Neale Donald Walsch

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„The Secret“ – das Gesetz der Anziehung … ein tödliches Geheimnis.

eifelphilosoph_200

eifelphilosoph_200Sonntag, 26.10.2014. Eifel. Ja – Sonntag ist. Der Tag, der dem Gebet vorbehalten ist, der Ruhe, der Entspannung und der Besinnlichkeit. Es sei denn: man hat ein Handy und einen „engagierten“ Chef, E-Mail reicht auch … oder einfach Wochenenddienst. Ja – war doof, dass wir nicht gemerkt haben, dass Besinnlichkeit vor Arbeitsterror schützt – dafür wurde sie speziell geschaffen und mit harten Kämpfen gegen die Obrigkeit durchgesetzt. Bald wird der Sonntag ein Tag wie jeder andere sein: die Maschinen fordern ihn, die Rendite verachtet ihn, die Menschenfeinde genießen seine Demontage. Anstelle eines unsichtbaren, liebevollen, allmächtigen und sehr weisen Vaters (der im aramäischen Original noch Vater/Mutter war) haben wir nimmersatte Maschinen und virtuelle Werte zu Göttern erhoben … bzw. zu obersten, nicht mehr hinterfragbaren Instanzen.

Wir merken noch nicht mal mehr, dass wir direkt wieder in die selbstverschuldete Unmündigkeit marschieren, die wir während der Zeit der „Aufklärung“ verlassen haben, weil unsere Tage mit Lärm überfüllt sind (manches davon nennt man Musik, vertreibt aber auch die Gedanken), der unsere Besinnlichkeit zerstreut (die strikt Stille fordert – oder die seichte Geräuchkulisse des Sommerwaldes). Dieser Marsch führt uns direkt in primitivste magische Vorstellungen hinein, in Formen schwärzester Magie, vor der weise Menschen nicht umsonst schon seit Jahrtausenden warnen.

Nun – bevor wir uns aber dem Kernthema zuwenden, brauchen wir ein paar Vorbemerkungen, denn ich merke schon, wie die Anhänger des primitiven dogmatischen Materialismus sich die Hände reiben, weil sie sich erhoffen, dass die „Esoteriker“ wieder eine Abfuhr erteilt bekommen. Haben Sie sich schon mal Gedanken darüber gemacht, woraus diese „Materie“ besteht? Ja – da müssen Sie sich Gedanken machen, es ist im Kleinen wie im Großen: vertrauen Sie nur der reinen Anschauung, so ist die Erde eine Scheibe, um die sich die Sonne dreht (und diese Beobachtung ist enorm seriös: Milliarden von Menschen machen sie jeden Tag: die Sonne geht auf, zieht über uns hinweg und geht wieder unter – ein Narr, wer etwas anderes denkt) – und das ganze Firmament.

Ich war mal beim Institut für Hochenergiephysik in Österreich (ja, Internet macht´s möglich – auch ohne großen Reiseaufwand inklusive Umweltzerstörung), habe mich über das Atom aufklären lassen:

Allerdings wissen wir schon längst, dass ein Atom alles andere als unteilbar ist. Es baut sich auf aus einer Atomhülle, die je nach Element aus verschieden vielen Elektronen besteht, und einem Atomkern. Interessant sind dabei die Größenverhältnisse: während die Hülle (und damit das Atom selbst) typischerweise 10-10m durchmisst (das ist ein Zehnmillionstel Millimeter), ist der Kern noch etwa zehntausendmal kleiner. Wäre der Atomkern ein Fußball, so wäre die Atomhülle so groß wie etwa 440 Fußballfelder.

Also ist das Verhältnis Atomkern zu Atomhülle 1: 10000. 1 Teil Atom gegen 10 000 Teile gar nichts, bzw. keinerlei festen Substanz – das wollen wir erstmal festhalten.

Sicher, unsere Anschauung sagt uns, dass alles herum fürchterlich dicht und fest ist: aber zur Feststellung dieser (falschen) Tatsache verfügen wir nur über sehr grobschlächtige Instrumente („Augen“, zum Beispiel), die uns eine Illusion von Materie vermitteln, die genauso irreal ist wie die „Scheibenwelt“.

99,999 % der Welt bestehen aus … GAR NICHTS. Ein Wunder, dass wir nicht sofort zum Erdkern heruntersinken …. aber scheinbar gibt es da noch mehr Elemente als „Materie“, die wir zu berücksichtigen haben. Das zu erklären, wollen wir mal der Physik überlassen. Wir wollen aber mal eins festhalten: „Geist“ scheint in dieser Welt noch das Festeste zu sein, an das wir uns klammern können – der Rest scheint doch sehr hohl zu sein. Und weiter möchte ich folgern: wo Geist (mangels sonstiger fester Masse) auf einmal eine solche Dominanz erhält, ist Platz für viel echte Zauberei: da ist das „Über-Wasser-laufen“ noch eine der leichtesten Übungen.

Denken Sie selbst nach – und vertrauen Sie den nicht sektengebundenen Physikern (der „dogmatische Materialismus“ – gleichermaßen beliebt bei Kapitalisten und Kommunisten – ist eine Sekte … wie alles, was sich um ein religiöses Dogma schart) und ihre Messungen – sie werden sehen, dass sich Welten voller Zauber offenbaren: so impliziert doch die „viele-Welten-Interpretation“ der Beobachtungen des „Doppelspaltexperimentes“ das wir in jeder Millionsten Sekunde Billionen von Welten gebären:

Eine weitere Interpretation ist die sog. Viele-Welten-Interpretation. Dort geht man davon aus, dass sich unsere Welt zu jedem Zeitpunkt in unendlich viele parallele Welten aufspaltet, in denen jeweils ein bestimmter Ausgang des Experimentes realisiert ist (z.B. jeweils eine Welt für die Wege 1 und 2). Dies löst das Problem des Geistercharakters der Teilchen, da nun in jeder Welt die Position deterministisch bestimmt ist.

Völliger Irrsinn, oder? Und das ist nur der Anfang. Schon die Heisenbergsche Unschärferelation kam auf den „Wellencharakter der Materie“ … womit jede „feste Substanz“, die uns unsere primitiven Sinne täglich vorgaukeln, ins Reich der Phantasie verbannt wurde. Na ja – nicht umsonst haben Physiker eine mathematische Symbolsprache entwickelt, die außer ihnen keiner versteht: Anlagebetrüger arbeiten nach ähnlichem Muster.

Eine lange Vorrede – eine Vorrede, die zeigt, wie viel Platz für Magie und Zauberei in unserer Welt ist. Was mit Sicherheit „real“ ist, ist der menschliche Geist (ja, in der Tat auch sein Denken, aber nicht unbedingt sein denken in „Sprache“), er war nie etwas anderes als „Welle“, als Schwingung – als Geist, der im Moment des Todes lediglich die zeitlich sinnvoller Weise beschränkte Kooperation mit anders schwingenden Wellen beendet (die möglicherweise sogar nur durch seinen „Willen“ zusammengehalten worden ist, sich aber aufgrund ihres minderen Charakters nicht für längerfristigen Gebrauch eignen) und für sich auf anderen Ebenen des Seins weiterschwingt – wir werden noch ein paar Jahrhunderte brauchen, um hier klar sehen zu können, schätze ich mal.

Nun geschieht derzeit auf Erden etwas ganz Besonderes, ja, sogar historisch Einzigartiges: diese Welt der Magie, Mystik und Zauberei trifft auf das moderne „Ego“, eine künstlich in den fünfziger Jahren produzierte und der westlichen Menschheit mit großer Gewalt aufgedrückten Existenzform, die sich selbst als das einzig reale im Universum begreift.

Ja, genau: das hatten wir schon mal, diese Sichtweise erlebte schon unwillkürliche Höhepunkte bei den Denkern des Mittelalters, die sich als Zentrum des Universums sahen – aber halt nicht sich persönlich, sondern die Menschheit an sich. Heutzutage ist sogar dieses „Wir“ zuviel, heute gilt nur noch ein“Ich“.

Trifft nun dieses megagroße aufgeblasene aber kaum charakterlich ausgeformte „Ich“ auf die unfertigen Deutungen der Physik, geschieht etwas Besonders: eine absonderliche Mutation der Geschichte entsteht, eine verformte, deformierte und letztlich tödliche Religion erhebt ihr fürchterliches Haupt über die Welt um Tod und Verderben zu säen … und die Bande zwischen den Menschen zu zerschneiden.

Was es gemeint?

Nun – die US-amerikanische Kultur des Wunschdenkens. Sie kommt auf allen möglichen Wegen daher, dominiert auch die bundesdeutsche „Beraterkultur“ und „Selbsthilfeliteratur“ – mit erstaunlichen Ansprüchen (siehe sein.de):

 „Glücklich, so viel habe ich gelernt, bin ich dann, wenn ich das Leben mit allem, was es mit sich bringt, in die Arme schließe“, sagt Neale Donald Walsch in seinem neuen Buch „Glücklicher als Gott“.

Glücklicher als Gott. Vielleicht auch mächtiger als Gott?

Spinnen wir den Gedanken nicht weiter, bleiben wir bei der Technik: dem Gesetz der Resonanz oder der Anziehung.

Was es besagt?

Nun – das ist im Prinzip ganz einfach: man macht aus dem Spruch „Gleiches zieht Gleiches an“ ein Naturgesetz. Man könnte auch einen anderen Spruch nehmen und so eine andere Religion aufbauen („Ungleiches ergänzt sich gern“). Auch das Prinzip des Verkaufens dieser Botschaften (die in aller Regel enorm teuer sind) ist immer das Gleiche, auch wenn es sich unterschiedlich realisiert: man argumentiert mit Fallbeispielen.

Vor Jahrzehnten habe ich mal eine eigene Philosophie in dieser Hinsicht entwickelt (ein Spaß, den ich oft erzählt habe … bis ich germerkt hatte, dass andere ihn zu einem Lebenshilfebuch verarbeitet hatten): die Macht des Klopfens. Ja – genau, klopfen Sie drei mal auf den Tisch, wünschen Sie sich dabei etwas (sollte schon ein innigster Herzenswunsch sein) – uns schon geht ihr Wunsch in Erfüllung. Ja doch, machen Sie mal das Experiment – und beschreiben Sie mir den Erfolg.

Ja, sicher, bei vielen passiert gar nichts. Aber … gemäß den ehernen Gesetzen der Wahrscheinlichkeit werden einige Erfolgsgeschichten mein zweites Buch füllen: dass nach dem Klopfen immer nur Negatives eintritt, ist extrem unwahrscheinlich. Nach dem zweiten Buch kommen dann Filme, Seminare, Vorträge. Wer keinen Erfolg hat, ist halt selbst schuld: falsch geklopft, falsch gewünscht, falsches Holz am Tisch, Menschen mit dunklen Gedanken im Zimmer – die Anzahl der Ausreden ist unendlich.

Das ganze reicht für ein paar Millionen Euro Umsatz … und eine Vielzahl von Menschen, die an ihrer Klopfunfähigkeit verzweifeln.

Auch die Philosophie des Herrn Walsch ist nichts Neues – schon seit Jahrtausenden empfehlen Herrscher den Untertanen ihr Schicksal zu aktzeptieren. In Deutschland ist eine Bärbel Mohr mit ihren „Bestellungen beim Universum“ berühmt geworden, leider verstarb sie früh (siehe Sein.de):

Was bedeutet es, wenn mit Bärbel Mohr eine der bekanntesten Protagonisten der „Bestellungen ans Universum“ an Burn-Out und Krebs verstirbt? Ein Einzelfall? Oder ist diese Philosophie vielleicht doch nur ein grandios gehypter Irrtum, der eine Menge Geld mit den Wunschträumen von Glückssuchern verdient? Was ist dran am Gesetz der Anziehung? Haben wir da was falsch verstanden?

Weniger egomane Kulturen hätten das als Wink der Geister, der Ahnen oder der Götter verstanden, den Lebensweg radikal zu ändern – nicht jedoch die „Gläubigen“, die wider aller Erfahrung der Geschichte … und wider alle Menschlichkeit, Nächstenliebe und Hilfsbereitschaft … ihren Alptraum weiter verbreiten wollen:

Dennoch glaube ich, dass diesen Theorien eine spirituelle Wahrheit zugrunde liegt. Dass Resonanz tatsächlich eines der grundlegenden Gesetze des Universums ist – gerade in unserer Zeit. Ich habe tausende Male erlebt, wie sich die äußere Realität nach inneren Durchbrüchen innerhalb kürzester Zeit radikal verändert hat. Wie durch das Begreifen bestimmter Lernaufgaben manche Situationen, (die sich vorher wie ein roter Faden durch mein Leben zogen) einfach nicht wieder aufgetaucht sind. Wie durch kleine Verschiebungen in meinem Inneren wahre Wunder im Äußeren passiert sind. Ich würde trotzdem niemals versuchen, solche Veränderungen mit meinem Willen „herbeizuführen“.

Die äußere Realität verändert sich in der Tat gerade in großem Ausmaß – weniger allerdings aufgrund der inneren Prozesse von David Rotter (Autor des Artikels zum Tode von Bärbel Mohr), sondern aufgrund von konkreten Entscheidungen von Menschen mit Macht – und hiermit sind wir beim zentralen Thema, denn darum geht es bei dieser Religion: um Macht und Selbstherlichkeit, um die Macht des Egos von David über den ganzen Rest des Universums.

Früher hatte man solche Typen „Schwarzmagier“ genannt, heute sind die Leitbild einer ganzen Kultur.

Natürlich hat David recht mit seiner Beobachtung: in der Tat geschehen manchmal auch positive Dinge um uns herum. Und manchmal geschehen sie sogar gleichzeitig mit Veränderungen im Inneren – nur ist der Schluß, dass das eine das andere bewirkt, sehr willkürlich. Ebenso können wir die Beobachtung machen, dass sich die Sonne um die Erde dreht: jeden Tag! Trotzdem ist das falsch.

Was aber viel schlimmer ist: völlig ausgeblendet wird in dieser Religion der „Andere“.

Kein Wunder: der Egomane hat keinen Blick für den anderen Menschen, hält ihn für eine Illusion – wie den Rest der Welt, ein belangloser Bestandteil eines Universums, das sich den eigenen Wünschen zu fügen hat. Der „Andere“ hat jedoch gelegentlich auch ganz eigene Wünsche … eigene, egomane Wünsche, kleine Träume von Reichtum durch Ramschpapiere, Waffenhandel, Frauenhandel, Drogenhandel und was es noch so an Ärgerlichkeiten gibt. Gelegentlich hat der Andere auch mal Lust auf Vernichtungslager oder Weltkrieg – da sind halt die Wünsche so verschieden, wie die Menschen, die sie haben.

Auch die großen Gurus der Selbsthilfeszene sitzen nicht glücklich im Wald herum und warten darauf, dass ihnen – wie im Schlaraffenland – die gebratenen Tauben in den Mund fliegen, nein, sie arbeiten hart und diszipliniert an ihren Verkaufsgeschichten, schreiben Bücher, drehen Filme, veranstalten Seminare und halten Vorträge … alle mit dem völlig irrationalen Verkaufsversprechen, dass man nach Zahlung des Geldes Aladins Wunderlampe in Händen hält.

Und die Preise der Gurus sind saftig (siehe Süddeutsche):

Auf seiner Website sendet der selbsternannte Trainer der nächsten Erfolgsgeneration Grüße von Richard Bransons Privatinsel und lädt ein paar Klicks weiter nach Hawaii ein, zu seinem Seminar „Billionaire-Bootcamp“.

Na ja, nicht ganz, ohne Flug und Unterkunft kostet der Spaß 10995 US-Dollar. Meine Friseurin war in diesem Jahr dabei und musste, mit Blumengirlande behangen, auf dem fiesen Teppich eines Konferenzsaals herumkrabbeln, „Ich tue es!“ rufend.

Tja – und wenn dann der Zauber nicht klappt, war man halt selbst Schuld,

Je weniger er klappt, umso miserabler ist man selbst. Holocaust, Tsunami, Weltkrieg … das kleine Ego bekommt die Verantwortung für jedes kleinste Missgeschick der gesamten Weltgeschichte

Auf kritische Fragen, wie denn Opfer von Katastrophen oder despotischen Systemen und todkranke Kinder ihre Tragödie auf schlechte Gedanken zurückführen sollen, kontern die Muntermacher: „Der Einzelne oder eine ganze Gesellschaft haben sich wohl auf eine Frequenz gebracht, die mit Unglück auf der gleichen Welle schwingt.“ Sie schlagen vor, dass andere diese schlechten Nachrichten meiden sollen, um sich von den „bad vibes“ nicht anstecken zu lassen. Macht man das am besten auch mit Freunden, die in einer Krise stecken?

Alle Gauner, Lumpen, Mörder, Vergewaltiger und Zuhälter werden den Gurus zujubeln; endlich haben sie eine Welt, in der sie sich hemmungslos austoben können.

Nächstenliebe … ist etwas für Sozialromantiker.

Die Verantwortung für jede böse Tat – und sei sie noch so brutal, pervers und abartig – wir allein den Opfern zugeschrieben: das Paradies für brutale, perverse und abartige Menschen ist nah.

Es wird die Hölle auf Erden werden … und darum stehen diese Gedanken unter der Rubrik „Politik“.

„The Secret“ … und wie seine ganzen Abarten und Vorgänger auch noch heißen mögen … ist ein tödliches Geheimnis.

Und für religiöse, magische, mystische Menschen die dunkle Seite der Macht, der Teufel, Cthulhu persönlich, der Antichrist … oder einfach erschreckend dämlich.

Das Gegenteil des Geheimnisses „wünsch Dir was“ ( mit dem der Satan laut christlicher Legende schon den Sohn Gottes verführen wollte)?

Liebe Deinen Nächsten wie Dich selbst.

Politisch gesehen: Sozialstaat für alle statt Vernichtungslager für die Minderwünscher, die es einfach nicht gebacken bekommen und der Welt nur auf der Tasche liegen.

Natürlich gibt es Menschen, die diese Religion gut finden: jeder, der was hat, wird zum Gott erhoben, jedem, der nichts hat, wird versprochen, dass er bald alles hat, was der hat, der schon jetzt was hat: eine irrationale Kultur grenzenloser Gier, für die wir im Prinzip wirklich jede Sekunde unendlich viele Universen entstehen lassen müßten.

Und was ist nun mit der wirklichen, echten, realen Zauberei?

Nun – die ist wohl ein wirkliches, echtes, reales Geheimnis. Ist ja auch logisch: wäre sie bekannt, wäre sie nicht mehr geheim.

Eine Tip möchte ich jedoch geben: es mag sein, dass alle Not nur dazu dient, den Charakter zu formen, ihn so stark zu machen, dass der Geist ohne Schmerzen über die Schwelle des Todes treten kann – in jenes lockerer gestrickte Reich, wo seine Gedanken Realität werden können … weshalb nur charakterlich starke Wesen Einlass finden – wie Gandhi, Alber Schweizer oder Mutter Theresa.

Doch hierüber sprechen wir ein ander mal.

 

 

 

Neale Donald Walsch – Lügen mit Gott

Neale Donald Walsch - Lügen mit Gott

Ostermontag, 21.4.2014. Eifel. Heute ist ein wichtiger, schöner Tag für die christlichen Menschen in meinem Lebensumfeld: der Sohn Gottes hatte vor 2000 Jahren den Tod besiegt und seine frohe Botschaft verkündigt. „Bald“ sollte sein Reich kommen, wo Löwe und Lamm friedlich zusammenliegen. Nun – ist schon ein bischen her. „Bald“ ist für Gottessöhne wohl ein recht dehnbarer Zeitraum – oder wir haben wieder nur einen aramäischen Satz falsch verstanden, der stümperhaft ins Griechische übersetzt wurde, dann laienhaft vom Griechischen ins Lateinische und in voller Unkenntnis der wahren Wortbedeutung des Sprachgebrauches jener Menschen, die diese tote Sprache aktiv anwandten eine Übersetzung ins Deutsche fand. Was wenige wissen: wir haben gar nicht eine Bibel – wir haben hunderte. Durch jede Übersetzung entsteht eine neue, die mit dem Original nur noch wenig zu tun hat – und die Ergebnisse sind oft verblüffend … so wird aus „Gott“ nicht mehr der liebende Vater, sondern die „all-eine Vater-Mutter“ – um nur ein Beispiel zu nennen.

Schlimm, wenn die schriftliche Überlieferung der christlichen Religion auf so wackeligen Beinen steht, dass man fast jede Aussage damit belegen kann … und fast jede Aussage damit belegt hat: Umweltzerstörung und Umweltrettung, Weltkrieg und Widerstand, Frauenunterdrückung und „Heiligung“ der Frau, Hexenjagden und den Kampf gegen sie, Legitimation des Kaisertums … und des Königsmordes. Nun – bei so vielen Seiten kein Wunder. Und kein Wunder, dass der Staat (und nicht die Kirche) tausend Theologen beschäftigt, um hier wissenschaftlich Klarheit in die Aussagen der Priester zu bringen: als „Agent Gottes“ stellt man immerhin eine enorme Autorität da, die schnell die Autorität der gewählten Regierung in Frage stellen kann … vor allem wenn diese Regierung auch nur ansatzweise inhumane Praktiken in ihrem Verantwortungsbereich duldet … oder initiiert.

Angesichts der katastrophalen Lage hinsichtlich der einst willkürlich als „Bibel“ zusammengestellten Texte ist es kein Wunder, dass die Menschen sich wieder jenen zuwenden, die direkt mit Gott reden … oder sich mittels entsprechender Techniken selbst auf die Suche nach der Quelle des Lebens begeben. Über einen jener Menschen – einen der neuen „Propheten“ – muss ich nun ein paar Worte verlieren. Warnende Worte, ist seine Leere doch bösartig, menschenfeindlich und äußerst gefährlich ich meine Neale Donald Walsch, einen Amerikaner.

Wenn Amerikaner über Spiritualität reden, bekommt das in der Regel immer Ähnlichkeiten mit Disney, Coca Cola und McDonalds: es wird bunt, süß und gehaltlos – jedenfalls, wenn man eine gewissen Vorbildung in griechischer Philosohie (deren Gedankenwelt weit vor dem Christentum begann) und auch schon mal die verschiedenen Argumentationen griechischer Denker bezüglich des „göttlichen“ durchdacht hat. Herrn Walsch nehme ich ein wenig davon aus – aber immerhin hat der ehemalige Inhaber einer Werbeagentur das nötige „Know-How“ im Verkauf – und durch seine „Hobbys“ auch einen umfassenden Überblick über religiöse Kulte (siehe ekd):

Rückblickend beschreibt sich Walsch als religiösen Sucher: „Ich wollte mehr von diesem Gott und beschloss darauf, wieder zur Kirche zu gehen. Vielleicht suchte ich auf die falsche Weise an den falschen Orten. Ich ging zu den Lutheranern, dann zu den Methodisten. Ich versuchte es mit den Baptisten und den Kongregationalisten. Aber ich war wieder in die auf Angst gegründete Theologie hineingeraten. Ich lief davon. Ich erforschte den Judaismus. Den Buddhismus. Jeden ‚ismus’, den ich ausfindig machen konnte.“

Seine Bücher erreichen Millionen – und seine Botschaft hat Millionen geholfen, ihr Leben zu verstehen, zu meistern, mit seinen Widrigkeiten zu ertragen. Dafür gebührt ihm Respekt.

Ich möchte ihm auch nicht unterstellen, bewusst und offensichtlich gelogen zu haben, gehe sogar so weit, zu akzeptieren, dass er wirklich mit einer inneren Stimme geredet hat, die er für Gott hielt. Ich bin Philosoph, kein Dogmatiker, ich darf das. Ich habe einiges über ihn gelesen … und das Werk „Zuhause in Gott“ komplett … obwohl es schwer fiel. Es fiel schwer, einen Gott zu verstehen, der die Lektüre von Büchern über Quantenmechanik empfahl … immerhin weiß man als Wissenschaftstheoretiker, dass die Erkenntnisse der Physik immer im Fluss sind … und in zehn Jahren womöglich schon wieder völlig anders gedeutet werden als heute. Auch der Sprachmelodie seines „Gottes“ unterschied sich auffallend von jenen Erfahrungen der menschlichen Mystiker, die die Menschheit über Jahrtausende gesammelt hat. Aber: was weiß ich schon. Und wer will schon gegen Götter argumentieren – außer mir.

Nun … der Kampf gegen falsche Götter ist seit dreistausend Jahren die vornehmste und oft mutigste Aufgabe der Philosophie. Sie hat sich schon gegen die obersten Tyrannen gestellt, als das christliche Gottesbild noch nicht mal in Ansätzen formuliert war, gräßliche ägyptische Gottkönige die Welt verheerten und tausend lokale Terrorgötter den Menschen das Leben vermiesten: hier war es schon extrem mutig, sich auf die Straße zu stellen und den Menschen die (überraschend christliche/jüdische) Botschaft zu bringen, dass man sich überhaupt nicht mit diesen kleinen Tyrannen auseinandersetzen muss, sondern lieber sein eigenes Leben leben, nett zum Nachbarn sein und den Frieden waren sollte, selbst wenn der Kriegsgott nach Erfüllung schreit.

„Zuhause in Gott“ handelt nun vom Leben nach dem Tode – ein Thema, das uns alle angeht. Als jemand, der Thanatologie als Hobby betreibt, möchte ich mir das Urteil erlauben, zu sagen, dass die über den Tod gemachten Aussagen in keinem Widerspruch zu der menschlichen Erfahrung stehen, wie wir sie in vorchristlichen Schriften wie dem tibetanischen Totenbuch, dem ägyptischen Totenbuch oder den Vorstellungen der nordamerikanischen Indianer von den „ewigen Jagdgründen“ finden.  Die Skizzierung eines multidimensionalen Universums, die Vorstellung einer Zeit, die nur das „Jetzt“ kennt, die Trivialisierung jeglicher Form von Höllenvisionen (die es geben kann … die aber kein Leid erzeugen, weil wir im Jenseits keinerlei Schmerzempfinden haben), die Vorstellung, das wir selbst es sind, die mit unserem Willen aktiv die Erfahrungswelt des Jenseits kreiiren – das alles ist möglich. Ich halte es für äußerst wahrscheinlich wahr – es steht auch nicht im Widerspruch zu denErfahrungen, die man mit Sterbenden machen kann – Erfahrungen, zu denen Neale Donald Walsch nach eigenen Angaben über Elisabeth Kübler-Ross Zugang hatte.

Ich möchte aber nicht die Theorie fördern, dass er ein Schwindler ist, der sich seinen „Gott“ zusammengeklaubt hat – das wäre vor seinem Hintergrund zwar möglich … aber trotzdem eine Unterstellung. Ich sehe keinen Grund, warum ich mich mit meinem Urteil über sein Urteil stellen sollte … und trotzdem erlaube ich mir, vor dieser neuen Religion zu warnen. Ja – es ist eine neue Religion, dir dort kommen soll und künstlich gebacken wird, es sind einige neue Propheten im Namen Gottes unterwegs, manche haben schon 400000 Priester ausgebildet, die missionierend durch die Welt ziehen, ohne das die Medien dies groß berichten.

Warum?

In Walsch´ Weltbild gibt es nichts Böses. Alles dient einem guten, größeren Plan, den wir nicht durchschauen. Alles, was wir als Leid deuten, dient nur der Vervollkommnung unserer eigenen Seele. Soweit war Platon übrigens auch schon mal, als die Theorie formulierte, dass wir uns unser Leben wahrscheinlich ausgesucht haben. Es ist die Theorie der Reichen, die immer alles gut finden, was ihren Reichtum legitimiert – und Platon war ziemlich reich. Ein sehr alter Reflex, der den Umgang von Reichen mit Armut bestimmt: die werden schon „selbst schuld“ sein, eine Theorie, die aus den USA über tausend Kanäle in die Welt hinausgetragen wird.

Trotdem wollen wir Walsch´s Gott noch glauben. Nehmen wir an, es gibt wirklich nichts Böses auf der Welt … warum glaubt aber sein Gott dann selbst nicht daran? Er wendet sich nämlich – konsequent und innerhalb Walsch´s Lehre durchweg logisch – gegen Selbstmord.

„So etwas wie Bestrafung gibt es nicht im so genannten Leben nach dem Tod. Die Hinterbliebenen werden bestraft. Sie erleiden einen unglaublichen Schock, von dem sie sich nie ganz erholen. Alle haben das Gefühl eines riesigen Verlustes. Viele geben sich für den Rest des Lebens die Schuld daran.“ (Walsch, Zuhause in Gott, Arkana 2006, Seite 80).

Man kann auch nicht vor seinem Leben fliehen, man ist gezwungen, es zu wiederholen – doch das soll uns nicht interessieren.

Wir denken für einen Moment weiter. Wenn es schlimm ist (darf ich das: „böse“nennen- angesichts der Wirkung auf die Mitmenschen?), seinem eigenen Leben ein Ende zu setzen … was ist denn dann, wenn ich mich in Ruhe lasse und stattdessen andere vom Leben in den Tod befördere? Tausende? Millionen? Vielleicht sogar systematisch in Konzentrationslagern vergase?

Nun – das wäre ok. Hat ja alles seinen Sinn. Göttliche Weisheit (welches bei Walsch die Weisheit der Menschen selbst ist, der in Wirklichkeit SELBST Gott ist … was seinen Lesern vielleicht ein klein wenig schmeichelt) führt dazu, dass in solchen Prozessen immer alles völlig ok ist, „der Zeitpunkt und die Umstände des Todes sind immer perfekt“ (a.a.O., Seite 202).

Wir normalen Menschen bekommen da einige Probleme, aber „Gott“ klärt uns darüber auf:

„Die Tode vom 11. September 2001, die des Tsunami von 2004, die der Wirbelstürme von 2005, die des Völkermordes in Darfour und dies des Holocausts werden alle erhoben, um einen Ehrenplatz einzunehmen“ (a.a.O., Seite 215).

Tja … „Gott“ …. ich möchte mich hier mal persönlich an Dich wenden … ab hier kannst Du Deine Weisheiten für Dich behalten, denn … sie werden bösartig. Warum eigentlich … redest Du Deinem Propheten ein, das die Opfer von Massenmorden einen „Ehrenplatz“ erhalten … wo doch aus Deiner Sicht Zeitpunkt und Umstände des Todes IMMER perfekt sind … es also keinen guten oder schlechten Tod gibt? Ach ja – außer natürlich Selbstmord. Niemand braucht in dem System, das Du Walsch einredest, einen Ehrenplatz … und ENTWEDER ist auch der Selbstmord immer perfekt …. ODER JEDER MORD IST EINE UNERTRÄGLICHE SAUEREI.

Massenmord erst recht. Aber darum … „Gott“ … geht es Dir ja, oder? Die stille Legitimation von Massenmord, Folter, Vergewaltigung, Raub, Brandschatzung, Qual jeder Art … das ist die leise, kaum erkennbare Nebenwirkung deines wirklichen Plans, oder? Nebenbei sollen sich die Menschen, die diesem Glauben folgen, für Gott selbst halten (wer kann schon solch´ einem „Zuckerle“ widerstehen – in Zeiten sich ausbreitenden Narzissmus und vollenderte Egomanie) … im Weltbild jenes Menschensohnes, der heute von den Toten auferstanden sein soll, gibt es eine ganz spezifische Bezeichnung für so eine Art „Gott“, der selbst Gott anstelle Gottes werden soll.

Man nennt ihn Satan. Warum ich Walsch glaube, dass er mit Dir gesprochen hat? Ergibt sich aus der inneren Logik Deiner Aussagen. Immerhin erklärst Du Walsch, wie er sich verhalten würde, wenn er Deine Lehre korrekt umsetzen würde:

„Achtens würdest Du nie wieder einen anderen Menschen absichtlich – auf physischer oder psychischer Ebene – verletzen.“ (Walsch, a.a.O., Seite 251.)

Wieso sollte ich das nicht mehr tun? Gerade jetzt fällt es mir doch unglaublich leicht, Drohnen zum Mord an anderen Menschen in die Welt hinaus zu schicken, weiß ich doch jetzt, dass der Zeitpunkt des Todes IMMER perfekt ist. Deine Aussagen – nicht meine.

Was müssen wir die Väter der Atombombe feiern und bejubeln, dass sie die Verantwortung übernommen haben, Millionen von uns perfekt ins Jenseits zu befördern.

So einen Unfug kann sich kein Mensch ausdenken, deshalb glaube ich, dass Walsch nicht bewusst lügt. Ich würde Herrn Walsch Scaramelli empfehlen, „Regeln zur Unterscheidung der Geister“. Wenn man schon unbedingt Experimente mit Geistern macht, sollte man sich dessen bewusst sein, dass JEDE bekannte Religion von einer Welt ausgeht, die nicht völlig in Ordnung (oder nur ein böser Schein – wenn nicht sogar komplett „gefallen“ – ist). Auch Atheisten gehen von Welt aus, die reperaturbedürftig ist. Nur DU nicht. Wieso wohl?

Scaramelli (fe-Medien, kissleg, 2011) beschreibt, was Menschen widerfährt, die guten Geistern begegnen. „Liebe, Freude und Friede“ wächst in ihnen (a.a.O., Seite 14) – nicht Toleranz gegenüber Mord an Einzelnen oder an Massen. Die bösen Geister werden auch konkret beschrieben. „Menschenmörder von Anbeginn“ waren sie … und ein Vater der Lüge, der äußerst raffiniert eine böse Lüge hinter tausend guten Wahrheiten versteckt … wie bei Walsch geschehen.

Ich weiß nun: Millionen Menschen haben Walsch gelesen – und noch viel mehr folgen den anderen Propheten der neuen Weltordnung (siehe Dagmar Schubert bei „Wahrheiten.org“). Millionen Menschen glauben an Walsch, viele fühlen sich außerordentlich berührt, vielen hat er sehr geholfen. Jene Menschen möchte ich aufrufen, ein wenig ihre Vernunft zu gebrauchen … wie es Neal Donald Walsch getan hat.

Ja – zwar hat sein Verstand die Botschaft der bösen Geister kritilos übernommen … aber sein Herz nicht. Kein Wunder: „Argumentationsduschen“, die sein  „Gott“ sie vornimmt, sind immer ein Kennzeichen für äußerst schlechte Verkäufer. Von Gott sollte man mehr erwarten. Lesen Sie das Nachwort zu seinem Buch. Dort schildert er den „Zerstörungsprozess“, den man beobachten kann und den es aufzuhalten gilt, damit wir nicht wieder zu „Höhlenmenschen“ werden. Es gilt, die Welt zu heilen … jene Welt, die doch der Himmel selbst ist? Wieso sollen wir diese Riesenarbeit einer langfristigen Umgestaltung in Angriff nehmen, wo doch … eigentlich alles in Ordnung ist?

Jedenfalls hat uns das „Gott“ über hunderte von Seiten hinweg gepredigt … inklusive einiger Widersprüche, die Lügen immer so mit sich bringen.

„Unruhe, Verwirrung, Trübsinn“ …. das sind die deutlich sichtbarsten Symptome für die Wirkung böser Geister, die in uns „Hass und Zorn“ erzeugen wollen (Scaramelli, Seite 21-22). Ohne Hass und Zorn … kein Holocaust. Kein Krieg. Kein Mord. Und was hat „Gott“ bei Walsch bewirkt?

Bitte genau hinsehen: der Aktivismus zur „Rettung der Welt“ entspringt nicht der Ruhe, die seiner Lehre eigentlich entsprechen würde, sondern eher der Unruhe. Und verwirrt ist der gute Herr Walsch die ganze Zeit über.

Kein Wunder: er wird ja auch äußerst elegant hinters Licht geführt … nur folgt sein Gefühl, sein Gewissen nicht seinem Verstand noch den Einflüsterungen böser Geister. Deshalb will er die Welt heilen, die eigentlich der Himmel selbst ist.

Und damit nun wirklich kein Zweifel übrig bleibt: natürlich hat Gott selbst mich geschickt, um den „Fürsten der Welt“ in seine Schranken zu weisen. Natürlich. Kann ich auch beweisen: als Nachfolger Christi bin ich arm, während der Lügenprophet Millionär ist. Wie ich höre, läßt er sich auch die Teilname an Gesprächskreisen oder die Registrierung in seinem „Fanclub“ bezahlen. Der Fürst der Welt hatte schon Christus mit Mammon versucht. Der allerdings – hatte abgelehnt. Hätte sogar zweiter Weltherrscher werden können.

Und jener Gott, der mich geschickt hat, ist der Meinung, dass diese Welt ziemlich aus den Fugen geraten ist. Er hatte diesbezüglich auch schon mal eine Sintflut geschickt – oder seinen Sohn.

Hat beides nichts genutzt.

Möglicherweise müssen wir also selbst Hand anlegen und können nicht blind darauf vertrauen, dass schon alles irgendwie in Ordnung ist.

Könnte sehr anstrengend werden … denn immerhin hat „Walsch´s Gott“ gute Freunde, siehe „Horusfalke“:

Führungspersönlichkeiten, die einsichtig und mutig genug waren, den Beginn einer solchen neuen Weltordnung vorzuschlagen. Euer Präsident Bush, den die Geschichte als einen Mann beurteilen wird, der weitaus mehr Weisheit, Weitsicht, Mitgefühl und Mut zeigte, als die zeitgenössische Gesellschaft anzuerkennen willens oder fähig war, war eine solche Führungspersönlichkeit.

Mein Gott … sieht da 500000 tote Kinder. Seine Kinder. Für ihn sehen „Weisheit, Weitsicht, Mitgefühl und Mut“ anders aus, als durch Lug und Trug einen Angriffskrieg vom Zaun zu brechen, der ein ganzes Land vernichtete.

Mein Gott empfiehlt: liebe Deinen Nächsten wie Dich selbst.

Das kann ich sogar als Atheist empfehlen.

 

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