Macht

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A Message to the World (dt. Untertitel)

Eine Botschaft an die Welt – David Icke (ohne Echsen), Bill Hicks und noch ein paar Andere

„Töte zuerst“

Dokumentarfilm „Töte zuerst“ „90 Minuten lang erzählt der Film des israelischen Regisseurs Dror Moreh über die erfolglosen Versuche Israels, mit Gewalt Sicherheit und Frieden gegen die Palästinenser durchsetzen zu wollen. Sechs ehemalige Chefs des israelischen Inlandsgeheimdienstes „Schin Bet“ äußern sich erstmals vor der Kamera zu ihrer Arbeit. Sie erzählen von gezielten Tötungen gegen Hamas-Aktivisten und darüber, wie in diesem seit Jahrzehnten andauernden Krieg das Wort Moral jegliche Bedeutung verloren hat – „Töte zuerst“ ist zur Maxime des Geheimdienstes geworden“…..Ein höchst brisante Dokumentation, welche wohl in Israel nicht gut ankommen dürfte.

Sendetermin: „Töte zuerst“, soll am 5. März (Arte) und am 6. März (Das Erste) im deutschen Fernsehen ausgestrahlt werden.

Hier eine kleine Vorschau:

 

Wirtschaftliche Macht und Demokratie

Harald Schumann, Journalist (Der Tagesspiegel) und Autor („Der globale Countdown“), hielt auf dem grünen Demokratiekongress (13. März 2011) den Eröffnungsvortrag zum Thema „Wirtschaftliche Macht und Demokratie“.

[Video, bitte Beitrag anklicken]
Der Applaus nach 10:38 ist nett…

Politik ist die Durchsetzung eigener Interessen mit Hilfe der Gesetzgebung.
Kurt Tucholsky
(Gerade in einem Spin-Off der Wikipedia gelesen)

Mit Dank an flurdab für den Link in einem Kommentar.

KenFM über: EU will Medikamentenversuche an Menschen erleichtern

Das Thema Medikamentenversuche am Menschen wird nur am Rande behandelt. Der Rest ist einigermaßen gruselig. Aber leider wahr:

[Video, bitte Beitrag anklicken]

Eine schrecklich ehrenwerte Familie

In allen Institutionen, in welche nicht die scharfe Luft der öffentlichen Kritik weht, wächst eine Korruption auf, wie ein unschuldiger Pilz.

(frei nach Friedrich Nietzsche)

Eine Hand wäscht die Andere, am Besten geht das mit Geld, denn nur wer nicht schmieren kann, kann nicht an den großen Rädern drehen.

Geiz ist Geil – Urlaub von Staatsdienern mit Steuergeldern subventioniert

Wer kennt nicht die mahnenden Worte der Politiker, die da lauten, wir haben über unsere Verhältnisse gelebt, man müsse den Gürtel enger schnallen. Das mit den enger schnallen, funktioniert bei den Untertanen ganz gut und das bereits jahrelang. Sparprogramme und Streichorgien im Sozialhaushalt sind das beste Beispiel, wenn sich der Gürtel, der dem Volk um den Hals gehangen wurde, sich immer enger zu zieht. Kein Geld für Kinder, für Rentner, für Arme in unseren Land. Ganz anders sieht das offenbar bei den Staatsdienern aus, das mit dem sparen. Da findet sich doch die eine oder andere Millionen Euro, um die „drohenden Armut der Staatsdiener“ etwas abzufedern. Und was man sich so einfallen lässt und mit welcher unverschämten Selbstverständlichkeit, sich Staatsdiener bedienen und Vergünstigungen in Anspruch nehmen, zeigt einmal mehr, wie weit sich die Mächtigen und ihre Staatsdiener vom Volk immer weiter entfernen. Auf der einen Seite wissen Millionen Menschen in Deutschland nicht wie sie über die Runden kommen sollen und auf der anderen Seite wird der Urlaub von Staatsdienern mit Steuergeldern subventioniert. Glaubt ihr nicht, dann nehmt euch mal 7 Minuten 32 Sekunden Zeit und seht selbst.

Ein Ausschnitt aus der Sendung ARD Panorama vom 07 Juni 2012

EUROPA – „Opfer der Dummheit von Politiker“ ?

Man kann nicht oft genug daran erinnern, was Politiker in ihren Sonntagsreden den Volk mitgeteilt haben und mitteilen. Europa wird nicht scheitern. Der Euro ist sicher. Ja, schwätzen können Politiker ja bekanntlich ALLE. Geht es aber um Fakten und Wissen, dann sieht es gelegentlich ganz anders aus, zum Beispiel, wenn es um die Rettung von Europa und die Rettung des Euros geht. Europa könnte auch Opfer der Dummheit von Politiker werden. Abgeordnete der Parlamente vermitteln in der Öffentlichkeit ja immer den Eindruck, dass nur die Abgeordneten das WISSEN besitzen um die richtigen Entscheidungen zu treffen. Für Bürgerinnen und Bürger sind ja die Probleme nicht überschaubar und schon gar nicht einzuschätzen. Gut das wir die Abgeordneten haben, welche eben dieses WISSEN besitzen, sollte man meinen.

Na ja, es kommt immer auf die Sichtweise an.

Kurfürst Friedrich Wilhelm von Brandenburg pflegte einmal zu sagen: „ Es ist dem Untertanen untersagt, den Maßstab seiner beschränkten Einsicht an die Handlungen der Obrigkeit anzulegen“.

Dieser Spruch von Friedrich Wilhelm von Brandenburg ist so aktuell und trifft damals wie heute den Nagel auf den Kopf. Die Politiker geben ihren Untertanen bekannt, immer zum Wohle des eigenen Volkes zu handeln, unabhängig, nach besten Wissen und Gewissen. Doch mit dem WISSEN, ist es oft nicht weit her. Man könnte auch sagen, WISSEN IST MACHT und NICHTS WISSEN – MACHT AUCH NICHTS ! Karl Kraus würde es wie folgt ausdrücken: „Herr, vergib Ihnen, denn sie wissen, was sie tun!“, was für Politiker im besonderen gilt.

Das Video könnte ein Beweis dafür liefern, warum Europa und der Euro scheitern (muss) könnte !

Die Katastrophe vor Augen – Doch sie machen weiter, immer weiter !

„Griechenland, Portugal, Spanien und Irland, so erzählt man es sich an den Börsen, waren für die globalen Finanzhaie nur die Vorspeise, Italien wird wohl das Hauptgericht“ für die Spekulanten und Finanzmafia sein, weil jetzt Italien in das Sperrfeuer der Ratingagenturen gerät.

Das Krisenmanagement der Politiker lässt allerdings weiter zu wünschen übrig, Europa im Abstiegskampf im Spiel um die Macht. Die „Märkte“ treiben Europa weiter vor sich her, denn Augenscheinlich gehen die Märkte früher als erwartet zum nächsten Gang über, so der Münchner Merkur.

Wenn die Krise jetzt nach ihrem üblichen Muster ablaufe, „dann folgt der Attacke der Spekulanten rasch der Vertrauensentzug durch konservative Anleger. Dann ist Rom der vierte europäische Schadensfall – aber einer, demgegenüber alles bisher Dagewesene wie ein Kindergeburtstag wirkt.“ Experten befürchten: „Der aktuelle Rettungsschirm für überschuldete Staaten ist viel zu klein! Die 750 Milliarden Euro reichen nur für maximal drei Schulden-Sünder aus: Irland, Portugal und Spanien. Für weitere Länder (z.B. Italien) wäre im Ernstfall kein Geld mehr da. Die Politik hat auf all das nur eine Antwort, SPAREN, SPAREN und nochmals SPAREN, sonst nichts“, so Bild de.

Haushalts-Ziele deutlich verpasst,  internationale Wettbewerbsfähigkeit sinkt, Anleihen Renditen steigen, die Regierungen sind reformunwillig, so wird das SPAREN, SPAREN und nochmals SPAREN begründet, mit den Auswirkungen das:

Die Arbeitslosigkeit steigt in Europa in Schwindel erregende Höhe. Millionen Menschen stürzen in Armut, verlieren Haus und Hof, die Jugend ist ohne Zukunft, die Verzweiflung treibt immer Menschen in den Selbstmord.

All dies, scheint für die verantwortlichen Politiker ganz normal, egal, scheiß egal zu sein. Hauptsache die Märkte, Spekulanten und Finanzhaie machen Profit.

Der normale Bürger in den Eurostaaten ist zur Last geworden und wird zu weilen als störend empfunden.

Europa spricht jetzt Deutsch, mit dieser Ansage hat der CDU-Fraktionschef Volker Kauder vor ein paar Monaten die Verhältnisse in der EU klargestellt. Schaut man auf die Ergebnisse der EU-Gipfel, scheint sich das zu bestätigen. Europa spart jetzt Deutsch, denn mit Armut, oder wie man Armut einführt und organisiert, hat Deutschland ausreichende Erfahrungen. Und damit das mit der Armut in ganz Europa auch klappt, bedarf es eines „FÜHRERS“!

Für das Kanzleramt und für skrupellose Mandatsträger ist die Sache klar, wer der „FÜHRER“ in Europa ist, denn  Angela Merkel führt Europa aus der Krise, so stellt man klar.

Bleibt noch die Frage zu beantworten, in welche Richtung, DIE DEUTSCHE MUTTI, Uns und Europa, führen wird ?

Und sollte es schief gehen, hatten wir schon mal, dann sei daran erinnert, AUCH WENN DER GANZE SCHNEE VERBRENNT, DIE ASCHE BLEIBT UNS DOCH !!!

 

Ratingagenturen – Wir wollen keine Arschlöcher mehr sein

Moody’s, Standard & Poor’s sowie Fitch, sie sind Fluch, sie werden gehasst, sie stehen am Pranger. Schlechter Ruf und schlechte Presse. Ratingagenturen kämpfen um ihren Ruf. Die Macht der Ratingagenturen zu begrenzen, dass wäre wirklich ein Segen. Sie gebärden sich als neutrale Wächter der Kapitalmärkte, doch die Methoden der Ratingagenturen sind wenig transparent und umstritten. Doch auch Ratingagenturen haben Träume, sie wollen einfach keine Arschlöcher mehr sein.

Hier:

Der gekaperte Staat – Geheuchelte Demokratie

Die Unterwanderung oder Kaperung des Staates kann viele Formen annehmen. Fliegende Personalwechsel zwischen Politik, Aufsichtsbehörden, Wirtschaft und Banken. Mitarbeit von Lobbyisten in Ministerien und staatlichen Expertengruppen. Direkte Beteiligung staatlicher Institutionen in privaten Lobbygruppen der Finanzbranche.

Grundlagen für den Einfluss: Ökonomische Macht, Kontrolle über Expertise und informelle Netzwerke, Seitenwechsel und personelle Verflechtungen, Parteispenden aus Wirtschaft und Finanzbranche, Politiker machen selber Kasse.

 

 

Weltreiche damals und jetzt

Paul Craig Roberts

Große Weltreiche wie das römische und britische waren parasitär. Die Reiche waren erfolgreich, da der Wert der Ressourcen und Reichtümer, die sie den eroberten Ländern entzogen, die Kosten für Eroberung und Beherrschung überstieg. Der Grund dafür, dass Rom sein Reich nicht in den Osten Deutschlands ausweitete, lag nicht in der militärischen Tapferkeit der germanischen Stämme, sondern in Roms Kalkulation, dass die Kosten für die Eroberung den Wert der gewinnbaren Ressourcen überstiegen.

Das römische Imperium ging zugrunde, weil die Römer Arbeitskräfte und Ressourcen in Bürgerkriegen erschöpften, die sie unter sich selbst um die Macht ausfochten. Das britische Empire ging baden, weil die Briten sich selbst im Kampf gegen Deutschland in zwei Weltkriegen übernahmen.

In seinem Buch The Rule of Empires (2010) (Die Herrschaft der Imperien) ersetzt Timothy H. Parsons den Mythos vom zivilisierenden Reich durch die Wahrheit des parasitären Reichs. Er beschreibt die Erfolge der Römer, des Kalifats der Omayaden, der Spanier in Peru, Napoleons in Italien und der Briten in Indien und Kenia beim Herausholen von Ressourcen. Um die Kosten für die Beherrschung Kenias zu senken, aktivierten die Briten das Stammesbewusstsein und erfanden Stammesbräuche, die zum Vorteil der Briten arbeiteten.

Parsons untersucht nicht das amerikanische Reich, fragt sich aber in seiner Einleitung des Buchs, ob Amerikas Weltreich wirklich ein Weltreich ist, da es so aussieht, als würden die Amerikaner keine Gewinne daraus ziehen. Nach acht Jahren Krieg und versuchter Okkupation des Irak ist alles, was Washington für seine Mühen vorzuweisen hat, ein paar Billionen Dollar zusätzlicher Schulden und kein irakisches Erdöl. Nach zehn Jahren Billionen teurem Kampf gegen die Taliban in Afghanistan hat Washington nichts dafür vorzuweisen, ausgenommen vielleicht einen Teil des Drogenhandels, der benützt werden kann, um geheime Operationen der CIA zu finanzieren.

Amerikas Kriege sind sehr teuer. Bush und Obama haben die Staatsschulden verdoppelt, und die Menschen Amerikas haben gar nichts davon. Keine Reichtümer, kein Brot und Spiele für die Amerikaner aus den Kriegen, die Washington führt. Was ist dann der Sinn des Ganzen?

Die Antwort ist, dass Washingtons Reich den Menschen Amerikas Ressourcen entzieht zum Wohle der wenigen mächtigen Interessengruppen, die Amerika beherrschen. Der Militär-/Sicherheitskomplex, Wall Street, die Agrarkonzerne und die Israel-Lobby benutzen die Regierung, um Ressourcen aus den Amerikanern herauszuholen, die ihren Profiten und ihrer Macht dienen. Die Verfassung der Vereinigten Staaten von Amerika wurde im Interesse des Sicherheitsstaates stillgelegt, und die Einkommen der Amerikaner sind umgeleitet worden in die Taschen des einen Prozents. So funktioniert das amerikanische Reich.

Das Neue Reich ist anders. Es besteht, ohne Eroberungen zu machen. Das amerikanische Militär hat den Irak nicht erobert und wurde politisch hinausgeworfen von der Marionettenregierung, die Washington eingerichtet hat. Es gibt keinen Sieg in Afghanistan, und nach einem Jahrzehnt kontrolliert das amerikanische Militär nicht das Land.

In dem Neuen Reich spielt der Kriegserfolg keine Rolle mehr. Die Extraktion erfolgt dadurch, dass man sich im Krieg befindet. Riesige Beträge aus dem Steuergeld der Amerikaner sind geflossen in die amerikanischen Rüstungsindustrie und riesige Machtzuwächse in die Heimatlandsicherheit. Das amerikanische Reich arbeitet, indem es den Amerikanern Reichtum und Freiheit entzieht.

Deswegen können die Kriege nicht aufhören, bzw. wenn einer aufhört, beginnt ein anderer. Erinnern Sie sich, als Obama in sein Büro kam und gefragt wurde, welche Mission die Vereinigten Staaten von Amerika in Afghanistan verfolgen? Er antwortete, dass er nicht wisse, welche Mission das sei und dass die Mission definiert werden müsse.

Obama hat die Mission nie definiert. Er erneuerte den Krieg gegen Afghanistan, ohne uns über dessen Sinn zu informieren. Obama kann den Amerikanern nicht sagen, dass der Zweck des Krieges ist, Macht und Profite des Militär-/Sicherheitskomplexes auf Kosten der amerikanischen Bürger auszubauen.

Diese Wahrheit bedeutet nicht, dass die Objekte der amerikanischen militärischen Aggression ohne Kosten davongekommen sind. Große Zahlen von Moslems wurden bombardiert und ermordet und ihre Wirtschaft und Infrastruktur verwüstet, aber nicht um Ressourcen aus ihnen herauszuholen.

Es ist ironisch, dass unter dem Neuen Reich den Bürgern des Reichs Reichtum und Freiheit entzogen wird, um den verfolgten Bevölkerungen fremder Länder das Leben zu entziehen. Wie die bombardierten und ermordeten Moslems sind die amerikanischen Menschen Opfer des amerikanischen Weltreichs.

erschienen am 26. März 2012 auf > Paul Craig Roberts Website

Mit Dank an antikrieg.com

Superwahljahr 2012 – Schlachtfeld Politik – Die finstere Seite der Macht

Eigentlich war es nicht so gedacht. Nach der dritten Bundespräsidentenwahl in drei Jahren wird nicht nur im hohen Norden, sondern außerplanmäßig im Saarland und in Nordrhein-Westfalen gewählt. So wird auch 2012 ein Superwahljahr. Erst gewählt, gefeiert und dann gegangen. Wenn Politik zum Machtkampf wird. So mancher Politiker der in ein Amt gewählt wurde und gewählt werden will, weiß um die Macht der Intrige. Wenn Parteifreunde zu Feinden werden, wird mit allen „Waffen und Mitteln“ gekämpft und bekämpft. Die nachstehende Dokumentation zeigt dies eindrucksvoll. Eine der besten Dokumentationen, die ich je gesehen habe.

Schlachtfeld Politik – Die finstere Seite der Macht. Film von Stephan Lamby gesendet am Montag, 19. März 2012, 22.45 Uhr im Ersten

Klimalegenden, Verschwörungstheorien und der neue Holocaust: „Wahrheiten“ und ihre Gefahren

Klimalegenden, Verschwörungstheorien und der neue Holocaust: "Wahrheiten" und ihre Gefahren

Donnerstag, 9.2.2012, Eifel.  Wie schon oft beschrieben, gehöre ich zu den Menschen, die die Klimalegende für wahr halten – selbst wenn mir momentan in der Eifel augenscheinlich die realen Beobachtungen zu dieser Hypothese fehlen und ich eher an eine neue Eiszeit glauben sollte. Erst recht mag ich keine SUV´s – und Ferienflieger noch weniger. Unsere Kultur verschwendet unglaublich viele Ressourcen und verwandelt sie Tag für Tag in Müll. Wenn ich sehe, was alleine unser kleiner Haushalt für Müllberge produziert – das ist ungeheuerlich. Gut, das wir nie sehen, was aus dem ganzen Schrott und Plastik eigentlich wird. Es gibt also keine Grund, sich über die Dysfunktionalität unserer ganzen Kultur zu streiten: sie gleicht der Besatzung eines Segelschiffes, die sich einen Dampfantrieb hat aufschwatzen lassen, der zwar schön zum Wasserskifahren einlädt aber für den man nach und nach das ganze Schiff verheizen muss: Masten, Planken, Möbel, Kleidung … und was es sonst noch so an Brennbarem an Bord gibt.

Wofür ich aber immer gerne streite, ist die Souveränität des Bürgers. Ich kann nicht mit Sicherheit sagen, was die Bilderberger eigentlich sind, ich weise aber gerne mal auf die Legenden hin, die es in diesem Zusammenhang gibt, weil die Existenz der Bilderberger selbst hinreichend die Gefahr einer politischen Kartellbildung beinhaltet.  Ich sehe es einfach ungern, wenn Menschen, die politisch und gesellschaftlich gegensätzliche Positionen vertreten, sich mit Menschen treffen, deren Treiben sie in anderen Zusammenhängen kritisch beobachten, hinterfragen und kontrollieren müssten: an Stelle der Bundeskanzlerin, der Vertreter verschiedener Parteien und großer Konzerne möchte ich nur drei Arten von Deutschen dort vorfinden: Geheimdienstler, Verfassungsschützer und Journalisten – alle getarnt und den Werten der Aufklärung und ihres Berufsstandes zu Diensten.

Ob es dort Verschwörungen gibt, könnte man dann erfahren. Ich halte es nicht für ganz so wahrscheinlich, zumal es andere Treffen gibt, die undurchdringlicher sind.

Persönlich finde ich beispielsweise die Treffen im Bohemian Grove viel bedrohlicher, weil sie augenscheinlich einen religiösen Charakter haben – und Spinnern, die symbolische Menschenopfer darbringen, traue ich auch reale Massenmorde zu: man stelle sich nur vor, so etwas würde in der eigenen Nachbarschaft praktiziert, dann merkt man vielleicht, welche unangenehmen Gefühle in einem aufsteigen: man wäre nicht mehr  so schnell geneigt, DIESEM Nachbarn einen Reserveschlüssel für die eigenen Wohnung zu geben, noch würde man es gerne sehen, das er den Babysitter für die Kinder der Nachbarschaft macht (obwohl die diese Aktion mit den langen Roben und dem Feuerzauber sicher toll fänden).

Ich weiß, das es Verschwörungen im Bereich der Wirtschaft gibt – dort sind sie sogar Alltag. Ich war selbst an einigen beteiligt. Ich hätte also überhaupt keinen Grund, anderen gesellschaftlichen Strukturen a priori zu unterstellen, sie würden verschwörungsfrei seien – und schaue ich in die Vereine der Eifel hinein, so vergeht dort kaum ein Tag, wo sich nicht zwei Leute gegen einen dritten verschwören, um ihm Aufträge abzujagen. Ich halte das für menschlich und normal … und nicht für ausserordentliche Besonderheiten, die jetzt auf einmal aus heiterem Himmel nur eine kleine Gruppe von Superreichen in den USA betrifft.

Wieso jetzt in der Politik auf einmal alle zu Heiligen mutieren sollten, könnte ich also vor meinem Erfahrungshorizont ad hoc nicht nachvollziehen.

Ich vertraue aber auch auf den guten amerikanischen Lehrsatz: wenn zwei Amerikaner ein Geheimnis haben, geht einer von ihnen zur Zeitung und verkauft es. Deshalb kann ich mit diesen Kartellbildungen gut leben.

Die Beschäftigung mit dem Faschismus nun … hat mich zu anderen, zusätzlichen  Perspektiven gebracht, die auch nicht allgemein akzeptiert werden dürften – eine sehr bedenkliche Nähe zwischen Naturwissenschaft und Massenvernichtung war da zu erkennen. „Wissenschaft“ verriet Menschenrechte wo sie nur konnte, um Experimente machen zu können, „die sonst nur mit Kaninchen möglich waren“.

Das hat mich nachhaltig beeindruckt.

Es gibt dazu noch mehr Material, das ich gerne mal veröffentliche, wenn ich mehr Zeit habe – ich würde sogar soweit gehen, zu sagen, das der Nationalsozialismus DIE politische Ausdrucksform des materialistisch-naturwissenschaftlichen Denkens war und das heute viele sogenannte Wissenschaftler gerne wieder in einem solchen System arbeiten würden … weil sie dem blöden Volk dann einfach ihre Wahrheiten per Befehl aufdrücken können. Schluss mit allen lästigen Diskussionen, Schluss mit der lästigen Beweisarbeit, Schluss mit dem hässlichen Drängen nach neuen Forschungstöpfen (einem Drängen, das uns schon so manchen „Knaller“ beschert hat, der letztlich nur „heiße Luft“ war) – endlich können die guten, wahren, edlen Menschen dem Rest der Menschheit sagen, wo es langgehen soll.  Das sie über besseres genetisches Material verfügen (wie auch übrigens die Reichen) haben sie schon bewiesen (die Studien dazu gibt es auf meinem alten Blog) – das einzige, was der Machtergreifung noch im Wege steht, ist die lästige Demokratie.

Sie sind halt auch nur Menschen und keine Heiligen – obwohl sich manche gerne so gebärden.

Und hier kommt halt der „Klimawandel“ ins Visier der Kritik und offenbart ganz andere Dimensionen.

Es gibt gute Argumente für ihn – sofern die Bilder aus der Arktis echt sind. Hier in der Eifel wird es nicht wärmer, sondern kälter. Der letzte Sommer ist einfach so ausgefallen. Es gibt aber auch Argumente gegen ihn (man denke nur an die Menge von CO2, die der letzte Weltkrieg freigesetzt hat, ohne irgendetwas am Klima zu verändern), manche meinen sogar, es gäbe gar keine Erwärmung sondern eher eine neue Abkühlung.

Was unumstritten ist, das die Klimawandellegende viele Forschungstöpfe geöffnet hat – viele Wissenschaftler verdienen fleissig daran. Das allein ist schon Grund genug, die Legende bis zum letzten Rechenschieber zu verteidigen:  man verdient sehr gut daran.

Für die Kritik des modernen Lebensstils brauchen wir diese Hypothese nicht: die technische Zivilisation vernichtet den Planeten auch so: wir bräuchten mehrere davon, um allein unser deutsches Niveau halten zu können. Es gäbe also gute Gründe, unseren Lebensstil drastisch zu ändern, ohne das wir dafür auch noch auf die Hypothese des CO2-induzierten Klimawandels zurückgreifen müssten.

Im Schatten der Klimawandellegende (man könnte auch Hypothese sagen) lauert aber auch  ein finsteres Ungeheuer: der Menschenfresser, denn …

… die Ursache des Co2-verursachten Klimawandels ist ja der Mensch. Früher war der Jude schuld an allem, heute … der kleine Bauer in Indien und China mit seinem offenen Feuer, seiner Kuh und seinen Ausscheidungen. Ja, wir sind schon so weit: DAS BÖSE ist fest definiert – der UNTERMENSCH, wie eh und je.

Natürlich kann der smarte Klimaforscher mit Laptop, IPhone und Hochleistungsmountainbike mit diesen degenerierten Schlammbewohnern nichts anfangen – außer vielleicht mal im Urlaub, als Motiv für die Kamera.

Für sein Essen sorgen ja auch andere.

Es ist auch verständlich, das er aufgrund der Art seines Denkens zu dem einzigen logischen Schluss kommt, der das Desaster verhindern kann:

Der Mensch muss weg – und zwar in großem Ausmaß. Entweder wir erledigen 6,5 Milliarden – oder wir sterben alle!!!

Darum wird es nur eine Frage der Zeit sein, bis man sich zusammenfindet um dieses große Werk zu verrichten. Das ist die unausweichliche letzte Konsequenz der Klimalegende: wir brauchen Leichenberge, um den Planeten zu retten. Das wiederum ist eine Wahrheit, die in der Tat in der Lage wäre, Verschwörer zusammenzuschweißen, weil sie – wie bei anderen Kartellbildungen auch – ALLE einen Vorteil davon haben.

Es geht immerhin um viel: Das GUTE, das EDLE, das REINE zu bewahren – die Schöpfung vor dem Untergang zu retten. Selten konnte man sich heroischer fühlen. Und dieser Zweck … heiligt JEDES MITTEL.

Er ist sozusagen „alternativlos“ … es sei denn: man hat sich vertan. Verrechnet. Oder die Komplexität ökologischer Regelsysteme unterschätzt, versäumt, mal gedanklich die Selbstreinigungskräfte der Ökosphäre (die man jedem Teich unterstellt) auf größer Strukturen zu übertragen. Ober man hat bewußt betrogen, weil man für „alles ist prima in Ordnung“-Theorien einfach keine tollen Fernreisen finanziert bekommt.

Als Bürger kann ich solche Hypothesen nicht beurteilen. Ich kann sie wahrnehmen, kann schauen, wie mir pro und kontra verkauft werden, kann eine beschränkte Risiko-Nutzen-Analyse durchführen und schauen, inwiefern ich es mir finanziell leisten kann, mich nötigenfalls an der Rettung der Welt zu beteiligen. Ich bin aber immer gut beraten, wenn ich jede Theorie, die geeignet ist, meine eigene Existenz zu gefährden, doppelt und dreifach kritisch zu hinterfragen – und jede Theorie, die nur hinreichend aber nicht erschöpfend gut belegt ist erstmal mit dem Stempel „Legende“ zu versehen, um die wissenschaftlich (und politisch) nötige kritische Distanz zu bewahren.

Immerhin (hier mal ein Zitat aus nicht ganz so angenehmer Quelle) gibt es auf diesem Planeten einflussreiche Menschen, die ganz ungeheuerlich denken:

So erklärte Phillip seinem Gesprächspartner, Sir Trevor McDonald, was seiner Meinung nach der Grund für den Anstieg der Lebensmittelpreise sei: „Jeder spricht von einer Knappheit der Nahrungsmittel, aber in Wirklichkeit ist die Nachfrage zu hoch – zu viele Menschen. Diese Tatsache ist wohl jedem etwas unangenehm und niemand weiss so richtig, wie man damit umgehen soll. Schließlich will keiner, daß die Regierung in sein Familienleben eingreift.“ Laut Sunday Times schlug Philip keine konkreten Maßnahmen vor.

Der Journalist befragte ihn dann zu seiner Auffassung von Umweltschutz versus Tierschutz. Philip verteidigte seine blutige Vorliebe für die Fasanen- und Fuchsjagd. Vom Standpunkt des Umweltschutzes komme es „auf die Gattung an“ und „nicht auf das Individuum.“ Das begriffen viele Leute nicht. „Man muß dabei ziemlich hartherzig sein. Umweltschutz ist keine romantische Angelegenheit, sondern eine sehr praktische Sache“, bei der man in einigen Fällen bestimmte Arten kontrollieren müsse, um eine größtmögliche Artenvielfalt zu erreichen.

Es kommt auf die Gattung an, nicht auf das Individuum. Individuen hat die Gattung Mensch viel zu viele – welche Schlussfolgerungen ergeben sich wohl jetzt daraus?

Und was würden diese Menschen wohl gerne tun, um ihre Gattung (und vor allem SICH SELBST) zu retten?

Wer jetzt aber meint, sich aufgrund meines Artikels guten Gewissens mit seinem SUV zum nächsten Flughafen begeben zu dürfen, um wieder mal in Afrika „Kaffern“ fotografieren zu können, der irrt.

Was der Verkehr an Ressourcen für sinnlosen Tinnef verschwendet, ist und bleibt unverantwortlich – unabhängig davon, ob nebenbei noch das Klima durcheinander gerät oder nicht. Was unsere Raubkultur generell mit unserem Planeten anstellt, gleicht eher in der Tat einer Krankheit, einer bösartigen Infektion – und insofern wären sogar die Motive jener Retter des Planeten verständlich, die schon jetzt – einfach mal so – vorsorglich Tresore mit sauberem Saatgut anlegen … für die Zukunft.

Was wissen die eigentlich über unsere Zukunft, was wir nicht wissen? Die geben immerhin sehr viel Geld für ihre Operationen aus.

Vor dem Hintergrund des menscheninduzierten Klimawandels sehe ich, das möglicherweise  etwas ganz Ungeheuerliches aufzieht, etwas, das so ungeheuerlich ist, wie die Ausrottung des jüdischen Volkes zur Rettung der Welt – und … im Denken der Täter … ebenso alternativlos.

Ist das aber jetzt WAHR?

Das würde ich nicht unterstellen. Hier muss jeder Bürger für sich selbst entscheiden – wie im Falle des Lagarjflot-Wurmes, der bis vor kurzem ebenfalls nur eine Legende war.  Wer die NS-Gräuel nun für einen Unfall der Geschichte hielt, der mag sich wieder ruhig hinlegen. Wer – wie ich – denkt, das der Nationalsozialismus nur eine logische Folge einer gewissen Art und Weise des Denkens war und jederzeit wieder passieren kann, der darf wacher bleiben.

Was aber nun den Klimawandel angeht … es gibt keine politische Macht, die in der Lage ist, die erforderlichen Massnahmen der CO2-Reduzierung durchzusetzen. Es werden viele sterben, wenn es nicht gelingt, ihn aufzuhalten. Nicht so viele, wie wenn die düstersten Bilderbergerlegenden zutreffen, nach denen nicht mehr als 500 Millionen Menschen auf Erden leben sollten, aber immer noch erschreckend viele.

Es wäre schön, wenn er Legende bliebe und nicht Geschichte würde.

Was wir hier aber brauchen, ist eine exakte, widerspruchsfreie unabhängige Wissenschaft und einen extrem sauberen und unabhängigen Journalismus.

Über beides verfügen wir leider nicht … weshalb der Klimawandel – sicherheitshalber – erstmal ins Reich der Legenden gehört … selbst dann, wenn er wahr sein sollte.

Das ist die logische Reaktion für aufgeklärte Bürger auf solche Nachrichten:

Welche Katastrophen drohen der Menschheit in Zukunft? Der Uno-Klimarat hat seinen Extremwetter-Bericht vorgestellt. Demnach könnten Dürre, Fluten und Hitzewellen zunehmen. Doch die Uno-Präsentation war dubios: Forschungsergebnisse werden ignoriert, der Report bleibt geheim.

 

 

 

 

DEUTSCHLAND DAS LAND DER UNBEGRENZTEN UNGERECHTIGKEITEN TEIL II

EMPÖRT EUCH GEGEN DIE VERLOGENHEIT DER POLITIK, GIER, MODERNER SKLAVEREI, WILLKÜR VON BEHÖRDEN, ARMUT IN DEUTSCHLAND UND IN DER WELT, KRIEG, RÜSTUNGSEXPORTE……

EMPÖRT EUCH !!!

Estoy Harta – Ich habe es satt!

Hallo. Guten Tag.

Mein Name ist Perla. Nun, ich möchte nur sagen, dass… Die Wahrheit ist, ich weiß nicht wo ich damit beginnen soll. Ich denke, dass etwas schief läuft. Die Wahrheit ist, dass ich es satt habe. Es satt habe, mit all dem Wahnsinn um mich herum. Den Schlaglöchern in allen Straßen. Der ganzen Umweltverschmutzung.

Das ich kein fließendes Wasser in meinem Haus habe und dass die Aussichten immer so düster sind. Mit dem Alltagsleben, nicht arbeiten zu können, was mir gefällt. Mit den geringen Löhnen und den immer steigenden Preisen. Mit ansehen zu müssen, dass anstatt sinnvoll investiert wird, ein großer Teil der Ausgaben der Polizei und den Streitkräften zugute kommen. Die Führung soll lieber in Ausbildung investieren, verdammt! In gute Lehrer, um Fachkräfte, Forscher und Wissenschaftler auszubilden. Ich habe es satt, immer in der U-Bahn befummelt zu werden. Ich habe den schrecklichen Bus-Service satt, den Männlichkeitswahn und die Gewalt, den Rassismus und die Diskriminierung, die Unsicherheit und die Ignoranz, die Wirtschaftskrise, die politische Krise, die Epidemien.

Ich bin entnervt von der schlechten Regierung, von deren Blindheit und deren Mangel an Einsatz. Von der schlechten schulischen Ausbildung. Von den Wohnungen unter Gesundheit. Von dem elenden Leben in Parallelgesellschaften und den Bedingungen, in denen Randgruppen leben müssen!

Von dem ständigen Missbrauch durch Behörden, von den pädophilen Kirschen unter korrupten Polizei, den Betrug der Wahlen! Und davon, dass Straffreiheit im einen Land die Norm ist!

ICH HABE DIE BÜROKRATIE SATT!

DEN RECHTEN FLÜGEL, DEN LINKEN FLÜGEL!

DEN MENSCHENHANDEL, DAS TÖTEN, DAS MILITÄR!

DASS MIR DIE MEDIEN VORSCHREIBEN, WIE ICH DENKEN SOLL, WAS ICH ESSEN SOLL!

WIE ICH LEBEN SOLL, WIE ICH FÜHLEN SOLL!

ICH HABE ES SATT, IN SO EINEM BESCHISSENEN LAND ZU LEBEN!

ICH HABE ES SATT, MEINE AUGEN ZU VERSCHLIESSEN DEN KOPF EINZUZIEHEN UND DEN MUND ZU HALTEN!

Stuttgart 21 und Schreberspacken in Altona: der Tod der grünen Alternative

Macht macht korrupt, so sagt der Volksmund. Absolute Macht macht absolut korrupt. In Stuttgart kommen jetzt die Grünen an die Macht, um den Bahnhof vieleicht möglicherweise nicht ganz sicher wahrscheinlich nicht zu verhindern und die Autobahnmaut einzuführen.

In Altona kämpfen Bürger gegen Grüne um den Erhalt ihrer Bäume.  Ich bin auf diesen Vorfall im Zuge von Recherchen über die degenerierende und entmenschlichende Komponente von „Macht“ an sich gestoßen. Ich habe auf die Schnelle keinen Ansprechpartner gefunden, der mir die Veröffentlichung genehmigen könnte, lösche also gerne, wenn die Verbreitung des Anliegens der Schreberspacken nicht gewünscht ist.

Ich zitiere … ausnahmsweise … mal wieder einen ganzen Text, den ich persönlich für sehr aussagekräftig und für ein spannendes Dokument der Zeitgeschichte halte, zumal die zitierten Vorgänge mal wieder zeigen, wie schnell man durch den Mißbrauch von Amtsmacht zum überreichen Leistungsträger werden kann, der dann als Vorbild von Fleiß und Tatkraft den aussortierten Arbeitslosen vor die Nase gehalten wird.  Der Vorfall – vielleicht symptomatisch für unsere Zeit: man gründet eine soziale Bewegung, gibt ihr Macht … und wird von ihr ausgenommen. Man gründet eine neue soziale Bewegung, gibt ihr Macht … und wundert sich, das nichts passiert, außer, das man ausgenommen wird.  Als Reaktion darauf gründet man eine neue soziale Bewegung, gibt ihr Macht …. ach, lest selbst, das Original gibt es hier, bei den Schreberspacken.

Hallo Herr Franke,

danke für Ihren Kommentar hier auf Schreberspacken.
Ihre Anregungen greife ich gern auf und möchte Ihnen eine persönliche Antwort darauf geben.

Verstehen Sie uns bitte nicht falsch. Von den gestern anwesenden Protestlern erwartet niemand ein kostenloses Büro oder Atelier. Wir, die wir gestern den „grünen Salon“ gekapert haben, kommen aus acht unterschiedlichen Initiativen mit acht völlig verschiedenen Konstellationen. Gemeinsam sind wir von Politik und Verwaltung betrogen worden.

Wir sind angetreten und haben Bürgerbegehren organisiert. Für den Erhalt der Kleingärten, des Buchenhofwaldes, des Bismarckbades, des Erhalts der Landesbetriebe Krankenhäuser etc. Ich bin sicher, Sie kennen die einzelnen Abläufe.

Wir haben Menschen auf der Straße überzeugt, Informationsstände organisiert und haben alle sehr viel Freizeit investiert. Wir haben Zettel verteilt, Kleingärtner angesprochen und Flohmärkte organisiert – ein mühsehliges Unterfangen, das kann ich Ihnen versichern.
Wir haben daran geglaubt, dass Bürgerbeteiligung und „Politik von unten“ funktioniert. Dass man gehört wird, wenn man „redlich“ auftritt und demokratisch konstruktiv für seine Ziele wirbt.

Wenn Sie die Ereignisse des letzten Jahres in Altona verfolgt haben, werden Sie festgestellt haben, dass die einzige Initiative, die Ihr Anliegen erfolgreich durchsetzen konnte, diejenige war, die KEIN Bürgerbegehren angestrengt hat.
Der Initiative „Moorburgtrasse-stoppen“ ist es gelungen, die Trasse zu stoppen und den Grünzug Altona zu erhalten.

Ich war bei einem der ersten Treffen von „Grünzug Altona“ mit dabei und habe damals sehr bedauert, dass man sich dort gegen einen Bürgerentscheid entschieden hat. Die beiden Initiativen kamen etwas „krawalliger“ daher als wir Kleingärtner und haben von vornherein stärker auf „zivilen Ungehorsam“ als auf Unterschriftenlisten gesetzt. Es wurden Bäume besetzt und kein Zweifel gelassen, dass man eine Baustelle für die Moorburgtrasse nicht zulassen würde.
Rückblickend bin ich mir sicher: hätte es ein erfolgreiches Bürgerbegehren zum Erhalt des Grünzug Altonas gegeben, würden die Bäume heute nicht mehr im Gählerpark stehen.

Wir wurden belogen und betrogen.

Unser erfolgreiches Bürgerbegehren wurde von der „grün“ geführen Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt (BSU) mit der Begründung evoziert, man dürfe nicht zulassen, dass ein einzelner Stadtteil eine Sache verhindern kann, die für Gesamt-Hamburg so wichtig ist. Dass aber dieser einzelne Stadtteil die gesamte Last in Form des Verlustes seiner Grünflächen allein tragen muss, spielt keine Rolle. Diese Begründung konnte mir sogar eine Frau Sager beim „Jobmotor Klimaschutz“ derartig geschliffen vortragen, als bekäme sie die Antwort souffliert. Immerhin ist Frau Sager Bundestagsabgeordnete und Sprecherin der Bundestagsfraktion von Bündnis 90/Die „Grünen“ für Wissenschafts- und Forschungspolitik. Mit Altonaer Tagespolitik hat sie wohl nicht tagtäglich zu tun.

Die Argumente wurden offenbar kollektiv einstudiert. Immerhin müssen die „Grünen“ seither erklären können, wie sich Evokation mit Demokratieverständnis verträgt.
So hat mich mit Herr Staatsrat Maaß damit überrascht, dass die Vernichtung von 35 Hektar Grünflächen im Grunde nur dem Klimaschutz dient: Sind die Flächen erst bebaut, verkaufen die Pendler stehenden Fußes Ihre Eigenheime in Pinneberg und hören auf zu pendeln. Ich zitiere den Geschäftsführer „Dümmer gehts nimmer“…

Ein anderer Bürgerentscheid, der mit 85%iger Unterstützung der Altonaer Wahlberechtigten ausging, wurde auf niederträchtigste Weise evoziert und anschließend durch Unterschlagung rechtlich relevanter Eingaben vollstreckt.

Warum fragt uns niemand, warum sich unsere Wut allein gegen die „Grünen“ richtet?

Ist die Antwort so offensichtlich, dass sie nicht mehr ausgesprochen werden muss?

Immerhin sind es CDU-Obere, die in Personalunion im Bauausschuss und Vorstand eines Bauvereins sitzen. Ein kommerziell uninteressantes Waldgrundstück wird plötzlich Bauland. Der besagte Bauverein macht durch die Baumfällung 10 Mio € Bodenspekulationsgewinn.
Bevor ich von den Anwälten des Bauvereins demnächst Post erhalte, möchte ich mich beeilen hinzuzufügen, dass dies selbstverständlich rein zufällig geschehen ist und dass zwischen diesen zufälligen Geschehnissen keinerlei Zusammenhang besteht. Alles rein fiktiv. Außer den Bäumen – die sind nun Geschichte.

Da ist die FDP, die gegen Spendenquittung Steuererleichterungen für Hoteliers durchgesetzt hat. Altona ist derzeit mit Aufklebern zugepflastert „Ich bin Ihr Kummerkasten – Einfach Scheck einwerfen und Wunsch formulieren. Ihre FDP“. Sicherlich haben Sie die Aufkleber auch schon gesehen.
Jedesmal wenn ich Hotelquittungen verbuche, stelle ich fest, dass der abziehbare Vorsteueranteil geringer geworden ist. Die Preise sind aber die selben geblieben. Netto zahlen wir für eine Übernachtung also mehr als vorher. Danke – das habt Ihr toll hinbekommen, Ihr lieben Liberalen!

Zurück zu meiner Frage – warum also diese Wut auf die „Grünen“?

Wir naiven Polit-Greenhorns, die wir dachten, auf „ehrliche“ demokratische Weise etwas erreichen zu können, sind in der überwiegenden Zahl „grüne“ Zielgruppe. Die meisten von uns haben – sofern Sie gewählt haben – „grün“ gewählt.
Ich selbst verbinde mit den „Grünen“ die Vorstellung einer Partei, in der Menschen für ihre Ideale eintreten. Politiker, die für eine saubere Umwelt kämpfen, dem Klimawandel ins Auge sehen und Antworten darauf mitentwickeln. Die von Demokratie und Transparenz als Grundwerte einer modernen Gesellschaft überzeugt sind.

Von dieser Partei haben wir Unterstützung erwartet bei unserem Anliegen, öffentliche Grünflächen für die Öffentlichkeit zu erhalten.
Wir Kleingärtner sorgen für gesundes Mikroklima in einer Stadt, die an Ihrer Verdichtung zu ersticken droht. Unsere Kinder spielen in Gärten und lernen etwas über den Anbau von Pflanzen mit Gartenarbeit und Kompost – ohne Einsatz von Chemie. In den Gärten entwickeln sich Gemeinschaften vollkommen unterschiedlicher Menschen. Wir leben Nachbarschaft in einer Oase inmitten einer Stadt, in der sich die Menschen kaum noch kennen, die sich ihre Mehrfamilienhäuser teilen.
Ich meine mit Fug und Recht sagen zu können, dass wir für Ziele eintreten, die allgemein erhaltenswert sind.
Von den „Grünen“ hätten wir dafür Verständnis erwartet.

Schulreform wird mit Nachverdichtung erkauft

Es sind ausgerechnet die „Grünen“, die uns mit verwaltungs-juristischen Tricksereien aushebeln um ihre politischen Ziele zu verwirklichen. Es sind die „Grünen“, die in der Koalition mit der CDU die Drecksarbeit erledigen. „Grüne“, die ihre Schulreform mit dem Verzicht auf ursprünglich grüne Themen erkaufen. „Grüne“, die von der Spitze her massiv Druck auf ihre Kreisverbände ausüben und Parteidisziplin einfordern, dass die Basis Baumfällungen zu unterstützen hat.

Der grüne Fraktionsvorsitzende, der unsere Aktion gestern durch seine penetranten Zwischenrufe gestört hat, war früher selbst ein Aktivist in der Buchenhofwald-Initiative. Als Geschäftsführer hat er heute nicht verhindert, dass der Kreisparteitag zu einem Zeitpunkt stattfand, als die Bäume bereits gefällt wurden. Auf diesem Parteitag sollte über einen Antrag für den Erhalt des Buchenhofwaldes entschieden werden.

Grün | Macht | Korrupt

Es sind „grüne“ Politiker, die eine Sonderprüfung über die Praktiken der HSH-Nordbank verhindern. „Grüne“ Prostitiker, die proaktiv verhindern, dass die Wahrheit ans Licht kommt. Das schmutzige Geschäft der Macht hat die modernen „grünen“ Volksvertreter eingeholt. Für mich ist das Korruption. Korruption möglichweise im strafrechtlichen Sinne, sicherlich aber im moralischen.

Ich habe mir sagen lassen, dass der „grüne“ Geschäftsführer noch zwei Jahre auf seinem Stuhl aushalten muss, bis er mit lebenslanger Vollversorgung auf Staatskosten geadelt wird. Politik ist heute zum Geschäft degradiert und hat nichts mehr mit Idealen zu tun. Ein Rückgrat muss man sich leisten können.

Dies, Herr Franke, ist der Grund, warum wir uns mit diesen „Prostitikern“ nicht an einen Tisch setzen können um zu diskutieren. Darum steht Altona auf: wir dürfen nicht zulassen, dass diese Volkvertreter eine Bühne erhalten, auf der sie Bürberbeteilung inszenieren, an deren Abschaffung ihre Justitiare bereits mit Hochdruck arbeiten.

Schön, dass wir hier miteinander sprechen können.

Herzliche Grüße,
Ralf Hendel
Kleingärtner und Umweltschützer

Vielen Dank an Ralf Hendel für diese erhellenden Worte.

Was mir besonders gefällt, ist der Kummerkasten der FDP: Scheck einwerfen und Wunsch formulieren. So wird Politik transparent.

Warum nun Stuttgart 21 so einen medialen Wirbel verursacht und die Vorgänge in Altona völlig unbekannt sind?

In Stuttgart sollen die Grünen an die Macht, in Hamburg sind sie es schon. Wäre doch schon mal eine Erklärung, oder? Aber bloß weil der CIA laut Jutta Ditfurth erfolgreich grüne Politiker angesprochen hat und Cem Özdemir Mitglied der US-freundlichen Atlantikbrücke ist, werde ich jetzt nicht behaupten, die die 80 Milliarden Dollar des CIA in irgendeiner Art und Weise bundesdeutsche Politik via Medien zum Nutzen der verbesserten Rendite der US-Konzerne fördern.

Immerhin suche ich noch nach einer psychologischen Deutung für die Pervertierung von Idealisten durch Macht, da wäre mir plumpe Korruption zu profan.

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