Nordkorea

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Mehr als nur 99 (Heiß-)Luftballons

Seit der Sprengung des innerkoreanischen Liaisonbüros in der nordkoreanischen Grenzstadt Kaesong vor einer Woche herrscht auf der Halbinsel erneut Starrheit in Bewegungen

Kasperl und das Krokodil oder Trump und das Krokodil


Foto:  Florian Prosch/ Archiv Piccolo Puppenspiele via wikimedia commons CC-BY-SA-3.0

Wir leben in schwierigen Zeiten. Es wird immer schwieriger zu erkennen, wer der Böse und wer der Gute ist. Ja, zu G.W. Bush Zeiten, da war das noch anders. Da konnte man genau sagen, wer der Böse ist und wer der Gute. Es wurde uns sogar offen gesagt, wer die Achse des Bösen ist. Dann wurde, so wie es Daniele Ganser analysiert, geteilt. Also in den Ländern Lybien, Syrien, Irak eben die Guten und die Bösen voneinander getrennt. Die Guten wurden zu Freiheitskämpfern ausgebildet (siehe süddeutsche) und dann wurde das Regime abgewertet. Die guten Muslime kämpften dann gegen die bösen und damit begann das Töten. Also Teilen, Abwerten und dann Töten.

Auch in der Ukraine funktioniert das gut. Jetzt findet wieder einmal ein den Eliten genehmer Maidan in Kiew statt (siehe ORF). Vorher war der frühere, dort gesuchte Staatschef Georgiens, Saakaschwili, gegen den Willen Poroschenkos, des Schokoladenkönigs, in der Ukraine eingereist (siehe Züricher Zeitung). Er wurde von Timoschenko dabei unterstützt. Der jetzige Maidan ist von Timoschenko Kräften organisiert. Zur Zeit der Regierung Saakaschwili, in Georgien, war ganz Georgien voll von Nationalismus und Kriegsgeheul (persönliche Information). Und da der Konflikt in der Ostukraine einer Lösung nahe ist, würde eine weitere Deeskalation geschäftsschädigend sein?

Ja, also die Dinge waren ganz klar, so lange Obama da war: Die Krokodile waren von Bin Laden über Assad, Ghadaffi, Janukowitsch, Kim und Sadam Hussein überall medial präsent und der Sieger, war der Kasperl. In diesem Falle der sympathische Obama. Die Krokodile bekommen immer eine auf die Rübe und Kasperl siegt! Immer wieder ist es so, dass aus den Freiheitskämpfern, z.B. den Taliban, dann in den Augen der Medien Terroristen werden. Aber auch so, wie bei den Kurden, ist Umgekehrtes ebenfalls möglich. Auch die Videobotschaften von Bin Laden, einem früheren-CIA Agenten, waren immer eindeutig. Auch wenn man ein Foto heute durch Medienmanipulation zum optischen Sprechen bringen kann und Bin Laden vielleicht im Video nur gesagt hat: „Ich muss dringend auf die Toilette!“ Für uns, die wir nicht Arabisch können, war es klar: Da sprach das Krokodil. Und wenn Bin Laden dann, während Obama und sein Stab den historischen Akt der Vernichtung des Krokodils am Laptop verfolgten, und wir auch Obama dabei zuschauen konnten, wie er gespannt auf das Ende des Krokodils wartet, so war es dem restlichen Teil der Menschheit verwehrt, die Vernichtung mitanzusehen.

Bei den auslösenden  tragischen Ereignissen um das WTC meinte Cossiga, der damalige Italienische Präsident, ganz gegen die Regie des Kasperltheaters, dass die Gebäude von eigener Hand zum Einsturz  gebracht wurden. Im November 2007 machte sich Cossiga in einem Interview mit dem Corriere della Sera in ironischer Weise über linke Verschwörungstheoretiker lustig.[3] Dort sagte er, demokratische Kreise in den USA und Europa und vor allem linke Kreise in Italien wüssten genau, dass die Anschläge vom 11. September 2001 „mit Unterstützung von CIA und Mossad geplant und durchgeführt“ wurden, um Interventionen in Afghanistan und im Irak möglich zu machen.[4] Anlässlich des 30. Jahrestages des Absturzes von Flug 870 vor Ustica riet Cossiga recherchierenden Journalisten „besser ins Ausland zu gehen, da ihnen sonst etwas zustoßen könne – eine Lebensmittelvergiftung oder ein Zusammenstoß mit einem Lkw“ (im österreichischen Hörfunk wurden einmal die Worte Cossigas als durchaus sehr ernst gemeint zitiert / siehe Wikipedia). Doch das sind eher die Ausnahmen. So wie auch Orban, ganz vom anderen politischen Spektrum, auch so manches offen sagt:

<< Orban erklärt Ostmitteleuropa zur „migrantenfreien Zone“ – Der ungarische Ministerpräsident Viktor Orban hat Ostmitteleuropa zur „migrantenfreien Zone“ erklärt. Die EU und einige ihrer wichtigen Mitgliedsstaaten seien von einem nicht näher bezeichneten „Spekulantenimperium“ in Geiselhaft genommen worden, sagte Orban gestern in einer Rede in Budapest. Die mysteriöse Finanzmacht habe Europa „die jüngste Völkerwanderung, die Millionen Migranten, die Invasion der neuen Einwanderer beschert“>> (Quelle: ORF).

Auch hatte Saddam Hussein, „nicht nachweisbare“ Massenvernichtungswaffen, allerdings seine Gefangennahme wurde uns gezeigt!! Auch wenn die Menschen aus Südkorea, Nordkorea, China und Japan eine ganz ähnliche gemeinsame historische Erfahrungen haben, die Menschen sind dort seit dem Korea Krieg in Lager geteilt. Zum einen in die Krokodile und die Guten, die Kasperln. Seit der Regierung Trump ist das schwierig geworden. Das hat mehrere Gründe Quelle (siehe swprs): Eine Schweizer Plattform berichtet eben, wie wenig wir eigentlich über das Weltgeschehen wissen dürfen. Und im Weiteren war Trump in die Planung der Welt zu wenig eingebunden:  Siehe „Der Propaganda-Multiplikator“. Der Council of Foreign Relations(CFR), der die Welt, wie ein Marionettentheather plant, hatte Trump zunächst nicht in die Planungen und die entsprechende Medienarbeit der New World einbezogen. Das heißt im Klartext, Donald wollte am Anfang tatsächlich noch manche Fragen selbst mitdenken und entscheiden, und nicht die vorgefertigten Pläne des CFR so einfach übernehmen. Das heißt, er war für das Kasperltheather der Welt noch nicht genug reif. Vor allem war die Verfolgung der Pädophilen-Ringe, die auch die höchsten Kreise betreffen, die Trump durchführen ließ, vielleicht nicht im Sinne des CFR. Siehe mehrere Artikel diesbezüglich in eutimes.net/2017/02/  eutimes.net/2017/06/  („Trump arrests thousends of pedophiles,70 000 still at large, Media Silent“).  Und siehe auch eutimes.net/2017/08/ oder neopresse . Da die Informationen vielfach mit schon bisher im Nachrichtenspiegel veröffentlichten Informationen übereinstimmen, halte ich die Informationen, die verständlicher Weise als Fake News bezeichnet werden, für wahrscheinlich. Auch Wikileaks berichtete über Unglaubliches, das man als anständiger Bürge nur für Fake News halten kann: Clintons und deren Geschäftsfreunde in sexuellen Missbrauch verwickelt, sogar von Kinderritualmorden ist die Rede. So wie der ehemalige Investmentbanker Ronald Bernard veröffentlichte, sind eben sehr hohe Kreise, wahrscheinlich Demokraten und Republikaner, in diese Dinge verwickelt? Würde das eventuell erklären, warum Trump, der sicher kein Heiliger ist, sowohl von Demokraten als auch Republikanern so massiv angegriffen wird? Meist haben die Kriegstreiber unter den Präsidenten eher die Presse hinter sich. Es hat 2017 immer wieder so ausgesehen, als ob die Freundschaft zu Russland, Trump aus dem Amt werfen hätte können. Bevor also Trump einen Großteil der Elite inhaftiert und zusätzlich der Staat bankrott geht (siehe Rubikon), haben sich die Verhältnisse seit der Einsetzung des CFR-Mitglieds McMaster als Stabschef ein wenig geändert.

Doch droht jetzt wieder aus dem Kasperltheater eine Tragödie zu werden. Vielleicht Hamlet. Wir sind ja gerade beim Wiedererkennen der wunderbaren Kunst, und Hamlet eignet sich vortrefflich als Schablone, für eine angelsächsische Tragödie: Der noch lebende Altvater G.W. Bush meldet sich zu Wort: „Blinder Eifer scheint auf dem Vormarsch. Unsere Politik ist anfälliger denn je für Verschwörungstheorien und regelrechte Lügenmärchen“ (siehe FAZ). Ja, es könnte sogar der Geist des ermordeten Vaters erscheinen: siehe tagesschau.

Die Akte des ermordeten J.F. Kennedy werden teilweise öffentlich. Verständlicher Weise nicht ganz. Die Blamage wäre zu groß? Der ermordete Vater Hamlets erscheint!? In dieser Tragödie spricht auch Hamlet über „Sein, oder Nichtsein ist hier die Frage.“ Er hatte damals zwar noch keine A-Waffen, doch am Ende sterben alle, die Königsfamilie und auch Hamlet selbst. Ja, Trump als Hamlet, mit der Neuinszenierung von Nordkorea als Sarajevo für Worldwar3? Inszeniert vom CFR? Unter der Anleitung von den Luziferisten, die von Ronald Bernard, einem Ex-Banker erwähnt werden (siehe: Der Ex Banker Ronald Bernard berichtet Teil1).

Ein abschließendes Blutbad der Welt gefällig? Siehe ORF: <<„Größtes US-Kriegsschiff bei Übung – Die USA und Südkorea halten derzeit ein großes gemeinsames Militärmanöver ab. Die Übung diene dazu, „die Einsatzbereitschaft gegen Nordkoreas Marine-Provokationen aufrechtzuerhalten“ und die Fähigkeiten in der militärischen Zusammenarbeit mit den USA zu verbessern, hieß es aus Seoul dazu. Nordkorea hatte wiederholt Mittelstreckenraketen getestet, in zwei Fällen über Japan hinweg. Das Manöver, an dem unter anderem der US-Flugzeugträger „USS Ronald Reagan“ teilnimmt, wurde von Nordkorea als „rücksichtsloses Verhalten von Kriegsbesessenen“ verurteilt, mit dem die bestehenden Spannungen zur „Explosion“ gebracht würden.>>

Kim ersucht allerdings Australien, die USA aufzufordern, Nordkorea in Ruhe zu lassen (siehe eutimes.net). Und auch im SPIEGEL wird darüber berichtet, dass eben wieder dieses neue riesige Seemanöver mit Test der Raketenabwehr durchgeführt wird. Dass die Raketenabwehrsysteme in Polen und in Rumänien, aber sehr wahrscheinlich auch die in Südkorea, gleichzeitig sehr effiziente Angriffswaffen sind, das wird uns von den Medien verschwiegen.Was vielleicht genauso wenig  bekannt ist, ist, dass das Raketenarsenal (nach übereinstimmenden, aber mündlichen Informationen) Nordkoreas, im Wesentlichen ein Teil des  Raketenarsenals Chinas ist!? Wie sollte man sonst verstehen können, dass der Leiter des außenpolitischen Ausschusses des Senats, Corker, von einer Kriegstreiberei in Richtung WW3 spricht? Denn auch ein regionaler A-Waffenkrieg mit Nordkorea wäre ja trotzdem noch überschaubar (siehe ORF). Auch darüber, dass leider Europas Verteidigungsfähigkeit nicht gewährleistet ist, gibt es ein sogenanntes „Geheimpapier“ (siehe SPIEGEL). Also eine Konfrontation, so unbemerkt und unerwartet, wie das Attentat von Sarajewo, bei einer ähnlich ausgeklügelten polarisierten  Bündnisstruktur, wie vor dem WW1 und einer Zerstörungskraft von 2500 Zweiten Weltkriegen (siehe atomwaffenabisz overkill). Nur dass die vernünftigen Menschen annehmen, dass die anderen Menschen auch vernünftig wären und keinen solchen Wahnsinn beginnen würden? Doch New York ist die Kokain Hauptstadt der Welt (siehe SPIEGEL). Kokain ist eine Droge der höheren Schichten und macht gewissenlos. Und Kokain und Satanismus verbinden sich zur Gewissenlosigkeit?

Apropos Spiegel, der da jetzt immer von mir zitiert wurde. Wenn bei uns im Westen Probleme Russlands und Chinas kritisiert werden, wie z.B. wenig Menschenrechte, oligarchische Strukturen in Russland, aber vieles mehr, so kritisiert der Westen eigentlich doch wohl dabei sich selbst? Er sieht sich im Osten in den Spiegel! Und der Osten, vor allem China, kopiert ja böser Weise alles, was wir, die Meister (in den Augen Chinas) tun. Und wenn es bei uns Dutroux und Pädophilen-Ringe gibt (siehe Spiegel), dann können wir davon ausgehen, dass das auch in China stattfindet? Es gibt mündliche  Informationen darüber.

Also zunächst zurück zur Tragödie um Hamlet. Der Königssohn Hamlet, dem immer wieder der Vater erscheint, richtete in einem Blutbad alle, zuletzt sich selbst. Und Trump möchte doch lieber keine Tragödie erleben, sondern vielleicht ist es ihm doch lieber im Marionettentheater der Welt der Kasperl und nicht das Krokodil zu sein? Also, Kasperl fängt im Kasperltheater Räuber, böse Zauberer und gewinnt immer gegen das Krokodil. Und wenn er vielleicht tatsächlich gegen das echte Krokodil weiterkämpft, dann könnte er wieder selbst mehr denken? (siehe oben zitierte Artikel über Trumps Kampf gegen Pädophilen Ringe: eutimes 1, eutimes 2 und eutimes 3)

Wobei leider auch die engste Umgebung des Präsidenten in neue Religionen involviert sein dürfte (siehe eutimes 4). Herr Kushner ist interessanter Weise für Iran und Nahen Osten zuständig. Das könnte noch eine weitere Front neben Ukraine und Nordkorea im Iran eröffnen (siehe: ORF). Doch an Stelle, wie bei Hamlet die Umgebung, in diesem Falle unsere Menschheit, massiv zu gefährden, könnte er Onkel Donald  ja tatsächlich, wie der Kasperl, die Welt unter großer Mithilfe von uns, die wir, so aktiv wie die Kinder dann ihn, beim Kampf gegen das Böse anfeuern, die Welt vom Bösen befreien? Wir unterschätzen dabei massiv unsere eigene Rolle. Wenn wir Onkel Donald angefeuert hätten, als er die Pädophilen-Ringe bekämpfte, worüber wir interessanterweise nicht informiert wurden, so hätte er dadurch viel mehr Unterstützung gehabt. An Stelle dessen haben wir vieles den Medien geglaubt? Jetzt könnten wir alle, so wie die Kinder im Puppentheater, Kasperl aufmerksam machen, dass er bei einem Atomkrieg vollkommen falsch liegt! Wir könnten auf die Straße gehen, so wie im Kalten Krieg und laut protestieren. Nein, durch die Allmacht der Medien und der Erziehung zu Befehlsempfängern, werfen wir zum Zeitpunkt der Verfolgung der pädophilen Ringe durch Onkel Donald mit Steinen auf ihn, und wenn er durch die Kraft des CFR einem Gemetzel bei Nordkorea nahe kommt, so schweigen sich Medien und Menschen im wahrsten Sinne des Wortes zu Tode? Doch wir könnten so lebendig sein wie die Kinder im Kaspertheater. Wir müssten nicht erschöpft hinter dem Bildschirm sitzen, wir könnten sehr lebendig aktiv werden und den Trump, der selber denkt, unterstützen und ihn, wenn er wie im schlechten Marionettentheater vom CFR geführt agiert und damit die Menschheit gefährdet, aufwecken!

Ein gutes Kaspertheater ist lebendig und lustig! Und ist sehr wirksam! Und wenn Europa tatsächlich in einen Konflikt hineingezogen werden würde, dann können wir Befehlsverweigerung machen, wie im Kosovo (Quelle: SPIEGEL):

„London – Größenwahn, Selbstüberschätzung – oder einfach nur Werbung für sein neues Album? Sänger James Blunt hält sich jedenfalls dafür verantwortlich, dass es 1999 während des Kosovo-Kriegs nicht zum Dritten Weltkrieg gekommen ist. Das behauptete der Brite jetzt in einem Interview mit dem Sender BBC Radio 5Live. Blunt hat vor seiner Gesangskarriere bei der britischen Armee gedient und gehörte zu den 30.000 Nato-Soldaten, die im Kosovo-Konflikt eingesetzt waren. Als führender Offizier habe er damals den Befehl erhalten, den Flughafen in der Nähe der Stadt Pristina zu erobern. Der sei jedoch bereits von etwa 200 russischen Soldaten besetzt gewesen. Nato-Oberbefehlshaber US-General Wesley Clark habe über Funk das Kommando ausgegeben, „das Flugfeld zu erreichen und zu halten“, sagte Blunt in dem Radio-Interview. Er habe Clark darauf hingewiesen, „dass uns bereits 200 schwerbewaffnete russische Soldaten gegenüberstehen“. Nichtsdestotrotz habe Clark darauf beharrt, die Russen anzugreifen. Dabei seien Worte gefallen wie „zerstören“ und „überwältigen“. Es war eine verrückte Situation“, sagte Blunt der BBC. Er habe sich jedoch geweigert, dem Befehl nachzukommen und sei sich bewusst gewesen, dass er dafür womöglich vor ein Kriegsgericht gestellt werden könne, hob der Sänger in der BBC hervor. Doch so weit kam es nicht. Blunt erhielt Rückendeckung vom britischen General Mike Jackson. Der habe Clark schließlich mit den Worten zur Vernunft gebracht: „Ich will nicht, dass meine Soldaten für den Ausbruch des Dritten Weltkriegs verantwortlich sind.“ Der Vorfall beim Flughafen von Pristina ist historisch dokumentiert. Lediglich Blunts-Rolle dabei wurde erst jetzt von ihm selbst öffentlich gemacht. Auf die Frage, ob er davon überzeugt sei, dass Clarks Befehl tatsächlich den Dritten Weltkrieg hätte auslösen können, antwortete Blunt: „Absolut.“

Der befehlsverweigernde Offizier hatte keine Probleme, auch die Probleme des britischen Generals Mike Jackson, waren insofern gering, als er erst deutlich später wieder wichtige Aufgaben durchführen durfte. Soweit ich mich erinnere gab es 1996 ca. 60 Nato Generäle die aus dem Militärdienst ausgetreten waren. Verantwortungsvolles, waches Handeln, so wie die aktiven Kinder im Kasperltheater können wir dabei lernen und entwickeln!

Kim und der Imperator


Bild: Wilhelm Busch / Public domain

Zu Donald dem Imperator schlich, Kim
die Atombombe im Gewande.
Die Deeskalationen liefen im Sande
Die Psychologie dabei amüsiert am Rande:

Wenn ein Böser Amok läuft
und nach dem Revolver greift,
da bleibt die Polizei sehr still
weil sie kein Blutbad anrichten will?

Doch er: “Was willst Du mit der Atombombe sprich,
das geht mir vollkommen gegen den Strich,
wenn Du kleiner Raketenmann, nicht hältst still
Dann lösche ich Dein Land ganz aus, so wie  ich will!“

entgegnet ihm wütend Meister Trump,
der keine besseren Worte fand!
Darauf sprach Kim
ist gar nicht so schlimm:

Wenn Du meinem Land machst den Garaus,
Dann blase ich Dir Dein Lichtlein aus!
Die ganze Welt hältst Du in Schach,
da gibt es gar kein Weh und Ach!

Und folgen Dir nicht die Millionen,
Dann gibt es eben Sanktionen.
Und viele Aktionen machst Du versteckt
Heimtückische Attacke , das ist Dein Zweck

Du spähst uns alle hinterhältig aus,
was Du mit dem VW und der DB gemacht hast,
das war ein Graus
Du setzt Deine Interessen durch, ganz ohne Rast!
Alle haben auf Dich Zorn
aber wenn einer aufmuckt, dann blasen alle ins gleiche Horn

Der Greis in Tränen ausbricht
Folg  ich dem CFR nicht,
dann kommt das Gericht
dann hab ich große Not,
dann bin ich nämlich tot.
Außerdem geht mein Staat bankrott

Einst hat Kennedy nicht pariert,
er wurde dann brutal massakriert,
er wollte den Vietnamkrieg beenden
und Asien nicht mehr so schänden!

Auch wollt er dass die FED, die staatliche Bank
kommt auch tatsächlich in staatliche Hand!

OK, ich bin ein Imperator,
aber Du, Du bist ein Diktator!

Da kommt dem Kim das Weinen,
im Weinen konnten Sie sich einen
auch kam noch dazu der XI
der sprach schweizerisch zum Kim
kimm sonst bischt gsi!
Was auf Deutsch so viel heißen mag:
Entweder Du folgst, sonst ist es Dein Grab!

Da wird Kim wieder zum Held:
Ihm geht es gar nicht um viel Geld.
Wenn ich die Welt vom Imperator befrei,
dann gibt es da zunächst nur viel Geschrei

Doch hat das Imperium die ganze Welt drangsaliert,
so dass niemand da wirklich viel verliert!
Trotzdem konnten sie sich einen:
Sollte man doch meinen

Denn einst ein  weiser  Philosoph sprach :
Cogito ergo sum!
Das heißt ohne Weh und Ach,
Wer sich hirnlos selbst richtet ist dumm!

Und einen A-Waffen Krieg überlebt man nicht!
Das ist eben die Geschicht!
Sie spielten dann zusammen:
Gestiefelter Kater ohne zu jammern

Der Xi der war der Kater gleich,
er fand den Weg zum bösen Zauberer sogleich.
Er sprach zu ihm: Oh, mach Dich klein!
Das kann niemand außer Dir, wie fein.

Der Zauberer, er war Satanist ,
wie das heute ja so üblich ist
und die Gedanken zur Weltvernichtung wuchsen auf deren Mist
der machte sich zur Maus.
Xi fraß die Maus
und die Geschicht ist aus!

Polit-Kindergarten!

12_3 pilz

Bild: Deutsche Fotothek‎ / CC BY-SA 3.0 de

Was kann Tante Mogherini tun,
wenn Donald und Kim nicht ruhn
sondern ständig sich rempeln und puffen
da hilft kein Beruhigen und Rufen

Die beiden kämpfen am hohen alten Baum
da ist zum Kämpfen wirklich kein Raum
die Äste des Baumes sind alt
dass da ja niemand herunterfallt

Doch sie hören nicht auf mit dem Kampf
sie kommen erst so richtig in Dampf
sie reiten sogar gegeneinander Hahnenkamm
da stehen sie, trotz Rufen, noch immer nicht stramm

Hat doch der Kim sogar in der Schweiz,
da packt einen der Geiz,
eine sorgfältige Ausbildung genossen
und spielt jetzt solche Possen

Ja die beiden, die spielen sogar mit der Bombe
Bei der Explosion da fehlt Ihnen die Zahnplombe

Bild: CC PD 1.0 /Wikimedia commons

Auch hier, wie überall im Leben
muss es Unterschiede geben
alle wollen in das Himmelreich
doch manche nicht sogleich
Doch über dem großen Teich
da ist der Donald sehr reich
der kommt so schwer ins Himmelreich

Kim und Donald diese beiden,
die konnten sich gar nicht leiden
schon der Papa Wilhelm Busch
der machte mit dem Kampf nicht Schluss

Ja, der Papa Wilhelm Busch
der hat gefasst den Entschluss
dass das Heimatland von Kim und anderen Staaten
sind nicht nach dem Plan von Busch geraten
dass die seien Satansbraten!
wikipedia  – Achse des Bösen
Wer könnte die denn noch erlösen

Diejenigen Staaten die darauf sind,
die haben Probleme, liebes Kind
Entweder sie haben Bürgerkrieg
Oder die „guten Kräfte“ hatten ihren Sieg
wo ziemlich alle Hunger haben
und viele wollen sie nicht laben

Denn auch die UNO hat nicht den Mut
kennt sie doch die Völkerrechte gut
zu fordern, dass auch in Pjöngiang
wo die Menschen sind vor Hunger krank,
dass man ihnen dort zu Essen spendet
und damit über Artikel 11 das Blatt zum Guten wendet.
An Stelle dessen denkt sie an Sanktionen
das erzürnt in Nordkorea die Bataillionen

und auch das jüdisch christliche Gebot
verbietet Menschen töten, auch in Not
doch Iran und auch das Land vom Kim
die sind angeblich noch immer schlimm!

Und wenn sie das nicht sehen
dann sollen die Diktatoren gehen
und wollen sie das nicht
dann spricht man über sie Gericht

Bild: CC PD 1.0/ Conscious/ Wikimedia commons

Ja, den beiden Kim und Donald ist nicht zu trauen
da kann man ja wirklich zu schauen
wenn sie auf niemanden hören
vielleicht kann Jean Ziegler sie stören
(focus.de)
vielleicht kann er sie zum Frieden bekehren
Auch möchte Putin über die UNO wieder Ruhe schaffen,
dass in der Ostukraine die Bomben nicht mehr krachen

Doch ob nur die Schurkenstaaten sind Satansbraten?
ex-banker-ronald-bernard-ueber-kindermorde-satanismus/
da hört man viele Untaten
und ist die Folge von Satanismus nicht Terrorismus?
Wenn man alle ständig belügt
den Gegner im Geheimen bekriegt?
(spiegel.de)
oh je!
um Trumps Budget steht es schlecht
da wäre doch ein Krieg sehr recht?
(rubikon.news)

Man sieht, Grund für Krieg gibt es viel
Doch was ist denn ihr großartiges Ziel?
Ein Atomkrieg führt zum Tod
da ist sicher große Not
Sie legen sich einfach ins Bett
ist denn das wirklich so nett?

Bild: CC PD-US/ Conscious/ Wikimedia commons

Wenn Menschen gottlos werden… (von Antoine de Saint Exupery / Autor und Widerstandskämpfer:)

„Dann sind Regierungen ratlos,
Lügen grenzenlos,
Schulden zahllos,
Besprechungen ergebnislos,
dann ist die Aufklärung hirnlos,
sind Politiker charakterlos,
Christen gebetslos,
Kirchen kraftlos,
Völker friedlos,
Sitten zügellos,
Mode schamlos,
Verbrechen maßlos,
Konferenzen endlos,
Aussichten trostlos.“

Schlaf, Menschheit, schlaf
Merkel Mutti ist kein Schaf
Der Donald ist ein Boxer hier
da kann er nur bedingt dafür
trump-medien-geopolitik/
da hast die Ursachen ganz im Stück

Schlaf, Menschheit, schlaf
Sie greifen an im Schlaf
Du schläfst zwar wie ein Murmeltier
da kannst Du aber schon dafür
schlaf Menschheit schlaf

Schlaf, Menschheit, schlaf
Du bist kein kleiner Graf
du bist schon bald Kanonenfutter
da fragst Du lieber nicht die Mutter
schlaf Kindlein schlaf

Schlaf, Menschheit, schlaf
Wach auf Menschheit wach auf
sonnst kriegst Du eine drauf!
die Sonne schon am Himmel steht
der Hahn der hat schon fest gekräht

Wach auf, Menschheit, wach auf!
Wach auf, Menschheit, wach auf!
Bevor Dein ganzes Haus verbrennt
dann hast Du da Dein Sein verpennt!
Wach auf, starke Menschheit, wach auf!

 

Kim und Donald und die kommende Sonnenfinsternis

Bilder: public domain

Kim und Trump machen der Welt Angst. Doch sind doch Atomwaffen das beste Mittel, um rasch und sicher ins Jenseits zu gelangen?

Ach, was muss man oft von bösen
Kindern hören oder lesen!
Wie zum Beispiel hier von diesen,
welche Kim und Donald hießen;

Die, anstatt durch weise Lehren
sich zum Guten zu bekehren,

oftmals noch darüber lachen
und sich heimlich lustig machen.

Ja, zur Übeltätigkeit,
ja, dazu ist man bereit!
Menschen necken, Tiere quälen,
Äpfel, Birnen, Zwetschgen stehlen.

Das ist freilich angenehmer
und dazu noch viel bequemer,
als in Kirche oder Schule
festzusitzen auf dem Stuhle.

Kim und Donald, diese beiden,
durch die muss die Welt so manches erdulden und erleiden
Da so vieles gar nicht klappt
denkt Angela, wär`s doch Donald Duck!

Doch wenn Donald Frieden machte
die ganze Waffenlobby ihn verlachte
und sogar des Amts enthebte
oder er gar nicht weiterlebte?

Ja da denkt er, eins zwei drei,
da hau ich doch die Welt entzwei!

Kim der zweite Übeltäter,
Chef eines Landes hungriger Väter
das ohne Spenden vielleicht nicht mehr lebte.

Denn seit sein Land ist Teil der Schurkenstaaten,
Auch G.W. Bush hat das eröffnet und verraten,
ist es mit der Ernte stets vorbei,
und irgendwann kracht‘s mit Geschrei!

Ja, Wilhelm Busch ist einer der Väter
dieser Geschichte doch Übeltäter.
Es ist das der reine Zufall pur,
Technologie war immer nur,
das Werkzeug ja der Wissenschaft,
und wollte niemals, dass es kracht.

Darum glauben wir unverdrossen,
dass die nordkoreanischen Genossen
den Hunger selbst verursacht haben.
Bush und die Amis wollten sie doch laben!

Im Hintergrund von Donald sitzt Herr Kushner,
der liebt die 666 gar sehr
(dazu unten
gleich noch mehr)
Nach dem Beratergemetzel
vielleicht der letzte?

Und da am 21.08. noch eine amerikanische Sonnenfinsternis besteht
und genau da Südkorea und USA zu einer großen Truppenübung geht
ist die Gefahr da ja winzig klein
was soll denn schon mit A-Waffen sein.

Und er sprach: es werde Licht
doch er fand den Schalter nicht.
Wenn die Sonne nicht mehr bescheint den Schopf
trifft man leicht den A-Waffen Knopf
Dass der ganze Himmel sich erhellt
und die A-Waffe vom Himmel fällt.

Und dann, oh liebe Menschheit, ist der Weg nicht weit
zur lang ersehnten Ewigkeit!

Der Verfasser einiger dieser Zeilen hatte einen Großvater. Der hatte in der Schule einen hinteren Sitznachbarn. Und der hatte eine Nadel. Und  immer wenn es dem hinteren Sitznachbarn passte, so stach dieser meinen Großvater mit der Nadel. Die Lehrer merkten die Nadelstiche nicht. Und tadelten wohl immer meinen Großvater. Doch einmal war es meinem Großvater zu viel. In einer Pause wurde der Sitznachbar von meinem Großvater so verdroschen, dass mein Großvater die Schule verlassen musste. Es war ihm aber nicht zum Nachteil. Er wurde Schlosser. Dann aber beendete er doch seine Schule und sein Studium und war dann doppelter Dr. und Diplomingenieur. Seine Schlosserfähigkeiten konnte er dabei auch in der Arbeit sehr gut brauchen.

Nun, wenn die bestehenden Technologien von den Eliten, so wie sie von Ronald Bernard beschrieben werden (siehe Ronald Bernard packt über Hochfinanz-Geheimdienste und Kindermorde aus) eingesetzt werden, und die Waffenlobby laut Ronald Bernard Teil der Wirtschaftsaktivitäten der 8200 Mächtigen der Hochfinanz ist, dann ist die antiamerikanische und zornige Reaktion Nordkoreas und Kims jedenfalls für mich zusätzlich zur bestehenden Gegenreaktion auf die UNO Sanktionen gegen Nordkorea verständlich. Dass es eigentlich um einen Chinesisch – US-amerikanischen Wirtschaftskrieg geht, das packt Bannon allerdings jetzt aus: siehe „Österr.Staatsfernsehen: Bannon packt aus“. Diesbezügliches wurde auch im  Nachrichtenspiegel schon erwähnt.

Die Liste von Hungersnöten in Nordkorea ist lang, z.B.:

Welt.de: Hungersnot in Nordkorea 1999

Zeit.de: Hungersnot Nordkorea 2015

spiegel.de 2017: schwere Dürre in Nordkorea befürchtet

Die militärischen Möglichkeiten, Missernten zu erzeugen, allerdings auch (obwohl es dem gemeinen Kleinbürger streng verboten ist, darüber zu reden. Wer es doch tut, riskiert, für wahnsinnig erklärt zu werden – anstatt dass man diejenigen für wahnsinnig erklärt und umgehend psychiatrisiert, die solche menschen- und naturverachtenden Militärtechnologien planen und nachweislich sogar patentieren / siehe US Patentanmeldungen in u.a. Links ):

Science Explorer: Hintergründe eines Wahnsinns-Projekts

Die Erde als Kriegswaffe

Prof. Michael Chossudovsky: Klima-Waffen & Co.

Zahlenverliebte Menschen, die wir ja heute fast alle sind, werden eventuell meinen, das Maß sei voll, wenn dann noch ausgerechnet der Schwiegersohn und Chefberater von Trump eine eigentümliche Vorliebe für 666 hat, obwohl diese Zahl zumindest von manchen Religionen aber auch von Freimaurern immerhin als Gegenkraft gegen den Fortschritt der Welt angesehen wird: siehe „President Kushner owns 666 building“ (eutimes.net).

Der Präsidenten-Chefberater ist leider nicht der einzige 666-Freak. Wie uns der Finanzinsider Ronald Bernard im schon oben erwähnten Interview erklärt, huldigt „der Großteil“ der vorgenannten 8200 Mächtigen, für die er gearbeitet hat, ebenfalls einer recht eigentümlichen Dunkelreligion: dem „Luziferismus“. In diesem elitären Zirkel wird im Übrigen etwas ganz anderes gelehrt als uns gemeinen Kleinbürgern in der Schule als Aufklärung beigebracht wird – in dieser Gilde gilt nämlich derjenige als der Größte, der besonders viel Dreck am Stecken und alle moralischen Kategorien hinter sich gelassen hat. Während wir aufgeklärte Bürger z.B. der Meinung sind, dass sich bei der totalen Sonnenfinsternis kommenden Montag bloß der Mond vor die Sonne schiebt, so sieht man bei den „Luziferanern“ diese Phase als günstigen Moment für besondere Schweinereien, die man in der Welt anstellen kann.

Ist eine Sonnenfinsternis heute ein bloßes astronomisches Spektakel, so war sie den Menschen in allen früheren Kulturepochen noch etwas zutiefst Unheimliches. Die nordische Mythologie hat die Sonnenfinsternis im Bild des Fenriswolfes gesehen, der die Sonne, also die hellen Geisteskräfte, verfolgt und sie schließlich verschlingt. Noch bis zur Zeit des Astronomen Johannes Kepler hatten viele Menschen beim Anblick einer Sonnenfinsternis dieses schaurige innere Erleben des Wolfes. Auch in der okkulten Tradition der Logen (sowohl der „schwarzen“ als auch der „weißen“) gilt die Sonnenfinsternis seit jeher als kritische Zeit, in der das auf der Erde von Menschen erzeugte Böse frei in den Weltraum hinausschwadronieren kann, ohne dabei von der Sonne gebremst zu werden – von wo aus es dann wieder auf die Menschen zurückwirkt. Wenn nun exakt an diesem Tag der Sonnenfinsternis (21.08.2017) ein großes amerikanisch-südkoreanisches Militärmanöver mit über einer halben Million Mann unmittelbar neben Nordkorea stattfindet (siehe uncut-news), darf einem da nicht ein bisschen Angst und bange werden, dass Ronald Bernards Wolfsjünger, die den militärisch-industriellen Komplex angeblich fest im Griff haben, zum Mond heulen? (siehe dazu auch den Artikel des Eifelphilosophen über den alljährlich stattfindenden „Bohemian Groove – Das unheimliche Zentrum westlicher Macht“)

Foto: Sonnenfinsternis (Gemsi / CC BY-SA 3.0)

Wie auch immer, selig der Mensch, der sich unter-hält und über all diesen elitären Quark nichts wissen muss – die elitären Herren wollen ja bekanntlich nichts Böses, sondern einfach nur ihren Spaß haben. Und wer ihnen diesen Spaß nehmen will, ist nach einhelliger Meinung unserer Spiegelbildpresse ein bloßer Spielverderber. Schalten wir also wieder einmal einfach ab bzw. gucken wir Tagesschau. Und vertrauen wir darauf, dass der schützende nordische Geist „Widar“, ein Sohn Odins und Bruder Thors, dem Wolf rechtzeitig seinen Fuß ins offene Maul stellt, damit er es doch nicht zusammenklappen und die Menschheit restlos verschlingen kann, so wie es die Edda vorhergesagt hat:

 „Alsbald kehrt sich Widar gegen den Wolf und setzt ihm den Fuß in den Unterkiefer.
An diesem Fuß hat er den Schuh, zu dem man alle Zeiten hindurch sammelt,
die Lederstreifen nämlich, welche die Menschen von ihren Schuhen schneiden, wo die Zehen und Fersen sitzen.
Darum soll diese Streifen ein jeder wegwerfen, der darauf bedacht ist, den Asen zu Hilfe zu kommen.
Mit der Hand greift Widar dem Wolf nach dem Oberkiefer und reißt ihm den Rachen entzwei und das wird des Wolfes Tod.“ (Quelle: Gylfaginning 51 – Snorra-Edda:)

 Wenn jetzt Wilhelm Busch, wohlgemerkt nicht sein Namensvetter G.W. Bush in Amerika, dann weiter über das Ende der Lausbuben berichtet, dann meint er nach heutigem Wissensstand wohl eher die Wolfsbrüder und Satanskultanhänger, die die 666 und den Großen Wolf lieben, die den Menschen der Welt lauter böse Streiche spielen und auch Kim und Donald nach deren Pfeife tanzen lassen, wenn er die Lausbuben folgendermaßen enden lässt:

Denn diese werden dann erfolgreich zu Mehl verarbeitet.

Die, anstatt durch weise Lehren
sich zum Guten zu bekehren,

oftmals noch darüber lachen
und sich heimlich lustig machen.
Doch wenn alle heiter lachen,
ja dann muss es gar nicht krachen!

Die Rolle Deutschlands auf dem Wege der Weltherrschaft der USA – und seine jetzigen und künftigen Kriege

Freitag, 5.5.2017. Eifel. Trauen Sie sich noch selber zu denken? Also – so ganz allein, ohne Anleitung eines „seriösen“ TV-Kommentators? Natürlich werden Sie jetzt „ja“ sagen, denn diese Antwort ist von Schule und Staat vorprogrammiert: wir leben in einem freien, demokratischem Rechtsstaat ergo darf hier jeder denken was er möchte. Da Sie „jeder“ sind, Sie natürlich auch. Zum Beispiel über „nine-eleven“, jenen Anschlag von Osama bin Laden und seinen neunzehn Teppichmesserräubern auf die größte Militärmacht der Welt: da dürfen Sie genau dieses Märchen aus tausend und einer Nacht glauben – und zwar nur das, wer auch nur das Geringste in Frage stellt – trotz einer ganzen Reihe von Indizien – wird sofort an den sozialen Pranger gestellt. Oder „Chemtrails“. Sorry – ich habe keinen anderen Begriff für diese Spinnwebmuster am Himmel, habe aber bislang noch keine stichhaltigen Informationen darüber, dass dort ein weltweites Vernichtungsprogramm zur Auslöschung der Menschheit, zur Verfinsterung des Planeten oder zur Vergiftung der Umwelt läuft, aber schon einige Indizien dafür, dass sie nicht ganz gesund sein können … auf jeden Fall haben sie mir als Hobbyfotografen schon oft die schönsten Aufnahmen versaut … weshalb ich überhaupt erst auf sie aufmerksam geworden bin. „Chemtrails“ – nun das sind diese Kondensstreifen am Himmel, die sich auf einmal nicht mehr auflösen. Die bleiben stehen, diffundieren in die Atmosphäre und erzeugen irgendwann am Nachmittag eine flächendeckende Schicht von dünnen, häßlichen Schleierwolken. Führende Nachrichtenmagazine informieren uns darüber, dass es sie nicht gibt … obwohl der Text im Artikel etwas ganz anderes hergibt (siehe Spiegel):

„Unter den 49 Kondensstreifen-Experten bestätigten allerdings 18 (37 Prozent), dass Kondensstreifen sich heute länger am Himmel halten als zu Beginn der Flugzeugära. Das begründeten sie jedoch unter anderem damit, dass die Flugzeuge heute höher fliegen und modernere und größere Motoren haben.“

Um nichts anderes ging es mir: das war auch meine Beobachtung. Was sind das eigentlich für Experten, die dieses Phänomen nicht wahrnehmen – hiermit meine ich vor allem die anderen 63 Prozent: Menschen, die ihr Wetterlabor wahrscheinlich schon seit Jahrzehnten nicht mehr verlassen haben? Wieso bekommt man zu einem solch´ einfachen Tatbestand nicht eine einfache, klare Meinung? Machen diese größeren Motoren vielleicht auch mehr Dreck? Sollten wir uns um diesen Dreck nicht mal kümmern?

Ihnen wird jetzt schon mulmig, wetten? Wir sind an verbotene Themen gestoßen – und von diesen verbotenen Themen haben wir fast täglich mehr. Putin, Syrien, Ukraine, Terror, Gladio, Frieden – um nur einige zu nennen. Selbst sicherlich nicht als ultralinks anzusehende Intellektuelle aus den USA ist schon aufgefallen, was hierzulande so geschieht (siehe Spiegel):

„Es gibt keinen Journalismus mehr, vor allem in Deutschland nicht. Stattdessen gibt es Aktivismus. Journalisten berichten nicht mehr, was geschieht, sondern was wir denken sollen.“

Wirkt schrecklich wahr dieser Satz, oder? Und wehe, jemand wagt es, den Bütteln des richtigen Denkens zu widersprechen: ein Shitstorm der Extraklasse wird über ihn hereinbrechen, wie ihn die Welt noch nicht gesehen hat, er wird „rechts“ geschimpft werden (so als ob Angela Merkel Kommunistin wäre, dieses „rechts“ ist 2017 gleichbedeutend mit dem „links“ der siebziger Jahre – also eine völlig wert- und inhaltslose Wertung). Aber keine Sorge, lieber Leser, ich werde Sie nicht weiterhin in Versuchung führen, unerlaubtes Denken zu praktizieren: das war nur eine Vorwarnung, die ich für nötig hielt, um Sie zu sensibilisieren: was ich Ihnen gleich darlegen werde, ist geeignet, diese Themen noch zu übertrumpfen: also überlegen Sie gut, ob Sie weiterlesen wollen … Sie werden noch viel weiter über die Grenzen des erlaubten Denkens hinausgehen müssen, um folgen zu können. Trauen Sie sich das? Oder geben Sie sich lieber zufrieden mit den seichten Wichtigkeiten, die Ihnen die Medien präsentieren … als ob das Schicksal der Menschheit davon abhinge, welche Promiehen mal wieder gescheitert sind, wer für vier Minuten Schlagersuperstar wird, welche Reisetipps jetzt völlig „in“ sind oder wie „Ihr“ Bundesligaverein gespielt hat. Täuschen Sie sich nicht: diese Überflutung mit „Shitnews“ macht schon Sinn, sie überfordert ihr Hirn, ihre Aufmerksamkeit und ihre Fähgkeit, logische Schlussfolgerungen aus den Informationen zu ziehen: Infomüll hat keine Logik, der man folgen kann … er müllt nur die Nachrichtenkanäle zu, damit Sie als demokratischer Souverän dieses Landes handlungsunfähig sind … also genau so, wie man Sie haben will.

Würde man Sie nicht für so unglaublich gefährlich halten (Sie könnten versehentlich mal eine Partei wählen, die nicht nur von Änderungen redet sondern sie durchführt – wie Island, das den Banken jetzt die Möglichkeit der Geldschöpfung nehmen will – siehe Forschung und Wissen), würde man sich nicht so viel Mühe geben, sie gezielt zu verblöden … mit Müllshows, Müllmusik, Mülltexten, Müllnahrung und Müllparolen. Wer sind diese „sie“?

Nun – jene Menschen, die dem amerikanischen Imperium treu dienen und seine weltweite Herrschaft ausbauen wollen – mit Ihrer Hilfe. Nein, keine Sorge: jetzt kommen keine Verschwörungstheorien. Nur ein paar Zitate von Zbigniew Brzeniski aus seinem Werk: „Die einzige Weltmacht. Amerikas Strategie die Vorherrschaft“ (4. Auflage 2017, Koppverlag … ja, der „böse, rechte Verlag“ hat als einziger dieses zentrale Werk der us-amerikansichen Geostrategie aufgelegt – schon deshalb gehört er verboten, glaube ich, weil das ja im Prinzip „Geheimwissen“ ist).

Es würde schon reichen, wenn Sie den Titel ernst nehmen. Die USA als erstes, weltweites Imperium – als Nachfolgemacht des römischen, chinesischen, mongolischen und britischen Imperiums. Brzezinski denkt nicht als Mensch, er denkt als Geostratege – was ein Mensch ist, der so tut, als seien Länder Wesen mit Charakter anstatt künstliche Konstrukte der Vergangenheit. Und diese Wesen befinden sich in einem irren Wettstreit durch die Geschichte hindurch … so wie zum Beispiel Deutschland, wobei es erschreckenderweise egal ist, ob Deutschland von einem realitätsblinden Kaiser, einem größenwahnsinnigen Diktator oder einer negativcharismatischen Mutti aus Ostdeutschland regiert wird. Ja – sowas stört „Geostrategen“ nicht viel, weil es ändert nichts an dem Verhalten des Landes gegenüber seiner Umwelt:

„Napoleon soll einmal gesagt haben, dass man über die Außenpolitik eines Landes Bescheid wisse, wenn man dessen geographische Lage kenne“ (a.a.O., Seite 54) – das ist alles, was man wissen muss. Kein Wunder, dass in dem historischen Abriss des Geostrategen die französische Revolution oder Adolf Hitler keine Rolle spielen: die Führer eines Landes werden sicher immer den Bedingungen der geographischen Lage beugen. Ob das stimmt, sei mal dahin gestellt: wichtig ist nur zu wissen, dass einflussreiche Geostrategen so über „Länder“ denken – und dieses Denken zu erschließen und zu verstehen ist wichtig, um die Politik der Gegenwart und Zukunft zu verstehen (und zu verstehen, warum es nichts nützt „Grüne“ ins Parlament zu wählen, selbst wenn sie aus der Friedensbewegung stammen … einer Bewegung, die ein wichtiges Mittel imperialer Politik lähmen will: das Militär … was natürlich gar nicht geht).

Wir erfahren auch, worum es wirklich geht … in der Politik der letzten und nächsten hundert Jahre:

„Wer über Osteuopa herrscht, beherrscht das Herzland. Wer über das Herzland herrscht, beherrscht die Weltinsel. Und wer die Weltinsel beherrscht, beherrscht die Welt“. (a.a.O., Seite 54, hier zitiert B. den Briten Mackinder, dessen Ideen auch die Nazis inspierierten … und jetzt die Berater von US-Präsidenten).

Mehr bräuchten Sie eigentlich nicht wissen – den Rest könnten Sie sich selber denken … wenn Sie noch selber denken würden und nicht nur die Parolen der Journaille nachplappern würden. Herzland? Nun: das ist Mittelosteuropa. Die Weltinsel? Der euro-asiatische Riesenkontinent. Kaufen Sie sich mal eine Landkarte und schauen selber nach … dann verstehen Sie die Gründe für die unsinnige, gefährliche und hinterhältige Nato-Osterweiterung, die zur Kontrolle des Herzlandes wegen dem Zugriff auf die Weltinsel unverzichtbar ist.

Brauchen Sie schon eine Pause? Fürchten Sie, wir kommen jetzt zu Verschwörungstheorien? Nein – wir kommen nur zum Herzen der Grundüberzeugungen der US-Politik, die 1997 zum ersten Mal veröffentlicht wurden und Ihnen eigentlich alle Fragen beantworten können, die Sie sich über politische Entwicklungen der letzten Jahre gestellt haben. Sie werden überrascht sein, welche großen Akteure der US-Denker im eurasischen Raum ausgemacht hat:

„Unter den gegenwärtigen globalen Gegenbenheiten lassen sich mindestens fünf geostrategische Hauptakteure und fünf geopolitische Dreh- und Angelpunkte auf der neuen politischen Landkarte Eurasiens ermitteln. Frankreich, Deutschland, Russland, China und Indien sind die Hauptakteure“

„Die Ukraine, Aserbaidschan, Südkorea, die Türkei und der Iran stellen geopolitische Dreh- und Angelpunkte von entscheidender Bedeutung dar“ (a.a.O., Seite 59)

Sind Sie nun überrascht? Nun – Sie waren wahrscheinlich auch 2013 überrascht, als Ihnen Jakob Augstein eine unangnehme und unverständliche Wahrheit präsentierte (siehe Spiegel):

„Die Amerikaner überwachen rund 500 Millionen deutsche Datenverbindungen im Monat, sie behandeln uns wie einen Feind. Wir alle sind Opfer des größten Spionageskandals aller Zeiten.“

„Ähnlich eifrig wie in China, dem Irak und Saudi-Arabien überwachen die Amerikaner in Deutschland. Genau 50 Jahre nach Kennedys Ich-bin-ein-Berliner-Rede müssen wir einsehen: Wir sind ein Ziel, keine Verbündeten.“

„Aus den jüngsten Enthüllungen lernen wir mit Schrecken, dass in den USA nicht nur das Verhältnis von Sicherheit und Freiheit in Schieflage geraten ist. Es ist viel schlimmer. Es geht den Amerikanern längst nicht mehr um Sicherheit. Es geht um Kontrolle. Als es die Stasi noch gab, haben ihre Agenten Geruchsproben von ihren Gegnern gesammelt. Das haben die Amerikaner nicht nötig. Sie müssen nicht unter unseren Achseln schnüffeln. Ihre Algorithmen erlauben es ihnen, in unseren Kopf zu kriechen. Sie kennen unsere Vergangenheit, und sie wollen unsere Zukunft ausrechnen. Sie streben die totale Kontrolle an – über jeden einzelnen von uns. Dieses Bestreben macht ausgerechnet das Land, das wie kein anderes auf der Welt für die Freiheit des Einzelnen stand, zu einem totalitären Staat.“

Putzig, diese Empörung des Jakob Augstein, oder? Hätte er Brzezinski gelesen: er wüßte, dass die NSA gar keine andere Möglichkeit hat als uns abzuhören. Wir gehören zu den tributpflichtigen Vasallenstaaten … was vielleicht das wahre Grund dafür ist, dass ein Wolfgang Schäuble der Welt erklärte, dass Deutschland seit 1945 niemals mehr souverän war (siehe Handelsblatt). Für die USA sind wir einer der geostrategischen Hauptakteure beim Kampf um das Herzland … und wir dürfen absolut nicht aus der Reihe tanzen, wenn sie die Herrschaft über die Weltinsel anstreben … die ohne Deutschland unmöglich wäre aber durch die brave Osterweiterung von Nato und EU schon einen guten Schritt vorangekommen ist.

Gab es übrigens Konsequenzen aus diesem NSA-Skandal (die ja sogar das Handy der Kanzlerin abgehört hatten)? Nein. Wie auch: das Imperium kontrolliert jede kleine Regung in Deutschland, es gilt in Reih´ und Glied zu marschieren: „Antiamerikanismus“ gilt als größte Sünde … als wäre „Amerikanismus“ eine Tugend. Aktuell machen selbst US-Konzerne bei der Bespitzelung mit (siehe Heise), Widerstand gegen den Willen des Imperiums zur Weltherrschaft ist zwecklos, seine Macht größer als die jedes Imperiums zuvor … und nicht nur aus militärischen Gründen.

„Kurz, Amerika steht in den vier entscheidenden Domänen globaler Macht unangefochten da: Seine weltweite Militärpräsenz hat nicht ihresgleichen, wirtschaftlich gesehen bleibt es die Lokomotive globalen Wachstums, selbst wenn Japan und Deutschland in einigen Bereichen eine Herausforderung darstellen mögen; es hält seinen technologischen Vorsprung in den bahnbrechenden Innovationsbereichen, und seine Kultur findet trotz einiger Missgriffe nach wie vor weltweit, vor allem bei der Jugend, unübertroffen Anklang. All das verleiht den Vereinigten Staaten von Amerika eine Schlagkraft, mit der es kein anderer Staat aufnehmen könnte“. (a.a.O., Seite 40)

Militär, Wirtschaftskraft, Innovationskraft und eine coole Kultur: die größte Macht der Welt. Ohne sie hätten wir kein Amazon, kein E-Bay, weder Disney noch Cola, ja noch nicht mal Internet, keine Jeans, keine Rockmusik, keine Hamburger, keine coolen Serien im Fernsehen und keine optisch immer brillianteren Spielfilme. Sie könnten auf ihre Flotte verzichten und wären immer noch Supermacht – aber wozu verzichten, wenn man alles haben kann. Alles auf Pump (siehe Haushaltssteuerung) und dank einer beliebig nachdruckbaren inoffiziellen Weltwährung – dem Dollar.

So – jetzt wissen Sie genug. Hans-Dietrich Genscher hat übrigens das Vorwort zu diesem Klassiker der Verschwörungstheorie geschrieben … wozu das lange nicht erhältliche Werk sicherlich bald werden wird. Jetzt wissen Sie, warum die Amerikaner (und wir) wählen können was sie wollen und trotzdem immer dasselbe bekommen, Helmut Schimdt hat empfohlen, es ernst zu nehmen … womit ich ihm hiermit folgen möchte.

Zwanzig Jahre ist es alt – und schauen Sie mal, wie sich die Welt seitdem entwickelt hat. Denken Sie nur an die Ukraine. Wissen Sie, was wir dazu bei Brzezinski lesen können?

„Die Ukraine, ein neuer, wichtiger Dreh- und Angelpunkt, weil Ihre bloße Existenz als unabhängiger Staat zur Umwandlung Russlands beiträgt. Ohne die Ukraine ist Russland kein europäisches Reich mehr. Es kann trotzdem nach einem imperialen Status streben, würde aber dann ein vorwiegend asiatisches Reich werden, das aller Wahrscheinlichkeit nach in lähmende Konflikte mit aufbegehrenden Zentralasiaten, die den Verlust ihrer erst kürzlich erlangten Eigenstaatlichkeit nicht hinnehmen und von den anderen islamischen Staaten im Süden Unterstützung erhalten würden.“ (a.a.O., Seite 65).

Toll, dass die Ukraine – unter anderem durch massive Arbeit der CDU-nahen Konrad-Adenauerstiftung (siehe Spiegel) – nun für Russland verloren scheint … mal abgesehen von der Krim. Aus geostrategischer Sicht war die Annektion der Krim die einzige Möglichkeit, das völlige Herausdrängen Russland aus dem europäischen Raum zu verhindern – selbst wenn es dadurch zu einem Krieg kommen würde.

Zwanzig Jahre später sieht die Welt anders aus – und Teile des Werkes Brzezinskis wirken wie Gestalt gewordene Utopien. Hätte … zufällig, wie die heutige Parole lautet … Osama bin Laden nicht die USA angegriffen … es wäre kaum möglich gewesen, dass Imperium so schnell so weit auszuweiten. Dadurch wurde aber alles möglich – auch die weltweite Stationierung an den von Brzezinski definierten drei strategischen Fronten, die bedeutsam sind für die Eroberung der Weltinsel: die Ukraine, Afghanistan/Syrien/Irak und … Nordkorea. Zufällig … Orte wo es 20 Jahre später brennt. Und die Westpresse macht fleißig mit.

Nebenbei bemerkt: es sind nicht nur ein paar „Schurkenstaaten“, die da im Visier der Weltherrscher sind. Auch Sie sind da mit im Fokus … ja: Sie ganz persönlich – sofern Sie nicht dem Imperium durch Ausbeutung ihrer Mitmenschen so sehr dienen, dass man ihnen ein paar Millionen zuschanzt. Die Grundlage jedes Reichtums – das wussten schon Babylonier, Griechen, Römer, Chinesen und Mongolen sowie die Briten ist die Gratisarbeit der Armen – und darum muss zur Stabilisierung des Imperiums der Sozialstaat fort:

„Die Krise der politischen Glaubwürdigkeit und des Wirtschaftswachstums, die Westeuropa zunehmend zu schaffen macht – und die es nicht zu überwinden vermag -, ist in der alle gesellschaftlichen Bereiche erfassenden Ausweitung des sozialstaatlichen Systems, das Eigenverantwortlichkeit kleinschreibt und Protektionismus und Engstirnigkeit begünstig, tief verwurzelt. Die Folge ist kulturelle Lethargie, eine Kombination von eskapistischem Hedonismus und geistiger Leere…“ (a.a.O., Seite 95).

Hartz IV kommt direkt aus den USA: Anweisung des Imperators. Deshalb unternimmt in Deutschland auch niemand ernsthaft den Versuch, es abzuschaffen. Der Sozialstaat an sich ist Feind des Imperiums, er schadet unserer „Vitalität“, unserer Kriegslust und unserer Position als Speerspitze der USA an der Westfront der Weltinsel.


Noch ein Wort zum Schluss: sollten jetzt „Reichsbürger“ aufmarschieren und diesen Aufsatz dazu nutzen, die „fortdauernde Besetzung Deutschlands durch die USA“ zu behaupten, so kann ich nur sagen: die haben den Knall nicht gehört. Das Megaimperium braucht keine Besatzungstruppen, um sich Länder gefügig zu machen.

Brzezinski ist wahrscheinlich kein böser Mensch – nur scheinen seine Gedanken eine Inspiration für jene zu sein, die mit ihrem Kapital großzügig die US-Politik subventionieren, damit ihre Milliarden stetig weiter wachsen. Und das sind – liebe Reichsbürger – keine Juden. Er soll ja sogar den Begriff „Tittytainment“ erfunden haben, mit der 80% der bald arbeitslosen Weltbevölkerung unterhalten werden sollen (siehe Wikipedia): zur Veranschaulichung dieses Begriffes schalten Sie bitte zu einer beliebigen Zeit ihren Fernseher auf ein beliebiges Programm.

Wir werden nicht nur Krieg bekommen … wir haben jetzt schon Krieg. Wir reden nicht darüber, aber deutsche Truppen sind an der Südwestfront des Angriffs auf die Weltinsel im Einsatz (Afghanistan, Syrien – wo wir direkt mitverantwortlich für Massaker sind, siehe Tagesschau – und Irak … wo kürzlich ein deutscher Jagdbomber notlanden musste – siehe Zeit). Russland bereitet atomare Schläge gegen polnische und deutsche Ziele vor (siehe Spiegel), während deutsche Truppen an der Westfront (aus Sicht der Weltinsel) bis nach Lettland vorgedrungen sind; Bundeswehreinsätze sollen allmählich dem Parlament entzogen werden (siehe Frankfurter Rundschau), die Rückkehr der Wehrpflicht für den Einsatz eines Millionenheeres Richtung Moskau wird ins Gespräch gebracht (siehe ntv), zufällig haben wir ca. eine Million Migranten im Land, deren militärische Verwendung kurz nach ihrem Eintreffen schon diskutiert wurde (siehe Zeit) … eine passende Verwendung für heimatlose Menschen, die hier kurzfristig kaum wirtschaftlich Fuß fassen können (siehe Bericht der OECD z.B. bei evangelisch) – während Millionen von Kindern in Syrien ohne jede Hilfe vor sich hinvegetieren (siehe Zeit).

Nun – lieber Leser – wissen Sie Bescheid über die Hintergründe der sonderbaren politischen Verwerfungen der Gegenwart, wissen, wieso es egal ist, wer hier regiert (oder in Russland, das allein aufgrund seiner Lage „Feind“ bleibt, auch wenn die Kommunisten fort sind), wissen, warum der Frieden nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion dann doch ausgeblieben ist. Der neue Weltkrieg begann im Jahre 2001, „und wiederum haben radikale Kritiker argumentiert, dass das Weiße Haus das Attentat vom 11.September, den größten terroristischen Anschlag der Geschichte, aus geostrategischen Gründen manipuliert habe“. Ob dies so war, kann heute nicht abschließend beurteilt werden“. (Daniele Ganser in: Nato Geheimarmeen in Europa, Inszenierter Terror und verdeckte Kriegsführung, 7.Auflage 2014, Seite 382).

Und wenn Sie wirklich vorhaben, etwas dagegen zu unternehmen dass Ihre Kinder und Enkel in Steppen Eurasiens Menschen töten und selbst getötet werden, sollten Sie daran denken, dass immer noch nicht klar ist, wie viele dieser Geheimarmeen es noch gibt. Vielleicht – gehört ihr Nachbar dazu. Auf jeden Fall werden entscheidende Stellen in den USA sofort mitbekommen, wenn Sie mit anderen Menschen über Pläne reden, die die Herrschaft des Imperiums in Frage stellen. Ach was – das wissen Sie ja: Kritiker werden schon heute verfolgt. Schauen Sie sich nur an, mit welchen hahnebüchenen Unterstellungen und gehaltslosen Übertreibungen die – stetig an Lesern verlierende – FAZ die „Söhne Mannheims“ angreift … letztlich wegen – bitte nicht lachen – „Antistaatlichkeit“ (siehe FAZ). Früher musste man für solche Bezeichnungen schon zur RAF gehören, heute reicht es, wenn man … auch nur verdeckt … die Macht des Imperiums herausfordert.

Und bevor jetzt jemand hier „Verschwörungstheorie!“ blökt, empfehle ich, Brzezinski selbst zu lesen. Der ist halt … Verschwörungspraktiker – neben Kissinger der einflussreichste in den USA.

Ich selbst übrigens … mag die USA. War ja gelegentlich mal da. Dort leben nette, freundliche, hilfsbereite Menschen. Aber … halt nicht nur.

 

 

 

 

Auswärtiges Amt gibt Reisewarnung für die ganze Welt! Nordkorea bleibt aber sicher …

Mittwoch, 27.3.2013. Eifel. Es lebt sich gut hier in Deutschland, oder? Auf der kleinen Insel der Glückseligen mitten im Meer der Verdammnis - das ist sie doch, oder? Gut, viele werden jetzt klagen: nein, uns geht es so schlecht. Das Schlimme ist: obwohl das Leid des ärmsten deutschen Arbeitslosen nicht mit dem Leid mithalten kann, das gerade in diesem Moment Folteropfer der US-Armee erleiden, ist die Klage doch berechtigt ... wenn man über seinen deutschen Tellerrand nicht hinausschaut. Wieso sollte man das auch tun? Uns geht es doch super, was geht uns der Rest der Welt an - Lybien zum Beispiel. Das Auswärtige Amt informiert zu dem Thema:

Mittwoch, 27.3.2013. Eifel. Es lebt sich gut hier in Deutschland, oder? Auf der kleinen Insel der Glückseligen mitten im Meer der Verdammnis – das ist sie doch, oder? Gut, viele werden jetzt klagen: nein, uns geht es so schlecht. Das Schlimme ist: obwohl das Leid des ärmsten deutschen Arbeitslosen nicht mit dem Leid mithalten kann, das gerade in diesem Moment Folteropfer der US-Armee erleiden, ist die Klage doch berechtigt … wenn man über seinen deutschen Tellerrand nicht hinausschaut. Wieso sollte man das auch tun? Uns geht es doch super, was geht uns der Rest der Welt an – Lybien zum Beispiel. Das Auswärtige Amt informiert zu dem Thema:

In jüngster Zeit konnte außerdem ein starker Anstieg aller Arten der Allgemeinkriminalität, vor allem in den großen Städten, festgestellt werden, von der zunehmend Ausländer betroffen sind. Es handelt sich in erster Linie um Wohnungseinbrüche, bewaffneten Raub und das sogenannte „car-jacking“, das vorwiegend auf hochwertige Fahrzeuge und Geländewagen/Sport Utility Vehicles (SUV) zielt.

Für deutsche Staatsangehörige gilt unverändert, dass sie sich nicht in Libyen aufhalten sollenDies gilt für ganz Libyen und vor allem für die Cyrenaika mit den Städten Bengasi und Derna im Osten sowie den Fezzan im Süden des Landes.

Das war früher mal anders (wir berichteten). Heute aber – regiert dank Natobomben der nackte Terror in den Straßen, das ganze Land ist eine „no-go“-Zone. Schon früher war ein Natomitglied sehr engagiert, siehe Human Rights Watch:

Die Regierung der Vereinigten Staaten unter George W. Bush ließ Gaddafi-Gegner foltern und diese dann nach Libyen bringen, wo sie misshandelt wurden, so Human Rights Watch in einem heute veröffentlichten Bericht. Dies belegen Aussagen von ehemaligen Gefangenen und jüngst enthüllte Dokumenten der CIA und des britischen Geheimdienstes.

Und dann haben sie aus diesen Opfern eine Rebellenarmee zusammengebaut, die Lybien als Staat in den Abgrund stürzte? Oder war das Al Kaida? Das passt zu Nachrichten, wie „Gegenfrage“ veröffentlicht … dort findet man Nachrichten, die andere weglassen:

Afghanistans Präsident Karzai lässt nicht locker: Erneut hat er die US-Regierung der Zusammenarbeit mit den Taliban bezichtigt, um sein Land zu destabilisieren. In einer neuen Rede fügte er sogar hinzu, dass der Kampf gegen Terror der Vereinigten Staaten überhaupt nicht existiert.

Äußerst bedenkliche Worte – von einem, dem die USA doch nur helfen wollten. Doch liest man weiter, kommen einem Zweifel:

Zahllose Beobachter kamen zum Schluss, dass sich die USA nur in Afghanistan befinden, um den im Jahr 2000 von der Taliban-Regierung verbotenen Opiumhandel wieder anzutreiben. Afghanische Opium-Anbauflächen haben sich unter US-Herrschaft zwischen 2001 und 2004 um 1500% auf 131’000 Hektar vergrößert, was auch dem heutigen Stand entspricht. Im Jahr 2010 schätzte die Russische Drogenbekämpfungsbehörde den Wert der Opiumernte in Afghanistan auf 65 Milliarden Dollar.

Eine äußerst bedenkliche Nebenwirkung dieser Kriege. Kann man daraus vielleicht ein Gesetz machen? Wo immer die USA einmarschieren, wird´s kriminell im Land? Schauen wir doch mal kurz zum Irak ´rüber, da waren die ja auch drin. Das Auswärtige Amt informiert:

Auch wenn sich die Sicherheitslage in den vergangenen beiden Jahren kontinuierlich entspannt hat, bleibt der Aufenthalt zumindest in einigen Teilen des Landes gefährlich. Jeder längerfristige Aufenthalt ist mit zusätzlichen Risiken behaftet; deutschen Staatsangehörigen wird daher geraten, sich nicht auf Dauer in Irak aufzuhalten.

Also – im Prinzip wie Lybien.  Interessant ist allerdings eine Ausnahme:

In der Region Kurdistan-Irak gilt die Reisewarnung aufgrund der vergleichsweise guten Sicherheitslage nur eingeschränkt. Aufenthalte können hier nach Prüfung der aktuellen örtlichen Gegebenheiten in Betracht gezogen werden. Wegen wiederholter türkischer Militäroperationen gegen Stellungen der kurdischen Arbeiterpartei PKK im grenznahen Gebirge wird vor Reisen in das unmittelbare türkisch-irakische Grenzgebiet gewarnt.

Also – im Prinzip garantieren die Kurden die Sicherheit im Irak, wenn sie nicht gerade von Nato-Truppen angegriffen werden. Oder gehören Türken nicht mehr zur Nato, sobald sie in den Irak einfallen? Und wo bleibt da die internationale Staatengemeinschaft, die damals Kuweit vor dem Irak beschützt hat? Der war auch einfach einmarschiert – das mochte niemand so richtig gern. Wo bleiben die Protestwellen europäischer Botschafter, die den Angriffskrieg gegen den Irak brandmarken? Kriegen die Kurden auch deutsche Raketen, um ihre Dörfer vor türkischen Luftangriffen zu beschützen?

Und wo bleibt die westdeutsche Friedensbewegung, die als „Grüne“ im Bundestag sitzen? Haben die inzwischen alle eine Regierungsjob und widmen sich nur noch der Kunst und der Kultur?

Armin Wertz schreibt in Journal21.ch über Amerikas schmutzige Kriege – er macht eine interessante Entdeckung:

Einige der amerikanischen Spezialisten für verdeckte Aufstandsbekämpfung, die im Irak Folter und Terror einsetzten, sind alte Bekannte. Sie haben in Südostasien ihre Spuren ebenso hinterlassen wie in Mittelamerika.

Wir dürfen ja nicht mehr über Verschwörungen nachdenken, was schade ist, denn hier haben wir eine klassische Regierungsverschwörung zwecks gezieltem, weltweiten Bruch der Menschenrechte, Massenmorde und Folter inklusive. Wie gut, das wir Deutschen wissen, das es keine Verschwörungen gibt.

Dürfen wir jetzt daraus schließen, das die Kurden im Irak die Menschen vor den Folterknechten der USA schützen – jedenfalls, solange sie nicht von den Türken gejagt werden? Die USA hatten auf jeden Fall andere Pläne mit den Kurden, wie Armin Wertz weiter schildert:

«Ein Vorschlag aus dem Pentagon war, irakische Schwadronen, am besten kurdische Peshmerga-Kämpfer und shiitische Milizionäre, gegen sunnitische Aufständische einzusetzen und deren Sympathisanten bis nach Syrien zu verfolgen», berichtete Newsweek.

Dürfen wir jetzt schlußfolgern, das diese „Schwadrone“ jetzt in Syrien angekommen sind und dort das nächste Land destabilisieren? Nein, dürfen wir nicht. Wir dürfen solche Informationen noch lesen, sie aber zu einem funktionierendem Bild zusammenfassen, ist verboten: Verschwörungstheorie droht.

Nun – die Folterspezialisten und „Aufstandsbekämpfer“ der USA haben bei ihrem Einsatz zur Sonderbehandlung „befreiter“ Völker auch in Asien tausende von Leichen produziert, ohne das irgendeine Gerichtsbarkeit es wagen würde, sie anzuklagen.

In Asien gibt es nun ein Land, das von sich reden macht: Nordkorea.

Die „verhöhnen“ die Präsidentin Südkoreas als „giftig rauschenden Rock“ (siehe Handelsblatt). Immerhin: die Frau ist die Tochter des ehemaligen Militärdiktators, der selbst während des 2. Weltkrieges in den Diensten der Japaner gestanden hatte – was vielleicht erklärt, warum die Verhandlungen über Entschädigungen so sehr zu ungunsten der Koreaner verliefen. Wie wir weiter im Handelsblatt erfahren, wird Nordkorea immer rühriger:

Das kommunistische Regime hatte zuletzt fast täglich vor einem Krieg gewarnt. Zugleich hatte Pjöngjang erklärt, sein Atomwaffenprogramm ausbauen zu wollen und den Waffenstillstand von 1953 zur Beendigung des Korea-Kriegs und sämtliche Entspannungsabkommen mit Südkorea nicht mehr anzuerkennen. Nordkorea reagiert damit auf die Ausweitung von UN-Sanktionen wegen des Atomtests am 12. Februar und auf die jährlichen südkoreanisch-amerikanischen Militärübungen.

Da geht es jetzt richtig zur Sache – das Handelsblatt erwähnt es nebenbei:

Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un und der südkoreanische Ministerpräsident Chung Hong Won haben ihre jeweiligen Truppen an der Seegrenze im Gelben Meer auf einen möglichen Krieg eingeschworen.

Die USA werden nervös – eigenes Hoheitsgebiet und eigene Militärbasen könnten Atomschlägen der Nordkoreaner zum Opfer fallen, die Raketenabwehr wird ausgebaut, siehe Handelsblatt.

Gestern meldete Die Presse:

Nordkorea hat nach eigenen Angaben seine Truppen für eventuelle Angriffe gegen das US-amerikanische Festland, Hawaii und den US-Stützpunkt auf Guam in Stellung gebracht. Auch „strategische“ Spezialeinheiten seien in Einsatzbereitschaft versetzt worden, teilte die staatliche Nachrichtenagentur KCNA am Dienstag mit.

„Das Oberkommando der nordkoreanischen Armee erklärt, dass alle Artillerietruppen, darunter auch die strategische Raketeneinheit sowie die Einheit für Artillerie langer Reichweite in sofortige Einsatzbereitschaft versetzt werden sollen“, verkündete KCNA.

Die Erklärung erfolgte, nachdem US-Militärjets erneut Manöver geflogen waren und Nordkorea bedroht hatten.

Zuvor hatten die USA und das von der Diktatorentochter geführte Südkorea bekannt gegeben, das sie (neben gerade gemeinsam übenden Truppen, die nur selten erwähnt werden) einen „Notfallplan“ hätten, mit dem man sofort auf „Provokationen“ reagieren kann (siehe Welt).

Wir stehen dicht vor dem nächsten Nuklearkrieg der Menschheit (ja, es waren ja schon mal Atombomben auf Zivilisten geworfen worden – von den USA am 6.August 1945 auf Hiroshima und am 9. August auf Nagasaki) – und die Medien tun so, als wäre das alles nichts.

Was wissen wir eigentlich in Deutschland über Nordkorea? Wieder mal das Auswärtige Amt:

Die Demokratische Volksrepublik Korea (Nordkorea) gilt als vergleichsweise sicheres Reiseland.

Bitte? Ein „vergleichsweise sicheres Reiseland“ – kurz vor einem atomaren Schlagabtausch? Lesen die denn keine Nachrichten?

Doch – nur sie bewerten sie anders:

Zwar wird derzeit nicht von einem erhöhten konkreten Risiko oder einer Gefahr für die in Nordkorea lebenden oder reisenden Personen ausgegangen, Reisende sollten jedoch dennoch aktuelle Nachrichten über die Region aufmerksam verfolgen.

Normalerweise würde man sagen, man versteht die Welt nicht mehr. Mitten im Reich des Bösen ist man als deutscher Tourist ziemlich sicher, während in den „befreiten“ Ländern die Hölle los ist.

Man kann es aber auch anders sehen: überall, wo die USA keinen Einfluss auf die Innenpolitik eines Landes haben, reist man vergleichsweise sicher. Schauen wir doch mal nach Mali, dem Land mit dem Gold. Auch dort waren die USA präsent, zufällig kam es während dieser Präsenz zu einem Militärputsch, dann kamen die Franzosen, um die Lage zu stabilisieren – und jetzt?

Wieder mal Auswärtiges Amt:

Bis auf weiteres wird vor Reisen nach Mali gewarnt. Alle Deutschen, deren Aufenthalt in Mali nicht unbedingt erforderlich ist, sollten das Land mit den bestehenden kommerziellen Flügen verlassen.

Die Warnung wird sogar auf den ganzen Großraum bezogen:

In den nordafrikanischen und den südlich an die Sahara grenzenden Ländern besteht eine erhöhte Gefahr terroristischer Gewaltakte, gezielter Entführungen und krimineller Übergriffe; sowohl kriminelle Banden als auch Al-Qaida im Maghreb (AQM) suchen derzeit gezielt nach Ausländern zum Zwecke der Entführung. In Algerien, Niger, Mali und Mauretanien kam es auch in jüngster Zeit zu Entführungen. Es ist, wie aktuelle Hinweise bestätigen, jederzeit mit weiteren Entführungen westlicher Staatsangehöriger zu rechnen. Gerade auch deutsche Staatsangehörige sind einer deutlich ansteigenden Anschlags- und Entführungsgefahr ausgesetzt.

Doch nicht nur das: die Warnung, seine Nase nicht all zu weit aus dem Fenster zu  hängen, bezieht sich auf die ganze Welt – wieder Auswärtiges Amt:

Die weltweite Gefahr terroristischer Anschläge und Entführungen besteht fort.

Vorrangige Anschlagsziele sind Orte mit Symbolcharakter. Dazu zählen Regierungs- und Verwaltungsgebäude, Verkehrsinfrastruktur (insb. Flugzeuge, Bahnen, Schiffe), Wirtschafts- und Tourismuszentren, Hotels, Märkte, religiöse Versammlungsstätten sowie generell größere Menschenansammlungen. Es kommt unter anderem zu Sprengstoffanschlägen, Angriffen mit Schusswaffen, Entführungen und Geiselnahmen.

Tote durch islamisch motivierte Terroranschläge weltweit seit 1993:  knapp 4000, siehe Statista. 

Die ersten vier Kandidaten?

World Trade Center 2001: 3000 Tote. Ermittlungslage? Zweifelhaft, siehe Wikipedia.

Daressalam 1998: 223 Tote. Verurteilungen? Überraschend milde, siehe Wikipedia:

Im November 2010 wurde der Tansanier Ahmad Chalfan al-Ghailani von einem US-Zivilgericht verurteilt. Er wurde der „Verschwörung zur Zerstörung von US-Eigentum“ von den Geschworenen für schuldig befunden. In weiteren 285 Anklagepunkten, darunter Verschwörung zur Ermordung von US-Bürgern, Verschwörung zum Einsatz von Massenvernichtungswaffen und Mord, wurde er freigesprochen

Bali 2002: 200 Tote. Ermittlungen und Verurteilungen? Ziemlich konfus, siehe Wikipedia. Hauptverdächtiger wird von zentralen Anklagepunkten freigesprochen.

Schließlich Madrid 2004: 51 Tote. Ergebnis der Ermittlungen? Siehe Wikipedia:

Zum Abschluss der Zwei-Jahres-Ermittlungen wurde hingegen festgestellt, dass es keine direkten oder erkennbaren Verbindungen zwischen den Terroristen und al-Qaida gab.

Allerdings wird von den Ermittlern angenommen, dass al-Qaida gerne, da die Anschläge ins angekündigte Schema der Organisation passten, die Verantwortung für diese übernahm, ohne in den Vorbereitungen involviert gewesen zu sein.

Selbst wenn wir wirklich von 4000 Toten durch islamistischen Terror in zwanzig Jahren ausgehen sollten, verblassen diese Zahlen vor denen, die die amerikanische Zivilgesellschaft in Friedenszeiten produziert. 30 000 Tote durch Schusswaffen, darunter 12 ooo Morde – pro Jahr, siehe Taz. Das macht für zwanzig Jahre …           240 000 Mordopfer.

Opfer des Irakkrieges? Sehr umstritten – zwischen 120 000 und  1 000 000, siehe Wikipedia.

Afghanistan? Die AG-Friedensforschung überrascht mit erstaunlichen Zahlen: 100 000 Tote in Afghanistan, zusätzlich 65000 in Pakistan (nebenbei kommen die auf 1,5 Millionen Tote im Irak). In Pakistan ist „offiziell“ noch nicht mal Krieg.

Lybien? Laut ARD-Angaben 50 000 Tote und 40 000 Vermisste.

Oder Syrien, wo die CIA gerade nach Angaben des Spiegel Saudi-Arabien beim Verteilen von Waffen hilft?

Nach ARD-Angaben schon 60 000 Tote.

Besonders brisant: Tote durch Angriffe von US-Drohnen in neutralen Ländern. Laut Spiegel hat allein Pakistan 3200 Tote durch US-Flugroboter zu verzeichnen, darunter viele hundert Zivilisten – mehr als bei jedem „islamistischen Terrorangriff“ sonst (mal abgesehen von nine-eleven).

Konsequenzen?

Keine. Das von der UN verurteilte Roboterattacken inzwischen zum pakistanischen Alltag gehören, erfährt man vom Auswärtigen Amt nicht. Ebensowenig gibt es Reisewarnungen in die USA, die in einem Jahr dreimal soviel Morde haben, wie der „islamistische Terror“ in zwanzig Jahren produziert hat.

Nun gut – wie leben ja in Deutschland, mitten im ruhigen Europa, das jedes Jahr über 27 000 Verkehrstote zu beklagen hat (siehe Westdeutsche Zeitung). Trotzdem gibt es keine Reisewarnung für Europa – abgesehen natürlich von der Reisewarnung, die für die ganze Welt gilt. Es ist auch gut, wenn wir diese Reisewarnung berücksichtigen, sonst geht es uns wie französischen Journalisten in Mali, siehe WSWS:

Am 8. Februar wurden mehrere ausländische Journalisten in Bamako stundenlang von den „Green Berets”, die im vergangenen März geputscht haben, inhaftiert. Der Reuters-Fotograf Benoît Tessier und zwei weitere Journalisten, die den Vorfall beobachtet und fotografiert hatten, wurden geschlagen und abgeführt. Ihre Ausrüstung und ihre Handys wurden konfisziert.

Der französische Fernsehrat reagierte auf diesen Affront umgehend:

Am 7. Februar zeigte der französische Fernsehsender France 2 im Rahmen der Sendung „Envoyé Spécial” unter dem Titel „Gräuel in Mali?” einen 22-minütigen Film, in dem 45 Sekunden lang Bilder von Opfern der malischen Armee zu sehen waren. Der staatliche französische Fernsehrat CSA verwarnte die Verantwortlichen und warf ihnen vor, die „Aufnahmen toter Körper… stellten eine Verletzung der Menschenwürde” dar.

Am 28. Februar verschärfte der CSA seine Warnungen und erklärte, „die wiederholte und exzessive Präsentation der Überreste menschlicher Körper” sei vor allem für junge Zuschauer „schwer zu ertragen”. Seither hat es im französischen Fernsehen keinen weiteren kritischen Bericht zum Krieg in Mali gegeben.

Man möchte nicht, das wir über den Tellerrand schauen – und wenn wir es dann doch mal wagen, dann sollen wir dort eben nichts zu sehen bekommen.

Wir haben uns vor dem islamistischen Terror zu fürchten, der eine Handvoll Tote in zwanzig Jahren verursacht hat – einen Bruchteil von dem, was wir IM JAHR an Verkehrstoten produzieren – und nichts im Vergleich zu dem, was der „Krieg gegen den Terror“ an ungezählten und unzählbaren Leichenbergen produziert.

Trotzdem sollte man die weltweite Reisewarnung beachten – US-Folterer, US-Drohnen und US-finanzierte Banden morden, verstümmeln, branschatzen und vergewaltigen in aller Welt (und sogar in den Reihen der US-Armee selbst – wir berichteten) … und dabei möchten sie nicht von deutschen Touristen gefilmt werden.

Verständlich.

Aber es ist doch gut zu wissen, das man notfalls noch in Nordkorea sicheren Unterschlupf findet. Allerdings leiden die Hunger, weil die sich die Riesenarmee zur Abwehr des realen internationalen Terrorismus gar nicht leisten können.

 

 

 

 

Deutsche Presse verkündet das Ende Europas und die Existenz von Verschwörungen

Freitag, 16.11.2012. Eifel. Während draußen in der Welt alles in Ordnung ist, ist hier die Hölle los. Unser Anglergeschäft schließt - mitten im deutschen Riesenaufschwung. Eine kleine Katastrophe für unser Ländchen. Wie gut, das viele wegziehen wollen, weil sie die Kanalanschlußgebühren nicht bezahlen können oder die hohen Wasserkosten, die wir solidarisch für die Versorgung von Aachen und Köln bezahlen. Ja - wir haben hier mit die höchsten Wasserkosten in Deutschland. Wir haben ja auch das meiste Wasser in Deutschland. Das ist Kapitalismus  - wir subventionieren seit Jahrzehnten die reichen Großstädte, während unsere Straßen zerfallen. Aber natürlich ist die Welt draußen auch nicht in Ordnung, die Lumpenmedien verstecken die Wahrheit nur geschickter. Lediglich den konservativen Journalisten rutscht manchmal noch ein wahres Wort heraus: sie sitzen schon im sicheren Boot und müssen sich nicht mehr so anbiedern wie ihre linken Kollegen. Um heute zur Wahrheit zu kommen, müssen wir jedoch ein wenig ausholen - bis nach Nordkorea. Wer berichtet aktuell darüber? Die konservative Welt:

Freitag, 16.11.2012. Eifel. Während draußen in der Welt alles in Ordnung ist, ist hier die Hölle los. Unser Anglergeschäft schließt – mitten im deutschen Riesenaufschwung. Eine kleine Katastrophe für unser Ländchen. Wie gut, das viele wegziehen wollen, weil sie die Kanalanschlußgebühren nicht bezahlen können oder die hohen Wasserkosten, die wir solidarisch für die Versorgung von Aachen und Köln bezahlen. Ja – wir haben hier mit die höchsten Wasserkosten in Deutschland. Wir haben ja auch das meiste Wasser in Deutschland. Das ist Kapitalismus  – wir subventionieren seit Jahrzehnten die reichen Großstädte, während unsere Straßen zerfallen. Aber natürlich ist die Welt draußen auch nicht in Ordnung, die Lumpenmedien verstecken die Wahrheit nur geschickter. Lediglich den konservativen Journalisten rutscht manchmal noch ein wahres Wort heraus: sie sitzen schon im sicheren Boot und müssen sich nicht mehr so anbiedern wie ihre linken Kollegen. Um heute zur Wahrheit zu kommen, müssen wir jedoch ein wenig ausholen – bis nach Nordkorea. Wer berichtet aktuell darüber? Die konservative Welt:

Der neue Seitenhieb auf die Armee im Pjöngjanger Sportschießstand passt deshalb zu den seltsamen Meldungen über Kim Jong-un, den jungen Killer, der einen Vize-Verteidigungsminister sogar auf besonders bestialische Weise habe hinrichten lassen – als Zielscheibe für eine Granatwerferübung.

Grausam, oder? Kommt aber noch besser:

Deshalb machte die in Seoul lancierte Meldung Furore, dass der im Juli abgesetzte Generalstabschef Ri Yong-ho bei seiner Festnahme in einem Feuergefecht schwer verwundet oder sogar umgekommen sei, zusammen mit 20 bis 30 seiner Leibwächter.

Man muss schon genau hinhören, um die politischen Feinheiten der Argumentation herauszuhören:

 Zur selben Zeit verschwand Kim Jong-un für vier Wochen aus der Öffentlichkeit. Kurz nach seinem Wiederauftauchen wurde die Absetzung Ri Yong-hos „aus gesundheitlichen Gründen“ bekanntgegeben. Gesundheitliche Gründe? Das war für manche Beobachter zu wenig.

„Seltsame Meldungen“, „lancierte Meldungen“, Beobachter, die der Regierung Lügen unterstellen: wissen Sie, was wir hier haben? Eine astreine Verschwörungstheorie über einen geheimen Machtkampf in Nordkorea.

Wie kann das sein?

Wir wissen doch, das Verschwörungstheorien verboten sind! Das ist doch was für irre Selbstdarsteller, die von geheimen Plänen der Weltelite fantasieren und den „demokratisch“ bestimmten Regierungen nicht gehorchen wollen! Wieso darf man das jetzt ganz offiziell so machen?

Nun – es geht um die Elite eines Feindlandes. Da darf man das. Die sind „böse“, die machen so etwas. Wir sind „gut“, wir machen so etwas nicht – das ist jedenfalls die Vorgabe, an die sich die Lumpenpresse Tag für Tag halten muss. Wir lügen auch nicht offensichtlich, wir schummeln uns eher an der Wahrheit vorbei, in dem wir die Bürger mit so vielen Nachrichten überschütten, das sie zwei Wochen bräuchten, um alleine die Meldungen eines Tages zu verarbeiten. Dann bringen wir noch alles kunterbunt durcheinander, so dass schon alleine das Sortieren Tage in Anspruch nehmen würde … und in diesen Tagen bringen wir noch viel mehr Müll, durch den sie sich wühlen müssen. So kommt niemand auf die Idee, das es völlig legitim und legal ist, sich über „Verschwörungen“ (also mit Absicht und Plan unter Ausschluss der Öffentlichkeit durchgezogene Politik mächtiger Interessengruppen) Gedanken zu machen – vor allem nicht über die Spielereien der mächtigsten Interessengruppe der Welt: der US-amerikanischen Konzerne und ihrer Nutznießer.

Ein Beispiel für die Art und Weise, mit der unsere Lumpenmedien (also die Medien der Lumpenelite) die Interessen und Aktionen ihrer Finanziers verschleiern, erleben wir aktuell: die größte europäische Demonstration gegen die Politik der Lumpenelite seit Beginn der „Krise“ taucht nur ganz kurz in den Medien auf. „Halb Europa protestiert gegen das Kaputtsparen„, titelt die Welt und stellt heraus, weshalb wir hier einen historischen Zeitpunkt erlebt haben:

Es ist eine bislang einmalige Aktion: Millionen Arbeiter in den EU-Krisenländern streiken zeitgleich gegen die Sparpolitik ihrer Regierungen. Der Flug- und Zugverkehr ist erheblich beeinträchtigt. 

„Eine bislang einmalige Aktion“ … von der heute schon niemand mehr spricht.

Millionen Europäer protestieren mit Streiks und Kundgebungen gegen die Sparpolitik in ihren Ländern. In Spanien und Portugal fuhr kaum noch ein Zug. Hunderte Flüge wurden gestrichen, und Fabriken blieben geschlossen.

So die Welt in einem weiteren Artikel, während der Spiegel – hier ganz Regierungsorgan – zur gleichen Zeit beruhigend schreibt, das die Streiks nur die südeuropäischen Länder betreffen und die „Zusammenstöße“ (ein Wort, das eher für Unfälle als für Bürgerkriege steht) in einem weitern Artikel als ein auf Spanien beschränktes Phänomen darstellt – jedenfalls in der Überschrift. In der linken TAZ oder dem linken „Neuen Deutschland“ wird dieser historische Kampftag europäischer Gewerkschaften heute mit keinem Wort mehr gewürdigt, dafür erfahre ich etwas über Ökostrom aus Koks und die „Damenschachgala“ des Neuen Deutschland – und merke, das ich weiß, warum ich da eigentlich gar nicht  mehr lese.

Dafür finde ich heute eine entsprechende Würdigung der aufgeführten Dramen in der Welt:

In Madrid ging die Polizei mit Schlagstöcken und Gummigeschossen gegen Demonstranten vor, die nichts verbrochen hatten, außer dass sie lautstark gegen die Sparpolitik der Regierung demonstrierten.

Wer die Bilder der prügelnden Polizisten im Fernsehen sah, die wahllos auf die demonstrierenden Madrider Bürger eindroschen und auch nicht aufhörten, wenn diese schon auf dem Boden lagen, der musste befürchten, der 1975 verstorbene Diktator und General Francisco Franco sei wieder auferstanden und habe das Kommando über seine Guardia Civil übernommen.

Aus Brüssel, wo man gern über Menschenrechte im Zusammenhang mit Themen wie Geldwäsche und Emissionshandel redet, kam kein Wort des Entsetzens, nicht einmal ein Wörtchen des Mitgefühls für die Opfer der spanischen Staatsgewalt.

Deutliche Worte oder? Titel des Artikels:

Der Anfang vom Ende der Europäischen Union

Die europäische Union, zusammengeprügelt von der spanischen Polizei, die nach aktueller Rechtslage auch in Deutschland hilfsweise eingesetzt werden könnte. Wenn wir uns jetzt kurz mal erlauben, jenen Blick, den „Beobachter“ auf Nordkorea werfen auf Europa zu lenken – mit den gleichen Methoden – was sagt uns dann das bisher Erkannte?

Das weite Teile der linken Presse lahmgelegt sind (über die Methoden darf man dann noch gesondert berichten) und das das „Establishment“ eine konzertierte Strafaktion gegen Spanien und Portugal verhängt hat. Merkwürdigerweise kam es nur dort zu „Eskalationen“, die konservative Autoren an die Widergeburt des Faschismus erinnern, während linke Autoren sich mit Nachrichtennippes beschäftigen.

Der Grund ist einfach, siehe Tagesschau: in Spanien und Portugal gab es Generalstreiks – die einzige Waffe, die den neuen Faschismus in Europa entlarven und bremsen kann …  und deshalb musste dort ein Exempel statuiert werden. Jedenfalls würden wir dies lesen, wären diese Phänomene in Nordkorea beobachtet worden – jenem Land, bei dem wir noch über die Politik der Mächtigen nachdenken dürfen.

Kanzlerin Merkel unterrichtet uns auch über die Grenzen und Möglichkeiten der neuen postdemokratischen Ära – in aller Öffentlichkeit, siehe Welt (die in dem Artikel bezeichnenderweise erwähnt, das Merkel auch auf „seltsame“ und „skurrile“ Fragen antwortet):

Dass in Portugal und Griechenland demonstriert werde, wenn sie komme, könne sie gut verstehen. „Das ist schwer für die Menschen dort. Wenn auch nur die Hälfte davon bei uns umgesetzt würde, da wäre ganz schön was los, das sage ich Ihnen.“ Sie, die 37 Jahre in einer Diktatur gelebt habe, finde die Demonstrationen sogar gut: „Ich bin heilfroh, dass die demonstrieren dürfen.“

Ja, demonstrieren dürfen die – aber nichts ÄNDERN. Ein bisschen Trillerpfeifenmarsch, ein paar bunte selbstgemalte Bilder hochhalten, mächtige Wort machen: das ist alles erlaubt. Generalstreik aber … der ist verboten und wird mit Gummiknüppel, Gas und Gummikugeln niedergeschlagen. Generalstreik könnte halt was ändern – da kommt dann schnell die grobe Kelle. Keiner macht sich Gedanken über die seltsamen Nachrichten aus Portugal, wo kürzlich erst Polizei und Militär gegen den Terror durch Sparmaßnahmen demonstriert haben, jetzt aber von einer kleinen Gruppe Unbekannter mit Steinen und Flaschen beworfen werden … das würde im Lande der Nelkenrevolution doch kein vernünftiger Demonstrant tun. Aber – so folgert unser gedachter  „Beobachter“ – dafür kann man ja auch Leute bezahlen. Für die Unterdrückung von Generalstreiks darf einem nichts  zu teuer sein, das weiß man in den Planungsabteilungen der Konzernverbände.

Zurück nach Deutschland – jenem Land, in dem nur noch sehr verhalten demonstriert wird. Das hat – so weiß unser Beobachter, der seinen Blick jetzt mal von Nordkorea und Europa ab- und Deutschland zuwendet – auch seine Ursachen. Demonstrieren können in Deutschland nur Studenten, Schüler, Rentner und Arbeitslose, die anderen stehen schon unter kontinuierlicher Beobachtung der „Arbeitgeber“, die durch McKinsey und Konsorten durch jahrzehntelange Wühlarbeit auf Kurs gebracht worden sind. Nach einem aktuellen Gerichtsurteil können die noch nicht mal mehr einen Krankentag vortäuschen, um an Demonstrationen teilzunehmen (siehe Welt) – und offiziell einen Urlaubstag einzureichen, um an einer Demonstration teilzunehmen, dürfte den Allermeisten schon zu riskant sein: ganz schnell landet man ohne Wohnung und Nahrung in der Unrechtshölle von Hartz IV, gejagt von der gesamten deutschen Presse. Das kann man nicht riskieren, vor allem, wenn man Verantwortung für Kinder hat.

Dabei müsste man gerade wegen der Kinder Deutschland durch einen Generalstreik lahmlegen, denn auf die meisten von denen wartet keine schöne Zukunft: es zerbricht ja nicht nur die demokratische Zukunft des politischen Europa, auch die wirtschaftlichen Grundlagen brechen weg. Auch in Deutschland gibt es erste Anzeichen für eine Immobilienblase, die die gesamte Finanzstabilität zusätzlich in Gefahr bringt (siehe Handelsblatt), erneut eskalieren Immobilienpreise, ohne das ein wirklicher Wert dahinter steht. Die „liberalisierten“ Strommärkte haben aktuell 700 000 Kunden um ihr Geld gebracht (siehe Welt), ein groß angelegtes „täuschen und tricksen“ macht den Verbraucher zum Freiwild der Konzerne, die – wie wir jetzt in München gesehen haben (siehe Welt) – auch mal den „Blackout“ demonstrieren, damit der Bürger weiß, wo der Hammer hängt und merkt, das man ihm das Stilllegen der Atomkraftwerke nicht straflos durchgehen lässt. Auch preislich wird er dafür sanktioniert, das er es gewagt hat, Hand an die hoch subventionierte Goldene Kuh der Energiewirtschaft zu legen: Preissteigerungen von 13% im nächsten Jahr sind erst nur der Anfang einer Entwicklung, die einen neuen Begriff in Deutschland hervorgebracht hat – die STROMARMUT – siehe Welt:

In der Tat gewinnt die Debatte um Stromarmut an Fahrt. Verbraucherschützer und Sozialverbände weisen darauf hin, dass beispielsweise Mieter bei der Finanzierung der erneuerbaren Energien übermäßig belastet werden. Mit ihrer Stromrechnung sind sie gezwungenermaßen Co-Finanzier der Besitzer von Photovoltaikanlagen.

Leben ohne Strom wird für viele Deutsche im reichen und hochindustrialisierten Deutschland Alltag werden, die Folgen der gesetzlich zementierten Umverteilung der Vermögen der Armen auf die Konten der Reichen zeigen immer deutlichere Wirkungen. Während hochbezahlten Fernsehclwons ihre von GEZ-Gebühren bezahlte Luxusschlösser am Rhein aus Spaß verkaufen (siehe Welt) nimmt die Armut jener, die diese Schlösser finanzieren mussten, immer weiter zu, siehe Welt:

In Leipzig, Dortmund, Duisburg, Hannover, Bremen und Berlin lebt demnach zwischen einem Fünftel und einem Viertel der Bevölkerung unter der Armutsgrenze.

Währenddessen erwähnt der Spiegel ein Phänomen, das sich die Wissenschaftler nicht erklären können:

Das Ergebnis zeigt, dass zwar in den meisten Großstädten – wie im gesamten Bundesgebiet – der Anteil der Menschen sinkt, die Hartz IV beziehen.

Besonders irritierend sei, dass die Armut weiter gestiegen ist, obwohl die Arbeitslosigkeit zurückging. Als ein möglicher Grund wird der gewachsene Niedriglohnsektor genannt. Denkbar sei, dass bei einer wachsenden Gruppe von Beschäftigten das Einkommen gerade über der Hartz-IV-Grenze liegt.

Kaum jemand denkt daran, das vielleicht auch die ständig neuen Rekorde von Sanktionen bei Hartz-IV-Abhängigen (zusätzlich zu den bekannten statistischen Tricks der Bundesagentur für Arbeit, mit denen die Statistiken schöngerechnet werden) für sinkende Zahlen sorgt – wobei die Anzahl jener Arbeitslosen, die von Opa, Oma oder ihren Eltern (auch im Rahmen der „Bedarsgemeinschaft“, die die Arbeitslosenversicherung den Eltern aufbürdet, während ihre eigenen Beiträge für die Arbeitslosenversicherung ohne jede Gegenleistung weiterlaufen) OHNE JEGLICHE ZUWENDUNG VON STAATLICHER SEITE finanziert werden und in Arbeitslosigkeit verharren nie berücksichtigt wird. Im Umfeld meiner Verwandschaft sind das gut ein dutzend Jugendliche, die so dahinvegetieren – aber niemals als „Leistungsempfänger“ auftauchen noch irgendwelche Förderung erhalten.

Wir sehen: wir hätten Grund genug, ebenfalls zum Generalstreik anzutreten – auch wenn der in Deutschland verboten ist. Deutschland ist jener Angelpunkt, von dem man aus ganz Europa aushebelt, durch die Demoralisierung der politischen Kaste sind die politischen Parteien (unabhängig von ihrer politischen Farbenwahl) völlig kraft- und machtlos geworden – was man auch täglich in den Medien erkennen kann. So liest man in der Welt einen Kommentar, der die Affäre um einen grünen Schatzmeister auf den Punkt bringt:

Der Vorzeige-Grüne hat
1. Als Zuhälter Immigrantinnen auf den Strich geschickt
2. Sozialbetrug begangen
Das ist ja nunmal sowas von Wasser-predigen-Wein-saufen-Grün!
Dass er aber die verkommenste Partei Deutschlands betrog und schädigte sollte strafmindernd behandelt werden.

Ein weiterer Kommentator bringt das deutsche Politik-System auf einen kleinsten, gemeinsamen Nenner:

Auch Steinbrück nimmt die staatlichen Transfergelder für den Grundbedarf und verdient sich durch selbstständige Tätigkeiten ein wenig hinzu. Das ist das Geheimnis des Erfolges: gesichertes, bedingungsloses Grundeinkommen vom Staat beflügelt zur zusätzlichen Kreativität.

Dieser offiziell ausgelebte Kult der Selbstbereicherung durch geschickte Ausnutzung der Ämterwürde ist nicht gerade neu – wäre hier Nordkorea, würden die Medien Zeter und Mordio schreien über das korrupte System … und sie würden sehr sensibel auf die Äußerungen eines Michail Gorbatschow reagieren, der aktuell den Zerfall der Sowjetunion bedauert und nebenbei auf einen sehr bedenklichen „Maulkorberlass“ hinweist, siehe Welt:

Auf der Präsentation am Dienstag verzichtete er allerdings auf eine direkte Kritik des modernen politischen Systems in Russland und verwies nur auf seine früheren Aussagen, sowie darauf, dass Putin ihm mitteilen ließ, er solle besser seinen Mund halten.

Für den heimlichen Beobachter Nordkoreas, der nun seinen Blick auf Europa lenkt, bahnt sich Unheimliches an, weiß er doch, das Putin ein guter Freund von Gerhard Schröder und Berlusconi ist, problemlos erkennt man Machtkonstellationen, die die gesamte europäische  Demokratie erfolgreich untergräbt, um sich gleich mehrere goldene Nasen zu verdienen. Jede linke Zeitung – wenn es denn noch welche gäbe – würde sich auf diesen Sachverhalt stürzen, zeigt er doch, das die wahre Schutzmacht des europäischen Bürger die Sowjetunion war, die als wirksame Gegenmacht dem Staats- und Konzernterror durch ihre bloße Präsenz Einhalt gebot.

Was haben wir stattdessen?

Wer die Bilder der prügelnden Polizisten im Fernsehen sah, die wahllos auf die demonstrierenden Madrider Bürger eindroschen und auch nicht aufhörten, wenn diese schon auf dem Boden lagen, der musste befürchten, der 1975 verstorbene Diktator und General Francisco Franco sei wieder auferstanden und habe das Kommando über seine Guardia Civil übernommen.

So der konservative Journalist Hendry M. Broder, nach Wikipedia einer der führenden deutschen Journalisten und Meinungsmachern, dessen Eltern zu den Überlebenden deutscher Konzentrationslagern gehörten – der Mann weiß, wann Politik ernst wird.

Leider dürfen wir die Methoden, mit denen wir die Machtkämpfe in Nordkorea analysieren, nicht auf die aktuellen Geschehnisse in Europa übertragen – und wir merken jetzt auch, warum das so ist:

uns würde Angst und Bange werden vor dem, was sich dort demaskieren ließe … nichts weniger als das Ende des demokratischen Europas und die Existenz von effektiven und erfolgreichen Verschwörungen.

 

 

 

 

 

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