Merkel

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Strafanzeige gegen Dr. Angela Dorothea Merkel und ihre „verlässlichen Freunde“ bzw. globalpolitischen Pyromanen

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(versendet am 10.05.2019)

An den
Generalbundesanwalt beim Bundesgerichtshof
Herrn Dr. Peter Frank
Brauerstr. 30, 76135 Karlsruhe                                                                                                                                                                                                                                            

                                                                                      Selfkant, den 10.5.2019

Strafanzeige gegen Bundeskanzlerin Dr. Angela Dorothea Merkel wegen Beteiligung am Völkermord zum Nachteil der deutschen Völker gem. § 6 Abs. 1 Nr. 3 Völkerstrafgesetzbuch (VStGB)

Sehr geehrte Damen und Herren,

hiermit erstatte ich wegen der rechtswidrigen Öffnung der deutschen Grenzen seit 2015 und wegen aller sonstigen Tatbeiträge, die in der Folgezeit der Aufrechterhaltung der dadurch gedient haben,

                       Strafanzeige

gegen Bundeskanzlerin Dr. Angela Dorothea Merkel

sowie gegen

alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der aller sonstigen deutschen Behörden / Dienststellen des Bundes, die sich an der Umsetzung / Ausführung dieser Anordnungen der Bundeskanzlerin Dr. A. D. Merkel mitgewirkt haben

wegen aller in Betracht kommenden Straftatbestände,

insbesondere wegen des Tatverdachts

des Völkermordes gem. § 6 Abs. 1 Nr. 3 VStGB

Begründung zum Strafantrag:

Es ist von besonderem historischen Interesse, dass endlich aufgearbeitet wird, was eigentlich die wahren Hintergründe für die „Einreisegestattungen“ ab Ende August/Anfang September 2015 waren, durch die eine regelrechte Völkerwanderung nach Deutschland und in andere EU-Länder ausgelöst worden ist.

Waren die massenhaften „Einreisegestattung“ ab Ende August/Anfang September 2018 wirklich ein Akt der „Humanität“, oder wurden mit der vorübergehenden Suspendierung jedes wirksamen Grenzschutzes in Wahrheit Ziele verfolgt, die auf eine Verwirklichung des § 6 Abs. 1 Nr. 3 VStGB schließen lassen?

Ich stelle klar, dass ich keiner Partei angehöre und eine Zuordnung zu irgendwelchen Parteifarben auch nachdrücklich ablehne.

Mein Mitgefühl gehört allen Menschen, die durch Kriegswirren und die dadurch ausgelöste Not zum Verlassen ihrer Heimat bestimmt worden sind, wobei dieses Mitgefühl sich natürlich nicht auf die Terroristen und Kriminellen erstreckt, die ihren Flüchtlingsstatus bloß für kriminelle Machenschaften und/oder zur Flucht vor Strafverfolgung in einem Drittstaat benutzen wollen.

Ich möchte schlicht einen Beitrag dazu leisten, die Menschen in diesem Land dafür zu sensibilisieren, in welchem Kontext die großen Flüchtlingswellen, die seit Jahren über Europa und insbesondere auch über Deutschland hereinbrechen, offensichtlich zu würdigen sind.

Dieses Recht ergibt sich aus dem Umstand, dass ich in diesem Land geboren bin und Deutscher bin, sowie aus meiner Überzeugung, dass die Auslösung dieser Flüchtlingsströme letztlich nur eine bestimmte Form der modernen Kriegsführung darstellt, die bloß der Verwirklichung geopolitischer Ziele dient und den Frieden in Europa, dem Nahen Osten und letztlich auch in der ganzen Welt nachhaltig gefährdet.

Wenn es Interessengruppen gibt, die aus politischem Kalkül heraus die Ursachen für diese Flüchtlingswellen geschaffen haben, dann ist es höchste Zeit, diese Gruppen zu demaskieren und vor Gericht zu stellen.

Ich möchte einleitend in Erinnerung rufen, dass § 6 VStGB folgenden Wortlaut hat (Zitat):

(1) Wer in der Absicht, eine nationale, rassische, religiöse oder ethnische Gruppe als solche ganz oder teilweise zu zerstören,

1.

ein Mitglied der Gruppe tötet,

2.

einem Mitglied der Gruppe schwere körperliche oder seelische Schäden, insbesondere der in § 226 des Strafgesetzbuches bezeichneten Art, zufügt,

3.

die Gruppe unter Lebensbedingungen stellt, die geeignet sind, ihre körperliche Zerstörung ganz oder teilweise herbeizuführen,

4.

Maßregeln verhängt, die Geburten innerhalb der Gruppe verhindern sollen,

5.

ein Kind der Gruppe gewaltsam in eine andere Gruppe überführt,

wird mit lebenslanger Freiheitsstrafe bestraft.

 

In dem Gutachten

„Migrationskrise als föderales Verfassungsproblem“

von Professor Dr. iur. Dr. sc. pol. Udo Di Fabio

Richter des Bundesverfassungsgerichts a. D. vom 8.1.2016,

für jedermann kostenlos abrufbar unter dem Link

http://www.bayern.de/wp-content/uploads/2016/01/Gutachten_Bay_DiFabio_formatiert.pdf

wurde die bereits u.a. festgestellt (Zitat):

  1. „Das Grundgesetz garantiert jedem Menschen, der sich auf dem Gebiet der Bundesrepublik Deutschland befindet und ihrer Herrschaftsgewalt unterworfen ist, eine menschenwürdige Behandlung (Art. 1 Abs. 1 GG). Das Grundgesetz garantiert jedoch nicht den Schutz aller Menschen weltweit durch faktische oder rechtliche Einreiseerlaubnis. Eine solche unbegrenzte Rechtspflicht besteht auch weder europarechtlich noch völkerrechtlich. Entsprechende unbegrenzte Verpflichtungen dürfte der Bund auch nicht eingehen. Eine universell verbürgte und unbegrenzte Schutzpflicht würde die Institution demokratischer Selbstbestimmung und letztlich auch das völkerrechtliche System sprengen, dessen Fähigkeit, den Frieden zu sichern, von territorial abgrenzbaren und handlungsfähigen Staaten abhängt.“ (ebenda, Seite 118)

sowie (Zitat):

XII.    Sollte die Migrationskrise nicht mit wirksamen europäischen Maßnahmen                   rechtsgestaltender oder gerichtlicher Art (Vertragsverletzungsverfahren)          bewältigt werden, muss der Bund zur Wahrung der verfassungsstaatlichen     Ordnung und zum Schutz des föderalen Gefüges zumindest einstweilen die gesetzmäßige Sicherung der Bundesgrenze gewährleisten, weil die      Kontrolle über Elemente der Staat- lichkeit im Sinne des    Identitätsvorbehalts der Rechtspre-chung des BVerfG integrationsfest ist.“          (ebenda, Seite 120 f.)

Die „Ausarbeitung“

„Einreiseverweigerung und Einreisegestattung nach § 18 Asylgesetz“

des Wissenschaftlichen Dienstes des Deutschen Bundestags,

für jedermann kostenlos unter dem Link:

https://www.bundestag.de/resource/blob/514854/0bdb98e0e61680672e965faad3498e93/wd-3-109-17-pdf-data.pdf

abrufbar,

macht ebenfalls deutlich, dass „unklar“ ist, auf welche Rechtsgrundlage die Bundesregierung die „Einreisegestattungen“ ab Ende August/Anfang September 2015 überhaupt gestützt hat.

Diese Gutachten gehen aber, wenn man diese Massenmigration in angemessener Weise in einen historischen Kontext stellt, m.E. aber vollkommen über die eigentliche Dimension und Problematik dieser Entwicklung vorbei und sind deshalb für die Begründung dieser Strafanzeige und die Würdigung der nachfolgend dargelegten Zusammenhänge also letztlich gar nicht relevant.

Auf welche Sachverhalte stützen sich also die hier erhobenen Vorwürfe?

An dieser Stelle kann ich mich dankbarerweise auf die wertvollen Vorarbeiten der Autorin Monika Donner in ihrem Buch „Krieg, Terror, Weltherrschaft – Warum Deutschland sterben soll“, Band 1, ab Seite 42 beziehen.

In diesem Buch ist die wahre Vorgeschichte des 1. Weltkriegs, ohne deren Kenntnis die aktuelle – gerade auch völkerrechtliche – Situation Deutschlands nicht zu verstehen ist, bereits so hervorragend aufgearbeitet worden, dass dem im Grunde nichts mehr hinzuzufügen ist.

Dort heißt es (Zitat):

„US-Globalisierung und Völkermord

Nüchternes Machtdenken steckt hinter dem seit 9/11 im Nahen/Mittleren Osten vor allem an Irakern verbrochene Genozid (Völkermord). Nüchternes Machtdenken prägt auch die Analysen des US-Strategen, Rumsfeld- und Pentagon-Beraters Thomas Barnett. Als 2004 sein Buch mit dem bezeichnenden Titel The Pentagons New Map (Die neue Landkarte des Pentagon) in den USA erschien, wurde man in Europa noch für verrückt erklärt, wenn man das Wort »Globalisierung« in Verbindung mit den USA in den Mund nahm. Dabei schrieb Barnett damals schon ganz pragmatisch, dass es sich bei der Globalisierung selbstverständlich um eine US-Amerikanisierung handelt. Die Interessen der USA sind global, weil die Globalisierung nun einmal global sein muss: »Our interests are global because globalization must be global.«37 Die leicht zu merkende Formel lautet:

Globalisierung = US-Amerikanisierung

Mit seiner Wahlkampfrede vom 13. Oktober 2016 im South Florida Fair Expo Center ließ der 45. US-Präsident Donald Trump die Welt aufhorchen, als er erklärte, dass das »total korrupte« Establishment in Washington weder im Interesse der USA noch im Interesse der Welt, sondern nur aus reinem Selbstzweck existiert: »Das Washingtoner Establishment sowie die Finanz- und Medienkonzerne, die sie finanzieren, existieren nur aus einem Grund: sich zu schützen und zu bereichern.« Diese korrupte scheindemokratische Schattenregierung habe die USA ausbluten lassen. Wikileaks- Dokumenten zufolge »trifft sich Hillary Clinton im Geheimen mit internationalen Banken, um die Zerstörung der US-Souveränität zu planen – mit dem Ziel, diese globalen Finanzmächte, ihre besonderen Interessenfreunde und ihre Geldgeber, zu bereichern.« Schließlich appellierte Trump an sein Publikum: Das ist eine Verschwörung gegen euch, das amerikanische Volk, und wir dürfen das nicht geschehen oder weitergehen lassen.« Trumps Zusammenfassung der globalen US-Amerikanisierung könnte kaum klarer sein:

Die zentrale Basis der politischen Weltmacht ist hier in Amerika, und es ist unser korruptes politisches Establishment, das die größte Macht hinter den Bemühungen der radikalen Globalisierung und der Entrechtungsarbeit wider die arbeitende Bevölkerung ist. Ihre finanziellen Ressourcen sind praktisch unbegrenzt, ihre politischen Ressourcen sind unbegrenzt, ihre Medienressourcen sind unerreicht und vor allem die Tiefe ihrer Unmoral ist absolut unbegrenzt.38

Was vielleicht manch einer Donald Trump als Wahlkampfgefasel auslegt, beruht in Wahrheit auf wissenschaftlich ermittelten Fakten. Zwei US-amerikanische Professoren der Princeton Universität, Martin Gilens und Benjamin L. Page, stellen gleich am Anfang ihrer politikwissenschaftlichen Studie über die USA aus dem Jahr 2014 ernüchternd fest: »Wirtschaftliche Eliten und organisierte Gruppen, die geschäftliche Interessen vertreten, haben erheblichen unabhängigen Einfluss auf die Regierungspolitik der Vereinigten Staaten, während durchschnittliche Bürger und massenbasierte Interessengruppen wenig oder keinen unabhängigen Einfluss haben.« Die eher vorsichtig formulierten Schlussworte der Professoren lauten: »Aber wir glauben, dass, wenn die Politikgestaltung von mächtigen Wirtschaftsorganisationen und einer kleinen Anzahl von wohlhabenden Amerikanern dominiert wird, Amerikas Ansprüche auf eine demokratische Gesellschaft ernsthaft bedroht sind.«39 BBC-News spricht die Wahrheit noch klarer aus: »Die USA sind eine Oligarchie, keine Demokratie. Die USA werden von einer reichen und mächtigen Elite dominiert.«40 Und das Resümee des investigativen US-Historikers Eric Zuesse über die Princeton-Studie lautet: »Der klare Befund ist, dass die USA ein oligarchisches und völlig undemokratisches Land sind. Amerikanische Demokratie ist pure Heuchelei, egal wie sehr von den Oligarchen, die das Land führen (und die die Nachrichtenmedien der Nation kontrollieren), das Gegenteil behauptet wird.«41 Um einiges konkreter als »Oligarchie« ist der Begriff »Danistakratie«, der sich vom lateinischen Wort für Wucher (Danista) ableitet. Das globale Finanz-, Wirtschafts- und Machtsystem wuchert gleich mehrfach: wuchern- des Streben nach immer mehr Macht, Geld und materiellen Gütern, Zinswucher, innerlicher Wucher der machtlosen Bevölkerung und so weiter.42

Weil das Volk so gut wie gar nichts mitzureden hat, haben wenige Superreiche Handlungsfreiheit für globalistische Umtriebe wie Destabilisierungen und Kriege. Zur von Donald Trump angesprochenen radikalen, zutiefst unmoralischen US- amerikanischen Globalisierung zählt gemäß den Plänen des US-Geostrategen und Pentagon-Beraters Thomas Barnett unter anderem der Einsatz der sogenannten Populationsbombe: Zwecks Züchtung einer hellbraunen Mischrasse43 soll Europa Jahr für Jahr mit 1,5 Millionen Migranten aus Nahost und Afrika geflutet werden. Die kalkulierten Folgen für Europa: »2050 wäre ein Viertel seiner Bevölkerung ausländisch-geboren.«44 Seit Beginn der durch US-amerikanische Kriege und Destabilisierungen ausgelösten Massenmigration strömten von Juli 2015 bis Juli 2016 rund 1,5 Millionen Migranten aus Nahost und Afrika zu uns nach Europa.45 Das erste Jahressoll wurde also erfüllt. Weitere 20 Millionen sind laut EU-Kommissar Johannes Hahn in der Warteschleife.46 In seinem Buch mit dem ebenfalls bemerkenswerten Titel Blueprint for Action (Blaupause für den Krieg) stellt Thomas Barnett unmissverständlich klar, wie mit jenen »irrationalen Leuten« zu verfahren ist, die sich gegen die von der US-Seite aufgezwungene »Mischung der Rassen, ›Bastardisierung der Kulturen‹ und die Kapitulation ethnischer Identitäten« zur Wehr setzen. Thomas Barnetts Empfehlung lautet kurz und bündig: Kill them.47

Ermordet soll also werden, wer von seinem natürlichen Recht Gebrauch macht, sich aktiv gegen eugenisch-rassistische Bestrebungen und die Auslöschung seiner Rasse, Kultur und Nation aufzulehnen. Anders formuliert: Wer sich zu sehr für den Erhalt all dessen einsetzt, was sein bisheriges soziales Umfeld, ja seine von vielen Generationen erarbeiteten und verteidigten Lebensgrundlagen ausmacht, soll aus Sicht der Globalisierungsclique getötet werden. Da Deutschland das Hauptziel der Populationsbombe respektive der inszenierten Massenmigration ist, sind wir Zeitzeugen, dass an den Deutschen der wahrscheinlich abscheulichste Rassismus des 21. Jahrhunderts verbrochen wird: ein schleichender Genozid. Die Grundlage dieses Völkermords ist offenbar der in den 1940er Jahren veröffentlichte eugenisch-rassistische Plan des US-amerikanischen Harvard-Anthropologen Doktor Earnest Hooton. Er schlägt unter anderem ausdrücklich vor,

den deutschen Bestand zu verdünnen, den Nazi-Stamm zu verderben und den nationalen Rahmen mit einem Prozess des Herauszüchtens zu zerstören.

Exakt so wurde es in einem Artikel der New York Times vom 11. Oktober 1944 abgedruckt (siehe Abb. 3). Hootons Schlussworte lauten: »Die einzigen guten Deutschen sind die schnellen und die toten. Die schnellen haben Deutschland verlassen.« Nach Ansicht des US-amerikanischen Rassisten Hooton befinden sich also gute Deutsche entweder außerhalb von Deutschland oder sie sind bereits tot. Jedenfalls

Abb. 3: Hooton-Artikel in The New York Times vom 11. 10. 1944

sollen die in Deutschland verbliebenen Deutschen aus ihrem eigenen Land herausgezüchtet werden. Wer ein Volk wegzüchten möchte, plant einen (schleichenden) Völkermord.

Das internationale Übereinkommen vom 9. Dezember 1948 über die Verhütung und Bestrafung des Völkermords definiert das Verbrechen des Völkermords als eine »Handlung, die in der Absicht begangen wird, eine nationale, ethnische, rassische oder religiöse Gruppe als solche ganz oder teilweise zu zerstören.« Diese Handlung muss lediglich einer von fünf Kriterien entsprechen. An dieser Stelle sei nur eines genannt: »vorsätzliche Auferlegung von Lebensbedin- gungen für die Gruppe, die geeignet sind, ihre körperliche Zerstörung ganz oder teilweise herbeizuführen.«48 Völkermord ist ein abstraktes Gefährdungsdelikt. Das bedeutet, dass die Vernichtung nicht tatsächlich eintreten muss. Es kommt lediglich auf die Völkermordabsicht an.49 Die abstrakte Eignung kann direkt oder indirekt sein. Das Delikt unterliegt keiner Verjährung.

Folgende Fakten liegen vor: Doktor Hooton schlug vor, die Deutschen aus ihrem eigenen Land herauszuzüchten. Thomas Barnett empfiehlt die Massenmigration dunkelhäutiger Menschen nach Europa zwecks Züchtung einer hellbraunen Mischrasse. Das Vorherrschen einer hellbraunen Mischrasse würde zweifelsfrei mit der sukzessiven Auslöschung der hellen Rasse einhergehen. Besagte Massenmigration zur Schaffung einer hellbraunen Mischrasse wurde bekanntlich von den USA durch Destabilisierungen und Kriege ausgelöst. Sie war vorhersehbar und findet aufgrund der Einladung seitens der deutschen Kanzlerin Angela Merkel vorwiegend nach Deutschland statt. Dadurch werden der Gruppe der Deutschen Lebensbedingungen auferlegt, die geeignet sind, mittels rapide zunehmender Überfremdung die körperliche Zerstörung des deutschen Volks in der gegenwärtigen Form zumindest teilweise herbeizuführen. Anscheinend wird also Hootons Outbreeding-Plan mindestens partiell in die Realität umgesetzt und an den Deutschen ein schleichender Genozid verbrochen. War sich die deutsche Kanzlerin Angela Merkel dessen bewusst, als sie Mitte 2015 Millionen Fremde nach Deutschland einlud und auf geöffneten Grenzen beharrte? Diese Frage hätte ein Strafgericht zu beantworten. Schließlich ist neben Versuch, Anordnung, Aufforderung, Anstiftung und Beihilfe auch jeder sonstige Beitrag strafbar.50 Mehr dazu im Kapitel über die inszenierte Massenmigration.

Zusammenfassung

Jener militärisch-industrielle Komplex der USA, vor dem US-Präsident Eisenhower ausdrücklich und öffentlich warnte, ist ein wesentlicher Faktor der Schattenregierung, treibt die US-Globalisierung voran und führt weltweit jene Kriege, die sein Nachfolger JFK mit allen Mitteln unterbinden wollte. Und jene monolithische und rücksichtslose Verschwörung, vor der JFK die Weltöffentlichkeit warnte, ist für seinen Tod verantwortlich. Folglich ist John F. Kennedy der ultimative, weil unwiderlegbare und personifizierte Beweis für sowohl die Existenz besagter Verschwörung als auch die undemokratischen und völkerrechtswidrigen Aktivitäten der Globalisierungsclique.

Erstens deckte JFK die Verschwörung auf, indem er sie ausdrücklich als solche öffentlich ansprach. Zweitens versuchte er erfolgreich, sie zu entmachten und Frieden zu stiften. Drittens wurde JFK genau deshalb ermordet. Viertens tarnten die staatlichen Verschwörer ihren Putsch durch Propagierung der skurrilen Einzeltäterthese. Fünftens wurden auf Empfehlung der CIA Kritiker der erwiesenermaßen falschen Theorie als Verschwörungstheoretiker denunziert. Sechstens setzte und setzt die verschworene Globalisierungsclique weltweit Krieg und Terror fort, hat den Iraker Holocaust zu verantworten und begünstigt plangemäß den schleichenden Völkermord an den Deutschen. Siebtens werden auf Betreiben der Globalisierungsclique bis heute Kritiker der US-Globalisierung als verrückte Verschwörungstheoretiker stigmatisiert, obwohl die US-Globalisierung offensichtlich ist und US-Strategen wie Thomas Barnett ganz offen zugeben, dass es sich um eine solche handelt. Und achtens droht den Rebellen wider die Zerstörung ihrer Kultur die Ermordung.

Alldem zufolge liegt zweifellos eine Verschwörungspraxis vor, die von der Globalisierungsclique betrieben wird. Kriege, Terror, Ausbeutung, politische Morde, Meinungsdiktatur, Völkermord und Morddrohungen gegen aktive Gegner der US-Globalisierung sprechen deutlich dafür, dass es sich bei den Mitgliedern der Globalisierungsclique und ihren bewussten Handlangern um waschechte Psychopathen handelt, das heißt um Geisteskranke im klinisch-psychologischen Sinne.“ (Zitat Ende)

Im Übrigen kann ich nur noch wiederholen, was ich bereits in anderem Zusammenhang geäußert habe:

Eine kleine mächtige Clique kann – wie die aktuellen Entwicklungen wieder einmal zeigen (siehe u.a. Beteiligung der Bundeswehr am Syrienkrieg) – durchaus am Willen des Volkes vorbei in einen Krieg ziehen, wenn sie nur alle wichtigen Schlüsselpositionen in Politik, Verwaltung und Militär besetzen kann. Wenn diese Personen dann auch noch – wie die Beschuldigte Dr. Merkel – in transatlantischen Netzwerken eingebunden sind, die die nationale Politik der EU-Länger bloß auf angloamerikanische Interessen ausrichten sollen, dann besteht (zumindest) die „Gefahr“, dass ein Volk komplett von der Mitgestaltung seines Schicksals abgeschnitten und in militärische Abenteuer verstrickt wird, an denen kein Mensch in Deutschland beteiligt sein will.

Die Deutschen sind nach meiner Erfahrung und felsenfesten Überzeugung zutiefst hilfsbereit, aber keine Regierung hat das Recht, über die Köpfe der Menschen hinweg zu entscheiden, ob der Grenzschutz vorübergehend vollständig aufgehoben wird.

Mehrere terroristische Anschläge und andere schwere Verbrechen hätten ggf. verhindert werden können, wenn es die Bundesregierung nicht über Monate hinweg zugelassen hätte, dass Menschen ohne jeden Identitätsnachweis – und ohne jede Einreisekontrolle – ins Landesinnere gelangen können.

Gibt es auf der ganzen Welt auch nur eine Nation, die eine solche „Grenzöffnung für alle und ohne Kontrolle“ auch nur in Erwägung ziehen würde? Vor allem dann, wenn diese Flüchtlingsströme auch aus Ländern wie Syrien kommen, in denen terroristische Banden wüten, die aus ca. 80 Staaten zusammenkauft worden sind, über Jahre hinweg an schwersten Verbrechen beteiligt waren?

Welche Familie würde denn bei sich im Haus jeden Menschen aufnehmen, über dessen Vergangenheit sie nichts weiß?

Und welches Motiv hätte z.B. ein redlicher Syrer, seinen Pass wegzuschmeißen? Ich betone auch hier:

Das Völkerrecht und der Frieden in der Welt können wohl nur dadurch gerettet werden, dass auf der gesamten eurasischen Festplatte eine Friedensallianz entsteht und die europäischen Staaten dann nicht mehr gegeneinander und gegen ihren russischen Nachbarn ausgespielt werden können. Solche Allianzen sind in den letzten 120 Jahren immer wieder vereitelt worden, mit fatalen Konsequenzen für den Weltfrieden.

Es gibt mittlerweile mehrere Bücher zu der Frage, ob der 1. Weltkrieg nur dazu diente, das Deutsche Reich zu zerschlagen und auf der eurasischen Festplatte eine Friedensallianz zu verhindern, siehe – neben dem o.g. Werk von Monika Donner – u.a. die Bücher von Docherty/Macgregor: „Verborgene Geschichte – wie eine geheime Elite die Menschheit in den 1. Weltkrieg stürzte“ sowie „Der Krieg der nicht enden durfte“.

Die Lektüre dieser Bücher wird nachdrücklich empfohlen. Die Schlussfolgerungen zu den Ursachen des 1. Weltkrieges decken sich voll und ganz mit den Erkenntnissen von Monika Donner.

Und ist bezeichnend, dass wichtige Fragen zu den Ursachen und zum Verlauf beider Weltkriege – bis heute – nie von der etablierten Geschichtswissenschaft angemessen aufgearbeitet worden sind, obschon das amerikanische Think-Tank-Mitglied George Friedman längst öffentlich bekannt hat, dass es – bis heute – seit mehr als 100 Jahren zu den Hauptinteressen der angloamerikanischen Außenpolitik gehört, auf der eurasischen Festplatte keine Friedensallianz zuzulassen, siehe:

https://www.youtube.com/watch?v=lBYcuJb6Qb0

Ist diese grausame Agenda also die Agenda, der sich die hier Beschuldigten bedingungslos und ungeachtet aller Konsequenzen für den Weltfrieden angeschlossen haben? Es darf jedenfalls bezweifelt werden, dass die Auslösung von regelrechten Völkerwanderungen durch eindeutig völkerrechtswidrig inszenierte Kriege und Krisen in Ländern wie Afghanistan, Irak, Syrien und Libyen den inneren und äußeren Frieden in Asien, Europa und Afrika wirklich fördern kann.

Politiker, die einer Agenda folgen, die solche Entwicklungen gezielt fördert,  haben jedes Recht verwirkt, die Menschen in diesem Land zu vertreten, und solcher Lug und Trug an den Menschen, der ihre Sicherheit und auch ihre Lebensgrundlage massiv gefährdet, muss auch strafrechtliche – und nicht nur politische – Konsequenzen haben.

Die europäischen Brüdervölker dürfen sich nie mehr von Drittstaaten gegeneinander aufhetzen lassen, schon gar nicht von Nationen, deren Regierungen in den letzten Jahrzehnten wiederholt massiv das Völkerrecht verletzt haben.

Der beste Schutz für den Frieden aller Völker in Europa und in der Welt sind sicherlich nicht immer bessere Mittel der Zerstörung wie neue Raketen, unverantwortliche Manöver direkt an der russischen Grenze oder mutwillig ausgelöste Völkerwanderungen wie die hier beschriebenen.

Für alle künftigen Generationen kann nur eine ewige Friedensallianz auf der eurasischen Festplatte, die jegliche Aggression von geistigen Brandstiftern von innerhalb und außerhalb der eurasischen Festplatte von vornherein unmöglich macht, der beste Garant für einen stabilen Frieden sein.

Und solche Bemühungen werden von den hier Beschuldigten aus Gründen, die untersucht werden müssten, regelrecht torpediert, auch wenn sich durch solche haltlosen Beschuldigungen dadurch mittel- und langfristig die schwersten Gefahren realisieren können.

Gute Beziehungen zu allen Ländern auf der eurasischen Festplatte, insbesondere zur Russischen Föderation, sind  eine unverzichtbare Voraussetzung, um den Frieden in Europa und der Welt dauerhaft zu sichern, und wer das nicht erfassen kann, der hat in der deutschen Politik nichts verloren.

Kein Mensch, dem das Recht – in der Erkenntnis seiner wahren Bedeutung und Funktion für das friedliche Zusammenleben der Völker – heilig ist, kann Politiker als „Volksvertreter“ dulden, die offensichtlich nicht das Recht und damit nicht mehr die natürlichen Interessen der Menschen in diesem Land, sondern offensichtlich bloß eine andere Agenda vertreten, die nicht zu ihrem Wahlauftrag gehört und nicht schon gar nicht durch ihrem Amtseid gedeckt ist.

Abermals zur Erinnerung:

In Art. 79 Abs. 3 GG heißt es (Zitat):

Eine Änderung dieses Grundgesetzes, durch welche …. die in den Artikeln 1 und 20 niedergelegten Grundsätze berührt werden, ist unzulässig.

Der Inhalt der Artikel 1 und 20 GG soll also „unabänderlich“ sein. Damit ist unschwer festzustellen, dass diese Artikel gleichsam „Verfassungsgrundsätze“ bzw. die Grundpfeiler der gesamten verfassungsmäßigen Ordnung der Bundesrepublik Deutschland sein sollen.

Art. 1 Abs. 2 GG bestimmt (Zitat):

„Das Deutsche Volk bekennt sich darum zu unverletzlichen und unveräußerlichen Menschenrechten als Grundlage jeder menschlichen Gemeinschaft, des Friedens und der Gerechtigkeit in der Welt.“

Wenn sich selbst die hier Beschuldigten nicht mehr für diese Artikel des Grundgesetzes interessieren, dann darf sich niemand wundern, dass sich im Volk der Eindruck verfestigt, das Grundgesetz für solche Politiker offenbar nur noch den Rang unverbindlicher „AGBs“ haben und die Regierung der Bundesrepublik Deutschland nur noch der Erfüllungsgehilfe fremdbestimmter Interessen ist, insbesondere der NATO und des US-Government ist.

Der in § 152 Abs. 2 StPO verankerte sog. Legalitätsgrundsatz besagt (Zitat):

„ Sie (die Staatsanwaltschaft) ist, soweit nicht gesetzlich ein anderes bestimmt ist, verpflichtet, wegen aller verfolgbaren Straftaten einzuschreiten, sofern zureichende tatsächliche Anhaltspunkte vorliegen.“

Ihre Behörde ist somit verpflichtet, wegen der hier angezeigten Straftaten einzuschreiten.

Es ist beabsichtigt diese Strafanzeige öffentlich zu machen.  Von daher bitte ich um Aufnahme der Ermittlungen.  Über den Fortgang Ihrer Ermittlungen möchte ich unterrichtet werden.

Zudem bitte ich um umgehende Bestätigung des Zugangs dieser Strafanzeige.

Hochachtungsvoll

 

Wilfried Schmitz

Rechtsanwalt


Bild: Pixabay / Checkmate / CC0

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Antwort des Generalbundesanwalts (24.05.2019)

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Stellungnahme zum Schreiben des Generalbundesanwalts von RA Schmitz (28.05.2019)

Über den Erziehungsauftrag des öffentlich-krächzlichen Rundfunks … und die möglicherweise letzte Europawahl

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Bild: Jürgen Plechinger / Primatum.red

Im öffentlich-krächzlichen Rundfunk wird ja gerade eindringlich davor gewarnt, alternative Fakten zu glauben, die nicht von echten (Qualitäts-)Journalisten stammen. Europawahlen stehen vor der Tür. Wo kämen wir da hin, wenn die Mäusefriedhofsbürger aufgrund alternativer Fakten nicht mehr daran glauben, dass sie unter der Käseglocke der marktradikalen – pardon: ‚marktkonformen‘ meine ich natürlich – Demokratie ohnehin gut und gerne leben?

Also ich für meinen Teil bin da ganz beruhigt. Die öffentlich-rechtlichen Flugabwehrgeschütze wurden ja rechtzeitig in Stellung gebracht und haben alle Aluhut-Ufos, die am transatlantischen Radar aufgetaucht sind, umgehend vom Himmel geholt. Und selbst für den unwahrscheinlichen Fall, dass es ein Ufo der Querfront-Guerilla schaffen sollte, unter dem Radar durchzufliegen und via Darknet am gehacktem Flachbildschirm des tagesschauguckenden SpiegelBildbürgers zu erscheinen, ist vorgesorgt. Sauber gescheitelte ARD-Hauptabendmoderatoren haben die Wehrkraft der Zivilbevölkerung bereits auf Vordermann gebracht – indem sie mit den 9,6 Millionen Tagesschauguckern (Quelle: statista) zur besten Sendezeit mal eben das Bombardieren russischer Truppen durch NATO-Streitkräfte, also den Beginn des dritten Weltkriegs simulieren (siehe RT).

Wenn also die öffentliche Meinung durch ein hochprofessionelles, DIN-ISO-zertifiziertes Netzwerk des „Manufacturing Consent“ in Form gebracht wurde, dann kann man die Bürger auch getrost zur Urne gehen lassen. Da der größte Teil dieser Bürger von öffentlich-krächzlichen Lehrerinnen wie Anja Reschke „erzogen“ wurden, braucht man keine Sorge zu haben, dass allzuviele Kreuzlein an unartiger Stelle gemacht werden. Über das zu erreichende Lernziel für Ihre Schüler, die jeden Abend via Mattscheibe andächtig zu ihrer Volksschullehrerin aufblicken, hat die ARD-Anchorlady ja schon ganz offen gesprochen: Die Bürger bräuchten „Erziehung“ und ihre öffentlich-krächzliche Erziehung solle verhindern, dass die Bürger aufgrund erhaltener Informationen womöglich „nachher den Staat [die Regierung] stürzen“ wollen, denn das sei „nicht im Sinne des Erfinders“ (siehe 3Sat via Youtube).

Laut Peter Sloterdijk ist „der Lügenäther heute so dicht wie zu Zeiten des Kalten Krieges nicht mehr“. Anja Reschke hält da tapfer dagegen: „Haltung zeigen“, heißt das jüngste Buch der adretten Dame. Während andere Autoren, die inmitten des Lügenäthers heute Haltung zeigen, wie etwa Udo Ulfkotte oder Ernst Wolff, die uns auf „Gekaufte Journalisten“, die Hintergründe der „Weltmacht IWF“ oder den drohenden „Finanz-Tsunami“ aufmerksam machen, von Qualitätsverlagen strikt abgelehnt werden und bei bösen Verlagen wie dem Kopp-Verlag Zuflucht suchen müssen (dem einzigen Verlag, der es auch gewagt hat, Brzezinskis geostrategische Blaupause „Die einzige Weltmacht“ herauszugeben), so erscheint Reschkes „Haltung zeigen“ beim renommierten Rowohlt-Verlag. Entsprechende lobende Buchbesprechungen durften in keinem der Leitmedien fehlen.

Das im Netz kolportierte Buchcover, wonach Claas Relotius das Vorwort  zu Reschkes Haltungsbuch geschrieben hat, war natürlich Fake und wurde also solcher von Correctiv, Mimikama & Co. umgehend entlarvt. Aber die Ehre des Vorworts eines mit den höchsten Medienpreisen ausgezeichneten Top-Journalisten wie Relotius hat Reschke ja auch gar nicht mehr notwendig. Ist sie doch bereits selbst Trägerin renommiertester Preise wie dem Axel-Springer-Preis, dem BVKJ-Medienpreises und Journalistin des Jahres 2015. Neben diversen anderen renommierten Medienpreisen und der Rudolf-Diesel-Medaille wurde der haltungsstarken Dame im letzten Jahr auch der Helmut-Frenz-Preis und der Hanns-Joachim-Friedrichs-Preis zuteil. Wobei diese Verleihungen nicht ohne triftige Begründung erfolgten: Den Frenz-Preis gab’s für ihre „mutigen Berichte über gesellschaftliche Themen und Missstände“ und den Friedrichs-Preis für „Toleranz ohne Beliebigkeit und Stehvermögen ohne Sturheit.“ Angesichts solcher Ehrungen kann die ehrenwerte Dame den Relotius-Award, den ihr manche Zeitgenossen gerne zugestehen würden, natürlich leicht verschmähen.

Aufgrund ihrer Unbeirrbarkeit und strammen Haltung wurde Reschke auch viel Verantwortung in die Hände gegeben. Mittlerweile wurde sie zur Leiterin der Abteilung Innenpolitik im Programmbereich Zeitgeschehen/Fernsehen des NDR ernannt, auch in Printmedien wie der ZEIT darf sie das Profil schärfen. Die letzten Zweifel an der Integrität der Dieselmedaillenträgerin werden dann hoffentlich ausgeräumt sein, wenn man erfährt, dass sie sich jahrelang für eine schon ausgestorben geglaubte Berufsspezies engagiert hat: Von 2003 bis 2007 war Reschke Vorstandsmitglied beim Netzwerk Recherche, einer Vereinigung für investigativen Journalismus.

Man versteht es nicht, warum 64% der Amazon-Rezensenten dem Haltungsbuch der ARD-Panorama-Chefin die schlechtmöglichste Bewertung gaben und es als „überflüssig“ und „heuchlerisch“ bezeichnen. Der Leser Michael Werner etwa quittiert das Reschke-Werk „Haltung zeigen“ mit einem Stern und „weiteren Buchempfehlungen von gleicher Bedeutung“:

Martin Schulz – „Wahlen gewinnen“
Sigmar Gabriel – „Kompetenz beweisen“
Sawsan Chebli – „Kluges sagen“
Claudia Roth – „Klar denken“
Wolfgang Schäuble – „Wahrheit sprechen“
Horst Seehofer – „Standhaft sein“
Renate Künast – „Lincoln kennen“
Michel Friedmann – „Paolo pinkeln“
Jean-Claude Juncker – „Nüchtern bleiben“
(Quelle: Amazon)

Bild: Jürgen Plechinger / Primatum.red

Die kritischen Leser haben dabei aber ein noch aufschlussreicheres Buch Reschkes aus dem Jahre 2011 scheinbar übersehen – sein Titel: „Wie Panorama die Republik verändert hat“. Nur ein einziger Rezensent hat es bisher bewertet. Dieser Solo-Rezensent ist aber nicht irgendwer, sondern trägt das blau leuchtende, in Sperrschrift geschriebene Attribut „TOP 1000 REZENSENT“, sozusagen ein Qualitäts-Rezensent für die Qualitäts-Journalistin, ganz wie es sich gehört. Und dieser kommt aus dem Schwärmen über Reschkes Buch gar nicht mehr heraus und ergeht sich in einem Feuerwerk an Superlativen: „Klasse“ finde er es, dass „es mit der meinungsstarken Panorama-Sendung ein Flaggschiff deutscher Pressefreiheit gibt“, deren Wert „nicht hoch genug geschätzt werden kann“. „Begeistert“ sei er angesichts des „streitbaren und manchmal auch fehlerhaften Tuns“ der Reschke, die mit diesem „grandiosen“ Buch eine „absolut überzeugende Zusammenschau“ abgeliefert habe, in der man nun nachlesen könne, „was die Traditionssendung mit ihrer hartnäckigen Nachforschungsarbeit und Darstellungskraft alles getan hat“.

Nein, diese Worte stammen nicht von Anjas Oma, die stolz auf ihr Küken ist und nun anonym eine Schmeichelrezension ins Netz drücken will, sondern von einem Kopf, den Amazon unter acht Milliarden Menschen als „TOP 1000 REZENSENT“ akkreditiert hat, der also wissen muss, was er schreibt. Hat man die „TOP 1000“ Qualitäts-Rezensenten auf seiner Seite, dann kann man das „Pack“, das einen kritisiert, ja getrost weiterschreien lassen.

Und was man mit diesem populistischen „Pack“, das sich nicht von Reschke, Kleber & Co. „erziehen“ lässt, demnächst anzufangen gedenkt, hat Sigmar Gabriel (seines Zeichens Mitglied der Trilateralen Kommission, seit 2011 Mitglied der Atlantik-Brücke und gestern zum Vorsitzenden ebendieser Brücke nominiert / Quelle: Handelsblatt) ja bereits vor einiger Zeit ganz freimütig bekannt: „Das ist wirklich Pack und Mob … und was man da machen muss: Man muss sie einsperren!“

Mancher mag sich wundern, dass solch dunkeldeutsche Gesinnung von unseren Spitzenpolitikern heute ganz unverhohlen ausgedrückt wird, ebenso wie Reschke sich ganz ungeniert zu ihrem öffentlich-krächzlichen Erziehungsauftrag bekennt. Nun, was gibt es da groß zu wundern? – Man hat heute eben nichts mehr zu verbergen, ist ja bereits unter sich und hat alle Schalthebel in der Hand. Mit einem Wort: Wir gehen einer strahlenden Zukunft entgegen. Dem Fortschritt steht jetzt fast nichts mehr im Wege (siehe „Der Führer 4.0 – Er ist schon längst da“).Wenn die dreifache Ausgeburt des Bösen (Putin, Russland und die Gefahr von Rechts) besiegt und damit die drängendsten Probleme des Anthropozäns endlich gelöst sind, dann wird es uns suvfahrende Wohlstandsbürger zwar nur noch im Fotoalbum bzw. als Fettflecken auf der Betonwand geben, aber ein kleines, handverlesenes Grüppchen, von unserer Bundeskanzlerin immer kryptisch als „unsere verlässlichen Freunde“ bezeichnet, wird in seinen patagonischen Atombunkern weiter die Korken knallen lassen. Die dürfen dort dann ihren Sieg feiern. Obwohl sie selbst K.O. zu Boden gegangen sind, werden sie vom Boxringrichter aufgrund ihrer überlegenen Kampftaktik zweifellos zum Sieger nach Punkten gekürt werden.


 

P.S.: Wer den öffentlich-krächzlichen Journalisten nicht traut, der kann die Wahrheit ja bei Wikipedia nachlesen (siehe „Wikipedia oder Wikihausen? – Über das globale Manipulationsnetzwerk einer atheistischen Sekte“).

siehe auch den neuen Youtube-Kanal von Markus Fiedler zur Aufarbeitung des Wikipedia-Sumpfes: Wikihausen

Notre Dame im Geier Sturzflug – Europas Weltkulturerbe brennt!

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Notre-Dame (pixabay/CC0)

Macron wird erleichtert sein – er braucht die angekündigte Rede an die Gelbwesten nun nicht zu halten, sondern kann sich Wichtigerem widmen. Und kurz vor der Europawahl darf der Ex-Banker nun auch politisches Kleingeld machen: Nachdem er die sozialen und rechtsstaatlichen Verhältnisse zuschandegeritten hat und die französische Hauptstadt in Rauch und Chaos zu versinken droht, kann er sich jetzt als strahlender Wiedererbauer des Pariser Wahrzeichens präsentieren: 360 Mio. Euro wurden bereits in der Nacht nach dem Brand für den Wiederaufbau der Kathedrale bereitgestellt, frei nach dem Motto der Dame im Hosenanzug, mit der er in letzter Zeit Hand in Hand als Retter durch Europa tourt: „Wir schaffen das!“

Nicht nur unter Kulturfreunden herrscht derzeit auf der ganzen Welt Bestürzung. Über 800 Jahre hat die gotische Kathedrale Notre-Dame im Herzen von Paris den wechselvollen Ereignissen der Geschichte standgehalten. Das UNESCO-Weltkulturerbe gilt nicht nur als architektonisches Meisterwerk, sondern beherbergt auch Kunst- und Kulturschätze von unschätzbarem Wert wie etwa die Dornenkrone, die Jesus Christus bei seiner Kreuzigung getragen haben soll. Eines der wertvollsten Kulturdenkmäler Europas ist nun also einem Brand zum Opfer gefallen, der sich innerhalb kürzester Zeit auf 1.000 Quadratmeter ausgeweitet und den 93 Meter hohen Kathedralenturm zum Einsturz gebracht hat. Wie konnte es im Zentrum von Paris in solch kurzer Zeit zu einer solch verheerenden Feuersbrunst kommen? Noch dazu, wo rund um das Bauwerk nun schon seit Jahren eine lückenlose Überwachung herrscht.

Wie auch immer. Ich habe jedenfalls schon letzten Sommer – noch vor den Gelbwesten-Protesten-, als ich neben der Kathedrale an der Ile de la Cite in einem Cafe gesessen bin, das Gefühl gehabt, dass irgendetwas Brandgefährliches in der Luft liegt. Die unbeschwerte Pariser Atmosphäre von früher war dahin. Rund um Notre-Dame und rund um die Uhr patroullierten Einsatzmannschaften in schwerer schwarzer Montur mit geschulterten Maschinengewehren – zu Fuß, zu Pferd und in Einsatzwägen. Beim Versuch, diese gespenstische Szenerie mit dem Fotoapparat einzufangen, wurde ich sofort hart abgestraft: Mit dem Zeigefinger eines schwarzen Lederhandschuhs, der mir fast ins Auge fuhr, wurde mir in aggressivem Ton erklärt, dass es STRENGSTENS verboten sei, von Exekutivbeamten Fotos zu machen.

Die Kontrolle dieser Order funktionierte wirklich erstaunlich perfekt, obwohl sich vor dem Eingangsportal von Notre-Dame gefühlte tausende Touristen tummelten, die sich in der Formation einer mehrfach nach vorne und wieder nach hinten über den Platz aufgerollten Schlange zum Eintritt angestellt hatten. Die Exekutivbeamten hatten die Touristen aber tatsächlich so im Blick, dass sie innerhalb von Sekundenfrist (kein Witz) sofort anfuhren und einen zurechtwiesen, wenn man einen Fotoapparat auf sie nur in Anschlag brachte. Nach dem zweiten Versuch gab ich es dann auf, da mir der erhitzte Polizist mit Arrestierhaft oder etwas ähnlichem drohte. Wollte da nicht dagegenhalten, dass ich eigentlich der Parkwächter bin …

(parkwaechter/nachrichtenspiegel.de)

Jedenfalls kommt mir jetzt beim Anblick der Brandruine von Notre-Dame wieder ein Song von ‚Geier Sturzflug‘ aus den 80ern in den Sinn, der mir schon damals als Knirps trotz seines mitreißenden Rhythmus irgendwie Gänsehaut am Rücken erzeugt hat: „Besuchen Sie Europa – solange es noch steht.“

Nachsatz:
In postfaktischen Zeiten weiß man in einer marktkonformen Demokratie ja nie, woran man wirklich ist. Oft ist das, was von einer mittlerweile perfektionierten Maschinerie des manufacturing consent nach außen hin verkündet wird, das regelrechte Gegenteil von derjenigen Intention, die wirklich hinter den Kulissen herrscht. Vielleicht sind auch die Beteuerungen von Macron und unseren sonstigen Europapolitikern ja nur Makulatur. Die geben sich nun also bestürzt und beteuern, alles tun zu wollen, um dieses europäische Kulturerbe und christliche Wahrzeichen wiederaufzubauen.    

Wenn ihnen der Erhalt dieses Kulturerbes wirklich ein Anliegen wäre, dann müssten sie aber anders damit verfahren als sie es realiter tun. Schon seit Jahren wird in Frankreich in großskaligem Maßstab ein Abriss der historischen Kulturlandschaft vorangetrieben. Über 2800 sakrale Bauwerke sollen in Frankreich demnächst verschwinden (Quelle: katholisches.info) – viele gotische und romanische Kirchen, die von ihrer architektonischen Imposanz durchaus an Notre Dame erinnern, wurden bereits dem Erdboden gleichgemacht. Siehe z.B. den Abriss der Saint-Jacques d’Abbeville / Somme in untigem Video. Auf dem vormals sakralen Boden werden stattdessen Parkplätze und Einkaufszentren erbaut.  

Beatrice de Andia, Gründerin des Dokumentationszentrums für religiöses Kulturerbe, kommentiert das, was derzeit in Frankreich geschieht: „Zum ersten Mal zerstören wir Kultstätten ohne erkennbaren Grund, um Platz zu schaffen für Parkplätze, Restaurants, Boutiquen, Plätze oder Wohnungen. Die Botschaft der Abrisse ist klar: das Religiöse, das Heilige, das Kulturerbe, das, was ‚keinen Gewinn‘ bringt, muss weichen.“ „Die Menschen spüren, dass mehr als nur einige Mauern eingerissen werden. Sie spüren eine grundlegende Veränderung ihrer Umgebung, ihrer Kultur und damit ihres eigenen Seins“, schreibt der Gemeinderat Claude Villot.

Europas historisch gewachsene Kuturlandschaft ist anscheinend nicht mehr kompatibel mit der digital transformierten, gechippten und zwangsgeimpften 5G-Uber-Instagram-Smart City-Realität, die sich die Architekten des neoliberalen Fortschritts für unsere Zukunft – natürlich ganz ohne vorherige demokratische Abstimmung – ausgedacht haben.

Was also tun, um in Dantes Eishölle – pardon: im kommenden streng wissenschaftlich-technokratischen Paradies natürlich – trotz aller äußerer Verödung als Mensch bestehen zu können? Nun, nachdem uns die kulturellen Wahrzeichen und Kathedralen im Äußeren jetzt also geraubt werden, bleibt uns eben nichts anderes übrig als sie im Inneren neu zu errichten. Als ich das letzte Mal in Chartres zu Besuch war, hat mir ein Geschäftskollege ein bemerkenswertes Zitat mit auf den Weg gegeben. Es stammt von einem offensichtlich philosophischen Bankdirektor (ja, es gibt auf dieser Welt wirklich nichts, was es nicht gibt), dessen Namen ich mir nicht gemerkt habe. Jedenfalls habe dieser Bankdirektor gemeint, dass die seinerzeit von den – schon zu Lebzeiten durch ein Komplott von Staat und Kirche vernichteten – Tempelrittern europaweit inaugurierte Kathedralenbaukust äußerlich vorbei sei. Wir bräuchten Kathedralen aber auch heute noch, sogar viel dringender als früher, damit sich der Mensch an einem von der schnöden Alltagsrealität erhabenen Ort erholen und neue Kräfte schöpfen könne. Die heutigen Kathedralen müssten allerdings vom Menschen innerlich errichtet werden – und das könne jeder auf seine individuelle Weise tun. Mir gefällt dieser Gedanke des Bankdirektors. Denn das Gute dabei ist: Auf dieses Innere haben keine Politiker, Terroristen und Geheimdienste, keine Macrons, Merkels, Junckers oder sonstige Plagen und Feuersbrünste einen Zugriff.


zum Weiterlesen (Anleitung zum Kathedralenbau):

Endzeit-Poesie 4.0: Warum überhaupt noch denken? (Ein Survival-Kit für die Apokalypse)

Endzeit-Poesie 4.0: „Wer vom Ziel nicht weiß …“ – Über Sinn und Unsinn des Lebens

 

Brief eines dürren Süd-Ost-Menschen an das adipöse Altmaier-Kabinett im Schlamerkelland (Aufruf zum Antifaschierpakt)

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Foto: pixabay CC0/edit parkwaechter

Kultur und Vielfalt statt McDonaldisierung – Aufruf zum Antifaschierpakt

Sehr geehrte Damen und Herren, verehrte Abgeordnete!

Um den Ton meiner Wortmeldung richtig einordnen zu können, gleich vorneweg: Ich bin es an sich gewohnt, mich zu beugen und Respekt zu bezeugen. Nicht nur aufgrund jahrhundertelanger Domestizierung in Kolonialtradition, die mir mittlerweile in den Knochen sitzt, sondern auch aus ganz ehrlicher Wertschätzung gegenüber eurer mitteleuropäischen Kultur, zu der ich und meinesgleichen bislang immer bewundernd aufgeschaut haben.

„Am deutschen Wesen soll die Welt genesen …“ – nein, ich habe über diesen Satz nie gelacht, sondern ihn ehrlichen Herzens für bare Münze genommen. Wenn ich mir ansehe, im Besitz welcher kulturellen Schätze das Land der Dichter und Denker ist und welche feinsinnigen Geister des Humanismus und der Philosophie sich dort  ein Stelldichein gegeben haben, dann war dieses Herz Europas für uns immer so etwas wie eine große Hoffnung, dass sich die Maßstäbe von Humanität, sozialpartnerschaftlicher Solidarität und freier Persönlichkeitsentfaltung auch in den Rest der Welt hineintragen und einen Ausgleich zwischen der Kluft von Ost und West bilden werden.

Dass Ihr diese Brückenfunktion zwischen Ost und West nun vollkommen aufgegeben habt und Euch stattdessen mit einigen moralisch verwahrlosten Wegelagerern unter der Atlantikbrücke zusammengetan habt, um dort hundsgemeinen Hurendienst zu verrichten, während die nadelgestreiften Zuhälter, die Ihr „eure verlässlichen Freunde“ nennt, sich einen ablachen, wie ihr willfährig Euren Hintern hinhaltet und sehenden Auges ins offene Messer hineinlauft … das hat meinen Faden der Bewunderung nun jäh abreißen lassen.

Und bevor die Artikel 13-Uploadfilter es mir demnächst unmöglich machen, unflätige Worte ins Netz zu stellen, so ergreife ich jetzt eben die letzte Möglichkeit, um euch Backpfeifen-Pack mal meine Meinung zu sagen. An meiner vulgären Sprache möge sich niemand stoßen. Ich bin eben Ackerbauer, den der harte Überlebenskampf zeitlebens gezwungen hat, zu klotzen und nicht zu kleckern. Feine Manieren, wie sie eure „linken“ Spitzenpolitiker*Innen am Parkett des Bundespresseballs in den Armen der Wirtschaftsmagnaten und vor den Insignien der Macht unter Beweis stellen (siehe FAZ), konnte ich mir leider nie aneignen. Ich musste zeitlebens eigenhändig mit Schwielen an den Händen den Stall ausmisten und hatte nie die Möglichkeit, an der Uni einen Master of Bullshit Administration oder Gender Studies zu machen.

Verflucht seid Ihr!

Die Tradition meiner Ahnen hat mich gelehrt, dass Hass und Flüche Unglück bringen. Der nachfolgende Fluch (eigentlich ist es gar kein Fluch, sondern ich halte Euch nur einen Spiegel entgegen, an dem der Fluch, den IHR über Deutschland und ganz Europa ausgesprochen habt, auf Euch selbst zurückprallt) gilt nicht den Bürgern des von Euch regierten Landes – diese sind meist gutmütige Micheln und Frauken, die keine Ahnung haben, wozu sie und ihre Kinder gerade umgebaut werden sollen und denen ich mein tiefstes Mitleid zolle. Nein, mein Fluch, den ich Euch angesichts des generalstabsmäßigen Totalschadens, auf den Ihr Euer Land zusteuert, nicht ersparen kann, gilt allein Euch Regierenden. Obwohl man auch die Menschen, die Euch viermal in Serie gewählt haben, selbst zu dem Zeitpunkt, als bereits für jedermann offenkundig war, dass Ihr Europa an die Wand fahren wollt, nicht ganz aus ihrer Verantwortung herausnehmen kann. Ich will darauf aber nicht weiter eingehen, ihre letzte Wahlentscheidung wird den Bürgern gleichzeitig ein Schicksal bereiten, aufgrund dessen man sie für die Zukunft einfach nur bedauern und ihnen keinesfalls auch noch grollen sollte.

Warum ich heute so zornig bin, obwohl ich es gewohnt bin, mein schmutziges Haupt zu beugen? Nun, weil das Maß nun voll ist und ihr uns alle gerade um Kopf und Kragen bringt. Eure politisch-mediale Lügen-/Manipulationsmaschinerie stinkt mittlerweile zum Himmel, die beißenden schwarzen Rauchschwaden abgefackelter Altmaierreifen, die diese Maschinerie tagtäglich in die Atmosphäre bläst, rauben uns allen den Atem.

Dooser – Warum Ihr so unglücklich seid

Eure Aufgabe wäre es gewesen, Geisteswissenschaft und Philosophie zu pflegen und damit die Welt zu bereichern. Ihr habt dieses Kulturerbe absterben lassen und stattdessen einem ökonomischen Rinderwahnsinn US-amerikanischer Prägung gehuldigt, der Euch nun die Luft abschnürt. Man hat Euch zu Doosern gemacht, das sind jene kleinen Männchen mit Helm aus Jim Hensons Fraggles-Serie, die in unterirdischen Gefilden mit Pressluftbohrern in der Hand sinn- und ziellos immerzu am Fels herumackern. Ihr Deutschen seid aber von Eurem Naturell her gar keine Dooser! Ihr seid Dichter und Denker, Philo-Sophen (wörtlich: Freunde der Weisheit). Dooser, das sind die Amerikaner und Briten. Aber wenn Ihr Euch zu Doosern machen lasst, dann vergewaltigt Ihr Euer Naturell. Lasst Euch das von einem alten Ackerbauern sagen: Genau das ist der Grund, warum Ihr so unglücklich und depressiv geworden seid.

“Doozers“ (Grafik pw nach Vorlage aus: The Fraggles)

Auch wenn es Euch in Eurem Selbstverständnis von den Socken haut, aber: Der übersteigerte Wirtschaftswahn, Finanzkrimskrams und Maschinenbau sind gar nicht Euer Ding, obwohl Euer Philosophengeist geschmeidig genug ist, um auch auf diesen Gebieten Höchstleistungen zu erzielen. Ihr braucht auf Höchstleistungen auf diesen Gebieten allerdings nicht besonders stolz zu sein, denn Ihr arbeitet damit diametral gegen Euer Naturell und verpasst die Entwicklung von dem, was eigentlich Eure Anlage und damit Eure Aufgabe wäre. Jetzt seid Ihr also „Export-Weltmeister“ und stolz auf Euren „Maschinenbau“. Ihr könnt Euch das immer noch nicht vorstellen, aber: Es wird einmal nichts davon übrigbleiben als Schall und Rauch. Die Chinesen und andere können Maschinenbau inzwischen genausogut wie Ihr und besser. Sogar Euer ganzer Maschinenbau-Stolz Kuka ist jetzt schon in chinesischer Hand. Ihr hättet ein bescheidenes, aber trotzdem gut prosperierendes Land werden können, dessen inspirierende Kultur die ganze Welt bewundern würde. Ihr habt Euch aber geradewegs für den Weg entschieden, vor dem Euch alle Eure großen Geister von Goethe, Schiller, Hegel bis Erich Fromm eindringlich gewarnt haben.

Nun seid ihr so verödet und in Euch unerträglich gewordenen Krusten so gefangen, dass Ihr sogar von uns Entwicklungsländlern, die wir kulturell und hinsichtlich unseres Frauenbildes vielfach noch im dunklen Mittelalter leben, eine „Kulturbereicherung“ erwartet. – Ich könnte mich wirklich krumm lachen, wenn mein Rücken von der Feldarbeit nicht ohnehin schon krumm wäre!

(Disclaimer: Nein, „Naturell“ und „Anlage“ sind keine rechtsesoterischen Wörter, sondern das, was jeder überall rund um sich herum sehen kann: Bunte, unbestreitbare und wunderbare Individualität. Dass wir alle „gleich“ sind, ist ja in Wirklichkeit reiner Stuss, und das wisst Ihr auch. Wenn wirklich alle Menschen gleich wären, dann wäre die Welt ja ein Zombiefriedhof – was gäbe es Schrecklicheres? Ich liebe die Menschen, eben weil sie nicht gleich sind und ich würde nie jemanden, der die Anlage zum Musiker hat, zu einem Mechatroniker machen wollen. Das käme einer Vergewaltigung gleich. Auch Länder, Kulturen und Traditionen der Menschen sind natürlich nicht gleich, sondern kreuzverschieden. Das ist ja geradewegs der Reichtum unserer Erde. Und diese Vielfalt sollten wir schützen. Denn die neoliberalen Globalisten wollen uns alle mcdonaldisieren – man will uns alle in eine große Faschiermaschine werfen und zu Einheitskonsumenten machen, die dann jeden Dreck fressen, den man ihnen am Flachbildschirm vorhält. So werden wir nichts gewinnen, sondern alles verlieren werden, was uns als Individualitäten wertvoll macht.)

Schaut Euch nur Eure Nachbarn, die Franzosen an: Wie Ihr seht, sind die auch nicht gleich wie Ihr Deutschen. Die bleiben nicht daheim sitzen und gucken Tagesschau, während sie von den Politikern nach Strich und Faden verraten und verkauft werden, sondern die gehen auf die Straße. Warum? Weil sie schlichtweg ein anderes Naturell haben als Ihr. Die reagieren auf Ungerechtigkeiten eben traditionell revolutionär und gehen ins Handeln. Dass Ihr Deutschen daheim bleibt – obwohl Ihr angesichts Eurer Regierung, die Euch gerade kalt lächelnd das Fell über die Ohren zieht und ins offene Messer laufen lässt, sogar noch sehr viel mehr Grund zur Empörung hättet -, nein, das ist nicht bloß Feigheit oder Trägheit. Es liegt eben in Eurem Naturell, die Situation mehr denkerisch zu verarbeiten und daran zu glauben, dass es doch möglich sein sollte, die aus dem Ruder laufende Politik durch Vernunft zur Räson zu bringen anstatt mit Molotowcocktails. In Wirklichkeit ergänzen sich die unterschiedlichen Naturelle und Völker in wunderbarer Weise – dass die einen konstruktive Gedanken bilden, unterstützt die anderen, auf richtige Weise ins Handeln zu kommen und umgekehrt kann deren Aktivismus wieder die gesamteuropäische Situation verbessern und kommt denjenigen zugute, die mehr die philosophisch-gedankliche Grundlagenarbeit leisten. Wenn man uns aber alle „gleich“ macht, entwurzelt und verschippert, nimmt man uns unseren gesamten Saft und unsere Kraft. Wenn wir auf diese Gleichmacherei reinfallen, dann ist es um uns geschehen. Dann sind wir alle bald nur noch Matsch, formbare Knetmasse in der unbarmherzigen – pardon: unsichtbaren natürlich – Hand des Marktes. Ohne souveräne Staaten mit funktionierender Sozialpartnerschaft werden wir der Verwertungslogik des Neoliberalismus nichts entgegenzusetzen haben und allesamt im Katzenfutter landen.

Eure Zukunft ist grau, nicht bunt

Die Zukunft, die man Euch seitens von Thinktanks und Massenmedien als bunt und spaßig ausmalt, wird in keiner Weise bunt sein, sondern grau, bitte rafft das endlich … lest euch nur die Überschriften im „Business Case for Migration“  Dokument des World Economic Forums durch – dann werdet Ihr erkennen, dass es bei der Migrationsagenda aus Sicht der Wirtschafts- und Finanzmächte nicht die Bohne um Humanität geht, sondern schlicht um die gewinnbringende Nutzung von  Humanressourcen. Den ausgebeuteten Ländern, die Eurer Ansicht nach eh schon im Eimer sind, sollen jetzt also noch die verwertbaren Facharbeitskräfte und medizinisches Personal abgeschöpft werden, während in ihrer Heimat alte und kranke Menschen bei kaputten Wasserleitungen dahinsiechen müssen und alles zusammenbricht. Dass man Fluchtursachen durch einfache Maßnahmen und mitunter sogar ganz schnell beheben könnte, wird in Euren Businesspapieren mit keinem Wort angesprochen.

Glaubt ihr adipösen Säcke und Säck*Innen  wirklich, dass wir Füllmasse sind? So wie ihr es gewohnt seid, im Osten und Süden schwarzes Öl aus dem Boden zu saugen, wollt ihr nun verwertbare Menschenmasse absaugen?

Ihr wollt Eurer Bevölkerung allen Ernstes verkaufen, dass Ihr uns aus Gutmenschlichkeit aufnehmt? Wo bei Euch einzig und allein die Profitmaxime gilt und Ihr aus diesem Grund sogar Eure Brüder in Griechenland eiskalt vor die Hand gefahren habt, sodass die Menschen dort nun verrecken können? Rentner und Arbeitslose müssen bei Euch im Müll wühlen und nach Pfandflaschen suchen, 860.000 deutsche Staatsbürger wandeln obdachlos durch die Straßen. 4,4 Millionen Kinder leben im Land, in dem es sich angeblich Gut und Gerne lebt, in Armut. Aber für uns Neuankömmlinge macht ihr freigiebig Eure ansonsten geizig und austeritär gehüteten Haushaltsmilliarden locker?

Eure verzogenen Gören, die nach sechs Semestern Gender Studies in eurer vielgepriesenen freien Wirtschaft eigentlich zu nichts nütze sind und eigentlich selbst Therapie und Betreuung bräuchten – ja, die freuen sich natürlich darüber, dass hier nun Menschen ankommen, die noch weniger können als sie, die nicht mal das ABC können und die man beim Einkaufen begleiten muss. Na dann kostet es ruhig noch eine Weile aus, Euch toll dabei vorzukommen, wenn Ihr zum ersten Mal in Eurem Leben etwas Nützliches machen dürft, was Euch im Job ansonsten streng untersagt ist: Menschen zu helfen, anstatt sie durch legalisierte ökonomische Betrugsmodelle auszubeuten.

Trash Junkies und Trailer Park Boys

Wundert Euch aber bitte nicht, wenn Ihr selbst und Eure Kinder demnächst ebenso ausrangiert werdet wie der jüngst im Fernsehen gezeigte, fast blinde alte Mann, den man ohne Toilette, Wasser und Heizung in einem Campingwagen dahinvegetieren lässt (siehe ZDF: „Abgeschoben mit Hartz4“).

Aber Ihr bereitet Eure Kleinen ja bereits auf diese Zukunft vor. Von klein auf sitzen sie vor Trash-TV Serien wie „Trailer Park Boys“. Dabei können sie sehen, dass man auch in einem Wohnwagen in einem Trailer Park mit ein paar heruntergekommenen Kumpels voll Spaß haben und Dosenbier und Pornokacke schlürfen kann.

„Diese EU ist krank und stirbt!“, hat eine Eurer letzten aufrechten Bundestagsabgeordneten, die ihr nun ja auch erfolgreich weggemobbt habt, zuletzt im Plenum verkündet. Und Ihr Aasgeier wollt uns Migranten nun aus unserer Heimat weg- und in einen Kadaver hineinlocken, in dem auch wir dann demnächst mitverrotten sollen? Glaubt Ihr wirklich, wir sind dummes Vieh, das man über die Weltmeere und Wüsten verfrachten kann, um dann dort in einem neoliberalen Schlachthaus zu landen und uns zu Katzenfutter zu faschieren? Ich verspreche Euch: Da habt Ihr die Rechnung ohne uns gemacht. Wir werden den Spieß schneller umdrehen, als Ihr Euch das träumen lasst. Das Zerschnetzeln von Rinderhälften zu Katzenfutter beherrschen wir noch weitaus besser als Ihr.

„Wir brauchen jedes Jahr 400.000 Zuwanderer netto, um den Bedarf der Unternehmen zu decken“, fordert Detlef Scheele, Chef der deutschen Bundesagentur für Arbeit (Quelle: Welt). Verdammt noch mal, Ihr könnt euch selber was in den Arsch stecken – meinetwegen eines eurer 60 Geschlechter -, aber nicht uns. Wenn Ihr wirklich etwas für uns Süd- und Ostländer machen wollt, dann schützt uns um Gottes Willen vor dieser neoliberalen Migrationsagenda. Wir wollen Zukunft in unserer Heimat, die wir lieben. Wir wollen uns nicht bei Euch in einem neoliberal vergletscherten Assi-Land den Arsch abfrieren und als Humanressource in der Knochenmühle landen. Und Ihr könntet uns diese Zukunft in unser Heimat auch augenblicklich ermöglichen, wenn Ihr endlich Schluss macht mit dieser hintertriebenen transatlantischen Ausbeutungs- und Regime Change Politik. Wenn Ihr uns unter Vorspiegelung falscher Hoffnungen in diese Knochenmühle hineinlockt, dann kann ich Euch versprechen: Wir werden komplett durchdrehen.

Gebt uns bitte einen Grund, Respekt haben zu können – sonst ist Sendeschluss!

Neben Ärzten und Facharbeitern kommen leider auch jede Menge Kerle, die bei uns straffällig geworden sind, über deren Verschwinden wir hier eigentlich froh sind und die unsere Regierung auch gar nicht mehr zurückhaben will, da sie nichts als Probleme machen und unsere Gefängnisse ohnehin schon überfüllt sind. Macht meinetwegen was Ihr wollt, aber nur so nebenbei: Schon mal überlegt, was diese Jungs machen werden, wenn der Euro crasht und ihre Sozialhilfe nicht mehr ausbezahlt wird? Die haben nicht Die Wicherts von Nebenan geguckt so wie Ihr in Eurer Jugend, die sind mit harten Gangstarap-Beats und Gangbang-Sessions aufgewachsen, haben sich von klein auf in Slums auf der Straße durchbeißen müssen und wissen, wie man überlebt.

Nicht, dass es nicht möglich wäre, straffällig gewordene und verwahrloste Personen zu resozialisieren. Das ist theoretisch möglich. Aber dazu müssten diese Personen in eine menschlich intakte Umgebung gestellt werden, in der authentisch gelebte Werte und Ideale vorherrschen. Nachdem in einem Land, das sich der marktradikalen Ausbeutung und dem Geschäftsmodell „legalisierter Betrug“ verschrieben hat, davon kaum noch die Rede sein kann, ist eine Radikalisierung dieser Personen fast schon vorprogrammiert. Die Zustände, die dann bei Euch herrschen werden, wenn die nahkampferprobten Clanmitglieder Schluss mit Lustig machen, will ich Euch gar nicht ausmalen. Glaubt nicht, dass unsere Jungs nicht clever genug sind, zu durchschauen, was bei Euch läuft. Die haben das schon zwei Tage nach ihrer Ankunft heraußen. Sogar Menschen, die guten Willens waren, werden anfangen, Euch zu hassen, wenn Sie sehen, wie das, was sie bisher über Eure Kultur und Europa gelesen und gehört haben, nur noch eine Farce ist und Ihr meist nur noch ein Haufen dekadenter Hedonisten seid, die sich mit billigster Unterhaltung abfüttern lassen und sich bedusselt von einer Spaßpulle zur nächsten hanteln, während der Rest der Welt, der dringend Eurer Hilfe und Aufmerksamkeit bedürfte, vor die Hunde geht. Was spricht also dagegen, Euch einfach den Hals umzudrehen?

(Ich weiß natürlich, dass Ihr nicht alle dekadente Hedonisten seid, sondern dass sich viele Deutsche selbst im Existenzkampf um ihr Überleben befinden und trotzdem sehr feinsinnige, hilfsbereite und soziale Menschen sind. – Aber die schaffen es leider nicht in die Medien. Und meine Brüder informieren sich nun mal hauptsächlich über die Medien. In diesen Medien bekommen sie nur arrogante Wichtigtuer, selbstverliebte Hipster, dekadente Lemuren, metrosexuelle Swinger und Schrillkreischfurien im Gender Madstream zu sehen. Und jede Menge Gangstarap, den Eure Medien ja nun schon seit Jahren hypen. Nicht dass wir vor niemandem Respekt hätten. Wir sehnen uns sogar danach, vor Euch Respekt haben zu können. Aber gebt uns bitte einen Grund, das auch tun zu können!)

Dynamit

Aber vielleicht wisst Ihr Marionettenspieler das ja alles ohnehin ganz genau und wollt ganz gezielt die Scheiße hochkochen lassen, da Euch bei geordneten Verhältnissen niemand von den europäischen Bürgern – die Euch mittlerweile großteils durchschaut haben und hassen – mehr wählen würde und auch kaum noch ein Mensch, der ganz bei Trost ist, ein neoliberal-ausbeuterisches, auf den Ökozid und eine hirnlose (nukleare) Ost-West-Konfrontation zusteuerndes System stützen möchte, wie Ihr es im Auftrag der Finanzkonzerne und transatlantischen Thinktanks trotzdem krampfhaft aufrechtzuerhalten sucht. Jetzt wollt Ihr also mit uns Migranten kurz vorm Finanzkollaps nochmal Kasse machen und ein Strohfeuer anzünden, das den Zusammenbruch Eurer Wirtschaft noch ein paar Jährchen hinausschieben soll? Na dann macht nur weiter so und erntet, was Ihr gesät habt. Ihr werdet Euch noch wünschen, in Ogadougou oder am Nordpol geboren worden zu sein und nicht in dem Land, in dem Ihr jetzt noch glaubt, gut und gerne zu leben.

Für diese Leistung wollte man Ihnen, Frau Bundeskanzler, kurzzeitig mal den Nobelpreis verleihen? Verdammt noch mal, einen Eimer Gülle sollte man Ihnen überschütten und Sie dann auf den Mond schießen, wo Sie keinen Schaden mehr anrichten können. Mit dem „Business Case on Migration“ wollen Sie also noch ein letztes Mal politisches Kleingeld schlagen und Ihre Bürger, denen vor Empörung über Ihre Politik fast schon der Kragen platzt, ins Bockshorn jagen? Ja, ich muss zugeben: Mit welch perfider Raffinesse Sie und Ihre hochbezahlten Berater einen nicht unbeträchtlichen Teil der Bürger gängeln haben können, verdient schon höchsten Respekt. Wie Sie die letzten in Ihrem Land vorhanden Reste an Mitmenschlichkeit, sozialem und christlichem Selbstverständnis noch dazu missbrauchen, um vollkommener Ausbeutung und Verelendung den Weg zu bereiten, das ist schon ein meisterhaftes Husarenstück, für das Ihnen in einer marktkonformen Demokratie dann ja nun eigentlich doch der Nobelpreis zusteht – stellt die neoliberale Sprengladung, die Sie für Europa geschaffen haben, doch das von Alfred Nobel 1866 erfundene Dynamit weit in den Schatten.

VerHochachtungsvoll,

Mehmed Ogadougu

 

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Nachwort (an den gemeinen Bürger):

Es kann einem ja einmal passieren, dass man hereingelegt wird und einem ein Shitsandwich verkauft wird. Wenn man diesen Shitsandwich dann trotzdem zuende isst, obwohl bei jedem Zubeißen der Dünnpfiff links und rechts herausquillt und Auge, Nase, Gaumen und das ganze Innere gegen das Herunterschlucken rebellieren … nun ja, dann kann man dieses Verhalten eventuell noch einer altbackenen Erziehung zuschreiben, die einem geboten hat, alles brav aufzuessen, was einem vorgesetzt wird.

Wenn man dann aber nach heruntergewürgtem Shitsandwich wieder erneut zum Tresen geht und genau den gleichen Shitsandwich wieder bestellt … nun, das grenzt dann schon eher an Schizophrenie oder eine Borderline-Störung. Ihr habt nun viermal in Serie einen Shitsandwich bestellt, obwohl Ihr Euch schon mit Krämpfen am Boden gewunden habt und Euch beim Anblick des groß am Plakat prangenden Shitsandwich jedesmal das nackte Grauen aufgestiegen ist. Wer soll Euch jetzt noch retten? – Wir Facharbeitskräfte? Im Ernst?  

 

Wie man Ratten fängt …

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(Foto: parkwaechter / nachrichtenspiegel.de / CC BY SA 3.0)

Elend verreckt am „politisch korrekten“ Einheitsbrei

Während viele ihrer Zeitgenossen bereits aufgegeben  haben und das sinkende Narrenschiff nun ihrem Schicksal überlassen, so kämpfen Volker Bräutigam und Friedhelm Klinkhammer immer noch einen einsamen Kampf. Nachdem sie jahrzehntelang selbst für das Redaktionsgeschehen im öffentlich-rechtlichen Rundfunk verantwortlich waren, lässt es ihr Gewissen einfach nicht zu, dass sie sich nun im Ruhestand ab nach Mallorca machen und den nackten Wahnsinn unwidersprochen lassen. Ihnen ist bewusst, dass uns die täglich über Tagesschau & Co. in den Äther geblasene Manipulation und Demagogie nicht nur den Atem rauben, sondern uns schon demnächst Kopf und Kragen kosten könnten. Ungeachtet aller Fakten und des nun schon scheinbar viel zu lange andauernden Friedens in Europa, wird im gemeinsamen Konzert mit der deutschen Presse – laut Michail Gorbatschow „die bösartigste“ Presse der Welt – kompromisslos zur Konfrontation mit der Nuklearmacht Russland geblasen. Putin muss weg, keine Frage. Wenn wir im gleichen Zug dann auch weg sind … na dann hat man doch gleich zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen. Schon genial, und gar nicht trivial.

In einem jüngsten Artikel (siehe Rubikon) sprechen Klinkhammer und Bräutigam über ein umso trivialeres, aber immer noch probates Rezept aus Großmutters Pfannkuchenküche, mit dem der Staatsfunk den abends bereits von der Arbeit ermatteten Bürger einspinnt: Durch eine wohlabgewogene Mischung aus Wahrheit und Falschinformationen:

<< Wenn ein Sender zu offensichtlich und zu ausschließlich die Unwahrheit sagt, fällt das irgendwann selbst dem Dümmsten auf. Der hört auf, dem Informanten zu vertrauen, schaltet ab und entzieht sich so weiteren Manipulationsversuchen. So ungeschickt verhält sich die ARD natürlich nicht. Sie möchte nachhaltig und möglichst unbemerkt verdummen. Sagen Sie nicht „Die Erde ist eine Scheibe“, sondern „Die Erde ist rund und Mittelpunkt unseres Sonnensystems“. Dann verleiht der richtige erste Halbsatz dem zweiten mehr Glaubwürdigkeit. Wussten Sie übrigens: Russland ist das größte Land der Erde und hat 2014 die Krim gewaltsam annektiert? >>

Der ARD hält es also im Prinzip wie mit Ratten und Wühlmäusen, die ich gerade in unserem Gartenhäuschen bekämpfe: Wenn ich nur vergiftete (rot gebeizte) Weizenkörner als Köder ausstreue, dann wird der Köder nicht angenommen. Dazu sind die Tierchen bereits intelligent genug. Wenn ich in den Teller mit den vergifteten Körnern aber auch eine Handvoll gute Weizenkörner reinstreue, dann wird das Ganze ohne Weiteres gefressen. Habe erst gestern wieder zwei tote Mäuse eingegraben, denen dieser Fraß zum Verhängnis geworden ist.

(Nach dem gleichen bzw. umgekehrten Prinzip arbeitet übrigens Wikipedia – sie wird geschätzt, weil dort viele von uns ihr jeweiliges – korrektes – Fachwissen beisteuern, sodass die Online-Enzyklopädie größtenteils auch als gut und nützlich empfunden wird. Bei Themen, die politisch und kommerziell besetzt sind, z.B. Artikel über NATO, transatlantische Think Tanks, Geo- und Konzernpolitik, Pharma, Impfen oder Alternativmedizin, wird allerdings tendenziös verbrämt, manipuliert und diffamiert, was das Zeug hält – sollte aber für aufgeklärte Bürger eigentlich spätestens bekannt sein seit Markus Fiedlers Doku „Zensur“).

Wer das untergemischte Rattenfutter mitisst, wenn er in der freien Enzyklopädie recherchiert, abends die Tagesschau guckt oder in „der bösartigsten Presse der Welt“ schmökert, der darf sich also nicht wundern, wenn er eines Tages üble Bauschmerzen bekommen und aus der Rückenlage nicht mehr hochkommen sollte. Er braucht auch nicht auf ein ehrenvolles Begräbnis zu hoffen, weil er brav den „politisch korrekten“ Einheitsbrei gelöffelt hat, den man ihm vorgesetzt hat. Wie hat schon der große George Carlin gesagt: „Political correctness is fascism pretending to be manners.“ Auch ich habe die am Rattenfutter verreckten Mäuse natürlich nicht mit Marmorgedenktafel im eigenen Vorgarten beerdigt, sondern – ganz wie es sich gehört – mit einem Spaten im Nachbargrundstück hinterm Haus verscharrt, wo schon unzählige andere Kadaver ihre letzte Ruhestätte gefunden haben.

Die Vernichtung der Bundesrepublik Deutschland durch Angela Merkel – und der Einstieg in den nächsten Weltkrieg

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Samstag, 23.3.2019. Eifel. Schwierige Zeiten, in denen wir leben. Auch für mich: Zeitnot plagt mich an allen Enden. Für umfangreiche Gedanken ist kaum noch Zeit – und um sie zu studieren noch weniger. Führe ich jetzt aus, was der Titel andeutet, mache ich mich gleich moralisch schuldig, denn ich verspreche Ihnen: es wird Angst machen. Angst ist eigentlich eine sinnvolle und logische Reaktion auf eine Bedrohung – egal ob eingebildet oder real – sie stellt dem Körper für eine gewisse Zeit Ressourcen für Kampf oder Flucht zur Verfügung. Ohne Angst wäre pure Ignoranz die Folge – eine für jegliche Lebensbewältigung untaugliche Lebensphilosophie.

Trotzdem – ist jemand, der Gefahren an die Wand malt nicht mehr gern gesehen in diesem Land.

Bisher waren Sie, lieber Leser, auch immer gewohnt, dass ich meine Aussagen, Analysen, Einschätzungen und Meinungen mit harten Fakten belege – sofern man den Rückgriff auf überall zulässige Informationen des Mainstream in der Zeit nach Relotius überhaupt noch als Fakten bezeichnen kann. Das wird aktuell nicht mehr möglich sein. Die DSGVO hat uns als kleinem Nachdenkmagazin schon die Kommentare verhagelt: wir wären leicht angreifbar – und haben allen Grund das zu fürchten, denn wir wurden auch schon angegriffen, auch von namhaften Akteuren.

Nun droht auch noch Artikel 13 mit Eigentumsrechten – und da ist es unsicher, wohin die Reise geht. Professionelle Journalisten haben mir schon lange geraten, niemals Zitate zu verwenden – doch als ausgebildeter Geisteswissenschaftler habe ich gelernt, so zu arbeiten: wie sonst sollte ich meine Einschätzungen belegen, wenn nicht durch mit viel Mühe gefundenen Zitaten?
Aber es ist halt auch im Gespräch, schon ein einzelnes Wort mit dem Urheberrecht zu belegen … da wird´s dann schwer. Während ich immer noch unter einem – inzwischen sehr undichten – Pseudonym schreibe, ist es seit vielen Jahren üblich, dass jede noch so kleine Nachricht mit dem Konterfei oder wenigstens dem Namen des Journalisten verknüpft wird, der diese Nachricht umformuliert hat: eine Vorbereitung auf eine Neufassung des Eigentumsrechts, in dem Sprache und Gedanken generell auch Eigentum einiger weniger sein können.
Möglicherweise liegt dieser Trend darin begründet, dass nur noch wenige der Sache wegen agieren, umso mehr aber des Geldes wegen. War es früher einem Musikanten eine Ehre, wenn seine Lieder quer durch das Land gesungen wurden, so gieren heute eine Heerschar Anwälte gleich darauf, die Sänger wegen Urheberrecht zu verklagen … als wäre nicht Musik und gute Laune in jedermanns Interesse.

Wozu wird das führen?

Das kann sich jetzt jeder mal selber denken. Vielleicht sollte man sich schnell noch wichtigste Worte rechtlich sichern, die man zu Einkaufen braucht, bevor auch hier Rechte wirksam werden und man mit selbst gemalten Bildern kommunizieren muss, weil Sprache komplett vermarktet wird.

Sie werden also damit leben müssen, dass ich die Quellen, auf die ich mich beziehe, hier nicht mehr nennen werde. Ich kann Ihnen nur versprechen: es gibt sie.
Sie werden auch leicht zu finden sein: doch diese Arbeit kann ich Ihnen nicht abnehmen. Muss ich auch nicht, ich schreibe ohne finanzielle Interessen als Privatmann, kann meine Meinung noch frei äußern und bin nicht verpflichtet, formell perfekte geisteswissenschaftliche Arbeiten abzuliefern.

Stört zwar mein Empfinden bezüglich der Seriösität von Texten – aber damit werde ich leben müssen, bis klar ist, welche Folgen der Artikel 13 wirklich für die Graswurzelschreiber aus dem Volk hat.

Nun zum Thema.

Wer mich kennt und hier schon länger liest, wird bemerkt haben, dass meine Kritik an Angela Merkel bislang nur sehr verhalten erklang – wenn überhaupt.

Den „Merkel-muss-weg“-Hype habe ich immer für völlig idiotisch gehalten und auch mal dagegen argumentiert. Darum mag es verwundern, dass ich eine so harte Überschrift wähle, denn: eigentlich ist Angela Merkel die Kanzlerin des Nichts, der Beliebigkeit und der Belanglosigkeit. Brand war Kanzler der Versöhnung, Schmidt der harte Macher gegen die RAF, Kohl der Kanzler der Einheit, Schröder der Vernichter des Sozialstaates und Merkel die Verkörperung der Bedeutungslosigkeit – so scheint es jedenfalls.

Andererseits war sie die erste Kanzlerin, die offen sagte, dass Wahlversprechen nicht ernst genommen werden dürfen und dass es kein Recht auf Demokratie für Ewigkeit gibt. Und davor war sie die erste Oppositionsführerin, die jemals einer Regierung offen in den Rücken gefallen ist, als Schröder die Teilnahme am Irakkrieg verweigerte: da fuhr sich ganz schnell in die USA und machte eine ganz andere Außenpolitik, schwor, sie würde treu an der Seite der USA stehen, wenn sie erstmal Kanzlerin ist: und schwupps, siehe da: sie war dann auch die nächste Kanzlerin.
Ordnet man die Fakten so, bröckelt des Bild der fluffigen Merkel schnell.

Da ist schon ein knallharter Mensch, der völlig rücksichtslos agiert.

Aber sie hat ja den Atomausstieg möglich gemacht, was Linke immer wollten. Das war doch gut, oder? Das muss einfach gut gewesen sein!

Der Atomausstieg hat den Stromkonzernen Milliarden eingebracht, weil er völlig an den Gesetzen vorbei erfolgte. Zudem dürfen wir jetzt die verstrahlen Altmeiler entsorgen und haben das Problem mit dem Atommüll. Eine Bundeskanzlerin, die Gesetze ignoriert? Der Deutsche würde ausrasten: wenn das die Merkel gewusst hätte! Und nun kommt das unschlagbare Elektroauto, in breiter Front forciert durch die Regierung – und auch die liebe Greta (die aktuelle Umweltheilige des Establishment) deutet freudig auf die Reaktoren als Heilsbringer in der Apokalypse … so dass die Atomkonzerne nun doppelt jubeln dürfen: erst Prämien für Gesetzesbruch, jetzt auch noch Folgeaufträge für viele neue Reaktoren – wie wunderbar.

Aber sie hat doch die Bundeswehr aufgelöst, daraus eine Freiwilligenarmee gemacht – wie es Linke immer wollten? Das war doch jetzt wirklich gut, oder?

90000 Soldaten waren inzwischen in Afghanistan, sie erhalten unterschiedliche Medaillien dafür, die sie klassifizieren. Schon vor vielen Jahren schrieben Autoren des „Stern“ über ein unheimliches Afghanistan-Netzwerk in den Streitkräften … schon eine  schauerliche Vorstellung, dass dieses Netzwerk nun aus 90000 Mann rekrutieren kann. Schlimmer jedoch sind derzeit andere Netzwerke, die aus unseren „Elite-Kämpfern“ hervorgegangen sind. Informieren Sie sich mal über Uniter und die Person mit dem Decknamen „Hannibal“: hier wächst gerade eine rechtsradikale Privatarmee in Deutschland heran, die weltweit auch autoritären Herrschern ihre mörderischen Dienste anbietet. Aus der Bundeswehr wurde eine Brutgrube für demokratiefeindliches Personal, dass schon Listen über linke Politiker und linke Denker führte, die im Falle der Krise hingerichtet werden sollen.

Aber sie hat die Grenzen für die Verfolgten dieser Erde geöffnet, das macht sie nun wirklich endgültig zu unsere heiligen Mutti!

Nun – auch dies geschah (da gibt es umfangreichen Arbeiten drüber) gegen geltendes Recht. Ohne jegliche gesellschaftliche Diskussion wurde aus einem der dicht bevölkertsten Länder der Erde per Order der Kanzlerin ein Einwanderungsland gemacht – obwohl wir gerade nun nicht mit so viel Land gesegnet sind. Und das Ergebnis der Aktion? Ein gewaltiger Rechtsruck in diesem Land. Und jeder, der dagegen Stellung bezieht, wird von hilfswilligen Sozis zum Nazi erklärt und aufs Übelste diffamiert. Ein gewaltiger Sieg für die Gegner der offenen Gesellschaft.
Doch was geschah wirklich in jenem Monaten des Jahres 2015? War es ein großer humanistischer Akt – den man ja nur sehr begrüßen kann?

Es war eine der unverantwortlichsten Entscheidungen, die in diesem Land getroffen wurde, angeregt durch Bilder von ertrunkenen Flüchtlingen im Mittelmeer. Psychoanalatiker haben mir das deutlich erklärt: die willkürliche Öffnung der Grenzen haben viele Menschen bis ins Mark getroffen, gerade jene, die sich sehr mit der Bundesrepublik Deutschland identifizieren, die den Schutzcharakter von Grenzen brauchen und für die die Landesgrenze wir ihre eigene Haut ist. Die Frau, die gerne das einfallslose Muttchen spielt, hat hier einen weiteren genialen Schachzug ausgeführt, der auf den ersten Blick – wie die anderen auch – gut aussah und sich gut verkaufen lies, aber letztlich viele Menschen mit dem Gefühl völliger Schutzlosigkeit zurück lies … und die Akzeptanz des so wichtigen Asylrechts so sehr verringerte wie noch nie zuvor in diesem Land. Zudem verrohte und verblödete die politische Kultur durch diese irre Tat vollkommen: jene „Generation Doof“, die Jahre zuvor von Journalisten ausgemacht wurde, fand in der hirnlosen Debatte Nahrung genug, sich flächendeckend zu etablieren.

Wie mit den Flüchtlingen dann wirklich umgegangen wird, erlebe ich in unserem Dorf jeden Tag: sie wohnen gegenüber. 20 Personen auf 100m2, Männer, Frauen, Kinder, Christen, Muslime – alles durcheinander. Eine Schwarzafrikanerin mit neugeborenem Kind weigerte sich radikal, das mutige Sozialexperiment zu betreten – so radikal, dass die Polizei kommen musste. Sie hat es geschafft, der Situation zu entfliehen.

Das alles aber hat mich immer noch nicht gegen Angela Merkel positioniert: wer kann schon ernsthaft Zorn gegenüber netten kleinen Muttis hegen?

Aber sie verfolgt ihren Kurs ja immer weiter, und der Kurs ist seit 2014 stabil.

Damals hatte sie – noch in England weilend – der Ukraine Hilfe gegen Russland zugesagt, im Anschluss daran fand man ja auch – völkerrechtswidrig – Bundeswehrsoldaten auf Erkundung in der Ukraine. Haben wahrscheinlich schon wieder alle vergessen. Seitdem wird in Deutschland mit eiserner Faust durchregiert: Putin und Russland sind wieder der Feind – wie seit hundert Jahren schon (also: Russland. Putin ist neu, ansonsten bleibt alles beim Alten).  Aber Merkel macht noch mehr als massiv die Destabilisierung der europäischen Friedensordnung zu betreiben, die uns 74 Jahre lang vor europäischen Kriegen schützte.

Blicken wir dazu mal nach Mali – auch nach Aussagen der dort tätigen Bundeswehr einst eine Vorzeigedemokratie – nein, DIE Vorzeigedemokratie in Afrika. Wir jedoch unterstützen dort nicht die Demokratische Regierung, sondern den Militärputsch, der diese Regierung beseitigte – bzw. das Chaos, das nach dem Putsch übrig blieb. Für die Blauhelme der UN war Mali eine der verlustreichsten Einsätze ihrer Geschichte, was Mutti nicht stört, kaum wahrgenommen von der Öffentlichkeit haben wir jetzt 1000 Mann dort, die … da was genau machen?

Frankreich im Kampf um Bodenschätze zu unterstützen. Um Uran, genauer gesagt: damit unsere neuen AKW´s zur Förderung unserer Elektroautos auch genug Saft haben, stehlen wir den Bewohnern Malis ihre Bodenschätze. Viele Malier sind deshalb auch sauer auf uns und sprechen von „Kolonialismus“.

Nebenbei erfüllen wir dort noch ganz andere Aufgaben, bzw. das machen jene Söldner, die dafür bezahlt werden: die Flüchtlingsströme werden mit Waffengewalt aufgehalten. Böse Geschichte, würde ich gerne zitieren, aber Sie wissen ja: Artikel 13 droht. Ich hatte das aber früher schon mal zitiert – und warte noch auf den gesellschaftlichen Aufschrei, der leider ausbleibt. Wir reden da nicht drüber, dafür haben wir ja das Wort für Schwarzafrikaner aus dem Sprachschatz gestrichen und verboten, sogar Bücher wurden wieder vernichtet – wieder im Namen des absolut „Guten“.

Endgültig offenbar wird der Kurs der Angela Merkel jedoch erst dieser Tage, wo sie ihr größtes Projekt offenbart: den Flugzeugträger. Der letzte, der so ein massiv umweltschädliches Projekt verfolgte, war Adolf Hitler. Er war auch der letzte, der deutsche Soldaten nach Afrika und Asien schickte – und auch der letzte, der Todeslisten von Linken anlegen lies. Wir sehen: geschichtlich bewegen wir uns mit großen Schritten zurück.

Offen reden US-Militärs vom unausweichlichen Krieg mit China, Frankreich und England verlegen ihre Flugzeugträger schon mal in den Pazifik – und der deutsch-französische Träger wird ihnen folgen. Keine Sorge – der kommt nicht zu spät: ein Krieg mit China wird lange dauern, anders als im 19. Jahrhundert oder im Zweiten Weltkrieg ist dieses Land nun ebenfalls hochgerüstet und kann nicht mehr wehrlos ausgeplündert werden. Ein Traum für die Rüstungsindustrie: der nächste dreißigjährige Krieg, der neben dem ewigen Krieg gegen den Terror die Kassen klingeln lässt als wäre man Atomstromkonzern.

Alle Anleger jubeln jetzt schon.

Ein Flugzeugträger macht nur Sinn, wenn man die Meere beherrscht – er ist nämlich sehr verletzlich (weshalb Hitler seinen nie fertig gestellt hat, der liegt heute immer noch halb fertig auf dem Grund der Ostsee). Sein Nutzen? Man kann Flugzeuge dort einsetzen, wo sie sonst nie hinkämen: weit außerhalb des eigenen Territoriums. So ein Schiff ist eine Kriegserklärung an alle Länder außerhalb Europas, eine schwimmende Drohung, seine kolonialen Interessen mit Waffengewalt durchsetzen zu können. Diese absolute Angriffswaffe konnte auch nur gebaut werden, weil man die Strafbarkeit der Vorbereitung eines Angriffskrieges ersatzlos aus dem Strafgesetzbuch gestrichen hat – welch´ Zufall.

Damit ist die alte, friedliche Bundesrepublik endgültig gestorben. Es spricht ja auch in der Ära Merkel niemand mehr von der „Bundesrepublik Deutschland“ – sie ist gestrichen worden wie viele andere Wörter auch. Wir sind jetzt nur noch „Deutschland“ – wie 1914 oder 1939. Und wie damals rüsten wir gewaltig auf. Kritisieren zwar Trump auf breiter Front – aber wenn er befiehlt, das wir mehr für Rüstung ausgeben müssen, denn setzen wir das sofort um!

Irrer geht´s kaum.

Vernichtet wurde die erste funktionierende Demokratie auf deutschem Boden. Leidenschaftlich streitende Politiker mit Charakter und bewegter Lebensgeschichte wurden flächendeckend durch Parteiklone ersetzt, die nie mit dem realen Leben in Kontakt kamen und in sich eine eigenständige Kaste bilden – von ganz rechts bis ganz links (ja – auch Frau Kipping gehört jetzt zur gehobenen Gesellschaft des Bundespresseball, wo „die“ sich feiern). Eine Kaste, die in der Ära Merkel mit gewaltig gestiegenen Bezügen belohnt wurde. Auch Linke.

Es scheint wie ein Traum, dass es mal ein Deutschland gab, wo sich die Jugend aufmachte, die Welt zu verändern: ihr Frieden zu schenken, Freiheit von alten Zwängen, Glück und Geborgenheit für jedermann zu erschaffen, eine Welt, in der Politiker mit aller Macht um den richtigen Kurs rangen – und so über Jahrzehnte eine stabile Demokratie schufen, die einzigartig in der deutschen Geschichte war. Ein Deutschland, das reumütig war – und seine Armee als Bürger in Uniform verstand, die niemals mehr einen Fuß auf fremden Boden setzen sollten. Ein Land, dass sich weltweit für Frieden aussprach, vermitteln konnte und trotz aller Macht sehr bescheiden auftrat.

Dieses Land ist nun vernichtet.

Wir schließen nun enge Freundschaftsverträge mit einem Frankreich, dass sich in kurzer Zeit in eine Bestie verwandelt hat, die Krieg gegen die eigene Bevölkerung führt: schon tausende wurden von der Polizei verkrüppelt, weil sie langsam merken, dass Goldman-Sachs ihnen seinen Agenten als Präsidenten vorgesetzt hat – und die Polizei macht fröhlich mit. Dieses Wochenende warten wir furchtsam darauf, was wohl die Sonderheinheiten der Armee mit den Demonstranten anstellen werden.

Und mit diesem Frankreich, in dem die Demokraten von der Polizei verstümmelt werden, Hände, Augen und Füße mit extra dazu gebauten Spezialwaffen ab- oder ausgeschossen bekommen, haben wir nun einen ganz engen Freundschaftspakt, der uns noch enger zusammen führen soll – anstatt dass wir uns für den Erhalt der Demokratie und der körperlichen Unversehrtheit von Demonstranten einsetzen.

Wie gut, dass hier niemand mehr demonstriert – außer die Schüler, die engagiert für die Wiedereinführung der Atomkraft demonstrieren, ohne das groß zu merken.

Das Merkeldeutschland ist ein anderes Land geworden, als die Bundesrepublik war. Es ist dunkler, brutaler, seine Obdachlosenzahlen steigen – wie auch die Zahlen der Kriegsgewinnler in Form von Millionären. Es plustert sich auf als Klimaapostel und Retter der Klimawelt, hat aber die höchste Dichte von Irrsinnsautos (SUV) in Europa – Tendenz steigend. Und nebenbei plant es den Bau von Flugzeugträgern, die nun wirklich nicht klimaneutral sind. Aber dafür gibt es jetzt eine neue hochrangige Arbeitsgruppe, die Ihnen vorschreiben wird, wie sie durch eigene Einsparungen den Dreck des Trägers wieder aufwiegen können: Deutschland ist wieder im totalen Krieg, jeder hat seinen Beitrag zu leisten.

Die Geschichte wird Angela Merkel genau so ansehen: als Zerstörerin der ersten deutschen Demokratie – und als die Kanzlerin, die Deutschland auf Kriegskurs gebracht hat. Und nach dem Sieg über China wird es den neuen Krieg geben: das mächtige deutsch-französische Konglomerat wird im Sinne der Doktrin der transatlantischen Seemächte keinen Bestand haben dürfen: sie beeinflussen den Zugriff der Seemächte auf den eurasischen Kontinent … müssen also fort.

Da ist für die nächsten hundert Jahre also für Unterhaltung gesorgt.

Neulich im Relotius-Kinderplanschbecken … „Ich will dir fressähn!“

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(pixabay/CCo)

„Ich bin „Generation Merkel“ – und das ist auch gut so!“, kann man in Bento, dem lauwarm-versifften Planschbecken für Spiegelkinder lesen (siehe bento). Das Bento-Kind, von dem nachfolgender Brief an die Bundeskanzlerin stammt, hat bereits so viel Benko getrunken, dass es sich jetzt groß und stark genug fühlt um auch Leistungsträger zu spielen.

Deutscher Bundestag

z.Hd. Frau Dr. Angela Merkel
Platz der Republik 1
11011 Berlin
Telefon: +49 (0)30 227 0

Hallo Angela,

ich darf Angela zu Dir sagen?

Schließlich ist man unter Freunden der Revolution per Du.

Auch wenn Du hierzulande keinen Umsturz und bestimmt nicht erleben willst, dass irgendeiner in irgendeiner Pinte nach dem 10. Glas Schnaps auf die Idee kommt, sich selbst zum Bundeskanzler zu ernennen, so bist Du aber – wenn ich richtig informiert worden bin – doch gerne dazu bereit, Juan Guaidó als „selbsternannten“ Präsidenten anzuerkennen.

Also ehrlich, ich finde das so was von toll zu erfahren, dass Du jeden anerkennst, der sich selbst zum Präsidenten eines südamerikanischen Landes ausruft, ohne dass er von irgendwem gewählt worden ist, abgesehen von irgendwelchen Geheimdienstkreisen, von denen er für diese Mission ausgewählt worden ist.

Also, ich würde auch gerne mal Präsident werden, Kanzler reicht mir aber auch schon. Hauptsache die Kohle stimmt. Mir ist im Grunde auch egal, welches Land mir von unseren US-amerikanischen Freunden und Fachleuten für weltweite Regime-Change-Einsätze überschrieben wird. Bitte teile mit, was ich tun muss, damit ich wie dieser Don Juan ohne Wahlen durch das Volk so eine schöne Blitzkarriere hinlegen kann.

Schließlich bist Du ja vom Fach, weil Du damals in der DDR auch sehr fragwürdige Kontakte zur gehabt haben sollst, von denen Du jetzt natürlich nicht mehr reden willst. Wegen dieser Kontakte durftest Du damals auch in Moskau studieren, und nach dem Mauerfall warst Du ganz schnell ganz oben, obwohl Du als Physiklaborantin vom sozialen Leben null Ahnung hattest.

Ich bin aus dem gleichen Holz geschnitzt, denn auch ich bin gerne in der Opposition zu jedem, der vom Volk gewählt worden ist, wenn mir das nur hilft, endlich einmal der Chef von einem Land werden zu dürfen. Gerne helfe ich dann auch beim Ausverkauf der Interessen des Landes, das ich als Marionette für die Interessen der Hochfinanz regieren soll (aber sage das bitte nicht weiter, das könnte mich voll unbeliebt machen im Volk, und dann regnet es faule Tomaten wenn ich mich künftig an meine Untertanen wende).

Auch diskutiere ich dann gerne militärische Optionen, damit das Ausland Krieg gegen die Menschen führen kann, die mich nicht haben wollen. Da bin ich kein bisschen zimperlich, schließlich kann gelten Völkerrecht und Menschenrechte nur für unsere Kumpels.

Aber sorge bitte dafür, dass ich für diese Mission auch genügend Geld bekomme, und gute Presse wäre auch nicht schlecht.

Natürlich verteile ich für diesen Zweck auch gerne Hilfspakete, die offenbar keiner braucht. Wenn die Hilfspakete in Wahrheit Waffenlieferungen beinhalten sollten, damit der Terror und das Chaos ins Land gebracht werden kann, um meinen glorreichen Sieg zu unterstützen, dann wäre das natürlich auch ok.

Für diesen Fall will ich aber mindestens 10% Provision von dem Warenumsatz der Hilfspakete, aber bitte Netto gleich Brutto, wenn Du mich verstehst. Die Kreise, die mich fördern, kennen bestimmt ein paar Experten, die solcher Gelder diskret verwalten können. Und man weiß ja nie, ob die Sache nicht doch schief geht am Ende. Dann will ich mich irgendwo auf einer schönen Insel zur Ruhe setzen dürfen, ohne dass das Geld für Koks und andere Freuden ausgeht.

Da spreche ich durchaus aus Erfahrung. Ich wollte mich vor ein paar Jahren mal selbst zum Bademeister eines Freibads ernennen, aber da bekam ich vom Bademeister gleich einen Tritt in den Hintern und ein Hausverbot. Wenn meine Kumpels damals nicht besoffen in der Pinte hängen geblieben wären, dann wäre das anders ausgegangen. Aber seitdem bin ich vorsichtig.

Und noch eine Bitte: Wenn ich Präsident bin, dann will ich auch eine geile Braut haben, die Option auf ein Erbkönigtum erhalten und jeden vor den Internationalen Strafgerichtshof bringen dürfen, der meine Hilfspakete nicht gleich mit Begeisterung annimmt.

Schließlich ist der Strafgerichtshof überall da zu stelle, wo sich irgendein lokaler Despot nicht nach den Vorgaben unserer amerikanischen Freunde richtet. Kontakte schaden schließlich dem, der sie nicht hat.

Natürlich kostet es ein wenig, genug Protestierer zu finanzieren, damit alle Welt glaubt, dass ohne mich nur das Chaos herrscht. Und die Agenten, die in Uniform vor der Kamera medienwirksam die Seiten wechseln, sind bestimmt auch nicht billig.

Aber wenn ich Zugriff auf die Reichtümer und Goldreserven des Landes habe, dann, das verspreche ich, dann soll sich das Geschäft für alle Investoren lohnen.

Da soll doch mal einer sagen, die NEW WORLD ORDER wäre nicht gut. Also, für Männer der Tat wie mich ist diese Ordnung einfach nur super.

Auf legalem Weg könnte ich nie so weit kommen, dafür bin ich einfach ein zu großes Arschloch. Aber sag das bitte nicht weiter.

 

Vielen Dank !

Dein

Sheldon Gwuper
aka Don Juan Doughnut

 


Ergänzung / Red.:
Liste der von US Geheimdiensten durchgeführten verdeckten Umstürze, jeweils gefolgt von einer Kaskade an Privatisierungen (von lat. privare = berauben) ehemals staatlichen Vermögens. Die „Skeptiker“ haben die Liste vor Kurzem auf Wikipedia gelöscht, frei nach ihrem Motto „Es kann nicht sein, was nicht sein darf“. Ist aber im Internetarchiv noch einsehbar:

Covert United States foreign regime change actions – Wikipedia, the free encyclopedia

(pixabay/parkwaechter/creative commons)

Apropos Wikipedia: Eine der Trollratten, die im spinnwebversponnenen Keller der „freien Enzyklopädie“ jahrelang den Käse der Zivilgesellschaft aufgefressen hat, wurde nun dingfest gemacht. Rechercheure der Wiener Gruppe 42 konnten sie am Schwanz aus ihrem Loch ziehen und lassen sie nun im Sonnenlicht baumeln.

Im Schutze der Anonymität hat der nunmehr enttarnte Autor „Feliks“ mehrere tausend Wikipedia-Artikel manipuliert und dabei zahlreiche Politiker, Publizisten und Aktivisten, die sich kritisch zum Zeitgeschehen, insb. zu transatlantischer Politik geäußert hatten, diffamiert. In einem der wohl bedeutendsten modernen Medienprozesse hat das Landgericht Hamburg nun den Weg geebnet, um anonymen Denunziatoren aus den Netzwerken von Wikipedia und Psiram das Handwerk zu legen und diese persönlich zu verklagen (siehe Berichte in swprs: „Der Wikipedia-Prozess“ und connectiv.events: „Rufmörder können jetzt endlich dingfest gemacht werden“).

[artikel: gast / edit: parkwaechter]

Wie schön, dass es zwei Europas gibt

Wie schön, dass es zwei Europas gibt

Bild:pixabay.com CCO

Wenn Sie genug von köstlichen alkoholischen Getränken konsumiert haben, dann sehen Sie die Welt doppelt. Das ist natürlich sicher nicht beim Kommissionspräsidenten der Fall. (Quelle: https://www.n-tv.de/politik/Juncker-taumelt-bei-Gipfel-Abendessen-article20527558.html, hier noch das Video dazu:  https://youtu.be/oecvYFq_wi0). Aber man könnte ja die Angelegenheit auch positiv sehen: Wenn alles in Scherben liegt, vor allem bei dem NATO Gipfel, dann könnte ein leitender Mensch sich durch entsprechende Getränke Mut und eine neue Realität aufbauen. Er hätte berühmte Vorbilder: Z.B. Boris Jelzin, der den, durch westliche Wirtschaftsberatung initiierten Flohmarkt, der russischen Rohstoffe und die Not seiner Bevölkerung durch Wodka therapierte? So könnt es vollkommen ohne jeglichen Grund geschehen, dass die Spitze der EU auch zu dem Schluss kommen muss, dass Europa zwei Mal da ist. Das eine Europa verwickeln wir in einen neuen kalten Krieg, mit Atomwaffenausbau, mit weiterem Ausbau der Überwachung und Gesundheitsschädigung durch den Ausbau des 5G Netzes. (Quelle: nachrichtenspiegel.de, youtube und wieder nachrichtenspiegel.de).Ganz neu zu den Gesundheitsrisiken von G5: https://www.zerohedge.com/news/2019-02-05/5g-wireless-massive-health-experiment-could-cause-cancer-and-global-catastrophe, https://www.cellphonetaskforce.org/ . Europa tut sehr viel für seine Reichen. Und deshalb wird es immer reicher. Reich an Nationalisten, die keinen Sinn mehr in Europa sehen. Doch man muss nur genau hinschauen, um den tiefen Sinn Europas zu erkennen: Oligarchen Schützen und gegen diese eine Strafverfolgung verhindern, wie das ja auch im Mutterland des Kommissionspräsidenten so vorbildlich, siehe luxemburgleaks, geschah. (Quelle: http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/emmanuel-macron-und-frankreich-wollen-vom-brexit-profitieren-a-1157334.html). Ist die Ursache der Nichtunterstützung der Finanztransaktionssteuer, durch Macron eine Milliarden-Wahlkampfhilfe an ihn? https://www.freiewelt.net/nachricht/unterstuetzung-in-millionenhoehe-durch-globalisten-soros-rothschild-und-goldman-sachs-aufgedeckt-10075122/

Wie schön ist es wenn so ein Kommissionspräsident die korrupten Verhältnisse in Rumänien geißelt. (Quelle: https://www.sueddeutsche.de/thema/Luxemburg-Leaks). Oder wenn Europa ausländische Nachrichtendienste sanktioniert. (Quelle: https://www.sn.at/panorama/international/edward-snowden-held-oder-verraeter-45561928 und https://www.heise.de/newsticker/meldung/Geheimakte-BND-NSA-Das-Merkel-Handy-als-Katalysator-3642584.html). Die CIA D und Merkel also ausgezeichnet überwacht.
Das erklärt treffend, warum die EU jetzt eben den russischen Geheimdienst sanktioniert. (Quelle: https://www.watson.ch/international/eu/801091264-eu-sanktionen-gegen-russischen-geheimdienst-chef-verhaengt).

Ja wie hatte denn der neue kalte Krieg in Europa begonnen? Mit dem Vertragsbruch des Westens gegen Gorbatschow, eine NATO Osterweiterung nicht durchzuführen. (Quelle: faz.net).

Ich zitiere die FAZ: Die Diskussion darüber, wer was versprochen hat und ob überhaupt, ist alt. Vor fünf Jahren kam etwas Licht hinein, als der „Spiegel“ einen bis dahin geheimen Vermerk zitierte, der während eines Besuchs von Hans-Dietrich Genscher in Moskau am 10. Februar 1990 angefertigt worden war. Demnach sagte Genscher im Gespräch mit dem sowjetischen Außenminister Schewardnadse, der Bundesregierung sei „bewusst, dass die Zugehörigkeit eines vereinten Deutschlands zur Nato komplizierte Fragen aufwerfe“. Für sie stehe aber fest: Die Nato werde sich nicht nach Osten ausdehnen.
Genscher hatte diese Meinung auch schon vor seiner Reise nach Moskau öffentlich in Deutschland geäußert. Entstanden war sie im Januar 1990, als Genscher, wie er in seinen Erinnerungen schreibt, in zahlreichen Gesprächen „mit Besorgnis“ feststellte, dass in Deutschland die Alternative „Einheit oder Nato“ diskutiert werde. Viele hätten nicht geglaubt, dass die Sowjetunion einer Nato-Mitgliedschaft Deutschlands „zustimmen würde“. Darum sei es ihm dringlich erschienen, „in öffentlicher Rede ein klares Votum“ für die Nato-Mitgliedschaft des vereinigten Deutschland abzugeben.
Am 31. Januar 1990 in der Evangelischen Akademie in Tutzing sah Genscher die Gelegenheit gekommen. Seine Rede, die nicht mit Bundeskanzler Kohl abgesprochen war, enthielt die an die Nato gerichtete Forderung, eindeutig zu erklären, „was immer im Warschauer Pakt geschieht, eine Ausdehnung des Nato-Territoriums nach Osten, das heißt, näher an die Grenzen der Sowjetunion heran, wird es nicht geben“. Diese Sicherheitsgarantie sei für die Sowjetunion bedeutsam, denn der Wandel in Osteuropa und der deutsche Vereinigungsprozess dürften „nicht zu einer Beeinträchtigung der sowjetischen Sicherheitsinteressen führen“. Genscher führte zudem aus, das Gebiet der DDR solle nicht in die militärischen Strukturen der Nato einbezogen werden – da dies wegen zu erwartender Widerstände der Sowjetunion die Einigung blockieren würde.

Zunächst folgten sowohl Bundeskanzler Kohl als auch der amerikanische Außenminister James Baker Genschers „Tutzinger Formel“, wie sie fortan genannt wurde. Baker traf eine gute Woche nach Genschers Rede, am 9. Februar, in Moskau mit dem sowjetischen Staatschef Gorbatschow zusammen, der zu dem Zeitpunkt der Wiedervereinigung noch nicht zugestimmt hatte.
Baker ging – so stellt es der Historiker Gerhard A. Ritter dar – von der „Tutzinger Formel“ aus, und sagte zu Gorbatschow, die Beistandsgarantie oder „militärische Präsenz der Nato in östlicher Richtung“ werde „um keinen einzigen Zoll ausgedehnt“. Am nächsten Tag reisten Genscher und Kohl nach Moskau. Genscher wiederholte im Gespräch mit Schewardnadse, wie der „Spiegel“ 2009 belegte, seine „Tutzinger Formel“. Und Gorbatschow stimmte im Gespräch mit Kohl zu, dass die Deutschen allein über ihre Einigung entscheiden könnten.
Und das ist jetzt der Grund, warum die EU Russland sanktioniert, nach der sogenannten Annexion der Krim und dem nicht verfassungskonformen Regierungsumsturz in der Ukraine. (Quelle: http://www.bpb.de/internationales/europa/russland/analysen/185420/analyse-aufstieg-und-niedergang-der-prorussischen-bewegung-auf-der-krim-19911995, https://www.zeit.de/2015/20/ukraine-usa-maidan-finanzierung, https://www.freitag.de/autoren/hans-springstein/5-milliarden-dollar-fuer-den-staatsstreich, http://transcripts.cnn.com/TRANSCRIPTS/1405/25/fzgps.01.html: SOROS: Well, I set up a foundation in Ukraine before Ukraine became independent of Russia. And the foundation has been functioning ever since and played an important part in events now.und https://www.faz.net/aktuell/politik/europaeische-union/fuck-the-eu-fauxpas-was-nuland-sagen-wollte-12790254.html).

Apropos: Nulands Worte: Fuck the EU. Sie wollte natürlich sagen fick the EU

Bild:pixabay.com/CCO

Wie lange hat der jüngere Bruder die Europa begatten müssen, bis sie sich ihm willenlos unterordnet?
Ja es hat schon vor Jahrtausenden schlecht angefangen mit der EU, als Zeus in Gestalt eines Stieres, Europa vergewaltigte. Die Skulptur steht im Informationsraum der EU in Brüssel. Das heißt, dass die EU bei allen wichtigen Fragen, sei es jetzt bei der Unterstützung der allgegenwärtigen Korruption in der Ukraine (Quelle: sueddeutsche.de/politik/ukraine-korruption) oder jetzt in Venezuela die Interessen des transatlantischen jüngeren Bruders übernimmt? (Quellen: https://www.nachdenkseiten.de/?p=45924 https://www.nzz.ch/international/china-baut-einfluss-in-lateinamerika-rasant-aus-ld.1390173 https://www.derbund.ch/ausland/amerika/maduro-zeigt-sich-kampfbereit-mit-der-armee/story/21041900,https://amerika21.de/analyse/177413/beziehung-china-lateinamerika).https://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/juan-guaido-erklaert-sich-zum-staatschef-venezuelas-16004781.html.Vielleicht hat auch der Mauerbau zwischen Mexiko und USA etwas mit den, laut Nachdenkseiten,  siehe oben, von der USA initiierten Revolutionen und Wirtschaftsproblemen, die zu Flüchtlingsströmen führen, zu tun. Und vielleicht möchten die Gegenspieler von Trump auf diese Weise eine Revolution gegen Trump aufbauen? (Quelle: https://linkezeitung.de/2018/10/25/von-soros-inspiriert-us-milliardaere-planen-bunte-revolution-gegen-trump/).

Ein an Öl sehr reiches sozialistisch und eher nach China orientiertes Land wird durch Wirtschaftssanktionen in die Knie gezwungen. (Quelle: https://www.faz.net/aktuell/finanzen/finanzmarkt/us-sanktionen-zwingen-venezuela-in-die-knie-15294286.html) Diese Sanktionen werden jetzt verschärft. (Quelle: https://www.blick.ch/news/ausland/staatlicher-oelkonzern-betroffen-us-sanktionen-verhaengen-sanktionen-gegen-venezuela-id15141360.html). Und Europa stellt sich eindeutig gegen Maduro, den Präsidenten und macht Wirtschaftssanktionen. (Quelle: https://www.wko.at/service/aussenwirtschaft/Aktueller-Stand-der-Sanktionen-gegen-Venezuela-.html). Eine Einigung ist schwer in Sicht: https://www.tagesanzeiger.ch/ausland/amerika/USA-verhaengen-Sanktionen-gegen-Venezuelas-Oelkonzern/story/27045732 Alles sehr ähnlich den Vorgängen in der Ukraine 2014. Da es da wieder um die Blöcke Westen gegen Osten geht, könnte man doch eine Vermittlerrolle einnehmen?
Und der Friedenswille Europas? Die Europäische Friedenstaube wird vergewaltigt:

Nuland wieder höflich: Fuck the EU! Sie wollte eben sagen fick the EU?

Bild: pixabay.com CCO

Wie sollte Europa, das alle an Gorbatschow gegebenen Versprechen nicht einhält, das nicht einmal am eigenen Kontinent Frieden schaffen kann, wo leitende Strukturen im Alkohol landen, denn dem Anspruch eines gegebenen Friedensnobelpreises, entsprechen können?

Also das eine Europa, das aufrüstet, die Menschen durch G5 grillen lassen möchte und dann überwachen möchte. (Quelle: youtube.com). Wenn dann die Menschen genug gegrillt sind, dann kann man sie ja auch gut gebrauchen? Man kann sie zum Fressen gern haben. Zum Beispiel die Kinder. (Quelle: https://faszinationmensch.com/2017/04/26/banker-ich-sollte-waehrend-einer-illuminaten-party-ein-kind-opfern/ und nachrichtenspiegel.de).

Und wie schaut das zweite Europa aus?

Es könnte sogar ein Keim einer Hoffnung aufkommen. Einige deutsche Abgeordnete, wohlgemerkt, nicht aber die Regierung, veröffentlichten Ideen zur Entspannung: https://orf.at/stories/3110131/ Ich zitiere:

Streit über INF-Vertrag: Vorschlag aus Deutschland
3. Februar 2019, 10.00 Uhr
Abgeordnete von CDU und SPD in Deutschland wollen mit einem neuen Vorschlag an Russland und die USA die Gefahr eines nuklearen Wettrüstens in Europa bannen. Der CDU-Parlamentarier Roderich Kiesewetter und der SPD-Abgeordnete Rolf Mützenich regten in der „Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung“ an, dass Russland seine umstrittenen neuen Marschflugkörper vom Typ SSC-8 soweit nach Osten verlegt, dass sie Europa nicht mehr erreichen können.
Im Gegenzug sollten die USA eigene Abschussanlagen in Europa für russische Kontrollen öffnen, schlugen Kiesewetter und Mützenich vor. Das betreffe die Startrampen für defensive Abfangraketen in Rumänien und in Zukunft auch in Polen. Von diesen behauptet Russland, sie könnten auch für Angriffswaffen genutzt werden.

Aus Militär internen Kreisen ist mir bekannt, dass die Bedenken Russlands bezüglich der Umwandlung des Raketenschilds in Angriffswaffen durchaus berechtigt sind. (Quelle: https://de.sputniknews.com/zeitungen/20160513309830971-verteidigung-angriffsoption-us-raketenabwehr-rumaenien/). Vor allem wird der Raketenschild in Polen auch bald aktiviert.
Daher ist dieser Vorschlag von Deutschen Abgeordneten durchaus ein sehr sinnvoller. Schade dass die Bundesregierung solche Ideen nicht unterstützt, doch wurde hier ja schon oft über Tante Angela gesprochen, so dass wir uns da gar nichts erwarten brauchen.
Von wem wir uns etwas erwarten können? Von uns selbst! Ich möchte Sie nicht in Demonstrationen hineinhetzen, wo dann der gewaltbereite Schwarze Block, dessen Zuordnung nicht ganz eindeutig ist, da im schwarzen Block vermummte Polizisten, die nur den Auftrag hatten Totschlag zu verhindern, mitmarschierten und keine anderen Gewalttaten verhinderten, Demonstrationen in ein schlechtes Licht rückt.(Quelle: http://www.spiegel.de/panorama/justiz/g20-polizisten-marschierten-bei-demo-im-schwarzen-block-mit-a-1208567.html). Böse Zungen, aber nicht nur die,nehmen an, dass der Schwarze Block der Regierung untersteht? Um endlich im Volk Ruhe zu schaffen.

Wir haben aber sonst sehr viele Möglichkeiten uns friedlich zu betätigen. Wir brauchen nicht links gegen rechts hetzen zu lassen. Wir können auch zuhören. Wir können im kleinen Bereich Frieden schaffen, dann im größeren Bereich und dann kann so ein Frieden auch auf Nachbarländer und Kontinente übergreifen.

Hier noch einige links, die die Gesundheitsschädigung des Mobilfunks belegen:
https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/27454111
https://www.emfdata.org/en/documentations/detail?id=216
http://www.avaate.org/IMG/pdf/lin_2018.pdf
https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0013935118300355
https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/30196934
https://europaem.eu/de/bibliothek/blog-de/98-europaem-emf-leitlinie-2016
http://www.bfs.de/DE/themen/emf/hff/wirkung/hff-diskutiert/hff-diskutiert.html
https://www.emfdata.org/de
https://www.bfr.bund.de/de/suche.html?search[query]=Mobilfunk
http://www.bfs.de/DE/themen/emf/mobilfunk/berichte/berichte_node.html
https://www.bafu.admin.ch/bafu/de/home/themen/elektrosmog/fachinformationen/auswirkungen-elektrosmog/gesundheitliche-auswirkungen-von-hochfrequenz-strahlung.html

Warum ich aus der Merkelkirche ausgetreten und überzeugter Verschwörungstheoretiker geworden bin

Die Skeptiker_weiseAffen


(Foto: „Neujahr“ / parkwaechter, 1. Jan. 2019)

2 + 2 = ?  

Aus der Chronobiologie weiß man, dass Sonnenlicht für unseren Organismus DER Taktgeber schlechthin ist. Nicht nur der Schlaf-/Wachzyklus, auch Hormonzyklen, der Vitamin D-Spiegel, vegetative Funktionen und der Status unseres Immunsystems hängen vom Sonnenlicht ab. An sich ist das Prinzip ganz einfach: Gelangt das Sonnenlicht, an das wir über Millionen Jahre evolutionär gewöhnt sind, mit seinem gesamten Spektrum an unsere Haut und in unsere Augen, dann fühlen wir uns gesund, unser Immunsystem kann Belastungen schnell ausgleichen und auch entartete Zellen zielsicher eliminieren. Ist das Spektrum des Lichts jedoch nur bruchstückhaft oder verzerrt, so wie dies z.B. bei LED-Licht in denkbar schlechtester Weise der Fall ist (ein Thema, über das wir uns ein andernmal unterhalten sollten), dann steht die Gesundheit des Menschen unter keinen besonders guten Vorzeichen.

Als Menschen reagieren wir ausgesprochen sensibel auf Lichtverhältnisse. In der Wohnbauforschung existieren wissenschaftliche Studien, wonach die Depressions- und Suizidrate nachweislich ansteigt, wenn der Gesamtlichtdurchlassgrad Tau von Fensterscheiben (bedingt durch mehr Glasmasse oder leichte Tönung) nur um wenige Prozent vermindert ist. Was es also bewirkt, dass uns durch stehende Kondensstreifen das natürliche Sonnenlicht breitflächig verschleiert wird, mag sich jeder, der 2+2 zusammenzählen kann, selbst ausrechnen.

Die – diskussionsbedürftigen – Turbinen-Schadstoffe, die da am Firmament en masse rausgeblasen werden, sind womöglich noch das kleinere Übel. Der chronisch verschmierte Himmel, an den sich viele offensichtlich bereits gewöhnt haben, macht ein extrem mieses, diffuses Licht, natürliche Sonnenstrahlung kann man nur noch selten genießen.

Boeing back to school

Vielleicht sollten sich Kerosinhersteller von Exxon & Co. und die Flugingenieure von Boeing & Co. mal zusammensetzen und wieder Turbinen konstruieren, bei denen die Kondensstreifen einfach schnell wieder verschwinden – in den 80er Jahren war man ja schon mal so weit. Wäre doch ein echter Fortschritt, der für mehr Lebensqualität sorgen würde.

Damals haben wir als Kinder, in der Wiese liegend (was für ein Idyll: es gab nicht nur azurblauen Sommerhimmel, sondern auch noch jede Menge Schmetterlinge, Vögel und Käfer, bei jedem Schritt durchs Gras sind unzählige Grashüpfer nach links und rechts zur Seite gespritzt) leidenschaftlich gerne Flugzeuge beobachtet: Die Jumbos haben damals auch Kondensstreifen hinter sich hergezogen. Diese Streifen waren aber wie Sternschnuppen, sind nach wenigen Sekunden wieder verschwunden und waren aus unserer Perspektive nie länger als ein Zeigefinger.

Man schreckt ja heute in Zeiten akribischer Abgasmessungen nicht einmal davor zurück, den Diesel und den Verbrennungsmotor überhaupt – also die Zugpferde unserer Wirtschaft –, umgehend zu schlachten, wenn man merkt, dass sie zuviel rußen oder Stickoxide ausstoßen. Warum man dann aber beide Augen zudrückt, wenn es um die Abgase von Flugzeugen geht, obwohl der Flugverkehr ja exponentiell ansteigt und die hässliche Optik der am Himmel schwelenden Abgasmelange selbst für Kurzsichtige mit sechs Dioptrien unübersehbar ist, bleibt dem marktkonformen, streng wissenschaftlich denkenden Bürger ein Rätsel. Nach Aussage einer Professorin für Atmosphärenphysik der renommierten Schweizer ETH ist die chemische Zusammensetzung der Flugzeugabgase ein weitgehend unerforschtes Gebiet und existieren diesbezüglich keine Limits (siehe Youtube).

Arbeitslose Diesel-Ingenieure als Klimaretter

Ein Vorschlag zur Güte: Man könnte doch ein paar Diesel-Ingenieure, die gerade arbeitslos werden, auf das Problem ansetzen. Die haben sich von der Euro-1-Norm bis zur Euro-6-Norm durchgearbeitet und kennen die Schadstoffproblematik von Verbrennungsmotoren nun aus dem ff.  Effektive Möglichkeiten zur Filterung bzw. rückstandsarmer Verbrennung sind für diese Jungs state of the art. Ich bin mir sicher: Die könnten das Problem mit den Schmierwolken am Himmel im Handumdrehen lösen.

Wachsfiguren in Merkels Altmaier-Kabinett

Soweit wir von besagter Professorin erfahren, ist Ruß-Feinstaub der hauptsächliche Bestandteil von Flugzeugabgasen. Dass laut ETH-Analyse auch 16 verschiedene Metalle wie Aluminium und Barium gefunden wurden, die in Triebwerksabgasen eigentlich gar nichts verloren haben, lassen wir jetzt mal außen vor, bleiben wir beim Ruß. Da wurde der fernsehende Spiegelbildbürger gerade von der Regierung genötigt, seinen halbneuen Diesel einzustampfen, da er zuviel rußt, und dann muss er über sich Schmierfinken kreisen lassen, die mit ihren Rußwolken das ganze Firmament nachhaltig verschmieren, ohne dass das im Altmaier-Kabinett der Kanzlerin offensichtlich irgendjemanden juckt.

Wir sind doch sonst so kompromisslos mit Klimasündern. Da sagt Ryan Air-Chef-Michael O’Leary in einem Interview ganz offen heraus, wie er es im Flugbusiness mit Umweltbelastung halte: „Die Umwelt interessiert mich einen Dreck!“ (Quelle: sueddeutsche) und wir lassen ihn und seine Kumpels ganz ungeschoren davonkommen. Sogar als vollkommen verschwörungsresistenter Bockbierbürger drängt sich einem unweigerlich ein Fragezeichen auf: Hält da womöglich irgendjemand die Hand auf die Flugindustrie? Wurde das Flugzeug etwa zur neuen heiligen Kuh erklärt? Und das ehemalige Volkswirtschaftsheiligtum Auto – mit Ausnahme des SUVs – nun zum räudigen Köter?

Absolut vodka, absolut meier.

Doch es kommt noch dicker: Nicht nur der Turbinenkuh wurde der Heiligenstatus verliehen. Die aus dem After dieser heiligen Kuh ausgestoßenen Abgase werden gerade zum neuen Weihrauch der neoliberalen Messfeier erklärt, der uns entgegen allen Gesetzen der Ökologie noch ein paar Jährchen länger in Konsumseligkeit schwelgen lassen wird.

Was vor Kurzem noch als übelste Verschwörungstheorie bezeichnet wurde, wird laut Berichten in den Leitmedien und dem öffentlich-rechtlichen Rundfunk nun allen Ernstes als Klimalösung propagiert: Das Versprühen von chemischen Aerosolen mittels Flugzeugen. „Lobbyisten-Verbände in den USA, die erst den Klimawandel bestritten hätten, schwenkten jetzt um und propagierten Climate Engineering als das Allheilmittel (…) Das ist sehr weit, sehr konkret geplant. Dort wird an der Machbarkeit gearbeitet, an der technischen Umsetzung.“  (Quelle: orf). Zufolge jüngster Pressemeldungen werden Wissenschaftler der Harvard-Universität bereits in den nächsten Monaten offiziell mit Versuchen beginnen, die Sonnenstrahlen durch das Ausbringen von chemischen Aerosolen in der Atmosphäre abzuschatten (Quelle: msn). Geoengineering oder Climate Engineering lautet die euphemistische und politisch korrekte Bezeichnung für diese Maßnahme. Auf internationalen Messen wird von potenten US Konzernen bereits um die Finanzierung gefeixt. Solche gewaltigen Technologien haben die  Klimaingenieure selbstverständlich nur im Labor-Reagenzglas zur Marktreife gebracht. Wie auch immer – jetzt wollen sie return of investment und mit ihrer Forschungsarbeit Kasse machen.

Die Mutter aller Verschwörungstheorien

Auch CIA-Chef John O. Brennan – bekanntlich ein berüchtigter Verschwörungstheoretiker –  lässt seinen Mund überquellen, wovon sein Herz voll ist und bricht eine Lanze für „Chemtrails“: „Ein weiteres Beispiel ist die Reihe an Technologien, oft kollektiv als Geoengeneering bezeichnet … Eines was meine persönliche Aufmerksamkeit gewonnen hat, ist das stratosphärische Aerosolsprühen, oder SAI, eine Methode, die Stratosphäre mit Partikeln zu besamen, die dabei helfen können, die Sonnenwärme zu reflektieren, auf die gleiche Weise wie Vulkanausbrüche es tun…“ (Zitat aus Rede Brennans am 29. Juni 2016 vor dem Council on Foreign Relations in Washington / Quelle: Website der CIA )

Der Spiegel rechnet uns sogar vor, was solches Climate Engineering kosten würde – im Vergleich zu seinem Nutzen nur einen Klacks: „Dies würde mit Ballons oder Geschossen jeweils etwa 30 Milliarden Dollar pro Jahr kosten. Mit Militärflugzeugen würden die Kosten zwischen 40 und 800 Millionen Dollar liegen“ (Quelle: Spiegel).

Wir haben also wieder einmal eine klassische win-win-Situation, in der sich die gewohnte Art des Wirtschaftens gemäß dem US Fracking-Prinzip („Put in poison, get out money“) mit unserem SUV-Lebensstil die Hand geben bzw. sich die Katze in den Schwanz beißt. Ich stelle mir bereits lebhaft die Grünen vor, wie sie dem Aerosolsprühen zur Rettung des Klimas applaudieren – es wird dann wohl „Ökotrails“ heißen. Und Torben und Annegretchen werden Wimpel schwingen und jeden, der da was dagegen hat, als Nazi angeifern.

Wie es aussieht, ist also die Mutter aller Verschwörungstheorien, die es laut herrschendem Narrativ gar nicht geben dürfte, sondern die nur im Reich der Mythen einiger spinnerter Aluhüte existiert, nun drauf und dran, einen Wechselbalg zu gebären, der uns alle – im wahrsten Sinne des Wortes – in den Schatten stellen will. So wie das, was uns Edward Snowden eröffnet hat (die lückenlose Überwachung all unserer Kommunikation und deren Speicherung in gigantischen unterirdischen Serverhallen der NSA) zuvor als paranoide Vorstellung belächelt wurde, so wird uns womöglich auch das Besprühen unserer Köpfe mit streng wissenschaftlichen Substanzen demnächst als alternativlos verkauft werden.


(Bild: pixabay/parkwaechter/creative commons)

Adieu

Wie auch immer. Wer sich die offiziellen Pressemeldungen einmal nüchtern vors Gemüt führt (wir haben Februar – die letzte Hoffnung ist ja, dass das alles nur Faschingsscherze und es bloß die Gwup-Horrorclowns sind, die uns Aluhüte da ein bisschen auf den Arm nehmen wollen) … – nun, der kann ja eigentlich kaum noch anders als entgegen aller Erziehung, entgegen aller massenmedialer Macht und entgegen allem gutbürgerlichen Gewissen aus der transatlantischen Merkelkirche auszutreten und überzeugter Verschwörungstheoretiker zu werden.


P.S.: Wer Angst hat, dass er im Falle eines solchen Kirchenaustritts mit ewiger Verdammnis und Höllenqualen zu rechnen hat, der sei beruhigt: Es ist geradewegs das Gegenteil der Fall: Man kann als Ketzer endlich wieder seinen Kopf aus dem Sulz heben und frische Luft atmen. Auch unter verdunkeltem Himmel wird sich die individuelle Immunkraft um ein Vielfaches steigern, sobald man sich eigene Gedanken macht. Toxische mediale Meinungsmache und Suggestionen können dann sofort identifiziert und aus dem eigenen Inneren ausgeschieden werden. Da man fortan nicht mehr der heuchlerischen Pestilenz der politisch-medialen Macht- und Meinungsmaschinerie unterliegt, kann man sinnbildlich seine Hütte auf einem Berggipfel aufschlagen, wo klares Gebirgswasser fließt und man den Schrei des Adlers hört.

Mit klarem Adlerauge kann man dann auch in die smogbedeckten Niederungen blicken und Pläne schmieden, wie man da oder dort wieder hinabsteigen und dem von Jean Ziegler als „kannibalisch“ bezeichneten System ein bisschen Sand ins Getriebe streuen könnte. Wenn das Räderwerk der Altmaierkiste dann zum Erliegen gekommen ist, wird es zwar zunächst viel aufgewirbelten Staub und verbrannte Erde geben. Es wird dann aber auch Menschen brauchen, die es nicht zugelassen haben, dass ihre Köpfe von der neoliberalen Pestilenz vergiftet wurden und die sich einen klaren Geist bewahrt haben. Menschen, die sich dann auf dem Trümmerhaufen an die Arbeit machen – für den Aufbau einer menschenwürdigen, nachhaltigen Zukunft. Eine Zukunft, von deren Warte aus man den Kindern von der heutigen Zeit wie von einem bösen Traum erzählen wird, in dem der reine Wahnsinn fast den Endsieg errungen und die Menschheit um ein Haar ausgelöscht hätte.

Das Erbe von Angela Merkel: ein sterbendes Land.

Das Erbe von Angela Merkel: ein sterbendes Land.

Sonntag, 13.1.2019. Eifel. Ja, was waren das verrückte Zeiten die letzten Wochen. Wirklich: man konnte ja kaum Luft holen, so viel gab es zu lachen! Zum Beispiel diese Geschichte mit den erstunkenen und erlogenen Spiegel-Artikeln – wer hätte das gedacht. Nun – ich. Schon länger. Wenn ich mal mehr Zeit habe, betrachte ich manche Artikel ja schon gerne mal näher – vor allem damals die zu dem Thema Ukraine – und da waren einige bei, die selbst einfachen Lesern ohne Kontrollabteilung offenbarten: das kann so gar nicht gewesen sein. Nun – aber wer bin ich schon, dass ich das „Sturmgeschütz der Demokratie“ in Frage stellen darf, dass nun eher … der Mülllaster von Phantasten geworden ist. Aber es endet ja einiges in dieser Zeit. Zum Beispiel die Ära Merkel .

Ja – da gab es was zu Lachen. Haben Sie das nicht gemerkt, als das ganze Land plötzlich die Luft angehalten hat? All den Leuten, die jahrelang „Merkel muss weg“ skandierten, blieb auf einmal die Sprache weg: Angela Merkel hatte Friedrich Merz – Aufsichtsratsweltmeister und schwarzer Prinz bei Blackrock – als Nachfolger ins Gespräch gebracht … und damit hatte wohl keiner gerechnet: der wollte dann auch. Was für ein genialer Schachzug – und was für eine Rache an ihren Kritikern. Nun – der Kelch Merz ist an uns vorüber gegangen, dann regiert der Deutschland eben weiter über Blackrock. Die wird sich köstlich amüsiert haben.

Nun geht sie, die heilige Angela, die Dauerkanzlerin. Ich habe sie nie sonderlich kritisiert, weil sie auch nie sonderlich großes getan hat. Das mit den offenen Grenzen fand ich eine Zeit lang nicht ganz so verständlich, es war mir nicht angenehm dabei, dass eine Bundeskanzlerin im Alleingang den grundsätzlichen Charakter eines Landes ändert und ohne Rücksprache mit Volk und Parlament das Asylrecht zum Einwanderungsgesetz umbenennt. Ich kannte ja klassische Einwanderungsländer – schon lange: mein Vater wollte nach Kanada auswandern. Was wäre das schön gewesen. Freunde sind in die USA gezogen (und dort auch schnell verstorben), andere nach Neuseeland, Bekannte wohnen in Australien: das sind die großen, klassischen Migrationsländer, die – zusammen mit Großbritannien – die ominösen „Big Five“ bilden: einen Zusammenschluss von Geheimdiensten deren Zweck uns normalen Europäern erstmal verschlossen bleibt: vermute mal, die Allianz hilft den USA, Frankreich, Deutschland und Italien auszuspionieren, ohne dass die was merken.

Alle diese Migrationsländer haben eins gemeinsam: da wohnte vorher schon jemand. Crow, Siuox, Apachen, Aborigines, Maori, Hopi, Navajo … und viele, die schon völlig ausgelöscht sind. Ein großer Genozid an unschuldigen Völkern, der den Triumph unserer Kultur überhaupt erstmal möglich gemacht hat. Nebenbei war der Hunger nach Menschen der „Big Five“ so groß, dass sie auch Millionen von Afrikanern entführten und versklavten: Sie sehen – die ersten Afrikaner kamen nicht aus freiem Antrieb in den freien Westen, dessen Freiheit erst durch die Arbeit Millionen unfreier möglich gemacht wurde. Das jetzt hier im Westen Menschen unangenehm berührt sind, dass ihre sächsische Heimut nun zu den Black Hills der Sioux geworden ist, kann man ohne große Mühe verstehen – und auch ohne gleich alle zu ausländerfeindlichen Nazis zu deklarieren – es sind in erster Linie Menschen, die schon mal Western gesehen haben und nun fürchten, dass die Kavalerie ihre Dörfer niederbrennt und die neuen Siedler ihr Land stehlen, ihre Frauen vergewaltigen und ihre Kinder versklaven. Und jetzt schauen Sie mal nicht so: die Kavalerie haben wir schon: die perfekt mechanisierten Horden der IS, die arabische Länder terrorisieren. Sie werden immer dem Islam zugeschrieben – dabei sind sie eigentlich ein Produkt der USA: dieser ganze „Irre-Mufti-Wahn“ ist durch die von den USA erfundenen Taliban geschaffen worden, die gegen die Sowjets in Afghanistan aufgestellt wurden. Ach – das ist aber erstmal ein anderes Thema, ich wollte mich kurz fassen.

Lange Zeit habe ich herumspekuliert, was denn die gute Angela eigentlich getrieben hat, aus der alten „Ausländer raus“-CDU eine linke Partei zu machen. Ja: Linke sind naturgemäß für Migranten, die können gar nicht anders, das ist auch deren heilige Pflicht, denn: ärmere Menschen als Migranten gibt es nicht, die haben nicht nur kein Geld, keine Wohnung, keine Arbeit – die haben auch keine Sprache und keine Heimat mehr – und Hauptjob von Linken ist es, für die Armen da zu sein.

Wer mich aufgeklärt hat – ohne es zu wissen – ist Colin Crouch, jener Mann, der uns in seinem Werk „Postdemokratie“ über die Zeiten aufklärt, in denen wir leben. Wirklich: lesen Sie das mal: sie werden keine weiteren Fragen haben – und brauchen auch nicht mehr wählen gehen, er führt auf, warum Merz und Blackrock so oder so herrschen, ob gewählt oder nicht. Hören wir ihm mal zu:

„Ein Paar Jahre lang sah es so aus, als ob die niederländische Arbeiterpartei mit der Verknüpfung der Flexibilisierung des Arbeitsmarktes und einer Reihe neuartiger Arbeitnehmerrechte eine erfolgversprechende Formel gefunden hätte, die auch zum niederländischen „Beschäftigungswunder“ der neunziger Jahre beitrug (Visser/Hermerijck 1998)“ (Crouch, Postdemokratie, 11. Auflage 2015, Edition Suhrkamp, Seite 88)

Ja – die Linken in den Niederlanden hatten ein großes Problem gelöst, Wohlstand drang ins Land. Sie hatten Möglichkeiten gefunden, für die Arbeiterklasse zu sprechen – und in der Tat wunderten wir uns hier vor Ort, wie viel reiche Niederländer sich auf einmal hier niederließen … und was für tolle Immobilien sich holländische Sozialarbeiter in der Eifel leisten konnten, während es für uns immer enger wurde. Für einen Moment schien es so, als würde die Arbeiterbewegung europaweit wieder erstarken könnn, als wäre endlich jene Formel gefunden worden, die es schaffen würde, die immer unverschämter auftretende „Wirtschaft“ europaweit im Zaum zu halten … doch dann zerbrach der Traum – durch einen einfachen Trick: die Bewegung „Klarheit“ des Pim Fortuyn:

„Und da niemand versuchte, klassenspezifische Interessen zu artikulieren, konnte es diese „Klarheit“ eigentlich nur in einer einzigen Form geben: indem man nämlich die Angehörigen der eigenen Nation oder „Rasse“ gegen Immigranten und ethnische Minderheiten mobilisierte“ (Crouch, a.a.O., Seite 89″).

Genial, oder? Die zukunftsträchtige Bewegung der Linken wurde gezielt vernichtet. Pim Fortuyn wurde nach getaner Arbeit erschossen – von einem radikalen Tierrechtler, der – so Wikipedia – mutmaßlich unter Beobachtung der Geheimdienste stand.

Was lag näher, als das niederländische Erfolgsrezept auf Deutschland zu übertragen und alle „Linken“ nun völlig zu neutralisieren? Einfach mal Hinz und Kunz ins Land lassen und mal schauen, was passiert. Nun: das selbe wie in den Niederlanden – die normalen Menschen werden unruhig, wählen was Seltsames – aber keine Linken. Auftrag erfüllt. Ich selbst darf vor Ort beobachten, wie gut es Angela Merkel mit den Geflüchteten meint: 20 Leute auf 100 Qudratmeter, Christen, Muslime, Männer, Frauen – alles auf einen Haufen. Vielleicht – krachts ja irgendwann richtig. Und die Linken? Können gar nicht anders, als die rechte Kanzlerin zu unterstützen – siehe oben.

Ist das jedoch alles an Erbe der Angela Merkel?

Nein. Sie hinterläßt ein sterbendes Land. Ein zerrissenes Land – über das sogar in der New York Times geschrieben wird – am 7.Dezember 2018 erschien dort ein Artikel, der beschrieb, warum es egal ist, wer Angela Merkel ersetzt – sie hinterläßt ein zerbrochenes Land (siehe nytimes):

„Dreißig Jahre später ist diese Gesellschaft verschwunden. Die durchschnittlichen Realeinkommen sind seit fast 20 Jahren gesunken, beginnend 1993. Deutschland wurde nicht nur ungleicher, sondern auch der Lebensstandard für die unteren Schichten stagnierte oder fiel sogar. Die niedrigsten 40 Prozent der Haushalte sind seit rund 25 Jahren mit jährlichen Nettoeinnahmeverlusten konfrontiert, während die Art von Arbeitsplätzen, die langfristige Stabilität versprachen, schrumpfte“

Während die Arbeiterklasse – deren Begriff wir viel weiter fassen müssen als es Marx je getan hat – immer ärmer wird, werden Menschen ohne Gewissen und Hemmungen immer reicher – meist ganz ohne Arbeit und Anstrengungen, in dem sie Erben sind – und Zinseszinsbarone.

Das in diesem Lande etwas nicht stimmt, merkt man auch beim Stern (ja: das waren die mit den gefälschten Hitlertagebüchern – womöglich versuchen die es deshalb noch manchmal mit etwas Ehrlichkeit). 14 Millionen Menschen sind in Deutschland arm, 41 Prozent davon sogar Vollzeit erwerbstätig (siehe Stern). Resultat der Armut: wir haben die niedrigste Lebenserwartung der westlichen Länder (siehe Zeit), die Armut in dem Land, in dem „wir gut und gerne leben“ bringt uns ins Grab.

Zeit für einen Aufstand der Anständigen – doch das Land ist dank Flüchtlingsfrage mit ganz anderen Themen beschäftigt: die holländische Lektion geht auch hier voll auf.  Und die „bösartigste Presse der Welt“ (so Michael Gorbatschow, siehe diepresse)? Ist in Deutschland fast vollständig in der Hand von ein paar Millionären (besuchen Sie mal eine Veranstaltung von Volker Pispers, der erklärt Ihnen im Detail, wer das ist) und flankiert ihre Kanzlerin hervorragend. Auf der einen Seite werden alle Taten von Asylbewerbern in großem Umfang breit getreten (ich hoffe, Sie haben den Wechsel der Berichterstattung bemerkt – was vorher kaum oder gar nicht erwähnt wurde, ist jetzt in aller Munde), auf der anderen Seite die Kritiker pauschal (und oft völlig ohne sachliche Gründe oder nachweisbare Fakten) als „Nazis“ beschriftet, so dass das Land beschäftigt ist – ganz nach dem holländischen Modell.

Und während dessen: stirbt das Land weiter.

Hunderte von Krankenhäusern sollen geschlossen werden (siehe Welt), das heißt: die medizinische Versorgung von Millionen von Armen wird gestrichen. Ja – die Armen können sich die Mieten nahe der Tempel der Medizin doch gar nicht mehr leisten, die müssen ´raus aufs Land – und dort „lohnen“ sich Krankenhäuser nicht mehr. Die SPD – die schon vor Schröder wusste, dass sie gegen die neoliberale Offensive nie ankommen würde – jedenfalls nicht ohne Verlust ihrer Bequemlichkeit – konzentriert sich jetzt auf die, die die Mieten noch zahlen können, auf die „tüchtige Mitte“ (siehe Zeit). Wer kein Geld hat, wird in Zukunft noch früher sterben als heute – da ist es nur konsequent, dass die SPD nun die neuen Zahnarztpartei werden möchte. Sobald die unter 10 Prozent gesunken sind, werden die merken, dass der Platz schon besetzt war – aber die Genossen haben halt Panik.

Was Merkel aber wirklich hinterläßt (allerdings wirklich nicht als persönliche Verantwortung, sondern als Namensgeberin einer Ära): eine ganz neue Gesellschaftsform, mit der wir endgültig in das Zeitalter der Postdemokratie eingetreten sind: aus der Leistungsgesellschaft wurde die Ständegesellschaft (siehe Tagesspiegel):

„Die Darmstädter Soziologin Cornelia Koppetsch spricht schon wieder von einer Klassengesellschaft. Die Privilegierten – Sie gehören wahrscheinlich genauso dazu wie ich – beherrschen den öffentlichen Raum, sie prägen die Debatten, geben einer Gesellschaft ihr Gesicht. Nur selten geht es andersherum: zum Beispiel, wenn sich in Frankreich Bürger gelbe Westen überstreifen. Oder, wenn in Ostdeutschland Einheimische und Flüchtlinge aneinandergeraten. Dann wird von oben nach unten verteilt. Meistens wird versucht, die Unzufriedenheit mit Geld zu kompensieren. Die Gestaltungsmacht aber bleibt oben.“

Eine Klassengesellschaft. Oben die Klasse jener, deren Eltern oder Großeltern in den fetten Jahren groß abgegriffen haben, unten jene, deren Eltern sich um Kranke, Alte, Asylbewerber und Minderbemittelte kümmerten. Und in einer solchen Gesellschaft braucht man sich nicht wundern, wenn eher gegen Journalisten ermittelt wird, die die systematischen Trickerseien der oberen Stände ans Tageslich brachten als gegen die Cum-Ex-Betrüger selber (siehe NDR).

In so einer Ständegesellschaft darf man immer darauf h0ffen, allen Irrsinn erleben zu können – das fängt an bei einem Kreuzzug für Elektromobilität, obwohl dies die „klimaschädlichste Antriebsart ist“ (siehe NOZ) – wenn man erstmal nüchtern darauf blickt, wo der Strom herkommt – über V-Männer in rechten und linken Lagern, die Extremismus überhaupt erstmal in die Welt bringen (siehe ntv bzgl G 20) hin zu Schadensersatzzahlungen für Rüstungsfirmen, die menschenverachtenden Diktaturen keine Waffen mehr liefern dürfen (siehe Tagesschau). Bürgerliche Vernunft – wie beim Widerstand gegen Stuttgart 21 – wird mit „sanfter“ Waffengewalt unterdrückt, während die – wie üblich – explodierenden Kosten das Projekt nur kurze Zeit später in völlige Schieflage bringen (siehe Frankfurter Runschau), was aber die selbstverliebte hippe Oberkaste nicht weiter stört: sie haben ihr Geld dank Niedriglohn gegen Staatsmillionen schon längst im Sack.

Und wer macht noch mit bei der Grablegung der deutschen Demokratie?

Ihr geliebter TV-Krimi, den Sie sich selbst so genüsslich ´reinziehen. Die Folgen des Tatortes und seiner hundert Ableger sind nun mal diskutiert worden (siehe Süddeutsche Zeitung):

„Wenn im Fernsehen alle Welt dunkler Absichten verdächtig ist und Gewalt an der Tagesordnung zu sein scheint, werden am Ende die Fremden als besondere Bedrohung wahrgenommen.“

So ist der „Tatort“ die Wurzel der deutschen Fremdenfeindlichkeit – aber das will ja nun wirklich keiner wahr haben. Da jagt doch nur der gute Kommissar die bösen Menschen – das war doch auch zu Führers Zeiten schon so. Nicht im Tatort, aber auf den Straßen

Die lebendige, offene, demokratische Zivilgesellschaft wird ermordet. Langsam, mit Gift. Übrig bleibt: das alte indische Kastensystem, für das besonders Deutschland schon immer ziemlich anfällig war. Man mag das hier so, wenn jeder einen hat, der ihm sagt, wo es langgeht. Wie ein schweizer Artikel zeigt, ist das allerdings ein nicht nur auf Deutschland zu beschränkendes Phänomen (siehe NZZ):

„Vom optimistischen Geist der Befreiung der 1960er Jahre findet man inzwischen kaum noch etwas. Heute herrscht eine Kultur der Angst und des Misstrauens vor, in der gerade ein Zuviel an Freiheit als problematisch gilt. So wurde auch der Genuss unter einen Risikovorbehalt gestellt: Sex, ja, aber bitte nur «safe» und idealerweise nach vorherigen «vertraglichen» Abmachungen, Drogen nur mit ärztlichem Rezept aus der Apotheke, Essen nur mit reduziertem Fett-, Zucker- oder Kohlenhydratgehalt, bloss kein Fleisch, und Alkohol selbstverständlich nur «bewusst geniessen».“

Ja – und kein Wunder, dass die Oberschicht auf breiter Front gerade gegen diese „68 er“ vorgeht. Ich meine: wir bräuchten die dringend wieder – allein, um die Kastengrenzen wieder aufzulösen. Und – um dem sterbenden Land wieder etwas Leben zu geben.

PS: ein Wort noch zum Abschluss, falls wirklich noch jemand glaubt, es gäbe hier in Deutschland eine gewaltige humane Strömung für die Armen in Afrika. Schon mal überlegt, was die Bundeswehr in Mali beschützt? Nun – Kinderarbeit. 20000 Kinder arbeiten dort in den Goldminen (siehe Tagesspiegel). Und die Bundeswehr sorgt dafür, dass ich an diesen Strukturen nichts ändert – anstatt diese Kinder nach Deutschland zu holen.

PS2: noch ein Wort zum Thema Arbeit, weil Sie das persönlich tangiert – oder tangieren wird:

„Insbesondere die Arbeit im rasch anwachsenden Bereich der persönlichen Dienstleistungen führt häufig dazu, daß sich er Arbeitnehmer seinem Arbeitgeber und Kunden in einer Art und Weise unterordnen muß, die die demütigenden Bedingungen der alten Dienstleistungsgesellschaft wiederaufleben läßt“. (Crouch, a.a.O., Seite 87)

Wie gesagt: die alten Klassengesellschaft ist wieder da. Schlimmer denn je.

 

 

 

Wie die USA Deutschland in den Krieg mit Russland treiben: ein paar Hintergründe zur Weltpolitik

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Donnerstag, 29.11.2018. Können Sie sich noch erinnern? 2014? Genau genommen den 27. Februar, 13.49 Uhr? Hatte eine Eilmeldung geschrieben (so eilige, dass Rechtschreibfehler drin waren – wie peinlich), weil die Ereignisse sich überschlugen … und weil Kanzlerin Angela Merkel der Ukraine Hilfe beim Krieg gegen Russland angeboten hatte. Sie war gerade in England, hielt dort eine Rede … und gab dann einfach mal so ohne ihre Bürger oder Minister  zu fragen ein Sicherheitsversprechen für die Ukraine ab:

„Deutliche Worte von der Bundeskanzlerin: Europa stehe der Ukraine bei, „wenn es darum geht, Recht und Freiheit zu schützen“, sagte Angela Merkel am Donnerstag in einer Rede in London.“

Nun – damals ging alles gerade noch mal gut. Es gab dann doch mal wieder keinen Krieg. Die kurzzeitige Eskalation der Ereignisse beruhigte sich wieder – und man hätte hoffen dürfen, dass dies als Weckruf verstanden wird. Nicht vom kleinen Mann auf der Straße – der kleine Mann auf der Straße braucht keinen Weckruf gegen den Krieg, er war schon immer gegen den Krieg, weiß, was da auf einen zukommt: denn immerhin ist er es, der an der Front verreckt, während sich die edlen Herren in zu Kommandoständen umgebauten Schlössern mit Kaviar und Champagner trösten. Aber von den Demokraten, den demokratischen Politikern: da hätte man doch ein Aufwachen erwarten dürfen. Wie konnte es soweit kommen, dass wir nach 70 Jahre Frieden und dem Ende des Kalten Krieges zwischen den Machtblöcken einfach so wieder an der Schwelle eines Krieges stehen?

Sie müssen jetzt aufhören zu lesen, denn was nun folgt, ist verbotenes Denken. Schon die Frage, wie es so weit kommen konnte, ist gefährlich. Und die Erwähnung, dass es etwas wie verbotenes Denken gibt, ist auch schon sehr riskant. Man kann schnell als jemand gelten, der „außer der Reihe tanzt“, der sich eigene Gedanken macht und das Wahrheitsmonopol der Mächtigen in Frage stellt: genau so ein Wahrheitsmonopol braucht man aber, um einen Krieg führen zu können.

Es hat sich einiges geändert seit dieser Zeit. Es waren nur vier Jahre – aber in diesen vier Jahren wurde weiter fleißig daran gearbeitet, das Volk auf Kriegskurs zu bringen. Nicht in so einer verblendeten Begeisterung wie 1914, als junge Deutsche nach 40 Jahren Frieden – der längsten Friedensperiode in der damaligen Geschichte – voller Begeisterung in den Krieg gegen Frankreich zogen als sei es ein Abenteuerurlaub im Paradies, sondern in einer bitteren, schweigsamen, niedergeschlagenen Akzeptanz der Realität wie 1939 als man merkte, dass der Krieg, der alle Kriege beenden sollte nur 21 Jahre später einen noch größeren, umfassenderen, vernichtenderen Krieg zur Folge hatte, an dessen Ende Waffen auf der Erde erschienen, die das Ende der gesammten Schöpfung bedeuten könnten.

Auch damals dachte man: dies muss nun aber endgültig das Ende aller Kriege der Menschheit bedeuten – und es sah ja auch anfangs gut aus: wir hatten die Erklärung der allgemeinen Menschenrechte verfasst und die UN gegründet, um die Bestie Krieg für immer und ewig vom Erdboden zu verdammen – und es gab einen mächtigen Garanten dafür, dass der Frieden erhalten bleibt – die USA. Die ehemalige britische Kolonie hatte sich – dank gezielter langfristiger strategischer Planung einer kleinen Gruppe von reichen und einflussreichen Männern (wir berichteten) – zu einer Weltmacht entwickelt. Wie es der Zufall so wollte, entwickelten die Deutschen genau jene Raketen, die zwar für sie selbst keinen Sinn ergaben (sie hatten keine Sprengköpfe, die solchen Raketen Sinn verliehen hätten), aber zusammen mit den in den USA entwickelten Atombomben ein Instrument der endgültigen Weltherrschaft ergaben.

Alle Siegermächte hatten dann auch bald diese Superraketen mit atomarer Bestückung … und der Krieg machte angesichts eines solchen Bedrohungspotentials wirklich keinen Sinn mehr.

Soweit die Vernunft.

In Wirklichkeit – wurde direkt nach dem Zweiten Weltkrieg der Grundstein für den nächsten Krieg gelegt, den man den Kalten Krieg nannte. Was niemand hätte ahnen können, der sich nur aus öffentlichen Medien bedient: die USA waren gar nicht so friedlich und demokratisch wie sie immer dargestellt wurden … aber darüber durfte erstmal nicht nachgedacht werden. Später merkten manche, dass diese Nation, die sich gerne als zuckersüße Freiheitsstatue darstellt und verkauft in Wirklichkeit ein Moloch ist: „korrupt, gewalttätig und unmoralisch“ (siehe Deschner). Das hier ein Ungeheuer auf die Welt losgelassen wurde, schien klar belegbar zu sein. Dieses Ungeheuer ist auch nicht demokratisch – und unsere „Elite“ ist sich dessen wirklich bewusst. Oft schon habe ich den Herrn Oetker zitiert – ein Mann, den man wohl nicht Verschwörungstheoretiker nennen kann – der uns einfach mal darüber aufklärte, wie es denn mit der Demokratie denn da so aussieht (siehe Heise).

„Die USA wird von 200 Familien regiert und zu denen wollen wir gute Kontakte haben“

Den Satz sollte man jedem Bundestagsabgeordneten auf den Arbeitstisch kleben – aber wahrscheinlich wissen die das schon. Der liebe, gute Herr Oetker hat wahrscheinlich erst zu spät bemerkt, was er da verraten hatte. Als ich ihn das letzte Mal zittierte, waren seine Worte bei Wikipedia schon gelöscht worden, jetzt ist auch der Originalartikel nicht mehr aufzutreiben – wenn mich die Erinnerung nicht trübt (das tut sie selten…) war er in der konservativen Rheinischen Post, die ganz harmlos fragte, warum es denn diese „Atlantik-Brücke“ überhaupt gäbe – und der Herr Oetker antwortete eben wahrheitsgemäß … weil man ja unter sich war.

Versteht man den Satz, versteht man Bilderberger, Atlantikbrücke, Mont Pelerin Society und alle anderen geheimen oder weniger geheimen Treffen, in denen „man“ wirklich „unter sich“ ist, deutlich besser. 200 Familien regieren die USA. Mehr nicht. Die alten Gründungsväter haben ihre Macht gesichert und darum die repräsentative statt die saubere direkte Demokratie erfunden. Die repräsentative Demokratie sieht nach außen auch aus wie eine Demokratie – verschleiert aber nur die wahrhafte Herrschaft der hinter ihr stehenden Oligarchie der Reichen – um es mal auf den Punkt zu bringen. Wir normalen Bürger brauchen keine Repräsentanten, wir brauchen auch keine Armee – und keinen Krieg.

Wenn man diesen Satz aktzeptiert – und nicht etwas davon ausgeht, dass Herr Oetker da gelogen hat (…ich gehe davon aus, das in weiteren vier Jahren Fakt ist, dass er das nie gesagt hat…) – versteht man auch, warum die Hoffnung auf Frieden vergebens ist: diese 200 Familien brauchen den Feind im Außen, um die Menschen im Inneren zu disziplinieren. Da müssen die Indianer her, die Mexikaner, die Hunnen (Deutsche), die Nazis (Deutsche), die Russen, die Chinesen, die Kommunisten, die Aliens: der allmächtige, unaufhaltsame Feind steht immer vor der Tür, hinter ihr der einsame amerikanische Cowboy mit seinem sechsschüssigen Revolver, er ihn aufhalten muss um seine Familie zu beschützen. Glauben Sie wirklich, dass es Zufall ist, dass nach dem Zusammenbruch der kommunistischen Sowjetunion sofort ein neuer Feind auftauchte, gegen den der einsame Cowboy wieder streiten musste? Noch nie gehört? Wird doch überall gepredigt, wir Deutschen stehen mit diesen Feinden ebnfalls in einem direkten Krieg: dem Islam!

Ja – Sie müssten nur mal darüber nachdenken, warum wir deutsche Truppen in Afghanistan haben – seit 17 Jahren!!! Seit 17 Jahren kämpfen deutsche Soldaten in Afghanistan gegen den Islam und folgen damit der von den reichen US-Familien herausgegebenen neuen Erzählung des „Clash of Zivilisations“ … dem Kampf der Kulturen, den die Herrscher der westlichen Welt erklärt haben. Da geht es nicht nur gegen den Islam sondern auch gegen China – aber China ist mächtiger als Afghanistan, weshalb wir uns da langsamer heranschleichen müssen. Für Deutsche ist nun diese Situation besonder irre: wer gegen den Islam in Deutschland selbst sein Wort erhebt, der wird als Nazi beschimpft. Wer aber nach Afghanistan zieht und dort überzeugte Muslime erschießt: der ist zweifelsfrei ein Held. Obwohl wir diese Helden nicht mehr so öffentlich feiern, wie sie früher, in anderen Kriegen, öffentlich gefeiert wurden. Wahrscheinlich kennen auch sie nicht den Namen jenes Soldaten, der persönlich die meisten Muslime erschossen hat – oder? Die bleiben geheim.

Die USA haben den Kampf gegen den Islam ausgerufen – und wir folgen. Wir folgten auch schon im Kampf gegen den Kommunismus – und „folgen“ ist unsere größte Tugend geworden. Wir haben ja sogar einen Begriff dafür, wenn jemand nicht den Anweisungen aus Washington oder ihrem Wahrheitsmonopol folgen möchte: „Antiamerikanismus“ ist der moralische Straftatbestand. Das jeder, der dieses Wort benutzt, in direkter Gefolgschaft des US-Senators McCarthy und dessen Komitee für unamerikanische Umtriebe steht, fällt nur noch jener Hand voll Menschen auf, die über die McCarthy-Ära in den USA informiert sind. Diese dunkelste Zeit der US-Nachkriegsgeschichte lebt in Deutschland noch weiter – getragen von jenen, die „Antiamerikaner“ verfolgen.

Hier ist – meiner Meinung nach – auch der Kern der mangelnden Souveränität der Bundesrepublik Deutschland zu suchen: nicht in irgendwelchen seltsamen Verträgen und Beschlüssen, nicht in irgendeinem herbeiphantasiertem „Besatzertum“ (wer sehen will, wie „Besatzungen“ wirklich aussehen, der darf gerne mal die deutschen Lager in Afghanistan anschauen…), sondern in der Gefolgschaft der 200 reichsten Familien in Deutschland gegenüber ihren US-amerikanischen Geschwistern. Und deshalb findet man immer wieder Zeit für kleine Treffen, um sich gegenseitig die Freundschaft und Loyalität zu beweisen. Das ist auch nicht schwer: Lebensstil, Werte und Methoden dieser Menschen sind gleich, weshalb die auch zwanglos mit finstersten, mordenden Diktatoren Umgang haben können (schielt da einer nach Saudi-Arabien? Na?): gleich und gleich gesellt sich gern.

Eine lange Vorrede – mal wieder. Doch Sie ist notwendig um zu begreifen, warum der heiße Krieg mit Russland wieder vor der Tür steht. Strategisch gesehen braucht die Nato das russische Territorium für einen Zangenangriff auf China und die islamischen Kernländer, stehen Natotruppen erstmal an der Grenze zur Mongolei, kann der Krieg wunderbar lange weitergehen. Vielleicht hatte Russland ja sogar mal ein geheimes Angebot, daran teil zu haben … aber die Russen sind nun mal ein friedliebendes Volk mit vielen Philosophen und Schachspielern, sie hören gerne Geschichten, singen Lieder und trinken sich einen, um gut durch den Winter zu kommen, die führen keine Angriffskriege. Ihr Pech. Jetzt sind sie im Weg wie damals Belgien und Holland im Weg waren. Wir Deutschen und unsere Nachbarn kennen solche Geschichten, wissen, das es ein Afrika-Korps gab, das den Weg nach Indien freikämpfen sollte. So ein Denken ist also nicht aus der Luft gegriffen. Außerdem haben die Russen viel Land (kalt, wüst, aber mit Bodenschätzen), dass die Reichen gerne für sich hätten – das wäre schon Grund genug. Fragen Sie mal die Indianer. Das waren auch „Rote“.

Und ja: Sie haben Recht mit Ihrer Vermutung, dass die reichen Familien in Saudi-Arabien den islamischen Terror finanzieren um ihren reichen Freunden in den USA bei der Darstellung jener Bedrohung zu helfen, die uns nun einen jahrzehntelangen Krieg beschert. Darum können die auch sonst machen was sie wollen, ohne groß in die Kritik zu kommen. Die können den ganzen Jemen auslöschen, ohne das ein Hahn danach kräht, denn sie helfen den Herren der Welt dabei, ihren neuen Krieg zu führen.

Ich weiß nun natürlich nicht genau, wann dieser Krieg mit Russland kommen wird: aber aktuell steht er wieder direkt vor der Haustür. Sie haben es wahrscheinlich mitbekommen: Russland hat ukrainische Schiffe beschossen, sie geentert und ihre Bestatzungen eingesperrt. Hört sich nicht gut an – ist auch nicht die ganze Wahrheit. Die Schiffe sind in russisches Hoheitsgewässer eingedrungen – das macht man eigentlich nicht. Nun – es kann nun sein, dass Poroschenko kurz vor seiner drohenden Wahlniederlage (er soll noch so bei 7 Prozent liegen) Maßnahmen ergreift, um seine Macht zu behalten. Was weiß ich schon. Es kann aber auch sein, dass die „Master of the Universe“ (wie man diese US-Familien mal nennen kann) beschlossen haben, dass es jetzt Zeit wird einen Gang höher zu schalten, solange die mächtige Madame Merkel noch das Sagen hat.

Poroschenko fordert nun das Versprechen von Angela Merkel ein – und will Kriegsschiffe … und auch Trump sieht Frau Merkel da ganz vorne (siehe z.B. yahoo).

Werden deutsche Kriegsschiffe ebenfalls von russischen Schiffen beschossen, haben wir den Bündnisfall.

Dann ist Krieg.

Und läuft der erstmal, herrschen andere Gesetze im Land. Dann kommen Briefe in Ihr Haus, die Sie auffordern, in der Armee zu dienen. Folgen Sie den Briefe nicht, kommen bewaffnete, gut trainierte Männer, die Sie einfach mitnehmen.

Und dann – müssen Sie Menschen töten, ob Sie wollen oder nicht. Und werden dabei wahrscheinlich Körperteile verlieren. Ist nicht schön, aber unvermeidbar.

Oder auch das ganze Leben.

Schießen Sie nicht – verlieren Sie auf jeden Fall Ihr Leben.

Ich kann das auch mal anders erklären:

De Fakto – so erklärt uns die Herrschaftspresse – befindet man sich dort schon seit vier Jahren in einem Krieg (siehe Welt). Nur: Putin hat gar nicht die ausreichenden Mittel für so einen offensiven Krieg (siehe Welt). Wenn der also gar keinen Krieg machen kann – wieso gibt es den dann?

Drei Engel für Angie

Im Sinne einer ausgewogenen Berichterstattung bashen berichten wir natürlich auch über die CDU:

In der CDU ist die Hölle los! In der Partei ist die Demokratie ausgebrochen. Es gibt 3 – in Worten: drei! – aussichtsreiche Kandidatinnen und Kandidaten für die Merkel-Nachfolge.

Achtung Falschmeldung

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Eilmeldung!!!! Merkel wird Spitzenkandidatin des Bündnis Grüne

Wie fast überall in der Natur wird das Weibchen vom Männchen zu ihrem Glück gezwungen.

 

Bild: pixabay.com CCO

 

Deshalb sind Verhältnisse wie in Freiburg, der spiegel berichtete, ja an und für sich biologische Verhältnisse, die nicht weiter aufregen sollten? Es kommt nur selten vor, dass das umgekehrt ist. (Quelle:nachrichtenspiegel.de)☺. Auch die Ereignisse in Chemnitz, wo ein Bürger von zwei Afghanen getötet wurde, sind in der Natur vollkommen natürlich und sollten nicht hochgespielt werden? Es geht eben um den Kampf ums Dasein. Daher sind die Verhältnisse, die die geschätzte Frau Bundeskanzler Merkel in Deutschland geschaffen hat, ja durchaus in einem zurück zur Natur zu verstehen.

Wenn Menschen trainiert wurden Widerstand gegen ein hirnloses Regime aufzubauen, was seit Jahren zunächst in Otpor in Serbien geschah (Quelle: sueddeutsche.de), und die dann noch zu Nahkämpfern durch Schulungen des Pentagons ausgebildet wurden (Quelle: taz), dann kann man die doch nicht nach Europa hereinlassen, wo so viele ohne ihr Hirn einzuschalten herumlaufen? (Quelle:nachrichtenspiegel). Doch ist es nicht genau umgekehrt? Ist nicht die in Otpor den Revolutionären gelehrte Strategie: http://Das Regime lächerlich machen, kreativ sein und Ausdauer beweisen: Die serbische Demokratie-Aktivistengruppe Otpor schult weltweit Oppositionelle – auch in Ägypten, Tunesien und Iran. gerade in Mitteleuropa, wo gerade so kurzsichtige Politik gemacht wird, genau die richtige Strategie? Brauchen wir nicht Menschen, die erfolgreich Umstürze in Ägypten und Tunesien, und Oppositionspolitik in Syrien gemacht haben, bei einer Elite, die uns mitten in einen fatalen Krieg mit Russland hineinführt? (Quelle:defensenews.com).  Das heißt lächerlich machen, muss man die derzeitigen Entscheidungsträger-innen nicht? Sind sie das nicht schon? Doch zum Umsturz hat es bei einer Erziehung, die folgsame Schafe erzeugt, bis jetzt noch nicht gereicht. Doch vielleicht können das die erfahrenen Nahkämpfer aus Süd und Ost ja viel besser als wir, die wir selbst ja nur im Gewaltfreien Widerstand geschult sind???

Da die Frau Bundeskanzler sowohl bei der Bundestagswahl, als auch bei den folgenden Landtagswahlen Rekordergebnisse erreicht hat, wird sie natürlich auch die weiteren drei Jahre noch im Amt bleiben. Allerdings wechselt sie im fliegenden Wechsel zu den Grünen, die ihre Politik scheinbar doch besser verstehen können, als die CDU.

Die Erfolge ihrer Politik sind allerdings wirklich herausragend:

Besonders erwähnen sollte man ihren unermüdlichen Einsatz für den Frieden. (Quelle:spiegel.de). Vor allem in Europa: (Quelle:spiegel). Die Ursache für die Spannungen liegt sicher bei Russland und nicht bei Soros. (Quelle:cnn.com). SOROS: Well, I set up a foundation in Ukraine before Ukraine became independent of Russia. And the foundation has been functioning ever since and played an important part in events now.☺Meinte er einige Monate nach dem Euromaidan, der nach einem nicht verfassungsmäßigen Umsturz, zu anhaltenden Spannungen des Westens mit Russland führte. Es ist dem Westen erfolgreich gelungen, die sonst aussterbende Minderheit der Ex-Sowjetischen-jetzt wirtschaftlichen Elite des Landes unter bleibenden Naturschutz zu stellen. (Quelle:süddeutsche.de und nachrichtenspiegel.de). Auch konnten die derzeit staatlichen Felder der insolventen Ukraine für Monsanto und Co erfolgreich reserviert werden. (Quellen:Ostinstitut , heise.de, die Zeit). Das wird wieder die Firma Nestle freuen, da das Grundwasser der Ukraine, als Trinkwasserreserve der Menschen dort, durch intensive Landwirtschaft unbrauchbar wird. So kann eben die FA Nestle ein gutes Trinkwassergeschäft machen. So hilft einer dem anderen für eine bessere ökologische Welt. Siehe dazu auch: infosperber.ch

Auch ihr Einsatz für die Ökologie Deutschlands ist beachtlich☺: (Quelle:oekologischer-fussabdruck-und-biokapazitaet). Das heißt es bleibt Angela bei den Grünen noch über viele Jahre sehr konstruktive Tätigkeit, auf diesem Gebiet.

Auch in der Frage der Armutsbekämpfung hat Angela unbeschreiblich viel geleistet☺: (Quelle:spiegel.de/millionen-menschen-in-deutschland-an-der-armutsgrenze).

Auch in Südeuropa ist die Hilfe der Bundesregierung sehr effektiv. Es wurden die ganz großen Firmen ausgespart und die Reformen auf Kosten der Rentner, der normalen Bürger und des Mittelstandes durchgeführt.(Quelle:sueddeutsche.de und http://www.ralf-brauksiepe.de/fileadmin/Fraktion/fd150130.pdf .Unter anderem muss sie-die griechische Regierung (Anmerkung des Verfassers), garantieren, dass die Reichen auch Steuer zahlen„.

Der durch Angela Merkel still und heimlich immer mehr gestärkte Wirtschaftsliberalismus, der den Mittelstand und die Armen noch mehr verarmen lässt, gemeinsam mit einer unkontrollierten Einwanderung führt zu Harmonie, Sicherheit, Toleranz und Menschenfreundlichkeit in Europa? (Quelle: NZZ). Ja eine Spaltung zwischen rechts und links wird gerade durch eine solche  kluge Voraussicht absolut im Keim erstickt? Zuerst Revolutionen aufbauen, Waffen verkaufen, dann fünf Jahre lang die Flüchtlinge in den Flüchtlingslagern in Nahost verrecken lassen und dann sagen, kommt alle zu uns, auch ohne Papiere?

Zum einen hat sie den Wirtschaftsliberalismus eben gestärkt. Hat sie manches, was sie in der  Vergangenheit, die sie in der DDR, im Sowjetsystem gelernt hat, doch erfolgreich anwenden können? Oder war sie daran so gewöhnt, dass sie alles kritiklos hingenommen hat? 2015 bekamen alle Asyl, auch ohne Papiere und Edward Snowden, der seine Karriere, wegen der Veröffentlichung der Wahrheit seine Karriere aufgegeben hat, der bekommt nicht Asyl? Folgen hat die Information, die Snowden uns weitergegeben hat allerdings überhaupt keine gehabt. Es besteht weiterhin eine Überwachung, die die der Sowjetüberwachung um Potenzen übersteigt. Des weiteren gibt es  Polizeigesetze in Bayern, wo unbescholtene Menschen, ohne Gerichtsurteil inhaftiert werden können, ein geplantes Wahrheitsministerium und vieles mehr. Und noch eines hat sie mit Größen aus dem Sowjetsystem, wie Erich Honecker gemeinsam: Einen Hang den Lebensabend in Südamerika zu beschließen? (Quelle:news for friends).

Das heißt Angela hat nicht nur in Deutschland Großartiges geleistet, sie hat auch Europa, im Gegensatz zu ihren Vorgängern, in eine Rüstung- wirtschaftlich sehr spannende Konfrontation mit Russland gebracht☺?

Eigentlich gebührt ihr der Friedensnobelpreis☺☺☺. (Quelle:welt.de/politik/Friedensnobelpreis-Da-ist-Merkel-ein-heisser-Tipp. Und orf.at). Doch was hat das jetzt mit dem Titel zu tun? Ökologisch sollte man doch das Übel an der Wurzel packen und beseitigen? Das ist doch klar? Und da der Mensch die Wurzel der weltweiten Umweltverschmutzung ist, so wird doch eine überzeugte Ökologin, Physikerin oder was auch immer, klar sehen, dass diese Wurzel, eben die Menschheit, eben durch einen Atom-Weltkrieg beseitigt werden sollte? Ökologisch ganz einfach konsequent und geradlinig? Wir schaffen das!!!  

P.S: Warum schreibe ich so locker über diese Dinge? Zunächst habe ich eine Versicherung bei der Münchner Rückholversicherung gegen Schäden durch einen Atomkrieg abgeschlossen. Die hat sogar sehr undurchschaubare Schäden am WTC komplett bezahlt. Die zahlt sicher auch den Weltuntergang? Beziehungsweise den Untergang der Menschheit, denn nach einem atomaren Weltkrieg ist es sehr fraglich, ob wir Menschen auf diesem Planeten noch existieren können? Des weiteren habe ich mich an einem Bunker anteilsmäßig beteiligt, damit ich für alle Fälle gerüstet bin. Dort komme ich wahrscheinlich dann nicht mehr heraus, denn die Erde ist sehr lange verstrahlt, doch zumindest habe ich hier alles versucht. Dann habe ich mit seiner Heiligkeit Franziskus ausgemacht, dass ich oben im Himmel ein sehr schönes Zimmer bekommen werde. Das kostet oben zwar ordentlich Miete, aber was tut man nicht für sein Seelenheil? So rasch könnten wir also im Himmel sein? Und da soll noch jemand sagen, die herrschenden Kräfte bringen uns nicht erheblich dem Licht näher?

Denn wenn uns jemand hinter das Licht führen will, so könnte das für uns ja ein großartiges Training unserer Fähigkeiten sein, die Wahrheit zu erkennen? Eine Schulung, die man vielleicht durch nichts ersetzen kann? Wenn uns jemand wiederholt immer wieder die Unwahrheit sagt, dann kann das für den, der die Unwahrheit sagt, so sein, dass er selbst die Unwahrheit glaubt. Doch für den, dem die Unwahrheit gesagt wird, kann das nicht nur eine Willens und Gedankenschulung sein, sondern er kann sogar seinen Humor dadurch schulen!?

Retro-Special des Monats: „Sie leben“ 1988-2018

„Unsere Propaganda funktioniert dann,
wenn alles, was die amerikanische Öffentlichkeit glaubt,
falsch ist.“

 (CIA-Chef William Casey, 1981)

1988 – in einer Zeit, in der der Fortschritt noch nicht als kalt grinsender Sensenmann vor uns gestanden hat so wie heute, sondern er noch in glitzerndem Bonbonpapier verpackt war und ihn jeder knubbeln wollte, konnten wir über John Carpenters Film „Sie leben“ noch vergnügt schmunzeln. Die Geschichte eines working class heroes, der eine Brille in die Hand bekommt, mit der er plötzlich die wahren Intentionen hinter allen Werbeplakaten und Kommerzprodukten in Klartext sehen kann, hat damals bei vielen von uns Kindern der 80er zwar ein durchaus mulmiges Gefühl im Magen hinterlassen, aber wie sollte es bei einem Film aus dem Genre „Science Fiction“ denn auch anders sein? – Obwohl Regisseur John Carpenter 25 Jahre später in einem Interview ausgesagt hat, dass sein Film keineswegs Science Fiction gewesen wäre, sondern schlichtweg eine Dokumentation – unserer gesellschaftlichen Realität, die sich seiner Ansicht nach heute sogar noch mehr ins Bizarre gewandelt habe als anno dazumal (Quelle: yahoo).

Wie auch immer. Nachdem alle anerkannten sozialwissenschaftlichen Theorien offensichtlich versagt haben, um den von der Leyne gelassenen nackten Wahnsinn, der uns heute von allen Seiten angrinst, rational zu erklären, kommt John Carpenters Doku nun wieder in Kurs und wurde als Blu-Ray neu aufgelegt. Nicht wenige Menschen, die diesen Film sehen, berichten von einem nachhaltigen Aha-Erlebnis.

(ganzer Film aufgrund verschärfter Urheberrechtskontrollen auf Youtube u. Vimeo derzeit nicht verfügbar; weitere Snippets:
Trailer 1988
Kaufhausszene
Tagesschau 2018 – Sie leben (eingeschenkt.tv)

Bombenstimmung – Wenn Angela Merkels „verlässliche Freunde“ das Fleischermesser zur Hand nehmen

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Herrscht ja gerade wieder Bombenstimmung. Union, Grüne und FDP befürworten ein Mitbomben von deutschen Tornado-Kampfjets in Syrien und damit ein mögliches militärisches Aufeinanderprallen der Nuklearmächte von NATO und Russland. Noch kurz vor seinem Amtsantritt hat US Präsident Trump selbst vor dem Szenario gewarnt, das nun vor uns steht: „Der Syrienkonflikt wird in einem Dritten Weltkrieg enden“, wenn man der Geostrategie der – bisher durch Clinton und McCain repräsentierten – transatlantischen Falken folge und die Konfrontation mit Russland weiter vorantreibe (Quelle: Spiegel).

Wie schnell in einer hochautomatisierten militärischen Maschinerie die Dinge eskalieren können und wie oft wir schon am Armageddon knapp vorbeigeschrammt sind, ist aus der Geschichte hinreichend bekannt.

Im „Bulletin of the Atomic Scientists“ hat der Rechtswissenschaftler Roger D. Fisher daher vorgeschlagen, dass die zum Start von Atomraketen nötigen Abschusscodes in eine Kapsel gesteckt und in das Herz eines freiwilligen Menschen implantiert werden sollten. Um Atomwaffen abzufeuern, wäre der US Präsident somit gezwungen, mit einem Fleischermesser persönlich einen Menschen umzubringen – und dabei zu erleben, was das Töten von unschuldigen Menschen bedeute.

Ich halte diesen Vorschlag für wenig effektiv. Nein, man sollte nicht das Herz eines unschuldigen Menschen nehmen. Mit dem Abschlachten von unschuldigen Menschen haben unsere ehrenwerten Eliten ja bisher noch nie ein Problem gehabt. Man sollte die Raketencodes – portionsweise verteilt – in die Herzen von führenden Mitgliedern des Council on Foreign Relations oder des Atlantikbrücke-Vereins implantieren, die unablässig für eine Konfrontation mit Russland werben. Nadelgestreifte Kollegen abzuschlachten, mit denen sie zuvor noch schulterklopfend im Yachtclub gesessen und eine Havana geraucht haben, das würde den Herren Waldorf & Statler aus der Muppetsshow-Loge schon bedeutend schwerer fallen.


Bild: rubikon.news / Creative Commons BA 4.0

Willkommen im Nowitschok Nightclub – Happy Hour naht, Uncle Sam gibt einen aus: Bloody Mary on the rocks!

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Foto: pixabay

Der Teufel schläft bekanntlich nicht. Die von Angela Merkel als ihre „verlässlichen Freunde“, von CIA-Analyst Ray McGovern schlichtweg als „Irre“ bezeichneten Falken in Washington leider auch nicht.

Was ist also schon wieder los? Nun, im Nahen Osten nichts Neues, könnte man sagen: Wieder einmal steht ein von islamistischen Terror-Milizen (laut Qualitätsmediensprech: „Rebellen“) besetztes Gebiet kurz vor der Rückeroberung durch die syrischen Regierungstruppen. Nach Ghouta diesmal Idlib, die letzte vom IS / Al-Nusra / Jaish-al-Islam & Co. gehaltene Bastion. Und wieder einmal werden von unseren „verlässlichen Freunden“ alle Register gezogen: Die mediale Propaganda läuft auf Hochtouren, die Weißhelme gehen in Stellung, um Fassbomben Assads zu filmen (das sind jene Bomben vom ganz brachialen, barbarischen Typ, die an ihren Zielen nicht so smart detonieren wie die Tomahawk- und Drohnen-Raketen der westlichen Wertegemeinschaft). Die Terror-Milizen halten indes Zivilisten als Schutzschilde.

Die USA, Frankreich und Großbritannien haben bereits gedroht, im Falle eines Zuschadenkommens solcher Zivilisten durch Giftgas noch härter als das letzte Mal zuzuschlagen – ein Giftgasanschlag wäre somit die letzte Rettung der an die Wand gedrängten Terror-Milizen. Von Seiten syrischer Nachrichtenagenturen wird berichtet, dass bereits ein von dschihadistischen Milizen begleiteter LKW-Konvoi mit Gaszylindern nach Idlib gebracht wurde (Quelle: Syrian Arab News Agency). Nicht nur die schwerbewaffneten Dschihadisten sind in Stellung, auch die „Weißhelme“ sind vor Ort, um zeitnah über Massaker zu berichten, denen die westliche Wertegemeinschaft Einhalt gebieten müsse. Ein in perfektem Englisch twitterndes 6jähriges Mädchen aus Idlib namens Hala, unter dessen 350 Abonnenten sich auch die führendsten Medien der westlichen Welt wie BBC, Huffington Post, Radio Liberty & Co. befinden, darf auch diesmal nicht fehlen (siehe heise). Die Nuklearmächte USA und Russland haben vor Syrien bereits ihre Flottenverbände zusammengezogen und sind auf alle Eventualitäten vorbereitet. Der UN-Gesandte für Syrien, Staffan de Mistura bringt es also auf den Punkt, wenn er vor einem „perfekten Sturm“ spricht, der sich gerade in Idlib heranbilde (Quelle: UN news).

Zuletzt hat nun auch der US Präsident verkündet, dass man ein Töten von Menschen in Idlib keinesfalls zulassen dürfe.

Die Barkeeper des Nowitschok-Nightclub wissen also, was sie jetzt zu tun haben … Den Chlormilchshake, der gerade aus der Lobby Lounge der „Small American Group on Syria“ bestellt wurde, mischen die Boys mittlerweile mit links (den Link zum Bericht eines im Nahen Osten tätigen britischen Söldner-Offiziers, der mit seiner „Agentur“ solche Bestellungen aufnimmt, habe ich gerade nicht zur Hand, kann mich aber noch an eine veröffentlichte Passage aus seinem Mailverkehr erinnern, als er den Auftrag zum Inszenieren eines Giftgas-Anschlags erhalten hat. Seinem Kollegen teilt er mit, dass der Auftrag zwar „ethisch nicht korrekt“ sei, „… but the proposed payment is immense“).

Was soll man also zur aktuellen Situation noch sagen? Soll man wieder an die Kuba-Krise gemahnen und den möglichen Armageddon an die Wand malen? Oder soll man sich einfach entspannt zurücklehnen und sich sein Dosenbier schmecken lassen? Ist ja auch letztes Mal bei der Konfrontation in Ghouta und dem Tomahawk-Angriff auf Damaskus alles gutgegangen, nur haarscharf zwar, aber doch gutgegangen. Der Präsident der Atommacht USA hat dabei der Atommacht Russland zugetwittert: „Mach dich bereit, Russland, unsere Raketen werden kommen!“, obwohl er zuvor selbst davor gewarnt hat, dass „der Syrienkonflikt in einem Dritten Weltkrieg enden wird“ , wenn man mit Russland weiterhin in dieser Weise verfahre (Quelle: Spiegel).

Trump hat sich bei der letzten Konfrontation in Ghouta für die „minimalste der ihm von seinen Militärberatern vorgelegten Interventionsmöglichkeiten“ entschieden, und nicht für eine der womöglich verhängnisvolleren Optionen, die ihm im Oval Office von Sicherheitsberater John Bolton (einer von Ray McGoverns „Irren“) ebenfalls vorgelegt wurden – wir berichteten („Über den Beinahe-Armageddon in Syrien“). Welche Option wird Trump diesmal wählen? Wird er dem Druck der siegesgewohnten „Irren“ im Weißen Haus standhalten können, die auch in Syrien nun „ihren Sieg einfahren“ wollen? Als Geschäftsmann wird Trump nicht von der Hand weisen können, dass die bisherigen milliardenschweren Investitionen der „Small American Group on Syria“  – lt. einem geleakten Washingtoner Geheimprotokoll: USA, Großbritannien, Frankreich, Saudi-Arabien und Jordanien; lt. dem Protokoll solle Deutschland „noch nicht“ in den inneren Zirkel einbezogen werden (A.d.V: sondern beim transatlantischen Vabanque-Spiel vorerst nur als ’nützlicher Idiot‘ dienen)  in den Umsturz Syriens samt ressourcenintensivem Aufbau von „Rebellen“ doch nicht umsonst gewesen sein können? Oder wenn Trump zwar den „Irren“ gegenüber hart bleibt, dann aber doch emotional weich wird, weil das herzzerreißend-twitternde Mädchen Hala von den oscargekrönten Weißhelmen kamerawirksam nur noch tot aus den Trümmern geborgen werden kann? – Sich Hala zuvor aber noch mit einem direkten Brief an den US Präsidenten wendet so wie zuletzt schon das siebenjährige Twitter-Mädchen Bana in Aleppo?

Auch wenn viele jetzt abschalten und sich lieber fürs Oktoberfest warmlaufen wollen, die Weltlage bleibt leider knifflig bzw. wie es Willy Wimmer zuletzt formuliert hat: „brandgefährlich“. Die globalpolitischen Renditeerwartungen der treibenden Akteure sind nämlich durchaus explosiver als die gerade von der türkischen Grenze herangekarrten Chlorgaskanister der Dschihadisten.

Ein Witz ist bei der ganzen Sache nur, dass wir fernsehende „Geiz ist geil“-Bürger nicht auch ein Stück von der Schaumparty abhaben können. Man kann doch an der Börse mittlerweile bei Allem mitpartizipieren, sogar am Bombengeschäft unserer Rüstungsindustrie. Man darf auf alles wetten, nicht nur auf Abstürze von Unternehmen, Währungen und Ländern, sondern auch auf die Abstürze bzw. Preisanstiege von Weizen und Reis, was ganze Völkerschaften ins Elend stürzen kann. Mit Warren Buffets „Massenvernichtungswaffen“ im Finanzcasino heute kein Problem. Wenn man es clever anstellt, kann man auch als Privatinvestor (von lat. privare = berauben) richtig absahnen. Warum gibt es also nicht die Möglichkeit, auch auf den Angriff auf Syrien zu wetten? Der Rubel – pardon: der Dollar natürlich – könnte so richtig  ins Rollen kommen, wenn man solche Syrien-Wetten zuließe: Wann schlägt die „Small American Group on Syria“ auf Assad los? Morgen? Übermorgen? Oder verkneifen sich die Dunkelmänner des militärisch-industriellen Komplexes womöglich den vernichtenden Schlag, nach dem sie so sehr geifern? Vielleicht sind sie ja zum Schluss gekommen, dass es in ihren patagonischen Atombunkern, in die sie sich nach einem Flächenbrand mit Russland verkriechen müssten, doch nicht so lustig  ist? Also wenn ich so ein Carlyle-Lobster wäre, mir wäre ehrlich gesagt auch mulmig zumute, mir vorzustellen, dass ich meine Atemluft in so einem Atombunkerloch fortan nur noch mit psychopathisch und/oder pädophil veranlagten Kollegen austauschen müsste und keinen Zugang mehr zu gesunden Menschen hätte. Wer weiß, womöglich sind die ehrenwerten grauen Herrschaften, die unsere Kanzlerin immer kryptisch als ihre „verlässlichen Freunde“ bezeichnet, sogar kannibalisch veranlagt?

Aber so what, was juckt das den Privatinvestor und was kümmert mich das Morgen? Ich will jetzt ein schmuckes Smart-Home mit einem SUV und einem Hund davor. Also: Was soll das Ganze? Haben wir nun totale Freiheit der Märkte und eine marktkonforme Demokratie oder nicht? Was ist denn das für ein Saftladen? Schön langsam kommen mir wirklich meine Zweifel am „Wir Affen daff!“ der Kanzlerin.

Gute Aussicht, schönes Wetter – mit dem Smoking wäre es netter

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Bei uns ist ja alles gut. Doch in der Ukraine, da kommen immer wieder recht interessante Verhältnisse zu Tage. Zur Erinnerung: Am 26.01.2014 wurde von den Demonstranten am Maidan das Justizministerium in Kiew besetzt (Quelle: bild.de). Wie viele Gerichtsakten da wohl verloren gegangen sind? Auch George Soros meinte am am 25. Mai 2014: „Ich habe in der Ukraine schon vor deren Unabhängigkeit eine Stiftung gegründet. Sie hat seither funktioniert und spielte eine große Rolle bei den jetzigen Ereignissen“ (Quelle: cnn.com).  Und jetzt schreibt doch die sueddeutsche am 06.08., wie wenig Möglichkeiten die Antikorruptionsbehörde Nabu in der Realität hat:

*Das 2015 gegründete Antikorruptionsbüro Nabu hat Dutzende Staatsdiener vor Gericht    gebracht. Doch in den hochrangigen Fällen wurde Nabu-Chef Sitnik zufolge nicht einer verurteilt.

*Die ukrainischen Gerichte gelten selbst als notorisch korrupt. 

*Die Gründung eines Antikorruptionsgerichts (AKG) wurde erst jahrelang verschleppt, ein vor Kurzem verabschiedetes Gesetz dann durch Zusätze zahnlos gemacht.

 „Faktisch Straffreiheit für alle Prominenten“

Richter, die unbestechlich sind, werden unter Druck gesetzt. Im Frühjahr 2017 nahmen Nabu-Detektive den politisch enorm einflussreichen Ex-Parlamentarier Mykola Martynenko fest, wegen des Verdachts auf Unterschlagung von mehr als 20 Millionen Euro Staatsgeldern. Ukrainer ohne hoch reichende Kontakte kommen – und bleiben – schon bei einem Diebstahl im Wert von mehr als 20 Dollar oft in U-Haft. Doch im Fall Martynenko „kamen 15 Parlamentarier und drei amtierende Minister in den Gerichtssaal und setzten den Richter unter Druck“, erzählt Nabu-Chef Sitnik. Der Ex-Parlamentarier wurde gegen das Wort der Minister und Abgeordneten auf freien Fuß gesetzt.

„Vier Jahre nach dem Maidan gilt in der Ukraine immer noch faktisch Straffreiheit für alle Prominenten. Nicht einer ist hinter Gittern“, sagt Reformpolitiker Jegor Soboljew. „Und solange die Ukraine kein unabhängiges Gericht erhält, das nur massive Korruption hoher und höchster Staatsdiener verhandelt, wird sich nichts ändern.“ 

Wie das Gesetz für ein Antikorruptionsgericht konterkariert wurde

Im Winter 2017/2018 harrten Aktivisten monatelang vor dem Parlament aus und forderten, das Antikorruptionsgericht zu schaffen. Soboljew unterstützte sie draußen per Megafon und als Abgeordneter im Plenarsaal. Als Ausschussvorsitzender blockierte er Versuche, Nabu-Chef Sitniks Entlassung möglich zu machen. Als Quittung wurde Soboljew im Dezember 2017 abgesetzt. „Viele Parlamentskollegen verstehen eines nur zu gut: Wenn sie ein unabhängiges Antikorruptionsgericht schaffen, finden sich etliche von ihnen dort als Angeklagte wieder.“

Präsident Poroschenko, dessen Finanzgebahren seit den von der SZ veröffentlichten Panama Papers wegen seiner Offshore-Firmen Zweifel weckt, kann selbst bei Korruptionshinweisen nicht angeklagt werden. Aber schon, wenn er aus dem Amt scheidet. Das Präsidialamt beantwortete Anfragen für ein Interview nicht.

 Ja was macht man nur, wenn für einen Briefkastenfirmen gegründet werden, und man gar nichts davon weiß? Was soll der arme EU-Kommissionspräsident Jean Claude Juncker machen, wenn gerade, als er in Luxemburg Finanzminister war, das Land zur größten Steueroase Europas wurde? (Quelle: sueddeutsche.de Luxemburg-Leaks.) Was macht man nur, wenn man gar nicht weiß, dass man ein Haus in Paraguay hat? (Quelle: n-tv.de ) – oder vielleicht weiß Merkel es doch?

Ja die Steuerfreiheit spielt im Oligarchenschutzverband EU durchaus eine nicht ungewichtige Rolle.    Auch der Brexit macht es den Offshore-Konten auf den Inseln New Jersey, Guernsay und Isle of Man vielleicht doch nicht leichter. Auch wenn mit dem Verfasser des Artikels bekannte Bankeninsider die Frage des Brexit als Folge der Steueroasen mit entsprechender Unterstützung der EU Gegner und der entsprechenden Informationen durchaus als sehr wichtig betrachten.

Steuerfreiheit ist eben im Wirtschaftsliberalismus wichtig: Auch in Italien! (siehe spiegel.de). Und wenig Steuern zu zahlen heißt Wirtschaftsaufschwung? Oder Autobahneinsturz in Genua? (siehe zeit.de).  Auch in den USA hat das in Harvard entwickelte geniale Wirtschaftssystem die Infrastruktur sehr schwer gefährdet (siehe zeit.de). Ja, wenn die Steuereinnahmen auf Offshore Konten liegen, oder eben nicht angetastet werden, dann hat der Staat nun mal kein Geld. Und Angela Merkel hat ihren Staat bis zum Hartz IV wirtschaftsliberal gestaltet (Quelle: dw.com/de/):

„Weniger Steuern für Unternehmen, weniger Vorschriften, weniger Bürokratie – ja grundsätzlich weniger Staat – …….. Doch das ist genau das, was sich Manager wünschen. Weswegen sie den Aufstieg von Angela Merkel zur starken Frau in der CDU ja einst auch bejubelt hatten.

2003 hing der Himmel voller Geigen

Da kam 2005 eine an die Macht, die wie aus dem Lehrbuch des Wirtschaftsliberalismus predigte. Die ihrer CDU schon zwei Jahre zuvor auf dem Parteitag in Leipzig Marktwirtschaft in Reinkultur verordnet hatte. Unter anderem drei Steuersätze von zwölf, 24 und 36 Prozent und den Wechsel von einer solidarischen Krankenversicherung mit vom Gehalt abhängigen Beitragssätzen zu einer Kopfpauschale von 180 Euro – egal ob Pförtner oder Generaldirektor. Ach ja, auch die Rente ab 67 wurde damals schon ins Parteiprogramm geschrieben.

Selbstverständlich ging man in den Führungsetagen der Wirtschaft davon aus, dass Angela Merkel den großen Konzernlenkern der Deutschland AG ähnlich verbunden sein würde wie ihr Vorgänger im Kanzleramt, Gerhard Schröder. Der Sozialdemokrat hatte es immerhin zum Spitznamen „Genosse der Bosse“ gebracht. Merkel, eine Frau zumal, musste doch noch besser in den Griff zu bekommen sein.

War nicht die CDU stets die Partei der Unternehmer gewesen? Waren Kanzler und Konzernlenker nicht spätestens seit der Ära von CDU-Bundeskanzler Helmut Kohl so etwas wie natürliche Verbündete?“

Und Wirtschaftsliberalismus stärkt die Wirtschaft (Quelle: lvz.de.):  „Einst waren gute Straßen, zuverlässige Eisenbahn und funktionierendes Telefonnetz ein deutscher Standortvorteil. Heutzutage machen eher Mängel der Infrastruktur Schlagzeilen – und die Unzufriedenheit in den Unternehmen nimmt zu.“

Aber, wenn die Armut in D zunimmt (Quelle: focus.de.), dann beginnen die Menschen wieder zu beten? Also wieder eine bessere Zusammenarbeit der Kirchen mit dem Staat, wodurch man die Menschen wieder besser führen kann? Und wenn sie Angst vor einem Krieg haben, dann geht das noch besser? Vor allem, wenn der Oligarchenschutz Europas für das Korruptionssystem der Ukraine zu immer mehr Aufrüstung führt. Was hätten die Oligarchen in Kiew von einem Frieden, wo die EU dann die Korruption dort beginnen würde zu bekämpfen? So darf man die Arbeit der Christlich-Sozialen Parteien doch immer auch im Sinne des Guten sehen!

Dazu passend: Kam einmal ein Pastor, oder war er Pfarrer, in den Himmel. Man wies ihm ein kleines Zimmer an. Dann kam kurz darauf ein Busfahrer oben an und das ganze Himmelsorchester spielte auf. Die Engel bildeten Spaliere und er wurde in höchsten Ehren empfangen. Kurz darauf wollte der Geistliche wissen, warum diesem Busfahrer so viel Ehre erwiesen wurde. Darauf die Antwort: Du hast vor der leeren Kirche gepredigt und kaum jemand hat Dir zugehört. Doch als dieser Busfahrer, der vorher Auto-Rallys gefahren war, die Kurven ansteuerte, da begannen alle Menschen im Bus zu beten.

Können wir nicht vor diesem Hintergrund die derzeitige Politik, sowohl der EU, als auch von D besser verstehen?


Bild:pixabay.com CC0

Vogelschiss-Presse

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So schlimm kann unsere Lage denn wohl doch nicht sein. „heidi klum und tom kaulitz“ – das ist der topgereihte Suchvorschlag in deutschen Landen, den mir Googles Messaging Service  gestern beim Einrichten meines neuen Smartphones präsentierte.

Stimmt also nicht ganz, was gerade auf Telepolis beklagt wird: Dass in Deutschlands „Systemmedien“ nur noch AfD-Themen gebracht würden (siehe heise.de). Obwohl das in letzter Zeit ja nicht nur auf „Systemmedien“ zugetroffen hat, auch unsere Social Media Newsfeeds waren tage-/wochenlang mit Vogelschiss-Meldungen zugemüllt. Ja, wirklich, wie skandalös: Wie hat der Gauland die NS-Zeit nur als Vogelschiss bezeichnen können? Ist doch absolut verniedlichend, nur die Scheiße von putzigen Vögelchen als Methapher heranzuziehen. Er hätte mindestens „Hundescheiße“ sagen müssen. Wobei auch da sofort der Protest der (zahlreichen) Hundebesitzer gekommen wäre. Also: Dinosaurierscheiße wäre wohl der einzig angemessene Begriff gewesen, auf den man sich einigen könnte – allerdings nur, solange die Gender Madstream- und Queer-Community nicht mitredet. Spätestens dann ist auch die Dinosaurierkacke am Dampfen und es hagelt regenbogenfarbene Teddybären und Dildos.

Nach der Rettung der Flüchtlingsschiffe „Aquarius“ und der „Lifeline“ flackert an dunkeldeutschen Stammtischen nun also wieder die Diskussion über Angela Merkels Politik der offenen Grenzen auf. Hinter vorgehaltener Hand – die Blockwarte hören ja heute wieder mit – raunt während des abendlichen Tagesschau-Guckens auch die dunkeldeutsche Hausfrau ihrem White Trash-Mann zu: „Du, ich weiß nicht, wie lange wir das noch schaffen.“ Immerhin wird verlautet, dass laut Umfragen in afrikanischen Ländern bis zu zwei Drittel der Einwohner auswandern wollen (Quelle: Welt).

Man könnte jetzt ein noch härteres Vorgehen gegen die kuchenbackenden Nazis dieses Landes fordern, aber ich fürchte es wird alles nichts helfen. Denn es ist zwar in der Tat schwer einzusehen, aber leider eine unbarmherzige Gesetzmäßigkeit des Lebens, dass es rein gar nichts nützt, wenn man die Augen vor Problemen verschließt oder ihr Ansprechen zu tabuisieren versucht. Wie man sieht, hat es ja auch nichts genützt, dass man das Wort „Lügenpresse“ verboten hat: Die vom rülpsenden Konsensmoloch (© Wolf Reiser) täglich ausgestoßene zähschwarze Lügen-/Manipulationsmasse ist damit um keinen Deut weniger geworden, sondern stinkt zum Himmel wie nie zuvor. Die Schreiber unserer Qualitätsmedien haben nach dem Verstummen der Lügenpresse-Rufe nicht etwa zur Räson gefunden, sondern ergeben sich nun sogar vollends der Tollwut und geifern nach dem großen Knall mit dem russischen Bären.

Ebenso werden auch die „AfD-Themen“ weiterhin unverrückt vor uns stehen bleiben, auch wenn die AfD und ihre Vogelschiss-Rührer schon morgen von der Bühne verschwänden. Ob  die auf deutschem Boden ausgeübte Gewalt der Flüchtlinge denn nun zu Recht bestehe oder sich die Flüchtlinge dieses Recht zu Unrecht nehmen (ich meine: darf man Flüchtlingen die Dinge verwehren, mit denen sie unsere Werbung an jeder Straßenecke anfixt, aber wozu ihr Portemonnaie nicht ausreicht?) und ob diese Gewalt zu denselben Zuständen und NoGo-Zonen und Parallelgesellschaften führen wird wie in den Vororten von Frankreich, Schweden und den USA … oder ob es in Deutschland anders kommen wird, indem wir in Schulen und Amtsstuben das Kreuz abnehmen und stattdessen die alternativlosen Frieden verströmende Mutti der Nation aufhängen – alles das wird an den vielverachteten Stammtischen des deutschen Packs weiterhin diskutiert werden. Zumindest dann, wenn jedermann die auf der Straße liegenden Scherben eigenhändig  aufräumen muss, da der deutsche Wirtschaftsmotor nicht mehr wie gewohnt brummt und die Merkel‘sche Müllabfuhr nicht mehr ausrücken kann.

Wie auch immer. Die Realität geht weiter und wer zu spät kommt, den bestraft bekanntlich das Leben. Während wir uns gerade dabei gefallen, dass die deutschen Besatzungsmitglieder der NGO „Lifeline“ über 200 Flüchtlinge  in den sicheren Hafen von Malta gebracht haben und diese ebenso wie die über 600 Flüchtlinge  der „Aquarius“ nun in der EU Aufnahme finden, so registrieren die wenigsten, dass im Sog solcher Erfolgsstories in der Wüste Afrikas gerade mehr als doppelt so viele Flüchtlinge sterben wie bei der Überquerung des Mittelmeers . Jetzt gerade werden sie z.B. an der Südgrenze Algeriens einfach in der Sahara ausgesetzt (siehe nzz). Wer interessiert sich schon dafür, dass nicht zuletzt aufgrund der deutschen Grenzöffnung in weiten Teilen Nordafrikas mittlerweile eine vollendete No-Future-Stimmung herrscht?  Die meisten jungen Menschen dort haben es aufgegeben, sich in ihrem eigenen Land Ideen für die Zukunft zu machen, ihr einziges Trachten ist nur noch: „Wie schaffe ich es auch ins Schlamerkelland?“ – diese Haltung ist aus vielerlei Gründen auch durchaus verständlich. Aber was ist unsere Haltung dazu, die wir alle logistischen, wirtschaftlichen und technischen Möglichkeiten in Hand halten? Wo bleibt der Masterplan zum wirtschaftlichen und kulturellen Wiederaufbau Afrikas? Oder haben unsere hochdotierten Thinktanks etwa andere Pläne auszubrüten? Nicht einmal über ein Ende der Waffenexporte in Krisenregionen kann sich die westliche Wertegemeinschaft einigen. Während wir hier die großmütige Aufnahme von ein paarhundert gestrandeten Bootsflüchtlingen ins Kameralicht rücken, zerfetzt es in fernen Ländern tausende andere mit den nach DIN-ISO-Norm gefertigten Ballistikprodukten unseres „Maschinenbaus“, auf den wir vor aller Welt so stolz sind und der hierzulande Arbeitsplätze und Wohlschand sichert.

Aber lassen wir die ganzen Ironisiehülsen und anstaltmäßigen Metaphern, mit denen man sich heute durchlavieren muss, um überhaupt irgendetwas ansprechen zu können, ohne an den politisch korrekten Sprachregelungen anzustreifen, einmal beiseite. Ganz im Ernst: Die Heuchelei rund um die Flüchtlings-Thematik ist kaum noch zu ertragen. Eine austeritäre Bundeskanzlerin, die aus rein ökonomischem Kalkül ganze Völkerschaften knallhart an die Wand fahren lässt und die auch das eigene Land bedingungslos einem neoliberalen Diktat und viele Menschen einer existenzbedrohlichen Verarmung unterworfen hat, tut nun so, als ob es bei der Aufnahme von Flüchtlingen aus Afrika u.a. um Humanität gehe.

In Wirklichkeit lautet die unausgesprochene Direktive der unsichtbaren Hand des Marktes, das wirtschaftlich verwertbare, durchsetzungsstarke „Material“ abzuschöpfen, der Rest kann verrecken. „Wir brauchen jedes Jahr 400.000 Zuwanderer netto, um den Bedarf der Unternehmen zu decken“, verkündet Detlef Scheele, Chef der Bundesagentur für Arbeit in einem jüngsten Interview in der Welt.  Wer sich einen Eindruck verschaffen möchte, wie in den oberen Planungsetagen der westlichen Wertegemeinschaft über Migration gedacht wird, der mag sich eventuell ein Agenda-Dokument des World Economic Forums zu Gemüte führen: „The Business Case for Migration“ (datiert 2013).

Wenn es wirklich um Humanität ginge und man die größte Not lindern wollte, dann müsste man jeden durchsetzungsstarken jungen Mann, der es hierher geschafft hat, zurück in seine Heimat schicken und ihn stattdessen gegen drei Alte, Kranke oder Arme austauschen, die nicht die Möglichkeit haben, sich im darwinistischen Kampf bis ins wunderbare Schlamerkelland durchzuschlagen, sondern die daheim ohne Hilfe bei kaputten Wasserleitungen dahinsiechen – indes ihre Heimatländer dank des Brain Drains und der Abwanderung der Jungen gerade dabei sind, vollends zusammenzubrechen. Dann würde ich auch liebend gerne bei der Refugees Welcome Bewegung mithelfen, ganz im Ernst! – Denn mit den Alten, Kranken und Armen hätten wir dann Menschen im Land, die sich keine Illusion mehr über den Charakter des Neoliberalismus machen, da sie dessen mörderische Konsequenz am eigenen Leib zu spüren bekommen haben. Menschen, die etwas anderes im Kopf haben als Heidi Klum und Tom Kaulitz. Menschen, mit denen wir den Drachenkampf aufnehmen und die Wende schaffen können!

 


Foto: pixabay/CC0

 

 

Kopfmähroboter oder: Das große Desinfizieren – Ein Bordelltürsteher rechnet ab

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Foto: David Short/flickr/CC BY 2.0

Über ein Jahr ist es nun schon wieder her, dass ich den letzten Teil meiner Trilogie bzw. meines Abgesangs auf den Journalismus („Der Mensch am Schlachtfeld zwischen Lüge und Wahrheit“) angekündigt habe. Da der Stadtpark der marktkonformen Demokratie fortwährend mit Hundewürsten zugepflastert wird und der Parkwaechter alle Hände voll zu tun gehabt hat, um diese transatlantisch-außerirdischen Würste zumindest notdürftig beiseite zu schaufeln, damit die Chose nicht zum Himmel stinkt – ein Unterfangen, das sich zunehmend als hoffnungslose Sisyphos-Arbeit erweist – hat er diesen dritten Teil vorerst auf Eis gelegt. Als Überbrückung und damit das angerissene Thema nicht ganz auskühlt, daher nachfolgend ein paar Zeilen eines waschechten Journalisten mit Bordellerfahrung, wie man sie nicht alle Tage zu lesen bekommt.

Einer der seltenen Männer in diesem Gewerbe, die es nicht zugelassen haben, dass in ihren Köpfen ohne Unterlass ein Mähroboter fährt, der jeden Wahrheitsimpuls und jedes aufkeimende Pflänzchen des Gewissens sofort verhäckselt und in den Fangkorb wirft. Auf den solcherart getrimmten und mit „Roundup Ready“ steril gehaltenen Rasenflächen kann sich keine Biene und kein Schmetterling mehr niederlassen, sogar die Regenwürmer ziehen sich tief nach unten ins Erdreich zurück. Eine solche Rasenfläche ist dermaßen verödet, dass es eigentlich fast schon egal wäre, wenn man sie komplett zuasphaltierte.

Aber was gibt es über unseren Qualitätsjournalismus überhaupt noch zu sagen? Soll man betreten schweigen? Wütend werden? Sich einfach schämen über einen Journalismus, der nicht nur seiner ursprünglichen Aufgabe gegenüber vollkommen versagt und sich wegduckt, sondern der nun sogar aktiv dazu übergeht, bösartig zu werden und sich als willfähriger Handlanger für Kriegshetze und zur Diffamierung derjenigen instrumentalisieren lässt, die sich in unserer verkrümmten Zeit trotz allem Gegenwind noch ein Rückgrat bewahrt haben?

Ein Journalismus, der mit Herz-/Nierenversagen vollkommen flach liegt und in einem komatösen Zustand gerade seinen letzten Atem aushaucht. Soll man sich überhaupt noch die Mühe machen, einem Korpus Beachtung zu schenken, der bereits verwest und in dem sich die Maden winden?

Bellizistischer Durchknall

Der langjährige ARD Tagesschau-Redakteur Volker Bräutigam bezeichnet ehemalige Qualitätszeitungen wie Süddeutsche & Co. mittlerweile „glattweg als Bellizisten-/Kriegszeitungen“ (siehe Youtube). Auch die transatlantischen Minarette des öffentlich-rechtlichen Rundfunks überziehen unsere Lande mittlerweile mit einem dermaßen erbärmlichen Gewimmere, dass sogar jeder gelernte Muezzin nur  mit Grauen erfüllt das Weite suchen möchte. Angesichts dessen, was von den „kläglichen Sendemast-Trümmern von ARD, ZDF“ (Wolf Reiser) derzeit einem Millionenpublikum an nicht enden wollender Hetze und tendenziöser Berichterstattung gegen Russland zugemutet wird, kräuseln sich mittlerweile sogar einem Stachelschwein die Nackenhaare.

Jeder Mensch, der sich ein einigermaßen natürliches Empfinden bewahrt hat, kann sich mittlerweile nur noch angewidert abwenden von den Print- und Rundfunkanstalten, die willfährig die von Ursula von der Leyen ausgegebene Losung unter das Volk bringen, dass man „Putin richtig weh tun“ müsse – eine demokratisch nicht legitimierte und mittlerweile brandgefährliche Losung, die lediglich einigen durchgeknallten Thinktank-Köpfen entspringt, welche der gemeine fernsehende Bürger in der Regel niemals zu Gesicht bekommt und von denen auch Angela Merkel immer nur kryptisch als ihren „verlässlichen Freunden“ spricht. Thinktank-Köpfe, deren Pläne (siehe z.B. Chicago Council on Global Affairs / Kurzfassung via youtube)  zu hinterfragen dem gemeinen Fernsehbürger a priori strikt untersagt ist („Vorsicht, Verschwörungstheorie!“). Dass es im politisch-militärischen, konzern- und finanzwirtschaftlichen globalen Chaos Bestrebungen nach Einflussnahme und Machterweiterung gibt – was für ein vollkommen abwegiger, paranoider Gedanke! Sieht man doch, wie die politisch-militärischen Machthaber und Wirtschaftskapitäne heute alle unlauteren Motive überwunden haben und nur noch der reinen betriebswirtschaftlichen Effizienz und den Kriterien der strengen Wissenschaft verpflichtet sind. Wer etwas anderes zu sehen vermeint, der ist ein Ketzer und gehört auf den medialen Scheiterhaufen.

Als exekutive Organe der VdL-Losung „Putin weh tun“ erklären uns Kleb-rige ZDF-Hauptabendmoderatoren, warum es notwendig ist, Deutschland auf Krieg zu bürsten, Rüstungsetats anzuheben und 6,5 Milliarden Euro dafür aufzuwenden, um Europas Straßen für einen Armageddon gegen Russland panzertauglich zu machen (siehe Spiegel).

Auch die aktuelle Fußball-WM in Russland, die eine Möglichkeit zur Völkerverständigung sein könnte, wird im Lichte dieser Losung schamlos dafür genützt, um Stimmung gegen Russland und Putin zu machen. Jüngst verstieg sich etwa ZDF-Frontmann Claus Kleber („Selbstverständlich bin ich Mitglied der Atlantikbrücke!“) bei seiner Anmoderation der WM zur Aussage: „Trotzdem gibt es in Deutschland ungebrochen ein Gefühl der Verbundenheit mit Russland, das nicht restlos mit Logik zu erklären ist.“

Dies impliziert, dass derjenige, der sich der VdL-Losung nicht ergibt und stattdessen Freundschaft und Völkerverständigung bevorzugt, wohl ein irrationaler Bürger ist. Da man sich nicht immer über alles aufregen soll, sondern manchmal trotz aller Tragik besser schmunzelt, hier eine passende Revue zum Kleber-Sager auf eingeschenkt.tv.  – Wir können wirklich stolz sein auf Qualitätsjournalisten, die mit solch kleb-riger, sauber gescheitelter Scheinheiligkeit daherkommen, dass man ihnen eigentlich in Madame Tussaud’s Wachsfigurenkabinett ein Denkmal setzen müsste.

Postfaktisches Arschloch

Ab und zu reicht es freien Journalisten, sich solche Art von Meinungsmache bieten zu lassen. So wie dem Betreiber der Rationalgalerie, Uli Gellermann, der vor Kurzem von der Süddeutschen Zeitung vor das Münchner Amtsgericht gezerrt wurde, da er angesichts des niederträchtigen Umgangs mit Wahrheit und Objektivität, insb. in Zusammenhang mit dem unisono betriebenen Putin-Bashing, einen süddeutschen Qualitätsjournalisten als „postfaktisches Arschloch“ bezeichnet hat (siehe ralphbernhardkutza).

Ein zugegebenermaßen deftiges Wort. Aber welche angemessenen Worte soll man denn noch finden für Schreibtischtäter, die gerade nach einer Konfrontation mit dem nuklear bestückten Russland, also nach einem Game Over für uns alle geifern? „Griegümpfe“ nennt Dirk C. Fleck seine ehemaligen Journalisten- Kollegen, nachdem er nach eigenen Worten bis in den Gulli hinabgestiegen ist, dort zwischen all den deftigen Angeboten aber nicht ein einziges passendes Wort gefunden habe, das man auf die Hetzer und verblendeten Lohnschreiber von heute anwenden könnte (siehe free21: „Wenn die Fetzen fliegen“). Fleck mahnt an, dass dieser Begriff zwar eben erst von ihm erfunden worden wäre, aber schrecklicher sei als alles, was Menschen je in den Mund zu nehmen wagten:

„Bevor die beleidigende Wucht des Wortes erkannt und akzeptiert wird, vergeht zu viel Zeit. Zeit, die wir vermutlich nicht mehr haben. Denn die Griegrümpfe spielen mit dem Leben. Mit unser aller Leben. Wenn wir Pech haben, gibt es uns nicht mehr, bevor die ganze Tragweite des Begriffs erkannt wird.“

Ein unbezahlbarer Gewinn … – an Lebenszeit

Wer also mit den derzeit etablierten Medien immer noch nicht fertig ist, der nehme sich eventuell zehn Minuten Zeit, um die nachfolgende (versprochen köstliche) Abrechnung des Journalisten Wolf Reiser zu lesen. – Er wird sich im Gegenzug noch dieses Jahr hunderte Stunden an Lebenszeit ersparen, die er bisher mit dem Konsum des „manufacturing consent“ (Reiser: des „Konsensmolochs“) verschwendet hat.

Wer diesem Moloch den Zutritt in sein Innenleben verwehrt, wird darüber hinaus noch eine weitere erstaunliche Erfahrung machen: Er wird sich psychisch und sogar körperlich sehr viel gesünder und aufgeräumter fühlen. Denn die wenigsten ahnen, welch hochtoxische Wirkung Lüge und Manipulation auf unsere Psyche haben. – Es sind eigentlich vollkommen unverdauliche, nicht integrierbare Fremdkörper, die wir durch tendenziöse und manipulative Berichterstattung in uns aufnehmen. Unser Immunsystem hat damit übel zu kämpfen, viele Fieberschübe in Form von Ängsten, Depressionen und sonstigen psychischen Beschwernissen, die den Menschen heute fast schon epidemisch plagen, rühren daher: Uns werden täglich manipulative und widersinnige Inhalte zugeführt, die in unserem Inneren zu Gärungen, autoimmunen Abwehrreaktionen und Kurzschlüssen führen – langfristig sogar zu Organversagen bzw. vollkommener Abstumpfung.

Wer sich also Medien einfach nur „so nebenbei“ reinzieht, der betreibt etwas höchst Gefährliches: Er kann sich dabei pandemische Viren einhandeln, die sein Nerven- und Immunsystem mit der Zeit vollkommen zersetzen. Würde man den volksgesundheitlichen Schaden beziffern, der durch die Einwirkung von Print- und Rundfunkmedien erfolgt – Finanz- und Gesundheitsminister müssten vor Entsetzen  kreidebleich werden und die Druckereien samt den Sendetürmen augenblicklich unter Quarantäne stellen.

Systemcrash mangels Antiviren-Update

Anders ist es natürlich, wenn man eine Manipulation durchschaut. Dann hat sie keine Macht mehr über einen und muss verpuffen. Niemand sollte jedoch meinen, dass er ohnehin intelligent und scharfsinnig genug sei, Lügen bzw. Manipulationen zu erkennen. Dazu bräuchten wir valide Filterkriterien. Die – bereits durch jedes Wahlergebnis bezeugte – traurige Realität ist allerdings: In der Regel haben wir diese Kriterien nicht! Denn die Maßstäbe, die uns in Universitäten und Schulen (nach Aussage des Präsidenten der Europäischen Akademie der Wissenschaften schlichtweg „Vertrottelungsanstalten“ / Quelle: Welt) beigebracht werden,  stammen geradewegs aus diesem Lügen-/Manipulationssystem, das Wahrheit und reale Wirklichkeitssicht hasst und sich lieber in Illusionen wiegt.

Wenn ich jetzt sage, dass dasjenige, was sich anerkannte akademische „Wissenschaft“ und herrschende Lehre nennt, i.d.R. auch nur eine Befangenheit in solchen Illusionen ist, werden viele stramme Funktionäre dieser herrschenden Lehre sofort einen hochroten Kopf bekommen (siehe auch „Alles in Butter: Wie man tapfer feige eine wissenschaftliche Lanze bricht“). Aber dass das, was sich so hochtrabend als „strenge Wissenschaft“ ausgibt, in Wirklichkeit auch nur ein zutiefst kirchliches System mit Absolutheitsanspruch, verknöcherten Dogmen und entsprechender Inquisitionshierarchie ist, die ein grundlegend neues Erfassen unserer Lebens- und Wirtschaftsweise von vornherein verhindert, wäre jetzt ein eigenes Thema, sodass ich es hier vorerst gut sein lasse und außerdem nicht riskieren möchte, dass die fortschrittsgläubigen Fans Sheldon Coopers jetzt gleich als Leser abspringen. Vorab nur so viel: Um täglichen Medienkonsum gesund überstehen zu können, wäre ein mehrjähriges – in Eigenregie und nicht von herrschenden Lehrplänen bestimmtes – Studium der Philosophie erforderlich. Ansonsten ist Medienkonsum mittelfristig ein höchst gesundheitsgefährliches Unterfangen, vor dem genauso abzuraten ist wie vor dem Versuch, sich ins Cockpit eines Flugzeugs zu setzen und dieses bei Gewittersturm durch die Alpen zu steuern, ohne dass man zuvor eine gründliche Flugausbildung absolviert hätte.

In diesem Sinne erübrigt sich auch jeder Kommentar zum politischen und konzernwirtschaftlichen Bestreben, Kinder so früh wie möglich in die digitale Medienwelt hineinzuprügeln, damit sie „fit für den Job“ werden. Daher also wie versprochen lieber etwas Unterhaltsameres von Wolf Reiser (so man Galgenhumor hat):

Ein Bordelltürsteher rechnet ab

Reiser zählt zu den profiliertesten Autoren, der für alle nennenswerten Blätter im deutschsprachigen Raum geschrieben hat. Mit seiner Vor-Berufserfahrung als Barkeeper in Palermo, der Pariser Kultbar Polly Magoo und als Bordelltürsteher in Genuas Altstadt brachte er die besten Voraussetzungen mit, um von den deutschen Qualitätsmedien wie Süddeutscher Zeitung, Welt & Co. vom Fleck weg engagiert zu werden. Im nachfolgenden Essay schreibt also ein wirklicher Könner seines Fachs, der wohl alle erbärmlich zum Himmel stinkenden Nudelsuppen unseres marktkonform-postdemokratischen „Journalismus“ eigenhändig durchgerudert ist.

In seiner Betrachtung des „Großen Desinfizierens“ der Medienlandschaft kondensiert er die Dynamik ganzer Jahrzehnte mit schwungvoller Feder in einige wenige Absätze, die mit originellen Wortschöpfungen aufwarten, welche man eigentlich beim Patent- und Markenamt schutzrechtlich absichern lassen sollte:

Man weiß nicht, ob man sich vor Lachen biegen oder tieftraurig werden soll, wenn Wolf Reiser mit den „Volkserziehungskonserven“  eines „rülpsenden Konsensmolochs“ abrechnet, mit denen ein Volk abgefüttert wird, das von seinen eigenhändig gewählten Regierungsvertretern und ihren medialen Claqueuren als „halb White Trash, halb dunkeldeutsches Pack“ angesehen wird. Wenn er die „hochbezahlten Edeltrolle“ ins Licht rückt, die „sich als Historiker, Wissenschaftler und ‚Experten‘  tarnen und der paralysierten Republik das Rezept des Verschweigens, Marginalisierens und Desinformierens verordnen“. Wenn Reiser über den „trüben Brei aus Neobiedermeier“ surft, der sich „über Stadt, Land, Fluss gelegt hat und der Politik und Medien, Kino und Theater, die Mode und den Sport, die Gemüter, das Straßenbild, alles und jeden lähmt“. Wenn er schildert, wie sich unsere scheinheiligen Meinungsmacher und Talkmaster in den „Wahrheitskathedralen der Lüge“ einfinden, um „in einer Endlosschleife ihre Sprachregelungen, Tabusetzungen und neofeudalen Moralcodes abzuspulen“.

Wenn er resümiert, wie „in diesen gemütlichen Schlaflabors („Da bin ich ganz bei Ihnen“) heute kein Scholl-Latour, kein Frank Schirrmacher, Jean Améry, kein Balzac, Grass oder Goethe mehr Platz hätten“ – Schlaflabors, in denn stattdessen „Duzfreunde des Guten, Hajali und Seppelt Kleber und Mascolo sitzen. Die vielen redlichen wie und wahrhaftigen Kollegen werden in Abwesenheit diffamiert – als Verschwörungstheoretiker, Putin-Trolle, Europagegner und Rechts&Links-Populisten. Zu Füßen der Raute zeigenden Freiheitsstatue in Apricot schwadroniert die Echokammerelite von der westlichen Wertegemeinschaft, der offenen Gesellschaft, des liberalen Pluralismus, der Entfaltung des Gender-Individuums, den freie Märkten und der Verteidigung irgendwelcher transatlantischer Ideale, derweil Europa in sich zusammenbricht, die finstere und ferngesteuerte USA zum inneren wie externen Armageddon entschlossen scheint … und die Elite sich in ihre neuseeländischen oder patagonischen Atombunker verkriecht“, bis Wolf Reiser schließlich zu seinem finalen Fazit gelangt:

„Man kann es nicht mehr hören und nicht mehr sehen und nur hoffen, dass der Russe und seine Hacker endlich den Strom abstellen.“

–> zum ganzen Artikel (Wolf Reiser / Rubikon)

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