Meinungsfreiheit

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Der Fall Magnitzky – von journalistischen Coups, unterschiedlichen Blickwinkeln und der Abscheu vor Lügen

Wir sind Frieden

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Manchmal – muss man auch den Mut haben, andere zu Wort kommen zu lassen – diesmal Andrea Drescher, die ein Interview mit einem Filmemacher gedreht hat. Es geht um den Fall Magnitzki – über den es schon einen Film gibt, produziert von ZDF und ARTE … doch bislang noch zurückgehalten bzw. abgesetzt (hierzu: siehe FAZ). Der Filmemacher hat eine spannende Reise hinter sich – wurde er doch bezahlt, um die Legende vom bösen Putin anzuheizen und ihm einen Mord anzuhängen. Während der Dreharbeiten jedoch – stieß er auf andere Wahrheiten, die … ehrlich gesagt … sehr verstörend sind. Man kommt nicht drum herum zu sagen, dass Meinungsfreiheit in Deutschland inzwischen die Freiheit ist, angesagte Meinungen ergebendst nachzubeten, wer das nicht macht, ist: Verschwörungstheoretiker, Nazi, Rechtsoffener oder wie man Staatsfeinde und Ausgestossene heute noch so nennt. Es sind außerordentlich bedenkliche Entwicklungen, die uns hier begegnen – und im Falle des Filmemachers Nekrasov die Vernichtung der wirtschaftlichen – und sonstigen – Existenz. Hier also das Interview, das Andrea Drescher mit dem Filmemacher führte:

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Von journalistischen Coups, unterschiedlichen Blickwinkeln und der Abscheu vor Lügen

Ein Interview mit dem Filmemacher Andrej Nekrasov über die Hintergründe zum „Fall Magnitzki“ (www.magnitskyact.com), geführt von Andrea Drescher, erstmals publiziert am 13.1.2019 in den Nachdenkseiten. https://www.nachdenkseiten.de/?p=48384. Da dieses Interview, das auf die Freiheit der Berichterstattung in Russland und dem Westen eingeht, möglichst viele Menschen erreichen soll, wird es hier als Gastartikel publiziert.

Wer die Wahrheit nicht weiß, der ist bloß ein Dummkopf. Aber wer sie weiß und sie eine Lüge nennt, der ist ein Verbrecher! Bertolt Brecht

Dieses Brecht-Zitat sollte allen Journalisten ins Stammbuch geschrieben sein. Journalismus bedeutet, zu berichten, was man sieht, nicht was man sehen möchte. Nicht jeder ist gleich ein Dummkopf, der nicht die ganze Wahrheit sieht. Jedes Sehen ist perspektivisches Sehen, geprägt durch den eigenen persönlichen Hintergrund. Aber insbesondere Journalisten müssen alles daransetzen, über die Grenzen der „eigenen“ Wahrheit zu gehen – um so im Sinne Brechts nicht zum Verbrecher zu werden.

Als der 1958 in Leningrad geborene Andrej Nekrasov 2007 den Film über die Ermordung von Alexander Litvinenko publizierte, hätte niemand erwartet, dass er sich rund 10 Jahre später würde anhören müssen, ein vom Kreml finanzierter Anhänger des Putin-Regimes zu sein – er selbst wohl am wenigsten. Er hatte am Bett seines Freundes gesessen, als dieser qualvoll an einer Polonium-Vergiftung starb, wofür Nekrasov und viele andere der Regierung bzw. Putin selbst die Verantwortung gaben.

Er war auch 2014 als Vertreter der liberalen russischen Intelligenz davon überzeugt, dass in Russland ein autoritäres System herrsche, gegen das man sich wehren müsse und das, wie der Fall Magnitzki belegte, seine Gegner gnadenlos ermorde. Als sich ihm die Möglichkeit bot, den Fall filmisch aufzubereiten, war er daher sofort Feuer und Flamme.

Es sollte ein Film über den Whistleblower Sergej Magnitzki werden, doch es kam anders als ursprünglich geplant. Das Problem: Im Gegensatz zu vielen westlichen Journalisten konnte Nekrasov die vom involvierten US-Geschäftsmann Bill Browder zur Verfügung gestellten Belege und Dokumente des Falles selbst lesen. Mit erstaunlichen Folgen. Es war eine schmerzhafte Erfahrung für ihn, festzustellen, dass die offizielle Story mit der Realität wenig bis gar nichts zu tun hatte. Der daraus resultierende Film dokumentiert diesen Erkenntnisprozess und stellt einen anderen Whistleblower in den Mittelpunkt: Andrej Nekrasov selbst.

Im Interview berichtet Nekrasov, wie es zu dem Gesinnungswandel kam und was dieser Prozess für ihn bedeutete. Er gibt seine jetzige Einschätzung auf Russland wieder und berichtet von Folgen, die diese Positionierung für ihn persönlich nach sich zog. Seine Erfahrungen zeugen davon, wie schwer Journalismus, der sich der Wahrheit und nicht den eigenen Glaubenssätzen verpflichtet fühlt, es gerade hier im Westen inzwischen wieder hat. Andrej Nekrasov kann davon ein sehr persönliches Lied singen.

Wie wird man vom gefeierten systemkritischen Dokumentationsfilmer zu einem Filmemacher, dem vorgeworfen wird, Anhänger der Regierung Russlands zu sein?

Darauf gibt es keine kurze Antwort, das war ein sehr langer Prozess. Es ist nicht so, wie man es aus Filmen kennt, nicht die Entscheidung zwischen der roten und der blauen Pille. Es ist ein Weg der Erkenntnis. Eines habe ich auf diesem Weg gelernt: jede politische Analyse wird geprägt durch den eigenen Blickwinkel. Die Art und Weise, wie man eine Situation betrachtet, hängt immer auch von der eigenen Agenda, dem eigenen Standpunkt ab. Aber diesen kann man verändern – muss man verändern, wenn man merkt, dass die Fakten gegen den bisherigen Standpunkt sprechen.

Das heißt, Sie wurden nicht vom Kreml für den Film bezahlt?

NEIN!

Als Sie den Film über die Ermordung Litvinenkos drehten, waren Sie ja ein entschiedener Kreml- und Putin-Kritiker. Wie kam es zu dieser Veränderung?

Der Mord an Alexander war für mich ein Schock. Ich war unendlich wütend. Er war mein Freund, ich begleitete ihn bis zu seinem Tod. Jemandem bei dieser Art des Sterbens zusehen zu müssen, ist furchtbar. Ich war überzeugt davon, zu wissen, wer ihn umgebracht hat und warum.

Sie waren überzeugt – sind Sie es nicht mehr?

Ich habe es definitiv geglaubt. Inzwischen verfüge ich über Informationen über seine Zusammenarbeit mit westlichen Geheimdiensten. Heute bin ich nicht mehr so sicher … Wobei ich – auch mir selbst gegenüber – zugeben muss, dass ich bereits damals ganz leise Zweifel hatte. Die Motivation war mir unklar. Worin lag das Interesse der Regierung, des russischen Staates, jemanden wie Sascha zu ermorden? So bedeutend und gefährlich war er letzten Endes nicht. Viele, auch regierungskritische Menschen haben das damals gesagt. Aber das Ganze hat mich so extrem mitgenommen, Zweifel hatten da keine Chance. Erst durch den Fall Magnitzki geriet mein Bild über Russland, über das „Regime“, ins Wanken.

Wie sah Ihr Bild denn aus?

Vermutlich wie bei den meisten Liberalen, die das Russland unter Putin als eine Art Sowjetunion 2.0 einordnen. Unser Kampf gegen den Staat ist der Einsatz für das Gute. Gegen den unfreien Staat, der seine Kritiker bedroht, der die Medien steuert, gegen das System, das seine Bürger politisch unterdrückt. Das alles ist zwar auch nicht ganz falsch, aber es verschleiert die Tatsache, dass Russland Teil eines globalen, kapitalistischen Systems mit einer brutalen Wirtschaft geworden ist. Unterdrückung findet bei weitem nicht mehr nur politisch statt. Das Geld, die Wirtschaft, ja der Kapitalismus haben in Russland inzwischen viel stärkeren Einfluss als irgendeine Ideologie. Das wird aber von fast allen übersehen – ob im Westen oder bei den Liberalen in Russland. Wer Russland verstehen will, muss das Finanzimperium in Russland unter die Lupe nehmen.

Wie würden Sie die Situation in Russland heute einschätzen?

Russland ist ein autoritärer Staat. Aber der Herrscher ist das Geld, nicht Putin. Damit haben der Westen und Russland mehr gemeinsam, als es viele Menschen, auch sich selbst gegenüber, zugeben wollen. Der Zusammenbruch der Sowjetunion hatte das Land schwach gemacht. In dieser Position der Schwäche wurde es quasi in einer Art „Blitz-Privatisierung“ vom Westen übernommen. Die sogenannten Reformer unter Jelzin wurden vom Westen aus gesteuert. Keiner wusste, was es bedeutet, zu privatisieren, was es heißt, das kollektive Vermögen der Bevölkerung zu verteilen. Privatisierung um jeden Preis, Privatisierung war der Fetisch, der Kapitalismus war fast gottgleich. Es galt beinahe als moralisch, in diesem Privatisierungsprozess die eigene Bevölkerung auszurauben. Man war froh, dass die Jahre des sowjetischen Missmanagements vorbei waren – was dazu führte, dass noch viel wildere kapitalistische Jahre folgten. Während dieser Jahre mussten breite Bevölkerungsschichten viel mehr leiden, als das in der Sowjetunion zumindest in den post-stalinistischen Jahren der Fall gewesen war. Es war die Kombination von kindlicher Naivität, Konfusion und brutaler neoliberaler Politik – mehrheitlich aus dem Westen – die dazu führte, dass das Land ausblutete. Gleichzeitig schämten sich viele Menschen für ihre eigene Vergangenheit. Die liberale Intelligenz schien dagegen in ihrer moralischen Überlegenheit bestätigt.

Welche Position nimmt die liberale Intelligenz in Russland ein?

Sie steht schon seit Jahrhunderten für den Konflikt zwischen den Unterdrückten und dem russischem Staat. Viele unserer größten Dichter – Tolstoi oder Dostojewkski als Beispiele genannt – befassten sich in ihren Werken mit der Auseinandersetzung zwischen dem autoritären Staat und dem gebildeten, intellektuellen Widerstand, der sich für die unterdrückten Massen engagierte. Autokraten als Feindbild der Intellektuellen, ob in der Zarenzeit, während des Kommunismus oder heute unter der Präsidentschaft von Putin. Diese Intelligenz forderte Freiheit und Demokratie und war begeistert von dem, was Jelzin und der Westen ihnen versprachen. Die Masse hatte zwar nicht genug zu essen – aber: „Hey – endlich haben wir Demokratie!“. Es kursierte der Spruch „Selbst wenn die Mafia unsere Wirtschaft übernimmt, alles ist besser als der Kommunismus“. Und dann kam Putin, stellte sich gegen Teile der Oligarchie, sorgte für Ordnung, für die Einhaltung der nationalen Interessen Russlands. Von seiner Regierung gingen für uns damals ähnliche Signale aus wie von der Sowjetunion. Oberflächlich betrachtet, aber für uns – die liberale Intelligenz, zu der ich mich ja auch zählte – äußerst bedrohlich. Wir wollten keine Rückkehr in die dunklen Zeiten der Unfreiheit. Für die breite Bevölkerung stellte sich diese neue, starke Regierung völlig anders dar. Sie hoffte auf einen starken Führer, der im Land wieder für Ordnung und wirtschaftliche Stabilität sorgt und gleichzeitig sicherstellt, dass Russland seine Würde wieder zurückbekommt. Das hat Putin erreicht. Zumindest in bestimmten Grenzen, denn natürlich haben die Oligarchen immer noch sehr viel Einfluss im Land. Wie weit dieser reicht und wie überraschend gering die Macht der russischen Regierung wirklich ist, zeigt ja gerade der Fall Magnitzki mehr als deutlich.

Inwiefern?

Bill Browder hat seine Geschichte „Der russische Staat hat meinen Anwalt umgebracht und Putin ist letztlich dafür verantwortlich“ überall unter die Leute gebracht. Auch in Russland. Fast die gesamte russische Presse ist seiner Story gefolgt – obwohl Browder für die Regierung ja „persona non grata“ sein sollte. Aber die Regierung verfügt eben nicht über die durchgängige Kontrolle der Medien, wie allgemein angenommen wird. Im Gegenteil: ich habe inzwischen den Eindruck, dass die russische Presse freier ist als die des Westens.

Das widerspricht aber völlig der gängigen Meinung. Wie ist das möglich?

Im Westen überträgt man immer die eigenen Strukturen auf Russland. Das passt aber nicht. Es gibt in Russland keine „medialen Institutionen“ wie ARD, ZDF, Zeit, Süddeutsche oder FAZ, die die Medienlandschaft wesentlich prägen. Die Dinge sind nicht so systematisch und organisiert, wie man das aus Deutschland kennt. Natürlich gibt es in Russland einige Kanäle, die bestimmten Linien folgen. Aber dabei geht es nur um die wichtigsten Themen auf den großen Sendern. Für die Russen spielt das Internet aber eine deutlich größere Rolle in der Informationsbeschaffung, als das in Deutschland der Fall ist. Und die großen Filterblasen sind mehrheitlich pro-westlich orientiert. Darüber hinaus gibt es zahlreiche einflussreiche Medien wie die Nowaja Gaseta, Echo von Moskau, oder Dozhd TV, die ausgesprochen regierungskritisch sind und ihre Meinung frei publizieren. Es ist in Russland beinahe lukrativ, die Regierung zu kritisieren, vieles wird direkt oder indirekt vom Westen aus finanziert. Das ist nur wenigen bewusst, die meisten denken, die Kritiker sind Idealisten, wenn nicht Helden. Als ich einmal einen russischen Freund und Kollegen fragte, warum er die aus dem Westen stammenden Unwahrheiten wiederhole, antwortete er mir, er hätte seine Familie zu ernähren. Nochmals: in der Magnitzki-Story folgten nahezu alle Medien der Browder-Version, auch die Organe, die man als regierungstreu einordnen könnte. Letztlich haben alle das eine Narrativ übernommen. Wenn es eine Zensur gibt, dann kommt die eher von Seiten der liberalen pro-westlichen Seite und natürlich vom Westen.

Wie kommen Sie darauf?

Seit ich aufgrund des Magnitzki-Filmes für viele „die Seiten gewechselt“ habe und anfing, Bill Browder zu kritisieren, habe ich Schwierigkeiten, meine Texte auf bekannten und kritischen Webseiten in Russland zu publizieren. Das sind Seiten, auf denen vor vier Jahren noch 100.000 und mehr Leser meine Artikel verfolgt haben. Und meine Erfahrungen beim Versuch, den Film im Westen zu veröffentlichen, haben mich wirklich erschreckt. Es gibt eine sehr effiziente Zensur, still und leise, aber wirksam und konsequent. In den Mainstream-Medien bin ich – als bis dato sehr geschätzter Dokumentarfilmer – nicht mehr von Interesse, werde ignoriert und totgeschwiegen. Nach außen ist der Westen eine wunderschöne Demokratie, die Realität stellt sich mir allerdings anders dar. Die Chancen, als Putin-Kritiker im russischen Mainstream veröffentlichen zu können, sind deutlich größer, als als Kritiker von US-Finanzoligarchen in führenden westlichen Medien abgedruckt zu werden. Man kann sehr vieles im Westen kritisieren, aber wehe es tut dem Establishment wirklich weh. Die „üblichen Verdächtigen“ in Politik und Gesellschaft – kein Thema. Browder persönlich ist eigentlich relativ unbekannt. Aber sein Fall ist zentral für ein Verständnis der heutigen Welt. Ein Kampf für die Menschenrechte in einem „bösen“ Land wie Russland lässt sich ironischerweise als Alibi für Betrug und Ausbeutung der Menschen dieses Landes missbrauchen. Und da mein Film genau das mit Zahlen, Daten und Fakten dokumentiert, muss die Ausstrahlung verhindert werden. Man merkt es nicht – oder will es nicht merken, dass gesellschaftliche Werte wie Menschenrechte, Meinungsfreiheit, Solidarität und Gerechtigkeit komplett untergraben werden. Ich bin weiterhin sehr kritisch, was die russische Regierung angeht. Ich habe einfach meinen Blick geöffnet und nenne Dinge beim Namen, die im Westen eben nicht so gern gehört werden. Ein Freund Browders bin ich jetzt auf jeden Fall nicht mehr.

Waren Sie das – ein Freund von Bill Browder?

In oberflächlichem Sinne ja. Ich begann die Arbeiten an dem Film ja als typischer Vertreter der liberalen Intelligenz Russlands. Ich sah die klassischen Elemente: die autokratische Regierung, die unschuldige Bürger unterdrückt, die einen Whistleblower ermorden lässt, um ein korruptes System, das die freie Wirtschaft belastet, zu schützen. Dann zum Schluss der grausame Tod in russischer Haft – ein hervorragender Plot für einen hervorragenden Film. Ich lernte alle wichtigen Leute rund um Browder kennen, traf auf den Partys die richtigen Leute, die Finanzierung war mit einem guten Budget gesichert. Mir standen alle wichtigen Türen offen. In dem Sinne war ich sein Freund, aber das änderte sich sehr schnell, als ich begann, meine Zweifel zu formulieren.

Wie kam es zu den Zweifeln?

Der Film war ja nicht als investigative Dokumentation, sondern vielmehr als Tribut an einen Helden, als Doku-Drama geplant. Ich entwickelte ein Drehbuch, das ich meinen Schauspielern vermitteln musste. Die Motivation der handelnden Personen muss im Skript nachvollziehbar sein. Und auf einmal stellte ich fest, dass mir genau das nicht möglich war. Laut der Browder-Story ging Magnitzki zur Polizei, um einen gravierenden Fall von Korruption bei der Polizei anzuzeigen. Welcher Whistleblower würde in Russland zur Polizei gehen? Welcher Whistleblower würde überhaupt zur Polizei gehen? Können Sie sich vorstellen, dass Snowden zum FBI geht, um dort zu berichten, dass er als CIA-Mitarbeiter wichtige Informationen an die Öffentlichkeit bringen will? Whistleblower gehen zu den Medien und nicht zur korrupten und gewalttätigen Polizei des repressiven Russlands. Das war eine von vielen Facetten, die mich an der Wahrheit zweifeln ließen. Und nach den Zweifeln kamen die Fakten. Da ich neben Englisch und Deutsch eben Russisch beherrsche, konnte ich die von Browder vorgelegten Beweise selbst überprüfen. Um festzustellen, dass man dort nicht das las, was in der englischen Zusammenfassung präsentiert wurde. Als ich dann ernsthaft begann zu recherchieren, kam eines zum anderen. Die Browder-Story war in zahlreichen Punkten, schlicht gesagt, falsch. Wenn man bedenkt, welche Konsequenzen dieser Fall auf politischer Ebene nach sich gezogen hat, war das ungeheuerlich. Der Name Magnitzki gilt ja inzwischen als ein Synonym für den Kampf gegen Menschenrechtsverletzungen, und es gibt bereits mehrere Gesetze, die seinen Namen tragen. Und all das basierend auf „Fakten“, die keine sind. Als Journalist bin ich doch der Wahrheit verpflichtet…

Die Wahrheit – war das der Grund, dass Sie den Film so völlig anders realisierten als zunächst geplant?

Nach einem sehr schwierigen Prozess, den ich im wesentlich mit mir allein ausmachen musste, war mir klar: das muss an die Öffentlichkeit. Ich muss aber vor mir selbst zugeben, dass es natürlich auch etwas mit meinen beruflichen Ambitionen zu tun hatte. Es war einfach „Wow – was für eine sensationelle Story!“. Der journalistische Coup meines Lebens. Aber das war nicht der entscheidende Grund; entscheidend für mich war und ist, dass ich nicht belogen werden will. Wir wurden in den Zeiten der Sowjetunion belogen. Man sprach vom souveränen Volk, von Gerechtigkeit und Freiheit – und erlebte die Geheimpolizei, sah, wie das Volk belogen wurde, und dass es Gerechtigkeit und Freiheit nur für die Mächtigen gab. Daran zerbrach das System in meinen Augen letzten Endes. Wird den Menschen bewusst, dass sie in wesentlichen Bereichen belogen werden, erwacht der Widerstand. Wenn man sich Bill Browder mit kritischen Augen ansieht, geht es um einen enorm gierigen westlichen Firmenboss, der keinerlei Steuern zahlen will, obwohl diese in Russland bereits sehr niedrig sind. Er nutzt jedes legale und illegale Schlupfloch aus und wird dafür von der russischen Polizei bzw. vom Staat juristisch verfolgt. Als Teil der westlichen Machtelite betont dieser Firmenboss gleichzeitig die eigene moralische Überlegenheit und sieht sich als einer derjenigen, die den Russen beibringen müssen, wie Demokratie, westliche Werte und Geschäftsleben funktionieren. Die Zeit in der Sowjetunion war durch Lügen geprägt, und das neue, neoliberal-kapitalistische System – für das Bill Browder und die Oligarchen um ihn herum stehen – basiert wiederum auf Lügen. Das hat mich richtig wütend gemacht. Ich musste einfach handeln.

Haben Sie mit den Folgen gerechnet, die anschließend auf Sie zukamen?

Nein. Dass es Schwierigkeiten geben würde, habe ich erwartet. Aber diese Form der Zensur, diesen massiven Widerstand im demokratischen Westen – nein, damit hatte ich wirklich nicht gerechnet.

Mit welchen Folgen sind Sie denn konfrontiert?

Für meine Karriere ist es eine Katastrophe. Vom Grimme-Preisträger, bekannt für russlandkritische Filme, zur kontroversen Person, der man unterstellt, von der russischen Regierung bezahlt zu werden, ist ein weiter Weg. Mein Ruf ist quasi ruiniert. Ich spüre, dass Menschen mich als Risikofaktor wahrnehmen und mir eher verhalten bzw. sehr skeptisch gegenübertreten. Selbst meine Kollegen in Norwegen, die mich unterstützen und zu mir stehen, sind dadurch belastet. Da ist ein Zweifel, ein Schatten, der über mir schwebt, das läuft wohl völlig unbewusst. Mir nimmt es die Möglichkeit, wirklich frei zu arbeiten.

Wie geht es jetzt weiter?

Ich setze alles daran, dass „The Magnitzki Act“ doch noch eine breite Öffentlichkeit erreicht. Gleichzeitig arbeite ich an einem neuen Film – kritisch beobachtet von meinem Umfeld. Ich hoffe, dass der Schatten nicht zu einer Selbstzensur führt, das wäre für meine kreative Arbeit wirklich tödlich. Kreatives Schaffen – jeder Artikel, jeder Film, jede Dokumentation – beinhaltet immer Risiken. Geht man diese Risiken nicht mehr ein, nimmt man Rücksicht, dann wird alles zur Routine – und damit nur noch Durchschnitt. Das ist meine größte Befürchtung für meine persönliche Zukunft.

Da können wir Ihnen alle nur wünschen, dass das nicht eintritt! Viel Erfolg und weiter so!

Ob Andrej Nekrasov in seinem Film „The Magnitzki Act“ nun die ganze Wahrheit berichtet, kann ich nicht beurteilen. Das redliche Bemühen, der Wahrheit so nah wie möglich zu kommen, war für mich aber bereits im Film überdeutlich spürbar. Ich würde mir wünschen, dass es mehr Dokumentarfilmer und Journalisten gibt, die mir genau dieses Gefühl vermitteln. Und natürlich, dass das dann auch von den großen Medien gewürdigt wird.

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Soweit das Interview. Ungeheuerlich, oder? Der freie Westen … war wohl mal.

Was bliebe noch zu sagen? Die Arbeit von Frau Drescher kann man unterstützen. „Wir sind Frieden“ – so heißt ein Buch, in dem sie viele Aktivisten porträtiert – um zu zeigen, dass es noch lebbare Alternativen gibt. Viel Raum ist dort der „Fahrt für den Frieden“ und den Teilnehmern gewidmet – einer Reise zur Völkerverständigung ins „böse“ Russland. Frau Drescher organisiert auch Hilfe für die Ostukraine – und Patenschaften für arme Menschen dort. Hier aber – geht es erstmal zum Buch:

https://www.bod.de/buchshop/wir-sind-frieden-andrea-drescher-9783752851687

Ceta, die Mediendiktatur, der Abgesang der Demokratie – und warum Augstein jetzt ein Nazi ist

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Freitag, 28.10.2016, Eifel. Man – haben Sie sich auch so erschrocken? Ja – jetzt, wegen Wallonien. Man stelle sich das mal vor: da haben wir Demokratie, die beste Staatsform der Welt – und dann ist da auf einmal einer anderer Meinung als die anderen. Mensch, hätte man dem sagen müssen: wir haben Demokratie! Ganz normal! Da kann man nicht einfach so dagegen sein, was die anderen meinen. Demokratie meint: alle meinen dasselbe, immer und überall. Und damit sie wissen, was das ist, wählen sie eine Regierung, die im Geheimen mit unbekannten Menschen aushandelt, wo es lang geht. Das ist Demokratie! Unser Erfolgsrezept! Und da kann doch nicht einfach einer daherkommen und sagen: nein, da bin ich anderer Meinung. Wenn hier andere Meinungen zugelassen oder erwünscht wären, dann hätten wir doch keine Demokratie mehr! … jedenfalls muss das irgendwie so sein, wenn ich mir die Reaktionen auf das Nein der kleinen Wallonie anschaue.

Elmar Brok wollte gleich Belgien auflösen – mit dem Selbstverständnis eines imperialen Alleinherrschers erklärte er, dass Belgien ein „failed state“ ist – so eine US-Wortschöpfung für Staaten, die vom Angesicht der Welt verschwinden sollten, weil sie einfach nicht funktionieren. Außerdem erklärte uns Herr Brok, dass das Nein der Wallonie zu Ceta nur der „Egotrip eines Mannes“ ist (siehe presseportal), womit klar ist, wo die Reise in Zukunft langgeht: wer in Zukunft nicht mehr der Meinung der deuschen Bundeskanzlerin ist, ist krank. Gleiches gilt für alle Bürger, die meinen, sie dürften sich eine eigene Meinung bilden, ohne vorher bei Spiegel-online oder der anderen Bildzeitung nachgelesen zu haben, wie die denn geht, diese eigene Meinung.

Dem Sebastian Schöbel war das noch viel zu wenig: nicht nur Belgien sei ein Schrotthaufen, die ganze EU tauge nichts (siehe Tagesschau):

„Nur die Europäer schaffen es, ein so komplexes, multinationales und vor allem gemeinschaftliches Projekt so geduldig aufzubauen, nur um es dann mit einer Mischung aus ideologischem Starrsinn, technokratischer Betriebsblindheit und politischem Opportunismus in den Sand zu setzen.“

So ein schönes Abkommen – und dann ist einer dagegen. Das ist ja das Tolle an einer Demokratie: alle sind einer Meinung – der des Führers der Demokratie – und wer dagegen ist, darf als starrsinniger, blinder Opportunist beschimpft werden … ja, sogar als Sozialist! Sozialist? Nun – so werden Sozialdemokraten genannt, wenn sie ihre Arbeit machen, für die sie gewählt wurden. Haben wir in Deutschland schon lange nicht mehr, weshalb uns das Wort weitgehend unbekannt ist.

Markus Becker von Spiegel-Online machte uns nochmal ganz deutlich klar, was Abweichungen von der vorgegebenen Meinung wirklich bedeutet (siehe Spiegel):

„Die Wallonen sind derzeit die Helden der Globalisierungsgegner. Doch der Widerstand der belgischen Regionalregierung gegen Ceta ist nicht heldenhaft – er ist egoistisch, anmaßend und schädlich für die Demokratie.“

Widerstand gegen die Staatsgewalt! Das kann nur egoistisch, anmaßend und schädlich sein. Egoismus ist eigentlich jene gewünschte Verhaltensart, die im Kapitalismus schon im Kindergarten gefördert wird: dafür sollen wir unsere Kinder ja schon am besten direkt nach der Geburt dort abgeben, damit sie ordentlich im Sinne des gewünschten Wirtschaftssystems konditioniert werden können – aber WEHE, der Egoismus führt dazu, dass man sich erlaubt, eine eigene Meinung zu haben: das ist anmaßend und schädlich. Was gut ist, wissen nur die geheimen Führer – jene unbekannten Gestalten in den Kommissionen, die unter Ausschluß der Öffentlichkeit göttliche Weisungen erhalten, die einfach nicht mehr zu hinterfragen sind! Wie kann man vor so einem Hintergrund überhaupt nur auf die Idee kommen, man könne sich mit seinem dummen, einfältigen, primitiven Hirn eine eigene Meinung bilden – so wie dieser wallonische Professor für Politik, der den Widerstand gegen Ceta dort anführte.

Noch ein Markus – diesmal Grabitz mit Nachnahmen – liest uns im Tagesspiegel die Leviten (siehe Tagesspiegel):

Das Spiel, das der Ministerpräsident der Wallonie, Paul Magnette, gerade betreibt, ist von Anmaßung getrieben. Er beansprucht, dass die Volksvertretung des südlichen Belgien das letzte Wort bei Ceta hat. Einem Abkommen, das die Kommission mit dem Mandat der Mitgliedsstaaten für 500 Millionen EU-Bürger ausgehandelt hat. Der 45-jährige Provinzpolitiker ist noch so dreist und erklärt, er würde der EU damit eine Lektion in direkter Demokratie erteilen.

Dieser Provinzpolitiker ist international anerkannter Politkprofessor mit Auftritten an vielen bedeutenden europäischen Universitäten, momentan an der Freien Universität Brüssel als Professor für EU-Verfassungsrecht tätig, sein Kritiker Grabitz stammt aus der Provinzpresse, hat Spaß an Belletristik, Laufen, Kino und Reisen (siehe Stuttgarter Nachrichten). Dass dieser Fachmann für gar nichts Lehrstunden über Demokratie erteilt, ist natürlich nicht dreist – aber hilft sicher bei der Karriere. Können Sie sich daran erinnern, dass die EU-Kommission bei Ihnen mal nach einem Mandat für Ceta nachgefragt hatte? Nein? Da geht es Ihnen wie den 500 Millionen anderen Europäern. Das ist halt Demokratie – also: „real existierende Demokratie“ – die so wenig demokratisch ist wie der „real existierende Sozialismus“ sozialistisch war.

Hören wir dem Herrn Grabitz noch ein wenig zu.

„Rückblickend war es ein Fehler, dass die EU-Kommission den nationalen Parlamenten überhaupt ein Mitspracherecht bei Ceta zugestanden hat. Nun müssen daraus die Konsequenzen gezogen werden. Der Europäische Gerichtshof in Luxemburg prüft derzeit anhand des Freihandelsabkommens mit Singapur, ob die Parlamente der Mitgliedsländer gehört werden müssen. Experten gehen davon aus, dass die Rechtsauffassung der Kommission gestärkt wird. Sobald eine Entscheidung da ist, muss dafür gesorgt werden, dass sich ein Theater wie mit der Wallonie nicht wiederholen kann.“

Ja. Sie lesen ganz recht: der Provinzreporter fordert in der Tat die Alleinherrschaft der EU-Kommission. Schön auch der Satz mit den „Experten“ – ich denke, Paul Magnette hätte hier gewusst, dass  man Namen und Quellen nennt und nicht einfach Behauptungen über große, unfehlbare, weise Eminenzen in den Raum wirft, die keiner nachprüfen kann. Und die Demokratie? Nun – nur noch … „Theater“, das die Kommission beim Durchregieren stört und deshalb abgeschafft gehört.

Das plappert der einfach so daher.

Wie der junge Graf Lambsdorff, der den Untergang des Abendlandes wittert (siehe N-Tv):

„Der FDP-Europapolitiker Alexander Graf Lambsdorff zeigte sich dagegen skeptisch hinsichtlich einer wallonischen Zustimmung. „Ich hoffe es natürlich sehr, aber ich fürchte, dass es nicht so kommt“, sagte er dem ZDF. „Die sozialistische Partei, die Sozialdemokraten in der Wallonie haben sich an der Stelle radikalisiert.““

Wieder: sozialistische Sozialdemokraten – das größte Übel, das wir kennen. Gut, das wir in Deutschland andere Sozialdemokraten haben, nicht sozialistische sondern – ja, nun, wie nennt man die … asoziale … Sozialdemokraten? Oder antisozialistische Sozialdemokraten? Feudaldemokraten – das gefiel mit ganz gut, so habe ich in meiner Jugend die SPD-Oberbürgermeister im Ruhrgebiet kennengelernt – und so herrschte ja auch Fürst Schröder über Partei und Parlament.

Wie unsere Sozialdemokraten drauf sind, kann man ja anhand von Sigmar Gabriel erkennen. Ja – der hat sich auch zu Ceta und der Wallonie geäußert (siehe Huffingtonpost):

„Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD) glaubt nicht, dass ein Freihandelsabkommen mit den USA großen Effekte auf die deutsche Konjunktur haben würde. „An die wundersamen Berechnungen vom Wirtschaftswachstum durch TTIP glaube ich nicht“, sagte der SPD-Chef.“

„Die ganzen Folgeschätzungen der vermeintlichen Befürworter oder Gegner von TTIP machen alle ein bisschen den Eindruck von Voodoo-Ökonomie.“

Trotzdem hält er es für unverzichtbar, denn:

„Unsere Unternehmen würden profitieren, weil sie bei gleichen Standards nicht zweimal ein Zulassungsverfahren durchlaufen müssten“

Ja – TTIP ist gut für unsere Unternehmen! Und deren Funktionäre in Brüssel erklären der Kommission, wo es lang geht.

Ach – ich Dummkopf – jetzt habe ich das falsche Zitat ´rausgesucht. Das war ja ein anderes Freihandelsabkommen und ein anderer Gabriel, ein älterer. Hier habe ich jetzt einen neuen, genau, der wars (siehe Berliner Zeitung):

„Gabriel warnt: Schaden durch Ceta-Stopp wäre gigantisch“

Also: da muss man fein differenzieren. Der Wirtschaftsminister und SPD-Chef Gabriel hält TTIP – das Abkommen mit der wirtschaftlich stärksten Nation der Welt für unbedeutend – jedenfalls für die Konkunktur, der Vizekanzler Gabriel jedoch bekommt Panik, wenn er an das Scheitern von Ceta denkt – dem Abkommen mit dem kleinen Kanada:

„Ich mag mir gar nicht vorstellen, was das für Europa bedeuten könnte”, sagte der Vizekanzler.

Nun, lieber Vizekanzler, das brauchst Du Dir auch gar nicht vorzustellen, das kann ich Dir sagen: die 500 Millionen Europäer würden die nächsten vierzig Jahre ohne Ceta genauso leben wie die ersten vierzig Jahre ohne Ceta – oder meint etwa jemand, dass die 35 Millionen Kanadier mit einem BIP, das kleiner ist als das von Italien uns dann auf einmal leerkaufen würden, so dass wir vor lauter Arbeit gar nicht mehr wissen, wohin? Nun ja – wie der Wirtschaftsminister Gabriel dem Vizekanzler Gabriel sagen würde: finanziell bringen diese Abkommen sowieso nichts. Der Mann sollte wirklich mal häufiger Selbstgespräche führen.

Gut, die Geschichte mit Ceta und der Wallonie ist ja jetzt sowieso schon Geschichte. Man hat sich geeinigt – das hatte schon die FAZ zuvor angedeutet (siehe FAZ), der US-Konzern Caterpillar bekommt EU-Milliarden, damit er sein Werk in der wirtschaftlich schwachen Wallonie nicht schließt und so die Partei Magenttes weiter schwächt (siehe FAZ). Was uns als Erinnerung bleibt: dass die EU ihren Mitgliedern „Ultimaten“ stellt (siehe Zeit) wie Julius Cäsar den Galliern: so geht halt real existierende Demokratie: Drohungen und Ultimaten – Sanktionen statt Gespräche.

Gut – vielleicht gibt es den Caterpillardeal auch nicht und es war die Vernunft: Kernpunkt sind ja diese privaten Schiedsgerichte (das Streitschlichtungsverfahren für Investoren)- die die Wallonen (und viele andere Europäer) nicht wollen. Sind die vom Tisch, ist eine zentrale Gefahr von Ceta vom Tisch: das nämlich private „Investoren“, ausgestattet mit Megatonnen frisch gedruckter Dollar zum Nullzins, allein schon mit der Behauptung, sie hätten investiert wenn die Demokratie nicht im Wege stände, Schadensersatz einklagen können – was private Institutionen dann entscheiden dürfen.

Es gibt EU-Parlamentarier, die können uns das ganz gut erklären (siehe Zeit):

„Wir wollen nicht noch mehr Fälle wie die Klage von Vattenfall gegen die Bundesrepublik auf Grundlage der EU-Energiecharta wegen des Atomausstiegs nach Fukushima. Wir hatten Fälle, in denen die erklärte Investitionsabsicht eines Konzerns reichte, um Regierungen wegen Maßnahmen zu verklagen, die ihre „legitimen Profitinteressen“ beeinträchtigten.“

Es geht um das Primat von „legitimen Profitinteressen“ gegenüber dem Primat der Willensbildung in einer demokratischen Zivilgesellschaft – und mit Krümmeln dieses Profits werden dann Journalisten bezahlt, Meinung zu bilden – so dämlich und weltfremd sich diese auch anhören mag.

Dass Ceta noch ein Türöffner für viel mehr sein kann, können Sie bei seinen engagiertesten Gegnern nachlesen (siehe Attac): kurz gefasst, geht es um die Ausweitung der Macht von US-Konzernen und das Zurückschneiden der Schutzmacht gewählter Regierungen, zudem sollen weitere Teile der Daseinsfürsorge den Profitinteressen zum Opfer fallen … so eine Art Riesterrente für alle Lebensbereiche.

Ist jetzt alles gut? Reicht es, die undemokratischen Schiedsgerichte aus dem Vertragswerk herauszustreichen (und Caterpillar mehr Geld in den Rachen zu schmeißen, damit sie ihre heiligen Werke in Belgien nicht schließen, in denen die Wallonen täglich zu dem Gott Arbeit beten wollen) – und alles wird gut?

Nichts wird gut – doch das findet man nicht in der Millionärs- und Parteienpresse. Das findet man bei Norbert Häring, der uns ungeheuerliches aufzeigt (siehe Norberthaering.de)

„Die Kanadier, mit denen Magnette sehr zum Missfallen der Kommission und der hiesigen Medien die Frechheit hatte, direkt zu reden, hängen überhaupt nicht an den Spezialgerichten für Investoren, die den Wallonen (und vermutlich einer Mehrheit der europäischen Bürger) ein Dorn im Auge sind. Es sind die EU-Kommission und ihre Alliierten unter den europäischen Regierungen, die hierauf beharren.“

Ja – die Kanadier haben schon genug schlechte Erfahrungen mit diesen Spezialgerichten gesammelt, die können gut darauf verzichten. Aber die US-Konzerne nicht … die das Lobbybusiness in Brüssel „dominieren“ (siehe diepresse). Ja – wir kommen langsam den realen Machtverhältnissen nahe … und der Funktion der EU-Kommission als Exekutive der politischen Interessen von Großkonzernen – mit anschließend fürstlich dotierter Jobgarantie.

Wir dürfen also gespannt sein, ob diese Inquisitoren der Investoren real werden dürfen … ober ob man doch lieber auf TTIP wartet. Immerhin hat man ja zwei Pferde im Rennen – da reicht es, wenn eins durchs Ziel kommt. Das kleine CETA hätte schon ausgereicht, aber das große TTIP geht ja auch.

Und – was haben wir jetzt aus dem Drama gelernt? Das schildert uns ein Journalist, der Mitinhaber des Spiegel ist: Jakob Augstein (siehe Spiegel):

„Wer die Demokratie schützen will, sollte sich gegen ein Handelsabkommen wenden, das die ordentliche Justiz durch eine Sondergerichtsbarkeit für Unternehmen und Investoren ersetzt. Denn das tut auch Ceta. Freihandel ist auch so ein Wort. Es klingt so schön. Nach offener See und großer Fahrt und tapferen Kapitänen. In Wahrheit ist Freihandel längst zu einer Chiffre für die Klüngelei zwischen Konzernen und Politikern geworden.“

Ja – der hat genug Geld, der braucht den Konzernen nicht mehr nach dem Mund zu reden, kann sich den Luxus erlauben, eine eigene Meinung zu haben. Doch dann … begeht er in seiner Verteidigungsrede für die Demokratie einen großen Fehler und äußert sich wie folgt:

„Der vorübergehende Aufstand der Wallonen ist dennoch ein Schlag. Nicht nur für Europa. Sondern für die westliche Art und Weise, Politik zu betreiben: im Hinterzimmer, als Clubspiel zwischen Lobbyisten und Politikern. Wann lernen unsere Politiker endlich: Diese Art von Politik hat keine Zukunft.“

Bleibt Ihnen auch die Luft weg? Behauptet dieser Mann doch allen Ernstes, es gäbe …. VERSCHWÖRUNGEN IM HINTERZIMMER! Gut, dass es so ist, glauben die meisten von uns und geben das in Umfragen auch offen von sich …. aber DAS DARF MAN DOCH NICHT SAGEN!!! Denn wer meint, es gäbe Verschwörungen zwischen Wirtschaft und Politik … ist ein Nazi. Das haben Sie doch wohl schon mal mitbekommen, oder? Justizminister Heiko Maas unterstützt mit vollem Einsatz eine ominöse Stiftung, die uns erklärt, dass Begriffe wie „Atlanik-Brücke“ oder „internationale Hochfinanz“ nicht mehr verwendet werden dürfen … und raten Sie mal, um welche Begriffe Sie nicht mehr herumkommen werden, wenn sie das „Clubspiel zwischen Lobbyisten und Politikern“ detallierter beschreiben wollen?

Gut – der Herr Augstein hat Glück, er ist reich, vielleicht wird er nur als „rechtsoffen“ oder für „rechte Ideologie verwendbar“ eingestuft und kommt beim kommenden Weltgericht der Pseudonazijäger als Mitläufer davon. Oder er wird doch für „Hatespeech“ angeklagt:

„Aber solche Starrheit, solche Unfähigkeit, Kritik zu akzeptieren, sind die Warnzeichen eines taumelnden Systems.

Katrin Göring-Eckardt gab neulich ein Beispiel für dieses Denken, als sie sich in einem Interview über Sahra Wagenknecht, die Fraktionsvorsitzende der Linken, empörte: „Wagenknecht spricht von ‚Mainstream-Medien‘, gegen die man aufklären müsse. Sie spricht von Staatsversagen und Systemversagen. Das ist nicht mehr nur Nationalismus, sondern bezweifelt den demokratischen Charakter Deutschlands.““

Starrheit, Unfähigkeit – was für ein Ausbruch an „Hatespeech“.

Nun – dass Sarah Wagenknecht als ernst zu nehmende, intelligente Linke so weit von Nationalismus entfernt ist wie die Studienabbrecherin (Theologie) Göring-Eckhart (ist die eigentlich verwandt mit … äh … diesem Göring von früher?) vom Verständnis des Demokratiebegriffs (da darf man nämlich sagen: „die sind alle doof“ – wenn man es gut begründen kann) darf man als verstanden voraussetzen. Dass wir wieder einmal eine unheimliche Allianz zwischen Hinterzimmerpolitik und „unabhängigen“ Medienleuten erleben, wurde hinreichend belegt.

Man hätte übrigens auch anders reagieren können.

„Was – die Wallonie will Ceta nicht? Gut, dann lassen wir das. Sind ja 50 Jahre ohne ausgekommen – und die Demokratie ist uns wichtig genug, auch Minderheiten das Recht einer respektablen Meinung zuzugestehen.“

Hätte man tun können … aber suchen Sie diese Meinung mal in der aktuellen Presse.

Aber fragen Sie sich nicht, warum das anders gelaufen ist: wer sich Gedanken macht, ist ein Nazi. Der geschickteste Schachzug hochbezahlter Werbefachleute seit langem: so wird im Handumdrehen aus jedem kritischen Bürger ein glatzköpfiger massenmordender Psychopath, der jederzeit zum Hackbeil greifen kann, um seinen Willen zu bekommen.

Und die, die in Hinterzimmern Strippen ziehen, sind „lupenreine Demokraten“.

Habe selten so gelacht.

 

Jugendamt: gegen Eltern, gegen Kinder – und jetzt auch gegen Meinungsfreiheit – eine akute Warnung für Eltern

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Freitag, 27.9.2015. Eifel. Wer in einer Demokratie lebt, der hat gelernt: gebe dem Staat nicht zuviel Macht, sonst wird sich diese Macht irgendwann gegen dich wenden. Darum haben wir Gewaltenteilung, bundesweit. Auch einzelnen Menschen gibt man nicht zuviel Macht: kaum einer hat eine so gefestigte Persönlichkeit und einen so starken Charakter, dass er nicht völlig von Macht ursupiert werden kann – zu einer krankhaften, psychopathischen Seele, mit entsprechenden Folgen für seine soziale Umwelt. Im Arbeitsleben – einer Bastion zunehmend feudalder Strukturen in Deutschland – kennen wir solche Gestalten nur zu oft: manchmal reicht die Beförderung zum Abteilungsleiter, um aus einem fleißigen Kollegen eine wandelnde Katastrophe zu machen. Schlimmer sind diese seelischen Deformationen allerdings dort, wo man sich um andere kümmern muss – und wo Allmachtsfantasien grenzenlos auslebbar sind.

Wir haben in Deutschland eine ganze Behörde, die – vollkommen ohne jede engere Kontrolle – Allmachtsphantasien ausleben kann, weil sie Allmacht hat: Das deutsche Jugendamt. Die Macht des Jugendamtes über das Kind sind noch größer als die Macht des Jobcenters über den Arbeitslosen (die an sich schon vollkommen unvereinbar ist mit dem Urbild der Demokratie – und der Erklärung der allgemeinen Menschenrechte): nahezu grundlos kann ein Kind aus dem Elternhaus gerissen werden, brutale Staatsgewalt kennt dort kein Erbarmen. Natürlich geschieht dies im Namen des reinen, edlen „Guten“ – wie alle Verbrechen in der Geschichte der Menschheit halten sich die Täter für absolut gute Menschen, die wirklich nur das Beste wollen. Vielen Menschen reicht dies, um sich grenzenlos gut zu fühlen … und sie haben die abwertende Bezeichnung „Gutmenschen“ deshalb auch zurecht verdient (auch wenn nicht jeder automatisch gut wird, wenn er diese „Gutmenschen“ selbst als äußerst gefährliche weil dümmliche Gestalten erkennt). Wirklich, sie können jeden DDR-Grenzer fragen, jeden SS-Hauptsturmführer, jeden Drohnenmörder: sie alle sind gute Menschen, die das Richtige tun. Weniger gute Menschen würden sich gelegentlich mal wagen, ihre eigenen Taten selbstkritisch zu hinterfragen – doch die, die mit der Macht über Leben und Tod ausgestattet sind, verzichten gerne auf den Kitzel der Lust, ihre Macht offen auszuleben.

Natürlich ist auch das Jugendamt bedingungslos „gut“, schützt – ganz gefangen im aus der Transaktionsanalyse bekannten „Drama-Dreieck“ – als edle Retter die armen Kinder vor den bösen Eltern. Es ist schon eine Ungeheuerlichkeit an sich, dass diese Behörde überhaupt existiert: a priori sieht der Staat in Eltern eine so große Gefahr, dass er eigens dazu eine Behörde ins Leben rufen muss, deren „Allmacht“ keiner speziellen Kotrolle unterliegt: sie können noch ungezügelter arbeiten als deutsche Geheimdienste. Seltsamerweise fehlen jene Ämter, die Alte, Arme und Kranke vor Gefährdungen ihres Wohls schützen vollkommen.

Ein paar Zahlen dazu: 36000 Mitarbeiter arbeiten in 600 Behörden – das sind drei Infanteriedivisionen im Kampf ums Kind … mit entsprechenden Kosten. Diesen Mitarbeitern stehen 17000 Fälle von Kindeswohlgefährdung gegenüber (sieht t-online aus dem Jahre 2014), Fälle, in denen … angeblich … das wohl der Kinder enorm gefährdet ist, weshalb das Amt eingreifen muss. Sicher: es gibt Eltern, die überfordert sind. Es gibt auch Eltern, die gemeingefährlich sind. Aber vergleichen Sie jetzt einfach mal die reine Anzahl der Kindeswohlgefährdungen mit der Zahl der amtlichen Zugriffe, die beständig neue Rekorde erreichen (siehe t-online):

2013 haben die Jugendämter 42.123 Kinder aus ihrer Familie geholt. Das waren fünf Prozent mehr als im Vorjahr und sogar 64 Prozent mehr als 2005 zuvor, wie das Statistische Bundesamt mitteilt.

Der Grund für den Anstieg? Der Vater der Gesetze äußert sich da präzise:

„Es wird heute eben einfach genauer hingesehen, auch von der Bevölkerung“, sagt Reinhard Wiesner, Honorarprofessor an der Freien Universität Berlin im Fachbereich Erziehungswissenschaft. Er war bis vor einigen Jahren Leiter des Referats für Rechtsfragen der Kinder- und Jugendhilfe im Bundesfamilienministerium und gilt als Vater der entsprechenden Regelungen im Sozialgesetzbuch.

Die Zahl von Inobhutnahmen stieg von im Jahre 2014 nochmal drastisch an: über 48000 Kinder wurden aus ihren Familien gerissen – nochmal 6000 mehr als im Jahr zuvor: ein Anstieg von fast 14 Prozent. Wenn die so weitermachen, gibt es in Deutschland bald keine Kinder mehr, die nicht vom Staat privaten Trägern zugeteilt werden.

Wird wirklich genauer hingesehen?

Erklären Sie mir dass: warum werden 48000 Kindern aus ihren Familien gerissen … wenn doch nur 17000 Fälle von Kindeswohlgefährdung vorliegen. 31000 Kinder werden also … ohne Kindswohlgefährdung „geklaut“ – und ja: da möchte ich dann doch von „klauen“ sprechen.

Tief blicken läßt das Selbstverständnis der Behörde, das vor einigen Jahren erschien:

„Für manche Kinder kommen wir vom Jugendamt direkt vor dem lieben Gott“ (siehe Spiegel). Anhand der oben skizzierten Zahlen kann man unterstellen, dass sie allerdings für die meisten Kinder aus dem tiefsten Kreis der Hölle kommen.

Nun – nicht immer nur klauen diese Behörden Kinder: viel öfter zerschlagen sie einfach Familien. Einer dieser Fälle ist bekannter geworden, er hat sich nicht unterkriegen lassen – trotz Beschimpfungen und Hausverbot innerhalb der Behörde. Er hat es bis in Deutschlands führende Nachrichtensendung geschafft (siehe Tagesschau):

„Sein Vorwurf: Statt zu vermitteln, drängt ihn das Amt aus dem Leben der Tochter. Nicht nur der Vater sieht das so. REPORT MAINZ liegt die Stellungnahme einer unabhängigen psychologischen Gutachterin vor. Sie hat den Fall eingehend analysiert und kritisiert: „Leider ist die ‚Aufteilung des Kindes‘ einseitig bearbeitet worden.“

Nun – man sollte annehmen: damit hat sich der Fall erledigt. Öffentlicher kann dieser Skandal nicht werden, die Fachleute sind eingeschaltet – doch auch die Tagesschau muss feststellen, dass sie es hier mit einer Macht zu tun hat. der keine Grenzen gesetzt sind (und die deshalb ja auch von der „Allmacht der Jugendämter“ erzählt):

„Wir konfrontieren das Jugendamt mit diesen Vorwürfen. Doch trotz mehrfacher Nachfrage bekommen wir kein Interview. Man beruft sich auf den Datenschutz.“

Hier läuft man vor eine Wand – ähnlich wie bei Geheimdiensten. Das mag seinen Grund haben. Im undurchschaubaren Dickicht der Kindesentführungen durch das Jugendamt macht man merkwürdige Erfahrungen (siehe: das Erste):

Der Markt der stationären Einrichtungen wächst und ist lukrativ. Ein einziger Platz in einem Heim kostet die Kommunen im Jahr rund 50.000 Euro. Doch ob dieses Geld wirklich zum Wohl der Kinder und Jugendlichen verwendet wird, wird kaum überprüft: Den Jugendämtern fehlt die Zeit und ihre Eltern sind dazu nicht in der Lage.

 Wenn junge Menschen über Missstände in ihren Einrichtungen klagen, dann wird ihnen wenig Gehör geschenkt. So gerät das Heer der freien Jugendhilfeträger – darunter Privatunternehmer, Verbände, gemeinnützige Vereine – selten ins Blickfeld der Öffentlichkeit. Doch nicht allen geht es allein um das Wohl der ihnen anvertrauten 140.000 Kinder und Jugendlichen. Längst ist die Jugendhilfe auch ein großes Geschäft geworden.

50000 Euro pro Kind (10 Mal soviel wie man für das Kind eines Arbeitslosen ausgibt)- mit einem entsprechenden Heim hat man da schnell Millionen beisammen. Doch viele Kinder bleiben nicht in Deutschland: manche finden sie in Polen wieder, manche in Kirgisien – mutmaßlich betreut von „Briefkastenfirmen“ (siehe WDR).  Kein Wunder, dass man mit dem Jugendamt nicht über seine Methoden reden darf, weil da „Datenschutz“ greift. Leider gibt es diese Anzeige eines Heimes nicht mehr, wo direkt Jugendamtsmitarbeiter mit Geld gelockt wurden, siehe Elternforum bei carookee:

„Ganz offen sucht hier in einer Anzeige im Hamburger Abendblatt von Samstag ein ‚familäres‘ Kinderheim ‚auf Honorarbasis‘ eine Vertrauensperson mit Kontakten zu ‚Entsendestellen des Sozial- und Jugenddienstes'“

Kinderklau – mit Prämienzahlungen.

Nun – der Vater, der sich hoffnungsvoll an die Tagesschau gewendet hatte, lies nicht locker: auch die FAZ berichtet über diesen Fall und seine unheimlichen Dimensionen (siehe FAZ):

„Ein Vater kämpft um seine Tochter. Gegen seine frühere Frau, die das Kind gegen ihn aufhetzt, gegen das Jugendamt, das falsche Behauptungen verbreitet. Eine Geschichte über die Allmacht der Ämter.“

Ein Vater, der seinen Pflichten nachkommt und sich um das Wohl seines Kindes kümmert – und der den größten Fehler seines Lebens macht:

Die Eltern entfremden sich immer mehr, und die Tochter verändert sich. Sie wird dick, blass, ihre Versetzung ist gefährdet, ihre Klassenlehrerin beschreibt sie darüber hinaus als ungepflegt und verwahrlost. Mitte 2012 vereinbart Schmitt, der wie auch die Mutter das Sorgerecht für die Tochter hat, daher für das Kind einen Termin bei einem Psychiater; außerdem wendet er sich mit der Bitte um Hilfe ans Jugendamt der Stadt Bonn – was er heute als „größten Fehler meines Lebens“ bezeichnet.

Die FAZ schont den Leser noch mit Details, der Bonner Presseblog nicht:

„Es geht in dieser skandalösen und traurigen Geschichte um zwei Mädchen (Aileen und Sarah) von unterschiedlichen Müttern, die zusammen mit dem Stiefvater von Aileen in einem Haus wohnen. Die Verhältnisse werden laut schriftlicher Stellungnahme eines Nachbarn als äußerst besorgniserregend geschildert. Um das Haus herum sei alles vermüllt und verwahrlost. Es seien sogar Ratten gesehen worden. Die Mutter von Sarah hatte einen schweren Schlaganfall, war in Bereichen unter gerichtlicher Betreuung, hat laut Attest von 2011 eine dauerhafte hirnorganische Persönlichkeitsstörung und weitere Erkrankungen. Sie hatte sich bereits 2011 selber als erziehungsunfähig geschildert. Die Mutter von Aileen sei laut Jugendamtakte ebenfalls psychisch krank. Die Schule hatte mehrfach Zweifel an der Erziehungsfähigkeit von Aileens Mutter geäußert. Weder die Mädchen, noch Sarahs Mutter seien in den letzten drei Jahren von Nachbarn gesehen worden. Die Mütter und Kinder seien in der ansonsten lebendigen Nachbarschaft vollständig isoliert.

Da braucht ein Kind wohl Hilfe – doch der Vater wendet sich dafür an die völlig falsche, „von Gott gesandte“ Behörde.

„Aileen habe laut Polizeibericht schon mehrfach versucht sich in brutaler Weise selbst zu töten. Sie leide an undifferenzierten Ängsten und schlimmen Schuldgefühlen. Aileen wurde von der Schule als verwahrlost bezeichnet. Aileen erschien in der Schule mit Brandverletzungen die es sich nach Auffassung der Lehrer nicht selbst beigefügt haben konnte. Ein Pädagoge wunderte sich, dass das von der Schule informierte Jugendamt, nie näher nachfragte. Eine der Familie nahestehende Diplom -Psychologin vermutete einen Missbrauch durch den Stiefvater.“

Ungeheuerlich, oder? Und das Jugendamt schritt auch sofort ein: der Vater wurde entmündigt, ihm wurden Teile des Sorgerechtes entzogen, er sollte seine Tochter nie wieder sehen. So kann man das Problem auch aus der Welt schaffen.

Doch damit nicht genug. Die „von Gott gesandte“ Behörde ging aggressiv gegen ihn vor (siehe Media-Kanzlei Frankfurt):

Die Stadt Bonn versuchte zu verhindern, dass unser Mandant der Presse Informationen und kritische Kommentare über das Jugendamt Bonn zukommen lässt. Das Landgericht Bonn folgte der Auffassung der Bundesstadt Bonn zunächst und erließ den begehrten Unterlassungsantrag, der unserem Mandanten unter Androhung von einem Ordnungsgeld von bis zu 250.000,00 EUR untersagte, die Informationen und Kritik Dritten zukommen zu lassen.

250000 Euro … wenn er weiter versucht, die Skandale des Jugendamtes Bonns an die Öffentlichkeit zu bringen: wer von Gott gesandt wurde, braucht auch vor der Verletzung elementarer demokratischer Rechte nicht zurück zu schrecken. Mir liegt dieser Fall (samt Stellungnahmen von Ärzten, Psychologen, Lehrern, Klageschriften, Urteilen und Aussagen von Zeugen, die den Zustand der Tochter alarmierend finden) detalliert vor: deshalb weiß ich auch, wie das Landgericht Bonn urteilte. Die Klage selbst war zwar unbegründet und wies viele Fehler auf – aber 10000 Euro sollte der Vater schon zahlen. Das hätte ihn – als Krankenpfleger – wirtschaftlich völlig ruiniert. Das da ein Kind in Not war … interessierte augenscheinlich niemanden.

Die Kanzlei, die ihn vertritt, ließ sich nicht so schnell einschüchtern – und spricht deutliche Worte:

Namens und in Vollmacht unseres Mandanten legten wir gegen die Verfügung, die wohl darauf abzielt, unseren kritischen Mandanten „mundtot“ zu machen, Widerspruch ein. In der heutigen Verhandlung gab es eine schallende Ohrfeige für die Bundesstadt Bonn, die ohne vorherige Abmahnung unseren Mandanten unmittelbar vor Gericht zerrte.

Doch nicht nur das: auch das Landesgericht, dass den „Sanktionsbescheid“ im Namen des Jugendamtes erlies, wurde in seine Schranken gewiesen (siehe media-kanzlei-Frankfurt)

Das Oberlandesgericht Köln folgte bei der Kostenentscheidung nun der Auffassung der Media Kanzlei Frankfurt und hob die Entscheidung des LG Bonn auf und verurteilte die Stadt Bonn dazu, die gesamten Kosten des Verfügungsverfahrens und des Beschwerdeverfahrens zu tragen. In seiner Entscheidung brachte das OLG Köln zum Ausdruck, dass es aus unterschiedlichen Gründen erhebliche Zweifel an der Kostenentscheidung des LG Bonn hatte.

Einige Funktionen des Demokratischen Rechtsstaates sind wohl noch in Ordnung – doch die Anmaßungen des Jugendamtes werden immer schlimmer.

Der Vater jedoch … kann jetzt drauf warten, dass seine Tochter sich das Leben nimmt und er sie nie wieder sehen wird. Dafür feiert sich das Jugendamt jetzt selbst, schließt flächendeckende Bündnisse mit anderen Jugendämtern (was als Kartellbildung schon wieder bedenklich ist, aber zu einem deutlichen Machtzuwachs führen kann): „Das Jugendamt. Unterstützung, die ankommt“.  „Groß werden mit dem Jugendamt“ – so einer der Sprüche, die einem immer wieder begegnet … und die von einem unglaublichen Größenwahn zeugen, der sich im Amt breit macht … „Damit Entwicklung gelingt„. Als wäre es schon eine Sünde, ohne das Jugendamt groß werden zu wollen.

Für diesen Wunsch – Eltern anstelle der Eltern zu werden – gibt das Jugendamt auch viel Geld aus: eine große angelegte Pressekampagne erreicht sogar den Unterricht in den Schulen (siehe Lwl/Newsletter)

„Die sind echt nett vom Jugendamt“, so urteilte Sebastian aus der Klasse 7b des Heinrich-Böll-Gymnasiums Ludwigshafen nach einer „Tour durch die Jugendhilfe“. Die Materialien für die Sekundarstufe I, die die BAG Landesjugendämter allen Jugendämtern in Deutschland zur Verfügung gestellt hat, wurden von der 7. Klassenstufedes Heinrich-Böll-Gymnasiums in Ludwigshafen am Rhein einem ersten Praxistest unterzogen.“

Nach diesem Praxistest wird wohl bundesweit mit Selbstloboffensiven der Behörde in Schulen zu rechnen sein – und noch mehr Inobhutnahmen von Kindern, die … gut zu vermitteln sind.

Erinnert an Zeiten, als schon mal der Staat die Erziehung der Kinder an sich riss – und seine Kritiker mundtot machte.

Ach ja: Kontaktverlust zu den Eltern … macht Kinder krank, damals wie heute – auch wenn man mit noch so tollen Freizeitangeboten lockt (siehe Archeviva):

Prof. Dr. Ursula Gresser: „Kontaktverlust zu leiblichen Eltern führt unabhängig vom Lebensalter des Kindes bei Beginn und der Dauer des Kontaktverlustes zu einem erhöhten Risiko für die Entwicklung von schweren Depressionen, Angststörungen, Panikstörungen, Alkoholabhängigkeit, Drogenmissbrauch, Drogenabhängigkeit und Phobien.

Man kann aber auch gut daran verdienen – und sich als Gott fühlen, als Gott … in einem Staat mitten im Staate, in dem Sozialpädagogen ihre Allmacht über Eltern feiern.

Zeit, diese Behörde ein für allemal zu schließen – und lieber das Geld den Familien selbst zu geben.

Wer sich dafür interessiert, wie die Jugendämter derzeit ihr schlechtes Bild in der Öffentlichkeit gezielt geradebiegen wollen, sei auf den Abschlussbericht der Bundesarbeitsgemeinschaft der Jugendämter hingewiesen – eine äußerst bedenkliche Machtballung äußerst gefährlicher Behörden (siehe bag-landesjugendämter): 86000 Ballons, 15000 Glückskekse, 11400 Jojos, 1900 Kartenspiele (und noch vieles mehr) waren im Einsatz, um die Herzen der Kinder für das Jugendamt zu gewinnen. Dort merkt man auch, dass der „Jugendamtsgegner“ fest im Visier ist:

„Mit Aktionen von Jugendamtsgegnern war von Anfang an zu rechnen. Es gab sie auch – aber viel spärlicher als befürchtet. Es wurde deutlich, dass die hohe Internetpräsenz dieser Gruppen nicht mit einer entsprechend großen Zahl an Anhängerinnen und Anhängern korreliert.“

Oder einfach nicht mit genug Steuergeldern ausgestattet ist, die man aus dem Fenster werfen kann. Möglicherweise haben die auch noch Arbeit – oder müssen Kinder betreuen – anstatt in der Arbeitszeit auf Kosten des Steuerzahlers in breiter Front Eigenwerbung für die eigenen Nützlichkeit zu machen, die so – vor Ort – selbst dem geschulten Auge kaum erkennbar ist.

Darf ich nochmal in die kleine Anna erinnern? Mit zehn Jahren von Pflegeeltern nach langen Folterungen in der Badewanne ersäuft? Das Landgericht Bonn hat das Verfahren gegen die zuständige Jugendamtsmitarbeiterin eingestellt: gegen die Zahlung von 2000 Euro (siehe Generalanzeiger).

Noch Fragen … wie unser Land in Zukunft aussehen wird?

Die schlechte Meinung über Jugendämter hat eine ganz deutliche Quelle: ihre miserable Arbeit. Darüber können auch noch so viele Glückskekse nicht hinwegtäuschen. Und die nun erfolgende Professionalisierung der Miserabilität und die gezielte Beeinflussung der öffentlichen Meinung (und der Kinder) läßt für die Zukunft noch einiges fürchten.

Darum eine ernst gemeinte Warnung von jemanden, der zehn Jahre lang Jugendamtsallüren vor Ort beobachten durfte und ertragen musste (bis hin zum Versuch des Kinderklaus, der illegalen Hausdurchsuchung und der Amtsanmaßung, mit einer halben Seite inhaltslosem Text von einem Sozialarbeiter ein psychologisches Gutachten eines Kölner Professors auszuhebeln): wenn Sie Kinder haben – meiden Sie dieses Amt. Empfiehlt auch mein – erfolgreicher – Anwalt. Die schlimmste Gefahr für ihre Kinder … sind die überforderten und unterqualizierten Exekutivorgane der Kinderpolizei. Merken Sie, dass Kindswohl in Gefahr ist: gehen Sie zur Polizei. Haben Sie selbst Probleme: gehen Sie zu den Erziehungsberatungen der Kirchen und sozialen Träger, aber entbinden Sie niemanden von der Schweigepflicht gegenüber dieser Verfolgungsbehörde, die beständig nach noch mehr Macht über Sie giert. Trauen Sie dem Jugendamt nicht – vorsichtshalber keinem – … auch nicht, wenn die mit Buttons und Gratis-Leinentaschen kommen. Glauben Sie mir: Sie ersparen sich – und vor allem ihren Kindern – vieles.

PS: der Ausgewogenheit halber … eine kleine Ergänzung aus dem oben zitierten Abschlussbericht:
So waren viele Jugendämter und Landesjugendämter am Anfang sehr skeptisch. „Das steht uns doch nicht zu – Werbung für die eigene Arbeit zu machen. Damit laden wir doch geradezu dazu ein, unsere Leistungen in Anspruch zu nehmen.”

In der Tat: ein Rest von Anstand scheint in manchen Ämtern noch gegeben. Ebenso wie der Wunsch, dass Geld, das der Steuerzahler für die Kinder gibt, zu anderne Zwecken zu verwenden … damit der Bürger ja nicht in die Versuchung kommt, Leistungen in Anspruch zu nehmen. Das … spricht auch für eine gewisse Arbeitsauffassung.

 

HURRA DEUTSCHLAND! Elitenterror, Todesurteile und Flüchtlingswahn beim lichterdeutschen Ausbeutungsmeister

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Montag, 28.9.2015. Eifel. Nein, was für ein Herbst. Kundige Seherinnen und Seher haben den Untergang des Abendlandes für September vorhergesagt – und ich muss sagen: sie lagen gut im Trend. Ich selbst muss mich entschuldigen, sowohl bei einem alten, längst verstorbenen Freund als auch bei jenen politischen Visionisten, die vorhergesagt  haben, dass Millionen von Flüchtlingen Europa überschwemmen werden. Ja, mein alter Freund André, der Harfner, Mitglied des britischen Ordens der Barden und Druiden, warnte schon im Jahre 2000 vor muslimischen Angriff aus den finsteren Wüsten – ich hielt das alles für Quatsch. Wie sollen die denn hier hinkommen? Ich hielt das für ausgemachten, ausländerfeindlichen Blödsinn … doch jetzt kommen sie in Massen, ganz plötzlich, ohne das jemand aus den hochbezahlten Kreisen der Elite diese Entwicklung vorausgesagt hätte. Nicht jene, die unsere Hilfe am dringensten bräuchten, sondern jene, die selbst am Besten für sich sorgen können: die jungen, gut ausgebildeten syrischen Männer, alles Ärzte und Ingenieure – bis auf diejenigen, die im Namen einer terroristischen Vereinigung einen heiligen Krieg nach Europa bringen … die Gerüchte, dass immer mehr Kämpfer der IS nach Deutschland eindringen, machen immer mehr die Runde (siehe epochtimes).

Wir wollen uns jetzt aber nicht groß über das Flüchtlingsthema auslassen, also: jedenfalls kann und darf ich das nicht. Ich habe Kinder – und einer aktuellen Warnung der Welt (siehe Welt) zufolge riskiere ich mit zu kritischen Äußerungen zum aktuellen Flüchtlingswahn den Entzug meiner Kinder durch die alte Nazibehörde „Jugendamt“. Ja, dass ist Meinungsfreiheit in Deutschland, jenem Land, dass manchen Demonstranten staatliche Zuschüsse zu Demonstrationen „gegen rechts“ gewährt (siehe parlok.thüringen) und die Definition von „rechts“ immer weiter ausweitet. Es kann jeden treffen, jederzeit kann die soziale Hinrichtung stattfinden – so, als hätten wir aus der Nazizeit nie etwas gelernt: nur sind es jetzt „Linke“ (also: Pseudolinke, genauer gesagt) wie Jutta Ditfurth oder die armselige „Aluhut-für-Ken“-Diffarmierungstruppe, die mit Nazimethoden Meinungen verfolgen wollen.

Damit wir uns richtig verstehen: Faschismus ist keine Meinung, sondern ein Verbrechen. Nein, darüber diskutiere ich auch gar nicht. Aber: wer heute als Nazi beschimpft wird, war vor fünfzehn Jahren noch voll auf der Mainstreamlinie der CDU, als man noch offen „gegen Ausländer unterschreiben“ durfte (gemeint ist die Unterschriftenaktion der CDU/CSU von 1999 gegen die Änderung des Staatsbürgerschaftsrechts). „Nazi“ wird zu einem Totschlagargument … wie der Begriff „Jude“ oder „Kommunist“ in den Jahren von 1933-1945. Das hat mit dem politischen Diskurs einer offenen Gesellschaft wenig zu tun – und ebensowenig mit der Meinungsfreiheit einer demokratischen Nation. Nehmen wir die Wahndebatte des Jahres 2015 ernst, dann sind Helmut Schmidt, Helmut Kohl und Angela Merkel Nazis – sie alle hatten sich mal negativ über weitere Zuwanderungen geäußert – einmal davon abgesehen, dass die ganze  CDU/CSU als Nazipartei zu deklarieren wäre.

Im aktuellen Flüchtlingswahn wird vieles vergessen und verdrängt, was uns normalerweise bewegen dürfte – aber „die Elite“ hat sich aktuell anders entschieden und diktiert uns nun eine neue Meinung – diese Entwicklung ist eher besorgniserregend als die paar Krakeeler aus dem rechtesten Spektrum der Politik. „Pack“ nennt ein übergewichtiger Vizekanzler die Kritiker seiner Asylpolitik, „Dunkeldeutschland“ nennt der Präsident diesen Landes ganze Landstriche, die es verpasst haben, ihre Asylkritiker von sich aus mundtot zu machen – und niemanden regt es auf. Die „Elite“ gibt den Ton an, befiehlt eine 180-Grad-Wendung und alle haben zu gehorchen: der Präsident Lichterdeutschlands (wie man das westliche Gegenteil wohl nennen muss), selbst – wie die amtierende Bundeskanzlerin dunkeldeutscher Abstammung – tritt alle Regeln einer pluralistischen Demokratie mir Füßen … vielleicht ist noch zu viel dunkeldeutsches in ihm.

Vergessen wird, dass die „Asylkritiker“ noch letztes Jahr zur Angst erzogen wurden, also im Prinzip nur ein Produkt der Medienelite sind. Denken Sie nur an die Neujahrsansprache der Bundeskanzlerin (hat mal wieder keiner gehört, oder?): dort war die IS noch eine große Gefahr für unsere Werte (siehe Huffingtonpost) (und ich fürchtete schon, wir müssten wieder unsere Freiheit im Ausland mit Waffengewalt verteidigen – wie in Afghanistan, wo wir ja auch zum Schutz der Frauen mit Waffengewalt angriffen). Wer nun als braver Bürger auf seine Kanzlerin gehört und Angst vor einsickernden IS-Kampfverbänden hat, die das Kalifat auf Braunschweig ausdehnen wollen, wird heute als „Nazi“ beschimpft. Wissen Sie, was ich letztens in der Wirtschaftswoche las? Richtig „faschistischen Dreck“, möchte man meinen (siehe Wirtschaftswoche):

„Nüchterne Zahlen aber lassen eine Zukunft erkennen, die es verbietet, beschönigend das „Bunte“ und „Kulturbereichernde“ zu beschwören. Migranten sind keine besseren Menschen, sie bringen ihre Konflikte mit. Aus Afrika und dem Nahen Osten kommen überdies vor allem junge Männer, darunter in der Mehrzahl Muslime, deren Integration an Sprache und Ausbildung scheitern dürfte. Das begünstigt die Entstehung ethnisch und kulturell abgegrenzter No-go-Areas, in denen das Gewaltmonopol des Staates nicht gilt.“

Ja, es gibt das kulturbereichernde Element. Und es gibt Migranten, deren Meinung zu Juden, Frauen und Bürgerrechten finstersten faschistoiden Dunkelwelten entspricht. Hören wir weiter Wiwo:

„Die Lage verbessert sich übrigens nicht gerade dadurch, dass die vielen jungen Männer im Zweifelsfall keine Frau finden. Das ist seit Menschengedenken die denkbar ungünstigste Basis für ein friedliches Zusammenleben. Man nehme das islamistische Frauenbild hinzu und man ahnt, dass sich Jahrzehnte des Kampfs um Gleichberechtigung der Frauen als vergebens erweisen könnten.“

So etwas gilt für jedes Land, überall … also auch für das durch die USA so definierte „böse“ Deutschland. Im Extremfall kommen Millionen Kulturbarbaren mit Eroberungsgelüsten nach Deutschland (so jedenfalls wurde mir „der Moslem“ von den deutschen Medien in den letzten Jahren vorgestellt)  die laut politischem Neusprech jetzt alles Ärzte sind. Ja – das war der triumphale Moment in einem Kommentar von Hans-Ulrich Jörges (voll auf der aktuellen Kanzlerlinie, leider gab es den Artikel nur in der Printversion), als er mit dem Satz endete, dass bald die (mutmaßlich ausländerfeindlichen) Hartz-IV-Bezieher zu einem syrischen Arzt gehen müssten. Aber selbst wenn eine Million Ärzte kämen: deren Gehälter könnten wir gar nicht bezahlen, da wäre Hartz IV wirklich ein Segen. Ob Angela Merkel wohl das Problem der Frauenlosigkeit auch thematisieren wird? Die Ministerin von Nordrhein-Westfalen wollte Hartz IV-Abhängige gewaltsam in die Asylbetreuung abkommandieren – vielleicht wird ja auch bald die Zwangsehe für Hartz-IV-Abhängige Pflicht?

Ja – hier kommen wir zu einem Thema, dass direkt mit dem Flüchtlingswahn zu tun hat, direkt mit dem Wahn, dass Deutschland Millionen von „guten“ Flüchtlingen mit Edelberufen braucht, um sich gegen das dunkeldeutsche Pack wehren zu können. Wenn der Pfarrer der Nachbargemeinde mit Flüchtlingskindern eine Wanderung durch die Natur macht, finde ich das toll, es ist ein schönes Moment einer Willkommenskultur die wir für Asylbewerber brauchen – ich frage mich nur gleichzeitig, warum der nicht mal Wanderungen mit den unterernährten und ausgestoßenen Kindern von Langzeitarbeitslosen macht.

Nun – die Antwort darauf ist einfach: die Elite, die jetzt eine Einwanderungskultur beschwört, hatte auch die Kaste der Parias geschaffen – und dies wird in Deutschland von einer breiten Elitenschicht akzeptiert. Denen steht Aufgrund ihre globalistischen Ausrichtung der syrische Arzt näher als der Kind der „Natives“, ja, er freut sich sogar darüber, wenn es den europäischen Natives demnächst so ergeht wir ihren Brüdern aus den USA. Es ist etwas wahr geworden, was früher nur ein Witz war: die Elite besorgt sich ein neues Volk, das alte war ihnen zu dämlich und unbequem. Daher stammt der mediale Druck, der es nicht erlaubt, Fragen zu stellen dabei wären ein paar Fragen langsam mal notwendig.

Wieso stammen die meisten Tweets, die Flüchtlinge nach Deutschland locken (Tweets, gegen die das Auswärtige Amt eine „Gegenoffensive“ startet, siehe Spiegel) aus England, den USA und Australien wie bei Voltairenet zu lesen ist (siehe Voltairenet.org):

„Wie man sieht, kommen nur 6,4 Prozent aller Tweets mit #RefugeesWelcome + Germany aus Deutschland selbst. Fast die Hälfte von ihnen stammt aus Großbritannien, den USA und Australien!“

Kann es sein, dass wir hier die ersten Arbeitsergebnisse einer britischen „Social-Media-Brigade“ vorliegen haben, die im Januar diesen Jahres ihre Arbeit aufgenommen hat (siehe Spiegel)?

Wieso reden wir sowenig über die Ursachen der Flüchtlingsströme, die scheinbar spontan über Mitteleuropa hereinbrechen – einmal abgesehen von gelegentlichen Ausnahmen wie dieser hier (siehe Tagesschau):

„Wir treffen den Islamwissenschaftler und Nahost-Experten Michael  Lüders in Berlin. Der fanatische Islam, der Terror, die brutale Gewalt des IS: Das ganze Desaster wäre nicht in der Welt ohne die fatalen Interventionen des Westens innerhalb der letzten 60 Jahre, sagt Lüders: „Wenn man sich die Verhältnisse in der Region, im Nahen und Mittleren Osten anschaut, Stichwort: Entstehung der Taliban, Stichwort: Entstehung des Islamischen Staates, von Al Quaida. Die Spuren führen immer in Richtung Washington, in Richtung amerikanischer Politik.““

Wer sind die „mysteriösen Aufwiegler“ mit gefälschten Pässen aus Unternehmerkreisen, die Flüchtlinge zu gewalttätigen Aktionen animieren wollen (siehe Welt)?

Nun – weitere Fragen wollen wir mal lieber nicht stellen: inzwischen gilt in Deutschland jede Form an Elitenkritik als „Böse“ (= Nazi), sogar Kapitalismuskritik steht in Verdacht, ausschließlich der militante Arm der NPD zu sein – und außerdem möchte ich ja meine Kinder nicht in Gefahr bringen.

Darf man mal drauf hinweisen, dass das Thema „Asyl“ im Prinzip erstmal gar nichts damit zu tun hat. dass jetzt eine Million syrischer Ärzte in Deutschland Praxen eröffnen wollen (vorausgesetzt, dass ihre Ausbildung auch nur annähernd dazu ausreicht)? Asyl – erhalten politisch verfolgte Menschen, solange die Verfolgung anhält … doch gehandhabt wird es, als ob wir jetzt Einwanderungsland Nummer eins in der Welt werden (siehe Stern) bzw. schon sind, weil wir die Hauptverantwortung für die Kriegsfolgen der Nato übernehmen müssen …. und dabei unter Umständen einen schweren Verfassungsbruch begehen, ohne mit der Wimper zu zucken, denn: Asyl gilt für politisch Verfolgte (wovon es in der Welt genug gibt) nicht für geldgeile Ärzte, deren „Reinerträge“ in Deutschland vn 2007 bis 2011 um bis zu 35 % stiegen (siehe Zeit).

Wo bleibt eigentlich das Gestöhne „Der Wirtschaft“ über die hemmungslose „Sozialromantik“, die seit vielen Jahren angeblich unser Überleben massiv in Gefahr brachte und jetzt durch die „Willkommenskultur“ ganz ungewohnte Blüten treibt? Immerhin: der „Staat“ musste sich gegen die Horden von „Sozialschmarotzern“ mit großer Gewalt zur Wehr setzen: es hätte unser aller Ende bedeutet, wenn wir diesen „Parasiten“ nicht Einhalt geboten hätte. 7000 Todesurteile verhängen wir pro Monat, um das „Pack“ im Zaum zu halten. Todesurteile? Ja – ich plädiere hier für eine den Fakten entsprechende Sprachregelung. Schauen Sie sich doch mal an, was in diesem Land mit Armen geschieht (siehe jungewelt):

„Ein vergessener Termin, zu wenige Bewerbungen, ein abgelehntes »Angebot«: Jährlich verhängen Jobcenter über eine Million Sanktionen gegen Hartz-IV-Bezieher. Jeden Monat setzen sie rund 7.000 Menschen auf null. Das heißt: Obwohl bedürftig, erhalten Betroffene weder Bargeld noch Miete und Krankenversicherung. Sie können zwar Lebensmittelgutscheine im Höchstwert von 196 Euro pro Monat beantragen. Gewähren müssen Jobcenter diese aber nicht. Die Folge in jedem Fall: Miete, Strom, Fahrgeld, Hygieneartikel fallen ersatzlos weg.“

Keine Miete, keine Heizung, je nach Gutdünken auch kein Essen: das ist mit Überleben kaum vereinbar – und deshalb ein Todesurteil, das dann durch die Natur selbst vollstreckt werden soll. Kein Wunder, dass Millionen von Deutschen (auch mit „Migrationshintergrund“ – ein diskriminierendes Wort, mit dem man die letzten Jahre noch gut Bekanntschaft machen konnte) lieber in versteckter Armut leben als sich der Willkür dieser Exekutionsbehörde auszuliefen (siehe Tagesspiegel)

Kein Thema für die Lichterdeutschen, die vor allem eins wollen: Teil der Elite werden, Teil der neuen Herrenmenschenkultur, die sich durch den Besitz von Geld auszeichnet … weshalb wir auch lieber diejenigen Flüchtlinge aufnehmen, die reich und stark genug sind, bis nach Deutschland zu kommen anstatt diejenigen, die unsere Hilfe dringend brauchen, aber die Reise nie lebend überstehen würden. Kein Lichterdeutscher macht sich groß Gedanken über die Kultur des Todes, die sich in der deutschen Sozialpolitik ausbreitet, kein Lichterdeutscher macht sich Gedanken darüber, dass er sein Geld mit der Arbeit für verbrecherische Organisationen verdient.

Verbrecherische Organisationen? Ja – wir sind die Weltmeister in punkto unternehmerischer Ausbeutung (siehe euraktiv)

„In kaum einem Land der Welt sitzen so viele Unternehmen, denen eine Beteiligung an schweren Menschenrechtsverletzungen angelastet wird, wie in Deutschland. Das ergeben aktuelle Erhebungen der Universität Maastricht.“

Hätte man das ernst genommen: man hätte sich über den aktuellen VW-Skandal nicht gewundert. Skandal? Ja – die Elite berichtet über eines der größten Verbrechen deutscher Unternehmen in Kategorien, als hätte ein Popsternchen mal seine Unterhose vergessen, dabei handelt es sich um einen bewussten, gezielten und von langer Hand geplanten Akt gegen den Staat, gegen 11 Millionen Kunden und gegen die Umwelt, ein Verbrechen, dass wieder einmal beweist, dass „die Wirtschaft“ Staatsfeind Nummer 1 ist und mit einem ungeheuren Ausmaß an krimineller Energie Gesetzgeber und Kunden betrügt. Ein solcher Konzern braucht keine neue Spitze, ein solcher Konzern gehört umgehend enteignet und zerschlagen … sonst lernt er nur, dass er das nächste Mal gewitzter vorgehen muss -und gewitzter vorgehen wird. Doch was geschieht mit den Hauptverantwortlichen, die 16 Millionen Euro im Jahr als Gehalt bezogen? Sie haben von nichts gewusst und bekommen nach ihrem Rücktritt nochmal 28,6 Millionen (siehe Focus) – dabei wurden sie extra dafür bezahlt, alles zu wissen.

An diesem Betrug des größten Autokonzerns der Welt haben aber auch hunderttausende von „Leistungsträgern“ gut verdient, Gestalten, die sich jetzt beim Flüchtlingswahn groß hervortun, weil es so schön vom wirklichen Sein ablenkt, diesem Betrug verdanken wir unsere Rekordexporte, mit denen wir immer hausieren gehen. Und der schon zuvor vorbestrafte Personalchef dieses Verbrecherkonzerns hat uns einen „Sozialstaat“ beschert, der – ohne dass auch nur ein berühmter Schauspieler dagegen aufbegehren würde – auch den Tod der Kinder der Sanktionierten billigend in Kauf nimmt.

Das ist Lichterdeutschland: außen hui, innen pfui.

Und wehe einer weist auf die Diskrepanz zwischen der jubelnden Begeisterung für vermeintlich syrische Ärzte und der Verachtung gegenüber deutschen Armen hin … ein solcher wird als Nazi sofort aus dem gesunden deutschen lichterdeutschen Volkskörper ausgeschlossen … was zeigt, dass wir aus dem Horror des Dritten Reiches gar nichts gelernt haben.

Ach, was soll man dazu noch sagen?

Nun – was angeordnet ist, was alle sagen …. oder wenigstens sagen sollen: HURRA DEUTSCHLAND!

Wir sind wieder wer.

Und soweit sind wir wieder.

 

 

 

 

 

 

Kultur und Ethik

Über unseren Geist, unsere Seele, echte Meinungsfreiheit und ein wahrhaftiges Leben in echter Verantwortungsbereitschaft

(Aufsatz von W. Oesters; – am 27. Juni 2015 erstmals erschienen auf der zeitkritischen Website „achtgegeben.de“)

 

Seit mehr als einhundert Jahren tritt auf allen möglichen Gebieten etwas in Erscheinung, was ich nur als eine immer wieder aufs Neue kollektiv organisierte Engstirnigkeit bezeichnen kann, nämlich eine auf die inzwischen unzähligen technischen Erfindungen (manche sind zweifellos genial und auch sehr nützlich) immer wieder geradezu fanatisch reagierende Hysterie, die andererseits aber auch – eine kollektive Blindheit für die zahllosen Gefahren in sich birgt, denen die Menschheit seither in zunehmendem Maße ausgesetzt ist bzw. sich nahezu widerspruchslos aussetzen läßt. Nicht nur meine Website, sondern auch viele andere Websites, Fernsehsendungen, Radioessays, Bücher usw. sind längst voll und werden immer doch immer voller von den Beschreibungen der vielfältig zunehmenden Gefahren, die inzwischen längst nicht nur unsere Zivilisation selbst, sondern auch unseren gesamten Lebensraum betreffen, aber kaum etwas ändert, kaum etwas bessert sich bisher. Nein, Vieles droht sich auch derzeit noch weiter zu verschlechtern, zunehmend mehr Menschen sind längst nun auch hier in den reichen westlichen Ländern vom Abrutschen in buchstäbliche Armut bedroht, die Umweltverschmutzung nimmt trotz vieler technischer Verbesserungen weiter drastisch zu, auch der Krieg soll nun auch wieder einmal in Europas Osten der Ukraine geradezu unausweichlich sein und wird daher von vielen Medien auch schon wieder als „geradezu unausweichlich diskutiert“; die Liste von eigentlich haarsträubenden Ungeheuerlichkeit ließe sich noch lange fortsetzen, und all dies wird der Öffentlichkeit offensichtlich mit einer fatalistisch begründeten Selbstverständlichkeit hingenommen, als handelte es sich dabei um unabweisbare Naturgesetze, die sich immer wieder und wieder ereignen müssen. So zivililisiert sind die heutigen Zivilisationen also, daß alle möglichen Barbareien und auch die fortschreitende Selbstzerstörung in Sachen Umwelt bereits als „unabwendbar“ und somit „alternativlos“ gelten, um hier einmal das berühmte Wort der ebenfalls entsetzlich engstirnigen Maggie Thatcher zu gebrauchen!!! – Warnende Stimmen gab es dabei im vergangenen Jahrhundert wahrlich oft genug und es gibt sie auch bis heute, und bis heute finden sie noch immer nur bei Wenigen Gehör; aber – warum ist das so, warum verhält sich die Weltbevölkerung insgesamt bis heute so uneinsichtig, daß man als klar denkender Mensch längst völlig zurecht von einer partiellen Massenverblödung sprechen kann?

Zwei Männer haben innerhalb der letzten hundert Jahre ganz deutlich aufgezeigt, wie es bis heute zu einem solchen Verhängnis kommen konnte; der eine war Herbert Marcuse, der dies freilich zumeist auf solch‘ abgehoben-intellektuelle Art und Weise tat, daß selbst viele Intellektuelle ihre Mühe hatten/haben, ihm auf seinen abstrakten Gedankengängen zu folgen (und das sogenannte gemeine Volk daher weit außen vor blieb), der andere war Albert Schweitzer, vom Volk zwar als großer Humanist und Friedensnobelpreisträger gefeiert, aber offenbar kaum je richtig verstanden wurde. Seine Ideen vom Leben, auch in seinen Büchern immer wieder auf auch für einfache Menschen ganz klar und gut verständlich ausgedrückt, hätten – wenn diese von vielen Menschen auch gelesen worden wären – schon längst sehr sehr Vieles an Leid mit verhindern können. So Vieles an gutem und somit auch äußerst wertvollem Samen hat Schweitzer zum Beispiel in seinem Buch „Kultur & Ethik“ verstreut, daß ich im Folgenden Einiges davon zitieren will, damit endlich einmal klar wird, warum so viele gute Bemühungen um Frieden, um Freiheit, um Gerechtigkeit und nicht zuletzt auch um echten Umweltschutz im weitesten Sinne in unserer Weltgemeinschaft bis heute so oft – auf taube Ohren und – verschlossene Herzen stoßen:

„Politische, religiöse und wirtschaftliche Gemeinschaften sind heute bestrebt, sich so zu gestalten, daß sie größtmöglichste innere Geschlossenheit und damit den höchsten Grad von Wirksamkeit erlangen. Verfassung, Disziplin und was sonst noch zum Technischen gehört, werden auf eine früher unbekannte Vollkommenheit gebracht. Das Ziel wird erreicht. Aber in dem selben Maße hören alle diese Kollektivitäten auf, sich als lebendige Organismen zu betätigen und treten immer mehr in Analogie zu vervollkommneten Maschinen. Ihr inneres Leben verliert an Reichtum und Vielgestaltigkeit, weil die Persönlichkeiten in ihnen notwendig verkümmern.
Unser ganzes geistiges Leben verläuft innerhalb von Organisationen. Von Jugend auf wird der moderne Mensch so mit dem Gedanken der Disziplin erfüllt, daß er sein Eigendasein verliert und nur noch im Geiste einer Kollektivität zu denken vermag…“

Einige Zeilen weiter schreibt er dann: „Für sich und die Anderen setzt der Einzelne voraus, daß mit der Nationalität, der Konfession, der politischen Partei, dem Stande und der sonstigen Zugehörigkeit jedesmal so und so viele Anschauungen in Voraus und und unbeeinflußbar feststehen. Sie gelten als Tabu und sind nicht nur von aller Kritik, sondern auch von der Unterhaltung ausgeschlossen. Dieses Verfahren, in dem wir uns gegenseitig die Qualität als denkende Wesen absprechen, wird euphemistisch als Respekt vor der Überzeugung bezeichnet, als ob es ohne Denken eine Überzeugung geben könnte.
In einzigartiger Weise geht der moderne Mensch so in der Gesamtheit auf. Dies ist vielleicht der charakteristischste Zug an seinem Wesen. Die herabgesetzt Beschäftigung mit sich selbst macht ihn ohnehin schon in einer krankhaften Weise für die Ansichten empfänglich, die durch die Gesellschaft und ihre Organe (bereits) fertig in Umlauf gesetzt werden.“

Wieder ein paar Zeilen weiter schreibt Schweitzer dann noch etwas deutlicher Folgendes über den modernen Menschen: “Die Gesamtheit verfügt über ihn. Von ihr bezieht er als fertige Ware die Meinungen, von denen er lebt, ob es sich nun um die nationalen und die politischen Gemeinschaften oder die des Glaubens oder Unglaubens handelt. Seine abnorme Beeinflußbarkeit kommt ihm nicht als Schwäche zu Bewußtsein. Er empfindet sie als Leistung. In der unbegrenzten Hingabe an die Kollektivität meint er die Größe des modernen Menschen zu bewähren. Mit Absicht steigert er die natürliche Geselligkeit ins Gewaltsame.Weil wir so auf die Urrechte der Individualität verzichten, kann unser Geschlecht keine neuen Gedanken hervorbringen oder vorhandene in zweckmäßiger Weise erneuern, sondern es erlebt nur, wie die bereits geltenden immer größere Autorität erlangen, sich immer einseitiger ausgestalten und sich bis in die letzten und gefährlichsten Konsequenzen ausleben.“

Wieder ein paar Zeilen weiter schreibt Schweitzer schließlich: „Die Überorganisierung unserer öffentlichen Zustände läuft auf ein Organisieren der Gedankenlosigkeit hinaus … – … Mit der eigenen Meinung gibt der Mensch auch das sittliche Urteil auf. Um gut zu finden, was die Kollektivität in Wort und Tat dafür ausgibt, und zu verurteilen, was sie für schlecht erklärt, unterdrückt er die Bedenken, die in ihm aufsteigen … – … Unbewußt schränken die meisten Angehörigen unserer kulturlosen Kulturstaaten ihr Überlegen als sittliche Persönlichkeit ein, um mit dem Gemeinwesen nicht fortwährend in innere Konflikte zu geraten und über immer neuer Anstöße hinwegkommen zu müssen.
Die Gesamtmeinung ist ihnen dabei behilflich, insofern sie ausstreut, die Handlungen des Gemeinwesens seien nicht so sehr nach den Maßstäben der Sittlichkeit, als nach denen der Opportunität zu messen. Aber sie leiden Schaden an ihrer Seele …“ (Zitatende)

Schweitzer liefert in diesem Buch noch so viele weitere äußerst wertvolle Hinweise, daß ich hier nun nicht weiter auf all das eingehen will, was er dort niedergeschrieben hat, sondern allen interessierten Lesern einfach nur empfehlen will, sein Buch doch selbst im Ganzen zu lesen. – Hier an dieser Stelle will ich nur noch Folgendes sagen:

Schweitzer liefert gegen Ende seines Buches aber auch – die Lösung für all die Probleme, die aus den oben geschilderten verhängnisvollen Gesellschafts-Mechanismen (Sie lesen richtig: Mechanismen!!!) für die heute so maschinell-mechanisch orientierte Menschheit resultieren, denn er sagt mit einem ganz leicht verständlichen Satz: „Ich bin Leben, das leben will; inmitten  von Leben, das (auch) leben will.“  Würde diese eigentlich ganz einfache aber unendlich tief bzw. weit reichende Lebensweisheit von uns allen auch wirklich gewürdigt und daher dann auch immer wieder aufs Neue im Alltagsleben angewandt werden, gegenseitiger Respekt würde dann auf einmal wieder zu seiner alles umfassenden und damit wahren Bedeutung gelangen und unzählige Probleme würden ohne viele Umstände bald der Vergangenheit angehören!

Aber, – wir können „natürlich“ auch noch einige Zeit länger so weitermachen wie bisher, und uns nur als die Angehörigen von irgendwelchen gesellschaftlichen Machtapparaten verstehen, die sich – seien sie nun groß oder klein, staatlich oder privatgesellschaftlich organisiert gegenseitig immer erbitterter, ja womöglich auch noch bis hin zur buchstäblichen Vernichtung bekämpfen. Für diesen Fall wünsche ich dann allen daran Beteiligten ein „fröhliches“ gegenseitiges Abschlachten, – ich selbst werde mich auch in Zukunft an solch‘ barbarischem und letztlich schwachsinnig-verantwortungslosem Handeln – nicht beteiligen.

Ein wichtiger Nachtrag:
Vielleicht wird durch diesen Aufsatz hier nun einmal auch ganz deutlich, daß es nicht Egomanie ist, die mich meine Aufsätze immer wieder in Ich-Form schreiben läßt, sondern vielmehr meine persönliche Betroffenheit von all dem zeigen soll, sowie auch meine persönliche Überzeugung für die ich immer auch geradestehe, und dies steht ganz im Gegensatz zu den heute vielfach gebrauchten Redewendungen wie „man tut das nicht“ oder „wir haben uns darauf geeinigt, daß …“, die für mich oft als Leerformeln gelten, weil das jeweilige Gegenüber dabei für mich nur allzu oft – gar nicht mehr als eigenverantwortliches weil selbständig denkendes und handelndes Individuum erkennbar ist, sondern sich vielmehr hinter einer anonymen Masse zu verstecken scheint. – „Corporated identity“ nennt man dieses Massenphänomen heute auf neudeutsch-beschönigende Weise; ich aber meine, daß dieser neumodische bullshit und sein fortwährend gedankenloses Nachplappern letzten Endes wohl eher auch schon den Anfang von Ende der Menschheit bedeuten würde. – Ich mag solche Versteck-“Spiele“ überhaupt nicht; sie sind für mich nur deutliche Anzeichen von gesellschaftspolitischer (und somit nicht zuletzt auch demokratischer) Drückerbergerei, was meines Erachtens somit ganz offensichtlich sowohl menschlicher wie auch politischer Unreife gleichkommt.
Die in unserer Gesellschaft nun so weitverbreitete „Corporated-Identity“-Sichtweise scheint mir dabei längst schon wie ein regelrechtes Gift zu wirken, daß nun auch in mich selbst schon soweit eingedrungen ist, daß auch ich nun mitunter schon den Impuls verspüre, mich vor der Öffentlichkeit dafür „rechtfertigen zu müssen“, daß ich es „wage“, entgegen den allgemeinen Gepflogenheiten ganz offen meine eigene persönliche Meinung zu äußern; – es soll daher das letzte Mal gewesen sein, daß ich zu meinem immer wieder bewußt ganz persönlichen Auftreten hier noch einmal sehr deutlich – meine Meinung sage!
Schluß also mit der „corporated identity“  in ihren heute inzwischen geradezu unendlichen Variationen, diesem insgesamt schon längst immer verlogener werdenden Versteck-„Spiel“ und seinen spätestens am Ende auf deutlichste Weise so mörderisch zusammenwirkenden Befehls-Ketten (!&!&!&!&!) in den nun längst immer mehr hochgerüsteten Armeen dieser Welt; – zeigen wir uns stattdessen lieber als das, was wir in Wirklichkeit sind, nämlich als ganze und somit allerorts und jederzeit uneingeschränkt auf ihre unversehrte Vollständigkeit beharrende FREIE & FRIEDLIEBENDE MENSCHEN!

Ich rufe somit auch nicht etwa zur Gewalt auf, sondern sage im Gegenteil vielmehr:
Zerbrechen wir endlich diese vielfachen, letztlich längst so oft immer wieder nur zu neuer Barbarei führenden Befehls-Ketten der Unmenschlichkeit, vor allem immer wieder gerade auch da, wo wir sie – an uns selbst entdecken, denn – ein persönliches Gewissen und persönliche Urteilskraft sind kein Luxus, den „man sich (angeblich) auch leisten können muß“, sondern Beide bilden zusammen einen außerordentlich wesentlichen, wichtigen (und in Wahrheit obendrein auch unveräußerlichen!!!) Teil des grundsätzlich freien Daseinsrechts eines jeden Menschen auf dieser Welt!!!
Ich meine, es wäre gut, wenn alle Menschen – hierzulande wie auch auf der gesamten Welt hierüber einmal – etwas gründlicher nachdenken und dann auch selbst – womöglich erstmals völlig frei – darüber entscheiden würden.

Post Skriptum vom 30. Juni 2015:

Damit durch meinen Aufsatz oben keine Mißverständnisse entstehen: Es gibt heute auch eine ganze Reihe von „Befehls“-Ketten die selbstverständlich Sinn machen und somit auch ihre Berechtigung haben; bei der Feuerwehr beispielsweise, bei der medizinischen Versorgung im Krankenhaus und auch sonst in allen möglichen Bereichen der Arbeitswelt ist ein gewisser Grad von Organisation nicht nur „durchaus“, sondern sogar sehr sinnvoll (und beispielsweise ein Bäckerlehrling ist auch gut beraten, wenn er auf seinen Gesellen oder den Bäckermeister hört). Wogegen ich mich in meinem Aufsatz oben wende, ist das blinde Befolgen jeglicher Anordnungen, sowie jegliche Art von Bandenbildung (darüber habe ich auch schon in einem anderen Aufsatz geschrieben), bei der sich heute inzwischen oft auch im gewöhnlichen Berufsleben Menschen nur des kurzsichtigen eigenen Gewinns wegen (gerade auch Karrierechancen zählen hierzu) auf mehr oder weniger konspirative Weise gegen Andere zusammenschließen. – Solche Arten von Befehlsketten haben, spätestens wenn sie immer mehr Mitglieder oder gar Nachahmer finden und die Bevölkerung immer mehr schädigen auf Dauer einen geradezu mörderischen Charakter und solche Ketten zu sprengen ist daher auch ein Gebot sowohl von Mitmenschlichkeit als auch von Klugheit.

(Dieser Aufsatz darf, ja soll möglichst viel Verbreitung in möglichst allen Teilen der Welt finden!)

 

 

Meinungsfreiheit – Meinungsvielfalt und Toleranz – Der kleine Unterschied

Ich erachte es für angebracht einige Worte zu Beginn meines Beitrages auszuführen, denn das ist in der heutigen Zeit wichtig und zwingend notwendig um nicht im Nachgang in eine Ecke gedrängt zu werden in der man nicht gerne stehen möchte.
Wer heute eine Meinung sagt oder sogar diese vertritt begibt sich in Gefahr niedergemacht zu werden, es sei denn er verzichtet politisch – gesellschaftliche Tatsachen nicht kritisch zu hinterfragen und sich der Herde von Gutmenschen und deren Ansichten zu unterwerfen und politisch korrekt seine Gedanken zu Papier zu bringen, oder in den PC zu tippen.

Es gab Zeiten da wurden Meinungen und Ansichten leidenschaftlich diskutiert, auch zu schwierigen Themen der Geschichte und der Gegenwart. Heute, so scheint es, gibt es nur noch schwarz und weiß, wer nicht die offizielle politische korrekte Meinung vertritt und diese veröffentlicht, der ist entweder ein Arschloch und wenn es ganz schlimm kommt ein Terrorist, Rassist oder gar ein Nazi.

Und da wären wir schon beim Thema, denn der kleine Unterschied ist, aus welcher politischen – gesellschaftlichen Position man ein Thema bewertet und zum Besten bringt.
Es gilt das ungeschriebene Gesetz, wer die Macht hat, der hat auch das Recht die Dinge so darzustellen wie sie zu sein haben, Kritiker sind da nur unerwünschte Störfaktoren das das mal klar ist und diese Störfaktoren müssen mit allen Mitteln bekämpft werden.

Nun bin ich an den Punkt angekommen wo ich Gefahr laufe von einen Fettnapf in den Anderen zu treten, wenn ich Beispiele ausführe von politisch – gesellschaftliche Tatsachen/Ereignissen der Gegenwart.

Aktuell berichten die Medien über ein kleines Städtchens Namens Freital, nahe Dresden.
Da stehen also 150, manchmal auch 200 Bürger und protestieren gegen Flüchtlinge und Asylbewerber welche in ein nicht genutztes Hotel untergebracht werden sollen.
Und „ausländerfeindliche Parolen“ werden dort auch gerufen. Ja das ist so, Dummköpfe hat es schon immer gegeben, seit Gott den Menschen schuf. Nun das bringt auf jeden Fall Einschaltquoten und die üblichen Schlagzeilen in der Presse.
Die Hintergründe was diese Dummköpfe so empört und auf die Straße treibt, verkommt zur Nebensache, denn dann müsste man als Ursache das Versagen von Politikern auch gleich mit benennen, die geglaubt haben, dass man ganz still und leise eine Entscheidung zu treffen, wie man sie getroffen hat, ohne zu informieren.
Dumm gelaufen, da nützt es auch nichts wenn der Ministerpräsident von Sachsen Medienwirksam am „Tatort“ auftaucht und bessere Informationspolitik verspricht.
Danach setzte er sich in seinen gut beschützten gepanzerten Dienstwagen und fuhr von Tannen, wie es Politiker eben immer machen, was bleibt ist das „Problem“.

Ach ja, weil wir gerade über Politiker-innen reden und den Flüchtlingen und Asylbewerbern. Was unterscheidet denn eigentlich Regierungschefs in den Ländern Europas welche öffentlich sich weigern Flüchtlinge und Asylbewerber in ihren Ländern aufzunehmen von den Dummköpfen aus Freital? Und die Wortwahl und Begründungen in den Medien sind so klar und deutlich wie „ausländerfeindliche Parolen“. Und da ist er, der kleine Unterschied, die einen sind Dummköpfe und für die Anderen gilt das ungeschriebene Gesetz der Macht.

Was haben sich Politiker-innen aufgeregt über die Bespitzelung von Arbeitnehmer-innen durch Wirtschaftslumpen in deren Betrieben. Darüber wird heute gar nicht mehr gesprochen und keiner fragt nach ob sich was geändert hat. Nun gut, dass kann man von der Politik auch nicht erwarten, denn die damals „empörten Politiker-innen“ wurden selbst bespitzelt und weil jeder jeden bespitzelt, haben die Politiker-innen ein Gesetz verabschiedet und wir Alle werden bald bespitzelt. Das hat die Staatssicherheit in der DDR auch gemacht. Der kleine Unterschied zur DDR ist, Heute ist bespitzeln des Volkes demokratisch und rechtsstaatlich, was sich nicht von früher zu heute unterscheidet, dass Volk ist der Feind und muss bespitzelt werden.

Ganz schlimm wird es wenn der kleine Unterschied gar nicht sichtbar wird, den von Mann und Frau. War man doch der Meinung, mehr Frauen an die Macht und die Welt wird besser. Merkel, Christine Lagarde, von der Leyen, Andrea Nahles sind die besten Beispiele dafür, dass die Welt nicht besser geworden ist wenn Frauen Macht haben. Sie verkaufen Waffen, entscheiden über Krieg und Frieden, heben oder senken den Daumen wenn es um die Schicksale von Menschen, ja sogar ganzer Länder und Völker geht und Lügen genau wie Männer in der Politik.
Schopenhauer (deutscher Philosoph 1788-1860) muss es geahnt haben, er sagte einmal über die Frauen: „…. Das Weib sei …… instinktartig verschlagen, falsch, treulos, undankbar, habe einen unaustilgbaren Hang zum Lügen und besitze deshalb keine Eignung zu eidlicher Aussage und ähnliches.…“. Und bevor die weiblichen Leser denken, ich bin ein Frauenhasser möchte mich outen, ich liebe Frauen und das ausschließlich. Sich zur Monogamie zu bekennen ist heute auch nicht ganz einfach weil das bei manchen Menschen den Verdacht nahelegt man habe was gegen die gleichgeschlechtliche Ehe. Ehrlich gesagt kann ich diese überzogene Diskussion über die gleichgeschlechtliche Ehe nicht nachvollziehen.

Diese ganze Diskussion und wie das Thema behandelt wird ist zu einer Heuchelei und Wahlkampfthema von Parteien verkommen. Das Thema gleichgeschlechtliche Ehe wäre wohl kaum so hochgekocht, hätte Irland die gleichgeschlechtliche Ehe per Gesetz legalisiert. Eine sachliche entgegengesetzte Auffassung zur gleichgeschlechtlichen Ehe wird sofort kriminalisiert und als Schwulenhass betitelt, auch eine Form der Toleranz.

Aber es darf doch mal die Frage erlaubt sein, was uns eigentlich verpflichtet, gleiches Gesetz einzuführen? Wenn ein Land sich nach der Gesetzgebung anderer Länder richtet, dann finde ich das ganz schön verlogen. China findet Kinderarbeit auch nicht schlimm, in den USA kann jedes Arschloch sich eine Waffe kaufen und die Todesstrafe haben die auch.
Ich weiß, Vergleiche hinken immer, aber keine käme auf die Idee in Deutschland das auch per Gesetz zu beschließen, oder? Na ja was nicht ist kann ja noch werden.
Wer heute noch an Meinungsfreiheit – Meinungsvielfalt und Toleranz glaubt der ist ein naiver Optimist, denn er will die Realität nicht sehen. Wir befinden uns in einer Gesellschaft wo Meinungsfreiheit – Meinungsvielfalt und Toleranz vorgegaukelt wird und nur geduldet wird, so lange es den Mächtigen dienlich ist.

Die Verteidigung der westlichen Werte bis zur letzten Patrone

Wir leben nicht mehr demokratisch, sondern vielmehr hat sich diese durch den Zusammenschluss von Politik, Wirtschaft sowie Hochfinanz zu einem Faschismus entwickelt. Ja – Faschismus …

Öffentlich-rechtliche Medien tun alles, uns eine repräsentative Demokratie vorzugaukeln. Geheime Netzwerke gegründet von der Wirtschaft sowie der Hochfinanz scheuen vor Mord und Folter nicht zurück um ihre Interessen durchzudrücken. Politikgauner, rhetorisch geschult – sitzen an allen strategisch wichtigen Schlüsselpositionen, um dem Wähler Sand in die Augen zu streuen – und was ganz wichtig ist – eben die demokratische Basis auf ihren Kurs zu peitschen.

Dieses ganze Geschwätz von Demokratie ist nur dazu gedacht um dem Bürger sein Gewissen zu beruhigen, denn Uranmunition, Splitterbomben, Tretminen werden etwa nicht eingesetzt um sich zu bereichern – nein … um eben die westliche Wertegemeinschaft zu schützen und den wahhabitischen Halsabschneidern vor allem Demokratie, Frauenrechte, Kinderrechte, Religionsfreiheit usw. in ihre Länder zu bomben. Die kleine Schicht der Oligarchen – stecken die ganze Welt in Brand, um ihre Interessen knallhart vorbei an allen rechtstaatlichen demokratischen Institutionen durchzudrücken, wobei das Europaparlament, NATO, Weltbank, Gladio, Geheimdienste ihr Werkzeug sind.

Wer sich in den Weg stellt, dem zieht man die zwei vorderen Schneidezähne; und löst ihn anschließend in Batteriesäure auf – so geschehen mit Patrice Lumumba, der erste demokratisch gewählte Präsident des unabhängigen Kongo. Terroranschläge werden ganz gezielt inszeniert, um der politischen Gegenmeinung jeden Wind aus den Segeln zu nehmen. Und wenn die Bande der Meinung ist, dass man jetzt einen Anschlag auf eine Moschee oder eine Synagoge braucht – weil der Zeitpunkt es gebietet, um aus der Strategie der Spannung ein Flächenbrand entstehen zu lassen – dann wird dies umgesetzt, ohne Wenn und Aber …

Und wehe dem der Michel erwacht und erkennt diese Strategie, die ihm lange Zeit an eben diesen Ring hat durch die Arena ziehen lassen – schießt das Establishment mit all seinen bezahlten Schreiberlingen sowie erpressbaren Persönlichkeiten aus allen Rohren – und machen aus diesen Menschen gemeingefährliche Verschwörungstheoretiker, die mit allen Mitteln zu bekämpfen sei, denn sie gefährden die freiheitlich-demokratische Grundordnung. Wenn dann noch eine Bundeskanzlerin in den öffentlich-rechtlichen Anstalten in ihrer Neujahrsansprache vor der „PEGIDA“ warnt – wohl wissentlich, dass dies ein Kind eben dieser gemeingefährlichen Rhetorik, die von der Politik – die bis zur letzten Patrone ihre Werte verteidigen will, in Zusammenwirken, mit der vierten Gewalt gezeugt wurde – dann klingeln bei mir alle Alarmglocken.

Wird es nicht langsam Zeit, auch für die Gesinnungswächter die Augen aufzumachen um diese strukturelle Gewalt, die uns lenkt, beeinflusst, entmündigt, entrechtet usw. den Garaus zu machen? Anstatt Jagd auf angeblich gemeingefährliche Verschwörungstheoretiker oder Pegida-Anhäger hier auf Facebook zu eröffnen, wobei ich auch kein Freund von Letzterem bin. Merkt denn keiner, wie man Euch ganz geschickt von den eigentlichen wahhabitischen Halsabschneidern ablenkt?

Wenn nicht – führt weiter diesen Kleinkrieg und löscht aus Euren Freundeslisten die Mahnwachen-Anhänger und Pegida-Anhäger – vielleicht klappt es ja dann mit der Demokratie. Aber eine Bitte hätte ich noch – setzt diesen Maßstab auch an SPD, FDP, CDU/CSU und Grüne an … Denn durch diese Politik, die mit Sanktionen und Bombenteppiche immer wieder aufs Neue, Eltern kinderlos und Kinder elternlos macht – denen haben wir den ganzen Schlamassel zu verdanken. DANKE!

Bilderberger 2013 – und ihre Erfolge: die Feudalisierung Europas samt Plünderung der Vermögen und Schaffung von Abfallmenschen

Donnerstag, 13.3.2013. Eifel. Früher war alles besser, oder? Hat man ja früher auch schon gesagt, also muss es stimmen. Die Politik zum Beispiel - die war früher besser. Es gab die SPD, die dafür sorgte, dass genug von dem staatliche gedruckten und verbürgtem Geld bei allen Bürgern ankam, die CDU, die dafür sorgte, dass der Geldkreislauf effektiv funktionierte und die FDP, die zwar dauernd regierte dafür aber streng auf die Bürgerrechte achtete. Man konnte sich halt als Bürger zurücklehnen und das Land steuern. Wollte man mehr soziale Gerechtigkeit, wählte man SPD, hielt man aber Dezentralisierung für wichtig, wählte man CDU, damit nicht alle kleinen Gemeinden von dem Moloch Großstadt aufgesogen wurden. Heute ist das anders. Soziale Gerechtigkeit, Dezentralisierung oder Bürgerrechte sind komplett aus dem Angebot verschwunden, wir dürfen wählen, was übrig bleibt: soviel zu der Macht des Konsumenten.

Donnerstag, 13.3.2013. Eifel. Früher war alles besser, oder? Hat man ja früher auch schon gesagt, also muss es stimmen. Die Politik zum Beispiel – die war früher besser. Es gab die SPD, die dafür sorgte, dass genug von dem staatliche gedruckten und verbürgtem Geld bei allen Bürgern ankam, die CDU, die dafür sorgte, dass der Geldkreislauf effektiv funktionierte und die FDP, die zwar dauernd regierte dafür aber streng auf die Bürgerrechte achtete. Man konnte sich halt als Bürger zurücklehnen und das Land steuern. Wollte man mehr soziale Gerechtigkeit, wählte man SPD, hielt man aber Dezentralisierung für wichtig, wählte man CDU, damit nicht alle kleinen Gemeinden von dem Moloch Großstadt aufgesogen wurden. Heute ist das anders. Soziale Gerechtigkeit, Dezentralisierung oder Bürgerrechte sind komplett aus dem Angebot verschwunden, wir dürfen wählen, was übrig bleibt: soviel zu der Macht des Konsumenten.

Wir wissen auch, woran es liegt. Führende Leute aus Politik, Wirtschaft und Medien werden regelmäßig zu geheimen Konferenzen eingeladen – und das schon ÜBER EIN HALBES JAHRHUNDERT LANG! Bilderbergerkonferenzen heißen diese Veranstaltungen und man hat uns versichert, dass dort alles ganz harmlos ist. Die wichtigsten Neoliberalisten der Welt treffen sich dort und besprechen, wie man die Welt schöner machen kann … schöner für den Neoliberalismus. Wer ist dieses Jahr aus Deutschland dabei?

Josef Ackermann. 

Die von Ackermann angepeilte Eigenkapitalrendite von 20 bis 25 Prozent sei nur möglich, „weil er genau weiß, dass die Deutsche Bank ein Systemrisiko darstellt und daher von den Steuerzahlern gerettet würde, falls ein Konkurs droht“.

Paul Achleitner … ehedem Goldman-Sachs, jener Bank, die sich erfolgreich in viele Regierungen eingekauft und den Griechenlanddeal einfädelt hat.

Thomas Enders … ehedem Atlantik-Brücke, jenem Verein, die die Interessen der 200 reichsten US-Amerikaner in Deutschland sichern hilft.

Ulrich Grillo … Präsident des BDI, der sämtliche relevanten Industriezweige Deutschlands und ihre Lobbyisten repräsentiert

Roland Koch … Chef eines Konzerns, der an dem Flughafen des ehemaligen Ministerpräsidenten Roland Koch gut verdient hat. Außerdem bekannt für seine brutalst mögliche Aufklärung:

Im Zusammenhang mit der Spendenaffäre der Bundes-CDU wurde auch eine Affäre der hessischen CDU bekannt. Unter anderem hatten der ehemalige Innenminister Manfred Kanther und der frühere CDU-Landesschatzmeister Casimir Prinz zu Sayn-Wittgenstein mehrere illegale Parteispenden als angebliches Vermächtnis von verstorbenen Juden verbucht.

Roland Koch erklärte, diese Vorgänge seien ihm nicht bekannt gewesen, und er versprach die „brutalstmögliche Aufklärung“. Auf einer Pressekonferenz am 10. Januar 2000 verschwieg er trotz mehrfacher Nachfrage die Rückdatierung eines Kreditvertrags über 2 Mio. D-Mark, der Geldflüsse in der Parteibuchhaltung rechtfertigen sollte

Kurt J. Lauk … Mitglied der Trilateralen Kommission , die dazu dient, gemeinsame kulturelle und strategische Konzepte zu entwerfen und spezifische Formen der Interaktion und Identifikation der Eliten zu erzeugen. Dies schließt ein Bekenntnis zu einer mehr oder weniger liberalen internationalen Wirtschaftsordnung ein.

Der Soziologe und Volkswirt Rudolf Stumberger stellt fest, dass zwischen Wirtschaft und Politik alle Schranken verschwunden sind, und dieses auch an Personen festzumachen ist. Stumberger erkennt Tendenzen der Re-Feudalisierung, d. h. dass neben den offiziellen Strukturen, eben den demokratischen Strukturen, die inoffiziellen Strukturen selbsternannter Eliten zunehmend wieder an Gewicht gewinnen.

Christian Lindner … Euroabstimmungsmanipulierer und Pleitemanager – wie viele der deutschen Bilderberger (siehe eurodemostuttgart). Außerdem: Atlantikbrücke.

Peter Löscher … Trilaterale Kommission. Siehe oben.

Klaus Kleinfeld … sitzt im Steuerungskomittee der Bilderbergerkonferenz, arbeitet gerade in den USA – und ist in Deutschland durch die Siemens-Schmiergeldkassen bekannt geworden.

Wer sich für den Rest interessiert: Worldtruth hat sie alle.

Ob das auch Versager, Kriminelle und Galgenvögel sind, konnte ich auf die Schnelle nicht ermitteln – und außerdem ist ja auch alles geheim. Dient ja nur dem Meinungsaustausch – oder eben der jährlichen Absprache der Strategie zu einer erfolgreichen Errichtung einer neoliberalen Gesellschaftsordnung, die sich politisch durch die Errichtung eines neuen Feudalsystems auszeichnet, das durch die inoffiziellen Strukturen der neuen Elite geschaffen wird.

Aus Erfahrung kann ich sagen: das Treffen ähnelt sehr den üblichen Konzerntagungen, wo nichts weiter passiert, als das der Chef mal mit jenen Leuten kurz direkt reden möchte, die für den Konzern vor Ort arbeiten, um einen persönlichen Eindruck vom Fortschritt der gemeinsamen Arbeit zu bekommen.

So ist es halt: man reist an, erzählt kurz, wie es vor Ort läuft, macht viel Smalltalk in den Pausen, lauscht den anderen beim Vortrag ihrer Erfolgserlebnisse – und fährt dann wieder hochmotiviert nach Hause, weil man weiß, dass man dabei ist … bei dem Jahrtausendprojekt der Auslöschung von Demokratie, Freiheit und Wohlstand in Europa.

Welche Erfolgsmeldungen werden wohl dieses Jahr verkündet?

Einige schöne gibt es aus Griechenland. Sie müssen mit auf die deutsche Liste, weil Deutschland mit seiner Spardiktatur maßgeblich die politische Verantwortung für die Entwicklung trägt.

Hören wir dazu das Neue Deutschland:

Wegen der schweren Wirtschaftskrise und dramatischen Finanzlage arbeiten in Griechenland illegal rund 100.000 Kinder. Das teilte der für Kinderschutz zuständige stellvertretende Ombudsmann Giorgos Moschos am Dienstag mit.

Wiedereinführung der Kinderarbeit in Europa? Abgehakt. Wird auf die restlichen europäischen Staaten übertragen.

Weitere Erfolge meldet die Süddeutsche:

Am Ende war das Bild nur noch schwarz. Damit endet eine 75-jährige Geschichte des staatlichen Rundfunks ERT in Griechenland. 1938 wurde das erste Signal gesendet, am 11. Juni 2013 um kurz nach 23 Uhr das letzte. Die Regierung in Athen hat die Schließung angeordnet – um zu sparen.

Eliminierung der unabhängigen Berichterstattung? Abgehakt. Wird auf die restlichen europäischen Staaten übertragen.

Andere Meldungen kommen aus Italien, siehe Neopresse:

Die italienische Polit-Mafia will jetzt gnadenlos zurückschlagen und dem Pöbel mal zeigen wo der Barthel den Most holt. Das fängt exakt bei der beabsichtigten Reform des Wahlgesetzes an … welche neuen Parteien wie Beppe Grillos fünf -Sterne -Bewegung keine Chance mehr lässt, an die Macht zu kommen.

Verhinderung politischer Alternativen? Abgehakt.

Doch gibt es auch positive Berichte aus Deutschland.

Die privatisierte Post zum Beispiel hat jetzt so effektiv Mitarbeiter abgebaut, dass viele Filialen gar nicht mehr aufmachen (siehe Handelsblatt). Die Post braucht ja auch wirklich nur der Pöbel – andere schicken ihre Chauffeure.

Großer Erfolg im Pharmabereich: was der Patient verordnet bekommt und zu schlucken hat, wird immer direkter in den Konzernzentralen entschieden (siehe Spiegel).

Deutschlands Banken, Versicherer und Bausparkassen? Alles betrügerische Drückerkolonnen mit Aussicht auf Sexreisen, siehe Handelsblatt.

Sie machen ihre Arbeit gut, die Vorgabe, deutsche Vermögen zu vernichten oder ins Ausland transferieren, wird hervorragend erfüllt, vor allem die Konzentration des Volksvermögens auf eine wenige leicht steuerbare „Elite“-Geschöpfe läuft rund, siehe politische Bildung:

Die Armut in Deutschland ist in den letzten Jahren weiter angestiegen. Die Reichen werden immer reicher, die Ärmeren und der Staat hingegen immer ärmer. Dies geht aus dem Entwurf des 4. Armuts- und Reichtumsbericht der Bundesregierung hervor, der für heftige Diiskussionen sorgte und nun vom Kabinett nach viermonatiger Verspätung verabschiedet wurde.
In Deutschland sind rund 13 Millionen Menschen von Armut bedroht, trotz sinkender Arbeitslosenquote und Wirtschaftswachstum. Hingegen gehört den vermögensstärksten zehn Prozent der Haushalte mehr als die Hälfte des gesamten Nettovermögens.

Auch ist man sehr stolz auf die Entwicklung des Rentnermarktes. Die Verarmung der Rentnermassen läuft gezielt weiter und führt – neben menschenrechtsverachtender Arbeitsmarktpolitik – zu einer deutlichen Disziplinierung der arbeitenden Restbevölkerung, siehe Wirtschaft und Gesellschaft:

laut Jahresstatistik der Deutschen Rentenversicherung erhielt 2012 beinahe jeder zweite Rentner weniger als 700 Euro Rente. Rund 50 Prozent der Alters- und Erwerbsunfähigkeitsrentner müssen mit weniger als der Grundsicherung einschließlich Miete und Heizung, mit Hartz IV also, auskommen. Hinzu kommt, dass die Zahl der Minijobber, die älter sind als 65 Jahre, in den vergangenen zehn Jahren um rund 40 Prozent gestiegen ist.

Dem großen Ziel, aus Menschen Abfall zu machen, kommt man immer näher. Der Feudalstaat, der Adel, braucht diesen Abfall halt sehr dringend, um sich deutlich abzuheben und den Rest besser Steuern zu können. Ein Soziologe klärt aktuell über die Mechanismen auf, die dort zum Einsatz kommen.  Seine Argumentation ist strikt logisch – und man merkt, man hat es so oder ähnlich schon vor vierzig Jahren gehört- siehe 3sat:

 „Ökonomischer Fortschritt bedeutet letztlich die Fähigkeit, Dinge, die man früher hergestellt hat, nun mit weniger finanziellem Aufwand und weniger Arbeitskraft herzustellen. So steigt unsere Effektivität. Sobald man das tut, werden Menschen arbeitslos. Denn sie verharren in Tätigkeiten, die weniger effektiv und weniger profitabel sind. Sie können ihren Lebensunterhalt nicht mehr auf ihre traditionelle Art verdienen. Auf diese Weise produzieren wir überflüssige Menschen, menschlichen Abfall“, sagt Bauman.

Wie wird man zum Abfall? In dem man seinen Mitgliedsbeitrag nicht mehr bezahlt:

In der Gesellschaft der Konsumenten, sind Menschen nur so lange wertvoll, wie sie konsumieren können. Der Konsum ist quasi ihr Mitgliedsbeitrag. Der Konsument wird selbst zum Konsumierten, er wird zu einer Ware, die benutzt wird von der Industrie und der Abfallgesellschaft. Ist der Nutzen einer Ware nicht mehr vorhanden, wird sie weggeworfen.

Das unterscheidet ihn von seinem früheren Status als industrielle Arbeitsreserve.

Ein disqualifizierter Konsument hat einen ganz anderen sozialen Status als die industrielle Reservearmee. Ein disqualifizierter Konsument ist völlig nutzlos“, so Baumann weiter. „Ein hoffnungsloser Fall für die Gesellschaft. Wenn man absolut zynisch ist, würde man sagen, unserer Gesellschaft ginge es viel besser, wenn diese armen Menschen, die keine richtigen Konsumenten sein können, einfach verschwinden würden.“

Das merken wir in Deutschland gerade ganz deutlich, dass ist der Hintergrund von Hartz IV. In Wirklichkeit will man in Zukunft gar nichts mehr für Arbeitslose ausgeben – man feilt nur noch an den gesellschaftlichen Rahmenbedingungen, die solch eine Lösung in diesem Jahr bis September nicht zulassen. Dann aber schon – unabhängig davon, wer gewählt ist. Die jahrelange Bilderbergerarbeit zahlt sich halt aus.

„Die Kürzung von Sozialausgaben ist heute die Zielsetzung sowohl rechter als auch linker Politik. Egal welche Partei an die Macht kommt, alle verfolgen das gleiche Ziel: Das Kürzen, Beschränken, Eingrenzen, Verringern von Sozialausgaben, einfach weil sie, wie es heißt, ökonomisch keinen Sinn machen“, so Zygmunt Bauman.

Zygmunt Baumans Ergebnisse würden – so vorgetragen bei den Bilderbergen – wahre Begeisterungsstürme in ihren Reihen hervorrufen, die vor allem eins im Sinn haben: soviel Geld wie möglich so schnell wie möglich abzugreifen, damit man selbst noch lange seinen Konsumbeitrag (inklusive der daraus resultierenden Umweltvernichtung) leisten kann.

Bei den Wegen dazu darf man nicht zimperlich sein – wer will schon gerne als menschlicher Abfall enden?

Darum ist mit Manipulationen des Goldmarktes zu rechnen (siehe Wall Street Journal) oder mit riskanten Investmentgeschäften, die Traumrenditen von 371 % einbringen (siehe Handelsblatt).  Geht irgendetwas schief – keine Sorge, auf der Bilderbergerkonferenz wird man schnell internationale Lösungen finden, den deutschen Steuerzahler zur Kasse zu bitten.

Politischer Widerstand gegen das System ist nicht mehr zu erwarten. Durch die gezielte Vernichtung der familiären Strukturen in Deutschland ist der Bürger einzig und allein auf den Staat angewiesen – jenen Staat, der bewiesen hat, dass er sich jederzeit willkürlich aus der Verantwortung stehlen kann, egal, wer gerade im Auftrag der Organisatoren der Bilderberg-Netzwerke  regiert.  Das macht aus freien Bürgern abhängige Angestellte, die leicht zu kontrollieren sind.

Und die restlichen Abfallmenschen?

Dafür hat man ja die deutsche Lösung parat – in den vierziger Jahren des letzten Jahrhunderts erfolgreich erprobt.

Jeder, der noch Arbeit hat, wird dieser Lösung begeistert zustimmen … aus Angst, selbst zu Abfall zu werden, sollte er mal krank oder alt sein.

Zu gruselig?

Einfach mal die Lebensläufe der Bilderbergerteilnehmer durchgehen, der Elite unserer Gesellschaft – und dann die Frage stellen, wie die wohl zum Umgang mit Abfallmenschen stehen.

Schon kennt man die Zukunft Deutschlands und weiß: früher war wirklich alles besser.

Man hatte noch Zukunft.

 

 

 

 

Eilmeldung: Ordensburg Vogelsang – der Widerstand hat gewonnen! Ein Hoch auf Sven Kraatz!

Mittwoch, 9.1.2013. Eifel. Es gibt gute Nachrichten, Zeit für eine unsere wenigen Eilmeldungen … und das erste Mal, das wir eine gute Eilmeldung haben.

Über die Hintergründe hatten wir schon berichtet:

http://www.nachrichtenspiegel.de/2011/08/08/ordensburg-vogelsang-helft-den-wutburgern-dem-nationalpark-und-der-geschichte-stuttgart-21-in-der-eifel/

Es ging um ein neues Großprojekt – weitab jeglicher Nachbarschaft, weitab jeglicher Öffentlichkeit.

Ein einziger Mensch hat sich dagegen gewehrt: der Wanderführer Sven Kraatz – durch dessen unermüdlichen Einsatz ich erstmal auf die Vorhaben an jenem historischen Ort aufmerksam geworden bin.

Aber – wie in solchen Fällen üblich: das Imperium schlug zurück. Kurzerhand wurde die Ordensburg Vogelsang als „Privatbesitz“ deklariert – für einen öffentlich problemlos zugänglichen, von öffentlicher Hand finanzierten und im Besitz des Landes befindlichen Ort seltsam: der Mann vom Widerstand bekam Hausverbot, man wollte sich das Geschäft nicht vermasseln lassen, träumte schon von superreichen Investoren, die ein Traumhotel dort bauten und nebenbei Reichtum und Wohlstand für den gesamten Funktionärsapparat brachten.

http://www.nachrichtenspiegel.de/2011/08/18/ordensburg-vogelsang-eine-investorenfalle/

 

Der Widerständler jedoch … der sollte in den Knast.

Völlig überraschend urteilten Gerichte vor Ort: das willkürliche Hausverbot ist gültig, niemand darf sich auf dem vom Steuerzahler finanzierten Gelände aufhalten und gegen die weitere Verschleuderung von Steuergeldern oder die Verschandelung eines einmaligen historischen Lernrtes wehren.

Es gab Knast für Meinung:

http://www.nachrichtenspiegel.de/2011/12/18/ordensburg-vogelsang-knast-fur-meinung/

 

Der Vorteil der Akteure: Vogelsang liegt nicht mitten in Stuttgart, sondern weit abgelegen in der Eifel, umgeben von winzigen Dörfern, Wald, Wiesen, Flüssen und Kühen: da protestiert keiner, noch merkt jemand, wenn da ein großes Ding gedreht wird.

Was folgte war: die nächste Verhandlung.

Wieder: Knast.

Ein deutscher Bürger wird von Angestellten deutscher Verwaltungsbehörden verklagt, weil er öffentlich Meinung gegen die von ihnen angedachten Projekte geäußert hat: eigentlich ein Skandal, der viel mehr Aufmerksamkeit verdient hätte.

Aber, wie schon gesagt: da wohnt keiner. Außerdem kennt hier jeder jeden, jeder schätzt die Aufträge, die dort winken – und die kleinen Aufmerksamkeiten, die damit verbunden sind.

Wie es schien, konnten Angestellte des Bundes, des Landes und der Gemeinden in der Tat Eigentum der Bundesrepublik für sich privatisieren und selbstherrlich dort Hausverbote erteilen … ganz so, als handele es sich um eine private Party (von denen es ja dort oben, wie man sich erzählt, schon einige geben soll).

Das Oberlandesgericht Köln war jedoch anderer Meinung – die Generalstaatsanwaltschaft forderte eine Aufhebung des bisherigen Urteils, siehe hier:

Insbesondere bedeutsam für die Wirksamkeit des Hausverbots ist der Umstand, dass sich das gegenständliche Grundstück im Eigentum der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben und damit in öffentlicher Hand befindet. Zwar sind Teile der Immobilie, die in dem Urteil nicht näher konkretisiert werden, der privatrechtlichen Standortentwicklungsgesellschaft  Vogelsang  mbH (SEV) überlassen, nach den Urteilsfeststellungen wird das Hausrecht jedoch von der Bundesanstalt für immobilienaufgaben neben der SEV ausgeübt bzw. die SEV vertritt die Bundesanstalt. Von der öffentlichen Hand beherrschte gemischtwirtschaftliche Unternehmen in Privatrechtsform unterliegen ebenso wie im Alleineigentum des Staates stehende öffentliche Unternehmen, die in den Formen des Privatrechts organisiert sind, einer unmittelbaren Grundrechtsbindung (vgl. Urteil des BVerfG vom 22.02.2011, 1BvR 699/06, Rn. 46). Zwar sind durch das Gericht keine Feststellungen zu den Beteiligungsverhältnissen der SEV getroffen worden, aus der in den Urteilsgründen zitierten Hausordnung ist jedoch die beherrschende Stellung der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben für die Nutzung des Geländes zu entnehmen. Durch die insofern bestehende Grundrechtsbindung werden dem Hausrecht Grenzen gezogen. Zwar ist die öffentliche Hand nicht grundsätzlich daran gehindert, die Handlungsinstrumente des Zivilrechts für ihre Aufgaben-wahrnehmung zu nutzen. Jedoch sind einseitig verbindliche Entscheidungen, etwa die Nutzung des Hausrechts, durch legitime Gemeinwohlzwecke am Maßstab der Grundrechte und des Verhältnismäßigkeitsgrundsatzes zu rechtfertigen (BVerG, a.a.O., Rn. 56). Das Landgericht hätte sich daher insoweit damit auseinandersetzen müssen, ob in den vorliegenden Einzelfällen Grundrechte des Angeklagten, insbesondere die Meinungsfreiheit nach Art.5 Abs.1 GG, den Zugang zu den gegenständlichen Geländeteilen garantieren und gegenüber dem Hausrecht überwiegen.

Art. 5 Absatz 1 Satz 1 GG schützt das Äußern einer Meinung nicht nur hinsichtlich ihres Inhalts, sondern auch hinsichtlich der Form ihrer Verbreitung. Hierzu gehört namentlich das Verteilen von Flugblättern, die Meinungsäußerungen enthalten. Geschützt ist darüber hinaus auch die Wahl des Ortes und der Zeit einer Äußerung. Der sich Äußernde hat nicht nur das Recht, überhaupt seine Meinung kundzutun, sondern er darf hierfür auch die Umstände wählen, von denen er sich die größte Verbreitung oder die stärkste Wirkung seiner Meinungskundgabe verspricht (BVerfG, a.a.O.,Rn.97, m.w.N.).

Dieses Urteil ist nicht nur wichtig für den einsamen Kämpfer für die Meinungsfreiheit – es ist wichtig für alle, die in Zukunft den Verschwendern unserer Steuergelder entgegentreten wollen.

Selten findet man Beispiele dieser Art, wo ein einzelner Mann es schafft, gegen eine ganze Front von staatliche subventionierten selbstherrlichen Provinzfürsten anzugehen … aber man sieht, es geht doch.

Was man auch sieht: noch funktionieren Teile des Staates sehr gut und machen ihre steuerfinanzierte Arbeit, um Bürger vor den Machenschaften anderer steuerfinanzierter Staatsdiener zu schützen … was eigentlich Aufgabe des ganzen Staates sein sollte.

Aber in unserer Zeit der selbstverliebten, machtbesessenen Staatsdiener, die in  Zeiten knapper Kassen die Kunst auf Kosten andere zu leben perfektionieren wollen (nein, Steinbrück hat nichts mit Vogelsang zu tun), ist das ein wichtiges Zeichen.

Stuttgart 21 – da haben wir verloren. Sieht man sich die Kostenexplosion an, dann muss man sagen: da haben mal wieder alle verloren. In Berlin wurde gar nicht erst gekämpft, da wird nur noch gezahlt.

Aber hier in der Eifel … da ist die Welt noch in Ordnung.

Von uns allen hier: beste Grüße und vielen Dank an Helden der deutschen Meinungsfreiheit Sven Kraatz – und sendet bitte diese Bundesverdienstkreuze auch an die Jungs von der Generalstaatsanwaltschaft und vom Oberlandesgericht.

Hier wurde eine sehr wichtige Grenze gesetzt … jedenfalls für die Eifel.

Wir dürfen nämlich jetzt alle wieder aufatmen und können beruhigt an öffentlichen Orten unsere Meinung sagen, ohne fürchten zu müssen, uns ein Hausverbot einzuhandeln … oder letztlich gar wieder als Vogelfreie in Höhlen wohnen zu  müssen, weil die staatliche Angestellten das ganze Land zu Privateigentum erklären wollen.

PS: nicht das ein falscher Eindruck entsteht … der Traum vom Steuergrab Vogelsang ist immer noch nicht ausgeträumt:

Vogelsang fordert dazu heraus, einen außergewöhnlichen Ort und eine großartige Idee aktiv mitzugestalten.

Denkbar sind ein Hotel, Gästehäuser und Ferienwohnungen, Akademien und Bildungseinrichtungen, Sport-, Freizeit- und Kulturangebote.

Da ist noch viel Arbeit zu tun. 

 

Supergau in Westeuropa, die Todesstrafe, minderjährige Sexsklavinnen, russische Verkehrsflugzeuge – normale Nachrichten halt… – 2012.05.24

Alltägliches:

Wir werden alle sterben™:

Wirklich mit einem GAU rechnet in der EU wohl niemand, in Großbritannien soll überdies die Laufzeit der alten AKWs verlängert werden. Ändern könnte sich die Haltung, wenn eine neue Studie von Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für Chemie in Mainz Verbreitung findet und ernst genommen wird. Sie sagen, dass ein GAU nicht nur weitaus wahrscheinlicher sei, als man bislang glaubte, sondern dass gerade Westeuropa weltweit am gefährdetsten für schwere Reaktorunfälle sei.

Anscheinend werden doch einige zu früh gestorben und das dann auch noch ohne Rechtfertigung:

Endgültig bewiesen: Todgestrafter war unschuldig.
Die USA wussten dies, sie versuchten es so lange als möglich zu vermeiden, aber letztendlich musste es geschehen: Es wurde definitiv bewiesen, dass ein zur Todesstrafe Verurteilter und dann auch Hingerichteter nicht schuldig war.

Der Chef-Exorcist des Vatikans macht sich bei seinen Weisungsbefugten unbeliebt:

A teenage girl whose disappearance in Rome has remained a mystery for 30 years was kidnapped for sex parties by a gang involving Vatican police and foreign diplomats, the Roman Catholic Church’s leading exorcist has claimed.

 Das Internet ist ein gefährliches Pflaster:

Viele Blogs verweisen im Rahmen ihrer Artikel regelmäßig auf Filmdateien, die auf externen Servern liegen, zum Beispiel bei YouTube.
Genau das ist dem Blogger und Rechtsanwalt Markus Kompa nunmehr vom Landgericht Hamburg untersagt worden.

 Herr Mowitz mag Herrn Bartsch nicht. Kann ich verstehen:

Der nächste Linke-Vorsitzende eine sozialrassistische Sau, die sich nicht schämt, seine Kandidatur mit dem von ihm mitzuverantwortenden Niedergang der Linken zu rechtfertigen? Er, so sein parteiübergreifender Kalauer der nächsten Wochen, könne den Niedergang der Partei nicht länger mit ansehen. Mit Bartsch als Vorsitzenden, wird das auch keiner mehr lange müssen. Es würde über kurz oder noch kürzer den Tod der Linken in Deutschland bedeuten. Mit Bartsch und Co. als Führungsspitze, lässt die Linke ihre Daseinsberechtigung engültig den Bach runtergehen. Eine S?PD ist schon mehr als genug. Noch eine und das Chaos wäre vollkommen.

Geimpfte Affen bekommen öfters mal Autismus:

Lead investigator Laura Hewitson, PhD, probably dropped a bombshell when she and her colleagues completed a macaque monkey (primates) study of the very same vaccines given to children during 1994-1999, i.e., the Measles-Mumps-Rubella (MMR) vaccine and several Thimerosal mercury-containing vaccines injected into children during that time frame when the autism spectrum disorder skyrocketed.

 Verschwörungszeugs, mit Vorsich zu genießen. Aber unterhaltsam:

Frechheit, die Russen entwickeln ein Verkehrsflugzeug daß funktioniert. Da muß doch was passieren:

Am 9. Mai zerschellte der russische Sukhoi Superjet 100 an einem Berg in Indonesien. Was war passiert? Die erste Auswertung des Voice-Recorders liegt nun vor. Wie RIA NOVOSTI schreibt, habe der Jet keinerlei technische Probleme gehabt – auch das Gelände-Kollisionswarnsystem war funktionsfähig und an. Wurde der Superjet 100 abgeschossen? Von wem? Und warum?

In der Realität von Hernn Fulford passieren auch mal wieder aussergewöhnliche Dinge. Und wieder mein Dank an die Übersetzer von Poltaia.org:

Wir wollen diesen Bericht mit einer speziellen Nachricht an den chinesischen Präsidenten Hu Jintao beginnen: Das chinesische Volk hat den Schöpfer gebeten, ihm einen friedvollen Aufstieg ins Zentrum der Weltbühne zu schenken. Wir haben erfahren, dass Sie versprechen mussten, Armut und Umweltzerstörung zu beenden. Sie sind nun der Präsident über eine der größten Perioden in Chinas langer und glorreicher Geschichte. Aber Sie waren nicht in der Lage, der Armut und Umweltzerstörung ein Ende zu setzen. Wir bitten Sie, den Leuten nicht im Wege zu stehen, welche diese Aufgaben nun erfüllen wollen. Insbesondere wünschen wir, dass Sie aufhören, das illegale und faschistische Obama-Regime mit chinesischem Geld zu unterstützen. Alleine im Jahre 2011 haben Sie 295 Milliarden Dollar an Subsidien gezahlt. Bitte hören Sie damit auf. Vielen Dank.

Herr Laursen glaubt nicht an die menschenverursachte Klimaerwärmung:

Immer wieder benutzen die Illuminaten die Klima-Lüge, eine gelogene von Menschen verursachte CO2-Erderwärmung, als Vorwand für die Reduktion / Vernichtung des Westens. Z. B.halten sie Menschen in Amerika für die schlimmsten Übeltäter, indem ihre Lebensstile den Planeten so schnell “verschmutzen”. In Wirklichkeit ist CO2 als Atmung der Pflanzen als das Gas des Lebens zu betrachten.

Multimedia

Herr Professor Dr. Dr. Wolfgang Berger, dem ich sofort ein Rhetorikseminar bezahlen würde wenn ich es mir leisten könnte, über die Gründe, warum ich es mir nicht leisten kann, ihm das zu bezahlen. Genau genommen über die Tatsache, daß das Zinssystem zwangsläufig scheitern muß und das das wohl jetzt gerade passiert:

Zum Thema Meinungsfreiheit (üble Qualität, aber wichtig):


Mehr dazu hier:
Die Neue Weltordnung schlägt zu

 

Stecker gezogen-Hartz IV Empfänger haben kein Recht auf freie Meinungsäußerung

Beim lesen der Überschrift werden sich einige sagen, wissen wir doch schon lange, dass ist doch nichts neues.

Doch es gibt Meldungen, welche doch einer breite Öffentlichkeit mitgeteilt werden sollten. Um so wichtiger ist dies, wenn die Staatsmacht, in Uniform, zum Einsatz kommt und das Grundrecht auf freie Meinungsäußerung untersagt, ,mit seltsamer Begründung.

In Köln zum Beispiel. In Köln findet seit 2004 (!!!!!) die Montagsdemonstration statt, unter dem Motto „Gegen Hartz IV-Gesetzgebung, Sozialabbau und Missstände aller Art. Und zu einer Demo gehört eben auch das Reden gesprochen werden, was nun aber nach sieben Jahren Montagsdemonstration nicht mehr möglich zu sein scheint. Auf den Montagsdemonstrationen, konnten die Teilnehmer, aber auch Passanten, sich öffentlich äußern, so auch am 09. Januar 2012, was der Staatsmacht nicht mehr gefiel und kurzer Hand, der Verbindungsstecker vom Mikrofon gezogen wurde.

Damit nicht genug, die Anmelderin der Demo, soll nun eine Anzeige bekommen, weil sie nicht selbst den Stecker gezogen hat. Ungeachtet dessen, fand am 16. Januar 2012 die nächste Demo statt. Wieder wurde von der Polizei der Stecker gezogen, mit dem Verweis auf das Landesimmissionsschutzgesetz, was für eine Begründung, nach sieben Jahren Montagsdemonstration.

Sagen wir wie es ist, hier sollen die Streiter für Soziale Gerechtigkeit schlicht weg mundtot gemacht werden. Man stelle sich vor, die Polizei zieht den Stecker bei einer Demo von Presse und Medien. Was für ein Geschrei, was für ein Skandal, wochenlang wäre dies das Top Thema in der Öffentlichkeit. Die Freiheit zur freien Meinungsäußerung ist eben nicht für alle Bürgerinnen und Bürger, verbrieftes Grundrecht. Man kann nur hoffen, dass die Veranstalter sich nicht einschüchtern lassen und weiter MUTIG auf die Straße gehen.

Wenn Ich 3 Minuten Redezeit in den Massenmedien hätte

Nachdem ich auf http://www.infokrieger.blog.de/ den grosssartigen Text „wenn ich 3 Minuten Redezeit in den Massenmedien hätte…“ gelesen habe, fand ich die Idee so gut, das ich meinen neusten Text auch gern in der Form verfassen wollte:

Guten Tag meine lieben Freundinnen und Freunde
Es ist Zeit aufzustehen und etwas zu tun. Wie lange wollen wir uns noch gefallen lassen, das von unseren gewählten Volksvertretern über unsere Köpfe hinweg Dinge beschlossen werden, die weder mit dem gesunden Menschenverstand, noch mit dem Gerechtigkeitsempfinden eines Großteils der Bevölkerung etwas zu tun haben? Unsere Bundesregierung ist von uns gewählt und von uns finanziert worden, um UNSERE Interessen zu vertreten und in unserem Namen Entscheidungen zu treffen, aber was „da Oben“ entschieden wird, könnte Ich weder mit meinem Gewissen vereinbaren, noch werden auch nur im Mindesten meine Interessen berücksichtigt. Stattdessen wird Politik für einen kleine Klientel Spitzenverdiener und gewissenloser Gewinnmaximierer gemacht, wären das Volk immer weiter ausgeplündert und in immer neue Kriege gezwungen wird.
Ich frage Euch, wer will denn nach Afghanistan und „Deutschland am Hindukusch verteidigen?“
Wer will denn die Unternehmensgewinne maximieren und die Megakonzerne entlasten, damit Sie hinterher doch keine Arbeitsplätze schaffen?
Wer will denn das die Bundesbahn privatisiert und für ein Butterbrot verschleudert wird?
Wer will denn offene Grenzen und eine „Liberalisierung der Märkte und einen freien Welthandel“ damit wir sämtlichen Sperrmüll von sonst wo kaufen können und im Gegenzug hier ein Laden nach dem Anderen zu macht, weil es ja in Deutschland noch nicht wieder möglich ist für 1,50 Euro Stundenlohn im Accord zu produzieren, wobei wir ja mit den 1-Euro-Jobs auf dem besten Wege dazu sind mit Bangladesh und Indien konkurrieren zu können.
Wer will denn immer schärfere Überwachungsgesetze und erzählt uns von einer Terrorgefahr, die es überhaupt nicht gibt?
Wer will uns denn mit Chips ausrüsten, die wir bisher nur bei unseren Hunden eingesetzt haben? Es muss uns allen klar werden, das die ganzen Sicherheitsgesetze einzig und allein dafür sind, uns noch weiter am Gängelband zu führen.
Wer will denn, das Familien schon in 3. Generation Sozialhilfe oder Hartz4 beziehen, weil die Kinder keine Chance auf Bildung und Ausbildung haben? Stattdessen sagt unser Bundespräsident, wir müssen uns um die Eliten in Deutschland kümmern, ich sage das ist völliger Unsinn, die Eliten kommen ganz alleine klar, wir müssen uns um die Schwächsten in der Gesellschaft kümmern nichts Anderes Herr Köhler.
Wer braucht ausländische Fachkräfte in Deutschland und will dafür die Gesetze lockern? Ich sage, das dass einzig und allein dem nutzt, der eine möglichst kritiklose Bevölkerung will, denn entwurzelte Leute die zwar fachlich auf der Höhe sind, aber in einem fremden Land die Sprache nicht richtig sprechen, werden auch nicht für Ihre Rechte demonstrieren. Bildet verdammt noch mal unsere Kinder vernünftig aus und bringt unsere Schulen in Ordnung, dann haben wir Fachkräfte ohne Ende und eine mündige, aufgeweckte Bevölkerung dazu ,nur das ist nicht im Sinne der Bundesregierung.

Es läuft einiges falsch in Deutschland und vielleicht wird es wirklich langsam Zeit, das wir mal wieder richtig auf die Strasse gehen und wenn es gar nicht geht, dann müssen wir unsere Regierung halt zum Teufel jagen, Ihr brauch uns, aber wir brauchen Euch nicht zwingend liebe Politiker, denn wie die mutigen Leute in der ehemaligen DDR schon 1989 richtig bemerkt haben:
WIR SIND DAS VOLK !!!

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