Medien

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Medien und Corona: „Geht lernen, Ihr Heuchler!“

Da sind sie! Ganz plötzlich. Scheinbar aus dem Nichts tauchen kritische Medienberichte auf, die sich mit der Corona-Politik beschäftigen. Man könnte dieses Verhalten als „Investigativ-Falle“ bezeichnen. Oder als dummen Versuch, sich reinzuwaschen.

Ein Standpunkt von Tom J. Wellbrock.

Schauen wir uns also einmal die merkwürdige Wandlung unserer „Qualitätsmedien“ an. T-Online fragte Ende Mai 2021 besorgt (1): Waren die Corona-Lockdowns überflüssig? Später heißt es im Artikel:

Allein: War und ist der Lockdown nötig? Was bringt er wirklich? Diese Fragen zu stellen, war lange ein Tabu. Nur zu schnell galt als Corona-Skeptiker, wer etwa den Sinn von Laden- oder Kitaschließungen anzweifelte.

Und tatsächlich, so war und so ist es.
Nur: Wer ist denn in erster Linie dafür verantwortlich, dass Menschen zu „Corona-Skeptikern“ oder gleich zu „Corona-Leugnern“ gemacht wurden, wenn sie sich kritisch äußerten oder Fragen stellten? Es war unter anderem T-Online, aber natürlich nicht nur T-Online. Nahezu alle anderen Mainstreammedien bliesen in dasselbe Horn und waren ganz schnell zur Stelle, wenn es darum ging, Corona-Leugner, Verschwörungstheoretiker, Nazis, Schwurbler und Antisemiten auszumachen.

Lockdowns? Ja, bitte, aber ein bisschen härter als das, was vorgesehen ist. Das war über 15 Monate (mehr oder weniger) der Tenor der Medien, schon fast ein Fetisch. Selbst politische Hardliner wirkten zuweilen so, als sei ihnen die Vehemenz der Medien nicht ganz geheuer. Von der Inkompetenz und der Bereitschaft, sich selbst zu bereichern, einmal abgesehen, war es längst nicht immer die Politik, die Maßnahmen noch strenger gestalteten, als nötig gewesen wäre. Es waren die Medien, die die Politik vor sich hergetrieben haben. Nicht umgekehrt.

Hier geht es nicht um die Entschuldigung der Politiker, die ein ganzes Land lahmgelegt haben, und die womöglich (wahrscheinlich) dafür nicht einmal zur Rechenschaft gezogen werden. In letzter Konsequenz hat die Politik zu verantworten, was sie angerichtet hat, egal, wer sie dabei wohlwollend begleitet hat oder unbequem im Weg stand. Das entlässt jedoch die Medien nicht aus ihrer Verantwortung.

Was stimmt nicht mit den Zahlen?

Anfang Juni 2021 (!) befasste sich das „ZDF-Morgenmagazin“ mit den Corona-Todesfallzahlen (2). Und kam zum Schluss, dass da womöglich etwas nicht stimmt. Das dazugehörige Video bekam den Titel: Ungereimtheiten bei den Corona-Zahlen – Experten kritisieren Statistik …

Basta Berlin (Folge 82) – Medienmacht: Lauterbach, Lockdown und falsche „Studien“

Was wäre das für ein Land, in dem Hardliner und Gesundheitsvielsprecher Karl Lauterbach zum medialen Konsens wird? Es wäre ein Land im harten Dauerlockdown. Doch worin besteht eigentlich die Expertise des SPD-Politikers? Ebenso nachzuprüfen ist eine „Studie“, die Querdenken-Demonstrationen als Superspreader-Events bezeichnet. Wir halten dagegen.

00:00:00​ Trailer und Intro
00:01:04​ Begrüßung und Themenübersicht
00:04:33​ Zuschauerpost
00:10:13​ Demonstrationen als Superspreader-Event?
00:18:40​ Die „Studie“ im Detail
00:31:19​ Fazit zur „Studie“
00:36:04​ Karl Lauterbachs Vergangenheit
00:44:28​ Karl Lauterbach während Corona
00:51:40​ Würfeln mit Armin
00:53:17​ Web-Tipp: „Talk im Hangar“ (27.08.20) von ServusTV
00:54:44​ Schreddern: „Studie“ zu Superspreader-Events
00:55:14​ Ankündigungen und Telegram-Umfrage

Der Plan der Illuminaten zur Normalisierung der Menschheit

Den Plan der Normalisierung von allem, was die Angehörigen der Machtelite tun, führen sie im Wesentlichen durch die Medien aus. Das ist die Technik, die sie anwenden, damit die kritische Masse der Menschheit das, was sie sonst nicht akzeptieren würde, als etwas Alltägliches, als etwas Normales sieht, etwas, das man besser und ohne nachzudenken akzeptiert nachdem man es in den Nachrichten, Fernsehwerbung, Filmen, Cartoons, Zeitschriften usw. gesehen hat.

Kulturkampf in England – Woke culture vs. Königshaus

Der Fall Meghan und Harry schlägt in der englischsprachigen Welt hohe Wellen. In ihrem Interview bei der amerikanischen TV-Gigantin Oprah Winfrey formulieren die beiden „Ex-Royals“ Vorwürfe, die dem Zeitgeist der sog. Woke-Culture entsprechen, Rassismus, Sexismus, kolonialer Unterton.

Die konservativen, britischen Medien werden von den progressiven massiv angegriffen, wer Meghans Opfernarrativ anzweifelt, droht stigmatisiert zu werden.

Doch welches Gewicht haben die Anschuldigungen im Verhältnis zu den wirklich schmutzigen Geheimnissen der Royals? Wo bleiben die Fragen zu den königlichen Verbindungen mit gefährlichen Schwerkriminellen wie Jeffrey Epstein oder Jimmy Savile?

Ein weiteres aktuelles Beispiel des Kulturkampfes ist der Fall Sarah Everard, wo ein Verbrechen instrumentalisiert wird, um gegen die Polizei zu agitieren. Aber wenn es um strukturelle Unterdrückung von Mädchen und Frauen geht, wo waren und sind die Woke-Aktivistinnen und -Aktivisten bei der Aufarbeitung des beispiellosen Rotherham-Skandals?

Narrative #37: „Die neue McCarthy-Ära” – mit Dirk Pohlmann

Start ca. Minute 21:10

Autor, Filmemacher und Wikihausen Mitstreiter Dirk Pohlmann im Diskurs mit Robert Cibis darüber, wie die etablierten Medien dafür benutzt werden – und sich benutzen lassen – die öffentliche Meinung zu manipulieren.

Der Diskurskollaps

Die Corona-Diktatur bringt es an den Tag: Gehirnwäsche und Propaganda laufen auf Hochtouren.

(Dieser Text in eine leicht modifizierte Version aus dem Buch Mega-Manipulation: Westend Verlag, Frankfurt, August 2020, Seite 294-308).

Ein Standpunkt von Ullrich Mies.

Mit sechs Narrativen legt die Bewusstseinsindustrie den Denkkorridor in der sogenannten westlichen Wertegemeinschaft fest. Positionen außerhalb dieser Narrative bekämpfen die Zentren der Macht, die „Medien als deren Regierungsassistenten“ und vor allem die PR-Propaganda-Agenturen mit allen legalen und illegalen Mitteln. Integraler Bestandteil der Kulturrevolution „von oben“ ist die Transformation der Sprache. Zur Transformation des kollektiven Bewusstseins gehört auch die Political Correctness mit ihrer „Sprach-Polizei“ als Türsteher „korrekter“, das heißt fortan einzig gestatteter Sprech- und Schreibweise. Die Machtzentren und ihre Propaganda- und Medienindustrie haben die politische Debatte im gesamten Westen planvoll vergiftet.

„Denn ebenso wie es üblich ist, vom Gesicht einer Zeit, eines Landes zu reden, genau so wird der Ausdruck einer Epoche als ihre Sprache bezeichnet“ (1).

Aktualisiertes Propaganda-Modell

Ende der 1980er Jahre hatten Edward S. Herman und Noam Chomsky in ihrem Propaganda-Modell (2) formuliert, welche fünf Filter die Berichterstattung der Mainstream-Medien kennzeichnen, um abweichende Auffassungen aus ihren Veröffentlichungen herauszuhalten. Dieses Propaganda-Modell hatten sie in den Jahren 2002 und 2008 modifiziert, ihr ursprüngliches Modell gleichwohl nicht verworfen (3). Die Mainstream-Medien hinterfragen nicht:

die Eigentumsverhältnisse und Profitorientierung der Kontrollgruppe,
die Werbung als Haupteinnahmequelle…

Corona-Untersuchungsausschuss – Teil 29 oder 12.2

Majestätsbeleidigung oder notwendige Prüfung?

Ein Standpunkt von Jochen Mitschka.

In der Corona-Ausschusssitzung Nr. 12 von August 2020 wird das Thema „Fehlanreize im System – Die Rolle der Medien II“ (1) diskutiert. Hier der zweite Teil der Zusammenfassung mit der Befragung von Don Dillen.

Don Dylan

Don Dylan begann mit der Bemerkung, dass es Fehlanreize gäbe, die zu Fehlentwicklungen geführt hätten. So wären Greta Thunberg und Luisa Neubauer gerade bei Angela Merkel. Und ihm würde immer das Wort „grobe Fahrlässigkeit“ einfallen und er frage sich, warum die 23 Professoren der „Scientist for Future“, Prof. Sucharit Bhakdi oder Dr. Wodarg, warum die NICHT angehört würden. Er bemängelt, dass seit Jahrzehnten in den Medien über Fehlanreize in der Gesundheitsindustrie berichtet wurde. Er erwähnte die Opiadkrise in den USA mit angeblich 200.000 Todesopfern. Aber dass niemand versuche, das zu verändern.

Corona-Untersuchungsausschuss – Teil 28 oder 12.1

Majestätsbeleidigung oder notwendige Prüfung?

Ein Standpunkt von Jochen Mitschka.

In der Corona-Ausschusssitzung Nr. 12 von August 2020 wird das Thema „Fehlanreize im System – Die Rolle der Medien II“ (1) diskutiert. Hier der erste Teil der Zusammenfassung.

Hermann Ploppa

Erster Interviewpartner war Hermann Ploppa, der sich mit politischen Strukturen und Organisationen beschäftigt, speziell mit transatlantischen Hegemonialstrukturen. Er erklärte zu Beginn, warum er sich auf das Gebiet fokussiert hat, aus der Politik seit der Agenda 2010 und auf Grund der Tatsache, dass die vier wichtigsten Journalisten Deutschlands in einer Doktorarbeit als transatlantische Lobbyisten entlarvt worden waren. Außerdem spielten die Ergebnisse seiner Forschung über die verschiedenen Organisationen eine wichtige Rolle.

Dr. Füllmich erklärte zusammenfassend die Einleitung mit der Ansicht, dass es ein Netzwerk gebe, welches versuche die Interessen der Reichen und Superreichen in Deutschland (und der Welt) durchzusetzen. Er fragte dann, wie einem Normalbürger „verkauft“ würde, dass die Vertretung der Interessen der Superreichen für ihn von Vorteil wäre.

Macht das Tor auf. Bitte

Dies ist ein Appell an die entscheidenden Politikerinnen und Politiker, die sich am Mittwoch über die weitere Corona-Politik austauschen. Wir können ja Ihre Vorsicht verstehen. Aber bitte beachten Sie, dass es nicht nur Inzidenzwerte zu beachten gibt. Gravierend und von Bedeutung für Ihre Entscheidungen sollten auch die Folgen sein. Die Folgen für unsere Kinder und Jugendlichen und sehr viele oft weniger privilegierte Mitmenschen sind jetzt schon so gravierend, dass eine Revision, dass eine differenzierte Öffnung not-wendig ist und nicht verzögert werden sollte.

Viele Kinder und Jugendliche sind jetzt schon seit Monaten eingesperrt, werden sowohl der Bildung als auch ihrer sozialen Kontakte beraubt, und nicht jeder hat dabei das Glück, dass diese herben Einschnitte von einem intakten Familienverband aufgefangen werden können. Beim digitalen Fernunterricht bleiben vor allem die Kinder auf der Strecke, die eine gute pädagogische Betreuung nötiger haben als andere. Auch Studierende sind auf sich gestellt. Vielen sind die Nebenjobs weggebrochen, die sie dringend brauchen, um ihr Studium zu finanzieren. Wer keine finanzstarken Eltern im Rücken hat, bleibt oft auf der Strecke.

In unzähligen Berufen und Wirtschaftsbereichen herrscht die nackte Panik. Wie viele Kneipen, Restaurants, Cafés, Hotels, Friseursalons, Buchhandlungen, Boutiquen oder Fitnessstudios wieder öffnen können, ist ungewiss. Fest steht nur, dass die Zahl der Pleiten mit jeder Woche Lockdown steigt. Vor allem die kleinen, oft seit Generationen bestehenden Familienbetriebe sind gefährdet, während sich die Großkonzerne mit ihren anonymen Filialgeschäften und Franchisemodellen bereits die Hände reiben.

Es gibt nicht nur Menschen, die an oder mit Corona sterben oder an diesem Virus erkranken. Vor allem die psychischen Folgen des Lockdown, die Depressionen und Suizide werden kaum beachtet. Vom Homeoffice im Grünen heraus ist es nun einmal nicht so leicht, sich vorzustellen, wie es ist, wenn man monatelang mit seinen Kindern in einer Zwei-Zimmer-Wohnung eingesperrt ist, an Ängsten um die eigene Zukunft und die Zukunft der Kinder verzweifelt und keine Perspektive auf Besserung hat. Es gibt nicht nur den Tod, es gibt auch noch das Leben. Dies scheinen viele vergessen zu haben.

Wir appellieren auch an unsere Kolleginnen und Kollegen in den Medien, in Fernsehen, Hörfunk und Zeitungen. Machen Sie sich bitte stark für eine Abwägung zwischen Gesundheitsrisiken und den Risiken für unsere Familien, für unser gesellschaftliches Leben, vor allem für die Kinder und Jugendlichen.

Die NachDenkSeiten

ENDE DES LOCKDOWNS IN SICHT

00:00 Einleitung
00:47 Grundrechte sind keine Privilegien
01:52 Das Ein Arzt System
02:48 Der Schutz vor allem und jedem
04:13 Warten auf die Besserung?
05:30 Der Grund des Lockdowns
0710: Vorhersage zum Ende

Die Zeit kritischen Denkens ist hiermit beendet

Wie Kinder lernen, dass nur die „richtigen“ Quellen die Wahrheit sagen.

Ein Standpunkt von Jochen Mitschka,

Im Internet war ich auf Unterlagen für den Online-Unterricht gestoßen, welche sich mit dem Thema „Verschwörungstheorie“ beschäftigten. Ich war zunächst der Meinung, es handele sich um Fake News, da die Fragen und Feststellungen so einseitig und tendenziös waren, die Antworten so deutlich vorgeprägt, also das Ganze so wider das Lernen zum kritischen Denken, wie ich es noch in den 1960er und 1970er Jahren in Schule und Universität erlebt hatte, dass ich nicht glauben wollte, dass eine Schule Kinder in Deutschland derart indoktrinieren würde. (1)

Aber meine Recherchen nach den Quellen haben mich dann nach Hinweisen von Freunden zum Landesbildungsserver Baden-Württemberg geführt. Und tatsächlich sind solche Unterrichtsvorlagen offizielle Dokumente der schulischen Bildung in Deutschland.

Beginnen wir damit, wie der Einstieg in das Thema „Verschwörungstheorien“ auf dem Server erfolgt. Der Eingangsartikel erwähnt schon im ersten Absatz

„Die Annahme, dass eine Verschwörung oder eine verschwörerische Unternehmung der Ausgangspunkt des Corona-Virus und der Maßnahmen sei, ist zur Zeit ein hochaktuelles Thema. Verschwörungstheorien in den sozialen Netzwerken haben scheinbar Hochkonjunktur und auch Prominente, wie Attila Hildmann, Ken Jebsen oder Xavier Naidoo, verbreiten sie.“ (2)

Die Landesregierung benutzt eine Strategie, ohne Erklärung, wie der Begriff Verschwörungstheorie überhaupt entstand, wie er in der Vergangenheit genutzt wurde, nämlich zur Unterdrückung der Wahrheitssuche im Fall des Mordes an John F. Kennedy (3), und führt damit die Arbeit von Geheimdiensten und Desinformationskampagnen weiter fort…

https://www.wiki-tube.de/videos/watch/63790e1e-4b41-4b17-af13-24befe14d9b3

Deutsche Zustände: COVID-19-Pandemie und das strukturelle Versagen von Politik und Medien

Deutschland findet schlecht durch die Corona-Krise. Die Pandemie macht Fehlstellungen der deutschen Gesellschaft sichtbar, die politisch verursacht wurden. Gleichzeitig werden die Verkrustungen in der Politik sichtbar. Sie verhindern effektive Maßnahmen.

Dirk Pohlmann: System-Medien

Wie gut sind unsere Medien?

Die Antwort auf diese Frage fällt sehr unterschiedlich aus. Anhand welcher Kriterien kann man eigentlich beurteilen, was „gut“ ist und was „schlecht“? Die meisten Diskussionen über die Medien finden im privaten Kreis statt. Falls in den Medien über Medien gesprochen wird, sollte man nicht mit allzu großer Selbstkritik oder systemischer Kritik rechnen. Abseits der üblichen politischen Diskussionen über den Ist-Zustand ist es interessant, sich dem Thema von der normativen Seite zu nähern, also den Soll-Zustand zu erörtern. Die wichtigste Quelle dafür ist das Bundesverfassungsgericht. Und die Logik.

Dirk Pohlmann, der Publizistik, Jura und Philosophie studierte, beschäftigt sich seit Jahrzehnten mit dem Thema. Zuerst theoretisch als Student, dann aus der Binnenperspektive als Print und TV-Journalist und jetzt aus der Überblicksperspektive. Ihn interessiert, ob die Medien ihre systemische Aufgabe erfüllen, eine erstaunlich selten gestellt Frage – und wie ein gutes Mediensystem beschaffen sein müsste und funktionierte, wenn man es von den Zielen her denkt.

Der Vortrag wurde am 13.06.2019 in Berlin aufgenommen.

Kapitelübersicht:

0:06:48 Vertrauen in Medien und Politik in Zahlen

0:18:16 Wie es sein sollte – die Regeln des BVerfG

0:39:45 Ist der Staat eine Gefahr für die Demokratie?

1:03:08 Demütigung, soziale Isolation, Hate-Speech

1:15:00 Exkurs: Wissenschaft und Medien

1:26:16 Schweden und Olof Palme

1:40:49 Die größte Bedrohung der Pressefreiheit

Wir machen auf! — So wollen wir leben

Von Sophia-Maria Antonulas, Hermann Ploppa und Anselm Lenz.

In den vergangenen Monaten sind uns viele faszinierende Menschen begegnet. Wir haben sie bei den Spaziergängen mit dem Grundgesetz, konspirativen Treffen, Demonstrationen und Diskussionen kennen und schätzen gelernt. Manche von ihnen gingen früher nie auf Demonstrationen und hatten jede politische Hoffnung schon aufgegeben. Doch das Aussetzen von Grundrechten im Namen von Corona hat sie zusammen und auf die Straße gebracht.

Hier sind ihre Antworten auf die Frage: »Wie willst du leben?«

Friederike Pfeiffer-de Bruin, Geburtshelferin und Menschenrechtlerin: »Wenn die Regierung morgen ihre Fehler zugeben und zurücktreten sollte, dann brauchen wir zuerst ein Jahr der Besinnung und so wenig richtungsweisende Entscheidungen wie möglich, damit wir ins Gespräch kommen. Denn wir müssen wieder üben, miteinander zu reden. Danach machen wir aus den regionalen leeren Orten wieder belebte öffentliche Plätze. Alle können gleichberechtigt mitgestalten und Verantwortung übernehmen. Jede Stimme zählt. Dazu brauchen wir Anleitung und Übung, um zu lernen, wie Partizipation in der Praxis funktioniert. Ich wünsche mir, dass wir schon von Kindesbeinen an politische Bewusstseinsentwicklung erleben. Statt Bevormundung und einer starken öffentlichen Hand braucht es Experimentierfreudigkeit und eine Fehlerkultur, in der wir spielerisch Neues ausprobieren. Schließlich müssen wir die Macht der Konzerne aus dem öffentlichen Leben zurückdrängen, diese Konzernzentrierung beenden. Lasst uns herausfinden, was Menschen tatsächlich brauchen, um gesund und glücklich zu sein.«.

https://www.wiki-tube.de/videos/watch/e3a1f43a-fec7-408d-833d-20c949045207

Regan Hillyer – How To Brainwash 7 Billion People

Corona-Untersuchungsausschuss – Teil 18

Majestätsbeleidigung oder notwendige Prüfung?

Ein Standpunkt von Jochen Mitschka.

Wir setzen hiermit die Berichterstattung über die Corona Ausschusssitzung 9. „Die Rolle der Medien“ (1) mit dem 4. und letzten Teil fort, kommen auf die Sitzungen 7 und 8 später zurück, wenn die von YouTube gesperrten Videos auf anderen Kanälen wieder hochgeladen, und auf der Seite des Corona Ausschusses verfügbar sind.

Nach dem deutschen Journalisten und Psychologen Patrick Plaga, der zur Zeit in Schweden lebt, kam Prof. Michael Meyen zu Wort, der die Situation der Medien in der Krise aus soziologischer und historischer Sicht analysiert. Anschließend wurde Herr Professor Ludwig befragt. Hier die Fortsetzung seiner Anhörung.

Professor Johannes Ludwig

Dr. Füllmich erwähnte die Bemerkung eines Innenministers, dass er etwas nicht sagen könne, weil es die Bevölkerung beunruhigen könnte, und fragte, ob es so etwas auch in den Medien gäbe.

Aus vielen Diskussionen, erklärte Prof. Ludwig, dass jedes Medium eine solche Frage unterschiedlich beantwortet. Es gäbe keine Regel. Nur in Fällen wie Entführungen, oder in anderen Fällen, in denen ein Menschenleben akut gefährdet ist, gibt es einen Konsens nicht zu berichten.

Corona-Untersuchungsausschuss

Majestätsbeleidigung oder notwendige Prüfung?

Ein Standpunkt von Jochen Mitschka

Nachdem immer mehr Videos des Corona-Ausschusses auf YouTube gesperrt werden, ist eine wöchentliche chronologische Berichterstattung erschwert, weil es immer eine geraume Zeit dauert, bis diese gesperrten Videos dann auf anderen Plattformen erreichbar sind. Daher folgen nun Zusammenfassungen, die nach der Nummer der Ausschusssitzung benannt werden. In diesem Fall ist es der erste Teil der Sitzung „Die Rolle der Medien“, also Nr. 9.1 (1). Die eigentlich fällige Sitzung Nr. 7 „Nutzen oder Schaden der Mund-Nasen-Masken“ folgt demnach, wenn das Video der Sitzung wieder verfügbar ist.

Das Versagen der Medien bei der Corona-Berichterstattung

Eine beträchtliche Anzahl der Menschen in Deutschland fühlt sich von den Massenmedien nicht umfassend über die sogenannte Corona-Krise informiert. Zumindest liegt dieser Schluss nahe wenn man sich anschaut, wie jedes Wochenende Tausende Menschen im ganzen Land gegen die Reigerungsmaßnahmen protestieren. Aus den Massenmedien erfahren wir hingegen oft, dass es sich dabei um Corona-Leugner handle, die den Ernst der Lage nicht verstanden hätten, und zudem seien sie in der Minderheit. Was macht so etwas mit den Menschen? Tragen die Leitmedien zur Spaltung der Gesellschaft bei? Die bekannte langjährige RTL-Moderatorin und Journalistin Milena Preradovic sagt: Was wir derzeit in Sachen Corona erleben, ist ein Versagen der Medien – der sogenannten „Vierten Gewalt“.

In London scheint die Sonne, aber weiterhin nicht auf Julian Assange

Moritz Müller & Lutz Hausstein

Am Montag ging es in London mit dem Prozess gegen den Wikileaks-Gründer Julian Assange weiter, bei dem er sich gegen eine Auslieferung an die USA, wo ihm lebenslange Haft droht, wehrt. Bzw. er versucht sich zu wehren, denn die Umstände, unter denen der Prozess nun weitergeführt wird, scheinen ihm gegenüber eher feindselig und im wahrsten Sinne des Wortes obskur, denn eine transparente Berichterstattung wird vonseiten des Gerichts auf offensichtliche Weise erschwert. Insofern bestätigt das Verhalten der Richterin bzw. der Justiz die Notwendigkeit einer Organisation wie Wikileaks, die vor fast eineinhalb Jahrzehnten einmal angetreten ist, um Fehlverhalten von Regierungen und Organisationen offenzulegen. Zum Glück hat Julian Assange weiterhin eine Anzahl von engagierten Unterstützern und es gab zum Auftakt auch einiges Interesse der Medien.

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