Magie

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MHUV – 066 – Teil 25

Vorsicht, Magie

Realität, Matix, Illusion

„The Secret“ – das Gesetz der Anziehung … ein tödliches Geheimnis.

eifelphilosoph_200

eifelphilosoph_200Sonntag, 26.10.2014. Eifel. Ja – Sonntag ist. Der Tag, der dem Gebet vorbehalten ist, der Ruhe, der Entspannung und der Besinnlichkeit. Es sei denn: man hat ein Handy und einen „engagierten“ Chef, E-Mail reicht auch … oder einfach Wochenenddienst. Ja – war doof, dass wir nicht gemerkt haben, dass Besinnlichkeit vor Arbeitsterror schützt – dafür wurde sie speziell geschaffen und mit harten Kämpfen gegen die Obrigkeit durchgesetzt. Bald wird der Sonntag ein Tag wie jeder andere sein: die Maschinen fordern ihn, die Rendite verachtet ihn, die Menschenfeinde genießen seine Demontage. Anstelle eines unsichtbaren, liebevollen, allmächtigen und sehr weisen Vaters (der im aramäischen Original noch Vater/Mutter war) haben wir nimmersatte Maschinen und virtuelle Werte zu Göttern erhoben … bzw. zu obersten, nicht mehr hinterfragbaren Instanzen.

Wir merken noch nicht mal mehr, dass wir direkt wieder in die selbstverschuldete Unmündigkeit marschieren, die wir während der Zeit der „Aufklärung“ verlassen haben, weil unsere Tage mit Lärm überfüllt sind (manches davon nennt man Musik, vertreibt aber auch die Gedanken), der unsere Besinnlichkeit zerstreut (die strikt Stille fordert – oder die seichte Geräuchkulisse des Sommerwaldes). Dieser Marsch führt uns direkt in primitivste magische Vorstellungen hinein, in Formen schwärzester Magie, vor der weise Menschen nicht umsonst schon seit Jahrtausenden warnen.

Nun – bevor wir uns aber dem Kernthema zuwenden, brauchen wir ein paar Vorbemerkungen, denn ich merke schon, wie die Anhänger des primitiven dogmatischen Materialismus sich die Hände reiben, weil sie sich erhoffen, dass die „Esoteriker“ wieder eine Abfuhr erteilt bekommen. Haben Sie sich schon mal Gedanken darüber gemacht, woraus diese „Materie“ besteht? Ja – da müssen Sie sich Gedanken machen, es ist im Kleinen wie im Großen: vertrauen Sie nur der reinen Anschauung, so ist die Erde eine Scheibe, um die sich die Sonne dreht (und diese Beobachtung ist enorm seriös: Milliarden von Menschen machen sie jeden Tag: die Sonne geht auf, zieht über uns hinweg und geht wieder unter – ein Narr, wer etwas anderes denkt) – und das ganze Firmament.

Ich war mal beim Institut für Hochenergiephysik in Österreich (ja, Internet macht´s möglich – auch ohne großen Reiseaufwand inklusive Umweltzerstörung), habe mich über das Atom aufklären lassen:

Allerdings wissen wir schon längst, dass ein Atom alles andere als unteilbar ist. Es baut sich auf aus einer Atomhülle, die je nach Element aus verschieden vielen Elektronen besteht, und einem Atomkern. Interessant sind dabei die Größenverhältnisse: während die Hülle (und damit das Atom selbst) typischerweise 10-10m durchmisst (das ist ein Zehnmillionstel Millimeter), ist der Kern noch etwa zehntausendmal kleiner. Wäre der Atomkern ein Fußball, so wäre die Atomhülle so groß wie etwa 440 Fußballfelder.

Also ist das Verhältnis Atomkern zu Atomhülle 1: 10000. 1 Teil Atom gegen 10 000 Teile gar nichts, bzw. keinerlei festen Substanz – das wollen wir erstmal festhalten.

Sicher, unsere Anschauung sagt uns, dass alles herum fürchterlich dicht und fest ist: aber zur Feststellung dieser (falschen) Tatsache verfügen wir nur über sehr grobschlächtige Instrumente („Augen“, zum Beispiel), die uns eine Illusion von Materie vermitteln, die genauso irreal ist wie die „Scheibenwelt“.

99,999 % der Welt bestehen aus … GAR NICHTS. Ein Wunder, dass wir nicht sofort zum Erdkern heruntersinken …. aber scheinbar gibt es da noch mehr Elemente als „Materie“, die wir zu berücksichtigen haben. Das zu erklären, wollen wir mal der Physik überlassen. Wir wollen aber mal eins festhalten: „Geist“ scheint in dieser Welt noch das Festeste zu sein, an das wir uns klammern können – der Rest scheint doch sehr hohl zu sein. Und weiter möchte ich folgern: wo Geist (mangels sonstiger fester Masse) auf einmal eine solche Dominanz erhält, ist Platz für viel echte Zauberei: da ist das „Über-Wasser-laufen“ noch eine der leichtesten Übungen.

Denken Sie selbst nach – und vertrauen Sie den nicht sektengebundenen Physikern (der „dogmatische Materialismus“ – gleichermaßen beliebt bei Kapitalisten und Kommunisten – ist eine Sekte … wie alles, was sich um ein religiöses Dogma schart) und ihre Messungen – sie werden sehen, dass sich Welten voller Zauber offenbaren: so impliziert doch die „viele-Welten-Interpretation“ der Beobachtungen des „Doppelspaltexperimentes“ das wir in jeder Millionsten Sekunde Billionen von Welten gebären:

Eine weitere Interpretation ist die sog. Viele-Welten-Interpretation. Dort geht man davon aus, dass sich unsere Welt zu jedem Zeitpunkt in unendlich viele parallele Welten aufspaltet, in denen jeweils ein bestimmter Ausgang des Experimentes realisiert ist (z.B. jeweils eine Welt für die Wege 1 und 2). Dies löst das Problem des Geistercharakters der Teilchen, da nun in jeder Welt die Position deterministisch bestimmt ist.

Völliger Irrsinn, oder? Und das ist nur der Anfang. Schon die Heisenbergsche Unschärferelation kam auf den „Wellencharakter der Materie“ … womit jede „feste Substanz“, die uns unsere primitiven Sinne täglich vorgaukeln, ins Reich der Phantasie verbannt wurde. Na ja – nicht umsonst haben Physiker eine mathematische Symbolsprache entwickelt, die außer ihnen keiner versteht: Anlagebetrüger arbeiten nach ähnlichem Muster.

Eine lange Vorrede – eine Vorrede, die zeigt, wie viel Platz für Magie und Zauberei in unserer Welt ist. Was mit Sicherheit „real“ ist, ist der menschliche Geist (ja, in der Tat auch sein Denken, aber nicht unbedingt sein denken in „Sprache“), er war nie etwas anderes als „Welle“, als Schwingung – als Geist, der im Moment des Todes lediglich die zeitlich sinnvoller Weise beschränkte Kooperation mit anders schwingenden Wellen beendet (die möglicherweise sogar nur durch seinen „Willen“ zusammengehalten worden ist, sich aber aufgrund ihres minderen Charakters nicht für längerfristigen Gebrauch eignen) und für sich auf anderen Ebenen des Seins weiterschwingt – wir werden noch ein paar Jahrhunderte brauchen, um hier klar sehen zu können, schätze ich mal.

Nun geschieht derzeit auf Erden etwas ganz Besonderes, ja, sogar historisch Einzigartiges: diese Welt der Magie, Mystik und Zauberei trifft auf das moderne „Ego“, eine künstlich in den fünfziger Jahren produzierte und der westlichen Menschheit mit großer Gewalt aufgedrückten Existenzform, die sich selbst als das einzig reale im Universum begreift.

Ja, genau: das hatten wir schon mal, diese Sichtweise erlebte schon unwillkürliche Höhepunkte bei den Denkern des Mittelalters, die sich als Zentrum des Universums sahen – aber halt nicht sich persönlich, sondern die Menschheit an sich. Heutzutage ist sogar dieses „Wir“ zuviel, heute gilt nur noch ein“Ich“.

Trifft nun dieses megagroße aufgeblasene aber kaum charakterlich ausgeformte „Ich“ auf die unfertigen Deutungen der Physik, geschieht etwas Besonders: eine absonderliche Mutation der Geschichte entsteht, eine verformte, deformierte und letztlich tödliche Religion erhebt ihr fürchterliches Haupt über die Welt um Tod und Verderben zu säen … und die Bande zwischen den Menschen zu zerschneiden.

Was es gemeint?

Nun – die US-amerikanische Kultur des Wunschdenkens. Sie kommt auf allen möglichen Wegen daher, dominiert auch die bundesdeutsche „Beraterkultur“ und „Selbsthilfeliteratur“ – mit erstaunlichen Ansprüchen (siehe sein.de):

 „Glücklich, so viel habe ich gelernt, bin ich dann, wenn ich das Leben mit allem, was es mit sich bringt, in die Arme schließe“, sagt Neale Donald Walsch in seinem neuen Buch „Glücklicher als Gott“.

Glücklicher als Gott. Vielleicht auch mächtiger als Gott?

Spinnen wir den Gedanken nicht weiter, bleiben wir bei der Technik: dem Gesetz der Resonanz oder der Anziehung.

Was es besagt?

Nun – das ist im Prinzip ganz einfach: man macht aus dem Spruch „Gleiches zieht Gleiches an“ ein Naturgesetz. Man könnte auch einen anderen Spruch nehmen und so eine andere Religion aufbauen („Ungleiches ergänzt sich gern“). Auch das Prinzip des Verkaufens dieser Botschaften (die in aller Regel enorm teuer sind) ist immer das Gleiche, auch wenn es sich unterschiedlich realisiert: man argumentiert mit Fallbeispielen.

Vor Jahrzehnten habe ich mal eine eigene Philosophie in dieser Hinsicht entwickelt (ein Spaß, den ich oft erzählt habe … bis ich germerkt hatte, dass andere ihn zu einem Lebenshilfebuch verarbeitet hatten): die Macht des Klopfens. Ja – genau, klopfen Sie drei mal auf den Tisch, wünschen Sie sich dabei etwas (sollte schon ein innigster Herzenswunsch sein) – uns schon geht ihr Wunsch in Erfüllung. Ja doch, machen Sie mal das Experiment – und beschreiben Sie mir den Erfolg.

Ja, sicher, bei vielen passiert gar nichts. Aber … gemäß den ehernen Gesetzen der Wahrscheinlichkeit werden einige Erfolgsgeschichten mein zweites Buch füllen: dass nach dem Klopfen immer nur Negatives eintritt, ist extrem unwahrscheinlich. Nach dem zweiten Buch kommen dann Filme, Seminare, Vorträge. Wer keinen Erfolg hat, ist halt selbst schuld: falsch geklopft, falsch gewünscht, falsches Holz am Tisch, Menschen mit dunklen Gedanken im Zimmer – die Anzahl der Ausreden ist unendlich.

Das ganze reicht für ein paar Millionen Euro Umsatz … und eine Vielzahl von Menschen, die an ihrer Klopfunfähigkeit verzweifeln.

Auch die Philosophie des Herrn Walsch ist nichts Neues – schon seit Jahrtausenden empfehlen Herrscher den Untertanen ihr Schicksal zu aktzeptieren. In Deutschland ist eine Bärbel Mohr mit ihren „Bestellungen beim Universum“ berühmt geworden, leider verstarb sie früh (siehe Sein.de):

Was bedeutet es, wenn mit Bärbel Mohr eine der bekanntesten Protagonisten der „Bestellungen ans Universum“ an Burn-Out und Krebs verstirbt? Ein Einzelfall? Oder ist diese Philosophie vielleicht doch nur ein grandios gehypter Irrtum, der eine Menge Geld mit den Wunschträumen von Glückssuchern verdient? Was ist dran am Gesetz der Anziehung? Haben wir da was falsch verstanden?

Weniger egomane Kulturen hätten das als Wink der Geister, der Ahnen oder der Götter verstanden, den Lebensweg radikal zu ändern – nicht jedoch die „Gläubigen“, die wider aller Erfahrung der Geschichte … und wider alle Menschlichkeit, Nächstenliebe und Hilfsbereitschaft … ihren Alptraum weiter verbreiten wollen:

Dennoch glaube ich, dass diesen Theorien eine spirituelle Wahrheit zugrunde liegt. Dass Resonanz tatsächlich eines der grundlegenden Gesetze des Universums ist – gerade in unserer Zeit. Ich habe tausende Male erlebt, wie sich die äußere Realität nach inneren Durchbrüchen innerhalb kürzester Zeit radikal verändert hat. Wie durch das Begreifen bestimmter Lernaufgaben manche Situationen, (die sich vorher wie ein roter Faden durch mein Leben zogen) einfach nicht wieder aufgetaucht sind. Wie durch kleine Verschiebungen in meinem Inneren wahre Wunder im Äußeren passiert sind. Ich würde trotzdem niemals versuchen, solche Veränderungen mit meinem Willen „herbeizuführen“.

Die äußere Realität verändert sich in der Tat gerade in großem Ausmaß – weniger allerdings aufgrund der inneren Prozesse von David Rotter (Autor des Artikels zum Tode von Bärbel Mohr), sondern aufgrund von konkreten Entscheidungen von Menschen mit Macht – und hiermit sind wir beim zentralen Thema, denn darum geht es bei dieser Religion: um Macht und Selbstherlichkeit, um die Macht des Egos von David über den ganzen Rest des Universums.

Früher hatte man solche Typen „Schwarzmagier“ genannt, heute sind die Leitbild einer ganzen Kultur.

Natürlich hat David recht mit seiner Beobachtung: in der Tat geschehen manchmal auch positive Dinge um uns herum. Und manchmal geschehen sie sogar gleichzeitig mit Veränderungen im Inneren – nur ist der Schluß, dass das eine das andere bewirkt, sehr willkürlich. Ebenso können wir die Beobachtung machen, dass sich die Sonne um die Erde dreht: jeden Tag! Trotzdem ist das falsch.

Was aber viel schlimmer ist: völlig ausgeblendet wird in dieser Religion der „Andere“.

Kein Wunder: der Egomane hat keinen Blick für den anderen Menschen, hält ihn für eine Illusion – wie den Rest der Welt, ein belangloser Bestandteil eines Universums, das sich den eigenen Wünschen zu fügen hat. Der „Andere“ hat jedoch gelegentlich auch ganz eigene Wünsche … eigene, egomane Wünsche, kleine Träume von Reichtum durch Ramschpapiere, Waffenhandel, Frauenhandel, Drogenhandel und was es noch so an Ärgerlichkeiten gibt. Gelegentlich hat der Andere auch mal Lust auf Vernichtungslager oder Weltkrieg – da sind halt die Wünsche so verschieden, wie die Menschen, die sie haben.

Auch die großen Gurus der Selbsthilfeszene sitzen nicht glücklich im Wald herum und warten darauf, dass ihnen – wie im Schlaraffenland – die gebratenen Tauben in den Mund fliegen, nein, sie arbeiten hart und diszipliniert an ihren Verkaufsgeschichten, schreiben Bücher, drehen Filme, veranstalten Seminare und halten Vorträge … alle mit dem völlig irrationalen Verkaufsversprechen, dass man nach Zahlung des Geldes Aladins Wunderlampe in Händen hält.

Und die Preise der Gurus sind saftig (siehe Süddeutsche):

Auf seiner Website sendet der selbsternannte Trainer der nächsten Erfolgsgeneration Grüße von Richard Bransons Privatinsel und lädt ein paar Klicks weiter nach Hawaii ein, zu seinem Seminar „Billionaire-Bootcamp“.

Na ja, nicht ganz, ohne Flug und Unterkunft kostet der Spaß 10995 US-Dollar. Meine Friseurin war in diesem Jahr dabei und musste, mit Blumengirlande behangen, auf dem fiesen Teppich eines Konferenzsaals herumkrabbeln, „Ich tue es!“ rufend.

Tja – und wenn dann der Zauber nicht klappt, war man halt selbst Schuld,

Je weniger er klappt, umso miserabler ist man selbst. Holocaust, Tsunami, Weltkrieg … das kleine Ego bekommt die Verantwortung für jedes kleinste Missgeschick der gesamten Weltgeschichte

Auf kritische Fragen, wie denn Opfer von Katastrophen oder despotischen Systemen und todkranke Kinder ihre Tragödie auf schlechte Gedanken zurückführen sollen, kontern die Muntermacher: „Der Einzelne oder eine ganze Gesellschaft haben sich wohl auf eine Frequenz gebracht, die mit Unglück auf der gleichen Welle schwingt.“ Sie schlagen vor, dass andere diese schlechten Nachrichten meiden sollen, um sich von den „bad vibes“ nicht anstecken zu lassen. Macht man das am besten auch mit Freunden, die in einer Krise stecken?

Alle Gauner, Lumpen, Mörder, Vergewaltiger und Zuhälter werden den Gurus zujubeln; endlich haben sie eine Welt, in der sie sich hemmungslos austoben können.

Nächstenliebe … ist etwas für Sozialromantiker.

Die Verantwortung für jede böse Tat – und sei sie noch so brutal, pervers und abartig – wir allein den Opfern zugeschrieben: das Paradies für brutale, perverse und abartige Menschen ist nah.

Es wird die Hölle auf Erden werden … und darum stehen diese Gedanken unter der Rubrik „Politik“.

„The Secret“ … und wie seine ganzen Abarten und Vorgänger auch noch heißen mögen … ist ein tödliches Geheimnis.

Und für religiöse, magische, mystische Menschen die dunkle Seite der Macht, der Teufel, Cthulhu persönlich, der Antichrist … oder einfach erschreckend dämlich.

Das Gegenteil des Geheimnisses „wünsch Dir was“ ( mit dem der Satan laut christlicher Legende schon den Sohn Gottes verführen wollte)?

Liebe Deinen Nächsten wie Dich selbst.

Politisch gesehen: Sozialstaat für alle statt Vernichtungslager für die Minderwünscher, die es einfach nicht gebacken bekommen und der Welt nur auf der Tasche liegen.

Natürlich gibt es Menschen, die diese Religion gut finden: jeder, der was hat, wird zum Gott erhoben, jedem, der nichts hat, wird versprochen, dass er bald alles hat, was der hat, der schon jetzt was hat: eine irrationale Kultur grenzenloser Gier, für die wir im Prinzip wirklich jede Sekunde unendlich viele Universen entstehen lassen müßten.

Und was ist nun mit der wirklichen, echten, realen Zauberei?

Nun – die ist wohl ein wirkliches, echtes, reales Geheimnis. Ist ja auch logisch: wäre sie bekannt, wäre sie nicht mehr geheim.

Eine Tip möchte ich jedoch geben: es mag sein, dass alle Not nur dazu dient, den Charakter zu formen, ihn so stark zu machen, dass der Geist ohne Schmerzen über die Schwelle des Todes treten kann – in jenes lockerer gestrickte Reich, wo seine Gedanken Realität werden können … weshalb nur charakterlich starke Wesen Einlass finden – wie Gandhi, Alber Schweizer oder Mutter Theresa.

Doch hierüber sprechen wir ein ander mal.

 

 

 

Das Bewußtsein schafft Realität – oder nicht?

Das Bewußtsein schafft Realität - oder nicht?

Dienstag. 18.3.2014. Eifel. Bin heute mal wieder hereingefallen – auf den Spiegel. Behauptet der doch, bei einem Talk von Günter Jauch sein von einer ehemaligen Justizministerin zwischen zwei Arten von Sozialschmarotzern unterschieden worden: den guten Millionären und den bösen Hartz IV-Empfängern. Wäre das so – es wäre in der Tat wieder ein Skandal. Leider war das eine Lüge. Die SPD-Frau hat nur darauf hingewiesen, dass der parasitäre Millionär wahrscheinlich im Gefängnis anders behandelt wird als der Hartz IV-Schwindler. So leicht kann man in die Irre geführt werden … und so leicht kann man mich dazu bringen, eine erbärmliche Talk-Show zu gucken. Natürlich werden Menschen aus dem Opfermilieu der Kranken, Alten, Ausgebrannten, mit Familie belasteten Untermenschen von denen, die noch nicht krank, alt, ausgebrannt oder mit Familie (pflegebedürftige Eltern oder Kinder) belastet sind, anders behandelt.

Erst gestern habe ich zu dem Thema eine E-Mail bekommen: eine Frau mit Vermittlungshemmnissen (was ich mal voraussetze, denn JEDER, der in Hartz IV landet, hat solche – sonst hätte er schon längst wieder eine Anstellung) will ihren Sohn besuchen – und dazu ihr Dorf verlassen. Dazu braucht sie – als per Willen der Regierung Ausgestoßene – eine Reisegenehmigung vom Jobcenter, einen Passierschein, sozusagen. Kehrt sie zurück in ihr kleines Paradies, muss sie sich persönlich bei der Behörde zurückmelden … wie Strafgefangene beim Bewährungshelfer.

Natürlich gibt es einen Unterschied zwischen Hoeneß und dem Rest der Welt: die Nicht-Millionäre stehen schon mit einem Bein im offenen Strafvollzug, nur weil sie normale Arbeitnehmer mit dem Risiko der Arbeitslosigkeit sind – und dieses Land nennt sich ernsthaft noch „demokratisch“.

Nun gibt es Menschen, die haben eine ganz hervorragende Idee gehabt, diese Idee im Kreise des Managementes diskutiert und viel Geld dafür bekommen, sie unters Volk zu bringen.

Die Idee war einfach: man schenkt dem Volk eine neue Philosophie – die US-Philosophie des „positiven Denkens“. Jeder kann es schaffen, jeder ist Millionär, jeder schafft mit der Kraft des eigenen Bewusstseins seine eigene Umgebung., seine eigene Realität, seine eigene Wirklichkeit. Nichts soll den neuen „Göttern des reinen Geistes“ unmöglich sein – so das Versprechen der Heilsbringer.

Die Reichen finden diese Philosophie klasse, zeigt doch ein Blick auf ihren Kontostand, dass sie wirklich zu den Auserwählten gehören, zu den Lieblingskindern ihres Gottes, ja, dass sie selbst zurecht die neuen Götter auf diesem Planeten sind, eine neue Spezies, die die alte zurecht verdrängt … und möglicherweise auch drastisch dezimieren wird, jenes unwerte Leben, das noch nicht mal richtig denken kann.

Und nebenbei hat diese Philosophie auch noch einen sehr angenehmen Nebeneffekt: anstatt nach möglichen Ursachen einer ungerechten Reichtumsverteilung zu schauen (purer Raub oder Betrug sind hier oft die einzigen Ursachen – auch wenn er vor langer Zeit geschah: der in Großbritannien zirkulierende Reichtum stammt auch heute immer noch aus den Taschen Millionen opiumsüchtiger Chinesen – wie auch der Reichtum Europas, auf den wir oft so stolz sind, noch aus den Kolonien stammt), schaut der Bürger nur noch auf sich und die Minderwertigkeit seines eigenen Denkens, seines Lebens und seines Seins – einer Minderwertigkeit, die sich zurecht in einer finanziellen Minderausstattung zeigt.

Man weist auch auf Erfolge hin – zum Beispiel in der Krebsbehandlung. Louise L. Hay ist da eine der führenden Autorinnen – geboren 1926, an Krebs erkrankt und immer noch lebendig, scheint sie in der Tat den Krebs überwunden zu haben … nur durch Änderung ihrer Gedanken. In Deutschland ist „Psychoonkologie“ zur Sterbebetreuung degradiert worden, man akzeptiert keine Zusammenhang zwischen der menschlichen Psyche und Krankheit- als Mann vom Fach kann ich garantieren, dass das die Pharmaindustrie auch nie zulassen würde: blühender Krebs ist ein Milliardengeschäft, das man sich nicht durch systematisierte „spontane Selbstheilung“ von Krebs kaputt machen läßt. Die „Spontanheilung“ bleibt so für die deutsche Medizin ein Wunder, das gelegentlich den Therapieplan versaut und Abrechnungsmöglichkeiten ruiniert … mit empfindlichen finanziellen Einbußen für den behandelnden Arzt.

Aufbauend auf die Theorien der Psychoimmunologie (die im Prinzip besagen, dass das Immunsystem durch die geistige Befindlichkeit des Menschen so weit gesteuert werden kann, dass es auch bösartigste Tumor in Nichts auflöst – ein interessanter Ansatz, der meinem Vater fünf Jahre Leben schenkte, während die Schulmedizin ihm noch drei Wochen gab … allein die Nebenwirkungen der Medikamente waren schon schwer zu ertragen) hat Frau Hay mit ihren Kameraden gleich ein neues Weltbild, eine neue Physik, eine neue Religion erschaffen: „gutes“ Denken erschafft ein „gutes“ Leben, „schlechtes“ Denken erschafft ein problematisches Leben.

Die Politik und die Konzerne jubeln. Sie bauen Mist – der Bürger hat Schuld.

Weltkrieg?

Schlecht gedacht.

Hugersnot?

Schlecht gedacht.

Weltwirtschaftskrise?

Schlecht gedacht.

Hartz IV?

Ein Anzeichen von Geisteskrankheit, völliger Lebensuntüchtigkeit aufgrund der gezielten Pflege unreiner Gedanken.

Genmais in Deutschland, Deutsche Soldaten in Afghanistan, NSA-Spione im Wohnzimmer, Weltkrieg durch Problem in der Ukraine, beständiges Absinken der Lebensqualität an allen Lebensbereichen?

Nun – die Antwort kennen Sie schon. Sie finden sie im Spiegel Ihres Badezimmers.

Andererseits … ist die Philosophie, die die USA hier weltweit vermarkten, schon länger bekannt – und findet möglicherweise Bestätigung in der modernen Quantenphysik, wobei ich hier an die Interpretation der Physik des Burkhard Heim durch Illobrand von Ludwiger denke: demnach gibt es zwölf Dimensionen (von denen sechs nur rein mathematisch notwendig sein sollen). Die ersten vier setze ich mal als bekannt voraus – sie bilden in ihrer Gesamtheit die Raumzeit, die unseren Lebensalltag bestimmt. In der fünften Dimension (entsprechend der Ideenlehre Platons) finden wir das Reich der Formen – hier ist der Mensch als einziges Wesen auf der Erde bewusst schöpferisch aktiv (was Computer niemals können werden), er bringt Formen in die Raumzeit, die es so vorher hier nicht gab (Autos, Flugzeuge, Schiffe – um nur ein paar zu nennen), in der sechsten Dimension hingegen finden wir eher „Geschichten“, also Lieder und Melodien, die die Art des Zusammenspiels der fünf Dimensionen bestimmen … so, wie es ältestes mythisches Denken der Menschheit schon immer behauptet hat.

Emanuel Swedenborg hat diese Kraft am Beispiel von „Engeln“ verdeutlicht, welche er im Jenseits beobachtet haben will: sie sind in der Lage, um sich herum Eigenrealitäten zu schaffen, in denen sie fünf- und sechsdimensionale Gegebenheiten selbst definieren können.

Und haben nicht Luther und Marx gezeigt, wie sehr ein paar Gedanken die Welt verändern …. und ihre Geschichte umschreiben können?

Verführerische Gedanken – mit dem Versprechen der Gottähnlichkeit und Unsterblichkeit versehen.

Und stimmt es nicht, dass für den einen das Glas halb voll ist – und für den anderen ist es halb leer?

Ja, das stimmt – aber die Bedeutung das Glases ändert nichts an seinem Inhalt: es bleibt halb leer und wird dem Körper deutlich weniger Flüssigkeit zur Verfügung stellen können, es als ein volles Glas täte – was dazu führt, dass er früher verdurstet, wenn er das Problem des Wasserverlustes nicht in den Griff bekommt.

Andererseits – wenn das Bewusstsein der deutschen Bevölkerung ihre Realität bestimmt, wenn mein Bewusstsein meine Realität bestimmt – warum kostet der Sprit dann nicht 10 Cent pro Liter und wird aus Wasserstoff gewonnen … um nur ein Beispiel zu nennen?

Nun – die Antwort ist klar: das Volk denkt falsch. Würde es richtig denken – der Traum vom Wassersprit wäre schon längst Realität.

Wie denkt man richtig?

Einfach auf die Promis schauen – wie bei Jauch: die sind alle reich und berühmt, als werden sie schon richtig denken: trotz unterschiedlichster politischer Positionen.

Nebenbei bemerkt: es ist eine Vorform des massenvernichtenden Faschismus, die wir hier wachsen sehen: von dem Ruf nach der Vernichtung des unwerten Lebens nur noch einen Schritt entfernt; der grauenhafte, jedes Mitleid und jede Nächstenliebe negierende Kampfbegriff „Sozialromantik“ entspringt direkt aus dem Herzen dieser Philosophie, die im Grunde ihres Herzens – aus ethischer Sicht – nur teuflisch und satanisch genannt werden kann oder – aus medizinischer Sicht – psychopathisch.

Über die Gründe der Spontanremissionen bösartiger Tumore können wir hier nicht urteilen – sollten uns aber beständig daran erinnern, dass es so etwas gibt … und das kaum jemand Geld dafür ausgibt, dieses Wunder der Natur zu erforschen – und das obwohl die Zahl der Krebstoten jährlich steigt.

Über die Gründe des Zustandes der ganzen Welt können wir aber schon urteilen – auch in diesem Kontext.

Darf ich nochmal daran erinnern?

In den letzten vierundzwanzig Stunden sind auf unserem Planeten 80000 Hektar Regenwald zerstört worden. Volle 13000 Tonnen giftiger Chemikalien wurden in unsere Umwelt entlassen. Mehr als 45 000 Menschen sind verhungert, davon 38000 Kinder. Und mehr als 130 Pflanzen- oder Tierarten sind durch menschliches Handeln ausgelöscht worden. (Ein Artensterben von diesen Ausmaßen fand zuletzt beim Untergang der Dinosaurier statt).

(Aus: Thom Hartmann, Unser ausgebrannter Planet, Riemann Verlag, 2000, Seite 23 – dort findet sich auch des Zitat des erfolgreichen Pazifikkriegers).

Natürlich kann ich positiv denken, „Reichtumsbewusstsein“ demonstrieren und sagen: aha – es sind also noch Arten da, die aussterben können – und Kinder, die verhungern können.

Natürlich sind alle diese Entwicklungen Folgen von Entscheidungen und somit Folgen von Gedanken – Folgen der Entscheidung von Menschen für ein Wirtschaftssystem, dass den an sich gesunden marktwirtschaftlichen Wirtschaftskreislauf in ein tödliches Haifischbecken verwandelt, in dem ein Vernichtungskampf aller gegen alle stattfindet … zugunsten einiger weniger, die Zeit und Muße haben, abends bei Jauch in gemütlicher Runde über die Welt zu philosophieren. Es sind bewusste Entscheidungen, zum Zwecke der Machtentfaltung Genpflanzen auf den Markt zu bringen, die Bauern für immer und ewig in die Abhängigkeit von Konzernen bringen – weil auch die so indirekt erzeugten resistenten Schädlinge das besonder Gift des Konzerns brauchen. Es ist eine bewusste Entscheidung, durch den Einsatz chemischer Massenvernichtungswaffen Krieg mit der Natur zu führen, anstatt harmonischere Wege zu erforschen, die viele Kleingärtner noch kennen.

Es sind auch bewusste Entscheidungen, die die Welt im März 2014 wieder an den Rand eines längst überwunden geglaubten nuklearen Armageddons führt.

Aber – jetzt sind wir irritiert?

Wie kann das gehen?

Es sind doch die Erfolgsmenschen (siehe: Kontostand!) mit dem „reinen Geist“, die die Entscheidungen treffen, die die Umwelt verseuchen, aus Arbeitlosen Strafgefangene machen, tägliches Massensterben von Kindern zugunsten goldener Wasserhähne im eigenen Bad billigend in Kauf nehmen und auch mit Hochdruck (siehe: Rüstungsausgaben) an der Vernichtung der gesamten Menschheit arbeiten. Wie kann ihr „reiner Geist“ solche Erfolge erzielen – obwohl sie doch durch ihre politische Macht (Gewehre), ihre wirtschaftliche Macht (Geld) und ihre wissenschaftliche Macht (Medien und Experten) ALLE Hebel in der Hand hätten, sich gegen die minderwertigen Übeldenker durchzusetzen?

Diese Frage … wird nicht gestellt.

Es geht ja auch niemand der Frage nach, warum die Spitzen der US-Gesellschaft so eigenartige magische Riten pflegen, siehe Prof. G. William Domhoff, Who rules America – wobei zu bemerken ist, dass jener Erforscher der Elitenkaste auch als Traumforscher bekannt ist uns sich somit auch auf ander Formen der Erforschung von Magie und Zauberei verlegt hat.

Magie und Zauberei?

Ja. Mit dem „positiven Denken“ sind wir mitten drin in der Welt magischen Wunschdenkens, in der Vorstellung, durch bloße Gedankenkraft (unterstützt durch Rituale, wie sie unter anderem die US-Elite jeden Sommer für zwei Wochen abhält – siehe Domhoff) die Wirklichkeit beherrschen zu können bzw. durch die Vorstellung, das arme, alte, kranke und ausgebrannte Menschen in Wirklichkeit nur schlechte Zauberer sind.

Überraschenderweise verlässt sich die führende Nation des positiven Denkens nicht allein auf die sorgenbefreienden Rituale des Bohemian Grove, Nuklearraketen, Nuklear-Träger und Atom-U-Boote sichern den Erfolg der Rituale gründlich ab.

Hätten die Armen dieser Welt ein solches Arsenal – ihr Kontostand sehe auch anders aus.

Und ja: da formt ein Geist die Welt. Der gleiche Geist formt aber auch … welch´ Überraschung – das Bewusstsein … von dem wir bislang annahmen, es forme nur selbst. Ganze Armeen von Unternehmensberatern, Entertainern, Experten, Wissenschaftlern, Journalisten und Publizisten sind minütlich dabei, dieses Bewusstsein, welches für alles verantwortlich sein soll, zu formen, damit es sich anders verhält, als es zu erwarten gewesen wäre anders, als es menschlich wäre.

Eine gezielte Umerziehung zum Unmenschentum, beginnend im Kindergarten.

Was nützt mir die Erkenntnis, dass das Bewusstsein die Realität verändern kann … wenn die „Mächte und Gewalten“ dieser Welt beständig mein Bewusstsein manipulieren?

Und warum tun dies diese „Erfolgsmenschen“ und „reinsten Denker“?

Vielleicht, weil die Herrschaft über das Bewusstsein der Bürger erfolgreich verhindert, dass diese Bürger ebenso erfolgreich werden wie man selbst? Immerhin: es ist nicht genug Geld auf der Welt vorhanden, um jeden zum Millionär zu machen. Der Egoist bemerkt das erst spät – wenn überhaupt – dem mündigen Weltbürger jedoch ist dies sofort klar: was ich mir Kraft meines Denkens zuviel an mich ziehe, fehlt den anderen. Machen das unendlich viele Menschen, sterben täglich 38000 Kinder.

„Positiv Denken“ schützt also noch nicht mal vor Massenmord an Kindern … wenn es nur dem eigenen Reichtum dient.

Kehren wir zurück zu unserer von dem üblen Schicksal der Arbeitslosigkeit gezeichneten Frau, die mit Hilfe ihres Denkens in der Lage sein soll, das Joch des Hausarrestes los zu werden. Was wäre … wenn die Regierung einfach den Hausarrest für Arbeitslose per Dekret aufheben würde? Könnte sie dann nicht frei und ungebunden reisen – unabhängig davon, wie sie gerade gedacht hat?

Was ist, wenn es im Universum auch „kranken“ Geist gibt? Psychopathisches Bewusstsein? Welche Realität würde dieses Bewusstsein schaffen … und, mal Hand aufs Herz: ähnelt unsere Gesellschaft mit ihrer Tendenz zur Massenvernichtung allen Lebens nicht dem Produkt eins sehr kranken wenn nicht sogar zutiefst bösen Geistes? Wäre das nicht eine plausible Erklärung dafür, dass wir – trotz aller Anstrengungen des 18. und 19. Jahrhunderts, möglichst gut, edel und gerecht zu denken auch in der Staatsform „Demokratie“ am Rande der Selbstvernichtung durch Krieg, Gift und Verteilungsungerechtigkeiten stehen?

Tja – da macht man die Kiste des „postiven Denkens“ auf … und auf einmal springt der Satan persönlich heraus.

Dabei waren wir uns doch sicher, dass er nicht existiert.

Braucht er auch nicht. Wenn die Elite der Gesellschaft – also jene Menschen, die an den Schalthebeln politischer, wirtschaftlicher und wissenschaftlich-medialer Macht sitzen – seinen Werten folgen, dann formt sich die Welt nach dem Willen des Antichristen – egal, ob es ihn gibt oder nicht.

Doch selbst wenn wir den modernen Zauberpredigern folgen wollen und als Menschen in der Tat in der Lage sein sollten, per gezieltem Zugriff auf den sechsdimensionalen Raum – wozu für fähig sein sollen – Realität zu gestalten … ändert das nichts an der Realität, dass es andere Denker gibt (mit hohem Kontostand), die ebenfalls der Wirklichkeit ihren Willen aufzwingen wollen und alles in ihrer Macht stehende tun, um uns unbewusst, dumm und blöd zu halten – weil sie unsere billige Arbeitskraft für die Erfüllung ihrer Träume brauchen.

Und darum kann unsere anfangs zitierte Frau so positiv denken, wie sie will: es gibt Menschen, die mit aller Macht dagegen denken.

Und das ist – jenseits aller Zauberei – das eigentliche Problem … das Problem, dass es ohne die großen Sozialschmarotzer die kleinen womöglich gar nicht geben würde – und das wir ohne ihre Machtausübung womöglich gar keine Zauberei bräuchten, um unser Leben glücklich und in Frieden zu leben.

Und selbst wenn Zauberei hülfe … die Herrenmenschen dieser Welt sind allemal geschickter darin, sie anzuwenden: siehe Kontostand.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Georgia Guide Stones und der Gott des Lebens: Das jüngste Gericht 2012 und die Kultur des Todes

Dienstag, 27.12.2011. Eifel. Die Eingeborenen der Industrieländer wissen, das heute der Tag ist, wo man die Geschäfte meiden sollte - die alljährliche Umtauschwelle rollt. Jene Kultur, deren Lebenssinn es ist, den ganzen Tag Dinge zu produzieren, die keiner braucht, schenkt sich an diesem Tag Dinge, die keiner will - was den 27.12. regelmässig zum Großumtauschtag der Nation werden lässt. Neunmal können wir angeblich unseren Planeten schon in Plastiktüten einwickeln - und das reicht uns nicht. Gut, das wir diesen mehrfach eingewickelten Planeten dank unserer militärischen Schlagkraft einige hundert Male vernichten können (bei effektivem gleichzeitigen Einsatz unseres Nuklearpotentials), da hinterlassen wir wenigstens keinen Müll. Mehr als jeder andere Tag lädt also dieser Tag zu einigen besinnlichen Gedanken ein, bevor man riskiert, von genervten Müttern mit riesigen Geländemobilen auf den Asphalt geschmiert zu werden wir Honig auf Brot. 

Ein Freund schickte mir einen Artikel aus "Spektrum der Wissenschaft" - "Sind Glauben und Wissenschaft miteinander vereinbar?" ... erscheint, glaube ich, im Januar 2012. Die Frage würde sich mir gar nicht stellen - die Wissenschaft vom Diesseits hat mit der Wissenschaft vom Jenseits nichts zu tun ... und "Glauben" sollte man sowieso gar nichts. Das ist natürlich einfach gesagt, das mit dem "Glauben", denn .... streng wissenschaftlich gesehen, können wir überhaupt nichts anderes tun als "glauben". "Wissen" ist für Menschen nicht erreichbar. Wir sind abhängig von dem, was unsere Sinne uns gestatten wahrzunehmen, bzw. was das Gehirn davon übrig lässt - eine sehr geringe Basis für "Wissen". Beim Jenseits sieht es nicht besser aus ... aber hier sind wir viel näher dran. Leider wird das auf den Schulen und den Universitäten nicht mehr gelehrt.

Dienstag, 27.12.2011. Eifel. Die Eingeborenen der Industrieländer wissen, das heute der Tag ist, wo man die Geschäfte meiden sollte – die alljährliche Umtauschwelle rollt. Jene Kultur, deren Lebenssinn es ist, den ganzen Tag Dinge zu produzieren, die keiner braucht, schenkt sich an diesem Tag Dinge, die keiner will – was den 27.12. regelmässig zum Großumtauschtag der Nation werden lässt. Neunmal können wir angeblich unseren Planeten schon in Plastiktüten einwickeln – und das reicht uns nicht. Gut, das wir diesen mehrfach eingewickelten Planeten dank unserer militärischen Schlagkraft einige hundert Male vernichten können (bei effektivem gleichzeitigen Einsatz unseres Nuklearpotentials), da hinterlassen wir wenigstens keinen Müll. Mehr als jeder andere Tag lädt also dieser Tag zu einigen besinnlichen Gedanken ein, bevor man riskiert, von genervten Müttern mit riesigen Geländemobilen auf den Asphalt geschmiert zu werden wir Honig auf Brot.

Ein Freund schickte mir einen Artikel aus „Spektrum der Wissenschaft“ – „Sind Glauben und Wissenschaft miteinander vereinbar?“ … erscheint, glaube ich, im Januar 2012. Die Frage würde sich mir gar nicht stellen – die Wissenschaft vom Diesseits hat mit der Wissenschaft vom Jenseits nichts zu tun … und „Glauben“ sollte man sowieso gar nichts. Das ist natürlich einfach gesagt, das mit dem „Glauben“, denn …. streng wissenschaftlich gesehen, können wir überhaupt nichts anderes tun als „glauben“. „Wissen“ ist für Menschen nicht erreichbar. Wir sind abhängig von dem, was unsere Sinne uns gestatten wahrzunehmen, bzw. was das Gehirn davon übrig lässt – eine sehr geringe Basis für „Wissen“. Beim Jenseits sieht es nicht besser aus … aber hier sind wir viel näher dran – aus einer gewissen Perspektive. Leider wird das auf den Schulen und den Universitäten nicht mehr gelehrt.

Dazu muss ich jetzt ein weit ausholen – wie üblich.

Nehmen wir zum Beispiel den Begriff „Gott“. Ich mag ihn nicht sonderlich, weil Millionen von Irren ihn sich auf ihre Fahnen geheftet haben. Er ist – für sich genommen – genauso irrsinnig wie der Begriff der „Natur“, den die „Naturwissenschaftler“ auf ihren Fahnen vor sich hertragen. Während des Studiums hatte ich dereinst eine Arbeit geschrieben über Todesvorstellungen des Alten Testament. Ich hatte es damals mit dem Jenseits, weil ich in der Tat  den Verdacht hatte, das ich sterblich sei. Ich fand es nicht verkehrt, mal zu schauen, was die herrschende Eingeborenenkultur zu diesem Thema zu sagen hatte. Womit ich nicht gerechnet hatte: anders als die großen anderen Religionen beschäftige sich das Judentum gar nicht mit dem Jenseits. Es gab einige Elemente, die von anderen Kulturen übernommen wurden, aber das „Leben nach dem Tode“ interessierte diese Menschen nicht, weil ihr Gottesbegriff (den sie ja streng genommen niemals hätten formulieren dürfen) einzigartig war – jedenfalls für den europäischen Raum.

GOTT war für den alten Juden jene Kraft, die LEBEN schenkt, das Leben selbst IST. Das fand er gut. Im Tod war man am weitesten davon entfernt – das fand er schlecht.  Im Prinzip eine unverzichtbare Religion – gerade in unseren Zeiten, Zeiten, in denen es dem „LEBEN“ schlecht geht. Mehr und mehr Tierarten verschwinden – und werden ersetzt durch Straßen, Plastikmüll und Abgase, während mehr und mehr Menschen Lebensbedingungen haben, die wir Hühnern nicht zumuten wollen würden.

Das wir so verfahren – den Menschen so gering schätzen – ist eine Folge der atheistischen Sichtweise: wo der Mensch nicht mehr „Sohn Gottes“ ist, kann Josef Mengele ihn im Namen der Wissenschaft ausschlachten, quälen, foltern, mit ihm beliebig herumexperimentieren: da sind dann die letzten Grenzen gefallen. Das es Menschen gibt, die im Namen der „Natur“ dann 6,5 Milliarden Menschen ausrotten möchten,  damit 500 Millionen ein Leben in Reichtum führen können, wird gelegentlich diskutiert:

Monsanto und andere überziehen die Welt mit genmanipulierten Pflanzen. dazu wird das Saatgut in absehbarer Zeit mit dem Terminator-Gen ausgestattet, kann also nicht mehr für Aussaaten verwendet werden. Man muss bei Monsanto das Saatgut kaufen. In einigen Fällen wurde bereits nachgewiesen, dass sich durch die Verfütterung genmanipulierten Futters bei Versuchstieren Krankheiten bildeten. Da die Verbreitung dieser manipulierten Pflanzen mit massivem Druck von Regierungen, allen voran den USA, Mexiko und Kanada, zusätzlich mit Druck durch die WTO, den IWF und die Weltbank weltweit vorangetrieben wird (inzwischen auch in Europa), kann erwartet werden, dass in absehbarer Zeit Weizen, Reis, Mais, Raps und Soja nur noch mit genmanipulierter Herkunft zu erhalten ist. Durch die Patente und Lizenzbedingungen wäre dann dieser Anbau in totaler Abhängigkeit von der Fa. Monsanto und den wenigen anderen Pharma-Riesen, die sich damit nicht nur eine goldene Nase verdienen, sondern ein ungeahntes Machtmonopol erhalten. Sie kontrollieren dann die Produktion der Grundnahrungsmittel und wer nicht zahlen kann, verhungert eben. Damit wäre der Traum von Kissinger in seinem Papier NSSM 200 erfüllt. 3 bis 5 Konzerne bestimmen, wer leben darf und wer nicht. Die daraus entstehenden Aufruhre werden mit massiver Waffengewalt beendet und die Vision aus der VT (siehe oben bei den amerikanischen Stonehenge) wäre schnell und effizient erreichbar. Mit eingebauten Toxiden könnte der Vorgang noch weiter beschleunigt werden. Ist ein Großteil der Menschheit verhungert oder an Krankheiten verstorben, die durch die permanente Aufnahme genmanipulierter Nahrung entstehen werden, kann man kurze Zeit, nachdem die Bevölkerungszahl auf 500 Millionen angelangt ist, aus den Saatgutbanken das konventionelle Saatgut wieder entnehmen und anpflanzen, also künftig auf die Genmanipulation verzichten. Doch wie gesagt, das ist nur eine mögliche Spekulation, die sich in etlichen VT wiederspiegelt.

Das amerikanische Stonehenge sind die Georgia Guide Stones, die – nach zwanzigjähriger Planung – von einer anonymen Gruppe Amerikaner bezahlt wurden. Die Geschichte kann man in einer Broschüre des örtlichen Granitwerkes nachlesen. Dort erfährt man auch, das in Zukunft – ein Gebot der „Vernunft“ – nur noch diejenigen Eltern Kinder kriegen dürfen, die ein „anständiges Zuhause“ (a decent home – Seite 21) vorweisen können. Früher nannte man das den Ariernachweis. Wo man das konventionelle Saatgut für den Wiederaufbau hernimmt?

Ganz einfach: das wird gerade im Tresor des jüngsten Gerichtes eingelagert:

Ein weiterer Bericht des Journalisten F. William Engdahl über die Errichtung einer Saatgutbank in Spitzbergen (Norwegen) durch Bill Gates, zusammen mit der Rockefeller -Stiftung, der Monsanto Corporation, der Syngenta-Stiftung und der norwegischen Regierung, um nur einige zu nennen, in ein Unternehmen, das als „Tresor des jüngsten Gerichts“ bezeichnen wird. In der offiziellen Sprachregelung heißt es „Svalbard globaler Saatgut-Tresor auf der norwegischen Insel Spitzbergen, Teil der Svalbard-Insel-Gruppe“.

Schon beunruhigend, oder? Noch beunruhigender sollte der Hinweis auf die Denkstrukturen der „vernünftigen Menschen“ sein, die sich ein Pseudonym gewählt haben, das auf die Rosenkreuzer hinweist, bzw. auf deren Gründer Christian Rosencreutz:

Rosenkreutz‘ dargestellte Ansichten stehen in einer Entwicklungslinie des Neuplatonismus, der Kabbala, Alchemie, des Paracelsismus und eines aus dem Geist der Mystik sich erneuernden protestantisches Christentums.

Da sind die vernünftigen, ökologisch ausgerichteten, reichen Amerikaner auf einmal mitten drin in der Welt des Okkultismus, in der Zahlen und Formen eine besondere Rolle bei der Ausübung von Macht spielen. Sieht man ihre Anwendung bei der Konstruktion des amerikanischen Regierungskomplexes in Washington und schaut, welche Supermacht aus dieser Kolonie geworden ist, so kann man schon vermuten, das die wissen, wie man bauen muss, damit das Schicksal einem zulächelt. Zu esoterisch? Gewiss, aber diese Gedanken zur Baukunst bilden Grundlagen der Philosophie der Freimaurer (im asiatischen Raum nennt man das „Feng Shui“, was bei manchen modernen Hochhäusern zu seltsamen Konstruktionen führt – aber wirtschaftlich sehr erfolgreich machen soll) – und schon sind wir mittendrin in der deutschen Alltagspolitik, in der sich Maurer in allen entscheidenden Strukturen der Gesellschaft wiederfinden.

Schlimm, oder?

Ein Beispiel: die Georgia Guidestones haben acht Seiten, acht Sprachen übersetzen ihre Botschaft. Warum acht? Lesen wir bei Kabbalah.de:

Sie steht für den achten Schöpfungstag, die Neuschöpfung des Menschen. Manche bezeichnen sie auch als Christuszahl. Die Acht steht für Ordnung und Disziplin.
Die Lotusblüte, die ja für Reinheit steht, hat 8 Blätter.
In der Heiligen Geometrie entspricht die Acht (okta) dem Oktaeder, die Pyramide, die nach oben und unten geht und damit acht Flächen hat. Der Oktaeder steht für das Luftelement und ist der Zwilling des Hexaeders, des Würfels. Wer diese Stufe erreichen möchte, muss sowohl die Erde, den Körper, wie auch die Luft, die Gedanken beherrschen.

Die Acht ist auch die Lemniskate in stehender Form, die für die Unendlichkeit steht. 

Reinster Zauberkram. Für Französisch und Deutsch war kein Platz mehr – der Zauber der „Neuschöpfung“ funktioniert nicht mit zehn. Dann gibt es noch vier weitere Botschaften – in Sprachen, die heutzutage keiner mehr lesen kann:

Eine kürzere Botschaft steht auf den vier vertikalen Seiten des Decksteins, wiederum jeweils in einer anderen Sprache und Schrift auf jeder Seite. Die erläuternde Tafel neben den Guidestones identifiziert diese Sprachen/Schriften als Babylonische Keilschrift (Nord), Altgriechisch (Ost), Sanskrit (Süd) und ägyptische Hieroglyphen (West) und erklärt, was vermutlich eine englische Übersetzung ist

Warum die Vier über der Acht?

Für Kabbalisten kein Problem:

Die Vier hat starke Verbindung zu unserer 3D-Ebene, da wir vier Elemente haben, aus der unser materielles Universum geschaffen ist: Feuer, Wasser, Luft und Erde. Der kleinste räumliche Körper ist der Tetraeder und der hat vier (griechisch tetra) Flächen und Ecken. Den vier Elementen sind ebenfalls die vier Erzengel zugeordnet. Des weiteren gibt es noch die vier Himmelsrichtungen, an denen wir uns orientieren und die von alten Religionen als eigene Kräfte und Gottheiten gesehen wurden. Die Vier steht auch für das Quadrat, das das Zeichen für die Erde ist und mit dem Würfel verbunden ist, der ebenfalls ein Symbol für die Erde ist. 

Der klassische Zauberer braucht die vier Elemente, die vier Himmelrichtungen, um seine Macht weltweit ausüben zu können – siehe „Magie“ bei Wissen.de:

Magie: die in den Anfängen aller Religionen nachweisbare, das Denken der Naturvölker beherrschende Praxis des Umgangs mit numinoser Macht in den Dingen, die sich menschlichem Wünschen erschließt und lenkbar ist, aber nur unter Beachtung eines bestimmten Rituals. Magisches Denken ist das allen Formen der Magie zugrunde liegende Denken, dessen Grundgesetz die „mystische Partizipation“ ist, d. h. die mögliche Teilhabe an im All wirkenden Kräften, die automatisch lenkbar sind. Im magischen Denken liegt die Vorstellung, dass es eine Art höherer Gesetzlichkeit gibt, die der natürlichen Kausalität überlegen ist und die in Bewegung gesetzt wird durch die Herstellung der nur dem Magier bekannten determinierenden Faktoren (Zaubermittel aller Art).

Mitten im vernünftigen, rationalen, wissenschaftlich strukturierten Alltag errichten Zauberer mit für jeden Eingeweihten klar erkennbaren Bezügen und Symboliken ein magisches Zaubermittel, das uns eine Weltregierung bringen soll, massive Eingriffe in den Alltag bewirkt und möglicherweise mit dem größten – strikt vernünftigen – Massenmord der Geschichte einhergeht … nebenbei aber den „american way of life“ für immer und ewig lebbar macht?

Gruselig, oder?

Demgegenüber – haben wir gerade den Geburtstag eines Menschen gefeiert (nun, eigentlich ist der im Januar geboren, aber wir Germanen feiern halt die Sonnenwende immer da: jener Tag, an dem die Dunkelheit weichen muss und es täglich immer heller wird), der von uns nicht viel erwartet hatte: „gehe hin, verkaufe alles, was Du hast, gib es den Armen und folge mir nach“. „Liebe Deinen Nächsten wie Dich selbst“. Noch nichtmal der Bau von Kirchen wird verlangt:

Matthäus 6,5–13:

5 Wenn ihr betet, macht es nicht wie die Heuchler. Sie stellen sich beim Gebet gern in die Synagogen und an die Straßenecken, damit sie von den Leuten gesehen werden. Amen, das sage ich euch: Sie haben ihren Lohn bereits erhalten.6 Du aber geh in deine Kammer, wenn du betest, und schließ die Tür zu; dann bete zu deinem Vater, der im Verborgenen ist. 

Man stelle sich mal vor, man würde seinen Alltag so gestalten: ständig einen Blick darauf haben, das es dem anderen gut geht, keine persönlichen Reichtümer anhäufen, sich dem Jenseits ganz privat in seiner eigenen Kammer stellen, weil man als lebendiges Wesen Gott (als „Leben“) sowieso am besten in sich selbst finden kann – besser jedenfalls als mit Mikro- oder Teleskopen: die schauen weder tief noch weit genug – was hätten wir für ein Leben. Es wäre Platz genug für mehr als 7 Milliarden Menschen (laut UNO sogar für 12 Milliarden) … aber nur ohne SUV und Eigenheim, ohne Plastikmüll und „Deutschland sucht den Superstar“.

Die Botschaft jener, die Christus nicht nachfolgen und es lieber wie die Heuchler machen und in großen Kathedralen beten, in Gewändern, die so schwer sind, das man den kompletten Papst samt Kutte auf einem Wagen in die Kirche fahren muss, fällt dieses Jahr in diesem Sinne aus, siehe Tagesschau:

„Heute ist Weihnachten zu einem Fest der Geschäfte geworden, deren greller Glanz das Geheimnis der Demut Gottes verdeckt, die uns zur Demut und zur Einfachheit einlädt. Bitten wir den Herrn darum, dass er uns hilft, durch die glänzenden Fassaden dieser Zeit hindurchzuschauen“

Der „grelle Glanz“ überzieht nicht nur das Weihnachtsfest sondern auch die Erscheinung der katholischen Kirche. Nun – die werden wissen, warum.

Was aber nun … wenn man für einen Moment den Mythos Christus ernst nehmen würde, für einen Moment die intellektuelle Arroganz einer lebensfeindlichen Industrie ablegt und mal kurz annimmt, das es damals vor 2000 Jahren wirkliche in merkwürdiges Ereignis gegeben hätte, das die Menschen zum Besinnen aufrief. Ein wenig liefert uns das Turiner Grabtuch Anhaltspunkte für den Verdacht, das damals etwas nicht mit rechten Dingen zuging, siehe Grenzwissenschaften:

Fünf Jahre lang haben Wissenschaftler der nationalen italienischen Energie- und Umweltagentur (ENEA) dem Turiner Grabtuch gewidmet und kommen in ihrem nun vorgelegten Abschlussbericht von 2010 zu dem Schluss, dass es für die Merkmale des Abbildes auf dem Grabtuch, das den Körperabdruck eines Gekreuzigten zeigt, das seit Jahrhunderten von Gläubigen als Grabtuch Christi verehrt und von Kritikern als aufwändiger Schwindel bezeichnet wird, selbst mit modernsten Mitteln und Technologie nicht reproduziert werden können.

Kurz gesagt: hier hatte wohl jemand mit Naturgesetzen spielen können:

Die Verfärbung war bzw. ist das Ergebnis eines beschleunigten Alterungsprozesses des Leinens.

Schaut man sich die Geisteswelt der Antike an, so verblüfft vor allem eins: die Botschaften Christi waren konfus, zweideutig und äußerst fremdartig. Wie sie sich als Philosophie gegen die griechische und römische Konkurrenz durchgesetzt haben, wäre schon ein eigenes Wunder … es sei denn, er hat nebenbei Tote zum Leben erweckt, Kranke geheilt und ist übers Wasser gelaufen. Das hätte schon einiges Aufsehen verursacht und wäre auch für mich ein Grund gewesen, sich mit seinen orakelhaften Sprüchen mal ernsthafter zu befassen, obwohl die Worte Epikurs ähnlich klingen – ohne letzte, göttliche Autorität zu beanspruchen.

Auch heute noch geschehen solche Wunder – und verursachen Aufsehen wie das Sonnenwunder von Fatima:

Als jedoch im Juli, August und September die Zahl der Schaulustigen immer größer wurde, kündigte die Erscheinung für den 13. Oktober einWunder an. Am fraglichen Tag hätten Zehntausende von Anwesenden das Sonnenwunder gesehen – sie konnten problemlos die Sonne, die einer Silberscheibe ähnelte, anschauen, während sich diese wie ein Feuerrad drehte.

Die Wissenschaft beißt sich an dem Sonnenwunder von Fatima immer noch die Zähne aus … und produziert beständig neue Hypothesen um der Tatsache aus dem Wege zu gehen, das es manchmal vielleicht einfach Dinge gibt, denen unser kleiner Affenverstand nicht gewachsen ist. Ja – die gleichen Menschen, die beweisen, das der Mensch nicht weiter als ein dummer Affe ist, denken sich nichts dabei, wenn sie von diesem Affen erwarten, das er alle Phänomene des Universums enträtseln soll … und dabei noch verantwortungsbewußt mit den atomaren oder hochgiftigen Spielzeugen umgeht, die andere Affen so für ihn entwickeln.

Die scheuen noch nicht mal davor zurück, Affenmütter mit Geländewagen zu bewaffnen, in denen sie zu einer Gefahr für sich und ihre Umwelt werden.

Was aber nun … wenn gerade in diesen Tagen Zeichen und Wunder geschehen? Im Spiegel gibt es eins davon:

Viele Deutsche sahen an Heiligabend einen glühenden Lichtschweif am Himmel. Was war da passiert? Die Assoziation mit dem Stern von Betlehem liegt nahe, doch Experten vermuten hinter dem Phänomen eine recht irdische Ursache.

Das Wegerklären von Wundern ist ja auch Aufgabe von Experten, es war irgendeine Art von Weltraumschrott, sagen sie. Wie oft haben wir dieses Phänomen eigentlich bei den tausenden von anderen Objekten gesehen, die uns „die Wissenschaft“ täglich auf den Planeten schmeißt? Warum produziert eigentlich „Wissenschaft“ in regelmässigen Abständen Müll – anstatt mal was Sinnvolles zu schaffen? Nun – die Erschaffer der Georgia Guide-Stones suchen vielleicht Harmonie mit dem Universum … aber ein lebendiger  wundertätiger Sohn Gottes auf Erden wäre das letzte, was sie gebrauchen könnten.

Unter den Georgia Guide Stones soll sich eine Zeitkapsel befinden.

Es würde mich nicht wundern, wenn sich in ihnen eine Entschuldigung für das befindet, was in den nächsten Jahren an wirtschaftlichen Katastrophen auf diesem Planeten ablaufen wird – alles im Dienste der Vernunft und im Namen der Wissenschaft.

Wir Deutschen kennen das schon – wir haben das 1933 – 1945 erleben dürfen. Damals waren Juden, Zigeuner, Linke Schwule und Arbeitslose die Feinde, heutzutage sind wir es alle, weil es einfach zu viele von uns gibt. Sagen … „die“.

Was „die“ aber tun, ist was ganz anderes. Der alte Jude (also einer jener vielen, die am Alten Testament herumgeschrieben haben) wäre schockiert: ausgestattet mit seinem Weltbild wäre unsere Kultur für ihn eine Kultur des Todes – einfach, weil immer mehr Erscheinungsformen des Lebens aussterben: die göttliche Schöpfung wird durch Maschinen ersetzt und letztlich in Schrott verwandelt.

„Wir schaden dem Klima“ – sagen sie, weil wir atmen und Blähungen haben. Ihre Mondraketen hingegen, ihre Flugzeuge und – ja – auch ihre SUV´s sind hingegen nur selten Gegenstand der Kritik.

Und wenn „die“ zu viele Affen in ihrem Garten haben, wollen sie einfach ein paar Milliarden davon abschießen, damit genug Bananen für „sie“ übrigbleiben. Mit Menschen, die Kinder Gottes sind, ginge das nicht – und ich denke, hier sind wir an dem Kernpunkt der gewaltigen Auseinandersetzung der Moderne: der Kampf der USA gegen den Islam, einen völlig irrationalen Kampf, den man nur verstehen kann, wenn man die Religionen kennt, die dahinterstehen – auf der einen Seite eine Kultur, die auf dem Weltbild des alten Judentums fußt und für die alles Leben heilig ist – und auf der anderen Seite eine Kultur, die sich … dürfen wir das sagen? – antichristlich  und widergöttlich gibt (bzw. lebens- und menschenfeindliche Werte propagiert) und aus der Perspektive des alten Juden nur noch als „der große Satan“ wahrnehmbar ist.

Und für uns Menschen stellt sich nur noch die Frage – sind Leben und Wissenschaft miteinander vereinbar?

Und schaffen wir es wirklich, im Straßenverkehr zu überleben und den überforderten SUV-Lenkern zu entkommen – um dann im Großraumbüro einen Zustand zu erleben, der vom Todesbild des alten Juden kaum zu unterscheiden ist?

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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