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Die Lichtträger und die Skeptiker

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Bild: https://pixabay.com CC0

Die Lichtträger und die Skeptiker

Vor 2000 Jahren wurde ein Sozialreformer dem Tode geweiht
weil er sich nicht in die damaligen Normen einreiht
seine Gedenkstätten sind heute in der ganzen Welt
auch der Vatikan hat deshalb sehr sehr viel Geld

Sobald die Anhänger des Sozialreformers waren an der Macht
lebten seine Würdenträger in voller Pracht
warf man die ersten Christen den Löwen zum Fraß
so hielten die späteren christlichen Päpste die Welt in Schach

ein Gallileo 1633 musste seiner Irrlehre abschwören
dass sich die Erde um die Sonne dreht, sollte die Welt nicht hören
Albingenser, Waldenser und Lutheraner wurden geschlachtet
so dass man die Heiligkeit Roms bis heute achtet

ein Van Gogh wurde von den Mitbürgern ins Irrenhaus gesperrt
seine Bilder werden heute, als die teuersten verehrt
Ein Ignaz Semmelweis, der Vater der heutigen Hygiene
er hatte recht, doch seine Kollegen wurden zur Hyäne

Ohne ihn würden die Mütter und Kinder noch in Massen krepieren
die Welt würde ganz viele Erdenbürger verlieren
Martin Buber über Engel und Dämonen schrieb
damit das Wissen darüber unter den Menschen blieb

Die Skeptiker verachten jeden der an Engel glaubt
auch hochgeachteten Wissenschaftlern wird der Ruf geraubt
Prof.Johannes Huber war deshalb für einen Antipreis nominiert
die Skeptiker haben ihn für das Goldene Brett gekürt

Wenn jetzt ein Gedicht eines Dichters veröffentlicht wird
der im KZ landete und stirbt,
dann stört das die Skeptiker vielleicht sehr
doch gebührt dem Dichter ganz große Ehr:

Das Leben, das ich selbst gewählt

Ehe ich in dieses Erdenleben kam,
ward mir gezeigt, wie ich es leben würde:
Da war Kümmernis, da war Gram,
da war Elend und Leidensbürde.
Da war Laster, das mich packen sollte,
da war Irrtum, der gefangen nahm,
da war der schnelle Zorn, in dem ich grollte,
da waren Hass und Hochmut, Stolz und Scham.

 

Doch da waren auch die Freuden jener Tage,
die voller Licht und schöner Träume sind,
wo Klage nicht mehr ist und nicht mehr Plage
und überall der Quell der Gaben rinnt.
Wo Liebe dem, der noch im Erdenkleid gebunden,
die Seligkeit des Losgelösten schenkt,
wo sich der Mensch der Menschenpein entwunden
als Auserwählter hoher Geister denkt.

 

Mir ward gezeigt das Schlechte und das Gute,
mir ward gezeigt die Fülle meiner Mängel.
Mir ward gezeigt die Wunde, draus ich blute,
mir ward gezeigt die Helfertat der Engel.
Und als ich so mein künftig Leben schaute,
da hört‘ ein Wesen ich die Frage tun,
ob ich dies zu leben mich getraue,
denn der Entscheidung Stunde schlüge nun.

 

Und ich ermaß noch einmal alles Schlimme –
„Dies ist das Leben, das ich leben will!“
gab ich zur Antwort mit entschloss’ner Stimme
und nahm auf mich mein neues Schicksal still.
So ward ich geboren in diese Welt,
so wars, als ich ins neue Leben trat.
Ich klage nicht, wenn’s oft mir nicht gefällt,
denn ungeboren hab‘ ich es bejaht.

Das Gedicht wird  Max Hayek zugeschrieben. Max Hayek soll es im Jahre 1906 verfasst haben. Er war ein deutsch-jüdischer Dichter, der 1944 nach Auschwitz deportiert und dort ermordet wurde.

Quellen:

https://diepresse.com/home/leben/mensch/5319709/Hormonpapst-Huber-fuer-Goldenes-Brett-vorm-Kopf-nominiert

http://www.eslam.de/begriffe/h/hesse_hermann.htm

Bild: https://pixabay.com CC0

 

Hermann Ploppa – Die Macher hinter den Kulissen

Man kann KenFM jede Menge Dinge unterstellen (und manchmal tue ich das auch). Aber sicherlich nicht, daß er sich langweilige oder uninteressante Gesprächspartner aussucht:

Hermann Ploppa erläutert in seinem Buch „Die Macher hinter den Kulissen“ die einzelnen Think-Tanks und Kaderschmieden en detail und legt offen, was die Elite am liebsten weiterhin verschleiern würde. Dass Ploppas Buch nicht in systemkonformen Medien besprochen wird, liegt auf der Hand. Bei KenFM kommt der Autor ausführlich zu Wort.

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