktuellen Betrachtung des Heilpraktikers und Buchautors Heinz Grill fündig werden: „Der Coronavirus: Die Auseinandersetzung mit den Ängsten und Suggestionen stärkt die Abwehrkraft“

Krank durch Überfremdung

Nach Ansicht des Autors sei es das manipulative und suggestive Potential unserer Zeit, das den Menschen regelrecht überfremde und in Konsequenz auch krankmache.  – Wobei es aus einer philosophisch-metaphysischen Sicht bereits die grundlegende Lüge unserer Zeit sei, den Menschen auf eine rein materialistische Existenz zu reduzieren und ihm seinen Geist abzusprechen. Auf diese Weise werde der Mensch nicht nur seiner Würde und seines Selbstvertrauens beraubt, sondern auch seiner Fähigkeit zu einer wirklichen Neugestaltung der Lebensumstände. Der Mensch müsse sich dann ausschließlich von den materiellen Umständen, also auch Viren und sonstigen Krankheitserregern determiniert fühlen und vergesse dabei, dass er selbst maßgeblich zu einer Immunstärkung und Bewältigung von pathogenen Einflüssen beitragen könne. Indem der Einzelne nun von Angst dirigiert wird und seine Fähigkeit zu überschauender Bewusstheit und Handlungsinitiative verliert, erschöpfe sich hingegen sein Immunsystem in nicht ungefährlicher Weise. Durch die gegenwärtigen Maßregelungen werde der Mensch in seiner Selbstbestimmung, Selbstverantwortung und Beziehungsmöglichkeit drastisch reduziert. Er sei dann umso mehr auf staatliche und konzernwirtschaftliche Systeme angewiesen, in deren Abhängigkeit er sich begeben muss, um vermeintlich existieren zu können. Obwohl er sich in dieser Hoffnung am fortwährenden Bande getäuscht sieht und die rein profitorientierten und zerstörerischen Motive des neoliberal-konzernwirtschaftlich organisierten Systems inzwischen mehr als offensichtlich sind, wird dem Bürger ein vermeintlich bequemes Bild suggeriert: „Experten“ würden die heute anstehenden Probleme für ihn lösen.

Die Verantwortungsabgabe des Bürgers wird hierbei durch ein psychologisch raffiniertes Ansprechen seines Angst- und Sicherheitsdenkens  erkauft. Doch während es zu den Mechanismen der Manipulations- und Herrschaftstechniken heute bereits umfangreiche und sehr scharfsinnige Abhandlungen gibt (siehe z.B. Prof. Mausfeld: „Wie werden Meinung und Demokratie gesteuert“), so bleibt die Frage offen, warum so viele Menschen den bereits offenkundig zerstörerischen Machenschaften weiterhin Folge leisten.

In seiner Schrift „Die Gefallsüchtigen“ spricht der ZDF-Reporter Wolfgang Herles von einem unsichtbaren „Deal“ zwischen Herrschenden und Beherrschten: Politiker werden dafür honoriert, dass sie Tabu-Themen, die das bequeme Weltbild der herrschenden Lehre schlichtweg zerstören würden, erkennen und umschiffen (>> Interview Herles bei KenFM). Herles bezeichnet diese trügerische Form der Stabilität als „chronische Ignoranz“, innerhalb welcher die meisten Menschen systematisch belogen werden wollen. Der konsumorientierte Bürger wolle eigentlich mit Politik „in Ruhe gelassen werden“ und Verantwortung abgeben. Aufklärer haben in einem solchen gesellschaftlichen Milieu naturgemäß keinen leichten Stand. Herles:

„Politische Journalisten stören den Seelenfrieden. Vor allem den all jener Personen, deren Zurechtkommen mit der Wirklichkeit ausschließlich auf Selbstbetrug und Selbsttäuschung beruht.“

Dass auch von Einrichtungen führender demokratischer Staaten aktiv in Richtung Betrug und Täuschung der Bevölkerung hingearbeitet wird, wurde von CIA-Direktor William Casey offen zugegeben:

„Wir werden wissen, dass unser Desinformationsprogramm wirksam ist, wenn alles, was die Öffentlichkeit glaubt, falsch ist.“ (William Casey, 1981)

Wer die Analysen von Prof. Mausfeld verfolgt, kommt nicht umhin festzustellen, dass wir diesen von Casey postulierten Zustand nun womöglich erreicht haben. Eine mittlerweile perfektionierte Medien- und Meinungsmaschinerie hilft dabei, diesen Zustand abzusichern und kritische Stimmen auszugrenzen. Gab es im Falle der Zensur von system- und globalisierungskritischen Stimmen bisher doch auch deutliche Kritik, so drohen derartige Stimmen nun mundtot gemacht zu werden. Inmitten eines  zunehmend in den Panikmodus übergehenden Pandemie-

Szenarios kann ein Hinterfragen der herrschenden Meinung schnell als unverantwortliche Gefährdung ausgelegt werden. Geht es jetzt doch um Leben und Tod (als ob das im Gang der Welt nicht auch schon bisher der Fall gewesen wäre) und um die Bekämpfung eines „unsichtbaren Feindes“, wie es der französische Präsident Macron bezeichnete.  Laut Ansage von Macron „befinden wir uns nun im Krieg“. Wer solche Aussagen unwidersprochen entgegennimmt, sollte bedenken, dass in einem Krieg bisher gültige Maßstäbe zivilgesellschaftli

chen Lebens suspendiert sind. Auch wie im Krieg mit „Deserteuren“ und „Wehrkraftzersetzern“ verfahren wird, die sich den Einsatzplänen der Herrschenden entgegenstellen, sollte aus der Geschichte bekannt sein. Im Falle von Frankreich darf sich Präsident Macron bereits freuen: Die sozialen Proteste der „Gelbwesten“, die seine Macht beinahe ins Wanken gebracht haben, werden nun durch rigorose Notstandsverordnungen von den Straßen verbannt. Der Einzelne muss sich in seine Wohnung zurückziehen und dort den Anweisungen der Regierung harren.

In einer lesenswerten Betrachtung stellt der Gefängnispsychologe Götz Eisenberg fest, dass ein von der Regierung verordneter Mundschutz auch ein Maulkorb sei und dass „Chinesische Verhältnisse“ nun auch in Europa nicht mehr fern scheinen (>>Mundschutz und Maulkorb – Vom Doppelcharakter der Prävention“). Eisenberg:

„Man übt Praktiken der präventiven Konterrevolution. Der Virus, um den es letztlich und eigentlich geht, ist der Virus des Aufstands, den die Macht fürchtet wie die Pest.“

Immunsystem und Lüge

In seiner vorgenannten Betrachtung, welche sich insbesondere den geisteswissenschaftlichen Hintergründen der Viruserkrankung widmet, zieht Heinz Grill eine Analogie zwischen der Überfremdung des menschlichen Organismus durch einen Virus und der Überfremdung durch Lügen und Manipulation. Auch letztere setzen sich bis ins Innere des Menschen fort und entwickeln ein pathologisches Eigenleben. Wenn sich der Mensch diesem zwar verdrängten, aber mittlerweile unerträglich gewordenen Zeitgeschehen mutig und erkenntnisfreudig gegenüberstelle, dann könne er die in ihn eingedrungenen schädlichen Wirkungen wieder aussondern. So wie auch das Immunsystem krankmachende Keime unschädlich machen kann, sobald es in der Lage ist, diese anhand geeigneter Codierungen zu identifizieren. Die Immunkapazität reife sogar an einer solchen Auseinandersetzung mit dem Destruktiven und werde dadurch stärker, ein ängstliches Zurückziehen und Nichtbeachtenwollen bewirke das Gegenteil: Der Mensch würde auf diese Weise immer schwächer und apathischer, auch seine Gesundheit werde dabei untergraben.

„Lügen besitzen ihren Charakter in ihrer besonderen heimtückischen Determination, wenn sie auf unbewusste Weise von dem Menschen übernommen werden. Die reife Selbstbestimmung, die mit einer guten und objektiven Vorstellungsbildung ausgerichtet ist, stärkt die Regsamkeit des Immunsystems. Nicht nur den Erregern behagt diese Tätigkeit nicht, es beginnen auch die Lügen, die durch Erkenntnis nach Außen in die Ansicht gerückt werden, zu zappeln. Es ist wie wenn Eis in die Sonne gestellt würde. So wie ein Virus im Inneren schleichend und parasitär arbeitet und in geschwächtem Moment des Menschen überhand nehmende Fremdeiweiße mit nachfolgenden Toxinwirkungen produziert, im gleichen Maße werden heute Menschen von Suggestionen überschwemmt und in verhängnisvolle Zustände geführt. Eine Lüge verträgt keinen objektiven Blick, denn wenn dieser mit seiner Souveränität ihr gegenübertritt, wird die heimtückische Reaktion unterbunden.
(…)
Die Auseinandersetzung mit dem sogenannten Bösen, mit dem Antimoralischen, bildet einerseits eine größte Herausforderung für den Menschen, aber sie beinhaltet andererseits die Möglichkeit, die Immunkraft des phagozytären Systems auf intensive Weise zu fördern. Wenn es dem Menschen gelingt, Vorstellungen aus objektiver Anschauung zu bilden, überschreitet er eine Grenze seines eigenen Körpers und entwickelt daraus langsam und sicher jene Kräfte, die er zu einem selbstbestimmten und freien Leben benötigt. Überreaktionen des Immunsystems, die an den Organstrukturen destruierend arbeiten, treten dann ebenso wenig auf, wie passive Erschöpfungen der zellulären Abwehr. Nicht die Viren sollten die Zellsteuerung im Menschen übernehmen, sondern das reife geschulte und freie Bewusstsein des Menschen. Diese Art von Heilspotential müsste für die Zukunft in breitem Maße gefördert werden.“

Resilienz vs. Vulnerabilität

In der Medizin ist es bekannt, dass die Immunfunktion bzw. die Disposition zu Erkrankung oder zu relativ souveräner Bewältigung eines Krankheitserregers auch eine wesentliche psychosomatische Komponente hat. Bei Menschen, die aufgrund ihrer inneren Einstellung auch inmitten widriger Umstände zu einer Aufrechterhaltung oder raschen Wiederherstellung ihrer Gesundheit fähig sind, spricht man von Resilienz. Das Gegenteil von Resilienz ist Verwundbarkeit (Vulnerabilität).

In der Resilienzforschung werden als wesentliche Faktoren „personale, kognitive Faktoren“ genannt, wobei insbesondere „Deutungs- und Sinngebungs-Modelle der Realität“ (Wikipedia) ausschlaggebend seien, ob ein Mensch einer Belastungssituation gewachsen ist oder an ihr zerbricht.

Weitere resilienzfördernde Faktoren wie intakter sozialer Austausch, Angstfreiheit, Selbstbestimmungsfähigkeit („Selbstwirksamkeitserwartung“) sowie Frischluft, Bewegung und Sonnenlicht sind durch aktuell verordnete Maßnahmen stark eingeschränkt. Durch fortwährend verschärfte Bestimmungen zu Quarantäne, Ausgangssperren und Vermeidung des Kontakts zwischen Alt und Jung (auch in Pflegeheimen und Krankenhäusern sollen bettlägerige Großeltern nicht mehr von ihren Enkeln besucht werden) verbleibt uns womöglich bald nur noch der vorgenannte „personale, kognitive Faktor“, um Resilienz aufzubauen.

Doch was ist unter „personaler, kognitiver Faktor“ konkret zu verstehen? Und wie trainiert man die „personale Deutung und Sinngebung“, zu der dieser personale Faktor, den jeder von uns in sich trägt, fähig ist?

Verlust des Atemraums

In einer weitgehend von ökonomisch-technokratischem Nutzendenken geprägten Zeit, in welcher dieser Faktor gerne wegrationalisiert wird, fällt es nicht leicht, über ihn zu sprechen. Tiefgründige Denker wie Erich Fromm konstatieren nicht nur ein Verschüttet-Sein dieses personalen Faktors des Menschen, sondern stellen sogar fest, dass gegen ihn heute regelrecht „Krieg geführt“ werde. Denn in einer zu Normierung und Utilitarismus tendierenden Gesellschaft empfinde man ihn als Störfaktor. Gleichzeitig sei er das Wertvollste, was der Mensch als Individuum besitzt.

Es steht zu befürchten, dass dieser personale Faktor durch die rigorosen Einschränkungen der Persönlichkeits- und Freiheitsrechte nun noch weiter unter Druck geraten und in seinem Atemraum beschränkt wird. Wie können wir diesen Atemraum, der uns aktuell nicht nur im metaphorischen Sinne, sondern auch ganz real eingeschränkt wird, wieder erweitern?

Wer in der derzeitigen, von Angst und existenzieller Verunsicherung beherrschten Situation über die Wiedergewinnung des personalen Atemraums spricht, läuft Gefahr, angefeindet zu werden. Denn dieser personale Faktor des Menschseins ist elementar mit den Fragen von Freiheit, Selbstbestimmung und Wahrheit verbunden. Genauer gesagt: Er kann eigentlich nur in einem Klima von Freiheit, Selbstbestimmung und Wahrheit gedeihen. So darf es in einem Zeitalter der massenmedialen Meinungsmanufaktur nicht verwundern, dass man von Seiten der meinungsbildenden Polit-, Wirtschafts- und Medienorgane einer Emanzipation des individuellen Menschen sehr abhold ist und lieber auf „handfeste“ Maßnahmen setzt – Maßnahmen, mit denen der Mensch von obrigkeitlichen Systemen abhängig bleibt und die bei Ausrufung einer Pandemie und des nationalen Notstands wohl kaum jemand zu hinterfragen wagt, ohne sich sogleich dem Vorwurf auszusetzen, ein „Gefährder“ der Volksgesundheit zu sein.

Es sei hierbei nicht in Abrede gestellt, dass Maßnahmen zu Hygiene und einer Verlangsamung der Infektionsausbreitung tatsächlich sinnvoll und angemessen sind. Allerdings besteht nun die ebenfalls reale Gefahr, dass das Kind mit dem Bade ausgeschüttet wird und der von immer mehr Regierungen beschlossene „Lockdown“ nicht nur zu einer Abwärtsspirale und einem Kollaps der Wirtschaft führen wird (deren Stabilität von Ökonomen bisher bereits bei rückläufigen Wachstumsprognosen von nur wenigen Prozent- bzw. Zehntelprozent-Punkten als bedroht angesehen wurde – aktuell sprechen Ökonomen von einem zu erwartenden Einbruch des BIP im 2. Quartal dieses Jahres von 28%), sondern womöglich auch zu einer in Europa bislang nicht für möglich gehaltenen Außerkraftsetzung von Grund- und Freiheitsrechten und autoritären Verhältnissen. Wie der Journalist R. Rottenfußer in einem jüngsten Artikel auf Rubikon ausführt, sind die Bestrebungen zu lückenloser Überwachung und Abbau der Grundrechte mittlerweile unübersehbar:

„Hat die Panik ein gewisses Ausmaß erreicht, wird die Freiheit obsolet, Selbstbestimmung zum unverantwortlichen Risiko für die Volksgesundheit. Dann hat die Macht erreicht, was ihr ohnehin am liebsten ist: ein Volk, das von Angst getrieben seiner eigenen Entrechtung zustimmt.“

Ein Blick in eine in Dänemark vor wenigen Tagen beschlossene Gesetzesnovelle lässt erahnen, in welche Richtung die Reise nun geht, wenn wir nicht wachsam sind. Demnach hat sich die Regierung unter anderem folgende Befugnisse eingeräumt:  Enteignung von Privateigentum, Zwangstestungen, Zwangsbehandlungen und Zwangsimpfungen, die nötigenfalls durch exekutive Gewalt durchgeführt werden. Ein Gesetzesentwurf, wonach die Polizei die Möglichkeit hat, Räumlichkeiten ohne gerichtliche Anordnung zu betreten, wurde vorerst abgelehnt (Quelle: Stern).

Auch die Pharmaindustrie wittert wie bereits zu Zeiten der Schweinegrippe-Pandemie ihre Chance zu astronomischen Umsätzen mit Impfungen, die das Problem lösen sollen – wenngleich das für vormals kerngesunde Menschen mitunter nicht ohne Nebenwirkungen vonstatten geht. So wie etwa bei hunderten jungen Skandinaviern, die im Zuge der Schweinegrippe-Pandemie von 2010 aufgrund einer Impfung, die sie vor der Krankheit schützen sollte, stattdessen unheilbar krank wurden und nun unter Narkolepsie bzw. Schlafkrankheit leiden (Quelle: DiePresse;  vgl. Studie von Keil et al, 2011: „The invention of the swine-flu pandemic”). Zur Erinnerung an die Verknüpfung von Pharmaindustrie und Politik hier ein schon etwas älteres Statement des damaligen deutschen Gesundheitsministers Horst Seehofer (>>Youtube).

Auch die Gelegenheit zur Zentralisierung und Bündelung von Macht erscheint günstig wie noch nie. In einem jüngsten Artikel des Spiegel wird sogar eine bis vor Kurzem noch als Verschwörungstheorie bezeichnete Forderung offen ausgesprochen: „Krisen wie diese bräuchten eine Art Weltregierung.“

Wiedergewinnung des Atemraums

Doch kommen wir zurück auf das produktive Feld der Betrachtung, zur Resilienz und zum „personalen Faktor“ des Menschseins. Ob sich der Mensch dem Coronavirus resilient oder vulnerabel (verletzbar) gegenüberüberstellt, hängt nach Aussage von Heinz Grill im eingangs erwähnten Artikel wesentlich von seiner inneren Aktivität ab.

Zur Erkraftung des Immunsystems bedürfe es geradewegs jener Auseinandersetzung, die heute aus vermeintlicher Bequemlichkeit zumeist vermieden werde: Die Konfrontation mit den Lügen und Manipulationen unserer Zeit. Um diese Fremdeinflüsse aus dem eigenen Inneren zu eliminieren, muss man deren Wirkungsmechanismus verstehen. Dieser ist allerdings einigermaßen raffiniert:

„Die Einflüsterungen der Zeit mit ihren suggestiven Elementen und die Bindungen, die man in sich trägt, gehören in der Regel wie zwei Geschwister zusammen … die Vernunft ist durch die Angstsituation des Verlustes von Bindung vielfach bestimmt. Das Bindungspotential tritt in eine Art unausgesprochene, ungesehene Symbiose mit den Einflüsterungen der Interessenslage der Zeit.“

Diese unterbewusste Kondition – welche auch der Grund dafür ist, dass so viele Bürger Politikern folgen, deren unlautere Motive bereits für jedermann längst offenkundig sind (vgl. dazu oben W. Herles) – sorgt somit dafür, dass wir uns mit krankmachenden Einflüssen, die wir von unserem Innersten eigentlich nicht tolerieren und abwehren müssten, verbinden. Es besteht heute allerdings die große Aufforderung, alte Anlagen zurückzulassen, sich neue Gedanken und Sichtweisen zu erarbeiten und das Leben mit eigenständig formulierten Idealen neu zu formen. Indem man es nun vermeidet, im kollektiv-medialen Suggestivgeschehen mitzuschwimmen, Reservehaltungen und ängstliche Zwänge überwindet und die Auszeit, die uns nun durch Ausgangssperren auferlegt ist, dazu nützt um mit umso größerer Entschiedenheit neue Gedanken und persönliche Ziele zur Erkraftung zu führen (wem dazu die Ideen fehlen: z.B. einfach ein gutes, altes Buch aus dem Regal ziehen) und dabei gegenüber seinem Umfeld bewusst empathisch, wahrnehmend, beziehungsfreudig und interessiert bleibt, der kann seinen Immunstatus gegenüber herandrängenden Viren wesentlich stärken – und nicht nur seinen, auch den seiner Mitmenschen. Wer dies bewerkstellige, habe damit die besten Voraussetzungen für eine stabile Gesundheit und Psyche, auch in Zeiten einer kollektiven Krise:

„Das Immunsystem arbeitet in praktischer Hinsicht immer zur maximalen Wahrung der Integrität des Menschen. Diese Integrität des Menschen bedeutet, dass der Mensch keinesfalls von Fremdem bestimmt wird, sondern dass er sich von dem, was seiner Entwicklung angemessen ist, in das Leben hineinbringen lernt.
(…)
Die Angst in diesem Ausmaße, wie sie unbewusste, ergreifende Reaktionen freisetzt, umhüllt den Menschen wie eine vergiftete Atemluft. Die aufkommenden Reaktionen heißen ja nichts anderes, als dass der Bürger den Mut nicht aufbringt, zu seinem eigenen Potential und zu seiner Fähigkeit, dass er eine Sache objektiv denken, vorstellen und beurteilen kann, zu stehen. (…) Da heute die Wege bestehen, die Menschheit vor der Wirklichkeit abzulenken und sie sogar zu steuern, kann man eine individuelle Erkraftung des Einzelnen verhindern und neue Abhängigkeiten fördern. Der Virus aber ist tatsächlich wie symptomatisch, er übernimmt eine Art Steuerung bis hinein in die Erbstrukturen und der Mensch selbst ist diesem ausgeliefert.
(…)
Nun darf man nicht dem Fehler verfallen und sagen, dass Integrität eine Art Konservierung sei, bei der der Mensch zu alten und scheinbar sicheren Strukturen zurückkehrt. Zur Entwicklung bedarf es immer einer gesunden Anschauungsbildung und einem lebendigen Ablösen von subjektiven Eigenheiten. Er lernt, Urteile und Erkenntnisse zu entwickeln, die er nicht aus seinem Genetischen schöpfen kann, sondern die er in Kraft seiner Auseinandersetzung mit den verschiedenen Phänomenen der Wirklichkeit entwickelt. Er kann dann einen Erreger besser abwehren oder gegenüber diesem souverän bestehen. Wie bildet sich der Mensch seine Vorstellungen? Bildet er sie sich aus wirklicher Anschauung oder übernimmt er die Suggestionen, die ihm eingeflüstert werden und denkt, dass es seine eigenen Überlegungen seien? Zur Heilung einer Virusinfektion muss die Fähigkeit, die mit dem 30. Lebensjahr in die Entwicklung kommt, genützt werden. Der Einzelne lernt, die verschiedenen Verhältnisse eigenständig zu ordnen (…)  dann kommt das, was nicht nach innen gehört, nach außen und das, was gesunderweise von außen herein organisiert werden soll, nach innen und somit entwickelt man eine gesunde Integrität. Solange der Virus über den Körper reaktiv ist, fällt es dem Menschen schwer, eine freie Zukunftsvision zu entwickeln. Er braucht eine weit ausgedehnte Denk- und Vorstellungstätigkeit, die sich nicht aus den Ängsten und Emotionen des Leibes bildet, sondern aus einer freien Tätigkeit des Bewusstseins selbst.“

(Quelle: Heinz Grill – „Der Coronavirus: Die Auseinandersetzung mit den Ängsten und Suggestionen stärkt die Abwehrkraft“)

 

Deutschland ist gut vorbereitet für das Corona-Virus?

Wir werden alle sterben...

Ausgehend vom neuen Ausbreitungscluster in Norditalien hat sich das „neue Corona-Virus“ SARS-CoV-2 nun auch in Mitteleuropa festgesetzt. Meldungen aus Deutschland, Österreich, der Schweiz, Kroatien und natürlich allen voran Italien selbst legen nahe, dass eine Isolation auf die mittlerweile abgeriegelten Regionen nicht mehr möglich ist. In Deutschland gibt man sich derweil selbstbewusst und zweckoptimistisch – das deutsche Gesundheitssystem sei eines der besten der Welt und ohnehin bestens vorbereitet. Ach ja? Ist es nicht vielmehr so, dass unsere kaputtgesparten Krankenhäuser schon im Normalbetrieb an der absoluten Kapazitätsgrenze arbeiten und die übrigen öffentlichen Einrichtungen, die nötig wären, um eine Pandemie effizient einzudämmen, hoffnungslos kaputtgespart wurden? Wieder einmal betrügen wir uns selbst und wahrscheinlich werden diesmal viele Menschen diesen Selbstbetrug mit ihrem Leben bezahlen müssen.

Über das Wochenende hat sich die Zahl der in Deutschland positiv auf Covid-19 Getesteten verdoppelt. Doch dies ist nur eine grobe Schätzung, die Dunkelziffer dürfte wesentlich höher sein. Denn entgegen den vollmundigen Verlautbarungen und der fortlaufenden Selbstaffirmation, man sei bestens vorbereitet, zeigt die Realität vielmehr eine erschreckende Mischung aus Inkompetenz und Verdrängung. Dahinter könnte durchaus ein zynisches Kalkül stehen, bei dem die Gefährdung von Menschenleben im direkten Zielkonflikt zu den Interessen der Wirtschaft steht. Denn wer Kindergärten bei Covid-Erkrankungen schließt, müsste konsequenterweise auch Werkshallen und Bürotürme schließen.

Dirk Müller – Schutzmasken

Merkapolypse reloaded – Jetzt geht’s ans Eingemachte: Unser Geld, unsere Organe, unsere Kinder.

180 kralle pixabay

Nicht diagnostizierte Pandemie

In einer Zeit, in der wir dermaßen impffreudig sind und Wert auf „Herdenschutz“ legen, hat unsere gute und gerne Regierung leider darauf vergessen, uns gegen den Wahnsinn zu immunisieren, der sich nun zu einer Pandemie auszuweiten droht. Von der WHO aufgrund nicht vorhandener Kategorie im ICD10-Kodex noch nicht offiziell diagnostiziert, wird diese Pandemie  womöglich breite Teile der Bevölkerung dahinraffen. Über die Krankheit zu sprechen, ist kaum möglich und würde im Selbstverständnis des  durch Tagesschau und Bento geeichten Leitmedienbürgers womöglich einen Kurzschluss verursachen.

Bleiben wir also wie gewohnt bei einem der vielen Symptome dieses Wahnsinns, das gerade virulent geworden und in aller Munde ist. Eine Volksbank Raiffeisenbank in München hat also bereits damit begonnen, Negativzinsen auf Spareinlagen einzuheben. Die Commerzbank und die Deutsche-Bank haben angekündigt, nachzuziehen. Bereits jetzt werden für 25 Prozent der Sichteinlagen privater Haushalte in Deutschland Negativzinsen erhoben, allerdings betraf das bisher in den meisten Fällen nur Großsparer mit über 100.000 Euro Einlage (Quelle: Bundesbank / manager-magazin). Das soll jetzt auch für Lieschen Müller bereits ab dem ersten Euro gelten. Der bayerische Rundfunk spricht von „kalter Enteignung“ und zeigt ratlose Sparer, denen ihre Hausbank bestehende Verträge gekündigt hat.

Der umstrittene …   – als politisch korrekter Mensch muss man dieses Attribut ja immer hinzufügen, wenn man eine Stimme zitiert, die nicht der Regierung bzw. der herrschenden Meinung entspricht – … also: der umstrittene Henryk Broder hat vor einiger Zeit geäußert, dass er vor Jahren noch der Überzeugung war, dass es reihenweise an die Laternen gehängte Politiker geben würde, falls die Regierung es in Deutschland wagen sollte, den Bürgern ihre Sparzinsen zu rauben. Broder hat sich doppelt geirrt. Nicht nur, dass die kalte Enteignung – so wie praktisch alles im Namen des Guten und Gernen Lebens Alternativlose –, zwar mürrisch, aber doch achselzuckend hingenommen wird. Eine Millionenschaft an Bürgern findet die alternativlose Politik, mit der ihnen gerade das Fell über die Ohren gezogen und ihren Kindern die Zukunft geraubt wird, sogar affengeil. Nachdem die Banken nach der Krise 2008 kurz ins Taumeln geraten sind und jedes Vertrauen verspielt zu haben schienen, haben sie jetzt erkannt, mit welchen Lifestyle-Bildern und Tönen sie das Vertrauen von Jung und Alt wieder zurückgewinnen und Begeisterung für die von PR-Profis an die Wand gemalte Zukunft wecken können (siehe Der Joker kommt: Ich reiß‘ euch jetzt gut und gerne den Arsch auf!).

Was den auf der Gender Madstreamwelle astroturfenden Fit-for-Fun-Bürger in Zukunft wirklich erwartet, hat ein weiterer umstrittener (!! – diesmal mit zwei Rufzeichen!!)  ehemaliger Eliten-Banker schon vor einiger Zeit ausgeplaudert  (siehe „The Devil’s Advocat“). Er spricht dabei auch ganz offen über die Rolle supranationaler und eigentlich jeder Rechtsstaatlichkeit enthobener Finanzinstitutionen wie der BIS und wie das gesamte Finanzsystem quasi als Schröpfegel dient, um von den Bürgern erwirtschaftetes Geld abzusaugen und nach oben zu einer Gilde superreicher Profiteure zu befördern, damit diese ein leistungsfreies Auslangen haben und sich voll und ganz ihren „Hobbies“ widmen können, für welche der Kleinbürger nicht einmal Begriffe hat.

Ebenfalls nicht ganz uninteressant ist auch, in welch bemerkenswerter und non-chalanter Weise uns Frau Alice Weidel, ihres Zeichens immerhin ehemalige Goldman Sachs-Bankerin, auf einem jüngsten Kongress das schildert, was in gewissen Kreisen offensichtlich bereits als unvermeidlich angesehen wird (siehe youtube).

In einem jüngsten Kommentar liegt der Eifelphilosoph also wohl nicht daneben, wenn er meint, dass wir, während im Fernsehen – unumstrittene – Bambipreise verliehen würden, so langsam ins Endspiel kämen und das Spiel Weltfinanzregierung gegen Menschheit  bisher bei 8:0 stehe. – Man könnte hinzufügen, dass die Halbzeit des Spiels bereits weit überschritten und noch dazu der Schiedsrichter bestochen ist. (Ich will mich nicht in allzu negativen Schilderungen ergehen, aber bei gebotenem Realismus könnte man auch die These vertreten, dass die reguläre Spielzeit bereits vorbei ist und wir uns nun in der Nachspielzeit befinden, die der – bestochene –  Schiri jederzeit abblasen könnte.)

Apathie im Endstadium

Was soll man also noch sagen? Noch rollt er, der Ball und der Rasen ist grün. Und die Fans sind bester Laune und machen die Welle. Wer noch nicht SUV fährt, der ist damit beschäftigt von einem zu träumen. Aufbegehren? Gegen was? Gegen das Gute und Gerne Leben, dessen Zuckerwatte man jeden Tag schleckt?

Nachdem das Staatsvermögen verramscht („privatisiert“), die Sozialkassen durch Cum Ex-Gangster geplündert und unsere Zukunft und der Friede Europas zugunsten des Profits von Kriegstreibern verkauft wurden, sind ja nun auch die letzten Dämme am Brechen: Sogar die Organe wurden zum Staatseigentum erklärt und dürfen dem Bürger nun bei lebendigem Leib herausgerissen und profitabel ausgeschlachtet werden und sogar unseren Kindern darf die Pharmaindustrie nun zwangsweise jeden Dreck in die Blutbahnen spritzen. Wer das Wort „Dreck“ für unangemessen hält: Es stammt nicht von mir. Ich habe es von Medizinern, die selbst an Impfstoffen forschen und von praktizierenden Ärzten, die ihre Patienten selbst fleißig impfen, aber mir unter vier Augen versichert haben, dass sie ihren eigenen Kindern diesen „Dreck“ niemals injizieren würden und diese selbstverständlich ungeimpft lassen. Dazu hätten sie in ihrer eigenen Praxis bei vormals kerngesunden Kindern schon viel zu viele Fälle von fatalen Impfschäden erlebt (nein, die am Beipackzettel aufgelisteten möglichen Nebenwirkungen sind leider keine Verschwörungstheorie) – Ärzte, die sich gleichwohl hüten, das öffentlich zu äußern. Denn die „evidenzbasierte“ Gwup-Medizin hat ein flächendeckendes Inquisitionssystem installiert und ist bereit, jeden platt zu machen, der den Profit der Pharmaindustrie und den Triumph des Fortschritts stört. Aber zumindest ihre eigenen Kinder können die Ärzte schützen.

Auch bei ansonsten äußerst klugen Zeitgenossen, die an sich wenig vom Pharmalobbyisten Jens Spahn halten, kann man erleben wie sie die Zwangsimpfung gutheißen und in Foren – im Gegensatz zu Jens Spahn und Merkels sonstiger Flachmannschaft, die dafür opulente Honorare und lebenslange Versorgungsposten erhalten – vollkommen gratis mit aller ihnen zu Gebote stehender Vehemenz anderen Bürgern ihre Unvernünftigkeit und Unwissenschaftlichkeit austreiben wollen und mit Jens Spahn an einem Strang zur Rettung der Volksgesundheit ziehen: Zur totalen Durchimpfung. Es ist keineswegs böser Wille, der diese Menschen antreibt, im Gegenteil, es ist das überwältigend Gute, Vernünftige und Fortschrittliche, für das sie gerne eine Lanze brechen möchten. Aber selbst diejenigen gar nicht so wenigen, die man über den Intellekt nicht so leicht einfangen kann (das meine ich ganz ohne Ironie: gesegnet sind die, die heute keinen an der Uni hybrid zugespitzten Intellekt besitzen, denn mit solchem „evidenzbasiertem“ Intellekt ist man von der vorbezeichneten Pandemie am leichtesten einzukassieren) und die instinktiv ahnen, dass da irgendetwas gewaltig faul ist, schweigen oft lieber. Man tut sich ja auch wirklich schwer, gegen dieses überwältigend Gute und Gerne anzukämpfen, mit dem uns unsere alternativlose Netzwerkdurchsetzungs-, Organfledderer-, Herdenschutz- und Zwangsimpfungsregierung am laufenden Band beglückt. Obwohl man immer gedacht hätte, dass beim Griff nach den eigenen Kindern der Spaß vorbei sein und die Bürger mit dieser heuchlerischen Regierung endlich Schluss machen werden.

Wenn wir also sogar unsere Kinder so leichtfertig am Altar des neoliberalen Molochs opfern, nur damit der tagesschauguckende Leitmedienbürger sich von den benachbarten Mäusefriedhofsbürgern nicht nachsagen lassen muss, dass er womöglich „den Herdenschutz gefährdet“ … nun ja, warum sollte man diesen Grad der Apathie nicht ausnutzen und jetzt ganz direkt die Ersparnisse dieser Herde abgreifen?

Foto: Falcon Predator – Pixabay/CC0

 

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P.S.: Da derzeit ja vielgesehene Videos von (nicht umstrittenen, sondern „renommierten“) Ökonomen kursieren, in denen mit dem erwarteten Banken-/Systemcrash ein „reinigendes Gewitter“ und danach ein „Goldenes Zeitalter“ vorausgesagt wird: Bitte vergessen Sie das. Ein derartiger Crash wird nur dazu genutzt werden, um die Drahtschlinge um den Hals der Bürger noch enger zuzuziehen. Die meisten sozialen und zivilisatorischen Errungenschaften, die wir bisher gemeinhin als selbstverständlich angesehen haben, werden dann weg sein und uns auch nicht mehr zurückgegeben werden. Vergeuden Sie also nicht Ihre Zeit mit derartigen Hirngespinsten. Es wird für Deutschland kein neues Wirtschaftswunder geben, das Land ist nach 14 Jahren „evidenzbasierter“ Merkelregierung nun de facto abgewickelt und erledigt. Das momentan auf der Politbühne beobachtbare Possenspiel ist dazu nur der letzte Akt.

Damit wir nicht mit diesem düsteren Gedanken enden, die gute Nachricht: Die planmäßige Zerstörung und Abwicklung dieses Landes war im Kern dennoch erfolglos. Ja, es wird dramatische Kollateralschäden geben (gemeinhin als „Verwerfungen“ verharmlost) und der an Mensch und Kultur angerichtete Schaden wird gigantisch sein. Jeder, der diesen Schaden als – aktiv treibende oder passiv zustimmende – Kraft mitzuverantworten hat, wird von der Last seiner Verantwortung erdrückt werden. Aber ich wollte zur guten Nachricht kommen. Und diese ist: Das vielgeschmähte Deutschland im Sinne von dem, was unsere Politiker verraten, viergeteilt und verkauft haben (siehe auch „DOOSER – Warum wir so depressiv sind“), aber was es eigentlich sein hätte sollen, nämlich der philosophisch-humanistische Geist im Sinne der Dichter und Denker wie Goethe, Schiller, Hegel & Co. hat sich längst internationalisiert, ist nun über alle Welt verstreut und wird in der Diaspora weiterleben, so wie es schon das Schicksal von Armeniern und anderen war. Dazu aber, falls Zeit ist, ein andernmal mehr.

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