Medizin

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BK5 Lanka entlarvt Drosten als Betrüger

Dr. Barbara Kahler

Molekularbiologe Dr. Stefan Lanka hat Prof. Drosten angezeigt: Wissenschaftsbetrug – danach hat Prof. Drosten Steigerung + Globalisierung der chinesischen Seuchenpanik ausgelöst und bewirkt – vorgegebene Regeln wissenschaftlichen Arbeitens missachtet

Wichtig: sich klar machen, dass weltweiter Seuchenpanik die Überzeugung zugrundeliegt, es gebe krankmachende Viren

Bisher genauso unbewiesen wie ganze Infektionstheorie – Denkmodell von den ansteckenden Krankheiten
Schweinegrippe 2009:

Mehrheit der Bevölkerung wollte sich gegen behauptete Viren der Schweinegrippe impfen lassen

Impfstoffe konnten nicht in übliche Fertigspritzen abgefüllt werden – erstmals neuartiger Wirkstoffverstärker verwendet – Nano-Partikeln – konnte erst kurz vor Impfung zugesetzt werden (technische Gründe)
Diese Wirkstoffverstärker, Adjuvanzien, ohne die ein Impfstoff seine Wirkung nicht entfalten könnte, waren ungetestet
Folge: 93% der Bevölkerung lehnte Impfstoff ab – Pandemie-Planung gescheitert

Beteiligte Pandemie-Planer / Seuchenveranstalter haben aus Versagen gelernt:

Analysierten Ursachen + publizierten Erkenntnisse + Empfehlungen in Ausgabe 12 Dezember 2010 des Bundesgesundheitsblattes unter dem Titel: „Pandemien. Lessons learned“:

Sicherstellung, dass Experten sich in öffentlichen Diskussionen nicht widersprechen
Frühzeitige Einbindung von Leit- und sozialen Medien
Kontrolle des Internet – Verhinderung von Kritik an Maßnahmen
Für uns: Was haben wir aus der Schweinegrippe-Pandemie-Veranstaltung gelernt? Massenhafter Protest hat damals etwas bewirkt –

Was ist heute? Wir haben diktatorischen Ausnahmezustand – symbolisiert durch Maulkorbzwang

Volksverhetzung, Beleidigung, üble Nachrede
Weiter haben wir Verunglimpfung wissenschaftlich begründeter Kritik als Fake News

Dr. Lanka hat hier einen Vorstoß unternommen um einen der sogenannten Experten auf den Prüfstand zu holen →

Untersucht, wie es zu Globalisierung der Virus-Panik durch Prof. Drosten kam:
Prof. Drosten von Berliner Charité behauptet, dass er ab dem 1.1.2020 genetisches Nachweisverfahren entwickelt hat, mit dem Anwesenheit des neuen Corona-Virus im Menschen zuverlässig nachgewiesen werden kann

WHO hat dieses Nachweisverfahren am 1.2020 den Chinesen + allen Nationen als zuverlässiges Testverfahren empfohlen
Das war 3 Tage bevor chinesische Wissenschaftler am 1.2020 die beiden ersten Gensequenzen als Vorschlag veröffentlicht haben –

Chinesische Virologen sagen in Publikation, es gäbe noch keine Beweise, dass die Gen-Stückchen tatsächlich Krankheiten auslösen können
Name der zusammengesetzten Gen-Stückchen: 2019-nCoV

Also: Prof. Drosten benützte wissenschaftlich nicht geprüfte Daten für seinen schnell globalisierten PCR-Test des 2019-nCoV,
das am 7.2.2020 unter Mitwirkung von Prof. Drosten in SARS-CoV-2 umbenannt wurde.

Eindruck in Öffentlichkeit, dass in China tatsächliches gefährliches SARS-Virus entdeckt wurde
Steigerung der Massenpanik
Zu diesem Zeitpunkt sagten alle direkt beteiligten Virologen und sagen bis heute,
dass es keine Beweise gibt, dass dieses neue Virus tatsächlich Krankheiten auslöst

Dr. Lanka sieht damit bewiesen, dass Prof. Drosten
die klar erkennbare Grenze wissenschaftlich gerechtfertigten Handelns
zu einer klar erkennbaren Betrugstat überschritten hat.
Seit 1998: Regeln wissenschaftlichen Arbeitens weltweit definiert – gelten in allen Ländern und in allen Disziplinen:
– Überprüfbarkeit
– Vorhersagen ermöglichen

Prof. Drosten hat Angebot von Lanka für gemeinsame Kontrollexperimente abgelehnt!

Anderer Kontrollversuch: Mit demselben Testverfahren Proben von Menschen mit anderen Erkrankungen testen, mit Proben von Gesunden, von Tieren und Pflanzen zu testen und vergleichen.

ANGEBOT: Dr. Lanka hat Kontrollexperiment entwickelt, bei dem
Ausrede ausgeschlossen ist, verwendetes Probenmaterial wurde zuvor oder während des Versuchs verunreinigt
Übernimmt Kosten für Durchführung, wenn er und neutrale Beobachter bei Testdurchführung anwesend sein dürfen
Jeder Schritt dokumentiert wird
Melden beim Verlag: Link im Volltext angeführt

Frage: Testverfahren von Prof. Drosten weist nur Teilbereiche von zwei Genen nach – aus insgesamt zehn Genen des behaupteten Corona-Virus.

Dr. Lanka – ganz wichtig:
Nachweis von nur kurzen Gen-Stückchen kann niemals Anwesenheit eines intakten, vermehrungsfähigen Virus beweisen
Stoffwechsel bringt ständig große Menge RNA-Gen-Stückchen beliebiger Zusammensetzung hervor, die nicht in Chromosomen auftauchen

Daher: Einfordern der Kontrollversuche entzieht Grundlage für Corona-Hysterie und Angst vor angeblichen krankmachenden Viren.

Helfen wir Dr. Lanka – gehen wir zusammen!

Oldenburger Ärztin äußert sich kritisch zu Corona, Die Menschheit an der Leine der gekauften Wissenschaft, der gekauften Medien und der Lobby abhängigen Politik, Vernünftiger Widerstand ist nötig

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Eine so mutige großartige Kollegin, die sich die derzeit so nötige Wahrheit zu sagen getraut! Vielen Dank!!

Überall sollen wir die Leitlinien, die auch durch gesunde Lebensweise heilbare Erkrankungen, mit teuersten Medikamenten, Leitlinien-gerecht behandeln, nur wenn die Leitlinien das Geschäft begrenzen, wie die Leitlinien über Elektromagnetische Felder, die auch den Mobilfunk und 5G betreffen, dann sind sie uninteressant und keine Zeitung schreibt darüber. Denn dort kann man lesen, dass Medikamente zur Therapie für EMF Geschädigte sogar schädlich sein können:

europaem-emf-leitlinie-2016 Es gibt sie ja, die großartigen ehrlichen Forscher und Kollegen der Medizin. Wir hören sie ja täglich, so wie Prof. Streeck, Prof.Homburg, Prof. Sucharit Bakhdi, Dr.Bodo Schiffmann, Dr.Wodarg, Prof. Klinghardt, Dr.Köhnlein, Prof. Kniut Wittkowski, Prof. Haditsch und unzählige andere wertvolle großartige, mutige Kollegen!! Das macht Mut. Doch braucht es eine Analyse, um Fehler festzustellen:

DIE MENSCHHEIT AN DER LEINE DER DRITTMITTELFINANZIERTEN WISSENSCHAFT, DER GEKAUFTEN MEDIEN UND DER LOBBYABHÄNGIGEN POLITIK

Bild: pixabay.com CCO

Ja es kann so weit kommen, die Menschheit wird an der Leine der Drittmittelfinanzierten Wissenschaft in eine erhebliche Wirtschaftskrise geführt. (Quelle: msn.com/de, ndr.de, sueddeutsche.de, zeit.de, science.orf.at). Auch wenn es jedem eigentlich klar sein müsste, dass der der zahlt anschafft, und der der zahlt letztlich etwas davon haben möchte, wenn er Forschung z.B. finanziert, die Ergebnisse, die oft, wenn sie nicht den Wünschen der Auftraggeber entsprechen, sie wandern häufig in die Schubladen und es werden nur die Ergebnisse veröffentlicht, die entsprechenden Gewinn versprechen. Das Problem dabei ist, dass dabei nie Gesundheit entstehen kann, ein Gut, das wir jetzt mehr brauchen als je zuvor.

Auch die Medien sind werbefinanziert und können nur Gewinn bringende Information bringen. (Quelle: bpb.de). Vor Jahrzehnten wurde sogar die Muttermilch als schädlich für die Kinder gehalten, weil die Babynahrungsindustrie leben wollte, die Muttermilch DDT enthalten sollte und deshalb die künstliche Babynahrung besser sein sollte. Wenn Politik, Bevölkerung und Medien, die Profit induzierte Wissenschaft jetzt befragen, dann kann man die Situation am besten mit einer Impfung lösen. Wie immer beim Geschäft, seien es große Autos, teure Versicherungen oder eben teure Medikamente, je mehr Angst, desto besser. Die Medien verkaufen sich durch Angst und schlechte Nachrichten besser, und auch die Pharma-Industrie freut sich auf satte Gewinne durch die Krise. Die Spezialisten, die am besten an einer fragwürdigen RNA Impfung verdienen, die werden von den Regierungen zu Experten gemacht. Ein Epidemiologe kennt die Ausbreitung der Viren besser als ein Virologe, aber das bringt kein Geld. Die besten Epidemiologen der Welt, wie Prof. Ioannidis kann man nur auf YouTube sehen, das erinnert an Fremdsender vor vielen Jahren und erinnert auch an Westsender in der früheren DDR, obwohl eigentlich alle Welt auf fundierte beruhigende Nachrichten wartet: youtube.com Der Ausdruck „Verschwörungstheoretiker“ stammt vom CIA und sollte unliebsame Recherchen über z.B. über den Tod von von John.F.Kennedy verhindern. (Quelle: konjunktion.info/2014/10/das-argument-verschwoerungstheorie-und-sein-cia-ursprung/).

Die Wahrheit, die haben wir gekauft
damit alles in unserem Sinne lauft
Wenn jemand andere Dinge sagt
wird denunziert und rasch verklagt

Wer nicht in unserem Sinne denkt
und wird von Wahrheit gar gelenkt
er wird Verschwörungstheoretiker genannt
der wird verbannt, später verbrannt

Im Mittelalter und auch später
werden Denker zum Verräter
die Verschwörer wollen wir schützen
dann können sie uns später gut benützen

China die Menschen einsperrte
das ist bei uns das Verkehrte
In China ist die Luft
so schlecht wie in der Gruft

und alle romanischen Staaten,
die waren schlecht beraten
die haben China imitiert
damit den Menschen nichts passiert

Die Menschen hatten sonnenlose Ausgangssperren
sie sollten die Angstmeldungen der Medien verehren
und sich auf keinen Fall wehren
die Kritiker sollten sich bekehren

Die Macher haben so manches nicht kapiert
dass man so die Gesundheit verliert
wenn man eine Ameise durch die Lupe erblickt
dann ist es klar, dass man erschrickt

Denn die vergrößerte Gefahr
die steigert sich so fürwahr
wenn man alle Influenzatoten berichtet
so ist Angst und Geschäft gut gerichtet

wenn man für Coronadatenfälschung bezahlt
wird der Schaden viel größer ausgemalt
die Impfungen sind das Zukunftsgeschäft
Medikamentenreduktion ist der Industrie nicht recht

denn die Menschen wollen lieber leben gesund
und nicht mehr werden kugelrund
und schleppen zweihundert Pfund
das wird ihnen bald zu bunt

sie wollen selbstständig denken
sie lassen sich durch die Medien nicht lenken
und die WHO
die wollte das so

Auf eins zwei und drei
ist die Menschheit frei!

 

Medizin

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Wie die moderne Transplantationsmedizin Leben vernichtet: über den Einfluss der nationalsozialistischen Kultur auf die Medizinethik

Montag, 5.3.2012. Eifel. Dank eines Lesers hatte ich am Wochenende zu tun - es war Zeit, sich mal wieder mit dem Tod zu beschäftigen. Sie wissen ja: wir alle müssen sterben, glauben aber nicht daran. Die moderne Medizin erst recht nicht. Sie hält den Tod für ein Versehen, einen Unfall, einen großen Fehler in der Welt, den es auszumerzen gilt. Aber seien wir mal ehrlich: der Tod ist ganz normal. Alles stirbt um uns herum. Der Tod ist biologisch, ökologisch und völlig natürlich. Wahrscheinlich ist er auch nicht der Sprung ins absolute, beängstigende  "Gar Nichts" der Religion des dogmatischen Materialismus sondern nur ein weiterer Schritt zu anderen Formen der Existenz. Wäre es nicht so - wir würden den Teufel tun, unser Leben im Straßenverkehr oder auf dem Schlachtfeld in Gefahr zu bringen - und die Nahtodesforschung hat hier einige vielversprechende Erfolge erzielt - genug, das wir uns entspannt zurücklehnen können und uns um unser echtes, eigenes Leben zu kümmern. Leider hat die Religion des dogmatischen Materialismus etwas dagegen - sowohl etwas dagegen, das wir uns entspannt zurücklehnen, als auf, das wir uns um unser eigenes Leben kümmern. Wir könnten auf die Idee kommen, uns von dieser Religion zu verabschieden und uns unsere eigenen Wege suchen - das geht ja nun mal gar nicht.

Montag, 5.3.2012. Eifel. Dank eines Lesers hatte ich am Wochenende zu tun – es war Zeit, sich mal wieder mit dem Tod zu beschäftigen. Sie wissen ja: wir alle müssen sterben, glauben aber nicht daran. Die moderne Medizin erst recht nicht. Sie hält den Tod für ein Versehen, einen Unfall, einen großen Fehler in der Welt, den es auszumerzen gilt. Aber seien wir mal ehrlich: der Tod ist ganz normal. Alles stirbt um uns herum. Der Tod ist biologisch, ökologisch und völlig natürlich. Wahrscheinlich ist er auch nicht der Sprung ins absolute, beängstigende  „Gar Nichts“ der Religion des dogmatischen Materialismus sondern nur ein weiterer Schritt zu anderen Formen der Existenz. Wäre es nicht so – wir würden den Teufel tun, unser Leben im Straßenverkehr oder auf dem Schlachtfeld in Gefahr zu bringen – und die Nahtodesforschung hat hier einige vielversprechende Erfolge erzielt – genug, das wir uns entspannt zurücklehnen können und uns um unser echtes, eigenes Leben zu kümmern. Leider hat die Religion des dogmatischen Materialismus etwas dagegen – sowohl etwas dagegen, das wir uns entspannt zurücklehnen, als auf, das wir uns um unser eigenes Leben kümmern. Wir könnten auf die Idee kommen, uns von dieser Religion zu verabschieden und uns unsere eigenen Wege suchen – das geht ja nun mal gar nicht.

Damit kommen wir zum eigentlichen Problem der ganzen Geschichte: zum deutschen Arzt. Der hat politisch eine ganz besondere Ausprägung – eine große Begeisterung für den Nationalsozialismus. Das erste Mal bin ich vor 25 Jahren drauf gestoßen, als mir ein Dokument in die Hand fiel, in dem führende Funktionäre dem „Führer“ zum Geburtstag gratulierten, jenem „Führer“, der Deutschland von der „Vorsehung“ geschenkt wurde. Der Vertreter der Ärzteschaft hat ausdrücklich darauf hingewiesen, das der Nationalsozialismus jene politische Strömung war, die der Ärzteschaft genau jene Stellung im Volke verschaffte, die sie selbst meint, verdient zu haben. Diese Anschauung fand breite Zustimmung innerhalb der Ärzteschaft – keine andere Berufsgruppe hatte eine so hohe Mitgliedsquote bei der NSDAP:

Leicht entsteht der Eindruck, die medizinischen Verbrechen im Nationalsozialismus seien nur von einigen wenigen gewissenlosen Ärzten begangen worden, die sich von der NS-Ideologie verführen hatten lassen. Dabei wurde Hitlers Machtergreifung von vielen freudig begrüßt: 45% aller Ärzte traten nach 1933 in die NSDAP ein. Im gleichen Jahr gingen die beiden größten ärztlichen Standesorganisationen, der Hartmannbund und der Deutsche Ärztevereinsbund, mit dem Nationalsozialistischen Deutschen Ärztebund (NSDÄB) ein Bündnis ein. „Viele deutsche Ärzte haben sich im Ersten Weltkrieg bereits an energisches ,Durchgreifen‘ und Missachtung der Patientenrechte gewöhnt, schon lange vor 1933 den späteren nationalsozialistischen Herrschern bereitwillig, ja begeistert angedient“, schreibt der Arzt und Medizinhistoriker Till Bastian in seinem Buch „Furchtbare Ärzte“.

Der Arzt als leitende Autorität in der Gesellschaft – die Stellung möchte er heute noch haben … und hat er auch. Vor allem finanziell. Schauen wir näher hin, werden die Zahlen noch erschreckender:

Bei Addition sämtlicher Ärzte, die Mitglied in der NSDAP und/oder in einer anderen Parteiorganisation oder -gliederung (zum Beispiel SA, SS, HJ, NSKK) waren, ergibt sich für die knapp 6 000 rheinischen Ärzte der erstaunliche und erschreckende Wert von exakt 74 Prozent. Kater hatte 69,2 Prozent errechnet. Demnach waren drei Viertel aller Mediziner im Rheinland in irgendeiner Weise institutionell mit dem NS-System verflochten. Wohlgemerkt: Einen Zwang hierzu gab es nicht.

Ein Großteil der deutschen Naziärzte hatte die Entnazifizierung unbeschadet überstanden … und prägten fortan die Medizinerausbildung der Bundesrepublik. Im Vergleich nun die anderen „anfälligen“ Berufsgruppen –  Lehrer und Juristen:

Etwa 25 Prozent der deutschen Lehrer traten von 1933 bis 1945 der NSDAP bei; auch die Juristen – gemeinhin als besonders „anfällig“ eingeschätzt – überschritten diesen Prozentsatz nie. 

Der Nationalsozialismus und das nationalsozialistische Denken sind für gewissen Berufsgruppen interessant – Berufsgruppen, die gerade in der Phase der Industrialisierung zu Macht und Einfluss gekommen sind, Berufsgruppen, die in der Bundesrepublik Deutschland den Bundestag dominieren und uns vielleicht gerade deshalb gnadenlos Hartz IV beschert haben – das erste Gesetz der BRD, das alte Naziphantasien vom „Parasiten“, vom „unnützen Esser“  wieder lebendig gemacht hat.

Aber bleiben wir bei den Ärzten. Ihre Stellung – schaut man sich das Bild in den deutschen Medien an – ist seit der NS-Zeit unverändert geblieben:

„Der Arzt ist berufener weltanschaulicher Lehrer und Erzieher, der Arzt ist berufener Politiker sowie politischer Lehrer und Erzieher des Deutschen Volkes“

So Dr. med. Peltret von der Führerschule der deutschen Ärzteschaft in Alt-Rehse.

Der Nationalsozialismus erlaubte den Ärzten Versuche, die sonst nur an Kaninchen möglich waren – das fand die breite Zustimmung der männlichen deutschen Ärzteschaft. Der Arzt wurde Halbgott in Weiß, und weil er ein Halbgott ist, bezahlen ihm die Krankenkassen auch heute noch göttliche Honorare. Die kassenärztlichen Vereinigungen achten darauf, das die beitragsfinanzierten Fürstentümer nicht durch preisgünstigere Modelle (oder gar durch billige Konkurrenz aus dem Ausland) bedroht werden – den Status, den der Führer dem Arzt in der Gesellschaft verliehen hat, verteidigt er sehr erfolgreich auch in der bundesrepublikanischen Gesellschaft sogar gegen jede marktwirtschaftliche Idee von Wettbewerb.

Schauen wir doch einmal, was der materialistische Arzt so tut, wenn die Gesellschaft ihm nicht auf die Finger schaut. Der Spiegel hat dazu etwas zusammengetragen:

Zu Forschungszwecken kastrierte beispielsweise der Obermedizinalrat Dr. med. Horst Schumann mindestens 152 Versuchspersonen durch Röntgenstrahlen, beobachtete im Block 28 der SS-Untersturmführer Prof. Dr. med. Dr. phil. Johann Paul Kremer die „Veränderungen im menschlichen Organismus unter Einwirkung des Hungers“, insbesondere die Schrumpfung der Leber, operierte SS-Sturmbannführer Dr. Eduard Wirths, um in Übung zu bleiben, „Krebsverdächtige“.

Andere SS-Ärzte in Auschwitz injizierten gesunden Häftlingen Eiter, fügten ihnen Brandwunden zu, experimentierten mit Drogen, Röntgenkontrastmitteln und Elektroschocks. Bei vollem Bewußtsein mußten junge Frauen die äußerst schmerzhafte Einspritzung sterilisierender Substanzen in die Gebärmutter erdulden. Alle diese, häufig tödlichen („terminalen“) Menschenversuche galten als wissenschaftliche Forschung. „Sie nahmen uns“, erinnert sich eine überlebende griechische Jüdin, „weil sie keine Kaninchen hatten.“

Wir finden hier auch eine Sprache wieder, die unlängst in Deutschland durch Hartz IV eine Wiedergeburt feierte: die Sprache der Unmenschen:

Die Ermordung hieß offiziell „Desinfektion“ oder „Sonderbehandlung“. Von den Gaskammern sprach man ohne Spott als „Zentralkrankenhaus“. Getötet wurden „Untermenschen“ und „lebensunwertes Leben“.

Tausende von „Ballastexistenzen“, „menschlichen Hülsen ohne Verstand“, „geistig Tote“ ließen die Ärzte Heinrich Bunke aus Celle und Aquilin Ullrich aus Stuttgart (mittlerweile beide 73 Jahre alt) im Rahmen der „Aktion T4“ 1940/41 in die Gaskammern der Tötungsanstalten von Bernburg und Brandenburg schaffen. Sie beaufsichtigten den Massenmord, drehten den Gashahn auf, fälschten die Totenscheine. Man hat sie, im letzten Jahr, nach 20jährigem Hin und Her, zu jeweils vier Jahren Gefängnis wegen Beihilfe zum Mord verurteilt. Sitzen müssen sie nicht.

Die Täter durften noch jahrelang ungestraft weiter praktizieren. Niemand kann bis heute die Frage beantworten, welche „Ballastexistenzen“ sie während ihrer Lebensarbeitszeit noch entsorgt haben – niemand forscht in ihren Patientenakten nach, ob sie nicht nach Kriegsende weiter im Sinne ihres Parteiprogramms gearbeitet haben. Es war keine kleine Gruppe von Verrückten, die dort an Menschen herumexperimentierten, es war die absolute Mehrheit der männlichen deutschen Ärzteschaft, die diesem Wahn anhing …. und deren Spuren man bis heute nachverfolgen kann. Doch bleiben wir zuerst noch einmal in der Vergangenheit.

Was wenig Aufsehen fand – und noch heute kaum bekannt ist: es waren nicht die Juden, die zuerst mit der „Sonderbehandlung“ überzogen wurden, die Vernichtung begann ganz woanders, siehe Süddeutsche:

Schwach und einsam – im Sommer 1939 konnten solche Eigenschaften für Psychiatriepatienten in Deutschland ein Todesurteil sein. Es ist die Zeit der ersten Massentötungen der Nationalsozialisten. Sie nehmen vieles voraus, was später beim Genozid an den europäischen Juden fortgesetzt wird. Opfer sind Behinderte und Psychiatriepatienten. Getötet werden vor allem Kranke, von denen sich die Nazis keinen ökonomischen Nutzen erwarten. Frauen sind fast doppelt so oft Opfer wie Männer. Pflegebedürftige, sozial isolierte oder unruhige Patienten trifft es am häufigsten.

Es war der Arzt, der sich dem leidenschaftlichen Kampf gegen die „Ballastexistenzen“ gewidmet hatte. Den Volkskörper von Krankheit zu befreien, hieß, kranke Existenzen unverzüglich auszurotten, die vollständige Machtausübung über den Körper der Patienten betrachtet er als sein natürliches Recht – im Namen von „Wissenschaft“ und „Fortschritt“.

Das Buch „Ärzte als Hitlers Helfer“ von Michael H.Kater führt uns nun in die Realität der Berliner Republik des 21. Jahrhunderts:

Dass Kater sich in seinem Buch auch ausführlich mit dem Kostenfaktor von Kranken beschäftigt, der in der NS-Zeit ein wichtiger Aspekt für die Vernichtung `unwerten Lebens` darstellte, gehört für Schumacher zu den Stärken des Buchs. Denn gerade die Kosten und Effizienz von Medizin spiele in der Gegenwart wieder eine wichtige Rolle im Gesundheitssystem, insofern biete das Buch einen „guten Einstieg in die historische Dimension solcher Diskussionen“

Das Buch stammt aus dem Jahre 1989 – ist also nicht mehr ganz aktuell … die Debatte um die Vernichtung unwerten Lebens im Dienste der Wirtschaftlichkeit ist jeodch hochaktuell, wird aber mit anderen Worten geführt. Wieder betrachten Mediziner in Deutschland den Menschen als „menschliche Hülsen ohne Verstand“ – wenn man gut daran verdienen kann.

Eine Konsequenz hatte das sinnlose herumexperimentieren der Nazi-Ärzte: im Rahmen der Nürnberger Prozesse wurde eine Richtlinie erstellt, die bis heute Gültigkeit hat:

„Die freiwillige Zustimmung der Versuchsperson ist unbedingt erforderlich. Das heißt, dass die betreffende Person im juristischen Sinne fähig sein muss, ihre Einwilligung zu geben; dass sie in der Lage sein muss, unbeeinflusst durch Gewalt, Betrug, List, Druck, Vortäuschung oder irgendeine andere Form der Überredung oder des Zwanges, von ihrem Urteilsvermögen Gebrauch zu machen; dass sie das betreffende Gebiet in seinen Einzelheiten hinreichend kennen und verstehen muss, um eine verständige und informierte Entscheidung treffen zu können.“.

Und hiermit sind wir endgültig in der Realität des Jahres 2012 angekommen, wo wir – wieder einmal – äußerst denkwürdiges beobachten können, wenn es um … Organspenden geht:

Das Neurolinguistische Programmieren ist eine Methode, die für Kommunikationstrainings aber auch in Verkaufsschulungen eingesetzt wird. Der Verkäufer – in diesem Fall derjenige, der um die Organspende bittet – lernt, die Wünsche seines Gegenübers mit seinem eigenen Ziel zu verbinden und ihn dann zur gewünschten Entscheidung zu führen. Das funktioniert über spezielle Techniken, mit denen Körperhaltung und Sprache des Gegenübers übernommen werden. So entsteht der Eindruck, der Gesprächspartner sei einfühlsam.

In einem zweiten Schritt lässt sich die Führung im Gespräch übernehmen und auf eigene Ziele, in diesem Fall auf die Zustimmung zur Organspende lenken. Die Technik ist sehr subtil und wird vom Gegenüber nicht bemerkt. Das könnte erklären, warum manche Angehörige erst hinterher plötzlich den Eindruck haben, das so eigentlich alles nicht gewollt zu haben.

Die Zustimmung zu Organspenden wird mit psychologischen Tricks erschlichen – ganz im Gegensatz zu den Richtlinien der Nürnberger Prozesse.

Zudem sehen viele Mediziner auch gar kein Dilemma in der Organspende, da die Lehrmeinung den Hirntod mit dem Tod gleichsetzt.

Es ist auch – seit den Zeiten der „Führerschule“ in Drehse – althergebrachte Lehrmeinung, das der Patient dem Arzt bedingungslos zur Verfügung stehen muss – erst recht, wenn sein wirtschaftlicher Nutzen gleich Null ist.  Schade nur, das die moderne Zivilgesellschaft nicht mehr jenes „energische Durchgreifen“ fördert, das das Kaiserreich vorbereitet und Hitler dann zur Regel gemacht hat.

Der Patient – der Mensch – ist wieder einmal völlig uninteressant.

Trotzdem möchte die Deutsche Stiftung Organspende durchsetzen, dass ausschließlich ihre Koordinatoren die Gespräche leiten. Nach eigenen Angaben führt dies zu 26 Prozent mehr Organspenden.

Das Thema Organspenden wird durch eine breite, an Rendite und Gewinn orientierte Klientel medial positiv besetzt. Die Fakten jedoch zeigen, das hier mit der gleichen Ethik, der gleichen Menschenverachtung gearbeitet wird, die wir von der deutschen Ärzteschaft schon kennen- hier mal Auszüge aus einer Information von KAO, einer kritischen Organisation von Opfern der Transplantationsindustrie:

Die Bürger werden einseitig informiert, obwohl die Bundeszentrale für
gesundheitliche Aufklärung (BZgA) und andere zuständige Stellen durch das
Transplantationsgesetz zur Aufklärung verpflichtet sind. Denn „wenn wir die Gesellschaft über
die Organspende aufklären, bekommen wir keine Organe mehr“.

Und weil man die Organe unbedingt will, nimmt man die Patientenrechte auch nicht sonderlich ernst:

Persönlichkeitsrechte und Datenschutz der Patienten werden außer Kraft gesetzt:
Denn Krankenhausärzte sind verpflichtet, mögliche Organspender an die nächsten
Transplantationszentren zu melden. Diese Meldung erfolgt ohne Wissen und Zustimmung
der Angehörigen.

Ganz schnell landet man selbst auf dem Seziertisch, weil ein befreundeter Medizinprofessor dringend eine neue Leber braucht:

Vierundneunzig von hundert Patienten, die für eine Organentnahme in Frage kommen, haben
keinen Spenderausweis und haben somit nie selber in eine Organentnahme eingewilligt.

Und damit die Feststellung des – inzwischen äußerst umstrittenen – „Hirntodes“ auch wirklich im Sinne der Kapitalrendite erfolgt, wird nichts dem Zufall überlassen und auch gerne mal gegen das geltende Recht verstoßen:

Der Einsatz mobiler Hirntoddiagnostik-Teams, die von Transplantationszentren in die
„Spenderkliniken“ entsandt werden, verstößt gegen das Transplantationsgesetz. Denn in diesem Gesetz steht, dass zwei erfahrene, unabhängige Intensivmediziner den irreversiblen Hirntod
feststellen müssen. Die Unabhängigkeit ist aber nicht gewährleistet, wenn die Diagnostiker
Transplantationskliniken zugeordnet sind. Das Gesetz schreibt eine strikte Trennung von
Hirntodfeststellung und Organentnahme vor.

Da werden also wahrscheinlich einige „ausgeschlachtet“, die noch viel Leben vor sich gehabt hätten. Wir alle – wir Beitragszahler – bezahlen diese Schlächter fürstlich:

Die Spenderkliniken erhalten unterschiedliche Festbeträge: Bei der Entnahme eines Organs
2.090 Euro, bei der Multiorganentnahme: 3.370 Euro, bei Abbruch des Spendeprozesses
wegen Ablehnung durch Angehörige oder die Staatsanwaltschaft 200 Euro, bei Abbruch während der Intensivphase 1.270 Euro, bei Abbruch während der Entnahme 2.090 Euro.

Die Augenzeugen der Schlachtung sind sich einig, das hier eindeutig gegen das Grundgesetz Artikel 1 verstoßen wird.

Der Deutsche Berufsverband für Pflegekräfte e. V. (DBfK) stellt fest:„Die Würde des Menschen und die Achtung vor dem Tod treten gegenüber den Interessen der Transplantationsmedizin und wirtschaftlichen Interessen zurück.“

Aber wen interessiert das schon. Da der Ungeist des NS-Mediziners immer noch in den Köpfen einiger Ärzte herumspukt, ist auch heute der Widerstand gegen die NS-Ideologie gering. Wieder haben wir „unwertes Leben“ – den angeblich hirntoten Patienten.

Da der Mensch im Sinne der Religion des dogmatischen Materialismus – jener Religion, die dem Kapitalismus größte Machtentfaltung erlaubt – nur Matsch ist, seelenlose Biomasse, spricht auch nichts dagegen, diese Biomasse nach Belieben auszuschlachten. Das hat Konsequenzen für jeden von uns, wie Dr. Georg Meineke – der „Nestor der deutschen Patientenanwälte“ – hier bei Politaia ausführt:

Seit die Schulmedizin die Organtransplantation in ihr Programm aufgenommen hat, ist also der Todeszeitpunkt juristisch
zeitlich vorverlegt worden und wird seitdem auch immer weiter vorverlegt, um dem „Toten“ – in Wirklichkeit einem
Sterbenden – lebendfrische Organe, wie z. B. das noch bis dahin schlagende Herz oder andere bis dahin voll durchblutete
Organe, wie Niere, Leber, Lunge, Bauchspeicheldrüse und Augen etc. entnehmen zu können. Denn nach dem deutschen
Transplantationsgesetz (TPG) dürfen lebenswichtige Organe nur von Toten entnommen werden. Im Interesse der
Organtransplantation hat sich die Definition des „Hirntodes“ als Todeszeitpunkt des Menschen nahezu weltweit durchgesetzt.

Wer nun glaubt, man sei vor der Ausschlachtung sicher, wenn man ihr nicht zugestimmt hat, der sollte einmal genauer hinschauen – ganz schnell kann man im Ausland zum Rohstofflieferanten werden:

So können auch deutschen Touristen, deren Widerspruch nicht in einem dafür vorgesehenen
Widerspruchsregister des jeweiligen Landes festgehalten ist, nach ihrem Tode Organe jeder Art und in jedem Umfange zu
Transplantationszwecken entnommen werden, wenn sie im Urlaub sterben in Frankreich, Italien, Lettland, Liechtenstein,
Luxemburg, Österreich, Polen, Portugal, Schweden, Slowakei, Slowenien, Spanien, Tschechien, Ungarn und Zypern. Denn in
allen diesen Ländern gilt die sog. Widerspruchslösung. Welcher Tourist aber lässt seinen Widerspruch vor einer Reise in dasbetreffende Land in dem dort gültigen Widerspruchsregister eintragen? Nur in Belgien, Finnland und Norwegen haben
jedenfalls die Angehörigen noch ein Einspruchsrecht! In Bulgarien gibt es noch nicht einmal ein Widerspruchsrecht. Es gilt
dort stets die sog. „Notstandsregelung“. Entnommen werden kann, was jeweils dringend benötigt wird! Bulgarien kann man
also wohl nur als eventueller Organspender-Aspirant besuchen.

Entnommen werden kann, was jeweils dringend benötigt wird. Um so etwas überhaupt im Ansatz andenken zu können, braucht man ein gewisses Weltbild, ein Weltbild, das wir heute gerne „naturwissenschaftlich“ nennen, obwohl es mit Wissenschaft ungefähr soviel zu tun hat wie der Nationalsozialismus mit Politik.

In Rahmen dieses Weltbildes wird der Mensch Rohstoff – und kein Anhänger der Religion des dogmatischen Materialismus wird ernsthaft dagegen protestieren – obwohl es gerade die Naturwissenschaften sind, die uns ermahnen, vorsichtig mit der Problematik umzugehen, wie Dr. Meineke weiter ausführt:

Gemäß heutiger Neurowissenschaft sind die Eingeweide von mehr als 100 Millionen Nervenzellen umhüllt. Dieses „2. Gehirn“
ist quasi ein Abbild des Kopfhirns. Zelltypen, Wirkstoffe und Rezeptoren sind exakt gleich. Oft entscheidet der Mensch aus
dem Bauch heraus, pp. Solange noch das Bauchhirn lebt, kann es die Todesdefinition „Hirntod“ = Tod nicht geben.

Wir brauchen uns also noch nicht einmal auf des Gebiet der Religion zu begeben – oder das der „spirituellen“ philosophischen Lehren der Menschheit um hier zu sehen, das „Leben“ mehr ist als nur Strom im Gehirn. Das, was wir als Reste der Organentnahme auf dem Leichentisch liegen sehen, spricht für sich:

Die Spuren
dieses Vorganges werden danach auch von den Angehörigen – soweit es überhaupt dazu kommt – in der Leichenhalle
wahrgenommen. Das Antlitz zeigt nicht die heitere, friedliche Entspannung eines in Würde dahingeschiedenen Patienten,
sondern ist entstellt und verzerrt von erlittenen grausamen Schmerzen. Haut und Haare sind ergraut, zuvor blonde Haare eines
jungen Patienten möglicherweise auch weiß geworden. Grau-weiß erscheint die Haut des entbluteten bzw. nahezu entbluteten
Körpers

Das kann man meines Erachtens nach nur ungerührt hinnehmen, wenn man im Geiste, in der Ethik und Moral noch den alten Werten aus der NS-Zeit verpflichtet ist, die jetzt eine Wiederauferstehung feiern.

So weit sind wir wieder gekommen.

Ich kenne – beruflich bedingt – ungefähr 500o Mediziner in Deutschland persönlich. In breiter Front zeigen sich gerade jüngere Ärzte als politisch völlig unbedenklich – das kann ich aus eigener Anschauung sagen. Doch das, was sich im Rahmen der Transplantationsmedizin gerade wieder entfaltet, führt uns direkt in eine Welt, in der „unwertes Leben“ wieder bedingungslos geschlachtet werden kann … und je größer der finanzielle Anreiz ist, umso mehr Grenzen werden fallen.

Zahlen wir 200 Euro für die Organtransplantation und 3000 Euro für den sanften Tod – ganz schnell würden sich die Verhältnisse ändern.

Sie würden sich allein schon ändern, wenn wir den Tod als das aktzeptieren würden, was er ist: die ganz normale, natürliche, biologische und ökologische Folge des Lebens.

Und wer des Brötchen „Leben“ genießen will, muss auch bereit sein, den „Preis“ Tod zu bezahlen. Alles andere wäre … Betrug, mit schlimmen Folgen auch für die Hinterbliebenen:

Kritische Aufklärung über Organtransplantation e.V. (KAO) ist eine Initiative, gegründet von Eltern, die ihre verunglückten Kinder zur Organspende freigegeben haben, ohne die Hintergründe zu diesem Zeitpunkt genau genug zu kennen. Erst nachdem unsere Kinder beerdigt waren, haben wir begriffen, wozu wir ja gesagt hatten. Wir haben begriffen, dass lebende Organe nicht von Menschen entnommen werden können, die so tot sind, wie wir es uns vorgestellt hatten. Wir haben unsere Entscheidung daher bitter bereut. Durch unsere Zustimmung waren unsere Kinder in ihrem Sterbeprozess, in dem sie unserer besonderen Liebe bedurften, ungeschützt alleingelassen und einer Organentnahme überantwortet, die uns hinterher wie das Ausschlachten eines Autowracks erschien.

Uns führt man man nur die armen, unschuldigen Kinder vor Augen, deren Leben wir durch eine Organspende verlängern können. Das wir aber durch die Transplantationsmedizin wieder einmal eine ganz ungeheuerliche Kultur Tür und Tor öffnen, die mehr Leben vernichtet als sie rettet, sagt man uns nicht.

Mit „Ballastexistenzen“ redet man über dieses Thema nicht – dabei entfaltet sich die neue barbarische Kultur bzw. die alte Nazikultur des „unwerten Lebens“ gerade wieder weltweit mit fürchterlichen Folgen:

Hunderte von afrikanischen Flüchtlingen sollen auf der Sinai-Halbinsel an den Folgen gewaltsamen Organraubes gestorben sein. Einer Dokumentation des amerikanischen Nachrichtensenders „CNN“ zufolge wurden den noch lebenden Opfern Nieren, Leber und andere Organe entnommen. Als Drahtzieher gelten korrupte ägyptische Ärzte und Beduinen, die die Flüchtlinge über die Grenze nach Israel schmuggeln.

Die Politik redet trotz aller Kritik wieder ganz offen, siehe Handelsblatt:

«Wir wollen penetranter dafür werben, dass sich Menschen für Organspende entscheiden», sagte CDU-Gesundheitsexperte Jens Spahn in der ARD.

«Nachdruck darf sein – Zwang darf nicht sein», betonte SPD-Fraktionschef Frank-Walter Steinmeier

Wann der Druck in Zwang übergeht? Erste Ansätze in Deutschland – ganz im Sinne der guten alten NS-Ideologie – sind schon vorhanden: jobcenterfreies Leben durch Organspende darf öffentlich diskutiert werden:

“Wenn jemand existenziell bedroht ist, weil er nicht genug Geld hat, um den Lebensunterhalt seiner Familie zu finanzieren, muss er meiner Meinung nach die Möglichkeit zu einem geregelten Verkauf von Organen haben.”

Prof. Dr. Dr. h.c. Peter Oberender ist im übrigen auch Mitglied der Bayerischen Bioethik-Kommission. Er ist – wie im SPIEGEL bereits 2004 nachzulesen – auch schon lange Befürworter eines freien Organhandels. Das passt ja.

Auch wenn es weh tut, auch wenn es schwerfällt, auch wenn man selbst ein großes Opfer bringen und geliebte Menschen gehen lassen muss: Widerstand gegen die Organspende ist Widerstand gegen den Ungeist der NS-Medizin, einer Ethik, der es leicht fällt, über „Ballastexistenzen“ und „unwertes Leben“ zu entscheiden – einer Ethik, die uns mit schönsten Worten und scheinbar edelsten Absichten in das finsterer Zeitalter der kannibalistischen Barbarei zurückführt.

Dieser Widerstand fällt aber um so leichter, je mehr man sich vergegenwärtigt, das der Tod … ganz natürlich ist.

Jeder sollte für sich selbst mal überlegen, wann der „Markt“ für Organe „gesättigt“ ist … und wer noch alles bis dahin zur „Ballastexistenz“ wird.

Meine Vermutung ist: er ist nie gesättigt – und die meisten von uns sind schon heute Ballastexistenz im Sinne der Konzernwirtschaft.

Kann man den wirklich sicher sein, das in einem alten, kranken oder psychisch labilen Menschen noch genug Hirn aktiv ist, um das als „Leben“ definieren zu können? Ist Leben in Armut eigentlich wirklich „Leben“? Ab wann ist ein Mensch eigentlich „geistig tot“? Ist er nicht eigentlich – mal recht frech gedacht –  schon „geistig tot“, wenn er den Organspendewahn ablehnt?

Bei monatlichen Kosten von eintausend Euro kann man sich auch schnell vorstellen, wohin die Reise letztendlich geht.

Reich frisst arm … und ein paar Wochen oder Monate – selten auch Jahre – weiter Segelyacht  fahren zu können.

Hitler ist tot, keine Frage.

Manchmal aber denke ich:  sein Geist ist noch sehr lebendig – und breitet sich wieder aus.

Demenz im Dienste der Pharmaindustrie

Kürzlich erst beim surfen durch die Nachrichtenflut eine kleine Besonderheit auf: es gab da einen signifikanten Anstieg bei Erkrankungen psychischer Art. "Psychische und Verhaltensstörungen" stiegen von 9720 Fällen im Jahre 1998 auf 22592 Fälle im Jahre 2009 - ein Anstieg von über einhundert Prozent.  Das interessierte mich. Ich war beruflich mal eine Zeit lang in der Psychiatrie - zum Studium von Krankheitsbildern. Man hatte mir ärztlicherweise geraten, das ich bei diesen Studienaufenthalten immer erwähnen sollte, das ich "Kittel und Schlüssel" hatte.  Das nicht jeder in der geschlossenen Abteilung, der einen Kittel trägt, auch einen Schlüssel hat, gab mir zu denken - ich wollte das Thema als Gast aber nicht weiter vertiefen. Viele Beobachtungen, die ich dort gemacht haben, unterliegen der Schweigepflicht.  Andere nicht - es waren Beobachtungen, die mir zu denken gaben.

Kürzlich erst beim Surfen durch die Nachrichtenflut eine kleine Besonderheit auf: es gab da einen signifikanten Anstieg bei Erkrankungen psychischer Art. „Psychische und Verhaltensstörungen“ stiegen von 9720 Fällen im Jahre 1998 auf 22592 Fälle im Jahre 2009 – ein Anstieg von über einhundert Prozent.  Das interessierte mich. Ich war beruflich mal eine Zeit lang in der Psychiatrie – zum Studium von Krankheitsbildern. Man hatte mir ärztlicherweise geraten, das ich bei diesen Studienaufenthalten immer erwähnen sollte, das ich „Kittel und Schlüssel“ hatte.  Das nicht jeder in der geschlossenen Abteilung, der einen Kittel trägt, auch einen Schlüssel hat, gab mir zu denken – ich wollte das Thema als Gast aber nicht weiter vertiefen. Viele Beobachtungen, die ich dort gemacht haben, unterliegen der Schweigepflicht.  Andere nicht – es waren Beobachtungen, die mir zu denken gaben.

Es ist noch nicht lange her, da war bekannt, das Psychiatrie auch gerne als politische Waffe benutzt werden kann. Man kann sie missbrauchen, um politische Ideen als „grundsätzlich krank“ einzustufen – ein Gedanke, der einem im Prinzip gar nicht so unverständlich ist, wenn man die Verheerungen des Finanzsystems betrachtet. Die Sucht nach leistungslosem Reichtum vernichtet gerade ganze Volkswirtschaften – das muss doch einfach irgendwie krank sein. So weit sind wir allerdings noch nicht, krank sind jene Leute, die zum Beispiel überall eine dreifache Sechs sehen, wie sie auf jedem Apothekenrezept unten links zu erkennen ist. Auf jedem. Wir dürfen uns darüber aber keine Gedanken machen – erst recht nicht im Zusammenhang mit satanischen Riten im Bohemian Grove – weil das ganz schnell zu einem „Wahn“ führen kann. Die Rituale selbst gelten in medizinischen Fachkreisen als weitgehend unbedenklich, Gerüchten zufolge nimmt man selbst gerne an solchen „Events“ teil.

Auf diesem Hintergrund schaute ich mir die Zahlen weiter an – diesmal genauer. Im nächsten Schritt fand ich eine Untergruppe zu „Psychischen und Verhaltensstörungen“ – Demenz – mit ordentlichen Zuwächsen. 1379 Fälle im Jahre 1998, 16147 im Jahre 2009. Zwar nimmt Demenz insgesamt analog zum Alter in der Bevölkerung zu, aber ein Anstieg von einhundert Prozent schien mir etwas viel.

Also suchte ich weiter – und wurde fündig. Schlimmer noch als der Anstieg der verschiedenen Demenzformen war der Anstieg der Diagnose F03:  „Nicht näher bezeichnete Demenz“, hier die Zahlen im Detail:

1998: 891

1999: 1094

2005: 1112

2006: 4003

2007: 6618

2008: 7656

2009: 13681

Das ist ein Anstieg von ÜBER EINTAUSENDFÜNFHUNDERT PROZENT.

So etwas macht stutzig, kann aber schon mal passieren- zum Beispiel,  wenn sich Diagnosekriterien ändern. Allerdings ist F 03 eine Sammeldiagnose für ungeklärte Fälle, im Rahmen der sehr ausdifferenzierten Kriterien der Demenz führt sie ein ziemlich kümmerliches Dasein – eigentlich gedacht für jene Fälle, in denen sich der Patient einer eindeutigen Diagnose entzieht. Die klar diagnostizierbare vaskuläre Demenz steigt in diesem Zeitraum im Vergleich von 488 auf „nur“ 2466 Fälle an.

Die Demenz bei Alzheimer – wohl die bekanntest Form mit Steigerungen von  120000 Erkrankungen im Jahr und unsgesamt 1.3 Millionen Fällen ist in diesem Zusammenhang noch gar nicht erfasst, hält sich aber an Steigerungsraten von 10 %, bis 2050 sollen sich die Zahlen verdoppelt haben: recht brav im Verhältnis zu der Rekordentwicklung einer „Un-Diagnose“, die sich dadurch auszeichnet, das sie zur Krankheit selbst keine näheren Angaben macht, während andere Demenzarten klar zu differenzieren sind.

So etwas macht stutzig, erst recht, wenn die Diagnosekriterien für Demenz sich immer weiter fortentwickeln, die Diagnose mit den Rekorderkrankungen aber eher einer Restesammlung ist.

Es gibt aber nun auch noch eine andere – selten angewendete – Perspektive. Neben einer denkbaren politischen Entscheidung, alle Verschwörungstheoretiker ab morgen als „irgendwie dement“ zu diagnostizieren, damit die von der Straße kommen, gibt es auch noch einen völlig unmedizinischen Faktor, der Krankheiten gezielt erzeugt: den Pharmakonzern.

Und hier finden wir auf einmal eine plausible Erklärung für den Anstieg an Erkrankungen denn … seit 1997 ist Demenz gezielt im Fokus der Pharmaindustrie: eine neuer Absatzmarkt wurde geboren. Natürlich profitieren davon die Umsätze, sie steigen jährlich im Schnitt um 18,4 % , was bei Tagestherapiekosten von 4,40 Euro (1606 Euro im Jahr) ein gutes, solides Geschäft ist.

Nun sind die entsprechenden Medikamente nicht nur umstritten und teuer, sie sind auch so nutzlos, das englische Behörden den Einsatz massiv begrenzt haben.

Der clevere Arzt … kann hier ausweichen, um die Segnungen der Pharmaindustrie weiter zu erhalten. Einfach mal eine Diagnose stellen, die nicht so sehr in der Kritik steht – schon kann man die Ansprüche des Pharmareferenten befriedigen und seine Honorare empfangen. Der professionelle Pharmareferent hat solche „Tips“ auch schnell zur Hand, bei den Tagestherapiekosten schauen die Krankenkassen auch genau hin – was sich jedoch hinter der Diagnose „F 03“ versteckt, fällt nicht so schnell auf.

Und so … fördert die Pharmaindustrie die Entwicklung von Krankheiten zur Steigerung der Umsätze.

Probleme?

Schon 2004 gab es zu dem Thema eine Studie.

Gravierende   Mängel  stellte die Hamburger Forschergruppe  in 8 von 10        Donepecil-Studien fest,  wie ein  kommentarloses Unterschlagen der letzten 6 Wochen   eines  Untersuchungszeitraumes von insgesamt 54 Wochen:  „Da stellt sich die Frage, was in den letzten 6 Wochen geschehen ist, dass es den Lesern vorenthalten wird.“

Angesichts dieser Studienqualität ist es nicht verwunderlich, das das Medikament nicht hält, was es verspricht:

„Zusammenfassend ist festzustellen, dass der Einsatz von Donepezil bei der vorhandenen Datenlage wissenschaftlich nicht begründet ist. Die Fixierung auf eine medikamentöse Behandlung der Alzheimer Demenz verstellt möglicherweise den Blick auf dringliche Probleme, wie die pflegerische Betreuung, die Sicherung der Lebensqualität der Patienten sowie die kontinuierliche Unterstützung der Angehörigen.“

Das war damals ziemlich viel Gegenwind, der nicht nur von Ärzten ausging:

An der Wirksamkeit von Cholinesterasehemmern, wie z.B. Aricept®, hegten   gewissenhafte Ärzte und wegen erheblicher Nebenwirkungen  besorgte Angehörige schon lange  Zweifel.   Zweifel, die bei  den Vertretern  führender Institutionen eher mitleidiges Kopfschütteln auslösen, als dass negative Fallberichte gesammelt und überprüft würden.

Warum trotzdem weiterverordnet wird, ist kein Geheimnis:

Der VFA (Verband forschender Arzneimittelhersteller, dazu zählen auch die Hersteller von Aricept®, Exelon®, Reminyl®) gibt bislang ebenso viel Geld für Werbung aus wie für seine Forschung. Werbegeld der Pharmafirmen erreicht auch Alzheimer-Organisationen und Alzheimer-Selbsthilfegruppen.

Dieses Geld fließt auch vielen Rednern zu, eine Liste davon findet man hier.

So steht der Arzt vor Ort – selbst wenn er nicht käuflich ist – auf einmal ziemlich verloren da. Die Angehörigen wollen es, die Experten empfehlen es, die Industrie bezahlt dafür … und mit einer einfachen kleinen Verordnung ist man den ganzen Ärger los.

Je größer der Druck, umso eher die Versuchung, bei der Diagnose der Krankheit nicht so genau hinzuschauen und sich mit „F 03“ gekonnt aus der Affäre zu ziehen, zumal ja auch die Wirkung bei „echter“ Demenz nicht ganz so ausgeprägt ist.

Für die Patienten ist es – wie schon erwähnt – nicht immer angenehm, das Zeug schlucken zu müssen. Häufige Nebenwirkungen sind:

Harnwegsinfektionen, Appetitlosigkeit, Kopfschmerzen, Synkope, Übelkeit, Erbrechen,Durchfall, Dyspepsie, Bauchschmerzen, Hautausschlag, Pruritus, Hautreaktionen an der Applikationsstelle, asthenischeErscheinungen, Fieber, Gewichtsabnahme

Synkope? Eine kleine Ohnmacht. Das schreibt man nicht gerne auf Deutsch in den Beipackzettel, das könnte der Patient verstehen. Die Nebenwirkungen bezüglich des Magen-Darm-Traktes werden als „erheblich“ beschrieben – bei gleichzeitig fragwürdiger Wirksamkeit.  Man verordnet es also am besten Patienten, die gar keine Demenz haben … oder eben eine „nicht näher bezeichnete Demenz“. Die haben dann auch eine Chance, Nebenwirkungen besser zu verarbeiten als wirklich kranke Patienten – bei häufiger Übelkeit und Erbrechen fällt die Tablette ja auch schnell wieder heraus.

Das gerade ältere Patienten schnell bei solchen Nebenwirkungen austrocknen – mit tödlichen Folgen – wird gerne billigend in Kauf genommen. Sie gehören dann auf jeden Fall nicht zu den 20000 Menschen, die jedes Jahr direkt  durch Nebenwirkungen sterben, sondern zu jenen, die durch Dehydration von dannen scheiden, neben Unterernährung und Lungenentzündung eine der drei häufigsten Ursachen für den Tod demenzkranker Menschen.

Wie viele Patienten jetzt aber direkt durch Cholesterinesterasehemmer zu Tode gebracht wurden … werden wir nicht erfahren. Solche Studien werden von der Pharmaindustrie nicht durchgeführt – und die anderen haben kein Geld dafür.

Ich jedoch verstehe langsam, warum die Zahl des Teufels auf jedem Rezept steht. Das moderne Vermarktungssystem von Medikamenten ist inzwischen so perfekt, das man es nur teuflisch nennen kann. Gut, das uns die Rezepte direkt davor warnen – das ist wenigstens fair.

Beruhigend ist jedoch, das sich der Verdacht einer politischen Diagnose nicht weiter erhärten lässt.

(Quelle für F03 -Diagnosen: Bundesamt für Statistik)

 


EHEC-Infektionen im Spiegel der Medizinirrtümer: über Brustkrebs und Ritalin – und biologische Waffen

Die EHEC-Infektion ist ja momentan in aller Munde ... jedenfalls fürchten das die Bürger und würden am liebsten gar nichts mehr essen. Gerade der ansonsten gesundheitsbewußte Normmensch bekommt Panik vor seinem täglichen Salatteller und schielt neidisch zu seinem Nebenmann, der gelassen seine Bratwurst mit Brötchen und Senf vertilgt. Gerüchten zufolge war ja die Gurke schuld: die spanische Salatgurke. Millionen von Gurken hatten deshalb einen unrühmlichen Abgang, bis sich herausstellte: die Meldungen waren falsch. Das ist oft so in der Medizin, wird nur nicht selten zugegeben. Schadensersatz gibt es keinen. Ein Beispiel? Gern.

Die EHEC-Infektion ist ja momentan in aller Munde … jedenfalls fürchten das die Bürger und würden am liebsten gar nichts mehr essen. Gerade der ansonsten gesundheitsbewußte Normmensch bekommt Panik vor seinem täglichen Salatteller und schielt neidisch zu seinem Nebenmann, der gelassen seine Bratwurst mit Brötchen und Senf vertilgt. Gerüchten zufolge war ja die Gurke schuld: die spanische Salatgurke. Millionen von Gurken hatten deshalb einen unrühmlichen Abgang, bis sich herausstellte: die Meldungen waren falsch. Das ist oft so in der Medizin, wird nur nicht selten zugegeben. Schadensersatz gibt es keinen. Ein Beispiel? Gern.

Jahrzehntelang wurden Frauen bei Krebsverdacht die Brüste abgeschnitten. Manche Männer sollen das sogar gern getan haben. Frauen haben so etwas halt verdient, wenn sie Männern das Leben schwer machen. In Afrika geschieht das verstümmeln der Vergewaltigungsopfer in dieser Form häufiger als einem lieb ist, wir haben andere Bezeichnungen dafür, siehe Netdoktor:

Noch vor 20 Jahren wurde bei Brustkrebs grundsätzlich die Brust abgenommen, also die sog. Ablatio oder Mastektomie durchgeführt, weil man Sorge hatte, der Krebs würde an der gleichen Stelle wiederkommen.

Heute weiß man, dass die Gefahr des Wiederauftreten des Brustkrebses an gleicher Stelle, das sog. Lokalrezidiv, genauso niedrig ist, wenn man nur den Knoten mit Sicherheitsabstand entfernt und die betroffene Brust nach der Operation einer Srahlenbehandlung unterzieht.

Ein Riesenskandal eigentlich. 4000 Frauen jährlich sterben an den Folgen der Operation – und es kräht kein Hand danach, weil es im Vergleich zu den 2 Millionen Menschen, die wegen Medikamentenwirkungen- und nebenwirkungen ins Krankenhaus kommen ziemlich wenig sind. Es kommt noch besser: nach dem die Amputation sich als medizinisch wenig nutzbringend erwiesen hat, will man sie eben prophylaktisch durchführen nach dem Motto: keine Brust, kein Krebs.  Hauptsache, man kann was abrechnen.

Doch gehen wir mal von den Frauen weg und hin zu den Kindern. Hier haben die Krankheitserfinder einen großen Coup gelandet: aus einem Medikament, mit dem 1954 keiner so richtig was anfangen konnte haben sie fünfzig Jahre später einen Kassenschlager gemacht. Ich habe persönlich mit Vertriebschefs der Firma gesprochen – innerhalb des Konzerns kennt man die Geschichte. Man weiß ja, welche Nöte man hat: es gibt nämlich kaum noch neue Substanzen in der Pipeline, die viel Rendite versprechen. Also müssen „Produktmanager“ andere Wege gehen: sie erhalten ein Produkt, das fertig ist und müssen dann nach einer Krankheit suchen – und diese zur Not eben erfinden. Hauptsache, man landet mal wieder einen richtigen „Knaller“, das Eigenheim will bezahlt sein, die Fernreise ruft, die Kinder wollen studieren, das alles kostet. Im Falle von Ritalin war der Produktmanager richtig erfolgreich. Gehirnschädigungen sind da eine lästige Nebenwirkungen, die man aber im Namen des Privatkonsums billigend in Kauf nehmen muss.

Hören wir Professor Hüther, Professor für Neurobiologie an der Psychiatrischen Uni-Klinik Göttingen, in der Zeit:

Hüther erklärt mir, dass Ritalin eigentlich nichts anderes ist als Kokain, nur in geringerer Dosis. Deshalb fällt Ritalin in Deutschland unter das Betäubungsmittelgesetz; nur wer ein ärztliches Rezept hat, kann es straffrei in der Apotheke kaufen. Die Tablette wirkt als sogenannter Dopamin-Wiederaufnahme-Hemmer, sie senkt den Dopaminspiegel in den Nervenzellen. Dopamin ist ein Botenstoff, der unsere Impulse verstärkt.

Wer zu viel davon hat, wird zum Opfer seiner eigenen Impulse, ständig abgelenkt von Ideen und Geistesblitzen. Menschen mit niedrigem Dopaminspiegel hingegen funktionieren automatisch, fokussiert auf eine einzige Tätigkeit. Deshalb gibt man hyperaktiven Kindern Ritalin, damit sie in der Schule still sitzen und sich auf den Unterricht konzentrieren. Eltern mögen das Medikament: Zwischen 1993 und 2003 ist die Zahl der Ritalin-Verschreibungen weltweit um rund 270 Prozent gestiegen.

Die Wirkungen sind … beachtlich, da werden außerordentlich brave Staatsbürger herangezüchtet, Roboter zwecks Systemdienst.

»Sie haben auf nichts mehr Lust, Ihre ganze Emotionalität und Affektivität ist zugedröhnt. Sie empfinden keine Neugier, kein Bedürfnis nach menschlichen Bindungen und sind weniger kreativ. Deshalb nehmen eher BWL- und Medizinstudenten Ritalin, weil dort weniger Kreativität verlangt wird.«

Das praktische ist: wir züchten uns unsere ADHS-Kinder selber. Je früher man Kinder von ihren Eltern trennt, umso größer ist die Chance, das sie unter ADHS leiden … und dann Ritalin brauchen. „Ausbau der Betreungsplätze“ fördert somit direkt den Pharmaumsatz. Wie ihre Eltern funktionieren die Kinder dann nur noch mit Kokain.

Was das nun mit EHEC zu tun hat, fragen Sie, jenem unheimlichen Killer mit der mysteriösen Todesspur? Wir können dank ihm momentan die ganze Hilflosigkeit des medizinisch-industriellen Komplexes im Detail beobachten. Letzte Woche hatte man noch alles im Griff – die spanische Gurke war es. Mitlerweile soll Merkel den Schaden, den die medizinisch-wissenschaftliche Gurkentruppe angerichtet hat, bar bezahlen (und äußerte in ihrer unvergleichlicher Art schon mal „Verständnis für den spanischen Gemüsesektor“) während man nun die „vorportionierten Salate“ im Verdacht hat, während andere neben der Gurke auch die Tomate und den Blattsalat mit einem Bann belegen.

Bald jedoch wird es Impfungen gegen EHEC geben, nebst teueren Medikamenten und aufwendigen Behandlungen. Produktmanager aller grossen Firmen arbeiten jetzt schon in Sonderschichten mit Hochdruck an Vermarktungsmöglichkeiten ihrer Altsubstanzen, während andere sich sicher schon fragen, ob man nicht – gegen Geld – mal wieder was abschneiden kann – und wenn´s auch nur prophylaktisch ist. Der Operationsraum muss sich immerhin bezahlt machen, der darf nicht still stehen, sonst gefährdet das Arbeitsplätze.

Der Erreger soll nun – ganz aktuell – ein Klon sein, erzeugt durch „primitiven Sex“ unter Bakterien, die eigentlich normalerweise nichts miteinander zu tun haben, ganz weit voneinander entfernt wohnen dann aber doch ihre Gene getauscht haben wodurch sie zu einer gefährlichen aggressiven Art geworden sind. Ganz zufällig natürlich – ohne Genlabor dazwischen. Dabei gab es schon den Verdacht, das jemand diese biologische Waffe absichtlich unters Volk gebracht hat, ein Verdacht, der durch die eindeutige Schuld der spanischen Gurke umgehend entkräftet wurde. Da die Gurke aber unschuldig war … nun, denken wir nicht weiter darüber nach.

Wundern wir uns eher darüber, das sich die Krankheit weiter ausbreitet und trösten uns mit dem Gedanken, das EHEC noch weit davon entfernt ist, so gefährlich zu werden die die ganz normale bundesdeutsche Alltagsmedizin.

Jedes Jahr sterben EINHUNDERTTAUSEND Menschen an Infektionen, die sie sich in ganz  normalen Krankenhäusern holen. Was soll also die Aufregung um 17 Tote, die sich mal was NICHT im Krankenhaus geholt haben?

Akupunktur, Weltbild und Nebenwirkungen: Gorleben, Ausschwitz und Hartz IV

Vielleicht war ja schon mal jemand beim niedergelassenen Arzt, im Krankenhaus oder in der Universitätsklinik und hat bemerkt, das da seit einigen Jahren Reklamschilder hängen, die – mit unterschiedlichen Worten – immer dasselbe sagen: hier ist jetzt auch Akupunktur im Angebot.

Akupunktur ist eine Behandlungsmethode aus dem fernen, vorkommunistischen China – sie gehört zu den Elementen, die als „antisozialistische Umtriebe“ verboten wurden … dann aber während der Kulturrevolution wiederentdeckt wurden, weil man die  „Barfuß-Ärzte“ schlichtweg zur Stabilisierung der Mangelkultur brauchte.  So haben sie überlebt.

Die Ursprünge der Akupunktur reichen weit zurück, wie Silja Thiemann berichtet:

Entstanden ist die Akupunktur vor über 2000 Jahren in der schamanistischen Tradition in China. Diese Art der Erfahrungsheilkunde rief hilfreiche Geister, um damit böse Dämonen (chin. Gui) zu vertreiben. Heute kann man nur vermuten, zu welchem Zwecke Nadeln aus Stein, Horn und Knochen eingesetzt wurden, sei es zum »Erstechen der eingedrungenen Dämonen« im Körper oder möglicherweise mit dem Ziel, Öffnungen in der Haut zu hinterlassen, durch die dann die Geister, die einen Kranken besessen hatten, entweichen sollten.

Der Konfuzianismus führte das Konzept des Qi (veraltete Schreibweise: Chi) statt dem Glauben an böse Geister in die Heilkunde ein. Das ganze Universum folgt einer harmonischen Ordnung, die auf einem Gleichgewicht zwischen polaren Kräften beruht (Yin und Yang). Von den Menschen wird verlangt, dass sie sich durch tugendhaftes Verhalten in diese Ordnung einfügen. Krankheit entsteht durch Fehlverhalten jenseits moralischer Korrektheit.

Man ersticht also böse Geister. Das ist im Prinzip nicht schlecht, weil böse Geister üble Schmerzen hervorrufen können. Oder aber man manipuliert den Energiekörper des Menschen. Bringt ihn wieder ins Gleichgewicht. Auch nicht schlecht.

Was macht aber ein deutscher Arzt, wenn er Akupunkturnadeln setzt? Nun, der Zyniker würde sagen: er produziert was zum Abrechnen. Manche Kassen ersetzen Akupunktur.

Nun hatte ich persönlich beruflich viel mit Ärzten zu tun und kann zumindet in diesem Punkte für die meisten widersprechen: viele Ärzte schwören drauf, das es wirkt – und entwicklen paralell dazu (und meistens insgeheim) ein anderes Verständnis für „Welt“.

Das findet man bei Ärzten nicht selten. Einerseits sind sie die Krone der Naturwissenschaft (oder halten sich dafür), weil sie alle Naturwissenschaften zu einer heiligen weil heilenden Kunst vereinen … andererseits begegnet ihnen täglich echtes Leben.  Sie haben Erfahrungen zu verdauen, die  durch die engen Grenzen der materialistischen Naturwissenschaft nicht erklärbar sind.  Der böse Krebs, der durch Gedankenkraft verschwindet … innerhalb eines Tages. Reanimierte Menschen, die gestorben waren und trotzdem Gespräche im Nachbarzimmer mitbekamen. Schwerste Gehirnverletzungen, die trotzdem keinerlei Einfluß auf das Denkvermögen hatten.

Als Arzt steht man schnell im Spannungsfeld zwischen Erfahrung und Dogma, zwischen der Wirklichkeit und dem engen begrenzten naturwissenschaftlichen Weltbild (und der nicht zu unterschätzenden Gefahr, bei dem Verstoß gegen herrschende Dogmen seine Zulassung zu verlieren). Manche Ärzte verstehen sich auch als Anwälte des Weltbildes … und manche als Anwälte der Menschen.  So müssen sie sich dann mit dem Qi auseinandersetzen, das man – um ein Beispiel von Wikipedia zu nehmen – wie folgt beschreiben kann:

Der chinesische Begriff , gleichbedeutend mit Ch’i (chin. 氣 / 气, W.-G. Ch’i, [ˈtʃiː]), in Japan als Ki (Kanji: 気) und in Korea als Gi bekannt, bedeutet Energie, Atem oder Fluidum, kann aber wörtlich übersetzt auch Luft, Dampf, Hauch, Äther sowie Temperament, Kraft oder Atmosphäre bedeuten. Außerdem bezeichnet Qì die Emotionen des Menschen und nach moderner daoistischer Auffassung steht es auch für die Tätigkeit des neurohormonalen Systems.

Qì ist ein zentraler Begriff des Daoismus. Der Begriff findet sich bereits im 42. Kapitel des Tao Te King; der daoistische Philosoph Zhuangzi beschrieb den Kosmos aus Qì bestehend. Darüber hinaus ist die Vorstellung vom Qì die ideelle Grundlage der traditionellen chinesischen Medizin (TCM).

Die Vorstellung vom Qì prägt bis heute das Weltverständnis vieler Menschen in Asien und zunehmend auch im Westen und hat Bedeutung für verschiedene Religionen. In adaptierter Form findet das mit dem Begriff verbundene Konzept seit dem 19. Jahrhundert auch Eingang in das westliche Denken, insbesondere als Bestandteil esoterischer Lehren.

Die Besonderheit am Wikipedia-Artikel ist, das sie auch auf die Universalität des Konzeptes hinweisen, was dem Arzt wiederum zusätzliche Sicherheit gibt, seinen Patienten Nutzen über das dogmatisch Erlaubte zukommen zu lassen.

  • Prana, die indische Konzeption,
  • Lung, der tibetische Ausdruck
  • Mana, in den kulturellen und religiösen Überzeugungen der Völker Polynesiens
  • Bif oder Wurd, die germanische Konzeption
  • Pneuma, antike griechische Auffassung unter dem Blickwinkel der Gesamtheit des Qì
  • Baraka, klassische arabische Auffassung; ist stark an Orte und teilweise an Personen und deren Heilkraft gebunden

Die germanische Konzeption findet man auch als Wyrd, ich denke, das man das jüdische Prinzip des Ruach ebenfalls hier einsortieren kann. Eine Wirklichkeits- oder Wahrheitsprinzip das sich quer durch alle Kulturen zieht, dessen Wirksamkeit Milliarden von Menschen überzeugt und das uns – den westlichen, aufgeklärten Menschen – als engstirnigen, kleinen Sektierer einsam am Rande stehen läßt. Warum eigentlich?

Da der Glaube an das Qì und seine Natur nicht auf rationalen, logischen Schlüssen beruht, wird die Idee vom Qì von naturwissenschaftlich denkenden Menschen oft als vorkartesianisches Denksystem kritisiert. Kritisiert wird dann, dass mit Bezug auf das „Qì“ willkürliche Aussagen getroffen werden können, die keine objektive Überprüfung oder Widerlegung anhand der messbaren Realität zulassen. Die Aussagen des Konzeptes sind also weder verifizier- noch falsifizierbar und somit per definitionem „unwissenschaftlich“.

Leider wissen Naturwissenschaftler oft selber nicht, auf welchem Boden sie stehen, wenn sie ihre Urteile fällen – was nicht heißt, das sie sich nicht um die Geschlossenheit ihres theoretischen Lehrsystems bemühen, genauso wie es auch die großen Kirchen oder politischen Strömungen machen.  Die Reduktion des Menschen auf sein Denken schließt sein Fühlen als wirklichkeitsbeschreibende Kategorie aus – und Vernunft wäre an sich in der Lage, das bei der Theorienbildung zu berücksichtigen … wenn es bei der Theorienbildung nicht noch um etwas anderes gehen würde.  Der Ausschluß der Emotionen bei der Gestaltung von Wirklichkeitsmodellen hat auch Nebenwirkungen, die nicht von schlechten Eltern sind … die Vernunft als Solche hat an sich nichts gegen Genozid, sie zeigt auf Wunsch nur, wie man ihn preiswert und effektiv durchführen kann.

Das cartesianische Modell war in Folge gezielt gegen die Kirche gerichtet, hatte aber auch einen weiteren Folgeaspekt:  der westliche Herrenmensch bedurfte einer klaren theoretischen Grundlage, die den Kolonialvölkern seine Überlegenheit beweist, eine Botschaft, die diese wiederum bis zum ersten Weltkrieg geschluckt hatten – dann wurde klar, das die westliche Kultur genauso barbarisch sein kann wie der letzte Stamm im hintersten Winkel des britischen Empire, das aber die technischen Mittel, die mitlerweile vorhanden waren, aus den vergleichsweise harmlosen Stammeskriegen (man denke nur an die Tradition des Coup-Stabes der Sioux)  fürchterliche Massaker machten.

Ein Volk, das weniger cartesianisch dachte und mehr taoistisch, hatte das Schwarzpulver schon lange vor dem Westen im Gebrauch … hatte aber mehr die Einheit des Menschen mit seiner Umwelt im Blick und weniger die Optimierung des Schwarzpulvers und seiner vielfältigen Möglichkeiten ohne Rücksicht auf die Nebenwirkungen, die sich durch diesen Weg ergeben. Das Ergebnis war … die Möglichkeit der völligen Auslöschung allen Lebens auf diesem Planeten durch Atomkriege … was nun nicht unvernünftig wäre, da eine Kultur, die ihre eigene Vernichtung vorantreibt, diese Vernichtung auch verdient hat.

Ich denke, Akupunktur zeigt auf, das wir noch viel von anderen Kulturen lernen könnten … zum Beispiel Überleben. Dafür müßten wir aktzeptieren, das unser Weltbild möglicherweise zu eng ist, was wiederum einerseits unseren immer noch vorhandenen „Weißer-Mann=Herrenmensch“-Anspruch in Gefahr bringt, andererseits aber die Machtansprüche der westlichen Kirchen wieder ins Unermeßliche steigen lassen würde … wobei ich denke, das der Kampf zwischen Kirche und der Gegenkirche Naturwissenschaft gerade letztere sehr behindert, weil er ihr die Strukturen der Ersteren aufgezwungen hat – so wie die Kirche durch diesen Kampf den Papst erzeugte, erzeugte die Naturwissenschaft ein enges Dogma, das vor allem eins zum Ziel hatte: die Kirche aus der Wirklichkeitsbeschreibung herauszudrängen.

Das Ergebnis dieses Krieges?

Auschwitz, Hartz IV und Gorleben. All diese Erscheinungen (und die vielen anderen „Sachzwänge“) sind Konsequenzen einer besonderen Art zu denken. Wenn wir die Erscheinungen ändern wollen, dann sollten wir zuerst das Denken ändern – und dabei kann es helfen, nicht nur willkürlich Löcher in sich stechen zu lassen, sondern sich auch mit dem Weltbild zu beschäftigen, das einem erklärt, warum man diese Löcher jetzt gerade da und nicht woanders hineinsticht.

Allerdings ist hier Vorsicht angesagt: das Weltbild das der Akupunktur zugrundeliegt ist zutiefst esoterisch – und damit ist man bei manchen Menschen sofort ein Neonazi. Aber man muß sich ja nicht immer zwangsläufig allen Urteilen der „Generation Doof“ unterwerfen.

Europa: rauchfrei, zuckerfrei, alkoholfrei, autofrei, fernsehfrei, unfrei

Wenn mal so gar nichts mehr geht, dann gehts wieder gegen die Raucher. Schon lange frage ich mich: warum? Warum der Kreuzzug gegen Raucher, die mit ihrer Tabaksteuer doch dem Staat so gut tun? Helmut und Loki Schmidt beweisen in ihrem seit 90 Jahren dauernden Selbsttest, das Aktivrauchen in keiner Art und Weise schädlich sein kann. Kein Krebs, kein Herzinfarkt – alles dummes Zeug möchte man meinen.  Die Wissenschaft gibt einem da Recht, so die Cora-Studie aus der Uniklinik Hamburg:

Wider Erwarten spielt Rauchen allein für Frauen keine entscheidende Rolle für die Entstehung koronarer Herzkrankheit.

Rauchen macht auch keinen Krebs – jedenfalls statistisch gesehen. 25-30% aller Raucher bekommen Krebs … das heißt 70-75% aller Raucher bekommen KEINEN Krebs. Dafür mag es gute Gründe geben, die laut Zeit in den Genen liegen:

Raucher ohne diese erbliche Belastung haben zwar immer noch ein erhöhtes Lungenkrebsrisiko, doch liegt es weit niedriger als bei den Trägern der Varianten. Darüber hinaus zeigten die Texaner, dass die grundsätzliche Verknüpfung zwischen den betreffenden Genen und Lungenkrebs trotz allem unabhängig vom Rauchen war. Das Team von deCode aus Island konnte wiederum belegen, dass genetische Abweichler weitaus häufiger echte Nikotinabhängigkeiten entwickeln und auch mehr Zigaretten rauchen, als die Kontrollen.

Damit wir uns nicht falsch verstehen – ich rauche nicht.  Ich trage auch keine Burkha, trotzdem läßt mich ein Bekleidungsverbot erschauern – so weit ist es also schon gekommen, das die Kosmokraten den Menschen vorschreiben wollen, was sie wo tragen dürfen und was nicht – die Bikinipflicht für schlanke Frauen steht dicht vor der Einführung.

Ich möchte hier auch kein Plädoyer für das Rauchen halten und kann mir ehrlich gesagt nicht vorstellen, das es sonderlich gesund ist. Vor allem aber ist es eine lästige Angewohnheit, die einerseits die Beweglichkeit einschränkt und andererseits dazu führt, das man seinen Mitmenschen sehr lästig werden kann. Das muß ja nicht zwangsläufig sein, erst recht nicht mit den Dingern, die hierzulande als Zigaretten verkauft werden aber selbst kaum noch Tabak enthalten, hier bei Wikipedia gibts mal eine Liste von den Inhaltsstoffen:

Dem Tabak werden viele Stoffe zugesetzt, um die Aufnahme des Nikotins und dessen Wirkung im Körper zu verstärken und somit das Suchtpotenzial zu erhöhen. [2][3]. Einige Stoffe haben die Eigenschaft, den Tabakrauch selbst für Kinder erträglich zu machen.[4]

Eine Großzahl von Zusatzstoffen wird nach Angaben der Tabakkonzerne zur Geschmacksverbesserung, zum Feuchthalten, zum Konservieren, für bessere Verbrennung und zum Binden der Bestandteile eingesetzt.[5]

Das sind schon mal viele Gründe, von den Industriezigaretten die Finger zu lassen. Typische Konzernprodukte zur gezielten Massenvernichtung der Bevölkerung entworfen.

Es gäbe also gute Gründe, die neuen Maßnahmen der EU zu begrüßen, die der Spiegel heute detaliert auflistet:

EU-Kommission strebt rauchfreies Europa an

Abschreckende Bilder auf Verpackungen, Qualmverbot in Eckkneipen: Die Europäische Union plant deutlich schärfere Gesetze gegen das Rauchen. Geht es nach dem zuständigen Kommissar, steht sogar der Inhalt von Zigaretten auf dem Prüfstand.

Das rauchfreie Europa, das burkafreie Europa, das judenfreie Europa – wir werden immer „besser“.

Wahrscheinlich wissen die in Europa wieder mehr als wir. Zum Beispiel, das Gott die Abgabe kerngesunder Körper am Lebensende durch einen besonderen Paradiesbonus belohnt. Hm … nein, das kann ja nicht sein.

Es kann nicht sein, das es um die Gesundheit geht, denn … Autoabgase sind ebenso gesundheitsschädlich, so berichtet die Ärztezeitung von einem höheren Brustkrebsrisiko, beeinträchtigen laut Curado Lungenfunktion von Kindern und … verursachen Lungenkrebs:

GroßstädterInnen haben die doppelte Konzentration des Krebsgiftes Benzol im Blut wie BürgerInnen aus Mittel – und Kleinstädten. AnwohnerInnen verkehrsreicher Straßen sterben zu 34% mehr als der Durchschnitt an bösartigen Lungentumoren. Beim Dickdarmkrebs liegt die Zahl der Todesfälle sogar 68% darüber. „Für Anwohner stark belasteten Straßen mit mehr als 30.000 Kfz/Tag besteht ein erhöhtes Krebsrisiko“ (Auswertung Hamburger Krebsregister).

Kommen jetzt die Warnungen (und künftigen Gruselbilder) auch auf Autos? Besonders auf die Großen mit dem Riesenmotor?

Mit Sicherheit nicht. Wir sind keine tabakproduzierende Nation, sondern eine Autofabrik. Das Auto ist uns heilig und wird nicht angetastet – deshalb jagen wir die Raucher.  Da kann man den Killer Nr. 1 schneller verdrängen: „Ja, ich fahre Porsche, aber ich habe gestern zwei Raucher erschlagen“.

Geht man mal nach Aldi – so wie ich letztens – kommt man nicht umhin zu sehen, das dies eine Aussenstelle menschenfeindlicher Taliban sein muß.  Zwei der größten Gesundheitsvernichter der Menschheit werden dort in verschiedensten auch für Kinder verlockenden Verpackungen angeboten: Zucker und Alkohol.

Grundnahrungsmittel findet man zwischen den Unmengen an Süßkram und Gesöff nur noch zufällig und gäbe es nicht noch den von Kindern produzierten Billigkram an Konsumersatzstoffen (für alle jene, die sich den echten Porsche, die echte Yacht und den echten Flieger nicht leisten können), dann könnte Aldi als kleiner Kiosk fortgeführt werden.

Ich nehme aber mal an, das Schilder mit der Aufschrift „Aldi schadet ihrer Gesundheit und der ihrer Kinder“ nicht so schnell im Laden stehen werden, obwohl Zucker und Alkohol nachgewiesenermaßen nicht unbedingt weniger schädlich als das Rauchen sind.  Ebenso wird man diese Warnungen auf Urlaubsfliegern anbringen, die der Umwelt (pro Verursacherkopf gerechnet) einen noch viel größeren Schaden zufügen als Autos. Für einen Flug in die USA kann man 30000 Km mit dem Auto fahren – nur mal, um einen Vergleich zu ziehen.

Was die Todesrate bei Zucker angeht … sie wird es wohl schlimmer werden, wenn es nach dem Fokus aus dem Jahre 2006 geht:

Die Zahl der Diabetiker nimmt in Deutschland stetig zu. Nach Berechnungen der Deutschen Diabetes-Union wird die Zahl der Zuckerkranken von heute 7,5 Millionen bis 2010 auf zehn Millionen Patienten ansteigen. Grund für die wachsende Menge ist, dass es immer mehr Alte gibt, aber auch dass die Menschen in den Industrienationen immer dicker werden. Die zunehmende Verfettung der Gesellschaft bewirkt, dass immer mehr Menschen zuckerkrank sind. Übergewicht, Bewegungsmangel und falsche Ernährung sind Hauptrisikofaktoren für Diabetes Typ 2.

Sucht man aber jetzt die Mortalitätsrate für Diabetes  so werden einem keine Zahlen entgegengeschleudert wie beim Rauchen. Man muß selber suchen, zum Beispiel im Herzinfarktregister. Die Mortalität im Krankenhaus nach frischem Infarkt (den ja alle irgendwann man kriegen) liegt bei 17,3 %. Das wären … bundesweit mit dem groben Daumen gepeilt: Millionen Tote.  Gezählt wird aber anders, deshalb sterben an Diabetes laut „Netdoktor“  „nur“ 21000 Menschen offiziell.

Ist wie beim Rauchen: stirbt jetzt Helmut Schmidt, so ist er an den Folgen des Rauchens gestorben. Hätte ja sonst 120 Jahre alt werden können.

Prinzipiell müßte man laut Fokus auch einen Kreuzzug gegen das Fernsehen starten, denn das ist auf verschiedene Art und Weise tödlich:

40000 Tote durch Fernsehen und andere Bildschirmmedien – ich weiß, das klingt reißerisch. Doch ich mache nichts weiter, als Daten aus vorliegenden Studien hochzurechnen. Durch Bewegungsmangel und zusätzliches Essen vor der Mattscheibe kommt es zu Übergewicht, was diverse Krankheiten auslöst. Durch Product-Placement wird das Rauchen gefördert. Durch die immer gewalttätigeren Inhalte verstärkt sich die Aggressivität junger Zuschauer.

Außerdem verblödet es elementar und stellt deshalb eine Gefahr für die Demokratie da. Da müßte mal der Verfassungsschutz dran – aber politisch gewollter Demokratiefähigkeitsabbau scheint ja verfassungsgemäß zu sein.

75 000 Menschen sterben in Deutschland jährlich an den Folgen des Alkohols – laut Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung, zitiert bei kyportal.  Gut, dem Rauchen werden 140000 zugeschrieben, die Hälfte davon aber Herz-Kreislauf-Erkrankungen – was laut den Ergebnis der Corastudie nicht ganz so korrekt sein kann.

Also müssen wir im rauchfreien Europa auch den Alkohol verbieten. Zucker ebenso. Autofahren auch, das tötet schon zehntausende ohne Gift, die Abgastoten kommen noch eben drauf. Fernseher auch noch weg (was ich sehr begrüße) oder reduziert auf das Niveau von 1965 (Programm von 15-24Uhr, ansonsten Testbild).

Alle Unsitten aus dem Leben verbannt, macht Europa Un-frei.

Im Prinzip … darf doch jeder selbst entscheiden, wie kaputt er sterben möchte, oder? Und wer jetzt über Krankheitsfolgekosten nörgelt, dem drohe ich mit Sportverbot: laut Niederrheinzeitung kosten Sportunfälle  5 Milliarden Euro im Jahr, außerdem forder ich ein Wohnverbot, denn noch sterben -laut Stuttgarter Zeitung – im Haushalt mehr als im  Straßenverkehr, von den Folgekosten der Haushaltsunfälle mal ganz abgesehen.


Deutschland, das Land der Kranken, der Toten und der Ärzte

Manchmal sind es die kleinen Nachrichten, über die man im Netz stolpert. Harmlose kleine Geschichten, die in erster Linie viel Nutzen versprechen, so wie die hier:

http://lifestyle.t-online.de/lebenserwartung-maenner-verschenken-zehn-jahre-ihres-lebens/id_20004284/index

Männer verschenken zehn Jahre ihres Lebens … ja, sind die denn verrückt? Haben die nicht mehr alle Tassen im Schrank? Wieso machen die das? Oder haben die soviel von diesen Jahren, soviel Überfluß, das sie einfach mal was davon verschenken können? Und vor allem: WEM schenken die das?

Ein Mann in mittlerem Alter, der raucht, Bluthochdruck und hohe Cholesterinwerte hat, verschenkt zehn Jahre seines Lebens. Das ist das Ergebnis einer britischen Studie. So stirbt ein Mann mit den oben genannten Risikofaktoren im Schnitt zehn Jahre früher als ein gleichaltriger Mensch mit gesünderem Lebensstil. Die Forscher der Universität Oxford werteten die Daten von mehr als 19.000 Beamten aus, deren Gesundheitszustand vor 40 Jahren erfasst wurde.

Da ein Mensch eine Lebenserwartung von theoretisch 120 Jahren haben kann, würde man nur noch 110 Jahre alt werden können. Der älteste Mann Englands hat sein Erfolgsrezept für hohes Alter einst veröffentlicht:

http://www.n24.de/news/newsitem_5240956.html

„Zigaretten, Whisky und wilde, wilde Frauen.“

Ohne Zigaretten und Alkohol wäre er wahrscheinlich 125 geworden, so verstarb er im frühen Alter von 115.
Welch ein Verlust. Nun, wenn man die Berichte in der Presse liest, so werden die „Zigaretten“ oft weggelassen, weil der Feldzug gegen das Nikotin mitlerweile Glaubensbestandteil unserer Kultur geworden ist, wohl auch, um von einem ganz anderen Problem abzulenken, das uns zu schaffen macht.

Arbeit macht krank.

http://www.netzeitung.de/arbeitundberuf/1449979.html

Vor allem Beschwerden mit dem Bewegungsapparat:
Arbeit macht Millionen Menschen krank

Für Millionen ist ihr Arbeitsplatz ein Gesundheitsrisiko. Neben Rückenleiden und Beschwerden an Nacken und Schultern – vor allem bei Bürojobs – klagen viele über Zeitdruck und Überlastung. Arbeitsmediziner mahnen Prävention an.

Das könnte eigentlich eine gute Meldung sein, denn: wir haben ja Millionen von Arbeitslosen, die dankbar den geschundenen Arbeitskräften zu Hilfe eilen könnten.

Sowas geht aber in Zeiten der Renditediktatur nun mal gar nicht, denn nur, wenn immer mehr Menschen sich krank schuften und immer mehr Menschen arbeitslos auf der Straße stehen, klappt´s mit der Rekordrendite.

Einfach mal interne Papier der „Deutschen Bank“ befragen … eine zehnprozentige Reduktion der Belegschaft läßt Aktien um vierzig Prozent wachsen! Na, da gilt es doch zuzugreifen und abzusahnen.
Man gönnt sich ja sonst nichts.

Nun könnte man denken: den Arbeitslosen geht es wenigstens gut. Die können kerngesund rauchen, Whisky und wilde Weiber genießen und werden deshalb urururalt. Wahrscheinlich ein Grund, weshalb viele Arbeitslose so neidvoll verachten.

Doch: weit gefehlt. Arbeitslosigkeit macht noch kranker als Arbeit:

http://www.medizinauskunft.de/artikel/service/politik/14_12_arbeitslose_gesund.php

Arbeitslosigkeit macht krank
Arbeitslose sind häufiger krank als Beschäftigte. Die Erkrankungen schmälern die Chance, einen neuen Job zu bekommen

Leider sind das Nachrichten die von Politik und Wirtschaft ungern berücksichtigt werden, denn das Konzept der Agenda 2010 funktioniert nur mit stinkefaulen kerngesunden Arbeitslosen, die nur die nötigen
„Anreize“ brauchen, um wieder gute Renditebeschaffer zu werden. Mal wieder ein krasses Beispiel dafür, wie mangelnde Markbeobachtung und Kundenforschung ein Projekt zum Scheitern verurteilt. Dabei müßte man in den Kreisen der Wirtschaft, die maßgeblich die Agenda 2010 gestalteten (wir berichteten) doch gewohnt sein, präzise Analysen zu erstellen – davon hängt der Erfolg eines jeden Unternehmens ab.

Für die Politik scheint man aber auch gerne mal weniger gut fundierte Analysen abzugeben, die scheinen mit weniger zu trotzdem hohen Preisen auch zufrieden zu sein – wie Indianer, denen man für Glasperlen
Riesengrundstücke abkauft.

Wer nun krank ist, denkt, er geht zum Arzt und wird wieder gesund. Weit gefehlt, denn neben Arbeit und Arbeitslosigkeit ist es gerade der Arztbesuch, der ein Gesundheitsrisiko darstellt.

http://www.welt.de/wissenschaft/medizin/article4563068/In-Deutschland-wird-zu-viel-operiert.html

Routinemäßige, meist problemlos verlaufende Operationen scheinen Zeichen eines gut organisierten Gesundheitssystems. Doch Experten kritisieren: Es gibt viel zu viele Eingriffe, die dem Patienten nicht nutzen, Risiken bergen und Kosten verursachen. Sie nutzen nur dem Operateur, der daran verdient.

Manche meinen ja, Gesundheit ist in Deutschland zu einer Ware verkommen. Das jedoch ist falsch.
Krankheit ist eine Ware, an der sich verdienen läßt. An Gesundheit verdient niemand auch nur einen Cent.
Das Sozialbudget ist voll von Kosten, die durch Krankheit verursacht sind.

Also müßte man eigentlich eine großangelegte Kampagne gegen Krankheit starten, um das Sozialbudget in den Griff zu bekommen.

Krankheitsminderne Arbeitsplätze für alle, ein gesundheitsförderndes Gesundheitssystem … und schon würden wir im Geld schwimmen.

Das jedoch … im Geld schwimmen … möchten andere ganz für sich allein beanspruchen.

Und dafür braucht man ein Land voller Kranker, denn mit unserem System verdient man nur an denen gut:

Aber warum setzen Ärzte ihre Patienten wider besseres Wissen einem Risiko aus? „Ökonomische Gründe spielen sicher eine gewisse Rolle“, meint Pässler. Verbandsgeneralsekretär Hartwig Bauer glaubt ebenfalls, dass finanzielle Interessen insbesondere niedergelassene Mediziner dazu verleiten können, solche Operationen vorzunehmen

Und das größte Risiko für´s Leben scheint nicht das Nikotin, das Übergewicht oder der Bluthochdruck zu sein, sondern … der Arztbesuch:

http://www.medi-learn.de/medizinstudium/foren/archive/t-7308.html

Die Todesursache Nummer 1 in Deutschland heißt Arzt“, präsentierte der Medizinjournalist Kurt G. Blüchel die gnadenloseste Attacke, die in Buchform je gegen das deutsche Gesundheitssystem geführt wurde.
Er sollte in nächster Zeit möglichst nicht ernsthaft krank werden.
„Kommen Sie uns bloß nicht in die Spitäler“ und „Wir werden Sie jagen wie einen räudigen Hund“, habe man ihm gedroht, berichtete Blüchel bei der Vorstellung seines Buches „Heilen verboten — Töten erlaubt“.
Auf solche Reaktionen musste der Autor gefasst sein angesichts der radikalsten Attacke, „die jemals gegen ein Gesundheitssystem weltweit geführt“ wurde. 416 Seiten benötigte der Medizin-Journalist, um zu beweisen, was und warum alles und am deutschen Gesundheitssystem marode ist. Dabei ist die Grundthese recht kurz zu fassen: Es ist alles marode, weil das System darauf basiert, dass möglichst viele Patienten möglichst lange krank sind.
„Schon bei der Lektüre des Kapitels „Geschichte“ dürfte der Adrenalinspiegel so manchen Arztes steigen.
Die deutsche Ärzteschaft, behauptet Blüchel, habe Hitler zur Macht verholfen und sei zum Initiator des Holocaust geworden. Und nach Hitler habe sich jede deutsche Regierung von der Ärzteschaft erpressen lassen.
Jährlich mindestens 83.000 Todesfälle pro Jahr in den 2200 Kliniken seien auf Ärztepfusch zurückzuführen, berichtet Blüchel. Noch vor Krebs und Herzinfarkt heiße die Todesursache Nummer eins „Arzt“. Alle Zahlen und Angaben habe er aus Fachpublikationen: „Ich habe nur das geschrieben, was veröffentlicht war“.

83000 Todesfälle durch Ärzte? Im Jahr? Ein starkes Stück. Wie schön, das das in Deutschland kaum untersucht wird.

Da kann man ja besser Medikamente nehmen, auch das steigert das Sozialbudget, kostet aber weniger Leben als der Artzbesuch:

http://www.sueddeutsche.de/wissen/132/423891/text/

Nach Einschätzung des Bremer Gesundheitsforschers Gerd Glaeske werden jährlich 16.000 bis 25.000 Todesfälle durch Neben- und Wechselwirkungen verursacht. Exakte Zahlen gibt es nicht.

Exakte Zahlen gibt es nicht.

Aber in den USA wird schon mal genauer hingeschaut. Die sind nicht so gerne krank oder tot wie die Deutschen, glaube ich. Echte Cowboys, die Jungs da drüben:

http://www.medizin-blog.net/krankheiten/iatrogene-krankheiten/

Eine weitere US-Studie hat ergeben, dass 64% aller Sterbefälle in Krankenhäusern auf iatrogene Krankheiten zurückzuführen sind und verhindert werden könnten.

Studien belegen, dass lediglich 15% aller Therapien, sowohl medikamentös als auch ohne Medikamente, zum gewünschten Erfolg führen. Somit sind iatrogene Krankheiten eine Gefahr für die allgemeine Gesundheit und müssten dringend angegangen werden. Denn es kann nicht sein, dass mehr Menschen unter den Folgen falscher Behandlungen leiden, als an den eigentlichen Krankheiten.

Doch, das kann doch sein. Das Risiko zu sterben wird durch den Krankenhausbesuch drastisch erhöht und steht in keinem Verhältnis zum Nutzen.

Und – stört das wen?

Nö.

Wir Deutschen opfern unsere Gesundheit und unser Leben gerne der künstlichen Aufblähung unseres Sozialbudgets sowie der allgemeinen Kapitalrendite. Das sind Ziele, für die es sich zu sterben lohnt!

Darum lassen wir uns ja jetzt auch alle im Dienste des Aufschwungs und der Rendite der Pharmafirmen gegen die Schweinegrippe impfen … zu Not dreimal täglich, um zu beweisen, das wir es ernst meinen mit dem Dienst am Vaterland!

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