Notfallzulassung

This tag is associated with 3 posts

Verstoßen die COVID-19-Impfungen bei Kindern gegen den Nürnberger Kodex?

Ein Kommentar von Bernhard Loyen.

In Deutschland leben ca. 5,3 Millionen Kinder und Jugendliche im Alter zwischen 12 und 18 Jahren (1). Seit Beginn diesen Jahres wird die Bevölkerungsgruppe der 12- bis 16-Jährigen ausgehend der internationalen Pharmaindustrie, medial begleitet, in den Fokus der vermeintlich weiterhin grassierenden Corona-Pandemie gerückt.

Das kooperierende US-Deutsche Unternehmen BioNTech/Pfizer hat es nun jüngst erreicht, dass in den USA der Corona-Impfstoff Comirnaty® aus ihren weltweiten Produktionsstätten ab sofort auch für Kinder ab 12 Jahren zugelassen wurde (2). Vorerst jedoch nur in den USA und Kanada.

Umgehend wurde nicht überraschend auch bei der europäischen Zulassungsbehörde EMA die Zulassung seitens des Unternehmens beantragt. Die ausschlaggebende Prüfung könnte noch bis Anfang oder Mitte Juni dauern. In der EU ist das Mittel von BioNTech/Pfizer bislang nur für Menschen ab 16 Jahren zugelassen. Comirnaty ist der einzige Covid-19-Impfstoff, der von Anfang an nicht nur für Erwachsene, sondern auch für Jugendliche ab 16 Jahren zugelassen wurde (3).

Die bereits existierende Notfallzulassung der Impfstoffe für Jugendliche ab 16 Jahren sei entsprechend angepasst und erweitert worden, teilte die FDA, die US-Behörde für Lebens- und Arzneimittel, am Montag dieser Woche mit. Anfang April hatten BioNTech und Pfizer einen entsprechenden Antrag bei der Behörde in den USA eingereicht (3).

Es wiederholt sich das bekannte Procedere des letzten Jahres. Mit fahrlässigen, also weiterhin fragwürdigen Hauruck-Studien wird ein neuartiger Impfstoff mit weiterhin völlig unbekannten Kurz, wie Langzeitwirkungen den Menschen als Heilmittel der Stunde politisch und medial orchestriert aufgenötigt. Nun sind also die Kinder das Objekt der Gewinn-Maximierungs-Begierde.

Wohin man schaut, liest und hört, nur Zuversicht und Erfolgsverkündungen, Zitat von der Seite der European Medicines Agency: Der Ausschuss für Humanarzneimittel der EMA wird eine beschleunigte Bewertung der von der Firma, die Comirnaty vermarktet, eingereichten Daten, einschließlich der Ergebnisse einer großen laufenden klinischen Studie mit Jugendlichen ab 12 Jahren, durchführen, um zu entscheiden, ob die Indikationserweiterung empfohlen wird. (4) Eine große laufende Studie? Dazu später mehr.

Die New York Times beruhigte die lesenden Eltern ebenfalls mit kolportierten Spitzenergebnissen aus dem Hause BioNTech/Pfizer. Die Überschrift eines Artikels am 31. März noch etwas uneuphorisch: Der Pfizer-BioNTech-Impfstoff soll bei Jugendlichen stark schützend wirken. Er soll also wirken, denn die bisherigen Erkenntnisse kennt nur und zwar nur der Pharmariese, also BioNTech/Pfizer, Zitat: Das Unternehmen gab die Ergebnisse in einer Erklärung bekannt, die keine detaillierten Daten aus der Studie enthielt, die noch nicht begutachtet oder in einer wissenschaftlichen Zeitschrift veröffentlicht wurde. Dennoch löste die Nachricht Lob und Aufregung bei Experten aus (5).

Die Pressemitteilung des Unternehmens recht kurz und knapp, so wie schon im November 2020…

THE CORBETT REPORT: DIE ZUKUNFT DER IMPFSTOFFE – DEUTSCH

Wenn es nach den Gateses und den Faucis und den Vertretern des internationalen medizinischen Establishments geht, wird das Leben erst dann zur Normalität zurückkehren, wenn der gesamte Planet gegen SARS-CoV-2 geimpft ist.

Was viele jedoch noch nicht verstehen, ist, dass die Impfstoffe, die für SARS-Cov-2 entwickelt werden, anders sind als alle Impfstoffe, die jemals zuvor an der menschlichen Bevölkerung eingesetzt wurden. Und so radikal anders, wie diese Impfstoffe erscheinen, stellen sie nur den Anfang einer kompletten Umgestaltung der Impfstofftechnologie dar, die derzeit in Forschungslabors auf der ganzen Welt stattfindet. Dies ist eine Studie von The Future of Vaccines.

Spritzen für Milliarden

Die Pharmakonzerne setzen ihre milliardenschweren Profitinteressen mithilfe willfähriger Politiker und Wissenschaftler durch.

Ein Kommentar von Hermann Ploppa.

Was jetzt gerade passiert, kann man kurz und knapp so bezeichnen: Früher waren die Impfungen für die Menschen da — heute sind die Menschen für die Impfungen da.

Das wird deutlich, als ein Redakteur von ZDF-Heute den Impfprofessor Stephan Becker vor Millionenpublikum mit stacheligen Fragen grillt (1). Becker ist Leiter des Instituts für Virologie in Marburg. Wenn eine furchtbare Pandemie kommt mit einer extrem hohen Todesrate, wie das bei Ebola der Fall ist, dann entwickelt Becker dafür wissenschaftliche Verfahren, mit denen die Zulassung für einen neuen Impfstoff, die in der Regel viele Jahre braucht, auf wenige Monate verkürzt wird. Diese sogenannte Notfallzulassung ist sicher bei plötzlich auftretenden, extrem häufig tödlich verlaufenden Seuchen sinnvoll, nach dem Motto: Was Besseres als den Tod findest du immer. Also nehmen wir Nebenwirkungen in Kauf, anstatt untätig zu versterben.

Nun will Professor Becker diese beschleunigte Zeitraffer-Zulassung auch für die neuen Anti-Corona-Impfstoffe der Firmen BioNTech und Pfizer auf den Weg bringen. Das leuchtet aber dem ZDF-Redakteur nicht ein. Denn SARS-CoV-2 erzeugt nur verschwindend wenig Todesfälle, ganz im Gegensatz zu Ebola: „Jetzt fehlt natürlich die Zeit, um Wirkungen und mögliche Nebenwirkungen tatsächlich ausgiebig zu testen. Wie viel Sorge bereitet Ihnen das?“

Die letzten 100 Artikel