Neue Weltordnung

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Die Rolle des deutschen Journalismus bei der gezielten Inszenierung des äußerst profitablen „Vierten Weltkrieges“ durch die globale Elite.

Die Rolle des deutschen Journalismus bei der gezielten Inszenierung des äußerst profitablen "Vierten Weltkrieges" durch die globale Elite.

Samstag, 3.5.2014. Eifel. Die aktuelle Print-Ausgabe (18/2014) des „Spiegel“ stellt die Frage nach einem Krieg in Europa. Auf dem Umschlagbild sehen wir einen Soldaten, der auf uns – die Leser – zielt.  Man braucht ihn nicht zu kaufen, das Geld wäre bei WSWS besser angelegt: die haben ihn für uns gelesen und – leider ohne korrekte Seitenangabe – die zentrale Stelle herausgearbeitet, siehe WSWS.org.

„Drei Viertel der Deutschen sind gegen ein militärisches Eingreifen der Nato. Ein Drittel zeigt Verständnis für Putins Annexion der Krim. Auch in diese Zahlen fließt die Angst vor dem Krieg hinein.“

Die Spiegel-Autoren bezeichnen diese Haltung nicht nur als falsch, sondern auch als moralisch bedenklich. „Die Ukraine rutscht in einen Bürgerkrieg, den Russland befeuert. Der Westen wird mit Wirtschaftssanktionen antworten, mehr nicht“, schreiben sie. „Das ist für die Westeuropäer nicht so schlimm wie ein Krieg, den sie am eigenen Leib erfahren müssen. Es sterben dann die anderen. Aber es ist auch eine unerträgliche Situation, dem Töten auf dem eigenen Kontinent zuzusehen. Moralisch steht man nicht besser da, als wenn man zu den Waffen griffe.“

An anderer Stelle berufen sie sich auf den Politikwissenschaftler Herfried Münkler, der zwischen „heroischen“ und „postheroischen“ Gesellschaften unterscheidet. Der „Postheroismus“, fasst der Spiegel Münklers Standpunkt zusammen, sei „auch ein Ausdruck von Wohlstand“: „Wer viel hat, möchte das nicht aufs Spiel setzen. In ärmeren Gesellschaften würden Männer ihren Stolz dagegen auch aus heroischen Idealen beziehen und wären daher leichter für einen Krieg zu begeistern.“ Mit den „heroischen“ Gesellschaften kann nur eines gemeint sein: die Glorifizierung des Heldentods durch die Nazis.

Neun Spiegelautoren  haben den dreiseitigen Artikel unterschrieben, um zu demonstrieren, wie einig man sich in dieser Sache ist: in der moralischen Verurteilung des Pazifismus in Deutschland. Der Spiegel ist nun kein kleines Provinzblatt, sondern das führende Nachrichtenmagazin in Deutschland. Früher durch Konrad Adenauer persönlich verspottet als „Bildzeitung für DOKTOR Lieschen Müller„, ist es heute das Informations- und Identifikationsportal der deutschen „Elite“ – genauer gesagt: der Funktionselite.

Nähern wir uns dem Thema vorsichtig – und wissenschaftlich. Wer sind diese „Eliten“?

Nun – Hören wir dazu einen Wissenschaftlier, hier aus der Sendung Markt vom 28.4.2014:

„Eliten sind diejenigen Personen, die qua Amt oder qua Eigentum die wesentlichen Entscheidungen in diesem Land treffen. Das sind hohe Bundesrichter, hohe Ministerialbeamte in Berlin, das sind Spitzenmanager großer Unternehmen, die Intendanten, die Chefredakteure von wichtigen Medien und Spitzenpolitiker, vor allem die der Bundesregierung in Berlin. Diese Eliten stammen zu fast zweidrittel aus den oberen dreieinhalb Prozent der Bevölkerung, sind also sozial sehr geschlossen“, sagt Eliteforscher Michael Hartmann.

Eine sozial sehr geschlossene Schicht – in einer Demokratie? Undenkbar. Und doch – bestimmen sie in all´ ihren Funktionen unser Leben: wie und wie lange wir arbeiten, wieviel Nahrung, Kleidung und Energie wir zugeteilt bekommen (über Lohn und Sozialleistungen), wie wir zu denken, fühlen, leben und zu lieben haben. Einfach mal einen kritischen Blick durch die Werbung streifen lassen (oder durch die Welt der Illustrierten): man erfährt hier sehr detalliert, wie MAN zu leben hat. Tagaus tagein, in 20 000 Werbespots pro Jahr, die zum Beispiel einen US-Amerikaner in seiner ganzen Anschauungswelt formen. Nur selten liegt die Elite mal daneben – und dann tritt sie gleich sehr geschlossen auf.

Beim Krieg in der Ukraine – ich denke, nach dem Einsatz von Panzern und Hubschraubern gegen Zivilisten kann man doch jetzt endlich auch offiziell von „Krieg“ reden – lag man daneben. Der Friedenswillen des deutschen Volkes war noch nicht gebrochen, man roch – gerade beim kommenden Jahrestag des ersten Weltkrieges – das wieder Blei in der Luft lag. Das Volk tobte in Kommentaren, siehe Heise:

Zwei Machtblöcke prallen in der Ukraine derzeit aufeinander. Zugleich tobt in den deutschen Medien ein Kampf um die Deutung des Konflikts. Der Graben scheint dabei weniger zwischen einzelnen Zeitungen oder Sendern zu verlaufen, als vielmehr zwischen den Journalisten der Leitmedien insgesamt und ihren Lesern bzw. Zuschauern.

Diese Front im Informationskrieg war neu. Natürlich wurde sofort gekontert: in einer Weise, die in Deutschland immer zieht: Spiegel-Online zehrte eine Verschwörungstheorie aus den Archiven, nachdem das ganze deutsche Volk von einer rechtsradikalen Facebookgruppe kontrolliert wird, die sich einen „Anonymus-Account“ gekapert hat. Diese Verschwörungstheorie zeigt auch auf, wer der neue Feind ist: Esoteriker, Verschwörungstheoretiker und – zieht immer – Antisemiten. Das es sich hierbei auch nur um eine Verschwörungstheorie handelt, interessiert im Moment nicht, man hat seine Arbeit zu tun.

Seine Arbeit? Will ich jetzt etwa dem Spiegel unterstellen, er würde im Auftrag handeln?

Na – was sollte ich sonst tun? Ich kann gar nicht anders – ich habe die Befehlsketten der neuen Weltordnung wahrgenommen – nicht aus kruden Verschwörungsorganen im Internet, sondern aus der „Reichtumsforschung“ der Uni Münster. Hier erfährt man, dass die „Elite“ nicht aufgrund ihrer Leistung in ihre Positionen kommt, sondern aufgrund ihres Engagements der Beförderung einer neuen Weltordnung, in deren Mitte die Hege und Pflege der Kapitalmassen des Superreichtums steht (siehe: UniMünster).

Es gibt hier ein Ringmodell, das sich auswendig zu lernen lohnt, wenn man die Absichten von Informationen und ihren Sendern verstehen möchte. Kern dieses Models – die „Herrschaftsschicht“ – sind die Superreichen, die „Plutokraten“, die einen Apparat geschaffen haben, der ihnen quasi göttliche Allmacht zuteilt:

Theoretisch gesprochen verkörpert die Geldelite – ultra-high-net-worth-individuals (UHNWIs) – im gegenwärtigen Zyklus finanzieller Expansion also die Befreiung großer Geldmengen aus der Warenform und die direkte Umwandlung von Reichtum in die Machtform. Nicht nur wird Politik, Herrschaft, Macht monetarisiert, sondern die Geldelite ist in der Lage, Geldwerte auf vielfältigste Weise zu vermachten. Das ist im Grunde ein uralter Prozess auf der Grundlage der Tatsache, dass man mit Geld nicht nur mehr Geld, sondern eben ‚alles‘ machen kann.

Um diese Macht praktisch umzusetzen – ohne idealistische Gegenkräfte wie Religion, Humanismus oder Kommunismus aufzuwecken – bedarf es einer Funktionselite, die sich hierarchisch um die neuen Machthaber schart. In erster Linie haben wir dort … die Verwertungselite, d.h. die Kaste der Manager oder CEO, eine Gruppe, die Günter Ogger in seinem Werk „Nieten in Nadelstreifen“ für Deutschland auf 400 Personen beziffert. Sie bestimmen, wer in Deutschland wieviel Geld wofür bekommt, sofern er unter direkter Kontrolle der „Wirtschaft“ ist – also durch Arbeitsverträge zu einem gewissen Sozialverhalten (und auch Wahlverhalten) angeleitet werden kann.

Sie haben nicht unbedingt ein einheitliches strategisches Bewusstsein (wie man es traditionellerweise etwa der ‚Kapitalistenklasse‘ zuschrieb). Was sie verbindet, ist die Maxime der kurzfristigen Gewinnsteigerung auf der Basis der neoliberalen Ideologie.

Die nächste, untergeordnete Führungsschicht ist die Kaste der Politiker, die „Verteilungselite“. Sie steuern per Ressourcenzuteilung (Rente, Subventionen, Sozialleistungen) die Handlungsmacht des Volkes. Hat das Volk viel Geld, ist es frei, hat es wenig Geld, ist es unfrei.

Alle Parlamente, alle Regierungen haben aus der Sicht des Geldmachtapparats die Funktion der Verteilung des Reichtums von ‚unten‘ nach ‚oben‘. Anders ausgedrückt: der Geldmachtapparat wirkt durch Lobbyismus und Korruption in dieses Feld der politischen Eliten hinein, das dadurch hochgradig differenziert und konfliktualisiert wird.

Diese Umverteilung von unten nach oben erleben wir in allen Ländern, deren Politiker unter der Regierungsgewalt der Plutokratie stehen und die sich durch regelmäßige Teilnahme an den „Außendiensttagungen“ des Geldmachtapparates auszeichnen, Tagungen, auf denen – wie in Davos oder Bilderberg – nur die Loyalität des Personals geprüft wird. Irgendwelche geheimen, verschwörerischen Aktivitäten braucht man dort gar nicht, denn alle haben schon längst ihre Befehle in der Tasche. Die sind auch ganz offiziell nachzulesen – und jeder kann die Bestätigung dazu JEDERZEIT in ALLEN MEDIEN einholen:

Das die Welt beherrschende US-amerikanische Kapitalismusmodell hat seit den Siebzigern zwei Veränderungen erfahren. Erstens wurde der mit dem New Deal eingeführte, staatlich regulierte stakeholder-Kapitalismus durch ein neues Modell konzerngesteuerter Zielsetzungen und Verantwortungen ersetzt. In diesem Modell ging es zweitens nicht mehr um das Wohlergehen der Beschäftigten und die Wohlfahrt der Kommunen, sondern darum, für die shareholder kurzfristig den Wert der Aktien und die Dividendenauszahlungen zu steigern. Die praktischen Folgen sind ein stetiger Druck, die Löhne und sonstigen Ansprüche der Beschäftigten zu kürzen (was in manchen Fällen zum Diebstahl der Pensionen und zu anderen Verbrechen führte) sowie politische Propaganda und Lobbyismus zugunsten der Senkung von Unternehmenssteuern, mit denen staatliche und öffentliche Aufgaben finanziert werden könnten.

Diesen Befehl der obersten Heeresleitung kennen wir doch – er wird gerade weltweit durchgesetzt … und darum werden immer mehr Kriege mit immer mehr Ländern (und Religionen) geführt, die dem großen Ziel im Wege stehen.

Dabei hilft die letzte Kaste der Funktionselite – die einzige, die mit uns direkt in Kontakt tritt und hauptverantwortlich für die Kontrolle unseres Denkens ist:

Den Außenring schließlich bilden die bereits erwähnten, für die Entstehung und Expansion des Geldmachtapparats unentbehrlichen Technokraten und Experten aller Art, kurz: die Wissenseliten.

Hier … haben wir die Jungs vom Spiegel. Jene Journalisten, die so gut betucht sind, dass sie sich eine eigene Pferdezucht leisten können, deren Kostendruck dazu führt, dass sie auch weiterhin mit aller Macht am großen Ziel arbeiten – ausführender Arm der Plutokratie zu sein. Wer nicht mitmacht, wird entlassen.

Wer sich nun fragt: was hat das alles mit der Ukraine zu tun?

Nun – sie ist nur ein weiterer Punkt der weltweiten Säuberung, die seit Jahrzehnten läuft – so wie der Krieg gegen den Irak, siehe UniMünster:

Der Krieg gegen den Irak ist zum klarsten Beispiel für den Einfluss des militärisch-industriellen Komplexes geworden, vor dem Präsident Dwight Eisenhower in seiner Abschiedsrede 1961 so eloquent warnte. Dieses eherne Beziehungsgeflecht zwischen mächtigen Individuen innerhalb und außerhalb der Regierung operiert weitgehend unter Ausschluss der Öffentlichkeit und ist von Interessenkonflikten durchtränkt. – Die Ziele dieser Gruppe mögen oder mögen nicht mit den besten Interessen des amerikanischen Volkes zusammenfallen. Denken wir, zum Beispiel, an die Interessen der einfachen Soldaten, die in diesem Krieg gekämpft, Sand gefressen und ihr Blut in der Wüste vergossen haben, und an die ganz anderen Interessen jener Händler der Macht, die wie verrückt für die Realisierung dieses Krieges kämpften und in jeder Phase an ihm profitieren.

Die Leute kämpfen immer noch wie verrückt um die Realisierung von Kriegen, weil man in jeder Phase von ihm profitieren kann – und all ihre Funktionseliten kämpfen auf jeder ihrer Positionen genau dafür. Wo das endet – wissen wir schon – siehe Krysmanski in einem Artikel über die Mobilmachung der Geldeliten aus dem Jahre 2003,  wieder UniMünster:

Inzwischen zum Berater des Verteidigungsministeriums aufgestiegen, sieht Barnett »die Mission des amerikanischen Militärs heute darin, die Kluft zwischen den an die internationalen Finaströme angeschlossenen Ländern und dem Rest zu schließen. Alle Regionen, die nicht mit der von der amerikanischen Wirtschaft dominierten Globalisierung verbunden sind … stellten also eindeutiges Sicherheitsrisiko und mithin einen Fall für ›unsere Streitkräfte‹ dar.

Nach dem Irak kam Lybien. Nach Lybien nun Russland. Alle Regionen, die nicht mit der von der amerikanischen Wirtschaft dominierten Globalisierung verbunden sind, stellen ein Sicherheitsrisiko dar und werden eliminiert – was selbst ein Riesengeschäft ist:

Der Vierte Weltkrieg wird die größte »business opportunity« aller Zeiten. Frühere Spitzenpolitiker, Washingtoner Insider usw bereichern sich ungebremst am Krieg gegen den Terrorismus.

Das sind Darstellungen, die sich im akademischen Bereich finden. Die vom globalisierten Kapital abhängigen (und gezielt gesteuerten) Medien erfüllen so – wie die oben genannten Spiegelredakteure – ihren Auftrag, alles zu unternehmen, was dazu führen kann, dass die Völker Europas und der USA sich gegen die „Sicherheitsrisiken“ der Philosophie der kurfristigen Wertsteigerungen zu einer „business opportunity“ mobiliseren lassen …. einem Krieg in Europa, den die „Herren der Welt“ auf einsamen Inseln fernab jeden Getöses hinter sich bringen werden.

So erklärt sich die unheimliche Gleichschaltung der Medien in Deutschland sowie der Aufstand der Bürger dagegen. Es ist nur ein weiteres Kapitel im großen Feldzug der Vernichtung der Sicherheitsrisiken einer neuen Weltordnung – die eigentlich nur eine neue, kapitalertragsmaximierende Wirtschaftsordnung ist. 3,5 % der Deutschen dienen dieser Wirtschaftsordnung, verdienen ordentlich daran und sorgen permanent dafür, dass alle Machtpositionen aus ihren Reihen besetzt werden, sorgen für permanenten Sozialabbau, Verarmung der Gemeinden, Privatisierung des Gemeinschaftseigentums und gezielte Desinformation der Bevölkerung.

Ein abschließendes Beispiel dazu? Ich zitiere nochmal WSWS dazu:

Der Stanford-Historiker Ian Morris geht noch einen Schritt weiter. Er kann der Schlächterei des Ersten und Zweiten Weltkriegs Positives abgewinnen. In der Washington Post veröffentlichte er am 25. April einen Artikel mit dem Titel „Langfristig bringen uns Kriege mehr Sicherheit und Reichtum“.

Darin rechnet er vor, dass im Steinzeitalter 10 bis 20 Prozent aller Menschen durch andere Leute umgebracht wurden. Die 100 bis 200 Millionen Opfer der beiden Weltkriege machten dagegen nur ein bis zwei Prozent der 10 Milliarden Menschen aus, die im Laufe des Jahrhunderts auf der Erde lebten. „Es kann gut sein, dass Krieg der schlechteste Weg ist, den man sich vorstellen kann, um größere, friedlichere Gesellschaften zu schaffen, aber die deprimierende Tatsache ist, dass er so ziemlich der einzige Weg ist“, folgert er.

Krieg ist alternativlos – predigt uns die dritte Klasse der Funktionselite der Plutokratie. 200 Millionen Tote sind durchaus aktzeptabel, wenn es um Sicherheit für Reichtum geht – aber unsere Feinde sind Verschwörungstheoretiker, Esoteriker und Antisemiten?

Das solte man immer im Hinterkopf behalten, wenn man die aktuelle geopolitische Entwicklung beurteilen will.

Wer das macht, versteht auch, warum die journalistische und politische Funktionselite so gegen die Volksabstimmung aus der Schweiz geschossen und dem Land offiziell deshalb mit Sanktionen gedroht hat wie jetzt Russland (siehe Spiegel).

Und man versteht, warum der amerikanische Russlandexperte Stephen F. Cohen aktuell in der TAZ vor einem Krieg mit Russland warnt … der genau genommen schon alternativlos ist. Cohen sieht die gezielte Kriegstreiberei schon seit geraumer Zeit (siehe Wikipedia) – wenn auch aus anderer Perspektive als die Reichtumsforscher.

Wollen wir die „Power“ der Superreichen mal in Zahlen ausdrücken? Hier Krysmanski im Managermagazin:

Nur eine Information zur allgemeinen Steuermoral dieser Schicht: Nach einer Untersuchung des seriösen Tax Justice Network haben die Reichen der Welt Finanzvermögen von 21 bis 32 Billionen Dollar in Steueroasen gebunkert. Das entspricht mehr als dem gesamten Bruttoinlandsprodukt der USA.

Die stellen selbst die größte Supermacht auf Erden mit ihren Möglichkeiten in den Schatten. Warum erfahren wir davon nichts? Nun – das haben wir in Deutschland den Journalisten zu verdanken:

In Deutschland dagegen werden selbst diejenigen aber, die im Jahr pro Familie 600 Millionen Euro Dividende einstreichen, als ein harmloses, teils spießiges, teils irgendwelchen Luxushobbies wie Pferdesport oder Oldtimer-Sammeln frönendes Völkchen verkauft.

Und – nur um keine Irrtümer aufkommen zu lassen: die „Steueroasen“ sind der kleinste gemeinsame Nenner der Superreichen (zu denen auch die Mafia gehört). „Juden“ stellen nur einen winzigsten Bruchteil jener Clique dar, die sich gegen die ganze Weltbevölkerung stellt – aber sie werden gerne als Opferlämmer geschlachtet. Das lenkt immer super von den eigentlichen Tätern ab. Funktioniert immer.

Währenddessen werden – ganz öffentlich – die Pläne für den Vierten Weltkrieg ausgearbeitet. Im September, siehe Spiegel:

Hintergrund ist die Nato-interne Debatte um eine strategische Neuausrichtung des Bündnisses, die sich an einer anhaltenden, auch militärischen Konfrontation der Nato mit Russland orientieren soll. Sie wird, so verlautet es aus diplomatischen Kreisen, anders als bislang geplant im Zentrum des Nato-Gipfels der Staats- und Regierungschefs im September stehen.

Wir haben jetzt Mai.

Sie sehen: Putin (oder Russland) – kann machen, was er will: der Kriegskurs der Nato wird im September von der Funktionselite beschlossen. Merkt man aber nur, wenn man die Hintergründe kennt.

Die findet man bei der Uni Münster.

Noch. Bald wird die klassische „Power Strukture Research“ sicher auch „Verschwörungstheorie“ sein oder Antisemitisch.  „Esoterisch“ … also nur einer kleinen, ausgewählten Gruppe zugänglich – ist sie eigentlich jetzt schon.

Neale Donald Walsch – Lügen mit Gott

Neale Donald Walsch - Lügen mit Gott

Ostermontag, 21.4.2014. Eifel. Heute ist ein wichtiger, schöner Tag für die christlichen Menschen in meinem Lebensumfeld: der Sohn Gottes hatte vor 2000 Jahren den Tod besiegt und seine frohe Botschaft verkündigt. „Bald“ sollte sein Reich kommen, wo Löwe und Lamm friedlich zusammenliegen. Nun – ist schon ein bischen her. „Bald“ ist für Gottessöhne wohl ein recht dehnbarer Zeitraum – oder wir haben wieder nur einen aramäischen Satz falsch verstanden, der stümperhaft ins Griechische übersetzt wurde, dann laienhaft vom Griechischen ins Lateinische und in voller Unkenntnis der wahren Wortbedeutung des Sprachgebrauches jener Menschen, die diese tote Sprache aktiv anwandten eine Übersetzung ins Deutsche fand. Was wenige wissen: wir haben gar nicht eine Bibel – wir haben hunderte. Durch jede Übersetzung entsteht eine neue, die mit dem Original nur noch wenig zu tun hat – und die Ergebnisse sind oft verblüffend … so wird aus „Gott“ nicht mehr der liebende Vater, sondern die „all-eine Vater-Mutter“ – um nur ein Beispiel zu nennen.

Schlimm, wenn die schriftliche Überlieferung der christlichen Religion auf so wackeligen Beinen steht, dass man fast jede Aussage damit belegen kann … und fast jede Aussage damit belegt hat: Umweltzerstörung und Umweltrettung, Weltkrieg und Widerstand, Frauenunterdrückung und „Heiligung“ der Frau, Hexenjagden und den Kampf gegen sie, Legitimation des Kaisertums … und des Königsmordes. Nun – bei so vielen Seiten kein Wunder. Und kein Wunder, dass der Staat (und nicht die Kirche) tausend Theologen beschäftigt, um hier wissenschaftlich Klarheit in die Aussagen der Priester zu bringen: als „Agent Gottes“ stellt man immerhin eine enorme Autorität da, die schnell die Autorität der gewählten Regierung in Frage stellen kann … vor allem wenn diese Regierung auch nur ansatzweise inhumane Praktiken in ihrem Verantwortungsbereich duldet … oder initiiert.

Angesichts der katastrophalen Lage hinsichtlich der einst willkürlich als „Bibel“ zusammengestellten Texte ist es kein Wunder, dass die Menschen sich wieder jenen zuwenden, die direkt mit Gott reden … oder sich mittels entsprechender Techniken selbst auf die Suche nach der Quelle des Lebens begeben. Über einen jener Menschen – einen der neuen „Propheten“ – muss ich nun ein paar Worte verlieren. Warnende Worte, ist seine Leere doch bösartig, menschenfeindlich und äußerst gefährlich ich meine Neale Donald Walsch, einen Amerikaner.

Wenn Amerikaner über Spiritualität reden, bekommt das in der Regel immer Ähnlichkeiten mit Disney, Coca Cola und McDonalds: es wird bunt, süß und gehaltlos – jedenfalls, wenn man eine gewissen Vorbildung in griechischer Philosohie (deren Gedankenwelt weit vor dem Christentum begann) und auch schon mal die verschiedenen Argumentationen griechischer Denker bezüglich des „göttlichen“ durchdacht hat. Herrn Walsch nehme ich ein wenig davon aus – aber immerhin hat der ehemalige Inhaber einer Werbeagentur das nötige „Know-How“ im Verkauf – und durch seine „Hobbys“ auch einen umfassenden Überblick über religiöse Kulte (siehe ekd):

Rückblickend beschreibt sich Walsch als religiösen Sucher: „Ich wollte mehr von diesem Gott und beschloss darauf, wieder zur Kirche zu gehen. Vielleicht suchte ich auf die falsche Weise an den falschen Orten. Ich ging zu den Lutheranern, dann zu den Methodisten. Ich versuchte es mit den Baptisten und den Kongregationalisten. Aber ich war wieder in die auf Angst gegründete Theologie hineingeraten. Ich lief davon. Ich erforschte den Judaismus. Den Buddhismus. Jeden ‚ismus’, den ich ausfindig machen konnte.“

Seine Bücher erreichen Millionen – und seine Botschaft hat Millionen geholfen, ihr Leben zu verstehen, zu meistern, mit seinen Widrigkeiten zu ertragen. Dafür gebührt ihm Respekt.

Ich möchte ihm auch nicht unterstellen, bewusst und offensichtlich gelogen zu haben, gehe sogar so weit, zu akzeptieren, dass er wirklich mit einer inneren Stimme geredet hat, die er für Gott hielt. Ich bin Philosoph, kein Dogmatiker, ich darf das. Ich habe einiges über ihn gelesen … und das Werk „Zuhause in Gott“ komplett … obwohl es schwer fiel. Es fiel schwer, einen Gott zu verstehen, der die Lektüre von Büchern über Quantenmechanik empfahl … immerhin weiß man als Wissenschaftstheoretiker, dass die Erkenntnisse der Physik immer im Fluss sind … und in zehn Jahren womöglich schon wieder völlig anders gedeutet werden als heute. Auch der Sprachmelodie seines „Gottes“ unterschied sich auffallend von jenen Erfahrungen der menschlichen Mystiker, die die Menschheit über Jahrtausende gesammelt hat. Aber: was weiß ich schon. Und wer will schon gegen Götter argumentieren – außer mir.

Nun … der Kampf gegen falsche Götter ist seit dreistausend Jahren die vornehmste und oft mutigste Aufgabe der Philosophie. Sie hat sich schon gegen die obersten Tyrannen gestellt, als das christliche Gottesbild noch nicht mal in Ansätzen formuliert war, gräßliche ägyptische Gottkönige die Welt verheerten und tausend lokale Terrorgötter den Menschen das Leben vermiesten: hier war es schon extrem mutig, sich auf die Straße zu stellen und den Menschen die (überraschend christliche/jüdische) Botschaft zu bringen, dass man sich überhaupt nicht mit diesen kleinen Tyrannen auseinandersetzen muss, sondern lieber sein eigenes Leben leben, nett zum Nachbarn sein und den Frieden waren sollte, selbst wenn der Kriegsgott nach Erfüllung schreit.

„Zuhause in Gott“ handelt nun vom Leben nach dem Tode – ein Thema, das uns alle angeht. Als jemand, der Thanatologie als Hobby betreibt, möchte ich mir das Urteil erlauben, zu sagen, dass die über den Tod gemachten Aussagen in keinem Widerspruch zu der menschlichen Erfahrung stehen, wie wir sie in vorchristlichen Schriften wie dem tibetanischen Totenbuch, dem ägyptischen Totenbuch oder den Vorstellungen der nordamerikanischen Indianer von den „ewigen Jagdgründen“ finden.  Die Skizzierung eines multidimensionalen Universums, die Vorstellung einer Zeit, die nur das „Jetzt“ kennt, die Trivialisierung jeglicher Form von Höllenvisionen (die es geben kann … die aber kein Leid erzeugen, weil wir im Jenseits keinerlei Schmerzempfinden haben), die Vorstellung, das wir selbst es sind, die mit unserem Willen aktiv die Erfahrungswelt des Jenseits kreiiren – das alles ist möglich. Ich halte es für äußerst wahrscheinlich wahr – es steht auch nicht im Widerspruch zu denErfahrungen, die man mit Sterbenden machen kann – Erfahrungen, zu denen Neale Donald Walsch nach eigenen Angaben über Elisabeth Kübler-Ross Zugang hatte.

Ich möchte aber nicht die Theorie fördern, dass er ein Schwindler ist, der sich seinen „Gott“ zusammengeklaubt hat – das wäre vor seinem Hintergrund zwar möglich … aber trotzdem eine Unterstellung. Ich sehe keinen Grund, warum ich mich mit meinem Urteil über sein Urteil stellen sollte … und trotzdem erlaube ich mir, vor dieser neuen Religion zu warnen. Ja – es ist eine neue Religion, dir dort kommen soll und künstlich gebacken wird, es sind einige neue Propheten im Namen Gottes unterwegs, manche haben schon 400000 Priester ausgebildet, die missionierend durch die Welt ziehen, ohne das die Medien dies groß berichten.

Warum?

In Walsch´ Weltbild gibt es nichts Böses. Alles dient einem guten, größeren Plan, den wir nicht durchschauen. Alles, was wir als Leid deuten, dient nur der Vervollkommnung unserer eigenen Seele. Soweit war Platon übrigens auch schon mal, als die Theorie formulierte, dass wir uns unser Leben wahrscheinlich ausgesucht haben. Es ist die Theorie der Reichen, die immer alles gut finden, was ihren Reichtum legitimiert – und Platon war ziemlich reich. Ein sehr alter Reflex, der den Umgang von Reichen mit Armut bestimmt: die werden schon „selbst schuld“ sein, eine Theorie, die aus den USA über tausend Kanäle in die Welt hinausgetragen wird.

Trotdem wollen wir Walsch´s Gott noch glauben. Nehmen wir an, es gibt wirklich nichts Böses auf der Welt … warum glaubt aber sein Gott dann selbst nicht daran? Er wendet sich nämlich – konsequent und innerhalb Walsch´s Lehre durchweg logisch – gegen Selbstmord.

„So etwas wie Bestrafung gibt es nicht im so genannten Leben nach dem Tod. Die Hinterbliebenen werden bestraft. Sie erleiden einen unglaublichen Schock, von dem sie sich nie ganz erholen. Alle haben das Gefühl eines riesigen Verlustes. Viele geben sich für den Rest des Lebens die Schuld daran.“ (Walsch, Zuhause in Gott, Arkana 2006, Seite 80).

Man kann auch nicht vor seinem Leben fliehen, man ist gezwungen, es zu wiederholen – doch das soll uns nicht interessieren.

Wir denken für einen Moment weiter. Wenn es schlimm ist (darf ich das: „böse“nennen- angesichts der Wirkung auf die Mitmenschen?), seinem eigenen Leben ein Ende zu setzen … was ist denn dann, wenn ich mich in Ruhe lasse und stattdessen andere vom Leben in den Tod befördere? Tausende? Millionen? Vielleicht sogar systematisch in Konzentrationslagern vergase?

Nun – das wäre ok. Hat ja alles seinen Sinn. Göttliche Weisheit (welches bei Walsch die Weisheit der Menschen selbst ist, der in Wirklichkeit SELBST Gott ist … was seinen Lesern vielleicht ein klein wenig schmeichelt) führt dazu, dass in solchen Prozessen immer alles völlig ok ist, „der Zeitpunkt und die Umstände des Todes sind immer perfekt“ (a.a.O., Seite 202).

Wir normalen Menschen bekommen da einige Probleme, aber „Gott“ klärt uns darüber auf:

„Die Tode vom 11. September 2001, die des Tsunami von 2004, die der Wirbelstürme von 2005, die des Völkermordes in Darfour und dies des Holocausts werden alle erhoben, um einen Ehrenplatz einzunehmen“ (a.a.O., Seite 215).

Tja … „Gott“ …. ich möchte mich hier mal persönlich an Dich wenden … ab hier kannst Du Deine Weisheiten für Dich behalten, denn … sie werden bösartig. Warum eigentlich … redest Du Deinem Propheten ein, das die Opfer von Massenmorden einen „Ehrenplatz“ erhalten … wo doch aus Deiner Sicht Zeitpunkt und Umstände des Todes IMMER perfekt sind … es also keinen guten oder schlechten Tod gibt? Ach ja – außer natürlich Selbstmord. Niemand braucht in dem System, das Du Walsch einredest, einen Ehrenplatz … und ENTWEDER ist auch der Selbstmord immer perfekt …. ODER JEDER MORD IST EINE UNERTRÄGLICHE SAUEREI.

Massenmord erst recht. Aber darum … „Gott“ … geht es Dir ja, oder? Die stille Legitimation von Massenmord, Folter, Vergewaltigung, Raub, Brandschatzung, Qual jeder Art … das ist die leise, kaum erkennbare Nebenwirkung deines wirklichen Plans, oder? Nebenbei sollen sich die Menschen, die diesem Glauben folgen, für Gott selbst halten (wer kann schon solch´ einem „Zuckerle“ widerstehen – in Zeiten sich ausbreitenden Narzissmus und vollenderte Egomanie) … im Weltbild jenes Menschensohnes, der heute von den Toten auferstanden sein soll, gibt es eine ganz spezifische Bezeichnung für so eine Art „Gott“, der selbst Gott anstelle Gottes werden soll.

Man nennt ihn Satan. Warum ich Walsch glaube, dass er mit Dir gesprochen hat? Ergibt sich aus der inneren Logik Deiner Aussagen. Immerhin erklärst Du Walsch, wie er sich verhalten würde, wenn er Deine Lehre korrekt umsetzen würde:

„Achtens würdest Du nie wieder einen anderen Menschen absichtlich – auf physischer oder psychischer Ebene – verletzen.“ (Walsch, a.a.O., Seite 251.)

Wieso sollte ich das nicht mehr tun? Gerade jetzt fällt es mir doch unglaublich leicht, Drohnen zum Mord an anderen Menschen in die Welt hinaus zu schicken, weiß ich doch jetzt, dass der Zeitpunkt des Todes IMMER perfekt ist. Deine Aussagen – nicht meine.

Was müssen wir die Väter der Atombombe feiern und bejubeln, dass sie die Verantwortung übernommen haben, Millionen von uns perfekt ins Jenseits zu befördern.

So einen Unfug kann sich kein Mensch ausdenken, deshalb glaube ich, dass Walsch nicht bewusst lügt. Ich würde Herrn Walsch Scaramelli empfehlen, „Regeln zur Unterscheidung der Geister“. Wenn man schon unbedingt Experimente mit Geistern macht, sollte man sich dessen bewusst sein, dass JEDE bekannte Religion von einer Welt ausgeht, die nicht völlig in Ordnung (oder nur ein böser Schein – wenn nicht sogar komplett „gefallen“ – ist). Auch Atheisten gehen von Welt aus, die reperaturbedürftig ist. Nur DU nicht. Wieso wohl?

Scaramelli (fe-Medien, kissleg, 2011) beschreibt, was Menschen widerfährt, die guten Geistern begegnen. „Liebe, Freude und Friede“ wächst in ihnen (a.a.O., Seite 14) – nicht Toleranz gegenüber Mord an Einzelnen oder an Massen. Die bösen Geister werden auch konkret beschrieben. „Menschenmörder von Anbeginn“ waren sie … und ein Vater der Lüge, der äußerst raffiniert eine böse Lüge hinter tausend guten Wahrheiten versteckt … wie bei Walsch geschehen.

Ich weiß nun: Millionen Menschen haben Walsch gelesen – und noch viel mehr folgen den anderen Propheten der neuen Weltordnung (siehe Dagmar Schubert bei „Wahrheiten.org“). Millionen Menschen glauben an Walsch, viele fühlen sich außerordentlich berührt, vielen hat er sehr geholfen. Jene Menschen möchte ich aufrufen, ein wenig ihre Vernunft zu gebrauchen … wie es Neal Donald Walsch getan hat.

Ja – zwar hat sein Verstand die Botschaft der bösen Geister kritilos übernommen … aber sein Herz nicht. Kein Wunder: „Argumentationsduschen“, die sein  „Gott“ sie vornimmt, sind immer ein Kennzeichen für äußerst schlechte Verkäufer. Von Gott sollte man mehr erwarten. Lesen Sie das Nachwort zu seinem Buch. Dort schildert er den „Zerstörungsprozess“, den man beobachten kann und den es aufzuhalten gilt, damit wir nicht wieder zu „Höhlenmenschen“ werden. Es gilt, die Welt zu heilen … jene Welt, die doch der Himmel selbst ist? Wieso sollen wir diese Riesenarbeit einer langfristigen Umgestaltung in Angriff nehmen, wo doch … eigentlich alles in Ordnung ist?

Jedenfalls hat uns das „Gott“ über hunderte von Seiten hinweg gepredigt … inklusive einiger Widersprüche, die Lügen immer so mit sich bringen.

„Unruhe, Verwirrung, Trübsinn“ …. das sind die deutlich sichtbarsten Symptome für die Wirkung böser Geister, die in uns „Hass und Zorn“ erzeugen wollen (Scaramelli, Seite 21-22). Ohne Hass und Zorn … kein Holocaust. Kein Krieg. Kein Mord. Und was hat „Gott“ bei Walsch bewirkt?

Bitte genau hinsehen: der Aktivismus zur „Rettung der Welt“ entspringt nicht der Ruhe, die seiner Lehre eigentlich entsprechen würde, sondern eher der Unruhe. Und verwirrt ist der gute Herr Walsch die ganze Zeit über.

Kein Wunder: er wird ja auch äußerst elegant hinters Licht geführt … nur folgt sein Gefühl, sein Gewissen nicht seinem Verstand noch den Einflüsterungen böser Geister. Deshalb will er die Welt heilen, die eigentlich der Himmel selbst ist.

Und damit nun wirklich kein Zweifel übrig bleibt: natürlich hat Gott selbst mich geschickt, um den „Fürsten der Welt“ in seine Schranken zu weisen. Natürlich. Kann ich auch beweisen: als Nachfolger Christi bin ich arm, während der Lügenprophet Millionär ist. Wie ich höre, läßt er sich auch die Teilname an Gesprächskreisen oder die Registrierung in seinem „Fanclub“ bezahlen. Der Fürst der Welt hatte schon Christus mit Mammon versucht. Der allerdings – hatte abgelehnt. Hätte sogar zweiter Weltherrscher werden können.

Und jener Gott, der mich geschickt hat, ist der Meinung, dass diese Welt ziemlich aus den Fugen geraten ist. Er hatte diesbezüglich auch schon mal eine Sintflut geschickt – oder seinen Sohn.

Hat beides nichts genutzt.

Möglicherweise müssen wir also selbst Hand anlegen und können nicht blind darauf vertrauen, dass schon alles irgendwie in Ordnung ist.

Könnte sehr anstrengend werden … denn immerhin hat „Walsch´s Gott“ gute Freunde, siehe „Horusfalke“:

Führungspersönlichkeiten, die einsichtig und mutig genug waren, den Beginn einer solchen neuen Weltordnung vorzuschlagen. Euer Präsident Bush, den die Geschichte als einen Mann beurteilen wird, der weitaus mehr Weisheit, Weitsicht, Mitgefühl und Mut zeigte, als die zeitgenössische Gesellschaft anzuerkennen willens oder fähig war, war eine solche Führungspersönlichkeit.

Mein Gott … sieht da 500000 tote Kinder. Seine Kinder. Für ihn sehen „Weisheit, Weitsicht, Mitgefühl und Mut“ anders aus, als durch Lug und Trug einen Angriffskrieg vom Zaun zu brechen, der ein ganzes Land vernichtete.

Mein Gott empfiehlt: liebe Deinen Nächsten wie Dich selbst.

Das kann ich sogar als Atheist empfehlen.

 

Deutschlands Zukunft: alternativlos und … ziemlich düster.

Donnerstag, 17.10.2013. Eifel. Sind Sie auch so erleichtert? Die USA können wieder zahlen - das sollte uns doch mal ein Glas Champagner wert sein! Seltsamerweise lese ich die Zeilen anders, übersetze sie gleich familiär: "Du, Schatz, ich glaube, wir geben zu viel aus - das Konto ist schon wieder maximal überzogen" "Macht nichts, Darling, ich habe den Überziehungskredit erhöht", "Ach so, na ja, dann ist ja alles in Ordnung". Eigentlich ist nichts in Ordnung. Die fahren einen klaren Pleitekurs - und als Familienoberhaupt hätte man den Privatkonkurs klar vor Augen. Wäre alles nicht so schlimm, würden wir mit diesen Leuten keinen großen Freihandelsmarkt planen - doch das ist ein anderes Thema, das uns wieder vorgelegt wird, wenn der Staatsbankrott wieder vor der Tür steht. Wir sollten erstmal vor unserer eigenen Tür kehren, denn dort warten die nächsten Herausforderungen auf uns: eine neue, gewaltige Welle von Arbeitslosen, diesmal aus dem IT-Bereich, siehe Zeit:

Donnerstag, 17.10.2013. Eifel. Sind Sie auch so erleichtert? Die USA können wieder zahlen – das sollte uns doch mal ein Glas Champagner wert sein! Seltsamerweise lese ich die Zeilen anders, übersetze sie gleich familiär: „Du, Schatz, ich glaube, wir geben zu viel aus – das Konto ist schon wieder maximal überzogen“ „Macht nichts, Darling, ich habe den Überziehungskredit erhöht“, „Ach so, na ja, dann ist ja alles in Ordnung“. Eigentlich ist nichts in Ordnung. Die fahren einen klaren Pleitekurs – und als Familienoberhaupt hätte man den Privatkonkurs klar vor Augen. Wäre alles nicht so schlimm, würden wir mit diesen Leuten keinen großen Freihandelsmarkt planen – doch das ist ein anderes Thema, das uns wieder vorgelegt wird, wenn der Staatsbankrott wieder vor der Tür steht. Wir sollten erstmal vor unserer eigenen Tür kehren, denn dort warten die nächsten Herausforderungen auf uns: eine neue, gewaltige Welle von Arbeitslosen, diesmal aus dem IT-Bereich, siehe Zeit:

Verwundbar sind gut bezahlte Angestellte im Service-Bereich, die lange geglaubt haben, ihr Job könne niemals automatisiert werden und die jetzt feststellen müssen: Das stimmt nicht. Es gibt mittlerweile Maschinen, die sogar Anästhesien übernehmen können. Das ist eigentlich ein sehr gut bezahlter Job, der aber in Zukunft verschwinden wird. Genauso gibt es Computer, die Examen benoten, und sie tun das nicht schlecht. 

Viele, die heute Mittelschicht sind, sich gerade für ihre Familie ein Häuschen gebaut haben, gehen jetzt schon den Weg der USA: in Zukunft wird mit Sicherheit der Zeitpunkt kommen, wo sie sich die Raten für ihr Häuschen nicht mehr leisten können und auf staatliche Hilfe angewiesen sind. Schlecht nur, dass der Staat zunehmend wie ein verantwortungsloser Unternehmer handelt, der viele Einnahmen hat, sich aber noch mehr Ausgaben leistet, um möglichst viele Menschen zu Millionären zu machen – aus dieser Ecke wird bald keine große Hilfe mehr kommen, hier greift schon die Lumpenelite (Regierungsdeutsch: Leistungselite) zu und privatisiert fortlaufend das Volksvermögen.

Selten hört man so deutliche Ansagen wie die von Tyler Cowen:

Aber zunächst hatten die Menschen Jahrzehnte schwieriger Anpassung vor sich. Ich glaube, die heutige Situation kommt dem sehr nahe. Die alten Technologien haben die Körperkraft ersetzt. Das führte dazu, dass Leute mehr und mehr in Berufe gewechselt sind, in denen sie ihr Gehirn benutzen. Die Technologien von heute ersetzen das Denken. Wohin die Leute jetzt ausweichen können, um neue Jobs zu finden, ist aber eine viel schwierigere Frage.    

Tja – wohin sollen die Leute noch ausweichen? Körperkraft wird nicht mehr gefragt, Geist auch nicht. In Deutschland (dem Land, dass in dem Bereich „industrieller Massenmord“ international die besten Erfahrungen aufweist) haben wir schon sprachliche Regelungen, die Problemlösungen aufzeigen, den „Kosten auf zwei Beinen“ wird „sozialverträgliches Frühableben“ nahegelegt, oder, kurz gesagt: „wer nicht arbeitet, der soll auch nicht essen“.

Die politische Klasse hat schon längst vor dem Problem kapituliert. „Jahrzehnte schwieriger Anpassung“ – das wissen die Leute auch. Sie haben das Vertrauen ins Leben verloren … und kriegen deshalb keine Kinder mehr; nichts bringt einen schneller in Hartz IV als noch ein paar Blagen am Hals zu haben.

Genau genommen unternimmt die Regierung schon Schritte, um sich abzusichern: DIE wissen ganz genau, was auf uns zukommt; Technik verdrängt Mensch. Das ist im Prinzip äußerst wünschenswert: dafür haben wir uns ja auf den Deal eingelassen, dafür haben wir unsere Parzellen aufgegeben und sind in die Fabriken gegangen, um bei der  industriellen Revolution mit zu wirken. Was uns nur niemand gesagt hat: für unsere Enkel und Urenkel ist in dieser arbeitsteiligen Lebensform, die wir mit aller Kraft und großen Opfern errichtet haben, kein Platz mehr: der Fluss des großen Geldes hat so viele Räuber angezogen, dass in unseren Haushalten kaum noch etwas davon ankommt. Weil wir das irgendwann erkennen werden (spätestens, wenn die Regale bei Aldi einfach leer sind, weil denen die Rendite in Europa zu niedrig geworden ist), plant die Regierung schon mal die nächsten Schritte, siehe TAZ:

Die Sicherheitsbehörden können in prekären Situationen künftig auf militärische Unterstützung zurückgreifen, wenn polizeiliche Mittel nicht ausreichend erscheinen. Aktuell stellt die Bundeswehr neue Einheiten im Rahmen des sogenannten Heimatschutzes auf. Die Regionalen Sicherungs- und Unterstützungskräfte (RSUKr) bestehen ausschließlich aus Reservisten der Bundeswehr. „In Bremen hat die Kompanie schon im Juni ihren Dienst aufgenommen“, bestätigt Oberstleutnant Uwe Roth vom Bundesverteidigungsministerium.

Es lohnt sich, mehr darüber zu lesen. Der Heimatschutz kann auch bei „zivilem Ungehorsam“ eingesetzt werden, bei politischem Generalstreik, sozialen Unruhen, Straßenblockaden – ich schäme mich ein wenig, dass ich wohl mit verantwortlich bin für diese Entwicklung: die Blockade von Autobahnen schwebte mir schon immer als letzte Möglichkeit gewaltlosen, zivilen Widerstandes vor. Jetzt aber erlischt auch diese Option, 27 neue Kompanien der Bundeswehr bereiten sich schon jetzt darauf vor, auch unbewaffneten Widerstand nieder zu schießen.

Bin ich der einzige, der das Denken der Planer jener Gesetze für ein kleines bischen pervers hält?

Nun – „Spiegelleser wissen mehr“ – weshalb es sich schon lohnt, täglich in dieses Blatt zu schauen, auch wenn es dadurch eine enorm systemstabilisierende Macht erhält. In einem Artikel über die Privatisierung von Krankheit durch den Kapitalismus finden wir einen bemerkenswerten Satz:

Die Folgen dieser Marktbürokratie sind vor allem auf der individuellen, psychischen Ebene spürbar. Denn das ständige Gefühl, gemessen und beobachtet zu werden, erzeugt eine Paranoia, die uns zu kafkaesken Sklaven unseres eigenen oder besser: fremdbestimmten Anspruchs macht. Damit sind wir längst in der „Kontrollgesellschaft“ angekommen, ein Begriff mit dem der Philosoph Gilles Deleuze eine Zeit beschrieb, in der die politischen und wirtschaftlichen Kontrollinstanzen weitgehend unsichtbar bleiben, dabei aber kaum an Macht einbüßen.

Deshalb haben wir Hartz IV bekommen, nur sind die meisten zu blöde, das zu merken: es ging nur darum, eine zusätzliche Kontrollbehörde zu bekommen, der Kapitalismus wollte eine Maschine, die auch jene nach neoliberalen Prinzipien kontrollierte, die nicht irgendwo von seinen Geldströmen abhängig und somit steuerbar waren. Gesellschaftliche Solidarität wird durch individuelle Verantwortung ersetzt – heißt es da: und so beschreibt man kurz und knapp die „Sozialpolitik“ der letzten Jahre.

Ein ganzes Volk wird durch äußere Zwänge in die Krankheit getrieben – und dort dann bar jeder Solidarität allein gelassen: auch eine Form von „Vernichtung durch Arbeit“ – wir wollen aber die historisch Ungebildeten jetzt nicht wieder durch Vergleiche aufbringen, die ihre romantischen Seifenblasenträume vom deutschen Wunderländle in Gefahr bringen.

Die Fakten in Deutschland sehen alles andere als rosig aus, siehe Spiegel:

Die Bundesregierung hat es geschafft, einen mühsam ausgehandelten EU-Kompromiss zum Klimaschutz zu torpedieren, um Ausnahmeregelungen für die mächtige heimische Autoindustrie durchzusetzen. Und danach für die eigene Partei Großspenden von Profiteuren eben dieser Regelung eingestrichen.

Die Bundesregierung ist eine Exekutive des Kapitalismus geworden, eines System, von dem ein Drittel aller Deutschen noch profitiert, während die Übrigen ihr eigenes Grab schaufeln dürfen. Dieses „System“ hat Deutschland seit 1945 im Griff, geplant wurde es schon im Dritten Reich – aber das will heute keiner mehr hören: Geschichten langfristiger Planungen überfordern den deutschen Geist der Gegenwart, der nur noch im „hier und jetzt“ lebt, wie es ihm tagtäglich von Wissenschaft, Wirtschaft und Politik gepredigt wird: nur solchen Deppen können die Einigung in den USA als großen Sieg begreifen, weil hier und jetzt wieder etwas Geld fließen wird … bis zum großen Knall, der sicher kommen wird: laut Handelsblatt am 15. Januar 2014.

Bis der kommt, bezahlt die Wirtschaft die Regierung für renditesteigernde Maßnahmen, während das Volk sich abstrampelt, der Enteignung zu entkommen: nichts anderes ist Hartz IV – ein gigantisches Enteignungsprogramm für die Mittelschicht, die selbst noch gar nicht weiß, dass sie in den nächsten Jahrzehnten keine Arbeit mehr bekommen wird, mit der sie die steigenden Kosten begleichen können, die die Wirtschaft ihnen aufbürdet.

Das wir hier Zeugen eines breit gefächerten Angriffes auf alle demokratischen Grundstrukturen werden, wird in den Medien nur sehr selten besprochen – und hat keinerlei Konsequenzen mehr. Es ist letztlich sogar ein Angriff auf die Menschheit selbst. Insofern ist es kein Wunder, wenn der Sprecher der Giordan-Bruno Stiftung die versammelte Leistungselite darauf trimmt, den Menschen in Zukunft ganz anders zu sehen (siehe Vortrag „Rationalität und Mystik“): wir sollten uns mehr darauf konzentrieren, uns mit unseren ewigen Atomen zu identifizieren als mit unserem „Ich“, dass nur eine Illusion eins „blumenkohlförmigen Organs“ ist. Es kommt aber noch viel besser:

Wir sollten endlich akzeptieren, dass der Mensch nicht die Krone der Schöpfung ist, sondern bloß der Neandertaler von morgen, eine vorübergehende Randerscheinung in einem unendlichen Universum, das noch lange nach dem Ende unserer Spezies fortbestehen wird.

Der Mensch als Neandertaler von morgen – und das vor einer Rede der deutschen Lumpenelite. Die Frage, was denn in den nächsten Jahrzehnten auf die Bevölkerung zukommen wird, wie die „Anpassungsprozesse“ auszusehen haben, ist schon beantwortet: sie sollen aussterben, dem NEUEN MENSCHEN in einer NEUEN WELTORDNUNG Platz machen. Wir brauchen uns auch keine Sorgen um sie zu machen, ihre Atome werden ewig fortbestehen – auch wenn heute noch wirklich niemand weiß, was ein Atom überhaupt ist.

Das alles sind nur ein paar Informationen, die gestern Abend und heute Morgen auf meinem Schreibtisch eintrudelten. Setzt man sie ein wenig anders zusammen, erscheint jede einzelne Information in einem ganz anderem Licht: wir nähern uns der Zeit, wo sich der Kapitalismus seiner Neandertaler entledigen wird, wieder einmal ist „die Wissenschaft“ ganz vorne mit dabei … bei der Selektion. Wieso darf eigentlich so eine private Organisation fragwürdiger Herkunft (ein ehemaliger Kirchenmann und Unternehmer ist hier der Initiator) im Namen der „Wissenschaft“ vor der politischen und wirtschaftlichen Elite Deutschlands reden – und nebenbei ihre Perspektive der Welt manipulieren?

Die Antwort ist einfach: wir werden in Zukunft nur noch für einen Bruchteil der Bevölkerung GELD haben, also müssen wir uns schon jetzt Gedanken machen, wie wir das Problem angehen werden – und dafür brauchen wir ein moralisches Fundament, eine gemeinsame Metaphysik, die ein robustes Mandat gegen die eigene Bevölkerung nicht unethisch erscheinen läßt, sondern als alternativlose flexible Anpassung an geänderte Umstände begreift, ja sogar als wissenschaftlich abgesicherte logische Fortentwicklung im Sinne der darwinschen Evolutionstheorie.

Freuen wir uns also, dass es Menschen gibt, die die Auslöschung der gesamten Menschheit als Grund zum Jubeln ansehen, weil wir ja sowieso im ewigen Reigen der Atome fortbestehen.

Und deshalb – können wir auch Schulden machen als gäbe es kein Morgen.

Ein Morgen ist nicht mehr vorgesehen.

 

 

 

 

Die NWO, ihr Bild im Vatikan und die Hintergründe zum laufenden Weltkrieg.

Die NWO, ihr Bild im Vatikan und die Hintergründe zum laufenden Weltkrieg.

Samstag, 26.1.2012. Eifel. Es gibt ja soviel zu schreiben, zu erzählen, zu berichten, umzusortieren, das ich gar nicht weiß, wo ich anfangen soll. Dabei muss ich mir immer noch bewusst sein, das ich eigentlich jetzt Journalist bin und einen Auftrag habe: Tabubrecher und Wahrheitsfanatiker zu sein. So etwas kann bisweilen lebensgefährlich sein – vor allem, wenn man die wirklich wichtigen Tabus anfasst. Eins berührte ich vor kurzem, aufgehängt an einem überraschend abstossenden Bildnis im Vatikan, das ich selbst erst für eine Fälschung hielt, bis ich akzeptieren musste, das es – Malachi Martin sein Dank – eine plausible Erklärung für das Kunstgebilde gab, das einen dämonischen Christus zeigte, der in bedrohlicher Positur und mit verzerrtem Gesicht aus einer nuklearen Hölle emporstieg, die die Erde vertilgte. Ich war nun auf der Suche nach weiteren Bildern dieses Thrones – und siehe da, den gibt es auch mit Licht:

Ein kurzes Video von Azazel 8867 zeigt uns die nukleare Hölle in blutrotem Licht getaucht, während die Christusgestalt in leichenblau darüber schwebt. Schöner könnte man die Auferstehung des Antichristen nicht illustrieren. Doch wo soll hier noch ein Tabu gebrochen werden? Welche Wahrheiten gibt es noch zu entdecken? Macht das überhaupt noch Sinn, Aufklärung zu betreiben, wo die Welt zielstrebig auf diese nukleare Hölle zumarschiert … oder sich darauf vorbereitet, ein bis ins kleinste Detail überwachtes, kontrolliertes und reglementiertes Supergefängnis zu werden?

Wir Deutschen arbeiten daran zielstrebig mit. Erfuhren wir vor kurzem erst noch, das wir überhaupt Drohnen hatten, so erfahren wir jetzt, wie schnell man die bewaffnen kann. Die einen Drohnen überwachen uns nur, die anderen schießen uns ab, wenn wir aufmucken. Die Zerschlagung von Aufmuckern kann in Deutschland jetzt auch ganz zentral geübt werden: mitten in der großen Wirtschaftskrise, in der Studien offen über die Angst der Führer vor Aufständen reden, geben wir Unsummen aus für eine Übungsstadt, in der die Zerschlagung von Aufständen geübt werden kann, siehe TAZ:

Wenn die Stadt in Sachsen-Anhalt 2016 fertig ist, wird sie nicht nur über Hochhäuser, Einfamilienhäuser und eine Armensiedlung verfügen. Es werden sogar ein Bahnhof und ein Flughafen errichtet, zu denen eine neue Autobahn führt. 

Die Bundeswehr, argwöhnt die Linkspartei, übe in Schnöggersburg schon für „den Einsatz im Inland“; schließlich entspreche ein Ort wie dieser „keinem der bisherigen Einsatzgebiete“, meint die Abgeordnete Inge Höger

Ein Riesenskandal eigentlich – aber andererseits auch ein kleines Detail auf dem Weg in eine neue Weltordnung, die eine international hervorragend vernetzte Elite durch ihre Filiale in Deutschland auch hier etablieren lässt. Schritt für Schritt wird die Bundeswehr von einer Volksarmee zur Landesverteidigung zu einer Hilfstruppe für Konzerninteressen umgebaut – zu einem Knüppel für die Elite des Planeten.

Dieser Knüppel geht gerade auf Mali nieder.

Ist es nicht rührend, wie ein Ex-Terrorist im Fernsehen für den Einsatz von deutschen Bodentruppen wirbt? Die „Welt“ geht aber noch einen Schritt weiter und spricht offen aus, was auf der politischen Weltbühne gerade geschieht:

Der Islamismus ist im Weltkrieg gegen den Westen

Einzig Frankreich hat erkannt, dass in Mali die westliche Zivilisation angegriffen wird – und die richtigen Schlussfolgerungen gezogen. Das verdient Unterstützung, nicht nur Lippenbekenntnisse.

In Mali wird die westliche Zivilisation angegriffen, und die gilt es zu verteidigen.

Frankreich kämpft derzeit in Mali an der Frontlinie nicht nur der westlichen demokratischen Welt, sondern der ganzen zivilisierten Menschheit.

Der mörderische Hass, der ihm dergestalt entgegenschlägt, ist ein untrügliches Anzeichen dafür, dass unser Verbündeter jenseits des Rheins das Richtige tut.

Absoluter Jubel bei den Kommentaren dieses Artikels – und bedauern darüber, das man in Deutschland noch nicht das gleiche tun darf: kämpfen.

Wir haben uns diesen Krieg doch schon nach Deutschland geholt. Nur kämpfen dürfen wir noch nicht… 686 Leser empfahlen diese Worte.

Erinnert an Deutschland 1933 – 1945 … nur diesmal ist der Islam das Ziel – und aus Deutschland ist die ganze Welt geworden. Erinnern Sie sich noch an den Thron im Vatikan?

Wir wollen auch mal schauen, wer denn da in Mali verteidigt wird. Das erzählt uns die Tagesschau:

Frankreich und die Europäische Union sind besorgt über Berichte, wonach malische Soldaten schwere Menschenrechtsverstöße begangen haben sollen. Menschenrechtler und Einheimische beschuldigten die Streitkräfte, bei der Rückeroberung des von Islamisten besetzten Norden des Landes Tuaregs und Araber hingerichtet zu haben.

Diese seien der Zusammenarbeit mit islamistischen Kämpfern bezichtigt worden, gegen deren Vormarsch Frankreich Soldaten eingesetzt hat. Andere seien im Besitz von Waffen gewesen, hätten sich bei Kontrollen nicht ausweisen können oder hätten schlicht einer verdächtigen Volksgruppe angehört, berichtet die Internationale Vereinigung der Ligen für Menschenrechte (FIDH).

Massenmord an einer „verdächtigen Volksgruppe“ (wir Deutschen hatten das ja schon mal) nennt man Genozid – oder Holocaust. Dabei hilft die Nato.  Unsere deutschen Steuergelder helfen bei dem Genozid. 600 Millionen Dollar haben allein die USA in den letzten vier Jahren in den Aufbau des Militärs in Mali investiert (siehe Internetz-Zeitung) und dafür am 21.3.2012 einen schönen Militärputsch bekamen, weil die demokratische Regierung zu wenig gegen die Tuareg unternahm (Wikipedia), deren Führer am 26.8.2011 von einer durch die USA ausgebildete „Anti-Terroreinheit“ umgebracht worden war (Stratfor).

Damit auch der Rest der Tuareg umgebracht werden kann, sollen jetzt deutsche Soldaten die Folgen der willkürlichen Grenzziehung der alten Kolonialzeit beseitigen und so die Ära der neuen Kolonialzeit anbrechen lassen – so formuliert, merkt man schon, warum die heimlich Kampf in „zivilisierten“ Großstädten trainieren sollen.

Der Erfolg im tollen Kampf gegen den Terrorismus sieht man ja auch in Lybien. Während unter Gaddafi amerikanische Botschafter dort ungestört wohnen konnten, müssen nach der Beseitigung des ach so schrecklichen Terrorregimes (und nach der Flucht der Tuaregsöldner Gaddafis nach Mali) nun alle Ausländer das Land verlassen, weil es zu gefährlich geworden ist (Spiegel).

Denken Sie noch an den Thron Satans? Keine Sorge – wir kommen noch darauf zurück, nachdem wir kurz in der Türkei waren.

45000 Menschen sind dort umgekommen – im Kampf um die Unabhängigkeit der Kurden. In schöner Regelmäßigkeit überfallen die Türken den Irak, weil dort auch noch Kurden lebten. Erst kürzlich sind in Paris drei weitere Kurdinnen hingerichtet worden (Yahoo) – sowas geschieht schon mal in der westlichen Zivilisation, die wir gerade in Mali gegen das freie Reitervolk der Tuareg verteidigen. Auch Kurden sind Terroristen, eine enge Vertraute ihres Anführers wurde dort ebenfalls ermordet. Darf ich diesen Anführer mal zitieren? Hier – aus Wikipedia:

„Das, was man „Ehre der Familie“ oder „Ehre der Ehe“ nennt, bedeutet im Grunde nichts anderes, als ständig unter dem „kleinen Imperator“ zu leiden. So wie der große Imperator es als casus belli (Kriegsgrund) auffasst, wenn seinem Staatsbesitz etwas zustößt, so hält auch der kleine Imperator es für einen großen Angriff auf seine Ehre und daher einen Grund zu kämpfen, wenn mit seiner Frau, die er zu seinem Besitz zählt, etwas passiert. Noch merkwürdiger ist, wie die Frau völlig seelenlos gemacht und äußerlich in einen extrem femininen, geschmückten „Käfigvogel“ mit hübscher Stimme verwandelt wird. Stimme und Make-up haben mit der natürlichen Frau fast nichts mehr gemein und beruhen auf einer starken Selbstverleugnung, die vernichtend für die Persönlichkeit wirkt. Insbesondere die Schürzenjägerei beraubt die Frau ihrer Persönlichkeit. Sie ist eine Erfindung des Mannes, er besteht darauf.“

Der kleine Imperator und sein hübsch geschminktes, niedliches Eigentum – wir sehen, unsere Zivilisation ist in Gefahr: Deutschland sucht den Superstar, Deutschland sucht das Topmodell, die Wahlen zu schönsten Frau der Welt – überhaupt: die Rolle der Frau in der Industrienation ist in Gefahr!

Darum lassen wir Türken Kurden morden, ohne mit der Wimper zu zucken (wir schicken ihnen sogar noch Raketen, wenn die von ihnen ausgesandten Söldner in Syrien nicht den gewünschten Erfolg haben und syrische Gegenschläge zu erwarten sind) und tolerieren sogar türkische Willkürjustiz, siehe Welt:

Drei Freisprüche, ein „umfallender“ Richter, ein Anschlag, der nie stattfand, Beweise, die fehlen: Die Soziologin Pinar Selek wurde zu lebenslanger Haft verurteilt. Ein Schritt in die Willkürjustiz.

Das ist Teil unserer Zivilisation, die wir in Mali schützen. Kein Wunder, das unsere Seite für Massenmorde verantwortlich ist.

Nun – mein Herz schlägt eher für die Tuareg (deren Gast ich einmal war) oder die Kurden (deren Gast ich einmal war) als für Willkürjustiz und Genozid, deshalb hätte ich gerne, das wir Deutschen uns da ´raushalten., bevor wir hier, im friedlichen Herzen Zentraleuropas, ähnliche Probleme bekommen. Immerhin war ich auch früher kein Freund von deutschen Terroristen, die damals jenen Alfred Herrhausen ermordeten, der sich so vehement für die Entschuldung der Dritten Welt eingesetzt hatte.

Die Probleme kriegen wir aber jetzt auch – wir bekommen es nur nie so richtig mit, weil wir immer nur nach bösen Moslems Ausschau halten. Nochmal die Welt:

Buttersäure-Anschläge, Kettensägen-Folter und Zwangsprostitution. Dies sollen teils rechtsextreme Kriminelle organisiert haben.

 

Der Verweis auf „Rechtsextreme“ stört hier etwas, weil es nur „teils“ Rechtsextreme waren. Was aber alle waren: Mitglieder einer äußerst gewalttätigen Bande, die Deutschlands und Europas Zukunft sein werden, wenn sich das ethische Bewußtsein weiter zersetzt. Diese Banden toben schon in ganz Nordafrika und zermürben dort einen Staat nach dem anderen, alle normalen ethischen Grundsätze des normalen Durchschnittseuropäers sind bei denen völlig außer Kraft gesetzt und durch Elemente aus Horrorfilmen ersetzt worde.

Und die Justiz?

Findet so etwas gut, wie der Zeitblog Störungsmelder gerade schreibt: Bahnmitarbeiter auf Gleise geschubst, gefährliche Körperverletzung, Sachbeschädigung, Verwendung von Nazi-Symbolen, sexistische Attacken auf die Schaffnerin und Beleidigungen? Da greift die Justiz hart durch:

Kevin S. wurde wegen gefährlicher Körperverletzung zu sechs Monaten auf drei Jahre Bewährung verurteilt. 

Als Tabubrecher und Wahrheitsfanatiker sage ich einfach mal: das ist so gewollt.

Jene Zivilisation, die wir gerade in Mali verteidigen, hat sich endgültig abgewandt von dem „Schwächling“ – wie Jesus nach Malachi Martin von den Abtrünnigen im Vatikan abfällig genannt wird. Die internationale Elite hat die Nase voll von den Weicheiern und Sozialromantikern, ihre mit Totenkopf geschmückten Elitesoldaten (siehe Yahoo) führen einen Weltkrieg gegen die letzten Reste der noch nicht gleichgeschalteten Religion, um ihren Triumph vollständig zu machen.

Wir verstehen das nicht, weil Disney uns Satanismus immer mit falschen Bildern verkauft: blutrünstige Höllendarstellungen aus dem Mittelalter sind da in  unseren Vorstellungen präsent, dabei ist die Denkrichtung der Elite unter den Satanisten eine ganz andere: ihr Hauptziel ist es, das Dogma Atheismus weltweit als Standardüberzeugung (und dogmatische Staatsreligion) durchzusetzen, weil die menschliche Seelen an die Erde gebunden sein sollen. Hört sich schräg an, aber wir müssen hier mal kurze Zeit in das Denken anderer Menschen hineinversetzen, Menschen, die viele Milliarden in die Förderung atheistischer Glaubenssätze investieren  – sogar ganze Blogs kann man mit diesen Geldern gut finanzieren, sofern man überzeugt die Hauptbotschaft vermittelt: es gibt nichts außerhalb der sinnlich erfahrbaren Welt,

Der Geist, den wir in uns wahrnehmen, ist nur ein Illusion, seine Kommunikation mit Wesen von außerhalb ist eine Krankheit, nach dem biologischen Ende erlöschen wir wie das Bild des Fernsehers, wenn der Strom ausfällt. Ein geschlossener, dogmatischer Argumentationskreis, den zu brechen sich kaum noch Autoren wagen – ganz schnell ist man fundamentalistischer Terrorist. Darum gibt es keine Milliardenförderung für Nahtodesforschung, Remote Viewing-Experimente oder Doppelblindstudien über jene Menschen (aus allen Kulturen) die behaupten, mit Gott (in allen Abarten) reden zu können – dabei wäre es doch spannend, zu sehen, ob man anhand der Aussagen, die sie machen, auf eine einheitliche Quelle schließen kann … oder eben nicht.

Im Glauben des ideologischen Satanismus ist Luzifer der Herr der Welt, ungerecht aus dem Himmel verstoßen, ein edler Anführer der Engel in all seinem Glanz und Glorie auf ewig auf die Erde verbannt in Gemeinschaft mit den haarlosen Affen, die er so verachtet.  Geboren ist diese Ideologie im 19.Jahrhundert als streng antikatholische Bewegung (von der sie ihre Symboliken und Rituale ableiten) – und schnell sah sie, wie sehr sie aus Wissenschaft ein dogmatisches Instrument machen konnte, das ihrer Religion, ihrem Glauben dient: die Seelen der Menschen auf Erden für immer unter Satans Herrschaft zu halten.

Und in diesem Rahmen erklärt sich auf einmal, warum wir gegen jene Religion einen Weltkrieg führen, die ihren Glauben noch ernst nimmt.

Wer sich nun ruhig zurücklehnen will, weil das ja ein Kampf von Sektenanhängern unter sich ist und jederzeit Gott eingreifen könnte, um diesem Spuk ein Ende zu bereiten, dem sei gesagt, das Gott dies 1933 auch nicht getan hat, als eine menschenverachtende politische Strömung in Deutschland die Macht ergriff, eine Strömung, die auch heute noch in Deutschland mordet und sich aktuell zu immer größeren Horden zusammenschließt.

Satanisten sind ein politische Problem – kein weltanschauliches. Ein Beispiel? Hier, die Presse aus Österreich:

Er war eine nationale Ikone, ein Exzentriker mit weißblonder Mähne, befreundet mit Margaret Thatcher und Prinz Charles, von Queen und Papst für seine Wohltätigkeitsarbeit geadelt und geehrt. Und er war offenbar einer der schlimmsten Kinderschänder der britischen Geschichte.

Er schändete sogar sterbende Kinder (the sun) und hatte – was Kenner der Materie nicht verwundert – einen satanistischen Hintergrund (Express). Geehrt von Queen und Papst.

Wenn katholische Krankenhäuser schwangere Frauen aus Furcht vor der Kirche abweisen, gibt es ein Riesengeschrei in der Presse. Über die Tatsache, das sich im Inneren der westlichen Zivilisation eine menschenverachtende Organisation breit macht, wird nicht groß weiter berichtet – und das, obwohl Kinder ihre Opfer sind.

Die Verrohung der Sitten in Deutschland ist … kein zufälliges, natürliches Gewächs. Dafür gibt es in Politik, Medien und Gesellschaft einen Rahmen, der das Volk nahezu unmerklich umerzieht und in asoziale Richtungen leitet.

Wenn es diese Organisation geschafft hat, am 29.6.1963 den „Richtungskampf“ innerhalb der Kirche zu gewinnen, wie groß ist dann ihre Macht, ihr Einfluss auf die Menschheit im Jahre 2013? Welche wichtigere Aufgabe haben wir eigentlich, als alles mögliche daran zu setzen, diese Möglichkeit zu überprüfen?

Aber was machen wir?

Wir sehen uns dieses Bild oben an – und obwohl es Kindern Angst machen würde, geeignet ist, sensiblen Gemütern Alpträume zu bescheren und mit nichts in Zusammenhang steht, was laut dem Neuen Testament die „Frohe Botschaft“ ist, machen wir uns keine Gedanken darüber, warum das so ist, welche Absichten und Intentionen die vielen vielen Menschen hatten, die geholfen haben, dieses Kunstwerk dort im Herzen der katholischen Kirche zu etablieren.

Aber wieso auch?

Wir machen uns ja auch keine Gedanken darüber, warum die Bundeswehr ihre Drohnen bewaffnet, warum sie (als Privatarmee ohne Anbindung ans Volk) Kämpfe in modernen Großstädten trainiert, warum wir die Abschlachtung eines freien Reitervolkes in Mali oder einer ganzen Volksgruppe in der Türkei unterstützen müssen oder unsere Mitbürger immer weiter verrohen … und dabei noch die Gnade der Justiz erfahren dürfen.

Darf ich mal aus einem prophetischen Text der Gegenseite zitieren?

Matthäus 24/15:

Wenn ihr nun sehen werdet den Greuel der Verwüstung stehen an der heiligen Stätte,  wovon gesagt ist durch den Propheten Daniel, – wer das liest, der merke auf!

Aufmerken … das täte uns auch gut, ohne das Greuel der Verwüstung an heiligen Stätten stehen – und die Führer dieser Welt bei ihren Feiern im Vatikan auf ein äußerst unappetitliches Abbild schauen.

Lauschen wir mal einer weltlichen Interpretation der Johannesapokalypse, hier aus Wikipedia

In einer aktuellen Version hält sich mit Daniel Rubinstern  ein Autor zugute, in den Texten die sog. Mysteriensprache erkannt und daraus die etwa 700 Symbole und deren zeitliche Reihenfolge entschlüsselt zu haben. Demzufolge entsprechen zum Beispiel die ersten 6 Siegel und die ersten 6 Posaunen 12 geistigen und gesellschaftlichen Fesseln, die bis zur Entmündigung des Bürgers in heutiger Zeit führen und ihn seiner sozialen und finanziellen Freiheiten berauben.

Weitere Beispiele: Wasser steht für das Unterbewusstsein oder das Unbewusste, Geschwüre stehen für Abartigkeit oder verfehlten Lebensweg, die Hure von Babylon für die Weltmacht des Geldes, die Posaune als Symbol einer Verkündung von Herrschenden an Untertanen. Die Zahl 6 für die Materie, das Materielle oder Nichtlebendige, die 7 für das Wirken Gottes hinter der Materie, die 12 für die Vollkommenheit, die 13 für die Erleuchtung, den Erleuchteten, die 666 als dreifache 6, je eine für die Verneinung einer göttlichen Quelle, für die Materie ohne sie lenkenden Geist und für die Diktatur des Intellekts, in summa für den dialektischen Materialismus.

Und das sprechende Bild des Tieres? Hat vielleicht gerade jeder vor sich, wenn er diesen Artikel liest.  Und die sozialen und finanziellen Fesseln gibt es von Bank oder Arbeitsamt.

Passt doch alles, oder?

 

 

 

 

 

 

 

 

Die neue Weltordnung – und ihre Zeichen im Vatikan

Samstag, 5.1.2012. Eifel. Es gibt Themen, die reizen nicht so. Zum Beispiel das Thema "Neue Weltordnung". Ganz schnell schwimmt man dabei in einer Masse brauner Gesellen ... oder in absoluter Leere.  Dann jedoch tauchen zufällig ein paar Dokumente auf, die erstmal nichts miteinander zu tun haben - aber zusammengestellt einen Blick auf gewaltige Verschiebungen hinter der politischen Weltbühne erlauben, Verschiebungen, die gesteuert werden. Das diese Verschiebungen gesteuert werden müssen, scheint jedem klar, der Kants Schrift zum ewigen Frieden gelesen hat: das wir als vernünftige Wesen im Jahre 2013 noch nicht das Paradies auf Erden haben (trotz dem Zusammenbruch der Sowjetunion als letztem großem Feind des vernünftigen Westens) kann nur einen Grund haben: da dreht jemand dran (oder aber: Kant war doof, was wir hier jetzt aber nicht diskutieren werden). Eins der Dokumente, die ich hier vorstellen möchte, stammt aus der Vollversammlung der Lutheraner in Winnigpeg vom Sommer 2003 ... es wurde aber nicht zur Veröffentlichung freigegeben. Hören wie es uns einfach mal an:

Samstag, 5.1.2012. Eifel. Es gibt Themen, die reizen nicht so. Zum Beispiel das Thema „Neue Weltordnung“. Ganz schnell schwimmt man dabei in einer Masse brauner Gesellen … oder in absoluter Leere.  Dann jedoch tauchen zufällig ein paar Dokumente auf, die erstmal nichts miteinander zu tun haben – aber zusammengestellt einen Blick auf gewaltige Verschiebungen hinter der politischen Weltbühne erlauben, Verschiebungen, die gesteuert werden. Das diese Verschiebungen gesteuert werden müssen, scheint jedem klar, der Kants Schrift zum ewigen Frieden gelesen hat: das wir als vernünftige Wesen im Jahre 2013 noch nicht das Paradies auf Erden haben (trotz dem Zusammenbruch der Sowjetunion als letztem großem Feind des vernünftigen Westens) kann nur einen Grund haben: da dreht jemand dran (oder aber: Kant war doof, was wir hier jetzt aber nicht diskutieren werden). Eins der Dokumente, die ich hier vorstellen möchte, stammt aus der Vollversammlung der Lutheraner in Winnigpeg vom Sommer 2003 … es wurde aber nicht zur Veröffentlichung freigegeben. Hören wie es uns einfach mal an:

„In unseren vielfältigen Lebenssituationen sind wir alle mit denselben negativen Konsequenzen neoliberaler Wirtschaftspolitik (dem sog. „Washington Consensus“) konfrontiert, die zu wachsender Not, vermehrtem Leid und größerem Unrecht in unseren Gemeinschaften führen … Diese falsche Ideologie gründet auf der Annahme, dass der auf Privateigentum, ungezügeltem Wettbewerb und der unabänderlichen Geltung von Verträgen aufgebaute Markt das absolute Gesetz ist, das das menschliche Leben, die Gesellschaft und die Umwelt beherrscht. Hier handelt es sich um Götzendienst. Es führt dazu, das die, die kein Eigentum besitzen, systematisch ausgeschlossen werden, die kulturelle Vielfalt zerstört wird, instabile Demokratien demontiert werden und die Erde verwüstet wird… Die weltweiten negativen Auswirkungen der wirtschaftlichen Globalisierung sind in allen Teilen unserer Gemeinschaft spürbar, aber doch besonders im Süden sowie in Mittel- und Osteuropa … Luther erinnert die Geistlichen auch daran, dass sie verpflichtet sind, verborgenes Unrecht einer wirtschaftlichen Praxis, die die Schwachen ausbeutet, aufzudecken.“ (Aus: Carl Amery, Hrsg, Briefe an den Reichtum, Luchterhand, 1. Auflage 2005, Seite 217).

Klare, christliche Worte. Man stelle sich mal vor, was geschehen würde, wenn über eine Milliarde Christen (Fernsehstars, Politiker, Wissenschaftler, Unternehmer) gegen den Götzendienst zu Felde ziehen würden: von heute auf morgen wäre Schluß mit der Neoliberalisierungsbarbarei. Wir könnten auch jetzt damit anfangen … immerhin haben wir 2012 gemerkt, das auch stabile Demokratien demontiert werden können: 2013 plündert Spanien die Rentenkassen (siehe Spiegel), die Immobilienpreise in Griechenland fallen um 70% (siehe Griechenlandblog) – die internationale Finanzwelt kennt keine Grenzen mehr: ein guter Grund, ihr Einhalt zu gebieten.

Leider wurde diese Passage aus der Abschlusserklärung gestrichen, dafür erfährt man, das die Kirchen andere Maßnahmen ergriffen haben: sie haben die Bezüge ihrer Spitzenleute massiv erhöht.

Dem normalen Leser bleibt verdutzt zurück und fragt sich: wieso das?

Nun – seit gestern kenne ich die Antwort. Ich habe sie zufällig gefunden, weil ich über ein Bild gestolpert bin. Ich fand es im Kopfständlerblog. Eine besondere Quelle dafür habe ich nicht gefunden – und ich gebe zu: Anfangs habe ich es für einen Scherz gehalten. Allerdings blieb mir das Lachen schnell im Halse stecken, denn dieses Machwerk ist echt (siehe Wikipedia, Rome Reports,). Der Anschaulichkeit halber setze ich das Bild mal hier ´rein und hoffe, das ich damit keine Urheberrechte verletze:

 

Man muss es sich schon im Detail anschauen. Je nachdem, wie die Lichtverhältnisse sind (ausgeleuchtet übrigens mit preisgekrönter deutscher Solarenergie), kann man Totenschädel in den verästelten Strukturen erahnen, die für den Kenner mittelalterlicher Kunst eher an Höllendarstellungen und die Leiden gequälter Seelen im ewigen Feuer erinnern.  Die Christusgestalt selber wirkt auch mich eher wie ein sardonisch-triumphierender Antigott, der sich an den endlosen, ewigen Qualen geschundener Seelen ergötzt anstatt an jenen Menschen, der einst meinte: „Verkaufe alles, was Du hast, gib es den Armen und folge mir nach“.

Nun – das ist mein subjektiver Eindruck. Vielleicht gibt es hier Leser, die dieses Gebilde als stillvollen Ausdruck der christlichen Botschaft der Nächstenliebe verstehen. Um sicher zu gehen, das dieses Werk bewusst und mit Absicht so geschaffen wurde, habe ich mich ein wenig mit dem Künstler beschäftigt:  Pericle Fazzini.

Im deutschen Wikipediaeintrag findet man keinen Hinweis darauf, das er Schöpfer der Bronzeskulptur ist, aber der Rome Report erinnert sich noch daran … und auch, was diese Skulptur bedeuten soll:

When he created it in 1977, Fazzini explained that the statue shows Jesus rising from the crater of a nuclear bomb. “The Resurrection” is made from bronze and measures 66 feet tall and 23 feet wide.

Christus steigt aus einem  Nuklearbombenkrater auf? Nun – als Kunstobjekt nicht uninteressant … aber in der Empfangshalle des Papstes? Schaut er deshalb so sardonisch drein? „Seht mal ihr Krücken, das habt ihr nun davon?“ Nun, ich scheine meinen Emotionen noch trauen zu können: anstatt die Feuerhölle des Mittelalters haben wir hier die Nuklearhölle der Gegenwart. Aber wie kann ein normal denkender Mensch so etwas als Leitsymbol in die Kirche stellen? Einmal abgesehen davon, das es eine ästhetische Geschmacklosigkeit darstellt und die christliche Botschaft ziemlich pervertiert („Evangelium“ ist eine „frohe Botschaft“ – die Botschaft, das Christus erst dann kommt, wenn die Nuklearkrater wachsen, empfinde ich als weniger froh…), ist sie auch politisch gefährlich: eine nicht geringe Anzahl von „Christen“ aus den USA träumt ganz real den nuklearen Holocaust herbei, siehe Heise:

Leider halten es in Europa nur wenige politisch Verantwortliche für notwendig, sich über die Vorstellungswelt der christlichen Apokalyptiker gründlich zu informieren. Das ist angesichts des großen Einflusses von US-Endzeitpropheten grob fahrlässig. Seit der Zeit des Reaganismus warnen vor allem lateinamerikanische Befreiungstheologen vor den gefährlichen Ideen vieler evangelikaler Massenverführer in den Vereinigten Staaten. Franz J. Hinkelammert schrieb über sie bereits 1989:

Je schlimmer, um so besser, das ist das fundamentalistische apokalyptische Denken. In unserer heutigen Welt ist der Fundamentalismus wohl die wichtigste Denkform, die der Zerstörung einen positiven Sinn abgewinnen kann. Je schlimmer es wird, um so besser, denn jede Katastrophe ist ein Zeichen der Zeit, das die Wiederkunft Christi ankündigt. Der Fundamentalismus ist daher auch wohl die einzige, viele Menschen bewegende Ideologie, die dem Atomkrieg einen Sinn abgewinnt. Als Atom-Armageddon wird er als Hoffnungszeichen in die Sicht der Zukunft aufgenommen. Wo alles zerstört wird, da wird alles gut.

Denen dürfte die Statue und ihre Aussage sehr gefallen.  Ich selbst würde in diesem Moment immer noch nicht stutzig werden. Es fehlt einfach eine konkrete Verbindung zwischen evangelikalen Endzeitchristen und dem Vatikan, ebenso wie ich keine Verbindung zwischen kirchlichen Strukturen und den Herren der Globalisierung sehe … bis gestern jedenfalls.

Angeregt durch die in meinen Augen höllische Darstellung bzw. höllische Präsenz im Vatikan erinnerte ich mich an ein altes Buch, das mir schon oft begegnet ist, das ich aber nie lesen wollte: Der letzte Papst von Malachi Martin, zuerst 1996 in den USA erschienen. Es ist ein Roman, der – so die Rezensenten – von etwas ganz Ungeheuerlichem berichtet: von der Inthronisation Satans im Vatikan. Nun – eine Religion, die die Leiche ihres Gottessohnes überall in der Gegend herumhängt und damit kleine Kinder ängstigt, die ganz in Schwarz mit roten Streifen herumwandelt und einen der ihren zum Stellvertreter Gottes auf Erden ernennt, hat schon an sich etwas satanisches an sich … deshalb gab es ja diesen Luther und hundert andere Widerständler gegen diese seltsame „Tradition“ – das Thema war also für mich nicht sonderlich interessant.

Aber die Rezensenten irrten.

Ich habe erst 236 Seiten gelesen … aber schon jetzt genug Puzzelstücke, um Antworten zu bislang ungeklärten Fragen zu finden. Es geht nicht um die Kirche und Satan … es geht vielmehr um den Einfluss einer mächtigen Gruppe von (aus katholischer Sicht auch satanischen) Geschäftsleuten, die nicht mehr oder weniger wollen als eine neue Weltordnung:

„Gegen Ende Dezember 1989 waren zehn Männer an den amerikanischen Präsidenten herangetreten, die als wahre Riesen in den größten, wichtigsten und wohlhabensten transnationalen Unternehmen galten. Männer, die die Kontrolle über Telekommunikation, und Elektronik und Öl, Agrarwirtschaft, Finanz- Versicherungs- und Rückversicherungswesen hatten“. (M.Martin, Der letzte Papst, Schneekluth 1997/Weltbild, Seite 221).

Ihr Argument: wenn die USA nicht schnellstens Gegenmassnahmen ergreifen würden, so gäbe es 1993 ein Großeuropa inklusive Russlands, dem die USA nichts mehr entgegenzusetzen hätten. Das galt es zu verhindern – das sah der Präsident (Reagan oder Bush – macht wohl in Echt keinen Unterschied) ein.  Wäre schön für Europa gewesen, wenn es so gekommen wäre – die Bodenschätze Russlands, die Technologie und der Reichtum Europas … das wäre eine gelungene Kombination, um sich aus den Wirren der Welt herauszuhalten und Frieden zu schaffen.

Leider gibt es ganz konkret benennbare Menschen, die an Friede kein Interesse haben.

Man wird sich jetzt zurecht fragen: wer ist eigentlich dieser Malachi Martin? Und meint er das überhaupt ernst mit seinem Roman? Viel Material über ihn findet man im englischen Wikipediaeintrag (der deutsche ist wieder einmal sehr … dünn).  Mit Hilfe von Google findet man eines der letzten Interviews mit Malachi Martin von Uri Dowbenko als PDF-Dokument auf Zeitdiagnose.de.

Dort steht Malachi Martin zu seinen Behauptungen – und erklärt, das er die Romanform wählte, um seine Erfahrungen risikoloser für alle Beteiligten an die Öffentlichkeit bringen zu können. Ohne diesen Aspekt könnte man denken, es handele sich um einen lustigen Unterhaltungsroman, der mal eben die Kirche auf den Arm nimmt. Aber auch ohne Martins Bekenntnis zur Echtheit der Grundlagen seiner Geschichte verblüfft die Tatsache, das sie viele seltsame und merkwürdige Begebenheiten der Geschichte der letzten zwanzig Jahre hinreichend erklären … auch die Tatsache, wieso die Kirchenoberen der Lutheraner so erpicht darauf waren, die oben genannte Stellungnahme aus der Abschlusserklärung zu streichen, obwohl sie doch nur eine einfache, vielfältig belegbare Wahrheit beschreiben: Martin zeigt in seinem Roman ebenfalls auf, wie geschickt Kirchenfürsten für die neue Weltordnung geworben werden … einerseits mit dem Versprechen, die Welt in ein irdisches Paradies zu verwandeln, andererseits aber … mit der konkreten Einbindung der Bischöfe in lukrative Geschäfte, mit dem Versprechen, das sie beim Bau der neuen Weltordnung nicht leer ausgehen werden. Bezahlt wird auch vorher.

Da fließen selbstverständlich nur Taschengelder – Taschengelder, wie sie auch der deutsche Bundeskanzler bislang bekommt. Um die Dimensionen zu verstehen, über die wir da reden, reicht vielleicht ein Blick in die Einkommensstruktur einfacher Sparkassendirektoren. 107 davon gibt es in NRW – und die verdienen pro Kopf bis zu 756 000 Euro im Jahr (siehe Handelsblatt) – doppelt soviel wie ein Bundeskanzler. So züchtet man sich erfolgreiche Bodentruppen für eine neue Weltordnung heran und setzt auch für deutsche Bischöfe lukrative Ziele, denn die – vom Steuerzahler finanziert – sind im Vergleich dazu arme Leute, siehe spart-euch-die-kirche:

Bischöfe werden i.d.R. vom Staat besoldet. In den westlichen Bundesländern beziehen sie ein Gehalt meist nach Besoldungsstufe B6 (7.778,83 EUR), Erzbischöfe gem. B10 (10.740,52 EUR), in München sogar nach B 11 (11.157,60 EUR). Ihr Monatseinkommen liegt incl. Zulagen, geldwerter Vorteile und dem umgelegten 13. Gehalt bei ca. 10.000 bzw. 13.000 bzw. 13.500 EUR. Ihre Pension macht 71,75 % dieses Gehalts aus.

Der Spiegel nannte vor zwei Jahren einmal andere konkrete Zahlen:

Im Gespräch mit SPIEGEL TV erklärte Kirchenexperte Carsten Frerk die Lage am Beispiel von Bayern: Die sieben Bistümer des Freistaats haben jährliche Kircheneinnahmen von rund 1,2 Milliarden Euro, trotzdem zahlt das Land die Gehälter von beispielsweise fünf Bischöfen und zwei Erzbischöfen, zwölf Weihbischöfen, 60 Kanonikern sowie 33 Erziehern an bischöflichen Priester- und Knabenseminaren.

In Bayern flossen dafür allein im vergangenen Jahr 65 Millionen Euro vom Freistaat an die katholische Kirche, hinzu kamen 21 Millionen für die evangelischen Kollegen. Auch Baden-Württemberg zeigte sich gegenüber den Geistlichen großzügig: Je 49 Millionen zahlte das Land 2009 an die katholische und die evangelische Kirche.

Malachi Martin hat diesen Geldsegen vorhergesagt.

„Gehe hin, verkaufe alles, was Du hast und gib es den Armen“.

Schön wäre es – die Realität ist anders. Wir Bürger regen uns über die Brotkrumen für Bischöfe auf, zahlen aber ein Vielfaches für einfache Sparkassendirektoren auf Kreisebene, ohne uns etwas dabei zu denken … dabei zeigt das deutlich, welche Finanzvolumen entsprechende Akteure den Bischöfen in Aussicht stellen können – oder jedem anderen, der an einer neuen Weltordnung arbeitet.

Und weil die Realität innerhalb der Kirche, innerhalb des Vatikans eine andere als rein christliche  ist, können wir zurecht daraus schlussfolgern, das Malachi Martins Bild unangenehme Realitäten zeichnet, Realitäten, die zudem auch plausibel sind.

Eine europäische Union mit einem fest integriertem Russland wäre der Horror für die US-Wirtschaft.

Also gehört die europäische Union zerschlagen … was gerade mit Hilfe der US-Größe Goldman-Sachs geschieht.

Aus dieser Perspektive sieht es so aus, als ob wirklich eine verschworene Allianz von Superreichen an einer neuen Weltordnung arbeitet. Das tun manche von ihnen auch ganz offen, siehe PNAC:

Das Project for the New American Century (PNAC), zu deutsch: Projekt für das neue amerikanische Jahrhundert, war eine US-amerikanische neokonservative Denkfabrik mit Sitz in Washington, D.C.. Es befand sich im selben Gebäude wie das American Enterprise Institute.

Es wurde im Frühjahr 1997 als nicht-kommerzielle Ausbildungsorganisation mit dem Ziel gegründet, für weltweite Führerschaft der Vereinigten Staaten zu werben. Das PNAC wurde im Jahr 2006 aufgelöst. Die 2009 gegründete Foreign Policy Initiative ist als Nachfolgeorganisation des PNAC zu sehen. 

Und was macht PNAC so?

Das PNAC vertrat unter anderem folgende Thesen:

  • US-amerikanische Führerschaft ist sowohl gut für die Vereinigten Staaten von Amerika als auch für die ganze Welt.
  • Eine solche Führerschaft erfordert militärische Stärke, diplomatische Energie und Hingabe an moralische Prinzipien.
  • Eine multipolare Welt hat den Frieden nicht gesichert, sondern stets zu Kriegen geführt.
  • Die Regierung der Vereinigten Staaten soll Kapital schlagen aus ihrer technologischen und wirtschaftlichen Überlegenheit, um durch Einsatz aller Mittel – einschließlich militärischer – unangefochtene Überlegenheit zu erreichen.

Wenn Diplomatie gescheitert sei, seien Militäraktionen ein akzeptables und nötiges Mittel (Carl von Clausewitz). Das PNAC befürwortet die weltweite Errichtung dauerhafter eigener Militärstützpunkte, um die USA weitestgehend unangreifbar zu machen. Als „Weltpolizist” (bzw. „Welt-Ordnungs-Hüter”) hätten die Vereinigten Staaten die Macht, in einer chaotischen „hobbesianischen” Welt für die Einhaltung von Recht und Gesetz gemäß den von den USA gesetzten Maßstäben zu sorgen – wenn es sein muss, auch ohne Absprache mit oder Rücksichtnahme auf Verbündete und andere supranationale Organisationen, Verträge und sonstige Rechtsverbindlichkeiten (Unilateralismus). Darin sehen alle Kritiker einen klaren geschichtlichen Rückfall hinter die mühselig errungenen Fortschritte im Völkerrecht seit demWestfälischen Frieden.

Das ist alles öffentlich zugänglich … und erklärt hinreichend die politischen Erscheinungen der letzten zwanzig Jahre. Martins Protagonisten waren Ende der neunziger Jahre sehr in Eile, weil ein großes Ereignis bevorstand, das das Rad der Geschichte unwiederruflich zu ihren Gunsten drehen könnte, wenn sie nur schnell genug sind. Am 11.9.2001 gab es dann in der Tat so ein Ereignis – und danach rollte eine Welle von Kriegen über die Welt, wie man sie zuvor für undenkbar gehalten hat.

Dabei hat PNAC sie schon fünf Jahre zuvor gefordert.

2013 gibt es in der Welt mehr Kriege als je zuvor, die Wirtschaft wankt seit Jahren von einer Katastrophe zur nächsten, Menschenrechte werden zugunsten von Profiten in den stabilsten Demokratien Europas mit Füssen getreten, ohne das die Kirche als Hüter der göttliche legitimierten Menschenrechte auch nur einen Hauch von Widerstand liefert … mich hätte es da nicht gewundert, wenn Margot Kässmann wirklich mit Gerhard Schröder heimlich  im Auto gesessen hätte.

Das Bild passt auf jeden Fall.

Nach Malachi Martin haben diese Geschäftsleute, die damals an den Präsidenten herantraten, großzügige Vollmachten erhalten, die Weltgeschichte nach ihrem Gutdünken zu gestalten.

Nach ihm haben sie sich mit viel Mühe Einfluss in der EU, im Vatikan und in vielen anderen, entscheidenden Gremien erkauft – oft auch mit einer sehr schönen Geschichte: die Errichtung einer Weltregierung (wohl nach Maßgaben des PNAC), die Auflösung der Nationalstaaten und somit auch Möglichkeit der Kriege zwischen ihnen: ein Paradies auf Erden soll es werden, ganz dem „Ewigen Frieden“ nachempfunden, der nach Kant der einzige Endzustand der Geschichte sein kann.

Was sehen wir aber als Bodenpersonal der Staaten im Alltag?

Einen immer stärkeren Abbau von Menschlichkeit, sozialem Denken und eine Verbrämung solchen Denkens als „Sozialromantik“ … ein Wort, dessen Gegenstück als „asozialer Pragmatismus“ oder einfach auch als „Satanismus“ beschrieben werden kann: „Tu was Du willst, soll sein Dein ganzes Gesetz“.

Für Reiche ist das schon Alltag.

Für Arme jedoch … wird wahrscheinlich gerade an einer neuen Weltordnung gebastelt, die als krönenden Höhepunkt aus einem nuklearen Krater besteht, aus dem Christus dann auferstehen soll.

Ich würde da aber dazu raten, den Vatikan und seine Künstler ernst zu nehmen: was da aus den Trümmern der Zivilisation (bzw. der Krönung der wissenschaftlichen Arbeit der materialistisch-atheistischen Gesellschaft) heraufsteigt, ist ein sardonisch grinsender Anti-Gott.

Und das ist dann – mal wieder völlig jenseits aller versprochenen Paradiese – die wirkliche Realität jener „Neuen Weltordnung“.

„Tu was Du willst, sei Dein ganzes Gesetz“ … Frank Schirrmacher (FAZ) hat dazu ein ganzes Buch geschrieben, das aktuell heiß diskutiert wird, obwohl es noch nicht herausgekommen ist, siehe randomhouse:

Dieses Buch erzählt davon, wie nach dem Ende des Kalten Kriegs ein neuer Kalter Krieg im Herzen unserer Gesellschaft eröffnet wird. Es ist die Geschichte einer Manipulation: Vor sechzig Jahren wurde von Militärs und Ökonomen das theoretische Model eines Menschen entwickelt. Ein egoistisches Wesen, das nur auf das Erreichen seiner Ziele, auf seinen Vorteil und das Austricksen der anderen bedacht war: ein moderner Homo oeconomicus. Nach seiner Karriere im Kalten Krieg wurde er nicht ausgemustert, sondern eroberte den Alltag des 21. Jahrhunderts. Aktienmärkte werden heute durch ihn gesteuert, Menschen ebenso. Er will in die Köpfe der Menschen eindringen, um Waren und Politik zu verkaufen. Das Modell ist zur selbsterfüllenden Prophezeiung geworden. Der Mensch ist als Träger seiner Entscheidungen abgelöst, das große Spiel des Lebens läuft ohne uns.

Der Homo Oeconomicus arbeitet schon jetzt mit Hochdruck an einer neuen Weltordnung – dazu braucht er gar keinen Satanismus. Aber gäbe es jenen: er würde ihm perfekt dienen, auch ohne je von ihm gehört zu haben.

Das Geschöpft von Militärs und Ökonomen ist der perfekte Homo Satanicus, der es letztlich total „geil“ finden wird, in einer nuklearen Explosion zum Wohle seines Erlösers zu verglühen.

Was dieses Geschöpf aber erstmal alles anstellt, wenn es wirtschaftliche, gesellschaftliche und politische Macht in Händen hält, welche Schachzüge es sich ausdenkt, wie es die einzelnen Würdenträger der Gesellschaft für sich gewinnt, um an sein Ziel zu kommen, wie es Schritt für Schritt immer mehr Organisationen infiltriert, um seinen Willen durchzusetzen, das konnte man schon in dem Roman von Malachi Martin nachlesen: ein schönes Werk für jene, die strategisches Denken und Handeln studieren wollen.

Die anderen können sich mit dem oben gezeigten Bild begnügen: es sagt für sich genommen eigentlich schon mehr aus als meine 3000 Worte hier:

Der Papst im Vatikan vor einem Christus, der aus einem nuklearen Krater aufsteigt – sind wir eigentlich ganz sicher, das wir nicht versehentlich in Folge unkontrollierter Experimente durchgeknallter Wissenschaftler in einem Horrorroman gelandet sind?

 

Die Neue Weltordnung – und ihre Enthemmungen im Alltag

Dienstag, 8.11.2011. Eifel. Der Herbst ist da. Fast  hätte man gedacht, er würde diesmal ausbleiben. Es gibt Menschen, die denken so. Die denken ernsthaft, es könnte mal einen Sommer geben, der nicht in einem Herbst endet, auf den ein langer, kalter Winter kommt.  Das sind noch nichtmal wenige - nein, es ist die absolute Mehrheit im Land, die wirklich denken, das die politische Bewegung, die Hartz-IV-Abhängige dazu zwingt, ums Überleben zu kochen, vor ihnen halt macht. Wie schon nach 1933 haben viele eine feste Überzeugung: "Gut, sie holen Juden, Kommunisten, Zigeuner, Schwule, Christen, Sozialdemokraten, Ausländer, Arbeitslose, Dichter, Behinderte, gut, sie holen auch Adelige, Soldaten, SA-Führer - aber MICH, MICH holen sie nicht!" - eine Überzeugung, die so lange hält, bis die Gestapo früh morgens klingelt. Bei uns im Lande merkt man gerade, das nicht nur die Arbeitslosen geholt werden. 12,6 Millionen Bürgern droht Armut, vielen hilft es auch nicht, das sie noch Arbeit haben, insgesamt sinken die Reallöhne auf breiter Front, angestoßen durch viel zu niedrige Regelsätze bei Hartz IV: Ausnahmen: Energieversorger und Finanzdienstleister, Branchen, in denen man schon mal gern den Preis durch falsche Daten manipuliert, um so richtig abkassieren zu können.

Dienstag, 8.11.2011. Eifel. Der Herbst ist da. Fast  hätte man gedacht, er würde diesmal ausbleiben. Es gibt Menschen, die denken so. Die denken ernsthaft, es könnte mal einen Sommer geben, der nicht in einem Herbst endet, auf den ein langer, kalter Winter kommt.  Das sind noch nichtmal wenige – nein, es ist die absolute Mehrheit im Land, die wirklich denken, das die politische Bewegung, die Hartz-IV-Abhängige dazu zwingt, ums Überleben zu kochen, vor ihnen halt macht. Wie schon nach 1933 haben viele eine feste Überzeugung: „Gut, sie holen Juden, Kommunisten, Zigeuner, Schwule, Christen, Sozialdemokraten, Ausländer, Arbeitslose, Dichter, Behinderte, gut, sie holen auch Adelige, Soldaten, SA-Führer – aber MICH, MICH holen sie nicht!“ – eine Überzeugung, die so lange hält, bis die Gestapo früh morgens klingelt. Bei uns im Lande merkt man gerade, das nicht nur die Arbeitslosen geholt werden. 12,6 Millionen Bürgern droht Armut, vielen hilft es auch nicht, das sie noch Arbeit haben, insgesamt sinken die Reallöhne auf breiter Front, angestoßen durch viel zu niedrige Regelsätze bei Hartz IV: Ausnahmen: Energieversorger und Finanzdienstleister, Branchen, in denen man schon mal gern den Preis durch falsche Daten manipuliert, um so richtig abkassieren zu können.

Wird man entdeckt, kann man sich ja immer noch mit Massenentlassungen wehren und sich so der Mitläufer bei den globalen Volkswirtschaftsvernichtungen gezielt entledigen, damit auch in den Kreisen der besser bezahlten Sklaven niemand auf falsche Gedanken kommt.

1997 forderte Michel Chossudovsky in seinem Werk „Global Brutal“: Entwaffnet die neue Weltordnung! Die Ideologie des freien Marktes stützt neue und brutale Formen staatlicher und suprastaatlicher Intervention, die auf der bewussten Manipulation von Marktkräften beruhen. Die Bedingungen des WTO-Abkommens zur Sicherung des freien Handels sichern tatsächlich die Rechte der weltgrößten Banken und multinationaler Konzern. Dagegen verlieren die Bürger in den einzelnen Ländern das Recht auf politische Beteiligung… (aus: Global Brutal, Zweitausendeins, Erste Auflage 2002, Seite 34).

Vierzehn Jahre später ist diese Erkenntnis auch in Deutschland angekommen, die Wirkungen der neuen Weltordnung erleben wir jeden Tat aufs Neue – ohne das wir sie wahrnehmen. Wir wissen, das die Welt Maschinen die Macht auf der „Straße der Tyrannen“, der Wall Street, übernommen haben – siehe Zeit, wir wissen, das die Märkte das Volk nicht mögen – siehe FAZ – und deshalb im Prinzip als Staatsfeind gehandelt werden müssten, aber: wir sind zu spät gekommen. Wir haben den Schuss nicht gehört, den Zug verpasst, die Zeit zum Handeln verpennt.

Nun geht es um unseren Goldschatz – der sowieso schon in Manhatten liegt. Kein Wunder, das Obama, Sarkozy und Cameron den jetzt einfach auch mal offiziell in Besitz nehmen wollten. Das käme ihnen sicher gerade gelegen – bei den Goldpreisen. Immerhin lauern noch 386 Milliarden Euro Schulden als Altlasten in den Büchern von Europas Banken und die US-Verschuldung erreicht bald das Niveau von Portugal, Belgien und Irland. Bezeichnend, das solche Nachrichten inzwischen schon in den eigentlich biederen „Mittelstandsnachrichten“ auftauchen – scheinbar merkt man da gerade, das Hartz IV wirklich als Grundversorgungsniveau für ALLE angedacht ist.

In der Schweiz sieht man deutlich, das nicht nur Griechenland in Bedrängnis ist:

Die Aufregung in Deutschland ist gross. Die übrigen Europäer, die Amerikaner und sogar dieEuropäische Zentralbank hätten sozusagen einen Griff in die Schatulle des Landes versucht, was die Regierung unter Kanzlerin Merkel erst im letzten Moment habe verhindern können. So lassen sich die Berichte mehrerer deutscher Medien zusammenfassen.

Dort kann man sich solche Überlegungen noch leisten, während hierzulande die Medien auf allen Ebenen immer enthemmter im Umgang mit den Opfern der „Neuen Weltordnung“ werden – siehe Stuttgarter Zeitung.

„Enthemmung“ ist auch das Stichwort im Umgang der Staaten untereinander, dies gehört mit zur neuen Weltordnung, die sich gerade vor aller Augen entfaltet. Staaten, die nicht mitmachen, werden niedergemacht, nach Afghanistan, dem Irak, Libyen kommen jetzt Syrien und der Iran dran, Russland und China stehen auch auf der Liste.

In der Schweiz darf man auch noch offen darüber berichten, was die Feinde der neuen Weltordnung auszeichnet:

Kostenloser Strom, keine Zinsen auf Kredite, 10 Cent pro Liter Benzin, kostenlose Bildung und medizinische Versorgung und spannende Alternativen zu Hartz IV:

Wenn ein Libyer keine Arbeit bekam nach dem Studium, zahlte der Staat das durchschnittliche Gehalt des Berufs in dem er eine Arbeit suchte, bis eine fachlich adäquate Beschäftigung gefunden wurde.

Wollten Libyer in der Landwirtschaft Karriere machen, erhielten sie Ackerland, eine Bauernhaus, Geräte, Saatgut und Vieh als Schnellstart für ihre Farmen und das alles kostenlos.

Das nennt man: fördern statt fordern. Führt dazu, das 25% aller Libyer eine Hochschulabschluss hatten und der Staat ein Riesenvermögen besaß.

Sowas gehört natürlich sofort vernichtet, das leuchtet mir ein. Insofern wundert es mich nicht, das Gaddafis weibliche Leibwache das Schicksal ereilte, das ich erwartet habe: brutal gefoltert und einer Massenvergewaltigung unterzogen – der neuen Weltordnung waren sie ein besonderer Dorn im Auge.

„Neue brutale Formen suprastaatlicher Intervention“ vor aller Augen vorgeführt: wehe aber, man glaubt an einen Plan wie der Kongressabgeordnete Larry P. McDonald (hier bei Zeitkritiker):

„Der Drang der Rockefellers und ihrer Verbündeten ist es, eine Weltregierung zu kreieren, welche Kapitalismus und Kommunismus vereint – unter ihrer Kontrolle. Meine ich eine Verschwörung? Ja, das tue ich. Ich bin überzeugt davon, dass so ein Plan existiert – [die Eliten] planen es und ihre Absichten sind unglaublich bösartig.“

Gut, das wir darüber nicht nachdenken dürfen, das die Enthemmung der deutschen Presse uns vor derlei Erkenntnissen beschützt. Wir dürfen erfahren, das das aktuelle Wirtschaftssystem Bettler produziert anstatt – wie Libyen – Hochschulabsolventen, das der Machtzuwachs des IWF die europäischen Sozialstaaten zu entmündigten Vasallenstaaten degradiert, die wie zuvor ihre Bürger durch die Angenda 2010 ihrer politischen Souveränität beraubt werden, das unbekannte Mächte Staaten unbekannte Bedinungen diktieren – aber Zusammenhänge dürfen wir nicht mehr sehen.

Irgendwann werden unsere Geldautomaten kein Geld mehr ausgeben – ein Phänomen, das die Schweizer gerade erleben dürfen – dann wird auch der Letzte Tünnes verstanden haben, das „sie“ auch ihn holen. Namen sammeln „sie“ schon jetzt – ganz enthemmt:

In Herrn K.s Berichten tauchten dann Namen auf wie der von Sabine Leutheusser-Schnarrenberger, der von Klaus Hahnzog, der auch gewählter Verfassungsrichter am bayerischen Verfassungsgerichtshof ist, oder der der grünen Fraktionsvorsitzenden im bayerischen Landtag, Margarete Bause. Auch Rechtsanwältin Angelika Lex wird genannt. Sie kannte Herrn K. von diversen Veranstaltungen persönlich, »seit 20 Jahren«. Schon »beeindruckend« findet sie die Erkenntnis, dass sie quasi jahrelang einem Spitzel gegenübersaß. »Das war niemand, der sich in eine Diskussion aktiv eingebracht hat, der war einfach immer da«, erinnert sie sich.

Ihre Empörung richtet sich nun nicht gegen das Spitzeltum an sich, sondern dagegen, dass offenbar der Verfassungsschutz auch unbescholtene Bürger und demokratische Organisationen aushorchen ließ: »Das Sammeln derartiger Informationen ist verfassungs- und rechtswidrig«, so die gewählte Verfassungsrichterin. 

Das alles – konnte man schon Ende der neunziger Jahre sehen. Für Schachspieler war dort schon klar, das die neue Weltordnung einen 11.9.2001 als Initialzündung brauchte – der ja dann auch kam, ebenfalls mit den zu erwartenden Unregelmässigkeiten.

Wenn wir jetzt im Umgang miteinander weniger enthemmt werden, würden wir stutzig werden dürfen, wie schön passend sich alles zusammenfügt.  Stattdessen spötteln wir mitten im Orkan über diejenigen, die behaupten, es gäbe einen Kapitän, der zumindest versagt hat – wenn nicht sogar ein ziemlich boshafter Mensch ist, ja, man findet auch genug Menschen, die den Orkan als leichte Brise beschreiben, weil sie unter Deck noch nicht nass geworden sind.

Jetzt … hilft eigentlich nur noch beten, denn hoffentlich wollen „sie“ nur unser Geld, unser Glück und unsere Arbeitskraft.

Wenn wir Pech haben, sind „sie“ aber noch bescheuerter, als wir es uns vorstellen können: der wahre christliche Apokalyptiker aus den USA weiß, das sein Jesus nur dann zurückkommt, wenn Israel untergeht. Wenn man da jetzt nachhilft … kommt der vielleicht ein wenig früher und belohnt seine treuen Vasallen mit dem ewigen Leben auf der himmlischen Ranch.

Noch schlimmer wird es, wenn „sie“ wirklich ausgebildete Satanisten sind: dann finden sie die zunehmende Enthemmung der menschlichen Gemeinschaft einfach nur geil und wollen noch viel mehr davon.

Und das geil gut ist, weiß ja inzwischen auch jedes Kind, oder?

Gut, das wir wissen, das es „sie“ nicht gibt und das internationale Politik nur ausgewürfelt oder durch Ziehung von Lottozahlen bestimmt wird.

Das beruhigt ungemein.

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